27-jähriger Profi in LoL erklärt, dass er lange nicht er selbst sein konnte

Der 27-jährige Franzose Jérémy „Eika“ Valdenaire hat sich am 27.12. als homosexuell geoutet. Er ist Profi in League of Legends. Das sei ein beängstigender Schritt, sagt er, denn im E-Sport von LoL hört man noch immer schwulenfeindliche Sprüche – aber genau deshalb empfindet er den Schritt nun auch als notwendig.

Wer ist Eika?

  • Eika ist ein Veteran der französischen Szene in League of Legends, der seit 2014 für gleich 12 Teams gespielt hat.
  • Er war auch 2 Monate auf Schalke und trat 2019/2020 für Immortals, ein US-Team, in der LCS an.
  • Aktuell spielt er in der Midlane für die neu gegründeten „Gentle Mates“, ein Team in der starken französischen Liga LFL. Der große Twitch-Streamer Gotaga gehört zu den Besitzern des Teams.

Regionale E-Sport-Teams erleben in LoL einen Aufschwung. In Deutschland ist Eintracht Spandau hier Vorreiter:

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Alles, was ihr zu dem LoL-Team Eintracht Spandau wissen müsst – in 4 Minuten

„Es fühlt sich wie ein Sieg über mich selbst an“

Das ist sein Outing: Einen Tag nach Weihnachten, am 27.12., schrieb Eika auf Twitter, er möchte sich als schwuler Mann zu erkennen geben. Als Profi-Spieler sei es etwas beängstigend, die Person zu sein, die man nun mal ist, weil man immer noch schwulenfeindliche Sprüche höre.

Aber deshalb schreibe er das auch: Er tut das für sich und für all die Leute, die sich darin wiedererkennen. Er sagt: Seid bitte nicht so hart zu euch selbst.

Wenn man das Gefühl hat, Leute belügen zu müssen und denke, man müsse auf das Gefühl verzichten, glücklich und man selbst zu sein, dann werde sich das negativ auf das Privatleben und die sportliche Leistung auswirken.

Der 27-Jährige sagt, es sei zwar naiv, zu glauben, nur weil er sich oute, verschwänden jetzt alle negativen Gedanken, die in seinem Kopf kreisen, aber es sei ein Schritt in die richtige Richtung. Er fühle sich gerade, als habe er einen Kampf gegen sich selbst gewonnen. Es habe lange gedauert, bis er sich so akzeptiert habe, wie er nun mal sei.

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„Respekt“ und „Mut“ sind die dominanten Begriffe in den Kommentaren

Wie sind die Reaktionen? Der Post auf Twitter schlägt hohe Wellen: Er wurde mittlerweile 2,1 Millionen Mal angezeigt, hat fast 20.000 Likes, 2.000 Retweets und 1.220 Kommentare.

Die Kommentare sind respektvoll und drücken Unterstützung aus: Man kann zwischen den Zeilen herauslesen, dass jedem klar ist, was für einen Mut es erfordert, sich in der kompetitiven Szene von LoL zu outen, wo man so manchen geschmacklosen Spruch aus der vermeintlichen Anonymität von Social Media zu hören bekommen wird.

Die beiden Schlüsselwörter in den Kommentaren sind „Respekt“, aber auch „Mut“. Viele posten ein Herz.

2022 hatte sich Biofrost, ein berühmter und sehr erfolgreicher US-Profi, geoutet:

LoL: 4-facher Meister outet sich – „In fast jedem Team hab ich schwulenfeindliche Sachen gehört“

Ein Film auf Netflix zeigt mir, wie bescheuert eines meiner liebsten Spiele auf Steam eigentlich ist

Unser Autor Schuhmann hat auf Netflix aus Versehen den falschen Film gesehen: „Dynasty Warriors“ aus dem Jahr 2021 ruiniert ihm ein wenig seine Erinnerung an „Total War: Romance of the Three Kingdoms“, eines seiner liebsten Spiele auf Steam.

Was ist das für ein Film?

  • Dynasty Warriors spielt im antiken China, zur Zeit der Drei Reiche – genau wie deutlich bessere Filme, etwa „Red Cliff“ von John Woo. „Three Kingdoms“ ist sozusagen der „Trojanische Krieg“ der Chinesen: Eine epische Epoche voller Helden, die teils historisch und teils fiktiv ist. Die Epoche wurde in vielen Videospiel-Reihen verarbeitet.
  • Dynasty Warriors stammt aus dem Jahr 2021, dauert knapp 2 Stunden und hat einen IMDB-Score von 4,8 – eine Bewertung, die noch ziemlich gnädig ist. Der Film ist auf Netflix ziemlich mies auf Englisch synchronisiert und wirkt wie ein überdrehter Mix aus Historien-Drama, Martial Arts und Fantasy.
  • Im Kern ist es ein „Martial Arts“-Film, bei dem chinesische Herren mit einem Hieb 50 Leute auf einmal durch die Luft fliegen lassen und killen. In den „ruhigeren Szenen“ sieht man Tyrannen tyrannische Dinge tun, während im Hintergrund Leute, die später sicher noch wichtig werden, sich den Spitzbart reiben und ihre Rache planen.
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Die Verfilmung zu Dynasty Warriors zeigt actionreiche Kämpfe im Trailer

Das, was man im Spiel schon zig Mal gemacht hat, einmal auf Netflix sehen

Was hat mich so irritiert? Die Welt von „Romance of the Three Kingdoms” wird in vielen Videospielen verarbeitet: In Dynasty Warriors, Dynasty Tactics, Romance of the Three Kingdoms und, in der westlichen Variante, in Total War: Romance of the Three Kingdoms.

Weil es bei diesen Spielen einige Perlen gibt und chinesische Strategiespiele einen besonderen Reiz ausmachen, habe ich schon viel Zeit in diesen Universen verbracht.

Zombies und Helden im alten China

Jedes der Spiele, die ich gespielt habe, fängt gleich an: Man muss einen „Aufstand des normalen Volks“ niederschlagen: Schreiner, Tischler, Fischer, die sich gelbe Turbane aufgesetzt haben und gegen die chaotische Regierung rebellieren. Das ist das Tutorial in jedem dieser Spiele. Dabei lassen die Spiele durchblicken, dass der Anführer der gelben Turbane, ein Typ namens Zhang Jiao, eine Art mythische Aura verströmt – irgendwas Taoistisches.

Gut, im Film „Dynasty Warriors“ ist der Anführer der Gelben Turbane eine Art Voodoo-Priester, der mit „weißer Geistermagie“ seine gefallenen Soldaten wie Zombies wieder aufstehen lässt.

Dann treten auch schon die Helden der Reihe auf: Die mythisch verehrten Liu Bei (Terence Hill), Zhang Fei (Bud Spencer), Guan Yu (so eine Art Mega Superheld) reiten ein und werden mit epischer Musik vorgestellt. Von denen kann jeder mit einem Schlag mindestens mal 50 „Normalos“ wegfetzen.

Der „Hauptfeind“ in den ersten Kapiteln von Romane of the Three Kingdoms tritt dann auch schon auf: Dong Zhou. Im Film ist da ein untersetzter, älterer Herr, der auf einem Pferd reitet, während 50 Zombies an ihm kleben. Und der – einfach weil er’s kann – sehr tyrannische Tyrannen-Sachen macht und sagt. In den ersten Minuten seiner Screentime reitet er mit 50 gelben Zombies am Pferd durch die Gegend, benimmt sich wie ein Arsch zu seinen Rettern, schüchtert einen Raum voller Beamte ein und bringt irgendwie einen jungen Kaiser zum Weinen. Tatsächlich entspricht der Teil so ziemlich mein Bild, das ich immer von ihm hatte.

Film hat mir meine Erinnerung an Heldentaten an ein Spiel auf Steam vermiest

Warum hat es mir mein Spiel vermisst? Ich spiele seit fast 20 Jahren die „Total War“-Games von Creative Assembly. Das fing mit Rom an, ging dann übers Mittelalter bis in die Fantasy Welten von Warhammer: Normalerweise muss man hier einigermaßen vernünftig planen, sehen, dass die eigene Kavallerie nicht in Speere läuft, sondern die gegnerischen Bogenschützen erwischt.

Ein Spiel der Serie basiert aber auf den „Three Kingdoms“ und hier steuert man die epischen Helden selbst, die auch im Film zu sehen sind und ich muss gestehen: Ich neige dazu, Total War: Three Kingdoms sehr schlampig zu spielen. Denn die Heldenfiguren dort sind so unfassbar stark, dass es oft reicht, auf alle Strategie zu verzichten und nur den einen Helden loszuschicken, der dann im Alleingang 50 Gegner mit einem Hieb seines Speeres killt.

Total-War-THREE-KINGDOMS

Ich hab große heldenhafte Erinnerungen daran, wie ich – wegen mieser Planung – mit einem Helden und einer winzigen Schar von Soldaten ganze Armeen des Gegners ausgelöscht habe, indem ich den Helden immer wieder zurückgezogen habe, um ihn dann im Sturmangriff in die Gegner zu jagen.

Als ich aber auf Netflix gesehen habe, wie total bescheuert und unrealistisch dieses „Mittelalter Chinese mit Speer lässt 50 Gegner durch die Luft fliegen“ in bewegten Bildern aussieht, bin ich doch etwas ins Grübeln gekommen.

Vielleicht sollte ich mir doch mehr Mühe bei der Planung der Schlachten geben.

Nach der Serie Vikings bekam ich übrigens extrem Lust auf „Crusader Kings 3“ – das hat besser funktioniert:

Steam: Ich begann als einsamer Wikinger – 400 Jahre später hab ich halb Europa, 12.300 Nachkommen und ein Problem

Ex-Teilnehmer von 7 vs. Wild geht mit neuem Projekt viral – Meinecke meint, es war seine Idee

Fritz Meinecke (34) ist richtig sauer, denn ein Ex-Teilnehmer von 7 vs. Wild soll ihm sein Projekt gestohlen haben und geht damit jetzt auch noch viral auf YouTube. Doch dieser sagt, es war von Anfang an seine Idee.

Um welches Format geht es? Aktuell läuft auf YouTube das Format „Catch Me“ von „7 vs. Wild“-Teilnehmer Otto „OttoBulletproof“ Karasch und Outdoor-Profi „DerSebo“. Die Videos dazu gehen auf YouTube viral und konnten schon ca. 800.000 und 500.000 Aufrufe (Stand 29.12.2023) erzielen.

Die Idee ist, dass die zwei Outdoorprofis mitten im Nirgendwo mit einer Karte ausgesetzt werden und einen gewissen Punkt erreichen müssen. Dabei werden sie von Ex-Polizisten und Ex-Soldaten verfolgt, denen sie entkommen müssen.

Die Flüchtigen erhalten keine besondere Ausrüstung, ihre Sucher jedoch sind mit modernster Technik, wie Nachtsichtgeräten, ausgestattet. Die Sucher dürfen sich auch per Auto fortbewegen. Um die Serie spannend zu halten, gibt es einen Game-Master, der für Tipps sorgt und etwas Chaos in die Sache bringt.

Die erste Folge des „Catch Me“-Formats könnt ihr hier sehen.

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Fritz Meinecke ist sauer, weil er sein Projekt geklaut sieht

Was stört Fritz Meinecke? Fritz Meinecke behauptet, das „Catch Me“-Projekt, entwickelt haben. Dies sei zusammen mit den 7 vs. Wild Mitgründern Max und Johannes passiert. Auf Instagram beantwortet er eine Frage, ob er denn auf das Format reagieren werde und wirkt dabei ziemlich missgelaunt.

Die beiden Outdoor-Experten hätten als Flüchtige oder Sucher eine Rolle im Format gespielt. Zum Projekt soll es bereits mehrere Meetings gegeben haben, bei denen Dokumente entstanden seien sollen, die die Ideen zum Projekt festhalten.

Wegen des Angriffskriegs von Russland auf die Ukraine habe sich das Team entschieden, die Durchführung des Projekts auf Eis zu legen. Ohne weitere Absprache sollen nun OttoBulletproof und DerSebo das Projekt ohne den „7 vs. Wild“-Gründer produziert haben. 

Meinecke schreibt weiter: „Bin kein Freund von solchen Verhaltensweisen. Ich liebe Ehrgeiz und Leute, die durchziehen, aber die Frage ist, ob du auf deinem Weg über Leichen gehen möchtest oder nicht. Das muss jeder für sich entscheiden.“

Das vollständige Statement könnt ihr auf Reddit finden, da die Instagram-Story bereits abgelaufen ist.

Bei Fritz Meineckes Format, 7 vs. Wild, schlägt sich ein Teilnehmer besonders gut. Wir haben euch Jens „Knossi“ Knossalla genauer vorgestellt.

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Vom Zeugenstand bei Barbara Salesch zum König von Twitch – Karriere und Leben von Knossi

OttoBulletproof: „Die Idee zum Projekt, kam von mir.“

Was sagt OttoBulletproof zu der Sache? Der Survival-Experte ist klar der Überzeugung, dass er die Idee zum Format hatte. Das will der 7 vs. Wild Ex-Teilnehmer mit E-Mail-Verläufen zwischen ihm und Fritz Meinecke belegen.

In dem E-Mail-Verlauf ist zu erkennen, dass Fritz Meinecke nach Ideen für gemeinsamen Videos fragte und Otto dann mit einer Idee, die dem „Catch Me“-Format ähnelt, auf Fritz Meinecke antwortete. Der E-Mail-Kontakt fand wohl am 17.12.2021 statt, ist also über zwei Jahre her.

Die Idee sei an den „Combat Survival“-Lehrgang angelehnt, den OttoBulletproof bei seiner Ausbildung bei der Bundeswehr durchlaufen haben soll. 

In einem Statement auf Instagram sagt der Outdoor-YouTuber wörtlich:

Die Idee von diesem Projekt, oder zu diesem Projekt, kam von mir. Was im Anschluss passiert (ist): Wir haben Max und Johannes aus dem Team von Fritz mit ins Boot geholt, die kennt ihr natürlich alle von 7 vs. Wild, und die haben sich dann mit mir und mit dem Sebo in die Detailplanung, oder an die Detailplanung gesetzt, um sozusagen, dann das Ding, filmreif zu machen.

OttoBulletproof in seiner Instagram-Story

Wer hat nun recht? Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Während OttoBulletproof wohl die Idee zum Projekt hatte, haben die „7 vs. Wild“-Mitgründer Max und Johannes diese wohl im Auftrag von Fritz Meinecke ausgebaut.

OttoBulletproof sagt in seinem Statement auf Instagram selbst, die Idee sei von Max und Johannes „filmreif“ gemacht worden. Meinecke fühlt sich offenbar übergangen, weil das Projekt nun ohne ihn stattfindet und wohl auch keine Rücksprache mehr mit ihm gehalten wurde.

Schreibt uns eure Meinung dazu, wer hier im Recht ist, doch gerne in die Kommentare. Dass Fritz Meinecke kein Blatt vor den Mund nimmt, hat er bereits häufiger unter Beweis gestellt, zuletzt hier, als er die 7 vs. Wild Produktionsfirma scharf kritisierte.

Ehemaliger Mitarbeiter berichtet, wie es war, nach 6 Jahren bei Blizzard einen „normalen Job“ zu haben

Jason Hall ist ein ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter, der auf Twitch von seinen Erfahrungen in der Spiele-Industrie berichtet. Dabei kritisiert er offen die harten Arbeitsbedingungen.

Was ist das für ein Mitarbeiter? Jason Hall ist ein Spiele-Entwickler, der bis 2016 bei Blizzard arbeitete und mittlerweile sein eigenes Indie-Studio führt. Zusätzlich spricht er auf Twitch über seine Erfahrungen in der Spiele-Industrie und äußert sich dabei durchaus kritisch.

So beschrieb er die Arbeit am RTS-Liebling StarCraft 2: Wings of Liberty in einem Stream als „ganz fürchterliche Zeit.“ Mitarbeiter hätten 2 Jahre lang Überstunden gemacht, 6 Tage die Woche gearbeitet, sogar Ehen seien daran zerbrochen. Am Ende hätte das Spiel dennoch weniger eingenommen, als ein einziges Mount in WoW.

In einem neuen Clip spricht Hall nun darüber, wie es war, nach der Arbeit bei Blizzard einen – vergleichsweise – normalen Job zu haben.

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BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels

„Einer der besten Bosse, die ich je hatte“

Wie erlebte er die Arbeit? Laut seinem Lebenslauf auf LinkedIn arbeitete Hall nach seiner Zeit bei Blizzard für 8 Monate als „Automation Engineer“ bei Amazon Games. Wie der Entwickler im Stream verrät, habe er dort jedoch das Gefühl gehabt, nicht voranzukommen.

Hall erzählt, er sei in seinem ersten Monat bei Amazon Games zu seinem Chef gegangen und habe ihm gesagt: „Ich habe nicht das Gefühl, besonders gute Arbeit zu leisten. Ich habe das Gefühl, dass ich nichts erreiche.“

Sein Chef, selbst ein ehemaliger Blizzard-Mitarbeiter, habe das Problem sofort erkannt und ihm erklärt: Das, was er jetzt empfinde, sei das Resultat daraus, so lange überarbeitet gewesen zu sein. Er habe jetzt einen „normalen Job mit normalen Stunden“, doch dieser normale Rhythmus fühle sich im Vergleich wie Stillstand an.

Den entsprechenden Ausschnitt könnt ihr hier sehen:

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Welche Lösung hatte der Chef? Wie Hall berichtet, gab ihm sein Chef erstmal den restlichen Tag, einen Donnerstag, sowie den folgenden Freitag frei. Er habe sich das verlängerte Wochenende genommen und sich danach tatsächlich besser gefühlt. „Einer der besten Bosse, die ich jemals hatte“, sagt der Entwickler rückblickend.

Wie geht es Hall inzwischen? In einem weiteren Ausschnitt aus dem Stream verrät Hall, dass er heute viel weniger Geld verdient, als mit seinen früheren Jobs. Dafür sei er jedoch auch viel zufriedener. Für den Entwickler ist Geld egal, solange er seine Rechnungen zahlen kann, wie er erklärt: Am Ende des Tages sei das „alles derselbe Hamburger.“

Inzwischen ist Hall sein eigener Chef und kann sich seine Zeit vermutlich selbst einteilen. Doch gerade die Arbeit auf Twitch verleitet viele Content Creator regelrecht zur Selbstausbeutung, da sie das Gefühl haben, ständig auf Sendung sein zu müssen. So entstehen teils lange Streaming-Marathons.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hatten wir einen TikTok-Clip eingebettet, der von einem Reposter-Bot-Account online gestellt wurde. Wir haben dies korrigiert und verlinken nun auf den offziziellen TikTok-Account von PirateSoftware.

WoW: 90.000 sehen ein Duell über 59 Sekunden auf Twitch, bei dem 2 Spieler alles riskieren

Bei World of Warcraft gibt es aktuell einen besonderen Reiz: In WoW Classic laufen die Hardcore-Server. Wer hier stirbt, verliert seinen Charakter und damit das Ergebnis von Stunden seines Lebens. Kaum zu glauben, aber Spieler riskieren sogar Duelle auf Leben und Tod.

Was ist der Reiz dieser Duelle?

  • In WoW haben Duelle normalerweise keinerlei Konsequenz: Wer verliert, steht wieder auf und hat nichts verloren, vielleicht bis auf ein bisschen Stolz.
  • Ein Duell auf einem Hardcore-Server endet aber mit dem endgültigen Tod eines Charakters. Diese Duelle nennt man Mak’gora.
  • Zu so einem Duell kam es jetzt zwischen dem Twitch-Streamer „Xaryu“, der einen Krieger spielt, und einer Magierin.
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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!

Krieger hat gegen Magier eigentlich kaum eine Chance

Das war das Besondere an dem Duell: Normalerweise sollte ein Krieger gegen einen Magier kaum eine Chance haben. Der Magier hat alle Vorteile auf seiner Seite, kann sich weg blinzeln, den Krieger einfrieren und verlangsamen, mit einem Eisblock zusätzlich Zeit gewinnen.

Beide Spieler verfolgen dabei klare Absichten:

  • Der Magier will möglichst weit vom Krieger weg sein und ihn ständig in irgendeiner Form kontrollieren, ihn zum Schaf verwandeln, verlangsamen, an Ort und Stelle festfrieren
  • Der Krieger hingegen will nur unbedingt an den Magier herankommen, ihn anstürmen, seine Zauber unterbrechen und ihm die Kehle aufschlitzen
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Was ist das Besondere an dem Duell? Beide Spieler riskieren hier ihren Level-57-Charakter und eigentlich, von der Ausgangsposition her, müsste der Krieger, aus dessen Perspektive wir das Duell sehen, chancenlos sein.

Doch unter den frenetischen Anfeuerungs-Rufen der Fans im Twitch-Chat gelingt es dem Streamer tatsächlich zu siegen und die Freude ist groß.

Der brüllt am Ende nur: „Was hab ich grade gemacht? Ich hab es geschafft. Ich hab einen Magier besiegt.“

Xaryu gehört zur GIlde “Onlyfangs” auf Ragnaros:

WoW bricht auf Twitch um 51 % ein, weil das coolste Projekt pausieren muss – Das steckt dahinter

Quelle(n):
  1. sportskeeda

Pokémon GO: Sammelt jetzt dieses Pokémon, wenn ihr Sternenstaub benötigt

In Pokémon GO gibt es aktuell wieder ein Pokémon, mit dem ihr richtig gut Sternenstaub farmen könnt. Um welches Pokémon es sich handelt, erfahrt ihr hier.

Worum geht es? In Pokémon GO gibt es für das Fangen von Pokémon Sternenstaub. Die Menge liegt grundsätzlich bei 100 Sternenstaub pro Fang. In bestimmten Events oder Jahreszeiten kann diese Menge jedoch verändert und erhöht sein.

Um welches Pokémon handelt es sich? Aktuell wurde der Sternenstaub für das Fangen von Muschas stark erhöht. So bekommt ihr bei einem erfolgreichen Fang aktuell 1.000 Sternenstaub. Habt ihr im aktuellen Winter-Feiertage-Event zu Beginn den Sternenstaub-Bonus gewählt, erhaltet ihr sogar 2.000 Sternenstaub für ein Muschas.

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Pokémon GO zeigt die neue Jahreszeit „Zeitlose Reisen“ im Trailer

Bis zu 3.750 Sternenstaub für einen einzigen Fang

Wie kann ich noch mehr Sternenstaub für den Fang erhalten? Unter Einsatz eines Items und mit etwas Glück, was das Wetter betrifft, könnt ihr die erhaltene Menge an Sternenstaub sogar noch weiter erhöhen. Die folgende Auflistung zeigt euch, wie viel Sternenstaub ihr maximal beim Fang eines Muschas ergattern könnt.

  • Muschas-Fang: 1.000 Sternenstaub
  • Inklusive Event-Bonus: 2.000 Sternenstaub
  • Event-Bonus + aktiviertes Sternenstück: 3.000 Sternenstaub
  • Event-Bonus + aktiviertes Sternenstück + Wetterboost: 3.750 Sternenstaub

Ihr könnt also maximal 3.750 Sternenstaub mit nur einem einzigen Muschas erhalten. Ihr solltet also, wenn ihr aktuell Sternenstaub benötigt, eure Augen offenhalten und Muschas fangen, wenn ihr es seht. Um das Fangen zu erleichtern, könnt ihr den kürzlich von der Community entdeckten Schnäppchenfang in Pokémon GO probieren.

Wie kann ich mehr Muschas begegnen? Wenn ihr die Chance, wilden Pokémon zu begegnen, erhöhen wollt, könnt ihr mit Items nachhelfen. Hierbei könnt ihr mit einem Rauch die Anzahl der Pokémon, die euch vor allem unterwegs begegnen, erhöhen. Auch könnt ihr an PokéStops ein Lockmodul aktivieren, um hier mehr wilde Pokémon anzulocken. Dadurch können euch natürlich auch mehr Muschas begegnen.

Vielleicht habt ihr ja sogar Glück und entdeckt in eurer Nähe ein Muschas-Nest. Ein Nest ist ein Ort, an dem eine bestimmte Pokémon-Art vermehrt auftaucht. Das wäre der ideale Ort, um in kurzer Zeit eine nette Menge an Sternenstaub zu sammeln.

Wie sieht es bei euch aus? Benötigt ihr noch Sternenstaub, oder habt ihr bereits alle Pokémon hochgelevelt, die ihr für eure Raid- und Kampfliga-Teams benötigt? Eine Übersicht über die Events in Pokémon GO im Dezember für die letzten Tage des Jahres findet ihr auch bei uns.

Twitch-Streamer erklärt, warum ein vermeintlicher Urlaub eigentlich die stressigste Zeit des Jahres ist

Der Twitch-Streamer LetsHugo möchte Anfang Januar mal in den Urlaub, doch seine Community denkt, er mache ständig Urlaub. Der Twitch-Streamer ist anderer Meinung und sagt, sein Chat hätte keine Ahnung, was Urlaub ist und was nicht, eine Reise sei die stressigste Zeit des Jahres gewesen.

Wie kam es zu der Situation? Kurz nach Start seines Streams, sprach der Twitch-Streamer LetsHugo über seinen anstehenden Urlaub. Anfang Januar möchte der Influencer für einige Tage vereisen, und wies deshalb seine Zuschauer darauf hin, dass er in dieser Zeit nur verkürzt, für 1–2 Stunden täglich, streamen werde.

Daraufhin, wunderten sich einige Zuschauer im Chat, dass LetsHugo schon wieder in den Urlaub fahren würde. In diesem Moment verlor der Streamer die Fassung und rief: „Euer Problem ist, ihr checkt nicht, was Urlaub ist und was nicht.“

Um LetsHugo besser kennenzulernen, haben wir euch ein Video zu ihm erstellt.

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Er hat die Schule abgebrochen, weil ihm das Streamen wichtiger war – Der Erfolg von LetsHugo

Nicht jede Reise ist ein Urlaub

Warum soll ein Urlaub die stressigste Zeit des Jahres gewesen sein? Der letzte richtige Urlaub des Streamers soll wohl im August in Barcelona gewesen sein. Seit dem war er nur noch beruflich als Content Creator unterwegs. Vor allem die Japanreise hat dem Streamer wohl gut zugesetzt: 

Japan war alles, aber kein Urlaub. Japan war das Schlimmste dieses Jahr, vom Stress und alles her.

LetsHugo in seinem Stream

Der LetsHugo reiste für Content nach Japan, um von dort an verschiedenen Orten „In-Real-Life“-Streams zu machen. Auch sein Reise-Video nach Tokio hat heute über 350.000 Aufrufe auf YouTube erzielt. Die Reise galt also nicht wie von den Zuschauern angenommen einem Urlaub, sondern war beruflicher Natur.

Was ist mit den anderen Reisen? Der Twitch-Streamer war vor kurzem auch in Österreich, wie er selbst im Stream sagt. Auch wenn er den genauen Grund für seine Reise nicht nennt, betont er, dass es sich hierbei nicht um einen Urlaub gehandelt habe. 

Österreich war alles, aber kein Urlaub.

LetsHugo in seinem Stream

Hier könnt ihr den Streamausschnitt sehen:

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Warum reisen Influencer viel, machen aber wenig Urlaub? Egal ob Streamer, YouTuber oder Instagrammer, Influencer leben von den von ihnen erstellten Inhalten. Die Möglichkeiten von daheim aus, interessante Inhalte zu erstellen, ist jedoch begränzt. Andere Länder und Kulturen sind spannend und lassen sich gut der eigenen Zuschauerschaft zeigen. 

Als Selbstständige verdienen viele Influencer zudem nur Geld, wenn sie auch arbeiten. Deshalb sind Urlaubsreisen immer auch verlockend, um nebenbei etwas Geld zu verdienen.

Viele Influencer reisen deshalb, um die Welt, um interessantere Inhalte zu erstellen. LetsHugo war während seiner Japanreise häufig live und erkundete das Land.

Was also im ersten Moment für die Zuschauer wie ein Urlaub wirkt, kann für die Influencer viele eng-getaktete Termine bedeuten.

Eine Alternative zum Weg-fahren sind große Events, zum Beispiel Big Brother, das Knossi jüngst mit seinen Freunden füllte.

Ehepaar landet Hit auf Steam, erlaubt Spielern, ihr Spiel illegal herunterzuladen

Die Visual-Novel „Slay the Princess“ war wohl einer der überraschendsten Horror-Hits des Jahres 2023 und genießt „äußerst positive“ Bewertungen auf Steam. Jetzt sagen die Entwickler, das Spiel sollte am besten selbst erlebt werden – zur Not auch mit unerlaubten Mitteln.

Um welches Spiel geht es? In Slay the Princess habt ihr den einfachen Auftrag, ein Häuschen im Wald aufzusuchen, und die im Keller des Hauses gefangene Prinzessin zu töten. Aber natürlich ist nichts so, wie es scheint und schon bald befindet ihr euch in einem vielschichtigen Psycho-Horror.

Der Überraschungs-Hit genießt eine äußerst positive Wertung von 97 % auf Steam und begeisterte auch MeinMMO-Dämon Cortyn. Entwickelt wurde Slay the Princess von Black Tabby Games, hinter dem Studio steckt das Ehepaar Abby Howard und Tony Howard-Arias.

Wenn das einzige, was euch bislang selbst vom Spielen abgehalten hat, der Preis ist, gibt es eine gute Nachricht: Für die Entwickler ist es völlig in Ordnung, wenn ihr das Spiel illegal herunterladet – unter einer Bedingung.

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Slay the Princess: Trailer zum unheimlichen Horror-Hit auf Steam

Entwickler geben grünes Licht für Piraterie – unter einer Bedingung

Was sagen die Entwickler? In einem Post über den offiziellen X-Account (ehemals Twitter) wenden sich die Entwickler an potenzielle Spieler, die Slay the Princess gerade erst entdecken. Das Spiel lasse sich am besten erleben, wenn man es selbst zockt, statt den Playthrough von jemand anderem anzuschauen, heißt es.

Wenn Geldprobleme die Spieler daran hindern, das Game selbst zu erleben, haben die Entwickler eine ungewöhnliche Lösung parat: „Raubkopiert es.“

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Welche Forderung haben die Entwickler? Auch wenn es den Entwicklern also lieber ist, dass sich Spieler Slay the Princess illegal herunterladen, statt beispielsweise ein Let’s Play auf YouTube zu schauen, haben sie dennoch eine Bitte: Wer Spaß am Spiel hatte, soll es sich dann einfach zu einem späteren Zeitpunkt kaufen, wenn das Geld verfügbar ist.

Sollte Geld ein Problem sein, gibt es abseits der Piraterie derzeit noch die Option, das Spiel mit 10 % Rabatt im Winter Sale auf Steam zu erstehen.

Die Ansage der Entwickler von Slay the Princess wird von den Nutzern auf X gelobt. Viele schreiben sogar, dass das Spiel das Geld absolut wert sei und sie es wegen der Großzügigkeit der Entwickler erst recht kaufen wollen.

Andere bedanken sich bei den Verantwortlichen dafür, dass sie die verschiedenen Lebens-Realitäten von Spielern anerkennen. Nicht bei allen stecken jedoch derartig gute Intentionen hinter einer solchen Ansage: Entwickler erhöht Preis für beliebtes Spiel auf Steam: „Raubkopiert es, ich will euer Geld nicht“

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Spieler will nach 6 Jahren wieder ARK spielen, erschrickt vor dem gigantischen Download auf Steam

Ein Spieler wollte nach langer Pause mal wieder ARK: Survival Evolved auf Steam spielen, doch der über 300 GB große Download des Survival-Spiels jagte ihm einen Schrecken ein

Wie groß ist der Download? Das beliebte Survival-Game ARK: Survival Evolved (ASE) hat schon einige Jahre auf dem Buckel und kann sogar nach der Veröffentlichung eines Remakes in Unreal Engine 5 noch gute Spielerzahlen aufweisen. Entsprechend groß ist der Download des Spiels, denn der Titel bekam über die Jahre einige DLCs spendiert.

Der Reddit-Nutzer BacklogGamingJunkie hat kürzlich einen Screenshot geteilt, auf dem der Download von ARK: Survival Evolved gigantische 329,82 GB groß ist.

Er wollte das Spiel nach einer langen Pause mal wieder spielen, doch er war schockiert, als er die Größe des Downloads sah: „Ich konnte mich nicht erinnern, dass es so groß war.“

Den Beitrag des Users inklusive Screenshot könnt ihr hier sehen:

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Neue Maps und Dinos fressen euren Speicherplatz

Wieso ist der Download des Spielers so groß? Auch wenn die Systemanforderungen auf Steam von 60 GB verfügbarem Speicherplatz sprechen, ist dieser Wert schon seit einiger Zeit veraltet.

Wie auf dem Screenshot des Spielers zu sehen ist, hatte der Spieler ARK: Survival Evolved zuletzt im Februar 2017 gespielt. Seither bekam ASE jedoch einige kostenpflichtige DLCs und neue Dinos. Ebenso erfreuten sich Spieler über kostenlose Maps wie Fjördur, die sich ebenfalls merklich auf den benötigten Speicherplatz auswirkten.

Eine der neuen Kreaturen, die über die Jahre hinzukamen, ist der Rhyniognatha. Hier seht ihr den Trailer zu dem riesigen Käfer:

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ARK: Survival Evolved zeigt die Fähigkeiten der Rhyniognatha

Während das Grundspiel mit einigen kostenlosen Inhalten „nur“ knapp 150 GB fasst, wächst es mit den DLCs schnell auf über 300 GB an. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass der Spieler DLCs und kostenlose Inhalte besitzt, die ebenfalls direkt heruntergeladen wurden.

Hier kommt besonders der Erweiterungspass infrage, der die Maps Scorched Earth, Aberration und Extinction beinhaltete. Den könnte er zum Release von Scorched Earth erworben haben. Die Veröffentlichungen von Aberration und Extinction bekam er bereits nicht mehr mit, doch die Maps würde er in dem Fall trotzdem besitzen.

Welche Inhalte kamen hinzu, seit er das letzte Mal spielte? Der Reddit-Nutzer spielte zuletzt im Februar 2017. Seither wurde das Spiel um die offiziellen kostenpflichtigen DLCs Aberration, Extinction, Genesis 1 und Genesis 2 ergänzt.

Ebenso kamen die kostenlosen DLC-Maps Ragnarok, Valguero, Crystal Isles, Lost Island und Fjördur hinzu.

Spieler, die ASE seit Jahren regelmäßig spielen, sind die Größe des Spiels wohl gewöhnt. Doch für den Reddit-Nutzer, der nach fast 7 Jahren mal wieder das Spiel herunterlud, war das eine große Überraschung.

Falls ihr überlegt, das UE5-Remake ARK: Survival Ascended zu kaufen, gibt euch MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller seine Einschätzung zum Spiel:

ARK: Survival Ascended ist jetzt seit einem Monat auf Steam – Wie spielt sich das Spiel und ist es empfehlenswert?

Es gibt eine Technik im deutschen YouTube, die bitte auch wieder sofort aufhören kann

Im Konflikt zwischen den deutschen Streamern KuchenTV und Shurjoka gibt es eine Technik auf YouTube, die MeinMMO-Autor Schuhmann missfällt: Das Beschleunigen und Hochpitchen von Stimmen der Gegenseite. Diese grotesk verzerrte Mickey-Mouse-Stimmen finden einige lustig, aber das geht gar nicht.

Welcher Trend nervt?

  • Im Weihnachts-Special von KuchenTV zu Shurjoka wurde zahlreiche Aussagen der Streamerin in mehrfacher Geschwindigkeit und mit dadurch unangenehm verzerrter Stimmlage abgespielt.
  • Einige Fans von KuchenTV freuen sich darüber, dass die Streamerin so mit hochgepitchter „Mickey Mouse“-Stimme spricht.
  • Aber selbst MontanaBlack sagt: Er könne die Audiospur von Shurjoka mit dieser Vorspul-Geschwindigkeit kaum ertragen. Und ich muss mich dem anschließen.
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Unfair, manipulativ und respektlos

Was für Vorteile hat diese Maßnahme? Aus Sicht von KuchenTV betrachtet, sind die Vorteile klar:

  • Das Video hat so mehr Tempo – etwaige Redundanzen in den Wortbeiträgen werden übersprungen
  • Die Zitat-Passagen, die außerhalb seiner Kontrolle liegen, nehmen weniger Raum im Video ein
  • Prozentual steigt sein Rede-Anteil, für den die Zuschauer ja da sind – die wollen ja ihn und seine Meinung hören

Was ist das Problem mit diesem Trend?

Das Verzerren der Stimme der Gegenseite hat mehrere Probleme:

  • Es ist unfair: Man verzerrt die Argumente der Gegenseite: Durch die erhöhte Geschwindigkeit fehlt jede Betonung und Emotionalität in den Wort-Beiträgen von Shurjoka. Man ist sofort gegen alles, was sie sagt, eingenommen. Jede Empathie wird getrennt.
  • Es ist manipulativ: Dadurch, dass Shurjoka so grotesk verzerrt wirkt, macht es den Eindruck, sie sei fahrig und rede wirr wie im Rausch. Genauso unseriös wirkt es auch, wenn KuchenTV die eigene Stimme verstellt und die Argumente der jeweiligen Gegenseite wiederholt, um zu unterstreichen, für wie bescheuert er sie hält.
  • Es ist respektlos: Während sich der Meinungsblogger für seine eigenen Beiträge viel Zeit nimmt, sie mit großen Gesten oder Comic-Ausschnitten unterstreicht, wird durch die „Vorspul-Geschwindigkeit“ deutlich: Das, was die sagt, spielt eigentlich keine große Rolle. Schwamm drüber.

Das ist eine Technik, die wirklich schleunigst wieder aufhören sollte. Hier hat MontanaBlack völlig recht.

Der Konflikt zwischen KuchenTV und Shurjoka läuft jetzt schon seit einigen Monaten und hat unter anderem zum Bann des Meinungsbloggers von Twitch geführt:

Twitch bannt deutschen Streamer KuchenTV, nachdem die Situation um die Gamerin des Jahres Shurjoka eskaliert

Eine berüchtigte Waffe frustriert in CoD MW3 trotz Nerf weiterhin die Spieler, dominiert in Warzone die Meta

Ein Gewehr sorgte im Reddit von Call of Duty: Modern Warfare 3 immer wieder für Gesprächsstoff und galt als OP-Waffe. Jetzt dominiert sie trotz Nerf weiterhin die Meta von Warzone.

Um welche Waffe geht es? Die Bas-B gilt als sehr starke Waffe in CoD MW 3 und war monatelang immer wieder ein Thema in der Reddit-Community des Spiels. 

Die „Time-To-Kill“ (TTK) der Waffe war für viele zu kurz. Gerade einmal 4 Treffe brauche das Gewehr, um einen Gegner zu erledigen. Das ist im Vergleich zu anderen Waffen in CoD MW3 wenig.

Es entstand Frust bei den Spielern von Call of Duty Modern Warfare 3. Spieler, die die Waffe nutzen, werden teilweise als „Noobs“ beschimpft, wie diverse Reddit-Beiträge zeigen.

Hier könnt ihr eine Call of Duty MW3 Lobby in Real Life sehen.

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Trailer zu Call of Duty MW 3 zeigt eine Lobby im Real Life

Trotz Nerf immer noch stark

Gab es den erwünschten Nerf? Ja, die Waffe wurde mit dem Season 1 Patch wohl leicht generft. Die Bas-B sollte jetzt etwas weniger Schaden machen. Dennoch gibt es weiterhin Beschwerden aus der Community.

In einem Reddit-Thread beschwert sich ein Spieler, dass die Waffe mit den richtigen Modifikationen weiterhin mit 4 Schüssen einen Gegner erledigen könne, und dabei kaum Rückstoß habe.

In den Kommentaren finden sich dabei unterschiedliche Meinungen. 

  • Tenshi-01 stimmt dem Verfasser zu: „Die Waffe braucht einen Nerf. Das Ding ist die beste SMG, das beste AR [Sturmgewehr], Battle Rifle und Scharfschützengewehr im Spiel.“
  • Ok-Cartoonist7060 kann die Meinung des Thread-Autors nicht nachvollziehen: „Klar, es [die Bas-B] braucht einen Nerf, aber das ist eine schlechte Meinung. Warum sollten Leute es nicht nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, anstatt sich auf Reddit zu beschweren?“
  • flippakitten kann den Verfasser verstehen, denkt mittlerweile aber anders: „Ich hatte früher die gleiche Einstellung, bis ich mich entschied, einfach die kaputten Meta-Waffen zu benutzen. […] Diese Dinger sind absichtlich kaputt, und du erweist dir selbst einen schlechten Dienst, wenn du versuchst, eine moralische Überlegenheit an den Tag zu legen, obwohl es eigentlich keine mehr gibt.“

Die Waffe scheint also nach dem Nerf, die Community nicht mehr so zu frustrieren wie bisher.

Auch in Warzone ist die Waffe beliebt

Wie sieht es mit der Waffe in Warzone aus? In Warzone ist die Waffe fast noch beliebter als in MW3. Etliche YouTuber haben in den vergangenen Wochen Videos zur Bas-B veröffentlicht und zeigen, wie stark sie in Warzone ist.

Der hohe Schaden bei wenig Rückstoß und die Reichweite machen die Waffe in Warzone noch stärker als in MW3. 

CoD Warzone Bas-B Meta-Bild zeigt Diverse YouTube Thumbnails, mit Titeln, die Ausdrücken, dass die Bas-B eine starke Waffe in Call of Duty Warzone ist.
Hier seht ihr, dass der Trend bei vielen Warzone-Creatorn angekommen ist.

Seit dem Patch gab es keine weiteren Informationen zum Balancing seitens Call of Duty. Vermutlich wird es also erst 2024 einen neuen Patch mit Balancing-Änderungen geben, der die Bas-B nerfen könnte.

Erst vor kurzem haben wir euch eine Abschussserie vorgestellt, die euch im Hardcore-Modus von Call of Duty: Modern Warfare 3 ziemlich stark macht:

CoD MW3: Harmloses Gadget macht euch im richtigen Modus übermächtig, weil es euren Gegnern eine wichtige Fähigkeit nimmt

MontanaBlack verdient auf YouTube so viel Geld, dass er’s nicht mehr 50:50 teilen will: „Ist erstmal nicht so gut angekommen“

Marcel „MontanaBlack“ Eris (35) teilte auf Twitch kürzlich seine Einnahmen aus dem Jahr 2023. Dabei verriet er auch, wie viel Umsatz seine YouTube-Kanäle generieren – und, warum ihm die Hälfte nicht mehr reicht.

Wie viel verdient MontanaBlack? Der 35-Jährige legte seine Einnahmen aus dem Jahr 2023 kürzlich in einem Stream offen. Dabei zeigte er auch, wie viel Geld auf seinen YouTube-Kanälen über die Jahre zusammen gekommen ist.

Da seine Highlight-Kanäle jedoch nicht von ihm selbst betrieben werden, geht ein Anteil der Einnahmen an die Betreiber. Früher seien das 50 % gewesen, doch MontanaBlack erklärt, warum er nicht mehr die Hälfte des Geldes abgeben wollte.

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Karriere und Leben von MontanaBlack in 2 Minuten: Was macht ihn aus?

MontanaBlack hat 4 YouTube-Kanäle, aber 2 gehören ihm nicht

Was hat es mit den Kanälen auf sich? MontanaBlack hat, wie viele größere Content Creator, mehr als nur einen YouTube-Kanal. Auf seinem ursprünglichen Hauptkanal „MontanaBlack“, wo er vor 10 Jahren sein allererstes Video postete, erschienen zwischenzeitlich gar keine Videos mehr. Stattdessen verlagerte er seine Inhalte auf den Zweitkanal „SpontanaBlack“.

2023 belebte MontanaBlack den ursprünglichen Kanal jedoch mit einem seiner ältesten Formate wieder.

Neben diesen Kanälen sind es aber vor allem „DieCrew“ und „Richtiger Kevin“, auf denen Videos von MontanaBlack veröffentlicht werden. Hinter den Kanälen steckt jedoch nicht der Streamer selbst. Die Inhalte der Kanäle werden von den Betreibern aus Streams von MontanaBlack zusammengeschnitten und in Form von Highlights oder Best-ofs veröffentlicht.

Auf YouTube wurde das Video über den Kanal „DieCrew“ veröffentlicht:

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MontanaBlack ist Kanal-Betreibern „unfassbar dankbar“, kürzt ihren Anteil

Darum gibt es weniger Geld: Wie MontanaBlack verrät, teilte er sich die Einnahmen mit den Kanal-Betreibern früher zu gleichen Teilen. Sowohl der Streamer als auch der Betreiber erhielten also 50 %. Diese Vereinbarung stammte wohl aus einer Zeit, als YouTube noch nicht die Einnahme-Quelle war, die es heute ist – beide Kanäle wurden 2016 erstellt. Damals hatte der Streamer wohl nicht damit gerechnet, wie unglaublich groß seine Reichweite eines Tages werden würde.

Irgendwann hätten die Einnahmen aber solche Dimensionen angenommen, dass MontanaBlack nicht mehr bereit war, die Hälfte davon abzutreten. Da habe er auch als Geschäftsmann denken müssen, so der Streamer. Immerhin könne er die Kanäle ja für sich beanspruchen und jemandem einen festen Monatslohn von 3.000 bis 4.000 Euro bezahlen, um die Stream-Ausschnitte zu schneiden.

MontanaBlack sagt zwar, dass er die Kanal-Betreiber niemals derartig ausbooten würde, dennoch habe er ihnen ihre Ersetzbarkeit „verklickert“.

Der 35-Jährige verrät, dass seine Entscheidung zunächst einmal nicht allzu gut aufgenommen worden sei, er hätte „den Jungs“ aber versprochen, dass er niemals einen noch größeren Anteil verlangen werde. Er betont, dass er den beiden „unfassbar dankbar“ sei und sie „immer lieben“ werde.

Wie groß der Anteil ist, der „Crew“ und „Kevin“ jetzt noch bleibt, verriet MontanaBlack nicht. Es sei jedoch genug, dass die Kanal-Betreiber jemanden einstellen könnten, der die Videos für sie schneidet und dennoch ein passives Einkommen genießen könnten, so der Streamer.

Twitch-Streamer MontanaBlack verkrachte sich mit Mod – BigMac will jetzt Geld von ihm und ätzt: „9 Jahre weggeschmissen“

CS-Profi glaubt, er könnte auch in anderen Shootern dominieren: „Ich kenne meine Power“

Der E-Sportler s1mple ist einer der erfolgreichsten Spieler in der Geschichte von Counter-Strike, doch er ist sich ebenso sicher, dass er auch gut in anderen Shootern wäre.

Um wen geht es?

  • Oleksandr „s1mple“ Kostyljev gilt als einer der besten Counter-Strike-Spieler aller Zeiten.
  • Der 26-jährige Ukrainer war in seiner Karriere für E-Sport-Organisationen wie HellRaisers, FlipSid3 Tactics und Team Liquid aktiv.
  • Seinen Karriere-Höhepunkt erreichte s1mple bei NaVi, für die er zwischen 2016 und 2023 spielte.
  • Mit NaVi konnte s1mple einige hoch dotierte Turniere gewinnen – allen voran das Intel Grand Slam im September 2021 sowie wenige Monate später das PGL Major in Stockholm.
  • Für seine Leistungen bei verschiedenen Wettbewerben wurde s1mple als bester Spieler der Jahre 2018, 2021 und 2022 ausgezeichnet und war 2019 und 2020 ebenfalls ein Titelanwärter.

In einem Interview mit dem Counter-Strike-Caster Duncan „Thorin“ Shields sagte s1mple jetzt, er glaube, seine Fähigkeiten könnten auch auf andere Shooter wie beispielsweise Call of Duty: Warzone übertragen werden.

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Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer

„Ich habe das Gefühl, dass ich mehr über dieses Spiel weiß“

Was genau sagt s1mple? In einem Interview auf YouTube fragte Thorin, ob der „G2 Esports“-Profi Nikola „NiKo“ Kovač der beste Spieler aller Zeiten von CS:GO sein könnte. Daraufhin sprach s1mple über seine eigenen Fähigkeiten in Shootern.

Demnach wäre s1mple besser als NiKo, wenn man die AWP aus Counter-Strike entfernen würde, sagt der Ukrainer. Denn mit vollautomatischen Gewehren spiele er besser als sein Konkurrent.

Generell habe er das bessere Verständnis von Counter-Strike, von allen Shootern und könne sogar in Spielen wie CoD: Warzone Schaden anrichten:

Ich kenne meine Power. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr über dieses Spiel weiß, oder jedes andere FPS-Spiel. Selbst wenn ich jetzt Warzone spiele, weiß ich, dass ich eine Menge Schaden anrichten kann.

s1mple voa YouTube

Aktuell legt s1mple allerdings eine Pause von Counter-Strike ein. Der 26-Jährige gab im Oktober 2023 bekannt, dass er sich erstmal um einige Menschen in seinem Leben kümmern werde sowie ein paar Dokumente in Ordnung bringen müsse.

In CS:GO hat s1mple über 23.000 Spielstunden – die Zeit, die er für Reisen zu Turnieren oder die Arbeit mit Werbepartner verbrachte, ist dort nicht eingerechnet:

Der Preis des Erfolgs bei Counter-Strike: Er investiert mehr als 23.000 Stunden und wird der beste Spieler der Welt

Quelle(n):
  1. Dexerto

20-Jähriger öffnet Geschenke seiner Fans live auf Twitch und erlebt eine böse Überraschung

Der Luxemburger „LetsHugo“ (20) wurde 2023 zu einem der größten deutschsprachigen Streamer auf Twitch. In einem Stream öffnete er Weihnachtsgeschenke von seinen Fans, doch nicht alle Zuschauer meinten es gut mit ihm: In einem Geschenk versteckte sich eine fiese Überraschung.

Was war das für eine Situation? In einem weihnachtlichen Stream am 26. Dezember 2023 öffnete LetsHugo Geschenke, die er von seinen Zuschauern erhalten hatte. In einem Geschenk verbarg sich ein kleines Holzkistchen.

Als der Streamer die Box öffnete, wurde ein Mechanismus ausgelöst, der eine unechte Spinne aus dem Geschenk herausspringen ließ. LetsHugo kreischte laut, seine Augen verdrehten sich und er schien für einen Moment das Bewusstsein zu verlieren.

Nach wenigen Augenblicken kam der 20-Jährige wieder zu sich, fasste die Ereignisse mit einem „What the Fuck?“ zusammen und überprüfte seinen rasenden Puls.

Wir haben euch LetsHugo bereits in einem Video ausführlicher vorgestellt:

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Er hat die Schule abgebrochen, weil ihm das Streamen wichtiger war – Der Erfolg von LetsHugo

Zuschauer diskutieren, ob der Streamer nur schauspielert

Was wird da diskutiert? Viele Zuschauer sind sich uneinig darüber, ob der Ohnmachtsanfall von LetsHugo echt oder doch nur gespielt ist. So schreibt ein Fan im Chat, der Streamer verdiene einen Oscar, während andere sich schnell nach seinem Wohlbefinden erkundigen oder zugeben, sich selbst ganz schön erschreckt zu haben.

Hier seht ihr den entscheidenden Moment:

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Obwohl LetsHugo ein deutschsprachiger Streamer ist, schaffte der Clip es in den internationalen Subreddit r/LivestreamFail, wo er ebenfalls fleißig diskutiert wurde:

  • MidBoss11: „Er sieht aus wie die Art Kerl, der nochmal ohnmächtig wird, wenn er es nochmal öffnet.“
  • APointedResponse: „Sieht ziemlich echt aus, oder er ist ein großartiger Schauspieler.“
  • UnoriginallyChris: „Vielleicht ist es fake, aber eine Spinne, die aus einer geheimnisvollen Schachtel springt und deine Hand mit all diesen Beinen kitzelt, würde mir wahrscheinlich auch einen Heidenschreck einjagen.“

Andere Nutzer hielten sich nicht lange mit der Frage auf, ob der Ohnmachtsanfall echt war und zeigten sich eher belustigt. So lautete ein Kommentar, der Streamer sei wohl „auf Werkseinstellungen“ zurückgesetzt worden.

Einige Zuschauer zeigten sich besorgt. LetsHugo hat bekanntlich gesundheitliche Probleme, die Fans fragen sich daher, ob es sich bei der Ohnmacht um eine Auswirkung einer zugrundeliegenden Erkrankung handeln könnte.

Der Twitch-Streamer erholte sich jedoch schnell von dem Schreck und setzte seinen Stream munter für weitere 3 Stunden fort.

Ähnliche Diskussionen gab es auch, als der Twitch-Streamer GingerBeardie mitten im Stream regungslos zusammensackte. Als der Streamer auch nach mehreren Minuten nicht wieder zu Bewusstsein kam, wurde es seinen Zuschauern dann aber doch etwas mulmig. Die ganze Geschichte könnt ihr hier nachlesen: MMORPG-Streamer erleidet Herzanfall live auf Twitch, sein Chat reißt noch minutenlang Witze

Quelle(n):
  1. Sportskeeda

Neues Spiel zu Star Wars will euch als Schurkin die kriminelle Unterwelt erleben lassen

Star Wars Outlaws soll das erste Open-World-Spiel innerhalb des beliebten Franchise werden. Diesmal sollt ihr das Universum jedoch nicht aus der Sicht der Jedi, des Imperiums und der Sith erfahren, sondern einen Einblick in die kriminelle Unterwelt bekommen.

Worum geht es in Star Wars Outlaws? Star Wars Outlaws ist das erste Spiel mit einer offenen Welt im Star-Wars-Universum. Das Spiel von Ubisofts Entwicklerstudio Massive Entertainment (Far Cry 3, The Devision 1&2) soll 2024 für Xbox Series X|S, PS5 und PC erscheinen.

Diesmal schlüpft ihr jedoch nicht in die Rolle eines Jedi oder anderen Kämpfer der „guten Seite“, sondern taucht in die kriminelle Unterwelt ein.

Ihr spielt als die junge Outlaw Kay Vess, eine Gesetzlose, die auf der Suche nach Arbeit ist und ständig um ihr Überleben im Universum kämpfen muss. Das Schicksal des Universums scheint Kay eher nicht zu interessieren. Jedenfalls ist es nicht wichtiger als ihre nächste Bezahlung zu sichern.

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Star Wars: Outlaws – 10 Minuten Gameplay vom Open-World-Spiel der Division-Erschaffer

Entwickler freuen sich auf eine originelle Schurken-Story: In einem Interview mit Kotaku spricht Direktor Navid Khavari jetzt über das kommende Spiel.

Dabei macht er vor allem deutlich, dass die Entwickler sich freuen, endlich eine originelle Schurken-Story in diesem Universum erschaffen zu können. „Es hat etwas Aufregendes, dieses Universum aus der Perspektive einer Schurkin wie Kay zu betrachten, die keine Erfahrungen mit dem Imperium, Jedi, Rebellen oder den Sith hat“, verrät Khavari.

In Star Wars Outlaws sollen Spieler wirklich erfahren, was es heißt, in der Unterwelt zu überleben. Kay soll da als Protagonistin genau richtig sein. „Das ist ein Charakter, der einfach versucht klarzukommen – stehlen, überlisten und das Volk betrügen“, so beschreibt Khavari die junge Schurkin.

Denn Kay muss sich ohne Jedi-Fähigkeiten auf andere Dinge und Mitstreiter verlassen und versucht sich in einer Welt zurechtzufinden, die sie noch nicht ganz versteht. So hoffen die Entwickler, dass Spieler sich mit ihr ein bisschen identifizieren können.

Die Geschichte um einer Schurkin in der Unterwelt soll vor allem deshalb gut funktionieren, weil die Entwickler sich in einem intensiven Austausch mit Lucasfilm für eine ganz bestimmte Zeitspanne entschieden haben.

Das Jahr zwischen „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rükkher der Jedi-Ritter“ soll demnach voll von intergalaktischer Kriminalität sein, denn zu diesem Zeitpunkt herrscht das Imperium mit einer eisernen Faust über die Galaxie.

„Die Rebellen befinden sich in der Defensive, und während jeder in die zivilen Unruhen verwickelt und abgelenkt ist, gibt es ein Vakuum, welches der Unterwelt die perfekte Gelegenheit bietet, außerhalb des Blicks des Imperiums zu wachsen und Macht zu gewinnen“ erklärt Khavari.

Was könnt ihr vom Gameplay erwarten? Khavari spricht über das Gameplay von Star Wars Outlaws. Denn vor allem, wie dies im ersten Open-World-Spiel des Franchise aussehen soll, interessiert die Spieler.

Khavari beschreibt das Gameplay in seinem Interview als drei verschiedene Arten von Erfahrungen:

  • Ihr begebt euch in belebte Städte und Kantinen, voll Kriminalität und korrupten Imperialisten
  • Ihr erlebt Abenteuer in einer großen, mysteriösen und beeindruckenden offenen Welt
  • Ihr könnt die Galaxie auf Kay’s Schiff erkunden

Die Galaxie dabei frei und nach euren Vorstellungen zu bereisen, war für die Entwickler besonders wichtig, um das richtige Gefühl rüber zu bringen. „Einer der Kernpunkte für die Schurken-Fantasie ist es, sein eigenes Schiff zu haben, welches essenziell sein Zuhause ist“, sagt Khavari. Typisch für eine Outlaw ist Kay ständig auf Reisen und so könnt ihr euch mit eurem Schiff einfach zwischen den Planeten hin und her bewegen.

Dabei beschreibt Khavari die Möglichkeiten, die ihr im Spiel haben werdet: „Wenn ihr von dem vorgebenden Pfad abweicht, wird euch eure Bereitschaft zum Erkunden auch einige Überraschungen bieten. So könnt ihr mit dem Auftrag eine imperiale Sendung zu stehlen starten, aber auf eurem Speeder abgelenkt werden und in die Toshara-Wüste abdriften, um nach Artefakten zu suchen und das Spiel wird euch für eure Neugierde belohnen.“

Interessant wird dabei auch die Frage, wie sich der kriminelle Aspekt auf das Gameplay auswirkt. Khavari sagt dazu, dass ihr mit verschiedenen Quest den Ruf von Kay verändern könnt. Dieser nimmt dann Einfluss auf die angebotenen Jobs und den Verlauf der Story.

Dabei sollt ihr auf bekannte Gesichter, wie zum Beispiel Jabba treffen. Mit euren Entscheidungen und Aktionen bestimmt ihr dann eure Beziehungen zu diesen Charakteren.

Ein sehr beliebtes Spiel des Franchise ist SWTOR: Das MMORPG zu Star Wars ist bis heute erfolgreich – Darum lieben Spieler SWTOR auch 12 Jahre nach Release

Falls euch das beste Soulslike 2023 zu schwer war, könnt ihr es vielleicht bald im Kino genießen, ohne selbst zu spielen

Lies of P landet dieses Jahr wohl auf den meisten Top 10 Spiele-Listen. Kein Wunder also, dass die Entwickler des Steam-Spiels bereits einige Anfragen erhalten haben, um das Spiel in die Kinos zu bringen.

Was ist das für ein Spiel? 

  • Lies of P ist ein Soulslike-Spiel, das im September 2023 auf Steam, Gamepass und Konsolen veröffentlicht wurde. 
  • Euer Charakter ist eine Puppe, die vom bekannten Erfinder Gepetto geschaffen wurde – offensichtlich spielt ihr also Pinocchio.
  • Eigentlich sollten die Puppen den Menschen dienen, nun hat sich der Spieß aber gedreht und viele Menschen wurden von den Puppen getötet.
  • Um die Stadt zu retten müsst ihr lügen, was ihr eigentlich weder dürft noch könnt.
  • Im klassischen Souls-Stil kämpft ihr gegen Bosse und Gegner mit verschiedenen Waffen und könnt leveln und eigene Builds erschaffen.
  • Wie bei Soulslike-Spielen üblich, ist das Spiel recht schwer.
  • Das Spiel ist mehrfach für Preise nominiert und hat auf Steam über 90 % positive Bewertungen und ist dort das am besten bewertete Soulslike des Jahres 2023.

Hier könnt ihr euch einen Eindruck vom Spiel machen.

Video starten
Launch Teaser von Lies of P

Den Entwicklern liegen gleich mehrere Angebote für Verfilmungen vor

Könnte das Spiel ins Kino kommen? Lies of P gehört wohl für viele zu den besten Spielen 2023. Das haben wohl auch einige Filmemacher bemerkt und einen Gefallen an einem erwachseneren Pinocchio-Film gefunden. 

Der Direktor des Spiels, Jiwon Choi verriet im Interview mit Gamerant

Es gibt sicherlich Geschichten, die wir im Spiel nicht einführen konnten, und ich denke, das lässt Spieler darüber nachdenken, ob das Studio Round8 bereit ist, diese Geschichten in anderen Medienformen zu erzählen. Wir haben bereits Angebote von verschiedenen Parteien dazu erhalten.

Jiwon Choi im Interview mit Gamerrant

Konkreter wollte Choi nicht erzählen, um welche Angebote es sich handelt. Nachdem in den vergangenen Jahren der Fluch der schlechten Videospielverfilmungen jedoch offenbar gebrochen wurde, liegt auch bei Lies of P eine filmische Umsetzung nahe. Ihr könnt das Spiel also vielleicht in absehbarer Zukunft einfach im Kino ansehen, statt euch an den Bossen abzuarbeiten.

DLC und Fortsetzung sind bereits geplant

Wie geht es bei Lies of P weiter? Das Soulslike kam 2023 so gut bei den Fans an, dass die Entwickler bereits an einer Fortsetzung arbeiten. Zunächst wird aber erstmal ein neues DLC das Spiel erweitern. Diese beiden Projekte stehen auf der Prioritäten-Liste ganz oben, verriet Choi. Wie es danach weitergeht, ist allerdings noch ungewiss:

Es ist jetzt zu früh, um einen detaillierten Plan dazu zu teilen. Ich glaube jedoch, dass wir sagen können, dass das Studio Optionen prüft, um die Geschichte von Lies of P auf positive Weise fortzusetzen.

Jiwon Choi

Wenn ihr jetzt wieder Lust auf ein Soulslike bekommen habt, haben wir hier eine Liste mit 5 knallharten Spielen wie Dark Souls und Elden Ring für euch erstellt.

Quelle(n):
  1. Jeuxvideo
  2. Gamerrant

E-Sport-Organisation veranstaltet Turnier um 100.000 $ nur für Frauen in Apex Legends: Zahlt nicht

Im Sommer 2023 gab es ein großes E-Sport-Turnier nur für Frauen im Shooter Apex Legends um 100.000 $: Das sollte ein historischer Meilenstein werden. Auch ein halbes Jahr später warten die Spielerinnen auf ihr Preisgeld.

Was war das für ein Turnier?

  • Das Turnier hieß „HER Galaxy $100k Apex Legends Open“
  • Das Turnier ging über 3 Monate, vom April bis zum Juni: Mehr als 400 Frauen in über 140 Teams nahmen am Turnier teil.
  • Am Ende gewann das Team „Cuties“ (Valefhaa, MelaniiTV, Kathleenstreams) ein Preisgeld von 40.000 $ – nur leider kam das nie an.
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Apex Legends: Entfacht Launch Trailer

Auch nach 180 Tagen kam das Geld nicht an – Veranstalter ignoriert Anfragen der Frauen

Was ist das Problem? Wie die Seite Dotesports berichtet, hat der Veranstalter nie das Preisgeld ausgezahlt. Noch schlimmer: Er hat nicht mal die Konto-Daten der Teilnehmerinnen eingesammelt, um das Preisgeld zu überweisen.

Vertraglich sollte eigentlich spätestens 180 Tage nach dem Ende des Turniers gezahlt werden, das war der 22. Dezember 2023, aber noch immer wurde kein Geld überwiesen.

Nun fürchtet man, der Veranstalter könne sich auf eine zweite Klausel berufen, die besagt: Wenn Teilnehmerinnen ihre Kontodaten nicht angeben und entsprechende Dokumente fehlen, werde das Preisgeld nicht ausgezahlt.

Wie Dotesports berichtet, scheint es bei dem Ausrichter Galaxy Racer einigen Ärger zu geben:

  • So seien dort schon im November fast alle Angestellten entlassen worden
  • Die Firma müsse zwar Geld durch eine Investoren-Runde erhalten haben, aber scheint auf dem Ohr „Turniergewinne ausschütten“ irgendwie taub zu sein

Dabei sah das so gut aus:

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„Historisches Turnier“ fühlt sich nun wie ein Betrug an

Wie fühlen sich die Teilnehmerinnen?

Die Teilnehmerinnen fühlen sich respektlos behandelt, weil man schon seit Monaten ihre Anfragen ignoriert.

Das Gewinner-Team freute sich über die gewonnen 40.000 $:

Dotesports zitiert die Teilnehmerin „Woomy“, die sagt: Das Turnier sei unglaublich intensiv gewesen, man habe sich Wochen lang durch Runden gespielt und Stunden investiert, allein um das Finale zu erreichen.

Jetzt fühle es sich so an, als wolle Galaxy Racer sein Gesicht wahren, während man die Teilnehmerinnen gleichzeitig betrüge. Das Ganze ist auch deshalb so bitter, weil das Turnier mit dem hohen Preisgeld als „historisch“ und „Meilenstein für Frauen im E-Sport“ verkauft wurde, sich jetzt aber zu einer ernsten Krise auswächst. Dabei hatte es bereits im Mai Ärger um das Turnier gegeben: Apex Legends: Spielerin sagt, ihr Team wurde aus Frauen-Turnier um 100.000 $ ausgeschlossen, weil ein Mitglied trans ist

Ryzen 7 7800X3D vs Ryzen 7 5800X3D – Welche AMD-CPU sollte ich kaufen?

Mit dem Ryzen 7 7800X3D und Ryzen 7 5800X3D gibt es gleich zwei richtig flotte Prozessoren, die sich überwiegend an Gamer richten. Doch welche CPU lohnt sich am meisten und welche sollte man kaufen?

Was sind das für Prozessoren? Die beiden AMD-Prozessoren Ryzen 7 7800X3D und der Ryzen 7 5800X3D gehören zu den beliebtesten Prozessoren unter Gamern. Denn sie sind auf ihrer jeweiligen Plattform die derzeit schnellsten CPUs, die ihr kaufen könnt.

Wichtiger ist jedoch die Frage: Lohnt es sich noch einen Ryzen 5800X3D mit AM4 zu kaufen oder sollte man gleich zum neueren Ryzen 7 7800X3D greifen? MeinMMO erklärt euch Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

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7800X3D vs. 5800X3D: Die Gemeinsamkeiten

Vermutlich wenig überraschend: Beide Prozessoren stammen von AMD und kommen beide aus der Ryzen-Reihe. Die Ryzen-Reihe setzt auf die Zen-Mikroarchitektur und wurde erstmals 2017 vorgestellt.

Viel interessanter ist jedoch, dass beide Prozessoren einen 64 MB großen “3D”-V-Cache besitzen. Daher haben die beiden Prozessoren auch das „3D“ in ihrem Namen.

Ryzen 7 7800X3D vs. 5800X3D: Die Unterschiede

Der größte Unterschied ist der unterstützte Sockel: Der Ryzen 5800X3D funktioniert noch mit dem alten AM4-Sockel, der Ryzen 7800X3D verwendet bereits den Sockel AM5.

Mit dem Sockel kommen aber auch gleich weitere Unterschiede hinzu. Der Ryzen 7800X3D unterstützt Arbeitsspeicher vom Typ DDR5, und die neue PCIe-Generation 5.0.

Sockel AM4 und AM5: Der Sockel ist der “Platz” auf eurem Mainboard, wo die CPU eingesetzt wird. AM5 ist der aktuelle Sockel für AMD-CPUs.

Ryzen 7 7800X3D – Vorteile und Nachteile

Vorteile: Wenn ihr „nur“ spielen wollt, dann kommt ihr am 7800X3D nicht vorbei. Hier bekommt ihr die derzeit schnellste und effizienteste CPU im Gaming-Bereich. In Tests liegt sie zwischen 15 und 20 % vor dem hauseigenen Ryzen 7 5800X3D und kann im Gaming auch problemlos den Intel Core i9-13900K schlagen.

Nachteile: AMD hat seinen 7800X3D klar auf Gaming ausgelegt und das merkt man auch bei der Multi-Thread-Leistung. Denn diese ist auf die 8 Kerne begrenzt. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Kosten im Vergleich zum älteren 7 5800X3D.

Pro
  • Hervorragende Performance
  • Moderne CPU-Architektur
  • Unterstützung für PCI-E 5.0 und DDR5
  • hervorragende Energieeffizienz
Contra
  • schwache Leistung in allgemeinen Anwendungen
  • hohe Upgradekosten im Vergleich zu AM4

Ryzen 7 5800X3D – Vorteile und Nachteile

Vorteile: Der Ryzen 7 5800X3D galt zu seinem Release 2022 als Höhepunkt für den Chipsatz AM4. Vor für Gaming bekommt ihr nirgendwo mehr Leistung, wenn man einmal vom Nachfolger absieht. Wenn es um Gaming geht, kann es der Ryzen 7 5800X3D immer noch mit vielen Top-Prozessoren aufnehmen (via gamestar.de). Das liegt vor allem am 3D-V-Cache der CPU.

Nachteile: Für allgemeine Anwendungen ist der Ryzen 7 5800X3D nicht perfekt geeignet. Hier bekommt ihr von Intel und AMD bessere Optionen, die Multithread-Aufgaben schneller bewältigen können. Ein weiterer Nachteil: Der Sockel AM4 ist mittlerweile veraltet und es wird keine neuen Prozessoren oder Features mehr für diese Plattform geben.

Pro
  • schnellste Gaming-CPU für AM4-Sockel
  • sehr gute Effizienz trotz hoher Leistung
  • teilweise schneller als ein Core i9 12900K
Contra
  • kein Allrounder für viele Aufgaben
  • AM4 mittlerweile veraltet

Ryzen 7 7800X3D vs. 5800X3D: Welcher ist besser?

Welcher ist der schnellste Prozessor? Der Ryzen 7 7800X3D ist eindeutig der schnellere und modernere Prozessor. Das liegt auch am besseren Chipsatz: Mit AM5 dürftet ihr auch die nächsten Jahre zukunftssicher unterwegs sein.

Lohnt sich der Ryzen 7 5800X3D überhaupt noch? Der Ryzen 7 5800X3D ist weiterhin der derzeit beste Prozessor, den ihr für den Sockel AM4 bekommen könnt. Wollt ihr weiterhin beim Sockel AM4 bleiben oder scheut die hohen Aufrüstkosten, dann ist der Ryzen 7 5800X3D immer noch eine Empfehlung wert.

Für wen lohnen sich die CPUs? Wollt ihr hauptsächlich mit eurem Rechner spielen, dann könnt ihr bedenkenlos zugreifen. Seid ihr jedoch auf der Suche nach einer CPU für eine Workstation oder ein System für rechenintensive Aufgaben (etwa Rendering), dann gibt es andere Prozessoren, die empfehlenswerter sind.

Eine allgemeine Übersicht über alle aktuellen Ryzen-Prozessoren findet ihr in folgender Kaufberatung direkt auf MeinMMO:

AMD Ryzen 7000 kaufen – Lohnt sich für mich ein Upgrade?

Einen der besten Shooter des Jahres hätte es fast nicht gegeben, weil die Entwickler dachten, die Idee sei „langweilig“

Mit dem neuen Shooter The Finals (Steam, Konsole) landete Embark Studios im Dezember 2023 einen Hit und stellt den vielleicht besten Shooter des Jahres. Dabei fanden die Entwickler die Idee, einen Shooter zu machen, zunächst langweilig.

Um welchen Shooter geht es? Embark Studios hat am 08. Dezember 2023 den neuen Shooter The Finals überraschend während der Game Awards 2023 veröffentlicht.

  • The Finals ist ein Arena-Shooter mit verschiedenen Modi, in denen ihr mit bis zu vier 3er-Teams um den Sieg spielt
  • In den Modi müsst ihr möglichst viel Geld sammeln und in einem Cashout sichern
  • Es gibt drei Klassen – leicht, mittel und schwer – die jeweils unterschiedliche Waffen und Gadgets haben, welche taktisch eingesetzt werden können

Das große Alleinstellungsmerkmal von The Finals ist die enorme Zerstörung, die ihr auf der gesamten Map anrichten könnt. Passend dazu gibt es keinen Fallschaden und Gadgets, die jede Menge vertikales Gameplay ermöglichen.

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In The Finals könnt ihr eure Zerstörungs-Wut ausleben

Tilleby pitcht erfolgreich „langeweilige“ Ideen

Wieso hätte es The Finals fast nicht gegeben? In einem Interview mit Game Informer verrät The Finals Creative-Director Gustav Tilleby, dass Embark Studios zunächst gar keinen Shooter machen wollte:

Zu Beginn wollten wir keinen Shooter machen. Ich glaube nicht, dass das wirklich laut ausgesprochen wurde, es war etwas, wovon jeder ausging, wie „nein, das sollten wir nicht tun“, weil wir es schon einmal gemacht haben.

The Finals Creative-Director Gustav Tilleby via YouTube

Bei Embark Studios arbeiten viele Entwickler, die in ihrer beruflichen Laufbahn für EA DICE tätig waren und bei der Entwicklung von verschiedenen Battlefield-Teilen mitwirkten. Neben Tilleby selbst trifft das auch auf Patrick Söderlund, Robert Runesson und Stefan Strandberg zu. Das sind drei der Gründer von Embark Studios.

Im Verlauf des Interviews erzählt Tilleby dann, dass er dennoch zwei Ideen gepitcht habe, die er als „Langweilige Idee 1“ und „Langweilige Idee 2“ bezeichnet. „Ich nenne sie so, weil ich nicht dachte, dass irgendjemand daran interessiert sein würde, sie zu machen“, ergänzt Tilleby.

Anschließen haben die Entwickler jedoch tatsächlich über die Pitches gesprochen und sich dazu entschieden, es zu versuchen. Dabei sei der Ausgangspunkt während des gesamten Pitching-Prozesses gewesen, etwas „einzigartiges“ zu erschaffen, das „sonst niemand macht.“

Ist The Finals wirklich der beste Shooter des Jahres? Nachdem The Finalsl zunächst etwas Kritik seitens der Spieler geerntet hatte, weil sich das Movement schlechter und langsamer anfühlte als in der Open-Beta, konnte sich der Shooter etwas erholen und bis zu 240.000 gleichzeitig aktive Spieler am Release-Wochenende sammeln.

Generell hält sich The Finals seit dem Release konstant unter den beliebtesten Shootern auf Steam (via SteamCharts) und lässt bis auf Counter-Strike 2 alle anderen neuen Shooter inklusive CoD MW3 hinter sich.

Ob es der beste Shooter des Jahres ist, muss jeder Spieler für sich individuell entscheiden. Bis auf ein starkes Cheating-Problem hält sich die Kritik an The Finals mittlerweile jedoch stark in Grenzen. Das sieht bei anderen Neuerscheinungen wie CS2, MW3 oder EFT-Arena anders aus.

Embark Studios reagiert derweil sogar auf Feedback zu den einzelnen Gadgets und nimmt gezielt Änderungen am Balancing vor:

The Finals bringt großen Balancing-Patch, nerft die stärksten Meta-Strategien

Der Chef von Diablo 4 findet, das Spiel ist am besten „wenn es sich anfühlt, als würdest du cheaten“

Der Chef von Diablo 4 hat in einem Interview interessante Aussagen getätigt, die einige Spieler des ARPGs erfreuen dürften. Blizzard hat seine Strategie, was das Balancing von Builds in der Season angeht, geändert.

Wie kommt es zu der Aussage? Der Chef von Diablo 4 Rod Fergusson hat sich in einem Interview (via YouTube) zu verschiedenen Themen geäußert, darunter auch zu Diablo 4. Im Interview erklärt der Blizzard-Mitarbeiter, dass das Diablo 4 Team die Strategie geändert hat, was Nerfs von OP-Builds betrifft.

Früher wurden zu starke Builds in der laufenden Season von Blizzard generft. Das hat zu Frust bei vielen Spielern geführt, weil die Charaktere für die Spieler teilweise so generft wurden, dass der Spaß verloren ging. 

Seit dieser Season möchte Blizzard OP-Builds bewusst so lassen, um den Spielern die Freude nicht erneut zu rauben. Stattdessen, möchte man Nerfs von Builds erst verzögert machen.

Hier könnt ihr den deutschen Trailer zur Mittwinterpest sehen.

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Diablo 4: Der deutsche Trailer zur Mittwinterpest

„Lasst sie Spaß haben, wir kümmern uns später darum“

Was genau sagt der Diablo-4-Chef? Rod Fergusson sagt, dass man als Entwickler häufig in einem Zwiespalt sei. Man möchte alle Builds fair und gleich-stark haben, zeitgleich zerstöre man damit aber auch etwas den Spaß. 

Das Besondere an einem Diablo-Spiel ist, dass diese übermächtigen Momente, wenn es sich anfühlt, als würdest du cheaten, oder das Entwicklerteam durch Ausnutzung eines Fehlers ausgetrickst zu haben, wirklich, wirklich Spaß machen können.

Rod Fergusson

Dieser Lernprozess dauere bei den Entwicklern von Blizzard etwas. Aktuell sei zum Beispiel der Build „Ball Lightning Sorc“ an der Spitze. Auch hier auf MeinMMO führt der Build unsere Tier List an.

Rod Fergusson sagt genau zu diesem Build: „Lasst sie Spaß haben, wir kümmern uns später darum“

Hier könnt ihr das Interview in voller Länge sehen.

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Wie steht es jetzt um den Spielspaß in Diablo 4? Diablo 4 hat sich seit dem Release verändert. Das Spiel erhielt neben neuem Content auch Updates, die das Level und das Spiel an sich einfacher und komfortabler gestalten. Seit dem 12. Dezember läuft der Weihnachtsevent „Mittwinterpest“, mehr Informationen dazu findet ihr hier.

Rod Fergusson beschreibt die Erfahrung in Diablo anhand der „Power-Curve“, also der Leistungs-Kurve des Charakters. Man startet etwas abgeschlagen, findet ein Item, macht für einige Level richtig viel Schaden bis man irgendwann wieder zurückfällt und dann geht das Spiel von vorne los. 

Dieser Kreislauf sei das Kernstück der meisten ARPGs und soll auch in Diablo immer weiter befeuert werden. Wie viel Spaß Spieler an übermächtigen Änderungen haben können, haben auch die Entwickler von Path of Exile erkannt:

Path of Exile 2 verspricht übermächtige Builds: „Jeder soll sich fühlen, als würde er das Spiel kaputtmachen“

Quelle(n):
  1. Gamesradar