Der Drang, neue Informationen zu GTA 6 zu bekommen, steigt bei vielen Fans immer weiter. Die Community versucht verzweifelt, herauszufinden, wann der nächste Trailer erscheint. Ein neues angebliches Bild aus dem Spiel sammelt aktuell viel Aufmerksamkeit, aber es ist fake.
Worum geht es? Seit über einem Jahr warten Fans auf neue Informationen zu GTA 6, nachdem der erste Trailer erschienen ist, gab es quasi keine neuen Inhalte. Die Community ist aber relativ ungeduldig, weshalb neue Theorien entwickelt werden. Das hat schon ein Autohaus in den USA gemerkt.
Auch angebliche Leaks oder Bilder finden ihren Weg in die Timelines vieler Spieler. Ein aktuelles Bild auf x.com hat schon fast 34 Millionen Klicks erreicht. Doch auch hier muss man die Fans enttäuschen: Das Bild ist fake, auch wenn es ziemlich realistisch aussieht.
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Der Grafikvergleich von GTA 6 und GTA 5 im Video
Das neue angebliche Bild aus GTA 6 ist KI
Was für ein Bild ist das? Der User @DarkChannel_ hat ein Bild auf x.com veröffentlicht, in dem man die scheinbare Protagonistin aus dem 1. Trailer im Bikini sieht. Das Bild sieht dabei ziemlich echt aus, die Grafik sieht genauso aus wie im Trailer. Auch wenn die Hashtags es nicht verraten, das Bild ist höchstwahrscheinlich KI-generiert.
Das steht auch im Kontext des Bildes und wenn man sich den Kanal genauer anschaut, wird es klar. Der Kanal postet regelmäßig Content zu GTA 6, darunter auch einige KI-Inhalte wie ein Video, in dem Lucia aus GTA 6 spricht (via x.com). Auch einige pornografische Inhalte in Bezug auf GTA 6 findet man auf seinem X-Profil.
Auch bei den Inhalten kann man davon ausgehen, dass sie KI-generiert oder zumindest selbst erstellt sind, da sie im Vergleich auch nicht zu vorherigen Spielen der Reihe passen.
Wie reagiert die Community unter dem Bikini-Bild? Neben wenigen Kommentaren, die das gezeigte als hässlich oder woke beschreiben, sind die meisten Kommentatoren wohl zufrieden mit dem Bild. Einige scheinen es auch wirklich für einen Screenshot aus dem Spiel oder einen unveröffentlichten Trailer zu halten.
Neben Kommentaren, die an pubertierende Teenager erinnern, wird auch die Grafik gelobt, die hier dem Trailer auch ziemlich ähnlich sieht.
Wann kann man mit neuen Informationen rechnen? Das ist schwer zu sagen, aber ein paar Monate wirds wohl noch dauern, wenn der angepeilte Releasezeitraum im Herbst 2025 bleibt. GTA 6 ist auch ein Spiel, das nicht zwingend eine große Marketingkampagne schalten muss, um die Spieler anzulocken, der Name reicht da schon allein. Die absurden Theorien der Fans sorgen auch für Frust, wenn es eben nicht so kommt, wie geplant: Fans von GTA 6 entwickeln absurde Theorie über das mögliche Datum eines Trailers, sind nach neuem Post enttäuscht
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Der bekannteste Spieler in League of Legends ist wohl Faker. 2024 schaffte er es zum fünften Mal, Weltmeister zu werden. In einem aktuellen Interview sprach der Südkoreaner über das vergangene Jahr, seine Leistung und in welchem Jahr er eigentlich am besten gespielt hat.
Wer ist Faker? Lee Sang-hyeok alias Faker ist der legendärste Profi-Spieler in League of Legends. Aktuell hält er auch den Rekord für die meisten Weltmeistertitel. 2024 konnte er sich den 5. Titel schnappen. Auch hier zeigte er, was er trotz seines vergleichsweise hohen Alters im E-Sport alles drauf hat.
In einem aktuellen Interview sprachen er und sein Team über das Jahr 2024 und auch über vergangene Erfolge. Dabei erklärt Faker auch, in welchem Jahr seine Leistung am besten war. Ironischerweise ist es das Jahr, in dem er keinen Titel gewonnen hat.
Mehr zu Faker erfahrt ihr hier:
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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende
2024 war nicht seine Glanzleistung
Was sagt T1 zu dem Thema? In einem koreanischen Interview (via kukinews.com) sprachen Faker und sein Team über das vergangene Jahr und ihre Leistungen innerhalb ihrer Karriere. Auf die Frage nach Fakers Lieblingsmoment des Jahres antwortet er mit dem letzten Match der Worlds 2024.
Gumayusi, Faker und Oner nennen 2022. Die Performance sei in diesem Jahr am besten gewesen, auch wenn man nicht Weltmeister wurde. Keria ist der Einzige, der 2023 nennt. Er sagt dazu, dass ihre Stärken in diesem Jahr am besten zur Geltung kamen.
Das Überraschende an der Antwort 2022 ist, dass man dort in einem knappen Finale gegen den koreanischen Rivalen DRX verloren hat. In einem Best of 5 verlor T1 damals 3:2.
Was wird noch in dem Interview erzählt? An einer Stelle im Interview merkt man, wie hoch die Wertschätzung der Spieler gegenüber Faker ist. An einer Stelle wird der Jungler Oner gefragt, wie er Burn-out überwunden hat. Er spricht daraufhin lobend über Faker:
Wir haben 2 Jahre in Folge die Weltmeisterschaft gewonnen, und ich wurde 3 Jahre in Folge zum Jungler des Jahres gewählt. Aber wenn ich neben mich schaue, sehe ich jemanden mit unglaublichen Rekorden und Erfolgen. Man darf nicht zu stolz sein, wenn man Faker neben sich hat, und man kann viel von ihm lernen. Auch wenn ich schon viel erreicht habe, gibt es nächstes Jahr noch viel mehr zu erreichen.
Faker, Oner, Gumayusi und Keria spielen auch 2025 wieder zusammen in einem Team. Seit 2020 spielen sie als Team zusammen. Das ist im E-Sport-Bereich ziemlich ungewöhnlich. Durch den Abgang von Zeus müssen sie 2025 aber mit einem neuen Toplaner starten: LoL: T1 holt sich bekannten Profi, um ihren Toplaner zu ersetzen – Wer ist Doran?
In Pokémon GO wartet erneut eine Rampenlicht-Stunde auf euch. Hier wartet Togetic und bringt einen Erfahrungspunkte-Bonus mit.
Was ist das für ein Event? Die Rampenlicht-Stunde ist ein kurzes Event, welches jede Woche am Dienstag stattfindet. Neben einem oder mehreren Pokémon, die hierbei im Mittelpunkt stehen und in sehr hoher Anzahl erscheinen, gibt es dabei auch einen wechselnden Bonus für euch.
In der Rampenlicht-Stunde am 31. Dezember 2024 wartet Togetic auf euch. Das Pokémon stammt aus der 2. Generation und besitzt mit Togepi eine Vor-, sowie mit Togekiss eine Weiterentwicklung. Es besitzt die Typen Fee und Flug.
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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer
Rampenlicht-Stunde am 31. Dezember – Start und Boni
Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Wie immer startet die Rampenlicht-Stunde um 18:00 Uhr. Nach genau 60 Minuten, um 19:00 Uhr, endet sie wieder.
Welche Boni sind aktiv? Entwickelt ihr innerhalb des kurzen Events Pokémon, dann erhaltet ihr hierbei die doppelte Menge an Erfahrungspunkten. Dabei ist es völlig egal, welches Monster ihr entwickelt.
Setzt ihr hierzu noch ein Glücks-Ei ein, dann könnt ihr die Erfahrungspunkte noch weiter erhöhen und sogar die 4-fache Menge für jede Entwicklung abstauben.
Kann man Shiny-Togetic fangen? Ja, wenn ihr etwas Glück habt, dann könnt ihr auch die Shiny-Form von Togetic im Event finden und fangen.
Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde? Togetic kann in der Superliga eingesetzt werden. Dabei ist anzumerken, dass es hier nicht zu den absoluten Spitzen-Monstern der Liga gehört, sich jedoch im Mittelfeld platzieren kann.
Entwickelt ihr Togetic zu Togekiss, erhaltet ihr außerdem einen starken Feen-Angreifer für eure Raid-Teams. Ihr findet Togekiss auch in der Liste der stärksten Angreifer in Pokémon GO, wenn ihr euch die Monster vom Typ Fee anguckt.
Haben sich bei euch viele Monster zum Entwickeln angesammelt und ihr seid fleißig am Sammeln von Erfahrungspunkten, dann könnt ihr das Event nutzen, um einige zusätzliche Erfahrungspunkte zu erhalten.
Der 33-jährige Chuck „Cdew“ Dewland bekam Anfang Dezember ein Angebot in World of Warcraft Classic, das man nicht ablehnen kann: Er war mit seinem Schurken auf einem Hardcore-Server von WoW unterwegs und sollte mitten in Feindesland all seine Items löschen.
Das war die Situation: Cdew ist einer der besten WoW-Spieler der Welt, er hat sich schon 2009 einen Namen im PvP-Teil des MMORPGs gemacht. Der US-Amerikaner hat im Laufe der Jahre fast 180.000 $ mit WoW verdient, sein größer Erfolg war der Sieg bei Arena WoW Championship 2018 mit 30.000 $ Preisgeld.
Auf Twitch spielt er aktuell in der Streamer-Gilde OnlyFangs auf einem Hardcore-Server.
In einem Twitch-Stream Anfang Dezember hatte er ein Handicap-Event laufen, für eine bestimmte Summe an gespendeten Twitch-Abos legte er sich selbst Bürden auf:
Wer 50 Subs spendete, zwang ihn 5 Minuten Lang „zu gehen“ und nicht mehr zu rennen
Bei 80 Subs würde er eine Tasche löschen, aber durfte Items tauschen
Bei 100 gespendeten Subs, musste er ein Item auswürfeln, das er dann löschen würde
Aber ein Spender machte Ernst und erweiterte die Regeln um ein ganz besonderes Angebot.
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Blizzard bannt den Mann, der WoW Hardcore ruiniert hat
„Lösch alles“
Das war die Donation: Der Zuschauer „martianpig“ spendete 7.000 $, also etwa 6.700 €, mit den zwei Worten: „Lösch’ alles.“
Das brachte Cdew dann doch in eine Zwickmühle, denn wenn er in Feindesland alles löschte, wäre er so gut wie tot und sein Level-57-Schurke wäre für immer verloren. Cdew ritt also vorsichtig mal in Sicherheit, während er über das Angebot sinnierte.
Doch die Stimme im Chat war unerbittlich: „Hör auf zu reiten, lösch’ alles.“
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Streamer findet Kompromiss, um seinen Helden zu retten
So löste der Streamer die Situation: Tatsächlich löschte cdew auf der Stelle alle Ausrüstung, vor allem sein blaues Schwert „Thrash Blade“ tat ihm sichtbar weh. Dann teleportierte sich aber mit dem Ruhestein in die Hauptstadt der Horde Orgrimmar, brachte also seinen Helden in Sicherheit.
Das war dem Spender, der sich im Chat beschwerte, zwar offenbar nicht recht und auch der grausame Twitch-Chate maulte auf, aber letztlich kam der Streamer mit der Lösung durch.
In OG verkaufte er seine restlichen Items aus dem Inventar und fragte dann nach, ob er die etwa 300 Gold, die er nun hatte, seinem Gildenboss Sodapoppin schicken könne.
Als das genehmigt war, machte sich Cdew als nackter und armer Level-57 Schurke wieder daran, seinen Account neu aufzubauen. Im Spiel war er nun arm, im echten Leben aber um 7.000 $ reicher.
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Wie ging das weiter? Wenn man im Stream 6 Stunden vorspult, sieht man wie Cdew mit bloßen Händen auf Mobs haut, während ein Warlock und sein Tank-Pet die Arbeit machen. Er hat sich also offenbar wieder nach oben geleecht.
So wird das diskutiert: Die Situation wurde auf X (ehemals Twitter) in einem Clip festgehalten und diskutiert. Viele sind da zynisch und glauben, der Spender könne sein Geld wieder zurückbuchen. Andere sagen, wer so viel Geld für einen Gag ausgibt, der habe sie nicht mehr alle. Aber wer sich in den Streamer einfühlt, der sagt: Ich hätte auch sofort alles gelöscht.
Battle Royale-Spiele haben es an sich, dass sie einen gewissen Schwierigkeitsgrad mitbringen. Große Twitch-Streamer haben live dann noch zusätzliche Probleme. Das merkten auch 2 führende Gaming-Streamer, die einfach nur eine Runde Fortnite gewinnen wollten.
Um welche Streamer geht es? iShowSpeed und Kai Cenat gehören zu den größten Streamern der Welt. Auf Twitch hatte Kai Cenat beispielsweise im Dezember 2024 die höchste Watch-Time (via twitchtracker.com). Beide streamen neben gefährlichen Stunts auch gerne mal Videospiele.
Für ein großes Kollaborations-Event der beiden haben sie sich vorgenommen, als Duo ein Match in Fortnite im OG-Ranked-Modus zu gewinnen. Doch das gestaltete sich schwieriger, als man vielleicht denkt. Die beiden sind einfach zu populär.
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Er bellt 6-Jährige an und setzt sein Zimmer in Brand – Wer ist IShowSpeed?
Irgendjemand findet sie immer
Wo liegt das Problem? Das Event der beiden wurde natürlich auf den jeweiligen YouTube- und Twitch-Kanälen gestreamt. Dabei konnten die Zuschauer alle Matches in einem über 20-stündigen Stream begutachten.
Das Problem, das wohl alle großen Streamer kennen: Stream-Sniper. Die vielen Zuschauer versuchen dann, zusammen mit den beiden Streamern in ein Match zu kommen – und durch den Livestream können sie leicht herausfinden, wo sich die Streamer gerade befinden.
Laut Dexerto konnten die beiden zusammen über 200.000 Zuschauer anlocken. Bei diesen Zahlen kann man davon ausgehen, dass es wohl kaum ein Match gab, in dem niemand versucht hat, sie gezielt zu jagen.
Haben sie es trotzdem geschafft? Einmal gewannen sie durch die Hilfe eines Stream-Snipers nach 79 verlorenen Matches, doch Kai Cenat wollte nicht, dass das zählt. Nach einer kurzen Diskussion fingen die beiden wieder an zu spielen (via x.com).
Laut ihren eigenen Regeln haben sie bisher wohl nicht gewonnen, sie wollen einen fairen Sieg ohne Hilfe. In einem anderen Clip auf x.com sieht man, wie die beiden ein 2-gegen-1 am Ende einer Runde verlieren. Laut dem Counter im Clip haben sie an dem Punkt schon 160-mal verloren.
Aktuell sind sie bei 172 verlorenen Matches (Stand: 30. Dezember 2024, 11:30 Uhr via Twitch).
Kaum ein erstklassiges MMORPG hat 2024 so viele Spieler auf Steam verloren wie New World von Amazon, dabei sollte 2024 sogar das Vorzeigejahr des MMORPGs werden, das auf die Konsolen PS5 und Xbox Series X kam. Doch den Konsolengang hat sich Amazon viel zu teuer erkauft. Zum Release hatte New World 913.027 Spieler in der Spitze auf Steam – 2024 ist das Spiel zeitweise auf 3.285 durchschnittliche Spieler gefallen. MeinMMO-Autor Schuhmann erklärt, welche Fehler Amazon hier passiert sind.
Das waren die großen Fehler von Amazon bei New World: Amazon hat 2024 bei New World gleich 3 große Fehler gemacht:
Man hat das MMORPG das ganze Jahr über nicht weiterentwickelt und auch nicht verraten, was man überhaupt plant, sondern immer nur auf ein „großes Update im Sommer“ verwiesen. Im Mai hat man sich einen PR-Albtraum eingebrockt, als sich Entwickler in einem Video darüber lustig gemacht haben, dass nichts zum Sommer-Update bekannt war. Die Entwickler fanden das offenbar lustig – die Spieler fühlten sich veralbert.
Als man letztlich bekanntgab, dass das große Update eine Portierung für Xbox und PlayStation umfasst, waren die bestehenden Spieler auf dem PC bitter enttäuscht. Die hatten fast ein Jahr Zeit, sich auszumalen, was für ein tolles Update sie erwartet, nur um von Amazon dann zu hören: Es geht uns vor allem um Konsolen-Spieler. Dass auch die PC-Spieler eine Überarbeitung ihres MMORPGs bekamen, ging im allgemeinen Frust unter.
Dann hat man es geschafft, das Konsolen-Update, den Relaunch von New World, zum schlechtesten Zeitpunkt überhaupt anzukündigen: Der Start von New World Aeternum war genau nach dem Release des ersten AAA-MMORPGs für Konsolen seit 5 Jahren: Throne and Liberty. Und das Absurde: Amazon hat sich selbst den Markt kaputt gemacht, denn sie waren der Publisher für Throne and Liberty.
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New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch
Stabile Spielerzahlen auf Steam fallen 2024 das erste Mal richtig tief
Das sind die Auswirkungen der Entscheidungen:
Die Spielerzahlen von New World waren zum Release auf Steam im Oktober 2021 exzellent, sanken aber rapide ab.
Doch seit dem Februar 2022 hatte sich New World als „stabiles“ MMORPG auf Steam etabliert:
Die Spielerzahlen gingen bei großen Updates mal bis auf 67.750 durchschnittliche Spieler hoch (November 2022)
In schwachen Phasen, wenn lange nichts passiert war, sanken sie auch mal auf einen Tiefstand von 11.300 (Juni 2023)
Aber unter diesen Wert waren sie bis 2024 nie gefallen.
Doch ohne jede Neuerung und auch ohne Perspektive, dass es besser wird, knallten die Spielerzahlen von New World 2024 bis auf 3.285 runter – nur noch ein Drittel des früheren Tiefstwerts.
Erhoffte Renaissance bei New World blieb aus
War es das Update dann wert? Nein, leider nicht – zwar konnte der Relaunch New World: Aeternum wieder einige Spieler zurück auf Steam bringen, aber die Zahlen gingen nur kurzfristig auf etwa 22.000 hoch – weit weniger als der Höchstwert 2023.
War es dann wenigstens auf den Konsolen ein Erfolg? Nein, das sieht nicht so aus. Bei Google Trends sieht man, dass ein Aufschwung im Interesse ausblieb und es im Oktober 2024 keine wirkliche Erholung der Suchrelevanz gab.
Die Aufmerksamkeit der Spiele-Öffentlichkeit lag ganz klar auf Throne and Liberty, auf die eigene Konkurrenz im Hause Amazon.
Spieler auf PS4 und Xbox One warten 5 Jahre auf neues MMORPG – Kriegen 2 von Amazon innerhalb von 2 Wochen
Was war der Fehler? Seit dem Release von Black Desert auf PS4 (August 2019) und Xbox One (März 2019) warten Spieler auf Konsolen auf ein vollwertiges MMORPG. New World hätte also voll einschlagen müssen.
Allerdings hat sich Amazon selbst ein Bein gestellt, denn mit dem Release von Throne and Liberty am 1. Oktober hat man genau die Lücke gefüllt, in die New World Aeternum am 15. Oktober, nur 2 Wochen später, eigentlich hineinstoßen wollte.
Der 15. Oktober war der falscheste Zeitpunkt, um ein MMORPG auf PS5 und Xbox Series X zu veröffentlichen. Fast jedes beliebige andere Datum innerhalb der letzten 5 Jahre wäre besser gewesen, als der 15. Oktober.
Mitten in den Hype um Throne and Liberty, verballerte Amazon seinen Neustart von New World.
Das steckt dahinter: 2024 wird als furchtbares Jahr für New World in die Geschichte eingeht: Da wurden Fehler gemacht, die man mit gesundem Menschenverstand nicht erklären kann. Da hat man sich offenbar im Bemühen, einen künstlichen Hype zu erzeugen, selbst überlistet:
Doch man kann die treue Spieler-Basis eines MMORPGs nicht ein Jahr im Dunkeln tappen lassen und mit „Vertraut uns, das Sommer-Update wird ganz toll“ abspeisen.
Je länger man ein „so massives Sommer-Update, auf das sich das Warten lohnt“ beschwört, desto höher wird die Erwartungshaltung, die man letztlich nur enttäuschen wird.
Die Idee, zwei MMORPGs für Konsolen gleichzeitig innerhalb eines Zeitfensters von zwei Wochen zu veröffentlichen, ist wirklich unerklärlich. Das kann nicht der Plan gewesen sein, da muss irgendwas in der Abstimmung mit den südkoreanischen Partner NetEase schiefgelaufen sein.
Dass einer Firma wie Amazon solche Schnitzer passieren, lässt wirklich zweifeln, ob neue Projekte wie das MMORPG zu Herr der Ringe besser laufen werden. Mal gucken, wann man das herausbringt – vielleicht parallel zum Release von GTA 6, oder so? Es gibt ein Lebenszeichen vom neuen MMORPG für Herr der Ringe von Amazon Games
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Das mittelalterliche Aufbauspiel Foundation von Polymorph Games erscheint nach 5-jährigem Early Access auf Steam. Das angekündigte Erscheinungsdatum am 31. Januar 2025 versetzt Fans in Vorfreude. Vor allem die versprochene Freiheit beim Bauen spielt dabei eine große Rolle.
Was macht das neue Aufbauspiel aus? Bei Foundation handelt es sich um ein Aufbauspiel, welches Umgebungen und Gebäude des Mittelalters thematisiert. Man baut Gebäude von kleinen Hütten bis hin zu massiven Monumenten, kümmert sich um Ressourcen sowie die Bedürfnisse von Bewohnern und gestaltet die Umgebung, in welchem all dies stattfindet.
Der Erscheinungsdatum-Trailer von Foundation präsentiert neben dem Artstyle auch den Gebäude- und Städtebau des Aufbauspiels.
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Der Erscheinungsdatum-Trailer von Foundation zeigt den Gebäude- und Städtebau des Aufbauspiels
Freiraum statt Bauvorschriften
Wie will das Spiel möglichst viel Freiraum gewährleisten? Foundation setzt auf möglichst wenig Einschränkungen beim Bauen und Gestalten seiner Gebäude und Umgebungen. Das Spiel verzichtet daher auf ein Grid-System (zu Deutsch auch Gitter-/Raster-System), das in der Regel für mehr Ordnung und geradliniges Design, aber auch Grenzen in der Umsetzung sorgen kann.
Foundation möchte durch den Verzicht auf ein solches System nicht nur mehr kreativen Freiraum bieten, sondern auch einen organischen Ausbau ermöglichen, um das echte Wachstum mittelalterlicher Städte in der Vergangenheit darzustellen (Quelle: Polymorph Games).
Was erwartet Spieler beim offiziellen Launch? Foundation befindet sich seit dem 1. Februar 2019, also seit über 5 Jahren, im Early Access. Nach der geplanten 1-jährigen Dauer wurde diese „um ein paar zusätzliche Jahre“ verlängert, da das recht kleine Entwicklerteam trotzdem genau das Spiel liefern wollte, dass sie sich vorgestellt haben.
Mit der Vollversion am 31. Januar 2025 erscheinen weitere Inhalte wie neue Gebäude, Produktionsketten und Lebensräume, ästhetische Überarbeitungen, Modding-Möglichkeiten und tiefere erzählerische Inhalte. Bisher gäbe es im Early Access nur 60 % der geplanten Inhalte zu sehen.
Wie ist die Reaktion der Fans auf die langersehnte Vollversion des Spiels? Obwohl sich Foundation bisher nur im Early Access befand, sind die Reaktionen auf unterschiedlichen Social-Media-Kanälen sowie die Rezensionen auf Steam sehr positiv (87 % von ca. 14.000 Rezensionen). Zahlreiche Fans äußern ihre Vorfreude:
Devilish Simmer kommentiert auf Steam: „Ich verfolge dieses Spiel seit seinem ersten Jahr im Early Access. Es war ein großartiger Entwicklungsprozess, mit einem Team, das wirklich auf Feedback gehört hat. (…) Ich hoffe, dass die Entwicklung und Verbesserung nach der Veröffentlichung fortgesetzt und das Spiel weiter ausgebaut wird.“
ShadowSpade sagt auf Reddit: „Ich liebe das rasterlose Bauen. Es hat mir andere Builder, bei denen man Straßen platzieren muss, irgendwie verdorben.“
RoboHo-BO äußert sich auf Steam: „Ich will keinen Revierkampf anzetteln, aber Manor Lords wünscht sich, dass es Foundation wäre. Dieses Spiel macht Stadtmanagement spaßig und es sieht großartig aus (Manor Lords realistische Grafik mit diesem ausgefeilten und spaßigen Gameplay wäre unaufhaltsam).“
Wer nicht mehr bis zum 31. Januar 2025 warten möchte, kann über Steam die kostenlose Demo der Vollversion anspielen. Das bereits genannte Manor Lords ist auch ein mittelalterliches Aufbauspiel, welches viele Parallelen zu Foundation besitzt, aber vor allem visuell einen eher realistischen Artstyle eingegangen ist. Wer mehr über Manor Lords erfahren möchte, kann sich auf MeinMMO weiter informieren: Steam: Neues Aufbauspiel will euch eure Städte erleben lassen, statt nur draufzuschauen
Call of Duty: Black Ops 6 ist vor allem bei jüngeren Spielern beliebt, die viel springen, rutschen und nie stehen bleiben. Doch es gibt auch einige ältere Semester, die Spaß an dem Shooter haben. Damit sie mit den jungen Hüpfern mithalten können, erklärt eine 53-jährige Spielerin, müssen sie allerdings auf eine unbeliebte Strategie zurückgreifen.
Um welche Strategie geht es? Eine Spielerin hat im Subreddit von Call of Duty: Black Ops 6 über das sogenannte „Camping“ gesprochen – also das Verharren in einer idealerweise schwierig einsehbaren Position, um so Kills zu erzielen.
Camping ist bei vielen Gamern unbeliebt und hat schon so manchen CoD-Spieler zum Schreien gebracht. Die sogenannten Camper erzielen ihre Kills oft hinterrücks oder auf lange Distanz mit einem Scharfschützengewehr.
Für die Spielerin im BO6-Subreddit ist das allerdings die einzige Möglichkeit, wie sie Call of Duty (erfolgreich) spielen kann.
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CoD Black Ops 6: Prestige erklärt – Lohnt es sich?
Camper muss schlechte Reflexe kompensieren
Warum kann die Spielerin nur mit der Strategie spielen? Die Spielerin erklärt, dass sie eine Camperin ist und sich nicht schämt, das zuzugeben. Sie sei 53 Jahre alt und habe keine guten Reflexe mehr (via Reddit).
Um ihre im Alter schlechter gewordenen Reflexe zu kompensieren, müsse sie strategisch spielen – und Camping sei für sie eine valide Strategie, um am Leben zu bleiben und ein paar Kills zu erzielen. Außerdem habe sie Spaß am Campen und stellt abschließend fest: „Es gibt kein Gesetz, das mich vom Camping abhält. Wenn ihr alle so gut seid, kommt und holt mich.“
Es gibt aber auch einige ältere Spieler, die schreiben, dass sie sich weiterhin am liebsten rennend über die Maps bewegen, viel rutschen, springen und generell eher aggressiv spielen.
Ist Camping wirklich eine valide Strategie? Wie viele Reddit-Nutzer auch in den Kommentaren des Posts schreiben, kommt das auf die Art des Campens an. Man kann strategisch wichtige Positionen oder die Zielpunkte halten und dem Team so beim Einnehmen und Verteidigen der Ziele helfen oder am Map-Rand sitzen und die Ziele komplett ignorieren.
Die Spielerin aus dem Reddit-Beitrag erklärt in einem Kommentar, sie sitze nicht durchgehend an einer Position und mache ihre Spielweise auch vom Verlauf des Matches abhängig: Wenn ihr Team gewinnt, spielt sie eher defensiv und hält wichtige Position, wenn ihr Team verliert, hilft sie, die Ziele zu erobern.
Das Survival-Spiel Palworld feiert auf Steam gerade einen großen Erfolg. Erstmals seit dem Launch des Games ist es wieder in den Top 10 der beliebtesten Titel vertreten. Grund dafür ist ein neues Update.
Wie läuft es bei Palworld? Im Survival-Game auf Steam läuft es gerade so gut wie seit dem Launch nicht mehr. Im Vergleich zum 18. November hat der Monstersammler seine Spielerzahl verzehnfacht und sogar in den Steam-Charts schafft es Palworld wieder in die Top 10 der beliebtesten Titel (via SteamDB).
Außerdem wurde mit etwa 212.000 Nutzern die höchste Aktivität seit dem Start erreicht. Grund dafür ist ein neues Update, das Palworld von Grund auf verbessert.
Hier könnt ihr den Trailer zum neuen Update Feybreak sehen:
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Palworld: Feybreak – Trailer präsentiert kostenloses Update mit haufenweise neuen Inhalten
Update sorgt für Ansturm
Was ist das für ein neues Update? Am 23. Dezember 2024 erhielt Palworld sein bislang größtes Update. Das wichtigste Feature ist die Insel Feybreak. Diese ist etwa sechsmal so groß wie die an Japan angehauchte Insel Sakurajima und bietet vielfältige Biome, neue Pals und frische Ressourcen wie Chromit sowie Hexolit-Quarz, die benötigt werden, um fortschrittliche Ausrüstungen zu craften.
Neu ist auch die Kollaboration mit dem Game Terraria, die als ersten Schritt das Schwert „Meowmere“ eingeführt hat. Die Waffe feuert Projektile ab und miaut bei jedem Schlag. Weitere Inhalte der Kollaboration sollen 2025 folgen.
Welche Neuerungen gibt es noch? Es wurden auch viele der kleineren Systeme verbessert. Zum Beispiel gibt es jetzt Pal-Expeditionen bei denen ihr eure Pals auf Ressourcensuche schicken könnt. Auch einige zusätzliche Gebäude wie der Flohmarkt und den elektrischen Ei-Inkubatoren kann man jetzt bauen.
Bei den Waffen bleibt es nicht beim Schwert „Meowmere“, hier kommen noch Katanas, Laser-Gatlings-Guns und Elementargranaten hinzu. Rollenspiel-Fans können jetzt sogar auf Stühlen im Game Platz nehmen.
Was kommt bei der Community gut an? Bei dem Wachstum der Spielerzahlen wundert es kaum, dass das Update gut ankommt. Die Nutzer beschreiben es so:
Manikuba schreibt auf Reddit: „Das Update war großartig und hat meine zwei größten Probleme behoben. Die Pals sitzen nicht mehr herum und warten auf Abklingzeiten, sondern greifen jetzt ständig an. Wir können jetzt Ressourcen zwischen Basen teilen. Die neue Insel fühlt sich großartig an.“
Mooco2 findet vor allem eine Neuerung auf Reddit gut: „Die Ergänzungen zum Techblatt sind auch wirklich großartig, viel mehr ‘spielverändernde’ Gegenstände in der alten Technologie und die Hauptliste hat viel mehr Optionen zur Auswahl als der ursprüngliche halblineare Pfad.“
Auch TriforceofCake hat eine Verbesserung, die ihn auf Reddit besonders überzeugt: „Wenn du jemals Probleme hattest, deine Pals zu managen, wirst du das jetzt nicht mehr haben.“
Für Warhammer-Fans ist gerade eine richtig gute Zeit: Zuletzt wurde mit Space Marine 2 ein neues Game veröffentlicht und es gibt immer wieder neue Infos zur Movie-Adaption mit Henry Cavill. Aktuell ist aber auch ein neues MMO zu Warhammer in Arbeit. Hier lest ihr alles, was wir bisher dazu wissen.
Was für ein Spiel ist das? Das sich aktuell in Entwicklung befindende neue Warhammer-MMO soll ein PvE-Game für PC und Konsole werden. Der Chef-Entwickler achtet nach eigener Aussage auch konkret darauf, dass sein Spiel kein WoW-Klon wird.
Das hier wissen wir bisher sicher:
Welche der verschiedenen Warhammer-IPs das Game aufgreift, ist bisher nicht offiziell bekannt, aber hinter den Kulissen bereits festgelegt.
Das Spiel soll via Unreal Engine 5 entstehen.
Das MMO soll kein traditionelles Kampfsystem wie Tab-Targeting haben.
PvP soll eine untergeordnete Rolle spielen.
Entwickelt wird das Spiel von Studio Jackalyptic Games, das unter anderem von Jack Emmert gegründet wurde – einem der Köpfe hinter Neverwinter Online. Mehr zu ihm, seiner Vision für das Game und der Monetarisierung lest ihr in dieser News.
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Warhammer 40.000: The Tithes: Sacrifice – Der Trailer zur Mini-Serie von Games Workshop
Ein Warhammer-MMO vom Neverwinter-Macher
Von wem wird das Game entwickelt? Das neue Warhammer MMO entsteht bei Jackalyptic Games. Die Firma wurde bereits im Mai 2022 als Jackalope Games gegründet und nur ein Jahr später in Jackalyptic Games umbenannt. Sitz des Studios ist die Stadt Austin im US-Bundestaat Texas.
CEO des Studios ist Jack Emmert, der früher bei Cryptics Studios aktiv war. Er arbeitet bereits seit 2003 an MMORPGs und zu seinen Projekten gehören unter anderem Neverwinter Online, Star Trek Online und City of Heroes.
Was ist die Vision von Jack Emmert? In mehreren Interviews zum Rebranding von Jackalyptic Games sprach Jack Emmert über das kommende Warhammer-MMO und seine konkrete Vision dafür.
Gegenüber MMORPG.com sagte er unter anderem, dass er im Laufe seiner Karriere vor allem Spiele gemacht hat, die mit seinen Hobbys zu tun haben, und das er so weiter machen möchte. Dazu zählen unter anderem Neverwinter Online, das auf der Welt von Dungeons & Dragons basiert, sowie Star Trek Online. Authentizität sei ihm ebenfalls wichtig.
Zudem wolle Emmert das Warhammer-MMO dazu nutzen, um das riesige Universum zugänglicher für Neulinge zu machen. Das erzählt er im Gespräch mit WCCFTECH.
Wie steht es um einen Mobile-Release? Publisher NetEase ist unter anderem dafür bekannt, vorrangig Mobile-Games zu veröffentlichen. Dazu sagte Emmert, dass es für sein Team keinerlei Vorgaben gäbe:
Den Mobile-[Games-]Markt kenne ich nicht. Er ist sehr hart, er ist sehr schwierig. Ich bin auf keinen Fall ein Experte darin. Aber ich kann sagen, dass das Tolle an der Zusammenarbeit mit NetEase ist, dass sie sich mehr für das interessieren, was ich schaffen will, als für die Plattformen, auf denen ich es schaffen will.
Wie soll das Game monetarisiert werden? In den Interviews mit Jack Emmert kam zudem die Frage nach dem Monetarisierungsmodell auf. Fans von Neverwinter Online, einem von Emmerts Projekten, kritisierten das MMORPG immer wieder wegen des In-Game-Shops. Unter anderem der Youtuber Josh Strife Hayes hat dazu eine sehr klare Meinung.
Diesbezüglich lässt sich Emmert alle Optionen offen: Noch vor ein paar Jahren sei Free-to-Play für ihn die beste Option gewesen. Mittlerweile sieht er aber auch Potenzial in Battle-Pass-Systemen wie in Fortnite.
Kurz vor den Interviews ist 2023 auch das MMORPG New World von Amazon erschienen, dass nur einen Einmalkaufpreis zum Spielen benötigt. Zum damaligen Zeitpunkt hat diese Monetarisierung aus Jack Emmerts Sicht zumindest für New World gut funktioniert.
Sobald es neue Informationen zum Warhammer-MMO gibt, lest ihr darüber natürlich auf MeinMMO. Bis dahin halten wir euch natürlich auch weiterhin up to date mit allem, was Warhammer angeht. Zuletzt rankte MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus übrigens alle großen Fraktionen von Warhammer 40.000 nach Power.
In Path of Exile 2 könnt ihr mit einigen Klicks euren Charakter schneller und stärker machen. Das alles geht dank eines Features, das die meisten wohl übersehen haben.
Der Waffenset-Wechsel ist etwas, das wohl nur die wenigsten jemals verwendet haben. In Path of Exile 2 kann man zwei verschiedene Waffensets mit sich umhertragen und so beispielsweise beim Kampf gegen schwierige Bosse auf ein anderes Set wechseln, mit dem der Kampf leichter wird.
Dieses Feature bietet aber auch eine weitere Funktion, die Waffenset-Fertigkeitspunkte. Während des Spiels könnt ihr einen Teil eurer Fähigkeitspunkte aufsplitten. Zum Beispiel könnt ihr in einem eurer Waffensets auf Feuerschaden und im anderen auf Elektroschaden gehen. Das System lässt sich aber auch kreativ nutzen, wie ein Spieler jetzt beweist.
Einen nützlichen NPC findet ihr in jeder Stadt:
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Dieser NPC in Path of Exile 2 identifiziert eure Items
Stärker und schneller dank Waffensets
Wie lässt sich das Feature nutzen? Das Waffenset-Feature wird von den meisten Spielern wohl nicht benutzt, weil das eigene Build mit allen Arten von Inhalten gut zurechtkommt. Sollte es bei euch auch ungenutzt sein, könnt ihr aber einen großen Vorteil für euren Charakter herausholen.
Der Nutzer Thorriorz auf Reddit erklärt, wie es geht. Er hat sein zuvor ungenutztes Waffenset mit einem „Wulfsbane“-Schild ausgerüstet.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Dieser Schild verzaubert den Gegner bei einem erfolgreichen Block, sodass er 10 % mehr Schaden erhält und 10 % weniger Schaden austeilt. Dieser Effekt hält laut dem Nutzer die Dauer des ganzen Kampfes an.
Was macht man mit den Skillpunkten? Auch bei den Skillpunkten kann man den eigenen Charakter stärker machen, ohne zwei wirklich unterschiedliche Builds zu spielen.
Wie der Nutzer jamaljermaine auf Reddit erklärt, lassen sich die zusätzlichen Punkte gut verwenden, um Fähigkeiten wie Bewegungsgeschwindigkeit, Blockchance oder Licht-Radius zu skillen.
Gerade wenn einen wieder große Karten ohne Bossgegner erwarten, kann ein Wechsel des Waffensets so zusätzliche Bewegungsgeschwindigkeit bringen. Sollte dann doch ein starker Gegner auftauchen, hat man per Druck auf die Taste X sein gewohntes Waffenset zurück.
Welche Skillpunkte sich für euch am meisten lohnen, hängt vom Build eures Charakters ab. Wenn ihr gar nicht wisst, was sich lohnt, sollte Bewegungsgeschwindigkeit wohl eine Sache sein, die immer hilfreich ist.
MeinMMO-Redakteurin Sophia Weiß liebt es, Dungeons & Dragons zu spielen. Weil ich aber keine passenden Würfel gefunden habe, habe ich vor drei Jahren ein komplett neues Hobby angefangen. Jetzt mache ich nicht mehr nur Würfel, sondern verschenke selbst designten Loot.
Update vom 09.01.2025: Wir hatten eine Preisberechnung mit Weihnachtsrabatten 2024 in der News. Wir haben die Preise nun auf die regulären laut Webseite angepasst.
Meine Liebe zu Pen & Paper begann 2016 mit Critical Role, einer Truppe Synchronsprecher, die im Stream Dungeons & Dragons spielen. Später verdonnerte ich meine Freunde zu einer (privaten) Home-Brew-Kampagne. 2023 organisierte ich sogar mit dem Team von GameStar Talk einen achtteiligen D&D-Stream sowie -Podcast namens Ready to Roll.
Was als harmloser Freizeitvertreib mit meinen Freunden begann, ist mittlerweile zu einem heiß geliebten, aber zeitfressenden Monster geworden. Blöderweise leide ich unter einem weitverbreiteten Problem: Ich habe nie genug Würfelsets und vor allem nie die zu meinem aktuell gespielten Charakter passenden.
Also suchte ich nach neuen Würfeln und siehe da: Die lassen sich mit Epoxidharz sogar selbst machen. Ein Youtube-Tutorial später hatte ich ein neues Hobby. Und das war erst der Anfang eines absoluten Deep-Dives in Resin-Art, 3D-Moddeling und -Printing.
Was ist Epoxidharz/Epoxy Resin?
Epoxidharz, auf Englisch Epoxy Resin, ist ein flüssiger, später aushärtender Werkstoff, der unter anderem im Bau, bei Holzarbeiten oder auch im Hobby verwendet wird. Dabei handelt es sich um eine Art Kunststoff.
In dem hier speziellen Beispiel geht es um Resin, dass zur Schmuckherstellung verwendet wird. Dafür werden das Resin selbst sowie ein Härter in jeweils flüssiger Form zu gleichen Teilen gut vermischt. Anschließend wird das Gemisch in eine Form gegossen, in der es innerhalb eines Tages und unter Entwicklung von Hitze aushärtet.
Später im Artikel wird auch von UV-Resin berichtet. Dabei handelt es sich wiederum um Epoxidharz, das unter UV-Strahlen von z. B. der Sonne oder einer UV-Lampe hart wird.
2022: Vom Würfel-Goblin zum selbst designten Loot
Meine ursprüngliche Motivation war: Ich habe hier so einen tollen Charakter, aber keine passenden Würfel und kaufen ist so teuer. Also lerne ich, sie selbst zu machen. Am Ende habe ich, was Tools und Material angeht, natürlich mehr als nur den Preis eines Sets Würfel auf den Tisch gelegt.
Was braucht man alles, um mit Epoxy Resin Würfel für Pen & Paper zu machen?
Würfelmaster, die man mit Dubliersilikon abformt.
Epoxy-Farbpigmente wie Mika-Puder, Glitzer oder Alkoholtinte, um die Würfel hübsch zu machen.
Sogenannte Master sind die Formen, anhand derer man die Gußformen erstellt. So können Würfelmaster für Pen-&-Paper-Würfel aussehenGestalltet werden kann Epoxy Resin mit Alkohol Tinte, Mika Puder, Glitzer, Goldfolie und mehr.Viele Leute nutzen Einwegbecher. Ich nutze wiederverwendbare Silikonbecher.Da Epoxy Resin giftige Dämpfe erzeugt, sind eine entsprechende Schutzmaske & Einmalhandschuhe wichtig.Links der Kompressor, rechts der Drucktopf. Bei mdst. 40 Psi Überdruck werden Luftbläschen fast unsichtbar klein.Ich nutze das Epoxy von Let’s Resin, habe aber auch sehr gute Erfahrungen mit Roizefar gemacht.
Youtube hat übrigens eine riesige Auswahl an wirklich guten Tutorials für Resin-Kunst. Ich kann für Würfel bzw. Resin-Basics besonders Rybonator und Dreamy Dice empfehlen.
Frisch ausgestattet begann ich also, Würfel für die ganze Familie herzustellen. Weihnachten 2022 gab es auch für wirklich jeden in meinem Umkreis ein eigenes Set Würfel. Ganz egal, ob sie Pen & Paper spielen oder überhaupt kennen. Mittlerweile ist mein kompletter Freundeskreis teilweise gleich doppelt mitschicken, scharfkantigen Würfeln ausgestattet.
2023 kam mir dann die Idee: Was wäre, wenn ich selbst (Würfel-)Master designe, drucke und diese dann gieße?
Fancy Würfel – Eins meiner persönlichen selbstgemachten Lieblingssets, inspiriert von Astarion in Baldur’s Gate 3.
2023: Blender-Deep-Dives für Anfänger
Selbst designte Würfelmaster sind es leider nie geworden. Stattdessen wurde mein erstes Projekt ein Anhänger, für mein zeitgleich zum Resin gestartetes neues Hobby des Live Action Role Playings (LARP).
Ich habe aber noch nie vorher mit Tools wie Blender gearbeitet. Es kann so unglaublich viel und ich war der heillos überforderte Anfänger. Aber mit der richtigen Anleitung ist auch dieses überwältigende Tool eigentlich ganz einfach.
Aktuell arbeite ich mit Blender 4.1. Der Youtube-Kanal Blender Guru hat eine wunderbare Videoreihe, bei der er euch beibringt, einen realistischen Donut im Programm zu erstellen. Damit lernt ihr die wichtigsten Funktionen kennen.
Mit der Hilfe habe ich es sogar hinbekommen, eine aus meiner Sicht unglaublich komplexe Form (siehe Galerie) zu designen, inklusive Loch für ein Lederband und mit eingraviertem Gruppenzeichen. Schnell im korrekten Dateiformat exportieren – fertig.
Der erste Versuch – Version 1Das finale Amulett – Version 2.
Ein Problem gab es aber letztlich doch noch: Mein Haushalt besitzt zwar einen FDM-3D-Drucker (Kunststoffdrucker), einen Ender 5, aber ich wünschte mir den schönen Glas-Finish, den ich von meinen Würfel-Mastern kannte. Das kann leider nur ein Resin-3D-Drucker.
Wie unterscheiden sich FDM- und Resin-3D-Drucker?
Bei FDM- und Resin-3D-Druckern gibt es zwei grundsätzliche, große Unterschiede: Das Druckmaterial und die Art, wie es verarbeitet wird.
FDM-Drucker schmelzen Kunststoff, sogenanntes Filament, und legen es via einer Düse in der gewünschten Form auf der sogenannten Bauplatte ab. Schicht für Schicht bauen sie so die zu druckende Form auf. Man kann es sich vorstellen, als würde man mit einer Heißklebepistole eine Schicht Kleber auf die vorherige packen. FDM-Drucke haben meist größere und vor allem sichtbare Einzelschichten.
Resin-Drucker hingegen arbeiten mit UV-Resin. Also Resin, das unter UV-Licht aushärtet. Die Bauplatte, auf der gedruckt wird, hängt in einer Schale voll mit dem Resin. Um den Druck zu erstellen, leuchtet der Boden der Schale punktuell mit UV-Licht und härtet so eine Schicht nach der anderen aus. Hier lassen sich sehr feine Schichten drucken, die man beim Endprodukt meist nicht mehr sieht, was den Glas-Finish ermöglicht.
Mein Partner empfahl mir einen chinesischen Dienst, der 3D-Drucke aller Art anbietet. Drei Wochen später hielt ich meinen ersten eigenen Master in der Hand – mit dem gewünschten Glas-Finish.
Also: Direkt die Farbwünsche der LARP-Freunde abgefragt und los. Ab da war der Ablauf nämlich wieder der gleiche, wie bei den Würfeln:
Mit dem Master und Dubliersilikon eine Gussform erstellen.
Resin anrühren, mit Pigmenten versetzen und gießen.
24 Stunden warten, bis alles ausgehärtet ist, dann aus der Form holen.
Fertig.
Die Anhänger waren ein absoluter Hit bei meinen Leuten und im Spiel. Der Loot kam fantastisch an!
Also stand für mich auf dem Plan, noch mehr Anhänger für das nächste Jahr zu designen. Eine nagende Stimme in mir ließ sich aber nicht abstellen: Warum deine Designs nach China zum Druck und um die halbe Welt schicken, wenn du sie auch selbst machen könntest?
Und damit begann mein 2024-Projekt.
Die finalen, mit Resin gegossenen Anhänger.
2024: Monate lange Recherche und das Warten auf den Sale
Eigentlich wollte ich nur Würfel machen, damit ich für jeden meiner Pen-&-Paper-Charaktere ein eigenes Set habe. Und natürlich, damit ich meine Freunde damit versorgen kann.
Kaum zwei Jahre später stecke ich tief in der Recherche für meinen eigenen 3D-Drucker, damit ich selbst designte Schmuckstücke, Accessoires, Figuren und Co. drucken kann. Und ganz ehrlich? Ich hatte ja so Lust drauf.
Also habe ich einen mehrere Monate andauernden Deep-Dive gestartet, um herauszufinden, wie ich am besten mit Resin-3D-Druck durchstarte. Der hat allerdings so einige Tücken, wie ich in meiner Recherche festgestellt habe:
Resin-3D-Druck braucht mehr Geräte und entsprechend mehr Platz als FDM-Drucker.
Das zum Druck verwendete Resin erzeugt giftige Dämpfe, weswegen ein gutes Isolier- und Abluftsystem sinnvoll ist, wenn der Drucker in der Wohnung stehen soll.
Der Druck selbst ist sehr fehleranfällig.
Noch dazu kommt, dass die Geräte in der Erstanschaffung teuer sind. Ich habe meine Berechnungen mit meinem Wunschmodell von Anycubic gemacht. So würden die Kosten im Januar 2025 aussehen:
Gerät
Preis
Anycubic Photon Mono M5s Pro (ausverkauft)
339,00 €
Anycubic Wash & Cure 3 Plus
169,00 €
Anycubic Bio Resin
29,99 €
Grow Expert Premium Grow Zelt
79,00 €
Ventilator, Schlauch etc. via Baumarkt
90,00 €
Summe
706,99 €
Achtung: Ich weiß nicht, ob Anycubic gute 3D-Drucker herstellt. Ich kann die Geräte also weder empfehlen noch nicht empfehlen, weil ich sie bis heute nicht erstanden habe. Ausgesucht habe ich sie, weil mein Bruder mit einem Anycubic-Drucker arbeitet.
Eine schwere Entscheidung
Weil ich parallel zum 3D-Design und Resin-Gießen auch mit dem Lederrüstungsbau angefangen habe – hier kann ich den 12-teiligen Kurs der Black Raven Academy sehr empfehlen – habe ich mir ein paar Fragen gestellt:
Möchte ich noch ein weiteres, in der Tool-Erstanschaffung teures Hobby anfangen?
Bin ich bereit, mich voll zu committen und dafür zu sorgen, dass die Resin-Dämpfe meine mich, Mitbewohner, aka meinen Partner und meinen Hund, nicht beeinträchtigen oder gar krank machen?
Brauchst du das wirklich?
Die Antworten auf die erste Frage war Ja. Die anderen beiden? Nein.
Für die paar Teile, die ich selbst designe und gedruckt brauche, lohnt sich die Anschaffung finanziell nicht. So sehr ich es auch liebe, Dungeon Master zu sein, so ungern möchte ich mir noch mehr Aufwand bei der Session-Vorbereitung aufhalsen. Und was ist, wenn ich es einfach nicht hinbekomme, richtig zu drucken?
Der Todesstoß für mein Vorhaben war aber die Erkenntnis, dass ich nicht garantieren kann, dass die giftigen Resin-Dämpfe sich vollständig mit einem selbstgebauten Entlüftungssystem nach draußen leiten lassen. Ich spiele nicht mit meiner oder der Gesundheit anderer Menschen. Und schon gar nicht mit der meines Hundes.
Fürs Erste werde ich also meine 3D-Designs zum Drucken noch an Profis schicken. Vielleicht finde ich auch bald einen Anbieter, der nicht in China, sondern in Europa sitzt.
Links der Resin-Druck, rechts der FDM-Druck. Die Resin-Anhänger sind nachbearbeitet, deswegen sieht man die Druckfehler nicht, die bei den FDM-Drucken sichtbar sind. Das Problem war hier, dass meine Datei nicht Fehlerfrei war.
Den selbst designten und -gegossenen Weihnachts-Loot habe ich aber natürlich trotz aller Überlegungen rechtzeitig hinbekommen. Würfel-Sets gießen macht mir nach wie vor unglaublichen Spaß und es gibt hunderte von vorgefertigten Silikonformen für Späße wie Untersetzer, Dosen oder auch ganze Schachbretter.
Für das kommende LARP-Jahr 2025 habe ich aber natürlich trotzdem schon das nächste designte Projekt am Start und es auch schon drucken lassen. Was es ist, darf ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten – es soll eine Überraschung werden.
Allgemein habe ich in den letzten drei Jahren viel geschafft. Allein 2024 bin ich für MeinMMO gut rumgekommen, damit wir euch die heißesten neuen Infos zu den kommenden Games bringen können. Bei einem Trip hat es mich sogar nach Japan verschlagen und ich habe die Zeit genutzt und für euch die weltweit einzige One Piece Gym besucht: Ich war in der weltweit einzigen Gym zu One Piece in Japan und habe trainiert wie Ruffy, Whitebeard und Shanks
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Alle Menschen sind unterschiedlich. Ach, wirklich? Wir präsentieren euch 10 Arten von Leuten, die in jeder größeren MMORPG-Gilde vertreten sind.
Wer seine Freizeit vornehmlich in MMORPGs verbringt, der hat sich sicher auch schon der einen oder anderen Gilde angeschlossen. Wenn das mehr als nur eine Vereinigung aus drei oder vier Freunden ist, dann erlebt man dabei viele unterschiedliche Spielertypen. Zehn dieser Paradebeispiele haben wir für Euch aufgelistet und sind uns schon jetzt sicher, dass ihr einen Großteil davon direkt wiedererkennen werdet.
Hinweis: Der Artikel stammt ursprünglich aus dem Jahr 2018. Wir haben ihn Dezember 2024 aktualisiert.
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WoW feiert 20 Jahre die Highlights von Azeroth
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1. Der Verpeilte
Jede Gilde hat diesen einen Spieler, der immer ein bisschen neben der Spur wirkt und bei dem man sich nicht so ganz sicher ist, was er eigentlich so alles mit dem Rest seiner Freizeit anstellt. Zumindest die letzte Frage klärt sich dann, wenn er vor dem Raid „noch kurz einen bauen“ muss und danach mit deutlich gesteigerter Laune zurückkehrt. Die Welt ist gechillt, der Raid ist gechillt, der Loot ist gechillt und die Tatsache, dass er seit 10 Sekunden im Feuer steht, ist auch ziemlich gechillt.
2. Der Pro-Gamer
Auch die gemütlichste Gilden-Gruppe hat diesen einen Spieler dabei, der das Spiel sehr ernst nimmt und auch alles mögliche unternimmt, um das beste aus seiner Klasse rauszuholen. Er leistet viel im Raid und ist definitiv ein tragender Pfeiler der Gruppe, wegen dem überhaupt Bosse bezwungen werden.
Hin und wieder nimmt er das Spiel jedoch eine Spur zu ernst und ist frustriert, wenn die anderen Spieler sich nicht seinem Willen anschließen und die Sachen lieber „etwas ruhiger angehen lassen“.
Doch hier sollte man aufpassen, denn irgendwann geht dem Pro-Gamer die Geduld aus. Wenn er nicht genug Fortschritt sieht, wird er der Gilde irgendwann den Rücken kehren.
3. Der mit dem Sonnen-Account
In jedem Spiel gibt es seltene Belohnungen, die nur wenig mit dem Können oder dem Geldbeutel einer Person zu tun haben, sondern vornehmlich mit Glück. Da gibt es bei einem Endboss ein Reittier, das nur mit einer Chance von 1% droppt oder eine besondere Waffe, für die man 10 sehr seltene Erze braucht, für die „normale“ Spieler 18 Monate farmen müssen.
Doch nicht so für den einen Typen mit dem Sonnen-Account. Er hat jedes einzelne Reittier und wenn er mal wirklich „lange Farmen“ muss, dann ist das nach höchstens einem Wochenende bereits erledigt.
4. Die Drama-Königin
Der Name ist zwar „Drama-Königin“ aber das soll bei Weitem nicht heißen, dass nur Frauen diese Rolle ausfüllen können. Früher oder später kommt es in jeder Gilde vor, dass soziale Probleme auftreten. Da wird etwa über die Teilnahme am Raid diskutiert und über die Leistung aussortiert.
Die Drama-Queen nimmt einen solchen Vorfall als Anlass, um den ganzen Raid gleich in großes Augenverdrehen zu stürzen.
„Wenn ich nicht mit darf, dann kommt X auch nicht mehr mit, wir spielen nur zusammen!“
„Wenn Ihr X nicht mitnehmt, dann verlasse ich die Gilde und dann nehme ich auch Spieler A und Spieler B noch mit!“
Ganz schlimm auch in Rollenspiel-Gilden. Da wird gerne mal jemandem vorgeschrieben, mit wem man zu spielen hat und die Eifersuchtskeule rausgeholt, wenn man nicht minutiös nachweisen kann, was man wo und mit wem angestellt hat.
5. Der Inaktive
In jeder Gilde gibt es wohl einige Karteileichen, die nach einer Weile der Inaktivität aussortiert wird. Aber wo es Spieler gibt, die für immer verschwinden, gibt es auch ein paar Leute, die alle paar Wochen einmal kurz reinschauen, ein kurzes Gespräch mit den anderen führen und dann „leider für heute wieder offline müssen“.
Manchmal heißt “inaktiv” auch “sehr inaktiv”.
Aber jedes Mal hat er das Versprechen parat, dass es ja „bald ganz anders bei ihm aussähe“ und er „dann wieder viel mehr Zeit für das Spiel habe“. Das ist im Regelfall dann auch das letzte was man hört, bevor er wieder für drei Monate spurlos verschwindet.
6. Der Viel-Twinker
Eigentlich hat die Gilde nur 20 aktive Mitglieder. Das würde bedeuten, dass es auch ungefähr 20 Charaktere in der Gilde geben müsste. Aber falsch gedacht! Der Viel-Twinker liebt es, am besten jeden Tag einen anderen Charakter zu leveln und möglichst jede Klasse auf einer hohen Stufe zu haben. Das nimmt meistens so stark überhand, dass viele Leute in der Gilde eigentlich gar nicht so genau wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben.
Das einzige Problem: Keiner seiner Charaktere ist wirklich „top“ ausgerüstet. Alle dümpeln auf einem „soliden“ Niveau herum. Doch weil er sich einfach keinen Main-Charakter aussuchen will, wird er niemals die Leistung der anderen Spieler erbringen und fristet oft ein Dasein auf der Ersatzbank. Für Dungeon-Runs ist er aber mit jeder Rolle direkt einsatzbereit.
7. Die falsche Schlange
Neben den wirklich freundlichen Mitspielern gibt es natürlich auch jene, die nur Freundlichkeit vorgaukeln. Diese „falsche Schlange“ meldet sich gerne für einen Dungeon-Run, schreibt fleißig im Gildenchat und ist bei jeder Gruppenaktivität gerne dabei.
Manch einer sagt, Dämonen wären oft falsche Schlangen …
Doch früher oder später gibt es Zoff. Ungewöhnliche Streitereien brechen zwischen eigentlich befreundeten Mitspielern der Gilde aus. Erst nach vielen Stunden der Aufklärung lässt sich meistens herausfinden, dass die falsche Schlange hinter dem Rücken anderer Spieler diese gegeneinander aufwiegelt. Da hat der Main-Tank den zweiten Tank angeblich aufs Schärfste kritisiert oder mit dem einen DD sei doch „irgendwas nicht richtig, der hat sicher im RL regelmäßigen Drogenkonsum, weswegen der so komisch ist“.
Leider verstehen sich die falschen Schlangen meist sehr gut auf die Manipulation einzelner, einflussreicher Gildenmitglieder. Wenn das Problem nicht schnell entlarvt wird, geht gerne mal die eine oder andere Gilde zu Grunde.
8. Der Lore-Fanatiker
Wer im Gildenchat eine Frage zur Story der Spielwelt hat, der bekommt meistens rasch eine Antwort von seinen Gildenkollegen. Doch wehe, die Information ist nicht zu 100% korrekt, dann kommt der Lore-Fanatiker gleich aus der Ecke gesprungen. Er kennt absolut jede Quelle zur Hintergrundgeschichte der Spielwelt und kann dir ganz genau erklären, warum Trolle nur drei Finger haben oder warum das Leuchten in den Augen der Nachtelfen eindeutig silbrig und nicht weiß ist.
Wenn es eine Frage gibt, dann kann der Lore-Fanatiker sie auch beantworten. Aber hüte dich bloß davor, eine Frage zu stellen, in der man unterschiedlicher Meinung sein kann – denn dann geht die Diskussion über eine vermeintliche Kleinigkeit bis in die frühen Morgenstunden oder bis die Server-Wartung alle Beteiligten erlöst.
9. Der Dauer-Spieler
Wenn du online gehst, dann ist er bereits da und wenn du offline gehst, ist er noch immer anwesend. Vermutlich ist er es auch die ganze Zeit, während du schläfst, arbeitest, zur Uni gehst oder in den Urlaub fährst. Jede Gilde hat diesen einen Spieler, der offenbar sein ganzes Leben in dem jeweiligen Spiel verbringt.
Was auf der einen Seite natürlich etwas traurig ist, kann für die Gilde und die einzelnen Mitglieder aber ein Segen sein. Denn der Dauer-Spieler ist meistens recht gemütlich und kann gut zuhören, sodass er eine beliebte Ansprechperson ist, wenn man etwas im Spiel – oder auch im RL – nicht so gut läuft. Besser als jede Telefon-Seelsorge.
Nur selten besteht eine Gildenleitung aus einer einzelnen Person, gerade bei größeren Gilden. Doch irgendwie gelingt es immer wieder, eine ganz bestimmte Person in die Leitung zu befördern, die nach einigen Monaten nur noch nervt. Eigentlich ist sie (in meinem Kopf ist das – leider – immer eine Frau) eine nette Person und ein unheimliches Organisationstalent.
Doch wenn ihr die Gilde auf der Nase herumtanzt oder etwas mal länger nicht nach ihren Willen funktioniert, dann wird das Geschrei im Discord groß. Da wird gerne mal gedroht „alles hinzuschmeißen“ und dass die anderen „dann sehen könnten, wie sie ihre Sachen selbst erledigen“, weil sie ja „extrem viel ihrer Freizeit da reinstecke und dafür ein bisschen Entgegenkommen erwarte“. Im Subtext schwingt aber eigentlich immer mit: “Macht die Sachen so, wie ich das sage oder sucht euch eine andere Gilde.”
Meistens funktioniert eine solche Ansage auch. Für zwei Wochen. Und dann wiederholt sie sich. Spätestens nach dem 3. Mal verfehlt so ein lauter Monolog oder Forenpost dann seine Wirkung…
Kennt ihr alle solche Typen? Und zu welcher Art Klischee würdet ihr euch selbst einordnen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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MeinMMO-Autorin Johanna Heuck gibt gerne zu, dass sie nicht besonders gut in Videospielen ist. In einem Spiel aber konnte sie niemand schlagen: Sonic Rush für den Nintendo DS. Doch dann erfuhr sie, dass ihre Fähigkeiten nicht auf Können, sondern auf Auswendiglernen beruhen.
Ich bin nicht besonders gut in Videospielen. Auch wenn ich die Videospiele immer auf dem Schwierigkeitsgrad „Normal“ starte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ich ihn im Verlauf des Spiels herunterschraube.
In Sonic Rush für den Nintendo DS kann man das nicht tun, aber das brauche ich auch bis heute nicht. Denn: Ich bin tatsächlich gut in dem Spiel.
Jedenfalls glaubte ich das, bis ich als Erwachsene in mein Kindheitsspiel wieder eintauchte und bemerkte, dass mich der Schein meiner Gaming-Skills trügt.
Das neueste 2D-Sonic stellen wir euch im Video vor:
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Nach 10 Jahren kommt endlich wieder ein 2D-Sonic! Sieht richtig gut aus, bringt Fan-Liebling zurück
Zurück in mein Kindheitsspiel
Als ich den Trailer zu dem dritten Sonic-Film sehe, frage ich mich plötzlich, wo mein Nintendo DS mit Sonic Rush eigentlich ist. Ich finde ihn erstaunlich schnell in meiner Kommode und lege das Spiel ein und zu meinem Erstaunen startet das Gerät mit dem Spiel problemlos.
In Sonic Rush spielen wir entweder Sonic the Hedgehog oder Blaze the Cat. Sie haben beide eine eigene Story, in denen sie sich auch begegnen.
Als Blaze sammelt man die Sol Emeralds, als Sonic sucht man nach den Chaos Emeralds. Für beide sind die Level gleich, durch die man in alter Sonic-2D-Manier mit Höchstgeschwindigkeit durchflitzen muss.
Innerhalb eines Levels springt man zwischen den zwei Bildschirmen des DS’ hin und her. Die schnelle Musik, zusammen mit der Geschwindigkeit, macht Spaß! Und Blaze ist einfach so cool!
Sonic Rush hat den besten Soundtrack überhaupt. Hier könnt ihr ihn auf YouTube anhören:
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Meine Freunde haben das Spiel auch auf ihrem DS gespielt, hatten aber nicht so viel Spaß wie ich. Ein Kumpel von mir meinte einmal: „Das ist mir zu schnell und doof.“ Zu schnell?
Mit Blaze (oder Sonic, aber ich habe immer Blaze genommen) die Schallgeschwindigkeit zu durchbrechen und durch die Level zu fliegen, war doch gerade das Tolle!
Doch der Frust meines Kumpels war berechtigt, den Grund habe ich aber erst jetzt verstanden. Denn Sonic Rush muss man, so wie andere Sonic-2D-Spiele auch, ganz einfach auswendig lernen, um darin gut zu sein.
Das Spiel ist so schnell, dass wenn die Charaktere auf Höchstgeschwindigkeit sind, man nicht mal eine Sekunde hat, um auf kommende Hindernisse zu reagieren. Beim ersten Spielen also nicht irgendwo gegenzuknallen und von einem plötzlich aufploppenden Gegner verletzt zu werden ist gering, um nicht zu sagen fast unmöglich.
Der einzige Weg, um in den 2D-Sonic-Spielen wiklich „gut“ zu werden ist, sie auswendig zu lernen.
In den richtigen Momenten zu springen oder den Boost einzusetzen hat nichts mit Skill zu tun, sondern damit, ob ich es aus einem vorherigen Durchlauf weiß.
Blaze the Cat, die Beschützerin der Sol Emeralds.
Sonic Rush hat ein anderes Ziel
Diese Entdeckung war für mich schmerzvoll, schließlich dachte ich, ich bin endlich mal besser als andere in einem Videospiel. Ich habe allerdings ein anderes Ziel in Sonic Rush entdeckt.
Ich habe die Level einfach gerne gespielt, auch wenn ich sie in- und auswendig kannte. Dabei wollte ich meine eigene und die Bestzeit der anderen schlagen.
Außerdem: Wenigstens konnte die 12-jährige Johanna andere 12-Jährige beeindrucken, wenn sie für sie die Level durchgespielt hat. Außer die Wasser-Level, da hatte ich immer viel zu viel Panik zu ertrinken!
Und naja, dann habe ich immerhin vor meinen Freunden angegeben, dass ich etwas auswendig gelernt habe und es anwenden konnte. In der Schule konnte ich das jedenfalls nicht, dann eben in einem 2005-Nintendo-Spiel.
Irgendwie ging es eigentlich eher darum, dass ich mich mit der schnellen Musik und als Blaze the Cat cool fühlen kann. Und das kann mir keiner nehmen, auch Sonic Rush und seine lästige Wahrheit nicht.
Wenn ihr mich jetzt entschuldigen würdet, ich muss nochmal Sonic Rush in Gänze durchspielen und dabei zu dem Soundtrack abgehen.
Der PlayStation-Chef Hideaki Nishino hat in einem Interview über die Vergangenheit und die Zukunft der Konsole gesprochen. Er erklärt, dass sich der Gaming-PC zwar immer weiter ausbreitet, jedoch keine Gefahr für die PS5 darstelle.
Woher stammen die Informationen? Hideaki Nishino, Co-CEO von PlayStation, hat in einem Interview mit der japanischen Seite Famitsu über den Erfolg und die Zukunft der Konsole gesprochen. Das Gespräch fand anlässlich des 30. Geburtstags der PlayStation statt.
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Die Schöpfer der PlayStation besuchten hunderte Entwickler, doch alle fanden die Idee furchtbar
Der Markt verändert sich, doch Konsolen bleiben
Was sagt der Chefüber die Lage der PS5? Laut Hideaki Nishino geht es der PS5 auch 2024 noch sehr gut. Im September habe man die Marke von 65 Millionen Einheiten überschritten. Die Leute würden länger spielen als noch auf der PS4 und auch den Store mehr nutzen.
Der Chef gibt aber auch zu, dass der Spiele-Markt insgesamt vielfältiger geworden sei: In einigen Regionen seien Handy-Spiele beliebt, in anderen Spiele für den PC. In Japan, dem Heimatland der PlayStation und einem ihrer drei größten Märkte, nehme die Anzahl der Gaming-PCs ebenfalls schnell zu.
Trotzdem glaubt Hideaki Nishino, dass es die PS5 „für sehr lange Zeit“ geben wird, und auch in Zukunft sollen Konsolen das Kern-Geschäft von PlayStation bleiben. Den PC sieht man daher nicht als Bedrohung an, sondern als sinnvolle Ergänzung.
„Wir sind dabei, darüber nachzudenken, wie man die Anzahl der PlayStation-Nutzer insgesamt erhöhen kann, auch über PSN,“ so der PlayStation-Chef.
Für Hideaki Nishino gibt es vor allem zwei Faktoren, die für den Erfolg einer Konsole entscheidend sind: die verfügbaren Titel und der soziale Aspekt. Viele Leute würden sich eine PlayStation kaufen, weil ihre Freunde eben auch eine hätten.
Was die verfügbaren Spiele angeht, so sei es wichtig, sicherzustellen, dass es genug Inhalte gibt.
Bereits beim letzten Treffen mit den Investoren versicherte Sony allerdings, dass es kein „signifikantes Risiko“ gebe, PlayStation-Spieler an den PC zu verlieren. So einen Trend habe man bislang nicht bestätigen können (via 3D Juegos).
Ein Anzeichen dafür, dass Konsolen nicht allzu bald aus den Haushalten verschwinden werden, ist auch, dass sie nach wie vor ein beliebtes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum darstellen. Damit es keine Enttäuschung bei der Bescherung gibt, sollte man jedoch darauf achten, die richtige zu erwischen: Mutter kauft ihren Kindern eine Xbox zu Weihnachten, doch das sorgt nur für Frust
Seit dem 26. Dezember 2024 läuft auf Netflix die 2. Staffel der Erfolgs-Serie Squid Game. Die erste Staffel machte damals einer Frau das Leben schwer – für Staffel 2 hat der Streaming-Anbieter Vorkehrungen getroffen.
Am 26. Dezember 2024 startete die 2. Staffel der Thriller-Serie Squid Game auf Netflix. Darin ist Protagonist Seong Gi-hun fest entschlossen, die Spiele zu beenden, die so viele Menschenleben zerstört haben – die perfekte Gelegenheit, um sich daran zu erinnern, wie die Serie 2021 einer echten Frau das Leben schwer machte.
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Squid Game Staffel 2 – Trailer zum Release-Termin der koreanischen Serie
Frau erhielt tausende von Anrufen und Nachrichten
Was war damals los? In der ersten Folge von Squid Game erhält der Protagonist Gi-hun eine Visitenkarte, auf der eine achtstellige Nummer zu sehen war. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um eine echte Telefonnummer, wenn man die südkoreanische Vorwahl 010 davor setzte.
Diese Vorwahl wird bei Anrufen aus dem Inland automatisch hinzugefügt, wodurch bei einer Koreanerin plötzlich tausende von Anrufen neugieriger Fans eingingen, die wissen wollten, was passiert, wenn man die Nummer wählt.
In einem Interview mit der koreanischen Seite Money Today verriet die Frau, Kim Gil-young, welche Ausmaße der Telefon-Terror annahm: Seit Squid Game ausgestrahlt wurde, habe ich Nachrichten und Anrufe rund um die Uhr erhalten.
Die Frau sagte, sie nutze die Nummer seit über 10 Jahren und könne sie auch nicht einfach so wechseln, da sie sie geschäftlich verwenden würde. Die ständigen Anrufe machten es ihr jedoch schwer, ihr alltägliches Leben zu leben.
Über 4.000 Nummern habe sie von ihrem Handy löschen müssen. Ich bekomme Tag und Nacht Anrufe aus Neugier, ohne jedes Zeitgefühl, sodass der Akku meines Handys nach einem halben Tag leer ist, so Kim Gil-young.
Sie wandte sich direkt an Netflix sowie die Produktions-Firma Siren Pictures. Daraufhin wurde die Telefonnummer der Frau aus den entsprechenden Szenen entfernt und durch eine andere Zahlenfolge ersetzt.
Auch in der aktuellen 2. Staffel ist die Visitenkarte erneut zu sehen – diesmal hat Netflix jedoch von vornherein sichergestellt, dass es nicht zu erneutem Telefon-Terror kommt.
Fans des Horrorgenres können sich auf Steam nicht nur in großen Titeln austoben, sondern auch in vielversprechenden Indie-Spielen. Ein neues Horrorspiel wirkt dabei wie die perfekte Fusion aus Resident Evil, Science-Fiction und Samurai.
Um welches Spiel geht es? Samurai Unicorn ist das Erstlingswerk des Entwicklers Its Got Stealth und es präsentiert sich in einem Polygon-Look, den man am ehesten mit der PlayStation 1 assoziieren würde. Das ist auch ein guter Vergleich, wenn man sich die Thematik und das Gameplay anschaut.
Das Spiel wirkt wie eine vielversprechende Mischung bekannter Horrortitel. Fans von Resident Evil, Dead Space oder Onimusha sollten das Spiel im Auge behalten. Natürlich will Samurai Unicorn nicht nur eine Kopie der Klassiker sein. Es gibt einen Gameplay-Kniff, der sich von anderen Genrevertretern abhebt.
Einen Teaser zum Spiel findet ihr hier:
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Samurai Unicorn – Trailer zum vielversprechenden Sci-Fi-Horrorspiel auf Steam
Sci-Fi-Resident-Evil mit einem Kniff
Was macht das Spiel so vielversprechend? Ihr spielt Klo, die junge Detektivin wird von einem parasitären Geist befallen, der ihr aber auch neue Fähigkeiten gibt. Mit euren neuen Kräften müsst ihr die futuristische Stadt Sydney3 vor den Dream Eaters beschützen.
In düsteren Leveln müsst ihr dann nicht nur Geheimnisse lüften, sondern euch auch gegen grässliche Monster verteidigen, die visuell ein Mix aus Resident Evil, Dead Space und vielen robotischen Teilen sind. Zur Wehr setzt ihr euch mit verschiedenen Waffen aus der Third-Person-Perspektive.
Zusätzlich zum Fernkampf gibt euch euer spiritueller Geist-Parasit auch die Möglichkeit im Nahkampf zu kämpfen. Besonders dabei ist eine Parrier-Funktion, die man aus Spielen wie Sekiro oder eben Onimusha kennt. Onimusha kündigte selbst nach Jahren von Funkstille einen neuen Teil an. Die Fähigkeiten des Geistkumpels sollen sich im Verlauf des Spiels auch verändern.
Die Gegner des Spiels sollen dabei auch auf die jeweiligen Schüsse und Angriffe reagieren. Wie bei Dead Space könnt ihr Gegner an Gliedmaßen verletzen, um sie kurz kampfunfähig zu machen oder zu schwächen.
Neben dem Erkunden und Kämpfen sollen auch die Figuren in der Geschichte einen Fokus haben. Bisher gibt es kein Veröffentlichungsdatum auf Steam. Ihr könnt es aber schon auf eure Wunschliste packen. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal werden regelmäßig neue Videos zum Spiel veröffentlicht.
Maximilian „Trymacs“ Stemmler ist einer der erfolgreichsten Streamer im deutschen Twitch. Einmal im Jahr zeigt er, was er so auf YouTube verdient. Dabei kommt zwar eine Menge zusammen, die Hälfte davon geht aber an den Staat – doch für den Influencer ist das völlig okay.
So viel hat Trymacs 2024 eingenommen: In seinem Stream vom 28. Dezember 2024 zeigt Trymacs, was er in diesem Jahr allein mit YouTube eingenommen hat.
Verteilt auf seine 3 Kanäle sind das über 1,2 Millionen Euro. Dazu kommt dann noch sein Twitch-Kanal, sein Podcast sowie Einnahmen aus Partnerschaften und seiner Produkte Happy Slice und Happy Chips, die in diesem Jahr ebenfalls „komplett durch die Decke“ gegangen seien.
Zweit-Kanal SecondTry: 348.624,01 Euro
Reaction-Kanal TryReact: 456.737,56 Euro
Haupt-Kanal Trymacs: 418.872,74 Euro
Der Twitch-Streamer gibt selbst zu, dass seine Einnahmen im Vergleich zu anderen Gehältern „unfair“ seien. Angefangen hatte alles damit, dass er während des Studiums ein bisschen Clash Royale gezockt hat – die ganze Geschichte seht ihr bei uns im Video:
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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten
„Dafür zahle ich gerne 50 % Steuern“
Darum zahlt er gerne Steuern: Bei den 1,2 Millionen Euro handelt es sich um die Einnahmen vor der Steuer – fast die Hälfte davon geht also an den Staat. Für Trymacs ist das aber okay, er will kein „Steuerflüchtling“ sein.
Das könnte man sein, aber wofür? Da kommt ja absolut genug Kohle bei rum. Da zahle ich gerne 50 % Steuern dafür, dass ich in fucking Deutschland in Hamburg leben darf. Was sollte ich mit der ganzen Kohle in Dubai, das wäre ein Albtraum für mich.
Die größte Spiele-Firma der Welt, Tencent, hat 2024 ein MMORPG aus dem Boden gestampft, das die Lücke schließen sollte, die WoW gerissen hatte. Tarisland startete im Juli 2024 als kostenloses MMORPG und verursachte viel Wirbel. Doch auf Steam fiel es komplett durch.
Das MMORPG erschien in einem weltweiten Release am 21. Juni 2024 und fand durchaus Anklang. Doch ein Release auf Steam war dann ein Flop.
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Tarisland: Trailer zum globalen Launch zeigt cineastische Klassen-Action
Tarisland konnte das Interesse von MMORPG-Spielern nur 2 Wochen halten
Wie viel Erfolg hatte Tarisland in Deutschland? In einer Analyse des Interesses an Tarisland in Deutschland kann man erkennen, dass das MMORPG zum Release im Juni durchaus einen kleinen Hype hatte.
So war es für zwei Wochen im Interesse, das von Google Trends gemessen wird, relevanter als große MMORPGs in Deutschland wie The Elder Scrolls Online, Black Desert oder Guild Wars 2.
Allerdings konnte Tarisland nur ein Strohfeuer entfachen. Das Spiel war nur zwei Wochen wirklich relevant, danach flachte das Interesse deutlich ab und es rutschte deutlich unter das Interesse an der etablierten Konkurrenz.
Später Release auf Steam wird zum Fiasko
Was war mit Steam? Da hat sich Tencent offenbar völlig verzockt, denn offensichtlich hatte man geplant, dass Tarisland mit dem Release auf Steam im Oktober 2024 noch mal Fahrt aufnimmt, aber das schlug völlig fehl:
Auf Steam kam Tarisland nie über 582 Spieler in der Spitze heraus.
Die Bewertungen sind mit 24 % positiven Reviews desaströs.
Bei Google Trends ist kein relevanter Ausschlag zum Steam-Release zu bemerken.
In den Reviews heißt es, dass man bereits mit Level 41 startet, was niemand verstehen kann, und was ein absolutes No-Go für viele Spieler ist. Zudem habe das Spiel viele Pay2Win-Optionen und zu wenig Möglichkeiten, den Charakter anzupassen.
Gab es 2024 denn ein neues MMORPG, das besser einschlug? Deutlich mehr Erfolg als Tarisland hatte 2024 das neue MMORPG Throne and Liberty von NCSoft. Das konnte in Deutschland ungefähr 8 Wochen lang das Interesse der Spieler halten und blieb über dem Interesse an der starken etablierten Konkurrenz. Doch im Dezember schwand auch hier das Interesse: Throne and Liberty verliert in 2 Monaten mehr als 70 Prozent der Spieler auf Steam, Community nennt Gründe
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In einem Pixel-Soulslike schlüpfen Spieler in die Schuhe eines Bossgegners, der Dark Queen of Mortholme. Sie wird von einem schwächlichen Abenteurer angegriffen, welcher zunächst keine große Herausforderung darstellt. Doch der scheinbar mickrige Kämpfer lernt nach jeder Niederlage dazu.
Was macht The Dark Queen of Mortholme aus? In dem erst kürzlich auf itch.io erschienenen Spiel des Entwicklers Mosu spielt man eine dunkle Königin, eine Art Endgegner in Anspielung auf Soulslike-Spiele. Ein zunächst bemitleidenswerter Abenteuer bricht in ihr Schloss ein und fordert sie heraus, woraufhin man den Angreifer mit einem Schwung besiegen kann.
Doch hier geht das Spiel auf die vermutlich mächtigsten Fähigkeiten eines Abenteurers in einem Soulslike ein: Selbstreflexion, Anpassungsfähigkeit und unaufhörliche Hartnäckigkeit.
Das Spiel selbst ist kostenlos, ihr könnt jedoch frei wählen, ob und wie viel ihr dafür zahlen möchtet.
Der Trailer des Spiels zeigt den Artstyle sowie das Gameplay in umgedrehten Rollen:
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Der Gameplay-Trailer zu The Dark Queen of Mortholme zeigt die Dynamik der umgekehrten Rollen
Ein Kampf zwischen Macht und Ausdauer
Wie funktionieren die umgekehrten Rollen? In Spielen wie Elden Ring oder anderen Soulslikes wirkt der spielbare Charakter im Vergleich zu den übergroßen und mächtigen Gegnern zu Beginn nur wie eine kleine Unannehmlichkeit. Die Fähigkeit trotzdem siegreich aus einem Kampf mit ihnen zu gehen liegt in der Erfahrung, wodurch man beginnt, den Boss, dessen Angriffe und Schwächen zu verstehen.
Genau mit dieser Dynamik zwischen Abenteurer und Bossgegner spielt The Dark Queen of Mortholme. Die umgekehrten Rollen drehen die bereits bekannte Perspektive auf den Kopf. Anstatt als Held des Spiels immer stärker und fähiger zu werden, beginnt man als Boss mit jedem Kampf immer weiter in Schwierigkeiten zu geraten.
Wie wird man als Boss vom Helden unter Druck gesetzt? Während man den Herausforderer zu Beginn mit einem einzigen Schlag außer Gefecht setzt, scheint der Abenteurer nach jeder Niederlage besser zu werden. Er weicht Angriffen aus, erhält neue und bessere Waffen und beginnt sogar, die dunkle Königin zu verhöhnen.
Die kurzen Dialoge des Spiels treiben die immer spannender werdende Dynamik der beiden Charaktere durch Neckereien und bewussten Meta-Humor weiter an. Die Königin wundert sich, warum der Herausforderer immer und immer wieder kommt, während der Abenteurer ihr bewusst miteilt, dass er ihre Angriffe studiert, um besser zu werden. So entwickelt sich auch in einem knapp 20-minütigen Spiel eine interessante Narrative.
Der Herausforderer und die dunkle Königin verhöhnen sich gegenseitig
Wie kommt The Dark Queen of Mortholme bei Spielern an? Mosus Spiel besitzt derzeitig mit 193 Beiträgen eine 5-Sterne-Bewertung. Spieler äußern ihre Begeisterung über den Perspektivenwechsel, Artstyle und die Atmosphäre. Auch die Dialoge und die Geschichte, scheinen trotz ihrer kurzen Spielzeit sehr zu überzeugen.
Wer sich selbst für The Dark Queen of Mortholme interessiert, sollte jegliche Playthroughs oder ähnliche Videos auf YouTube oder TikTok vermeiden. So versprechen sämtliche Rezensionen eine spannende und überraschend herzergreifende Spielerfahrung.
Dass nicht nur AAA-Games für Begeisterung sorgen können und Indie-Games auch im Mainstream immer weiter in den Vordergrund rücken, ist lange kein Geheimnis mehr. Indie-Spiele werden bei den Game Awards nicht nur in ihrer eigenen Kategorie gewürdigt, sondern können sich durchaus mit anderen Blockbustern messen. Das Indie-Spiel Balatro gehörte zu den diesjährigen Nominierten für den Titel Game of the Year 2024, obwohl der Entwickler zunächst gar nicht damit gerechnet hat: Er dachte, 10 Leute spielen es und er muss wieder normal arbeiten: Doch eine Million kaufen sein 1. Game auf Steam