Windows 11 steht in der Kritik, aber ältere Nutzer erinnern sich an noch schlechtere Windows-Versionen

Windows 11 wird als schlechtes Betriebssystem kritisiert. Doch, wenn man einen Blick auf ältere Windows-Versionen wirft, zeigt sich, dass es bereits früher unbeliebte Versionen von Windows gab.

In einem Reddit-Post zeigt ein Nutzer ein Bild von einer fast vergessenen Windows-Version: Windows 8. Mit den Worten: „Diejenigen, die sagen, Windows 11 sei das Schlimmste, müssen sehr jung sein“, macht er darauf aufmerksam, dass es bereits früher schon schlechte Startmenüs und weniger gelungene Betriebssysteme gab.

Wer sich mit PCs beschäftigt, wird irgendwann merken, dass das erste Laufwerk immer C heißt. Doch warum ist das so? Ihr erfahrt es in diesem Video.

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Warum heißt das erste Laufwerk in Windows immer C?

Die Probleme von Windows – Gegenwart und Vergangenheit

Mit welcher Kritik ist Windows 11 konfrontiert? Besonders häufig bemängeln Nutzer das überarbeitete Design, das vielen als unübersichtlich oder unnötig erscheint. Die mittig ausgerichtete Taskleiste, das reduzierte Kontextmenü und neue Systemelemente sorgen bei manchen für Verwirrung. Hinzu kommen technische Beschwerden: Immer wieder ist von Performance-Problemen und nervigen Fehlern die Rede. Auch aufdringliche Features wie die stark integrierten Microsoft-Dienste oder die Pflicht zur Anmeldung mit einem Microsoft-Konto stoßen auf Ablehnung.

Die Stimmen in der Community, etwa auf Reddit, zeigen ein geteiltes Bild. Ein Teil der Nutzer findet das System grundsätzlich funktional und nimmt Schwächen in Kauf. Nicht selten erinnert man sich daran, dass frühere Windows-Versionen deutlich größere Probleme bereiteten. Bei anderen überwiegt die Frustration. Sie sehen in Windows 11 weniger einen Fortschritt, sondern eher einen Rückschritt und wünschen sich mehr Kontrolle und Klarheit zurück.

Doch auch wenn Windows 11 in seiner aktuellen Form nicht perfekt ist, war die Entwicklung von Windows nicht immer so benutzerfreundlich, wie wir sie heute kennen.

Wie sah es in der Vergangenheit aus? Wer heute über Windows 11 klagt, hat womöglich vergessen oder nie erlebt, wie umstritten frühere Versionen des Betriebssystems waren.

  • Windows 8 (2012): Mit dem vollständigen Umbau der Benutzeroberfläche verabschiedete sich Microsoft vom gewohnten Startmenü und setzte stattdessen auf eine Kacheloptik, die vor allem für Touchgeräte gedacht war. Der klassische Desktop rückte in den Hintergrund. Auch wenn mit Windows 8.1 schnell nachgebessert wurde, konnte das den Ruf der Version nicht retten.
  • Windows Vista (2007): Sollte mit modernen Grafikeffekten und besserer Sicherheit punkten, doch in der Praxis waren es lange Ladezeiten, Treiberprobleme und Kompatibilitätsärger, die das System prägten. Die Hardware vieler Nutzer war damals schlicht nicht leistungsfähig genug für die ambitionierten Pläne Microsofts.
  • Windows ME (2000): Die Milennium Edition war berüchtigt für seine Instabilität: Abstürze, eingefrorene Systeme und Datenverluste gehörten zum Alltag. Viele Nutzer halten es bis heute für das schlechteste Windows aller Zeiten, ein Betriebssystem, das mehr Frust als Funktion bot.

So sieht die Zukunft aus: Wie der Windows-Tester Phantomofearth (via Bluesky) zeigte, plant Microsoft das Startmenü zu überarbeiten. Dabei soll die umstrittene Empfehlungs-Sektion im Startmenü optional gemacht werden. Das zeigt, auch dieses Betriebssystem ist noch im Wandel. Die Reaktionen auf Windows 11 scheinen beim Unternehmen durchaus angekommen zu sein. Ob das reicht, um das System langfristig zu versöhnen, bleibt abzuwarten.

Die Uhr tickt zudem für Windows-10-Nutzer. In wenigen Monaten stellt Microsoft den Support für Windows 10 ein. Seit Jahren versucht das Unternehmen daher, die Nutzer dazu zu bewegen, endlich auf Windows 11 umzusteigen.

Während Microsoft an vielen Ecken nachbessert, vom Startmenü bis hin zur Systemleistung, bleibt auch ein ikonisches Element nicht unangetastet: der berühmte Blue Screen of Death. Jetzt hat das Unternehmen angekündigt, auch den BSOD neu zu gestalten. Optisch soll er sich damit stärker an Windows 11 anpassen.

LoL: Ein Spieler zockt seit 7 Jahren nur einen Champion, reißt auch nach über 10.000 Stunden nicht viel

Champions sind der große Fokus in League of Legends. Für viele Spieler sind sie nur ein Tool, um ein Match zu gewinnen, doch einige Spieler lieben bestimmte Figuren so sehr, dass sie nur eine spielen. Auch wenn das nicht immer zum Erfolg führt.

Was sind das für Spieler? In LoL gibt es die sogenannten One-Tricks. Das sind Spieler, die nur einen einzigen Champion spielen. Der Vorteil dabei ist, dass man einen Champion intensiv trainiert und lernt und sich nur auf die Mechaniken im Match konzentrieren muss.

Der Nachteil bei One-Tricks ist aber, dass man schwer Champions kontern kann, die den eigenen Main kontern. Oft setzen One-Tricks auf kompliziertere Champions, die nicht unbedingt von vielen gespielt werden, weil dabei auch die Chance gering ist, dass man gebannt wird.

Häufig sind solche One-Tricks dann Spieler, die hauptsächlich Ranked spielen, doch ein leidenschaftlicher Garen-Main zeigt, dass man nicht gut sein muss, um einen Champion zu lieben.

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Das ist LoL – Einmal richtig ehrlich erklärt

Nach über 10.000 immer noch nicht perfekt, doch das scheint egal zu sein

Um welchen Spieler geht es? Wie Dexerto berichtet, gibt es einen Garen-One-Trick namens nero2108. Der spielte laut wol.gg über 11.000 Stunden LoL, man kann aber davon ausgehen, dass das noch deutlich mehr ist, weil die Website nur die Spielzeit seit 2018 anzeigen kann.

11.000 Stunden allein ist schon eine beachtliche Zeit, aber das Besondere an ihm ist, dass er eigentlich nur Garen spielt. Schaut man sich seine Daten bei op.gg an, dann sieht man, dass er über 10 Millionen Mastery-Punkte auf Garen hat, danach folgt Renekton mit mickrigen 12.333.

Aus seiner Match-Historie kann man erkennen, dass er fast immer bei Garen bleibt. Garen ist ein simpler Champion, der viele nützliche Tools hat und regelmäßig eine gute Wahl in der Meta ist.

Wie gut ist der Spieler? Das kann man nicht genau sagen, weil man nicht alle Daten einsehen kann. Zwar hat er in den letzten 200 Matches eine Win-Rate von 54 % (Stand: 14.04.2025, 10:50), doch seine Ranked-Vergangenheit sieht weniger rosig aus. 2020 war er Eisen 3, in Season 9 schaffte er es immerhin auf Bronze 2. Eisen und Bronze sind die untersten Ränge in League of Legends.

Wirklich erfolgreich ist das nicht, obwohl man hier auch nicht weiß, wie viel Ranked er wirklich gespielt hat. Der reine Grind nach mehr LP scheint ihn aber auch gar nicht zu interessieren, denn seit 2020 spielte er laut op.gg kein Ranked mehr.

Dennoch ist er ein aktiver Spieler, der fast täglich Matches mit Garen absolviert.

Auch wenn man das in Diskursen der Community aus den Augen verliert, gibt es viele Leute, die League of Legends aus Spaß spielen. Wenn man eine entspannte Zeit auf der Kluft verbringen will, dann ist Garen eine gute Wahl. Immerhin hat er kaum komplexe Mechaniken. Profis in LoL ergeht es anders, dort kann es passieren, dass man ersetzt wird, obwohl man gut gespielt hat: LoL: Im Team von Faker wird Fanliebling Gumayusi trotz 3 perfekter Spiele ersetzt

Der letzte Patch von Baldur’s Gate 3 kommt mit 12 neue Klassen – Auf welche freut ihr euch am meisten?

Es ist fast so weit: Am 14. April 2025 veröffentlicht Larian Studios Patch 8 für Baldur’s Gate 3. Das vorerst letzte große Content-Update. Neben neuen Enden gibt es aber auch ganze 12 neue Klassen und wir wollen wissen, auf welch ihr euch am meisten freut.

Was für Klassen bringt Patch 8? Mit Patch 8 bekommt Baldur’s Gate 3 insgesamt 12 neue Sub-Klassen zu den bereits bestehenden dazu. Jede übergeordnete Klasse bekommt so noch einmal einen ganz frischen Geschmack, der das Spielerlebnis aufpoliert.

Wir wollen wissen, welche davon euch am besten gefällt – wenn ihr noch unsicher seid, könnt ihr unter der News nachlesen, was die Sub-Klassen so ausmacht.

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Larian stellt die neuen Subklassen in Baldur’s Gate 3 Patch 8 vor – Hier ist Teil 1 mit Kleriker, Barbar, Barde und Druide

12 neue Sub-Klassen in Baldur’s Gate 3 – Das können sie

Was können die Klassen? Die 12 neuen Sub-Klassen in Patch 8 bringen frischen Wind nach Baldurs Tor. Hier lest ihr, was die einzelnen Klassen können.

Barbar – Pfad des Riesen („Path of Giants“)

Der Pfad des Riesen gibt dem regulär auf Tuchfühlung gehenden Barbaren eine Spezialisierung auf Fernkampf. Im Kampfrausch gibt es doppelten Bonus auf Wurfangriffe. Außerdem könnt ihr Gegner mir nichts, dir nichts durch die Gegend schleudern – wenn sie nicht zu groß sind. Zudem könnt ihr mehr Loot tragen.

Barde – Schule des Zauberbanns („College of Glamour“)

Barden der Schule des Zauberbanns nutzen Feenmagie, um Geschichten lebendig werden zu lassen. Das Besondere an der Sub-Klasse sind die Kontroll- und Schutzzauber.

Druide – Zirkel der Sterne („Circle of Stars“)

Angehörige Druiden des Zirkels der Sterne verwandeln sich nicht in Tiere, sondern in ein Sternbild. Ihr bekommt dafür auch den Zauber Lenkendes Geschoss, den ihr mehrfach pro lange Rast ohne Zauberplatz wirken könnt. Obwohl die Klasse eher ein Unterstützer ist, macht sich trotzdem gut Schaden.

Hexenmeister – Fluchklinge („Hexblade“)

Die Fluchklinge ist eine der stärksten Sub-Klassen für den Hexenmeister und bringt Übung mit mittlerer Rüstung, Schilden und Kriegswaffen. An euch gebundene Waffen nutzen hier den Charisma- statt den Stärke- oder Geschick-Modifikatoren. Insgesamt ist die Sub-Klasse auf harte Schläge und die Vernichtung des Gegners ausgelegt.

Kämpfer – Arkaner Bogenschütze („Arcane Archer“)

Für den Kämpfer gibt es den Arkaner Bogenschützen. Ähnlich wie der Pfad des Riesen für Barbaren bringt der Arkane Bogenschütze eine Fernkampfspezialisierung für Kämpfer.

Kleriker – Domäne des Todes („Death Domain“)

Als Kleriker der Domäne des Todes nutzt ihr Kriegswaffen und legt den Fokus auf Schaden, statt auf Heilen. Angriffe können zusätzlichen nekrotischen Schaden bringen und Zaubertricks, die eigentlich nur ein Ziel treffen, treffen zwei. Auf höheren Leveln wird die Nekrotik-Resistenz von Gegnern ignoriert.

Magier – Klingengesang („Bladesinging“)

Als Klingengesang-Magier nutzt ihr Akrobatik sowie Nahkampfwaffen und zaubert trotzdem. Der Klingengesang steht euch hierbei zur Verfügung.

Mönch – Weg des Betrunkenen Meisters („Way of the Drunken Master“)

Mit dieser Sub-Klasse kann euch Alkohol nichts mehr anhaben und stellt einmal pro Tag die Hälfte eurer KI-Punkte wieder her. Das wichtigste Feature ist der Status Betrunken, der euch alle neuen Features ermöglicht – zum Beispiel, eure Gegner betrunken zu machen.

Paladin – Schwur der Krone („Oath of the Crown“)

Mit dem Schwur der Krone macht ihr aus eurem Paladin einen Tank, der die Gruppe sehr gut supporten kann.

Schurke – Draufgänger („Swashbuckler“)

Als Draufgänger-Schurke braucht ihr keinen Vorteil mehr, um hinterhältige Angriffe auszuführen. Habt ihr keinen Nachteil, ist der Angriff hinterhältig. Zusätzlich gibt es einen Bonus auf die Initiative, die Chance Gelegenheitsangriffen auszuweichen und Schmutzige Tricks.

Waldläufer – Hüter des Schwarms („Swarmkeeper“)

Als Hüter des Schwarms lässt euch das Spiel nicht nur ein Wesen, sondern gleich eine Horde davon beschwören. Ihr könnt Bienen, Quallen oder Motten rufen, die verschiedene Effekte auslösen.

Zauberer – Schattenmagie („Shadow Magic“)

Zauberer der Schattenmagie halten mehr aus, als Zauberer anderer Sub-Klassen. Sie können Angriffe auf sich selbst erschweren, ihnen entgehen oder sogar Todesstöße verhindern.

Wie genau die einzelnen Klassen sich spielen werden, wissen wir erst zum Patch-Release. Wenn ihr aber neugierig seid, wie gut die Klassen im direkten Vergleich miteinander sind, haben wir genau das richtige für euch. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus, Baldur’s-Gate-3-Connaisseur, hat eine Tier List zu ihnen aufgestellt. Alle neuen Klassen von Baldur’s Gate 3 Patch 8 im Ranking

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde bringt Imantis und einen EP-Bonus

Erneut steht eine Rampenlicht-Stunde in Pokémon GO an. Neben Imantis wartet auch ein Erfahrungspunkte-Bonus auf euch.

Was ist das für ein Event? Die Rampenlicht-Stunde ist ein 60-minütiges Event, welches jede Woche am Dienstag stattfindet. In diesem Event gibt es mindestens ein Pokémon, welches im Mittelpunkt steht und außerdem noch einen Bonus dazu.

In der Rampenlicht-Stunde am 15. April 2025 könnt ihr Imantis treffen. Das Pflanzen-Pokémon stammt aus der 7. Generation und besitzt mit Mantidea eine Entwicklung.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Rampenlicht-Stunde am 15. April – Start und Boni

Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Wie jede Woche beginnt die Rampenlicht-Stunde um 18:00 Uhr. Genau 60 Minuten später, um 19:00 Uhr, endet sie wieder.

Welcher Bonus ist aktiv? In dem kurzen Event wird es einen Bonus auf Erfahrungspunkte beim Entwickeln von Pokémon geben. Dabei erhaltet ihr für jede Entwicklung, die ihr innerhalb der 60 Minuten durchführt, die doppelte Menge an Erfahrungspunkten.

Der Bonus ist nicht nur auf Imantis beschränkt, sondern gilt für jedes Monster, welches ihr entwickelt.

Kann man Shiny-Imantis fangen? Ja. Wenn ihr etwas Glück habt, dann könnt ihr auch auf die Shiny-Variante von Imantis treffen und sie fangen.

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde? Weder Imantis noch Mantidea sind Monster, die sich für den Kampf besonders lohnen. Ihr solltet beide Pokémon weder für die Kampfliga, noch für den Einsatz in Raids einplanen. Für Raids solltet ihr lieber auf Monster zurückgreifen, die sich in unserer Liste der besten Angreifer für Pokémon GO befinden.

Habt ihr noch einige Pokémon, die ihr schon seit längerem entwickeln wollt, dann könnt ihr das Event dafür optimal nutzen, um etwas zusätzliche EP einzusammeln. Benutzt ihr auch noch Glücks-Eier dazu, könnt ihr für jede Entwicklung die 4-fache Menge an Erfahrungspunkten erhalten.

Nicht nur die Rampenlicht-Stunden warten im aktuellen Monat auf euch. Auch viele weitere Events finden im April statt, die euch mit allerhand Inhalten versorgen. Welche das sind und wann sie stattfinden, seht ihr in unserer Übersicht mit allen Events im April 2025 in Pokémon GO.

Bungie warnt seine Stammspieler: Marathon wird kein Destiny 3

Die Entwickler hinter Destiny 2 arbeiten jetzt an Marathon, einem neuen Shooter, aber sie machen schon vor Release deutlich, dass sich Spieler von Destiny überlegen sollten, das Game zu kaufen. Offenbar spricht man nur einen kleinen Teil der bestehenden Spieler von Destiny 2 an, jene, die PvP mögen.

Das ist die Situation: Bungie arbeitet seit 18 Jahren an der Shooter-Reihe Destiny. Teil 1 erschien 2014, Teil 2 im Herbst 2017, eigentlich hätte schon vor Jahren ein Teil 3 erscheinen sollen, aber Bungie hat sich statt Teil 3 zu entwickeln von Activision Blizzard getrennt und bringt nun Marathon heraus.

Viele Spieler kennen Bungie nur von Destiny und daher liegt es jetzt nahe, dass sich Spieler von Destiny für Marathon interessieren.

Der Game Director von Marathon, Joe Ziegler, äußert sich jetzt dazu, was Spieler erwarten können, die von Destiny 2 zu Marathon wechseln.

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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

Marathon soll kein Destiny 3 werden

Das sagt Bungie zu Spielern, die von Destiny kommen: Ziegler sagt, es gäbe einige Unterschiede zwischen Destiny und Marathon, es gäbe auch „Hürden“. Bei manchen Hürden könnten die Entwickler helfen, sie zu überwinden. Aber bei anderen Dingen könne man das auch nicht. Da wolle man zu 100 % ehrlich sein (via gamesradar).

Ich denke, ein Teil davon ist, dass wir nicht erwarten, dass Marathon zu Destiny 3 wird. Unser Ziel ist es nicht, ein neues Produkt zu entwickeln, das Destiny 2 ersetzt. Wir glauben, dass Destiny 2 eine Zukunft hat, und das Team, das daran arbeitet, hat wirklich hart daran gearbeitet, die Bedürfnisse der Spieler zu verstehen. Aber wenn du Destiny magst und du zufällig viele PvP-Sandkasten-Erfahrungen magst […] dann denken wir, dass Marathon etwas sehr Spannendes für dich sein könnte.

Was ist denn ähnlich? Ziegler sagt, das Waffensystem von Marathon sei ähnlich wie Destiny.

Marathon ist was für Destiny-Spieler, die PvP mögen – also nur für 15 %?

Wen warnt Ziegler? Er sagt: Destiny-Spieler, die kein Interesse am PvP haben, werden wahrscheinlich merken, dass Marathon nicht das richtige Spiel für sie ist.

Ich denke, wenn Sie nur nach PvE-Erfahrungen suchen, ist Marathon definitiv nicht das richtige Spiel für Sie. […] Wir fühlen uns sehr wohl, wenn wir sagen, ja, das ist kein Spiel für jedermann.

Destiny-Kuchen-Diagramm
Ein Tortendiagramm von Bungie aus dem Jahr 2015, in welchen Aktivitäten die Spieler von Destiny 1 ihre Zeit verbringen

Für wen entwickelt Bungie sein Marathon eigentlich?

Das ist das Problem: Die Frage ist, wie viele Spieler in Destiny wirklich das PvP und die Sandbox-Erfahrung mögen. Bungie hat 2015 mal eine Statistik herausgeben, in welchen Bereichen die Spieler von Destiny 1 Zeit mit dem Spiel verbringen. Die 4 PvE-Aktivitäten Story, Patrouillen, Strikes und Raids nahmen da die weitaus meiste Zeit ein, die PvP-Aktivitäten waren vielleicht 10-15 %. Die Zeit-Verteilung dürfte bei Destiny 2 ähnlich aussehen.

Das ist genau das Problem, das sich bei Marathon abzeichnet. Destiny hatte mit dem starken Fokus auf PvE ein Alleinstellungs-Merkmal. Reine PvP-Shooter gibt es aber unzählige. Noch ist nicht vollends klar, wie Bungie hier herausstechen will.

Mehr zu Marathon, dem neuen Shooter von Bungie, lest ihr in unserem Artikel zum Reveal: Destiny 2 ist bekannt für großartiges Gunplay – mit ihrem neuen Shooter Marathon zeigt Bungie, ob sie es noch drauf haben

Chef von Path of Exile wird gefragt, ob er Elon Musk wegen Account-Sharing bannt

Elon Musk ist immer wieder Thema bei den Fans von Path of Exile 2. Jetzt sollte sich der Chef zu einem potenziellen Bann äußern.

Wieso sollte Musk gebannt werden? Elon Musk (links im Titelbild) zählt bereits seit dem Start von Path of Exile 2 zu seinen Spielern. In der Vergangenheit ist er immer wieder in Livestreams aufgetreten, die den Milliardär beim Spielen des ARPGs zeigen. Dabei wirkte er oftmals unbeholfen. Bei der Community kam schnell der Verdacht auf, dass Musk zu schlecht für seinen Charakter spielen würde, sie glaubten, der Milliardär würde sich von anderen Spielern per Account-Sharing helfen lassen.

Seitdem gibt es immer wieder Forderungen der Community, Musk müsse nach den Spielregeln gebannt werden. Account-Sharing ist nach Punkt 14 der Nutzungsbedingungen von Path of Exile 2 verboten (via PathofExile.com). Doch auch in seinem letzten Stream konnte der Milliardär stundenlang weiterspielen, ohne dass er mit Konsequenzen konfrontiert wurde. Jetzt wurde auch der Chef gefragt, was passieren wird.

Hier könnt ihr den aktuellen Trailer zur neuen Season „Dawn of the Hunt“ sehen:

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Path of Exile 2 präsentiert Gameplay-Trailer mit der neuen Jägerin-Klasse

Wohl kein Bann für Elon Musk

Wie reagiert der Chef auf Elon Musk? In einem neuen Interview mit den Content Creatoren itmeJP, CohhCarnage, Ezekiel_III auf YouTube wurde der Game Director von Path of Exile 2, Jonathan Rogers (rechts im Titelbild), zum Thema Account-Sharing befragt. ItmeJP fragte den Game Director: „Account-Sharing ist in letzter Zeit ins Rampenlicht gerückt. Ihr hattet in der Vergangenheit ziemlich strenge Regeln in Bezug auf [Account-Sharing] und RMT. Wird es in dieser Hinsicht jemals Maßnahmen geben?“

Ich glaube nicht, dass ich zu diesem speziellen Thema etwas zu sagen habe.

Jonathan Rogers, Game Director von Path of Exile 2 auf YouTube

Auch Content-Creator CohhCarnage versuchte es nochmal: „Wirst du persönlich den Bann für Elo [hier unterbricht er den Namen], nein Spaß, das war nur ein Scherz.“ Der Game Director reagiert darauf ablehnend mit einem Kopfschütteln und zog die Augenbrauen hoch.

Der Game Director möchte also nicht über den Bann von Musk sprechen. Die Community auf Reddit findet das auch ratsam. Nutzer Mataric erklärt dort:

Zwei Dinge …

  • GGG/Tencent [Grinding Gear Games, Entwickler/ Tencent, Publisher von Path of Exile 2] wollen wirklich nicht auf der schlechten Seite der mächtigen US-Politiker stehen.
  • Selbst, wenn das kein Problem wäre – zu sehen, wie Elon PoE2 spielt und es versaut, ist erinnerungswürdig und bringt eine Menge kostenloses Marketing.

Ja, er sollte unbedingt gebannt werden, aber ich verstehe, warum sie hier sehr vorsichtig vorgehen.

Andere Nutzer erklären auf Reddit, dass für gewöhnlich auch niemand wegen Account-Sharing gebannt wird. Das sei nur in Ausnahmen der Fall, etwa wenn die Spieler in Wettrennen um Preise antreten würden.

Obwohl die Community Elon Musk eher negativ gesonnen ist, so sorgen seine Livestreams immer wieder für großes Aufsehen für Path of Exile 2. Sein letzter Auftritt dauerte etwa zwei Stunden, in denen der Milliardär ununterbrochen beleidigt wurde: Supergamer Elon Musk versucht ausnahmsweise Path of Exile 2 selbst zu spielen, stirbt schon im Tutorial

Spieler sagt, ein 20 Jahre altes Spiel macht eine Sache besser als moderne RPGs, löst riesige Diskussion aus

Besonders Gamer-Veteranen beschweren sich gerne mal über Neuerungen im Gaming. Einer hat nun offenbar einen wunden Punkt getroffen, als er sagt: Das uralte Morrowind mache Quest-Design viel besser als moderne Vertreter. Der Post bekommt enormen Zuspruch.

Um welches Spiel geht’s?

  • The Elder Scrolls III: Morrowind ist der dritte Teil der TES-Reihe und bereits 2002 erschienen, also vor 23 Jahren.
  • Für die Reihe stellte Morrowind einen gewissen Wendepunkt dar, denn das Rollenspiel war das erste Elder Scrolls in einer „modernen“ 3D-Grafik. Der Vorgänger, Daggerfall, hat noch Bitmaps oder Sprites genutzt.
  • 2017 ist Morrowind als Erweiterung für das MMORPG The Elder Scrolls Online erschienen und hat das gleichnamige Gebiet ins Spiel gebracht.

Das sagt der Spieler: Auf Reddit hat ein Spieler nun zum ersten Mal nach vielen Jahren wieder das 20 Jahre alte, originale Morrowind ausgepackt. Seine „unbeliebte Meinung“ dazu ist, dass Morrowind ein besseres Quest-System hat als die meisten modernen RPGs:

Ich habe vergessen, wie wenig es dich an der Hand gehalten hat. Keine Quest-Marker, keine Pfeile – nur Ahnungen und vage Richtungen von zwielichtigen NPCs. Erst war ich sauer … aber dann? Das hat mich anders getroffen. Das Spiel brachte mich dazu, dass ich aufpassen muss auf eine Art, wie es die meisten modernen Spiele nicht mehr tun.

Heutzutage sei das Gameplay nur noch: „Geh dorthin. Folge den Fußstapfen. Schau die Cutscene an. Drücke X zum Gewinnen.“

Obwohl der Ersteller die Befürchtung hatte, diese Meinung sei unbeliebt, scheint das Gegenteil der Fall zu sein. Innerhalb einer Woche hat sein Thread über 27.000 Upvotes und fast 4.000 Kommentare angelockt. Die meisten davon stimmen ihm zu.

Die Elder-Scrolls-Reihe begeistert sogar die noch ältere Generation:

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88-Jährige verabschiedet sich von einer Million Fans auf YouTube und dem Rollenspiel Skyrim

4.000 Kommentare stimmen zu, zählen neue Spiele im alten Vibe auf

Viele Gamer sehen es wie der Veteran, zumindest im entsprechenden Thread. Sie meinen: Ein Spiel zu erleben, statt es vorgespielt zu bekommen, sei einfach eine ganz andere Erfahrung. Es gebe allerdings auch moderne Spiele, die genau das schaffen.

Das beste Beispiel sei Kingdom Come Deliverance, sowohl Teil 1 als auch Teil 2. Im Hardcore-Modus, der für Teil 2 noch erscheint, habe man etwa keine Karte, sondern müsse sich an den Sternen und dem Sonnenstand orientieren, um die genannten Richtungen zu finden.

Auch Atomfall wird genannt, in dem ihr keine „Quests“ im klassischen Sinne habt, sondern ein Gerüchte-System. Je mehr ihr von einer Aufgabe durch NPCs erfahrt, desto genauer könnt ihr einschätzen, wo ihr eigentlich hin müsst. Die Koordinaten auf eurer Map müsst ihr dann trotzdem selbst finden.

Ich persönlich als alter RPG-Gamer kann da nur zustimmen. Ältere Rollenspiele haben einen oft so sehr in die Welt gezogen, dass sie selbst heute trotz ihres Alters noch gut spielbar sind – auch mit altbackener Optik.

Der Morrowind-Nachfolger Skyrim ist ein gutes Beispiel, wenn auch neuer als der dritte Teil. Aber selbst hier finden Spieler selbst nach fast 15 Jahren noch neue Geheimnisse. Und was mich persönlich freut, ist, dass sogar Gothic von den Veteranen genannt wird.

Das deutsche Rollenspiel von 2001 sowie sein direkter Nachfolger zählen für mich zu den besten Rollenspielen aller Zeiten und seit einigen Wochen spiele ich sie wieder durch. Da hatte ich bereits das gleiche Gefühl wie der Thread-Ersteller weiter oben. Und Gothic hat schon damals ordentlich Eindruck geschunden: Macher von The Witcher schwärmen vom deutschen Gothic, sagen, sie wollten ihr Spiel genauso gut machen

Quelle(n):
  1. jeuxvideo

„Deine Gier ist außer Kontrolle“ – Twitch-Streamer will fast 300 $ für ein Sweatshirt haben

YouTube– und Twitch-Streamer Ludwig Ahrens kündigte auf X, ehemals Twitter, seine neuen Preise für seinen Merch an. Die sollen wohl dank der Zölle von Präsident Trump hoch ausfallen.

Was ist das für ein Twitch-Streamer? Es geht um den US-amerikanischen YouTube- und Twitch-Streamer Ludwig Ahrens. Auf Twitch hat er über 3,3 Millionen Follower und begeistert pro Stream durchschnittlich 13.437 Zuschauer (via sullygnome). Seine Streaming-Reise startete auf Twitch und wechselte für einige Jahre exklusiv zu YouTube.

Sein Erfolg breitet sich nicht nur in den sozialen Medien aus. Er veranstaltet regelmäßig Events oder nimmt an solchen teil. 2024 wurde er für seine angeblichen „Gaming-Skills“ ausgezeichnet.

Auch mit Merch verdient Ludwig sein Geld. Für die angebotenen Objekte stellte er nun seine angeblich neuen Preise vor.

Ludwig ist ein großer Twitch-Streamer im internationalen Raum. Wir stellen euch im Video die 5 relevantesten Streamer im deutschen Twitch vor:

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

„US-Influencer sind am Kämpfen, das ist kein Scherz“

Ludwig postete auf X, dass er gerade die Kostenvoranschläge für seinen Merch bekommen habe und die Preise nach den neuen [US-]Zöllen berechnet wurden. Er bezeichnete sie als „gar nicht so schlecht“ und listete dann 74 $ (ungefähr 65 Euro) für ein T-Shirt und 293 $ (ungefähr 257 Euro) für ein Sweatshirt auf.

Weiter schrieb er: „Ich hoffe, ihr gebt mir weiterhin euer Geld in diesen unsicheren Zeiten“

Wie ist der Post zu verstehen? Es handelt sich augenscheinlich um puren Sarkasmus von Ludwigs Seite. Dieser Post ist eine humorvolle Art und Weise, um darauf aufmerksam zu machen, was die Zölle, die Präsident Trump auf Importe in die USA, erhoben hat, für Produktion und auch den Endkonsumenten bedeuten.

(via X)

Vermutlich soll der Post Influencer parodieren, die in diesen schwierigen Zeiten um – finanzielle – Unterstützung bitten, obwohl es ihnen im Vergleich zu vielen Menschen noch gut geht. Unter einen Kommentar schrieb der Streamer: „US-Influencer sind am Kämpfen, das ist kein Scherz“ (via X).

Wie reagierte die Community? Die meisten aus der Community verstehen den Sarkasmus von Ludwig und antworten entsprechend:

  • Keno schreibt (via X): „Verdammt, deine Gier ist außer Kontrolle, Mann. Du hast dich echt verändert.“ Ludwig antwortete darauf (via X): „US-Influencer sind am Kämpfen, das ist kein Scherz“
  • Wade Wilson ist bereit noch mehr zu zahlen (via X): „Ich würde 400 $ für ein Sweatshirt zahlen, Ludwig“ woraufhin Ludwig antwortet (via X): „Ich habe 10.000 Einheiten bestellt, bitte überleg dir mehr auszugeben.“
  • HorsieAttack findet den Preis noch zu niedrig (via X): „Endlich eine Preisgestaltung für Merch, die die amerikanischen Werte, Exklusivität, Knappheit und einen Hauch von wirtschaftlicher Dystopie widerspiegelt. Du verkaufst es ehrlich gesagt unter Wert, dreistellig oder es ist kein echter Style.“

Es gibt aber auch einige wenige Stimmen, die den Sarkasmus nicht zu verstehen scheinen und wohl denken, Ludwig würde die Preise ernst meinen:

  • North schreibt (via X): „Stell sie in den USA her, einfach…“
  • Bradd Buff meint (via X): „Stell deinen Merch nicht in China her“
  • Chatthoughts11 postete (via X): „Keine billige Kinderarbeit mehr für den reichen Kerl“

Die tatsächlichen Preise von Ludwigs Merch liegen bei 40 $ für ein T-Shirt, 65 $ für ein Crewneck und 78 $ für ein Hemd. Zwar immer noch in der höheren Preiskategorie, aber nicht auf dem Level, wie sein Witz angekündigt hat.

Ludwig betont in seinen Streams immer wieder, dass er genügend Geld hat und hat deswegen auch beispielsweise den Höchstsatz, den man ihm in seinen Streams spenden kann auf 5 $ gesetzt. Seine Merchproduktion hat sich eventuell ebenfalls erhöht, er würde diese Preise wohl aber nicht von seiner Community verlangen. Live in einem Stream seines Kollegen wurde Ludwig ausgetrickst, mehr Geld auszugeben, als er eigentlich wollte: Twitch-Streamer, der ständig abgezogen wird, wird wieder ausgetrickst – aber für den guten Zweck

Quelle(n):
  1. sportskeeda

Ein digitales Kartenspiel zahlt KI-Künstler angeblich 13.200 Euro für 10 Stunden Arbeit, behauptet: „Niemand ist auf seinem Niveau“

Das digitale Kartenspiel Champions of Otherworldly Magic nutzt die Designs eines KI-Künstlers für seine Karten. Die Entwickler rechtfertigt das hohe Gehalt damit, dass niemand auf dem Niveau des Künstlers sei.

Bei dem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild.

Was ist das für ein Spiel? Das digitale Kartenspiel Champions of Otherworldly Magic, das sich selbst auf der offiziellen Seite als „erstes wahres, digitales TCG“ bezeichnet, nutzt Karten mit unterschiedlichen Monster-Designs. Spieler können sich einzelne Packs für rund 3 Euro kaufen, um 10 zufällige Champions zu erhalten. Um die Chance auf seltene Karten zu erhöhen, bitten die Macher von Champions of Otherworldly Magic zur Kasse.

Die Spieler bestimmen, welches der Monster sie als Helden für ihr Deck nehmen. Der Held bestimmt dann, welches Element das Deck besitzt. Sie haben unterschiedlichen Fähigkeiten und Vorteile, die jedes Deck besonders machen. 

Was Spieler dabei wissen sollten: Die Helden sind NFTs, die auch gegen Krypto-Währung verkauft werden können. Außerdem sind alle Designs zu 100 % mit KI erstellt worden. Das Gehalt des dazugehörigen Künstlers sprengt wohl jeglichen Rahmen.

Ein digitales Kartenspiel ohne NFTs ist Hearthstone:

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StarCraft in Hearthstone – das alte Team kehrt zurück

KI-Künstler des TCGs bekommt horrende Summe als Gehalt

Wieso bekommt der KI-Künstler so ein hohes Gehalt? Auf X erklärt der Account des Kartenspiels, dass die Karten zu 100 % durch einen KI-Künstler angefertigt wurden. Hinter dem Künstler steckt ein echter Mensch, der KI-Tools benutzt, um die Monster zu designen. 

Da er durch die Nutzung von KI astronomisch viel schneller sei als ein großes Team von Künstlern, verdiene er etwa 13.200 Euro für 10 Stunden Arbeit. In 6 Monaten habe er über 1.000 Bilder für das Spiel designt. Seine Zeichnungen hätten keine Fehler wie zusätzliche Finger, die die KI gerne mal beim Erstellen von Bildern dazudichtet:

Seine Kunst ist zu 100 % KI-generiert, aber sie hat keine zusätzlichen Finger, keine generischen Designs, keine Fehler… Es hat konsistente Entwicklungen, Skins, alternative Kunststile – buchstäblich niemand ist auf seinem Niveau. Es ist uns egal, wie er es macht, uns ist nur wichtig, dass der Endbenutzer unser Spiel genießt.

Die 10 Stunden seien zwar nur ein Meme, doch es soll verdeutlichen, dass der Künstler wohl nicht viel Zeit gebraucht hat. Insgesamt seien die 13.200 Euro nämlich pro Monat ausgezahlt worden und der Künstler hätte Hunderte Stunden pro Monat daran gesessen.

Und was ist mit normalen Künstlern? Zeichner, die ihre Kunstwerke per Hand anfertigen, haben die Chance, der Assistent des KI-Künstlers zu werden. Allerdings wird der Assistenten-Job viel schlechter vergütet: Hier seien nur rund 4.400 bis 8.880 Euro pro Monat drinnen.

Wie das Entwicklerteam in den Kommentaren klarstellt, sei der Künstler der Talentierteste auf seinem Gebiet. Er würde sich mehr Mühe geben als jeder traditionelle Künstler, den sie bislang gesehen hätten. 

Neben Bildern, die mit der Hilfe von KI erstellt wurden, ist auch NFT ein brisantes Thema in der Gaming-Community. Spiele, die NFTs nutzen, können genauso wie andere Titel plötzlich schließen. Was dann mit dem eingesetzten Geld passiert, verrät euch MeinMMO an einem Beispiel: Spieler investieren über 260.000 Euro in NFT-Spiel, das nun schließt – Was passiert mit dem Geld?

Wird Marathon ein Free2Play-Spiel sein? Das sagt Bungie

Am Samstag, dem 12. April, stellte Bungie das Gameplay des kommenden Extraction-Shooters Marathon vor. Jetzt wissen alle, was sie erwarten können, doch für viele spielt der Preis eine Rolle und ist ein wichtiger Faktor. Soll das Spiel Free2Play sein oder etwas kosten? Bungie gibt die Antwort.

Was sagt Bungie über den Preis? Marathon soll ein „Premium Produkt“ sein. Einen genauen Preis nannten sie bei dem Reveal jedoch nicht. Die Nachrichtenseite GameSpot interpretierte „Premium Produkt“ als eine neue Bezeichnung für „Vollpreis-Titel“ also zwischen 60 und 70 €, wie man es von AAA-Titeln aus dem Gaming gewohnt ist.

Auf x.com bekam aber Bungie etwas von den Spekulationen mit und intervenierte. Laut ihnen existiere ein Unterschied zwischen den beiden Bezeichnungen, wobei Premium-Produkt, was den Preis anbelangt, günstiger eingestuft werden soll als ein Vollpreis-Titel. Details zum Preis sollen dann im Sommer veröffentlicht werden.

Habt ihr das Gameplay zu Marathon verpasst, könnt ihr das hier nachholen:

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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

Preis könnte über den Erfolg von Marathon bestimmen

Warum ist der Preis so wichtig? Der Preis könnte über den Erfolg von Marathon bestimmen, denn je nachdem wie hoch Bungie diesen ansetzt, werden mehr oder weniger Spieler das Spiel zum Release kaufen. Viele haben mit einem Free2Play-Titel gerechnet, weil Marathon auch Mikrotransaktionen und Seasons haben wird.

Bei dem Free2Play-Modell hätte Bungie die größte Möglichkeit, an die meisten Spieler heranzukommen, denn viele würden das Spiel dann einfach testen und sich selbst eine Meinung bilden. Da das Spiel aber Geld kosten wird, werden Spieler ausweichen müssen, um sich eine Meinung bilden zu können. Rezessionen und Streamer werden dann herangezogen, um herauszufinden, ob Marathon den Preis wert ist oder nicht.

Man könnte argumentieren und hinter der Paywall eine Strategie vermuten, um Cheater abzuschrecken, da Marathon einen großen Fokus auf PvP legt. Leider haben auch Vollpreis-Titel wie Black Ops 6 keine Chance und sind von Cheatern verseucht.

Wie teuer könnte Marathon werden? Es bleibt abzuwarten, wie hoch Bungie den Verkaufspreis ansetzen wird. Ein gefloppter Titel von Sony könnte da aber als Muster dienen: Concord, der Hero-Shooter der 2024 gestorben ist.

Concord wurde unter Sony von dem Entwicklerstudio Firewalk entwickelt und für 39,99 € in Europa verkauft. Da Bungie eine klare Linie bezüglich der Preisspekulationen zieht, könnte es gut möglich sein, dass Fans denselben Preis für die Standard-Edition zahlen müssen wie für Concord.

Beachtet, dass es sich hierbei aber nur um Spekulationen handelt. Wie hoch glaubt ihr, wird Bungie den Preis ansetzen? Lasst uns eure Meinung dazu in den Kommentaren erfahren. Mehr zu Marathon erfahrt ihr hier: Das verschollene Spiel der Macher von Destiny 2 zeigt neue Lebenszeichen, Bungie offenbart frische Details

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Gamer verlor 13.000 Euro, weil er 6 Spiele auf Steam kaufte und eine falsche Entscheidung traf

Ein Gamer hat 2016 sechs Spiele auf Steam gekauft, aber wegen einer falschen Entscheidung kostete ihn das rund 13.000 Euro.

Wie hat der Gamer so viel Geld verloren? Der User „Robin_Circle_Music“ berichtet in einem Post auf Reddit, er habe 2016 sechs Spiele auf Steam gekauft und listet 5 dieser Spiele sowie deren Kaufpreis in einer Tabelle auf:

  • ShellShock Live – 4,54 US-Dollar
  • Valiant – 19,99 US-Dollar
  • Space Pirate Trainer – 14,99 US-Dollar
  • Tilt Brush – 29,99 US-Dollar
  • Final Approach + Raw Data – 56,98 US-Dollar

Insgesamt hatten diese 5 Spiele einen Wert von rund 126,49 US-Dollar (etwa 111 €). Er kaufte diese Spiele allerdings nicht mit Dollar oder Euro, sondern bezahlte sie mit Bitcoin. Insgesamt gab er für die fünf Spiele 0,19272 Bitcoin aus.

Der Reddit-User erklärt, dass die Bitcoin-Menge, die er 2016 für die Spiele bezahlte, heute ungefähr 15.216 US-Dollar wert wären – das sind etwa 13.355 Euro. Er hat also über 13.200 Euro zu viel für die Spiele bezahlt und das Geld für immer verloren.

Der User kann die Spiele übrigens nicht vererben, auch wenn er sie teuer bezahlt hat. Mehr dazu erfahrt ihr im Video:

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Ein User fragt Valve, ob er seine vielen Spiele auf Steam vererben darf – Sie antworten

Wie erklärt sich dieser Verlust? Der Reddit-User erzählt in einem Kommentar unter dem Post, dass er 2016 mehrere Tausend Dollar in Bitcoin besaß und nichts hatte, wofür er das Geld ausgeben konnte – die erworbenen Steam-Spiele zählten zu den besseren Käufen. Das ist mit der Wertsteigerung des Bitcoins zu erklären.

Der Bitcoin ist 2016 und in den Jahren darauf stark im Wert gestiegen. Während 1 Bitcoin 2015 teilweise für unter 300 Euro erworben werden konnte, lag er im Sommer 2016 schon bei rund 600 Euro (via finance.yahoo). Der Reddit-User hatte wahrscheinlich zum Zeitpunkt des Kaufs der Steam-Spiele bereits Gewinn gemacht, wenn er in den Jahren vor 2016 investiert haben sollte.

Der Bitcoin ist seither aber noch deutlich gestiegen. Heute ist ein Bitcoin (je nach Schwankung) über 73.800 Euro wert (Stand 14. April 2025). So verlor der Reddit-User mehrere Tausend Euro, als er ein paar günstige Spiele auf Steam mit Bitcoin bezahlte.

Steam beendet Bezahlung mit Bitcoin

Könnt ihr Steam-Spiele einfach mit Bitcoin kaufen? Nein, heute könnt ihr auf Steam keine Spiele mehr mit Bitcoin bezahlen. Valve bietet die Zahlungsmethode seit Dezember 2017 nicht mehr an, weil diese mit hohen Gebühren verbunden und von erheblichen Wertschwankungen beeinflusst ist (via Steam).

Die Situation des Reddit-Users zeigt, dass Valve recht hatte, als sie das Bezahlen per Bitcoin aufgrund starker Wertschwankungen abschafften. Das Geld ist weg und dem User selbst bleibt jetzt nur das Bewahren seines Humors. Er scherzte, ob er wohl noch innerhalb der Rückerstattungs-Frist sei.

Steam hat insgesamt sehr tolerante Rückerstattungsrichtlinien, auch bei Spielen, die ihr nur zurückgebt, um sie anschließend noch einmal günstiger zu kaufen: Valve erklärt, ob Steam euch dafür bestraft, wenn ihr ein Spiel rückerstattet und neu kauft, das ihr kurz vor einem Rabatt erworben habt

In einem Land hilft eine Agentur ängstlichen Arbeitnehmern dabei, ihre einschüchternden Chefs zu verlassen

In Japan hilft eine Agentur Arbeitnehmern, ihren Job zu kündigen. Denn Japan ist berüchtigt für seine knallharte Arbeitskultur. Für viele ist es die ultimative Form der Respektlosigkeit, seinen Job bei einer Firma zu kündigen.

Japan ist berüchtigt für seine Arbeitskultur: Überstunden sind in dem asiatischen Land keine Seltenheit und viele Mitarbeiter machen lieber freiwillig Überstunden, als in den Urlaub zu gehen. Das Problem ist: Niemand will sich Urlaub nehmen oder auch nur den Eindruck erwecken, weniger fleißig zu sein als die Kollegen. Offiziell ist in Japan wie in Deutschland eine tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden vorgesehen (via Betriebsrat.de).

Ein ähnliches Problem ist es, in Japan seinen Job zu kündigen. Denn in Japan arbeitet ein Arbeitnehmer traditionell jahrzehntelang, wenn nicht sogar sein ganzes Leben lang für die gleiche Firma. Und von vielen wird es als ultimative Form der Respektlosigkeit angesehen, wenn man seinen Job dann doch kündigt. Aus diesem Grund werden Personen, die kündigen wollen, von einer „Kündigungsagentur“ unterstützt.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Agentur hilft Arbeitnehmern, die kündigen wollen, aber nicht können

Die Agentur Momuri verspricht Arbeitnehmern, dabei zu helfen, ihre Kündigung einzureichen, mit ihren Unternehmen zu verhandeln und im Falle von Rechtsstreitigkeiten Rechtsanwälte zu empfehlen. Shiori Kawamata, Betriebsleiterin von Momuri, sagte, dass sie allein im vergangenen Jahr bis zu 11.000 Anfragen von Kunden erhalten haben. Das berichtet das englischsprachige Magazin CNN. „Momuri“ bedeutet auf Japanisch so viel wie „Ich kann das nicht mehr“.

Die Agentur erklärte, dass die Arbeitskultur wirklich hart sei und einige Arbeitnehmer verzweifelt seien

Manche Leute kommen zu uns, nachdem ihr Kündigungsschreiben dreimal zerrissen wurde und die Arbeitgeber sie nicht kündigen lassen, selbst wenn sie sich auf den Boden knien, um sich zu verbeugen.

Die Agentur nimmt für ihre Hilfe 22.000 Yen (Vollzeitjobs) oder 12.000 Yen (Teilzeit), umgerechnet sind das rund 130 Euro.

Einige Arbeitnehmer beschweren sich darüber, dass sie von ihren Chefs schikaniert werden, wenn sie versuchen zu kündigen, so Kawamata, und dass ihre Chefs wiederholt an ihrer Wohnungstür klingeln und sich weigern zu gehen:

Wir bekommen manchmal Anrufe von weinenden Menschen, die uns fragen, ob sie ihren Job wegen XYZ kündigen können. Wir sagen ihnen, dass das in Ordnung ist und dass die Kündigung ein Arbeitsrecht ist.

Dabei will man in Japan den Arbeitnehmern schon länger mit verschiedenen Vereinfachungen entgegenkommen: So bot man den Arbeitnehmern etwa eine Vier-Tage-Woche an, um die überlasteten Personen zu entlasten und mehr Zeit für ihre Familie einzuräumen. Doch in Japan reicht das nicht. Hier bietet man Arbeitnehmern nun an, die Arbeitszeit pro Tag zusätzlich um 2 Stunden zu verkürzen: In Japan reicht die 4-Tage-Woche nicht aus: Deshalb hat man beschlossen, zwei zusätzliche Stunden pro Tag zu streichen

2007 präsentierte Steve Jobs das erste iPhone: Die Präsentation wurde legendär, dabei funktionierte das Gerät gar nicht richtig

2007 präsentierte Steve Jobs zum ersten Mal das iPhone der Öffentlichkeit. Was kaum wer wusste: Das Gerät funktionierte auf der Präsentation nicht richtig und die Entwickler mussten sich einen Plan einfallen lassen, damit der Umstand nicht aufflog.

Die Präsentation des ersten iPhones im Jahr 2007 ist als legendäre Präsentation in die Tech-Geschichte eingegangen: Steve Jobs zeigte mit dem iPhone Musik und Videos, blätterte auf Webseiten, verschickte Nachrichten, tätigte einen Anruf und benutzte Google Maps, um ein Starbucks zu finden und 4.000 Kaffees zu bestellen. Doch keiner konnte ahnen, dass dieses hochmoderne iPhone in dem Augenblick eine perfekt einstudierte Inszenierung war.

Das berichtet Andy Grignon, damals leitender Ingenieur bei Apple, dem englischsprachigen Magazin NewYorkTimes (möglicherweise Paywall) in einem Interview. Das iPhone funktionierte zum Zeitpunkt der Präsentation gar nicht richtig. Stattdessen musste man sich einige Tricks einfallen lassen, um nicht aufzufliegen.

Die Software des iPhones war auf der Präsentation voller Fehler

Was waren die Probleme? Laut Grignon war die Software des iPhones voller Fehler und Jobs hatte laut ihm 5 Tage lang geübt, damit die Präsentation funktionierte. Doch selbst am letzten Probentag brach das iPhone immer noch ab und zu Anrufe ab, verlor die Internetverbindung, fror ein oder schaltete sich einfach ab:

Es fühlte sich an, als ob wir die Demo hundertmal durchgespielt hätten, und jedes Mal ging etwas schief. Das war kein gutes Gefühl.

Aus diesem Grund mussten sich die Chef-Techniker bei Apple einen Notfallplan ausdenken, damit das Gerät auf der finalen Präsentation dann auch wirklich funktionierte.

Wie ließen sich die Probleme lösen? Die Ingenieure von Apple entwickelten eine Notlösung: den „goldenen Pfad“. Dabei handelte es sich um eine präzise Abfolge von Aktionen, die Jobs befolgen musste, ohne davon abzuweichen. Nur so konnte sichergestellt werden, dass das iPhone nicht mitten in einer Vorführung aufhörte, zu reagieren.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Mit vielen Tricks durch die Präsentation

Viele Ersatzgeräte: Steve Jobs hatte auf der Bühne gleich mehrere identische Geräte. Wenn eines ausfiel, wechselte er zum nächsten Gerät, ohne dass das Publikum es bemerkte.

Modifizierter Chip für die Bildübertragung: Für die Präsentation selbst bauten die Ingenieure spezielle Platten und Videokabel in das iPhone ein, die das Signal vom iPhone selbst abnahmen und an den Projektor weiterleiteten. Auf diese Weise benötigte man keine Kamera, die direkt auf das Modell gerichtet war. Das ließ die Präsentation besonders „magisch“ wirken.

WLAN-Verbindung: Ein weiteres Problem stellte außerdem das WLAN dar: Bei tausenden Personen im Raum konnte die Verbindung beeinträchtigt werden. Um dies zu vermeiden, änderte Apple die AirPort-Software, die für die Verbindung des iPhones zuständig ist. Dafür wurde sie so angepasst, dass sie auf Frequenzen arbeitet, die für Japan reserviert sind und außerhalb des in den Vereinigten Staaten üblichen Bereichs liegen.

Telefonanrufe: Selbst hinter den Telefonanrufen steckte ein Trick: Apple arbeitete mit einem Telekommunikationsanbieter zusammen, der einen mobilen Funkmast in der Nähe aufbaute. Zusätzlich war das iPhone so angepasst, dass es dauerhaft die volle Verbindung anzeigte.

Elon Musk und Steve Jobs gelten beide als Tech-Pioniere in ihrem Bereich. Doch ein Treffen zwischen den beiden lief damals nicht so gut. Das berichtet zumindest Elon Musk, der sich später noch an das besondere Treffen mit Jobs erinnert: Ein „legendäres“ Treffen zwischen Elon Musk und Steve Jobs war in wenigen Augenblicken vorbei, weil einer von beiden fies war

Quelle(n):
  1. xataka.com

Diablo-Chef sagt, Diablo 4 läuft noch für 10 Jahre und er weiß auch schon, wie

Diablo 4 soll als Service-Game eine ganze Weile lang laufen, das steht schon seit Release fest. In einem „Ketten-Interview“ hat der Franchise-Chef Rod Fergusson nun erklärt, dass er schon relativ konkrete Pläne für die nächsten 10 Jahre hat. Die Fans sind da eher vorsichtig.

Was bringt die Zukunft von Diablo 4?

  • Am 29. April startet Season 8 von Diablo 4 und bringt etliche Änderungen mit. Das Spiel wird härter, Qual 4 soll eine richtige Herausforderung werden und Belial kommt als Boss zurück.
  • Für die Zeit danach hat Blizzard ebenfalls schon Pläne. Es gibt eine offizielle Roadmap für 2025 und 2026 steht die nächste Erweiterung an.
  • Jetzt hat der General Manager von Diablo, Rod Fergusson, erzählt, dass er schon die nächsten 10 – eigentlich sogar 12 – Jahre von Diablo schon in einer Roadmap geplant hat.

Das sagt Fergusson: Die Gaming-Website Game File hat ein „Ketten-Interview“ geführt. Dabei konnten interviewte Entwickler dem nächsten Interview-Partner eine Frage stellen. In diesem Fall kam vom Riot-Mitbegründer Marc Merrill die Frage an Rod Fergusson: „Wie denkst du über den nächsten großen Wendepunkt und den nächsten Teil von Diablo?“ Fergussons Antwort:

Wir planen das lange Spiel. Wir hatten kürzlich eine langfristige Planung. Und da habe ich eine Roadmap gemacht, eine 10-Jahre-Roadmap … eigentlich sogar eine 12-Jahre-Roadmap. Ich sehe das, das und das und all diese verschiedenen Dinge, die wir tun können, was wirklich inspirierend ist. Und aufregend. Wir fokussieren uns auf das, was Spieler wollen, viel mehr kann ich dazu noch nicht sagen.

Dass Diablo 4 mehrere Jahre lang frisch bleiben soll, ist schon seit Release geplant. Was genau aber auf der Roadmap zu finden ist, bleibt ein Geheimnis. Nicht einmal die nächste Klasse ist bisher bekannt, auch wenn der Game Director hier kürzlich ein wenig drüber gesprochen hat.

Fergusson selbst hat kürzlich darüber gesprochen, dass er Battle Passes „veraltet“ findet und ein neues System plant. Hier gibt es zumindest bereits Ideen, die einzelnen Stufen anders zu gestalten.

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Diablo 4: Trailer zu Vessel of Hatred wirkt wie ein Kurzfilm, zeigt Nahantu und die neue Klasse

Spieler sind skeptisch, sagen: Sie hätten lieber 5 Jahre gute Planung

Bereits die aktuelle Roadmap sorgt für kontroverse Reaktionen aus der Community, da sie laut einiger Spieler zu viel von den Inhalten enthalte, die man nicht sehen wolle. Entsprechend skeptisch zeigen sich Fans nun zum Teil.

Auf Reddit, wo das Interview geteilt worden ist, spottet ein Spieler sogar: „Das sind viele Höllenfluten in neuer Farbe, das muss man ihm lassen.“ Außerdem wolle man nicht so viele Erweiterungen kaufen müssen, das könne sich auch irgendwie gar nicht rentieren.

Andere werfen ein, dass die „Fans“ offenbar vergessen, dass sich auch Diablo 3 sehr lange gehalten hat. Seit dem Release des Vorgängers 2012 sind immerhin 11 Jahre vergangen, bis Diablo 4 erschienen ist, und der dritte Teil hatte lediglich eine große Story-Erweiterung.

Lediglich die Sache mit den Konsolen sei ein Problem. In den kommenden 10 Jahren könne man 3-4 neue Generationen erwarten, so eine Vorhersage aus der Diskussion (Anmerkung der Redaktion: Realistischer sind wohl eher 1-2 Konsolen-Generationen). Die Performance von Diablo 4 sei dann nur noch schwer zu gewährleisten, befürchten die Spieler.

Das Gemecker an Diablo 4 und Blizzard generell ist schon seit Langem Usus in der Community. Auch, wenn Kritik häufig seitens Blizzard anerkannt wird, meckern Fans oft dennoch weiter und prophezeien den Untergang des Spiels. Selbst der ehemalige Blizzard-Chef geht darauf ein: Der Ex-Chef von Blizzard denkt, Diablo 4 sei in einem Teufelskreis gefangen, müsse alles anders machen, um es zu retten

Quelle(n):
  1. Game File

MMORPG auf Steam soll dank neuer Besitzer großen Relaunch wie Final Fantasy 14 erhalten

Im März 2025 hat das Studio „Happy Cauldron Games“ das MMORPG Fractured Online gekauft. Jetzt haben die neuen Besitzer über ihre ambitionierten Pläne für das Spiel gesprochen, das auf Steam derzeit nur bei einem „Ausgeglichen“ steht.

Was planen die neuen Besitzer? Genau darüber sprachen sie vor wenigen Tagen in einem fast 90 Minuten langen Stream auf YouTube. Damit ihr euch das nicht komplett geben müsst, hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Das neue Team plant derart umfassende und tiefgreifende Anpassungen, dass man Fractured Online für eine gewisse Zeit offline nehmen wird. Dabei ziehen die Entwickler den Vergleich zum historischen Relaunch von Final Fantasy 14, das nach einem enttäuschenden Start im Jahr 2010 ebenfalls offline ging und als spürbar verbessertes „A Realm Reborn“ wiederkehrte.
  • Zu den Neuerungen gehören ein Action-Kampfsystem mit WASD-Bewegung und eine Verringerung der Zauber sowie Fähigkeiten, um die Identität der Klassen besser herauszuarbeiten. Außerdem soll das Housing ausgebaut werden.
  • Es soll mehr Inhalte für Solisten und Gruppen geben und die Systeme für Hunger sowie Energie werden abgeschafft. Zudem sind wohl auch Aktualisierungen an den Modellen geplant – im Stream ist eine überarbeitete Version des männlichen Menschen-Modells zu sehen.

Für die Umsetzung des Relaunches möchte man eine Liste von Meilensteinen definieren und veröffentlichen. Darüber hinaus wird noch über das Bezahlmodell diskutiert, das Fractured Online nach dem Relaunch nutzen soll. Die Entwickler versprechen aber, dass es kein Pay2Win, Pay2Progress oder irgendwelche Krypto-Implementierungen geben wird.

Einer der Trailer zu Fractured Online:

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Fractured Online – Early Access Launch Trailer

Das turbulente Leben eines MMORPG-Entwicklers

Was ist mit dem alten Team? Vor dem Verkauf an „Happy Cauldron Games“ gehörte Fractured Online den Dynamight Studios (die auf Steam auch weiterhin als Entwickler und Publisher geführt werden). Die Verantwortlichen mussten daher bereits 2024 das Team verkleinern, bis nur noch drei Entwickler übrig blieben (via massivelyop.com).

Diese drei Entwickler sind im Zuge des Deals bei den neuen Besitzern untergekommen und dürfen weiterhin an ihrem Fractured Online arbeiten. Bereits im Januar wurde das MMORPG übrigens auf eine neue Engine übertragen, die dabei helfen soll, das Spiel effizienter mit neuen Inhalten zu versorgen.

Der Aufkauf ist nur einer von vielen Meilensteinen in der sehr turbulenten Entwicklungsgeschichte von Fractured Online. Das Online-Rollenspiel der Dynamight Studios startete am 15. September 2022 in den Early Access auf Steam, doch stand der Launch unter keinem guten Stern. Es gab viele Baustellen und technische Probleme.

Im Januar 2023 entschied sich das Team, zurück in die geschlossene Entwicklung zu wechseln. Im November 2023 feierte man dann ein recht erfolgreiches Comeback. Dieses Mal jedoch ohne den bisherigen Publisher gamigo. Die Steam-Reviews stiegen zwar, erreichten aber nie richtig gute Werte. Daran konnten auch die regelmäßigen Updates, der finale Launch im Juli 2024 sowie die Umstellung auf ein Free2Play-Modell nichts ändern.

Ganz im Gegenteil hatte man zwischendurch sogar den Zorn der Fans entfacht, weil man nach einem Update plötzlich Echtgeld-Tokens für Gold und Gold für Echtgeld-Tokens ausgeben konnte. Dabei hatte man im Vorfeld versprochen, so etwas nie in Fractured Online umsetzen zu wollen. Mehr dazu hier: Steam-MMORPG bricht Versprechen und kündigt Pay2Win-Funktion an, die Community tobt

Der nächste große Marvel-Held nach Captain America ist kein Amerikaner, sondern ein Russe mit Bierbauch

Lange muss man nach Captain America: Brave New World nicht auf einen neuen Film von Marvel warten. Schon in wenigen Wochen erscheint der nächste Titel, der eine ungewöhnliche Heldentruppe einführt. Das wohl skurrilste Mitglied ist der russische Captain America.

Um welchen Film geht es? Anfang Mai erscheint mit Thunderbolts* der nächste Film von Marvel. Da wird zum ersten Mal die titelgebende Truppe eingeführt, die aus weniger heroischen Helden besteht:

  • Der Winter Soldier, gespielt von Sebastian Stan, ist der Anführer der Gruppe und Fans schon aus vielen Marvel-Filmen bekannt.
  • Florence Pugh spielt Yelena Belova, die Adoptivschwester von Natasha Romanoff, die man in Black Widow zum ersten Mal sehen konnte.
  • Aus diesem Film kennt man auch Taskmaster, gespielt von Olga Kurylenko.
  • Auch David Harbour kehrt erneut zurück als Red Guardian.
  • Hannah John-Kamen spielt Ghost, die man aus Ant-Man and the Wasp kennt.
  • Wyatt Russell verkörpert nach der Serie Falcon and Winter Soldier erneut die Figur U.S.Agent.

Die Thunderbolts wirken wie das Suicide Squad von Marvel und dazu passt auch die Figurenwahl. Die wild zusammengewürfelte Truppe hat 3 Charaktere, die Parallelen zu Captain America haben, neben Winter Soldier und U.S.Agent ist vor allem der Red Guardian ein skurriler Charakter.

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Im Trailer zu Thunderbolts zeigt Marvel sein eigenes „Suicide Squad“

Der russische Captain America

Wer ist der Red Guardian überhaupt? 2019 sah man den Red Guardian zum ersten Mal im MCU-Film Black Widow. Dort spielt er den Adoptivvater von Natasha Romanoff. Gespielt wird er da von David Harbour, den man aus Stranger Things kennt.

Der Red Guardian ist eigentlich der Russe Alexei Andreovitch Shostakov. Er war ein russischer Agent und wurde während des Kalten Krieges zum Supersoldaten durch das Serum, das die Russen auf Basis des US-Serums entwickelt haben. Als Red Guardian wurde er quasi zum Captain America der Sowjetunion.

Bei einer Undercover-Mission in den USA musste er zusammen mit Melina Vostokoff, Yelena Belova und Natasha Romanoff eine Familie spielen. Durch die Zeit entstand unter ihnen auch ein familiärer Bund. Diese Ereignisse kann man im Film Black Widow sehen.

Durch sein Super-Soldaten-Serum hat er ähnliche Fähigkeiten wie Captain America, auch wenn er nicht ganz so muskulös aussieht. Er hat verbesserte Stärke, Ausdauer, Geschwindigkeit, Reflexe und einen besseren Heilungsprozess als normale Menschen. Zusätzlich dazu ist er im Kampf mit Waffen trainiert und ein geübter Spion.

Thunderbolts Plakat Disney
Der Red Guardian ist rechts neben Yelean (Quelle: Disney)

Der Red Guardian in den Comics

Wie ist der Red Guardian in den Comics? Bei den MCU-Thunderbolts untersteht er Valentina Allegra de Fontaine und erledigt Missionen für die CIA. Seine Comic-Historie unterscheidet sich davon aber. Auch in den Comics ist Alexei Shostakov ein Red Guardian, der vom KGB trainiert wurde, um zum russischen Äquivalent zu Captain America zu werden.

Der große Unterschied aber: Er ist kein Supermensch. Der Comic-Red-Guardian ist ein Meister in Martial Arts, ein Pilot und auch ein ausgezeichneter Spion. In den Comics ist er auch eigentlich der Ex-Mann von Black Widow. Anders als im MCU ist sie in den Comics durch das Black-Widow-Programm verbessert worden und deutlich älter als sie aussieht.

Bevor er bei den Thunderbolts war, war er als Ronin der Anführer der Dark Ocean Society. Als die Thunderbolts, angeführt vom Winter Soldier, das Schloss vom Red Skull angreifen wollten, wurde er von Yelena darüber informiert und schloss sich später dem Team an.

In den Comics hat er übrigens auch ein rotes Schild, das auch aus Vibranium besteht.

Wie sich die Geschichte vom Red Guardian im MCU weiterentwickelt, könnt ihr ab dem 1. Mai 2025 im Kino sehen. Dort kämpft er gegen den Schurken Sentry. Nur wenige Monate danach geht es auch schon mit den Fantastic Four weiter. Doch auch Mr. Fantastic war nicht immer der nette Held: Einer der klügsten Helden von Marvel erhält bald einen neuen Film, ist in einem anderen Universum ein gefährlicher Schurke

Path of Exile 2 nerft seinen wichtigsten Inhalt, Spieler ätzen: „War der einzige Grund, warum man spielt“

In Path of Exile 2 war die erste Woche der neuen Season „Dawn of the Hunt“ geprägt von Problemen und Patches dazu. Jetzt ist das meiste wohl beseitigt, doch die Spieler haben schon wieder neue Probleme entdeckt.

Was für Probleme gibt es mit dem Loot? In Path of Exile 2 sind viele der Spieler inzwischen fertig mit der Kampagne und befinden sich im Mid- und Endgame des ARPGs. Dieser Teil des Spiels ist geprägt von der Jagd nach gutem Loot und Upgrades für den eigenen Charakter, doch das scheint aktuell nicht gut zu funktionieren.

Im Vergleich zum Start von Path of Exile 2 im Dezember, erleben die Spieler jetzt geringere Loot-Drops sowohl in der Kampagne als auch später im Endgame. Gerade Währungsgegenstände, die zum Handel verwendet werden, sind laut den Spielern seltener geworden. Das frustriert die Community, der allmählich die Lust am Spiel vergeht.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Season von Path of Exile 2 ansehen:

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Path of Exile 2 präsentiert Gameplay-Trailer mit der neuen Jägerin-Klasse

Genügend Loot ist wichtig für den Spaß

Wie fühlen sich die Spieler aktuell? Dass es aktuell weniger Loot gibt, also noch vor dem Season-Update, ist eine Beobachtung, die die meisten Spieler in der Community auf Reddit teilen. In gleich mehreren Beiträgen beschreiben die Nutzer, dass ihnen die aktuelle Season aufgrund des Beutemangels weniger Spaß macht, als noch die erste.

In seinem Beitrag auf Reddit erklärt Nutzer howkqq: „Ich spielte in der vorherigen Liga für über 400 Stunden, jetzt nach 50 [Stunden in der neuen Season] habe ich das Interesse verloren und nicht, weil es schwer ist, nur wegen des Mangels an Drops. Map T10 mit Boss und ich bekomme 2–3 seltene Gegenstände[…]“.

Auch Spieler locustfajita erklärt auf Reddit: „Es gibt kein Dopamin. Keine Belohnung, die die Langeweile wert wäre.“ Dieser Meinung ist auch That_Palpitation_107 auf Reddit: „Ich habe den Mangel an Dopamin beim Spielen und die glanzlosen Lootdrops bemerkt. Ich spiele nicht halb so viel wie früher […]“.

Das Gefühl vieler Fans auf Reddit, bringt Nutzer RIPx86x auf den Punkt: „Der einzige Grund, warum man diese Spiele spielt, ist der Loot….. und in diesem Spiel gibt es keinen Loot.“

Wie geht es für die Spieler weiter? Dass nach dem schwierigen Start der neuen Season „Dawn of the Hunt“ von Path of Exile 2, jetzt auch noch der Loot Probleme bereitet, ist für manche einfach zu viel. Sie warten jetzt auf die neue Season der Konkurrenz von Last Epoch, die am 17. April startet.

  • So etwa Pulczuk der auf Reddit erklärt: „Ja, ich schlage nur die Zeit bis zu Last Epoch tot. Es gibt einfach nicht genug Dopamin-Hits in Poe2.“
  • Auch EquivalentOk9392 berichtet Ähnliches auf Reddit: „Ja, ich habe vorerst aufgehört zu spielen. Zum Glück kommt Last Epoch diese Woche heraus.“

Obwohl in der aktuellen Season von Path of Exile 2 nicht alles rund läuft, sind die Entwickler bemüht, mit vielen Patches, Updates und Erklärungen für ein besseres Spielerlebnis zu sorgen. Auch aus diesem Grund schalten sich nun auch die Fans ein und reden Klartext: Die Kritik an Path of Exile 2 ist so toxisch, dass Spieler die Entwickler trotz miesem Season-Start jetzt in Schutz nehmen

Twitch: 27-Jährige streamt im Auto, überfährt rote Ampel

Die Twitch-Streamerin Emily „ExtraEmily“ Zhang ist für ihre verpeilte, aber liebenswerte, Art bekannt. Doch sie bringt sich auch immer wieder in Schwierigkeiten, wie aktuell, als sie sich dabei filmte, wie sie eine rote Ampel überfuhr.

Was war das für eine Situation? ExtraEmily war am 12. April 2025 mit dem Auto unterwegs und streamte dabei auf Twitch. Die Halterung der Kamera war dabei so eingestellt, dass Zuschauer die Streamerin sehen konnten.

Während des Streams drehte sie die Kamera jedoch, sodass stattdessen die Straße zu sehen war – und auch die knallrot leuchtende Ampel, an der die Streamerin ohne anzuhalten (aber dafür mit seltsamen Schimpansen-Geräuschen) vorbei düste.

Die Straßenverkehrsordnung scheint so etwas wie der natürliche Feind vieler Twitch-Streamer zu sein:

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Twitch: MontanaBlack wird wegen seines Fahrverhaltens kritisiert

ExtraEmily: „Es ist okay, die Leute machen das so“

Was sagte die Streamerin dazu? ExtraEmily gab sich nonchalant: „Das passiert andauernd. In Austin [Texas] dauern die Ampeln wirklich lang. Normalerweise fahre ich einfach drüber.“ Die Streamerin bedankte sich zwischendurch bei einem Zuschauer für ein abgeschlossenes Abo und erklärte dann weiter: „Es ist okay, es ist okay, die Leute machen das so.“

So ganz okay fand Twitch das Fahrverhalten der 27-Jährigen aber wohl nicht, denn heute, am 13. April, wurde ihr Kanal gesperrt. Da die Streaming-Plattform notorisch dafür ist, Bann-Gründe nicht offiziell bekannt zu geben, können wir nicht mit Sicherheit sagen, dass die Aktion der Grund für die Sperre war, es ist jedoch äußerst wahrscheinlich.

Durch die Sperre sind der Kanal von ExtraEmily und somit auch der Mitschnitt des Streams nicht mehr verfügbar. Ihr findet den Clip jedoch hier:

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Noch ist auch unklar, für wie lange ExtraEmily den Zugang zu ihrem Account verliert. Für die Streamerin ist es bereits der zweite Bann. Sie wurde bereits im Oktober 2023 gesperrt, weil sie bei der Fahrt auf ihr Handy schaute.

Die Community-Guidelines von Twitch sind da eindeutig. Unter dem Bereich „Selbstzerstörerisches Verhalten“ wird explizit aufgeführt, dass „Gefährliches Fahrverhalten (z.B. beim Fahren das Telefon benutzen)“ verboten ist.

Zuschauer fordern Führerschein-Entzug und Streaming-Verbot

ExtraEmily muss sich jedoch nicht nur vor der Streaming-Plattform verantworten, sondern auch vor der Community und die ist alles andere als angetan. Ein Post im Streaming-Subreddit LivestreamFail erhielt mehr als 1.000 Kommentare – ein paar davon haben wir euch hier zusammengetragen.

  • Lytaa fragt: „Ist es wirklich so schwierig, nicht mit deinem Handy rumzuspielen oder den Chat für ein paar Minuten nicht zu lesen, während man fährt? […]“ (via Reddit)
  • BrawDev kann es nicht glauben: „Sorry, hat sie gerade zugegeben, dass sie routinemäßig Ampeln ignoriert, weil sie zu lang dauern? Ganz sicher nicht, ich wüsste nicht, wie man sich noch tiefer reinreiten könnte. WTF.“ (via Reddit)

Zum Zeitpunkt, als der Clip geteilt wurde, war ExtraEmily noch nicht auf Twitch gesperrt, weshalb viele Nutzer in den Kommentaren einen Bann fordern. Einige gehen sogar noch weiter und verlangen, dass der Streamerin der Führerschein entzogen werden oder Twitch das Streamen beim Fahren ganz verbieten sollte.

Kommentare, welche die Streamerin in Schutz nehmen oder ihr Verhalten herunterspielen, sucht man vergebens.

Ein sogenannter Rotlichtverstoß kann nicht nur zum Bann führen, sondern hat auch rechtliche Konsequenzen. In Deutschland droht ein Bußgeld von mindestens 90 Euro und ein Punkt in Flensburg. Bei Gefährdung anderer Straßenteilnehmer oder gar einem Unfall wird es jedoch schnell richtig teuer (via Bußgeldkatalog.org)
In Austin, Texas, wo die Streamerin lebt, gilt das Überfahren einer roten Ampel zwar nicht als Straftat, es drohen aber Strafen in Höhe von 75 bis über 200 US-Dollar, sowie 2 Punkte auf dem Führerschein – wer zu viele binnen 3 Jahren sammelt, verliert den Lappen (via San Antonio Criminal Defense).

Erst vor wenigen Tagen haben wir auf MeinMMO über einen weiteren Verkehrssünder berichtet, der das Beweismaterial seiner Missetaten ebenfalls selbst anfertigte. Er zeigte sich jedoch uneinsichtig: „Ich bin in GTA, Bro“ – Bewaffneter 19-Jähriger startet wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

8 magische Gegenstände in Dungeons & Dragons, die jeder haben will, obwohl sie nutzlos sind

Im Multiversum von Dungeons & Dragons gibt es allerlei mächtigen Loot, den Spieler in ihre Finger bekommen wollen. Es gibt aber auch allerhand scheinbar nutzloses Zeug, das sich trotzdem großer Beliebtheit erfreut und für etliche lustige Situationen sorgt. Wir haben für euch 8 dieser Gegenstände zusammengesucht.

Wie wurde die Liste erstellt? Für unsere Liste haben wir euch 8 magische Gegenstände herausgesucht, die auf den ersten Blick nicht wirklich nützlich sind, aber Effekte haben, der sich besonders kreativ oder lustig einsetzen lässt.

Dabei haben wir auf eine möglichst diverse Aufstellung geachtet, sodass jeder Spieler und Spielleiter fündig werden kann. Beschränkt haben wir uns dafür auf die 5. Edition unter Berücksichtigung der neuen Regelbücher (Version 2024).

Natürlich ist kein Gegenstand in Dungeons & Dragons wirklich absolut sinnlos, denn seine Nützlichkeit hängt vor allem davon ab, wie Spieler ihn verwenden und einbringen. Trotzdem gibt es so einige, deren Nutzen man zunächst gründlich hinterfragen kann.

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Dungeons u0026#038; Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film

Zauberstab des Lächelns (Wand of Smiles)

  • Xanathars Ratgeber für Alles / Xanathar’s Guide to Everything, S. 140
  • Gegenstand bei DnD Beyond

Mit diesem Zauberstab könnt ihr einen humanoides Ziel zum Lächeln bringen. Zwanghaft. Wenn es denn den Charismarettungswurf von 10 nicht besteht. Andernfalls ist es für 1 Minute verdammt zu lächeln, ob es will oder nicht.

Der Stab hat 3 Aufladungen, die er jeden Tag zur Dämmerung regenerieren kann. Solltet ihr an einem Tag alle verbrauchen, müsst ihr einen W20 würfeln. Bei einer 1 verwandelt er sich in einen Zauberstab der finsteren Blicke (engl. Wand of Scowls). Was der kann, könnt ihr euch vorstellen.

Doch keine Sorge, wenn ihr auch bei ihm die 3 Aufladungen verbraucht, könnt ihr ihn mit einer 1 auch wieder in einen Zauberstab des Lächelns umwandeln. Dafür braucht ihr nur wahrscheinlich ein paar Versuche.

Zauberstab der Leitung (Wand of Conduction)

  • Dungeon Master’s Guide (2024), Seite 319
  • Gegenstand bei DnD Beyond

Dieser Zauberstab lässt euch zum Dirigenten eines imaginären, aber durchaus lauten Orchesters werden. Er hat 3 Aufladungen und ihr könnt eine davon in einer magischen Aktion verwenden, indem ihr ihn durch die Luft wedelt.

Tut ihr das, ertönt die Musik eines ganzen Orchesters, die ihr kontrollieren könnt (wenn der Spielleiter euch lässt). Die Musik kann in einem Radius von 120 Fuß (ca. 37 Meter) gehört werden und endet, sobald ihr den Stab nicht mehr bewegt.

Er erhält seine gesamten Aufladungen jeden Tag zur Dämmerung zurück. Nutzt ihr am Tag die letzte Aufladung, müsst ihr einen W20 würfeln. Würfelt ihr dabei eine 1, ertönt ein sehr trauriger Tuba-Sound und der Stab zerfällt zu Staub.

Um den Rat ihres Arztes zu befolgen, spielt eine Rentnerin Pokémon GO auf 6 Handys gleichzeitig

Eine Rentnerin ist regelmäßig in Pokémon GO unterwegs, um etwas für ihre Gesundheit zu tun. Dabei ist sie mit einem recht interessanten Setup unterwegs.

Die meisten Aktivitäten in Pokémon GO erfordern von euch eine wichtige Sache, um daran effizient teilnehmen zu können: Bewegung. Sei es, um möglichst vielen Monstern zu begegnen, Arenen und PokéStops zu besuchen oder um Eier auszubrüten.

Auch eine 72-jährige Rentnerin ist regelmäßig in Pokémon GO unterwegs, um diesen Aktivitäten nachzugehen. Und dabei ist sie nicht nur mit einem Smartphone unterwegs – sondern gleich mit 6. Dafür nutzt sie eine eigens kreierte Vorrichtung, um alle Smartphones bedienen zu können.

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Eine Rentnerin, eine Apparatur, 6 Handys

Warum spielt die Rentnerin? Laut eigener Aussage hat ihr Sohn ihr nach Erscheinen des Spiels von Pokémon GO erzählt und ihr das Spiel auf ihrem Smartphone installiert. Das sollte ihr helfen, eine ärztliche Empfehlung besser umzusetzen: mehr Bewegung.

Die Rentnerin, die früher als Musiklehrerin in der Grundschule arbeitete, fand Gefallen an dem Spiel. Und zwar so sehr, dass sie inzwischen nicht mehr nur auf einem, sondern auf gleich 6 Smartphones gleichzeitig im Spiel unterwegs ist.

Dies tut sie, um den kleineren Wartezeiten im Spiel – beispielsweise nachdem man einen Pokéball geworfen hat und darauf wartet, ob das Monster gefangen wurde – entgegenzuwirken. Während auf einem Smartphone der Pokéball am Wackeln ist, fängt sie so in der Zeit auf dem nächsten Smartphone das nächste Pokémon.

Was ist das für eine Apparatur? Damit sie keine Probleme hat, um 6 Smartphones unterwegs zu bedienen, hat sie sich eine eigene, kleine Apparatur erstellt. Dabei handelt es sich um ein Holzbrett, auf dem alle 6 Smartphones in entsprechenden Hüllen eingesteckt werden können.

Dieses Holzbrett hängt sie sich mithilfe eines Bandes, welches ebenfalls mit dem Brett verbunden ist, um den Hals. Dadurch hat sie die Apparatur vor sich und kann auf diese Weise alle 6 Smartphones gut bedienen.

Wie das aussieht, seht ihr in dem folgenden Video:

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Wie weit sind die Accounts der Rentnerin? Wie weit genau die Accounts sind und wie stark die Monster der Rentnerin sind, ist nicht bekannt. In einem weiteren Video vom WDR sind Zettel auf ihrem Holzbrett zu sehen, die darauf hindeuten, dass sie Accounts in unterschiedlichen Teams in Pokémon GO besitzt.

Zudem sind auf 2 ihrer Smartphones die Level der entsprechenden Accounts zu sehen: 48 sowie 49. Die Trainerin sollte also kein Problem haben, auch schwierigere Raids im Spiel zu absolvieren.

In Pokémon GO finden regelmäßig Events statt, die euch mit verschiedensten Inhalten versorgen. Auch im April 2025 gibt es wieder einige. Wenn ihr euch einen Überblick darüber verschaffen wollt, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im April 2025 in Pokémon GO.