Mit über 6 Millionen Followern ist Kaitlyn “Amouranth” Siragusa (29) eine der erfolgreichsten Streamerinnen auf Twitch. Nun wurde sie überraschend gebannt, die Gründe sind unklar, könnten aber mit aktuellen Konflikten zusammenhängen.
Warum wurde Amouranth gebannt? Das ist bisher unklar. Sie erhielt bereits sechs Sperren auf Twitch (via Streamerbans), die jeweils nicht länger als ein paar Tage dauern. Ein Aufruf ihres reichweitenstarken Kanals zeigt die bekannte Meldung nach Sperren auf der Plattform an:
“Dieser Kanal ist aufgrund eines Verstoßes gegen die Community-Richtlinien oder die Nutzungsbedingungen von Twitch vorübergehend nicht verfügbar.”
Bann kam erst Tage nach ihrem letzten Stream
Was ist das Überraschende an Amouranths Bann? Zuletzt streamte sie am 1. Mai, der Bann erfolgte erst drei Tage später. Spekuliert werde, dass ihr Vorschlag an Adriana Chechik, den Streit in einem Boxkampf auszutragen, dafür gesorgt haben könnte. Chechik hat zuvor öffentlich über ihre Streaming-Kollegin gelästert.
Die Community-Richtlinien von Twitch besagen, dass die Äußerung von Gewalt und Gewaltandrohungen zu einer Sperre führen könnte.
Bisher war Amouranth insbesondere für ihre Bikini-Streams und ASMR- Inhalte auf Twitch bekannt. Aber auch auf OnlyFans und Twitter hat sie eine große Reichweite.
Wie groß ist ihre Reichweite auf Social Media?
- Twitch: 6.000.000 Follower
- Twitter: 3.600.000 Follower
- Instagram: 637.000 Follower
- YouTube: 979.000 Follower
- Snapchat: 235.000 Follower
In der Vergangenheit ging Amouranth bedacht mit ihren Inhalten vor, während sie gleichzeitig immer wieder die Grenzen austestete. So zeigte sie sich knapp bekleidet und entblößte sich mehrmals, augenscheinlich ohne dies zu registrieren.
Im Oktober 2022 kam es in einem Livestream zu Enthüllungen. Sie berichtete weinend, dass sie verheiratet sei, ihr Ehemann ihr jedoch verbiete, dies zu offenbaren. Ihre Ehe sei toxisch, ihr Mann erpresse und kontrolliere sie. Er zwinge sie zum exzessiven Streamen und bedrohe sie.
Was hatte dies für Auswirkungen für Amouranth? Nach ihrer Trennung freute sie sich darüber, ihre Streams und ihre Freizeit nach ihren Vorstellungen gestalten zu dürfen. Sie nahm sich, vor länger zu schlafen und Gaming zu streamen.
In diesen Kategorien hat Amouranth unter anderem gestreamt:
- ASMR – 10.000 Stunden
- Just Chatting – 7.000 Stunden
- Pools, Hot Tubs – 2.800 Stunden
- Just Dance – 312 Stunden
- Mario Kart 8 – 188 Stunden
Amouranth plante Content-Veränderungen
Ältere Clips der Streamerin zeigen, dass sie zwar Gaming-Content übertrug, sich dabei jedoch ihn ihrem Pool aufhielt. Dadurch streamte sie zwei Kategorien gleichzeitig, während aber nur eine gelistet wurde.
Doch dies war nicht die einzige geplante Veränderung. Zuletzt hat die erfolgreiche Streamerin erneut über eine Content-Auffrischung nachgedacht. Sie gab bekannt, dass sie im Gespräch mit OnlyFans über “familienfreundliche” Inhalte für einen Ableger der Plattform sei.
Wie hat Amouranth auf den Bann reagiert? Bisher gar nicht. Auf keiner ihrer öffentlichen Social Media Plattformen gab es eine Äußerung zu der Twitch-Sperre. Ihr letzter Tweet ging nach der Sperre online, er zeigt ein Foto von der Streamerin. Über dem Foto fragt sie: “Hey?”.
Der Twitch-Konkurrent Kick antwortete darauf mit einem “heyy”. Ein Twitter-User äußert sich dazu: “Ich sehe, was du hier tust”. Auf Kick zeigen Streamer die Inhalte, die mittlerweile auf Twitch verboten wurden.
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