Bei Destiny 2 gibt es eine interessante Entwicklung auf Steam: Mit der Erweiterung Lightfall konnte Destiny 2 in der Spitze mehr Spieler erreichen als zu jedem anderen Zeitpunkt, seit dem Release auf Steam im Oktober 2019. Doch nur 5 Monate später zeigt sich, dass Destiny 2 die Spieler nicht halten kann.
Was war so besonders am Launch von Lightfall?
Der Launch von Lightfall am 28. Februar 2023 hat bei Destiny 2 für einen enormen Aufschwung gesorgt. Schon im Vorfeld waren die Spielerzahlen von einem Tiefstand (38.158) nach oben geschossen (72.137). Zum Release erreichten sie dann ihren Höhepunkt mit 316.651 in der Spitze und 135.102 Spieler im Schnitt.
Im Vergleich zum Februar stiegen die Spielerzahlen um 63 %: Das Interesse an Destiny 2 auf Steam war in der Spitze sogar noch höher als zum Steam-Launch: Damals erreichte man im Maximum 293.000 Spieler – zum Release von Lightfall waren es 316.651 Spieler.
Doch nur wenige Monate nach dem Release von Lightfall, sind fast alle neuen Spieler wieder verschwunden und die Spielerzahlen auf Steam sind deutlich gesunken. Mit im Schnitt 47.766 Spielern ist man wieder beinahe bei dem schwachen Niveau aus dem November 2022. Im Vergleich zur Hochzeit sind 64 % der Spieler weg.
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Destiny 2: Lightfall – „Saison des Widerstands“-Trailer
Destiny 2 konnte starken Hype aufbauen – Diesen Hype aber nicht halten
Woran liegt das? Die Seite Forbes analysiert trocken: Zwar sei es Bungie gelungen, mit Lightfall einen starken Hype zu erzeugen. Aber letztlich konnte Lightfall diesem Hype nicht gerecht werden.
Qualitativ sei Lightfall schlechter als die früheren Erweiterungen Witch Queen (2022), Beyond Light (2020) und Forsaken (2018). Nur mit der schwachen 2019er-Erweiterung Shadowkeep könne Lightfall mithalten.
Der Erweiterung, urteilt Forbes, mangele es an einer guten Story, fesselnden Charakteren und signifikanten Erweiterungen des PvP.
Das macht den Abfall nun außergewöhnlich: Zwar ist ein Spieler-Rückgang nach einer Erweiterung normal und auch bei Destiny 2 schon oft vorgekommen: Ein so deutlicher Abfall über 4 Monate hinweg, ist aber relativ selten.
So einen krassen Rückgang bei den Steam-Spielerzahlen über 4 Monate hinweg gab es zuletzt zum Release auf Steam 2019.
Man wartete auf die Hilfe von Sony, aber die geht wohl in andere Projekte
Das steckt dahinter: Seit dem Release von Destiny 1 im Jahr 2014 weiß man, dass der Loot-Shooter ein extrem Ressourcen-fressendes Spiel, an dem zwar hunderte, sogar tausende Entwickler arbeiten, aber nie genug, um den Content-Hunger der Fans zu befriedigen.
Daher hatte Activision Blizzard schon früh geplant, Bungie mit weiteren Teams zu unterstützen.
Die Erweiterung Forsaken (2018) war auch deshalb so stark, weil an der Erweiterung mehrere weitere Teams neben Bungie arbeiten konnten.
Doch mit der Trennung von Activision Blizzard verschwanden auch die Hilfs-Studios und Game-Direktor Luke Smith gestand 2020 ein, dass Bungie nie wieder so eine große Destiny-Erweiterung wie Forsaken stemmen konnte. Das sollte sich bewahrheiten. Statt auf Story, Geheimnisse und neue Spielinhalte setzte Bungie ab 2019 stärker auf Grind, Time-Gates und Content-Dehnung.
Anderthalb Jahre nach dem Kauf muss man aber wohl feststellen, dass Bungie zwar mehr Ressourcen hat, die aber nicht zwingend in Destiny 2 wandern, sondern in neue Projekte.
Das Spannende ist, dass Destiny 2 auch 9 Jahre nach dem Release mit einer neuen Erweiterung wie Lightfall noch immer ein enormes Potenzial hat, für Aufmerksamkeit zu sorgen und neue Rekorde auf Steam zu schreiben. Es scheint aber die Substanz zu fehlen, einen Großteil der Spieler mittelfristig ans Spielzu binden.
Das MMORPG Final Fantasy XIV (PC, PS4, PS5, bald Xbox Series X) wird mit der Erweiterung Dawntrail im Sommer 2024 gleich 2 neue DPS-Klassen erhalten: einen Melee-DPS und eine Zauber-Klasse. Wir schauen auf die Hinweise, die sich aus dem Trailer und dem T-Shirt von Naoki Yoshida ergeben, und wir betrachteten die heißesten Spekulationen der Fans, welcher neue Job zum MMORPG kommen könnte.
Das ist die Situation bei den Klassen von FF 14:
Final Fantasy XIV hat mittlerweile 20 verschiedene Jobs. Mit der letzten Erweiterung Endwalker kamen der „Reaper“ und der „Sage“ hinzu.
Mit der Erweiterung Dawntrail im Sommer 2024 sollen ein neuer Nahkämpfer und ein neuer Zauberer zum Kader hinzustoßen.
Der Mastermind des Spiels hat angedeutet, dass man mittlerweile fast alle bekannten Klassen aus der Reihe „Final Fantasy“ im MMORPG hat, daher könnte eine ganz neue Klasse kommen.
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Final Fantasy XIV Dawntrail – Trailer zur neuen Erweiterung
T-Shirt Hinweis zeigt diesmal die Ninja Turtles
Gibt es Hinweise? Normalerweise gibt der Chef des Spiels, Yoshi-P, einen Hinweis darauf, welche neue Klasse zu Final Fantasy XIV kommt, indem er über ein Kleidungsstück einen augenzwinkernden Tipp gibt. So trug er 2014 ein Batman T-Shirt, um auf den „Dark Knight“ hinzuweisen.
2023 trug er ein „Teenage Mutant Ninja Turtles“-Shirt. Das ist ein schwer zu entschlüsselnder Hinweis, da Klassen wie Ninja, Samurai und Mönch bereits im Spiel sind.
Es könnte ein Hinweis auf eine Schildkröten-Rasse sein
Es könnte eine Klasse kommen, die einen Stab wie Donatello nutzt
Es könnte sogar eine Klasse sein, die mehrere Waffen der Turtles verwendet
Vielleicht kommt auch eine neue Scout-Klasse, die Nunchakus (Michelangelo) oder Sais (Raphael) verwendet
So sah der Chef des Spiels beim Fanfest aus: Bildquelle: IGN
Neben dem T-Shirt von Yoshida wurden im Trailer zur neuen Erweiterung einige Bilder gesichtet, die den Warrior of Light in einem neuen Outfit zeigen. Hier sehen viele eine Anspielung auf die neue Melee-Klasse.
Drei Screenshots haben die Nutzer von reddit im Trailer entdeckt:
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Das wünschte sich der Schöpfer von Final Fantasy: Der Schöpfer von Final Fantasy hatte sich von Naoki Yoshida den „Beastmaster“ als neue Klasse gewünscht (via gamesradar).
Das gefällt auch einigen Nutzern auf reddit, die sich eine „Jäger-artige“ Klasse wünschen, die dann Tiere sammeln kann. Das wäre wie ein eigenes Mini-Game.
Allerdings passt ein Beastmaster oder Hunter nicht zur „Melee-Klasse.“
Reddit tippt auf den “Corsair” als neue Melee-Klasse
Auf welchen neuen Job spekulieren die Fans? Als Favorit auf reddit sieht man offenbar den „Corsair“: Eine Klasse, die in Final Fantasy auf den Zufall setzt und in Final Fantasy XIV eine Schwert/Pistolen-Kombo verwenden könnte. Alternativ könnte es ein Pirat sein.
Die meisten Spekulationen fokussieren sich auf den Melee-DPS. Zum Caster gibt es deutlich weniger Spekulationen. Hier kursieren Ideen wie Necromancer oder Pictomancer.
Die Vorstellung des kommenden ARPGs Path of Exile 2 schaffte, was sonst kaum einem gelingt: Eine Neuerung beeindruckte sogar den Twitch-Streamer Asmongold, der eigentlich dafür bekannt ist, dass er immer was zum meckern findet.
Was ist das für ein Feature? Bei der ExileCon 2023 wurde der Standalone-Nachfolger des großen Diablo-Konkurrenten Path of Exile vorgestellt. Insbesondere das Kampfsystem soll dynamischer werden und bringt einige Änderungen mit. Damit will das ARPG gleichzeitig einsteigerfreundlicher und schwerer werden.
Ein Highlight für viele Spieler ist wohl die Überarbeitung des Waffenwechsels. Diese Neuerung entlockte sogar dem sonst so kritischen Asmongold überschwängliche Begeisterung.
Wer kein Geld für Diablo 4 hat, kann sich mit Path of Exile 2 vertrösten, denn das ist wie sein Vorgänger free-to-play.
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Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“
PoE 2 scheint an alles gedacht zu haben
Was begeistert Asmongold? Als der Twitch-Streamer gemeinsam mit seinen Zuschauern die Präsentation zu Path of Exile 2 ansieht, ist er beeindruckt vom neuen Waffenwechsel. Der Wechsel der Waffen war im Vorgänger so umständlich, dass er selten genutzt wurde.
Daher wird dem Waffenwechsel in Path of Exile 2 eine grundlegende Überarbeitung spendiert: Der Spieler kann 2 Waffen ausrüsten und beide werden auch an dem Charakter angezeigt. Jeder Fähigkeit lässt sich nun eine Waffe zuweisen. Setzt man einen Skill ein, wird automatisch auf die dazu passende Waffe gewechselt.
Asmongold zeigt sich zwar erfreut über diese Neuerung, erkennt jedoch auch direkt ein wesentliches Problem: Was ist mit den Passives? Doch auch das hat Entwickler Grinding Gears bedacht.
Die Neuigkeit, dass man den Waffen individuelle passive Skill-Trees zuweisen kann, die mit dem Waffenwechsel ebenfalls wechseln, honoriert Asmongold mit hochgezogenen Augenbrauen und einem anerkennenden: “Das ist ziemlich krass.”
Die vollständige Reaktion könnt ihr euch hier ansehen:
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Nachdem sich der Twitch-Streamer zuletzt kritisch über Diablo 4 äußerte und bereits in der 1. Season sagte, er sei “fertig” mit dem Spiel, könnte Path of Exile 2 eine willkommene Alternative darstellen. Bis zum Start der Closed Beta im Juni 2024 wird er sich allerdings noch etwas gedulden müssen.
Solltet ihr in einer ähnlichen Position wie Asmongold sein und von Diablo 4 erstmal genug haben, während der Release von PoE 2 noch in weiter Ferne liegt, hat MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus einen heißen Tipp für euch:
MeinMMO-Redakteur Maik liebt kleine Tricks in Spielen wie Diablo 4. Am besten solche, die nicht so offensichtlich sind, um vielleicht ein wenig damit anzugeben. Doch einen Inventar-Trick in Blizzards Action-RPG möchte er lieber wieder vergessen.
Kennt ihr diese Mitspieler? Die Typen, die euch erst dreimal irgendwas falsch machen lassen, bevor sie euch arschig einen einfachen Kniff reindrücken?
Spätestens jetzt kennt ihr einen: Hi, ich bin Maik.
Diablo 4 ist mal wieder solch ein Spiel, das viele wichtige Mechaniken nicht komplett erklärt und aufgrund meiner Recherchen für MeinMMO habe ich oft einen kleinen Informationsvorsprung, wenn es um schwache Ausrüstungswerte geht oder andere wichtige Infos.
Einen Trick gebe ich allerdings privat nicht weiter, denn es sticht in meiner Brust, wenn ich auch nur daran denke: Es geht darum, dass man Uniques und Legendarys in Diablo 4 liegen lassen kann.
Bei meinem ersten, entdeckten Kniff nach Release war ich besonders stolz und arschig. Der ist aber auch hilfreich, wie man im Video gut erkennen kann:
Was ist das für ein Trick? Spieler von Diablo 4 müssen ihr Inventar sauber halten. Das gilt für die Kiste ebenso wie für das Inventar unterwegs. Da gibt es einige Tricks fürs Inventar-Management. So kann man Edelsteine sockeln, weil man die beim Zerlegen von Items wiederbekommt.
Ein Trick empfiehlt, Unique-Items und Legendarys einfach liegenzulassen. Schon beim Schreiben muss ich den Kopf schütteln.
Insgesamt werden euch 10 Uniques und Legendarys automatisch zur Kiste nachgeschickt. Geht ihr das nächste Mal an die Beutekiste, könnt ihr die „vergessenen“ Items hier einsacken.
Und wie furchtbar ist das bitte? Eine Session lang habe ich es versucht und jedes Mal tat es mir weh. Den besten Loot einfach liegen lassen? Das Zeug, das am meisten blinkt und leuchtet? Da könnte doch genau der Aspekt drauf sein, den ich brauche?
Auch wenn es nett ist, dass uns bis zu 10 Items hinterhergeschickt werden. Es ist auch furchtbar und grausam. Genau wie ich, wenn ich mal wieder einen ahnungslosen Mitspieler auslache, der keine Ahnung hat. Offenbar hab ich das verdient.
Falls ihr auch ein paar Kniffe teilen wollt, dann schreibt einen Kommentar. Jeder Trick ist gern gesehen und was sich als stark erweist, wird auch schnell mal zu einem Artikel.
Choo Choo Charles ist ein Spiel auf Steam, in dem Spieler von einem riesigen Spinnen-Zug gejagt werden. Der Trailer zu dem abgefahrenen Horror-Spiel ging 2021 viral, doch was viele nicht wussten: Hinter dem Hype steckte ein junger Solo-Entwickler.
Am 9. Dezember 2022 erschien das Horror-Spiel Choo Choo Charles auf Steam. Das Open-World-Game lässt Spieler eine abgeschiedene Insel erkunden, während sie von einem gruseligen Zug mit Spinnenbeinen gejagt werden.
Hinter dem Spiel steckt der junge Solo-Entwickler Gavin Eisenbeisz, der bereits mit 13 Jahren begann, eigene Spiele zu entwickeln. Wie sich herausstellt, war der virale Erfolg von Choo Choo Charles keineswegs zufällig, sondern genau von Eisenbeisz geplant.
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Choo-Choo Charles – Release Date Trailer
Wie man mit eingeschränkter Bildschirm-Zeit Spiele entwickelt
So fing alles an: Als Jugendlicher begann Eisenbeisz, auf dem elterlichen Computer eigene Spiele zu entwickeln. Statt eine Programmiersprache zu erlernen, nutzte er Blueprints, um Spiele mit der Unreal Engine zu bauen.
2017 veröffentlichte Eisenbeisz sein erstes Computerspiel auf Steam: Behind These Eyes bezeichnet er rückblickend gegenüber dem YouTube-Kanal Noclip zwar als “furchtbares Spiel”, doch es habe ihm “ein paar Hundert Dollar” eingebracht.
Der junge Entwickler veröffentlichte weitere kürzere Titel, die überwiegend dem Horror-Genre zuzuordnen sind und kostenlos auf Steam erhältlich sind.
Seine Eltern unterstützten seine Leidenschaft, doch es gab Einschränkungen: Wie Eisenbeisz gegenüber Noclip berichtet, limitierten sie seine Bildschirmzeit sowie seine “Entwickler-Zeit”. Diese Zeiten habe er jedoch regelmäßig überschritten, um seine Spiele zu testen und zu zocken, verrät sein Vater.
Wie wurde aus dem Hobby eine Karriere? Mit 16 Jahren begann Eisenbeisz die Arbeit an seinem ersten „richtigen“ kommerziellen Spiel, My Beautiful Paper Smile. Das Horror-Spiel handelt von Kindern, die stets lächeln und “perfekt” sein sollen und kommt in einem einzigartigen, handgezeichneten Stil daher.
Doch der junge Entwickler hatte ein Problem: Seine Eltern wollten, dass er sich mit einer ordentlichen Bildung absichert, ehe er sich ganz in die Spiele-Entwicklung stürzte. Eisenbeisz sollte auf die Uni gehen und erst einmal studieren.
Um diese Vorgabe drückte er sich, indem er einen Publisher-Vertrag für My Beautiful Paper Smile unterschrieb – somit war er vertraglich daran gebunden, das Spiel fertig zu stellen und hatte erstmal keine Zeit fürs Studium.
Doch was Eisenbeisz brauchte, war ein Hit, der seine Eltern davon überzeugen würde, dass er mit seinen Spielen kommerziellen Erfolg haben kann. Als My Beautiful Paper Smile am 14. Oktober 2021 erschien, hatte der mittlerweile 20-Jährige daher bereits mit der Arbeit an seinem nächsten Projekt begonnen.
Wie man einen viralen Hit erschafft
So baute er den Hype für sein Spiel auf: Der junge Entwickler begann die Arbeit an Choo Choo Charles bewusst mit dem Ziel, viral zu gehen. Das fing bereits bei dem Design des namensgebenden Antagonisten des Spiels an.
Eisenbeisz erklärt die bekannte Horror-Formel, etwas Süßes und Unschuldiges zu nehmen und es gruselig zu machen. Ihm sei jedoch aufgefallen, dass nicht viele Spiele in dem Genre von Kinderserien inspiriert seien – dabei habe die doch jeder als Kind gesehen.
Er entschied sich für “Thomas, die kleine Lokomotive”, nach eigenen Angaben seine Lieblingsserie als Kind. Der sprechende Zug mit dem freundlichen Gesicht war zu diesem Zeitpunkt bereits Gegenstand zahlreicher Memes, die auch bereits teilweise auf einen gewissen Grusel-Faktor der Lok anspielten.
Inspiriert wurde Eisenbeisz zudem von den Videos des Animators Tom Coben, welcher der kleinen Lok lange Spinnenbeine verpasst und sie als “Thomas the Nightmare Engine” zum Monster gemacht hatte.
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Thomas the Nightmare Engine war eine Inspiration für Choo Choo Charles
Der junge Entwickler hatte also eine grundsätzliche Spiel-Idee und einen Bösewicht mit hohem Wiedererkennungs-Wert und Meme-Potenzial. Innerhalb eines Monats stellte er einen Trailer zusammen, der die Welt des Spiels, einige Gameplay-Mechaniken und natürlich den gruseligen Antagonisten zeigte.
Ging sein Plan auf? Seine Überlegungen zahlten sich aus, als Eisenbeisz den Trailer am 1. Oktober 2021 veröffentlichte und dieser sofort tausende Aufrufe erhielt. Zu diesem Zeitpunkt hatte er noch kein Spiel, nur eine Steam-Seite und ein Video, das im Begriff war, viral zu gehen.
Bereits am Tag nach der Veröffentlichung erzielte der Trailer eine Million Aufrufe auf Twitter und Choo Choo Charles landete auf den Wunschlisten tausender Steam-Nutzer. Nun stand Eisenbeisz vor der schwierigen Aufgabe, ein Spiel zu entwickeln, das dem Hype gerecht werden kann.
Wie man in einem Jahr ein Spiel entwickelt
Wie lief nur die Entwicklung von Choo Choo Charles? Um sein Game rechtzeitig fertig zu bekommen, musste der Solo-Entwickler einige Entscheidungen treffen und Abstriche machen. Eisenbeisz erklärt, viele Entwickler würden Features für notwendig halten, die eigentlich nicht so wichtig seien.
Er habe sich stets die Frage gesellt: “Werden die Leute eine negative Bewertung schreiben, wenn ich diese Funktion weglasse? Oder werden sie eine positive Bewertung schreiben, wenn ich sie hinzufüge?” Darüber hinaus habe er nicht allzu viele Extras eingebaut.
Sein Ziel sei es gewesen, die Erwartungen zu erfüllen und ein wenig zu übertreffen, sagt er gegenüber Noclip.
So investierte Eisenbeisz viel Arbeit in die KI des Horror-Zuges, hielt die eigentliche Gameplay-Loop jedoch recht simpel und kurzweilig. Auch bei Punkten wie den Gesichtsanimationen seiner NPCs musste er Abstriche machen.
Eisenbeisz steckte viel Arbeit in das Verhalten von Choo Choo Charles
Welche Probleme gab es? Eisenbeisz berichtet von mehreren Problemen während des Entwicklungs-Prozesses. Schwierigkeiten bereitete ihm etwa Choo Choo Charles, der durch seine Größe und das unebene Terrain anfällig dafür war, ständig stecken zu bleiben.
Zudem musste der Entwickler dafür sorgen, dass der Spieler dem Antagonisten auf der großen, offenen Insel auch begegnet.
Während der Entwicklung habe es außerdem einige Zeitpunkte gegeben, zu denen Eisenbeisz sein eigenes Spiel als schlecht befunden habe. So wurden Konzepte verändert oder verworfen und neue kamen hinzu.
Die letzten Wochen vor Release widmete der Entwickler dann dem Marketing. Er kontaktierte Content Creator, produzierte Videos für seine Kanäle auf YouTube und TikTok und bereitete den großen Moment vor.
Wie man sein Spiel veröffentlicht
So lief der Release: Am 9. Dezember 2022 war es schließlich so weit: Eisenbeisz startete einen Stream, in dem er live die Veröffentlichung von Choo Choo Charles auf Steam teilte.
Entgegen seiner Befürchtungen gab es keine größeren Bugs zum Release (abgesehen von dem riesigen Spinnen-Zug selbst), sodass sich der Entwickler zurücklehnen und beobachten konnte, wie sein Spiel ankam. Das Release-Wochenende verbrachte er damit, sich Playthroughs anzusehen und Reviews zu lesen.
Wie kam das Spiel an? Die Begeisterung von Kritikern hielt sich in Grenzen. Auf Metacritic erhielt Choo Choo Charles einen Score von 56, IGN gab dem Spiel nur 4 von 10 Punkten. Doch das war nie die Zielgruppe, auf die Eisenbeisz es abgesehen hatte.
Der Entwickler beschreibt sein Werk als “Halb Meme, halb ernsthaft.” Es war also für ein Publikum gedacht, das mit dieser Mischung etwas anfangen kann. Und genau bei diesen Leuten kam Choo Choo Charles auch an.
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Fans schufen ein funktionierendes Abbild von Choo Choo Charles
Content Creator wie Markiplier oder der deutsche YouTuber HandOfBlood zeigten das Spiel, letzterer natürlich stilecht in Zugführer-Uniform. Und auch bei den Spielern kam Choo Choo Charles gut an. Auf Steam steht es mit 92 % Empfehlungen auf “sehr positiv”.
Eisenbeisz erklärt: Die Leute, die das Spiel mögen sollten, taten es auch. Die Reaktionen seiner Fans beschreibt er sogar als “phänomenal”. Auf YouTube finden sich zahlreiche Kommentare seiner Abonnenten, die ihn und das Spiel loben.
Er habe sich gefühlt, als sei eine Bombe hochgegangen, sagte der Entwickler in einem Video ein halbes Jahr nach Release. Fans schufen Mods, Lieder, eigene Animationen und bauten den Horror-Zug sogar im echten Leben nach. Das meiste sei ziemlich cool gewesen, so Eisenbeisz. Einige Werke der Fans waren allerdings „fragwürdig“, wie er sagt. Offenbar wird niemand von Regel 34 verschont, auch kein Spinnen-Zug.
Der Solo-Entwickler konnte also beweisen, dass er in der Lage ist, einen viralen Hit zu erschaffen und hoffentlich auch die Sorgen seiner Eltern etwas besänftigen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob er den Hype um Choo Choo Charles für sein nächstes Spiel noch einmal in dieser Form herstellen kann.
Wie geht es weiter mit Choo Choo Charles? Bis auf Weiteres ist Eisenbeisz mit Choo Choo Charles noch gut beschäftigt: Nachdem ihn kleinere Bug-Fixes Anfang 2023 noch auf Trab gehalten haben, wollte sich der Entwickler im Verlauf des Jahres einem Konsolen-Port und einem Content-Update widmen.
In einem Stream von Mitte Juli 2023 erklärte er, dass er derzeit daran arbeite, den Spinnen-Zug auf PS 4/5 sowie Xbox Series X|S zu bringen. Auf einen Zeitraum wollte sich Eisenbeisz noch nicht festlegen, jedoch peilt er vorsichtig das Jahresende für einen Konsolen-Port an.
Bis zu seinem nächsten Spiel werde es noch eine Weile dauern, so der Entwickler. Eine Fortsetzung von Choo Choo Charles schließt er nicht aus, jedoch werden sich die Fans bis dahin wohl noch eine ganze Weile gedulden müssen.
Mit aktuell 164 Champs gibt es in League of Legends nicht nur eine Menge spielbare Charaktere, sondern auch eine Vielzahl an Skins für diese. Manche Champions haben allein schon 19 Skins, und somit gibt es viele Möglichkeiten, euren Champs ein neues Aussehen zu verleihen. Doch was ist, wenn man sie alle kauft?
League of Legends verdient sein Geld als Free to Play-Spiel vor allem durch Mikrotransaktionen in Form von Skins oder Lootboxen, die Skins und ähnliches enthalten können. Ob neue oder alte Champs, jeden Patch kommen neue Skins für die spielbaren Helden hinzu.
Alle Skins zu besitzen, ist für die wenigsten Spieler ein angestrebtes Ziel. Allein monetär ist das für die meisten Spieler unerschwinglich und auch recht sinnlos, da man für einen Champ wahrscheinlich keine 17 Skins braucht, geschweige denn alle Skins für alle Champs.
Wie erhält man alle Skins? Die meisten Skins kann man sich mit RP kaufen. Dies kostet bei 1056 Skins, die man aktuell im Shop kaufen kann, laut 3DJuegos 1.279.960 RP. Dafür müsstet ihr 12.400 € investieren. Aber nur, wenn ihr euch 124 Pakete für 100 € kauft. Die „günstigeren“ Pakete geben euch einen geringeren RP-Wert für eurer Geld.
Diese Werte sind aber nur geschätzt und beinhalten auch nicht alle Skins. Es gibt Skins, die ihr nur über mystische Essenzen erhalten könnt oder durch diverse Lootboxen. Dafür braucht ihr aber Glück. Manche Skins gibt es auch nur zu gewissen saisonalen Zeiten. Beispielsweise Halloween-Skins.
Was passiert, wenn man alle Skins hat? Solltet ihr wirklich alle erhältlichen Skins in eurem Besitz haben, dann gibt es im „Your Shop“, einem regelmäßigen Event, bei dem ihr Skins bekommt, die für euch spezifisch ausgesucht werden, keine Skins mehr.
Kontaktiert ihr dann Riot, bekommt ihr die Möglichkeit, einen der folgenden Skins zu erhalten:
Rostiger Blitzcrank
Pax-Sivir
Pax-Twisted Fate
Urf, der Manati (Eine neue Version davon Urfwick könnt ihr manchmal mit blauen Essenzen erwerben)
Riot-Singed
Meisterschafts-Riven (Eine 2016-Version ist ab und zu erhältlich)
Diese Skins gehören zu 45 Skins, die eigentlich nicht mehr von Spielern zu erhalten sind. Dazu gehören auch Skins aus der damals auch physisch erschienenen Collectors Edition zum Spiel oder King Rammus, für den man die Beta gespielt haben muss.
Dementsprechend ist es eigentlich fast unmöglich, wirklich alle Skins im Spiel zu besitzen, wenn man nicht gerade von Anfang an dabei war und in diversen Events die seltenen Skins ergattern konnte. Ist aber auch kein Problem, denn die meisten Spieler wollen nur die Skins, die sie für ihre Champions auch gut finden.
Auch neue Champions erscheinen regelmäßig, und der neuste ist vor allem für Anfänger interessant:
Survival-Games erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und regelmäßig stoßen neue Vertreter des Genres hinzu. Doch welche Survival-Games sind die beliebtesten auf Steam?
Wie wurde die Liste zusammengestellt? Um die 5 beliebtesten Survival-Games auf Steam zu bestimmen, haben wir uns die Spielerzahlen der einzelnen Spiele angeschaut. Hierbei fiel besonders die Anzahl der durchschnittlich aktiven Spieler in den vergangenen 30 Tagen ins Gewicht (Stand 28. Juli 2023).
Was ist das für ein Spiel? Terraria ist ein Survival-Spiel in der 2D-Perspektive, das euch in einer meist zufällig generierten Sandbox-Welt Ressourcen sammeln und verschiedene Aufgaben erledigen lässt.
Dabei versucht ihr stetig eure Basis weiter auszubauen, eure Ausrüstung zu verbessern und euch gegen feindliche Kreaturen zu verteidigen. Obendrein gibt es verschiedene NPCs, mit denen ihr in Terraria interagieren könnt.
Wie beliebt ist Terraria? Mit durchschnittlich 44.300 Spielern belegt Terraria den fünften Platz der beliebtesten Spiele auf Steam und lässt auf Steam beliebte Genre-Vertreter wie Valheim, Conan Exiles, Sons of the Forest, Dont Starve Together und No Man’s Sky hinter sich (via SteamCharts).
Platz 4: ARK: Survival Evolved
Setting: SciFi mit Dinosauriern | Entwickler: Studio Wildcard | Steam-Release: 27. August 2017 | Modell: Buy-to-Play | Perspektive: 1st-Person / 3rd-Person
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Alles, was ihr zu dem Survival-Spiel ARK: Survival Evolved wissen müsst
Was ist das für ein Spiel? ARK: Survival Evolved mischt prähistorische Lebewesen, mystische Kreaturen und Science-Fiction. Ihr könnt Hütten aus Stroh und Holz bauen oder auf moderne Technologien und eiserne Strukturen zurückgreifen.
Dabei werdet ihr nicht nur von anderen Spieler unterstützt, sondern auch von den verschiedenen Kreaturen. Die können euch beim Jagen, dem Erkunden der Map oder Farmen von Ressourcen helfen.
Wer sich traut, kann im PvE-Modus auch Bossgegner herausfordern, die besondere Belohnungen freischalten. Alternativ könnt ihr im PvP gegen andere Spieler und ihre Dinos antreten, wenn euch die Gefahren der wilden Natur nicht ausreichen.
Wie beliebt istARK? ARK hat seit November 2021 durchgehend über 40.000 Spieler im Durchschnitt und einen festen Platz unter den beliebtesten Survival-Spielen auf Steam. Auch in den vergangenen 30 Tagen konnte das Dino-Abenteuer wieder über 47.000 Spieler aufweisen und den vierten Platz in den Top-5 sichern (via SteamCharts).
Der vollständige Release von Baldur’s Gate steht bevor, doch einige Spieler haben den Titel bereits ausgiebig im Early Access getestet. Dort ist ihnen eine Einstellung aufgefallen, die erfahrene D&D-Spieler womöglich deaktivieren möchten.
Was ist das für eine Einstellung? Die Karmischen Würfel lassen euch quasi mit gezinkten Würfeln spielen. Die Option beeinflusst damit sämtliche Rolls im Spiel. Sie dient eigentlich dazu, um Spielern, die besonders vom Pech verfolgt sind, etwas unter die Arme zu greifen.
Wer eine Pechsträhne hat, soll mit den Karmischen Würfeln seltener allzu viele niedrige Zahlen hintereinander würfeln. Doch Spieler raten dazu, die voreingestellte Option zum Spielstart möglichst schnell zu deaktivieren.
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Baldur’s Gate 3: Der Release Teaser zum neuen Rollenspiel für PS5 und Steam
Spieler warnen vor gezinkten Würfeln
Was war das Problem an den Karmischen Würfeln? Wie ein Reddit-Nutzer berichtet, hatte er sich für eine Reihe von defensiven Playthroughs im Early Access einen Tank gebaut und recht schnell eine Rüstungsklasse von 23 erreicht.
Damit hätte es den meisten Gegnern laut seinen Berechnungen “nahezu unmöglich” sein müssen, ihn zu treffen. Stattdessen beobachtete der User akdavidxy eine Trefferquote von 30 bis 40 %. Er begann, weitere Daten zu sammeln und stellte fest, dass die Karmischen Würfel seine Rüstungsklasse zu kompensieren schienen.
So kassierte er deutlich mehr normale und kritische Treffer als vorgesehen. Der Reddit-Nutzer fasst zusammen: Mit seinem Tank habe er bis zu 4-mal mehr Schaden kassiert, als vorgesehen (via 3DJuegos).
Dabei handelte es sich laut Larian um einen Bug, der für den vollständigen Release behoben sein sollte (via GameStar).
Warum lohnt sich dennoch ein Blick in die Optionen? Ein Reddit-Nutzer berichtet jedoch von „einem Haufen anderer“ Probleme, die durch die Karmischen Würfel verursacht würden, ohne jedoch näher darauf einzugehen.
Andere Spieler weisen darauf hin, dass es sich um eine Option für D&D-Neulinge handeln würde. Sie würden sich wünschen, dass die Einstellung nicht automatisch aktiviert oder zumindest deutlich sichtbarer im Menü wäre (via Reddit).
Wer also Wert auf das „richtige“ D&D-Feeling legt, inklusive aller Frustrationen, der sollte zum Release am 3. August zuallererst nachsehen, ob der Haken bei den Karmischen Würfeln gesetzt ist und die Einstellung gegebenenfalls deaktivieren.
Auf das richtige Feeling wurde bei Baldur’s Gate sogar so viel Wert gelegt, dass man extra Spezialisten aus Film und Fernsehen anheuerte, welche auch bei den expliziten Szenen – von denen es in Baldur’s Gate bekanntlich einige geben kann – dafür sorgten, dass sich alle Beteiligten wohlfühlten:
Der neue Koop-Shooter Remnant 2 bietet haufenweise coole Knarren. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat früh eine Armbrust entdeckt, mit der er das ganze Spiel durchgezockt hat. Die Waffe war einfach zu gut mit zu vielen Vorteilen.
Was ist das für eine Waffe? Die Armbrust der Trauer ist eine Handfeuerwaffe und nutzt Primärmunition. Streng genommen handelt es sich um eine „Boss-Waffe“, obwohl ihr sie nicht direkt mit Boss-Loot bei McCabe herstellen müsst.
Ihr verschießt mit der Armbrust Bolzen. Das Magazin umfasst zwar nur 5 Schuss, allerdings könnt ihr mit ihrer besonderen Eigenschaft bis zu 15 Schuss in Folge abgeben, ohne nachladen zu müssen.
Der Schaden liegt bei einem Upgrade von +7 bei einem DPS-Wert von 450 (Körper) bzw. über 800 (verwundbare Stellen). Damit ist die Waffe die mit Abstand stärkste Waffe, die ich bisher getestet habe.
Das kann die Armbrust der Trauer: Die besondere Mod der Waffe nennt sich „Trauerrede.“ Der Effekt besteht aus mehreren Einzelteilen:
ihr ruft verschossene Bolzen zurück, die so euer Magazin und sogar die Reserve aufladen können (bis zu 10 Schuss im Magazin)
zurückgerufene Bolzen fügen dem Ziel und allen Zielen auf dem Weg zurück Schaden zu
für jeden zurückgerufenen Bolzen heilt ihr euch um 2 % eurer maximalen Gesundheit
Die Waffe teilt also nicht nur enormen Schaden aus, sie heilt euch auch noch und mit den richtigen Items dazu lässt sich die Mod fast direkt nach dem Einsatz wieder aufladen. Das macht die Armbrust der Trauer ideal gegen jeden Boss.
Die perfekte Umwandlung für die Waffe ist „Totenstille“, die den Schaden bei durchgehendem Zielen erhöht. Einziger Nachteil: die Bolzen sind Projektile, die verhältnismäßig langsam sind. Gegen sehr agile Ziele habt ihr unter Umständen etwas größere Probleme.
Hier ein wenig Gameplay zur Waffe – mit einem versteckten Geheimraum in Yaesha:
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Remnant 2: Gameplay zur Armbrust der Trauer und geheimer Loot in Yaesha
Armbrust der Trauer in Remnant 2 bekommen – So geht’s
Wo finde ich die Armbrust? Ihr könnt die Armbrust der Trauer im Prinzip schon nach einem der ersten Story-Bosse bekommen. In Yaesha, der Welt der Pan, trefft ihr auf den Boss „Kaeulas Schatten.“
Tipp: der Schatten ist schwach gegen Feuer-Schaden und ihr solltet schauen, wo rote Blumen auf dem Wasser wachsen. Diese zeigen an, wo ihr euch bewegen könnt, ohne durchs Wasser waten zu müssen.
Besiegt ihr den Schatten, bekommt ihr als Belohnung den Ring „Träne von Kaeula“, der eure Relikt-Ladung um 2 erhöht. Diesen müsst ihr dann bei Meidre an der Fleckigen Lichtung im Fernen Wald eintauschen.
Beim Gespräch mit Meidre ist beim Test egal, was ihr wählt. Ihr müsst nur den Ring dabeihaben. Meidre fragt euch dann, woher ihr den Ring habt. Bietet ihr der Nymphe an, ihr das Schmuckstück zu überlassen, gibt sie euch im Tausch dazu die Armbrust. Das gilt allerdings leider nicht für Mitspieler in eurem Spiel.
Was muss ich dabei beachten? In Remnant 2 bestimmt der Zufall, welche Welt ihr als erstes besuchen dürft. Für mich war das Yaesha, weswegen ich die Armbrust der Trauer direkt zum Anfang gefunden habe und so schnell aufwerten konnte.
Solltet ihr die Armbrust haben wollen, ist zu empfehlen, Yaesha direkt als zweite Welt zu wählen. Ihr könnt alle Welten nach eurem Besuch im Labyrinth freischalten.
Auch die großen Studios bringen AAA-Titel heraus, die nicht immer der große Erfolg werden. EA ist das 2016 mit dem Mech-Shooter Titanfall 2 passiert, der eigentlich alles besser gemacht hat als sein Vorgänger. Aktuell könnt ihr euch den Geheimtipp auf Steam für 7,50 € sichern.
Was ist Titanfall 2 für ein Spiel? Titanfall 2 ist ein Ego-Shooter in einer fernen Zukunft. Das Besondere hierbei ist, dass ihr nicht nur zu Fuß kämpft. Ihr habt riesige Mechs, mit denen ihr euch in den Kampf stürzen könnt. Der Fokus in Titanfall 2 liegt auf dem schnellen Movement.
Es gibt die Möglichkeit, an Wänden entlangzulaufen und Doppelsprünge, die die Gefechte schnell und fordernd gestalten. Das Spiel wirkt dabei wie eine moderne Interpretation alter Arena-Shooter wie Quake oder Unreal Tournament, gepaart mit modernen Tugenden aus CoD und Co.
Titanfall 2 bietet wie der Vorgänger einen Multiplayer-Modus. Das Highlight im Spiel ist aber die Singleplayer-Kampagne, die das schnelle Gameplay mit einer interessanten und spannenden Geschichte kombiniert. Verantwortlich für das Spiel sind Respawn Entertainment, die dieses Jahr Star Wars: Jedi Survivor herausgebracht haben.
Auch der letzte Shooter, der von EA gepublisht wurde, hatte es nicht leicht und viele forderten ihr Geld zurück:
Titanfall 2: Community zeigt einen Gameplay-Trailer für “Project Northstar”
Titanfall 2 ist ein wahrer Höhepunkt des Shooter-Genres
Trotz seines damaligen finanziellen Flops durch den zeitnahen Release mit Battlefield 1 und Call of Duty: Infinite Warfare blieb Titanfall 2 ein Geheimtipp für Shooter-Fans. Auf Steam hat das Spiel bis heute eine beachtliche 94 % positive Bewertung bei 149.868 Reviews.
WuppyDuppy: Das Spiel ist sehr gut und verdient meiner Meinung nach mehr Verkäufe, mehr Spieler und mehr Aufmerksamkeit.
.senex!: Eine der absolut besten Shooter-Kampagnen, die ich seit langem gespielt habe!
Reybunny: Titanfall 2 ist ein wahrer Höhepunkt des Shooter-Genres und ein beeindruckendes Meisterwerk der Action
Die meisten Spieler sind sich einig und lobpreisen vor allem die fesselnde Kampagne, die ein spannendes Action-Feuerwerk ist.
Wie teuer ist Titanfall 2? Bis zum 10.08.2023 bekommt ihr Titanfall 2 in seiner Ultimate Edition für 7,49 € auf Steam. Die Edition bietet zusätzlich zum Spiel Skins und freigeschaltete Mechs und Piloten für den Multiplayer-Modus.
Mit Dawntrail soll Final Fantasy XIV 2024 eine große neue Erweiterung erhalten. Wir verraten euch, was in dem Add-on des MMORPGs steckt.
Woher stammen die Informationen? Am 28. Juli fand das FanFest 2023 in Las Vegas statt. In einer 90-minütigen Präsentation verriet Naoki Yoshida, was als Nächstes für Final Fantasy XIV auf dem Plan steht. Das absolute Highlight für viele Spieler dürfte wohl die neue Erweiterung Dawntrail sein.
In einem kurzen Teaser könnt ihr bereits einen ersten Blick auf das Add-on werfen:
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Final Fantasy XIV Dawntrail – Trailer zur neuen Erweiterung
Ein neuer Kontinent, zwei neue Jobs und viele Upgrades
Was steckt in der neuen Erweiterung? In Dawntrail verschlägt es Spieler auf den neuen Kontinent Tural, in dessen Zentrum die Hauptstadt Tuliyollal steht. Optisch scheint die neue Region von mesoamerikanischer und indonesischer Kultur inspiriert zu sein.
Inhaltlich soll die neue Erweiterung eine Art “Urlaub” nach den Ereignissen von Endwalker darstellen. Yoshida erklärt die Idee hinter Dawntrail so: “Ihr habt gerade nicht nur ganz Hydaelyn gerettet, sondern irgendwie auch das gesamte Universum. Also dachten wir, wir gönnen euch eine kleine Pause.”
Thematisch soll die “Entdeckung” im Mittelpunkt stehen, wobei Yoshida betont, dass auch “Vielfalt” einer der Schwerpunkte bei der Entwicklung von Dawntrail war.
Wann geht es in die neue Region? Update 7.0 und damit auch die Dawntrail-Erweiterung sollen im Sommer 2024 die Fans beglücken. Ob es sich lohnt, vorher noch ins MMORPG einzusteigen, könnt ihr hier nachlesen.
Was wurde sonst noch bekannt gegeben? Das MMORPG wird zwei neue DPS-Jobs erhalten. Gerüchten zufolge könnte es sich dabei um den Beastmaster (Tierbändiger) handeln, die auch von Hironobu Sakaguchi, dem Schöpfer der Reihe, gefordert wird.
Mit dem Update zum Färben von Rüstungen soll man jedes Rüstungsstück künftig mit bis zu zwei Farben einfärben können. Außerdem soll es möglich sein, Brillen und Helme gleichzeitig auszurüsten.
Darüber hinaus soll Final Fantasy XIV einige größere grafische Upgrades erhalten, die ab 7.0 ins Spiel kommen sollen. So sollen Charaktere mit überarbeiteten Texturen für Haut und Haare aufgehübscht und reflektierende Oberflächen mit entsprechenden Texturen versehen werden.
The Banished Vault ist ein neues Strategie-Spiel auf Steam und genau das Richtige für alle, die sich nach einem erbarmungslosen Brettspiel-Abenteuer für eine Person sehnen.
Was ist das für ein Spiel? The Banished Vault ist ein knallhartes Strategie-Spiel, das euch auf eine erbarmungslose Reise durch den Weltraum schickt.
Es erschien am 25. Juli 2023 auf Steam und steht dort 87 % Empfehlungen bei „Positiv“. Zum Release gibt es noch bis zum 1. August einen Rabatt von 10 %, sodass The Banished Vault euch derzeit 22,49 € kostet. Das Strategie-Spiel ist fürs Steam Deck verifiziert und kann euch daher aufs Sofa oder in den Garten begleiten.
Den offiziellen Trailer zu The Banished Vault könnt ihr euch hier ansehen.
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The Banished Vault – Offizieller Trailer zum Strategie-Spiel mit Weltraum-Mönchen
Die unglaubliche Reise in einem interstellaren Kloster
Was erwartet euch in The Banished Vault? The Banished Vault ist das perfekte Spiel, um den Wunsch nach einem epischen Brettspiel-Abenteuer zu stillen, wenn man gerade keine Mitspieler zur Hand hat.
Das Strategie-Spiel überlässt euch die Kontrolle über eine Gruppe von Mönchen in einem interstellaren gotischen Kloster. Sie sind die letzten Überlebenden einer fürchterlichen Katastrophe, dem „Gloom“.
Damit das auch so bleibt, müsst ihr sie sicher durch feindliche Sonnensysteme geleiten, Ressourcen managen, Außenposten errichten und wertvolle Materialien herstellen, um eure Crew am Leben zu erhalten. Wichtig ist dabei, dass eure Mönche niemals den Glauben verlieren, sonst ist alles vorbei.
Die Sonnensysteme, durch die eure Reise führt, sind prozedural generiert und gespickt mit Herausforderungen und Gefahren, die es zu überwinden gilt. Das Ziel ist einfach: Überlebt lange genug, um eure Geschichte niederzuschreiben und in die Heimat der Mönche zu übermitteln.
Lust auf ein bisschen Mathe?
Wie kommt das Spiel an? Um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, ob The Banished Vault etwas für euch ist, haben wir euch hier einige Bewertungen zusammengefasst:
Lucid (empfohlen): „The Banished Vault sagt: ‘Hey Kleiner, willst du ein bisschen rechnen?’ und lacht mich dann aus, wenn ich meine Verbannten auf dem ‘Hallowed Planet’ stranden lasse, weil ich die Hybris hatte, zu glaube, dass ich unsere Reise dort einschreiben könnte.“
Smiles (empfohlen): „Das Konzept ist ziemlich toll und die Grafik macht Spaß. Ich wünschte, es gäbe ein wenig mehr Lore und ein paar interessante Unlocks, aber bis jetzt mach es mir Spaß.“
jurgioslakiv (nicht empfohlen): „Ich wollte dieses Spiel wirklich mögen, und ich denke, es ist gut gemacht, aber es ist nichts für mich. Die anderen Bewertungen, die sagen, dass dies ein Mathe-Spiel ist, liegen nicht falsch. Es gibt zwar einige Zufallselemente, aber die ‘richtige’ Art zu spielen besteht darin, 15 Züge im Voraus zu planen, die erforderlichen Berechnungen für jeden einzelnen Zug anzustellen und sie dann auszuführen.“
The Banished Vault könnte also genau das richtige für euch sein, wenn ihr das gewisse Brettspiel-Feeling erleben wollt, der besonderen handgezeichneten Optik und düsteren Atmosphäre etwas abgewinnen könnt und ein kleines bisschen masochistisch veranlagt seid.
Steht euch der Sinn eher nach einem etwas farbenfroheren Weltraum-Abenteuer, könnt ihr euch auf den Release von Starfield freuen. Das Singleplayer-Rollenspiel von Bethesda soll am 6. September 2023 erscheinen, doch bereits jetzt sind einige Details bekannt:
Der Zoom-Faktor beschäftigt die Spieler von Diablo 4 mindestens seit Release. Ein Spieler greift das Thema erneut auf und beschreibt, dass er sich enorm in seiner Sichtweite eingeschränkt fühlt – insbesondere was Fernangriffe betrifft, die fester Bestandteil seines Builds seien.
Ein Spieler hat das Thema aktuell im Subreddit von Diablo 4 aufgegriffen und kritisiert.
Was ist sein Problem? Auf Reddit schreibt der Nutzer Fictionarious am 26. Juli, dass er gerne weiter herauszoomen würde, wenn er Diablo 4 spielt. Er fühle sich in seiner Sichtweite und hinsichtlich seines Builds eingeschränkt, vor allem, was Fernangriffe betreffe.
Um das Beste aus eurem Build herauszuholen, solltet ihr unbedingt diese Einstellungen aktivieren:
„Ich möchte, dass die Effektivität meines Builds nicht so stark schwankt.“
Insbesondere, wenn Fictionarious nach Norden und Süden durch die Open World laufe, fühle er sich in seinem Field-of-View sehr eingeschränkt:
Eine weitere FoV-Option auf dem alten Scrollrad, die mehr Sicht ermöglicht als die beiden derzeit verfügbaren. Insbesondere damit ich, wenn ich mich nach Norden bewege, mehr als neun Fuß [ca. 2,7 m] vor mir sehen kann, und wenn ich mich nach Süden bewege, mehr als sieben [ca. 2,1 m] oder so sehen kann.
[…] Ihr wisst schon, da ich diese begehrten Statistik-Buffs für „Schaden an entfernten Feinden“ angesammelt habe und ich möchte, dass die Effektivität meines Builds nicht so stark schwankt, wenn ich mich entscheide (oder gezwungen werde), mich südwärts zu bewegen in einem Spiel mit einer festen Kameraperspektive.
Warum ist das ein Problem für ihn? Gerade in Kämpfen ist es wichtig, einen guten Überblick zu haben. Bei Fernangriffen durch Feinde weiß man oft gar nicht, wer angreift und womit. Um das sehen zu können, muss man in Diablo 4 näher ans Geschehen heran.
Zudem halte Fictionarious es für eine gute Idee, die Leiste mit den Fähigkeiten kurzzeitig ausblenden zu können, da auch diese ihn in seinem Sichtfeld störe. Er nutze den Buff „Schaden an entfernten Feinden“ und wünsche sich, dass die Effektivität seines Builds nicht aufgrund der eingeschränkten Sichtweite schwanke.
„Die ‚Pferdekamera‘ wäre perfekt für normales Spielen.“
Wie reagiert die Community? Der Nutzer ohlawdhecodin merkt in einem Kommentar an, dass Spieler mit einem Widescreen-Monitor im 21:9-Format einen Vorteil haben. „Ich sage nicht, dass es unfair ist, denn es ist eine coole Sache. Aber das Spiel erlaubt bereits, „mehr“ zu sehen, wenn du einen breiteren Bildschirm hast. Ich sehe keinen Grund, warum wir auf die aktuelle Zoom-Einstellung beschränkt sind.“ (via Reddit). Dafür bekommt er fast 300 Upvotes.
TobiasTX schreibt dazu: „Und auf dem Pferd zoomt es sogar aus. Die ‚Pferdekamera‘ wäre perfekt für normales Spielen.“ (via Reddit). uwotm8_8 scherzt: „Sie möchten, dass ihr eure Charaktere aus der Nähe seht, damit ihr Cosmetics kauft.“
Der Nutzer Mutex70 ergänzt, dass viele Entscheidungen hinsichtlich des Designs von Diablo 4 mehr Sinn ergeben, „wenn man sie im Kontext ‚wir wollen mehr Geld verdienen‘ betrachtet.“
Der Zoom-Faktor war auch beim gestrigen Campfire Chat Thema. Die Frage, ob etwas am Zoom geändert wird, konnte in dieser Runde nicht beantwortet werden. Das soll aber eventuell in den kommenden Streams nochmal aufgegriffen werden.
Dafür kommen mit Patch 1.1.1 aber einige Änderungen und Verbesserungen auf uns zu:
Regelmäßig überarbeitet Riot Games in League of Legends ihre Champions. Das passiert bei Champions, die kaum gespielt werden oder dessen Rolle und Fähigkeiten nicht so funktionieren, wie Riot es sich wünscht. Leider trifft dies auch Spieler, die eben nur diese Champions mainen.
Die letztendlichen Buffs von Ivern stimmen aber immer noch nicht alle zufrieden, wie ein Challenger Ivern-Spieler auf Reddit nun beschreibt.
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Nicht eine einzige Änderung war gut
In seinem Reddit-Post beschwert sich garbocan, ein Challenger Ivern OTP, über die Änderungen. OTP steht für One Trick Pony und beschreibt Spieler, die nur einen einzigen Champion spielen. Er selbst beschreibt sich als Iverns größter Fan.
Nach 2 Monaten und über 350 Matches mit dem “neuen” Ivern ist seine Meinung zum Update sehr negativ. Zwar habe Riot 3 Fähigkeiten von ihm gebufft. Gleichzeitig sollen sie aber sein Counterplay entfernt haben.
Die Updates zu Ivern beschreibt er als katastrophales Versagen, das rückgängig gemacht werden sollte. Er beschreibt detailliert, warum er die Änderungen seiner W, E und R nicht gut findet.
Falls euch interessiert, wie manche Champions früher waren, dann schaut in unsere Liste von 5 Reworks in LoL.
Was findet er so schlecht? Es geht garbocan nicht nur um die Änderungen für Ivern-Spieler, sondern auch die neuen Probleme, wenn man gegen Ivern spielt.
W-Fähigkeit:
Taktischer Nutzen wurde entfernt, da Büsche verschwinden, wenn das eigene Team nicht drin ist
Zwar verstärken die Büsche Auto-Attacks, sorgen aber durch den niedrigen Cooldown für wahlloses Spammen der Fähigkeit
Ursprüngliche Idee hinter den Büschen ist nicht mehr vorhanden
E-Fähigkeit:
Vorher wurde Ivern bestraft, wenn er das Schild zu früh benutzt hat
Jetzt muss man als Gegner länger ausharren, da das Schild sich reaktiviert
Diese neue Funktion ändert immer noch nicht Iverns Präferenz für Melee-Champions, da die Explosion ja im Nahkampf ausgelöst wird
R-Fähigkeit
Daisy sollte gebufft werden, damit Spieler sich weniger um sie kümmern müssen
Durch die neue Stärke wechselt Iverns Fokus aber auf seine R-Fähigkeit, wodurch die Kontrolle noch wichtiger ist als vorher
garbocan hinterfragt allgemein, warum es was Schlechtes sei, Daisy micro-managen zu müssen
Allgemein scheint ihn vor allem zu stören, dass Ivern stärker wurde, aber auf Kosten von taktischen Möglichkeiten sowohl auf eigener Seite als auch auf der Gegnerseite.
Ob Riot was ändert oder sogar die Updates zurücknimmt, ist fraglich, da Iverns ungewöhnliche passive Fähigkeit, mit seinen Mates Buffs zu teilen, nun für jeden Jungler gilt.
In Destiny 2 gibt es Exotische Waffen, die neben ihren bekannten Eigenschaften auch versteckte Vorteile bieten. Das Wissen um diese geheimen Perks und Bonis kann das Spielerlebnis auf eine ganz neue Art und Weise bereichern und euch dabei helfen, Gegner noch effektiver zu bekämpfen. In diesem Artikel stellen wir euch 16 dieser Exotische Waffen vor, die eins oder mehrere solcher Geheimnisse haben.
Nicht alle Exo-Vorteile sind gleich erkennbar: In Destiny 2 gibt es derzeit 110 Exotische Waffen. Doch wer sie inspiziert, sieht auf den ersten Blick nicht immer, was sie alles können.
Dabei sind es gerade die versteckten Vorteile, die manche Exo-Waffen so spannend machen, dass es sich lohnt, diese geheimen Boni oder Perks zu kennen und zu nutzen, um den Gegner im Kampf zu dominieren. Oder vielleicht auch nur, um damit ein bisschen anzugeben.
Manchmal sind es einfache Vorteile, die man bemerkt, die aber nicht erwähnt werden.
Oder es gibt Stat-Boni, die man nur bemerken aber nicht nachlesen kann.
Andere Vorteile entdeckt man erst, wenn man wirklich lange mit der Exo-Waffe gespielt hat.
So wie der Hüter Shadow. Er hat sich die Exoten in Destiny 2 in einem seiner letzten Videos ganz genau vorgenommen und ihre geheimen Fähigkeiten aufgedeckt. MeinMMO zeigt euch die besten Secrets, die er bei seinen Entdeckungen herausgefunden hat.
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Destiny 2 entzündet die Feuer im Sonnenwende-Event 2023
Diese Exo-Waffen haben versteckte Fähigkeiten
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Donnerlord – Maschinengewehr
Die Donnerlord mit Ornament
Die „Donnerlord“ ist ein exotisches Maschinengewehr, das Arkus-Schaden verursacht. Todesstöße mit dieser Waffe erzeugen betäubende Blitze von oben. Zudem ist sie stark gegen Überladungs-Champions.
Das ist der geheime Vorteil der Exo-Waffe: Wer „Donnerlord“ benutzt, hat aber auch einen ganz angenehmen, versteckten Vorteil. Dieser sorgt dafür, dass die Stabilität weiter zunimmt und das Fadenkreuz kaum noch herumhüpft.
Zerberus +1 – Automatikgewehr
Zerberus +1 – Automatikgewehr
Das Automatikgewehr „Zerberus+1“ verschießt unberechenbare Kugeln aus vier Läufen gleichzeitig. Zudem sieht sie aus, als hätte man die Waffe aus dutzenden verschiedenen Schießeisen provisorisch zusammengebastelt. Und in einem der vier Läufe hat sich zudem ein Secret eingeschlichen.
Das ist der geheime Vorteil der Exo-Waffe: Die Projektile des Automatikgewehrs werden stärker, je größer die Entfernung zum Ziel ist. Das Verhalten der Waffe ist also genau umgekehrt. Normalerweise verlieren Waffen mit zunehmender Entfernung zum Ziel allmählich an Schaden.
Bis zu einer Entfernung von 20 Metern nimmt der Schaden kontinuierlich zu.
Von 20 Meter bis 50 Meter Distanz bleibt der Schaden dann konstant.
Entfernt sich das Ziel noch weiter, sinkt der Schaden dann aber letztlich auch ab.
Eine überzeugende Distanz-Waffe ist die Zerberus+1 damit dennoch nicht. Die immense Streuung lässt sich zwar mit dem Exo-Katalysator kompensieren, aber nicht auf so große Entfernungen.
Schlechtes Karma – Impulsgewehr
“Bad JuJu” oder zu detusch “Schlechtes Karma”
Das Impulsgewehr „Schlechtes Karma“ hatte in Destiny 2 einst eine eigene Exo-Mission in einer versteckten Aszendentenebene auf dem damals noch intakten Leviathan von Calus.
Seine besondere Exo-Eigenschaft ist, dass Kills das Magazin nachladen, sich der Schaden kurzzeitig erhöht und es gewährt auch noch Super-Energie je nach Stärke des Perks „Fluchregens“. Aber wusstet ihr, dass die Waffe auch Explosionen erzeugen kann?
Das ist der geheime Vorteil der Exo-Waffe: Der nicht erwähnte Vorteil dieser Waffe macht immensen Schaden ist jedoch auch äußerst seltsam.
Um ihn zu triggern, müsst ihr genau 146 Kills mit der Waffe hintereinander machen. Ohne zu sterben und ohne nachzuladen. Wer das schafft, wird eine beträchtliche und einmalige Explosion erzeugen, um seine Feinde in die Luft zu jagen.
Himmelsbrennereid – Scout-Gewehr
Der Himmelsbrennereid ist ein Kabal-Kugelgewehr
Der „Himmelsbrennereid“ ist ein Kabal-Kugelgewehr. Die Waffe feuert explodierende Kugeln ab.
Zielt ihr, habt ihr eine langsam schießende, präzise Waffe mit Explosiv-Kugeln.
Aus der Hüfte ballernd, verwandelt sich die Waffe in einen leicht zielsuchenden Feuerball-Spucker.
Das ist der geheime Vorteil der Exo-Waffe: Das, was man in der Beschreibung der Waffe nicht erfährt ist, dass beide Modi eine nahezu unendliche Reichweite haben. Selbst wenn man Hunderte von Metern vom Ziel entfernt ist, kommt der Schaden ohne Schadensverlust an.
Der Navigator – Spurgewehr
„Der Navigator“ ein Spurgewehr aus dem Dungeon „Geister der Tiefe“
„Der Navigator“ ist ein neues Spurgewehr das man sich in der aktuellen Season 22 im Dungeon „Geister der Tiefe“ samt Katalysator erspielen kann. Wenn ihr mit dieser Waffe auf einen Verbündeten schießt, erhalten beide eine schützende „Geflochtene Panzerung“.
Wer hier nur die offensichtlichen Details kennt, könnte die Waffe als mittelmäßig einstufen. „Der Navigator“ hat jedoch zwei versteckte Vorteile, die ihn zu etwas ganz Besonderem machen.
Das ist der geheime Vorteil der Exo-Waffe: Der erste Vorteil sorgt dafür, dass man, sobald man den exotischen Perk auf der Waffe aktiviert, um Schadensresistenz zu erhalten, Gratismunition erhält.
Bei der Aktivierung des Perks „Schützende Panzerung“ werden 5 Schuss für euch aus dem Nichts generiert und wandern automatisch direkt ins Magazin.
Der zweite versteckte Perk wird dann aktiviert, wenn ihr 20 Treffer auf einen Feind gelandet habt. Dann schützt die Waffe automatisch ihren Träger mit „Geflochtener Panzerung“.
Zartes Grab – Fusionsgewehr
Zartes Grab – Fusionsgewehr
Bei „Zartes Grab“ handelt es sich um eine saisonale Waffe aus der Piraten-Season 18.
Aus der Hüfte feuert man eine breite horizontale Streu-Salve ab.
Bei Todesstößen mit dieser Waffe besteht die Chance, ionische Spuren zu erzeugen. Mächtige Feinde und feindliche Hüter erzeugen zudem immer ionische Spuren.
Das ist der geheime Vorteil der Exo-Waffe: Der Vorteil ist dabei die „breite horizontale Streuung“. Statt 9 haut die Waffe mit aktiviertem Perk nämlich ganze 16 einzelne Bolzen raus. Konzentriert ihr euch in diesem Modus dann jedoch auf das Feuern aus der Hüfte profitiert ihr zudem von 20 % mehr Schaden als bei Schüssen durch das Visier.
Auf der nächsten Seite könnt ihr lesen, welche versteckten Secrets im Impulsgewehr „Perfektionierter Ausbruch“ stecken.
Fast genau 10 Jahre ist es her, dass Final Fantasy 14: A Realm Reborn auf dem PC und der PlayStation 3 erschienen ist. Bis heute feiert das Spiel auch seine Erfolge. Jetzt kommt das erfolgreiche MMORPG von Square Enix endlich auf die Xbox Series X/S.
Was wurde angekündigt? Gestern, am 28.07.2023, war wieder das FFXIV Fan Fest. Neben Dawntrail, dem nächsten Add-on von Final Fantasy 14, wurde auch eine neue Konsolen-Version des MMORPGs angekündigt. Dafür stand sogar Head of Xbox Phil Spencer mit Yoshi-P auf der Bühne. Ersterer kündigte eine Xbox-Version schon 2019 an.
Wann kommt die Xbox-Version? Die Version für Xbox Series S/X soll im Frühling 2024 erscheinen. Ein Open-Beta-Test soll mit Patch 6.5 im September dieses Jahres stattfinden. Der Charakter und der gemachte Fortschritt im Spiel sollen im Frühling auch in die volle Xbox-Version übernommen werden.
Ob sich der Einstieg ins Spiel noch lohnt, seht ihr hier:
Phil Spencer kündigt mehr Zusammenarbeit mit Square Enix an
Welche Informationen gibt es noch zur Xbox-Version? Auch zur Technik der neuen Version wurden ein paar Infos verraten. Die Xbox-Version soll 4K-Support und schnellere Ladezeiten bieten. Außerdem werden Xbox-Spieler das neue Add-on im Sommer auch direkt spielen können. Wie gewohnt soll auch Crossplay zwischen allen Version möglich sein.
Hier seht ihr den Tweet von Phil Spencer dazu:
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Hierbei ist auch die Ankündigung interessant, dass Xbox und Square Enix auch bei zukünftigen Spielen eng zusammenarbeiten wollen. Ironischerweise kam der neuste Ableger der JRPG-Reihe Final Fantasy 16 exklusiv auf die PlayStation.
Aber auch der Urvater von Final Fantasy, Hironobu Sakaguchi, scheint in Final Fantasy 14 unterwegs zu sein und feuert andere Spieler auf YouTube an:
Viele asiatische Filme gelten als Geheimtipps, und vor allem Korea wird als Filmland auch im Mainstream immer bekannter. Nichtsdestoweniger bietet das Land trotz seiner vergleichsweise kurzen Filmgeschichte eine große Bandbreite an Kritiker- und Zuschauerlieblingen. Die besten koreanischen Filme laut IMDb findet ihr hier.
Was sind das für Filme? Die Auswahl der Titel wurde anhand ihrer positiven Wertungen und ihrer großen Popularität begründet. Das haben wir mit einer redaktionellen Auswahl ergänzt, um mehr Vielfalt zu bekommen.
Nach welchen Kriterien wurde ausgewählt?
Es müssen koreanische Filme sein
Das Ranking bezieht sich auf die User-Wertung auf IMDb (Stand: 24.07.2023, via IMDb )
Filme mit einer guten Bewertung, aber sehr wenigen Bewertungen haben wir ausgelassen
Falls ihr eine Liste zu Science-Fiction-Filmen sucht, die seht ihr hier:
Die Frau im Nebel – Trailer zum koreanischen Drama
Der neuste Film in der Liste ist von Kult-Regisseur Park Chan-wook, der zu den besten seines Faches gehört. Der Detektiv Hae-Joon muss den Tod eines Bergsteigers untersuchen und lernt dabei die Frau des Toten kennen.
Er glaubt nicht an einen Unfall, beschattet die Frau nachts und kommt ihr dabei gefährlich nah. Sein ganzer Fokus ist nur noch diese Frau. Es entsteht eine gefährliche Sehnsucht zwischen den Beiden. Der Film wird oft mit Hitchcock-Filmen verglichen und erinnert an antike griechische Tragödien.
Der Film hat bei 44.881 Votes eine 7,3 Wertung auf IMDb.
6. Train to Busan
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Train to Busan – Trailer zum koreanischen Zombie-Action-Film
Train to Busan ist ein moderner Klassiker des Zombie-Kinos. Der Film spielt in einem Zug zwischen Seoul und Busan. Während der Fahrt bricht ein Zombievirus aus, und ein Vater muss mit seiner Tochter versuchen zu überleben. 2016 brachte der Film frischen Wind ins Zombie-Genre.
Der Film bietet gute Action, eine spannende Prämisse und sympathische Figuren, mit denen man mitfiebert. Sang-hwa, gespielt von Ma Dong-seok, ist dabei ein Highlight. Auch Hauptdarsteller Gong Yoo werden einige aus der Hit-Serie Squid Game kennen.
Die koreanische Zombie-Action schneidet bei IMDb mit einer 7,6 bei 238.011 Stimmen gut ab.
Am 28. Juli hat Blizzard mit einem neuen Campfire Chat die nahe Zukunft von Diablo 4 erklärt. Mit Patch Notes für Patch 1.1.1 und haufenweise Buffs haben die Entwickler dabei Lob von den Spielern eingefahren. Nur ein Ort meckert noch immer: Reddit.
So reagieren die Spieler: Der Stream wurde live auf Twitch und YouTube ausgestrahlt. Allein auf Twitch sahen dabei in der Spitze über 47.400 Zuschauer zu (via sullygnome), auf YouTube ähnlich viele.
Die Stimmung im Chat war zwar anfangs skeptisch bis sogar feindselig, wurde aber bei der Vorstellung der Änderungen immer wieder mit „W“ geflutet. Das steht für „Win“, also: „Alles richtig gemacht.“ Besonders gut kamen etwa an:
Buffs an der Zauberin und dem Druiden
erhöhte Monster-Dichte in Alptraum-Dungeons und Höllenfluten
Auch, wenn es einige Zyniker gab, die den Spielern verschiedene Dinge vorwarfen, die wir lieber nicht wiederholen, war die Stimmung im Chat erstaunlich positiv. Insbesondere mit Blick auf den Stream in der Woche zuvor, wo den Entwicklern regelrecht Hass entgegengeschlagen ist.
Sogar Season 1 musste direkt mit Spott und Kritik leben:
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Diablo 4 zeigt Gameplay-Trailer zur Season 1 und einige Spieler machen sich darüber lustig
„Wie fühlt sich ein Leben an, in dem man alles hasst?“
Das passierte nun auch direkt nach dem Campfire Chat, der durchweg nur Buffs und Verbesserungen angekündigt hat. In einem Thread diskutieren Nutzer über alle Änderungen, in einem anderen konkret über die umfassenden Buffs der Zauberin.
In beiden Fällen kam es recht schnell nach der Veröffentlichung zu Kommentaren, die sich darüber beschwerten: Die Buffs seien nicht ausreichend, Diablo 4 sei dem Untergang geweiht. Einige der Kommentare lassen sich gar nicht mehr finden, weil sie zu negativ bewertet wurden.
Mittlerweile stehen ganz oben, also mit der höchsten Zustimmung, Kommentare von Nutzern, die solche Kritik gar nicht nachvollziehen können. Am kommenden Patch 1.1.1 sei wirklich alles positiv. Wer trotzdem meckert, sollte überlegen, zu gehen.
Einige Nutzer sagen auch, dass das Subreddit zu Diablo 4 kein angenehmer Ort mehr sei. Seit kurz nach Release sammle sich dort nur noch negative Stimmung und es mache keinen Spaß mehr, sich dort über das Spiel auszutauschen. Einen Beitrag dazu leisten vermutlich auch Streamer:
Die Teams Talon Esports und Team Liquid spielten bei den großen Riyadh Masters 2023 von DOTA 2 im Halbfinale ums Weiterkommen. Talon Esports hatte den Sieg fast in der Tasche, doch Liquid konnte mit einem spektakulären Broodmother-Rush das Match drehen – was aber nicht alle Spieler mitbekommen haben.
Derzeit laufen die Riyadh Masters 2023 in DOTA 2. Dabei handelt es sich um ein großes E-Sport-Turnier, das aktuell in Saudi-Arabien läuft.
Das Siegerteam erhält 5.000.000 US-Dollar. Der Sieger des Halbfinals zwischen Talon Esports und Team Liquid hatte die Chance, sich direkt als eines der drei besten Teams zu qualifizieren – 1.700.000 US-Dollar wären nach dem Sieg sicher gewesen.
Allerdings muss Talon Esports jetzt noch weitere Matches für eine bessere Platzierung spielen, während Team Liquid seine Millionen bereits sicher hat – obwohl ein Spieler von Talon Esports während des Matches wie ein Sieger gefeiert hat.
Hier seht ihr den Clip:
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Das war das Match: Es war bereits das dritte Spiel der beiden Teams an diesem Abend und das letzte Match sollte über den Sieger entscheiden. Team Liquid beherrschte über 20 Minuten das Geschehen, doch Talon konnte während der Team-Fights einen Vorteil rausspielen.
Es sah so aus, als wäre Team Liquid geschlagen. Talon stand mit versammelter Mannschaft vor dem Ancient von Liquid, doch sie mussten noch die Türme aus dem Weg räumen und den Ancient runterklopfen.
Der Sieg schien sicher. So sicher, dass einer der Spieler von Talon aufsprang und bereits feierte. Doch Team Liquid hatte ein Ass im Ärmel.
Liquid-Spieler Zai raste mit seiner Broodmother zum gegnerischen Ancient, der bereits keine Türme mehr hatte und von Minions attackiert wurde. Tatsächlich schaffte er es, zerstörte den Ancient und kegelte Talon Esports damit aus dem Upper-Bracket des Turniers.
Spieler Zai erklärte danach, dass er in den letzten Momenten des Matches so agiert hat, als wäre sein komplettes Team stumm geschaltet. Er hatte einen Plan und es ging auf. Seine Team-Kameraden unterstützen ihn, indem sie einen Teleport zum Start der Gegner verhinderten:
Team Liquid player Zai who pulled off the clutch just straight up saying he acted like his teammates were muted lol pic.twitter.com/MRZmTNfkgc
MOBAs wie League of Legends oder DOTA 2 haben eine ausgeprägte E-Sport-Szene mit hohen Preisgeldern und maximalem Druck auf die Spieler. Jeder kleine Fehler kann zwischen Sieg und Niederlage entscheiden – Millisekunden entscheiden über Millionen.
Auf der hauseigenen ExileCon durften die Fans endlich einen Blick auf Path of Exile 2 werfen. Das wurde zwar schon 2019 angekündigt, jedoch war es dann lange still. Wie der Nachfolger des größten Diablo-Konkurrenten leichter für Einsteiger sein möchte und gleichzeitig schwieriger wird, erklären wir euch hier.
Was genau ist Path of Exile 2? Das wichtigste zuerst, denn Path of Exile 2 ist nicht mehr genau das, was auf der ExileCon 2019 versprochen wurde. Dort hieß es noch, die beiden Spiele würden sich das Endgame teilen und ihr könnt sie im selben Client spielen.
Diese Aussage wurde nun widerlegt und erklärt gleichzeitig, warum PoE 2 nicht, wie erst angekündigt, 2021 erschien. Die Entwickler verraten, dass das Game schlichtweg immer größer und größer wurde und sich irgendwann so sehr von seinem Vorgänger unterschied, dass man es in ein eigenes Spiel ausklinken musste.
Den brandneuen Trailer von der ExileCon seht ihr hier:
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Path of Exile 2 zeigt endlich knallharte Action im ausführlichen ExileCon-Trailer
Doch keine Panik, alle Mikrotransaktionen, die ihr jemals getätigt habt oder tätigen werdet, könnt ihr in beiden Spielen nutzen. Zusätzliche Lagerplätze, Skins und Co. nehmt ihr vom ersten Teil mit in Path of Exile 2, damit ihr euch nicht gänzlich verloren fühlt.
Was wurde gezeigt? Gesehen haben wir einen Abschnitt aus dem 3. von insgesamt 6 Kapiteln der komplett neuen Kampagne. Im etwa 45 Minuten langen Gameplay konnten wir tiefe Einblicke in die neue Klasse des Mönchs erhalten. Er ist eine von insgesamt 6 neuen Klassen in Path of Exile 2.
Von den verbleibenden 5 kennen wir den Druiden und die Jägerin. Ihre Hauptattribute sind bereits bekannt, genauere Skills jedoch noch nicht. Stattdessen konnte man, neben dem Mönch auch Gameplay der neuen Zauberin sehen. Anders als die Hexe fokussiert sie sich auf elementare Fähigkeiten und pure Zerstörung.
Hier seht ihr den Mönch in Aktion
Im Kampf ist jetzt alles anders und ihr könnt endlich ausweichen
Was ist neu? Einiges ist neu in Path of Exile 2, doch eine der bedeutendsten Änderungen ist wohl die Ausweichrolle. Die bekommt jede Klasse spendiert und kann sie auch ohne irgendwelche Cooldowns verwenden. Das gilt übrigens auch für fast alle aktiven Skills im Spiel. Cooldowns möchten die Entwickler generell vermeiden.
Bei diesen Ausweichrollen werdet ihr zwar nicht unverwundbar, jedoch wird alles, was vorher auf euch abgefeuert wurde, daneben gehen. De facto könnt ihr damit also praktisch allem außer AoE-Schaden entgehen.
Noch dazu haben viele Fähigkeiten Movement spendiert bekommen. In der gezeigten Mönch-Klasse bewegt euch fast jeder Angriff, wenn auch nur geringfügig, was das Kämpfen generell sehr viel actionreicher und zügiger macht.
Doch auch eure Feinde sind nicht dieselben geblieben. Von ihnen dürft ihr ebenfalls erwarten, dass sie schneller reagieren und gegebenenfalls auch ausweichen können. Die Kämpfe an sich sollen sehr viel schwieriger werden als zuvor, wie uns Jonathan Rogers, Game Director von Path of Exile 2, im Gespräch danach erzählt.
Der Mönch beherrscht Eis- und Blitzzauber
Alte Features bekommen starke Updates: Doch nicht alles ist neu im Kampfsystem, bereits vorhandene Features verändern sich drastisch. So zum Beispiel der Waffenwechsel worauf später noch genauer eingegangenen wird. Auch die Art und Weise, wie Crowd-Control-Effekte, also Vereisen und Stuns funktionieren, ändert sich.
Die ist bei Bossen natürlich größer als bei normalen Gegnern, sorgt aber dafür, dass die besonders starken Gegner nicht mehr komplett immun gegen Kontrolleffekte sind, was neue Builds ermöglicht.
Apropos Bosse, von denen soll es übrigens zum Start über 100 verschiedene geben, so Jonathan Rogers.
Hier seht ihr den Krieger im Kampf gegen einen der Bosse
Der Tod wird härter bestraft: Gerade diese Bosse sollen außerdem durch eine weitere Mechanik schwieriger werden. Doch auch normale Kämpfe könnten dadurch bald fieser ausfallen. Denn in Path of Exile 2 wird euer Tod euch wesentlich mehr ärgern, als noch in seinem Vorgänger.
Denn während ihr im ersten Teil zwar ein wenig Erfahrung durch den Pixeltod verloren habt, konntet ihr einfach aufstehen und weitermachen. Das geht nun nicht mehr. Wenn ihr das Zeitliche segnet, steht ihr an einem Checkpoint ein wenig weiter entfernt wieder auf und die Monster und Bosse, mit denen ihr im Kampf wart, sind wieder voll geheilt.
Erfahrung verliert ihr natürlich weiterhin. Kurz zusammengefasst heißt das also, dass euer Tod im Spiel ärgerlicher wird und auch deutlich häufiger vorkommt, als in Path of Exile 1. Etwas, das erstmal nicht nach Anfängerfreundlichkeit klingt.
Alle Skills können jetzt gleich stark sein – So will Path of Exile 2 einfacher für Einsteiger sein
Was ändert sich am Skill-System? Das Kampfsystem soll ebenfalls durch das neue Skillsystem aufgelockert werden. Früher hattet ihr nur auf eurem Oberteil und einer Zwei-Hand-Waffe die Möglichkeit, einen sogenannten 6-Link-Still auszurüsten. Also einen Skill, der durch 5 Support-Gems verbessert ist.
Doch die Skillsteine wandern von der Ausrüstung in ein gesondertes Menü. Das macht es nicht nur leichter verständlich, sondern lockert die Meta auf. Denn in diesem Menü könnt ihr jedem Skill gleich viele Support-Gems zuweisen. Dadurch soll jeder Angriffsskill in Path of Exile 2 potenziell gleich stark sein.
Im Gegenzug jedoch sind die aktiven Fähigkeiten jetzt gebundener an spezifische Ausrüstung. Während man eine Fähigkeit in PoE 1 noch mit Schwert, Axt und Dolch ausführen konnte, kann man sie im Nachfolger spezifisch nur noch mit dem Schwert ausführen.
Das schränkt auf der einen Seite wieder Buildvielfalt ein, macht es auf der anderen jedoch leichter verständlich für neue Spieler.
Blitz scheint diesem Affen-Gegner wenig anzuhaben
Was verändert sich an den Builds? Ebenfalls einen großen Schritt in Richtung Einsteigerfreundlichkeit bringen die neuen, ungeschliffenen Steine mit sich. Das sind Edelsteine, auf die ihr jeden beliebigen Skill machen könnt, den ihr bisher freigeschaltet habt.
Das erlaubt es euch, nicht mehr so stark auf zufällige Drops angewiesen zu sein und schneller an den Builds zu bauen, die ihr erreichen wollt. Doch nicht nur das ändert sich an den Build-Möglichkeiten in Path of Exile 2.
Denn während ihr euch im Vorgänger, beispielsweise bei einem Elementar-Build, auf ein Element fokussieren musstet, gehört das nun der Vergangenheit an. Ihr könnt nämlich flexible Punkte für eure passiven Fähigkeiten verdienen, die ihr dann geschickt und jederzeit wechseln könnt.
Verteilt ihr diese Punkte auf einen Baum mit Blitzschaden und auf einen Baum mit Eisschaden, könnt ihr problemlos Skills beider Elemente einpacken. Eine wichtige Rolle dabei spielt der komplett überarbeitete Waffenwechsel in Path of Exile 2.
Automatisierung beim Waffenwechsel: Den Waffenwechsel gab es zwar schon in Path of Exile 1, er war jedoch umständlich und wurde selten genutzt. Daher wurde er grundlegend überarbeitet und vereinfacht und bietet enorme Möglichkeiten zur Automatisierung.
Führen wir das Beispiel von oben fort und stellen uns vor, wir hätten einen Stab mit Blitz und einen Stab mit Eisschaden dabei. Nun könnt ihr im Skill-Menü jeder Fähigkeiten einzeln eine Waffe zuweisen. Anschließend könnt ihr eure beiden flexiblen passiven Bäume ebenfalls jeweils einem der Stäbe zuteilen.
Der komplette Skilltree aus Path of Exile 1 hat Anfänger fast erschlagen – Automatisierung und Übersichtlichkeit soll hier Abhilfe schaffen
In der Praxis sieht das dann so aus: Ihr drückt euren Eis-Skill. Automatisch wechselt sich eure Waffe zu dem Stab mit Eisschaden, was auch euren passiven Skilltree auf den Baum mit Eisschaden wechselt. Ihr holt also den maximalen Schaden raus. Drückt ihr als Nächstes einen Blitz-Skill, passiert genau das gleiche, alles automatisch.
Allerdings habt ihr durch den Waffenwechsel eine minimale Verzögerung in euren Skills, er nimmt ungefähr eine halbe Sekunde in Anspruch. Trotz diesem, doch sehr geringen Malus, ist das eine unglaublich gute Möglichkeit für Neulinge, leichter in das System einzusteigen. Gleichzeitig gibt es Profis mehr Werkzeuge an die Hand, um ihre Builds zu perfektionieren.
Auf diese Art und Weise und durch weitere Änderungen, wie Gold als Währung, wird Path of Exile 2 zwar schwieriger im Kampf, doch allgemein leichter und vor allem freundlicher zu Anfängern und Einsteigern.
In der Zukunft sollen beide Spiele relevant bleiben
Wie funktionieren Ligen in Zukunft? Wenn Path of Exile 2 kommt, soll der erste Teil weiterhin aktiv bleiben. Auch in PoE 2 setzt Entwickler Grinding Gear Games auf die bereits bekannten Ligen. Diese sollen etwa alle 3 Monate stattfinden.
Allerdings mit einer leichten Überschneidung zwischen Teil 1 und Teil 2. Denn langfristig möchten die Entwickler, dass sowohl Path of Exile als auch Path of Exile 2 relevant bleiben und gespielt werden. Der Support für PoE 1 wird also nicht eingestellt, im Gegenteil.
Ihr behaltet alles, vielleicht nur nicht in der Beta: Damit das auch funktioniert, teilt ihr euch nicht nur alle bisherigen Mikrotransaktionen, sondern auch alle, die noch kommen werden. Auch, wenn die Games nicht mehr im gleichen Client kommen, wie ursprünglich geplant, soll das Wechseln zwischen den Titeln schnell funktionieren, so Chris Wilson.
Sie arbeiten daran, dass ihr alle bisherigen Skins auch schon in der Path of Exile 2 Beta nutzen könnt. Diese startet übrigens erst im Juni 2024. Ob das klappt, weiß Grinding Gear Games aber selbst noch nicht. Einen kleinen Trost gibt es aber trotzdem.
Seit 2019 bauen die Entwickler alle Skins für Path of Exile 1 und 2. Das heißt für die Spieler, dass ihr zumindest sofort und in der Beta Zugriff auf alle Skins habt, die ihr seit der Ankündigung von PoE 2 gekauft habt.
Wie sieht es jetzt bei euch aus? Seid ihr aktiver Spieler von Path of Exile? Und wenn ja, wie findet ihr das, was ihr gesehen habt? Und falls ihr noch nicht spielt, habt ihr jetzt Lust auf Path of Exile 2? Habt ihr Sorgen, dass es zu schwierig ist, oder gefallen euch die Änderungen gut? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.