WoW hat noch nicht einmal Saison 3, aber der Chef spricht bereits über Saison 4

Blizzard ist transparent mit den Plänen für World of Warcraft. Die nächsten 2 Seasons stehen bereits fest – und vor allem die 4. wird wieder etwas Besonderes.

In World of Warcraft Dragonflight ist gerade der Patch 10.2 Wächter des Traums gestartet und die 3. Saison lässt noch eine Woche auf sich warten. Doch Blizzard hat bereits verraten, dass es auch eine 4. Saison geben wird – und das, obwohl gar kein großer Patch mehr erscheint. Wir verraten euch, was es damit auf sich hat.

Was wurde gesagt? In einem Beitrag im Subreddit von World of Warcraft meldete sich der Game Director von WoW, Ion Hazzikostas, zu Wort. Er stellte einige Dinge klar in Bezug auf die vierte Saison von Dragonflight, da es dort wohl zu Missverständnissen gekommen war. Vor allem in Bezug auf ein Dinar-System. Er schrieb:

Es wird definitiv ein Dinar-System in Saison 4 von Dragonflight geben. Wir glauben nicht, dass es zu großzügig in Saison 4 von Shadowlands war – es hat gut funktioniert.

Was ist das Dinar-System? Beim Dinar-System in Shadowlands konnten Spielerinnen und Spieler sich eine besondere Währung verdienen, die Dinare. Mit diesen konnte man sich, ganz ohne auf Drop-Glück hoffen zu müssen, alle möglichen Beute-Gegenstände direkt bei einem Händler kaufen. So konnte jeder garantiert das an Beute bekommen, was er auf jeden Fall haben wollte.

Wie sieht diese 4. Saison aus? Auch wenn wir die Details der 4. Saison von Dragonflight noch nicht kennen, können wir bereits einige Rückschlüsse daraus ziehen, wie es damals in Shadowlands ablief.

In Shadowlands wurden alle Raids der Erweiterung noch einmal „saniert“ und auf den aktuellen Stand gebracht. Es gab Belohnungen mit hohem Itemlevel, sodass alle Raids zueinander in Konkurrenz standen und es überall etwas Lohnenswertes gab.

Gleichzeitig gab es eine ganz neue Rotation an mythischen Dungeons, die zum großen Teil aus alten Erweiterungen bestanden. Da Blizzard diese Rotation bereits in Dragonflight ausprobiert hat, wäre es stattdessen möglich, dass man nur die Dungeons von Dragonflight nochmal zurückbringt – immerhin kommen die in Saison 3 fast gar nicht vor.

Bisher wissen wir nur, dass diese Saison auf jeden Fall stattfindet und wohl mit Patch 10.2.7 beginnen wird – also dem „Ende“ von Dragonflight.

Sobald es konkrete Informationen dazu gibt, werden wir darüber berichten.

Habt ihr Lust auf eine 4. Saison in World of Warcraft Dragonflight? Oder mögt ihr diese „Recycle-Saison“ nicht so gerne?

Neues MMORPG fasst ersten Test mit über 100 Spielern zusammen: „Waren zu schwer und bestrafend“

Der Indie-MMORPG Corepunk erinnert an einen Mix aus WoW und League of Legends und hat im September einen ersten, kleinen Test gestartet. Nun durfte im November endlich eine größere Gruppe ran. Die Entwickler haben jetzt selbst zusammengefasst, was sie an Feedback erhalten haben.

Was war das für ein Test? Der zweite Alpha-Test begann am 4. November und dauerte rund 29 Stunden an. Darin durften über 100 Spieler teilnehmen, die von den Entwicklern über Anmeldungen auf der Webseite und im Discord ausgewählt wurden. Auf dem Test lag eine visuelle NDA, allerdings darf frei über die Erfahrung gesprochen werden.

Innerhalb dieser 29 Stunden haben es die Spieler maximal auf Level 7 geschafft, was nicht besonders hoch ist. Die Entwickler erklärten dazu, dass sie von den Spielern zwar Lob für die Gebiete bekamen, aber die Inhalte ziemlich herausfordernd und zu bestrafend waren.

Neu in diesem Test waren unter anderem:

  • Die Benennung der Gebiete, denn die Zonen hatten im ersten Test keine Namen
  • Eine automatische Manaregenration
  • Zusätzliche Gebiete
  • Eine Bestrafung beim Tod, durch die Spieler einen Teil ihrer Items verlieren

Kritik gab es für die zu hohe Aggro-Range von Mobs, die die Spieler teilweise für 30 Sekunden verfolgten, eine zu leere Spielwelt und kritische Bugs, durch die Spieler unter der Map landeten.

Als Fazit schrieben sie: „Es sind noch einige Verbesserungen erforderlich, um ein spaßiges Gameplay zu gewährleisten.“ Die genauen Aussagen der Tester könnt ihr euch übrigens im Forum von Corepunk durchlesen.

Video starten
Corepunk – 15 Minuten Gameplay

Corepunk startet noch 2023 in den Early Access

Wann findet der nächste Test statt? Dazu gibt es noch keine genaue Aussage, allerdings soll Corepunk noch dieses Jahr in den Early Access auf Steam starten, wo sich dann jeder Fan selbst ein Bild vom MMORPG machen kann.

Was kostet Corepunk? Die Entwickler setzen auf ein Buy2Play-Modell, bei dem ihr das Spiel einmal kaufen müsst, um es spielen zu können. Weiteres Geld soll dann über einen Shop mit reinen Cosmetics verdient werden.

Aktuell gibt es jedoch noch keine Preise oder Möglichkeiten, das Spiel zu erwerben.

Corepunk sieht aus wie LoL mit Dungeons und Systemen aus WoW Classic

Was ist Corepunk für ein Spiel? Corepunk ist ein „Top-Down-MMORPG“ mit einer offenen Welt. Optisch und auch von der Steuerung erinnert viel an League of Legends. Gleichzeitig ist es aber ein klassisches MMORPG, das laut Entwicklern von der Schwierigkeit an WoW Classic erinnern soll.

Im Spiel erwarten euch:

  • Es gibt 6 Klassen mit insgesamt 18 unterschiedlichen Spezialisierungen.
  • Dungeons und Raids, die mit Mythic+ (dem höchsten Schwierigkeitsgrad in WoW) vergleichbar sein sollen.
  • Reittiere, die ihr erst ab einem bestimmten Level bekommt.
  • Viele PvE-Inhalte in der offenen Welt, die jedoch mit einem Nebel des Krieges ausgestattet ist, der Inhalte außerhalb des Sichtfeldes versteckt.
  • Verschiedene Handwerksberufe, wobei jeder nur einen perfekt meistern kann. Zudem sind die besten Rezepte versteckt, sodass ihr die Spieler auf eurem Server kennen sollt, die den jeweiligen Beruf am besten beherrschen.
  • PvP in bestimmten Gebieten der offenen Welt und in Arenen. Hier sind 1v1- und 2v2-Deathmatch-Arenen geplant. Auch Ranglisten soll es geben. Etwas unklar ist noch, ob es eine Trennung in reine PvE- und PvP-Server geben wird. Darüber debattieren die Entwickler derzeit noch.
  • Es gibt Züge, die durch die offene Welt fahren, und euch überfahren und töten können.

Was sagt ihr zu Corepunk? Spricht euch das MMORPG an? Und werdet ihr es schon im Vorfeld testen oder erstmal abwarten?

Ein weiteres neues Spiel, das einen richtig guten Eindruck macht, ist Chrono Odyssey:

Ein neues MMORPG lässt meine Träume wahr werden – Zeigt im Trailer das beste Kampfsystem überhaupt

EA FC 24: Ein einfacher Trick macht eure Spieler noch schneller – So geht’s

In EA FC 24 spielt das Tempo eine große Rolle. Neben der Grundschnelligkeit und den Playstyles, die die Geschwindigkeit der Spieler ausmachen, könnt ihr mit einer bestimmten Spezialbewegung eurem Antritt mehr Explosivität verleihen.

Worin besteht der Trick? In EA FC 24 gibt es verschiedene Spezialbewegungen. Seit diesem Jahr könnt ihr sogar wieder mehrere Skills miteinander verbinden, was euch im Dribbling unberechenbarer macht. Neben dynamischen Richtungsänderungen können diese besonderen Moves euch im Zweikampf einen Tempovorteil bringen.

Besonders eine Spezialbewegung, die von jedem Spieler ausgeführt werden kann, wird dieses Jahr häufig genutzt, um einen Tempo-Boost zu erhalten. Um welchen Skillmove es sich hierbei handelt und wie das Ganze in der Umsetzung aussieht, erfahrt ihr hier.

Zum Einstieg seht ihr eine kurze Erklärung von FIFA-Streamer „proownez“. Schaut euch das Video ungefähr eine Minute an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Der Übersteiger als Ausgang für den Tempo-Boost

Wie verschafft euch der Übersteiger mehr Tempo? Aus dem Video wird ersichtlich, dass das Entscheidende für den Übersteiger-Boost nicht die Durchführung an sich ist, sondern die Ausgangsbewegung am Ende des Skillmoves. Der Boost ist am größten, wenn ihr nach der Spezialbewegung im Sprint geradeaus weiterlauft.

Korrekt ausgeführt werdet ihr merken, mit welcher Explosivität euer Spieler aus dem Übersteiger herauskommt. Dabei solltet ihr darauf achten, dass ihr etwas freien Raum vor euch habt, in den ihr vorstoßen könnt.

So funktioniert der Übersteiger-Boost: Ausgangspunkt ist der Übersteiger. Für diesen einfachen Skillmove bewegt ihr den rechten Stick in Blickrichtung des Spielers entweder eine viertel Drehung (45 Grad) nach links oder eine viertel Drehung nach rechts. Euer Spieler wird nun mit dem linken beziehungsweise rechten Bein über den Ball steigen. Ob ihr die Übersteiger am Ende mit dem linken oder rechten Fuß ausführt, spielt für den Boost keine Rolle.

Um einen maximalen Tempo-Boost zu erhalten, drückt ihr unmittelbar nach dem/den Übersteiger(n) die Sprinttaste (R2 auf der Playstation oder RT auf der Xbox). Euer Spieler wird dadurch deutlich an Fahrt aufnehmen.

Mit etwas weniger Tempo geht ihr aus dem Skillmove, wenn ihr zusätzlich eine kleine Richtungsänderung vornehmt. Bei dieser minimalen Änderung solltet ihr darauf achten, dass ihr den linken Stick nicht zu sehr gegen die Laufrichtung des Spielers bewegt (maximal eine viertel Drehung abweichend zur Laufrichtung), sonst verpufft der Boost.

Welche Spieler können den Übersteiger? Einen Übersteiger kann jeder mit 2-Sterne-Spezialbewegungen ausführen. Abgesehen von Torhütern, können somit alle Spieler diesen Skill.

Wenn wir es ganz genau nehmen, kann auch ein bestimmter Torwart, der eigentlich ein Stürmer ist, mit seinen 3-Sterne-Skills die Übersteiger machen. Schaut ihn euch an, falls ihr auch mit eurem Goalie tricksen wollt.

Ihr solltet lediglich darauf achten, dass ihr Skills mit Spielern macht, die eine gewisse Grundschnelligkeit (80 oder höher) und gute Dribblingstats (80 oder höher) mit sich bringen. Die Moves werden sonst deutlich langsamer und mit weniger Dynamik ausgeführt.

Weiter unten verraten wir euch, mit welchen Playstyles ihr den Übersteiger-Boost noch effektiver machen könnt.

Und wo wir die ganze Zeit schon vom Tempo reden: Ihr solltet euch beeilen, den besten Rechtsverteidiger im Spiel in euer Team zu holen. Wir zeigen, wie ihr ihn bekommt.

Raserei und Schneller Schritt machen den Boost effektiver

Welche Playstyles machen den Übersteiger-Boost noch besser? Entscheidend für den noch heftigeren Boost sind die Playstyles Raserei und schneller Schritt. Während Raserei euer Tempo beim Dribbling erhöht, trägt “Schneller Schritt” dazu bei, dass ihr einen zügigeren Antritt bekommt. Wenn euer Spieler bei der Ausführung der Übersteiger beide Playstyles besitzt, macht das den Tempo-Boost noch effektiver und ihr könnt das zusätzliche Tempo umgehend in den darauffolgenden Sprint übernehmen.

Abschließend haben wir noch einen Tipp für euch: In einem separaten Artikel hatten wir bereits darüber berichtet, wie ihr anhand eines einfachen Tricks darauf achten könnt, dass eure Spieler noch schneller werden:

EA FC 24: So werden eure Spieler schneller, ein einfacher Trick macht’s möglich

Gamer befürchtet, dass seine Nvidia-Grafikkarte stirbt und er sie ersetzen muss – Zeigt, warum ihr in einigen Fällen viel Geld sparen könnt

Ein Gamer hat Probleme mit seiner Grafikkarte und der Kauf einer neuen GPU steht im Raum. Doch einige mutmaßen, dass es gar nicht die Grafikkarte ist. Eine weitere Kontrolle könnte ihm am Ende viel Geld sparen.

Grafikkarten kosten viel Geld und ein Hardware-Defekt kann deswegen schnell teuer werden. Ein Gamer berichtete von schlimmen Glitches und Grafikproblemen und befürchtete bereits, dass sich seine Grafikkarte bald verabschieden wird.

Doch mit etwas Hilfe stellte er dann fest, dass die Grafikkarte am Ende gar nicht kaputt ist, sondern der Fehler ganz woanders liegt.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

Probleme mit Grafikkarte tauchen vor allem in zwei ganz bestimmten Spielen auf

Was genau war das Problem? Ein Nutzer postete mehrere Bilder auf reddit und erklärte, dass er befürchtet, dass die Grafikkarte stirbt. Auf den Bildern kann man erkennen, dass die grafische Darstellung stellenweise völlig hinüber ist:

  • Feuer und andere grafische Effekte werden wie ein „Disco“-Effekt dargestellt, sodass man kaum noch etwas erkennen kann.
  • Texturen werden nur teilweise geladen, sodass man durch Wände und Gebäude durchsehen kann.
  • Einige Grafikdarstellungen sind stark in die Länge gestreckt und „glitchen“ förmlich durch die Gegend.

Für den Spieler ist klar, dass da was nicht stimmen kann und am Ende sogar die Grafikkarte Schuld sein könnte. Und eine RTX 3070 zu ersetzen ist nun nicht wirklich günstig, da diese Grafikkarte immer noch rund 500 Euro kostet.

Was war bisher der Lösungsansatz? In den Kommentaren erklärten bereits einige Nutzer, dass die Fehler nicht nach einem Hardware-Defekt aussehen würden. Das sähe eher nach einem Treiber-Fehler oder nach fehlender Unterstützung durch das Spiel aus. Denn insbesondere ältere Spiele kommen mit neueren Grafikkarten nicht mehr zurecht und produzieren dann unschöne Bildfehler.

Einige weisen aber auch daraufhin, dass es sich um Überhitzungsprobleme der Grafikkarte oder im schlimmsten Fall um einen technischen Defekt des Videospeichers der GPU handeln könne.

Der Besitzer der Posts erklärte in einem Update, dass man bereits den alten Grafikkartentreiber vom PC geschmissen hätte und sich um neue Software kümmern wollte. Einige Probleme seien aber auch mit neuer Software vorhanden. Im Benchmarkprogramm 3DMark hätte es jedoch keine Probleme gegeben. Er spielte vor allem Vermintide 1 + 2.

Prüft etliche Dinge, bevor ihr viel Geld in neue Hardware investiert

Hardware ist gerade sehr teuer: Grundsätzlich müsst ihr für eine Grafikkarte viel Geld investieren. Viele Spieler schimpfen bereits, dass sich PC-Gaming bald nur noch reiche Leute leisten können: Vor allem GPUs werden seit Monaten immer teurer, für eine RTX 4090 könnt ihr fast 2.000 Euro zahlen.

Gründliche Fehlersuche lohnt sich: Solltet ihr selbst Fehler oder Probleme mit eurer Grafikkarte haben, dann prüft erst einmal eure restliche Hardware, Spiele und Software: Laufen alle anderen Spiele völlig problemlos und auch Windows zeigt keine Probleme an? Dann ist es mit großer Wahrscheinlichkeit kein Hardware-Defekt.

Oftmals lohnt es sich auch, Spiele von verschiedenen Herstellern auszuprobieren. Bleibt ihr bei einem Hersteller, dann testet ihr im schlimmsten Fall eure Grafikkarte immer mit der gleichen Grafik-Engine: So nutzt etwa EA seit Jahren die Frostbite-Engine für etliche Spiele.

Vor allem ältere Software kann mit neueren GPUs Probleme machen, weil etwa ältere Features nicht mehr unterstützt werden oder anders verarbeitet werden.

Eine ausführliche Kontrolle spart euch im schlimmsten Fall einen teuren und unnötigen Hardware-Kauf – außer ihr wollt unbedingt aufrüsten und seht die Probleme jetzt als Chance für ein überfälliges Upgrade.

5 Anzeichen, die euch warnen, dass eure Grafikkarte bald stirbt

Die allererste Episode von Game of Thrones kostete 10 Millionen Dollar – War so mies, dass kaum wer sie sehen durfte

Heute zählt „Game of Thrones“ zu den erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Der Beginn der Produktion verlief jedoch alles andere als glatt. Denn die Pilotfolge war eine einzige Katastrophe.

Der Beginn von „Game of Thrones“:

  • Die Pilotfolge von „Game of Thrones“ wurde 2009 gedreht, jedoch nie ausgestrahlt  
  • Die neue erste Folge mit dem Titel „Der Winter naht“ erschien dann erstmals 2011 auf dem amerikanischen Sender HBO
  • Das Drehbuch verfassten David Benioff und D.B. Weiss basierend auf der Buchvorlage „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin

Hier seht ihr den Trailer zur Prequel-Serie „House of the Dragon”:

Video starten
House of the Dragon – Englischer Trailer zur Prequel-Serie zu „Game of Thrones“

„Keiner wusste, […] was zur Hölle das war“

Was war das für eine Folge? Vermutlich habt ihr die Pilotfolge von „Game of Thrones“ nie gesehen. Denn das hat kaum jemand – aus guten Gründen. In Interviews mit Entertainment Weekly erzählen verschiedene Beteiligte von den Anfängen des Fantasy-Hits (via 3D Juegos).

Bevor es überhaupt losging, waren Showrunner-Neulinge David Benioff und Dan Weiss bereits 4 Jahre mit der Planung der Serie beschäftigt. Dann starteten endlich die ersten Dreharbeiten in Nordirland und Marokko. Doch das ambitionierte Projekt war nicht leicht umzusetzen.

„Keiner wusste, was wir taten oder was zur Hölle das war“, erinnert sich Nikolaj Coster-Waldau, der Schauspieler von Jaime Lannister. Während der Ankunft von König Robert, einer Schlüsselszene der ersten Folge, habe er sich die ganze Zeit total lächerlich gefühlt. „Es gab nicht die Spur einer Chance, dass dieses Projekt für irgendjemanden ein Game-Changer sein wird“, beschreibt er das Gefühl von damals. Wie gut, dass er damit falsch lag.

Die Gründe für das Scheitern

Was genau ist nun in dieser Pilotfolge schiefgelaufen? „Zuerst dachten wir, alles würde gut laufen. Aber das lag nur daran, dass wir es nicht besser wussten“, erklärt David Benioff.

Vor allem versäumte es die Folge, wesentliche Details der Handlung zu erklären. War man nicht mit der Buchvorlage von George R.R. Martin vertraut, habe man wichtige Momente der Handlung überhaupt nicht verstehen können. So soll nicht klar geworden sein, dass es sich bei Jaime und Cersei Lannister um Geschwister handelt. Das machte die „Inzest-Szene“, die eigentlich eine große Enthüllung ist, völlig belanglos.

Auch in den Szenen mit Daenerys, die damals noch von Tamzin Merchant verkörpert wurde, soll es wohl einige Probleme gegeben haben. Von einem Pferd, das nicht übers Lagerfeuer springen wolle bis hin zu sexuell erregten Pferden, die die Schauspieler beim Dreh von Daenerys’ Hochzeitsnacht ablenkten. Nichts schien so richtig zu funktionieren.

Technisch konnte die Produktion leider auch nicht überzeugen. „Das sieht aus, als wäre es in meinem Garten gedreht worden“, soll jemand festgestellt haben.

Dazu kam, dass vielen Beteiligten das Genre der Serie wohl nicht ganz klar war. „Ist es Fantasy mit Drama-Einfluss? Ist es ein Drama mit Fantasy-Einfluss?“ Man versuchte, den Fantasy-Anteil möglichst gering zu halten, und vor allem die Dialoge „realistischer“ zu gestalten.

Das Ergebnis passte aber offenbar nicht, da es sich im Kern immer noch um eine Fantasy-Geschichte handelt, und nicht etwa um eine rein historische Nacherzählung.

Trotz ordentlichem Budget habe sich die Produktion insgesamt zu „klein“ angefühlt – nicht wie die epische Fantasy-Saga, die es sein wollte.

Wer bekam die Folge zu sehen? Nachdem die Pilotfolge also abgedreht war, präsentierten Benioff und Weiss einigen Freunden und Familienmitgliedern eine grob geschnittene Version. Die Reaktionen waren eher bescheiden.

Ich zeigte die Folge meinem Schwager und meiner Schwägerin, und beobachtete ihre Reaktionen. Man konnte an ihren Gesichtern sehen, wie gelangweilt sie waren. „Das ist irgendwie nichts“, sagten sie. Sie versuchten wirklich, nett zu sein.

David Benioff im Interview mit Entertainment Weekly

Neben den verhaltenen Kommentaren bekamen sie aber auch die ehrlichen Tatsachen entgegengebracht. Der erfahrene TV-Produzent Craig Mazin brachte es auf den Punkt: : „Ihr habt ein riesiges Problem”.

Eine Probe für 10 Millionen Dollar

Wie ging es weiter? Trotz der zahlreichen Probleme bekam die Serie nach diesem Desaster eine zweite Chance von HBO. Benioff und Weiss durften fast das gesamte Material erneut drehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Firma bereits 10 Millionen US-Dollar in das Drachen-Drama gesteckt.

Dabei gab es einige Änderungen, unter anderem auch in der Besetzung. So übernahmen erst jetzt die Schauspielerinnen Emilia Clarke und Michelle Fairley ihre Rollen als Daenerys Targaryen und Catelyn Stark.

Auch wurde an der allgemeinen Verständlichkeit der Handlung, sowohl für den Zuschauer als auch die Schauspieler gearbeitet.

Die bedeutendste Änderung lag in der Tonalität und dem Fokus der Serie. War es in der Pilotfolge noch schwierig, die richtige Balance zwischen „Ernsthaftigkeit und teurem Cosplay“ zu finden, wurde die Serie nun so düster, wie wir sie heute kennen.

Das tat der Serie wirklich gut, auch wenn dadurch vermutlich auch der herrlich skurrile Cameo-Auftritt von George R.R. Marin in einem übertriebenen Pentoshi-Kostüm gestrichen wurde. Meiner Meinung nach ein wirklich tragischer Verlust.

George R.R. Martin als Cameo in der Pilotfolge von Game of Thrones
George R.R. Martin als Cameo in der Pilotfolge von Game of Thrones via George Martin

Insgesamt kann man die Pilotfolge wohl als große Übung betrachten, durch die alle Beteiligten viel lernen konnten und somit den Weg für die finale Serie geebnet wurde. „Wir hatten unglaublichen Glück, eine 10-Millionen-Dollar-Probe bekommen zu haben“, fasst es der Schauspieler von Viserys Targaryen, Harry Lloyd, treffend zusammen.

Auch später kam es immer wieder zu lustigen Situationen bei der Produktion von „Game of Thrones”.

Wie zum Beispiel Pedro Pascal, der Schauspieler von Oberyn Martell, beim Dreh der bekannten Kampfszene zwischen ihm und „dem Berg“ einfach einschlief, erfahrt ihr hier auf MeinMMO:

Pedro Pascal schlief während der Dreharbeiten zu einer berühmten Szene mit „dem Berg“ in Game of Thrones ein

Neues MMORPG aus Deutschland startet noch 2023 auf Steam – Verzichtet auf Grind und PvP

Das MMORPG „The Wagadu Chronicles“ (PC) ist ein neues Spiel, das von einem Indie-Studio aus Berlin entwickelt wird. Es erhält Unterstützung von LoL-Entwickler Riot Games und hat einige sehr interessante Ansätze. Im Dezember startet es offiziell in den Early Access auf Steam.

Was ist das für ein MMORPG? In The Wagadu Chronicles erstellt ihr einen Charakter, sammelt mit diesem Ressourcen und stellt Gegenstände her, die für die Wirtschaft wichtig sind. Jedes Dorf im Spiel hat einen eigenen, lokalen Markt, sodass die Preise hier variieren können.

  • Das Spiel verzichtet auf Klassen, sondern setzt auf unterschiedliche Fähigkeiten, die ihr leveln könnt. Manche davon helfen euch im Kampf, andere sind für Nebenaktivitäten wie Angeln, Landwirtschaft oder Erkundung ausgelegt.
  • Euch erwartet ein rundenbasiertes Kampfsystem, bei dem ihr euren Charakter auf einem Spielfeld korrekt positionieren müsst. An diesem können bis zu 12 Spieler gleichzeitig teilnehmen.
  • Der Fokus liegt nicht auf Grind oder wachsenden Stats, sondern auf der Story.
  • Es gibt keine direkten PvP-Inhalte im Spiel. Allerdings können die Spieler in Gemeinschaften (Gilden) die Kontrolle über Dörfer übernehmen, indem sie die Wächtergeister beanspruchen. Andere Gemeinschaften können jedoch über PvE-Aufgaben diese Dörfer streitig machen.
  • Ein großer Fokus soll auf dem Rollenspiel liegen. Laut eigener Aussage haben viele der Entwickler noch das Roleplay der alten Schule gelernt – mit Stift, Papier und Würfeln. So soll es etwa einen Dialog-Modus geben, in dem mehrere Spieler miteinander interagieren können.

Auch das Setting des Spiels besonders. Die Entwickler selbst bezeichnen es als Afrofantasy-MMORPG. Eure Charaktere haben eine dunkle Hautfarbe, tragen traditionelle Gewänder und lassen sich auch bei der Körperform in eine Richtung anpassen, die für ein klassisches MMO eher ungewöhnlich ist.

Was das MMORPG genau ausmacht, könnt ihr euch in diesem Trailer zum Early Access anschauen:

Video starten
The Wagadu Chronicles – Early Access Trailer

The Wagadu Chronicles erscheint schon im Dezember

Wann startet der Early Access? Wie die Entwickler auf Twitter/X verrieten, startet das MMORPG am 4. Dezember in den Early Access auf Steam.

Zuvor gab es bereits einige Alpha-Tests, an denen ausgewählte Spieler teilnehmen konnten. In rund vier Wochen können jedoch alle Spieler Hand anlegen.

In der Ankündigung zum Start wurden nochmal die wichtigsten Features benannt, etwa das Rollenspiel, die Dörfer, die Spieler selber kontrollieren und aufwerten können, sowie das Minispiel Oware, ein traditionelles Strategiespiel aus Westafrika.

Wie finanziert sich das MMORPG? The Wagadu Chronicles ist mit einer Kickstarter-Kampagne gestartet, über die sie 163.910 Euro sammeln konnten.

Zusätzlich werden sie vom LoL-Entwickler Riot Games unterstützt. Die Firma investiert in verschiedene Start-ups und möchte vor allem unterrepräsentierte Gründer stärken. Dazu gehört auch Twin Drums, das Studio aus Berlin.

Welches Modell das MMORPG selbst verfolgt, also Free2Play, Buy2Play oder Abo, wurde bisher noch nicht verraten. Spästens zum Start im Early Access werden wir es dann feststellen.

Was denkt ihr über The Wagadu Chronicles? Sprechen euch das Spiel und das Setting an?

Ein weiteres MMORPG aus Deutschland ist Teredor, das wir euch hier vorgestellt haben: Neues MMORPG aus Deutschland startet jetzt die Alpha, sagt: „Haben schon Sachen fertig, die erst in 2 Monaten kommen sollten“

Pokémon GO: Ein kleines Detail beim Lichtfestival begeistert Trainer – „Warum ist das nicht permanent?“

Gerade läuft das Lichtfestival in Pokémon GO, das sich um leuchtende Pokémon dreht. Und wie das aussieht, begeistert gerade einige Trainer.

Was ist das Lichtfestival? Im Grunde handelt es sich beim Lichtfestival um ein typisches Pokémon-GO-Event, das ein bisschen Abwechslung in den gewohnten Pokémon-Pool bringt.

Gerade tauchen jede Menge leuchtende Pokémon auf. So feiert etwa das Elektro-Pokémon Blipp sein Debüt, aber auch andere funkelnde Kandidaten wie Lampi, Bubungus, Ponita oder Lichtel sind aktuell unterwegs.

Das ist das besondere Detail: Während des Lichtfestivals kann man einen kleinen Effekt feststellen, wenn es Nacht wird: Einige Pokémon leuchten wortwörtlich, wenn man sie in der Wildnis findet. Sie haben einen kleinen Schein um sich herum, der die nächtliche Map in ein etwas freundlicheres Licht taucht.

Wie das aussieht, zeigt User „PorkChopper11“ im Subreddit „TheSilphRoad“ zu Pokémon GO:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Trainer loben Effekt in Pokémon GO, trägt zur Atmosphäre bei

Nützt das Leuchten was? Rein spielerisch besehen: nicht wirklich. Die Monster sind nicht irgendwie stärker oder haben irgendwelche anderen Boni. Es handelt sich ausschließlich um einen visuellen Effekt, der nachts zu beobachten ist.

Doch dieses kleine Detail macht durchaus etwas aus, finden einige Trainer. Denn: Die Atmosphäre des Spiels profitiert davon, verdeutlichen die Spieler in ihren Kommentaren:

  • „Ich liebe diesen Effekt so sehr, dass ich mir wünsche, er würde das ganze Jahr über anhalten“, schreibt ein User dazu (via reddit).
  • „Warum würden sie das überhaupt ausschalten?“ meint ein anderer (via reddit).
  • „Warum ist das nicht ein permanentes Feature? Zusammen mit verschiedenen saisonalen Karten wie beim Erntefest-Event. Das Spiel sieht 10x besser aus“ (via reddit).

Gibt es mehr solche Beispiele? Grundsätzlich beschreiben einige Trainer, dass ihnen dabei auch andere Event-Effekte in den Sinn kommen, wie etwa die Winter- oder die Halloween-Map-Effekte, von denen sie gern mehr sehen würden. Denn dass ein Event auch visuelle Effekte mitbringt, ist eher in Ausnahmen der Fall.

Aber immer mal wieder bringt Pokémon GO Effekte, die Trainern positiv auffallen. So gab es beispielsweise die Portal-Ringe am Himmel 2021, als Hoopa in Pokémon GO aufkreuzte oder Feuerwerke bei Neujahrsevents. Auch Dinge wie die Meisterball-Animation oder der Fangbildschirm von Shaymin fielen auf, eben weil sie außerhalb des gewohnten waren.

Wie steht ihr zu solchen Effekten? Ist euch die Atmosphäre in Pokémon GO wichtig, oder ist das ein Thema, das für euch weniger relevant ist? Würdet ihr euch mehr visuelle Effekte in Pokémon GO wünschen, die aktuelle Events begleiten? Erzählt es uns in den Kommentaren!

Ihr wollt wissen, was sonst im Spiel los ist? Hier findet ihr die Übersicht aller Events in Pokémon GO im November.

HandOfBlood erklärt, warum er monatelang weg war: „Hätte jeden Beruf der Welt machen können, außer meinen“

Max “HandOfBlood” Knabe (31) meldet sich nach langer Krankheitspause auf YouTube zurück bei seinen Fans. Der 31-Jährige hatte einen hartnäckigen Infekt, der einfach nicht verschwinden wollte und ausgerechnet sein wichtigstes Werkzeug lahmlegte: Seine Stimme.

Der war weg? Seit Mitte September 2023 gab es keine neuen Videos mehr auf den YouTube-Kanälen von Max Knabe alias HandOfBlood. Der Content Creator kämpfte mit einem hartnäckigen Infekt. In einem neuen Video meldet er sich zurück bei seinen Fans und berichtet, wie es ihm so ergangen ist.

Die gamescom 2023 überstand HandOfBlood noch, ohne krank zu werden.

Video starten
Diese Charaktere wären Content Creator in Videospielen

Abwarten und Tee trinken

Was hatte HandOfBlood? Der YouTuber spricht von einem grippalen Infekt, der aber wirklich hartnäckig gewesen sein soll. Krank geworden sei er im August, mitten im Hochsommer. In einem Video, das am 7. November 2023 veröffentlicht wurde, sagt HandOfBlood jetzt: Er sei zu 99 % wieder fit.

Zwischendurch sei es ihm zeitweise besser gegangen, nach einer Weile habe er auch „aus Trotz“ wieder gearbeitet. Während der langen Krankheitspause wurde der YouTuber offenbar zunehmend unruhig: „Und dann war ich auf einmal wieder krank und alles ging von vorne los, nach 6 Wochen. Ich dachte, ich werd’ verrückt.“

Er sagt, er habe nichts Ernstes gehabt, sich auch nicht allzu schlecht gefühlt. Doch ausgerechnet seine Stimme machte dem 31-Jährigen Probleme und gerade die braucht er nun mal für seinen Beruf:

Es war so weird, weil es halt nicht wegging. Und ich war überhaupt nicht mehr ansteckend und auch so topfit, ich hätte wahrscheinlich jeden Beruf der Welt machen können, außer den, den ich ja ausübe: Den ganzen Tag sabbeln.

Kaum 10 Minuten im Video merkt der YouTuber bereits, dass ihn das lange Reden anstrengt. Bis zur vollständigen Genesung heißt es daher erstmal: viel Tee und heiße Zitrone trinken sowie fleißig inhalieren.

Das ganze Video könnt ihr euch hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Teilen erwünscht

Wie geht es jetzt weiter? HandOfBlood erklärt, dass er sich jetzt erstmal „wieder eingrooven“ muss. Er werde zwar jetzt neue Inhalte aufnehmen, müsse das Ganze jedoch noch ein bisschen beobachten und schauen, wie es ihm geht.

Zudem bittet er um das Verständnis seiner Zuschauer, wenn in nächster Zeit mehr Placements kämen, als gewohnt. Da muss der YouTuber jetzt wohl einiges abarbeiten, das während seiner Krankheit liegen geblieben ist. Er sagt aber auch: Rechtfertigen müsse er sich dafür eigentlich nicht, der Content sei ja nicht schlechter.

Eine Bitte hat HandOfBlood dann noch an seine Fans: Sie mögen das Video doch bitte fleißig teilen und allen Bescheid sagen, dass er ein Update veröffentlicht hat. Auf eine Sache hat der 31-Jährige nämlich „keinen Bock“ mehr.

Was stört den YouTuber? HandOfBlood berichtet, dass er während seiner Abwesenheit einige ziemlich unschöne Kommentare erhalten hätte. Einige Zuschauer hätten sich wohl „verarscht“ gefühlt und behauptet, er werde gar nicht mehr zurückkommen oder sich über mangelnde Kommunikation beschwert.

„Wisst ihr, als ob die bezahlen, so, als ob die Eintritt zahlen”, erklärt der YouTuber und wirkt sichtlich genervt von der Anspruchshaltung einiger Fans.

HandOfBlood testet neues Survival-Spiel auf Steam, lobt: „Endlich eine neue Herangehensweise ans Genre“

Blizzard will euren absurd hohen Ansprüchen gerecht werden: „Spieler wollen jeden Tag, jede Stunde neuen Content“

Blizzard-Präsident Mike Ybarra setzt alles daran, den Forderungen der Spieler nachzukommen. Dabei soll die Qualität der Spiele nicht zu kurz kommen. Um so eine Leistung bringen zu können, bedarf es allerdings der Finanzierung durch ebenjene Spieler.

Was fordern Spieler? Mike Ybarra erklärte in einem Interview mit The Verge, dass Spieler täglich oder sogar stündlich neuen Content wollen würden. Die Fans hätten keine Geduld und deshalb wolle Blizzard versuchen, bei konstant hohem Qualitätslevel diesen Ansprüchen gerecht zu werden:

Die Spieler haben keine Geduld. Sie wollen jeden Tag, jede Stunde etwas Neues. Wir versuchen, darauf zu reagieren und gleichzeitig die Blizzard-Qualitätsmesslatte hochzuhalten.

Obwohl es sich dabei um absurd hohe Anforderungen handelt, will Blizzard auf diesen Spielerwunsch eingehen. Doch es würde ein großes Entwicklerteam benötigen, um die Anforderungen umzusetzen. Um das zu stemmen, würden die Spiele die richtige Monetarisierung benötigen.

Dabei würde sich Blizzard nicht davor scheuen, neue IPs ins Leben zu rufen. Ybarra sei dankbar für jede Idee, sei es ein Titel mit einer Spielzeit von 4 Stunden oder ein Langzeitprojekt mit einer Spielzeit von 400 Stunden. Die Hauptsache sei: Wenn ein Spieler sein Geld in Blizzard investiert, solle er sich dabei gut fühlen.

Blizzard hat am vergangenen Wochenende die BlizzCon abgehalten. Alle wichtigen Ankündigungen hat MeinMMO-Autor Benedict zusammengefasst:

Video starten
Live von der BlizzCon 2023: Schreiende Fans und unerwartete Ankündigungen

Auf diese Inhalte will Blizzard in Zukunft setzen

Welche Projekte zur Finanzierung soll es in Zukunft geben? Sowohl World of Warcraft als auch Diablo 4, die Steckenpferde von Blizzard, sollen mit neuen Erweiterungen versorgt werden. Der Fokus von Blizzard liegt also auch weiterhin stark auf Live-Service-Games.

Neben der „Worldsoul Saga“, die mit insgesamt 3 Erweiterungen ein neues Kapitel in WoW aufschlägt, geht es in Diablo 4 im kommenden Jahr in die wilde Natur. Der kostenpflichtige DLC ist für Ende 2024 geplant und soll im Sommer 2024 genauer vorgestellt werden. Passend zum Natur-Thema gibt es in der Erweiterung „Vessel of Hatred“ eine neue Klasse, die der „Spiritborn“ sein soll.

Wie es mit dem Survival-Spiel aussieht, das Blizzard im Januar 2022 ankündigte, verrät Ybarra nicht. Das Spiel solle präsentiert werden, wenn es „bereit ist, sich zu zeigen“. Noch ist nicht klar, wie es dabei mit der Monetarisierung aussehen wird.

Doch Blizzard hat noch weitere Ideen, um die „richtige Monetarisierung“ zu gewährleisten, damit Spieler ständig neuen Content geliefert bekommen. Der Mobile-Bereich sei ein stark wachsender Bereich bei Blizzard, der vermutlich einiges zur Finanzierung beitragen könnte.

Alleine im ersten Jahr konnte Diablo Immortal beispielsweise 525 Millionen US-Dollar einbringen. Deutschland hat einen Anteil von 3,3 Prozent dazu beigesteuert. Ein weiteres Zugpferd, das wohl für einen mindestens genauso großen Erfolg sorgen soll, ist Warcraft Rumble.

Das Mobile-Spiel wurde lang erwartet und ist seit wenigen Tagen live. Ein Release auf PC oder Konsole ist bislang nicht geplant, es handelt sich um ein reines Mobile Game.

Wir dürfen deshalb gespannt sein, welche weiteren IPs wir als Mobile-Variante sehen werden. Solltet ihr gerade mit Warcraft Rumble beschäftigt sein, dürft ihr die 3 Anfängertipps von MeinMMO nicht verpassen:

Warcraft Rumble: 3 Tipps, die ich besser vorher gewusst hätte

Minecraft: Neues Kapitel sieht für Spieler nach einem der besten Star-Wars-Spiele seit langem aus

In einem neuen Minecraft-Kapitel begebt ihr euch auf Reise in die Weiten der Galaxie. Star Wars: Path of the Jedi heißt das neuste Abenteuer in der Pixelwelt, welches in einem Trailer vorgestellt wurde. Schaut ihn hier auf MeinMMO.

Worum geht es? Seit gestern, dem 07. November 2023, bekommt ihr im Marketplace von Minecraft das neue Kapitel Star Wars: Path of the Jedi, welches euch in der Rolle eines Jedi-Ritters auf spannende Abenteuer-Reise schickt.

Versprochen werden eine Reise in neue Welten und die Möglichkeit, der Fantasie in einer fremden Umgebung freien Lauf zu lassen. Die Möglichkeiten sollen bei so vielen unentdeckten Dingen unendlich sein.

Den Trailer zum Kapitel haben wir hier für euch eingebaut:

Video starten
Minecraft Star Wars: Path of the Jedi begeistert Spieler und Star Wars-Fans

Was zeigt der Trailer? Im Trailer seht ihr den Beginn eurer Reise als Jedi-Ritter. Nachdem ihr euer Lichtschwert mit Farbe, Griff und eurer bevorzugten Haltung sowie euren Droiden farblich individualisiert habt, entlässt euch der Rat für eure Reise.

Zu sehen sind im Trailer daraufhin Kämpfe in Raumschiffen oder auf verschiedenen Planeten. Gemeinsam mit euren Freunden oder alleine könnt ihr zum Beispiel wild bewachsene oder wüstenähnliche Planeten besuchen.

Der Trailer präsentiert euch auch schon eine Vielzahl an Gegnern, welche man aus dem Star Wars-Universum kennt. So kämpft ihr unter anderem gegen die flinken Droideka oder IG-100-Magnawachen. Zum Schluss stellt sich euch im Trailer sogar der Sith-Lord Darth Maul in den Weg.

Im Kampf nutzt ihr dafür nicht nur euer Lichtschwert. Auch die Macht werdet ihr zu eurem Vorteil nutzen können und zum Beispiel riesige Blöcke auf eure Gegner schleudern.

Neben den Kämpfen stellt euch eure Reise und eure Mission, der Macht Gleichgewicht zu bringen, vor verschiedene Rätsel, welche ihr gemeinsam lösen könnt. So müsst ihr zum Beispiel die Macht nutzen, um Gebilde an ihren richtigen Platz zu setzen und einen neuen Weg zu öffnen.

Wie sind die Reaktionen? Unter dem Trailer auf dem Kanal von PlayStation (via YouTube) schreiben vor allem Fans von Star Wars, ähnlich wie User JayKayofficia, dass dies unironisch nach einem besseren Spiel aussieht als die meisten Star-Wars-Spiele der letzten Jahre.

So schreibt auch User badbatsukablyet1768: Wenn Minecaft mehr Star Wars schafft, als Star-Wars-Spiele. Gute Arbeit, Disney.

In ihren Kommentaren unter dem Trailer auf dem Minecraft-Kanal via YouTube zeigen sich die Spieler ziemlich begeistert über dieses Kapitel und einige merken an, dass der Trailer eher nach einem ganz eigenen Spiel aussieht.

So findet zum Beispiel User TootieLive, dass dieses Kapitel nach mehr Aufwand aussieht als jedes Minecraft-Update der letzten 5 Jahre. Auch User thundertrps4905 findet, dass es unglaublich aussieht und eher wie ein eigenständiges Spiel wirkt.

Einige der Kommentare haben wir hier für euch zusammengetragen:

  • nerdbird985 schreibt: Ich und mein kleiner Bruder genießen dieses Kapitel so sehr. Als große Star Wars-Fans sind wir wirklich glücklich. […] Das Studio dahinter hat fantastische Arbeit geleistet.
  • lolgoodbye8197 schreibt: […] das wird das erste Mal sein, dass ich etwas vom Marketplace in Minecraft kaufe […]
  • BrodyLehnertz schreibt: So froh, dass die Skins zurück zu 8×8 sind, sieht viel besser aus als diese ultra realistischen Skins

Was haltet ihr von dem Trailer? Bekommt ihr dabei Lust auf ein Minecraft-Abenteuer mit eurem Lichtschwert? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.

Steam: Neues Aufbauspiel sieht aus wie ein Mix aus Minecraft und Forager – hat 95 % positive Bewertung

Asmongold will WoW Hardcore auf Twitch spielen, löst gewltigen Spieler-Ansturm aus

Der Twitch-Streamer Asmongold hatte seiner Community versprochen, einen Hardcore-Charakter in WoW Classic zu spielen, wenn Blizzard „Classic Plus“ ankündigt. Blizzard kündigte auf der BlizzCon 2023 mit der “Season of Discovery” so etwas Ähnliches für WoW Classic an und Asmongold wollte sein Versprechen einhalten.

Um was ging es beim Versprechen?

  • Asmongold hatte seiner Community versprochen, wenigstens einige Zeit, WoW Hardcore Classic zu spielen, wenn Blizzard „WoW Classic Plus“ ankündigt. Bei WoW Hardcore hat der Held nur ein Leben und der Spieler muss neu beginnen, wenn der Held ein einziges Mal stirbt.
  • Unter „Classic Plus“ versteht Asmongold eine Weiterentwicklung von WoW basierend auf einem früheren Spielstand, weil das „Retail WoW“, also das “moderne WoW”, seiner Ansicht nach nicht mehr zu retten ist. Dafür sei es „zu aufgebläht“.
  • Bei Classic Plus würde WoW etwa auf dem Stand von 2009 in eine andere Richtung weiterentwickelt werden, mit neuen Raids und Quality-of-Life-Features.
Video starten
Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“

Streamer muss Versprechen einlösen, WoW Hardcore zu spielen

Deshalb musste er das Versprechen einlösen: Blizzard hat auf der BlizzCon 2023 zwar kein „Classic Plus“ angekündigt, aber mit der „Season of Discovery“ etwas Ähnliches. So soll die Season nun WoW Classic tatsächlich anders weiterentwickeln als im Original, indem man Glypen bringt, welchen Klassen neue Fähigkeiten verliehen:

  • Magier können Heilen
  • Schurken, Schamanen und Hexenmeister sollen tanken können
  • Außerdem will man in der offenen Welt einige Spielinhalte verstecken

Für Asmongold war das genug, um sein Versprechen wahrzumachen und einen Hardcore-Charakter zu erstellen.

Asmongold und seine Community überfluten Hardcore-Server

So wollte er sein Versprechen einlösen: Asmongold erstellte sich einen Level 1 Warlock namens „Classicplusx“ auf dem Hardcore-Server „Defias Pillager“. Das tat er aber live im Stream.

Schon während des Einloggens am Spawnpunkt der Alllianz waren um ihn herum Hunderte anderer Level-1-Allianz-Spieler gespawnt.

Auf dem Weg nach Stumwind wuchs die Masse rasch auf Tausende an, die um ihn herum liefen, zauberten, Fähigkeiten spammten und ihm anboten, Gold zu spenden.

Nach etwa 37 Minuten, in denen Asmongold vor allem in der Menge und seiner eigenen Bedeutsamkeit badete (via Youtube), beendete der Streamer die Show und sagte: Er würde ja gerne spielen, aber es seien einfach zu viele Menschen. Er könne gar nichts machen und wolle auch keinen umbringen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Das steckt dahinter: Das war ziemlich klar eine PR-Aktion, auch um zu zeigen, wie verdammt groß und bedeutsam Asmongold in der WoW-Community ist. Das hat er beeindruckend zur Schau gestellt.

Natürlich kann er nicht „einfach so“ einen Charakter auf einem Server erstellen und dann „wie ein normaler Spieler“ WoW Hardcore zocken, wenn er das alles live auf Twitch überträgt.

Wie sehr Asmongold diese Beliebtheit auch manchmal nervt, kann man an dieser Geschichte erahnen:

Der Vorzeige-Nerd von Twitch darf keine Freundin haben: „Ich will, dass er unglücklich und einsam ist wie ich.“

WoW: Fliegen auf den Dracheninseln freischalten – So geht’s

Ab heute könnt ihr in WoW: Dragonflight das normale Fliegen freischalten. Wir verraten euch, wie das geht.

Mit dem Start von Patch 10.2 Wächter des Traums gibt es nicht nur ein neues Gebiet und einen neuen Raid, sondern auch einige andere Freischaltungen. Eine der am längsten geforderten Wünsche dabei ist die Fähigkeit, die gewöhnliche Flugfähigkeit auch auf den Dracheninseln verwenden zu können. Bisher ist es nämlich nur möglich, das „dynamische Fliegen“, also das Drachenreiten, zu benutzen.

Mit Patch 10.2 Wächter des Traums könnt ihr euch aber nun das gewöhnliche Fliegen verdienen. Wir verraten euch, wie das funktioniert.

Video starten
4 Minuten Gameplay zum Drachenreiten, dem neuen Feature in WoW Dragonflight

Fliegen in Dragonflight schnell freischalten

Was muss man tun? Um das gewöhnliche Fliegen freizuschalten, benötigt ihr den Meta-Erfolg „Pfadfinder der Dracheninseln“. Das Prinzip ist bereits aus anderen Erweiterungen bekannt. Allerdings sind die einzelnen Erfolge dieses Mal deutlich einfacher freizuschalten und den allergrößten Teil davon dürftet ihr bereits haben, wenn ihr aktiv World of Warcraft spielt. Die 8 einzelnen Teile des Meta-Erfolgs sind:

  • Erwachende Hoffnung: Schließt die Hauptquestreihe an der Küste des Erwachens ab.
  • Ohn’e Fleiß kein Preis: Schließt die Hauptquestreihe in den Ebenen von Ohn’ahra ab.
  • Azurblaue Alpinisten: Schließt die Hauptquestreihe im Azurblauen Gebirge ab.
  • Fragt mich nicht, wie man das schreibt: Schließt die Hauptquestreihe in Thaldraszus ab.
  • Glut von Neltharion: Schließt die Hauptquestreihe auf dem Weg zur und in der Zaralekhöhle ab.
  • Erforscher der Dracheninseln: Erkundet alle Regionen der Dracheninseln vollständig.
  • Erkundung der Zaralekhöhle: Erkundet die Zaralekhöhle vollständig.
  • Erkundundet den Smaragdgründen Traum: Erkundet den Smaragdgründen Traum vollständig.

Solltet ihr aktiv gespielt haben, dann wird lediglich der letzte Teil des Erfolgs, also die Erforschung des Smaragdgrünen Traumes, noch fehlen:

WoW Dragon Isles Pathfinder
So sieht das bei aktiven Spielern aus.

Was bringt das normale Fliegen? Auch wenn das Drachenreiten bei den allermeisten Spielerinnen und Spielern sehr gut ankam, gibt es doch einige, die sich an diese neue Art des Reisens schlicht nicht gewöhnen können und dem Ressourcen-System mit Elan nichts abgewinnen können.

Auch zum Farmen von Kräutern und Erzen ist das alte Fliegen für manche angenehmer, zusätzlich zu dem Bonus, dass man auch einfach mal „in der Luft afk gehen“ kann – das ist mit dem Drachenreiten nicht möglich, da die Drachen dann zu Boden sinken würden.

Habt ihr das Fliegen bereits freigeschaltet?

Wie es im nächsten Addon “The War Within” weitergeht, haben wir hier aufgezeigt.

WoW: Patch 10.2 „Wächter des Traums“ ist live – das solltet ihr heute noch tun

Der neuste Patch für World of Warcraft ist live. Wir verraten euch, was euch erwartet und was ihr heute auf jeden Fall tun solltet.

Das Warten hat ein Ende, denn heute ist World of Warcraft Dragonflight in sein letztes großes Kapitel gestartet. Der neue Patch 10.2 Wächter des Traums ist live und bringt jede Menge neue Inhalte, um die Spielerinnen und Spieler wieder für einige Wochen zu unterhalten. Wir verraten euch, was im neusten Patch steckt und was für Aktivitäten ihr möglichst bald in Angriff nehmen solltet.

Video starten
WoW: Wächter des Traums – Launch Trailer

Was sollte man erledigen? Wie zum Start jedes neuen Patches, solltet ihr euch zu Beginn vor allem mit der Story auseinandersetzen. Sobald ihr einloggt und das Gebiet der Dracheninseln betretet, werdet ihr automatisch eine Quest von Merithra angeboten bekommen. Diese möchte, dass ihr in den Smaragdgrünen Traum eilt, um den neuen Weltenbaum Amirdrassil darauf vorzubereiten, in die Existenzebene von Azeroth überzugehen.

  • Schließt die Questreihen im Smaradgrünen Traum ab.
  • Sammelt Ruf bei der neuen Fraktion „Traumwächter“, um Ruhmstufen zu erreichen.
  • Nehmt an den neuen öffentlichen Events wie der „Superblüte“ teil.
  • Sammelt Schätze und besiegt seltene Feinde, für Belohnungen wie Reittiere, Pets oder neue Verwandlungen für Druiden.
  • Ihr könnt „klassisches Fliegen“ für die Dracheninseln freischalten

Mehr Details rund um Patch 10.2 haben wir hier für euch.

Wann startet der Raid? Wie üblich habt ihr noch eine Woche Zeit, um euch auf den Raid „Amirdrassil“ vorzubereiten. Denn erst am 15.11.2023 beginnt die dritte Saison von Dragonflight und damit auch der neue Raid. So solltet ihr genug Zeit haben, um euch die neue Zone in aller Ruhe anzuschauen und die Story zu erleben, bevor es gegen Fyrakk und die Bewohner der Feuerlande in das letzte große Gefecht von Dragonflight geht.

Ein besonders lukratives Item ist dabei eine neue, legendäre Zweihand-Axt, die es für alle Stärke-Klassen im Spiel gibt. Ihr könnt sie euch im Raid verdienen und werdet sie ziemlich sicher bis zur nächsten Erweiterung tragen.

Kommt da noch mehr? Ja. Auch wenn Patch 10.2 das letzte „große“ Update von Dragonflight ist, haben die Entwickler bereits angekündigt, dass noch weitere Patches folgen werden. Es soll noch einen Epilog geben, der die Geschichte abschließt und dann langsam hin zur Handlung der nächsten Erweiterung „The War Within“ führt. Außerdem gibt es auf jeden Fall noch eine Saison 4 (ähnlich wie in Shadowlands), in der alle Raids noch einmal relevant werden. So soll die Wartezeit bis zum nächsten Addon verkürzt werden und es noch genug zu tun geben.

Habt ihr schon in Patch 10.2 Wächter des Traums reingeschaut? Wie gefällt euch das neuste Update von WoW?

Neues Strategie-Spiel auf Steam ist für Fans von Warhammer 40k, zeigt eine Zukunft, in der niemand leben will

Auf Steam ist eine kostenlos spielbare Demo für das Strategie-Spiel Zephon gestartet, ein Mix aus Warhammer 40k und Civilization 6, mit starkem Fokus auf dem Kampf. Das Strategie-Spiel findet in einer nahen Zukunft statt, in der die Apokalypse weite Teile der Menschheit ausgelöscht hat. Menschen und Maschinen verteidigen die Reste unserer Zivilisation gegen Geschöpfte wie aus einem Albtraum.

Das ist die Geschichte von Zephon:

  • In Zephon wurde die Menschheit einer göttlichen Prüfung unterzogen, bei der die meisten versagt haben und daher zermalmt wurden. Milliarden von Leben wurden in einem Augenblick ausgelöscht, in „Asche verwandelt und in alle Winde zerstreut.“
  • Nach der fast gänzlichen Auslöschung der Menschheit kämpfen die Überreste der Zivilisation mit Waffen, Fahrzeugen und ihrer Technik gegen albtraumhafte Kreaturen in einer verwüsteten Welt.
  • Das Spiel soll 2024 auf Steam erscheinen, Im Moment ist bereits eine kostenlose Demo auf Steam spielbar. Die Demo wiegt etwa 3,13 GB und ist in wenigen Minuten heruntergeladen.
Video starten
Gameplay-Trailer zum Strategiespiel Zephon

Städtebau und viel Kampf in einer albtraumhaften Version unserer Welt

An was erinnert das Spiel? Zephon ist im Kern ein 4X-Spiel wie Civilizations VI oder Age of Wonders 4, aber mit einem starken Fokus auf den Kampf, wie etwa Warhammer 40k.

Ihr beginnt mit einem Engineer (in anderen Spielen wäre das ein Siedler); zwei Infanterie-Truppen und einem Fahrzeug, könnt eine erste Stadt gründen, seht euch aber auch rasch gewaltigen Monstern gegenüber, die einigen Runden Dauerbeschuss brauchen, bis sie endlich besiegt sind. Gesteuert wird auf einer Art Hexfeld-Karte im Rundenstrategie-Modus.

Der Ausbau-Teil der Stadt sieht solide, wenn auch etwas minimalistisch aus. Dazu gibt es einen Forschungs-Baum und Diplomatie, wie man das kennt.

Im Vergleich zu einem Civilization VI ist der Fokus auf die Kämpfe deutlich ausgeprägter: In Zephon ist die Welt feindselig. Hier hat man keine 30 Züge, um in Ruhe die Umgebung zu erkunden, wie in klassischen 4X-Spielen.

Wen das Spiel von der düsteren Stimmung und den mythologischen Untergangsanleihen an Warhammer 40k erinnert, der liegt richtig. Das Game stammt von den Proxy Studios, die stecken auch hinter Warhammer 40.000: Gladius – Relics of War, probieren sich hier aber an einigen IP aus.

Die Demo gibt auf einer kleinen Karten einen ersten Einblick in das Spiel und das Gameplay – Strategiefans dürften sich hier rasch zu Hause fühlen.

Die meisten werden sich nach einem kurzen Einspielen aber wahrscheinlich erstmal zurücklehnen und darauf warten, bis das Spiel 2024 richtig erscheint und man sich ein genaues Bild machen kann, wie tief und stimmungsvoll Zephon wirklich ist.

Das Szenario klingt schon mal nach Abwechslung zu den gängigen Titeln:

Die 12 besten Strategiespiele für PC mit Multiplayer 2023

Eine Serie auf Netflix ist für alle, die ein dramatisches GTA sehen wollen

Mit „Top Boy“ werden Zuschauer auf Netflix in eine Drama-Serie hineingezogen, die bewegende Schicksale und gesetzloses Leben auf der Straße zur Schau stellen. MeinMMO-Autor Christos hält nichts von Netflix-Serien, doch diese hat ihn tagelang beschäftigt.

Was ist das für eine Serie? Die Serie lautet „Top Boy“ und spielt im fiktiven Ghetto „Summerhouse“ in London. Es handelt sich jedoch nicht um den Vorgänger von 2011, sondern der Fortsetzung, die 2019 auf Netflix produziert und weitergeführt wurde.

Top Boy erzählt dabei die Geschichte von jungen Erwachsenen und Teenagern, die in diesem Ghetto aufwachsen und gemeinsam in den Sozialsiedlungen leben. Bei den Bewohnern handelt es sich dabei zum Großteil um jamaikanische Einwanderer, die vom System in London nicht oder kaum unterstützt werden.

Die Serie geht dabei aber einen anderen Weg, denn es wird nicht nur die Härte der Straßen und Gangs demonstriert, sondern auch die Schicksale und das Leid, die ihre Familien erdulden müssen. Zuerst dachte ich „Top Boy“ wäre ein klischeehaftes Sammelsurium von Möchtegern-Gangstern, die zeigen wie cool es auf der Straße ist, doch ich habe mich echt geirrt.

Video starten
Top Boy – Trailer zur Netflix-Serie von Staffel 1 (Deutsch)

Packende Spannung mit harter Realität

Was macht die Serie so gut? Ich bin sowieso ein Fan von Serien, die realistische Schicksale zeigen und demonstrieren, wie hart das Leben sein kann. Im Falle von „Top Boy“ hätte ich jedoch nie gedacht, dass mich die Serie so mitfiebern lassen kann.

Es ist vor allem die Spannung, rund um die Charaktere, die Folge für Folge dazustoßen und sich weiter entwickeln. Jamie, einer der Hauptdarsteller der Serie, nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Er möchte seine beiden jüngeren Brüder unterstützen und sie in Summerhouse versorgen, doch das geht nur mit seiner Gang und dem Drogenhandeln.

Da beide Eltern verstorben sind, sieht er keine andere Wahl als die Straße. Somit reißt er die Chance an sich und versucht der nächste „Top Boy“, also Boss von Summerhouse zu werden und die Konkurrenz auf den Straßen zu dezimieren.

Der Fokus der Geschichte liegt jedoch nicht nur auf dem Drogenhandel, es sind auch die Hintergrundgeschichten der einzelnen Figuren. Jeder Charakter führt eine Art Doppelleben: Jamie etwa versucht, auf der Straße Geld zu verdienen und seinen Bruder gleichzeitig vor der harten Realität zu bewahren.

Leid rückt dabei immer näher, denn die Familien werden entweder von der Einwanderungsbehörde drangsaliert oder geraten ins Visier anderer Gangs, obwohl sie nichts dafür können.

Es ist ein Spagat zwischen harter Realität, dem Gesetz der Straße und der Aufopferung, für die Familie alles zu tun, auch wenn schlussendlich Blut an den Händen klebt. Die Serie bleibt dabei spannend und überrascht mit weiteren Schicksalen und Wendungen, die man so nicht vorhersehen kann.

Ich halte dennoch nicht viel von Netflix-Serien, da ich oft das Gefühl hatte, sie wurden lieblos und ohne besondere Tiefe produziert, doch bei „Top Boy“ mache ich eine Ausnahme. Ich würde sogar meinen, es ist die beste Serie, die ich 2023 angeschaut habe und das gute ist, sie bekam dieses Jahr auch ihre abschließende Staffel spendiert.

Wer sich also drei Staffeln voller Nervenkitzel anschauen will und das ohne einen nervigen Cliffhanger, sollte sich „Top Boy“ nicht entgehen lassen und keine Sorge: Der Vorgänger ist nicht notwendig, um die Fortsetzung zu verstehen.

Unser Tech-Autor Benedikt berichtet von seiner aktuellen Serie, doch die geht in eine ganz andere Richtung: Eine Serie auf Netflix ist so spannend, weil sie Freunde zu erbitterten Feinden macht

Endet WoW nach der Worldsoul Saga? – Blizzard gibt eine klare Antwort

Manch einer hat Sorge, dass World of Warcraft nach den nächsten drei Erweiterungen zu Ende sein könnte. Blizzard hat dazu klar Stellung bezogen.

Dass Blizzard mit der „Worldsoul Saga“ gleich drei Erweiterungen angekündigt hat, sorgte anfänglich für viel Freude. Doch nach dem ersten Hype mischte sich dann die Sorge in diese Ankündigung. Denn könnte das vielleicht bedeuten, dass nach „WoW: The Last Titan“ das Zeitalter von World of Warcraft beendet ist und die Entwicklung aufhört?

Um alle Spielerinnen und Spieler zu beruhigen, die diesen Gedanken haben, hat sich der General Manager John Hight zu dem Thema geäußert und erklärt: Mit World of Warcraft ist noch nicht Schluss.

Video starten
WoW: The War Within – Alle großen Features der neuen Erweiterung

Woher stammt die Info? Im Gespräch mit dem Magazin Digital Trends sprach John Hight über die Zukunft des Spiels. Dabei ging es nicht nur um die kommenden drei Erweiterungen, sondern auch die Zeit danach.

Was wurde gesagt? Auf die Frage hin, wie denn die „Worldsoul Saga“ das aktuelle Kapitel abschließen würde, gab er eine recht klare Antwort, die Sorgen beschwichtigen dürfte:

Das ist nicht das Ende von World of Warcraft, das ist das Ende dieses großen Kapitels. Wir werden auch danach noch mehr Erweiterungen erschaffen.

Dennoch soll es einige Änderungen geben. Denn World of Warcraft will in der Zukunft die Erweiterungen in schnellerer Reihenfolge veröffentlichen.

Aktuell beträgt die Zeit zwischen zwei Erweiterungen ungefähr 24-30 Monate, also etwa mehr als zwei Jahre. Hight sagte im gleichen Interview dazu:

Unser ultimatives Ziel ist es, Content in einer zuverlässigen Geschwindigkeit zu veröffentlichen, sodass Spielerinnen und Spieler wissen, wann sie die nächste Erweiterung erwarten können. Wir würden das gerne häufiger machen, denn wir wollen nicht, dass die Leute zwei Jahre auf ein Addon warten.

Wir sind zwar noch nicht bereit, uns auf eine neue Release-Geschwindigkeit festzulegen, weil wir erst das gesunde Mittel finden müssen: Zwischen unserer Zeit, die wir brauchen und dem Zeitpunkt, wann Spieler uns signalisieren, dass sie bereit sind.

Die Zukunft von World of Warcraft sieht also durchweg positiv aus. Mehr Content, mehr Erweiterungen und noch lange kein Ende in Sicht. Zumindest vorerst – denn oft wird auch Kritik laut, dass WoW doch langsam mal eine „Relaunch“ in Form von „WoW 2“ benötigen würde.

Immerhin – für die ganze Worldsoul-Saga müsst ihr knapp 810 Euro einplanen.

Logitech verpasst der beliebtesten Gaming-Maus für Shooter-Pros ein Upgrade – Wie gut ist der Nachfolger?

Die G Pro X und die Superlight gehören zu den beliebtesten Mäusen unter Shooter-Profis. Mit der Superlight 2 hat Logitech den Nachfolger vorgestellt, der auf dem Papier etliche Verbesserungen mit sich bringt. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat den Nachfolger getestet und verrät, ob die Maus immer noch empfehlenswert ist.

Mit der G Pro X Superlight 2 hat Logitech den Nachfolger seiner beliebten Shooter-Maus vorgestellt. Während das Design gleich bleibt, bekommt vor allem das Innere ein paar ordentliche Upgrades verpasst.

Doch lohnen sich die Upgrades überhaupt und ist auch der Nachfolger eine Empfehlung wert? Denn immerhin spielen etliche bekannte E-Sportler mit dem Vorgänger. Werft ihr etwa einen Blick auf prosettings.com, spielen etliche Profis mit einer Superlight.

Wer hat da getestet?

Ich besitze mittlerweile über 20 Gaming-Mäuse und habe über 15 Tastaturen getestet. Privat besitze ich mittlerweile auch über 10 Sets an In-Ear-Kopfhörern. Bei MeinMMO teste ich seit 2019 Hardware für unsere Leser. Neben dem PC und der PS5 bin ich mittlerweile auch auf dem Steam Deck unterwegs.

Die G Pro X Superlight 2 hat mir der Hersteller für einen Test zur Verfügung gestellt.

fragt meinmmo benedikt

Benedikt Schlotmann
Hardware-Redakteur MeinMMO

Technische Details:
SensorHero 2
AuflösungBis zu 32.000 DPI
SwitchesLightforce-Switches: opto-mechanische Hybrid-Switches
Tasten5 Tasten
DesignSchwarze, Weiße oder Rosa Gehäuse. Keine RGB-Beleuchtung.
Gleitfüße2
Kabel   Abnehmbares 2,0 m USB-C-Kabel
Gewicht60 Gramm
Preis (UVP)169,99 Euro

Lieferumfang, Design und Aufbau

Wie sieht der Lieferumfang aus? Neben der Gaming-Maus befindet sich der USB-Dongle, ein USB-C-A-Ladekabel und ein Adapter für G PowerPlay, das kabellose Ladesystem von Logitech.

Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.

Wie ist die Maus aufgebaut? Die Maus könnt ihr in verschiedenen Farben kaufen, ich nutze im Test das schwarze Modell. Alternative Farben wären noch weiß und pink.

  • Auf der Oberseite der Maus befinden sich die Haupttasten und dazwischen das Zwei-Wege-Mausrad.
  • Auf der Unterseite befindet der Schalter zum An- und Ausschalten und das Fach für den USB-Dongle.
  • Alternativ könnt ihr die Unterseite gegen den Adapter für das kabellose PowerPlay-System von Logitech wechseln.

Was mir tatsächlich fehlt, ist ein dedizierter Schalter, um die DPI umzuschalten. Möchte ich mitten im Gefecht die DPI-Stufe wechseln, muss ich entweder umständlich in die Software wechseln oder muss die Seitentasten der Maus extra mit den DPI-Stufen belegen. Dann lassen sich die Daumentasten aber nicht mehr anderweitig nutzen.

Logitech G Pro X Superlight 2 Lieferumfang

Verarbeitung

Das Gehäuse der Maus fühlt sich hochwertig an. Die Lightforce-Switches versprechen auf dem Papier eine deutlich bessere Haltbarkeit als die bisher verbauten Omron-Switches. Insbesondere soll sich das immer wieder auftauchende Doppelklick-Problem mit den neuen Switches erledigt haben. In meinen rund zwei Wochen, in denen ich mit der Maus gespielt und gearbeitet habe, konnte ich die Dauerhaltbarkeit nicht nachprüfen.

In der G502X Lightspeed sind jedoch die gleichen Switches verbaut und diese machen bei mir seit über einem Jahr keine Probleme.

Das Mausrad ist so gut wie geräuschlos und knarzt nicht. Die Maus selbst macht beim Schütteltest ebenfalls keine hörbaren Geräusche.

Ein Nachteil ist jedoch, dass Fingerabdrücke und nasse Finger schnell auf der Maus sichtbar werden. Das ist störend, immerhin lässt sich die Maus aber komfortabel reinigen. Eine schmutzabweisende Oberfläche wäre mir aber lieber gewesen.

Software

Bei der G Pro X Superlight 2 kommt die Software-Suite G Hub von Logitech zum Einsatz. Diese funktioniert bei mir problemlos und lässt sich im Alltag problemlos bedienen. Mit 150 Megabyte im Arbeitsspeicher ist die Software größer als von anderen Herstellern.

Über die Software lassen sich problemlos verschiedene DPI-Einstellungen vornehmen oder bereits voreingestellte Setups für verschiedene Genres (MMORPG, MOBA, Shooter) auswählen. Eigene Settings lassen sich ebenfalls speichern.

Die Zuweisungen einzelner Tasten mit Sonderfunktionen funktioniert via Drag-and-Drop und werden dann automatisch gespeichert.

Optional lassen sich übrigens auch Voreinstellungen für die Maus von anderen Spielern nutzen. Mit einem Klick kann man dann die Community nach Voreinstellungen für bestimmte Spiele durchsuchen und mit einem weiteren Klick aktivieren und bei Bedarf liken. Das ist aber alles rein optional und wird einem nicht aufgezwungen. Wer will, der kann den ganzen Kram auch einfach ignorieren.

Auf der nächsten Seite lest ihr alles zu Gewicht, Ergonomie und Akkulaufzeit.

Gronkh zeigt auf Twitch seinen geheimen Keller-Garten: „Man merkt, dass er Minecraft liebt“

Erik „Gronkh“ Range ist einer der erfolgreichsten Streamer im deutschen Twitch. Abseits der Kamera hat der 46-Jährige aber neben dem Zocken noch ein besonderes Hobby: In seinem Keller entsteht ein Gemüse-Garten.

Normalerweise zeigt Erik „Gronkh“ Range seinen Zuschauern auf Twitch hauptsächlich Gameplay oder unterhält sich mit ihnen in „Just Chatting“. Kürzlich nahm er seine Zuschauer in einem Stream jedoch mit auf eine spontane Room-Tour – in den Keller.

Video starten
Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

Gronkh spielt Minecraft im Keller

Was gibt es in Gronkhs Keller zu sehen? Hauptsächlich Gurken. Der Twitch-Streamer hatte bereits im August davon berichtet, testweise ein paar Gurken angepflanzt zu haben. Seitdem gab es immer wieder kurze Updates aus der Gronkh’schen Gemüseabteilung.

Wer nun allerdings an einen weitläufigen Garten mit säuberlich angelegten Beten denkt, und sich Gronkh beim Gärtnern mit Sonnenhut vorstellt, liegt falsch. Stattdessen hat der Twitch-Streamer eine Art Gemüse-Plantage im Keller angelegt, mit kastenförmigen Kübeln, aus denen Gurken, Tomaten und Paprika sprießen.

Ein YouTube-Video, das am 5. November 2023 auf dem „Best of Gronkh“-Kanal auf YouTube erschien, fasst er die Gärtner-Updates in einem übersichtlichen Video zusammen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wie kommt das an? Ganz hervorragend. In den Kommentaren auf YouTube zeigen sich einige Zuschauer begeistert: Sie schreiben, dass sie ihm stundenlang dabei zuschauen könnten oder fordern ganze Videos nur zu dem Thema Gärtnern.

Andere fühlen sich an das bekannte Minecraft erinnert, mit dem Gronkh einst auf YouTube Bekanntheit erlangte. Man würde merken, wie sehr er das Spiel liebt, wenn er über Gurken und Bewässerungssysteme spricht, so ein Zuschauer.

Tatsächlich erinnern die Kanister in ihren Regalreihen vage an Minecraft-Blöcke. Zudem sind automatische Farmen seit jeher ein beliebtes Thema in der Survival-Sandbox.

Quadratisch, praktisch, gut? Gronkhs quaderförmigen Pflanzkübel erinnern an Minecraft.

So schreibt ein Fan: „Ich frage mich, wann der Wasser-Ablauf im Gang kommt – damit die abgebauten Gurken direkt via Monsterfalle & automatischem Filtersystem in die Kisten nebenan einsortiert werden …“ Ein paar besonders schöne Reaktionen haben wir hier für euch zusammengestellt:

„Normale“ Menschen: Pflanzen wachsen im Garten mit Sonnenlicht

Erik: Pflanzen wachsen mit künstlichem Licht und optimierten Nährstofflösungen

Next Step: autonome Ernte- und Verarbeitungsmaschinen

Der Junge richtet sich einen Selbstversorgerbunker im Keller ein und braucht diesen dann nie wieder zu verlassen. Einzige Kommunikation zur Außenwelt ist dann der Stream.

eib01 via YouTube

Schnabi72 denkt schon einen Schritt weiter: „Andere Influencer bringen Energy-Drinks oder sowas raus, Gronkh verkauft eingelegte Gurken. Ich seh’s kommen.“

Auch derEngelderNacht blickt in die Zukunft: „Irgendwann zeigt uns Gronkh seine Hühner, Kühe und Schafe. Und noch sein Keller-Getreifefeld.“ Insgesamt scheinen sich alle vor allem zu freuen, ihrem Streamer bei etwas zuzusehen, das ihm offenbar so viel Freude bereitet.

Wofür das Ganze? Gronkh erklärt, dass er keine großen Pläne mit dem Gemüse hätte. Für ihn sei das erstmal ein „Proof of Concept“. Er möchte lernen, wie das alles funktioniert. Da kommt bei ein paar Zuschauern die Frage auf, wofür der Twitch-Streamer da eigentlich übt.

Sie scherzen, dass der Twitch-Streamer bald eine Marihuana-Plantage im Keller betreiben könnte. Gronkh hingegen scheint sich erstmal damit zufriedenzugeben, im Stream ein paar selbst gezogene Gurken snacken zu können.

Zumindest hat er ein Hobby gefunden, auf das er ausweichen kann, wenn er „zu alt zum Spielen“ ist: Twitch: Gronkh hat deutliche Worte an Kritiker, die behaupten: „Du bist zu alt zum Spielen“

„Star Wars“-Regisseur hatte eine seltsame Bekleidungsregel für Prinzessin Leia – „Keine Unterwäsche im Weltall“

George Lucas, der Regisseur der ersten „Star Wars“-Filmtrilogie hatte eine besondere Vorgabe an das Kostüm von Prinzessin Leia: Sie dürfe keinen BH tragen. Auf die Frage warum lieferte er eine interessante Antwort.

Carrie Fisher († Dezember 2016) wurde als Prinzessin Leia in den Star-War-Filmen international bekannt und gefeiert. Regisseur George Lucas hatte damals ganz konkrete Vorstellungen, wie die Figur im Film aussehen sollte.

Ein Detail schien im dabei so wichtig, dass er der Schauspielerin eine bestimmte Vorgabe machte, was das Kostüm anging.

Hier seht ihr einen Trailer zu dem vierten Star-Wars-Film mit Carrie Fisher:

Video starten
Star Wars Episode IV – Trailer zur Download-Fassung

„Also würdest du von deinem eigenen BH erdrosselt werden“

Carrie Fisher schrieb in ihrem Buch aus dem Jahr 2008 mit dem Titel Wishful Drinking über die spezielle Vorgabe des Regisseurs.

Im ersten Star-Wars-Film der Original-Trilogie trug Carrie Fisher in ihrer Rolle als Leia ein weißes Kleid. Am ersten Tag des Drehs kam der Regisseur zu der Schauspielerin her, schaute das Kostüm an und meinte: “Du kannst keinen BH unter dem Kleid tragen”. (via buzzfeednews)

Daraufhin frage Carrie Fisher, was der Grund dafür sei. Der Regisseur antwortete: „Weil … es keine Unterwäsche im Weltall gibt“.

Dabei soll der Regisseur sehr überzeugend geklungen haben: „Als ob er im Weltall gewesen sei, sich umgeschaut hätte und er keinerlei BHs oder Unterhosen oder Slips gesehen hätte.“

Später bei einer Show in Berkeley lieferte George Lucas Backstage der Schauspielerin noch eine ausführlichere Erklärung, warum man keinen BH im Weltall tragen sollte, wie Carrie Fisher in ihrem Buch schrieb:

So, also was passiert, ist, dass du ins Weltall reist und schwerelos wirst. So weit, so gut, richtig? Aber dann dehnt sich dein Körper aus??? Aber dein BH macht das nicht – Also würdest du von deinem eigenen BH erdrosselt werden.

Carrie Fisher in Wishful Drinking, via buzzfeednews

Der Chewbacca-Darsteller hatte bei den Dreharbeiten zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter beinahe einen fatalen Unfall gehabt. Mehr dazu könnt ihr hier bei unseren Kollegen von Moviepilot nachlesen.

Carrie Fisher nahm das humorvoll und kommentierte weiter in ihrem Buch: „Ich erzähle meinen jüngeren Freunden, dass ich, egal wie ich abtrete, möchte, dass berichtet wird, dass ich im Mondlicht ertrunken bin, erwürgt von meinem eigenen BH.“

Wer Star Wars liebt und auf der Suche nach weiteren guten Sci-Fi-Filmen ist, sollte in dieser Liste vorbeischauen. Vielleicht ist ja etwas für euch dabei:

Die 13 besten Science-Fiction-Filme laut IMDb

Baldur’s Gate 3: Spieler entziffert geheime Inschrift auf der Unterwäsche eines Dämons

Ein Spieler in Baldur’s Gate 3 hat die mysteriöse Inschrift auf der Unterwäsche eines Dämons für euch übersetzt. MeinMMO verrät euch, was dahinter steckt.

Spoiler: Der Artikel enthält Spoiler über den dritten Akt von Baldur’s Gate 3.

Baldur’s Gate 3 ist ohne Zweifel ein Spiel, das immer wieder versteckte Überraschungen und Easter Eggs bereithält. Nun hat ein Spieler eine besondere Entdeckung im dritten Akt gemacht. Er entzifferte die geheimnisvolle Botschaft auf der Unterwäsche eines Dämons.

Video starten
Macher von Baldur’s Gate 3 zeigen intime Liebes-Szene mit einem Bären und werden direkt gebannt

Die geheime Botschaft auf Haarleps Dessous

Was genau hat der Spieler entdeckt? Im dritten Akt trefft ihr auf einen Charakter namens Haarlep, ein Inkubus, der in Raphaels Haus der Hoffnung zu finden ist… und ein besonderes verführerischen Talent besitzt. Dort liegt Haarlep auf einem prächtigen Bett in aufreizenden Leder-Dessous.

Haarlep fordert euch zu einem verführerischen Spiel der Begierde auf. Ein genauerer Blick auf die Unterwäsche lohnt sich. Ein Spieler namens Shattered-Earth hat die mysteriöse, infernalische Inschrift auf Haarleps Dessous entziffert.

Die Botschaft lautet: 1.000 lovers in 1 body – auf Deutsch so gut wie: 1.000 Liebhaber in einem Körper – was auf die Verwandlungskünste von Haarlep hindeuten könnte. Denn Haarlep ist in der Lage, das eigene Aussehen beliebig zu verändern, weshalb er in Form von Raphael erscheint.

Hier könnt ihr den Reddit-Post mit der Inschrift sehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Wie kann man nun diese Inschrift interpretieren? Die Community diskutiert genau über diese Frage unter diesem Reddit-Beitrag.

Wir haben euch einige Kommentare zusammengefasst:

  • Historical_Pen8920 ist der Meinung, die Inschrift könne eher als Warnung für unseren Helden gesehen werden.
  • FallenChocoCookie betont: Ich würde sagen, das ist effiziente Werbung.
  • Shattered-Earth stimmt zu und schreibt: JA, als ich es übersetzte, dachte ich: Warte, das ist wie eine Werbung für Sexspielzeug LOL

Ein unerwarteter Einblick in Haarleps dämonische Botschaft hat zweifellos die Fantasie der Baldur’s Gate 3-Spieler beflügelt. Die Interpretationen der Nachricht „1.000 Liebhaber in einem Körper“ variieren von einer stolzen Werbung für Haarleps verführerische Fähigkeiten bis hin zu einer möglichen Warnung vor den riskanten Abenteuern mit diesem Inkubus-Liebhaber.

Baldur’s Gate 3 hat noch weitere Botschaften versteckt: Ihr wollt mit infernalischen Runen im Gesicht Eindruck schinden? Dann prüft lieber nicht, was sie bedeuten

Quelle(n):
  1. PC Gamer