Neuer Shooter erinnert an „Sea of Thieves“, aber statt Piraten und Meer gibt’s Dampf-Walker und Wüste

Wer keinen Sand mag, sollte jetzt lieber wegschauen: Für alle anderen könnte „Sand“ (PC) vielleicht die spannendste Alternative zum Piratenspiel „Sea of Thieves“ sein, die es auf Steam gibt.

Wie heißt das Spiel gleich wieder? „Sand“ – Dahinter steckt ein Ego-Shooter, der euch alleine oder im Koop einen riesigen Dampf-Walker steuern lässt. Den werdet ihr brauchen, um den Wüstenplaneten, auf dem ihr euch befindet, nach Schätzen abzugrasen und euch vor anderen Spielern zu schützen.

Der Mech (im Spiel Trampler genannt) wird nicht nur euer liebstes Fortbewegungsmittel sein, sondern auch eure stärkste Waffe. Klassische Schusswaffen gibt es zwar, doch werdet ihr von einem anderen Trampler angegriffen, helfen euch diese herzlich wenig weiter.

Das Spiel wird vom Studio Hologryph entwickelt, das zuletzt am Multiplayer-Spiel „Secret Neighbor“ mitgewirkt hat. „Sand“ wurde bislang nur für Steam angekündigt. Ob weitere Plattformen folgen werden, ist noch unklar.

In einem Trailer stellen die Entwickler die laufenden Burgen vor:

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Sand: Die Entwickler des Shooters präsentieren ihre Wüstenläufer

Trampler-Editor und PvP-Kämpfe

Was zeigen die Devs im Trailer? Ihr könnt euch für einen der vorgefertigten Trampler entscheiden, oder euch in einem Editor selbst einen zusammenbauen. Spielt ihr alleine, bietet sich ein kleiner oder mittelgroßer Trampler an. Größere Exemplare bieten zwar mehr Platz, müssen aber auch von mehreren Personen gesteuert werden.

Da ihr mit eurem Trampler auch kämpfen werdet, solltet ihr beim Bau auf die Verteidigung achten. Aussichtstürme können dabei helfen, Feinde über große Distanzen zu erspähen, während montierte Geschütze euch die nötige Feuerkraft verleihen. Je mehr Module ihr eurem Trampler hinzufügt, desto langsamer wird er und umso schwerer lässt er sich manövrieren.

Wie sieht das Gameplay aus? In der Wüste lassen sich Aufträge erledigen, die euch Belohnungen geben. Das kann zum Beispiel Munition für eines eurer Geschütze sein. Auf euren Reisen werdet ihr auch auf andere Spieler und ihre Trampler treffen, deren Schätze ihr euch unter den Nagel reißen könnt. Der realistische Look könnte „Sand“ daher für all diejenigen interessant machen, denen „Sea of Thieves“ zu drollig aussieht.

Wer will, kann sich auf Steam bereits für einen kommenden Playtest zum Spiel anmelden. Dieser soll im frühen vierten Quartal 2024 stattfinden. Mehr dazu findet ihr hier: Mortal Engines in gut? Ein neues Endzeit-Spiel auf Steam setzt auf sandige Shooter-Action mit mobilen Festungen

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum der berühmte Sand-Hasser Anakin Skywalker nach seinem Wechsel auf die dunkle Seite eine andere Lichtschwertfarbe hatte? Wenn ja, dann findet ihr hier einen MeinMMO-Artikel über alle Lichtschwertfarben in Star Wars und ihre Bedeutung.

Destiny feiert morgen 10. Geburtstag – Es gibt kostenlose Rüstungen, Titel und Infos zur Zukunft von Destiny 2

Morgen, am 9. September, wird die Spiele-Reihe Destiny zehn Jahre alt. Bungie verspricht eine Feier und Informationen zur Zukunft der Franchise. Mit Destiny 2 – Codename Frontiers soll es bald weitergehen.

Was ist für den 10. Geburtstag geplant? Bungie sagt, man wird den 10. Geburtstag von Destiny in Destiny 2 „locker und leicht feiern“. In einem Blogpost am Montag, dem 9. September, um 17 Uhr deutscher Zeit will man die Details bekanntgeben.

Angekündigt ist schon jetzt, dass es zum 10. Geburtstag einiges gibt:

  • Kostenlose legendäre Rüstungen
  • einen lustigen Titel
  • einige Bunige-Rewards

So fing mal alles an:

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Destiny – Become Legend Official Trailer

Bungie klingt sehr vorsichtig, wenn man über die Zukunft spricht

Was erfahren wir zur Zukunft? Morgen um 17 Uhr soll es einen Blog geben, in dem Game Director Tyson Green und Narrative Direct Alison Lührs erklären, wie es mit Destiny 2: Codename Frontiers weitergehen soll.

Der Plan sieht vor, dass man die Spieler regelmäßig darüber auf dem Laufenden hält, wie es mit Destiny weitergeht.

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Tyson Green.

Man warnt jetzt schon: Die Updates könnten noch etwas roh sein – man sei noch „früh in der Entwicklung“.

Zudem wolle man keine großen Erwartungen wecken: Es sollen eher kleinere Neuigkeiten sein, die man als Destiny-Spieler so wegknuspern kann, und kein riesiger Blog-Beitrag, der Spieler mit Informationen erschlägt. Man will sich mehr Zeit lassen.

Was wir aktuell über die Zukunft von Destiny 2 wissen, haben wir in einem Artikel zusammengefasst.

Destiny 2 hat gerade erst begonnen

Was sagt man noch? Es gibt dann noch einige salbungsvolle Worte, die aktuell etwas hohl klingen.

„Die Reise habe erst begonnen“ – heißt es. Die Sage von Licht und Dunkel sei zu Ende, aber die Zukunft von Destiny liege noch vor dem Spiel. Er gäbe viel zu entdecken, das Universum sei groß, hell und voller Wunder.

Bei Bungie hat man in den letzten Monaten zahlreiche Mitarbeiter verloren, fast um ein Drittel ist das Studio geschrumpft, aber nicht alle Mitarbeiter sind ganz weg. 75 arbeiten unter Sony an einem neuen Shooter: Die 75 zu Sony verschobenen Leute von Destiny arbeiten wohl an einem neuem SF-Shooter – Und ihr Boss ist ein berühmter Entwickler

Blizzard erklärt offiziell, wie ihr WoW am besten solo spielt – Wie gut sind die Tipps?

The War Within ist die neuste Erweiterung für World of Warcraft und nie war solo spielen so leicht. Blizzard hat das offenbar erkannt und einen Guide veröffentlicht, der erklärt, wie ihr das MMORPG World of Warcraft am besten alleine angeht. MeinMMO hat sich die Tipps genauer angesehen.

Wie gut klappt solo zocken?

Das sind die Tipps von Blizzard: Die Entwickler haben im offiziellen Blog einen Post mit Tipps zum Solo-Spielen veröffentlicht. Dort gibt es Infos zu den allgemeinen Funktionen von WoW wie auch zu den neuen Features aus The War Within.

Der Guide richtet sich offenbar an neue Spieler, die gerade erst mit WoW anfangen. Blizzard empfiehlt etwa:

  • die Insel der Verbannten für Stufe 1-10, anschließend Dragonflight für Stufe 10-70 und dann den Einstieg in The War Within
  • Anhänger-Dungeons zum Leveln, um Dungeon-Quests abzuschließen
  • Berufe, um noch ein wenig Bonus-Erfahrung mitzunehmen
  • außerdem gibt’s Tipps dazu, wie ihr Chat-Kanäle verlasst oder Spieler ignoriert und weiterführende Links zu Guides und Co.

Zudem preist Blizzard die Tiefen an, die neuen, kurzen Solo-Dungeons aus The War Within, die ihr mit einem NPC-Begleiter abschließt. Aber wie sinnvoll sind diese Tipps nun eigentlich?

Wenn ihr einen kleinen Vorteil in The War Within braucht – so findet ihr 2 kostenlose 34-er Taschen:

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WoW schenkt euch zwei 34-Platz Taschen – Hier findet ihr sie

Blizzards Solo-Guide – Gut für Einsteiger, aber nicht effizient

Wenn ihr mit WoW vollkommen neu anfangt, ist der Solo-Guide von Blizzard ziemlich nützlich. Die Tipps zielen nicht darauf ab, den schnellsten und effizientesten Weg zu wählen, sondern sollen euch das Spiel und seine Funktionen näherbringen.

Alleine die Anhänger-Dungeons eignen sich dazu hervorragend, so lernt ihr eure Klasse kennen und könnt euch in verschiedenen Rollen ausprobieren, ohne möglicherweise Druck ausgesetzt zu sein. Da World of Warcraft mittlerweile so komplex geworden ist, dass selbst MeinMMO-Dämon Cortyn Addons braucht, ist ein solches „An-die-Hand-nehmen“ durchaus ratsam.

Wollt ihr aber möglichst schnell solo leveln, helfen euch die Tipps nur wenig. Die beste Erweiterung zum Leveln ist etwa selbst nach aktuellem Stand noch Warlords of Draenor, weil ihr hier Bonus-Ziele für viel Erfahrung ohne großen Aufwand abschließen könnt. Idealerweise mischt ihr WoD mit Dragonflight, um am Ende etwas Start-Ausrüstung für The War Within zu haben.

In The War Within ist es dann am einfachsten, durchgehend nur Dungeons abzuschließen. So könnt ihr Charaktere innerhalb von wenigen Stunden auf Stufe 80 bringen – verpasst aber eben die Story, falls ihr sie noch nicht kennt. Dass solche Tipps aber sinnvoll sind, wissen wir schon seit Jahren: 67 % von euch sehen WoW als ein Solo-Spiel, nur 10 % bevorzugen Gruppen

Bibi Blocksberg hatte einen kleinen Bruder, der nach den ersten Folgen plötzlich verschwand

Die blonde Hexe Bibi Blocksberg hat mit ihren verrückten Zaubersprüchen viele Kinderherzen höher schlagen lassen. Zusammen mit ihren Eltern lebt sie in Neustadt. Doch wusstet ihr, dass Bibi Blocksberg einen kleinen Bruder hatte?

Wer war der kleine Bruder? In den ersten 7 Hörspielfolgen von Bibi Blocksberg hatte die freche Hexe noch einen kleinen Bruder. Er hieß Boris Blocksberg, war 8 Jahre alt und hatte schwarze, lockige Haare. Leider stritten sich die beiden oft, weil Boris eifersüchtig auf Bibis Hexenkräfte war.

Doch seit der 8. Folge tauchte Boris nicht mehr auf. Viel schlimmer noch: Die Familie leugnet seitdem seine Existenz. In der Folge namens Babysitter wünscht sich Bibi beispielsweise, Geschwister zu haben. In der Folge namens Die Computerhexe sagt Vater Bernhard Blocksberg sogar, dass die Familie nur aus 3 Personen bestehen würde.

In Folge 9 von Bibi Blocksberg wird sogar erklärt, wieso Boris verschwunden ist. Doch offiziell gibt es sogar zwei Gründe, warum Boris nicht mehr bei seiner Schwester leben kann.

Selbst in den Live-Action-Filmen und -Serien taucht Boris nicht auf:

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Bibi & Tina – Der offizielle zur 1. Staffel auf Amazon Prime

Bibi Blocksberg sollte der Star sein

Was ist mit ihm passiert? Innerhalb der Geschichte wird erklärt, dass Boris zu seinen Großeltern an die Nordsee gezogen sei. Der Junge soll nämlich an einem Husten gelitten haben. Die frische Seeluft täte ihm da gut. Doch trotz des Umzugs kam Boris nie zu Besuch, selbst an Ostern und Weihnachten nicht.

Der Kiddinx-Verlag, der für die Produktion der Hörspiele verantwortlich war, hatte im Jahr 2013 ein Statement abgegeben, wieso Boris Blocksberg verschwinden musste. Die Antwort: Damit Bibi Blocksberg der Star bleibt.

Die Serie „Bibi Blocksberg“ wurde 1980 unter dem Namen „Eene meene Hexerei“ gestartet und war in ihrer ursprünglichen Konzeption nach eine Familienserie, die die Abenteuer der Blocksbergs erzählen sollte. Nach den ersten sechs Folgen wurde aufgrund der Reaktion der Hörer, die sich lieber mehr Abenteuer um die kleine Hexe Bibi wünschten, die Konzeption leicht verändert. Die Serie wurde klar auf die kleine Hexe fokussiert, in „Bibi Blocksberg“ umbenannt und die dramaturgisch starke Konkurrenzfigur des Bruders „rausgeschrieben“, wie es so schön heißt.

KIDDINX STUDIOS im August 2013, via New Kids and the Blog

Den Machern der Serie sei heute klar, wie harsch die Entscheidung damals war. Doch der Erfolg der Serie hätte gezeigt, dass sie sich richtig entschieden hätten. 

Es gibt noch einen weiteren Grund, wieso Boris verschwand: Elfie Donnelly, die Erfinderin von Bibi Blockberg, erwähnte in einem Interview, dass die Namen Boris und Bibi zu ähnlich seien. In der Serie sollte es um ein starkes Mädchen gehen, weshalb die Geschichte so abgeändert wurde.

Könnte Boris zurückkehren? Der Verlag betonte, dass eine Rückkehr von Boris ebenso harsch sei wie sein Verschwinden. Mehrere Generationen von Kindern seien ohne Boris aufgewachsen. Man wolle die Kinder nicht verwirren, indem man Boris zurückkehren lässt. 

Dementsprechend gehen wir davon aus, dass wir Boris Blocksberg nie wieder sehen werden. Der Verlag betonte zudem, dass er auch nie wieder erwähnt werden wird. Somit müssen sich die älteren Fans, die sich noch an Boris erinnern können, gedanklich von ihm verabschieden.

Bibi Blocksberg hat es leider nicht in die Top 5 der beliebtesten Kinderserien weltweit geschafft. Dafür gibt es zwei bekannte Animes, die beim jungen Publikum besonders beliebt sind: In den Top 5 der beliebtesten Kinderserien landen 2 Animes – Einer davon sogar auf dem 1. Platz

Das 1. neue Blizzard-Spiel seit Jahren ist tot – Jetzt tauchen 6 Bilder des Survival-Spiels auf

Blizzard hat jahrelang an einem Survival-Spiel gearbeitet, das nach der Übernahme durch Microsoft noch vor Release abgewürgt wurde. In einem Forum haben Nutzer nun Bilder gezeigt, die das Spiel angeblich zeigen und es erinnert stark an das, was ihr aus dem Survival-Genre in den letzten Jahren so kennt.

Was ist das für ein Spiel?

Das sind die Bilder: In russischen Social Media wurden Bilder geteilt, die angeblich Odyssey zeigen sollen (via neogaf.com). Zu sehen sind dort rudimentäre Gameplay-Schnipsel eines möglichen Survival-Spiels.

In einem Auswahl-Rad sind diverse Werkzeuge und Waffen zu sehen, darunter eine Flöte oder ein Zauberstab. Das Waffen-Design erinnert stark an Warcraft, was zumindest für eine Blizzard-Herkunft sprechen könnte.

Die Optik ähnelt dabei dem, was ihr aus dem neuen Survival-Hit Enshrouded oder Aloft kennt: Ein bunter Comic-Stil mit viel Grün, Bergen und Ruinen. Dazu sind klassische Survival-Elemente wie ein Crafting-Menü zu sehen, aber auch RPG-Inhalte wie Attribute und Skill-Punkte.

Ein Screenshot ist dabei besonders spannend. Hier wurde der Charakter von einem anderen Spieler getötet und hat dabei einiges an Beute sowie Haltbarkeit seiner Rüstung verloren. Es hätte also vermutlich sogar PvP gegeben.

Optisch erinnern die Bilder von Odyssey stark an das ziemlich entspannte Survival-Spiel Aloft:

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So fliegt ihr auf einem Gleiter aus Gras durch die Welt von Aloft

Survival-Game war „fast fertig“, als Microsoft den Stecker zieht

„Hätte gegeben“, weil das Spiel im Januar 2024 eingestellt worden ist. Nachdem Microsoft Blizzard gekauft hat, wurde Odyssey nicht mehr weiterentwickelt. Einige Entwickler können seitdem an anderen Projekten arbeiten, viele stehen vor dem Nichts.

Warum es zu dieser Entscheidung kam, ist nicht bekannt – zumal Odyssey mehr oder weniger fertig gewesen sein soll, wie es in einem Leak von 2023 heißt. Der damalige Chef, Mike Ybarra, soll es schon gespielt haben.

Dass Blizzard Spiele absägt, die man nicht für gut genug hält, ist seit früher Zeit eine Philosophie des Studios. Selbst dann, wenn die Spiele schon kurz vor Release stehen. Über die Jahre und später unter Activision wurde die Praxis allerdings aufgeweicht.

Heute arbeitet Blizzard gleich an mehreren Projekten, viele davon kleiner und mit einem eigenen Team für genau solche Spiele. Die Entwickler für diese Games kommen von vielen anderen Studios. Mindestens eines der Projekte soll aber deutlich größer werden: Blizzards neues Spiel ist ehrgeiziger als Diablo 4 oder Overwatch 2, soll sich jahrzehntelang in euer Hirn brennen

Quelle(n):
  1. neogaf.com

Spieler stapelt absurd viel Schaden in Baldur’s Gate 3, kann fast alles mit einem Schuss seines Bogens ausschalten

Pfiffige Spieler finden in Baldur’s Gate 3 immer wieder Wege, um unerhört stark zu werden. Die Grundlage erlaubt, sich völlig zu entfalten – dazu gehört auch, absurd viel Schaden zu verursachen. Das zeigt nun ein Spieler, der bis zu 130 Schaden pro Schuss macht.

Wie funktioniert das mit so viel Schaden?

  • In Baldur’s Gate 3 könnt ihr Schaden aus verschiedenen Quellen stapeln – das heißt, die Schadens-Würfel addieren sich unter bestimmten Umständen
  • Mit dieser Mechanik werden etwa Bomben enorm stark, wenn ihr die richtigen Items tragt und die richtigen Wurf-Techniken nutzt.
  • Der Spieler NnmnsP auf Reddit hat Ähnliches mit seinem Bogen angestellt, nur dass sein Charakter standardmäßig so viel Schaden anrichten kann.

So setzt sich der Schaden zusammen: Okay, ab hier wird es etwas kleinteilig und nerdig. Die verschiedenen Schadens-Quellen sind spezifisch. Fangen wir mit dem Grund-Schaden an:

Das alleine ergibt bereits einen Wert von 1d8+23. Das ist NnmnsP aber noch nicht genug, er sucht sich also noch weitere Möglichkeiten, um den Schaden zu steigern:

  • +2 Säure-Schaden durch den Ätzenden Ring aus Akt 1
  • +2d4+1 Feuer-Schaden durch Mintharas Seelenmal
  • +1d4 Blitz-Schaden durch Elementarwaffe
  • +1d4 psychischer Schaden durch den Ring der seltsamen Kanalisierung aus der Githyanki-Krippe (nur bei Konzentration)
  • +1d6 Gift-Schaden durch das Amulett „Rache der Brutmutter“
  • +1d4 gleißender Schaden durch Mantel des Kreuzfahrers
  • +1 Schaden durch Macht des Inquisitors (wobei das abhängig vom Charisma ist)
  • +1d4 durch Bolzen des himmlischen Lichts, die Waffen-Fähigkeit von Gontr Mael

Übrigens: So findet ihr Gontr Mael.

Das ergibt standardmäßig einen Schaden von 35 bis 65. Nun nutzt NnmnsP aber noch einen Pfeil des Untotenschlachtens, was den Schaden gegen Untote verdoppelt – also 70-130 Schaden ergibt. Diese Pfeile gibt es für jeden Gegner-Typen, ihr könnt also von dem Bonus immer profitieren.

Ihr wollt mehr nützliche Tipps? So zaubert ihr mehrmals pro Runde:

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Baldur’s Gate 3: Zwei Zauber in einem Zug wirken

Der Schaden tötet so schon fast alle Gegner – und es geht noch härter

Den gestapelten Schaden könnte man durch einige Optimierungen sogar noch weiter erhöhen. Führt etwa ein Schurke den Bogen, könnte er mit einem Hinterhältigen Angriff noch einen zusätzlichen Würfel hinzufügen.

Der Nutzer schreibt in den Kommentaren: Mit dem Titanensehnenbogen sei da noch mehr zu holen. Dieser Bogen fügt den Stärke-Bonus hinzu – gerade in Verbindung mit einem Trank der Wolkenriesenstärke eine beachtliche Summe. Irgendwann wird’s dann aber Overkill, denn zum Vergleich:

  • Eine von Gortaschs Wachen in seinem Boss-Raum hat 93 Lebenspunkte im normalen Modus.
  • Eine Stahlwache kommt auf 206 Lebenspunkte.
  • Gortasch selbst hat 275 Lebenspunkte.

Spätestens ein kritischer Treffer, der die Würfel verdoppelt, würde im allerbesten Fall also ausreichen, um so ziemlich alles in Akt 3 mit einem Schuss zu töten – selbst Bosse.

Diese absurden Schadens-Zahlen sind nichts, was ihr für einen Durchgang wirklich braucht. Die Community von Baldur’s Gate 3 und allgemein von Dungeons & Dragons steht aber drauf, solche Kombinationen zu finden.

Gerade in Videospielen von Larian hat sich um das Ausnutzen bestimmter Mechaniken ein echter Kult entwickelt und so etwas wie eine eigene Magieschule, die „Barrelmancy“, oder „Fassmagie.“ Die spezialisiert sich drauf, Gegner einfach zu pulverisieren: Den meisten Schaden macht ihr nicht mit Feuerball – So werdet ihr Fassmagier

Hinter Space Marine 2 steckt die gewaltige Lore von Warhammer 40k – Ein Fan erklärt kurz und knapp, was ihr wissen müsst

Mit Space Marine 2 kommt bald ein neuer Koop-Shooter im bekannten und riesigen Sci-Fi-Universum von Warhammer 40.000 auf PC, PS5 und Xbox. Warhammer ist nun aber bekannt für seine uralte, verzweigte und sich ständig ändernde Lore. Ein potentieller Spieler fragt, wie viel er dazu wissen muss – und bekommt die perfekte Antwort geliefert.

Was ist Space Marine 2 für ein Spiel?

Hier findet ihr, was die ersten Tests zu Space Marine 2 sagen.

Das müsst ihr zur Story von Space Marine 2 wissen: Auf Reddit fragt ein Nutzer: „Ich weiß nichts über Space Marines/Warhammer, ist das Spiel was für mich?“ Er hat die Befürchtung, dass das fehlende Wissen seinem Spielspaß im Wege stehen könnte.

Zwar habe er immer ein beiläufiges Interesse an Warhammer gehabt, sich aber nie tiefer damit befasst. Direkt im ersten Kommentar gibt ein Spieler eine treffende Antwort samt Zusammenfassung. Er meint, fehlendes Wissen sei kein Problem und erklärt:

Hier ist ein bisschen Lore, falls es dich interessiert. Du spielst einen Space Marine, einen genetisch modifizierten Supersoldaten, der dem Imperium der Menschheit dient und einen Gott namens Imperator verehrt. Leutnant Titus, den du spielst, ist der Haupt-Charakter der Kampagne, einer dieser Space Marines – genauer, einer vom Kapitel der Ultramarines (stell dir die Kapitel als Unterfraktionen der Marines vor, jede ist anders).

[Titus] hat die Aufgabe, seinen Rang als Captain zurückzuerlangen, nachdem er den in den Ereignissen vom ersten Spiel verloren hat. Deine Gegner sind Tyraniden, ein Schwarm biologischer Aliens, die alle Biomasse in ihrem Weg zerstören, um sich davon zu ernähren. […]

Dein Ziel: Alles abknallen, das nicht menschlich ist. Kleines Extra: Die Menschen in leichter Rüstung, die du am Boden siehst, sind die Imperiale Armee / Astra Militarum, normale Leute mit Waffen an der Frontlinie.

Graftyman6 auf Reddit

Die Zusammenfassung ist sehr knapp und recht dürftig im Vergleich zur gesamten Lore von Warhammer, für die Erklärung von Space Marine 2 aber vollauf ausreichend. Hier geht es schließlich vorrangig darum, viele Käfer mit großen Waffen platt zu machen – wie in Helldivers 2. Und als netten Bonus gibt es einen Koop-Modus.

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Neuer Trailer zeigt fast 8 Minuten Multiplayer-Gameplay vom blutigen Schlachtfest in Space Marine 2

Warhammer ist viel mehr als nur gezüchtete Übermenschen

Das bedeutet nun nicht, dass Story in Space Marine 2 absolut unwichtig ist. Bereits im ersten Teil gab es großes Lob für die erzählte Geschichte und es gibt Fans, die sich Teil 2 nur wegen der Story ansehen wollen.

Titus ist mittlerweile eine bekannte Person und in Space Marine 2 Teil eines Kill Teams der Deathwatch. Für alle Nicht-Nerds ist das nur ein cooler Titel, aber Warhammer-Fans dürfte bei so etwas schnell der Mund wässrig werden.

Mit etwas Wissen über die Welt findet ihr deswegen überall im Spiel Details oder Informationen, die Spieler ohne Ahnung sicherlich übersehen. Ob das den Spielspaß mindert, müsst ihr selbst entscheiden. Wenn ihr wenigstens Grundlagen wollt: Hier erklären wir, wer überhaupt der Imperator ist.

Die Welt von Warhammer 40k besteht dabei nicht nur aus Space Marines und anderen Übermenschen mit Superkräften und Powerrüstung. Es gibt haufenweise Außerirdische (oder „Xenos“) mit spannenden Hintergründen und normale Menschen.

Das Imperium selbst bietet schon interessante Abwechslung zu den Space Marines, etwa die Kriegerpriesterinnen der Adepta Sororitas, die Maschinenpriester der Adeptus Mechanicus oder die Inquisition. Und wenn ihr die ganz besondere Truppe der Freihändler oder Rogue Trader selbst erleben wollt, gibt es dazu sogar ein eigenes Spiel: Das neuste Warhammer-Spiel zeigt, was 40k wirklich gut macht – Verzichtet auf gezüchtete Übermenschen

Diablo 4 geht einen der größten Kritikpunkte an – Das sagen Experten dazu

Aktuell könnt ihr Season 6 und Vessel of Hatred auf dem offiziellen PTR von Diablo 4 testen. Zwei Experten haben sich die neuen Features angeschaut und ihr Feedback dazu abgegeben. Das Spiel soll dann härter sein, aber die Experten finden, dass es weiterhin zu leicht ist.

Das könnt ihr gerade testen:

  • Noch bis zum 11. September läuft der PTR zu Season 6 und Vessel of Hatred, auf dem ihr neue Inhalte testen könnt. Unter anderem findet ihr neue Schwierigkeitsstufen, ein neues Level-System, Runen und überarbeitete Items.
  • Blizzard hat die Endgame-Inhalte überarbeitet und im Prinzip die Funktion von Alptraum-Dungeons und der Grube getauscht. Dazu dient die Grube dann dazu, Schwierigkeitsstufen freizuschalten.
  • Monster-Level werden nicht länger angezeigt, ihr Level entspricht immer der Schwierigkeitsstufe, auf der ihr spielt – genau wie die Inhalte und die offene Welt an sich.

Zuvor wurden die Weltstufen in Diablo 4 oft kritisiert. Weltstufe 4 bietet Spielern auf hohen Leveln keine Herausforderung mehr, außer man sucht sich gezielt härteren Content. Die offene Welt ist jedoch für viele uninteressant.

Was hat es mit den härteren Stufen auf sich? Mit den neuen Schwierigkeitsstufen hatte Blizzard das Ziel, dass Spielerinnen und Spieler ihre Herausforderungen und Belohnungen steuern können. Sie haben gemerkt, dass viele Spieler Spaß daran haben, die Level von Gegnern mit den „gequälten“ Versionen der Bosse und dem „Entweihten Gedankenkäfig“ zu erhöhen (via Blizzard).

Nach den anfänglichen Schwierigkeitsstufen kommen die Qual-Stufen, die schließlich die Schwierigkeit im Endgame bestimmen sollen. Monster haben das Level der Schwierigkeitsstufe und je höher die Qual-Stufe, desto mehr reduzieren sich eure Rüstungs- und Widerstandswerte. Die höchste Stufe ist Qual 4 – aber Experten meinen: Die kann jeder mit einem starken Build „crushen.“

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Trailer zu Diablo 4 Vessel of Hatred gibt Einblick in die Story der Erweiterung

„Ihr werdet das Spiel einfach crushen“

Das kritisieren die Experten: In einem YouTube-Video äußert Diablo-Experte Raxxanterax, dass das Ziel für die „Blaster“ in Diablo 4 ist, von Qual 2 auf Qual 4 aufzusteigen. Jedoch sei der Grind viel einfacher, als Blizzard es angekündigt hat, sagt der Experte.

Er erzählt, dass er im Prinzip bis Qual-Stufe 4 mit schlechtem Gear und fehlenden Aspekten und Glyphen durchmarschiert ist.

Auf Qual 4 hat Raxxanterax sich dann zu der „gequälten“ Version von der Bestie im Eis begeben und auch zu Lilith, dem härtesten Boss im Spiel. Zwar konnte er die Bestie im Eis besiegen, allerdings dauerte der Kampf lange und er ist ein paar mal gestorben, berichtet der Diablo-Experte. Gegen Lilith habe er keine Chance gehabt. Schon vorher scheiterten selbst OP-Builds an dem harten Boss.

Seiner Meinung nach ist das Freischalten der Qual-Stufen nicht repräsentativ dafür, wie die Welt der Qual-Stufe dann ist. Das sei aber genau richtig, findet Raxxanterax. Dazu sagt er: „Du bekommst den Schlüssel zur Burg und darfst hineingehen, aber das bedeutet nicht, dass du schon bereit bist, sie zu räumen – zumindest kannst du es versuchen.“

Mit Vessel of Hatred kommen Runenwörter und Söldner ins Spiel, die euch im Kampf zusätzlich unterstützen. Raxx merkt an, dass ihm das beim Testen offensichtlich noch fehlte, ebenso gutes Gear. Dazu sagt er:

Aber da ich so viele Dinge nicht hatte – niedriges Item-Level, wenig Rüstung, keine zusätzlichen fünf Ränge der Aspekte, keine Runenwörter, keinen Söldner, keine Vollendung, keine richtigen Härtungen – die Liste ist endlos. Aber sobald man all das hat, bin ich zu 100 % sicher, dass die Blaster des Spiels Qual 4 einfach absolut dominieren werden. Ihr werdet es einfach crushen.

Raxxanterax meint, die Reise zu den Qual-Stufen und besonders das Endgame, sollte härter sein. Qual 2 bis Qual 4 sind als großer Anreiz gedacht, allerdings kann jeder, der einen ganzen Tag investiert und einen starken Build spielt, am ersten Tag Qual 4 erreichen – oder zumindest zügig in Qual 2 oder 3 farmen, so der Diablo-Experte. Das wäre dann kein großer Unterschied zu den jetzigen Weltstufen.

Zum aktuellen Zeitpunkt wisse man jedoch nicht, wie schwer die neuen Inhalte, wie etwa der Koop-Dungeon, sein werden. Der Experte sagt: „Vielleicht sind die so schwierig, dass alles andere in Ordnung ist.“

Auch Diablo-Experte wudijo erklärt in seinem YouTube-Video, dass der Fortschritt zu den höheren Qual-Stufen zu einfach ist. Er sagt, es scheint, als wären die Schwierigkeitsanpassungen nicht wirklich schwierig genug. wudijo hofft, dass es eine weitere Qual-Stufe gibt, oder die Abstände zwischen den Stufen größer werden. Damit gäbe es eine länger anhaltende Progression, was hier seiner Meinung nach fehlt.

Experten loben das Item-System und die Stützpunkte

Gibt es auch Lob für die Änderungen? Beide Experten loben die neuen Inhalte, aber auch Änderungen an bestehenden Inhalten, und zählen einige Aspekte auf, die sie gut finden:

  • Qual 1 sei sehr zugänglich, die Stufe könne laut Raxxanterax jeder Spieler erreichen. Er hält es für gut, dass das so ist, da man dort starke Items bekommt und somit niemand davon abgehalten wird, „göttliche Items“ zu erhalten oder das Spiel zu genießen. Selbst, wenn man also nur auf der Stufe spielt, könne man alles machen und bekommen.
  • Die Stützpunkte seien lohnender und eine gute Option zu leveln.
  • Die Anpassung der Grube sei besser, man verbringe keine 20 Minuten mehr damit, den Boss zu bekämpfen.
  • der Gruppenfinder funktioniere gut. Raxxanterax meint allerdings, dass es praktisch wäre, vergangene Suchen zu speichern, um sie direkt wieder starten zu können.
  • Das Crafting-System Härtung ist besser. Jedoch wirkt die UI unübersichtlich und man braucht zu lange, um (verwendete) Rezepte zu finden, meint Raxxanterax.
  • Er findet, die Runenwörter machen einen Unterschied im Spiel, aber da ist noch Luft nach oben. Die Runen seien zu schwach und müssten verbessert werden.
  • wudijo lobt das neue Item-System. Dass es keine heiligen Items mehr gibt und vermachte Items seltener droppen, findet er gut. Es gäbe dadurch immer etwas zu tun und zu farmen.

In seinem Video kritisiert Raxxanterax, dass es nach wie vor kein Kuh-Level gibt – „die Leute wollen Kühe töten.“ Mit Vessel of Hatred gibt es offenbar neue Brotkrumen auf dem langen Weg zum Ziel. Denn: In den Spieldaten haben Dataminer ein paar Items gefunden, die dazu passen könnten.

Raxxanterax merkt außerdem an, dass er die neue Charakter-Auswahl mag, allerdings würde er auch dort gerne das Lagerfeuer sehen. Es bedeute ihm etwas, da er Diablo seit seiner Kindheit spiele. Er möchte sehen, wie die Klassen nebeneinander am Lagerfeuer sitzen. Die Änderung wird auch in der Community von Diablo 4 diskutiert: Diablo 4 entfernt ein kleines Detail, das durch Diablo 2 legendär wurde, enttäuscht Fans: „Über 20 Jahre Nostalgie“

Diablo 4: Alle neuen Uniques in Season 6 mit Effekten

In Season 6 ziehen wieder neue Uniques für die fünf Klassen in Diablo 4 ein. Welche das sind und was die einzigartigen Items können, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Am 8. Oktober startet Season 6 und krempelt Diablo 4 ordentlich um. Unter anderem erwarten euch folgende Änderungen:

  • ein vollständig neues Fortschritts-System mit Stufe 60 als Max-Level. Paragon- und Charakter-Stufen sind dann voneinander getrennt.
  • Die Weltstufen werden zu Schwierigkeitsstufen. Es gibt dann vier Standardschwierigkeitsstufen und vier Qual-Stufen, die das Endgame darstellen. Ihr schaltet die Stufen über die Grube frei.
  • Season 6 überarbeitet zudem die Endgame-Inhalte. Die Grube dient dann zur Freischaltung von Schwierigkeitsstufen und zum Leveln eurer Glyphen. In Alptraum-Dungeons bekommt ihr Mats für das Masterworking (Vollendung).

Jede Klasse erhält zudem ein neues Paragonboard, neue Skills und neue Uniques. Die neuen Uniques, die bisher aus den Patch Notes zum PTR zu Season 6 bekannt sind, listen wir euch nachfolgend mit ihren Effekten auf. Zum aktuellen Stand werden 5 neue Uniques und 3 neue Mythics genannt.

Update 3. September: Wir haben die Uniques, die wir selbst auf dem PTR gesehen haben, hinsichtlich ihrer Affixe und Aspekte angepasst.

Da die Season noch nicht gestartet ist und es sich hier um Vorab-Informationen handelt, können sich die Items noch ändern. Sollte das passieren, werden wir den Artikel entsprechend aktualisieren.

Am 8. Oktober startet außerdem die erste Erweiterung zu Diablo 4 und bringt neue Begleiter ins Spiel – die Söldner:

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Diablo 4: Vessel of Hatred zeigt Söldner im Gameplay-Trailer

Diablo 4: Alle Uniques aus Season 6 in der Übersicht

Welche neuen Uniques kommen dazu? Ihr findet nachfolgend die neuen Uniques, die speziell für die einzelnen Klassen in Season 6 ins Spiel kommen. Zudem gehen wir auf ihre Affixe und Aspekte ein. Sobald wir Infos zu den genauen Fundorten haben, findet ihr sie in der Liste aller Bosse und ihrer Drops in Diablo 4.

Ugly Bastard Helm – Kopfschutz (Barbar)

  • X % Widerstand gegen alle Schadensarten
  • X % Abklingzeitreduktion für Zorn des Berserkers
  • Glückstrefferchance: Bis zu 40 % Chance, +X Feuerschaden zu verursachen
  • +Ränge auf Fruchtender Furor
  • Aspekt: Explodiert, wenn Ihr Zorn des Berserkers aktiviert, und fügt Gegnern X Feuerschaden zu. Im Berserkermodus werden alle Angriffe in Feuerschaden umgewandelt und verursachen um X % erhöhten Feuerschaden.

Stone of Vehemen – Totem (Druide)

  • +X % Schaden gegen Gegner, die unter Kontrolleffekten leiden
  • +X Willenskraft
  • +X % kritischer Trefferschaden
  • +X % Chance, dass Steinschlag-Geschosse zweimal abgefeuert werden
  • +Ränge auf „Stone Burst“
  • Aspekt: Während Ihr „Stone Burst“ kanalisiert und 2 Sekunden danach, erhaltet Ihr 15 % Schadensreduktion. Die letzte Explosion von „Stone Burst“ verursacht X % [x] mehr Schaden, der zusätzlich um X % [x] für jede Größenvergrößerung erhöht wird.

The Unmaker – Kopfschutz (Totenbeschwörer)

  • X % Schadensreduktion, während Ihr eine Barriere habt
  • X % Ressourcenerzeugung
  • +Ränge auf Seelenriss
  • +Ränge auf Aus dem Gleichgewicht
  • Aspekt: Die Dauer von Seelenriss erhöht sich um 0,5 Sekunden pro 30 ausgegebener Essenz, bis zu maximal 8 Sekunden. Pro 30 erhaltener Essenz fügt Seelenriss Gegnern in seiner Reichweite pro Sekunde X % seines Schadens zu.

Pitfighter’s Gull – Ring (Jägerin)

  • +X % Schattenwiderstand
  • X % Widerstand gegen alle Schadensarten
  • +X % kritische Trefferchance
  • +X % Schaden beim nächsten Angriff nach Beginn der Verstohlenheit
  • X % Abklingzeitreduktion für Rauchgranate
  • +Ränge auf Lindernde Dunkelheit
  • Aspekt: Das Wirken von Rauchgranate erhöht Euren kritischen Trefferschaden um X[x] für X Sekunden und erzeugt eine Schattenwolke. Während Ihr Euch in der Wolke befindet, erhaltet Ihr einmal pro Sekunde Verstohlenheit.

Sidhe’s Bindings – Handschuhe (Zauberin)

  • +X % nichtphysischer Schaden
  • +X % Größe für Vertrauter
  • +X % Chance, dass Vertrauter zweimal trifft
  • +Ränge auf Vertrauter
  • Aspekt: Wenn Ihr einen Vertrauten beschwört, erscheint stattdessen ein Feuer-, Kälte- und Blitzvertrauter. Erhöht die Dauer der von Euch beschworenen Vertrauten um X %.

Neue Mythic Uniques aus Season 6

Welche neuen Mythic Uniques kommen dazu? In Season 6 kommen nach dem aktuellen Stand insgesamt drei mythische Uniques hinzu. Dabei handelt es sich um Items, die jede Klasse ausrüsten kann. Die größte Chance auf Mythics habt ihr bei den Bossen Duriel und Andariel.

Heir of Perdition – Kopfschutz

  • +200 % Schaden gegen Engel und Dämonen
  • +20 % kritische Trefferchance
  • +20 % Glückstrefferchance
  • +20 % Bewegungsgeschwindigkeit
  • +2 auf Kernfertigkeiten
  • Aspekt: Ergebt Euch dem Hass und erhaltet die Gunst der Mutter, was Euren verursachten Schaden um 60 % [x] erhöht. Stehlt kurzzeitig die Gunst der Mutter von nahen Verbündeten, indem Ihr Feinde abschlachtet.

Shroud of False Death – Brustschutz

  • +1 auf alle passiven Skills
  • +111 zu allen Attributen
  • +222 maximales Leben
  • +333 % Schaden beim nächsten Angriff nach Eintreten in Verstohlenheit
  • +11,1 % Ressourcenerzeugung
  • Aspekt: Wenn Ihr in den letzten 2 Sekunden nicht angegriffen habt, erhaltet Ihr Verstohlenheit und +40 % [+] Bewegungsgeschwindigkeit.

Shattered Vow – Stangenwaffe

  • +400 % Schaden gegen gesunde Feinde
  • +444 maximales Leben
  • +29,6 % Angriffsgeschwindigkeit im Berserkermodus
  • +444,4 % Schaden über Zeit
  • Glückstreffer: Bis zu +44,4 % Chance, den Berserkermodus zu erlangen
  • Aspekt: Vollstreckt Feinde, die von mehr Schaden über Zeit betroffen sind, als sie verbleibendes Leben haben.

Mit „Vessel of Hatred“ kommt die neue Klasse, der „Spiritborn“ (Geistgeborene) in Diablo 4. Zum Start erhält er 16 Uniques – davon ein Mythic Unique. Welche Items das sind und was ihre Effekte sind, seht ihr in unserer Übersicht: Diablo 4: Alle 16 neuen Uniques vom Spiritborn in Vessel of Hatred mit Effekten

Quelle(n):
  1. Blizzard

Nach 12 Monaten Arbeit ist mein Team in Pokémon GO nutzlos

Viele Trainer haben sich in Pokémon GO über einen langen Zeitraum ein Team für die Kampfliga aufgebaut, welches vom neuen Update durchgewirbelt werden kann. Auch MeinMMO-Autor Paul Kutzner gehört dazu.

Bereits seit dem Start von Pokémon GO im Jahr 2016 bin ich dabei und fange, sammle und trainiere, mit kürzeren und auch längeren Unterbrechungen, fleißig meine Pokémon.

Ein Aspekt des Spiels hat mich dabei die meiste Zeit kaum interessiert: die Kampfliga. Auch wenn mir bewusst war, dass es starke Vorteile bringt, in der Kampfliga zu spielen, hat sie mich einfach nicht angesprochen.

Dies änderte sich im August 2023. Ich dachte mir, ich gebe der Kampfliga noch einmal eine Chance. Und ich habe es nicht bereut: Neben einigen Stunden, die mir viel Spaß gebracht haben, gab es auch viele Sonderbonbons und einige Raid-Bosse als Belohnung für mich.

Doch einige meiner Monster in der Kampfliga könnten demnächst entwertet werden.

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Pokémon GO zeigt die neue Season „Dyna-Maximum“ im Trailer

Lieblings-Angreifer bald nur noch Deko!?

Was ändert sich in der Kampfliga? Durch das neue Update in der Kampfliga, welches einige Änderungen in der Meta mitbringt, könnte ein guter Teil meines Teams bald nutzlos werden.

Während das Update den Timer zum Austausch von Monstern reduziert, werden vor allem auch viele Sofort- und Lade-Attacken verändert. Dies könnte für größere Veränderungen in der Meta sorgen und das eine oder andere Pokémon, welches ich in den letzten 12 Monaten aufgebaut habe, entwerten.

Wie sieht mein Team aus? Ich baue bisher nur Pokémon für die Superliga auf. Dieser Modus ist günstiger als die Hyperliga und außerdem werden hier Pokémon gespielt, die sonst keine Relevanz hätten. Das finde ich durchaus reizvoll.

Die Meisterliga meide ich aus diesen Gründen ebenfalls komplett.

Bei der Benennung der Pokémon setze ich gerne darauf, die jeweilige Kombination an IV-Werten zu notieren. Das bedeutet, dass beispielsweise das Viscogon vom ersten Bild mit dem Namen „GL42“ die 42 beste Kombination an IV-Werten für die Superliga (“Great League”) besitzt.

Wie baue ich Pokémon auf? Ich lasse mich beim Aufbau meines Teams gerne von pvpoke.com inspirieren. Hier schaue ich nach, welche Pokémon mit welcher Attacken-Kombination empfohlen wird.

Jedoch setze ich nicht komplett darauf, sondern probiere gerne auch andere Attacken aus und spiele vor allem die Kombination an Pokémon, wie sie mir am besten passt.

Zudem setze ich nicht nur auf Pokémon für die reguläre Superliga, sondern ziehe mir auch gerne für die Spezialcups wie den Halloween- oder den Sonnen-Cup Pokémon hoch.

Welche meiner Pokémon sind betroffen? Mit den neuen Daten von pvpoke.com lassen sich bereits die ersten Pokémon einsehen, die ich gerne gespielt habe und die mit dem Update ordentlich Federn gelassen haben.

Crypto-Golbat ist ein Pokémon, mit dem ich gerne als Starter in die Kämpfe gezogen bin. Mit dem neuen Update ist dieses Pokémon auf Platz 371 in der Superliga gerutscht.

Auch Epitaff und Akkup, auf die ich sehr gerne gesetzt habe, sind durch das Update stark nach unten gerutscht. Während Epitaff vorher innerhalb der Top 10 zu finden war, sitzt es nun auf Rang 144.

Akkup, das kleine Pokémon mit den Typen Käfer und Elektro, ist nun ebenfalls erst auf Platz 130 zu finden. Dieses Pokémon wurde in der Vergangenheit auch öfter von den besten Trainern in der Superliga eingesetzt.

Ob ich mit diesen Pokémon in der Zukunft noch weiterhin viel Spaß in der Superliga haben werde, wird sich zeigen. Ich habe mit diesen Monstern in der Kampfliga viele gute Zeiten erlebt und werde definitiv ein Tränchen verdrücken, wenn sie demnächst gegen andere Monster schlichtweg untergehen.

Wie sieht es bei euch aus? Welche Pokémon habt ihr gerne in der Kampfliga eingesetzt, die sich jetzt schwieriger spielen lassen werden? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare. Wenn ihr wissen wollt, welche Events im September 2024 in Pokémon GO auf euch warten, schaut euch gerne die passende Übersicht an.

Ich hatte ewig nicht mehr so viel Spaß in WoW wie mit The War Within – Und das macht mich skeptisch

Mit The War Within ist in World of Warcraft die zehnte Erweiterung gestartet. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus spielt seit Release und das so ausgiebig wie seit Jahren nicht mehr. Die Erweiterung macht vieles besser, aber eine Sache steht noch aus: die Langzeit-Beschäftigung.

World of Warcraft hat mich mit dem Ende von Dragonflight ziemlich verloren. Ich habe die letzte Season gar nicht mehr angefasst und monatelang Pause gemacht. Was ich dann von The War Within mitbekommen habe, hat mich nur bedingt abgeholt:

  • Azeroth als Thema – also die „Person“, nicht der Planet an sich
  • Xal’Atath als Gegenspielerin, zu der ich nie einen Bezug hatte – zu Legion war ich kein Priester und die Leere generell hat mich nie sehr interessiert
  • Heldentalente als neues Feature, von denen ich die meisten nicht wirklich spannend fand

Jetzt ist The War Within keine zwei Wochen draußen und ich habe 8 Charaktere auf Level 80, sämtliche Berufe gelevelt und zum ersten Mal überhaupt den Loremaster für eine Erweiterung fertig – das heißt, ich habe alle Storylines in den Nebenquests abgeschlossen.

Trotzdem logge ich mich gerade jeden Tag ein und zocke weiter, will bis zum Start des Raids noch mindestens einen oder zwei Charaktere hochspielen. Ich zocke sogar Klassen, die mich vorher nie interessiert haben, weil ich so viel Spaß dran habe. Nicht mal zu Legion war ich so begeistert. Was beim Nether macht WoW gerade besser als früher?

Das Cinematic ist, zugegebenermaßen, schon ziemlich cool:

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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Kriegsmeuten sind das beste, was WoW passieren konnte

Wenn ich meine gesamte Freude auf ein Feature herunterbrechen müsste, wären das die Kriegsmeuten, oder Warbands. Eigentlich ist das gar keine so spannende Änderung: Alle Charaktere teilen sich jetzt bestimmten Loot und ein paar davon sitzen beim Login ums Lagerfeuer.

Hinter den Warbands steckt aber noch deutlich mehr, was vor allem für mich als Twink-Spieler interessant ist. Jeder Charakter auf Level 80 gibt für die gesamte Kriegsmeute 5 % zusätzliche Erfahrung auf alles (bis maximal +25 %). So lassen sich Zweit-Charaktere innerhalb weniger Stunden leveln.

Manchmal frage ich mich übrigens: Warum heißen Twinks eigentlich Twinks?

Dazu gibt es die Warband-Bank. In der kann ich alles horten, was nicht seelengebunden ist. Heißt: Wenn ich ein richtig gutes Item in der offenen Welt finde, ist es in The War Within oft „an die Kriegsmeute gebunden.“ Zweihand-Schwerter, die mein Schurke aufsammelt, bekommt also kurzerhand einfach mein Krieger geschenkt.

Das Beste daran ist, dass die Kriegsmeute Server- und Fraktions-Übergreifend funktioniert. Sollte ich also – warum auch immer – entscheiden, dass ich einen Horde-Charakter irgendwo anders spielen will, profitiert der von allen Vorteilen, die meine Allianz-Chars erspielt haben.

WoW TWW Benedict Warband aber mit Drip
4 meiner 8 Charaktere. Sogar einen der neuen Irdenen habe ich schon auf 80.

Die Kampagne ist kürzer – und genau das macht alles besser

Erst nach dem Leveln ist mir allerdings aufgefallen, dass es noch etwas gibt, das The War Within gerade so gut macht. Die Kampagne in der neuen Erweiterung ist deutlich kürzer und das ist auch so gewollt.

Innerhalb weniger Stunden habt ihr die gesamte Story durch und seid damit noch nicht mal auf Maximal-Level. Das hatte für mich sehr viele Vorteile:

  • Die Story ist nicht mehr zerstückelt, wie sie es etwa in Shadowlands war. Es gibt keine langweiligen Fetch-Quests, durch die ich dann später vergesse, worum es eigentlich vorher mal ging.
  • Die Story in den Gebieten konnte ich gemütlich mit den ersten 3 Twinks nachholen, hatte so immer etwas Neues zu entdecken und trotzdem noch „Progress“, nichts war doppelt.
  • Nach dem ersten Durchspielen lässt sich die Kampagne sogar einfach überspringen, um auf dem neusten Stand zu sein.

Wie bei den Warbands dachte ich erst, dass die Änderung eigentlich zu klein ist, um wirklich eine Auswirkung zu haben. Jetzt weiß ich: Die Entscheidung war genau richtig, um den Spielern die Story näher zu bringen und nicht irgendwo mittendrin zu verlieren.

Kann Blizzard das Tempo jetzt halten?

Obwohl ich noch immer nicht genug habe und weiter leveln will, bin ich mir nicht sicher, wie lange das gut geht. Schon in der Vergangenheit war mein größtes Problem, dass sich das Endgame irgendwann wie Arbeit angefühlt hat.

Am 11. September erscheint der erste Raid und die mythischen Dungeons gehen los. Eine Woche später kommt dann der mythische Raid und die erste Season für Mythic+. Ab da beginnt für mich als Raider der richtige Grind.

Das ist an sich kein Problem. Nervig wird es erst, wenn man irgendwann auf der Stelle tritt, nicht weiter kommt oder einfach alles schon zu oft gesehen hat. Das passiert vor allem dann, wenn Raids zu hart sind oder Seasons zu lange dauern. Insbesondere die „Filler Seasons“ haben da früher die Stimmung gedrückt.

Ob sich meine Befürchtung bestätigt, sehe ich dann in zwei oder drei Wochen. The War Within ist allerdings das erste von drei Addons einer Trilogie und soll, soweit ich das verstanden habe, ohnehin etwas kürzer werden. Das ist für den Spielspaß vermutlich sehr förderlich – und offenbar auch so geplant: WoW will mehr Content als je zuvor bringen, macht kleinere Erweiterung

In einem Genre, das für katastrophale Launches bekannt ist, hat dieses MMORPG den Vogel abgeschossen

Freunde des MMORPG-Genres, lasst uns nostalgisch in der Zeit zurückreisen. Zurück ins Jahr 2001, in dem sich der Entwickler und Publisher Funcom erstmals am Launch eines Online-Rollenspiels versuchte.

Das norwegische Unternehmen Funcom ist mittlerweile 31 Jahre alt und aus dem Genre der MMOs und MMORPGs nicht mehr wegzudenken. Denkt nur an Age of Conan, The Secret World, Conan Exiles oder das kommende Dune: Awakening.

Die ersten Erfahrungen mit dem MMO-Genre machten die Norweger jedoch bereits 1995. Noch bevor Meridian 59, Ultima Online und EverQuest erschienen waren, begann hinter verschlossener Tür die Arbeit an Anarchy Online, und zwar als eine Art Forschungsprojekt. Tatsächlich war man sich damals nämlich unsicher, ob dieses Ding namens Internet eine Zukunft haben würde.

Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist der MMORPG-Experte von MeinMMO. Er befasst sich seit 15 Jahren fast täglich mit dem besten Genre der Welt. Den privaten Erstkontakt gab’s 2005. Seitdem hat er in verschiedenen Online-Rollenspielen mehrere Jahre Spielzeit angehäuft und fast jeden relevanten Genre-Vertreter der vergangenen knapp zwei Dekaden zumindest eine Weile gespielt.

Den Launch von Anarchy Online kennt Karsten also nur aus Berichten. Ist vielleicht auch gut so. Der spätere Release von Age of Conan hat genug Spuren hinterlassen.

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Pioniere bei der Arbeit

Das sollte nicht der einzige Unsicherheitsfaktor sein. Unsicher war man sich auch, wie weit man die Inhalte für Anarchy Online vorausplanen soll. Viele bei Funcom glaubten nicht daran, dass so ein Spiel über mehr als ein Jahr als Service funktionieren kann. Fun Fact: Anarchy Online könnt ihr bis heute zocken, etwa via Steam.

Das Universum des SciFi-MMORPGs hat sich übrigens Ragnar Tørnquist ausgedacht, der clevere Kopf hinter The Longest Journey und The Secret World. In den kommenden Jahren wuchs das Team auf 70 Entwickler an, die sich ohne Referenzen oder vorherigen MMO-Erfahrungen auf das Projekt stürzten.

Zur offiziellen Ankündigung kam es erst auf der E3 im Jahr 2000. Der US-Launch war für den 27. Juni 2001 geplant. Eine öffentliche Beta mit Server-Stresstest fand gerade einmal zwei Wochen vorher statt. Etwa 100.000 Interessierte sollen beim Test damals dabei gewesen sein. Heute ist klar, dass das viel zu wenig Zeit war, um sich vernünftig auf den Launch des ambitionierten MMORPGs vorzubereiten.

Das nächste MMO von Funcom schickt euch in die Wüste von Dune:

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gamescom 2024: Dune: Awakening lässt Fanherzen höher schlagen

Ein Launch-Unfall für die Geschichtsbücher

Als die Entwickler von Funcom am 27. Juni 2001 den Hebel umlegten, um die ersten Spieler auf die Server von Anarchy Online zu lassen, brannte innerhalb weniger Augenblicke der sprichwörtliche Baum. Unter dem Ansturm von etwa 35.000 Abonnenten ging die gesamte Infrastruktur fast sofort in die Knie.

Dabei waren nicht nur die Anmeldeserver betroffen, Spieler konnten sich auch keine Accounts erstellen. Wer es irgendwie auf die Server schaffte, erlebte eine Dia-Show oder flog wieder vom Server. Der Launch war so schlimm, dass die Entwickler sich mit der Bitte an die Presse wandten, auf Reviews fürs Erste zu verzichten. Zudem ging eine Pressemitteilung raus, in der unter anderem stand:

„Es gab in den letzten Tagen einige erhebliche Probleme, mit denen unsere Kunden zu kämpfen hatten. Es war aufgrund des massiven Datenverkehrs schwierig, sich einzuloggen, und das Spiel ist leider immer noch instabil. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die unseren Kunden dadurch entstanden sind, und wir arbeiten rund um die Uhr daran, die Dinge in Ordnung zu bringen.“

Startprobleme gab es auch bei vielen anderen MMORPG-Launches. Die meisten Entwickler schafften es jedoch, die schlimmsten Baustellen innerhalb der ersten Tage oder zumindest Wochen zu fixen. Die Spieler von Anarchy Online mussten indes ein halbes Jahr (!) warten, bis einfach nur verlässliches Einloggen ins Spiel möglich war. Ein Desaster.

Was ist Anarchy Online für ein MMORPG? Als abgestürzter Kolonist auf dem Planeten Rubi-Ka seid ihr auf der Jagd nach Erfahrung und Credits. Wie ihr die bekommt, ist eure Sache. Ihr könnt Missionen annehmen, Berufen nachgehen, in der Wildnis Monster bekämpfen, Handel betreiben, am PvP teilnehmen und euch durch Dungeons schlagen.

Das letzte große Content-Paket erschien im Februar 2009. Danach gab’s vor allem kleinere Updates, Events, kurzzeitig laufende Klassik-Server sowie ein Engine-Upgrade (befindet sich in der Open Beta). Dennoch berichtete MeinMMO erst im März 2024, dass sich Anarchy Online weiterhin einiger Beliebtheit erfreut. Ein Grund dafür: Das komplexe Ausrüstungssystem, das auf Implantate setzt.

Lektion gelernt?

Eines muss man Funcom lassen: Trotz des Launch-Debakels sind sie am Ball geblieben und haben aus Anarchy Online ein funktionierendes MMORPG gemacht, das bis heute live ist. Gleichzeitig muss man Funcom aber auch vorwerfen, dass die späteren Launches von Age of Conan sowie The Secret World ebenfalls problematisch waren.

Vor allem bei AoC wiederholte sich die Geschichte. In der Liste der besten MMORPGs aller Zeiten schrieb ich über Age of Conan, das immerhin auf Platz 20 gelandet ist:

„Funcom veröffentlichte jedoch kein Spiel, sondern eine Baustelle. Mit Content-Löchern während der Level-Phase, die so groß wie die Liste der Bugs lang war. Zudem funktionierten grundlegende Systeme wie das PvP und die Handwerke nicht richtig. Das war eine Alpha, für die man sich ein Ticket kaufen und ein Abo abschließen musste.“

Es wird spannend zu sehen sein, ob Funcom mit Dune: Awakening im kommenden Jahr einen geschmeidigen Launch abliefern kann. In dem Survival-MMO sollen sich schließlich erneut zahllose Spieler in einer riesigen Welt tummeln. Kollege Benedict Grothaus hat übrigens schon reingespielt: Das Survival-MMO bietet genau das, was ich nach Conan Exiles erhofft habe

Der Chef von Final Fantasy XIV hatte Sorge, dass die neuen Dungeons zu schwer sind – Spieler sagen: „Genau so macht es Spaß“

Seit A Realm Reborn streitet die Community von Final Fantasy XIV darüber, ob Dungeons zu schwer, zu leicht oder zu langweilig sind. Bei den Dungeons der neuen Erweiterung Dawntrail gab es zu Beginn auch eher negatives Feedback. Jetzt, sagt der Chef, finden es sie Spieler genau richtig.

Warum wurden die Dungeons diskutiert? Jede neue Erweiterung und (fast) jeder Patch bringt neue Dungeons mit sich, die im Lauf der Story-Quests erledigt werden müssen. Da der meiste neue Endgame-Content erst nach Abschluss der jeweiligen DLC- oder Update-Story angegangen werden kann, müssen diese Dungeons auch machbar sein.

Das gilt gleichermaßen für Hardcore-Raider wie für Gelegenheitsspieler. Hier den richtigen Schwierigkeitsgrad zu finden, ist nicht leicht.

Mit der neue Erweiterung Dawntrail scheint das Entwicklerteam aber einen Nerv getroffen zu haben.

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Final Fantasy XIV: Launch-Trailer für Dawntrail stimmt auf das Abenteuer in Tural ein

Genau so macht es Spaß

Wie sehen es die Spieler in Dawntrail? Director und Producer Naoki Yoshida sprach im Rahmen eines Famitsu-Interviews über den Schwierigkeitsgrad der neuesten Dungeons. Zu Beginn des gemeinsamen Termins mit Hironobu Sakaguchi, dem Urvater von Final Fantasy, kamen sie auf die Dungeons zu sprechen.

Yoshida sagt hier, dass es ursprünglich einige Stimmen gab, die meinten, die neue Inhalte seien zu schwer für Gelegenheitsspieler. Diese hätten sich aber mittlerweile sehr beruhigt. Gleichzeitig würde auch viel positives Feedback eintrudeln:

[..] in Japan, aber auch international gab es viel Feedback wie: Genau so macht es Spaß. Also denke ich, dass wir fürs Erste so weiter machen werden.

Naoki Yoshida im Interview mit Famitsu, 04.09.2024

… hat aber noch Luft nach oben

Was sagen die Spieler auf reddit? In einem Post diskutiert die Spielerschaft Yoshidas Aussage. Insgesamt sind die Kommentatoren glücklich mit der aktuellen Situation – wie es Naoki Yoshida auch im Interview sagt. Hier ein paar Stimmen:

  • Die Dawntrail-Dungeons sind größtenteils so gut, wie seit Jahren nicht mehr. – KnifingGrimace via Reddit
  • Große Zustimmung. Persönlich denke ich, der einzige Stinker ist der 99 Dungeon. – sekretguy777 via Reddit
  • Der Schwierigkeitsgrad der Gelegenheitsinhalte ist im Moment gut. – CaviarMeths via Reddit

Ein paar Anmerkungen haben die Kommentatoren aber dennoch:

  • Das Einzige, was ich mir wünsche, ist, dass es mehr Mechaniken während der „Wand zu Wand“-Pulls gibt. Es wird extrem ermüdend, in jedem Dungeon zwischen den Bossen genau das Gleiche zu tun. – Defiant_Mercy via reddit
  • Ich wünschte allerdings, sie würden uns die Farben der AoE-Marker ändern lassen. Kaktorsenke ist ein Albtraum, wenn man farbenblind ist; der Boden hat an vielen Stellen die gleiche Farbe wie die AoE-Marker. – LilyHex via reddit
  • […] ich wünschte, die Dungeons wären nicht als filmische Flure konzipiert. Ich sehne mich nach etwas mehr als einem Korridor, der hübsch aussieht und funktional identisch mit den 20 Dungeons davor und danach ist. Seitdem wir Varianten-Dungeons haben, wünsche ich mir ein ähnliches Design für alle Dungeons. – CaviarMeths via reddit

Vermutlich wird das Feedback der Spieler nicht auf taube Ohren stoßen. Naoki Yoshida hört mitunter auf seine Community und kommuniziert für die Spieler so transparent, wie er nur kann. Zum Beispiel meldete er sich während der gamescom 2024 bezüglich der umstrittenen Änderungen an einer neuen Klasse zu Wort.

Quelle(n):
  1. Famitsu

Gaming-Firmen verbrennen Millionen mit Flops wie Concord und Redfall, weil sie die falschen Service-Games machen

Die Gaming-Industrie glaubt, dass Spieler auf Items und Loot in Live-Service-Spielen wie Destiny oder GTA 5 stehen und wollen den Erfolgen mit eigenen Spielen nachahmen, aber dabei machen sie einen Fehler. Das sagt MeinMMO-Autor Schuhmann:

Wie denkt die Gaming-Industrie? Die Gaming-Industrie folgt einer bestimmten Logik. Das kann man am Beispiel von Survival-Spielen sehen:

Erste Annahme: Das Survival-Genre ist beliebt und es gibt viele gute Vertreter wie Rust, ARK, DayZ.

Zweite Annahme: Aber es fehlt der eine große Titel mit maximaler Zugänglichkeit, der das Genre dominiert – wie das WoW bei MMORPGs macht oder LoL bei MOBAs.

Schluss: Auf dem Survival-Spiele-Markt ist Platz für mehr. Also entwickeln wir diesen einen super-zugänglichen Titel und werden reich.

Aus diesem Gedankengang erklären sich die Flut von Survival-Spielen vor einigen Jahren wie Conan Exiles (2018), Fallout 76 (2018) und anderen.

GTA Online ist ein extrem erfolgreiches und vor allem lukratives Spiel:

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Alles, was ihr zu GTA Online wissen müsst – in 2 Minuten

Destiny und GTA verdienen viel Geld – Wir wollen auch!

Was heißt das auf Live-Service-Spiele bezogen? Seit 2013/2014 ist es durch die Konsolen-Generation PlayStation 4 und Xbox One möglich, dass auch im Konsolenmarkt erfolgreiche Multiplayer-Spiele erscheinen, die in der Art eines MMOs permanent erweitert und mit Content versorgt werden. Man spricht von Live-Service-Games.

Früher waren solche Spiele nur auf dem PC möglich, das waren Games wie WoW, Counter-Strike oder LoL.

Vorreiter dieses Phänomens der Live-Service-Spiele auf Konsolen waren GTA 5 Online (2013) und Destiny (2014). Das sind beides finanziell extrem erfolgreiche Projekte.

Man geht davon aus, dass GTA 5 etwa 1,5 Milliarden $ eingespielt hat:

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Bei Destiny kennen wir die Umsatzzahlen nicht, aber gerade Destiny 1 dürfte enorm lukrativ gewesen sein.

Das ist die Logik hinter den vielen neuen Live-Service-Spielen: Die Fans dieser Spiele klagen aber darüber, dass ihnen die Games langweilig werden und sie Nachschub brauchen. Der Standardsatz jedes MMO-Spielers ist Mein Spiel ist tot.

Also folgt:

Erste Annahme: Live-Service-Spiele, die regelmäßig erweitert werden, sind enorm erfolgreich.

Zweite Annahme: Diese Live-Service-Spiele werden den Spielern aber regelmäßig langweilig, während sie auf einen neuen DLC oder ein großes Update warten.

Schluss: Auf dem Markt für Live-Service-Spiele ist Platz für mehr. Also entwickeln wir ein Live-Service-Game und werden reich.

Die Mär vom erfolgreichen Live-Service-Spiel

Das ist die Folge dieser Annahme: Schon seit vielen Jahren, mindestens seit 2016, versuchen Studios, die bis dahin Singleplayer-Spiele entwickelt haben, eigene Live-Service-Games zu etablieren, auf Druck des Publishers.

Sony etwa, wollte bis 2026 ursprünglich 12 neue Spielereihen dieser Sorte platzieren. Und hat dafür zahlreiche Studios gekauft:

Doch in den letzten Jahren zeigt sich, dass Versuche, solche Spiele zu etablieren, die über Jahre entwickelt werden, immer wieder scheitern, und das katastrophal. Viele Service-Games sind nicht nur erfolglos, sondern so erfolglos, dass sie die Studios dahinter in den Ruin treiben, die dann aufgelöst werden.

Die Liste der Opfer ist lang: Redfall, Crucible, Lawbreakers, Marvel’s Avengers, Suicide Squad, erst vor wenigen Tagen Concord.

Redfall Helden Titel
Redfall gilt als riesiger Flop.

Erfolgreiche Live-Service-Spiele leben von Loot

Was machen die Spiele falsch? Die Studios denken offenbar, dass Destiny oder GTA 5 erfolgreich waren, weil sie weiterentwickelt werden, wachsen und mit Content versorgt werden.

Das ist zwar richtig, aber das eigentlich wichtige Element ist es, dass es in den Spielen möglich ist, sich eine virtuelle Existenz aufzubauen, Items und Gegenstände zu sammeln und dadurch mächtiger zu werden – oder zumindest was Besonderes zu werden, der Dinge hat, die nicht jeder hat.

Eine Autorin von MeinMMO wurde 2020 in GTA 5 zu einem Date eingeladen, bei dem der GTA-5-Spieler offenbar stolz auf seinen virtuellen Besitz war und was er seinem Date alles bieten konnte.

Gerade dieser befriedigende Fortschritt innerhalb eines Service-Games ist der entscheidende Faktor, der Spieler an ein Spiel bindet.

Man kann das in Destiny allein daran sehen, wie besessen Spieler in der Anfangszeit von Xur waren und der Möglichkeit, dass der Händler den Raketenwerfer Gjallarhorn im Angebot haben könnte, eine legendär starke Waffen.

Spieler von Destiny waren so süchtig nach Loot, dass sie die Loot-Höhle nutzen, in der sie kaum Spielspaß hatten, sondern nur dumpf in eine Richtung feuerten, nur um in der schnellstmöglichen Zeit an Loot zu kommen.

Destiny Gjallarhorn
Die Gjallarhorn war in Destiny für viele die Motivation, überhaupt Freitags einzuloggen.

Auch bei GTA 5 ist regelmäßig die wichtigste Frage nach einem Update, was für neue Besitztümer ins Spiel kommen, welche Autos es neu gibt und wo man sie kaufen kann.

Live-Service-Spiele konkurrieren nicht mit Destiny – sondern mit LoL und Valorant

Das ist der Denkfehler: Wenn Firmen Service-Games entwickeln, die als PvP-Erfahrungen aufgebaut sind und ohne so eine befriedigende Equipment-Spirale erscheinen, konkurrieren sie nicht mit Spielen wie GTA5, Destiny oder Division – für die es eine große Nachfrage gibt, weil den Spielern der Content ausgeht und ihnen langweilig ist.

Nein, sie konkurrieren mit Spielen wie Valorant, LoL, Escape from Tarkov oder Fortnite, die gut laufen und in denen sich Spieler keine wirkliche „virtuelle Existenz durch bessere Items“ aufbauen, sondern Zeit in die Spiele stecken, um sie zu lernen und darin besser zu werden oder Skins anzuhäufen.

Andere Games geben Spielern gar nicht die Gelegenheit, starke Items zu finden, sondern sind rein auf Mikrotransaktionen ausgelegt.

Es ist eine komplett andere Spielerfahrung, ob man ein Live-Service-Spiel mit Loot oder eines mit PvP spielt:

  • In Spielen mit Loot und beständigem Fortschritt sind Abläufe oft ritualisiert. Man spielt zur Entspannung, oft nur mit halber Aufmerksamkeit, unterhält sich entspannt mit Freunden, schaltet ab und entspannt. Luke Smith hat Destiny mal beschrieben als “Ich schieße Aliens ins Gesicht, während ich mit meinen Freunden über die Oscars spreche.”
  • Live-Service-Spiele mit Runden sind auf PvP getrimmt, sie spielt man konzentriert und mit Ehrgeiz. Kommunikation im Team ist wichtig – mit Entspannung ist hier nicht viel

Es ergibt keinen Sinn, Bungie zu kaufen, und dann ein Spiel zu entwickeln, das nichts mit Destiny zu tun hat

Es ergibt keinen Sinn, Bungie zu kaufen, zu sagen, wir machen Live-Service-Spiele, dann aber kein Live-Service-Spiele wie Destiny herauszubringen – sondern ein Live-Service-Spiel wie Valorant oder Overwatch.

Sogar Bungie selbst arbeitet jetzt ja nicht an einem neuen Spiel wie Destiny, sondern an einem Extraction-Shooter, der bereits jetzt aussieht, als gäbe es keinen Markt für ihn.

Spiele mit Loot-Systemen laufen gut – Spiele ohne sterben schnell

Wenn man sich die letzten Jahre anschaut, was für Live-Service-Games erscheinen sind, kann man feststellen, dass die Games, die ein gutes Loot-System, zumindest einen anfänglichen Hype auslösten und ihre Spieler-Basis fanden, wie etwa Anthem oder The First Descendant. Sogar Wolcen, ein nicht näher bemerkenswerter Diablo-Klon, löste zum Release einen beträchtlichen Hype aus.

Die Aussage von Sony: “Wir machen jetzt Live-Service-Spiele für die PS5” ist ein Fehler. Die Mehrzahl der Leute will keine Live-Service-Spiele – die Mehrzahl der Leute will eine bestimmte Form von Live-Service-Spiel.

Während aber viele Spiele, die so ein Loot-System nicht boten, wie zuletzt Concord, krachend gescheitert sind und zu diesen riesigen Flops wurden, die zwar hohe Produktionswerte aufweisen, die aber kaum spielen wollte: Warum ist Concord so schlimm auf Steam und PS5 gescheitert und hat Sony 250 Millionen $ für eine woke Katastrophe verbrannt?

Die 5 coolsten Gadgets aus Detektiv Conan im Power-Ranking

Da Detektiv Conan nur ein kleiner Junge ist, benötigt er technische Hilfsmittel, um seine Fälle zu lösen. MeinMMO hat euch ein Ranking der coolsten technischen Spielzeuge aus dem Anime erstellt, die Conan von Professor Agasa erhalten hat.

Shinichi Kudo wurde durch ein Nervengift in den Körper eines Erstklässlers zurückversetzt. Durch den Schrumpfprozess ist nur sein Körper wieder jünger geworden, seinen Verstand hat er behalten. Deshalb kann der Hobby-Detektiv auch noch im Kinderkörper die kompliziertesten Fälle lösen.

Den neusten Trailer zum aktuellen Film seht ihr hier:

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Detektiv Conan Film 27: Das 1-Million-Dollar-Pentagramm – Der 2. Teaser auf Deutsch

Doch im Kinderkörper hat er einen Nachteil gegenüber erwachsenen Menschen. Hinzu kommt, dass er als Erstklässler nicht ernst genommen wird, wenn er seine Fälle löst. Deshalb unterstützt ihn Professor Agasa mit technischen Hilfsmitteln, durch die er jedes Mysterium auflösen kann. MeinMMO rankt euch die 5 coolsten Gadgets, mit denen Conan im Alltag agiert.

Solltet ihr euch mehr für die krassesten Fälle interessieren, könnte euch dieses Power-Ranking der 5 spannendsten Fälle gefallen. Hier setzt Conan viele der Hilfsmittel ein, die wir euch jetzt genauer vorstellen.

Platz 5: Powerkickboots

Detektiv Conan Powerkickboots
Die Schuhe verleihen Muskelkraft.

Der kleine Detektiv hat besondere Turnschuhe, die mit einem Rädchen am Rand versehen sind. Sobald Conan an diesem dreht, werden elektrische Stromstöße zu den Nerven seines Fußes geleitet. Dadurch erhöht sich die Muskelkraft in seinen Beinen.

Mit der erhöhten Muskelkraft schießt Conan meistens einen Gegenstand durch die Gegend. So hält er beispielsweise Verbrecher auf, die sich gerade auf der Flucht befinden. Da Shinichi ein begnadeter Fußballer war, tritt er meistens Fußbälle. 

Platz 4: Solarskateboard

Detektiv Conan Solarskateboard
Es fährt auch ohne Sonne – aber nicht lange.

Als Erstklässler ist es unmöglich, an einen Führerschein zu kommen. Deshalb nutzt Conan zur schnelleren Fortbewegung das Solarskateboard. Mit dem Skateboard kann Conan effektiver Verbrecher verfolgen.

Der Nachteil des solarbetriebenen Skateboards ist, dass es nur am Tag funktioniert. Ohne Sonne ist es mit dem Skateboard nur möglich, rund 30 Minuten lang zu fahren.

Quelle(n):
  1. DCW Wiki

Vater spielt Pokémon Go und ist überrascht, weil alle Pokémon gleich aussehen – Weiß nicht, dass ein besonderer Tag ist

Ein Spieler berichtet, sein Vater habe Pokémon GO für sich entdeckt. Doch an einem Tag sei er von dutzenden gleichen Pokémon überrascht worden. Ohne es zu wissen, hat er einen Community Day miterlebt.

Ein Spieler berichtet auf Reddit, dass sein Vater vor kurzem mit Pokémon Go begonnen hat und seitdem begeistert das Spiel zockt. Doch kürzlich erklärte er seinem Kind, dass das Pokémon Popplio nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach aufgetaucht sei. Popplio ist der englische Name für Robball.

So fragt er sein Kind sichtlich überrascht: „Ich habe gerade 3 in Folge gefangen. Ist gerade Laichzeit??“

Viele Spieler zeigen sich belustigt und erklären: Da hat sein Vater wohl einen Community Day live miterlebt.

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Pokémon GO zeigt die neue Season „Dyna-Maximum“ im Trailer

Am Community Day spawnt ein Pokémon besonders stark

Was bedeutet Community Day? Der Community Day ist ein besonderer Tag, der einmal im Monat in Pokémon Go stattfindet. Über mehrere Stunden hinweg gibt es für Teilnehmer verschiedene Vorteile und das Event dreht sich immer um ein spezielles Pokémon, welches dann besonders oft auftaucht.

Was der Vater des Spielers dort miterlebt hat, ist also nicht wirklich überraschend. Denn er hat einen Community Day live miterlebt, wo ein Pokémon in großen Mengen auftaucht. Jedoch ohne es zu wissen, wie sein Kind schreibt. Beim letzten Community Day ging es um das beliebte Pokémon Robbal, welches der Vater dann dutzendweise gesehen und gefangen hat.

Ein anderer Spieler hatte ebenfalls ein besonderes Erlebnis: Shinys sind in Pokémon GO ein seltener Fund, den Spieler direkt fangen und vielleicht noch mit einem Screenshot festhalten wollen. Das tat auch ein Spieler, doch später sah er dann, dass sein Pokéball anders aussah als sonst: Pokémon GO: Spieler findet Shiny und fängt es direkt – Merkt später, dass etwas mit seinem Pokéball nicht stimmt

Google zahlte irrtümlich 250.000 Euro an einen Ingenieur: Er will das einzig richtig tun, doch Google ignoriert ihn völlig

Google zahlt einem Mitarbeiter versehentlich eine Viertelmillion Euro aus. Doch der Mitarbeiter versucht fast verzweifelt, das Geld wieder zurückzuzahlen. Eine Irrfahrt beginnt, die am Ende positiv, für den Mitarbeiter endet.

Um wen geht es? Sam Curry ist Mitarbeiter des Konzerns Google. Hier kümmert er sich darum, Sicherheitslücken zu finden und anschließend zu stopfen. Doch vor einigen Wochen überwies im Google überraschend umgerechnet rund 250.000 Euro, ohne Erläuterung und Erklärung. Davon berichten die Kollegen von Genbeta.com.

Während andere die Tatsache vermutlich heimlich unter den Tisch gekehrt und das Geld ausgegeben hätten, setzte der Ingenieur auf Ehrlichkeit und wollte Google die 250.000 Euro gern zurückzahlen. Doch Google ignorierte den eigenen Mitarbeiter völlig.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild und stellt nicht den Mitarbeiter von Google dar.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Mitarbeiter findet über Twitter die Möglichkeit, Google zu erreichen

Wie ging die Sache weiter? Sam Curry versucht, Google über verschiedene Kanäle zu kontaktieren, um eine Erklärung für diese unerwarteten Einnahmen zu erhalten. Als er jedoch keine Antwort erhielt, will er noch einen Schritt weiter gehen und postet einen Screenshot der Einnahmen auf seinem Twitter-Konto und markiert auch Google. Denn die meisten Unternehmen reagieren auf Twitter/X ziemlich schnell und in der Regel schneller als über offizielle Support-Kanäle.

Was wurde aus dem Geld? Dank des viralen Charakters dieser Nachricht auf seinem X-Konto gelingt es ihm schließlich, Google dazu zu bringen, ihm zuzuhören und einen Kommunikationskanal zu öffnen. Von diesem Moment an bestätigt er über sein soziales Netzwerk, dass es ihm gelungen sei, eine Rückerstattung von Geld zu erhalten, das ihm letztendlich nicht gehörte.

Bis heute ist unklar, warum Google eine Zahlung von 250.000 Euro auf das Konto des Mitarbeiters geleistet hat. Da sich Google zu dem Fehler nicht geäußert hat, können wir nur mutmaßen, warum das Geld auf dem Konto gelandet ist. Am Ende war es vielleicht nur ein Zahlendreher, den sich ein anderer Mitarbeiter erlaubt hatte.

Mehr rund ums Office: Während der Corona-Pandemie setzten viele Firmen gezwungenermaßen auf Homeoffice und ließen ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Doch mittlerweile wollen viele Firmen, dass ihre Angestellten wieder ins Büro zurückkehren. Einem Mitarbeiter wird das Homeoffice untersagt und er muss wieder ins Büro. Doch das lässt er nicht einfach auf sich sitzen: Mitarbeiter wird vom Chef ins Büro gezwungen – Der gibt nach, hat wenig später seinen Moment des Triumphs

WoW: 5 Reittiere aus The War Within, die ihr ganz leicht farmen könnt

Ihr wollt schicke, exklusive Reittiere in World of Warcraft: The War Within? Wir zeigen euch 5 davon, die ihr ganz einfach farmen könnt.

Eine neue Erweiterung von World of Warcraft ist gestartet und damit einher geht auch eine Neugestaltung des eigenen Charakters. Dabei wird aber nicht nur das Transmog geändert, sondern auch das optisch passende Reittier rausgekramt. Sammler finden dabei viele neue Reittier auf Khaz Algar. Wir stellen euch einige vor, die ihr spielend leicht farmen könnt.

Manche sind garantierte Drops, andere benötigen ein wenig Farm-Aufwand und wieder andere eine gute Portion Glück.

Schwärmilbenhimmelsjäger

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Ein gruseliges Mount – aber leicht zu erhalten. Bildquelle: wowhead

Den Schwärmilbenhimmelsjäger („Swarmite Skyhunter“) müsst ihr nicht im klassischen Sinne farmen, sondern ihr erhaltet ihn beim Abschluss des Erfolgs „Glyphenjäger aus Khaz Algar“.

Diesen Erfolg schaltet ihr frei, wenn ihr sämtliche Glyphen beim Fliegen in den neuen Gebieten von The War Within findet.

Euren individuellen Fortschritt könnt ihr bei den verschiedenen „Glyphenjäger“-Erfolgen einsehen.

Sobald ihr in der Nähe einer Glyphe seid, erscheint eine Text-Nachricht im Chat und ihr erhaltet einen Buff, der euch die ungefähre Richtung der Glyphe beschreibt.

Wenn das zu viel Aufwand ist, könnt ihr allerdings auch Addons wie „HandyNotes: The War Within“ verwenden. Dann werden sämtliche Glyphen auf der Karte angezeigt und ihr müsst sie nur noch der Reihe nach einsammeln.

Sobald ihr alle Glyphen in den 4 neuen Gebieten gesammelt habt, schaltet ihr das Mount sofort frei.

Siesbarg

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Siesbarg macht ordentlich was her und ist richtig groß. Bildquelle: wowhead

Siesbarg gibt es am Ende einer Questreihe, die allerdings eine ganze Menge Farm-Arbeit erfordert. Da ihr einen großen Teil der Materialien „nebenbei“ aus Dungeons erhalten werdet, ist die Anforderung nicht so groß, wie man zu Beginn befürchten mag.

Zuerst müsst ihr den raren Feind Tha’ktath in Azj-Kahet bezwingen. Ihr findet ihn bei den Koordinaten 63 / 66 auf einer Erhöhung. Dieser Mob hat allerdings eine ziemlich hohe Respawn-Dauer, es kann also Stunden dauern, bis ihr ihn tatsächlich zu Gesicht bekommt. Es ist wahrscheinlich, dass ihr ihm einfach irgendwann zufällig begegnet.

Sobald ihr ihn bezwungen habt, erhaltet ihr als Drop mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit „Phiole mit Tha’kaths Blut“. Dieser Gegenstand startet die Questreihe, für die ihr im Anschluss mehrere Dinge farmen müsst:

  • Zuerst 1.500 Nerubisches Chitin
  • Dann 1.000 Nerubisches Toxin
  • Zuletzt 500 Blut der Neruber

Die Gegenstände droppen bei allen Nerubern der Erweiterung, einschließlich der Feinde in Dungeons und Raids. Wer es nicht eilig hat, lässt diese Quest einfach „nebenbei“ laufen. Alle anderen sollten sich einer Farm-Gruppe anschließen, von der es in der Regel mehrere im Gruppenfinder gibt.

Wenn ihr den letzten Schritt der Quest abgeschlossen habt, seid ihr stolzer Besitzer von Siesbarg – einer ziemlich imposanten Kreatur.

3 weitere Reittiere findet ihr auf der nächsten Seite.

Der 1. Lebenslauf von Steve Jobs enthielt den Schlüssel für seinen Erfolg – Dabei war er erst 18 und hatte noch keinen Tag gearbeitet

Auch ohne Arbeitserfahrung lässt sich anhand des nicht einmal komplett ausgefüllten Kurz-Lebenslaufes von Steve Jobs erahnen, was mal aus ihm werden sollte.

Wie sah der Lebenslauf von Steve Jobs mit 18 aus? Er ist schnell gelesen, denn Steve Jobs füllte 1973 als 18-Jähriger längst nicht alle Felder aus. Zum einen hat der spätere Apple Mitgründer zum Beispiel auf die Angabe einer Telefonnummer verzichtet, zum Anderen verfügte er in dem Alter wie die meisten über wenig bis keinerlei Arbeitserfahrung.

Aber was er eingetragen hat, zeugt im Rückblick bereits von einer klaren Vorstellung, was er mit seinem Leben vorhatte.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Ein historisches Dokument

Woher kommt das Dokument? Ausgegraben und auf X veröffentlicht hat es der renommierte Bloomberg-Reporter Jon Erlichman. Seinen Tweet haben wir hier für euch eingebunden:

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Was steht in dem Lebenslauf? Abgesehen von der ansehnlichen Kaligrafie-Handschrift des jungen Jobs fallen Angaben zu seinen bereits erlangten Fähigkeiten auf: Computer und der Umgang mit Rechnern verschiedener Art. Außerdem stellt er klar, für welche Art von Berufen er sich schon als College-Student interessiert: Elektrotechniker oder Design-Ingenieur. Beides erscheint passgenau für den Visionär, der nicht zuletzt mit dem iPhone dem Smartphone in seiner heutigen Form zum Durchbruch verhelfen sollte.

Zu wem gehört der zweite Lebenslauf? Das ist quasi das Gegenteil von Steve Jobs Alltags-Kunstwerk; es ist der Lebenslauf des 18-jährigen Bill Gates aus dem Jahre 1974: mit Maschine herunter getippt, auf den ersten Blick vollständig und weit ausführlicher. Auch sein bereits detailliert gewählter Schwerpunkt in der Programmierung von Software sticht ins Auge.

Auch einige Jahre später, als er bereits Apple mitgegründet hatte, hatte er noch einige wichtige Ideen. So sprach er auf einer Konferenz über die ersten Ansätze von der Verwendung von Künstlicher Intelligenz und wie sie die Welt wohl verändern oder bedrohen könnte: Steve Jobs’ visionäre Rede über Künstliche Intelligenz vor 40 Jahren – Der Mitbegründer von Apple erahnte unsere Probleme

Quelle(n):
  1. applesfera

Spieler kauft neue Grafikkarte auf Amazon für 1.900 Euro, merkt Fälschung erst, als er sie in seinen PC einbauen will

Ein Spieler kauft sich eine neue Grafikkarte auf Amazon, doch er erhält nur einen Fake. Das fällt erst auf, als er die GPU in seinem Rechner anschließen möchte. Die Betrugsmasche wird auf Amazon immer wieder eingesetzt, um Käufern und Amazon zu schaden.

Eine Grafikkarte gehört zu den wichtigsten Komponenten in einem Gaming-PC. Ein Spieler wollte sich nun ein besonders starkes Upgrade leisten, stattdessen bekommt er von Amazon ein Fake-Produkt geliefert. Das berichtet ein Freund, der über seinen Fall berichtet.

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Spieler bekommt Kühler ohne Platine der Grafikkarte

Was hat der Spieler gekauft? Ein Spieler bestellt sich eine RTX 4090 auf Amazon. Diese Grafikkarte ist die derzeit schnellste GPU, die ihr auf dem Markt kaufen könnt. Der Spieler nutzt dazu ein normales Amazon-Angebot, um sich die Grafikkarte zu bestellen und kauft nicht über einen Drittanbieter. Hier zahlt er immerhin 1.600 britische Pfund, was umgerechnet etwa 1.900 Euro sind.

Als er das Paket öffnet und die Grafikkarte anschließen will, stellt er fest, dass die Grafikkarte keinen PCIe-Anschluss hat, um die GPU am Mainboard zu befestigen. Sein Bekannter muss ihn aufklären: Er hat keine Grafikkarte, sondern nur den Kühler einer GPU erhalten, also ein (gebrauchtes) Bauteil, welches auf eBay für rund 100 Euro angeboten wird. Das Bild postet er auf reddit.com.

Früherer Käufer schickt nur die Kühlung anstatt der Grafikkarte zurück

Was ist genau passiert? In diesem konkreten Fall des Nutzers können wir natürlich nicht sagen, wie der Fake entstanden ist. Dennoch berichten immer wieder Spieler davon oder zeigen Bilder, dass sie anstatt einer GPU nur einen Kühler geliefert bekommen. Und in der Regel steckt dahinter immer eine ähnliche Masche:

  • Häufig steckt ein Betrüger dahinter, der eine Grafikkarte gekauft hat, den offiziellen Kühler gegen einen Wasserkühlblock tauscht und dann nur den offiziellen Kühler an Amazon zurückschickt.
  • Die Person im Amazon-Lagerhaus, welche die Rücksendung kontrolliert, erkennt dann auf den ersten Blick nicht, dass es sich „nur“ um den Kühler, aber nicht um die gesamte Grafikkarte handelt.
  • Die Grafikkarte wird dann als “so gut wie neu” wieder von Amazon eingestellt, weil die Fälschung nicht aufgefallen ist.

Im Fall eines Familienvaters wollte Amazon dem Käufer nicht glauben, dass dieser einen Fake erhalten hat. Erst, nachdem sich ein Journalist eingeschaltet und die Story öffentlich wurde, erkannte Amazon den Fehler und nahm Kontakt mit dem Vater auf: Gamer kauft Grafikkarte auf Amazon, bekommt Fake-Produkt – Händler verweigert Erstattung bis zur Rückgabe des „richtigen“ Artikels