Mitarbeiter wird vom Chef ins Büro gezwungen – Der gibt nach, hat wenig später seinen Moment des Triumphs

Mitarbeiter wird vom Chef ins Büro gezwungen – Der gibt nach, hat wenig später seinen Moment des Triumphs

Einem Mitarbeiter wird das Homeoffice untersagt und er muss wieder ins Büro. Doch das lässt er nicht einfach auf sich sitzen.

Während der Corona-Pandemie setzten viele Firmen gezwungenermaßen auf Homeoffice und ließen ihre Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Doch mittlerweile wollen viele Firmen, dass ihre Angestellten wieder ins Büro zurückkehren. Regelmäßig gibt es Leute, die erklären, wie schlecht Homeoffice doch für die Firmen sei.

Der Chef einer IT-Firma zwang jetzt einen Mitarbeiter dazu, wieder ins Büro zurückzukehren. Doch der „rächte“ sich an seinem Chef, indem er einen legalen Trick einsetzte.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

Mitarbeiter löscht E-Mails und die Teams-App gegen Überstunden

Der Mitarbeiter erzählte laut 3djuegos.com, dass sein Chef ihn von heute auf morgen dazu zwang, wieder ins Büro zurückzukehren. Aus diesem Grund habe er dann seine E-Mail- und Teams-App von seinem Handy gelöscht. Auf diese Weise war er außerhalb seiner Arbeitszeit nicht mehr zu erreichen.

Mit Genugtuung erklärte er, dass sich sein Chef kürzlich beschwerte, warum er nicht ans Telefon gegangen sei. Und er erwiderte:

Mein Chef hat mir gesagt, dass ich selbst bei einem Schneesturm wie dem unter keinen Umständen von zu Hause aus arbeiten darf. Auch wenn ich als IT-Spezialist arbeite und alles aus der Ferne erledige, soll ich im Büro sein. Also habe ich Teams und meine Mails von meinem Telefon gelöscht und bin außerhalb der Arbeitszeit nicht mehr erreichbar.

Mein Chef hat gestern Abend versucht, mich in einer dringenden Angelegenheit anzurufen, konnte mich aber nicht erreichen, also hat er mich heute gefragt, warum, und ich habe ihm das Gleiche erklärt wie er mir: Ich kann unter keinen Umständen von zu Hause aus arbeiten.

Trick schützt auch vor heimlichen Überstunden

Auf diese Weise hat der Mitarbeiter den Spieß umgedreht und seinem Chef gezeigt, was es bedeutet, dass er “unter keinen Umständen mehr von zu Hause aus arbeiten darf.” Wie der Chef auf seine Antwort reagiert hat, wissen wir nicht.

Und der “Trick” hat noch einen anderen Vorteil: Es schützt den Mitarbeiter davor, zu Hause noch Überstunden zu sammeln, wenn er nicht mehr im Büro ist.

Mehr zum Homeoffice: In Zeiten, wo die Strom- und Gaspreise so hoch wie noch nie sind, ist es immer wieder ratsam, entsprechende Ressourcen zu schonen oder nur wenig zu verbrauchen. MeinMMO stellt euch daher eine ganze Reihe von Tipps vor, mit denen ihr im Alltag oder im Homeoffice Strom, Energie und damit auch Geld sparen könnt: Mit 8 einfachen Tipps könnt im Alltag und im Homeoffice jedes Jahr viel Geld sparen

Quelle(n): unsplash.com (Titelbild)
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58 Kommentare
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Furi

Wie du mir, so ich dir. Same here.
Ich bin freitags immer daheim 😉

Vagabund

Geschichten aus dem Paulanergarten 😅😅😅😅😅

Drunken-Style

Wieso? Hab bei meiner ehemaligen Stelle ein ähnliches Problem gehabt, da hat mein Chef versucht mich so gegen 21 Uhr zu erreichen, auch nachdem er gesagt hat, dass wir kein HomeOffice machen dürfen, bin also nicht ran gegangen, wie das ausging kannst du dir ja nun vorstellen wenn ich sage, “ehemalige Stelle” 😉

vulperabeste

naja finde den artikel irgendwie seltsam, hier wird von “legalem Trick” geschrieben bzw. Trick im allgemeinen, aber das ist doch kein trick. ein trick wäre ja sich etwas durch ein geschicktes manöver zu erleichtern, aber der herr hat doch nur sein gutes recht in anspruch genommen.

der arbeitgeber hat sich auch selbst verwundbar gemacht indem er sowas von seinen mitarbeitern erwartet, weil in der hinsicht sitzt der arbeitnehmer am längeren hebel mit den ganzen arbeitsschutzgesetzen.
ich z.b. habe auch teams auf meinem handy falls mal irgendwas ist aber wenn ich kein bock hab geh ich halt nicht ran oder ignorier das. bei uns ist das aber auch kein problem, außerdem mag ich meinen chef und rede gerne mit dem von daher.

und noch dazu, ich arbeite in einem büro wo ca. 40% im büro arbeiten und 60% im homeoffice (was vor corona nicht so war) und ich finde dass homeoffice sinnlos ist. in ausnahmefällen ist es ja gut wenn das geht, aber ein handwerker kann nunmal auch nicht von zuhause aus arbeiten und meetings/gespräche funktionieren immer besser wenn man vorort im büro ist. in teams erreicht man oft keinen, man sieht den gegenüber nicht und man lernt die leute mit denen man arbeitet gar nicht mehr kennen. und die produktivität von den leuten im homeoffice ist jetzt auch nicht viel größer als vor corona (wenn nicht sogar schlechter).

vulperabeste

und ich möchte ergänzen dass ich es wahnsinn finde wie hier über das thema diskutiert wird. arbeitgeber werden dargestellt wie teufel. arbeitnehmer wie engel. 😀

dass das auch andersherum sein kann wird gar nicht betrachtet 😀

T.M.P.

Vor Corona war es ganz normal zur Arbeit zu fahren.
Und jetzt wird so getan, als würde einem unfairerweise etwas weggenommen.

So kindisch wie der Mann sich hier benimmt, ist er wahrscheinlich eh unfähig effektiv selbstständig zu arbeiten und ist “unter Aufsicht” besser aufgehoben.😜

Deadlyjoker

Doch, ihm wird was weggenommen. Wertvolle Zeit die er mit der Fahrt zur und weg von der Arbeit verschwendet während er 100% der Arbeit auch von zuhause verrichten könnte.
Absolut ekelhafter Arbeitgeber.

T.M.P.

Ja nee, is klar.
Ihm wurde das vorübergehende Recht zu Hause zu arbeiten wieder genommen.
Was für ein Skandal! Hätte man ihm das nur von Anfang an nie erlaubt! Oh, warte.. 🙄

Woher weisst du denn, dass er wirklich 100% der Arbeit von zu Hause machen kann?
Weisst du denn was genau alles zu seinem Arbeitsbereich gehört?

Und selbst wenn er 100% der Arbeit zu Hause machen könnte:
Woher weisst du, dass er zu Hause auch tatsächlich 100% leisten würde?

Nach Klärung dieser Fragen können wir auch gern mal darüber reden was “absolut ekelhaft” bedeutet.

Marc

Schlussendlich weiß nur der Arbeitgeber, ob er auch 100% Zuhause erreicht. Aber was ist dem Arbeitgeber lieber ? 100% und unzufrieden, mit Blick zu anderen Firmen die ihm das geben, was er will oder 75%, dafür zufriedenener, ausgeglichener und auch bereit im Unternehmen zu bleiben ?

Jeder der bei uns im HO arbeitet und auch unter meinen Spielkollegen ist einfach “glücklicher” und “ausgeglichener” im HO. Die sparen sich teils 1 Stunde Arbeitsweg und gehen mit mehr motivation zur Arbeit. Natürlich kann es nicht jeder Job, aber wir vergleichen so oft die Jobs nicht, sobald es aber ums HO geht, natürlich direkt.

Warum bekommt xyz nichts aber im Job xyz ? Na weil es halt andere Gegebenheit sind.
Ich kann doch auch fragen, warum ein Callcenteragent nicht soviel verdient, wie der Handwerker. Dafür kann der Callcenteragent aber HO machen. So hat jeder seine positiven und negativen Seiten. Ich hoffe dir wird niemals was im Job angeboten, was du richtig toll findest, was dir dann wieder weggenommen wird, nur “weil es früher doch auch nicht möglich war” oder “nicht jeder das machen kann”

T.M.P.

Vielleicht sind einige auch einfach viel zu schnell unzufrieden.
Was genau in diesem Fall überhaupt Sache ist, wissen wir ja wirklich nicht.

Also drehen wir das Ganze doch einfach mal um.
Warum sollte denn der Arbeitgeber überhaupt wollen, das der Mann ins Büro kommt?
Warum ist ihm nicht lieber, dass die Leute zu Hause arbeiten?
Würde er nicht sogar Geld sparen? Und sei es nur durch Einsparung der Putzfrau. In Wirklichkeit kommen ja noch Dinge wie Miete, Verbrauchsmaterial, Verschleiss und Zerstörung hinzu.
Warum tut er sich das an?

Irgendeinen Grund muss es ja geben, und das wird ja wohl, entgegen einiger Meinungen, nicht pure Bösartigkeit sein.

Zuletzt bearbeitet vor 14 Tagen von T.M.P.
Marc

Ich kann es dir sagen: Kontrolle. Das ist in vielen Dingen die sehr einfache Antwort. Der Chef will die Mitarbeiter kontrollieren und das kann er am besten, wenn die Arbeiter in der Firma sind. Er spart viel Geld, kann die Mitarbeiter dann aber oftmals nicht mehr so gut überprüfen und sehen, was die machen. Gibt genügend Beispiele, wo die Chefs sogar die Tastendrücke pro Sekunde messen lassen usw um zu prüfen, wieviel der Mitarbeiter tippt. Dafür gibt es genügend Beispiele, dass Mitarbeiter im HO gut sind, aber der Chef sie trotzdem zurückbeordert. Warum? Er will die Leine wieder anziehen und wie eine Gewitterwolke über diesen stehen möchte.

“Vielleicht sind einige auch einfach viel zu schnell unzufrieden”

Und wer hat zu entscheiden, was “einfach viel zu schnell unzufrieden”? Wenn es für dich der Fall ist gerne, aber manche haben andere Prioritäten. HO ist für viele Eltern ein Segen, wenn mal die Kita oder ähnliches wegfällt usw. Also die haben von mir volles Verständnis, wenn die Sauer sind.

T.M.P.

Du hast echt ein düsteres Bild von Vorgesetzten.^^
Wie wäre es mal zum Ausgleich mit einem genauso düsteren Bild von den Angestellten? Davon liest man nämlich genauso immer wieder.
Ist es da ein Wunder, wenn der Chef wissen will ob der Angestellte auch wirklich was tut?

Du tust so, als ob alle Menschen korrekt, fleissig und gewissenhaft sind. Wenn das so ist, können wir ja alle Kontrollen abschaffen. Im Verkehr, bei den Nahrungsmitteln, bei den Hausaufgaben, überall..

Und dein Beispiel mit den Kindern? Da geht das Problem doch schon los.
Es gibt Gründe warum man seine Kinder nicht mit zur Arbeit nimmt.
Was sind denn die 8 Stunden Arbeit wert, wenn dir dabei die ganze Zeit die Kinder am Ärmel ziehen, und du überhaupt nicht den Kopf frei bekommst?

Marc

Sag mal, es geht hier um Arbeit, welche vollrichtet wird. Deine Beispiele sind einfach völlig überzogen. Ja ich habe ein düsteres Bild von Vorgesetzten, weil ich und viele anderen genau diese Erfahrung mit den gemacht haben. Ich habe für Vorgesetzte die IT umgesetzt, welche genau wie ich beschrieben haben handeln und mein Vorgesetzter hat ebenso gehandelt, zum großen Teil zumindest

Ich habe nie gesagt, dass die Mitarbeiter nur gut sind und nicht genau solche Absichten haben. Dennoch tun die auf der Arbeit genauso wenig, wie im HO. Willst du also weil es 1 aus 10 Leuten gibt, die HO missbrauchen, alle anderen bestrafen? Dann können wir ja auch Menschen die Genitalien abschneiden und zunähen, da 1 von 10 Leuten, jemand anderes vergewaltigt (So wäre zumindest dein überspitztes Beispiel).

Also was soll die Alleinerziehende Mutter denn machen, wenn Sie auf der Arbeit nicht freibekommt, die Kita aber zu hat und niemand sich um das Kind kümmern kann ? Weil es gerade plötzlich rausgekommen ist? Einfach das Kind im Regen stehen lassen ?

Es gibt auch Firmen, da darfst du Haustiere mitnehmen. Andere würden sagen, dass ist Schwachsinnig und lenkt die Leute ab. Andere sind froh, mal kurz Pause machen zu können und ein Hund zum knuddeln haben. Warum soll der Arbeitgeber also immer alles verbieten nur wenn es vielleicht auf den ersten Blick keinen Sinn für IHN macht, den Mitarbeiter glücklicher? Wenn man einfach mal auf ein gesundes Miteinander gehen würde und nicht einfach alles ablehen würde, wäre die Arbeitswelt wesentlich angenehmer.

T.M.P.

So, es geht also um Arbeit die verrichtet wird.
Sag mal, was genau steht in deinem Arbeitsvertrag? Bei den meisten Leuten steht dort eine festgelegte Arbeitszeit, für die man einen Stundenlohn bekommt.
Die Allerwenigsten machen Auftragsarbeit.

Und woher soll der Chef jetzt wissen wie lang deine Arbeit genau dauert?
Das ist wie bei ner Autowerkstatt, die dir 3 Stunden Arbeitzeit fürs Reifenwechseln berechnet. “Ja, äh, die Schrauben waren alle total festgerostet. Da mussten wir Flexen und Schweissen und noch 2 Leute mehr ranholen.”
Da hättest du dann auch lieber danebengestanden.

Ich weiss auch nicht was du für KiTas kennst, die auf und zu machen wie es ihnen gerade passt. In so einem Fall könnte man wohl auch mal von der Arbeit losfahren, und den Zwerg bei der Oma absetzen.

Das Haustiere für positive Stimmung sorgen können ist auch belegt. Aber willst du jetzt den Aufwand ein Haustier um sich zu haben mit dem eines kleinen gelangweilten Kindes gleichsetzen?

Wenn man einfach mal auf ein gesundes Miteinander gehen würde und nicht einfach alles ablehen würde…

Hab nichts anderes behauptet.

Marc

“Ich weiss auch nicht was du für KiTas kennst, die auf und zu machen wie es ihnen gerade passt. In so einem Fall könnte man wohl auch mal von der Arbeit losfahren, und den Zwerg bei der Oma absetzen.”

Es gibt öfter (wo wir wieder beim Thema Fachkräftemangel sind) hier in der Umgebung den Fall, dass die Kita aus Krankheitsgründen nur 2 Gruppen aufnehmen kann. Da ist dann halt die 3.te oder 4.te Gruppe leider nicht so gut dran.

So jetzt sagen wir mal Alleinerziehende Mutter ist damals nach Kaff xyz gezogen und Familie ist weit weg. Was soll die jetzt machen ? Vorallem wenn es so kurzfristig kommt? Bleibt dann nur mit Glück was finden, wo das Kind unterkommen kann, Krankmelden oder halt um für beide Parteien (Arbeit und Arbeitnehmer) glücklich zu machen Home Office 😀

Das ist wie bei ner Autowerkstatt, die dir 3 Stunden Arbeitzeit fürs Reifenwechseln berechnet. “Ja, äh, die Schrauben waren alle total festgerostet. Da mussten wir Flexen und Schweissen und noch 2 Leute mehr ranholen.”

Tja entweder vertraust du da den Mitarbeitern, oder halt nicht. Ich hatte genau solche Fälle immer wieder in der Technik. Telekom wollte den Anschluss bei einem Kunden wechseln. Ich war vor Ort habe alles vorbereitet. Techniker kommt, es funktioniert der Anschluss nicht. Ich mach währenddessen noch verschiedene arbeiten bin statt nach 2 Stunden erst nach 4-5 zurück, da Telekom es nicht hinbekommen hat und es danach noch einige nicht vorhersehbare Fehler gibt. Was macht Chef ? Schnauzt mich an, warum ich solange brauche. Aber wie es Karma so will durfte er dann eine Woche danach genau solch einen Fall dann auch schön direkt erleben.
Aber es zeigt doch, dass du mir sogar recht gibst. Der Chef will die Mitarbeiter kontrollieren und prüfen was die machen.

Hab nichts anderes behauptet.

Ne hast du nicht, du hast dich nur sarkastisch über die Leute geäußert dich mit HO extrem zufrieden waren und hast jeden der HO macht unterstellt, dass die eh nicht richtig arbeiten würden. Das war schlussendlich mein Grund warum ich überhaupt auf dein Kommentar geantwortet habe.

Bestes Beispiel für mich: Ich mache neben vor Ort Tätigkeiten auch einiges an Ticketarbeiten und organisatiorisches. Sachen die ich super im HO erledigen kann. Handwerker kommt am Donnerstag und Freitag. Jetzt soll ich mir dafür extra frei nehmen, obwohl ich auch gut meine Arbeit von Zuhause erledigen kann?

T.M.P.

Der Chef will die Mitarbeiter kontrollieren und prüfen was die machen.

Ganz genau. Aber das ist doch nicht zwangsläufig was Schlechtes.
Wenn dein Chef zum Beispiel genau gewusst hätte was du gemacht hast, dann hätte er dich gar nicht erst angemotzt.

Ne hast du nicht, du hast dich nur sarkastisch über die Leute geäußert dich mit HO extrem zufrieden waren und hast jeden der HO macht unterstellt, dass die eh nicht richtig arbeiten würden.

Hab ich das?
Bist du sicher?

Handwerker kommt am Donnerstag und Freitag. Jetzt soll ich mir dafür extra frei nehmen, obwohl ich auch gut meine Arbeit von Zuhause erledigen kann?

Die meisten Leute haben tatsächlich Familie, Freunde, Verwandte oder auch Nachbarn, die bei so etwas mal einspringen würden.

Marc

Ganz genau. Aber das ist doch nicht zwangsläufig was Schlechtes.

Wenn dein Chef zum Beispiel genau gewusst hätte was du gemacht hast, dann hätte er dich gar nicht erst angemotzt.

Hahaha diese Aussage ist mehr als lächerlich. Daran merkt man, dass du einfach keine Einsicht haben willst. Natürlich habe ich bevor mich mein Chef angeschnauzt hat ihm erzählt was war. Trotzdem hat er mir wohl nicht geglaubt oder sonst was. Das sollte aber klar sein, dass man dem Chef sowas sagt. Also wenn mich ein Chef die ganze Zeit kontrollieren wollte, würde es mich ebenfalls demotivieren, da er kein Vertrauen zeigt, dass ich arbeite. Wenn es für dich okay ist, dass dein Chef dich die ganze Zeit kontrolliert und überprüft, gerne. Mir würde es auf den Sack gehen, da ich erwachsen bin und kein Elternteil brauch, was mir durchgehend auf die Hände guckt. Wenn der Chef es anders sieht, dann ohne mich.

Ich weiß auch mittlerweile echt nicht, was du noch von mir willst xD Ich habe gesagt, der Arbeitgeber sollte sowas nicht generelle ablehnen und gucken, was die Leistung sagt. Gibt aber viele die holen die ohne solche Dinge zurück ins Büro, selbst wenn es im Arbeitsvertrag stand usw. Ich habe mittlerweile du widersprichst mir nur, des Widersprechenswillen. Anstatt einfach mal wie ich zu sagen, “Jo du hast recht nicht jeder arbeitet im HO korrekt, deshalb sollte man schauen, ob die Leistung rapide sinkt oder nicht”. Ich zähle Beispiele auf, wo Home Office, Mobiles Arbeiten oder sonst was für viele Leute POSITIVE EFFEKTE haben. Zähle Beispiele auf, wo es z.B. schon Vorteilhaft für beide sind und dann kommt nur “Also ich weiß nicht was du für Kitas kennst” “Also dafür haben Leute auch Famile und Co” was meine Aussagen einfach kaum entkräftet, da du anscheind einfach nur kurz über meine Aussagen nachdenkst und das erste nennst was dir in den Kopf kommt.

Die meisten Leute haben tatsächlich Familie, Freunde, Verwandte oder auch Nachbarn, die bei so etwas mal einspringen würden.

Und diese Leute arbeiten nicht, wollen Freizeit haben oder ähnliches ? Nicht jeder hat 30 Leute im Umkreis die jederzeit für jemanden von 8:00 bis 16:00 in deinem Haus chillen. Den genau solche Zeitabgaben machen Handwerker, Paketlieferanten usw. Zudem weiß ich nicht, ob du weißt, wie abwerten du einfach mit mir sprichst ? “Tatsächlich haben Leute für sowas Familie, Freunde,Verwandte oder auch Nachbar”. Und ich habe sowas jetzt nicht? Nur habe ich keine Lust immer jedes mal jemanden einspringen zu lassen.

Hab ich das?

Bist du sicher?

->Ihm wurde das vorübergehende Recht zu Hause zu arbeiten wieder genommen.
Was für ein Skandal! Hätte man ihm das nur von Anfang an nie erlaubt! Oh, warte.. 🙄

->Woher weisst du denn, dass er wirklich 100% der Arbeit von zu Hause machen kann?

-> So kindisch wie der Mann sich hier benimmt, ist er wahrscheinlich eh unfähig effektiv selbstständig zu arbeiten und ist “unter Aufsicht” besser aufgehoben.😜

Deshalb ziehe ich hier einfach mal die Reißleine, da ich das gefühl habe ich spreche keine Diskussion, sondern mit jemanden der einfach nur Widerworte geben will.

Mag auch sein, dass deine Argumentation falsch rüberkommt in Textform.

T.M.P.

Was ich noch von dir will? 🙂
Eine Richtigstellung wäre fein.
Ich hab nie unterstellt, dass jeder der HO macht eh nicht richtig arbeitet. Ich habe von genau einer Person geredet.

Vielleicht versetzt du dich einfach mal in die Lage des Arbeitgebers.
Der kann nicht hellsehen. Er kennt die meisten Angestellten persönlich kaum, denn wer zeigt dem Chef denn wie er wirklich ist?
Und da erwartest du 100% Vertrauen, als wärt ihr alle Best Buddies.
Und bist persönlich getroffen, wenn der Chef das eben nicht so sieht.
Das musst du nicht, es ist einfach sein Job da auf Nummer Sicher zu gehen.

War das “Familie und Nachbarn” Ding abwertend?
Ich halte es nur für extrem selten, dass jemand niemanden findet, der mal nen Handwerker reinlässt. Und der anscheinend gleichzeitig so viele Notfälle hat, das er eigentlich gar nicht mehr aus dem Haus kommt. Und noch nie von alternativen Ablageorten für Pakete gehört hat.

Genau genommen baust du da Szenarien auf, wo praktisch gar keiner mehr zur Arbeit fahren könnte. Was zig Millionen Leute aber hinbekommen.
Und da wunderst du dich über Widerworte?

SirPopp

Man erinnere sich dabei an die unsäglichen Aussagen eines Wolfgang Grupp. Ein Fossil aus dem letzten Jahrhundert, das mit moderner Arbeit und Homeoffice schlicht weg überfordert ist bzw. mit seinen über 80 Jahren schlicht und ergreifend den Anschluss verloren hat. Trotzdem aber in den Medien weiter große Sprüche klopft.
Wie weiter oben ausgeführt: ich hab selbst seit über 20 Jahren Erfahrung mit Home Office (Beginn 2001 – wir waren da echt Vorreiter) und unterm Strich läßt sich sagen dort wo es möglich ist und Sinn macht ist es überaus nützlich für beide Seiten und bei den wenigsten meiner Kollegen konnte ich über die Jahre einen Qualitätsverlust der Arbeit feststellen. Ich sitz den ganzen Tag eh nur am PC – egal ob im Büro oder Zuhause – und habe ein bestimmtes Pensum das erfüllt werden muss. Zugegeben leidet der Kontakt zu den Kollegen etwas, aber aus Sicht des AG ist das weniger Arbeitszeit die durch “soziale Kontakte im Büro verschwendet wird”.

Musax

Ist dieselbe Einstellung wie die Gastronomen denen die “Mehrwertsteuer erhöht” wurde. Deine Worte sind da vergebens.

SirPopp

Also zum Thema “wegnehmen”: Grad zu Corona Zeiten war es dem AG Recht und Billig dass seine AN von zu Hause aus gearbeitet haben, sonst hätte er seinen Laden nämlich dicht machen müssen! Ich kann hier auch aus eigener Erfahrung sprechen. Bei uns lief die Arbeit in dieser Zeit zu 100% im Homeoffice weiter und das absolut ohne jegliche Verschlechterung der Arbeitsleistung, eher im Gegenteil. Dann war Corona rum, die Leistung der AN im Homeoffice nichts mehr wert und schnell vergessen und der AG erwartet dann dass die AN wieder brav im Büro antreten. Nicht weil es der Leistung dient sondern schlicht und ergreifend weil es um Kontrolle geht bzw. man unterstellt die Leute würden sich Zuhause nen schönen Lenz machen. Ich kann dem Typen nicht im Geringsten verübeln dass er dann halt nur noch “Dienst nach Vorschrift” macht. Zum Glück kam es bei uns nicht so weit. Wir dürfen weiterhin 9/10 im Homeoffice arbeiten weil unser AG die Chancen erkannt hat gleich mal ein ganzes Bürogebäude einzusparen, was nicht möglich wäre wenn jeder jeden Tag im Büro wär. Dann würde nämlich der Platz vorne und hinten nicht mehr reichen.

T.M.P.

Naja klar war das der Grund für die Heimarbeit. Allerdings ist dieser Grund dann auch irgendwann wieder weggefallen.
Wenn ein Kollege einen Monat lang jeden morgen nen Kaffee für euch beide mitbringt, bist du dann sauer auf ihn, wenn er irgendwann damit aufhört?
Vielleicht, das wäre aber nicht fair.^^

Wenn das bei euch so gut geklappt hat, dann ist das doch super.
Aber so einige Leute brauchen eben etwas von dieser Kontrolle. Man sieht doch schon in der Schule und auch im Studium, das viele Leute nicht wirklich gut darin sind komplett selbstständig zu arbeiten. Manche schieben alles vor sich her, manche arbeiten sich halb tot… beides ungünstig.

So, und nun stell dir mal vor, dass einer deine Kollegen jetzt zu Hause nicht wirklich vorankommt. Du musst immer Arbeit für ihn mitmachen, oder gar auf Teile seiner Arbeit warten um selbst weitermachen zu können.
Würdest du da nicht auch vorschlagen, dass dieser Kollege lieber im Büro arbeiten sollte?

SirPopp

Das ist dann ja wieder eine ganz andere Ausgangssituation von der hier nirgends die Rede war. Klar, Homeoffice basiert auf gegenseitigem Vertrauen und wenn jemand mit seinen gewonnenen “Freiheiten” nicht klar kommt dann nimmt man´s ihm wieder weg. Aber das dann halt im begründeten Einzelfall und nicht eben aus Lust und Laune. Klar, insofern ist der zu Grunde liegende Artikel natürlich etwas schwammig, impliziert aber m. E. dass kein triftiger Grund für den Entzug des HO vorgelegen hat. Der Vergleich mit dem Kaffee hinkt dafür aber extrem….merkste schon, gell?

T.M.P.

Na, der Artikel zeigt aber auch nur die Sicht des Arbeitnehmers, der vielleicht nur mal zeigen will, was für ne coole Socke er ist. Man weiss es halt nicht.

Ich finde so sehr hinkt der Vergleich gar nicht.
Man bekommt etwas Gutes, sieht es irgendwann als selbstverständlich an, und wird sauer wenn es wieder weg ist. Dabei müsste es einem eigentlich genauso gut wie vorher gehen.

Duraya
  1. Homeoffice gab es auch vor Corona schon, es war nur weniger gängig.
  2. was der Mann hier tat, ist doch nicht weiter schlimm, als wäre es so seltsam, wenn man nicht ständig für die Arbeit erreichbar sein will

Die Aussage kann man schon kindisch finden, aber von sowas auf Selbstständigkeit zu kommen finde ich sportlich.

Vor Corona war es oft ganz normal, zu Hause nicht mehr erreichbar zu sein.
Und jetzt tun manche Chefs so, als würde ihnen unfairerweise etwas weggenommen.

T.M.P.
  1. Na, er hatte offensichtlich vorher kein Home Office.
  2. Es sieht aus wie eine Trotzreaktion, die er dann auch noch Stolz im Internet präsentieren musste.

Vor Corona war es oft ganz normal, zu Hause nicht mehr erreichbar zu sein.

Und jetzt tun manche Chefs so, als würde ihnen unfairerweise etwas weggenommen.

Ist das so? Dann wäre das genauso dumm.
So oder so ändert das nichts an meiner Aussage.

Duraya

Vor Corona war es ganz normal zur Arbeit zu fahren.

darum ging es mir im 1. Punkt

So kindisch wie der Mann sich hier benimmt, ist er wahrscheinlich eh unfähig effektiv selbstständig zu arbeiten und ist “unter Aufsicht” besser aufgehoben.😜

sieht für mich nicht besser aus und befindet sich ebenfalls im Internet

T.M.P.

Ich weiss wieder mal nicht was du eigentlich von mir willst.
Ich sage:

Vor Corona war es ganz normal zur Arbeit zu fahren.

Du darauf:

Homeoffice gab es auch vor Corona schon, es war nur weniger gängig.

Ja und nun?
Also willst du mir widersprechen, gibts mir aber eigentlich recht. Toll.

Und der zweite Part ist einfach nur ne blödsinnige Attacke gegen mich, anstatt einfach mal sachlich zu bleiben.

Duraya

Beim 1. meinte ich nur, dass es auch vor Corona nicht immer normal war zur Arbeit fahren zu müssen, du hast mir das einfach zu allgemein geschrieben – mehr nicht.

Beim 2. fand ich deine Worte (die ich im obigem Kommentar zitiert habe) einfach nur unfreundlich und bezog mich noch darauf:

Es sieht aus wie eine Trotzreaktion, die er dann auch noch Stolz im Internet präsentieren musste.

Das fand ich ironisch, weil man deinen Kommentar für ebenso kindisch halten könnte.
Wenn du meinen Kommentar wirklich für eine blödsinnige Attacke hälst, dann solltest du dich vielleicht auch mehr zurücknehmen.
Was war denn an dem Kommentar unsachlich?

T.M.P.

Normal heisst ja nicht immer. Da gibt es ja dann noch unnormal.^^

Mein Kommentar war weder kindisch, noch eine Trotzreaktion.
Ich hab dir nur zeigen wollen, das meine Bewertung nicht davon kam, der er nicht während der Freizeit arbeiten will. Denn das ist ja auch völlig verständlich.
Daher macht es einfach keinen Sinn.

Gepostet wurde das Ganze übrigens in dem reddit r/antiwork

Antiwork: Unemployment for all, not just the rich!

A subreddit for those who want to end work, are curious about ending work, want to get the most out of a work-free life, want more information on anti-work ideas and want personal help with their own jobs/work-related struggles.

Das sagt eigentlich schon alles.

Duraya

Habe nicht geschrieben, dass dein Kommentar kindisch ist, sondern nur, dass er so wirken könnte. Genau wie das Verhalten des Mannes – für dich ist es scheinbar kindisch, für viele andere vermutlich nicht.

Was den Ort des Postings angeht, würde mir das nicht reichen, um auf sowas zu schließen.

Wenn man mit Vorurteilen arbeiten will, könnte man ja jetzt auch wieder sagen, dass du scheinbar jemand bist, der nicht viel braucht, um eine Person abzustemplen und ich selbst wäre ohnehin der größte Korinthenkacker (entschuldige die Wortwahl) aller Zeiten.

Ich mag es einfach nicht, wie überall ständig unsachliche Kommentar und vorschnelle Urteile oder Vermutungen angestellt werden, es gibt leider genug Leute, die dazu neigen, Dinge schnell für bare Münze zu nehmen.

Deshalb habe ich es mir angewöhnt, ab und an auf solche Kommentare zu antworten und durch die Blume darauf hinzuweisen, gerade auch bei Leuten wie dir, da du nicht wirkst, als wärst du auf dem Kopf gefallen.

T.M.P.

Geh einfach mal davon aus, dass in meinen Kommentaren 10-mal mehr Überlegung steckt, als du auf den ersten Blick siehst.

Hier mal eine Definition von kindisch:

Infantilismus zeigt sich in der psychologischen Definition meist in Form von hemmungslosen, undisziplinierten, emotionalen Verhaltensweisen wie beispielsweise Trotz, Egozentrismus und Imponierverhalten, oder allgemeiner im Fehlen einer altersentsprechenden Selbstreflexion und dementsprechend meist in einer sozialen und/oder emotionalen Unreife.

Wikipedia

Alle drei Verhaltensweisen sind meiner Meinung nach bei seinem Post erkennbar.
Wie kann mein darauf hinweisen kindisch sein? Es ist schlicht und einfach eine Einschätzung. Und diese war weder unsachlich, noch vorschnell.

Und ich halte den Platz eines Posts sehr wohl für aufschlussreich.
Dieses “Anti Work” ist schon ziemlich speziell. Da liest wohl keiner aus Versehen mal mit. Und wenn jemand dort postet, kann man wohl von regelmässigen Besuchen ausgehen.

So, und um jetzt noch etwas kindisches zu sagen:
Versuch beim nächsten Mal mitzuhalten! 😝

Duraya

So kindisch wie der Mann sich hier benimmt, ist er wahrscheinlich eh unfähig effektiv selbstständig zu arbeiten und ist “unter Aufsicht” besser aufgehoben.😜

Muss ehrlich sagen, dass das nun einfach nicht überlegt wirkt.

Nochmal: dein Kommentar könnte kindisch wirken, mehr hab ich nie geschrieben.
Gründe dafür könnten deine vorschnell Annahmen sein, insbesondere kombiniert mit einem Emoji.
Und ja, vorschnell, da 1.nicht jeder den Ursprung des Posts kennt und 2. weil das ganze nur eine einzige Handlung von jemandem ist, vielleicht hat die Person ja sonst den berühmten Stock im Hintern.

Du bist ja schließlich auch irgendwie zu diesem Post gelangt, das ist ja nicht gerade das Darknet.

Geh einfach mal davon aus, dass in meinen Kommentaren 10-mal mehr Überlegung steckt, als du auf den ersten Blick siehst.

Ist das dann nicht auch kindisch?

T.M.P.

Nur das das Emoji die Aussage nicht verschärft, sondern anzeigt, dass sie mit Absicht etwas überspitzt ist und nicht auf die Goldwaage gelegt werden sollte.
Was bitte sollte Zwinkern und Zunge rausstrecken denn sonst bedeuten?

Und, ja, ich bin zum ursprünglichen Post gelangt. Trotzdem halte ich mich nicht weiter dort auf, und ganz bestimmt poste ich da nichts.
Ausserdem bin ich schon vorher zu diesem Schluss gekommen. Man muss sich nur mal überlegen wer warum so einen Post machen würde. Das nennt sich kognitive Empathie.

Und nein, die Aussage, die du zitiert hast, ist nicht kindisch. Nenn es arrogant, wenn du willst. Aber ich bin es leid, dass Leute Posts nicht richtig lesen und keine 3 Sekunden über ihre Antworten nachdenken.
Genauso bin ich froh, wenn jemand tatsächlich über meine Kommentare nachdenkt. Auch wenn er dann eine andere Meinung vertritt oder sogar etwaige Fehler korrigiert. Dafür gibt es sogar gerne mal ein Dankeschön.

Duraya

Wenn man will, könnte man das ganze hier durchaus als kindisch betrachten (das schließt meine Seite nicht aus).
nicht ernst gemeint: du erklärst trotzig, warum eine Aussage nicht kindsich sein kann, anstatt zu reflektieren, dass die Außenwirkung durchaus so sein könnte.
Anstatt empathisch darüber nachzudenken, ob andere das vielleicht anders auffassen könnten, gehst du lieber von dir selbst aus. Dann schreibst du noch, dass ich davon ausgehen soll, dass da 10mal mehr Ueberlegung darin steht, was man jetzt vielleicht noch als Imponierverhalten deklarieren könnte.

Genau darum, was du hier im Eingang schreibst ging es mir.
Empathie ist schön und gut, aber logisch betrachtet führt sie nicht zwingend zu Fakten und verstärkt manchmal sogar Vorurteile.

Genauso wenig, wie man von so einem Kommentar darauf schließen sollte, wie eine Person ist, sollte man es auch nicht bei Personen in Artikeln tun.

T.M.P.

Weisst du, nur weil jemand vielleicht farbenblind ist, bleibt Rot trotzdem Rot und Grün trotzdem Grün. Die Wahrnehmung muss nicht den Tatsachen entsprechen, dann ist sie aber leider fehlerhaft.

Du sagst, ich mach mir keine Gedanken. Darauf sage ich, dass ich mir wohl mehr Gedanken mache, als du denkst. Gedanken, die eben nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind.
Jo, da hab ich so richtig einen auf dicke Hose gemacht.
Tut mir leid, dass meine Kommentare nicht nur aus 👍 und 👎 bestehen.

Empathie ist schön und gut, aber logisch betrachtet führt sie nicht zwingend zu Fakten und verstärkt manchmal sogar Vorurteile.

Ist das so?
Hier, das ist auch von dir:

Dennoch gibt es solche Fälle auch hier sehr oft, weshalb ich solche Artikel nicht schlecht finde.

Offensichtlich hast du ja den ganzen Fall, und nebenbei noch viele andere, komplett durchschaut. Und zwar nur auf der Basis einer Aussage eines Mannes, der wohl stinkig auf seinen Chef ist..

Ich begründe also meine Meinung mit von mir beobachtetem Verhalten. Du begründest deine Meinung aufgrund der Aussage eines parteiischen Mannes mit undurchsichtigen Motiven.
Also wer hat hier Vorurteile?

Duraya

Mit dem Beispiel gibst du mir doch recht. Nur, weil der Mann durch eine Handlung für dich so wirkt, heißt das noch lange nicht, dass es stimmt.

Nein, ich sage nicht, dass du dir keine Gedanken machst, sondern höchstens, dass dein Kommentar so wirken könnte. Wenn du Kommentar nicht genau liest, verstärkt das übrigens diese Wirkung.

Mit der genannten Aussage bezog ich mich auf das Kommentar von jemand anderem und wollte bestreiten, dass das so “normal” ist außerhalb der Arbeitszeit nicht erreichbar zu sein, davon hört und liest man immer wieder und in meinem Umkreis gibt es sowas leider auch zuhauf.
Hätte es genauer formulieren können, das ist korrekt.

Ich habe aber leider nicht das Gefühl, dass das ein wohlgemeinter Ratschlag war. Auf mich wirkt das wie “aber der hat das doch auch gemacht”, wenn das jetzt so weiter gehen soll, würde ich von meiner Seite gerne hier Schluss machen.

T.M.P.

Mit dem Beispiel gibst du mir doch recht. Nur, weil der Mann durch eine Handlung für dich so wirkt, heißt das noch lange nicht, dass es stimmt.

Nur das ich gerade überhaupt nicht von dem Mann geredet habe. Denn ich halte mich in dem Fall ganz und gar nicht für farbenblind.

Irgendwie ist dir aber noch immer nicht aufgefallen, dass Taten viel mehr Aussagekraft haben als Worte. Hast meinen letzten Absatz wohl übersehen.

Nein, ich sage nicht, dass du dir keine Gedanken machst, sondern höchstens, dass dein Kommentar so wirken könnte.

Ja, natürlich.
Was bedeuten diese Aussagen denn sonst?

Wenn man mit Vorurteilen arbeiten will, könnte man ja jetzt auch wieder sagen, dass du scheinbar jemand bist, der nicht viel braucht, um eine Person abzustemplen….

..

Ich mag es einfach nicht, wie überall ständig unsachliche Kommentar und vorschnelle Urteile oder Vermutungen angestellt werden,

Dein Rumgeeier “Ich könnte das jetzt sagen, aber ich tu es nicht, obwohl ich das ja irgendwie gerade getan hab, aber das kann ja so keiner behaupten, und überhaupt meine ich ja vielleicht wen ganz anderes.” kannst du dir einfach mal sparen, dann kann man auch mal vernünftig miteinander reden.
Wir sind doch keine Rechtsanwälte. Also, ich zumindest nicht.
Und die Aussage steckt so oder so zwischen den Zeilen.

Ich habe aber leider nicht das Gefühl, dass das ein wohlgemeinter Ratschlag war. Auf mich wirkt das wie “aber der hat das doch auch gemacht”, wenn das jetzt so weiter gehen soll, würde ich von meiner Seite gerne hier Schluss machen.

Wovon redest du? Ich hab keinen Ratschlag gegeben. 🤔

…wenn das jetzt so weiter gehen soll, würde ich von meiner Seite gerne hier Schluss machen.

Klar, es steht dir jederzeit frei zu gehen.

Duraya

Langsam glaube ich, du verstehst Dinge absichtlich falsch, vielleicht sollten das auch rote Heringe werden.

Ich habe den letzten Absatz nicht ignoriert. Wie bereits geschrieben, habe ich zu dem Thema Erfahrung, daher die Aussage. Solltest du hier etwas anderes meinen, wäre es sinnvoll, dies entsprechend zu benennen.

Den Unterschied zwischen “wirkt” und “ist” solltest du kennen, wenn nicht, belese dich doch, bevor du antwortest, darüber.
Bei meinem “Rumgeeier” handelt es sich zum Großteil um Analogien und bei dem “Ratschlag” hab ich selbst geschrieben, dass ich nicht glaube, dass es sich um einen handelt.

Wenn du es nötig hast, mit wenigen Informationen tendenziell unfreundliche bis abwertende Kommentare zu schreiben (ich meine damit den 1.), ist das deine Sache, dann musst du aber mit meiner und/oder anderen Reaktionen leben.

T.M.P.

comment image

Duraya

Ich hab’s versucht. Dann ist damit jetzt die Diskussion beendet.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von
BlackSheepGaming

Sind genügend gute ITler auf dem Markt.
Deswegen mach ich inzwischen nur noch befristete Arbeitsverträge. Ich zahle weit über Tarif, aber Boni, Umsatzbeteiligung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es nur (verzinst) nachschüssig bei Vertragsverlängerung.

Büroarbeit hat durchaus Sinn, es fördert Kreativität, Konflikt- und Diskussionsfähigkeit, Teambuilding sowie einen gesunden internen Wettbewerb.

Wenn die Leute meinen, sie können tun was nur nach ihrer Meinung richtig ist, go ahead, gründet selbst eine Firma, tut euch selbst den Stress und das Existenzrisiko an.

Marc

“Gibt genügend gute ITler” -> Fachkräftemangel sagt nein xD Also wenn ich was mitbekommen habe, dann dass es momentan sehr schwierig ist, an vernünftige Fachinformatiker zu kommen.

Man merkt an deinem Kommentar, dass du selber Unternehmer bist, da du nur über DEINE Sicht der Dinge sprichst, aber nicht die Vorteile des Arbeitnehmer eingehst. Sind die Mitarbeiter zufrieden, arbeiten diese gerne und sind effektiver. Wenn Leute lieber im HO arbeiten würden und es ist ohne Probleme möglich, lasst Sie doch. Die meisten werden effektiver sein.

Alte Firma bei mir -> Schlechte Bezahlung, kein Home Office, Kein Weihnachtsgeld, Chef nen Arschloch = Extrem unmotiviert
Neue Firma -> Geht auf meine Wünsche ein, biete mobiles Arbeiten an, gibt mir vernünftiges Geld für meine Arbeit, Weihnachtgeld ebenfalls = Motiviert

Büroarbeit hat durchaus Sinn, es fördert Kreativität, Konflikt- und Diskussionsfähigkeit, Teambuilding sowie einen gesunden internen Wettbewerb.

Büroarbeit soll Kreativität fördern? Als ob ich jetzt als ITler an einem Monitor gucke, auf der Arbeit oder Zuhause? Da bin ich lieber Zuhause, da ist die Umgebung sehr schön und nach meinem Geschmack. Konflikt und Disskuionsfähigkeit lasse ich noch halbwegs durchgehen, da man Probleme besser gegenüber angehen kann (Dafür muss man aber nicht dauerhaft im Büro sein). Teambuildung, sowie einen gesunden internen Wettbewerb? Teambuildung verstehe ich ja noch, aber einen internen Wettbewerb ?! Also ich messe mich nicht mit anderen oder stelle mich mit welchen gleich, manche sind besser in anderen Gebieten, da duelliere ich mich doch nicht mit jemanden. Ist aber halt auch typisch Arbeitgeber, der immer mehr aus seinen Mitarbeitern holen will und meistens diese dann noch gegeneinander aufstachelt, damit die noch mehr leisten usw.

Naja ich bin froh, einen sehr gut bezahlten Job, mit Weihnachtsgeld, mobiles Arbeiten usw. habe und nicht bei dir arbeite.

vulperabeste

man merkt an deinem kommentar auch, dass du ein arbeitnehmer bist, weil du nur DEINE sicht der dinge ansprichst, also nicht böse gemeint aber ist ja so.

du nimmst an, dass die meisten effektiver arbeiten wenn sie lieber im HO arbeiten könnten, von dem was ich so aus meinem umfeld höre chillen im HO die leute mehr und machen noch dinge wie wäsche oder essen oder auch private gespräche nebenbei. ob das die effektivität fördert, ich nehme mal an nein. ob der mitarbeiter durch die benefits motiviert ist oder nicht spielt da keine rolle.

und natürlich fördert büroarbeit die kreativität. es macht schon einen unterschied mit einem kollegen zusammen auf einen plan zu schauen und darüber zu reden als zuhause alleine zu sitzen und sich seine bilder anzuschauen. BlackSheepGaming sagt ja auch nicht, dass man nur im büro kreativ ist, sondern dass anwesenheit im büro und die gespräche etc. die kreativität fördern.

und du stellst es so dar als sei interner wettbewerb was schlechtes, das finde ich schon dramatisch um ehrlich zu sein. was denkst du denn wo dein verhandlungsspielraum ist wenn du dich und deine arbeit nicht mit der der anderen vergleichst? außerdem muss ein arbeitgeber doch feststellen, ob du lohnenswert für ihn bist, der ist ja nicht die wohlfahrt.

ich stell mir grade eine fußballmannschaft vor die so denkt wie du. die würde nicht mal in der kreisliga spielen, ja wahrscheinlich nicht mal in der sonntags-liga.

Marc

Die Leute würden die im HO chillen, machen genau das auch auf der Arbeit. Die Leute machen die Wäsche und ähnliches (wenn wir jetzt mal bei der IT bleiben) weil gerne mal Zeiten gibt, wo man gerade nichts machen kann (keine Tickets, Projekt ist in einer anderen Phase, wo du jetzt nichts mehr machen kannst oder ähnliches). Was würden die im Büro tun ? Surfen, vielleicht mal kurz mit seinem Kollegen quatschen, über Gott und die Welt.

Die Leute sitzen mittlerweile oft genug 10 Stunden auf der Arbeit (inkl Hin- und Rückweg). Dann haben die noch ca 8 Stunden für sich, wenn Sie ihren Schlaf aufs minimale reduzieren. Bedeutet, man beschäftigt sich in seinem Leben teils mehr mit Arbeit als für sich. Deshalb ist HO ein guter Kompromiss. Aber viele gucken ja nichtmal individuell, sondern lehnen direkt ab. Wie in dem Falle auch BlackSheepGaming.

Natürlich gibt es auch schwarze Schafe, aber deshalb direkt alle verdonnern, ist halt auch wieder extrem dumm.

Büroarbeit hat bei mir in den Firmen nicht die “Kreativtät” gefördert, sondern maximal die Problemfindung, wenn es um Probleme geht. Wie gesagt Kommunikation ist einfach im Büro, das sehe ich ja auch ein.

Interner Wettbewerb ist generelle nicht schlechtes, kann aber nicht auf jedes Gebiet angewendet werden. Wir sind ein großes Unternehmen, wo es für die verschiedene Bereiche “Experten” gibt. Die haben alle Ihre Tücken. Wie willst du die jetzt miteinander vergleichen ? Weil jemand jetzt 5 Tickets abarbeitet, der andere nur 1 Ticket? Ist nicht fair, machen aber auch wiederrum viele weil eine Statistik natürlich am einfachsten mit Zahlen ist.
Fußball ist ein Sport wo alle das gleiche machen, meistens in dem selben Alter sind. Da kann man dann sagen “Ich will besser sein als xyz”
Ich kann mich in meinem Fachgebiet schlecht mit jemanden vergleichen der Jahre lang in einem ganz andere Sektor gearbeitet hat. Vorallem habe auch ich meine Grenzen und kann nur soviel machen/lernen. Mein Verhandlungspielraum ist mein Wissen/Erfahrung/Arbeitsmoral, alles was ich von MIR aus erweitere.

Früher habe ich viel für die “Arbeitgeber” gedacht. Dann hatte ich innerhalb kürzester Zeit 40 überstunden aufgebaut, kaum Urlaub genommen, kein Geld bekomme und wurde trotzdem angeschnauzt, wenn was nicht lief. Habe ich alles mitgemacht, da ich ja an den “Arbeitgeber” gedacht habe, welcher ja auch planen und überleben muss. Was ist passiert? Ich hatte kein Bock mehr, habe mich öfter krankgemeldet und hatte statt 100% Arbeitspower, Motivation usw nur noch 20%. Ich glaube das ging für den Arbeitgeber nicht ganz so gut auf. Genau diese Situation sehe ich immer öfter auch bei Kollegen die mir von Ihrer Zeit in anderen Firmen berichten. Das geile dabei, wir sind Fachkräfte und können uns die Unternehmen aussuchen. Es ist nichtmehr anderes herum, dass wir dankbar sind wenn jemand uns einstellt und verraucht. Wir denken mehr an UNS. Kann also sein, dass ich BIAS bin, weil mein Arbeitgeber früher so ein Arsch war, aber es scheint ja keine Einzelheit zu sein, wie ich aus den Erfahrungen meiner Kollegen mitbekomme.

Was meint ihr warum niemad mehr in Deutschland arbeiten will ? Genau aus solchen banalen Dingen. Mitarbeiter will HO -> Wird wieder ins Büro geholt, ohne mal genau zu schauen, ob er effektiver arbeitet oder nicht -> Mitarbeiter ist sauer, Motivation sinkt -> Mitarbeiter geht irgendwann.

Meadlord

Ich verstehe den aggressiven Unterton ehrlich gesagt nicht. Es ist, wie so oft, nicht mit einer Schwarz-Weiß-Sichtweise getan.

Wer im beim mobilen Arbeiten wenig produktiv ist, wird vermutlich auch im Büro öfter mal nichts Sinnvolles tun. Wenn es nicht gerade um Fleißarbeit geht, lässt sich mit “Work smarter not harder” auch genug Freiraum für Pausen etc. schaffen. Wenn ich als Arbeitgeber ständig nachschaue, ob ein Arbeitnehmer mal 5 Min was anderes macht, obwohl er seine erforderlichen Leistungen erbringt, hab ich ein kleines Kontrollproblem. Was wiederum darauf schließen lässt, dass ich nicht professionell, und damit eigentlich nicht geeignet für eine Führungsposition bin.

Des weiteren lässt sich diskutieren, ob es sinnvoll ist 8h an einem vorgegebenen Ort am Stück sein zu müssen. Evtl mit zusätzlicher Fahrtzeit und damit auch Umweltbelastung.
Klar gibt es immer auch Menschen, die damit nicht so klar kommen und dem Arbeitgeber damit dann schaden, aber wie schon erwähnt ist das eine sehr individuelle Sache.

Nur weil mam selbst Meinung x über Jahre aufgebaut oder eingetrichtert bekommen hat, ist ein anderer Ansatz nicht automatisch schlecht.

Zuletzt bearbeitet vor 14 Tagen von
vulperabeste

ich verstehe nicht wo du einen aggressiven unterton wahrnimmst? ich hab sogar geschrieben dass es nicht böse gemeint ist. aber gut, was soll man machen.

keiner hat was dagegen, wenn ein arbeitnehmer im büro mal rumsurft oder mal unproduktiv ist. nur ist der mitarbeiter dann erreichbar, wenn die leute im HO wäsche machen sind die oft mal 10-15 minuten nicht erreichbar. das ist ein großer unterschied.

ibaer

ach komm jetzt wird es aber lächerlich, wenn ich im Büro auf Toilette geh bin ich auch mal 10 Minuten nicht erreichbar.
Davon abgesehen nehme ich zB mein Diensthandy dann einfach mit zur Waschmaschine
Ich bin im Homeoffice auf jeden fall produktiver und wie der vorredner schon sagt, die pausen entstehen eben genau dadurch. Wenn ich eine Rechnung prüfe bin ich da im HO einfach schneller weil konzentrierter ohne Ablenkung von Kollegen die quatschen wollen oder sonst was.
und ja wenn ich die selbe arbeite die ich sonst an einem tag im Büro erledige im HO eben nach 6 Stunden fertig habe, gönne ich mir in einem gewissen Rahmen auch etwas von der gewonnen Zeit für private Dinge.
Das heißt aber nicht das ich dann 2 Std am Tag weniger arbeitet i.d.R. gönnt man sich seine Zeiten und leistet dann sogar in der verbleibenden zeit noch extra Arbeit.
Wir haben hier im Amt auch einen Niederlassungsleiter der gegen HO ist, zum Glück kann er es nicht ganz ablehen, da die Dienstanweisung die es gestattet von weiter oben kommt, aber er stellt Zusazregeln auf die es einschränken. zB nie zwei Tage HO nach Gang. Neulich erst ein praktisches Beispiel dazu, ich hatte Magen-Darm, bin 4 Tage bettlägerig gewesen inkl Sa./So. Danach ging es mir schon besser, die (Darm)Symptome waren aber noch nicht weg, sprich ich durfte die Dienststelle noch nicht betreten. Ich habe dann angeboten das ich in dieser Woche ausnahmsweise einmal Mo&Di von zuhause arbeite (anstatt Di+Do) die Zusatzregeln von Chef haben das dann verhindert, sodass ich dann eben Montagmorgens nochmal zum Arzt musste und dann schließlich noch 3 Tage krankgeschrieben wurde. so hat der Arbeitgeber also nur weil er vorbehalte gegen HO hat 3 Tage Leistung von mir verloren ohne das es nötig gewesen wäre…

P.S. diese Nachricht habe ich übrigens aus dem Büro und nicht aus dem HO geschrieben 😉

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von ibaer
vulperabeste

okay und das ist auch alles schön für dich und du darfst deine meinung gerne haben sowie ich auch eine meinung dazu haben kann.

ich halte homeoffice für einen betrieb für unnötig und homeoffice sollte nicht als dauerlösung gesehen werden, es gibt aber natürlich einzelsituationen bei denen homeoffice hilfreich sein kann, generell ist es aber nicht hilfreich und schadet der firma finde ich. ich zum beispiel mach auch manche IT-themen in der firma und das ist ein horror mit homeoffice, weil wenn bei den leuten wieder irgendwas nicht funktioniert dann muss man das über teamviewer machen und dann haben die ne drecks internetverbindung und es hängt alles und was weiß ich nicht noch alles. leute im homeoffice sind für mich einfach nervig wie sau meistens.

und dass dein niederlassungsleiter das in deinem fall nicht zugelassen hat ist halt dämlich, ich sag ja in manchen situationen macht es sinn, in deiner hätte es sinn ergeben da die ansteckungsgefahr ja auch noch da gewesen wäre möglicherweise. aber das ist halt euer problem. bei uns wäre das kein problem gewesen dafür ins homeoffice zu gehen.

das ist ja auch so ein ding, alle mitarbeiter bei uns haben macbooks und dürfen von zuhause aus arbeiten wenn sie wollen, trotzdem kommen die meisten ins büro weil homeoffice einfach asozial ist.

BlackSheepGaming

Irgendwie genau die Antwort, die ich erwartet habe.
Natürlich fördert es die Kreativität, wenn Menschen spontan miteinander über auftretende Probleme reden können. Gerade IT’ler neigen nach meiner Erfahrung gern zu einem Tunnelblick, den sie nicht mal bewußt wahrnehmen. Und den Kollegen möchte ich sehen, der bei einem Problem Teams aufmacht oder zum Smartphone greift um jemanden zu kontaktieren, der
a: gerade Zeit hat
b: sich mit der Materie auskennt
c: nicht gerade selbst telefoniert.
Da ist mir entspanntes Schnacken in der Kaffeküche oder beim gemeinsamen Sport lieber. Und es ist effektiver.
Und Wettbewerb? Erm.. nun ja, also ich möchte, dass meine Mitarbeiter und natürlich auch ich besser werden. Was ist motivierender, ein Kollege, der sich freut durch eine gute Idee die Zugriffszeiten auf die Datenbank um 10% reduziert zu haben oder ein YouTube Video von irgendeiner Fernuni, dass man sich zwischen NaviCIS und dem Abendessen reinzieht?
Fachkräftemangel in der IT? Naja, wenn man auf das Arbeitsamt hofft oder Xing… dann ja. Ich hab inzwischen Verbindungen zu Handwerkskammern im ganzen Baktikum, in Indien und in Frankreich. Wenn man als Unternehmer seinen Hintern bewegt und nicht gerade 100 Programmierer auf einmal braucht, gibt es keinen Fachkräftemangel. Im Handwerk vielleicht, aber mit Sicherheit nicht bei IT, Vertrieb, Recht und Controlling.
Aber um es kurz zu machen, solange meine Fluktuation mir recht gibt, ich nicht gottgleich und ideenresistent in meinem Elfenbeinturm sitze und ich die Verantwortung für mein Personal und das Existieren meines Unternehmens trage, gelten meine Regeln. Wer das nicht mag kann gerne mit seiner eigenen Firma den Gegenbeweis liefern.
In dem geschilderten Beispiel wage ich die Behauptung, dass dieser Mitarbeiter es nicht schafft.

Marc

Du kannst das gerne tun, ist ja auch deine Firma wie du meintest. Worüber du gerade redest ist aber nicht “IT” sondern Anwendungsentwicklung, ein halber Teil der IT.

Programmieren ist universeller als Netzwerk und Infrakstruktur. Wettbewerb ist in meinen Augen, Arbeiter 1 oder 2 bekommen Belohnung, je nachdem wer besser ist. Wenn es einfach nur um Auszahlung bei xyz ist, ist es nochmal was anderes. Oder wie willst du in diesem Bereich z.B. jemanden vergleichen der sich mit Firewalls, AD und Datensicherung auskennt und sein Themenbereich ist, zu jemanden der Switche, Exchange und Telefonie macht ? Man kann es kaum.

Zudem haben wir in unserer Firma einen Chat direkt auf unseren virtuellen Desktops, wo wir uns regelmäßig schreiben, sollte man hilfe brauchen oder ähnliches. Auch bei meiner Freundin gibt es ein Teams Chat, welcher regelmäßig verwendet wird.

Was du zudem gerade ansprichst, sind globale Märkte, nicht deutsche. Oder wie willst du jemanden aus Frankreich, Indien oder ähnliche in den Kundensupport einbinden, welche ausschließlich Deutsch spricht? Aber gut, dass ich überall in Deutschland höre, dass es hier Fachkräftemangel gibt, aber du da anderer Meinung bist. Aber die bewegen dann wohl alle nicht Ihren Hintern.

Ich bin froh bei einem Arbeitgeber zu sein, der die Kraft in Homeoffice sieht und auf die Wünsche der Mitarbeiter eingeht. Ich habe genügend positive Beispiele gesehen und gehört. Dein Kommentar klang oben einfach nur abwerten für die Leute, die Home Office wollen. Aber wie du schon sagtest “Go ahead”.

Man merkt auch, dass du null Einsicht in die andere Richtung zeigst. Ich habe dir auch in den Punkten Kommunikation Recht gegeben, das ist im Büro einfacher und Teambuilding ebenfalls natürlich mit persönlichen Kontakt besser ist. Es gibt aber auch viele, die können bei Unternehmen anfangen (Wohnen weit weg, dank HO aber möglich) und werden dann wieder ins Büro beordert.

Wir werden uns beide eh niemals einige, deshalb wünsche ich dir dennoch weiterhin viel Glück mit deiner Firma!

BlackSheepGaming

Ich verstehe deine Aggression nicht.
Franzosen können Deutsch lernen (respektive Englisch).
Aber es bestätigt für mich die Erfahrung, dass die Konfrontationshaltung ein sehr deutsches Problem ist. Jeder Arbeitgeber, der Homeoffice nicht anbieten möchte, ist per se und per definitionem böse und kontrollsüchtig.
Mitarbeiter aus dem europäischen Ausland sehen ihre Arbeit als Versuch eines Win-wins und das bei, im Normalfall besserer, weil praxisorientierter, Ausbildung und einer Dienstleistungsorientiertheit, die mich immer wieder verblüfft.
Meine Leute will ich 3,5 Tage von 6 im Büro sehen, Di/Do ist Fixtag mit Anwesenheitspflicht, weil ich Vertrieb, Betrieb, Orga und IT da zusammenhaben will, jede 4.Woche ist frei, Stunden sind mir egal und werden nur erfasst, weil ich muss.
Wenn das zuviel verlangt ist dann ist das kein Mitarbeiter für mich und dann bin ich auch gern der “böse Arbeitgeber”.
Und nur mal so nebenbei…. würde ich z.B. nach Littauen gehen, würden allein meine Betriebskosten, ohne dass ich irgendwas großartig ändere, um gut 20% sinken. Von der steuerlichen Seite will ich gar nicht reden. Einfach so. Und ich hätten endlich Internet, dass die Bezeichnung “schnell” auch verdient.
Arbeitgeber in Deutschkand zu sein (das liegt natürlich nicht nur an der Homeoffice Klamotte) ist inzwischen ausgesprochen anstrengend geworden.

Duraya

Finde Marcs Ton nicht wirklich aggressiver als deinen und entgegenkommender bist du auch nicht gerade, was soll das also mit der Aggression?
Liest sich fast, als würde es dir gefallen, deine Erfahrung(en) bestätigen zu können.

Homeoffice hat Vor- und Nachteile, bei denen es sehr stark auf den Arbeitnehmer, Arbeitgeber und natürlich die Tätigkeit an sich an kommt.

Fachkräftemangel kann es übrigens auch geben, wenn du selbst nicht betroffen bist, kommt zum Teil auch darauf an, wie der einzelne Fachkraft definiert und für welchen Bereich gesucht wird usw.

Marc

Ich weiß wirklich nicht was du als Aggression verstehst?!

Ich habe lediglich gesagt, dass dein Markt nicht nur der deutsche Markt ist. Ich arbeite meistens Regional oder Bundesland weit. Wenn ich also jetzt verschiedene Klein- und Mittelständische Unternehmen habe, und ein Techniker von uns kommt vorbei der Englisch kann, sehen die Kunden das nicht unbedingt als Pluspunkt. Das ist nicht böse gemeint, gegenüber den Leuten aus dem Ausland die nur Englisch können, nur mache Kunden können entweder nicht unbedingt Englisch und Sie sind es halt auch null gewohnt, da sie ein Unternehmen sind, wo du bis auf 5% Deutsch sprichst. Jetzt kommt also plötzlich einer, der nur Englisch kann und du musst dem erstmal verständlich machen, was dein Problem überhaupt ist. Ist halt schwierig, weshalb manche Unternehme nicht auf diese Arbeitkräfte setzten können.

Dein Anfangskommentar klang einfach so nach bockiger Arbeitgeber, dass ich einfach mal sagen wollte, dass es für viele Arbeitnehmer auch Vorteile geben kann.
“Ihr wollt Home Office? Bekommt Ihr hier nicht! Ich kann mir die Leute aussuchen, also geht doch!”

Aber ja ist klar, ich bin derjenige der nur auf “Konfrontration” bin, nicht du. Bestätigt meine Ansicht über Arbeitgeber, die immer denken der andere ist das Problem 🙂 Kann den Spieß auch umdrehen

Ich zähle dir Dinge auf, die bei Home Office bei uns sehr positiv funktionieren und werde direkt als “Typisch Arbeitnehmer” abgestempelt. Immer sehr gut als vernünftige Diskussionsgrundlage.

Arbeitgeber in Deutschkand zu sein (das liegt natürlich nicht nur an der Homeoffice Klamotte) ist inzwischen ausgesprochen anstrengend geworden.

Arbeitnehmer auch 🙂 Du leistest für die Firma und es wird dir null gedankt. Die Firma steht meistens nicht hinter dir. Das habe ich bisher überall rausgehört. Aber das ist bestimmt wieder der “typisch deutscher konfrontative Arbeitnehmer”, der sich einfach nicht mehr für die tolle Firma kaputt arbeiten möchte.

Ich beende hiermit die Diskussion, da ich mich nicht weiter als irgendwas bezeichnen lassen will.

XiNaru
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
HiveTyrant
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Scaver

Ich hätte es auch so vorher nicht auf privaten Geräten. Da kann der Arbeitgeber ein Handy stellen oder Pech gehabt.
Zudem wäre ich auch im Home Office nicht außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar gewesen.
Sinnlos etwas als Rache zu feiern, was (bei uns) gesetzlich sogar vorgeschrieben ist.

Duraya

Dennoch gibt es solche Fälle auch hier sehr oft, weshalb ich solche Artikel nicht schlecht finde.

Sumi

Find ich absolut korrekt was der Mitarbeiter dort gemacht hat würde ich genauso machen an seiner Stelle. Der Chef ist selbst schuld wenn das genau so verlang von dem Mitarbeiter. Gerade in der IT Branche macht es überhaupt keinen sinn ob er nun im Büro ist oder Daheim weil fast 99% aller Arbeiten auch von Daheim machen kann, es sei den man muss ins Rechenzentrum anreisen das wäre in meinen Augen die einzige Ausnahme.

VG

SirPopp

War mal kurz in der Situation wo in einer Diskussion kurz nach Corona ne Vorgesetzte zu mir meinte sie könne mich auch jederzeit wieder täglich reinbeordern wenn sie das wollte. Hab ihr mal kurz aufgezählt was ich alles (freiwillig und zusätzlich) an Arbeiten für´s Team bzw. einzelne Kollegen erledige was ich gar nicht müßte und weder in meiner Dienstpostenbeschreibung aufgeführt ist noch entlohnt wird….danach war aber ganz schnell Ruhe 😂

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