Path of Exile 2 macht beim Handel zwischen Spielern den gleichen Fehler wie sein Vorgänger

In Path of Exile 2 funktioniert das Handeln genauso wie im Vorgänger. Ein Fehler, wie MeinMMO-Autor Cedric Holmeier findet.

Wie funktioniert der Handel? In Path of Exile 2 läuft der Handel über die Website der Entwickler (via pathofexile.com). Um ein Item dort zu verkaufen, müssen Spieler es in ein öffentliches Premium-Lagerfach stecken und einen Preis festlegen.

Zum Kaufen müssen Spieler ebenfalls auf die Website gehen und dort einen Verkäufer finden, der gerade online ist. Dieser wird per Direktnachricht kontaktiert, um den Kauf einzuleiten. Dann muss eine Gruppe gebildet werden und sich an einem gemeinsamen Ort im Spiel zum Tausch-Handel getroffen werden.

Dabei besteht stets das Risiko, dass der Verkäufer oder Käufer versucht, sein Gegenüber auszutricksen, indem die Spieler weniger Items oder gleiche Items mit anderen Werten in das Handelsfenster legen und hoffen, dass dieser Schwindel nicht auffliegt.

Ein NPC in Path of Exile 2 ist besonders nützlich:

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Dieser NPC in Path of Exile 2 identifiziert eure Items

Handel wie aus der MMORPG-Urzeit

Der Handel zwischen den Spielern in Path of Exile 2 war mir schon im Vorgänger ein Dorn im Auge. Extra das Spiel zu verlassen und auf eine Website zu gehen, um zu handeln ist etwas, dass man aus der MMORPG-Urzeit kennt. Etwa zu dem Zeitpunkt, als die Spieler sich noch über Foren austauschten, statt über Discord.

Wer schreibt hier? Cedric Holmeier ist Freier Autor bei MeinMMO und Veteran von Path of Exile 2. Bereits vor allen anderen konnte er den neuen Teil spielen und kennt den Vorgänger bereits aus der geschlossenen Beta. Außerhalb von Path of Exile kennt er sich bestens mit MMORPGs aus und hat in Spielen wie Swords of Legends Online, Throne and Liberty und Tarisland tausende Stunden verbracht.

Schon beim Vorgänger von Path of Exile 2 war das Handel-System eigentlich veraltet. Bis heute bietet Path of Exile als einer der wenigen Spiele auch ein aktives Forum mit noch aktiverem Trading-Bereich an. Die Community hat inzwischen für den Vorgänger sogar eigene Programme entwickelt, die das Handeln und die Price-Checks vereinfachen.

Dass die Entwickler für den Nachfolger auf genau das gleiche System setzen, halte ich für verfehlt. Ja, das bisherige System funktioniert auch in Path of Exile 2, aber es hat eben auch den gleichen Clunky-Ansatz, der für neue Spieler so ungewohnt ist, dass wohl die meisten von ihnen ungewollt im SSF-Modus (Solo-Self-Found-Modus, Keine Gruppen & kein Handeln erlaubt) spielen.

Entschuldigung, wir haben 2024

Welche Lösung hat MeinMMO-Autor Cedric Holmeier parat? Dass Path of Exile 2 hier keinen neuen Weg geht, ist eine verpasste Chance, gerade weil man mit diesem Teil doch anfänger- und benutzerfreundlicher werden wollte. Es fehlt ganz klar ein Auktionshaus!

Ein Auktionshaus würde viele Dinge verbessern:

  • Der Handel würde nativ im Spiel ablaufen
  • Spieler könnten direkt im Auktionshaus Items kaufen, ohne einen Online-Verkäufer zu finden
  • Für neue Spieler wäre das Handeln viel einfacher
  • Wertvolle Items könnten versteigert werden
  • Eine Gold-Steuer wie in anderen Spielen könnte den Zugriff von Bots auf den Markt beschränken

In MMORPGs sind Auktionshäuser längst der Industrie-Standard. Und auch, wenn Path of Exile 2 beim Handel zwischen Spielern nicht auf Gold setzen möchte, wäre ein Auktionshaus durchaus umsetzbar. Eben dann, wenn Spieler einfach genau das vom Verkäufer geforderte Item dagegen eintauschen.

Wenn heute ein neues MMORPG erscheinen würde, bei dem der große Teil des Handels über eine externe Seite läuft und bei dem sich Spieler zum Handeln in der Welt treffen müssen, wären die Spieler wohl sichtlich verwirrt.

Man kann nur hoffen, dass die Entwickler dieses Feature zum vollständigen Release nachreichen und allen einen Gefallen tun, den Handel zumindest um das Auktionshaus ergänzen, wenn man schon nicht den gesamten Handel darüber laufen lässt.

Mit einem Auktionshaus könnte man also gleich mehrere Dinge für die Spieler vereinfachen und den Umweg über die Website unterbinden. Das System rund um die Filter funktioniert bereits jetzt gut und könnte als Grundstein für das Auktionshaus dienen. Ein anderes, kompliziertes System sind die passiven Skills: Path of Exile 2: Skill Tree erklärt – So funktioniert das komplizierte System

„Endlich ein gutes Update“ – Ein vergessener Steam-Hit bringt sich stetig verändernde Dungeons, die Spieler lieben es

Die Spielerzahlen des Rollenspiels Dark and Darker auf Steam sind zuletzt stark gesunken. Nun hat ein Update die Dungeons unvorhersehbarer gemacht – und die Spieler feiern das.

Was ist das für ein Spiel? Dark and Darker ist ein Free2Play-RPG auf Steam, das in einer Fantasywelt spielt. Ihr erstellt euch euren eigenen Abenteurer und begebt euch alleine oder mit bis zu zwei weiteren Freunden in monsterverseuchte Dungeons, aus denen ihr möglichst viel Loot mitnehmen wollt.

Innerhalb der Dungeons trefft ihr nicht nur auf Monster, sondern auch auf andere Spieler – und die sind euch womöglich feindselig gesinnt. Das Spielprinzip ist also PvPvE. Werdet ihr innerhalb eines Dungeons bezwungen, verliert euer Charakter alles, was er bei sich trägt. 

Ebenjene Dungeons, die den Kern des Spiels ausmachen, wurden im Season-5-Update überarbeitet. Den Trailer dazu seht ihr hier:

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Dark and Darker: Trailer zu Early Access Season 5

Zufallsgenerierte Dungeons für mehr Spannung

Die Entwickler haben laut einem Blog-Post auf Steam ihre erste Iteration eines Zufallsgenerators für Dungeons ins Spiel eingebaut. 

Diese Season führt mehrere neue Systeme ein, während wir zu unseren Wurzeln als ein fesselnder Multiplayer-Dungeon-Crawler zurückkehren. EA Seasons 4 & 5 führten Änderungen ein, die die Dungeons zu vorhersehbar machten und zu einer Stagnation des Gameplays führten. Unser Ziel in dieser Season ist es, etwas von der Unberechenbarkeit und dem Mysteriösen der Dungeons zurückzubringen.

Durch die zufällig generierten Dungeons soll jeder Trip wieder ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit beinhalten. Der neue Nebel des Krieges soll zudem dafür sorgen, dass ihr nie genau wisst, wohin euch euer Weg schlussendlich führt.

Wie kommen die Änderungen bei den Spielern an? Viele Spieler freuen sich über diese Neuerung. Unter dem Trailer zur neuen Season auf YouTube schreiben sie:

  • johnwayne4911: „Zufällige Dungeons sind genau das, was das Spiel gebraucht hat. Endlich ein gutes Inhalts-Update“
  • ryan6daysaweek: „Weihnachten ist früh dieses Jahr. Viel Glück in den Dungeons, Abenteurer!“
  • zurcareV: „Liebe es, dass die Maps zufallsgeneriert und mit Nebel des Krieges sind, großartiges Update.“

Obwohl das Spiel Free2Play ist und auf Steam überaus positive Bewertungen verzeichnen kann, sank in den letzten Monaten die Spielerzahl. Am Tag vor dem Update, also am 18. Dezember, waren noch rund 5.000 Spieler gleichzeitig online (via steamdb.info). Am 19. Dezember waren es schon fast 27.000.

Nach Dark and Darker sind auf Steam immer wieder neue Dungeon Crawler aufgetaucht, die das Spielprinzip mit neuen Ideen anreichern. In diese Spiele reiht sich auch Dungeon Stalker ein, über das ihr in diesem Artikel mehr erfahrt: In einem neuen Rollenspiel auf Steam erkundet ihr Dungeons und werdet von einer Hexe verflucht

WoW: Die Sireneninsel ist der beste Story-Content seit langer Zeit, auch wenn viele es nie begreifen

Der neuste Content von World of Warcraft ist klein, aber fein – außer die Story. Denn die ist richtig stark und mit das Beste aus The War Within.

Wer die Sireneninsel, das neue Gebiet aus Patch 11.0.7, nur oberflächlich betrachtet, hält sie vermutlich für „Fast Food“-Content. Im Grunde ist sie das ja auch. Denn wer nur Charakter-Macht will, holt sich den neuen Ring, rennt schnell durch alle Quests durch und kehrt dann nur einmal pro Woche zurück, um ein Upgrade von 3 Itemlevel zu bekommen oder einen neuen Sockelstein zu finden.

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Sireneninsel – Der neue Content in WoW Patch 11.0.7

Was das reine Gameplay anbelangt, ist die Sireneninsel zwar nett, kann aber vergleichsweise schnell abgehakt werden. Es ist kein Content, der lange halten soll. Für rund 6 Wochen bietet die Insel einen zusätzlichen Anreiz, wird danach aber mit hoher Wahrscheinlichkeit in eine ähnliche Vergessenheit geraten, wie die Verbotene Insel in Dragonflight.

Dabei ist die wahre Stärke der Sireneninsel etwas Anderes: Das World Building.

Wenig spielbarer Content, jede Menge Story

Wer nur durch die Quests hetzt, der ist nach 30 Minuten vermutlich fertig mit allen Missionen. Irgendwas mit einer Sirene, es gibt Vrykul, Piraten und aus irgendeinem Grund waren die Kul Tiraner auch hier.

WoW Sirene Island
Die Insel sieht auf den ersten Blick karg aus – aber es gibt viel zu finden.

Das ist das, was man so oberflächlich mitbekommt. Aber die ganze, recht komplexe Story bekommt man nur zu fassen, wenn man sich auf die kleinen Story-Details einlässt, die überall verteilt sind. Seien es die Schrifttafeln in der Verlorenen Kammer, das Tagebuch eines alten Kul Tiraners oder auch die zahlreichen Bücher und Pergamente, die man überall auf der Insel finden kann.

  • Die Sireneninsel erzählt die Geschichte der Insel von Anfang an.
  • Wie Circe die Insel vor den Kreaturen des Sturmes beschützt hat.
  • Wie sogar das Flug-Reittier Thrayir eigentlich ein ziemlich mächtiges Geschöpf ist, das vielleicht sogar für den größten Sturm verantwortlich ist, der auf Azeroth seit Jahrhunderten wütet.
  • Wie die Kul Tiraner die Insel fanden, wie sie vom seltsamen Geflüster beeinflusst wurden und letztlich umkamen.

Die Geschichte wird dabei nicht in typischer WoW-Tradition erzählt, wo ein NPC die Story einfach erzählt – stattdessen erinnert das Story-Telling an Spiele wie Elden Ring. Überall findet man kleine Hinweise. Geschehnisse werden aus der Sicht von Zeitzeugen erzählt (etwa als Inschrift) und man muss sich langsam aber sicher ein großes Puzzle aus Hinweisen zusammensetzen, um die ganze Story zu begreifen.

Sireneninsel ist Teil der ganzen Story – kein losgelöstes Stück

Dazu kommt, dass die Sireneninsel kein kleines, losgelöstes Stück vom Rest der Handlung ist. Es ist nicht das typische „Hier auf der Insel ist was komisch, geh mal hin“ und das hat danach nur noch wenig mit dem Rest der Handlung zu tun.

Was auf der Sireneninsel aufgedeckt wird, fügt sich nahtlos in die Story von Heilsturz und Dornogal ein. Denn so wie die Irdenen sich von den Edikten der Titanen gelöst haben und langsam von Azeroths Willen erfüllt wurden, ging es auch den Vrykul unter der Leitung von Circe. Der Ruf von „Hymosul“ hat sie verändert und ihnen eine neue Mission gegeben.

Hinzu kommt, dass weitere kleine Story-Häppchen auf der Insel verteilt liegen. So scheint Königin Azshara und ihre Naga ebenfalls ein Interesse an dem Ring zu haben – den wir ihr hoffentlich schon bald ausliefern werden …

Falls ihr bisher über die Sireneninsel „gerusht“ seid, um den Ring abzustauben und „fertig“ zu sein, besucht die Insel doch mit einem Zweitcharakter erneut und lasst euch diesmal auf die Story und die vielen kleinen Texte ein. Ihr könntet überrascht davon werden, wie gut die Erzählung funktioniert – und wie anders die Sireneninsel ist als der Story-Content der letzten Jahre, der vor allem durch große Cinematics und jede Menge Exposition funktioniert hat.
Ein anderer Grund, die Insel zu besuchen, ist das neue Schnappdrachen-Mount.

Razer Gaming-Laptop mit RTX 4090: Plötzlich um über 1.000 Euro im Preis gefallen

Das Razer Blade 18 mit Geforce RTX 4090 kostete noch bis vor Kurzem eine ganze Stange Geld mehr und ist jetzt zum neuen Tiefstpreis erhältlich.

So gut ist der Preis: Den hervorragend bewerteten und trotz brachialer Performance schmal gebauten Gaming-Laptop von Razer bekommt ihr aktuell um satte 32 Prozent günstiger bei Cyberport und bei Computeruniverse im Vergleich zur Preisempfehlung.

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Günstig wie nie: Dadurch kann man jetzt 1.650 Euro sparen und noch bis vor Kurzem wurden laut Vergleichsseiten überall fast 5.000 Euro aufgerufen. So günstig wie jetzt hat es das Razer Blade 18 in der hiesigen Version noch nicht gegeben. Amazon verlangt zum Beispiel immer noch gut 4.800 Euro.

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Das steckt drin im Razer Blade 18 mit RTX 4090

Leistung satt: Neben dem 175 Watt starken Mobile-Grafikchip-Topmodell von Nvidia, das jedes Spiel in hohen Einstellungen flüssig stemmen kann, hat Razer bei der 2024 veröffentlichten Ausstattungsvariante RZ09-05092GK4-R3G1 naturgemäß noch eine ganze Reihe weiterer High-End-Hardware verbaut:

  • einen Intel Core i9-14900HX mit insgesamt 24 CPU-Kernen und bis zu 5,8 GHz
  • flotten 32 GByte DDR5-5600-Arbeitsspeicher
  • ein 18 Zoll großes, mattes IPS-Display mit 2.560 x 1.600 Pixeln, 300 Hz und G-Sync sowie bis zu 1.200 cd/​m² hellen Mini-LEDs (Full Array Local Dimming) und 100 Prozent DCI-P3 Farbraum
  • eine schnelle PCIe-4.0-SSD mit 2 TB und vorinstalliertem Windows 11
  • eine RGB-beleuchtete Tastatur mit Anti-Ghosting/​N-Key-Rollover nebst Glas-Touchpad
  • aktuellste Anschlussstandards wie WiFi 7, Thunderbolt 5, Bluetooth 5.4 und mehr
  • weitere Details zur Ausstattung findet ihr auch bei Cyberport
Gaming-Laptop Razer Blade 18 mit RTX 4090 für 3.499 Euro statt 5.149 Euro UVP bei Cyberport
Gaming-Laptop Razer Blade 18 mit RTX 4090 für 3.499 Euro statt 5.149 Euro UVP bei Cyberport

So gut ist das Razer Blade 18 mit RTX 4090

Sehr gut im Test: Die Fachseite Notebookcheck hatte den Gaming-Laptop von Razer auf dem Prüfstand und mit sehr guten 91 Prozent in der Wertung versehen. Dabei zeigte man sich fast durchweg begeistert, während in erster Linie moniert wurde, dass es nicht allzu viele Neuerungen zum 2023er-Vorgänger gibt.

Razer setzt die Messlatte dieses Jahr nochmals ein Stück höher an mit seinen 300-Hz-2K-Mini-LED- und 200-Hz-4K-IPS-Display-Optionen neben der ohnehin schon beeindruckenden 175 W starken GeForce RTX 4090.

Insbesondere das HDR1000-Mini-LED-Panel macht aus dem Blade 18 einen Multimedia-Giganten wenn es ums Gaming oder auch die Videowiedergabe geht.

Notebookcheck.com
Pro
  • endlich mit Webcam-Shutter
  • lebendiges Mini-LED-HDR1000-Display
  • 175-W-Grafikkarte mit voller Leistung
  • Thunderbolt-5-Unterstützung
  • Wi-Fi-7-Unterstützung
Contra
  • quasi identische Leistung wie das 2023er Blade 18
  • keine wesentlichen Verbesserungen der Akkulaufzeit
  • der neue „Turbo“-Modus fühlt sich überflüssig an
  • kein OLED oder 4K-Mini-LED
  • kein reiner iGPU-Modus
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Mehr Angebote: Headset-Empfehlung, 4K-Grafikkarte, Galaxy S24 und Gaming-PC

Noch mehr sparen: Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.

Mit dabei sind zum Beispiel eine echte Headset-Empfehlung zum Tiefstpreis und eine 4K-Grafikkarte mit ordentlich Raytracing-Power so günstig wie schon lange nicht.

Außerdem gibt es das Top-Smartphone Samsung Galaxy S24 zum “Rausschmisspreis” und einen Gaming-PC mit RTX-Grafik und schnellem Prozessor für unter 1.000 Euro im Sale.

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One Piece hätte es ohne eine 50 Jahre alte Kultserie aus Deutschland vielleicht nie gegeben

One Piece ist einer der größten und beliebtesten Mangas und Animes aller Zeiten. Die Reise von Luffy und seiner Strohhut-Piratenbande erstreckt sich über viele Jahre und Kapitel. Doch ausgerechnet eine deutsche Kultserie, die im Auftrag des ZDF produziert wurde, war maßgeblich an der Entstehung des Mangas beteiligt.

Um welche Kultserie geht es? Wickie und die starken Männer. Das ist eine Wikinger-Serie, die im Auftrag vom ZDF und des österreichischen ORF als Anime von den japanischen Studios „Zuiyo“ und „Nippon Animation“ produziert wurde.

Die Serie basiert auf der Kinderbuchreihe „Wickie“ des schwedischen Autors Runer Jonsson und wurde erstmals 1974, also vor 50 Jahren, im ZDF ausgestrahlt.

Wickie machte Oda schon früh zu einem Piraten-Fan

Was hat Wickie mit One Piece zu tun? Eiichiro Oda, der Autor von One Piece, hat in verschiedenen Interviews über die Inspirationen des Mangas gesprochen und dabei erzählt, dass er als Kind gerne die Serie „Wickie und die starken Männer“ geschaut habe.

Gegenüber des Online-Magazins VIC.com verriet er beispielsweise:

Als Kind mochte ich eine Anime-Serie namens Wickie und die starken Männer sehr. […] Als ich für One Piece Nachforschungen über Piraten anstellte, stellte ich fest, dass Wikinger eine Art von Piraten sind. Ich finde es toll, Freunde in seinem Team zu haben, genau wie in der Wickie-Serie. Das ist vielleicht nicht der beste Vergleich, aber ich habe das Gefühl, dass sich der Geist dieser Serie in meiner Arbeit fortsetzt.

Wickie hatte also großen Einfluss darauf, dass Oda schon als Kind zu einem Piraten-Fan wurde und später einen Piraten-Manga schreiben wollte und die Strohhutbande zu einer Truppe aus guten Freunden formte.

Odas Protagonist Luffy erinnert allerdings nicht sonderlich an Wickie. Dieser ist nämlich weder stark noch mutig, sondern zeichnet sich durch seine cleveren Einfälle aus – praktisch das genaue Gegenteil des Anführers der Strohhutpiraten.

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The One Piece – Interview mit dem Team des Remakes

Ein Junge, der zum Wikinger werden will

Worum geht es in Wickie eigentlich? In der Kultserie Wickie und die starken Männer geht es um einen kleinen Jungen, der unbedingt ein Wikinger sein möchte. Er verehrt diese und fleht seinen Vater an, mit ihnen auf Reisen zu gehen.

Auf den gemeinsamen Abenteuern stoßen die Wikinger jedoch immer wieder auf die verschiedensten Herausforderungen, die oft nicht mit reiner Muskelkraft zu bewältigen sind. Hier kommt dann oft Wickie ins Spiel, denn der Junge hat immer wieder clevere Einfälle, die beim Bewältigen der verschiedenen Herausforderungen helfen.

Eine enorm hohe Kampfkraft, wie sie beispielsweise Luffy oder dessen Gefährte Zorro besitzt, hat Wickie nicht. So versteckt er sich beispielsweise in einer Folge auf einem Baum und ruft seinen Vater zu Hilfe, als er von einem Wolf attackiert wird.

Auf Netflix gibt es mittlerweile auch eine Live-Action-Serie zu One Piece, deren Debüt-Staffel bei vielen Zuschauern richtig gut ankam. Aktuell warten Fans noch auf die Veröffentlichung der zweiten Staffel. Jetzt gab es nach langem Warten wieder ein Lebenszeichen: Die Live-Action-Serie zu One Piece auf Netflix sendet neues Lebenszeichen, bringt Fans zum Strahlen

Quelle(n):
  1. GamePro
  2. thegrandline

⁠Ein Fantasy-MMORPG ist für seine großartigen Kämpfe bekannt – Jetzt ist es auf Steam kostenlos und ihr könnt es behalten

Wer in einem MMORPG nicht auf ein spaßiges Kampfsystem verzichten will, kann sich auf Steam derzeit eines der besten komplett kostenlos holen und für immer behalten.

Um welches Spiel geht es hier? Die Rede ist von Black Desert Online. Das MMORPG aus Südkorea ist im Jahr 2016 erschienen und gehört zu dem Besten, was das Genre zu bieten hat. Das liegt unter anderem an der hübschen Grafik und am eingängigen Kampfsystem. 

Aktuell könnt ihr euch Black Desert Online auf Steam komplett kostenlos holen. Das Angebot gilt bis zum 6. Januar 2025. Wer das Spiel bis dahin seiner Bibliothek hinzugefügt hat, darf es danach auch behalten. Ein zusätzliches Abo wie in World of Warcraft benötigt ihr nicht, um spielen zu können.

Mit Deadeye wurde zuletzt eine neue spielbare Klasse angekündigt, einen Trailer dazu seht ihr hier:

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Black Desert: Neuer Trailer zeigt Deadeye-Klasse in Aktion

Brachiale Action-Kämpfe mit schicker Grafik

Wie spielen sich die Kämpfe? Die Action-Kämpfe fühlen sich so brachial und wuchtig an, dass selbst der potenziell öde Monster-Grind nicht so schnell langweilig wird. Aus diesem Grund landet es auch im Jahr 2024 auf Platz 1 unserer Liste der Online-Rollenspiele mit den besten Kämpfen.

Neben spannenden Kämpfen bietet Black Desert Online auch einen sehr detaillierten Charaktereditor. Der lässt euch große Freiheiten beim Erstellen eurer Spielfigur. Was die Grafik angeht, kann das Spiel ebenfalls mit vielen modernen MMORPGs mithalten. 

Lohnt sich der Einstieg überhaupt noch? Obwohl das Spiel schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, lohnt sich laut unserem MMORPG-Experten Karsten Scholz auch heute noch der Einstieg in Black Desert Online. Vorausgesetzt, ihr steht auf actionlastige Kämpfe und habt kein Problem mit langem Grind.

Falls ihr in das MMORPG reinschnuppern wollt oder nach einer längeren Pause wieder zurückkehrt, könnte die Menge an unterschiedlichen Klassen auf den ersten Blick überwältigend sein. MeinMMO verrät euch daher, welche Klasse ihr in Black Desert Online im Jahr 2024 spielen solltet.

Auf Netflix läuft ein neuer Thriller: Zuschauer schwärmen von Carry-On, vergleichen ihn mit Stirb Langsam 2

Am 13. Dezember ist der neue Action-Thriller „Carry-On“ auf Netflix gestartet. Er löst sofort Vergleiche mit „Stirb Langsam 2“ aus und stürmt an die Spitze der Charts beim Streaming-Dienst. MeinMMO-Autor Schuhmann hat den Film gesehen und sagt: Netflix kann’s ja doch.

Was hat Carry-On mit Stirb Langsam 2 zu tun? Beide Filme spielen auf einem großen Flughafen zur Weihnachtszeit. Carry-On spielt aber in Los Angeles, weshalb es überhaupt nicht nach Weihnachten aussieht. Dafür fehlt der Schnee.

Protagonisten beider Filme sind gescheiterte Cops. Auch wenn der Held von Carry-On deutlich jünger ist als Bruce Willis damals. Wir lernen Ethan Kopek kennen, dessen Privatleben zwar prächtig läuft, dessen Karriere als Sicherheitsbeamter am Flughafen jedoch in einer Sackgasse steckt und der null Bock auf den Job hat. Sein Chef bescheinigt ihm: „Du willst doch gar nicht hier sein.“

In beiden Filmen ist die Ehefrau des Helden zäh und kompetent, aber in Gefahr. In Carry-On ist die Freundin eigentlich weit außerhalb der Liga unseres Helden und obendrein noch schwanger.

In beiden Filmen gibt es einen raffinierten Schurken mit kompetentesten Handlangern und einem ausgetüftelten Plan, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Bei Carry-On spielen Jason Bateman und seine herausragende deutsche Synchronstimme (Tobias Klickert) den Schurken.

Schon im Trailer hört man die exzellente deutsche Stimme von Jason Bateman:

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Carry-On – Trailer zum weihnachtlichen Netflix-Thriller mit Taron Edgerton

Carry-On ist eine Stunde irre spannend, weil man keinen Ausweg sieht

Das macht den Reiz von Carry-On aus: Etwa die erste Stunde des Films ist brillant geschrieben und inszeniert: Man lernt die Figuren kennen und versteht sofort in wenigen Szenen, wie sie ticken: Das Paar liebt einander, aber die Schwangerschaft kommt eigentlich zu früh. So richtig rund läuft es bei Kopek nicht, der schleppt eine Menge Altlasten mit sich herum, wirkt, als lasse er sich nur treiben und lenke sein Leben nicht selbst.

Dann macht sich der Film daran, den Helden in eine ausweglose Situation zu verstricken, die immer schlimmer wird, je mehr er zappelt.

In diesem Teile des Films hört man nur die Stimme von Jason Bateman, der in freundlichem Ton erklärt, was für ein Versager unser Held ist und dass er sich nur seinem Schicksal ergeben muss, so wie er es ohnehin die letzten Jahre gemacht hat, sonst wird das alles furchtbar für ihn enden.

Jede Handlung unseres Helden führt zu einer weiteren Verschlechterung seiner Situation, der Schurke hat alles bedacht, hat schier unbegrenzte Ressourcen, weiß und sieht alles.

Der Schurke, der den Film über ohne Namen bleibt, lässt Kopek keinen Ausweg: Der Sicherheitsbeamte ist dazu verdammt, zu versagen und Unglück und Elend über alle zu bringen.

Als Zuschauer ist man voll dabei und muss anerkennend nicken, wie diabolisch alles eingefädelt und geplant ist. Jede Aktion des Helden hat eine unerbittliche Gegenreaktion zur Folge. Die Lage scheint aussichtslos. Von Minute zu Minute steigt die Spannung an.

Dabei lebt der Film vom Spiel der beiden Hauptdarsteller:

  • Taron Eggerton, bekannt aus Kingsman, spielt einen ziemlichen Loser, der es sich lange in seinem Leben bequem gemacht hat. Ausgerechnet jetzt hat er beschlossen, doch mal aufzuwachen und was zu ändern, aber sein Gegenspieler zwingt ihn dazu, unmoralisch und falsch zu handeln
  • Bateman spielt einen hyperkompeteten Zyniker, der den Eindruck macht, die Welt verstanden zu haben. Er schüttelt über den deutlich jüngeren Gegenspieler immer wieder den Kopf und beklagt: „Eure Generation“
eggerton
Taron Eggerton wird, wenn’s nach Hollywood geht, der nächste große Actionheld. Robin Hood ging schief – hier klappt es.

Ist der Film also perfekt? Wie sein Vorbild Stirb Langsam 2 fällt auch Carry-On im letzten Drittel des Films auseinander. Denn der brillante Plan der Schurken war nur zu 70 % fertig gedacht und reichte nur bis zum Abflug des entscheidenden Flugzeugs und keinen Schritt weiter.

Ab dem Zeitpunkt, als der Schurke im Flugzeug sitzt, stand im Plan wohl nur „Improvisieren wir ein bisschen, wird schon gut gehen“, während der Held zu Hochform aufläuft und ihm alles gelingt.

Bei Carry-On sieht man wunderbar an einer Figur, wie der zähnefletschende Tiger plötzlich zum Stubenkätzchen wird: Ein Handlanger des Schurken wird als hyperkompetenter Scharfschütze mit einer Superwaffe aufgebaut, der aus Kilometern präzise jedes Ziel ausschalten kann. Im letzten Drittel des Films erweist er sich aber als mittelmäßiger Straßenräuber, der mit einer Pistole planlos durch ein Parkhaus läuft. Aber irgendwie müssen die Guten am Ende ja gewinnen und eine Chance haben, sonst ist Weihnachten gelaufen.

“Carry-On ist ein besseres Stirb-Langsam auf einem Flughafen als das tatsächliche Stirb Langsam”

Und das ist besser als „Stirb langsam 2?“ Das ist zumindest der Eindruck, den viele Nutzer von „Rotten Tomatoes“ haben – da steht der Film bei einer Zuschauerwertung von 86 %. Der mittlerweile 34 Jahre alte „Die Hard 2“ hat dort nur 69 %.

Auf X teilen Journalisten ihre Eindrücke und da heißt es: “Carry-On” mache “Stirb Langsam auf einem Flughafen” besser als das tatsächliche Stirb Langsam auf einem Flughafen (via x) Ein anderer Nutzer sagt: Carry-On sei der Film, der Stirb Langsam 2 damals gerne gewesen wäre (via x).

Wahrscheinlich ist man 2024 aber auch einfach dankbar, dass Netflix einen soliden, unterhaltsamen und richtig guten Thriller abliefert, mit dem man kaum noch gerechnet hat. Und das zur Weihnachtszeit. Und alleine Jason Bateman ist hier wirklich die Zeit wert. Das reicht an die ganz großen Verbrecher des Kinos der 90er-Jahre ran. Einen ähnlich starken Thriller wie Carry-On empfehlen wir euch hier: Im neuen Film auf Netflix steigt Brad Pitt in einen Zug voller Profi-Killer

Vor WoW sollte es schon ein MMORPG zu einem der größten Rollenspiele geben – Das lief schief

Bereits Ende der 1990er-Jahre gab es Bestrebungen, ein großes SF-MMORPG zu Fallout zu entwickeln. Wenn es nach dem Entwickler Brian Fargo gegangen wäre, hätten wir bereits damals Fallout Online spielen können und das mit Black Isle als Publisher im Rücken, der später Baldur’s Gate herausbrachte. Aber es gab Schwierigkeiten und berechtigte Einwände, auch vom Erfinder von Fallout, Tim Cain.

Wie war das damals? Fallout 1 und Fallout 2 erschienen 1997 und 1998 bei Interplay bzw. Black Isles und waren als SF-Rollenspiele große Erfolge.

1997 war Ultima Online und 1999 dann Everquest erschienen. MMORPGs waren also in Mode.

Daher lag es eigentlich auf der Hand, aus Fallout ein Online-MMORPG zu machen. Die Idee hatte jedenfalls der Gründer von Interplay, der heute legendäre Spiele-Entwickler Brian Fargo (62).

Letztlich erschien das Fallout-MMO dann doch, aber fast 20 Jahre später, als ursprünglich gedacht:

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Alles, was ihr zu Fallout 76 wissen müsst – in 2 Minuten

Idee zum Fallout-MMORPG traf sofort auf viel Widerstand

Was wurde aus der Idee? Der damalige Chef der Black Isle Studios, Feargus Urquhart, lehnte die Idee von Fargo ab, ein Fallout-MMORPG zu entwickeln. Für ihn klang das nicht nach Fallout (via pcgamer) und er traute Interplay das Unterfangen, ein MMORPG zu entwickeln, einfach nicht zu.

Also wurde aus dem Projekt bei Black Isle nichts: Die entwickelten weitere ihre großen Singleplayer-Rollenspiele wie Planescape Torment sowie Icewind Dale und brachten Baldur’s Gate von BioWare heraus.

Urquhart wird zitiert mit (via fandom):

Obwohl ich gerne ein Fallout-MMO gemacht hätte, war der Grund für meine Ablehnung, dass ich glaubte, dass Interplay einfach nicht in der Lage war, die Ressourcen dafür zu haben. Wenn man ein MMO machen will, kostet es 100 Millionen Dollar, bevor man es auf den Markt bringt; man muss Server kaufen, man braucht Service-Leute und man braucht Game Master. Das ist ein großes Unterfangen, und obendrein bedeutet es, dass man sich um all diese Dinge kümmern muss, worauf kann man sich dann noch konzentrieren? Welche anderen Spiele können sie noch entwickeln?

Aber die Online-Abteilung von Interplay selbst, Engage, begann mit der Entwicklung von Fallout Online. Um Ideen für das Projekt zu sammeln, wendete man sich an Tim Cain, einen der Schöpfer von Fallout. Der hatte Interplay da zwar schon verlassen, wurde aber trotzdem um Rat gefragt.

Doch Cain fand die Idee auch sofort doof.

Tim Cain Fallout Bohnen
Tim Cain.

Erfinder von Fallout hatte viele Einwände gegen ein MMORPG

Was störte den Erfinder von Fallout an der MMO-Idee? Zuerst war es ein ganz banaler Grund, denn ein „Fallout Online“ wäre als „FOOL“ abgekürzt worden, das englische Wort für „Idiot“, erzählt Cain im Interview mit PCGamer.

Doch Cain hatte weitere Einwände:

Ich sagte: ‘Wir haben ein Spiel entwickelt, in dem du alleine durch das Ödland gehst … Und Ihr wollt es in ein Spiel umwandeln, in dem du aus deiner Gruft kommst und 1.000 andere Leute in blauen und gelben Tresoranzügen herumlaufen. Euch ist klar, dass das ein ganz anderes Setting, ein ganz anderes Spiel und eine ganz andere Art von Spieler ist? Und sie wollen es von einer story- zu einer missionsgesteuerten Variante machen.

Interplay hatte dann die Idee, die Instanzen kleiner zu machen, sodass weniger Spieler in der Welt sind.

Aber Cain hatte weiter Bedenken: Der Hauptcharakter, der Vault Dweller, werde sich nicht mehr einzigartig anfühle, wenn es 100 oder 1.000 von ihm gibt.

Finanzielle und juristische Probleme verhindern den Release von Fallout Online in den 2000er-Jahren

Und deshalb haben sie es eingestellt? Nach dem, was man weiß, begannen die Arbeit an einem Projekt, das später mal Fallout Online werden sollte, im November 2006. Doch Interplay geriet offenbar in Finanznot; 2007 erwarb Bethesda die Rechte an der Fallout-Reihe für 5,75 Millionen $. Eine Sonderregel erlaubte Interplay aber, am Fallout-MMO weiterzuarbeiten – doch sie mussten bestimmte Bedingungen erfüllen, damit sie die Lizenz nicht verlieren.

Letztlich wurde das Projekt im Juni 2010 offiziell vorgestellt, aber zu der Zeit hatte Interplay schon so große finanzielle Schwierigkeiten, dass die Firma kurz vor der Auflösung stand. 2011 wurde dem Studio schließlich verboten, das Spiel weiterzuentwickeln. 2012 gingen die Rechte am Fallout-MMO endgültig zu Bethesda über.

Alle Bedenken, die der Erfinder hatte, hatten die Fans bei Fallout 76 dann selbst

Wie ging das dann aus? Erst viele Jahre später, nachdem Bethesda die Fallout-Lizenz erworben hatte, erschien ein MMO zu Fallout: Fallout 76. Es erschien 2018 und all die Bedenken, die Cain vorher hatte, hatten Fans der Rollenspiele dann erneut.

Mit Fallout 76 hat Cain seinen Frieden gemacht: Er sagt, Fallout 76 sei nach Fallout 3 und Fallout 4 erschienen, die Spiele hätten die Grundlage für den Aufbau neuer Siedlungen gelegt, wie es in Fallout 76 passiert. Daher war die Zeit dann reif:

Dann kam Fallout 3 heraus, und dann kam Fallout 4 heraus, und jetzt hat man eine Vorstellung von der Linie, der es folgt, und Fallout 76 liegt auf dieser Linie. Bei Fallout 1 und 2 war das noch ein anderer Vektor.

Es ist auf jeden Fall eine spannende „Was wäre, wenn“-Frage, sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn ein Fallout-MMORPG schon vor WoW erschienen wäre – und das mit einem der damals angesagtesten Publisher, mit Black Isle, im Rücken. Wie hätten Fans es aufgenommen? Hätte es Erfolg gehabt oder wäre es eines der vielen MMORPGs gewesen, die schnell gestorben wären? 19 tote MMORPGs, die WoW schon überlebt hat

Ubisoft hat heimlich einen neuen Shooter veröffentlicht – Aber der setzt auf eine Technologie, von der Gamer hofften, sie sei 2022 gestorben

Ubisoft hat einen neuen Arena-Shooter veröffentlicht – ohne großes Marketing und neue Trailer. Ein spezielles Feature könnte zudem viele potenzielle Spieler abschrecken.

Was ist das für ein Spiel? Nur zwei Wochen nachdem Ubisoft verkündet hat, dass der Arena-Shooter XDefiant abgeschaltet wird und keine neuen Spieler mehr zulässt, hat der Publisher ein neues Spiel namens „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ veröffentlicht.

Das ist ein Top-Down-Arena-Shooter. Das heißt, ihr blickt von oben auf eure Spielfigur, die Map und eure Gegner. „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ ist ein Multiplayer-Game, gespielt werden Modi wie Team-Deathmatch.

„Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ ist sozusagen die Spiel-Adaption einer Serien-Adaption eines Spiels. Der Arena-Shooter soll das Universum von der auf Netflix ausgestrahlten Anime-Serie „Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix“ vertiefen, die selbst ein Serien-Spinoff zu „Far Cry 3: Blood Dragon“ ist.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Captain Laserhawk: The G.A.M.E. sehen:

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Ubisoft zeigt den neuen Top-Down-Shooter “Captain Laserhawk: The G.A.M.E.” im Trailer

Ubisoft setzt im neuem Shooter auf eine kontroverse Technologie

Auf was für eine Technologie setzt der Shooter? „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ setzt auf Blockchain-Technologie. So könnt ihr das Spiel im Early Access beispielsweise nur spielen, wenn ihr eine sogenannte „Niji Warrior ID Card“ besitzt.

Diese ID-Karte ist ein NFT, das für jeden Spieler halbwegs individuell generiert wird. Von diesen NFTs wurden insgesamt 10.000 kostenlos vergeben. Mehr Karten sind aktuell nicht geplant. Wollt ihr „Captain Laserhawk: The G.A.M.E.“ spielen, müsst ihr demnach eine dieser ID-Karten – also ein NFT – auf einem entsprechenden Marktplatz erwerben.

Was sind NFTs? Ein NFT (ausgeschrieben: Non Fungible Token) ist ein digitales Objekt, das auf der „Blockchain“-Technologie basiert – ebenso wie Krypto-Währungen wie Ethereum oder Bitcoin. Ein NFT ist dementsprechend sowas wie ein limitiertes, digitales Sammel-Objekt. Es können Fotos, Videos, Audio-Dateien oder jede andere Art von digitalen Daten sein.

Wie bei anderen Sammlerstücken gibt es auch für NFTs verschiedene Marktplätze, auf denen Sammler ihre erworbenen Objekte handeln können.

Um eine solche Karte kaufen zu können, benötigt ihr natürlich einen Krypto-Geldbeutel und eine Krypto-Währung wie Ethereum. Die günstigste Karte, die wir auf einem solchen Marktplatz gesehen haben, kostete zu dem Zeitpunkt 0,005 Ethereum, das sind umgerechnet etwa 13 Euro.

Wieso hofften Gamer, dass diese Technologie vor Jahren gestorben sei? Im Jahr 2021 entwickelten sich NFTs und die Blockchain-Technologie zu einem neuen Trend im Gaming. Viele Entwickler sahen in NFTs viel Potenzial und brachten Spiele heraus, die auf dieser Technologie basierten oder diese nutzen.

In dem Shooter Ghost Recon: Breakpoint setzte Ubisoft beispielsweise mit NFTs auf eine Art Weiterentwicklung der normalen kosmetischen Items. Das kam bei den Spielern aber gar nicht gut an und es folgte eine riesige Protest-Welle gegen Ubisofts NFTs. Ein Spieler sprach sogar von dem „Tag, an dem Ubisoft beschloss, komplett böse zu werden.“

Für viele Spieler sind NFTs ein signal, noch mehr Geld mit einem Spiel zu machen, als sie es mit normalen kosmetischen items machen würden – schließlich würde mit erfolgreichen NFTs ein stetiger Handel mit den digitalen Sammel-Objekten entstehen. Hinzu kommt, dass NFT in der Herstellung oft teure Energiefresser sind, wie auch Krypto-Währungen. Sie gelten deshalb als Umweltsündern.

Im Jahr 2022 flachte der Hype um NFTs im Gaming dann zunehmend ab. Das lag auch daran, dass viele Spiele, die auf NFTs und Blockchain setzen, schnell starben und die Spieler das in NFTs investierte Geld für immer verloren. Im Jahr 2024 gab es dementsprechend deutlich weniger Spieleankündigungen mit NFTs.

„Ist verjährt, krieg ich nicht wieder“ – Trymacs fällt nach 3 Jahren auf, dass ihm Unternehmen 240.000 € schulden

Der Twitch-Streamer Trymacs musste sich einer Steuerprüfung unterziehen. Dabei fiel auf, das ihm 240.000 € fehlen, weil Unternehmen ihre Rechnungen nicht bezahlten. Der Streamer berichtet zudem, dass seine Situation kein Einzelfall sei.

Was ist gerade bei Trymacs los? Maximilian Stemmler, besser bekannt als Trymacs, ist einer der größten Twitch-Streamer Deutschlands, weshalb das Finanzamt bei ihm eine Steuerprüfung vollzog. Die Behörde stellte dabei seine Einnahmen und Ausgaben der vergangenen drei Jahre auf den Kopf.

Um hunderttausende Euro betrogen: Wie Trymacs in einem Stream berichtete, sei diese Steuerprüfung jetzt abgeschlossen und insgesamt ganz akzeptabel ausgefallen. Es sei jedoch im Rahmen der Prüfung aufgefallen, dass dem Streamer 240.000 Euro fehlen: „Was hart ist, die dachten ja zwischenzeitlich, ich verstecke Geld, weil Gelder gefehlt haben, auf meinem Geschäftskonto. Die wurden nicht überwiesen von großen Unternehmen. Viel Geld.“

Der Streamer führt weiter aus: „Insgesamt über die drei Jahre haben mir Unternehmen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, 240 000 € nicht bezahlt. Nicht bezahlt! Es sind offene Rechnungen nach Mahnungen. Es wurden 240.000 € nicht bezahlt an mich.“

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Anschließend erklärte Trymacs nochmals, dass es jetzt mit der Steuerprüfung erstmals aufgefallen sei, dass ihm diese Gelder nie überwiesen wurden: „Es ist jetzt erst aufgefallen. Da rechnet man auch nicht, damit vertraut man denen ja.“

Zudem berichtet der Streamer, dass er dieses Geld auch nicht mehr bekommen könne, weil die besagten Rechnungen verjährt seien: „Die 240.000 € sind weg. Drei Jahre, verjährt, krieg ich nicht wieder. Es sind große Unternehmen, mit denen ich viel zusammengearbeitet habe und die sagen ‘ja Pech, wir haben neue Investoren, du kannst das nicht mehr geltend machen, drei Jahre sind um, tschüss.“

„Es war so eine Masche“

„In der Branche war so eine Masche, dass Influencern das Geld nicht gezahlt wurde. Dann kam [eine] Mahnung und das Geld wurde immer noch nicht gezahlt. Und man wollte liquide bleiben und hat die Gelder teilweise ein Jahr später bezahlt.“

Ein Unternehmen sei laut Trymacs noch einen Schritt weiter gegangen und habe die Gelder „einfach gar nicht bezahlt.“ Der Streamer verrät allerdings nicht, um welches Unternehmen es sich hierbei handelte und welche Influencer davon betroffen seien: „Und das ging durch. Ich habe viele Kollegen, wo auch einfach dann nicht bezahlt wurde, das funktioniert.“

Den Ausschnitt des Streams, in dem Trymacs über die verlorenen 240.000 € und die „Masche“ einiger Unternehmen spricht, seht ihr hier auf YouTube:

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Trymacs erklärte in dem Stream, dass er viel daraus gelernt habe und jetzt jede Rechnung sofort überprüfe. Das Geld ist natürlich trotzdem weg.

Auch der Twitch-Streamer Erik „Gronkh“ Range musste sich zuletzt einer Steuerprüfung unterziehen, die insgesamt rund 1 Jahr gedauert habe. Doch für Gronkh hat sich das Warten gelohnt, denn er bekam viel Geld vom Finanzamt zurück: Gronkh erzählt, wie ihm das Finanzamt ein Jahr lang auf die Nerven ging, nur um ihm am Ende Geld zurückzugeben

Ein Survival-Game ab 18 bekommt ihr gerade zum halben Preis, hat zum Release die Server von Steam lahmgelegt

Das Survival-Horror-Spiel Sons of the Forest war zum Release so beliebt, dass es zum Start des Early Access sogar die Server von Steam lahmgelegt hat. Nun habt ihr die Chance, das fertige Game zum halben Preis abzustauben.

Um was für ein Spiel geht es hier? In Sons of the Forest erwartet euch Survival-Horror vom Indie-Entwickler Endnight Games, den Machern von The Forest. Auf einer von Kannibalen und Mutanten bevölkerten Insel kämpft ihr ums Überleben, während ihr nach einer vermissten Person sucht.

Sons of the Forest startete am 23. Februar 2023 in den Early Access und konnte bereits zuvor einen großen Hype generieren. Der Ansturm auf das Spiel war so groß, dass zum Release selbst die Steam-Server in die Knie gingen. Ein Jahr später folgte der vollständige Release.

Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:

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Sons of the Forest: Release-Trailer zur Vollversion des Survival-Spiels auf Steam

Ein vermisster Milliardär und furchterregende Kannibalen

Worum geht es im Spiel? Wie in The Forest stürzt ihr auf einer abgelegenen Insel ab. Dieses Mal seid ihr allerdings kein gewöhnlicher Familienvater, sondern Mitglied eines Spezialeinsatzkommandos. Eure Aufgabe: Einen vermissten Milliardär aufspüren.

Die Insel, auf der sich euer Zielobjekt befindet, wird von furchteinflößenden Kannibalen und widerlichen Mutanten bevölkert. Die sind in Fraktionen aufgeteilt, die sich vom Verhalten her unterscheiden. Anfangs werden euch die meisten nur gruselig anstarren, später greifen sie euch auch an.

Zum Schutz vor den Gefahren der Insel craftet oder sucht ihr euch unterschiedliche Waffen zusammen, darunter Bögen, Speere oder auch ein Katana. Der beste Schutz ist aber eine gute Verteidigung: Hinter einem Schutzwall und Fallen fühlt man sich gleich viel sicherer.

Sons of the Forest setzt stark auf „environmental storytelling“: Ihr puzzelt euch die Story anhand der Dinge, die ihr in der Umgebung findet, zusammen. Ob und wann ihr der Geschichte folgt, bleibt euch dank der offenen Spielwelt selbst überlassen.

„Äußerst positiv“ bewerteter Koop zum halben Preis

Bietet das Spiel Koop? Ja, wer will, kann Sons of the Forest mit bis zu 8 Spielern durchspielen. Ganz allein seid ihr aber auch als Solo nicht, denn mit Kelvin steht euch gleich zu Beginn ein NPC-Begleiter zur Verfügung, der für euch Aufgaben wie Holz oder Steine sammeln ausführen kann.

Später könnt ihr euch mit einer schüchternen Mutanten-Lady anfreunden, die euch auch in Kämpfen hilft.

Wie viel kostet das Spiel? Sons of the Forest kostet standardmäßig 28,99 €. Im Rahmen des Winter-Sales auf Steam gibt es aber einen Rabatt von 50 % – ihr zahlt also nur 14,49 €. Laut den meisten Spielern lohnt sich das auch: Insgesamt hat das Spiel 87 % positive Bewertungen, die kürzlichen fallen noch besser aus.

Viele Gegenstände, die beim Basisbau nützlich sind oder die ihr für den Fortschritt in der Story benötigt, müsst ihr in Sons of the Forest erst finden – und das kann sich als äußerst kompliziert herausstellen. Falls ihr also Schwierigkeiten haben solltet, bekommt ihr hier eine Übersicht über alle unsere Guides, Einsteiger-Tipps und Listen seht ihr hier.

Eines der beliebtesten Spiele zu Star Wars ist jetzt noch viel größer, hübscher und moderner geworden

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf WoW-Patch 11.0.7, ein großes Update für Star Wars Galaxies, viele Roadmaps für 2025 und mehr.

Die Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Das beliebte Fan-Projekt Star Wars Galaxies Restoration feiert den diesjährigen Todestag des MMORPG-Oldies mit dem bislang größten Update. Euch erwarten unter anderem 5 neue Völker, überarbeitete Fertigkeitsbäume, 4K-Texturen, ein Schmuckplatz für Ohrringe und ein modernisierter x64-Client. Mehr Details findet ihr in den offiziellen Patch Notes auf swgr.org. Oder ihr schaut mal in den Trailer auf YouTube.

Der Trailer zu WoW-Patch 11.0.7:

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Sireneninsel – Der neue Content in WoW Patch 11.0.7

2025 sollen auch Nicht-VIPs die modernste Version von Herr der Ringe Online spielen dürfen

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Black Desert: Neuer Trailer zeigt Deadeye-Klasse in Aktion

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Mit World of Jade Dynasty ist gerade wohl das schönste MMORPG der Welt gestartet, es gibt aber leider ein „Aber“.
  • Ein erfahrener Entwickler hat nach Erfolgen mit der Fallout-Reihe am MMORPG Wildstar gearbeitet. Nach der Fertigstellung war das Spiel aber nur wenige Jahre online – was den Entwickler dahinter nicht verwundert.
  • Nach dem Aufschrei in der Community hatten die Entwickler des MMORPGs Tibia angekündigt, einige der durchgeführten Charakter-Löschungen nachträglich prüfen zu wollen. Jetzt steht das Ergebnis der Prüfung fest, und nicht alle Spieler sind glücklich damit.
  • In den verschiedenen MMORPGs von Daybreak Games (DC Universe Online, Dungeons & Dragons Online, EverQuest, EverQuest 2, Herr der Ringe Online, Magic: The Gathering Online, PlanetSide 2) finden dieser Tage aller Feierlichkeiten statt. Eine Übersicht über die Events findet ihr auf daybreakgames.com.
  • Die Entwickler von Albion Online blicken auf YouTube auf ein erfolgreiches Jahr für ihr MMORPG zurück.
  • Für das Jahr 2025 in Herr der Ringe Online gibt’s eine Roadmap (via lotro.com)! Die Entwickler planen für das 1. und 2. Quartal unter anderem zwei Raids, einen Dungeon sowie ein Update für die Vogelkunde. Auch 64-bit-Server für Nicht-VIP-Spieler0 sollen im Laufe des Jahres kommen. Und natürlich ist für Ende 2025 eine neue Erweiterung geplant.

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Falls ihr einen launigen, aber informativen Rundumschlag zum Thema Online-Rollenspiele sucht, schaut unbedingt hier vorbei: Report, Kolumnen, Talks und die Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten – das war die Themenwoche von MeinMMO

Alle 9 Filme von Quentin Tarantino im Ranking – Welcher ist der Beste?

Quentin Tarantino gehört zu den einflussreichsten und beliebtesten Filmemachern unserer Zeit. In unserem Ranking lassen wir seine 9 Filme gegeneinander antreten und küren den Besten zum Sieger.

Seit der erste Film von Quentin Tarantino 1992 ins Kino kam, hat sich der Regisseur zu einem der bekanntesten und auch einflussreichsten Vertreter seines Mediums entwickelt. Besonders in den 90ern wollten plötzlich viele andere Filmemacher so sein wie Tarantino. Sie versuchten, seinen Stil und besonders seine Dialoge zu imitieren, was nur selten wirklich gelang.

Tarantino schaffte es schnell, eine eigene Marke zu werden. Inzwischen hat er neun Filme gedreht, wobei es eigentlich zehn sind – Kill Bill 1 & 2 zählt der Regisseur aber nur als einen. Wir wollen es ihm gleichtun und ranken im Folgenden alle Filme.

Die Liste basiert dabei auf der persönlichen Meinung des Autors. Solltet ihr davon abweichen, schreibt uns gerne eurer Ranking in die Kommentare.

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9. Death Proof

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Trailer zu Tarantinos Trash-Hommage “Death Proof”

Das Schlusslicht auf unserer Liste bildet ein Film, den man immer noch als sehenswert bezeichnen kann. Um Death Proof zu verstehen, muss man die Idee dahinter kennen: Tarantino wollte eine Hommage an seine geliebten B-Movies aus den 1970ern drehen und orientiert sich an deren trashigen Stil.

Dementsprechend ist dieser Film voller Klischees, Machos, leicht bekleideter Frauen und viel expliziter Gewalt. Die Geschichte erzählt von einem Stuntman, der mit seinem Wagen durch Texas fährt und junge Frauen tötet. Death Proof funktioniert als Hommage ganz ordentlich, er fällt im Vergleich zu den anderen Werken von Tarantino aber deutlich ab.

8. The Hateful Eight

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Das Kammerspiel “The Hateful Eight” im Trailer

Obwohl dieser dreistündige Western ein Kammerspiel ist und vor allem geredet wird, ist er zu kaum einem Zeitpunkt langweilig. Hier zeigt sich Tarantinos Fähigkeit, interessante Dialoge zu schreiben. Eine Gruppe aus Kopfgeldjägern, Revolverhelden und einer Gefangenen wird von einem Schneesturm in eine Hütte eingesperrt.

In klassischer Krimi-Manier spitzt sich die Situation zu, als Leute vergiftet werden. Auch in The Hateful Eight steckt Tarantino in Reinform drin – abgesehen von Samuel L. Jacksons Figur bleibt aber kaum eine in Erinnerung. Als Highlight darf da schon eher die Filmmusik von Ennio Morricone gesehen werden – oder eher gehört? Beim Dreh wurde außerdem eine wertvolle Gitarre zerstört.

7. Jackie Brown

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Trailer zum stilvollen “Jackie Brown” von Quentin Tarantino

Jackie Brown ist der einzige Film von Tarantino, der nicht auf einer eigenen Idee basiert. Vielmehr ist er eine Romanadaption und schlug nach Reservoir Dogs und Pulp Fiction einen ungewohnten Ton an. Der Film stellt die Flugbegleiterin Jackie in den Vordergrund. Sie lässt sich auf einen Deal mit einem Kriminellen ein, was bald zu Problemen führt.

Jackie Brown überrascht mit einem eher ruhigen Erzähltempo und einer gewissen Coolness, die sich durch den ganzen Film zieht. Tarantino hält sich an eine lineare Struktur und schwelgt in seinem 90er-Szenario. Wer einen klassischen Tarantino erwartet, wird hier enttäuscht – man bekommt hier eben eine andere Facette des Regisseurs zu Gesicht.

Weiter gehts auf Seite 2.

Betrüger haben es auf ahnungslose Spieler in Path of Exile 2 abgesehen – Neues Spiel, alte Tricks

In Path of Exile 2 gibt es viele Betrüger, die es auf die Items von ahnungslosen Spielern abgesehen haben. Jetzt klärt die Community über die Maschen auf und gibts Tipps.

Was treiben die Betrüger in Path of Exile 2? In Path of Exile 2 wimmelt es gerade nur so von Betrügern, die den neuen Spielern ihre Items abnehmen wollen. Dafür benutzten sie die gleichen Tricks wie im Vorgänger, weil das Handelssystem gleich funktioniert. Gerade die Spieler, die den Vorgänger nicht gezockt haben, geraten ins Ziel der Betrüger.

Im Spiel gibt es dabei unterschiedlichste Betrugsmaschen. Die Community klärt nun über die geläufigsten auf.

Ein NPC ist besonders nützlich in Path of Exile 2:

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Dieser NPC in Path of Exile 2 identifiziert eure Items

Community kämpft gegen Betrüger

Welche Betrugsmaschen kennt die Community? In Path of Exile 2 gibt es einige Betrugsmaschen, die sind den Profis und Veteranen aus dem Vorgänger bereits bekannt. Auf Reddit haben sich einige Spieler zusammengefunden, um die neuen Spieler vor den alten Betrugsmaschen zu warnen. Folgende Betrugsarten sind geläufig:

  • Spieler bieten korrumpierte Items an – Diese kann man nicht mehr verändern und sind deshalb häufig weniger wert
  • Weil der Handel über Chat läuft, verändern Spieler eure Preise einfach in ihrer Nachricht, statt eures Preises schickt der Käufer eine Kaufanfrage für weniger Geld
  • Betrüger brechen häufig den Kauf ab und legen das gleiche Item mit anderen Werten rein, das deshalb weniger wert ist
  • Betrüger setzten Items viel zu günstig auf die Website, um Opfer dazu zu bringen, den bereits günstigen Preis zu unterbieten, dann kaufen sie es vom Opfer
  • Spieler wollen Items gegen Items tauschen und stellen zuvor ihre Items für viel zu hohe Preise ein, um so ihren Tauschwert zu erhöhen

Welche Tipps geben die Spieler? Am wichtigsten ist es, immer jeden Handel und jeden Wert der euch gebotenen Gegenstände zu überprüfen, und zwar mit dem von euch zuvor gesetzten Preis und nicht dem, den euch der andere Mensch genannt hat. Drei Punkte, bei denen die Alarmglocken bei euch angehen sollten:

  • Wenn ein Spieler den Handel abbricht und wieder startet oder Items aus dem Handelsfenster heraus nimmt und wieder hineinlegt
  • Wenn ein Spieler Item für Item handeln will, obwohl ihr euer Item für Währung eingestellt habt
  • Wenn euch in kurzer Zeit sehr viele Nachrichten erreichen, habt ihr euer Item wohl zu günstig eingestellt, auch wenn es vergleichbare Preise gibt

Wenn ihr einen Betrüger oder den Versuch eines Betrugs feststellt, meldet unbedingt euer Gegenüber an den Support im Spiel. Ein Anfänger aus Path of Exile 2 hatte richtig viel Glück und hat es zunächst gar nicht gemerkt. Bei seinem verrückten Drop staunen selbst die Profis: Anfänger aus Path of Exile 2 lootet seltensten Drop – Profis staunen: „Chance von 1 zu 20.000“

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. poe2db.tw

Capcom reagiert auf Feedback zu Monster Hunter Wilds, Fans einer Waffe freuen sich besonders

Capcom hat zahlreiche Verbesserungen angekündigt, die Spieler von Monster Hunter Wilds im Vergleich zur Open Beta erwarten dürfen. Fans einer bestimmten Waffe freuen sich besonders darauf.

Um welche Waffe geht es hier? Die Insektenglefe ist eine Waffe in Monster Hunter Wilds, die auch schon im Vorgänger Monster Hunter: World drinnen war. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine hohe Mobilität erlaubt und mit einem Kinsekt kommt, das euch Buffs verleiht.

Im Vergleich zu den Insektenglefen früherer Teile fühlte sich die in Monster Hunter Wilds für viele Spieler jedoch relativ schwach an. Das lag unter anderem am radikal gekürzten „Hitstop“ aller Waffen. Aber auch vom Moveset her konnte die Waffe noch nicht alle Fans überzeugen.

In einem fast 90-minütigen Community-Update kündigte Game Director Yuya Tokuda eine Vielzahl an Verbesserungen an, darunter auch für einzelne Waffen wie die Insektenglefe:

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Falls euch nur die Insektenglefe interessiert, die wird ab Minute 32:24 zum Gesprächsthema. Wir fassen euch an dieser Stelle kurz zusammen, was ihr wissen müsst.

Alle Änderungen an der Insektenglefe im Überblick:

  • Der Move „Vaulting Dance“ kehrt wieder zurück
  • Spieler können nach einem Sprung in eine Reihe von Aktionen in der Luft übergehen
  • Eure Angriffskraft in der Luft steigt mit jedem Sprung um zwei Level
  • Zu Beginn eines „Descending Slash“ gibt es einen „Offset“-Effekt, der Monster zum Taumeln bringen kann
  • Die Kinsekt-Extrakte geben eine Reihe neuer Boni wie Schutz vor „Knockback“, Wind, Erschütterungen und Monstergebrüll 

Große Freude bei den Spielern, doch ein Manko bleibt

Wie kommt dieses Update bei den Spielern an? Auf Reddit werden die Verbesserungen an der Insektenglefe mit Freude aufgenommen. Unter einem Post auf r/MonsterHunter, der inzwischen 2.300 Likes hat, freuen sich Fans der Waffe darüber, dass die Entwickler auf ihr Feedback gehört haben.

„Es ist, wie einen Freund zu verlieren und ihn dann vor deinen Augen wieder zum Leben erweckt werden zu sehen“, schreibt Reddit-Nutzer Gshiinobi. Er freut sich auch über die neuen Buffs für die Extrakte. Einziger Wermutstropfen für ihn ist die unveränderte, etwas umständliche Steuerung. 

Andere Nutzer unter diesem Post bedauern ebenfalls, dass die Entwickler derzeit nichts an der Steuerung ändern wollen. Great_White_Samurai fragt scherzhaft: „Aber wie viele Extra-Finger muss ich mir wachsen lassen?“. Cyclone_96 sagt: „Das ist nett, aber es ist bedauerlich, dass sie darauf bestehen, dass die Steuerung so clunky bleibt.“

Neben der Insektenglefe bekamen auch Lanze, Morph-Axt und Schwert & Schild ihre eigenen Segmente im Community-Update. Insgesamt gibt es aber wieder 14 unterschiedliche Waffentypen, zwischen denen ihr euch entscheiden könnt. Einen Überblick über alle Waffen in Monster Hunter Wilds bekommt ihr hier.

LoL: Twitch-Streamer wird Profi-Spieler, obwohl ihn viele für eine Pfeife halten, aber er sieht das komplett anders

Streamer-Teams scheinen in League of Legends ein neuer Trend zu sein. Der große Name seit kurzer Zeit: Los Ratones. Der Toplaner Thebausffs ist dafür bekannt, vor allem durchs ständige Sterben zu gewinnen. In einem aktuellen Interview sprach er ziemlich negativ über einige Profi-Spieler.

Wer ist Thebausffs? Der große Lol-Streamer Caedral gründete im November 2024 das Influencer-Team Los Ratones. Der Toplaner des Teams ist der berüchtigte Thebausffs. Er etablierte die Sion-Inting-Taktik und ist dafür bekannt, häufig zu sterben. So schlecht es geht, so genial funktioniert es aber.

Viele Spieler kritisierten die Entscheidung, Thebausffs als Toplaner zu engagieren. Von vielen wird er eher als Troll angesehen. Thebausffs will mit seinem neuen Team aber auf jeden Fall erfolgreich sein. Er ist sogar ziemlich zuversichtlich. In einem aktuellen Interview äußert er sich über eine mögliche Zukunft, spricht aber auch abfällig über die Spieler der europäischen Liga.

Auch in Deutschland gibt es Teams von Influencern:

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HandOfBlood wollte mit seinem LoL-Team den E-Sport verändern, jetzt ist er endlich deutscher Meister

Sie klauen Gehaltsschecks. Sie gehören dort nicht hin.

Was sagt Thabausffs? Dexerto sprach in einem Interview mit dem Toplaner von Los Ratones über die Erwartungen und Wünsche, die er für die Zukunft hat. Es wird über seine Inting-Strategie gesprochen, aber auch über sein Können mit klassischen Champions und Taktiken.

Dazu sagt er, dass sein größtes Ziel das Gewinnen sei. Ob er das mit seiner persönlichen Inting-Strategie mache oder regulär, sei ihm egal. Auf die Frage, ob er die Worlds, die Weltmeisterschaft in LoL gewinnen wird, sagte er laut Dexerto völlig ernst: Das sei sein Ziel in der Zukunft.

In Bezug darauf wird er gefragt, ob er und das Team der LEC, der europäischen Topliga, beitreten wollen. Auch das sei ein Ziel von Los Ratones. Zwar wird man 2025 nicht dort spielen, aber das gesamte Team hat die Ambition, es in die Liga zu schaffen.

Für viele der Toplaner in der LEC scheint er aber nicht viel übrigzuhaben. Er nennt zwar keine Namen, aber einige von ihnen äußert er sich ziemlich abfällig:

Wir haben darüber gesprochen, und als Top-Laner kann ich euch sagen, dass es in der LEC einige Top-Laner gibt, die komplett geboostet sind. Sie sind wirklich, wirklich schlecht. Sie klauen Gehaltsschecks. Sie gehören dort nicht hin. Ich bin viel besser als viele LEC-Top-Laner. Ich würde nicht sagen, dass ich die Nummer eins bin.

Thebausffs über LEC-Toplaner (via Dexerto)

Auch über seine Teammates spricht er ziemlich positiv. Vergleicht sie sogar mit Caps, einem der besten Spieler der Liga.

Die großen Worte muss er 2025 aber erst mal beweisen. Mit seinem Team Los Ratones wird er 2025 das erste Mal offiziell an einer Liga teilnehmen. Wie gut das Team dann konstant performt, wird man abwarten müssen. Auch beim deutschen Team NNO hat sich einiges geändert: Ein Team aus 5 deutschen Twitch-Streamern erobert LoL, jetzt zerfällt NNO und fängt neu an

Danach siehst du den Herrn der Ringe mit anderen Augen

In einem neuen Video spricht Marco von Nerdkultur über die genialen Tricks, mit denen Peter Jacksons Herr der Ringe zu einem unvergleichlichen Erlebnis wurde. Welche besonderen Techniken dafür sorgen, dass Mittelerde auch nach 20 Jahren noch fasziniert, erfahrt ihr hier.

Wer ist Marco Risch? Marco Risch lädt seit 2015 Videos mit Analysen, Kritiken, Interviews und spannenden Einblicken zu Filmen, Serien und Videospielen auf seinem YouTube-Kanal Nerdkultur hoch. Er ist Teil des Webedia-Netzwerks, zu dem auch MeinMMO gehört.

In seinem neuen Video zeigt Marco, wie Peter Jackson uns visuell in seine epische Version von Mittelerde zieht. Wenn ihr dachtet, ihr kennt Der Herr der Ringe schon in- und auswendig, solltet ihr hier unbedingt reinschauen:

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Marco von Nerdkultur analysiert Der Herr der Ringe

Die verdrehte Kamera

Peter Jacksons Karriere begann als Indie-Filmemacher für Horror-Komödien – und diese Wurzeln erkennt man in “Herr der Ringe” deutlich wieder:

  • Harmonie und Ordnung: Weitläufige Kamerafahrten zeigen uns Mittelerde in seiner ganzen, unberührten Schönheit.
  • Chaos und Bedrohung: Sobald das Unnatürliche die Oberhand gewinnt – etwa nahe Mordor – setzt Jackson schräge Kamerawinkel ein, um Unruhe zu stiften.

Dieser Kontrast wirkt auf den Zuschauer unbewusst und lässt uns die Spannung der Geschichte intensiver spüren.

Marco erklärt, wie Jackson Kamerawinkel und Bewegungen gezielt nutzt, um Kontraste zwischen Harmonie und Chaos zu schaffen. Sobald die Ordnung Mittelerdes ins Wanken gerät, spiegelt die Kamera diesen Bruch wider und vermittelt das Gefühl von Unruhe und Bedrohung.

Die Macht der Slow Motion

Slow Motion ist kein neues Stilmittel, doch Peter Jackson nutzt es in Der Herr der Ringe auf einzigartige Weise. Er verlangsamt die Zeit gezielt, um die Emotionen der Charaktere hervorzuheben und uns als Zuschauer tiefer in ihre Perspektive zu ziehen.

  • Isolation im Chaos: Jackson zeigt Figuren wie Frodo in Slow Motion, während um sie herum das Chaos der Schlacht tobt. Dies betont ihre Einsamkeit und ihre individuelle Last inmitten der Gefahren.
  • Emotionale Intensität: In entscheidenden Momenten, wie Aragorns heroischen Szenen oder Frodos Kampf mit dem Ring, verstärkt Slow Motion die Bedeutung der Ereignisse und lässt uns ihre Emotionen intensiver miterleben.

Jackson spielt gezielt mit der Wahrnehmung von Zeit, um Kontraste zu schaffen: Die Verlangsamung isoliert die Figuren und lässt uns ihre inneren Kämpfe spüren, während das Chaos oder die Bedrohung um sie herum weitergeht.

Gesichter wie Landschaften

Im letzten Abschnitt seines Videos beschäftigt sich Marco mit den Figuren und wie Peter Jackson sie in Szene setzt. Er zieht seine Figuren nah heran – im wahrsten Sinne des Wortes. Er nutzt Close-ups, um die Emotionen der Charaktere greifbar zu machen und ihre Geschichte intensiv zu erzählen.

  • Der Wechsel: Jackson zeigt erst atemberaubende Panoramen, dann intensive Nahaufnahmen. Das verbindet die Figuren mit der Welt um sie herum und schafft einen starken emotionalen Kontrast.
  • Emotionale Zentrierung: Nahaufnahmen betonen die inneren Konflikte und Gefühle der Figuren und lassen uns die Schwere ihrer Reise hautnah miterleben.

Durch diese Technik erinnert uns Jackson daran: Der Herr der Ringe ist eine Geschichte über Menschen, nicht über Kulissen oder Schlachten. Jeder Blick und jede Emotion wird zum Schlüssel, der uns tiefer in die Handlung zieht.

Marco Risch zeigt in seinem Video eindrucksvoll, wie Peter Jacksons Inszenierung uns seit über 20 Jahren in den Bann zieht. Mit Kameratricks, Zeitspielereien und emotionalen Nahaufnahmen erschafft Jackson eine Welt, die uns unvergesslich bleibt. Eine weitere Analyse von Marco findet ihr hier: Danach siehst du Das Schweigen der Lämmer mit anderen Augen

Quelle(n):
  1. YouTube

Der Chef von Microsoft sagt: „Google verdient mit Windows mehr Geld als wir“

Satya Nadella plaudert über den Markt für KI, Suchmaschinen und Betriebssysteme. Die Konkurrenz mit Google sieht er auch als Chance.

Wie kann Google mehr mit Windows verdienen als Microsoft? Satya Nadella ist als CEO von Microsoft zu Gast im BG2-Podcast auf YouTube. Dort erklärt er Interessantes: „Google verdient mehr Geld mit Windows als [wir] selbst“.

Dabei bezieht er sich darauf, dass die Marktmacht von Google bei den Suchmaschinen ungebrochen ist. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes (Statista) vereinte Google im November 2024 80 Prozent aller aufgerufenen Seiten durch die Websuche auf Desktop PCs auf sich. Der Marktanteil von Windows ist auf dem PC weiterhin gigantisch: Auf rund 73 Prozent aller Desktop-PCs lief im November 2024 irgendeine Version von Windows, wie auf statcounter nachschlagbar ist.

Es ist eine banale Wahrheit, die jeder Windows-Nutzer kennt. Das erste Laufwerk heißt immer C. Aber warum hat Microsoft das einst eingeführt? Das folgende Video erklärt euch diese IT-Kuriosität:

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Warum heißt das erste Laufwerk in Windows immer C?

Windows als Plattform

Die Leute nutzen also Windows, aber sie suchen mit Google und das Geld durch Werbung landet natürlich dort und nicht in Redmond bei Nadellas Unternehmen. Microsofts eigene Suchmaschine Bing kam auf knapp 12 Prozent. Sie holt seit Jahren nur marginal bei Marktanteilen auf.

Bei Browsern sieht es ähnlich aus: Google Chrome dominiert klar. Microsofts Edge diente im November 2024 auf etwa 11 Prozent aller Geräte (PC, Tablet und Handy) als Werkzeugkasten fürs Internet (via Statista).

„Das ist die beste Neuigkeit für Microsofts Aktionäre“

Ist das nicht eine Katastrophe für Microsoft? Nein, zumindest blickt der Chef des IT-Riesen entspannt auf die Lage: „Das ist die beste Neuigkeit für Microsofts Aktionäre“, zeigt er sich geradezu freudig ob dieser Lage. Denn Microsoft könnte sich daran machen, die Kunden zurückzugewinnen.

Vor allem der Bereich Künstliche Intelligenz sei hierfür entscheidend. Er selbst setze inzwischen für viele Suchen nicht mehr auf Bing (klassische Suchmaschine), sondern nutze Microsoft Co-Pilot. Das ist ein KI-Agent, ähnlich wie ChatGPT.

Den Aktionären gefällts scheinbar wirklich: Der Aktienkurs klettert beinahe durchgehend seit den 2010ern.(via boerse).

Womit verdient Microsoft denn heute sein Geld? Zur Wahrheit gehört auch, dass Microsoft sein Geld längst nicht mehr mit dem Verkauf von Software wie Windows oder Office einnimmt. Auch sind die Werbeeinnahmen durch Bing nicht entscheidend.

2024 gelangten rund 2⁄5 der etwa 230 Milliarden Jahresumsatz alleine durch die sogenannte Intelligente Cloud in die Kasse. Dazu zählt zum Beispiel der Online-Speicherdienst OneDrive oder KI-Dienste wie Co-Pilot oder auch Server, die der Konzern für Unternehmen weltweit bereitstellt (via Statistisches Bundesamt (Statista) und Microsoft).

Wenn ihr noch auf Windows 10 setzt, hätten wir hier einige Tipps für euch, die euer System nicht nur beschleunigen, sondern auch seinen Schutz vor Bedrohungen stärken. Denn auch nach etlichen Jahren versteckt sich manche Einstellung in den Untiefen der Bedienpanels und Menüs: Wer noch Windows 10 nutzt, sollte 5 Einstellungen ändern, damit euer PC schneller und sicherer ist

Headset-Testsieger zum Tiefstpreis: Hier können Gamer-Ohren zu Weihnachten kabellos frohlocken

Corsairs HS80 Max Wireless gehört zu den besten Gaming-Headsets im mittleren Preisbereich und ist jetzt besonders günstig bei MediaMarkt und Saturn.

So gut ist das Angebot: Das gut bewertete Gaming-Headset von Corsair gibt es bei MediaMarkt und bei Saturn versandkostenfrei aktuell um 37 Prozent reduziert. Derzeit wird sogar noch vor Weihnachten geliefert.

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Günstiger war das kabellose Modell laut Vergleichsseiten bisher noch nicht zu haben und zugreifen lohnt sich dementsprechend, zumal es eine echte Empfehlung ist.

Jetzt zum Headset bei Saturn

So gut ist das Headset: In der GameStar-Übersicht der besten Gaming-Headsets für richtig guten Sound am PC hat das Corsair HS80 Max Wireless (das sich auch gut für PS5 und PS4 eignet) im Preisbereich unter 150 Euro sowohl von Kollegin Alana als auch Nele die Empfehlung bekommen.

Die Testerinnen zeigten sich dem Wortlaut nach begeistert, abseits etwas dreckanfälliger Ohrpolster. Folgendes stach dabei auf Pro- und Contra-Seite hervor:

Pro
  • Gute Reichweite
  • Super bequem und leicht
  • Top Klang, der sich mit Software noch individualisieren lässt
  • Erstklassige Verarbeitung und hochwertige Materialien
  • Ordentliches Mikrofon
Contra
  • Mikrofon lässt sich nur schwer biegen und nicht abnehmen

Zufriedene Kunden: Auch in den 44 Rezensionen bei MediaMarkt und 43 Rezensionen bei Saturn kommt das Modell mit durchschnittlich 4,4 von 5 Sternen sehr gut an, einzig der sonst hohe Preis wird vereinzelt moniert.

Das bietet das Corsair HS80 Max Wirless Gaming-Headset

Zwei drahtlose Verbindungen: Corsair HS80 Max Wireless arbeitet mit einer 2,4-GHz-Drahtlosverbindung mit niedriger Latenz und bei einer Reichweite von bis zu 15 Metern und Hi-Fi-Klang mit 24 Bit/96 kHz.

Multiplattform: Kompatibel ist es mit einer Vielzahl von Plattformen wie PC, Mac, PS5, PS4 oder Mobilgeräten und und bietet bis zu 65 Stunden Akkulaufzeit im 2,4-GHz-Wireless-Modus oder bis zu 130 Stunden mit Bluetooth.

Bequem: Ohrpolster aus Memory-Schaumstoff mit atmungsaktivem Stoffbezug sowie ein schwebendes Bügeldesign ohne Druckpunkte mit leichtgewichtigem Aluminium sollen derweil lange Komfort bieten.

Corsair HS80 Max Wirless Gaming-Headset für 119 Euro statt 189,99 Euro UVP bei MediaMarkt
Corsair HS80 Max Wirless Gaming-Headset für 119 Euro statt 189,99 Euro UVP bei MediaMarkt

Mit 3D-Audio: In Sachen Soundqualität gibt es Dolby Atmos für räumlichen Klang am PC mit dreidimensionaler Präzision, während die 50-mm-Neodym-Lautsprechertreibern mit großem Frequenzbereich auch Unterstützung für Tempest 3D Audio auf PS5 bieten.

Mikrofon: Das omnidirektionale Mikrofon unterstützt Nvidia Broadcast für Mikrofonoptimierung zur Reduzierung von Hintergrundgeräuschen und Echos, während die SonarWorks SoundID-Technologie eine personalisierte Klangsteuerung des Headsets auf PC und Mac an persönliche Vorlieben bietet.

Weitere Features: Mit an Bord ist außerdem Support für Corsairs iCUE-Software, mit der sich das Ganze einstellen lässt, einschließlich RGB-Beleuchtung, voreingestellte Audio-Profile und Equalizer-Einstellungen. Weitere Details zur Ausstattung findet ihr auch bei MediaMarkt.

Jetzt zum Headset bei MediaMarkt

Mehr Angebote: Grafikkarte, Galaxy S24, Gaming-PC und OLED-Monitor

Noch mehr sparen: Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.

Mit dabei sind zum Beispiel eine 4K-Grafikkarte mit ordentlich Raytracing-Power günstig wie schon lange nicht und das Top-Smartphone Samsung Galaxy S24 zum Rausschmisspreis.

Außerdem gibt es einen Gaming-PC mit RTX-Grafik und schnellem Prozessor für unter 1.000 Euro im Sale sowie ein riesiges Ultrawide-Display ultragünstig im Angebot.

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Unartige Gamer bekommen vor Weihnachten vielleicht Ärger mit den Eltern, weil Steam sie verpetzt

Heute bekommen Nutzer von Steam ihr „Steam Replay“ zugesendet, das ihnen eine Übersicht über die Spiele und Genres zeigt, die sie im letzten Jahr auf Steam besucht haben. Aber das Ganze hat einen Haken, denn auch die „Steam Familie“ eines Spielers hat Einblick, was der Spieler oder die Spielerin da so getrieben hat. Hoffentlich wart ihr artig oder zumindest ehrlich zu euren Eltern.

Das ist die Funktion: „Steam Replay“ ist eine statistische Aufbereitung eures Gaming-Jahres 2024, so wie ihr es auf Steam verbracht habt. Die seitenlange Aufzählung zeigt euch an:

  • In welchen Monaten ihr besonders viel oder wenig gespielt habt
  • Welche Achievements ihr freigeschaltet habt
  • Wie ihr euch so im Verhältnis zu anderen Nutzern schlagt und vieles mehr

Eine grafische Darstellung zeigt auch eure Ausrichtung als Spieler, welche Art von Games ihr bevorzugt – bei mir waren das 2024 Grand-Stratgie-Spiele und erstaunlicherweise JRPGs, da hatte ich wohl einen Ausrutscher. Mit der Statistik könnt ihr wunderbar sehen, welche Phasen ihr als Spieler hattet.

Das war mein JRPG-Ausrutscher dieses Jahr:

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Romancing SaGa 2: Veröffentlichungstrailer zum Remake des Rollenspiels

Erwachsene Mitglieder eurer Steam-Familie können den Recap sehen

Das ist der Haken: Spieler können normalerweise frei entscheiden, mit wem sie diese Statistik teilen können, denn vielleicht sollte nicht jeder wissen, dass sie so viel  Zeit mit Gaming verbracht haben oder sogar in der „Spiele für Erwachsene“-Kategorien vorbeigeschaut haben.

Doch in den FAQ steht dann leider, dass alle „erwachsenen Mitglieder“ einer Steam-Familie Zugang auf die Daten der anderen Spieler haben – nur Kinder haben diese Privilegien nicht.

steam-replay

Wenn man 2024 also wirklich unartig war und dann doch deutlich mehr Zeit mit Gaming verbracht hat, als Mama und Papa glauben, weil man denen erzählt, das Studium laufe und der Bachelor-Abschluss sei nur noch eine Frage der Zeit, könnte man Ärger bekommen.

Der heute bekannte Influencer Reeze soll seinen Eltern noch Jahre lang erzählt haben, er studiere Informatik und arbeite auf den Abschluss hin, hatte sich aber schon lange Zeit geistig vom Studium verabschiedet (via YouTube).

steam-replay-2024
Ich war brav und habe nichts zu verbergen.

Und vielleicht will man unterm Weihnachtsbaum auch nicht grade erklären, was die 34 % Spielzeit in „Adult Games“ so bedeuten.

Einer, der mal Ärger bekam, weil er ein “Adult Game” auf Steam live auf Twitch zeigte, ist dieser junge Herr: Twitch bannt xQc, weil er Dinge klickt, ohne nachzudenken