Ihr habt Elden Ring: Shadow of the Erdtree schon durch? Diese Soulslikes kommen 2025

Nach Elden Ring: Shadow of the Erdtree muss euch 2025 nicht langweilig werden. Für Fans von Soulslikes wird auch im neuen Jahr viel geboten.

Was macht ein Soulslike aus? Obwohl der Begriff Soulslike heute für viele Spiele verwendet wird, die einfach etwas schwieriger gestaltet sind, behandelt dieser Artikel „echte“ Soulslikes nach dem Vorbild von Demon’s Souls und Dark Souls. Dabei waren drei Punkte wichtig, um in die Liste aufgenommen zu werden:

  • Das Kampfsystem: Parieren, Ausweichen und taktisches Vorgehen mit einer präzisen Steuerung sind das Grundgerüst eines Soulslikes
  • Der Schwierigkeitsgrad: Das Spiel ist schwierig, es braucht Übung, um Gegner zu erledigen, und Sterben gehört dazu. Außerdem kann man den Schwierigkeitsgrad nicht verändern.
  • Die Stimmung: Düstere und drückende Stimmung mit etwas geheimnisvollem Flair und keine farbenfrohe, bunte Welt

Nicht jedes schwierige Spiel ist nach dieser Definition ein Soulslike, doch 2025 erwarten euch fünf vielversprechende Titel, auf die ihr euch freuen könnt:

[toc]

AI Limit

Video starten
Das Sci-Fi-Soulslike AI Limit zeigt erste Bosskämpfe im Gameplay-Trailer

Was ist das für ein Spiel? In AI Limit schlüpft ihr in die Rolle von Alisa, einer wiederbelebten Mech-Kriegerin. Im postapokalyptischen Sciene-Fiction-Soulslike erkundet ihr die letzten menschlichen Überreste in der Stadt Havenswick, mit dem Ziel, die Wahrheit hinter dem Untergang der Menschen aufzudecken.

Das Soulslike soll am 27. März 2025 auf PC und PS5 erscheinen und legt Wert auf eine bedrückende Spielwelt und viel Atmosphäre. Im Kampf erwartet euch das klassische System mit Parieren, Backsteps und verschiedenen Waffenarten.

Witches of the new World

Video starten
Das Horror-Soulslike Witches of the World schickt euch ins 17. Jahrhundert nach Salem

Worum geht es im Spiel? Witches of the New World entführt euch in das 17. Jahrhundert in die Stadt Salem während der Hexenprozesse und bringt einen Ansatz in Richtung Horror mit sich. Das Soulslike kombiniert Nah- und Fernkämpfe mit einem Magiesystem, das neue taktische Möglichkeiten, ab von dem klassischen Kampfsystem, bieten soll.

Die Welt strotzt vor Geheimnissen und unerklärlichen Phänomenen sowie moralischen Entscheidungen rund um die Hexenprozesse von Salem. Eure Entscheidungen haben einen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte und das Schicksal wichtiger Charaktere, was auch einen Wiederspielwert mit sich bringt. Eine Besonderheit sind neben der interessanten Atmosphäre auch die dynamischen Wettereffekte, die so nur wenige Soulslike haben.

Wuchang: Fallen Feathers

Video starten
Wuchang: Fallen Feathers – Showcase-Trailer zum neuen Action-Rollenspiel auf PC und Konsole

Was bringt das Spiel mit? Wuchang: Fallen Feathers erzählt eine Geschichte in der von Chaos und Dunkelheit heimgesuchten Welt am Ende der Ming-Dynastie in China. Ihr schlüpft in die Rolle eines mysteriösen Kriegers, der sich mit perfektem Timing und geschulten Kampftechniken seinen Feinden stellen muss.

Auch wenn das Spiel grafisch nicht ganz an Black Myth: Wukong anschließen kann, bietet Wuchang: Fallen Feathers eine stimmige Atmosphäre mit besonders fanatischen Feinden. Die schönen Effekte im Kampf sind zwar bunt, unterbrechen aber nie die ernste Stimmung des Spiels. Für die Spielwelt haben die Entwickler Orte in der realen Welt als Inspiration genommen, was zur Glaubwürdigkeit der Erzählung beitragen soll.

The Relic: Frist Guardian

Video starten
In The Relic: First Guardian erlebt ihr das Mittelalter als Soulslike, dank eines uralten Relikts

Was zeichnet das Spiel aus? The Relic: First Guardian bringt Soulslike in das düstere Mittelalter, geprägt von uralten Relikten und gefährlichen Kreaturen. Ihr spielt den Hüter eines mächtigen Artefakts, der mithilfe des besagten Artefakts herausfordernde Bosse bekämpft und von ihnen neue Fragmente des Relikts erhält. Am Ende sollt ihr die Dunkelheit vertreiben, um das Land zu retten.

Das Spiel bietet euch fünf verschiedene Waffentypen mit einzigartigen Fähigkeiten, die ihr an euren Spielstil anpassen könnt. Statt wie traditionell üblich zu leveln, wird euer Charakter durch das Sammeln von Runen, Items und Crafting immer stärker. Wie gewohnt benötigt ihr auch in The Relic: First Guardian ein präzises Timing, um die Bosse zu besiegen.

The First Berserker: Khazan

Video starten
The First Berserker: Khazan bietet intensive Kämpfe gegen mächtige Gegner im Soulslike-Stil

Wo führt die Reise dieses Mal hin? The First Berserker: Khazan stellt euch vor schwierige Herausforderungen in einer düsteren und von Konflikten zerrissenen Welt. Ihr nehmt die Rolle von Khazan ein, der sich auf einen Rachefeldzug begibt, um die Verschwörer hinter dem Tod des großen Generals aufzudecken. Als Waffen stehen hier Zweihandschwerter, Speere und Äxte zur Verfügung und jede bietet eigene Angriffs- und Verteidigungsmechanismen – je nach gewünschtem Spielstil.

Das Spiel soll genau wie „AI Limit“ am 27. März erscheinen und führt euch sowohl auf verschneite Berge als auch in zerstörte Städte. Der Artstyle des Spiels geht dabei mehr in die Cartoon-, Comic- und Anime-Richtung, ohne dabei zu bunt und farbenfroh zu werden.

Das Jahr 2025 dürfte für Fans von Soulslike-Spielen sehr interessant werden. In allen fünf Titeln erwarten euch düstere Welten, ein präzises Kampfsystem und ein hoher Schwierigkeitsgrad, der zum Lernen anregt. Schwieriger ist auch der Weg, den ein ganz anderes Spiel geht. Path of Exile 2 wird inzwischen häufig mit Dark Souls verglichen: Path of Exile 2 ist für viele Spieler wie Dark Souls und genau das sorgt für Frust in der Community

Sehr ernster Guide: So macht Ihr Euch in jedem MMO direkt Freunde!

Der Einstieg in MMOs fällt euch schwer? Wir geben euch wertvolle Tipps, mit denen ihr in jeder Situation gleich einen guten ersten Eindruck hinterlasst!

Wer als Neuling in ein MMORPG wie World of Warcraft, SWTOR oder The Elder Scrolls Online eintaucht, der hat es gar nicht so einfach. Wie findet man als Einzelgänger Zugang zu anderen Spielern? Wie findet man eine nette Gilde und hinterlässt direkt einen guten Eindruck? Wir geben euch einen klaren Leitfaden an die Hand, mit der alle anderen Spieler garantiert nach eurer Pfeife tanzen werden.

Video starten
Der “Deep Dive” soll uns so tief in MMORPGs eintauchen lassen, wie nie zuvor – Was ist das eigentlich?
Dieser Artikel stammt ursprünglich aus dem November 2017. Er wurde im Dezember 2024 aktualisiert.

Der richtige Einstieg – Das Gold der anderen

Vollkommen neu in einem MMORPG zu sein, ist oft eine schwierige Erfahrung. Aber es ist lästig, sich alle Erfolge erst selber zu erspielen. Von daher solltest du zu Beginn deiner Karriere direkt eine große Hauptstadt mit vielen Spielern ansteuern und direkt deinen ersten Eindruck hinterlassen: Frage nach Gold!

Benutze hier den allgemeinen Channel oder eine „Schreien“-Funktion und das regelmäßig. Wer nicht mindestens alle 30 Sekunden nachfragt, dem ist die Sache nicht ernst genug.

WoW Goblin Gold
Das Einstiegsgold will gut erbettelt sein!

Egal ob es um das erste Reittier, ein besseres Schwert oder einfach mehr Plätze im Inventar geht. Jeder Mitspieler kennt dein Problem und wird sich gleich empathisch mit dir verbunden fühlen. Durch ausdauerndes Betteln (am besten sogar mit direktem Öffnen eines Handelsfensters, noch vor dem ersten geflüsterten Satz) schließt man hier Freundschaften fürs Leben. Denn wem man einmal Geld schuldet, der meldet sich alle paar Tage von ganz alleine.

Beanspruche Loot für dich

In MMORPGs dreht sich alles um die Beute. In vielen Spielen hat man die Möglichkeit, erhaltene Ausrüstung auch an andere Spieler weiterzugeben. Wenn in Dungeons oder Raidinstanzen schicker Loot droppt, dann ist die Freude bei den Glücklichen immer groß.

Warcraft Krieger Artowrk

Hier hast du die Gelegenheit, besonders zuvorkommend zu sein! Du siehst, dass ein Mitspieler ein episches Ausrüstungsstück erhalten hat? Überprüfe sofort, ob du den Gegenstand auch gebrauchen könntest. Inspiziere im Anschluss den Charakter deines Mitspielers und schaue nach, ob der Gegenstand eine Aufwertung für ihn wäre. Das ist nicht der Fall? Handle diesen Spieler sofort an und verlange die Herausgabe des Gegenstandes.

Ein einfaches „Gib mir [Kettenhemd der dreisten Forderung]“ genügt völlig. Lasse dich dabei nicht zu floskelhaften Wörtern wie „Bitte“ oder „Danke“ hinreißen – MMORPGler haben nur wenig Zeit und wollen nicht so viele Worte lesen.

Akzeptiere eine Niederlage!

Wie schon erwähnt ist Zeit ein wichtiges Gut für MMORPGler und die will effektiv genutzt werden. Besonders in PvP-Kämpfen kann sich das aber manchmal lange hinziehen. Das eigene Team hat nicht das „First Blood“ erzielt oder nach dem Start nicht die Mehrzahl der Kontrollpunkte erobert?

PvP SWTOR

Damit ist die Schlacht natürlich gelaufen! Fordere dein Team direkt dazu auf, doch bitte keine Gegenwehr mehr zu leisten, damit die Runde möglichst schnell vorbei ist. Denn jeder weiß: Lieber eine schnelle Niederlage als ein langatmiger Kampf. Der würde am Ende noch Ungewissheit bedeuten. Mit einem “Typisch Allianz”, “Wie immer, wenn man mit Leuten von Aegwynn spielt” oder “War so klar, dass die Republik wieder verliert” machst du allen deutlich, dass es gar nicht an den Gegenspielern liegt, sondern einfach an der falschen Wahl der Fraktion – da ist man dann gleich nicht mehr so traurig!

Gib ihnen wertvolle Tipps!

Wenn die ersten Hürden genommen sind und du dir dank der obigen Hinweise eine feste Gruppe an Spielern angelacht hast, dann wird es Zeit, deinen Mitspielern großzügig etwas zurückzugeben.

Gib ihnen Hilfestellung in schweren Inhalten des Spiels! Die Schurkin stand im Feuereffekt des Drachen und ist daran gestorben? Erkläre ihr mit einem höflichen „Lunessa ist im Feuer verreckt“, was der Fehler war. Nein, nicht im Flüster-Kanal. Im Gruppenchannel, damit auch alles wissen, was vorgefallen ist. Es wäre doch schade, wenn jemand verwirrt zurückbleibt!

Aber damit endet deine Pflicht noch nicht. Weitere Pluspunkte kannst du auf folgendem Weg sammeln:

Inspiziere bei jeder Gelegenheit die Charaktere deiner Mitspieler. Überprüfe genau, welche Ausrüstung sie tragen und ob sie optimal verzaubert ist. Wenn du Lücken feststellst, die du selbst beheben kannst, dann weise den Spieler sofort darauf hin. Du kannst bessere Ausrüstung herstellen oder eine Verzauberung organisieren? Hervorragend!

TESO-Gruppe

Wichtig ist, dass du solche Dienste niemals umsonst anbietest. Denn dann geht deinen Mitspielern ein großes Stück Selbstwertgefühl verloren. Hier gilt die alte Regel: “Was nix kostet, das ist auch nix.” Orientiere dich bei den Preisen an den Kosten im Auktionshaus und multipliziere sie mit 1,5.

Verschaffe deinen Mitspielern Pausen

Zeit ist heutzutage ein wertvolles Gut. Immer mehr Leute leiden unter Stress und Burnouts. Da sollten sie doch wenigstens in ihrer Freizeit etwas abschalten können! Wenn du ein organisiertes Leben führst, kannst du das Leben deiner Mitspieler spürbar verbessern. Ein langer Raidabend mit 10-25 Mitspielern beginnt um 20:00 Uhr und geht bis um Mitternacht? Bestelle deine Pizza genau so, dass sie innerhalb der Raidzeit ankommt – also etwa um 21:00 Uhr. Weil ein gesundes Mahl wichtig ist, werden deine Mitspieler jede Menge Verständnis aufbringen und gerne eine halbe Stunde auf dich warten.

Sie werden dir sicher für diese zusätzlichen Minuten Erholung danken.

PIzza Omnomnom

Noch mehr Bonuspunkte bekommst du übrigens als Raucher. Einfach ein „Zigarettenpause!“ in den Chat hämmern und sofort afk gehen, um die Kippe zu genießen. Auch die Raidleitung wird sich über fünf zusätzliche Minuten Ruhe freuen.

Wenn ihr diese Tipps beherzigt, dann dauert es nur wenige Tage, bis ihr auf eurem Server einen ehrfürchtigen Ruf habt. Damit ist der Grundstein für lange Jahre voller Spaß im Spiel gelegt. Wenn ihr zu beliebt seid und keine Lust mehr auf das Spiel habt, könnt ihr auch einfach einen Armbruch vortäuschen – das ist auch jedes Mal überzeugend!


Er nennt seine Tochter nach einer Figur aus Genshin Impact – Erfährt erst später, was der Name bedeutet

Das Action-RPG Genshin Impact (PS4, PS5, Xbox, PC, Mobile) ist eines der beliebtesten Spiele der Welt. Viele Zocker schließen die Spielfiguren in ihr Herz. Ein Paar hat jetzt seine neugeborene Tochter nach einer Figur aus dem Spiel benannt: Furina Focalores. Doch den Namen hätten sie vorher lieber googeln sollen. Denn „Focalor“ ist der Name eines Herzogs der Hölle aus dem Mittelalter.

Das ist der Name des Kindes: Ein Paar von den Philippinen hat eine Geburtsurkunde ihrer neugeborenen Tochter gezeigt, die auf den Namen „Furina Focalors“ eingetragen ist. Sie kam, laut der Urkunde, am 18. August in der Stadt Cagayan de Oro zur Welt.

Das berichtet die Webseite xatanka unter Bezugnahme auf den Community-reddit von Genshin Impact.

Der stolze Vater hat ein Bild seines Kindes und einen Screenshot der Geburtsurkunde geteilt.

Video starten
Genshin Impact: Trailer zeigt Gameplay für Natlan

Tochter ist offenbar versehentlich nach Dämon benannt

Was ist das Problem? Der Name „Focalor“ ist aus den christlichen Mythen des Mittelalters ein Name für einen mächtigen Dämon, einen „Großherzog der Hölle“. Er ist auch als Prinz der Tränen bekannt.

Laut des Mythos gebietet Focalor über Stürme und das Meer, er hat die Macht jeden, der sich an ihn bindet, in einem Meer aus Traurigkeit zu ertränken und kann Schiffe in einem Ozean der Tränen untergehen lassen. Focalor soll ein gefallener Engel sein, der aus dem Himmel verbannt wurde, nachdem er sich Lucifer im Aufstand gegen Gott angeschlossen hat.

Man kann wohl davon ausgehen, dass das Paar auf den Philippinen nicht wusste, wonach genau sie ihre Tochter da benennen.

Die Hölle ist nach einigen menschlichen Vorstellungen streng hierarchisch geordnet. 72 mächtige Dämonen soll die Rangordnung dort haben. Das geht aus einem Buch aus dem 17. Jahrhundert, dem Ars Goetia, hervor.

In Genshin Impact ist Furina Focalores eine Figur, die in zwei Aspekte zerfällt: Furina ist leidenschaftlich und emotional. Focalors hingegen rau und geradeheraus. Dieser Teil ihrer Persönlichkeit ist für ihre Intelligenz bekannt.

genshim-impact-gebursurkunde.v1

Tipp: Erst das Ende abwarten, bevor man seine Tochter nach fiktiver Königin benennt

Kommt sowas häufig vor? Viele haben während des Hypes um Game of Thrones ihre Tochter auch „Daenerys“ genannt. Das hielt man jahrelang für eine tolle Idee, war doch Daenerys eine streitbare Kämpferin für das Gute und Gerechte, die sich nichts gefallen ließ. Außerdem ließ sich der Name schick mit Dany abkürzen.

Doch die Namenswahl rächte sich im Finale der Serie, als sich die „Mutter der Drachen“ als bösartige Tyrannin herausstellte, die ganz Königsmund abfackelte und mit dem ganzen Land dasselbe vorhatte Aber na ja: Wenigstens war sie keine Herzogin der Hölle.

Einer der bekanntesten Menschen, die nach einem Videospiel-Charakter benannt ist, ist Zelda Williams, die Tochter des Schauspielers Robin Williams, der eine Vorliebe für die Nintendo-Spiele hatte: Weltstar Robin Williams war ein so großer Fan des Spiels Zelda, dass er seine Tochter so nannte: „Du hast Glück, dass du nicht Mario heißt“

Legendärer Entwickler beobachtete sein Kind beim Zocken: „Hat der Junge überhaupt einen Verstand?“

Bevor Videospiele erscheinen, werden sie mehrfach ausgiebig getestet. Damit das nicht nur die Entwickler selbst machen, lässt man auch manchmal unbeteiligte Personen bestimmte Abschnitte spielen. Ein legendärer Entwickler ließ sein Spiel von seinem Kind testen, konnte es aber fast nicht aushalten.

Um welchen Entwickler geht es? Fast jeder Gamer hat bestimmt schon ein Spiel gespielt, an dem Shigeru Miyamoto mitgearbeitet hat. Die japanische Entwickler-Legende von Nintendo ist für viele ikonische Reihen mitverantwortlich. Super Mario, Zelda oder Donkey Kong sind 3 seiner bekanntesten Spiele.

Auch am wichtigen Super Mario 64 war Miyamoto beteiligt. Das Spiel transformierte den roten Klempner zum ersten Mal in die dritte Dimension. Um den Spielspaß zu testen, ließ Miyamoto das Spiel auch von unabhängigen Spielern testen, darunter war auch sein Kind. Doch das Gameplay war für ihn hart mitanzusehen.

Video starten
Es gibt Nudeln von Nintendo – 7 kuriose Fakten, die ihr zur Firma hinter Super Mario noch nicht wusstet

Auch Kinder sollten das Spiel testen

Wie hat sein Kind gespielt? Die Website shmuplations hat japanische Interviews aus Strategie-Guides aus 1997 zusammengestellt, in denen Miyamoto über alles Mögliche zu Super Mario 64 gesprochen hat. Dabei kommt auch zur Sprache, dass jemand versucht hat, mit dem Spiel zu experimentieren, in dem er König Bob-omb von der Klippe stürzt.

Dazu fällt Miyamoto eine Playtesting-Geschichte mit seinem Kind ein. Dabei ließen sie 10 Schüler das erste Level von Super Mario 64 spielen. Sie beobachteten das und zogen Rückschlüsse dazu. Eines dieser Kinder war auch sein Kind.

Er erzählt, wie sein Kind unzählige Male versucht hat, einen Berg zu erklimmen, obwohl das eigentlich gar nicht geht. Miyamoto dachte sich dabei nur: Mein Gott, hat dieses Kind überhaupt einen Verstand?

Nach dem Spielen empfanden die Kinder das Spiel als spaßig und wollten weiterspielen. Daraus zog Nintendo Rückschlüsse, dass es nicht immer darauf ankommt, ob man ein Spiel durchspielen kann. Es soll Spaß machen, auch wenn man gerade nichts erreicht.

Man habe das Spiel auch für die Spieler designt, die auch herumlaufen und sich alles anschauen, nicht nur für die, die direkt in die nächsten Level wollen.

Super Mario gehört zu den größten Ikonen der Videospielgeschichte, und das liegt auch daran, dass Nintendo gerne mit seinen Spielen experimentiert. Die andere große Nintendo-Figur ist Link aus der Zelda-Reihe. Trotz seiner heldenhaften Taten scheint er recht wehrlos zu sein: Ein Entwickler gibt zu, dass Link in den Zelda-Spielen eigentlich total wehrlos wäre

Quelle(n):
  1. GamesRadar

Der neue Ring in WoW wäre fast ein Flop geworden – Doch Blizzard rettet ihn

Circes Reif ist der begehrte, neue Ring in World of Warcraft. Doch dank des Timegatings hätten ihn viele wohl lange ignoriert.

In World of Warcraft ist seit einigen Tagen der Patch 11.0.7 live. In „guter, alter“ Blizzard-Manier lief dabei nicht alles so ganz rund, wie die Entwickler sich das gedacht haben. Denn obwohl Blizzard versucht hat, den Ring dieses Mal wirklich „übertrieben stark“ zu machen, sodass jeder Charakter ihn unbedingt benutzen will, hätte das beinahe nicht geklappt. Schuld daran ist ein altes, bekanntes Problem: Timegating.

Video starten
Sireneninsel – Der neue Content in WoW Patch 11.0.7

Jeder will den einen Ring in WoW haben

Was ist das für ein Ring? Circes Reif ist ein Ring, an dem kaum ein Charakter vorbeikommt. Den Ring gibt es sehr schnell auf der Sireneninsel und er startet bereits mit einem Itemlevel von 639 – das Einstiegslevel ist also so hoch wie die bestmögliche Ausrüstung, die es im Spiel aktuell gibt. Jede Woche wird das Itemlevel sogar noch erhöht, sodass man quasi nicht an dem Ring vorbeikommt.

Im Gegensatz zu anderen Ringen muss man Circes Reif allerdings mit speziellen Edelsteinen sockeln, den Citrinen, die es ebenfalls auf der Sireneninsel gibt. Citrine gewähren unterschiedliche Effekte, wie etwa zusätzliche Heilung, einen Blitzschlag-Effekt oder Sekundärattribute.

Was war das Problem? Circes Reif wird mit verschiedenen Citrinen bestückt. Die Edelsteine kann man durch verschiedene Events und Quests auf der Sireneninsel freischalten. Allerdings sind nicht alle diese Events in der ersten Woche verfügbar.

Das führte dazu, dass manche Klassen ihren besten Citrine gar nicht direkt erhalten konnten und der Ring damit unattraktiv wurde.

Blizzard rettet den Ring durch Hotfix in WoW

Wie hat Blizzard das Problem gelöst? Knapp zwei Tage nach Release des Patches brachte Blizzard einen raschen Hotfix, um das Timegating zu entfernen. Jetzt gewähren die Events auf der Insel bei wiederholtem Abschluss immer wieder Citrine, bis man die Sammlung vervollständigt hat. Das heißt, dass sämtliche Klassen genau die Edelsteine farmen können, die sie für ihren perfekten Ring benötigen.

Gibt es noch Probleme? Ja. Der Hotfix, der sämtliche Citrine vom Timegating befreit hat, brachte leider auch einen anderen Fehler mit sich. Denn obwohl in der Theorie sämtliche Edelsteine erhältlich sind, stimmt das eben nur in der Theorie.

Eines der drei Ausgrabungs-Events ist nämlich gegenwärtig noch verbuggt und gewährt beim Abschluss nicht die angegebene Belohnung. Das führt dazu, dass für manche Klassen der „Best in Slot“-Edelstein auch weiterhin nicht verfügbar ist.

Allerdings dürfte es sich dabei lediglich um ein temporäres Problem behandeln und ein weiterer Hotfix – der sicher in den nächsten Tagen live gehen dürfte – wird auch das beheben. Sobald es so weit ist, werden wir diesen Artikel hier aktualisiert.
Abgesehen von dem Ring lohnt sich die Insel aber auch für Rollenspieler, denn es gibt viele tolle ‘RP-Pflichtitems’.

Destiny 2 hat auf Steam weniger Spieler als je zuvor: Teile des Shooters sind so nicht mehr spielbar

Der Online-Shooter Destiny 2 macht seine schwächste Phase seit mindestens 2019 durch. Im Dezember 2024 hat Destiny auf Steam im Schnitt nur noch 24.560 Spieler online – so niedrige Spielerzahlen hatte Destiny 2 auf Steam seit dem Release im Oktober 2019 noch nie. Das hat Auswirkungen auf die Spielbarkeit der Inhalte.

Wie schlimm sieht es aus? In den letzten 30 Tagen waren auf Steam nie mehr als 40.000 Spieler gleichzeitig online. Die durchschnittliche Spielerzahlen bei Destiny 2 belaufen sich auf 24.560. So schlimm waren die Spielerzahlen noch nie.

Bislang blieb Destiny trotz aller Probleme immer über den 30.000 durchschnittlich aktiven Spieler. Jetzt ist man deutlich unter die Marke gerutscht. Wahrscheinlich ist das der niedrigste Spieler-Stand den Destiny, seit dem Release im September 2014 je hatte. Bestätigt kennen wir die Spielerzahlen aber nur von Steam, auf die PC-Plattform kam Destiny erst 2019, nachdem man sich Activision Blizzard überworfen hatte und aus dem Battle.net weichen musste.

Die niedrige Spielerzahl könnte einen Schneeball-Effekt zur Folge haben.

Video starten
Destiny 2: Der Launch-Trailer zur neuen Episode „Wiederkehrer“

Spieler findet keine Gruppe für den Raid mehr

Was ist das Problem? Wenn immer mehr Spieler mit Destiny aufhören, wird es für die verbleibende Spieler immer schwieriger Gruppen zu finden, mit denen sie auch anspruchsvolle Inhalte im Shooter angehen können. Das setzt eine „Todesspirale“ in Gang: Wenn man das Gefühl hat, ein Spiel sei tot, spielt man es selbst weniger und das trägt dazu bei, dass es tatsächlich noch weiter absackt.

Bei Destiny 2 verstärkt sich das Problem dadurch, dass es im Vergleich zu Desitny 1 schon immer weniger Spieler hatte, die in die Raids gehen, den Endgame-Content für PvE-Gruppen.

So sah man nun auf reddit deinen Post: „Wo sind alle hin?“, in dem ein Spieler beschrieb, er wollte einen Raid laufen, doch es dauerte ungewohnt lange, ein Team zu finden, obwohl es sogar ein Featured-Raid war, er am Wochenende suchte und der Raid gerade frischen Loot erhalten hatte.

Spieler antworteten ihm:

  • Die Spieler-Basis sei auf einem Rekordtief und viele Spieler raideten in Destiny 2 sowieso nicht. Diejenige, die in Raids gingen, hätten mittlerweile alle Items, die sie brauchen.
  • Andere Spieler ergänzen, sie würden gerade „Path of Exile 2“ spielen und hätten das als Ersatz für Destiny 2 gefunden.
  • Dem Nutzer empfiehlt man, sich einer Discord-Gruppe anzuschließen und dort nach Mitstreitern zu suchen oder direkt zum Start eines Resets die Gruppensuche anzugehen.

Im Sommer waren noch über 300.000 Spieler online, aber die schlechten News schlugen zu

Das steckt dahinter: 2024 markiert sicher einen Tiefpunkt für Destiny und Bungie. Gerade aus der Firmenzentrale kamen schlechte Signale für die Zukunft des Spiels, als so viele Leute entlassen und Projekte eingestellt wurden. Die Firma wirkte hier von der Krise gebeutelt und so, als könne sie keine Antworten liefern, jedenfalls keine Antworten, die in den Spielern Zuversicht auslösen.

Zudem ist mit Path of Exile 2 gerade ein Spiel im Hype, das zwar ganz anders als Destiny ist, aber durch den „Loot-und-Level“-Faktor trotzdem die Kernzielgruppe anzieht.

Destiny läuft jetzt seit 10 Jahren und durchläuft immer wieder Täler. Doch dieses Jahr scheint das Tal besonders tief zu fein. Es ist die Frage, ob es Bungie erneut gelingt, sich daraus zu befreien – zumal offenbar immer mehr Ressourcen in der Spiele-Entwicklung fehlen. Aktuell ist es in vieler Hinsicht ruhig um den Shooter geworden, der 2014 noch das Gaming zwischen September und Dezember dominiert hat.

Im Juni 2024 hatte man in der Spitze noch 314.000 Spieler – aber im Vergleich zu früher, blieb das Gros der Spieler nur kurz hängen. Während früher Destiny über Monate fleißig gespielt, waren 2024 schon einen Monat später die Spielerzahlen auf ein Normalmaß geschrumpft – mittlerweile sieht es übel aus: Destiny 2: Die besten Leute arbeiteten seit Jahren an neuem Destiny – Projekt wird eingestellt, sie werden gefeuert

In einer Bar konnte man sich eine Ohrfeige von der Kellnerin bestellen, doch das Angebot hatte einen Denkfehler

Abseits Mahlzeiten bot eine japanische Restaurantkette bis vor einiger Zeit einen speziellen Service: Ohrfeigen. Dann kam es aber zu einem Vorfall.

In Japan stand ein Schlag ins Gesicht auf der Speisekarte? Ja, wie South China Morning Post vermeldet, war eine Ohrfeige/Schelle bis vor etwa zwei Monaten ein, für wenige Euro bestellbares Gericht bei der Restaurantkette Yotteba in Japan, Binta genannt. Und damit ist wirklich ein Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht gemeint. Es ist keine prosaische Umschreibung für einen Nachtisch zum Abschied.

Weit mehr als Ohrfeigen werdet ihr im neuen Assassin’s Creed Shadows verteilen. Dort meuchelt ihr im historischen Japan. Bald kommt der Titel auch endlich raus, nachdem er erneut verschoben worden war.

Video starten
Assassin’s Creed Shadows: Der offizielle Trailer zur Open World in Japan

Ohrfeige zum Abschied

Wieso sollte irgendwer für eine Ohrfeige bezahlen? Über die persönlichen Gründe des oder der einzelnen können wir nur spekulieren. Aber die Motivation für das Angebot war laut der South China Morning Post, den Kunden einen klaren Kopf für den Heimweg zu verschaffen. Die Kette schenkt auch Alkohol zu ihren Gerichten aus und sei besonders bekannt für ihr günstiges Bier und Chicken Wings.

Preislich schlug eine Ohrfeige mit 500 Yen, was umgerechnet etwa 3 Euro entspricht, zu Buche. Wer nochmal 100 Yen (60 Euro-Cent) drauflegt, durfte sich sogar die Person aussuchen, die den Schlag ausführt. Eine Zusammenstellung einiger auf Video aufgenommener Ohrfeigen findet ihr auf X beim Nutzer Bangkok Lad.

Stopp nach Verletzung

Wieso wurde das Angebot aufgegeben? Wie ein Sprecher der Kette gegenüber der South China Morning Post erklärt, sei Binta inzwischen von der Karte geflogen. Bei Gründen wird der Wunsch nach einer „Änderung des Images“ angegeben. Zudem sei Binta ohnehin nicht wirklich beliebt gewesen. Allerdings getroffen wurde die Entscheidung, nachdem ein Kunde sich wegen einer Verletzung beschwert hatte, die ihm durch eine solche Ohrfeige zugefügt worden sei.

Das Angebot stand nach Unternehmensangaben für rund zwei Jahre auf der Speisekarte.

Laut des Berichts der South China Morning Post war Yotteba nicht die einzige Kette, die ihre Kunden auf Wunsch und gegen Bezahlung schlug. Shachihoko-ya habe etwas Ähnliches angeboten. Zu Beginn der Covid-19-Pandemie stoppte der Service aber und wurde nicht wieder aufgenommen.

Wie kam überhaupt wer auf die Idee? Binta geht wahrscheinlich laut der South China Morning Post auf die Meiji-Ära (1868-1912) zurück. Zu dieser Zeit nahmen Polizisten die Bestrafung buchstäblich selbst in die Hand: Sie schlugen Delinquenten bei Vergehen seitlich gegen den Kopf.

Was in Japan längst nicht so gut ankommt, wie es sich die Regierung erhoffte, ist die 4-Tage-Woche. Trotz guter Gründe, kürzer zu arbeiten, folgen deutlich weniger Firmen und Arbeitnehmer als angenommen, den landesweiten Initiativen: In einem Land arbeiten die Leute mehr als sie müssen, verzichten freiwillig auf die 4-Tage-Woche

Essenzielle Spiele-Reihe auf Steam verärgert nach 24 Jahren mit purer Gier die Fans, verzichtet nun auf 3 nervige Unarten

Die Gaming-Franchise „Total War“ war mit dem Release der letzten Spiele in Ungnade der Fans gefallen: Total War: Warhammer 3 und Total War: Pharaoh verärgerten Fans der Reihe. Auf Steam hagelte es negative Reviews. Die Macher wirkten immer gieriger. Für 2024 versprach man Besserung, das setzt man für 2025 endgültig um.

Was war das Problem von Total War: Warhammer? Total War ist eine essenzielle Spiele-Reihe auf dem PC. Die Reihe prägt das Gaming auf dem PC wie wenig andere Strategiespiel-Reihe, vergleichbar sind vielleicht noch Civilization und Crusader Kings. Die Reihe ist für ihre Schlachten bekannt, Total War begann 2000 mit Shogun und erreiche 2004 mit dem herausragenden Rome: Total War einen ersten Höhepunkt.

Spiele in der Reihe „Total War“ leben mittlerweile davon, mit DLCs immer weiterzuwachsen und Geld einzuspielen. Eines der beiden aktuellen Spiele „Total War: Warhammer 3“ hat DLCs und Erweiterungen im Wert von vielen hundert Euro erhalten.

Doch in den letzten Jahren gab es Missklänge, vor allem eben bei „Total War: Warhammer 3“. Die Fans hatten das Gefühl: Sie bekommen nicht genug für ihr Geld. Teure DLCs im Bereich zwischen 20 und 30 € brachten nur wenige Neuerungen. Das Spiel blieb unter den Erwartungen der Nutzer und wurde auf Steam abgestraft.

Ende 2023 kündigten die Entwickler einen Kurswechsel an: Man wollte wieder mehr auf die Fans hören, sich freundlicher zeigen.

Video starten
Total War: Warhammer 3 – Der Trailer zum neuen DLC Omens of Destruction

3 nervige Features, die aus Total War verschwinden sollen

Das ist jetzt die Ankündigung: Zum Ende von 2024 stellen die Entwickler fest, dass man 2024 die zahlreichen Probleme angefangen ist und die Qualität der Inhalte gesteigert habe. Das Team resümiert (via creative-assembly) : „Wir haben einige solide erste Schritte getan.“

Aber für die Zukunft verspricht man mehr:

  • So will man auf den „Standard“-4-Euro-DLC verzichten, der zu jedem Spiel kommt und der die Blut- und Gemetzel-Effekte freischaltet. Das könnte dazu führen, dass zukünftige Spiele eine höhere Altersempfehlung haben, aber der Schritt sei notwendig, erklären die Entwickler
  • Zudem will man den eigenen „Total War“-Launcher abschaffen, damit Leute etwa direkt von Steam einloggen können
  • Auch verzichtet man künftig darauf, ganze Völker als Bonus für Vorbesteller freizuschalten: Man werde Vorbestellern zwar weitere Vorzüge gewähren, aber nicht gleich ganze Völker. Dadurch fühlte sich eine Vorbestellung wohl zu sehr wie ein „Pflichtkauf“ an

Für 2025 steht das 25-jährige Jubiläum der Reihe an und man plant neue Inhalte für Total War: Warhammer 3, was weiterhin klar der Star im Angebot ist. Das ungeliebte Pharao wird nicht groß erwähnt. Das hat man mit dem kostenlosen Mega-Update „Pharaoh: Dynasties“ praktisch komplett überarbeitet und neu herausgebracht.

So reagieren Spieler: Die Stimmung unter den Fans deutlich besser geworden, aber natürlich gibt es viele weitere Forderungen. Spieler wünschen sich mehr Inhalte für ihre liebste Fraktion in Warhammer oder fordern gleich, die Entwickler sollten auch noch Denuvo abschaffen, wenn sie schon dabei sind.

Es gibt aber auch Spieler, die sich einen stärkeren historischen Fokus wünschen, ohne „Superhelden-Leader“ wie in den neueren Titeln.

Trend geht dazu, auf eigene Launcher zu verzichten

Das steckt dahinter: Die Sachen, die sie streichen, sind typische „Corporate“-Dinge, die der Firma guttun, Spieler aber nerven: Der Trend, dass man nur eine richtige Firma oder Franchise ist, wenn man seinen eigenen Launcher besitzt, stieß vielen übel auf. Die Leute wollen einfach alles über Steam starten.

Für 2024 muss man Creative Assembly bei der Reihe Total War eine gute Bilanz ausstellen, allerdings muss man sich auch wundern, warum so ein Kurswechsel notwendig war und die Reihe erst so tief fallen musste, bis man sich berappelt. Mehr zu Total War: Warhammer 3: Vor zwei Jahren hab ich 60 € für ein Spiel auf Steam verschwendet: Jetzt soll’s endlich gut sein

Seit 5 Jahren wollen die Spieler eine Mechanik verbannen, doch auch in Path of Exile 2 nervt sie weiter

In Path of Exile 2 gibt es eine Mechanik im Spiel, die aus dem Vorgänger übernommen wurde, obwohl sie schon dort niemand so richtig mochte.

Was ist das für eine Spielmechanik? In Path of Exile 2 gibt es viele verschiedene Spielsysteme und Mechaniken, die ineinandergreifen, damit das Spiel sich genau richtig anfühlt. Eine davon sind die sogenannten „On-Death“-Effekte, also Dinge, die passieren, wenn ein Monster stirbt. Bei dieser Mechanik geht es aber nicht um Loot, sondern um schädliche Effekt wie zum Beispiel Explosionen, die beim Tod eines Monsters ausgelöst werden und die auf den Spieler wirken.

An dieser Spielmechanik sterben viele Spieler, was für großen Frust in der Community sorgt und das schon seit mindestens fünf Jahren.

Nicht nervig, sondern nützlich ist dieser NPC von Path of Exile 2:

Video starten
Dieser NPC in Path of Exile 2 identifiziert eure Items

Frust bei den Spielern: Monster stirbt, reißt Spieler mit in den Tod

Wieso sind die Spieler genervt? Die Todeseffekte von Monstern sind bei den Veteranen und Profis von Path of Exile 2 wohl eine der häufigsten Todesursachen im Spiel. Gegner, die nach ihrem Tod noch großen Schaden austeilen, sind häufig nicht gut erkennbar und der Schaden der Todeseffekte kann Spieler teilweise mit einer einzigen Explosion erledigen.

Das Problem mit den „On-Death“-Effekten besteht schon seit mindestens fünf Jahren, wie ein Beitrag auf Reddit zeigt. Der Nutzer zephibary zeigt darin einen Screenshot von verschiedenen Beschwerden zu den Effekten aus den letzten fünf Jahren auf Reddit.

Die gezeigten Beiträge haben Überschriften wie: „Harvest Fight endet, 8 Sekunden später one Shot durch einen Todeseffekt“ oder „Liebe GGG, können wir bitte mit den Todeseffekten aufhören, die einen für das Looten bestrafen?“. Der Postersteller fragt sich: „Warum sind die Entwickler wild entschlossen, diese schreckliche Mechanik beizubehalten?“

Wie antwortet die Community auf die Frage? Die Community reagiert mit ihren eigenen Erfahrungen und Erlebnissen. Viele Spieler erzählen dabei, dass sie einfach gerne die Gegner mit den „On-Death“-Effekten hervorgehoben sehen würden. Bislang unterscheiden sich diese optisch nicht wirklich von anderen Feinden.

Für Maleficent-Egg6861 ist das wohl auch das größte Problem auf Reddit: „Wenn sie sie wirklich behalten wollen, sollten sie die Monster wenigstens wie einen Atomreaktor leuchten lassen, bevor sie loslegen, damit wir wissen, dass wir uns fernhalten müssen.“

Auch RagnarRodrog will auf Reddit besser sehen, mit wem er sich anlegt: „Ich möchte nur, dass Rares eine Art von Glühen haben, so kann ich tatsächlich wissen, dass es mehr Gefahr Monster und es könnte auf den Tod Auswirkungen haben.“

ThrowawayyTessslaa denkt, er kennt die Hintergründe auf Reddit: „Ohne die ‘On-Death’-Effekte gibt es nur sehr wenig, was die Spieler verlangsamen könnte. Die andere Möglichkeit ist, Karten mit engen Gängen und Türen zu erstellen (die auch jeder hasst) oder die Bewegungsgeschwindigkeit massiv zu verringern (das ist auch ein Ninja-Skill/Schwierigkeits-Nerf). Man könnte auch die HP pumpen, aber das haben sie schon ausprobiert und es schadet nur der Spielerprogression in Karten und Builds mit hoher Verteidigung/geringer DPS. Jede Methode, den Spieler zu verlangsamen, wird von der Community gehasst.“

Ob die Entwickler diese Spielmechanik wirklich nur eingebaut haben, um die Spieler auszubremsen, ist ungewiss. Man entschied sich immerhin dazu, sie wieder im neuen Teil des Spiels einzubauen. Ein Todeseffekt haben die Entwickler jedoch schon in der zweiten Woche aus dem Spiel entfernt, die Volatile Crystals. Dieser Todeseffekt bestand aus 3 lila Kugeln, die euch verfolgten und dann explodierten. Was noch im neusten Patch verändert wurde, erfahrt ihr hier: Path of Exile 2: Massives Update ist da, stärkt Klassen und Skills mehr als gedacht – Offizielle Patch Notes auf Deutsch

Quelle(n):
  1. Path of Exile 2

Perfektes Gamer-Geschenk: Der Xbox-Toaster ist gerade richtig günstig im Angebot

Den offiziell lizenzierten und vielerorts bereits vergriffenen Xbox-Toaster gibt es im begrenzten Mindfactory-Angebot aktuell zum Tiefstpreis.

In den zeitlich und mengenmäßig limitierten MindStar-Angeboten von Mindfactory gibt es den Xbox-Toaster aktuell schon für unter 30 Euro.

Jetzt zum Angebot bei Mindfactory

So günstig gab es das Röstgerät im Design der Xbox Series S bisher nicht und andere Shops, wie Amazon, Expert, Galaxus oder auf eBay verlangen rund 40 Euro.

Doch das Angebot in den MindStar-Angeboten von Mindfactory ist begrenzt und so kann es sein, dass der Xbox-Toaster zum bisher günstigsten Preis laut Vergleichsseiten auch bald ausverkauft ist.

Das bietet der Xbox-Toaster

Ähnlich wie der Xbox-Kühlschrank im Design der Xbox Series X entstand die Idee des Xbox-Toasters im Gewand der Series S aufgrund spöttischer Kommentare zum Design der Konsole.

Microsoft hat daraus findigerweise offiziell lizenzierte Merchandise-Produkte gemacht und so sieht der Toaster von Hersteller Ukonic nicht nur aus wie die Konsole, sondern röstet auch das Xbox-Logo ins Brot.

Jetzt zum Angebot bei Mindfactory

Das Modell bietet sechs unterschiedliche Röststufen mit Auswurffunktion, eine Auftau- und Bagel-Einstellung sowie eine kleine LED-Anzeige mit Countdown und eine Krümelschublade.

In zwei Rezensionen bei Mindfactory wird der Xbox-Toaster durchschnittlich mit 4,5 von 5 Sternen bewertet. Der Preis wird als gerechtfertigt bezeichnet und die Funktionalität sowie das Design gelobt.

Xbox-Toaster für 29 statt 39 Euro bei Mindfactory im Angebot
Xbox-Toaster für 29 statt 39 Euro bei Mindfactory im Angebot

Mehr Angebote: RTX-4090-Laptop, Headset-Empfehlung, 4K-Grafikkarte und Galaxy S24

Noch mehr sparen: Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite mit vielen spannenden Deals.

Mit dabei sind zum Beispiel ein RTX-4090-Laptop von Razer zum Tiefstpreis, ebenso wie eine echte Headset-Empfehlung von Corsair.

Außerdem gibt es eine 4K-Grafikkarte mit ordentlich Raytracing-Power so günstig wie schon lange nicht und das Top-Smartphone Samsung Galaxy S24 zum “Rausschmisspreis”.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Einem legendären Entwickler wurde gesagt, dass Spiele keine gute Story benötigen – Also las er 300 Bücher, um das Gegenteil zu beweisen

Hideo Kojima gilt für viele Gamer als legendärer Entwickler, aber in seiner Anfangszeit hatte er mit viel Gegenwind zu kämpfen.

Um wen geht es? Der japanische Spieleentwickler Hideo Kojima hat in einem Podcast auf YouTube unter anderem über seine Anfänge in der Gaming-Industrie gesprochen.

  • Kojima ist als Schöpfer der „Metal Gear“-Reihe bekannt. Unter vielen Gamern hat er seither eine Art Legendenstatus. Die Spiele werden von Fans unter anderem für ihre Handlung geschätzt. Kojima gilt als Liebhaber der Filmkunst und wird oft als eine Art „Filmmacher der Gaming-Branche“ angesehen.
  • Der Metal-Gear-Bossgegner Psycho Mantis gilt bis heute als Geniestreich. Er konnte die Gedanken seines Kontrahenten lesen und wich dadurch allen Angriffen der Spieler aus. Um ihn zu besiegen, musste man den Controller in einen anderen Anschluss der PlayStation 1 stecken.
  • Das bislang jüngste Werk von Kojima, Death Stranding, erschien im Jahr 2019 für die PlayStation 4 und wurde von seinem eigenen Studio namens Kojima Productions produziert.
  • Aktuell arbeitet Kojima an einem Nachfolger. Death Stranding 2: On the Beach soll 2025 erscheinen.

Bei Kojimas Anfängen in der Gaming-Branche waren Spiele mit tiefgreifender Story eher eine Seltenheit – also wurde er zum Dauergast einer Bibliothek und recherchierte viel, um das zu ändern.

Falls ihr euch ein Bild von Kojimas Spielen verschaffen wollt, seht ihr hier den Launch-Trailer zu Death Stranding:

Video starten
Death Stranding – Launch Trailer

Was sagt Kojima über die Story in Spielen? Kojima erzählt in dem Podcast, dass es in seinen Anfängen schwierig gewesen sei, Spielen eine Geschichte zu geben, weil jeder dagegen gewesen sei. Er sei selbst dafür kritisiert worden, wenn er für die Recherche in die Bibliothek gegangen sei:

Damals konnte man nicht viel machen. Ich wollte in die Bibliothek gehen, um Dinge wie Handlungsabläufe zu recherchieren. Wenn ich während der Arbeit dorthin ging, sagten die Leute: „Du brauchst nicht in die Bibliothek zu gehen“. Ich fragte, warum, und sie sagten mir: „Weil Spiele keine Geschichten brauchen.“

Das habe Kojima allerdings nicht aufgehalten, berichtet er. Stattdessen habe er die sprichwörtlichen Zügel selbst in die Hand genommen: „Ich habe also alles aus eigener Tasche bezahlt, zum Beispiel, wenn ich Bücher kaufen wollte. Ich habe etwa 300 Bücher gelesen, um ein Spiel zu entwickeln.“

Später erzählt Kojima in dem Podcast, dass er bei seinem Beginn in der Branche generell einen schwierigen Stand hatte. Er wollte nicht nur Arcade-Spiele ohne Story machen, in denen es nur darum ging, schnell irgendwelche Gegner oder Objekte abzuschießen.

Zudem wollte niemand im Unternehmen mit ihm zusammenarbeiten, weil er der Neue war, der noch nie ein Spiel entwickelt hat. Das habe sich dann jedoch nach einem ersten kleinen Erfolg geändert. Danach sei er der Kerl gewesen, der „komisches Zeug“ macht. Eine solche „komische Idee“ von Kojima wurde letztlich verworfen: Entwickler-Legende Hideo Kojima spielte mal mit der Idee, euch 2 Wochen lang gegen einen Boss kämpfen zu lassen

Quelle(n):
  1. GamesRadar

Das Housing von Guild Wars 2 ist viel mächtiger als gedacht – Spieler baut SciFi-Raketenstation

Als mit Janthir Wilds das neue Housing-Feature von Guild Wars 2 eingeführt wurde, landete der perfekte Baukasten für Kreative in Tyria. Ob Auge von Sauron, riesiges Schachbrett oder SciFi-Raketenstation – die Möglichkeiten des Editors scheinen endlos zu sein.

Was baut die Community in Guild Wars 2? In unserer „MMORPG-News in zwei Minuten“ vom 15. September 2024 hatte MeinMMO bereits einige Werke aus der Community von Guild Wars 2 gefeiert. So bauten Tyria-Helden mithilfe des Baukastens der mit Janthir Wilds eingeführten Heimstätten beispielsweise das Auge von Sauron, ein Hobbit-Anwesen oder einen griechischen Tempel.

Seitdem haben die Spieler immer neue Möglichkeiten gefunden, die Werkzeuge des Editors auszureizen und Bauwerke in die Fantasywelt Tyria zu setzen, die dort eigentlich gar nicht hingehören oder – ganz im Gegenteil – wunderbar reinpassen.

Ein schönes Beispiel dafür, wie mächtig das Tool ist, hat Dry_Picture_9836 vor einigen Stunden auf Reddit gepostet. Zu sehen sind fünf Screenshots, die eine selbst gebaute Raketenstation zeigen. Dazu kommt ein Charakter, der mit seiner Ausrüstung eher in ein SciFi-Setting passen würde.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Hier der Trailer zum Update Götterbrut von Guild Wars 2 – Janthir Wilds:

Video starten
Guild Wars 2: Janthir Wilds – Update „Götterbrut“ im Launch-Trailer

Wie ein anderes Spiel …

Wie reagiert die Community auf die Raketenstation? Die Spieler feiern das Werk.

  • skoryy witzelt auf Reddit: „Choya Space Program.“
  • mammothxing ist beeindruckt (via Reddit): „Das ist überraschend akkurat.“
  • grannaldie hat auf Reddit einen Verdacht: „So kamen die Menschen also nach Tyria.“
  • CornerOf12th feiert auf Reddit: „Kreativität vom Feinsten. 11/10, gut gemacht, OP.“
  • Taygeta möchte wissen: „Das erste Bild fühlte sich fast wie ein anderes Spiel an. Was sind deine Wardrobe-Skins?“

Die Antwort von Dry_Picture_9836: Das ist das Special-Ops-Set, der Hazard-Response-Rucksack sowie die „CJ-1 Command Sleeves“ als Handschuhe.

Nur die Spitze des Eisbergs: Viele weitere Kreationen aus der Community haben die Entwickler vor kurzer Zeit in einem extra Video gefeiert, das auf allen offiziellen Kanälen live gegangen ist – etwa hier auf X. In 60 Sekunden seht ihr unter anderem eine befestigte Burg, Baumsiedlung, ein riesiges Schachbrett oder einen japanischen Zen-Garten.

Wie gefallen euch die Werke aus der Community? Für die Erweiterung Guild Wars 2: Janthir Wilds ist übrigens bereits das erste, große Content-Update live gegangen, mit einer ganz besonderen Schlachtzugsherausforderung: Nach 5 Jahren ohne Raid erhält das MMORPG Guild Wars 2 endlich einen neuen und es liegt an euch, ob das der letzte sein wird

Vor 400 Jahren brach in den Niederlanden ein Deich – Für die Folgen zahlt ein Unternehmen bis heute Zinsen

Er ist eine Rarität und er hat viel überlebt: der älteste Schuldschein der Welt, der bis heute Zinsen einbringt. Seine Geschichte beginnt 1624.

Was sind das für Zinsen? Am 10. Dezember wurden 360 Euro Zinsen an den New York Stock Exchange (NYSE) übergeben. Hinter diesen Zinsen steht eine 400 Jahre alte Schuld, die ein Unternehmen aus den Niederlanden zu begleichen hatte.

Die NYSE besitzt die älteste Anleihe der Welt, für die noch Zinsen ausgezahlt werden – 13,61 Euro pro Jahr (via Financial Times).

Was ist eine Anleihe? Wenn eine Person Geld in ein Unternehmen oder einen Staat investiert, bekommt er oder sie dafür eine sogenannte Anleihe. Der Besitzer dieses Dokuments ist berechtigt, jährlich Zinsen zu erhalten.

Heutzutage ist die „Hoogheemraadschap De Stichtse Rijnlanden“ (HDSR), eine Kombination aus Unternehmen und Wasser-Behörde, verantwortlich für alle Forderungen, die auf das 400 Jahre alte Schriftstück zurückgehen (via HDSR).

Deutlich alltäglicher und doch irgendwie seltsam kommen eine ganze Reihe USB-Sticks daher. Sie ragen an scheinbar willkürlich gewählten Orten aus Wänden. Was es damit auf sich hat, verrät euch folgendes Video:

Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

400 Jahre und Geste der Freundschaft

Wofür wurde die Anleihe vor 400 Jahren ausgestellt? Im Januar 1624 bedrängten winterliche Wassermassen, mit Eis beladene die gebeutelten Deiche der Niederlade und brachen schließlich bei Tull und ‘t Waal. Große Landstriche wurden überflutet, die Schäden waren immens.

Um die Schäden am Deich zu reparieren, gibt die damals verantwortliche Vorgängerbehörde der HDSR, Hoogheemraadschap Lekdijk Bovendams, mehr als 50 unbefristete Anleihen heraus. Eine geht an eine Bürgerin Amsterdams, Elsken Jorisdochter.

Wie kam die Anleihe nach New York? Zu einem nicht genannten Zeitpunkt irgendwann um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert ersteigerte Albert Andriesse die Anleihe auf einer Auktion. Er war ein Mitglied des Vorstands der Amsterdam Stock Exchange. Während einer Reise nach New York im Jahr 1938 schenkte er das Dokument der NYSE – eine Geste der Freundschaft mit historischem Hintergrund. Denn die Metropole wurde im Jahr der Ausgabe der Anleihe 1624 als New Amsterdam gegründet.

1941 fand er mit seiner Familie auf der Flucht vor den Nazis in New York sogar eine neue Heimat. An der Zeremonie zur Übergabe der Zinsen nahm seine Enkelin teil. Er selbst starb 1965. Die 360 Euro an Zinsen hat die NYSE übrigens an ein Museum gespendet (via Financial Times).

Wer sich das auf Pergament (Schafshaut) aufgetragene Dokument im Detail anschauen möchte, findet auf der Website der HDSR eine eigene Unterseite für die Rarität.

Die letzten Vertreter ihrer Art

Wo sind die anderen Anleihen von damals? Auch wenn sie unbefristet sind, konnten sie jederzeit durch die Geldgeber eingelöst werden. Andererseits sind in den Jahrhunderten seit ihrer Ausgabe etliche verschwunden. Die Niederlande und ihre Bürger durchlebten wie der Rest Europas Krisen, Kriege und gewaltige Umbrüche.

Übrig sind sieben Stück, die allesamt zur Finanzierung von Investitionen im 17. Jahrhundert ausgegeben worden sind. Mit ihrem Datum vom 10. Dezember 1624 ist diese Anleihe die älteste von Ihnen (via HDSR).

Ein Paket von Deutschland nach Nordkorea ist nichts Alltägliches. Denn das asiatische Land entspricht nicht der internationalen Norm. Kommt eine Postsendung überhaupt an? Das müsste mal getestet werden, dachte sich ein Bundesbürger und überlegte sich ein Experiment: Ein deutscher YouTuber will Pakete nach Nordkorea schicken – Ein kleines Gadget zeigt ihm, wie DHL dabei trickst

Neues 2D-MMORPG auf Steam ist von Fallout und RuneScape inspiriert, kostet nichts, startet 90 Prozent positiv

Kurz vor dem Jahreswechsel ist mit Tombstone MMO noch ein neues Indie-MMORPG auf Steam gestartet. Die 2D-Pixelgrafik könnte euch vielleicht abschrecken, doch die ersten Rezensionen der Spieler fallen sehr positiv aus.

Was ist das für ein MMORPG? Das neue Spiel von Entwickler Well Bucket setzt auf Low-Res-2D-Grafik und ein Setting, das Western mit Apokalypse mischt. Auf der offiziellen Webseite heißt es, dass das Open-World-Abenteuer von Fallout und RuneScape inspiriert wurde (via tombstonemmo.com). Zu den Schlüssel-Features des Online-Rollenspiels gehören:

  • Es gibt zwar Quests, doch diese sind selten. Ihr könnt der Hauptgeschichte folgen, euch alternativ aber auch einen eigenen Weg durch die Welt bahnen.
  • Eure Entscheidungen sollen Einfluss auf den Charakter, den Spielverlauf und die Welt haben. Ihr könnt Situationen mit roher Gewalt angehen oder alternative Lösungsmöglichkeiten finden.
  • 24 einzigartige Skills könnt ihr erlernen und trainieren.
  • Es gibt Fertigkeiten zum Sammeln von Ressourcen und zum Herstellen von Gegenständen.
  • Eine Tutorial-Insel führt euch in die Systeme ein. Danach betretet ihr die viel größere Hauptinsel, auf der das eigentliche Abenteuer wartet.
  • Spieler-Interaktionen wie Handel, Konversationen und Raubüberfälle sind möglich.
  • Der Early Access ist am 19. Dezember 2024 gestartet, auf PC (Steam) und Mobile. Mit dem Start der EA-Phase soll es keine Fortschritt-Wipes mehr geben. Für den finalen Launch ist ein komplett neuer Kontinent geplant.
  • Tombstone MMO ist kostenlos und über einen eigenen Launcher, Steam, itch.io oder sogar via Browser spielbar.

Der offizielle Teaser-Trailer ist leider kurz und schon ein paar Monate alt:

Video starten
Tombstone MMO vereint Western und Fallout im Trailer

„Probiert es aus“

Wie bewertet die Community das Spiel? Aufgrund des angestaubten Grafikstils haben bislang wohl nur wenige MMO-Fans einen Blick riskiert. Bisher gibt es gerade einmal 21 Steam-Rezensionen. Die fallen dafür zu 90 Prozent positiv aus.

  • Dio Promenus schreibt auf Steam: „Das Spiel ist fantastisch, ich empfehle sehr, es auszuprobieren, die Entwickler sind großartig, die Community ist großartig und es kann von hier aus nur noch aufwärtsgehen. Bedenkt aber, dass es noch relativ neu ist, also rechnet mit einigen Fehlern. Probiert es aus.“
  • Auch Wish ist nach 20 Stunden zufrieden (via Steam): „Bis jetzt scheint es ein lustiges, kleines Pixel-MMO zu sein! Playerbase ist hilfsbereit und der Dev aktiv auf Discord, was die Beantwortung von Fragen / Behebung von Fehlern angeht – was immer ein gutes Zeichen ist. Wenn ihr chillige, aber auch grindige Spiele mögt, ist es definitiv einen Versuch wert, es mal auszuprobieren!“
  • LowKeyLoki wurde überrascht (via Steam): „Ich dachte, ich schaue mir das kleine Spiel mal für eine halbe Stunde oder so an … elf Stunden später habe ich eine kilometerlange To-do-Liste und eine riesige Karte, die ich noch erkunden muss. Hier ist viel mehr los, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Ich bin gespannt, wohin sich dieses kleine Juwel entwickelt.“

Die beiden bisherigen negativen Rezensionen kritisieren einen nervigen Bug sowie die Bewegungsmechanik. Falls ihr nach einem Genre-Vertreter für die Weihnachtsfeiertage sucht, der ein moderneres Gewand trägt, schaut hier vorbei: Ein Fantasy-MMORPG ist für seine großartigen Kämpfe bekannt – Jetzt ist es auf Steam kostenlos und ihr könnt es behalten

Im Survival-Hit ARK könnt ihr jetzt mit „Mad Max“-Autos durch das Ödland heizen – außer ihr spielt auf der falschen Konsole

Das Survival-Spiel ARK Survival Ascended ist inzwischen seit über einem Jahr spielbar und erhält weiter regelmäßig neue Erweiterungen. Diese bringen Maps, Dinos und Baupläne in die Unreal-Engine-5-Version des Dino-Abenteuers, die Spieler von ARK: Survival Evolved schon kennen könnten. So auch das neuste Addon.

Was sind das für neue Erweiterungen? ARK Survival Ascended hat am 20. Dezember 2024 zwei Erweiterungen erhalten. Zum einen kam die kostenlose Erweiterung „Extinction Ascended“ ins Spiel. Zum anderen wurde die kostenpflichtige Erweiterung „Bob’s Tall Tales 3: Wasteland War“ veröffentlicht.

Extinction Ascended enthält die gleichnamige Map „Extinction“, die sich durch eine verlassene, futuristische Stadt im Zentrum der Map auszeichnet. Am Rand der Map könnt ihr wiederum verschiedene Biome entdecken, die sich in einer Art abgrenzender Kuppel befinden. So gibt es beispielsweise eine Schneelandschaft in einer dieser Kuppeln, obwohl um die Kuppel herum nur glühendes Ödland ist.

Die kostenpflichtige Erweiterung Bob’s Tall Tales 3: Wasteland War bringt neue Inhalte im Stil von Mad Max in das Survival-Spiel. Dazu zählen Autos, neue Strukturen und Waffen sowie ein Hund.

Hier könnt ihr einen Trailer zu den beiden Erweiterungen sehen:

Video starten
ARK Survival Ascended zeigt Extinction und „Mad Max”-Autos im Trailer

Spieler auf der „falschen“ Konsole müssen warten: Spieler auf Xbox haben das Pech, sich aktuell noch gedulden zu müssen. Wie die Entwickler des Survival-Games via X.com bekannt gaben, warten sie noch auf die Zertifizierung und Freigabe des Updates seitens Microsoft. Vorerst können also nur Spieler auf PlayStation und PC die neuen Inhalte spielen.

Die Dinos treffen auf Mad Max

Was hat es mit den „Mad Max“-Autos auf sich? Bob’s Tall Tales 3: Wasteland War bringt die sogenannten „BattleRigs“ ins Spiel. Das sind Autos, die seitens der Entwickler als „geländegängige Kriegsmaschinen“ bezeichnet werden. Diese kommen mit einer Vielzahl verschiedener Geräte, die ihr an die Fahrzeuge bauen könnt. Insgesamt soll es 10.000 Variationsmöglichkeiten geben.

Das Design der Autos ist dabei sehr stark an den Stil von Mad Max angelehnt. Alles wirkt gleichermaßen rustikal und brachial. Auch die neuen Outfits für eure Spielfiguren sind passend designt und beispielsweise mit Spikes an den Schultern versehen.

Für die BattleRigs gibt es obendrein eine Garage, in der ihr eure Autos anpassen könnt.

Was bringt die Erweiterung sonst noch so? Neben den BattleRigs gibt es jetzt auch einen Hund, den Armadoggo. Dieser gräbt für euch nach Schätzen und holt euch Gegenstände. Dazu besitzt er eine Rüstung, die mit verschiedenen Zusätzen ausgestattet werden kann.

Außerdem warten eine neue Granate, die Feuer löschen kann, sowie ein explosiver Speer auf euch. Ebenso bringt das Update ein frisches Labor und eine Maschine, mit der ihr Trockenfutter und Rohstoffe aus Bio-Futter herstellen könnt.

Eine komplette Liste der Inhalte von Bob’s Tall Tales 3 findet ihr auf Steam.

Mit dem Release von Extinction Ascended sind auch wieder einige Kreaturen spielbar, die schon in ARK Survival Evolved mit der Map veröffentlicht wurden. Darunter zählen vor allem die Snow Owl, der Gacha und der Managarmr.

Die Erweiterung bringt aber auch eine gänzlich neue Kreatur ins Spiel, den Dreadnoughtus. Das ist ein pflanzenfressender Dinosaurier, der ähnlich wie der Brachiosaurier oder der Diplodocus über einen langen Hals verfügt.

Schon im September 2024 hat ARK Survival Ascended ein großes Update mit 2 Erweiterungen erhalten, das zu dem Zeitpunkt die “Aberration”-Map und die dazugehörigen Kreaturen sowie Bob’s Tall Tales 2 hinzufügten: Survival-Hit ARK bekommt eine neue, starke Erweiterung, während ARK 2 totgeschwiegen wird

Einer der besten Bosskämpfe in Dark Souls war so traurig, dass ich das Monster am Ende gar nicht besiegen wollte

Dark Souls ist bekannt für schwierige Bosskämpfe. Einer der leichteren fiel MeinMMO-Autor Christoph Waldboth trotzdem schwer – das hatte aber nicht mit Skill zu tun.

Die Bosse aus dem ersten Dark Souls von 2011 sind legendär. Das Duo Ornstein und Smough etwa hat vielen Spielern das Fürchten gelehrt und war auch meine erste große Hürde in der Welt der Souls-Spiele.

Seit ich sie überwunden habe, liebe ich die Reihe und auch die weiteren Titel von FromSoftware, wie etwa Elden Ring. Allerdings hat kein weiteres Spiel geschafft, mich derart emotional zu packen. Im Fall von Dark Souls liegt das an einem Boss, der aus spielerischer Sicht nicht allzu schwer ist. Dafür ist seine Geschichte ziemlich traurig, was den Kampf aus moralischen Gründen verkompliziert.

Wer Hilfe bei Souls-Spielen sucht, wird auf MeinMMO fündig: Hier sind 6 Tipps für neue Spieler

Video starten
Das düstere Dark Souls Remastered im Trailer

Ein Boss, der mit leidtut

Von welchem Boss ist die Rede? Gemeint ist Sif, der große, graue Wolf. Er wartet im Gebiet Finsterwurz-Garten am Grab seines Herrchens Artorias.

Der Wolf beschützt die letzte Ruhestätte mit einem Schwert im Maul. Seine Lore ist dabei rührend. Vor vielen Jahren begleitete Sif seinen Herrn Artorias, als dieser versuchte, die Stadt Oolacile vor den bösen Kräften des Abgrunds zu bewahren.

Dabei wurden die beiden aber von der feindlichen Macht überrollt und Artorias wurde von der Verderbtheit übermannt. Zuvor errichtete er noch einen Schutzwall um seinen Wolf, sodass diesem nichts geschieht. Nach Artorias Tod kehrte Sif zu dessen Grab zurück, wo er in der Gegenwart auf den Spieler von Dark Souls trifft.

Wie läuft der Kampf ab? Da der Wolf das Grab bedroht sieht, tritt er uns Spielern entgegen und es folgt ein Bosskampf. Sif kämpft dabei mit seinem riesigen Schwert, das er im Maul trägt. Er ist recht flink und springt gerne durch die Arena, in deren Mitte Artorias Grab in den Nachthimmel ragt.

Der Kampf fiel mir schon beim ersten Durchspielen nicht sonderlich schwer. Sifs Angriffe sind leicht zu erkennen und ich konnte gut ausweichen. Ich dezimierte die Lebensleiste ohne größere Probleme. Ab etwa der Hälfte geschah jedoch etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.

Sif begann zu humpeln. Durch seine Animationen wurde sofort klar, dass der Wolf Blessuren vom Kampf davontrug und schwächer wurde. Je mehr ich draufhaute, desto schlimmer wurde es.

Da begann mir Sif leidzutun. Plötzlich wollte ich den Boss gar nicht mehr besiegen. Der Anblick des humpelnden Wolfs berührte mich und gepaart mit seiner Lore sträubte sich alles in mir, den Kampf fortzusetzen.

Letztendlich habe ich Sif widerwillig besiegt und neben seiner Boss-Seele auch den Ring „Bund des Artorias“ eingesackt. Den benötigt man später, um sich einem weiteren Boss, den „Vier Königen“, zu stellen.

Der DLC macht vieles wieder gut

Das war allerdings nicht das letzte Aufeinandertreffen zwischen Sif und mir. Im DLC „Artorias of the Abyss“, der in der Vergangenheit spielt, trifft man den Wolf hinter dem magischen Schutzwall, den sein Herrchen zuvor errichtet hat.

Rettet man Sif an dieser Stelle, hilft er als Phantom beim folgenden Kampf gegen Manus, einem der schwierigsten Bosse aus dem gesamten Spiel. So wurde mein schlechtes Gewissen zumindest ein wenig beruhigt, da ich Sif helfen konnte und wir gemeinsam gegen einen noch stärkeren Gegner in die Schlacht ziehen konnten.

Dennoch scheue ich mich, bei jedem neuen Spieldurchlauf, den Finsterwurz-Garten und Sifs Arena zu betreten. Denn ich weiß, es wird wieder emotional. Dass er zu den Pflicht-Bossen von Dark Souls gehört und auf dem Weg zum Ende gezwungenermaßen besiegt werden muss, macht die Sache nicht besser. Aktuell sorgt FromSoftware wieder für Furore: Elden Ring überrascht alle mit Spin-off, der Mix aus Rogue-like und Battle Royale ist – Fans haben Bock

Einer der größten deutschen YouTuber für MMORPGs erklärt, warum New World Aeternum enttäuscht

Trotz umfassender Anpassungen und dem Launch auf PlayStation sowie Xbox konnte New World Aeternum nur eine überschaubar große Anzahl von Spielern nachhaltig nach Aeternum locken. Der auf MMORPGs spezialisierte YouTuber und Streamer Entenburg verrät in einem neuen Video, warum auch er von der Neuauflage enttäuscht ist.

Wie erfolgreich war New World Aeternum? Ohne genaue Zahlen von Amazon Games lässt sich das nicht hundertprozentig sagen. Was man weiß:

  • Der Peak auf Steam lag beim Aeternum-Launch bei 61.437 gleichzeitig aktiven Spielern (via steamdb.info). Bei der Erweiterung im Vorjahr waren es in der Spitze 77.642. Zwei Monate nach dem neuen Hoch sind es wieder nur etwa 15.000 gleichzeitig aktive Steam-Spieler zur Primetime – Tendenz fallend.
  • In diesem Monat kamen 968 neue Rezensionen auf Steam dazu. Immerhin 75 Prozent der Nutzer-Reviews fielen positiv aus. Im Monat zuvor waren es nur 66 Prozent von um die 1.630 Bewertungen.
  • Anders als bei Throne and Liberty hat Amazon Games für New World Aeternum weiterhin keine konkreten Spielerzahlen veröffentlicht, was immer ein Zeichen dafür ist, dass es mit Blick auf die Spielerzahlen nichts zu feiern gibt.
  • Im November kündigte Amazon Games die ersten Server-Zusammenlegungen seit dem Aeternum-Launch an. Betroffen waren auch EU-Server.

Wenn man sich anschaut, wie viel Energie in die Überarbeitungen und die Konsolen-Portierungen geflossen ist, kann Amazon Games damit nicht vollends zufrieden sein.

Hier seht ihr den Gameplay-Trailer zum Launch von New World Aeternum:

Video starten
New World Aeternum: Toll inszenierter Gameplay-Trailer zum Launch

„Ich habe wirklich versucht, New World Aeternum zu mögen …“

Wie fällt die Analyse von Entenburg aus? Schon vor ein paar Tagen ist auf dem Hauptkanal vom MMORPG-Enthusiasten Entenburg ein Video online gegangen, in dem der beliebte Streamer und YouTuber seine Eindrücke aus New World Aeternum zusammenfasst.

Im Folgenden fassen wir euch die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Wer sich die vollen 26 Minuten und 16 Sekunden geben möchte – was wir durchaus empfehlen – kann sich die Analyse auf YouTube oder direkt hier anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Entenburg stellt gleich zu Beginn klar, dass euch in dem Video eine „audiovisuelle Enttäuschungsorgie erwartet“. Er liefert AAA, also Anklage, Abrechnung und Abschied in einem. Wobei er zugibt, dass der geplante Abschied durch die Ende November angekündigte Roadmap noch einmal nur zur „Pause“ wird.

Der YouTuber betont vor dem Start seiner Analyse, dass er New World bereits seit der Entwicklung verfolgt. Seine Hoffnung war es all die Jahre, dass Amazon Games dieses Einzigartige und partiell Großartige, das New World durchaus bietet, irgendwann besser herausarbeiten kann. Mit der Launch-Version von New World Aeternum hat das aus seiner Sicht nicht geklappt. Die Gründe:

  • Wie viele andere Langzeit-PC-Spieler von New World ist auch Entenburg mit Aeternum unzufrieden, weil es nicht genug neue Inhalte gibt, die sich genau an diese Fans richtet, die New World vom Launch an bis zu diesem Jahr die Treue gehalten haben.
  • Verschärft wird das, weil die Entwickler aufgrund der langen Content-Dürre und der oft schwierigen Kommunikation eigentlich viel bei den PC-Spielern wiedergutmachen müssen.
  • Häufig gewünschte Inhalte wie Übungskriege oder frische PvP-Modi fehlen weiterhin.
  • Es gibt zwar eine neue Ausrüstungsstufe fürs Endgame, doch ist die viel zu sehr von den eigentlich guten Dungeon-Inhalten entkoppelt.
  • Die frischen Solo-Herausforderungen sind nett gemacht, aber zu leicht und viel zu schnell nicht mehr lohnenswert. Der Gorgonen-Raid ist gut, aber bockschwer. Die neue Open-PvP-Zone kann Spaß machen, aber auch schnell frustrieren. Unterm Strich ist das – mal wieder – zu wenig, um viele Veteranen langfristig auf die Server locken zu können.
  • Der neue Einstieg bietet ein optisches und inszenatorisches OHA-Versprechen, das New World im Anschluss gar nicht einhalten kann.
  • Die neuen Archetypen deuten ein Klassensystem an, das es in der Form gar nicht gibt. Das sorgt bei neuen Spielern für Verwirrung und falsche Erwartungen.
  • Amazon Games hat zwar enorm viel Aufwand betrieben, um Kampagne und Quest-Erfahrung zu verbessern, doch fällt die Level-Phase dafür jetzt enttäuschend kurz und leicht aus.
  • New World Aeternum war zum Start voller Bugs, es gab Abstürze und natürlich sind auch viele altbekannte, aber auch neue PvP-Exploits am Start.
  • Es fehlen weiterhin oft gewünschte Komforterleichterungen wie abspeicherbare Talent-Builds oder Gildentruhen. Zudem treffen lange nicht alle UI-Anpassungen ins Schwarze, etwas was die Anzeige von Debuffs angeht.
  • Gegner jetzt mit einem Target-Lock fest anvisieren und automatisch treffen zu können, nimmt dem MMORPG eine seiner größten Stärken: das bis dato einzigartige Gameplay, das teils darauf ausgelegt ist, gezielt bestimmte Körperbereiche des Gegners ins Korn zu nehmen. Zudem ist es jetzt viel zu einfach, selbst reitende Widersacher mit bestimmten Zaubern und Skills ohne Mühe zu treffen.
  • Die neue Testphase gibt’s leider nur für die Konsolen und nicht für den PC.

Wie bewertet die Community das Video und NWA?

  • KK-be8rv schreibt auf YouTube: „Ich habe dem Spiel eine Chance gegeben. Am Ende fühlt es sich aber an, wie eine weitere To-do-Liste, die ich nach meiner Arbeit abzuarbeiten habe.“
  • GortunNET verrät auf YouTube: „Für mich kommen viele Neuerungen zu spät und einige Änderungen, die inzwischen drin sind, gefallen mir so gar nicht.“
  • jerasco6202 lobt auf YouTube: „Wie immer ein großes Werk Entenburgs. Benennt Probleme sachlich und kritisiert fair. Stimme vollumfänglich zu.“
  • EiterPommes möchte auf YouTube wissen: „Ich bin ein Wiedereinsteiger und muss sagen, dass ich momentan echt Spaß an dem Spiel habe, 🙂 ich sitze übrigens schon seit Tagen an der Level-Phase und habe das maximale Level noch nicht erreicht – wie hast du es denn so fix geschafft?“

Aus Sicht von MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz hatte New World Aeternum übrigens noch mit einem weiteren Punkt zu kämpfen: dem Release-Zeitpunkt, um genau zu sein. Seine Analyse dazu findet ihr hier: Aeternum sollte großen Aufwind für das MMORPG New World bringen, doch hat Amazon Games einen Fehler mit Ansage gemacht

Webseite verrät euch, wie viel Geld ihr in WoW gesteckt habt – Spieler möchten es gar nicht wissen: „Unwissenheit ist ein Segen“

Dank Abo und Kaufpreis liefert World of Warcraft seit zwei Dekaden hohe Umsätze auf das Konto von Blizzard. Doch wie hoch fällt euer Anteil an dem Geldsegen eigentlich aus? Eine Webseite verrät euch jetzt, wie viel Geld ihr bislang in WoW gesteckt habt.

Was ist das für eine Webseite? Auf Reddit hat der WoW-Fan CloudyBastien das Projekt spentonwow.com vorgestellt, an dem er und ein Freund seit geraumer Zeit arbeitet. Er selbst sagt dazu: „Es ist eine erste Basisversion, wir sind daher sicher, dass es Bugs gibt und wir etwas verpasst haben könnten, wie Blizzard unser Geld nimmt.“

Die Webseite funktioniert wie folgt:

  • Ihr wählt eure Region, den Server und den Charakter aus und klickt dann auf „Embrace the Truth.“
  • Die Webseite ermittelt einen Geldbetrag in Euro oder Dollar, den ihr seit 2008 in WoW gesteckt habt.
  • Ihr erfahrt, wie viele Big Macs ihr euch für das Geld hättet kaufen können, wie viele Goldstücke das Geld wert ist und wie groß euer Anteil gewesen wäre, wenn ihr das Geld stattdessen in die Produktion eines Kinofilms gesteckt hättet.
  • Scrollt herunter, um zu sehen, wie lange euer Abo in diesem Zeitraum gelaufen ist, welche Erweiterungen ihr in welcher Variante gekauft habt und in welche Mounts, Pets, Toys und Bundles weiteres Geld gewandert ist.
  • Ein extra Kreisdiagramm bildet die Ausgaben auch noch einmal visuell ab.

Hundertprozentig genau und für jeden Spieler passend ist die Webseite dabei leider nicht. Zum einen gibt es sicherlich den einen oder anderen, der WoW bereits seit 2005, 2006 oder 2007 spielt. Bei denen fehlen sämtliche Abo-Zahlungen, die vor 2008 getätigt worden sind.

Zudem erkennt die Webseite nicht alle Inhalte korrekt. Der Viridianphasenjäger soll beispielsweise 25 Euro kosten. Die zugehörige Deluxe Version von Burning Crusade Classic war jedoch deutlich teurer. Auch Rabatt-Käufe, über Token bezahlte Abos oder kostenlose Keys von Blizzard werden nicht erkannt.

WoW feiert seinen 20. Geburtstag, wie lange seid ihr schon dabei?

Video starten
WoW feiert 20. Geburtstag – Das gibt’s zu erspielen

Angst vor der Wahrheit?

Wie bewertet die Community die Webseite? Einige Spieler freuen sich über die Webseite und den Einblick, den diese in die eigene WoW-Vergangenheit gewährt. Andere möchten gar nicht so genau wissen, wie viel Geld sie in all den Jahren in das Blizzard-MMORPG gesteckt haben.

  • NoPark5849 schreibt auf Reddit: „Ich will es gar nicht wissen …“
  • abiert sieht das ähnlich (via Reddit): „Unwissenheit ist ein Segen.“
  • Für ItsRaevenne ist der Fall klar (via Reddit): „3.420 Dollar. Alles in allem würde ich dieses Geld erneut lieber für WoW als für Big Macs ausgeben. Ich sag’s nur.“
  • _TheBgrey sieht es so (via Reddit): „187 Dollar pro Jahr für 16 Jahre Unterhaltung ist eine ziemlich solide Rendite.“
  • Emeckk witzelt auf Reddit: „Es sind nur 13 Euro, so viel kann sich nicht ansammeln. … ohh shit.“
  • NiceWrathy fasst auf Reddit zusammen: „Lustig, aber nicht einmal annähernd korrekt. Zählt keine Token, hat eine falsche Abonnement-Dauer (sagt weniger als 4 Jahre, obwohl ich seit Vanilla für ein Abonnement bezahle). Trotzdem eine clevere, kleine Website.“

Wie lange zockt ihr WoW bereits? Wie hoch fällt eure Spielzeit wohl aus? Wie viel Geld habt ihr in World of Warcraft über all die Jahre investiert? Kennt ihr die Antworten auf die letzten zwei Fragen überhaupt, oder möchtet ihr die auch lieber nicht wissen? Verratet es in den Kommentaren! Apropos: Spieler zockt 40.000 Stunden WoW, benutzt nicht einmal eine Maus

Die 7 besten Superheldenfilme, die nicht von Marvel oder DC sind

Seit 2008 dominiert Marvel mit dem MCU das Kino. Dabei hatte der Superhelden-Hype einen großen Einfluss auf die Kinolandschaft. Doch es gibt auch Superheldenfilme, die nicht von DC oder Marvel sind. 7 der besten stellen wir euch in dieser Liste vor.

Wie wurde diese Liste erstellt? 2008 startete das MCU mit Iron Man und es hat nicht lange gedauert, bis das Franchise einen riesigen Hype gestartet hat. Jedes Studio, auch DC, versuchte ein Cinematic Universe zu etablieren.

Dabei besteht das Superhelden- bzw. Comic-Genre nicht nur aus Filmen aus dem Marvel- oder DC-Universum. In dieser Liste stellen wir euch einige der besten Superhelden- und Comicfilme vor, die nicht auf Marvel oder DC basieren.

[toc]

1. Die Unglaublichen – The Incredibles

Release: 2004 | Regie: Brad Bird | Streamingdienst: Disney+

Video starten
Die Unglaublichen – Trailer zum Superheldenfilm von Pixar

Was ist das für ein Film? Die Unglaublichen ist der 6. Film vom Animationsstudio Pixar und erzählt die Geschichte einer Familie, die eigentlich ein normales Leben führen will. Doch sie besitzen Superkräfte. Als die Vergangenheit des Familienoberhaupts Mr.Incredible seine Familie bedroht, müssen sie wieder die Kostüme auspacken.

Das große Highlight an Die Unglaublichen sind die charmanten Figuren und die spaßige Animation. Die Charaktere sind zwar Parodien klassischer Tropes, aber eben auch eigene Charaktere. Der Witz stimmt und heute funktionieren die Anspielungen auf Superhelden wohl noch besser.

Wer nach dem ersten Film noch Lust auf mehr hat, kann sich die Fortsetzung von 2018 anschauen.

2. The Crow – Die Krähe

Release: 1994 | Regie: Alex Proyas | Streamingdienst: Joyn PLUS+ (Gratis, wenn ihr euch mit einem Ausweis anmeldet), mehrere Prime-Kanäle

Video starten
The Crow – Trailer zur düsteren Comicverfilmung mit Brandon Lee

Was ist das für ein Film? The Crow basiert auf dem gleichnamigen Comic und erzählt die Geschichte von Eric Draven. Nachdem er und seine Verlobte brutal ermordet werden, wird er wiederbelebt. Nun, ausgestattet mit Unsterblichkeit, will sich Draven an der Gang, die dafür verantwortlich ist, rächen.

The Crow ist das komplette Gegenteil von Die Unglaublichen. Es ist eine deprimierende und düstere Geschichte mit einem einzigartigen Stil. The Crow ist brutal, skrupellos, aber eben auch ein Film, der sich extrem von den heutigen Superheldenfilmen unterscheidet. The Crow war auch das tragische Ende von Brandon Lee. Der Sohn von Legende Bruce Lee starb bei einem Unfall während der Dreharbeiten.

Vom Remake aus 2024 sollte man aber die Finger lassen, dem Fehlen die interessanten Aspekte des Originals.

Throne and Liberty kämpft mit dem gleichen Problem wie Lost Ark – das soll sich ändern, auch wenn sich Spieler wundern

In der neuen Ausgabe von „Tico Talks“ blickt Amazon Games auf die jüngsten Updates von Throne and Liberty zurück und verrät, was für die nahe Zukunft geplant ist.

Was verrät „Tico Talks“? Wie in jedem Monat hat sich Globalization Design Manager Daniel Lafuente von Amazon Games („Tico“ genannt) auch im Dezember 2024 die Zeit genommen, um über den Status quo von Throne and Liberty zu sprechen. Hier die wichtigsten Erkenntnisse aus seinem Feiertagsbrief (via playthroneandliberty.com):

  • Dass die Launch-Phase von Throne and Liberty für alle Beteiligten bei Amazon Games aufregend und sehr arbeitsintensiv waren, dürfte euch nicht überraschen. Tico ist vor allem begeistert davon, wie Gilden die bisherigen Schlachten koordiniert, wie Veteranen Neulingen geholfen und wie leidenschaftlich die Spieler über alle Bereiche des MMORPGs diskutiert haben.
  • Nach dem jüngsten Content-Update fand Tico es besonders spannend, mit welcher Kreativität einige Spieler den Speer in ihre Builds und Spielweisen eingebaut haben. Mit einigen Strategien hätte der Entwickler nie gerechnet. Gleiches gilt für die Art, wie manche Gruppen aus Solisium die neuen Dimensionsprüfungs-Dungeons gemeistert haben.
  • Der Runen-Grind wurde bereits durch Patches abgemildert, zumindest für PvE-Spieler. Laut Tico habe man aber auch die PvP-Spieler nicht vergessen, für die es in naher Zukunft neue Quellen für Runen geben soll.
  • Weiterhin möchte man 2025 das Feedback aus der Community angehen, dass sich Throne and Liberty mit Blick auf die täglichen Aktivitäten zu sehr nach Arbeit und eine „lästige Pflicht“ anfühlen würde. Mit vergleichbarer Kritik muss Amazon Games seit Jahren auch in Lost Ark kämpfen.
  • Zudem soll der Schwerpunkt der Entwickler aktuell darauf liegen, die „Kampf-, Bewegungs- und Zielsysteme“ spürbar zu optimieren. Konkret heißt das: Die Interaktion des Charakters mit der Welt soll sich intuitiver und flüssiger anfühlen.

Ob Throne and Liberty im Jahr 2025 für einen Positivtrend sorgen kann?

Video starten
Throne and Liberty verliert in 2 Monaten mehr als 70 Prozent der Spieler auf Steam

Wie bewertet die Community die Aussagen? Einige Spieler loben den Feiertagsbrief von Tico, andere wundern sich über das Feedback, das Amazon Games aus der Community erhalten haben soll.

  • MosassauroLoiro feiert den Brief auf Reddit: „Verdammt, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber NCSoft scheint wirklich offen für Meinungen zu sein und vieles zu berücksichtigen. Sehr schön!!!“
  • Low_Reality8920 denkt auch, dass der Publisher einen guten Job macht (via Reddit): „Ich habe MMOs gespielt, die von NCSoft betrieben wurden, und sie gingen alle wegen ihrer dummen Entscheidungen den Bach runter (außer GW2 vielleicht). Amazon setzt sie unter Druck und ich denke, dass Tico einen großen Anteil daran hat, weil er das Spiel spielt und alle Probleme sehen kann, die wir erleben.“
  • xXMarkgovXx sieht das Problem der lästigen Pflicht nicht beim Spiel (via Reddit): „Ein großer Teil vom Stress, den die Menschen empfinden, ist selbstverschuldet. Ich hoffe, dass sie das System nicht zu sehr verändern, weil es so, wie es ist, ziemlich gut ist. Es ist die eigene Entscheidung, wie viel man im Spiel macht. Man kann eine Pause machen, wann immer man will.“
  • AyeYoTek schreibt auf Reddit: „Ich bin 34 und habe einen Vollzeitjob, und nichts fühlt sich wie Arbeit an. Ich mache jeden Tag etwas anderes und genieße die ganze Zeit, in der ich angemeldet bin.“
  • Trip_C90 witzelt auf Reddit: „Zu meiner Zeit mussten wir durch 30 Meilen Schnee bergauf laufen, um in die öffentliche Bibliothek zu kommen und Runescape auf den öffentlichen Computern zu spielen.“

Wie bewertet ihr bislang die Arbeit von Publisher Amazon Games bei Throne and Liberty sowie die Aussagen von Tico? Verratet es in den Kommentaren! Mehr Infos zu den jüngsten Maßnahmen, die auf dem Feedback aus der Community basieren, findet ihr hier: Neues Update für Throne and Liberty erleichtert Runen-Grind massiv – Community feiert die Verbesserungen