WoW: Er kann es nicht lassen – Rextroy zerlegt härtesten Tiefen-Boss in 3 Sekunden

Ein Spieler sorgt wieder für Chaos in World of Warcraft. Er tötet den schwersten Boss der Tiefen – mit nur einer einzigen Attacke.

Früher war es üblich, dass alle paar Wochen ein neues Video von Rextroy zu seinen Schandtaten in World of Warcraft erscheint. Nach einer längeren Pause hat er nun das Tempo deutlich angezogen und zeigt alle paar Tage eine neue Methode, um Spielmechaniken und Exploits auszunutzen und so im PvP oder PvE Leistungen zu erbringen, die eigentlich nicht möglich sein sollten – etwa durch Schleime, die ganz Azeroth terrorisieren.

In seinem neusten Video zerlegt er den aktuellen Endboss der Tiefen, den Lorenboss. Auch der Gobvater, der aktuelle Weltboss in Lorenhall, benötigt nur wenige Sekunden, bis er einfach umfällt.

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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Wie funktioniert der Exploit? Wie so oft in World of Warcraft liegt der Quell dieses Fehlers in der Skalierung. Denn wenn ein hochstufiger Charakter auf ein niedrigstufiges Ziel einprügelt, dann erleidet das Ziel deutlich erhöhten Schaden. Oft ist das ein Multiplikator von mehreren 1.000 %.

Was grundsätzlich gut ist und viele Charaktere befähigt, alte Inhalte auch solo zu erledigen, sorgt an anderer Stelle für Probleme.

Denn nicht immer funktioniert die Skalierung korrekt, wie im Fall des Todesritter-Talents „Das Blut ist Leben“ aus dem San’layn-Heldentalentbaum. Dieses Talent sorgt dafür, dass eine Blutbestie erscheint, die permanent Angriffe ausführt. Ein Teil des verursachten Schadens wird dabei gespeichert und am Ende der Lebensdauer der Blutbestie durch eine Explosion zugefügt.

Eine eigentlich simple Mechanik, die allerdings sonderbar skaliert – nämlich mit verschiedenen Übungspuppen. Werden diese von der Blutbestie angegriffen, wird hier zwar normaler verursachter Schaden angezeigt (im Bereich von 30.000 bis 40.000 Schaden), doch der angesammelte Schaden für die Explosion am Ende wird multipliziert. Das sorgt dafür, dass die Blutbestie am Ende ihrer Lebensdauer für mehrere Millionen oder gar Hunderte Millionen Schadenspunkte vergeht.

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Das ist genug Schaden, um feindliche Spieler-Charaktere im PvP, aber auch manche PvP-Bosse und sogar Weltbosse zu töten.

Der Trick ließ sich auch beim Lorenboss („Underpin“) benutzen. Das ist der aktuelle Saison-Endgegner in den Tiefen, der gerade auf der „??“-Schwierigkeit ziemlich knackig ist. Auch hier konnte Rextroy in Windeseile dafür sorgen, dass der Lorenboss ins digitale Gras beißt.

Ist das noch möglich? Nein. Wann immer Rextroy einen Fehler findet, der sich auf halbwegs kompetitive Spielinhalte auswirkt – dazu gehören auch die härtesten Tiefen – meldet er seine Entdeckungen direkt an Blizzard. Die Videos mit diesen Exploits erscheinen dann in der Regel erst, wenn Blizzard den Fehler bereits behoben hat. Das ist auch hier wieder der Fall.

Grundsätzlich sollte man ohnehin nicht versuchen, solche Spielfehler für tatsächliche Vorteile oder exzessiv auszunutzen. Denn damit gefährdet man nur den eigenen Account – wie etwa auch im Fall der Exploiter, die das „World First“-Rennen inzwischen mehrfach sabotiert haben.

Mit der neuen Event Quest in Monster Hunter Wilds könnt ihr schnell und einfach eure Rüstung aufwerten

In Monster Hunter Wilds ist die zweite Event Quest gestartet und sorgt diese Woche für einen einfachen Weg wertvolle Ressourcen für die Aufwertung eurer Rüstungen zu bekommen.

Was ist das für eine Quest? Vom 12. bis zum 19. März 2025 könnt ihr im Rahmen der Event Quest „Zungenbrecher“ wertvolle Rüstungskugeln erbeuten, mit denen ihr eure Rüstungen aufwerten und verbessern könnt.

Um an der Quest teilzunehmen, müsst ihr mindestens auf Jägerrang 21 sein. Ebenso müsst ihr die niedrigrangigen Quests abgeschlossen und die hochrangigen begonnen haben. Dann könnt ihr die Quests unter dem Punkt „Event Quests“ bei Alma starten.

Die Jagd liegt bei einem Schwierigkeitsgrad von 5-★ und für ihren Abschluss erhaltet ihr mehrere Rüstkugeln III und IV, die ihr im Anschluss direkt an der Schmiede in Upgrades investieren könnt.

Die Quest bietet daher einen schnellen und relativ einfachen Weg, euch möglichst viele Rüstkugeln zu sichern – insbesondere, weil ihr euch dafür nur einem im Verhältnis einfachen Monster stellen müsst.

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Veteran mit Jägerrang 100 erklärt, warum sich Monster Hunter Wilds einfacher anfühlt

Schnell Rüstkugeln farmen mit Chatacabra

Was muss man für die Quest machen? Um an die Rüstkugeln zu gelangen, müsst ihr lediglich einen gehärteten Chatacabra jagen. Ob ihr ihn dafür fangt oder erlegt, bleibt euch überlassen.

Diese Variante ist zwar etwas stärker, als sein normaler Vertreter, aber immer noch leicht zu bewältigen. Da Chatacabra das allererste Monster ist, dem Jäger in Monster Hunter Wilds begegnen, bringt er besonders einfache Mechaniken mit sich.

So konzentriert sich Chatacabra vor allem auf einzelne Ziele, nutzt die Umgebung kaum und bietet leichte Angriffsflächen. Dadurch ist er auch für Neulinge eine schnell zu bewältigende Herausforderung, wenn man sich einmal auf ihn eingegrooved hat.

Warum lohnt es sich Rüstkugeln mit der Quest zu farmen? Dadurch dass Chatacabra grundsätzlich schnell und einfach zu erjagen ist, selbst in gehärteter Variante, lassen sich durch den mehrfachen Abschluss der Quest zügig viele Rüstkugeln sammeln.

Und die benötigt man auch, will man eine oder mehrere Rüstungen verbessern. Denn für die Upgrades sind nicht nur einzelne, sondern eine ganze Menge Kugeln nötig – selbst, wenn sie so hochwertig sind. Zusätzlich sind Rüstkugeln bei anderen Jagden eher zufällige Beute, hier bekommt ihr sie gesichert. Die Chance solltet ihr also nutzen.

Solltet ihr keine Zeit haben, innerhalb des Quest-Zeitraums zu farmen, müsst ihr vermutlich nicht traurig sein. In der Vergangenheit kamen Event Quests häufig wieder, sodass sich die Gelegenheit sicherlich noch einmal bieten wird.

Ab dem 19. März reihen sich dann neue Event Quests ein, bei denen ihr unter anderem Glühkugeln erhalten könnt, um eure Waffen- und Rüstungsfähigkeiten anzupassen. Ebenso wird es einen neuen Kopfschutz zu erfarmen geben. Alle Infos zu den kommenden Event Quests findet ihr hier: Monster Hunter Wilds Event Quests: Diese Aufgaben und Belohnungen sind gerade aktiv

WQHD-Grafikkarte lehrt Nvidia das Fürchten: 400€ günstiger als die RTX 5070 Ti und genauso gut

Schnappt euch die neue WQHD-Grafikkarte mit 16 GB VRAM und bis zu 3100 MHz im Boost-Modus. Greift bei Notebooksbilliger zu und spielt ohne Abstriche.

Ihr wollt viele Jahre WQHD-Gaming auf absolutem Top-Niveau genießen? Dann schnappt euch die RX 9070 XT. Die neue Karte von AMD ist teilweise 400€ bis 500€ günstiger als die starke RTX 5070 Ti. Rein der Rohleistung schenken sich beide nichts, weswegen die RX 9070 XT deutlich attraktiver für Gamer ist. Nutzt den besten Straßenpreis bei Notebooksbilliger und spielt viele Jahre in WQHD oder 4K.

Die Alternative gibt es bei MediaMarkt

Leider ist diese Karte bei Notebooksbilliger aktuell ausverkauft. Hier findet ihr stattdessen einen Gaming-PC als Alternative.

Häufig gestellte Fragen
Was ist Raytracing?

Raytracing revolutioniert die Lichtdarstellung in Videospielen seit einigen Jahren und hebt sie auf ein neues Niveau. Diese bahnbrechende Technologie ermöglicht es, dass Lichtstrahlen realistisch um Ecken reflektieren, durch transparente Objekte hindurchscheinen und Schatten erzeugen, die so authentisch sind, dass Spieler nahtlos in lebendige und glaubwürdige Welten eintauchen. Spiele wie Cyberpunk 2077 und Minecraft RTX zeigen eindrucksvoll, wie Raytracing die Grenzen zwischen virtueller Welt und Realität immer weiter verwischt. Auch Titel wie Control oder Battlefield V nutzen diese Technik, um atemberaubende visuelle Erlebnisse zu schaffen, die Spieler in ihren Bann ziehen.

Ihr sucht die besten Grafikkarten für jedes Budget? Unser Kollege Benedikt stellt sie euch vor.

Mehr zum Thema
Die besten Grafikkarten im Gaming für jedes Budget 2025
von Benedikt Schlotmann
EigenschaftDetails
ModellRX 9070 XT
GrafikchipNavi 48 XTX
Chip-ArchitekturRDNA 4
Grafikspeicher16 GB GDDR6
Speicheranbindung256 Bit
Speichertakt2500 MHz
OC-Takt/Boost3100 MHz
Leistungsaufnahme (TDP)304 Watt
Findet den Grafikkarten-Geheimtipp bei Notebooksbilliger

Eine WQHD-Grafikkarte mit genialer Preis-Leistung

Es ist kein Geheimnis, dass sich der Grafikkartenmarkt aktuell in einem Strudel befindet. Viele Grafikkarten sind komplett überteuert, vor allem die von Nvidia. Zwar ist die UVP der RX 9070 XT auch etwas günstiger, aber es ist kein Vergleich zu den Straßenpreisen des grünen Teams.

Eine WQHD-Grafikkarte der neuen Generation
Eine WQHD-Grafikkarte der neuen Generation

Im Herzen dieser phänomenalen Karte schlägt der Navi 48 XTX Grafikchip, der auf der fortschrittlichen RDNA 4 Architektur basiert. Diese Kombination beschert euch WQHD- oder 4K-Gaming auf absolut hohem Niveau.

Spielt das kommende Soulslike The First Berserker Khazan mit einer hohen Framerate. Ein besonders schöner Ultrawide-Monitor entführt euch erst recht in eure kommenden Lieblingsabenteuer.

Rasterisierung vs. Raytracing. Quelle: hardwaredealz
Rasterisierung vs. Raytracing. Quelle: hardwaredealz

Natürlich hat die RTX 5070 Ti beim Raytracing die Nase etwas vorn. Bedenkt aber den gravierenden Preisunterschied in der aktuellen Marktphase.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seit Langem

Die AMD-Grafikkarte überzeugt mit viel VRAM und mehr

Mit einem großzügigen Grafikspeicher von 16 GB GDDR6 seid ihr bestens gerüstet für die neuesten Spiele und Anwendungen. Der Speicher arbeitet mit einer Anbindung von 256 Bit und einem Speichertakt von 2500 MHz. Eine blitzschnelle Datenverarbeitung ist euch sicher.

Der Grafikspeicher dieser Karte reicht in der Regel problemlos für viele aktuelle Spiele in 4K aus. Nur wenige Ausnahmen bringen den Speicher an seine Grenzen. Daher ist diese Karte besonders zukunftssicher für Gamer, die in WQHD oder UWQHD spielen.

Die RX 9070 XT überzeugt mit 16 GB VRAM und bis zu 3100 MHz
Die RX 9070 XT überzeugt mit 16 GB VRAM und bis zu 3100 MHz

Die RX 9070 XT überzeugt obendrein mit ihrer Overclocking-Fähigkeit: Der OC-Takt oder Boost erreicht bis zu 3100 MHz. Diese Leistungsspitze stellt sicher, dass ihr auch bei den intensivsten Gaming-Sessions stets die Oberhand behaltet.

Trotz ihrer enormen Leistungsfähigkeit bleibt die RX 9070 XT effizient im Energieverbrauch. Mit einer TDP (Thermal Design Power) von 304 Watt bietet sie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Energieeffizienz. Es ist überhaupt kein Vergleich zum großen Nvidia-Flaggschiff RTX 5090, die eine TDP von 575 Watt aufweist.

Die Leistung der Zukunft wartet auf euch

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Pokémon GO: Farbfestival 2025 startet mit einem der seltensten Shinys im Spiel – Alle Inhalte des Events

In Pokémon GO steht das Farbfestival an. Dieses bringt euch vor allem die Möglichkeit, eines der seltensten Shinys im Spiel zu erhalten.

Wann läuft das Event? Das Farbfestival 2025 startet am Donnerstag, dem 13. März 2025 um 10:00 Uhr und endet am Montag, dem 17. März 2025 um 20:00 Uhr.

Neben einigen Monstern, einem Shiny-Debüt und verschiedenen Boni könnt ihr euch auf die Gelegenheit freuen, eines der seltensten Shinys im Spiel zu ergattern. Vorausgesetzt, ihr habt etwas Glück.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Farbfestival 2025 – Diese Inhalte erwarten euch

Um welche Shinys handelt es sich? Innerhalb des Events habt ihr die Möglichkeit, Farbeagle in seiner Shiny-Variante zu erhalten. Farbeagle könnt ihr nur in Schnappschuss-Überraschungen begegnen. Regulär ist die Shiny-Variante des Monsters deaktiviert. Ihr könnt sie nur in bestimmten Events, wie dem Farbfestival 2025, erhalten.

Fehlt euch dieses Shiny und ihr wollt es unbedingt haben, dann solltet ihr das Event also nutzen, um ein paar Schnappschüsse zu machen und auf die Shiny-Variante des Monsters zu hoffen.

Außerdem könnt ihr im Event erstmals auf Knirfish in seiner Shiny-Version treffen. Ihr findet das Monster innerhalb des Events in der Wildnis.

Welche Pokémon gibt es in der Wildnis? In der Wildnis könnt ihr im Event auf die folgenden Monster stoßen:

  • Traumato*
  • Karpador*
  • Natu*
  • Griffel*
  • Meditie*
  • Lithomith*
  • Flabébé (Rotblütler)*
  • Knirfish*
  • Flabébé (Weißblütler)* (seltener)
  • Flabébé (Orangeblütler)* (seltener)

Alle Pokémon, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny angetroffen werden.

Welche Pokémon gibt es in Raids? Wenn ihr im Event Raids absolviert, dann könnt ihr hier die folgenden Monster finden:

3-Sterne-Raids:

  • Aquana
  • Blitza
  • Flamara

5-Sterne-Raids:

  • Kapu-Riki*

Mega-Raids:

  • Mega-Sumpex*

Monster mit einem * können auch in ihren Shiny-Varianten gefangen werden.

Welche Boni gibt es im Event? Im Farbfestival gibt es einige starke Boni, die innerhalb des Events aktiv sind.

  • Lockmodule halten 3 Stunden lang, wenn sie im Event aktiviert werden
  • Rauch hält 2 Stunden lang, wenn er im Event aktiviert wird (gilt nicht für den Abenteuerrauch)
  • Rauch lockt mehr Knirfish an
  • Schnappschuss-Überraschungen können Shiny-Farbeagle anlocken

Weitere Inhalte des Events: Es gibt eine kostenlose, befristete Forschung, die ihr im Event absolvieren könnt. Dabei erhaltet ihr unter anderem 1 Rauch, 4 Sonderbonbons sowie Begegnungen mit Event-Pokémon als Belohnungen.

Obendrein wird es im Event auch besondere Feldforschungen und PokéStop-Showcases geben.

Für 2 $ (also ungefähr 2 €) könnt ihr zudem noch eine kostenpflichtige, befristete Forschung erwerben. Hier erhaltet ihr 2 Lockmodule, 4 Rauch, 2.000 Sternenstaub sowie Begegnungen mit Knirfish.

Nicht nur das Farbfestival-Event steht in den nächsten Wochen an. Es gibt im März 2025 wieder allerhand Events und Inhalte, die im Spiel auf euch warten. Welche das genau sind, wann sie stattfinden und was euch erwartet, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im März 2025 in Pokémon GO.

Ein Jahr nach dem Launch auf PS5 startet ein Samurai-RPG auf Steam, aber die Reviews sind erschreckend schlecht

Nach einem Jahr PS5-Exklusivität erscheint ein Samurai-RPG auch auf dem PC. Die ersten Reviews von Spielern auf Steam fallen jedoch erschreckend schlecht aus – vor allem wegen der Performance.

Um welches Spiel geht es hier? Die Rede ist von Rise of the Ronin, dem Action-RPG von Entwickler Team Ninja, den Machern von Nioh und Ninja Gaiden. Das Spiel erschien bereits am 22. März 2024 für die PS5, am 11. März 2025 folgte nun der Release auf Steam.

Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:

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Rise of the Ronin: Neuer Trailer zum Release des Samurai-RPGs auf Steam

Wie schlecht fallen die Reviews auf Steam aus? Dafür, dass das Spiel zum Release auf PS5 ziemlich gut ankam, fallen die jetzigen Reviews auf Steam sehr schlecht aus. 

Die GamePro gab im Test damals 81/100 Punkten, auf Metacritic kommt die PS5-Version des Spiels auf einen Metascore von 76. Zum jetzigen Release ist die Stimmung deutlich schlechter: Nur 46 % der knapp 1.000 Reviews auf Steam fallen positiv aus.

Schlechte Performance verhagelt vielen den Steam-Release

Was ist das Problem an der PC-Version? Mit Abstand am häufigsten wird die schlechte Performance des Spiels auf dem PC kritisiert. 

  • Nutzer TheJackyking schreibt auf Steam: „Ist es wirklich so schwer, keinen schlechten PC-Port zu machen? Stottern auf einer 4090 ist einfach … nein.“ Seine Review ist die erste, auf die Leute stoßen werden.
  • symsol schreibt in seiner Review auf Steam: „Es bricht mir das Herz, das zu sagen, aber ich kann das Spiel in seinem aktuellen Zustand einfach nicht empfehlen. Die Optimierung ist so schlecht, wie alle behaupten.“
  • MeePowoH würde ebenfalls gerne eine positive Review auf Steam dalassen, kann aber nicht: „Ich liebe Koei Tecmo und Team NINJA so sehr. Aber ich kann es wirklich nicht empfehlen. Das Kampf-Gameplay ist wie immer großartig, aber die Optimierung … Bitte, Team NINJA, sorgt dafür, dass es richtig läuft!“

Besonders tragisch ist, dass sich hinter der miesen Performance ein richtig gutes Spiel verbirgt. So loben jetzt schon viele Spieler das Gameplay. Die Technik scheint außerdem nicht für jeden gleichermaßen ein Problem darzustellen, es gibt also wohl Unterschiede je nach System (und in der Wahrnehmung, was denn mit „schlechter Performance“ gemeint ist).

Am 20. März wagt sich Assassin’s Creed mit Shadows zum ersten Mal selbst nach Japan, obwohl das Japan-Setting mit Ninja und Shinobi im Assassinen-Setting eigentlich recht naheliegend ist. Für Ubisoft wird Assassin’s Creed Shadows laut Insider zum Schicksalsspiel, das über die Zukunft des Unternehmens entscheiden könnte.

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

So sichert ihr euch in Destiny 2 den Bonus-Loot vom Hof der Klingen

In Destiny 2 kam eine neue Aktivität mit Akt: 2 von Episode: Ketzerei an den Start – der Hof der Klingen. In dieser könnt ihr euch Bonus-Loot sichern, und wie ihr diesen bekommt, zeigen wir euch hier.

Was ist der Hof der Klingen? Mit Akt 2 wurde die neue Aktivität „Hof der Klingen“ in Destiny 2 implementiert. Die Aktivität kennen wahrscheinlich viele Veteranen unter dem Namen „Hof von Oryx“.

In dieser neuen Variante des alten Modus müssen Hüter wie in einem Boss-Rush-Mode schnell Feinde und Bosse besiegen, Mechaniken lösen und flink sein, um viel Loot einzusacken. Es gibt sogar eine Möglichkeit, Bonus-Loot zu ergattern – wir zeigen euch, wie.

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Destiny 2: Launch-Trailer zur neuen Episode Ketzerei

So kommt ihr an Bonus-Loot

Wie bekomme ich Bonus-Loot? Um Bonus Loot zu erhalten, könnt ihr nach jeder Runde mit einem kleinen, schwarzen Obelisken am Hof interagieren und eure Metastasierte Essenz abgeben, die ihr euch über die Aktivität „Die Niederwelt“ erspielen könnt. Zum Zusatz-Loot gehören Waffen, Upgrade-Module und Siegel-Bruchstücke.

Ihr könnt aber auch mit der Tafel des Ruins in der Wohnung von Eris interagieren, um dort Runen zu sockeln. Diese geben euch entweder mehr Loot am Ende oder auch die Chance, euch zwischen Waffen zu entscheiden, sollte euch der Loot nicht gefallen.

Wie funktioniert der Hof? Ihr spawnt als Dreier-Trupp auf dem Grabschiff und müsst Feindwellen besiegen. Diese sind jedoch an verschiedene Mechaniken gebunden, die euch am schnellen Abschließen hindern. Dazu gehören versteckte Hexen oder Ritter, die ihr besiegen müsst, um Durchgänge zu öffnen. Insgesamt habt ihr 10 Minuten Zeit, so schnell es geht, viele Runden abzuschließen.

Habt ihr den Timer überlebt, werdet ihr zur letzten Arena teleportiert, in der euer letzter großer Boss auf euch wartet. Besiegt diesen und erhaltet dann, je nach abgeschlossenen Runden und besiegten Bossen, eure finale Belohnung.

Um das maximale Platin-Cap der Belohnungen zu erreichen, müsst ihr bis zu 12 Bosse insgesamt besiegt haben. Mit den zusätzlichen genannten Möglichkeiten gibt es dann noch den Bonus-Loot dazu.

Wie findet ihr die neue Aktivität von Destiny 2? Habt ihr schon das Platin-Cap erreicht? Neben einer neuen Aktivität hat Bungie aus Versehen ein kommendes Event aktiviert, welches noch garnicht fertig ist. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Spieler freuten sich auf das neue Event in Destiny 2 – Jetzt drückte wohl jemand den falschen Knopf

Quelle(n):
  1. gamespot.com

Spieler bewältigen schwierigsten Inhalt im MMORPG Final Fantasy XIV erst ohne Heiler, jetzt ohne Tanks

Eine Gruppe von Spielern hat bereits vor einigen Wochen für Aufsehen in Final Fantasy XIV gesorgt, weil sie den schwierigsten Inhalt ohne Heiler bewältigten. Nun ließen sie die nächste Klasse aus und für die Community steht fest, was als Nächstes kommt.

Was ist das für ein Raid? Der Fatale Raid „Eine zweite Zukunft“ besteht aus 5 Phasen, die alle ihre eigenen Mechaniken haben. Der Raid basiert auf der normalen Raidserie „Eden“ aus Shadowbringers und erzählt quasi den Kampf nach. Um am Raid teilzunehmen, braucht es eine Gruppe aus 8 Spielern. 

Wieso ist er so schwer? Schon allein die Bedingungen für den Raid sind hart:

  • Jeder der acht Spieler muss den 8-Mann-Raid Arkadion – Halbschwergewicht R4 (episch) bezwungen haben. Dabei handelt es sich schon um eine schwierige Herausforderung im Endgame.
  • Es darf keine Klasse doppelt vorkommen, sonst füllt sich der Limitbalken nicht mehr. Vorteile von bestimmten Klassen können so leider nicht ausgenutzt werden.
  • Spieler müssen mindestens Level 100 sein, also das maximale Level erreicht haben. Das passiert allerdings automatisch beim Durchspielen der Story.
  • Das Item-Level muss mindestens 735 betragen. 

Die fatalen Raids lassen kaum einen Fehler zu. Sobald ein Spieler nicht auf seiner Position steht oder Tanks und Heiler ihren Job verfehlen, bedeutet das oft den Tod der gesamten Gruppe. Auch die Schadensausteiler (DDs) müssen ihren Job erfüllen, da es einen Damage-Check gibt, bis zu dem eine Mindestmenge an Schaden ausgeteilt werden muss.

Eine Gruppe aus dem MMORPG hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Raid mit dem Fehlen einer der nötigen Klassen zu absolvieren. Zweimal ist ihnen das schon gelungen.

Einige der Klassen kommen auch in den Mobile-Ableger des MMORPGs:

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Final Fantasy XIV Mobile – Trailer zeigt die 9 Jobs und erstes Gameplay

Nach den Heilern fehlen jetzt die Tanks

Wie haben sie das gemacht? Als die Gruppe den Raid ohne Heiler absolvierte, konnten die Tanks sich selbst heilen, was die fehlenden Heiler ausglich. Bei den fehlenden Tanks war das jedoch schwieriger, da es keine Klasse gibt, die annähernd so viel Schaden aushält wie ein Tank.

Deshalb wurde die folgende Strategie gefahren:

  • Die Aggro des Gegners wechselt zwischen den DDs hin und her, meistens zwischen Mönch und Piktomant. Der Mönch wird durch seinen hohen Schaden oft zum Main Tank.
  • Die Heiler versuchen, den Schaden zu heilen und die Verstorbenen DDs wiederzubeleben.
  • Dabei kommen 2 Schild-Heiler und ein reiner Heiler zum Einsatz. So ist die Gruppe oft mit zusätzlichen Schilden ausgestattet, die weiteren Schaden abfangen können.

Auf diese Weise konnten sie den Raid innerhalb von 19 Minuten bewältigen. Und für die Community steht fest, was die nächste Herausforderung sein muss. Den kompletten Run könnt ihr euch in einem YouTube-Video ansehen.

Was schlagen sie als Nächstes vor? Auf Reddit schlagen einige User vor, dass die Gruppe als Nächstes den Raid ohne Schadensausteiler bewältigen soll. Dann müsste die Gruppe nur aus Heilern und Tanks bestehen. Hier käme es darauf an, Klassen auszusuchen, die möglichst viel Schaden austeilen – um den Damage-Check zu bestehen.

Neben dem Fatalen Raid gibt es aber noch andere Inhalte, die ihr im Endgame bewältigen könnt. In einer Übersicht hat euch MeinMMO zusammengefasst, welchen Aktivitäten ihr auch nach dem Beenden der Story nachgehen könnt: Final Fantasy XIV Dawntrail: Endgame – Chaotische Allianz-Raids, Prüfungen, Schatzkarten und mehr

Fast 400.000 Menschen schauen sich den Leak zum neuen Battlefield an, auch ein Entwickler kommentiert

Die Tests für das nächste Battlefield laufen auf Hochtouren, wenn auch eigentlich im Geheimen. In den sozialen Medien halten sich jedoch einige Spieler nicht daran und zeigen bereits munter Gameplay aus den Tests. Ein geleaktes Gameplay-Video wird fast 400.000 Mal angesehen und sogar ein Entwickler kommentiert darunter.

Was ist das für ein Leak? In den sozialen Medien kursieren seit einigen Tagen vermehrt geleakte Gameplay-Videos aus den Tests zum neuen Battlefield. Eigentlich unterliegen die Spieletests einer Geheimhaltungsklausel, an die alle Tester gebunden sind, manch einer ignoriert das Verbot jedoch und präsentiert die unfertige Version bereits jetzt der Welt.

Die Leaks erregen großes Aufsehen. Ein Video erreicht in nur vier Tagen fast 400.000 Aufrufe. Darin zu sehen ist eine neue Kernmechanik des Spiels.

Die Leaks entstanden im Rahmen von Battlefield Labs:

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EA stellt Battlefield Labs im Video vor

Leak zeigt Mechanik, Entwickler erklärt sie

Was gibt es im Video zu sehen? Im geleakten Gameplay wird eine kurze Szene gezeigt, in der ein Spieler einem gefallenen Kameraden wieder auf die Beine hilft. Das Wiederbeleben ist eine Kernmechanik von Battlefield und erhält im neuesten Teil ein weiteres Feature.

Wie im Video zu sehen ist, muss man in Zukunft seine Kameraden nicht mehr am Todespunkt wiederbeleben, sondern kann ihre verwundeten Körper zuvor in Sicherheit bringen. Diese Neuerung könnte das taktische Gameplay erheblich verändern, denn in den vorherigen Teilen passierte es des Öfteren, dass Spieler direkt nach der Wiederbelebung erneut erledigt wurden. Das könnte sich nun ändern.

Was sagt der Entwickler? Das virale Leak-Video hat es wohl auch in den Fokus von Battlefield Lead Producer David Sirland geschafft. Der Entwickler ließ es sich nicht nehmen, die Mechanik für die Spieler genauer zu erklären. Er sagt, das Ziehen und Ablegen von Körpern sei jederzeit abbrechbar. Außerdem soll es noch mehr „lustige Interaktionen“ geben.

Ein Nutzer zeigt sich unter der Erklärung verwundert, dass ein Entwickler okay mit geleakten Gameplay-Videos ist. David Sirland antwortet darauf (via X.com): „Ich bin nicht einverstanden mit Leaks, sie werden auch entsprechend bekämpft. Das Ziehen und Wiederbeleben ist ein wichtiges Merkmal der Wiederbelebungsschleife. Ich erwarte, dass ich beim nächsten Test in den Labors [Anmerkung der Redaktion: Spieltests in Battlefield] einige interessante Anwendungen sehen werde.“

Wenn ihr Interesse am nächsten Battlefield habt und statt Leaks anzusehen, lieber selbst mal spielen wollt, könnt ihr euch jederzeit für die Spieletests von Battlefield anmelden. Eine genaue Erklärung, wie ihr mitmachen könnt, haben wir hier für euch vorbereitet: Battlefield Labs Anmeldung – So macht ihr beim neuen Playtest mit

Quelle(n):
  1. gamespot.com

„Ist mir egal, wie gut sie sind“ – Spieler weigern sich, die besten Waffen in Monster Hunter Wilds zu nutzen

In Monster Hunter Wilds liegt der große Fokus des Spiels bei den Rüstungen und Waffen. Im Endgame gibt es dabei besondere Versionen, die aktuell zu den besten Varianten jeder Waffenart gehören. Doch viele Spieler weigern sich, diese Waffen zu benutzen, und das liegt am Aussehen.

Was sind Artian-Waffen? Im späteren Verlauf der Hauptstory schaltet man die sogenannten Artian-Waffen frei. Das sind spezielle Waffen, für die ihr keine Monsterteile braucht, sondern spezielle Materialien, die ihr aus Quests mit gehärteten Monstern erhalten könnt.

Jede Artian-Waffe hat einen anderen Bauplan. Die Artian-Waffen könnt ihr aber modifizieren, die Elemente beeinflussen und die Waffen sogar upgraden. Deshalb gehören sie aktuell auch zu den besten Waffen im Spiel, wenn ihr ein optimales Build spielen wollt.

Das reicht vielen Spielern aber nicht. Sie weigern sich, die Artian-Waffen zu benutzen, weil sie finden, dass sie hässlich sind.

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Monster Hunter Wilds: Das erwartet euch nach der Hauptstory

Spieler finden die Artian-Waffen zu hässlich, um sie zu nutzen

Was sagt die Community zu den Artian-Waffen? Es gibt auf Reddit mittlerweile mehrere Posts, die perfekt zeigen, was ein Teil der Community von den Artian-Waffen hält. Einer der größten Reddit-Threads mit fast 14.000 Upvotes titelt sogar: Es ist mir egal, wie gut sie sind, ich nutze sie nicht.

Dort finden sich viele Nutzer, die dem Ersteller des Threads zustimmen und sogar neue Features fordern:

  • Der User The_Chosen_Undead (via Reddit) hat einen Vorschlag: Ja, ich wünschte, ich könnte das Aussehen meiner Waffe ändern
  • Violet_Paradox (via Reddit) erklärt, dass zumindest das Jagdhorn einige gute Optionen hat: Hunting Horn bietet auch mehrere brauchbare nicht-artian Optionen. Rathian und Congalala sind ausgezeichnet und sehr einfach herzustellen.
  • ParasiteFire (via Reddit) hat einen Favoriten abseits der Artian-Waffen: Ich benutze Lala Barina bis zur Erweiterung, sieht so gut aus und Lähmung ist gut für alles.

Unter den Kommentaren gibt es auch User, die das Design einiger Waffen gut finden. Tomocha01 (via Reddit) lobt unter anderem das Design des Hammers und des Großschwerts.

Sind die Artian-Waffen wirklich die besten Waffen? Wenn man sich die verschiedenen Top-Builds anschaut, dann werden meistens die Artian-Waffen als Top-Wahl gezeigt. Das Upgraden, Modifizieren und die Auswahl des Elements machen die Artian-Waffen ziemlich mächtig.

Trotzdem sind auch viele andere Waffen gut und nützlich. Die Lala-Barina-Waffen mit hoher Angriffsgeschwindigkeit sind ziemlich einfach zu craften, aber dennoch gut, weil Lähmung gegen die meisten Monster stark ist. Auch die Gore-Magala-Waffen sind starke Versionen mit sehr hohem Schaden.

Da Monster Hunter Wilds kein PvP-Spiel ist, könnt ihr auch einfach die Waffen benutzen, auf die ihr Lust habt. Mit den meisten Waffen von Seltenheit 7 und 8 kommt ihr gut gegen die Monster klar. Falls ihr aber noch nicht wisst, welche Waffenart ihr spielen wollt, schaut in unsere Tier-List: Monster Hunter Wilds: Tier List zu den besten Waffen

Mitten im Bosskampf in Elden Ring steht plötzlich die Polizei bei Twitch-Streamer Trymacs

Am vergangenen Abend kam es in Hamburg zu einem Großeinsatz der Polizei. Einsatzkräfte stürmten die Wohnung des Twitch-Streamers Maximilian „Trymacs“ Stemmler, während dieser gerade live auf Sendung war.

Das war die Situation: Trymacs war am 10. März 2025 mit Elden Ring auf Sendung, als er mitten im Bosskampf gegen Radahn aufstand und erklärte, er müsse kurz weg. Während der Stream noch weiter lief, waren im Hintergrund „Polizei“-Rufe zu hören.

Offenbar wurde der Streamer Opfer eines sogenanntem Swatting.

Dabei lösen Täter mit fingierten Notrufen Einsätze der Polizei oder Feuerwehr aus. Swatting wird in Deutschland als Straftat eingestuft und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden (via Anwalt.org).

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Streamer bleibt gelassen: „Wollten mich von Elden Ring abhalten“

Wie ging es weiter? Trymacs kehrte schon kurze Zeit später zum Stream zurück und erklärte lapidar, dass da wohl jemand die Polizei gerufen habe, um ihn davon abzuhalten, Elden Ring zu zocken. Er sei einfach zu nah dran gewesen, Radahn zu legen. Mittlerweile sei aber alles geklärt.

Der Streamer fügte noch hinzu, dass die Leute hinter solchen Aktionen die Adresse immer irgendwie herausfinden würden – da würde auch kein Umzug helfen. Danach stürzte er sich wieder in den Bosskampf, den er etwa anderthalb Stunden und ein Dutzend Tode später auch erfolgreich beendete.

Die Aufzeichnung des ursprünglichen Streams wurde mittlerweile offline genommen, Clips, die den Vorfall zeigen, verbreiteten sich jedoch auf TikTok und X.

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Was im Stream eher unspektakulär wirkt, war in Wahrheit ein Großeinsatz der Polizei, inklusive schwerbewaffneter Beamte des Spezialeinsatzkommandos, welche die Wohnung von Trymacs gestürmt hatten. Wie das Hamburger Abendblatt (kostenpflichtiger Artikel) berichtete, habe ein anonymer Anrufer den Notruf getätigt.

Solche Swatting-Versuche seien normalerweise leicht zu erkennen, in diesem Fall sei die Fälschung jedoch raffinierter gewesen, heißt es weiter. Das LKA ermittelt nun, wer hinter dem Anruf steckte.

Für die Zuschauer war von dem Vorfall nicht allzu viel zu spüren – und das war vermutlich auch genau so gewollt. Denn eine große Reaktion im Stream wäre genau das, was die Verantwortlichen sehen wollen, und könnte möglicherweise sogar Nachahmer ermutigen.

Aus diesem Grund wird über Swatting wenig gesprochen und viele Zuschauer ahnen wohl kaum, welche Ausmaße diese Art der Schikane eigentlich hat. So berichtete der Streamer Tanzverbot von weit über 50 Polizei-Einsätzen in seiner Wohnung.

Bei MontanaBlack kam es zu so vielen Vorfällen, dass er gar nicht mehr von Zuhause aus streamen wollte und sich schließlich ein externes Streaming-Studio einrichtete. Die amerikanische Streamerin QTCinderella berichtete sogar, von mehrmaligen Swatting-Vorfällen regelrecht traumatisiert zu sein.

Bei Swatting denken viele immer noch an Scherzanrufe, dahinter steckt jedoch sehr viel mehr. So zeigte ein Bericht des SPIEGEL und des ARD-Magazins Kontraste, dass hinter vielen solcher Vorfälle eine Gruppierung steckt, die es gezielt auf Influencer abgesehen hat: Gruppe hat 132 Twitch-Streamer von der Polizei jagen lassen

Ein Mitarbeiter rächte sich an seiner Firma, indem er einen „Kill Switch“ entwickelte, der die Systeme seines Arbeitgebers nach seiner Entlassung lahmlegte

Um sein Unternehmen für seine Entlassung zu bestrafen, entwickelt ein ehemaliger Mitarbeiter eine Software, die einen hohen Sachschaden verursacht. Jetzt drohen dem IT-Ingenieur 10 Jahre Haft. Er will aber dagegen in Berufung gehen.

Unser Titelbild ist ein Symbolbild.

Ein 55-jähriger Mann war 11 Jahre lang bei seinem Unternehmen angestellt. Doch für eine mögliche Entlassung sorgte er bereits mit einer Software vor, die das US-Justizministerium als „Kill-Switch“ bezeichnet. Nach seiner Entlassung setzte er dann seinen Plan in die Tat um und sorgte für einen hohen Sachschaden bei seinem ehemaligen Arbeitgeber. Davon berichtet das englischsprachige Magazin PCGamer.com.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Ein „Kill Switch“ sorgt für einen hohen Sachschaden, nachdem der Entwickler entlassen wurde

Was tat der Entwickler? Bereits im Jahr 2018 begann er damit, sein Unternehmen zu sabotieren. Denn nach einer Unternehmensumstrukturierung reduzierte man seine Aufgaben und das nahm er sich zum Anlass, gegen seine eigene Firma vorzugehen.

Der ehemalige Mitarbeiter erstellte „Endlosschleifen“, die die Profildateien von Mitarbeitern löschten, sodass sich diese nicht mehr anmelden konnten, was zu Systemabstürzen führte und die Gesamtproduktivität beeinträchtigte. Der Softwareentwickler nannte diese Programme „Hakai“, japanisch für Zerstörung, und „HunShui“, der chinesische Begriff für Schlaf oder Lethargie.

Den größten Schaden richtete er jedoch mit dem „Kill Switch“ an, der alle Nutzer im Fall seiner Entlassung von ihren Computern aussperren sollte. Laut des US-Justizministeriums wurde dieser Code „bei seiner Kündigung am 9. September 2019 automatisch aktiviert und betraf Tausende von Unternehmensnutzern weltweit“, was einen Sachschaden in Höhe von Hunderttausenden Dollar verursacht haben soll.

Als seine ehemaligen Kollegen versuchten, diesen Code zu deaktivieren, mussten sie feststellen, dass die Software, die für Systemabstürze sorgte, auf einem Rechner und auf einem Server des Angeklagten lief, auf welchen nur dieser Zugriff hatte.

10 Jahre Gefängnis, doch der Beklagte will in Berufung gehen

Wie ging die Sache aus? Jetzt drohen dem ehemaligen Mitarbeiter für den hohen verursachten Sachschaden 10 Jahre Haft. Gegen das Urteil will der Angeklagte jedoch in Berufung gehen, erklärte sein Anwalt, da man fest von seiner Unschuld überzeugt sei:

Obwohl wir enttäuscht sind, respektieren wir das Urteil der Jury. Er und seine Unterstützer glauben an seine Unschuld, und diese Angelegenheit wird in der Berufungsinstanz überprüft werden.

Auch andere haben sich schon kreativ für eine Kündigung gerächt. Nachdem sein Arbeitgeber disziplinarische Maßnahmen gegen ihn ergriffen und ihn entlassen hatte, nutzte ein Mann seinen Netzwerkzugang, um die internen IT-Systeme seines ehemaligen Arbeitgebers zu beschädigen. Er kam aber vergleichsweise glimpflich davon, denn er erhielt im Vergleich zum Entwickler des „Kill Switch“ eine deutlich kürzere Haftstrafe: Ein gefeuerter Mitarbeiter verursacht rund 200.000 Euro Schaden, weil sein Arbeitgeber ihm nicht direkt das Firmen-Notebook wegnimmt

10 richtig fiese Bosskämpfe in Baldur’s Gate 3 und was sie so gefährlich macht

Die Welt in Baldur’s Gate 3 bietet viele Möglichkeiten die eigenen Fähigkeiten im Kampf zu messen. Von Monstern und Kultisten bis hin zu verzauberten Fröschen ist alles dabei. Doch welche Gegner sind die gefährlichsten und was macht den Kampf gegen sie so schwer?

Spoilerwarnung! Diese Liste erwähnt Charaktere und Kämpfe aus Akt 1, 2 und 3 aus Baldur’s Gate 3.

Welche Bosse werden vorgestellt? Es handelt sich hier um feindlich gesinnte Gegner des Spiels, die man im Kampf besiegen kann, aber dabei eine deutliche Herausforderung darstellen.

Es geht nicht um ihre allgemeine Macht oder Auswirkung auf die Geschichte des Spiels, sondern rein um die Schwierigkeit des Kampfes. Einige der Bosskämpfe kann man durch besondere Tricks oder Builds deutlich leichter bezwingen, doch das wird in diesem Ranking nicht berücksichtigt, sondern das reine Gamedesign der Gegner und dem dementsprechenden Kampf.

Hier seht ihr den Trailer zu Baldur’s Gate 3:

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Balduru0026#8217;s Gate 3 kommt auf PS5 u0026#8211; Trailer stimmt auf Konsolen-Release ein

Tantchen Ethel

Tantchen Ethel, die Vettel aus Baldur's Gate 3
Tantchen Ethel, die Vettel aus Baldur’s Gate 3.
  • Ort: Teehaus in den Sonnenbeschienenen Sümpfen (Akt 1), “Blushing Mermaid” (Akt 3)
  • Verwandte Quests: Rette Mayrina, Räche die Überlebenden der Vettel, Rette Vanra

Tantchen Ethel, die Vettel, kann zweimal im Spiel bekämpft werden. Einmal im ersten und einmal im dritten Akt. In beiden Kämpfen nutzt sie illusorische Duplikate von sich selbst, die alle wie einzelne Gegner funktionieren, aber dessen eingesteckter Schaden der echten Vettel nicht wehtut.

Vor allem im ersten Akt ist die Vettel eine durchaus große Herausforderung, wenn die Gruppe noch auf einem niedrigen Level ist. Der Weg zu ihr ist voller Fallen und Wachen, die sofort angreifen. Außerdem kann sie sich im Kampf als die zu rettende Mayrina ausgeben, was aus Versehen zu einem schnellen Ende der Rettungsmission führen kann.

Einer der erfolgreichsten Anime kommt zu Dead by Daylight – Aus einem guten Kerl wird ein Killer

Dead by Daylight bekommt seinen ersten, richtigen Anime-Killer. Und der kommt aus dem Welterfolg „Tokyo Ghoul“.

Dass Dead by Daylight auch nicht vor eher sonderbaren Kooperationen zurückschreckt haben sie in der letzten Zeit häufiger bewiesen. Schon vor einer ganzen Weile hatten sie mit dem Trickster einen Killer, der einen eigenen Anime-Trailer bekam – dieses Mal gehen die Entwickler einen Schritt weiter und bringen einen tatsächlichen Anime ins Spiel. Denn Tokyo Ghoul und Dead by Daylight gehen eine Kooperation ein. Schon Anfang April erscheint der neue Killer: Ken Kaneki.

Den Trailer zum Anime Tokyou Ghoul seht ihr hier:

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Tokyo Ghoul – Der Trailer zum Anime auf Deutsch

Ken Kaneki aus Tokyo Ghoul in Dead by Daylight

Was kann der neue Killer? Wie es für einen Ghoul aus dem Anime üblich ist, kann Ken Kaneki seine Kräfte nutzen, um neue Körperteile zu formen – in diesem Fall Tentakel. Mit denen kann er vorpreschen und sich an vertikalen Objekten festhalten und zu diesen hin ziehen. Von dort aus kann er dann entweder einen zweiten Sprung ausführen oder direkt einen Überlebenden anfallen, der daraufhin mit „Tiefe Wunden“ belegt wird.

Ähnlich wie im Anime kann er auch in einen „Blutrausch“-Modus verfallen – dann kann er bis zu 3 Sprünge in Folge ausführen und ist dabei auch noch deutlich schneller. Je mehr Überlebende er zuvor mit einem Sprung-Angriff verwundet (und so markiert) hat, desto länger hält dieser Blutrausch an.

Was für Perks bringt der Killer mit sich? Wie üblich, bringt der Ghoul drei eigenständige Perks mit sich. Zu Beginn können sie nur von diesem Killer verwendet werden, ihr könnt sie aber über das Blutnetz auch für alle anderen Charaktere freischalten:

  • Hex: Nothing but Misery – Nachdem ihr 8 Überlebende mit Standard-Angriffen verwundet habt, wird ein glanzloses Totem zu einem Fluch-Totem, das alle Überlebenden verflucht. Wenn der Killer daraufhin einen Überlebenden mit einer Standard-Attacke verwundet, ist der Überlebende um 5 % verlangsamt für 10 / 12,5 / 15 Sekunden.
  • Forever Entwined – Wenn ein Überlebender Schaden erleidet, erhält der Killer 1 Abzeichen, bis zu einem Maximum von 6 / 7 / 8. Für jedes Abzeichen, ist der Killer 4 % schneller bei den Aktionen: Überlebenden aufheben, Überlebenden fallenlassen und Überlebenden an den Haken aufhängen.
  • None are Free – Wenn der Killer einen Überlebenden zum ersten Mal aufhängt, erhält er 1 Abzeichen. Wenn alle Generatoren repariert wurden, werden pro Abzeichen sämtliche Fenster und aufrechte Paletten für 12 / 14 / 16 Sekunden blockiert.

Die beliebte Mori-Animation, also das gezielte Ausschalten eines Überlebenden, ist ebenfalls wieder recht düster anzusehen:

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Warum ist Ken ein Killer? Ein wenig fragwürdig mag wirken, dass Ken Kaneki eigentlich der „Held“ des Anime ist – ein eher „guter“ junger Mann, der gegen sein Dasein als Ghoul ankämpft und nur wenig Leid auslösen will. In der Geschichte von Tokyo Ghoul ist es allerdings der Geschmack von Blut und Fleisch, der viele Ghoule in einen „Blutrausch“ versetzt – vermutlich wird der Entitus genau davon Gebrauch machen, um Ken Kaneki im Nebel nach seinen Wünschen zu formen.

Falls euch Tokyo Ghoul noch nichts sagt, könnt ihr den Anime auf verschiedenen Plattformen streamen, wie etwa bei Crunchyroll oder Prime Video.

Wann erscheint der neue Killer? Wer will, kann den Ghoul bereits jetzt auf dem PTB (der Test-Server von Dead by Daylight) austesten und schauen, wie er sich spielt. Wer auf die Live-Version warten will, muss sich bis zum 2. April gedulden – denn dann geht das „Tokyo Ghoul“-Kapitel auf allen Plattformen offiziell live.

Dass Dead by Daylight bereits jetzt einen neuen Killer bringt, mag für manche verwunderlich wirken. Denn eigentlich wollten die Entwickler manche Kapitel nach hinten verschieben, um die wirklich großen Probleme des Spiels zu beheben. Doch vermutlich war diese Kooperation schlicht schon genau zeitlich ausgemacht, weshalb wir ab Anfang April als Anime-Killer losziehen können.

Path of Exile 2 verrät, wann die neue Season startet, doch die Spieler sind stinksauer

Mit einem neuen Teaser-Trailer haben die Entwickler von Path of Exile 2 den Start des langersehnten Updates 0.2.0 angekündigt. Doch der Zeitpunkt, wann der Patch herauskommt, könnte für die Fans nicht schlechter gewählt sein. Sie vermuten sogar böse Absicht dahinter.

Wann startet das Update 0.2.0? Der neue Patch 0.2.0 soll am 4. April um 21:00 Uhr deutsche Sommerzeit live gehen. Die Entwickler haben dem großen Update nun auch einen Namen verpasst. Der Patch soll „Dawn of the Hunt“ heißen und bringt neben vielen Verbesserungen wohl den Speer als neue Waffe und große Neuerung ins ARPG.

Genaueres zu „Dawn of the Hunt“ erfahrt ihr am 27. März um 20:00 Uhr live auf Twitch, dort präsentieren die Entwickler das Update und stellen sich den Fragen aus der Community. Mit dem 4. April als Startdatum sind die meisten Spieler jedoch extrem unzufrieden, denn nur zwei Tage vorher bringt ein großer Konkurrent sein langersehntes Update.

Hier könnt ihr den neuen Teaser-Trailer sehen:

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Path of Exile 2 präsentiert neuen Teaser zum großen Update Dawn of the Hunt

Path of Exile 2 vs. Last Epoch

Wieso sorgt das Datum so für Ärger? Die Entwickler von Path of Exile 2 haben für den Geschmack vieler Spieler zu lange mit dem nächsten Content-Update gewartet. Jetzt gibt es mit dem 4. April endlich ein Datum, doch das ist den meisten nicht recht. Der Grund dafür ist der Start der 2. Season von Last Epoch „Tombs of the Erased“.

Last Epoch begeisterte zu Release über 260.000 Spieler (via SteamDB), bevor die Spielerzahlen dann wegen mangelnder Inhalten einbrachen. Auf die nächste Season hatten sich viele der Genre-Fans bereits seit der Ankündigung im Februar gefreut. Dass Path of Exile 2 jetzt sein Update genau 2 Tage danach veröffentlichen will, wertet die Community als direkten Angriff.

Was sagen die Spieler? In den Kommentaren auf X (ehemals Twitter) hagelt es Kritik für den Termin. Bedeutsame Gesichter aus der Community wie Twitch-Streamer Zizaran, dem mehr als 500.000 Fans folgen, schreiben auf X.com: „Ein schlechteres Datum hätte man nicht wählen können“.

wudijo, der Content Creator zu Diablo und Path of Exile, fand in seiner Reaktion auf Twitch ebenfalls klare Worte zum Datum: „Das ist offensichtlich Absicht […] Sie sind so verdammt spät dran, dass sie beschlossen haben: ‚Okay, machen wir es einfach noch später. Nur damit wir uns mit Last Epoch anlegen können‘“.

Für viele auf X.com reiht sich dieses Datum in eine Abwärtsspirale von negativen Aktionen seitens der Entwickler von Grinding Gear Games ein.

Für einige Spieler stellt sich die Situation so dar: Erst verheimlichte man, dass man die Entwickler von Path of Exile 1 zugunsten des Nachfolgers abzog, dann gab es bei beiden Spielen zu lange zu wenige Updates und nun scheint es so, als würde man gezielt versuchen, die neue Season von Last Epoch zu behindern. Wie es zuletzt um Path of Exile stand, haben wir hier genauer beleuchtet: Path of Exile leidet unter seinem Nachfolger, bekommt kaum Updates, verliert jetzt auch noch seinen wichtigsten Entwickler

YouTuber kauft beliebten AMD-Prozessor für 500 Euro auf Amazon.de, hat wenig später eine CPU in der Hand, die nur 9 Euro wert ist

Ein YouTuber bestellt sich auf Amazon in Deutschland einen beliebten Prozessor, doch am Ende erhält er eine viel günstigere und falsche CPU. Besonders ärgerlich: Er hatte direkt über Amazon bestellt und nicht über einen Drittanbieter.

Der YouTube-Kanal HardwareBusters benötigte für sein Testsystem einen neuen Prozessor. Den Ryzen 7 9800X3D bestellte er sich auf der deutschen Amazon-Seite. Die Kosten lagen bei 478,20 Euro. Doch als er das Paket öffnete, musste er feststellen, dass er einen dreisten Fake erhalten hatte. Und es ist nicht das erste Mal, dass jemand eine Fälschung von diesem Prozessor erhält.

Der Ryzen 7 9800X3D ist ein beliebtes Ziel von Betrug. Auf MeinMMO warnten wir bereits vor Betrugsversuchen rund um den Ryzen 7 9800X3D. Etliche Spieler waren bereits betroffen und nun hat es auch den YouTuber erwischt.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

YouTuber bestellte direkt über Amazon und erhielt dennoch einen Fake

Warum ist das besonders ärgerlich? Der YouTuber erklärte in einem eigenen Post auf hwbusters.com, dass er sich den Prozessor auf Amazon.de neu und ungeöffnet bestellt und direkt über Amazon bestellt hatte. In der Regel ist das die beste Voraussetzung, ein echtes und funktionierendes Produkt zu erhalten. Denn hier haben Betrüger nicht die Chance, bei einer Retoure die echte Ware gegen falsche auszutauschen.

Anstatt eines Ryzen 7 9800X3D hielt er am Ende einen AMD FX-4100 in den Händen: Die CPU ist auf eBay gebraucht rund 9 Euro wert und stammt aus dem Jahr 2011. Der YouTuber erklärte selbst, dass man den Fake sofort erkennen konnte:

Mir ist sofort der andere Heatspreader aufgefallen, die Pins (!) auf der Unterseite und der Schriftzug auf dem Heatspreader, der schon von weitem verrät, dass es sich um eine „Fälschung“ handelt!

Immerhin war der Fake wirklich schlecht gemacht: Hätte jemand den gefälschten Prozessor auf ein AM5-Mainboard gesteckt, dann hätte man das Gerät zerstören können. Denn das gefälschte Modell verfügt über ein völlig anderes Gehäuse mit Pins statt Pads, sodass dieser gar nicht gepasst hätte. Das ist dem YouTuber aber rechtzeitig aufgefallen. Ansonsten wäre ein teurer Sachschaden entstanden.

Nicht der erste Fall auf Amazon: Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass jemand auf Amazon.de einen gefälschten Ryzen 7 erwischt: So bestellte sich kürzlich ein rumänischer Spieler in Deutschland einen Ryzen 7 7800X3D, nur um eine billig gemachte Fälschung zu bekommen.

Amazon hat mittlerweile übrigens die Erstattung für den Fake veranlasst, das heißt, der YouTuber erhält sein Geld in einigen Wochen wieder. Ganz so viel Glück hatte ein anderer Nutzer mit Amazon nicht: Ein Familienvater wollte eine GPU kaufen und damit startete eine lange Diskussion mit Amazon: Gamer kauft Grafikkarte auf Amazon, bekommt Fake-Produkt – Händler verweigert Erstattung bis zur Rückgabe des „richtigen“ Artikels

Quelle(n):
  1. tomshardware.com

Spieler freuten sich auf das neue Event in Destiny 2 – Jetzt drückte wohl jemand den falschen Knopf

Spieler in Destiny 2 freuten sich bereits auf das kostenlose Event Rite of the Nine, das am 1. April 2025 starten sollte. Einige konnten die neuen Inhalte bereits jetzt erleben – das war so aber gar nicht geplant.

Um welches Event geht es? In einem Livestream am 4. März kündigte Bungie neue Inhalte für den kommenden Akt der aktuellen Episode „Ketzerei“ an. Neben einem neuen Modus mit Roguelike-Mechaniken und einem zeitlich begrenzten PvP-Modus war das kommende Event „Rite of the Nine“ eines der großen Highlights.

Vor allem Anfänger freuten sich, im Rahmen des zeitlich begrenzten Events auch mal Dungeons spielen zu können. Wir haben auf MeinMMO berichtet, wie sehr sich die sonst so strenge Destiny-Community über die Ankündigungen gefreut hat.

Das Event sollte am 1. April 2025 starten – doch stattdessen ging es jetzt in den späten Abendstunden des 11. März unserer Zeit live.

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Destiny 2: Launch-Trailer zur neuen Episode Ketzerei

Was ist da los? Wie Destiny Bulletin auf X teilte, sind die 3 Dungeons des Events – Prophezeiung, Säule der Wächterin, Geister der Tiefe – bereits spielbar. Darüber hinaus droppten auch bereits die Waffen, die mit dem Event ins Spiel kommen sollten.

Bei diesen Waffen handelt es sich zwar um Platzhalter-Versionen, doch auch ohne richtige Textur waren sie zwischenzeitlich bereits spielbar.

Rite of the Nine Twitter Screenshot

Der unfertige Look der Waffen ist jedoch auch ein Indikator dafür, dass es sich bei dem Frühstart nicht um eine geplante Überraschung für die Fans handelt, sondern dass jemand vorzeitig den großen, roten „Live“-Button gedrückt hat.

In einem Statement auf Bluesky bestätigte das Team von Destiny 2, dass es sich um einen versehentlichen Rollout gehandelt hat und kündigte an, den Zugang zu den Inhalten schnellstmöglich zu sperren. Der Content befinde sich „noch im Ofen“, man freue sich aber sehr darauf, die fertigen Versionen zu veröffentlichen.

Wenn ihr diesen Artikel lest, werdet ihr also vermutlich schon nicht mehr die Gelegenheit haben, das neue Event vorab auszutesten. Aber immerhin lassen euch die Entwickler mit einem Bug Spaß haben: Spieler wollen einen Bug in Destiny 2 unbedingt behalten, selbst Bungie sagt: „Habt eine Weile Spaß damit“

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Der Schöpfer von One Piece fragt ChatGPT, wie der Manga weitergehen soll: „Vielen Dank! Ich werde es genau so zeichnen“

Eiichiro Oda ist der Schöpfer von One Piece und lässt sich seit über 27 Jahren neue Abenteuer für die Strohhutbande einfallen. Für seinen nächsten Arc wollte der Mangaka wissen, wie ChatGPT die Story weiterspinnen würde – und die 2. Antwort gefiel ihm sogar.

Was schlug ChatGPT vor? Wie das Team von One Piece verrät, fragte Oda ChatGPT, was er die nächste Woche schreiben könne (via X). Ihm würde nichts einfallen und er hätte gerne etwas richtig Lustiges.

ChatGPT schlug daraufhin eine Story vor, in der sich Ruffy und seine Freunde dem „König der Schatten“ aus dem East Blue stellen müssen. Er ist ein extrem mächtiger Teufelsfruchtnutzer und kann seinen Schatten kontrollieren. Sein Ziel ist es, Tony Chopper zu entführen.

Ruffy und die anderen kommen nicht gegen ihn an und segeln zur Schatteninsel, um mit neuen Verbündeten gegen den König zu kämpfen. Schlussendlich schaffen sie es, Chopper zu retten. Doch Oda fand die Geschichte so langweilig, dass er nach einer neuen Idee fragt – und wurde prompt belohnt.

Den Anfang von One Piece gibt es bald wieder als Remake zu sehen:

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The One Piece – Interview mit dem Team des Remakes

Oda zeigt sich begeistert von ChatGPTs Antwort

Welche Story hat Oda gefallen? Mit seinem zweiten Vorschlag wurde ChatGPT noch wilder. Aber die Idee gefiel Oda so gut, dass er zum Schluss antwortete, er würde diese Geschichte „genau so zeichnen“:

  • Auf einem Piratenschiff, das nicht näher beschrieben wird, befinden sich Außerirdische. 
  • Sie verfolgen ein böses Raumschiff, das ihren Planeten zerstörte. Die Piraten-Crew hilft ihnen dabei, das Raumschiff zu jagen.
  • Unterwegs landen sie auf einer Insel, auf der eine böse Hexe wohnt. Sie interessiert sich für das Sternenfragment der Aliens, das eigentlich zur Wiederbelebung des zerstörten Planeten gedacht war.
  • Die Außerirdischen besiegen die Hexe, die das Sternenfragment stehlen wollte. Daraufhin nehmen sie wieder die Verfolgung auf.
  • Plötzlich reißt die Handlung bei ChatGPT ab, denn im nächsten Abschnitt helfen die Piraten, den Planeten der Aliens wieder aufzubauen.

Wie wahrscheinlich ist es, dass Oda das wirklich zeichnet? Tatsächlich gibt es in One Piece Außerirdische, weshalb die Idee gar nicht mal so abwegig wäre. Doch das wäre auch der einzige Punkt, durch den die Story von ChatGPT zu One Piece passen würde.

Bislang gibt es nämlich wenige Fantasy- und Sci-Fi-Elemente in One Piece. Stattdessen fokussiert sich die Thematik rund um Piraten und antike Mythologien. Eine Hexe und ein Raumschiff können wir uns eher weniger vorstellen.

Oda stellte die Frage zudem im Februar 2023. Zu dem Zeitpunkt befand sich der Manga gerade im Egghead-Island-Arc und wie wir wissen, folgte danach der Elban-Arc. In diesem geht es um Wikinger und die nordische Mythologie. Hexen und Aliens suchen wir hier bislang vergebens. Wir gehen deshalb davon aus, dass seine Antwort als Scherz gemeint war.

Der Mangaka könnte sich die Idee der Fantasie-Wesen noch für zukünftige Arcs aufheben. Doch da sich der Manga momentan in seinen letzten Zügen befindet, gehen wir davon aus, dass keine abgedrehte Story mehr folgen wird: Wann endet die Geschichte von One Piece?

Neues MMORPG startet auf Steam erfolgreich, weil es nur auf PvE setzt – Das soll sich bald ändern

Pantheon: Rise of the Fallen ist erfolgreich in den Early Access auf Steam gestartet, was zu großen Teilen an der oldschooligen MMORPG-Erfahrung und dem reinen PvE-Fokus liegen dürfte. Letzterer Schwerpunkt soll jedoch bald eine zusätzliche Alternative erhalten.

Was haben die Entwickler angekündigt? Im neuen Update-Post der Entwickler (via Steam) kündigt das Team von Visionary Realms an, dass man die für den Early-Access-Start erstmal zurückgehaltenen PvP-Server am 2. April 2025 live schalten möchte.

Im Folgenden erfahrt ihr, was ihr zu den PvP-Servern von Pantheon: Rise of the Fallen wissen müsst:

  • PvP ist nur auf PvP-Servern verfügbar und wird nicht auf den bestehenden PvE-Servern aktiviert.
  • Es gibt kein Klassenbalancing für PvP. Einige Klassen werden sich im PvP mächtiger fühlen als andere. Ihr entscheidet, wie und was ihr spielen wollt.
  • Dies ist ein gesetzloses Land. Es wird keinen GM-Support für umkämpfte Inhalte geben. Es liegt an euch, diese Welt zu gestalten. Ordnung oder Chaos? Die PvP-Gemeinschaften haben es in der Hand.
  • Ihr könnt nur gegen Spielercharaktere kämpfen, die sich auf eurer Charakterstufe befinden, plus-minus 5 Level.
  • PvP-Kämpfe sind ab Stufe 5 möglich.
  • Das allgemeine Inventar kann von anderen Spielern geplündert werden; ausgerüstete Ausrüstung bleibt bei eurer Leiche.
  • Der Kampfzustand zwischen Spielern endet nach 10 Sekunden, wenn sie keinen PvP-Schaden erleiden.
  • Schaden und Heilung im PvP-Kampf werden anders skaliert als im PvE-Inhalt.
  • Es gibt kein Friendly Fire zwischen Spielern der gleichen Gruppe oder Gilde.
  • Spieler, die nicht in eurer Gruppe oder Gilde sind, werden standardmäßig als Angriffsziel verwendet. Ihr könnt STRG + Linksklick drücken, um sie defensiv anzuvisieren.
  • Wenn Spieler im PvP-Kampf sterben, erhalten sie einen Stärkungszauber, der sie für 90 Sekunden immun gegen PvP-Kämpfe macht.
  • Die Wahl von Server-Shards ist auf PvP-Servern deaktiviert.

Hier der Early-Access-Trailer von Pantheon:

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Das Fantasy-MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen kommt im Early Access auf Steam

Mehr Optionen können doch nicht schaden, oder?

Was bedeutet das PvP-Update für den PvE-Fokus? Auf den ersten Blick eigentlich gar nichts, da es auf den bestehenden PvE-Servern weiterhin kein PvP geben wird. Wer sich die PvP-Hardcore-Erfahrung von Pantheon geben will, muss auf die neuen PvP-Welten ausweichen. Es ist also eine zusätzliche Option, die keine direkte Auswirkung auf PvE-Fans hat.

Auf den zweiten Blick könnte man jedoch durchaus argumentieren, dass die neuen PvP-Inhalte indirekt Auswirkungen auf die PvE-Server haben. Diese binden nämlich Entwickler-Kapazitäten, die man auch dafür hätte nutzen können, um die zahlreichen bereits vorhandenen Baustellen mit einem möglichst großen Team anzugehen.

Wie bewertet die Community die Ankündigung? Dieser Gedankengang spiegelt sich auch in den Diskussionen der Spieler wider.

  • Puzzleheaded-Plenty1 schreibt in seinem Post auf Reddit etwa: „Sie müssen aufhören zu expandieren und sich darauf konzentrieren, das zu verbessern, was sie bereits haben. Anstatt grandiosen Visionen nachzujagen, sollten sie das aktuelle Spiel polieren, optimieren und balancieren. Sie sollten den Barden einführen, die Implementierung der bereits geplanten Klassen abschließen und dafür sorgen, dass das Spiel reibungslos läuft.“
  • kajidourden sieht auch noch viel Luft nach oben (via Reddit): „Für diesen Punkt im Entwicklungszyklus ist noch zu viel unvollendet. Ich habe die Zeit, die ich damit verbracht habe, genossen, aber wenn ich ehrlich bin, sehe ich nicht, dass es jemals fertig auf den Markt kommt.“
  • BentheBruiser klagt auf Reddit: „Dieser Fokus auf PvP ist so verdammt dumm. Das Spiel lebt oder stirbt mit seinen PvE-Inhalten und seiner Fähigkeit, PvE-Fans anzulocken. Derzeit versagt es an dieser Front. Die Steam-Charts für Spieler sind letzten Monat um 25% gesunken. Diesen Monat sind sie bereits um fast 10% gesunken. PvP wird sie nicht zurückbringen.“

Wie geht’s Pantheon derzeit? Der Early-Access-Start des PvE-MMORPGs verlief richtig gut, mit „sehr positiven“ Rezensionen und Einnahmen in Höhe von fast 4 Millionen Euro. Die Zahlen sinken jedoch. Die Rezensionen der vergangenen 30 Tage waren nur noch „Ausgeglichen“, was die Gesamt-Durchschnittswertung auf „Größtenteils positiv“ (79 Prozent positive Bewertungen) gesenkt hat.

Was die Spielerzahlen auf Steam angeht, konnte man den Peak vom Early-Access-Start (6.908 gleichzeitig aktive Spieler) nicht mehr erreichen. Der 24-Stunden-Peak steht bei 3.415 gleichzeitig aktive Spieler.

Was muss ich noch zu Pantheon wissen? Als MeinMMO im Mai 2016 das erste Mal über Pantheon: Rise of the Fallen berichtete, war bereits klar, dass sich das neue Online-Rollenspiel von Branchen-Veteran Brad McQuaid (EverQuest, Vanguard: Saga of Heroes) an Fans klassischer MMO-Erfahrungen für den PC richten soll, und zwar mit einem Fokus auf PvE-Gruppenherausforderungen.

Das Team von Visionary Realms blieb dieser Maßgabe über all die Jahre treu, und das auch, als der federführende Branchen-Veteran im November 2019 verstarb, im Alter von gerade einmal 50 Jahren. Und genau dieser oldschoolige Ansatz kam anfangs bei vielen Spielern der Early-Access-Version richtig gut an. Pantheon spielt sich quasi wie ein modernes EverQuest: Ein neues, richtiges PvE-MMORPG ist auf Steam gestartet, hat 80 % positive Reviews und die Spielerzahl steigt

Monster Hunter Wilds auf Metacritic: Das sagen die Tests zum neuen Titel von Capcom

Monster Hunter Wilds ist am 28.02.2025 endlich erschienen. Auch einige Reviews gibt es mittlerweile zum Spiel und wir von MeinMMO fassen euch zusammen, wie die Wertungen auf Metacritic aussehen.

Update: Am 12.03.2025 haben wir den Artikel mit den aktuellen Zahlen von Metacritic angepasst.

Seit wann gibt es die Reviews? Monster Hunter Wilds ist am 28.02.2025 erschienen und seit dem 24.02.2025 um 16 Uhr ist das Review-Embargo für Tests und Reviews gefallen. Monster Hunter Wilds kommt dabei ziemlich gut weg. Auf Metacritic hat das Spiel auf der PS5 aktuell einen Score von 89 von 100 Punkten bei 82 Reviews (Stand: 12.03.2025 16:44 Uhr).

Neben unserer Review von MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski gibt es auch schon die Tests von GameStar und GamePro, die ihr hier findet:

Den Launch-Trailer zu Monster Hunter Wilds seht ihr hier:

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Monster Hunter Wilds zeigt im Launch-Trailer, was es zu bieten hat

Gute Wertungen für Monster Hunter Wilds

Wie haben die Kritiker auf Metacritic gewertet? Auf Metacritic hat Monster Hunter Wilds einen Score von 90/100. Der setzt sich zusammen aus:

  • PC: 40 Reviews mit einer Gesamtwertung von 88
    • 40 positive
  • PS5: 88 Reviews mit einer Gesamtwertung von 89
    • 85 positive
    • 3 gemischte
  • Xbox: 11 Reviews mit einer Gesamtwertung von 90
    • 11 positive

Was wird positiv hervorgehoben? In Monster Hunter Wilds ist die Welt wieder der Star und wird auch gelobt. Vor allem die dynamischen Änderungen wie die Wettereffekte. Auch der klassische Gameplay-Loop scheint wieder gut zu sein. Hardcore Gamer kritisieren das Pacing am Anfang des Spiels.

Gibt es auch Kritikpunkte? MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski kritisiert in ihrem Test des Teils undurchsichtige UI und dass man aktuell noch kein großes Endgame hat.

Wie gefällt euch Monster Hunter Wilds bisher? Könnt ihr den euporischen Stimmen zustimmen oder habt ihr Kritikpunkte? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Falls ihr gerade anfangt, Monster Hunter Wilds zu spielen, helfen euch vielleicht folgenden Tipps: Monster Hunter Wilds: 7 Tipps für Anfänger, die euch die Jagd erleichtern

Tiefen waren zu leicht für Heiler in WoW, darum gibt’s dicke Nerfs

Die Tiefen von World of Warcraft werden wieder schwieriger – zumindest für Heiler. Denn Brann als Tank bekommt massive Einschränkungen.

Die Tiefen haben mit Saison 2 ein großes Update bekommen, denn Brann Bronzebart kann jetzt auch als Tank fungieren. Das erlaubte es Spielerinnen und Spielern, mit einer Heil-Spezialisierung in die Tiefen vorzudringen und Erfolge zu feiern. Das funktionierte gut. Zu gut, wie Blizzard fand. Denn jetzt bekommt Brann Bronzebart richtig dicke Nerfs als Tank.

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WoW Patch 11.1: Gallywix’ Kontrolle über die Kartelle

Was wird an Brann geändert? Die Liste der Änderungen ist ziemlich lang und betrifft nahezu alle Aspekte von Tank-Brann. Sowohl sein ausgeteilter Schaden wird verringert, als auch der Schaden, den er erleidet, wird deutlich erhöht. Im Detail sind die Änderungen:

  • Elektrogeladene Geräte gewährt nun 30 % erhöhten Schaden pro Stapel (vorher 25 %).
  • Elektrogeladene Geräte stapelt sich nun nicht mehr mit der Heilung aus der DPS- oder Tank-Spezialisierung oder mit passiven Heil-Effekten.
  • Der Schadensbuff von Elektrogeladene Geräte hat jetzt eine interne Abklingzeit von 5 Sekunden auf Heilung über Zeit und passive Heilung für Heiler-Spezialisierungen.
  • Elektrogeladene Geräte stapelt sich nun bis zu 12-mal (vorher 20-mal).
  • Donnerstockbeschuss von Tank-Brann verursacht 35 % weniger Schaden.
  • Donnerstockbeschuss von Tank-Brann verursacht reduzierten Schaden, wenn es mehr als 8 Ziele gibt.
  • Elektrogeladene Pistole von Tank-Brann verursacht 35 % weniger Schaden.
  • Pistolenschuss von Tank-Brann verursacht 15 % weniger Schaden.
  • Tank-Brann erleidet 60 % mehr Schaden.
  • Die maximalen Lebenspunkte von Tank-Brann wurden um 20 % reduziert.
  • Bronzebarts Braunbär verursacht nun 80 % weniger Nahkampfschaden.
  • Das zweite Stampfen von Bronzebarts Braunbär verursacht 25 % weniger Schaden.
  • Das dritte Stampfen von Bronzebarts Braunbär verursacht 35 % weniger Schaden.
  • Das Stampfen von Bronzebarts Braunbär verursacht weniger Schaden, wenn es mehr als 8 Ziele gibt.
  • Angeklopfter Erweiterungschip gewährt nun 4 % / 6 % / 8 % / 10 % zusätzliches Leben auf den entsprechenden Rängen.
  • Angeklopfter Erweiterungschip sorgt nun dafür, dass Brann sämtliche Bedrohung verliert, wenn der Bot ihn erreicht.
  • Angeklopfter Erweiterungschip hat nun ein großes Icon für den Debuff.
  • Es wurde ein Fehler behoben, bei dem Brann Bronzebart doppelt von den Boni von Bronzebarts Braunbär (Lebenspunkte und Ausweichen) profitierte.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Brann wird künftig eure Aufmerksamkeit noch viel mehr benötigen als zuvor. Außerdem müsst ihr selbst mehr Schaden verursachen und könnt nicht „nur entspannt heilen“ – das würde wohl recht lange dauern in den Tiefen.

Was sagt Blizzard dazu? Im offiziellen WoW-Forum argumentiert Blizzard so:

Im Verlauf der ersten Tage von Saison 2 haben wir bemerkt, dass Branns Tank-Spezialisierung die beste Wahl ist, um Tiefen zu absolvieren und das mit einem großen Abstand. Während wir uns darüber freuen, einen reinen Heil-fokussierten Spielstil in den Tiefen für alle zu unterstützen, die das wollen, hat sich Branns Tank-Spezialisierung doch schlicht als zu mächtig herausgestellt, da Spieler sich einfach zurücklehnen und nur auf ihre Heilung konzentrieren konnten.

Unser Ziel ist es, dass Branns Spezialisierungen ungefähr gleichermaßen ausbalanciert sind und dass die Tiefen eine Herausforderung bieten, die einen befriedigenden Fortschritt für den gewählten Spielstil liefern.

Community spottet: „Fun Detected“

War Brann zu stark? Das kommt sehr darauf an, wen man fragt. Viele haben mit Brann als Tank extrem gute Erfahrungen gemacht. Als Heiler konnte man im Grunde im Hintergrund bleiben, ihn mit einigen Heilung-über-Zeit-Effekten versorgen und musste sich dann kaum noch um ihn kümmern, während man zugleich von den Mechaniken der Mobs verschont bleibt. In solchen Fällen waren auch Tiefen auf Stufe 8, 9, 10 oder gar 11 deutlich zu leicht.

Für andere fühlt sich Brann häufig wie ein „nasser Waschlappen“ an, der schon bei den kleinsten Problemen zusammenbricht. Das ist vor allem bei verheerenden Flächenangriffen der Fall, denen er häufig nicht eigenständig ausweicht. Das kann sogar dafür sorgen, dass Brann zu einem „One-Hit“ wird und einfach zusammenklappt.

Wie gut das alles funktioniert, liegt aber auch daran, wie hoch ihr euren Brann bereits gelevelt habt. Manche haben Brann bereits auf Stufe 70 – dann ist er extrem zäh und stark. Wer Brann allerdings nur auf Stufe 10 oder 20 hat, wird häufiger mit ihm in Probleme rennen.

Die Community scheint mit diesen krassen Änderungen auf jeden Fall nicht einverstanden zu sein und beschwert sich mit dem üblichen „Fun Detected“, wenn Blizzard eine Änderung vornimmt, die ihnen nicht gefällt. Ob Brann nach den Änderungen nun so funktioniert, wie das von den Entwicklern eigentlich vorgesehen ist, werden wir wohl im Laufe der nächsten Tage feststellen. Grundsätzlich kommt die neue Saison aber gut an – denn viele fragen sich: “Was übersehe ich? Was ist schlecht?”