Der Art Director von WoW und Overwatch ist überraschend verstorben

Am 5. April 2025 wurde der Tod von William ‚Bill‘ Petras bekannt. Ein enger Freund und langjähriger Arbeitskollegen des Verstorbenen, gab es bekannt. Petras war bei Blizzard künstlerischer Leiter von World of Warcraft und Overwatch.

Wer war Petras? Bill Petras war 8 Jahre lang, von 1997 bis 2005, der künstlerische Leiter (Art Director) von World of Warcraft bei Blizzard Entertainment und hat somit den Stil von WoW entscheidend beeinflusst. Zuvor hat Petras bei Blizzard an Starcraft gearbeitet.

Im Jahr 2005 verließ Petras Blizzard, um als Mitgründer des Entwicklerstudios Red5 an dem MMO Firefall zu arbeiten. 2010 kehrte Petras zu Blizzard zurück und war bis 2021 als künstlerischer Leiter von Overwatch und Overwatch 2 tätig.

Ehemalige Mitarbeiter trauern

Die Meldung von Petras überraschenden Tod erreichte die Öffentlichkeit über einen Linkedin-Post von Harley D. Huggins, einem langjährigen Freund und Arbeitskollegen von Petras. Beide seien seit rund 28 Jahren gute Freunde und haben in derselben Woche bei Blizzard angefangen. Huggins schreibt:

Ich werde unsere regelmäßigen, langen, ausschweifenden Gespräche über das Leben, Spieleentwicklung, Spiele, Kunst, Comics, Spielzeug, Monsterfilme und Conan vermissen. Er wird mir und allen, die ihn kannten, sehr fehlen.“

Viele weitere ehemalige Mitarbeiter von Petras trauern um ihren einstigen Kollegen. Petras ehemaliger Weggefährte bei Blizzard, James Waugh, findet emotionale Worte:

Der Verlust von William Petras bricht mir das Herz. Billy war jemand, mit dem ich während des Übergangs von Titan zu Overwatch eng zusammengearbeitet habe, und er war ein wichtiger Partner bei den Kurzfilmen und Comics und dem Aufbau der Welt und all diesen Dingen. Er war unglaublich. Freundlich. Großherzig und aufrichtig. Er war die Art von Person, die sofort Vertrauen aufbaute, und man wusste, dass er sich wirklich kümmerte. […]. Die Branche hat einen ihrer Meister verloren, und die Welt hat einen großen Menschen verloren.“ – via LinkedIn

Mit dem Tod von Petras hat die Welt des Gamings einen Menschen verloren, der entscheidenden Anteil an dem wohl wichtigsten MMORPG der Geschichte hat. Ein Spiel, das selbst über eine lange Geschichte verfügt: Die Story von World of Warcraft bis heute – die ganze Lore zusammengefasst

„Ich geh’ lieber zur Arbeit, als das zu spielen“ – Path of Exile 2 macht keinen Spaß mehr, meckern Fans

In Path of Exile 2 ging am 4. April die neue Saison los. Diese erntet nun scharfe Kritik von den Spielern. Das Spiel mache keinen Spaß mehr. Ein Spieler sagt sogar: Er gehen lieber arbeiten als zu zocken.

Was kritisieren die Spieler? Path of Exile 2 hat mit der neuen Season „Dawn of the Hunt“ zahlreiche Skills und Items generft. In den Patch Notes wird deutlich: Die stärksten Builds wurden alle zerstört. Das kritisiert ein Teil der Community jetzt.

Nach den Nerfs fühle sich das Kampfsystem nicht mehr gut, nicht mehr spaßig an und die neu hinzugefügten oder verlängerten Cooldowns helfen nicht. Und ohne die mächtigen Builds ist das Spiel einigen Spielern zu schwierig.

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Path of Exile 2 präsentiert Gameplay-Trailer mit der neuen Jägerin-Klasse

„Es ist, als hätten sie vergessen, was ein Spieß spaßig macht“

Was genau sagen die Spieler zu den Nerfs? Ein Spieler ist so enttäuscht, er habe sogar den Urlaub gestrichen, den er sich für das Update genommen hat, erklärt er auf Reddit:

„Ich wollte mir eigentlich ein oder zwei Tage freinehmen, um das Spiel zu spielen. Aber ich habe meinen Urlaub gestrichen, den ich eingereicht hatte. Ich geh lieber zur Arbeit, als das Spiel zu spielen. […] Path of Exile sollte aufregende Fähigkeiten haben, die sich großartig anfühlen, wenn man sie benutzt. Die Kämpfe sollen sich gut anfühlen. Das hier fühlt sich nicht gut an. Überhaupt nicht. Jeder einzelne Nerf, den ihr gemacht habt, muss rückgängig gemacht werden.“

Der Post erhielt innerhalb eines Tages über 7.000 Upvotes und mehr als 1.400 Kommentare. Viele Spieler pflichten ihm bei. Einer kommentiert: „Es ist, als hätten sie vergessen, was ein Spieß spaßig macht.“

Ein anderer sagt: „Jonathan [Anm. d. Red.: Jonathan Rogers, Game-Director von PoE 2] sagte, er wolle, dass Kämpfe Spaß machen, aber ich sehe einfach nicht, wie irgendetwas davon wirklich Spaß machen soll. Null Schaden, die Gebiete sind viel zu groß, die Bewegungsgeschwindigkeit ist viel zu niedrig.“

Die Meinung vieler Fans ist: „Ihr habt es echt vermasselt.“

Entwickler reagieren auf Kritik

Das ist der neueste Stand: Auf Steam musste Path of Exile seit dem Update am 4. April viele verärgerte Bewertungen einstecken. 64 % aller Reviews seit dem Start der neuen Season sind negativ.

Die Entwickler reagierten auf einen Teil der Kritik und verringerten die Lebenspunkte zahlreicher Gegner. Das soll dabei helfen, die jeweiligen Monster trotz der vielen Damage-Nerfs leichter zu besiegen.

Die aktuelle Situation von Path of Exile 2 erinnert stark an die Entwicklungen des Koop-Shooters Helldivers 2. Der stand nach einem beeindruckenden Release heftig in der Kritik der Spieler, nachdem in mehreren die beliebtesten Waffen der Spieler generft wurden. Die Community meckerte, die Entwicklern würden den Spaß aus dem Spiel patchen und diese reagierten mit einem aufwendigen Plan, um das Spiel zu retten: Chef von Helldivers 2 verspricht das Spiel innerhalb von 60 Tagen zu reparieren

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Entwickler fragt auf reddit, ob er sich mit doofem Namen sein Game verdirbt, hat jetzt riesigen Hit auf Steam

Im Dezember 2024 fragte ein junger Entwickler in einem Forum auf reddit, ob er sich mit seinem abstrakten Namen vielleicht die Erfolgschance verbaue. Denn der Name seines Games spielt auf einen Ausdruck aus dem US-Recht an. Heute weiß man: nein. Denn Schedule 1 wurde ein gewaltiger Hit auf Steam.

Das war die Frage: Am 12. Dezember 2024 fragte der Entwickler Tyler von „Tyler’s Video Game Studio“ im reddit GameDev:

Ich sorge mich ein bisschen, dass der Name „Schedule 1“ zu nischig und vage ist und mein Publikum zu stark begrenzt. Die meisten Spiele, die ähnlich sind, haben „Drogen“ oder „Narco“ im Titel. Ich überlege mir, den Namen zu ändern.

Er sei sehr dankbar für Feedback.

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Schedule I zeigt im Trailer, wie die Simulation von kriminellen Leben aussieht

Wie wichtig ist ein Name für den Erfolg eines Games auf Steam?

Wie waren die Antworten? Die Frage des Entwicklers wurde auf reddit rege diskutiert. Die Antworten waren freundlich, aber nicht so richtig schlüssig:

Die Antwort mit den meisten Upvotes war: Er denke hier zu viel nach. Der Titel sei nicht so wichtig, der tauche in Trailern auch erst am Schluss auf.

Ein anderer sagt: Richtig schlechte Namen könnten Spielen schon schaden, gerade sehr lange Namen seien schwierig.

Ein anderer sagt: Er möge den Namen „Schedule I“, er wisse zwar gar nicht, was das heißt, aber als er Bilder dazu sah, konnte er Name und Spiel gleich miteinander in Verbindung bringen

Ein vierter reddit-Nutzer riet dem Entwickler ausdrücklich, sowas wie „Drug Dealer Simulator“ zu meiden. Da komme ihm das Gähnen. Vor allem die Bilder seines Spiels seien gut. Er werde damit schon Erfolg haben.

Was heißt „Schedule 1“ überhaupt?

Woher kommt der Name denn? „Schedule 1“ ist ein Name aus dem US-Recht. Die Drogenbehörde DEA stuft unter „Schedule 1“ alle Drogen ein, die das höchste Potenzial für Missbrauch haben, also sozusagen Drogen der höchsten Gefährdungsstufe.

Insgesamt gibt es 5 verschiedene Gefährdungsstufen.

Einer der Nutzer von reddit warnte den australischen Entwickler daher, den Namen zu nehmen. Der sei doch sehr „US-spezifisch.“

Ein anderer antworte darauf spöttisch, dass „Grand Theft Auto – GTA“ sich auch auf ein US-Gesetz beziehe.

Der Entwickler aber sagte, das stimme schon. Der Name sei US-zentrisch, aber er hoffe, es könne klappen, wenn der Name etabliert sei.

Entwickler hat großen Erfolg mit seinem Spiel auf Steam

So lief es dann wirklich: Schedule 1 ist der Hit des Monats auf Steam und hatte in der Spitze 414.000 Spieler. Die tatsächliche Zahl der Spieler könnte sogar noch viel höher sein. Man munkelt, es gibt da einige Raubkopien: Ein 63 Jahre altes Spiel hat 138.000 Spieler auf Steam, weil Piraten ein angesagtes Spiel klauen

Angestellte von Microsoft sprengt große Feier mit Bill Gates, wird rausgeworfen

Microsoft wird 50 Jahre alt und hat den Jahrestag der Firmengründung in einem Event in Redmond, Washington, gefeiert. Doch eine Mitarbeiterin der Firma, Ibtihal Aboussand, sprengte die Feier mit einem politischen Protest und wurde vom Event entfernt. Sie warf Microsoft vor, Blut an den Händen zu haben.

Das war die Situation: Der Chef von Microsoft AI, Mustafa Suleyman, hielt gerade eine Präsentation über die Langzeitvision von „Copilot“, der künstlichen Intelligenz von Microsoft.

Bei der Veranstaltung im Hauptquartier von Microsoft in Redmond, Washington, waren auch Bill Gates und Steve Ballmer im Publikum.

Eine Angestellte ging auf Suleyman zu und rief: „Mustafa, Schande über dich.“ Sie wurde aus dem Gebäude begleitet.

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Warum tragen Tech-Milliardäre wie Mark Zuckerberg immer wieder die gleiche Kleidung?

Angestellte protestiert und wird vom Event entfernt

Das war der Protest der Angestellten: Die Angestellte rief zu dem CEO der KI-Abteilung:

Du behauptest, ihr nutzt KI für gute Sachen, aber Microsoft verkauft KI-Waffen an die israelische Armee. 50.000 Menschen sind gestorben und Microsoft ermöglicht den Genozid in unserem Land.

Suleyman sagte von der Bühne: „Ich danke Ihnen für den Protest, ich höre Sie.“

Während die Angestellte aus dem Saal gedrängt wurde, rief sie, Suleyman und alle bei Microsoft hätten Blut an ihren Händen. Sie warf einen Schal auf die Bühne, der als unterstützendes Symbol für die Menschen im Gaza-Streifen dient.

Noch während sie hinausbegleitet wurde, rief sie: Wie könnt ihr es wagen, hier zu feiern, wenn Microsoft Kinder tötet?

Suleyman stand sichtbar berührt auf der Bühne, schaute auf den Boden und sagte wiederholt, man könne sie hören.

Hier könnt ihr sehen, wie sich die Situation entfaltet:

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Mitarbeiterin sah keine andere Möglichkeit, ihren Protest zu formulieren

Wer ist die Frau? Es ist eine Angestellte von Microsoft, Ibithal Aboussad. Wie The Verge aus Quellen erfahren hat, hatte sich die Angestellte nach dem Event in einer E-Mail an „hunderte oder tausende“ von Angestellten bei Microsoft gewandt.

Sie arbeite seit dreieinhalb Jahren bei Microsoft als Software Engineer an der KI und habe sich zu dem Protest entschlossen, als sie erfahren hat, dass ihre Firma den Völkermord an ihrem Volk unterstütze.

Die Mitarbeiterin schreibt, Microsoft habe allen Widerspruch ihrer Kollegen unterdrückt, es gab für sie keinen anderen Weg, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen, als den öffentlichen Protest.

Sie schreibt, anfänglich war sie froh, dass sie bei Microsoft an der KI arbeiten konnte. Sie wurde aber nicht darüber informiert, dass Microsoft ihre Arbeit ans israelische Militär verkaufen würde, mit der Intention, Journalisten, Ärzte, Hilfskräfte und ganze Familien auszuspionieren und zu ermorden. Wenn sie gewusst hätte, dass ihre Arbeit dazu genutzt werden würde, um Palästinenser besser zu Zielen zu machen, wäre sie der Firma nicht beigetreten. Sie habe nicht dafür unterschrieben, Code zu programmieren, der gegen Menschenrechte verstoße.

Das sagt Microsoft: In einem Statement zu PC Gamer heißt es von Microsoft:

Wir bieten viele Möglichkeiten, um allen Stimmen Gehör zu verschaffen. Wichtig ist, dass dies auf eine Art und Weise geschieht, die keine Geschäftsunterbrechung verursacht. Sollte dies der Fall sein, bitten wir die Teilnehmer, ihren Standort zu wechseln. Wir verpflichten uns, unsere Geschäftspraktiken nach den höchsten Standards zu gestalten.

Alle reden nur über die Schenkel der neuen Heldin bei Marvel Rivals

Der Third-Person-Shooter Marvel Rivals (PC, PS5, Xbox) ist eines der erfolgreichsten neueren Games auf Steam. Der Hero-Shooter inszeniert Helden aus dem Superhelden-Universum von Marvel. Im Vergleich zu früheren Hero-Shootern wie Overwatch hat Marvel Rivals mit bereits 37 spielbaren Helden eine breite Auswahl an Charakteren, die Nummer 38 sorgt jetzt für besonders viel Aufmerksamkeit. Am 11. April kommt mit Season 2 die neue Spielfigur Emma Frost zu Marvel Rivals.

Das ist die neue Heldin: Zu Marvel Rivals 2 kommt mit Season die Figur Emma Frost, bekannt als White Queen.

In den Comics und Filmen ist Emma Frost meist eine Gegnerin der X-Men, die zum Hellfire Club gehört. Schon in den Comics ist sie betont sexualisiert, trägt ein weißes Korsett, das viel Haut zeigt, und nutzt ihre Wirkung auf Männer zu ihrem Vorteil.

Sie ist eine mächtige Telepathin, eine fähige Nahkämpferin und kann sich selbst in eine nahezu unverwundbare Diamantendform verwandeln.

Die Idee zur Figur Emma Frost stammt aus der britische Serie „Mit Schirm, Charme und Melone“: Diane Rigg, die in der Serie die Agentin Emma Peel spielte, gilt als weltweites Sexsymbol der 60er-Jahre.
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Marvel Rivals präsentiert seine zweite Season im actionreichen Trailer

Fans sind begeistert von den Oberschenkeln der Emma Frost

So tritt sie in Marvel Rivals auf: In Marvel Rivals wird Emma Frost als Vanguard, als Tank, gespielt werden. Sie kommt als 38. Figur zu Marvel Rivals mit Season 2, später in der Season 2 wird Ultron als spielbare Figur ins Spiel kommen.

Die Diskussion um Emma Frost dreht sich aber vor allem um ihr Charakter-Design, weniger um ihre Fertigkeiten.

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Das ist der Standard-Skin von Emma Frost. Im Titelbild seht ihr den Revolution-X-Skin.

Im Film X-Men: First Class (2011) wurde Emma Frost von January Jones gespielt. Im Vergleich zur Schauspielerin hat man die Figur im Videospiel weiter sexualisiert und sie, wie viele Fans bemerken, „thicc“, also praller gemacht. Vor allem ihre Oberschenkel lösen eine Menge von Kommentaren aus:

  • „Sie verändert als Powercreep die Balance des ganzen Universums im Bein-Bereich.“
  • „Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich sie spielen will oder ob ich möchte, dass mich eine gegnerische Emma Frost zwischen ihren Schenkeln zermalmt.“
  • „Ich habe das Gefühl, ich kann einfach ihre Schenkel nutzen, um zu gewinnen, und brauche nicht mehr ihre Diamant-Form.“

Wird das auch kritisch diskutiert? Die einzige Kritik ist, dass Marvel Rivals mittlerweile 3 Heldinnen hat, die blond sind und deren Farbschemata auf Blau und Weiß setzen.

Neben Emma Frost sind auch Dagger und die Unsichtbare Frau, Sue Storm, so gestaltet. Man befürchtet Verwechslungsgefahr. Gleichzeitig glaubt man auch, dass die Designer ähnliche Vorlieben bei Frauen haben.

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Das steckt dahinter: Diese Tendenz, weibliche Figuren in Hero-Shootern zu sexualisieren, gab es sogar bei Overwatch 2016 stark, wobei Blizzard das Spiel als besonders familienfreundlich geplant hat und eigentlich so nicht wollte. Doch Fans fantasierten über die Heldinnen und Helden aus Overwatch und erschufen Fan-Fiction. Bei Marvel Rivals hingegen scheint die Sexualisierung der Figuren voll geplant zu sein und der Fan-Service erreicht mit Emma Frost ein neues Level: Overwatch: Sex – Von Pornos, Waifus und Penis-Controllern

Quelle(n):
  1. pc gamer

Star Citizen verzichtet auf die große Show, bei der sie Geld sammeln, konzentriert sich auf Release

2025 wird es bei Star Citizen keine CitizenCon in der Form geben, wie Fans sie gewohnt sind, sondern ein digitales Event am 11. Oktober. Die Entwickler sagen, man wolle sich auf die Arbeit an Squadron 42 konzentrieren, das 2026 endlich seinen Release haben soll.

Das sagt CIG: In einem Forenpost am 4. April sagt ein Mitarbeiter von CIG (via rsi):

2025 findet keine traditionelle CitizenCon statt, sondern eine eintägige „CitizenCon Direct“, ein spezieller Showcase, der Spieler etwas zeigt, auf das sie sich freuen können.

Man wirbt für das Event mit „Enthüllungen, aufregenden Überraschungen“ und deutet „Bar Citizen“-Events an, Watch-Parties für Fans.

Als Begründung für die Umstellung sagt CIG, man wolle das Momentum der Entwicklung beibehalten und sich darauf konzentrieren, bedeutsame Updates und Verbesserungen zu liefern.

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Star Citizen: Das neue Großkampfschiff Polaris im Trailer

Spieler von Star Citizen reagieren verhalten auf Ankündigung

So wird das diskutiert: Unter dem Forenpost direkt sind einige Leute, die zynisch auf die Ankündigung reagieren, weil sie sich ohnehin einen reinen Fokus auf einen baldigen Release wünschen. Es heißt dann:

„Sagt doch bitte alle CitizenCons ab, bis 1.0 erscheint“

„Hoffentlich ist jetzt wenigstens die Ausrede weg, dass sie nicht am Spiel arbeiten können, weil alle an der CitizenCon arbeiten“

Einige sagen auch: Noch besser sei es, so ein Event in Star Citizen selbst abzuhalten und das Spiel bis dahin so stabil zu bekommen, dass die Server es aushalten. Das sei jetzt letztlich, das “ultimative Ziel” – aber den Leuten wird entgegengehalten, Star Citizen könne so viele Spieler im Moment nicht annähernd stemmen.

Es gibt aber auch Leute, die sagen: Die Umstellung auf ein digitales Event werde nichts ändern. Die Entwickler werden trotzdem die Arbeit am Spiel vernachlässigen und dann eben an der DigitalCon arbeiten.

Entscheidung für „saubere Show“

Darum ist das wichtig: Die „CitizenCon“ ist das Event bei Star Citizen, das am meisten Geld für das Crowdfunding einspielt. Hier werden neue Schiffe gezeigt, die Unterstützer dann für zum Teil sehr hohe Geldsummen kaufen:

  • Es ist für die Entwicklung ein wichtiger Faktor, um das riesige Projekt finanziell über Wasser zu halten.
  • Gleichzeitig zieht es Ressourcen von der Entwicklung ab, die sich dadurch weiter verzögert.

Bei solchen „Live“-Events geht häufig etwas schief. 2024 crashte bei der Präsentation der PC. Das wirft gerade bei einer Technik-fokussierten Firma ein schlechtes Licht auf so ein Projekt.

Wenn man so ein Event digital veranstaltet, kann man die Präsentation garantiert sauber gestalten und planvoller agieren.

Das muss jetzt aber nicht unbedingt heißen, dass die Entwickler weniger Zeit mit dem „digitalen Event“ verbringen, wenn das lange vorbereitet wird, als mit einem Live-Event. Die Aussage „Wir konzentrieren uns auf den Release“ ist in jedem Fall die Begründung, von der Star Citizen weiß, dass die Fans und Unterstützer es hören möchten.

Sicher haben sich die Entwickler die Entscheidung für ein digitales Event gut überlegt. Es ist die Entscheidung für einen „geordneten, planvollen Ablauf“, in dem Star Citizen im besten Licht dasteht. Ob das wirklich weniger Ressourcen von der Entwicklung abzieht, ist nicht klar. Star Citizen zeigt Gameplay auf großer Bühne, doch mittendrin stürzt die Demo ab und das Publikum applaudiert

Spinoff zu Blue Protocol fängt sich bei Test viel Kritik ein, Entwickler versprechen verbesserte PC-Version

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf eine historische Premiere in Tibia, viele Oster-Events, neue Updates und informative Roadmaps.

Die Highlights der Woche:

  • Für Throne and Liberty ist am 3. April 2025 Patch 2.4.0 live gegangen. Neu sind ein System zur Verwaltung der Runen, außerdem gab es Anpassungen der Beute von Gilden und Zerwürfnisstein-Bossen. Alle Details findet ihr in den deutschen Patch Notes auf playthroneandliberty.com. Nicht verpassen: Am 6. April kommt es zur nächsten Burg-Belagerung (via X).
  • Am 4. April 2025 ist das nächste Kapitel der dritten Phase von WoW Classic auf den Anniversary-Servern gestartet. Ihr könnt euch jetzt ins Arathibecken stürzen und Schlachtfeldfeiertage zelebrieren (via worldofwarcraft.blizzard.com).
  • Außerdem haben sich am 4. April die Tore der Arena World Championship von WoW geöffnet (via worldofwarcraft.blizzard.com).

Was ist sonst noch passiert? Wusstet ihr, dass das MMORPG Tibia seit Release im Januar 1997 nicht einmal eine neue Klasse erhalten hat? Genau das wird sich am 8. April 2025 ändern. Denn dann landet mit dem Monk die fünfte sogenannte Vocation auf den Liveservern. Mehr Infos zum Mönch findet ihr auf tibia.com. Den ersten Gameplay-Trailer findet ihr im Folgenden.

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Tibia: Teaser-Trailer zeigt Gameplay der neuen Monk-Klasse

Der Ostern steht vor der Tür

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Black Desert: Infografik zum 9. Jubiläum
Infografik zum 9. Jubiläum von Black Desert.

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Einer der Leads aus dem Team von Herr der Ringe Online hat sich an die Community gewandt, um die Pläne für die kommenden Inhalte des MMORPGs vorzustellen. Es gibt Infos zu den Updates 44 und 45 sowie zur nächsten Erweiterung.
  • Am 16. April 2025 erscheint Albion Online erstmals über den Epic Games Store. Eine ausführliche FAQ findet ihr auf epicgames.com.
  • Für Dungeons & Dragons Online ist am 2. April 2025 das Update 73 erschienen. Mit dabei: frische Quests rund um die Tavern Tales. Die offiziellen Patch Notes findet ihr auf ddo.com.
  • Für EverQuest (via everquest.com) und EverQuest 2 (via everquest2.com) gab’s Anfang April jeweils einen eigenen Brief an die Community vom Head of Studio Jenn Chan. Der Chef-Entwickler blickte auf die vergangenen Monate zurück und gab einen Ausblick auf kommende Updates.
  • In Schreiblaune war auch der Executive Producer von Star Wars: The Old Republic. Der blickte auf swtor.com auf das erste Quartal zurück und kündigte an, dass es Anfang Mai einen Livestream zu Update 7.7 geben wird.
  • Die Entwickler von DC Universe Online haben am 2. April 2025 einen neuen 64-Bit-Server für die PC-Version des MMORPGs bereitgestellt (via facebook.com).
  • Am 28. März 2025 ist auf Steam das MMORPG PlayM2M in den Early Access gestartet. Die Rezensionen stehen aktuell bei nur 40 Prozent positiv. Spart euch also den Download.
  • Guild Wars wird 20 Jahre alt und startet am 15. April 2025 die zugehörigen Feierlichkeiten (via xcancel.com).

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Falls ihr einen launigen, aber informativen Rundumschlag zum Thema Online-Rollenspiele sucht, schaut unbedingt hier vorbei: Report, Kolumnen, Talks und die Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten – das war die Themenwoche von MeinMMO

Die Nintendo Switch 2 hat mich verloren, dabei bin ich seit 38 Jahren Nintendo-Fan

MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz ist nicht nur MMORPG-Enthusiast, er zockt seit knapp 38 Jahren Games aller Couleur. Mit Nintendo fing damals alles an. Entsprechend groß war die Vorfreude auf die Nintendo Switch 2. Doch die ist Geschichte.

Meine Liebe zum Gaming entstand vor knapp 38 Jahren, als mir mein guter Kumpel Andi stolz sein neues Nintendo Entertainment System präsentierte. Er legte das Modul von Super Mario Bros. ein und es war um mich geschehen. Wir spielten das Hüpf-Abenteuer über Wochen hoch und runter. Was war das eine Gaudi!

Selbst heute noch legt sich ein warmer, nostalgischer Schleier der Zufriedenheit um mein Herz, wenn ich eines der Mario-Musikthemen aus dem ersten Teil höre. Gleiches gilt für die Soundtracks von Tetris oder The Legend of Zelda. Nintendo World Cup, Duck Tales, Metroid … was war das eine tolle Konsole für den Erstkontakt.

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Die Nintendo präsentiert die Switch 2 im Übersichtstrailer und zeigt den Vergleich zum Vorgänger

Mit dem SNES intensivierte sich dann noch meine Beziehung zu Nintendo. Ein Zelda: A Link to the Past gehört für mich bis heute ganz klar zu den besten Spielen aller Zeiten. Zudem entdeckte ich auf dem Nachfolger vom NES meine Liebe zu japanischen (Action-)Rollenspielen. Secret of Mana, Terranigma, Illusion of Time, Secret of Evermore … ich hab sie fast alle gespielt.

Bis heute Nintendo im Herzen

Diese Verbundenheit zu den Nintendo-Konsolen hat sich bis heute gehalten. Zwar zocke ich heute auf PC und PlayStation 5 deutlich mehr, doch hab’ ich auch mit der Switch viele tolle Stunden verbracht. Oft mit den Jungs oder meiner Frau, etwa in Mario Kart 8, Super Mario Bros. Wonder, Mario Party oder Super Smash Bros. Ultimate. Ab und an aber auch allein mit Xenoblade Chronicles 3 oder dem Super Mario RPG.

Entsprechend gespannt war ich auf die Details zur Switch 2. Und ja, ich gebe es zu: Wenn ich die Trailer von Mario Kart World sehe oder an das neue Metroid denke, dann springen bestimmte Synapsen in meinem Hirn an, die richtig Bock auf die neue Generation der Nintendo-Spiele haben.

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Nintendo Switch 2 wird dank neuer Feature socialiger

Neue Preis-Politik killt jede Vorfreude

Seit dieser Woche hat sich meine Vorfreude jedoch in Luft aufgelöst. 469,99 Euro für die günstige Version der Nintendo Switch 2. Dazu geschmeidige 90 Euro für die physische Version von Mario Kart World. Das macht 560 Euro für das Minimalpaket. Weitere Spiele, Speicherkarte und zusätzliche Controller sind da noch gar nicht drin (man wäre schnell bei fast 800 Euro).

Ganz ehrlich: In einer Zeit, in der alles teurer wird und immer weniger Geld vom Gehalt übrigbleibt, ist mir das ein viel zu hoher Preis für eine Konsole, die zwar mit ziemlicher Sicherheit tolle, weil spaßige Spiele für die ganze Familie bekommen, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aber bereits technisch angestaubt sein wird. Und die hinter PC und PS5 weiterhin nur Platz 3 einnehmen dürfte.

Und selbst in den Familien aus meinem Umfeld, die nicht zig Games-Plattformen zu Hause stehen haben, sehe ich kaum potenzielle Käufer der Switch 2. Der Standard ist dort eher, dass man sich für kleines Geld eine gebrauchte PlayStation (oft sogar eher eine PS4 als PS5) oder Switch ins Wohnzimmer stellt, um ein bisschen mit den Kids daddeln zu können.

Der Preis der Switch 2 ist meilenweit von dem weg, was sie sich für so etwas leisten können oder wollen. Für mich persönlich steht auf jeden Fall fest, dass ich bei der Switch 2 – anders als noch bei der Nintendo Switch – sicherlich nicht zu den Erstkäufern gehören werde.

Je nachdem wie Preisstabil die Konsole bleibt, könnte meine Switch für lange Zeit sogar die letzte Nintendo-Konsole sein, die ich gekauft habe. Der kleine Karsten von 1987 blickt bei dieser Erkenntnis sehr traurig auf die Zukunft. Dass nicht nur ich enttäuscht bin, zeigt die folgende News: Vorstellung der Switch 2 ist das größte Event auf Twitch 2025, doch Nintendo hat sicher auf eine andere Reaktion gehofft

Dark Souls startete einen Trend, der mir heute auf die Nerven geht

Eines der einflussreichsten Spiele aller Zeiten ist wohl Dark Souls. Nach Demon’s Souls war Dark Souls nicht nur der Start einer erfolgreichen Reihe für From Software, sondern auch der Start eines neuen Sub-Genres. Heutzutage dominieren sie das Action-Genre, doch MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes geht das mittlerweile auf die Nerven.

Dark Souls hatte einen großen Einfluss auf die Spielebranche. Es war zwar nicht das erste Spiel dieser Art, immerhin kam von From Software 2009 sogar mit Demon’s Souls der geistige Vorgänger raus. Doch Dark Souls war anders. Mit seiner skrupellosen, aber schön designten Welt, seinem langsamen, wuchtigen Gameplay und der kryptischen Story schlug das Spiel im Gaming ein wie eine Bombe.

From Software selbst veröffentlichte 2 Fortsetzungen und mit Elden Ring und Bloodborne zwei Titel, die in eine ähnliche Kerbe schlagen.

Doch auch abseits von From Software merkte man den Einfluss des Spiels. Es entstand das Soulslike-Subgenre. Spiele wie The Surge, Mortal Shell, oder zuletzt The First Berzerker: Khazan setzen auf ein ähnliches Spielprinzip.

Fast wöchentlich erscheint ein neues Soulslike, und mir geht das mittlerweile auf die Nerven, denn ein anderes Action-Genre wurde damit in die zweite Reihe gedrängt.

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The First Berserker: Khazan – Das düstere Opening Cinematic des Action-RPGs

Das verdrängte Action-Genre

Vor den Soulslikes gab es die sogenannten Character-Action-Games. Spiele wie die Devil May Cry-Reihe setzen vor allem auf 2 Aspekte: Style und Kombos. Mit mehreren Waffen, die man meistens schnell wechseln kann, schleudert man Gegner in die Luft und versucht so stylische Kombos wie möglich zu machen. Die besten Vertreter davon sind wahrscheinlich Bayonetta, das 2022 noch Teil 3 bekommen hat und eben Devil May Cry, das mit dem 5. Teil 2019 einen neuen Release hatte.

Ich wünsche mir mehr von diesen Titeln.

Zur PS2-Zeit wurde das Spielprinzip von Devil May Cry auch von anderen Studios benutzt. Allen voran vor allem God of War. Die griechische Saga von Kratos unterschied sich nicht nur im Charakter der Hauptfigur, sondern auch vom Gameplay. Es war weniger wuchtig, dafür schneller und deutlich mehr auf Kombos basiert.

Selbst Lizenzspiele setzten auf das Spielprinzip. Wer hätte gedacht, dass Nightmare Before Christmas ein gutes Character-Action-Game abgeben würde, aber 2004 wurde man mit Oogie’s Revenge überrascht.

Diese Spiele belohnten einen für lange und kreative Kombos.

Soulslikes leben von interessanten Waffen, aber die Kombinationen fehlen. Man spielt nicht, um die Waffen zu meistern, sondern die Bosse und Gegner. Das ist eine andere Faszination.

Wie man sich mit Kombos austoben kann, seht ihr in diesem Video von Devil May Cry 5:

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Dieses Genre verfolgte einen anderen Ansatz als die Soulslikes. Viele der Devil May Cry-Klone waren deutlich kürzer als die heutigen Soulslikes. Das lag vor allem daran, dass sie darauf basieren, öfter durchgespielt zu werden. Es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade und unzählige Kombo-Möglichkeiten. Dabei erinnert es an die andere Capcom-Reihe: Resident Evil. Der Fokus liegt auf dem Gameplay und der Wiederspielbarkeit.

Die Soulslikes haben dieses Action-Genre aus dem Rampenlicht verdrängt. Ich mag Soulslikes sehr, Lies of P ist fantastisch und auch The First Berzerker: Khazan hat mein Interesse geweckt, nachdem es so gut ankommt.

Doch selbst Spiele, die eigentlich keine Soulslikes sind, setzen auf das langsamere Souls-Gameplay. Ich hätte gerne wieder ein verspielteres God of War und so sehr ich die Jedi-Spiele von Respawn mag, so sehr fehlt mir da der Wahnsinn.

Alles muss ein Soulslike sein und das ist wirklich schade. Ein Remake von 2025 zeigte mir zuletzt, wie viel Spaß man auch abseits davon haben kann.

Ninja Gaiden 2 Black hat mir gezeigt, dass es früher manchmal wirklich besser war

Mit Ninja Gaiden 2 Black erschien Anfang des Jahres ein Remake eines Action-Klassikers. Mit dem Ninja Ryu Hayabusa muss man sich durch lineare Level voller Dämonen schnetzeln. Und ganz ehrlich: Es ist lange her, dass ich so einen Spaß mit einem Action-Spiel hatte.

Es spielt sich schnell, aber nie unübersichtlich. Die Kombos funktionieren gut und als Spieler kann man mit den verschiedenen Gegnertypen experimentieren. Wer wollte nicht schon immer einen Gegner hochschleudern, um ihn dann zu greifen und mit dem Kopf auf dem Boden landen zu lassen.

Ähnlich wie Souls-Titel ist Ninja Gaiden 2 Black auch sehr knackig. Auf den höheren Schwierigkeitsgraden muss man die Kombos und das Handling der vielen Tools beherrschen, um eine Chance zu haben. Wenn man das aber schafft, gibt es wenig befriedigendere Spiele.

Ein anderer, sehr persönlicher Punkt ist die Story. Die ist in Ninja Gaiden 2 Black nämlich großer Quatsch und besser geht es nicht.

Viele Soulslikes wollen mysteriös und kryptisch sein, doch leider funktioniert das nicht immer

Devil May Cry, God of War oder auch Bayonetta hatten in der Vergangenheit oft eine alberne Story, die so edgy ist, dass man vor allem mein 14-jähriges Ich, das sich gerne Anime-AMVs mit Rockmusik auf YouTube angeschaut hat, damit anspricht. Das ist aber furchtbar unterhaltsam.

Es entstehen Zwischensequenzen, die so absurd sind, dass nicht mal die Fast-and-Furious-Reihe damit mithalten kann. Durch die Kürze der Spiele wurde das auch nie nervig.

Soulslikes orientieren sich oft an der Lore von Dark Souls. Eine kryptische Welt und Story, die man nur erleben kann, wenn man über den Tellerrand hinausschaut. In Dark Souls, Bloodborne oder Lies of P funktioniert das super, einige Spiele verheben sich dabei aber.

Das Problem an einer solchen Story-Struktur ist, dass die angedeuteten Inhalte zu öde sind. Oft versucht man eine gewisse Wichtigkeit innerhalb der Welt zu kreieren, die gerne mal nervt. Spiele wie Stellar Blade sind zwar vom Gameplay wirklich cool, doch die Story hat bei mir gar nicht funktioniert.

Das sorgt gerne mal dafür, dass man alles ignoriert, um sich nur dem Gameplay zu widmen.

Sollte es weniger Soulslikes geben? Ja und Nein. Es kann schon sein, dass der Markt damit übersättigt ist und viele Genre-Vertreter irgendwann in der Versenkung verschwinden. Ich meine, selbst From Software probierte sich mit Armored Core 6 und Sekiro mit anderen Ansätzen aus.

Die ständigen Soulslikes, die dem Genre aber keine Besonderheiten bringen, gehen mir aber nach 14 Jahren echt auf die Nerven.

Ich wünsche mir, dass man im Action-Bereich endlich wieder mehr Varianz hat. Leider spielt sich selbst Assassin’s Creed seit Assassins Creed Origins ähnlich. Mit Ninja Gaiden 4 kann man sich 2025 aber immerhin in dieser Reihe mit einem neuen Vertreter vergnügen.

Bleibt nur noch Capcom, die nach 6 Jahren endlich mal eine neues Devil May Cry ankündigen könnten. Bis dahin kann ich mich weiterhin auf ein neues Onimusha freuen: Ich dachte, Capcom hätte eine seiner besten Reihen vergessen – Jetzt bringen sie das „Resident Evil mit Samurais“ zurück

Auf PS4 und PS5 könnt ihr euch derzeit drei der besten Batman-Spiele für nur 6 € holen

Derzeit könnt ihr euch auf PS4 und PS5 gleich drei richtig gute Batman-Spiele für läppische 6 statt 60 € sichern.

Von welchen Spielen ist die Rede? Gemeint ist natürlich die Batman: Arkham-Trilogie von Entwickler Rocksteady Studios. Die besteht aus:

  • Batman: Arkham Asylum
  • Batman: Arkham City
  • Batman: Arkham Knight

Im PS Store bekommt ihr die gesamte Arkham-Collection für nur 5,99 € statt 59,99 €. Die ist sowohl auf PS4 als auch PS5 spielbar.

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Batman: Return to Arkham Launch Trailer

Fledermaus-Geschichten mit unvergleichlichem Kampfgefühl

Worum geht es in den Spielen? Als Spieler seid ihr selbst der Mann im Fledermausanzug. Jeder Teil der Reihe erzählt eine größtenteils eigenständige Geschichte:

  • Im 1. Teil beschränkt sich die Handlung noch auf das Arkham Asylum, in dem eine Vielzahl an Superschurken gefangengehalten werden.
  • Teil 2 spielt in Arkham City – einem großen, abgeschotteten Areal in Gotham City, in dem die Schurken „frei“ unter sich leben.
  • Im Finale der Trilogie steht euch schließlich ganz Gotham offen. Die Stadt könnt ihr jetzt sogar mit dem Batmobil durchqueren.

Übrigens: An der Story der ersten beiden Spiele hat Paul Dini mitgeschrieben, der Macher von Batman: The Animated Series. In der englischen Synchro kehren zudem Kevin Conroy und Mark Hamill als die Stimmen von Batman und dem Joker zurück. 

Noch dazu erwartet euch hier eines der besten Kampfsysteme, das ihr in Action-Spielen finden werdet: Batmans Bewegungen fühlen sich flüssig und jeder Schlag wuchtig an. Ihr könnt aber auch Verbrecher aus dem Hinterhalt attackieren und hören, wie sich unter ihnen die Angst breit macht.

Zwischendurch werdet ihr als Batman auch Detektivarbeit leisten. So untersucht ihr etwa Tatorte nach Hinweisen und rekonstruiert, was dort vorgefallen ist. Durch die Luft gleiten dürft ihr natürlich ebenfalls, was vor allem in den offenen Spielwelten von Arkham City und Knight Spaß macht.

Batman ist einer der beliebtesten Superhelden aus den DC-Comics und taucht dementsprechend häufiger auf. Ein Werbeclip überrascht nun allerdings mit einer ziemlich Comic-getreuen Version des Helden. Mehr dazu lest ihr hier: Eine Auto-Versicherung zeigt eine Version von Batman und Gotham, die den Comics treu bleibt

Spieler in Monster Hunter Wilds wundert sich, wie er wichtige Materialien bekommt – Bemerkt 40 Stunden später, dass er nur mit einem NPC reden muss

In Monster Hunter Wilds gibt es einige NPCs, die einem bei der Beschaffung wichtiger Materialien behilflich sein können. Ein Spieler hat das lange unwissentlich ignoriert und sich damit unnötig das Leben schwer gemacht.

Welches Problem hatte der Spieler? User Scoutain stand vor dem Problem, dass er für die Gegenstände, die er herstellen wollte, unbedingt das Material „Orikalzit“ brauchte. Dieses Erz der Seltenheit 6 braucht man vor allem für Artian-Waffen.

Der Spieler tat sich 40 Stunden lang sehr schwer damit, das benötigte Material aufzutreiben, dabei hätte er lediglich mit den richtigen NPCs sprechen müssen. Sein Erlebnis teilt er in einem Thread auf Reddit.

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So findet ihr das flauschige Huhn in Monster Hunter Wilds

Ignoriert die NPCs nicht, ihr könntet es bereuen

Was hätte der Spieler tun sollen, um das Erz zu bekommen? Neben bestimmten Quests, die ihr erledigen könnt, bei denen ihr Orikalzit erhaltet, gibt es auch andere, zeitsparendere Wege, das Material zu bekommen. Das musste auch Scoutain schmerzlich erkennen, als er nach rund 40 Spielstunden endlich mal mit dem NPC Nata sprach, der ihm daraufhin reichlich angesparte Festanteile aus Azuz überreichte – darunter auch einen Haufen Orikalzit.

Nata dient im Endgame als eine Art „Verwalter“ und lässt euch auf die Materialbeschaffung der verschiedenen Gebiete zugreifen, Tauschhandel durchführen und eben auch in regelmäßigen Abständen wertvolle Erze aus dem Schmiededorf Azuz abholen.

Neben Nata gibt es auch die Möglichkeit, sämtliches Material, das man nicht benötigt, im Dorf Suja einzuschmelzen. Dabei erhaltet ihr ebenfalls Orikalzit, das ihr dann wieder für eure Artian-Waffen verwenden könnt.

Die Kommentare unter seinem Thread zeigen, dass er damit bei Weitem nicht allein ist. An vielen Spielern scheint die Schmelze vorbeizugehen, ohne dass sie ihren Wert erkennen, und auch Nata scheinen viele Jäger zu ignorieren.

In den Kommentaren des Threads raten Spieler zudem dazu, für das Einschmelzen vor allem Teile von Arkveld zu verwenden, da sie am leichtesten zu farmen seien – in Anbetracht dessen, wie viele Punkte sie beim Einschmelzen erbringen würden. Ebenso erinnern die Kommentatoren daran, ungebrauchte Artian-Waffen zu demontieren, da auch dieses Vorgehen sehr viel Material spart.

Die Artian-Waffen gehören zu den derzeit besten Friedensstiftern in Monster Hunter Wilds. Während viele Spieler der besten Aufstellung für ihre Artian-Waffen hinterherjagen, weigern sich andere wiederum, die Waffen überhaupt zu benutzen: „Ist mir egal, wie gut sie sind“ – Spieler weigern sich, die besten Waffen in Monster Hunter Wilds zu nutzen

Spieler ist unglaublich dankbar für WoW Classic: „Gab mir tausende Stunden mit meiner Frau in einem Hobby, das wir geliebt haben“

MMORPGs wie World of Warcraft sind potenziell viel mehr als nur ein Spiel. Das zeigt ein Bericht aus der WoW-Community gerade besonders schön.

Was ist das für ein Bericht? Der WoW-Spieler thetinker86 nutzt seinen Post auf Reddit, um Blizzard von Herzen für WoW Classic zu danken. Denn obwohl seine Frau eigentlich nie etwas für Games übrig hatte, konnte er sie für die Neuauflage von World of Warcraft begeistern.

So sehr begeistern, dass die beiden plötzlich über Jahre hinweg ein gemeinsames Hobby hatten, das sie gleichermaßen liebten und mit dem sie tausende tolle Stunden verbringen durften. Sie levelten zig Charaktere hoch und waren über mehrere Jahre hinweg Teil eines Schlachtzugs, der mehrmals pro Woche Raid-Instanzen besuchte.

Stolz erzählt thetinker86, dass seine Frau, die nie eine Gamerin war, im Schwarzen Tempel von Burning Crusade Classic sogar zu den weltweit DpS-stärksten Elementar-Schamanen gehört hat.

Aktuell befinden sich die progressiven Server von WoW Classic bei der Cataclysm-Erweiterung:

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WoW: Sturm auf die Feuerlande – Trailer zu Cataclysm Classic lässt Ragnaros los

Geschichte wiederholt sich

Wo bleibt das „aber“? Dass thetinker86 gerade jetzt den Entwicklern von WoW Classic dankt und die Erfahrungen mit seiner Frau mit der Community teilt, hat einen einfachen Grund. Mit dem aktuell laufenden Cataclysm Classic ist die Luft raus. Eventuell möchte man im Frühling gemeinsam in Mists of Pandaria Classic reinschauen. Doch wird die Frau von thetinker86 bis dahin nicht mehr einloggen.

Damit geht’s ihr wie vielen anderen WoW-Spielern, die genau diesen wunderbaren Zyklus bereits beim originalen World of Warcraft durchgemacht haben: Nach tollen Jahren in Vanilla, TBC und WotLK den zerstörerischen Kataklysmus als guten Zeitpunkt nutzen, um sich aus Azeroth zu verabschieden.

Wie reagiert die Community darauf? Mit über 800 Upvotes und mehr als 90 Kommentaren.

  • ShaqeNau witzelt auf Reddit: „Anniversary! Der Pechschwingenhort ist gerade gestartet, die perfekte Zeit also, um alles noch einmal zu erleben.“
  • Ralekei schwärmt auf Reddit: „Das ist so süß.“
  • Square-Hedgehog-6714 warnt auf Reddit: „Meine Frau, mit der ich 20 Jahre verheiratet war, hat mich für den besten DPS-Krieger unserer Gilde verlassen. Sei besser vorsichtig.“
  • The_London_Badger schreibt auf Reddit: „Sag ihr, dass es völlig in Ordnung ist, eine Pause zu machen. Wenn sie ein RPG ausprobieren möchte, ist Baldurs Gate 3 einen Versuch wert. Es gibt eine Reihe von Koop-Spiele, die gerade billig zu haben sind. Es lohnt sich, diese mal auszuprobieren.“

Da hat The_London_Badger absolut recht. Baldur’s Gate 3 sollte eh jeder mal gespielt haben. Und wenn es um empfehlenswerte Koop-Spiele geht, sind beispielsweise die Games der Hazelight Studios eine gute Wahl. Da gibt es ein neues und ein altes auf „Game of the Year“-Niveau: Mein 3 Jahre alter Sohn bekommt in einem aktuellen Koop-Hit auf Steam nicht genug von einem Regenbögen furzenden Schwein

Das „Red Dead Redemption 2“ ohne Gewalt aus Deutschland feiert unglaublichen Erfolg auf Kickstarter, kommt auch für Switch 2

Das deutsche Entwicklerstudio Aesir Interactive entwickelt ein Spiel, das bestimmten Spielern eine Alternative zu Red Dead Redemption 2 bieten wird – und feiert mit seiner Idee einen unglaublichen Erfolg auf Kickstarter.

Was für ein Spiel entwickelt das Studio? Pferde-Fans greifen mangels passender Auswahl meist zu Rockstars Action-Game, obwohl sie eigentlich einen Simulator wollen. Sie nutzen das Westernspiel demnach mehr als Pferde- und Ausreitsimulation, weil das Spielgefühl und die Animationen der Tiere so gut gelungen ist.

Das neue Spiel vom Münchener Studio Aesir Interactive greift alle Aspekte auf, die Spieler mit Vorliebe für eine gute Zeit im Sattel lieben. Die Entwickler kombinieren sie mit Survival-Elementen, tiefergehenden Mechaniken rund um die Pferde und einer Prise Death Stranding – denn ihr schlüpft in die Rolle einer Kurierin in der Mongolei des 13. Jahrhunderts.

Ihr Spiel mit dem Namen „Windstorm: The Legend of Khiimori“ bringen sie für Steam, Epic Games Store, PS5, Xbox Series X|S und sogar die Nintendo Switch 2 heraus und wollen noch früh im Jahr 2025 mit einem Early Access auf Steam durchstarten.

Ihre Idee kommt so gut an, dass ihre Kickstarter-Kampagne, die sie dafür gestartet haben, einen unglaublichen Erfolg erreicht – denn sie nehmen bis zum jetzigen Stand (05. April 2025, 12:30 Uhr) das 8-fache ihres ursprünglich gesetzten Finanzierungsziels ein.

Im kurzen Trailer könnt ihr einen kleinen ersten Eindruck gewinnen:

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Windstorm: The Legend of Khiimori – eine Alternative für Pferdefans ohne Geballer zu Red Dead Redemption im Trailer

Zu Pferd als Kurier durch die Mongolei – Ein Konzept, das überzeugt

Wie verlief die Kampagne? Am 04. März 2025 wurde die Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen, um dem Spiel mehr Tiefe verleihen zu können. Zuvor hatte das Studio für die Entwicklung vom Bundeswirtschaftsministerium im Jahr 2023 rund 1,47 Mio. € als Förderung erhalten (via Gameswirtschaft). Nun wollte man Geld von interessierten Spielern sammeln, um noch mehr Features ins Spiel bringen zu können.

Bereits nach 19 Stunden war das Finanzierungsziel von rund 60.000 € erreicht. Bis heute wurde mit 481.668 € über das 8-fache der Summe (Stand: 05. April 2025, 12:30 Uhr) eingenommen. Mit rund 8.550 Backern, also Personen, die das Projekt mit Geld unterstützt haben, verzeichnet Windstorm: The Legend of Khiimori einen Erfolg, der in Deutschland nur vom Bremer Studio King Art mit ihrem Spiel Iron Harvest, das 2018 über eine Million Euro einspielte, übertroffen wird (via Gameswirtschaft).

Mit ihrer Idee haben Aesir Interactive offenbar einen Nerv getroffen. Die Kampagne an sich ist zwar beendet, doch bis zum 11. April 2025 können sich weitere Interessierte noch beteiligen und zusätzliche Features möglich machen.

Was kann man in dem Spiel machen? In Windstorm: The Legend of Khiimori schlüpft ihr in die Rolle eines jungen Mädchens, das als Kurierreiterin für ihr Volk per Pferd die Wildnis bereist und der Legende eines mysteriösen „Windpferdes“ auf die Spur geht. Dabei könnt ihr durch verschiedene Biome reisen und müsst dabei einige Survival-Aspekte beachten, eure Route also klug planen.

Zusätzlich könnt ihr euch ausgiebig um eure Pferde kümmern, sie zähmen, trainieren und züchten. Daneben bieten euch verschiedenste Quests eine Aufgabe: Ob Ausliefern von Frachten oder Hüten von Tieren – ihr bringt euch in das Leben eures Volkes ein. Ebenso werdet ihr euer Lager ausbauen und gestalten können. Auch ein Crafting-System soll es geben.

Kickstarter hat sich schon länger als gängige Methode etabliert, Geld für spannende Spielkonzepte zu sammeln, um sie verwirklichen zu können. Nicht selten sind die Spiele dabei auch viel erfolgreicher, als ihre Teams zuvor ahnen können, wie etwa im Fall von Windstorm: The Legend of Khiimori oder auch in einem anderen Fall, bei dem ein bekannter Director um sein Spiel gefürchtet hatte: Er fürchtete, sein Rollenspiel würde auf Kickstarter versagen – Doch es finanzierte sich in 27 Stunden und wurde ein großer Erfolg

Spieler torpedieren schon jetzt die neuen Herausforderungen in Monster Hunter Wilds, dabei wäre die Lösung so einfach

Im neuesten Update von Monster Hunter Wilds sind neue Herausforderungen enthalten, die auch eine offizielle Rangliste und exklusive Belohnungen mit sich bringen. Das lockt leider nicht nur Spieler an, die fair spielen. Die Community ist deshalb frustriert.

Weshalb ist die Community frustriert? Im 1. kostenlosen Title Update von Monster Hunter Wilds am 04. April 2025 wurden mit dem neuen Treffpunkt der „Großen Stätte“ auch neue Herausforderungen hinzugefügt. In den sogenannten Arena-Quests können interessierte Jäger mit festgelegter Ausrüstung gegen die Zeit antreten und sich so einen Platz auf der offiziellen Rangliste verdienen.

Je nach ergattertem Platz winken dann exklusive Belohnungen, dieses Mal in Form von Anhängern. Bereits im Vorfeld hatte die Community Bedenken, dass dieses Vorgehen vielerlei Cheater anziehen würde. Deshalb hatte Capcom vor einigen Tagen ein Statement veröffentlicht, in dem sie ankündigten, insbesondere im Rahmen der Arena-Herausforderungen gegen Spieler vorzugehen, die betrügerische Mittel verwenden.

Bereits einen Tag nach dem Start der neuen Challenges scheint die Rangliste voll von Spielern zu sein, die sich ihre Plätze ercheatet haben. Die Community hinterfragt deshalb, ob Capcoms Weg der richtige ist.

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Monster Hunter Wilds zeigt sein erstes Title-Update mit einem neuen Monster

„Es wird fast unmöglich sein, einen Challenge-Anhänger zu bekommen“

Warum hinterfragen die Fans Capcoms Vorgehen? Wie User deddonekku in seinem Thread auf Reddit aufführt, ist die Rangliste bereits jetzt voll mit etlichen Spielern, deren Abschlusszeit der Challenge alles andere als glaubwürdig ist.

So weisen die oberen Plätze allesamt Zeiten um die 10 Sekunden auf. Jedem Spieler, der bereits ein Monster in Monster Hunter Wilds gejagt hat, dürfte klar sein, dass es unmöglich ist, solche Zeiten auf fairem Wege zu erreichen. Das Ausmaß sei laut dem Spieler so riesig, dass er hinterfrage, ob Capcom dem überhaupt auf lange Sicht Herr werden könne:

Ich fühle mich jetzt schon wie ein Idiot, wenn ich versuche, einen guten Rang für den Anhänger zu bekommen.Die ersten paar tausend Ränge sind gecheatet. Die Idee, dass die 10.000 besten Spieler den Anhänger erhalten, klingt toll, aber in der Praxis funktioniert das nicht. Hoffentlich ändern sie die Art und Weise, wie man ihn erhält, oder setzen ihr Versprechen, schnell gegen Cheater vorzugehen, tatsächlich um.

In den Kommentaren finden sich fast ausnahmslos Spieler, die ihm beipflichten. Sie fordern deshalb, die Belohnungen nicht auf die Platzierung zu beschränken, sondern auch bestimmte erreichte Zeiten. So würde man dem Problem aus dem Weg gehen und fair spielende Jäger würden trotzdem ihre Belohnung erhalten. Dafür würden sie sogar in Kauf nehmen, dass auch Cheater diese Belohnung erhalten.

Cheater würden ihrer Meinung nach immer wieder kommen und wären grundsätzlich ein großes Problem bei Monster Hunter Wilds, da Capcom Mods und Cheats grundsätzlich eigentlich erlaubt und nur in seltenen Fällen dagegen vorgeht. Daher scheint ein zweiter Lösungsansatz der Community, Mods und Cheats generell zu verbieten, sehr unwahrscheinlich.

Im Fall der Arena-Quests wollen sie zwar dagegen vorgehen, doch die Community bezweifelt, dass das auf Dauer eine sinnvolle Lösung sein wird, geschweige denn überhaupt umsetzbar, bei der Menge an Spielern, die sich so verhalten.

Capcom ist dieser Umstand bereits bewusst und es wird an einer Lösung gearbeitet, wie es in einem Post via x.com heißt. Sie wollen es offensichtlich dennoch versuchen – wie gut das klappt, wird die Zukunft zeigen.

Die neuen Arena-Quests sollen Spielern eine frische Herausforderung bieten. Die Cheater mindern jedoch den Spielspaß, in dem sie die Rangliste der Challenge dominieren. Viele Jäger wenden sich deshalb vor allem den anderen Neuerungen zu, die ebenfalls eine knackige Aufgabe zu bieten scheinen: „Was zur Hölle war das?!“ – Spieler fanden Monster Hunter Wilds zu leicht, neues Update zerbricht jetzt reihenweise Jäger

Die neue Lebenssimulation inZOI bricht Verkaufsrekord des Publishers hinter PUBG, dabei ist das Spiel noch gar nicht fertig

inZOI, der große neue Konkurrent für die Sims, hat nach rund einer Woche bereits den Verkaufsrekord von PUBG-Publisher Krafton gebrochen. Dabei steht das Spiel noch am Anfang seiner Reise.

Was ist das für ein Rekord? Die Lebenssimulation hat seit ihrem Release am 28. März 2025 bereits über 1 Million Kopien verkauft. Dies gibt das inZOI-Team über einen Post bekannt, den man über den eigenen Kanal auf X (ehemals Twitter) abgesetzt hat.

Einen Trailer zum Spiel seht ihr hier:

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inZOI: Der neue Trailer zum Early Access der Lebenssimulation auf Steam

Damit bricht das Spiel den bisherigen Verkaufsrekord des Publishers Krafton. Dieser ist vor allem für den Battle-Royale-Shooter PUBG: Battlegrounds (kurz PUBG) bekannt. So schnell habe noch kein Spiel von Krafton die Million geknackt, berichtet Eurogamer.

Für die Entwickler fühle sich dieser Meilenstein noch immer „unwirklich“ an, heißt es im Post. Die bedanken sich für die große Unterstützung der Community:

Eure Begeisterung, eure Kreativität, euer Feedback, eure Inhalte und eure Unterstützung haben inZOI auf eine Weise zum Leben erweckt, wie wir es uns nie hätten vorstellen können.

inZOI startet mit Erfolg, aber nicht ohne Makel

Der Start ist der Lebenssimulation bereits gelungen: inZOI startete direkt „sehr positiv“ auf Steam und landete auf Platz 1 der Top-Seller. Auch eine Woche später und mit doppelt so vielen Rezensionen lässt die gute Stimmung scheinbar nicht nach.

Das heißt aber nicht, dass das Spiel komplett oder fehlerfrei ist:

Die Entwickler haben allerdings gezeigt, dass man offen für Feedback ist. So verzichtet inZOI auf den umstrittenen Denuvo-Kopierschutz, nachdem sich die Community lautstark dagegen gewehrt hatte.

Wer seine Zeit lieber mit dem Erstellen von Sims (oder eben ZOIs) verbringt, der kann sich schon in der aktuellen Early-Access-Version richtig austoben. Der Charakter-Editor der virtuellen Lebenssimulation ist definitiv ein Highlight. inZOI bietet Spielern jetzt schon haufenweise Freiheiten – und das endet genau, wie man es erwarten würde.

10 große Filmfehler in Star Wars, die ihr ab jetzt nicht mehr übersehen könnt

Die Filme zu Star Wars enthalten gleich mehrere Fehler, die beim ersten Anschauen vermutlich nicht auffallen. Sieht man jedoch genauer hin, sind diese Patzer kaum noch zu übersehen. Wir zeigen euch 10 der größten davon.

Star Wars ist eine Filmreihe, die von Zuschauern aus der ganzen Welt geliebt wird. Doch so gelungen die meisten Ableger der Saga auch sind, haben sich dennoch einige Filmfehler eingeschlichen.

Für diese Liste werfen wir einen Blick auf 10 Patzer aus den neun Hauptfilmen von Star Wars. Sie und die Spin-offs haben wir in einem eigenen Ranking auf MeinMMO gegeneinander antreten lassen.

Wir zeigen euch Fehler, die während der Dreharbeiten entstanden sind und es aus unerfindlichen Gründen in den finalen Film geschafft haben.

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Star Wars Episode IV u0026#8211; Trailer zur Download-Fassung
Sturmtruppe Kopf

Kopf einziehen!

Beginnen wir mit einem echten Klassiker, den vermutlich einige bereits kennen. Dieser Fehler ist aber derart gut und lustig, dass wir ihn einfach nicht weglassen konnte. Die Rede ist von dem armen Sturmtruppen-Soldat, der in Episode 4 durch eine Tür im Todestern tritt und sich böse den Kopf anhaut.

Beim ersten Sehen fällt das Missgeschick eventuell nicht auf, weil die Aufmerksamkeit auf dem Sturmtruppler liegt, der voraus geht. Die Szene, die ihr auf YouTube ansehen könnt, ist auch deshalb lustig, weil die Situation eigentlich ziemlich ernst ist. Immerhin suchen die Soldaten Luke, Han und Leia und wollen sie aufhalten. Im Eifer des Gefechts hat sich ein Darsteller der Sturmtruppen dabei den Kopf angehauen, und niemand scheint es bemerkt zu haben. Gut, dass er einen stabilen Helm trug.

Star Citizen ist jetzt genauso lang in Entwicklung wie Duke Nukem Forever – macht aber 10 Millionen Dollar im Monat

Das SciFi-MMO Star Citizen hat den nächsten historischen Crowdfunding-Meilenstein geknackt, weil man alleine im März 2025 etwa 10 Millionen US-Dollar einsammeln konnte. Ein finaler Release ist weiterhin nicht in Sicht.

Was ist das für ein Meilenstein? Am 2. Dezember 2024 berichtete MeinMMO, dass der seinerzeit aktuelle Stand der Einnahmen durch die Unterstützer von Star Citizen bei 758 Millionen US-Dollar lag. Jetzt, vier Monate später, konnte man die 800 Millionen US-Dollar voll machen – bis zum 3. April 2025, um 8:40 Uhr, sind konkret 800.300.803 US-Dollar zusammengekommen (via robertsspaceindustries.com).

Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Zahl an sich, sondern auch der Umstand, dass sich die Verantwortlichen des Projekts auch 14 Jahre nach Start der Entwicklung über starke Zahlungseingänge erfreuen können. Alleine im März 2025 sollen Unterstützer etwa 10 Millionen US-Dollar in Star Citizen investiert haben (via nosygamer.blogspot.com).

  • Seitdem Cloud Imperium Games gegründet wurde, soll es noch nie einen Monat mit 10 Millionen US-Dollar Einnahmen via Cash-Shop-Sales gegeben haben.
  • Insgesamt kamen im ersten Quartal 2025 wohl 25,5 Millionen US-Dollar zusammen, was einen Anstieg von 47 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2024 bedeutet.
  • Bei den Crowdfunding-Einnahmen sind noch nicht die Einnahmen durch weitere Quellen wie Abos oder Investoren mit drin. Bis 2022 sollen laut eines Finanzberichts der Entwickler (via cloudimperiumgames.com) diese zusätzlichen Quellen etwa 157 Millionen US-Dollar gebracht haben.

Insgesamt standen Star Citizen bislang also sogar mindestens 957 Millionen US-Dollar zur Verfügung, plus die Einnahmen über Abos, Investoren und Co., die nach 2022 in der Kasse gelandet sind.

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Star Citizen: Neuer Trailer stellt die 3 Fraktionen aus dem Event „Fight for Pyro“ vor

„Schneeballsystem oder Kult“

Wie reagiert die Community darauf? Auf Reddit wird der neue Meilenstein hitzig diskutiert.

  • No_Summer4551 blickt auf Reddit kritisch auf das Projekt: „Pyramidensystem oder Kult. Ich glaube nicht, dass Chris [Roberts, der Studio-Chef – Anmerkung der Redaktion] ursprünglich darauf aus war, irgendjemanden zu betrügen. Aber es gibt einen Grund, warum er bei so vielen Projekten Probleme bekam: Er ist über alle Maßen ehrgeizig, und wenn die Maschine einmal angelaufen war, wollte er nicht mehr aufhören.“
  • Vahn84 schreibt auf Reddit: „Ich habe es 2017 unterstützt und das Spiel spielt sich immer noch schlechter als 99 % der Early-Access-Spiele, die ich in meinem Leben gespielt habe. Manche Leute spielen gerne technische Demos … das respektiere ich. Aber das Spiel ist objektiv schlecht, weil es nach all diesen Jahren noch kein Spiel ist. Ich habe Star Citizen verteidigt, bis ich nicht mehr konnte. Sie haben es besser gemacht. Aber die Zeit vergeht, und wenn man sich den Status des Spiels von außen ansieht, ist das im Moment einfach ironisch traurig.“
  • gears19925 verteidigt das Projekt auf Reddit: „Um ein Studio von Grund auf aufzubauen. Um 2 Spiele, eine eigene Engine und eine neue Form des nahtlosen Netzwerkübergangs zu entwickeln, die noch kein Spiel zuvor geschafft hat. Und das alles, während sie ihre Community mit konsistenten, einigermaßen aktuellen Nachrichten versorgen, was ihnen oft misslingt, aber sie versuchen es.“

Wo steht Star Citizen derzeit? Mit Alpha-Update 4.0 konnte man im vergangenen Jahr einen wichtigen Tech-Meilenstein für das SciFi-MMO erreichen. Am 27. März 2025 folgte dann endlich der Release von Alpha-Update 4.1, das unter anderem den Launcher 2.0, dynamische NPC-Konversationen, eine neue Fauna und vieles mehr im Gepäck hatte.

Einen Release-Termin werdet ihr in der aktuellen Version der Roadmap (via robertsspaceindustries.com) indes weiterhin nicht finden. Dabei begann die Pre-Production für das ambitionierte Projekt bereits 2010. Ab 2011 wurde dann tatsächlich entwickelt, damals noch in der CryEngine 3. 2012 folgte dann die Ankündigung sowie der Start der Kickstarter-Kampagne.

Fun Fact: Duke Nukem Forever, das für seine ewig lange Entwicklung über die Zeit zum Running Gag wurde, befand sich ebenfalls 14 Jahre in der Entwicklung (von 1997 bis 2011).

Jetzt, 14 Jahre nach Start der Entwicklung, können sich Fans des Spiels über ein zwar spielbares, aber noch sehr fehlerbehaftetes und unvollständiges Universum freuen, in dem immer neue Features landen, an die 2012 noch keiner der Unterstützer gedacht hatte – etwa Wikelo, der erste Alien-NPC, der eine besonders wichtige Aufgabe im Spiel übernehmen soll.

Path of Exile 2 strauchelt in die neue Season, Fans sagen: „Ihr habt es echt vermasselt“

Am Abend des 4. April ist die neue Season „Dawn of the Hunt“ von Path of Exile 2 gestartet. Vorher hatten viele Spieler eine große Vorfreude auf den Start, doch der lief anders als gewünscht. Neben technischen Problemen stoßen auch die Neuerungen auf Kritik. Die Entwickler betreiben mit gleich 6 Hotfixes Schadensbegrenzung.

Wie lief der Start von „Dawn of the Hunt“? Eigentlich sollte Dawn of the Hunt als erste große Erweiterung für Path of Exile 2 wieder viele Spieler neu begeistern und gleichzeitig lang erwartete Neuerungen in das ARPG bringen. Zum Start der neuen Season von PoE2 gab es für viele allerdings erst einmal technische Probleme.

Abstürze, FPS-Einbrüche und Lags sorgten direkt zum Start um 21:00 Uhr deutsche Zeit für Frust. Die Entwickler gaben zwar schnell Behelfslösungen und schließlich einen Hotfix heraus, der das Problem lösen sollte, doch die ersten Spielstunden der neuen Season waren für viele geprägt von Abstürzen und Problemen.

Für diejenigen, die ohne viele Abstürze zocken konnten, war die Erfahrung jedoch nicht viel besser, wie sie kommentieren.

Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Season von Path of Exile 2 sehen:

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Path of Exile 2 präsentiert Gameplay-Trailer mit der neuen Jägerin-Klasse

„Ich gehe jetzt lieber zur Arbeit, als dieses Spiel zu spielen“

Wie lief es im Spiel? Die Spieler, die das ARPG ohne größere technische Schwierigkeiten spielen konnten, waren nicht gerade zufriedener. Bereits im Vorhinein hatten die Entwickler von Grinding Gear Games angekündigt, einen kompletten Rebalance vorzunehmen. Jede Fähigkeit im Spiel sollte neue, veränderte Werte erhalten.

Während einige sich traurig von ihren OP-Builds verabschieden mussten, freuten sich auch andere Spieler ursprünglich auf die neue Meta. Doch im Spiel selbst war das ARPG für viele nach dem Update nur wenig unterhaltsam. Cooldowns, Schadenswerte und Waffen wirkten schwach.

Das wichtigste Element im Spiel, der Kampf, fühlt sich für viele einfach nicht mehr gut an. Statt Nerfs der überstarken Fähigkeiten und einem Buff der schwächeren Skills wurde das gesamte Schadensniveau abgeflacht.

In der Community häufen sich die Beschwerden über das Update. Der Nutzer FreshmeatOW erklärt in einem Thread auf Reddit: „Ich wollte mir ein oder zwei Tage freinehmen, um dieses Spiel zu spielen. Aber ich habe meinen Urlaub gestrichen, den ich eingelegt hatte. Ich gehe jetzt lieber zur Arbeit, als dieses Spiel zu spielen.“

Nutzer shnurr214 spricht die Chefs Mark Roberts und Jonathan Rogers auf Reddit direkt an: „Mark und Jonathan, ihr habt es echt vermasselt. Ich bin mir nicht sicher, was ihr erwartet, was die durchschnittliche Spielerfahrung sein soll, aber das ist so eine wahnsinnig unspaßige Erfahrung. […] Ich habe mein ganzes Leben lang ARPG-Spiele gespielt, dies ist ehrlich gesagt ein langsameres Spiel als Diablo 1 in seiner aktuellen Form.“

Auch auf Steam rutschte Path of Exile 2 von seiner 80 % positiv-Wertung auf 72 % positiv bei den kürzlichen Rezensionen ab. Betrachtet man nur den 5. April (Stand 11:30 Uhr), so sind dort nur etwa 30 % der Bewertungen positiv. Am Release-Tag auf Steam lief es besser, hier konnte Path of Exile 2 mit der Veröffentlichung direkt 600 positive Bewertungen einfahren, während nur 200 negativ ausfielen.

Bild zeigt Steam-Bewertungs-Matrix mit Bewertungen vom 5. April 2025. 80 Positiv, 193 Negativ (29%)
Auf Steam werten die Nutzer einen Tag nach dem Release überwiegend negativ.

Wie lief es bei der neuen Klasse? Auch die neue Klasse der Jägerin, für die viele zurückgekehrt waren, wirkt zu schwach. In einem Clip auf Twitch urteilt die Streamerin ds_lily über ihre Erfahrung mit der neuen Klasse: „Das ist die schlechteste Level-Erfahrung in einem ARPG, die ich je gemacht habe“.

Auch andere beschweren sich auf Reddit über die neue Jägerin. Der Nutzer bedhanger erklärt: „Es hat sich herausgestellt, dass alle Speere im Spiel nicht maßstabsgetreu sind. Sie sind eigentlich Zahnstocher“ und spielt dabei auf den niedrigen Schaden der Angriffe an, den man im Clip der Streamerin sehen kann. Auch Spieler EmeHera ergänzt darunter: „Man könnte sie genauso gut Angelruten nennen.“

Die Entwickler reagieren

Was tun die Entwickler derweil? Seit dem Release der neuen Season hat das Entwicklerteam stets an den Problemen gearbeitet. Während zunächst eine Übergangslösung für die technischen Probleme gepostet wurde, so haben die Entwickler am 5. April 2025 (Stand 11:30 Uhr) inzwischen 6 Hotfixes veröffentlicht, die die Probleme angehen sollen. Unter anderem wurde die neue Erweiterungsklasse des Schmieds repariert, die ihr auf unserem Titelbild sehen könnt.

Während die Skills noch nicht verstärkt wurden, haben die Entwickler die Lebenspunkte fast aller Gegner im Spiel abgeschwächt. Dadurch werden sich die Charaktere wieder stärker anfühlen. Es ist davon auszugehen, dass auch noch weitere Patches kommen, die aktuelle Schwierigkeiten beheben. Eine Übersicht aller Hotfixes findet ihr auf PathofExile.com.

„Dawn of the Hunt“ ist der erste große Meilenstein in der Entwicklung von Path of Exile 2. Eigentlich sollte das ARPG den Early-Access binnen 12 Monaten verlassen. Der vollständige Release wäre also noch dieses Jahr fällig. MeinMMO hat den Chef gefragt, wie es darum steht: Chef von Path of Exile 2 erklärt, wie sicher der volle Release in 2025 ist

Quelle(n):
  1. PathofExile.com

Rollenspiel für Steam und PS5 veröffentlicht einen neuen Trailer, doch alle reden nur über den Preis

Clair Obscur: Expedition 33 erscheint bereits in wenigen Wochen auf PC (Steam, Epic Games), PS5 und Xbox Series X|S. In einem neuen Trailer stellt das Rollenspiel eine seiner Figuren vor. Das größte Thema unter dem Video ist allerdings der Preis.

Was ist das für ein Spiel? Clair Obscur: Expedition 33 orientiert sich an klassischen JRPGs. Das Rollenspiel will damit die große Lücke schließen, die Final Fantasy hinterlassen hat. Hier erwarten euch rundenbasierte Kämpfe, die allerdings mit einer Prise Echtzeit gewürzt sind.

In einem neuen Trailer stellen die Entwickler ein Mitglied der Expedition vor, die der todbringenden Malerin ein Ende bereiten soll: Sciel ist eine fröhliche und gelassene Person, was angesichts der düsteren, von Tod erfüllten Prämisse des Spiels wie eine echte Meisterleistung wirkt.

Den Trailer seht ihr übrigens hier:

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Clair Obscur: Expedition 33 – Das Rollenspiel stellt Sciel vor, die gelassene Kämpferin

Das neue Rollenspiel pfeift auf Vollpreis

Worüber reden die Fans? Noch mehr als über Sciels Charakter wird unter dem Trailer aber über den Preis des Spiels gesprochen: Clair Obscur: Expedition 33 kostet zum Release nur 49,99 €. Vor dem Hintergrund, dass Nintendo die Preise für Spiele auf der Switch 2 erhöht, ist das für viele ein positives Signal.

  • thegoldenwithatie schreibt in seinem Kommentar unter dem Trailer auf YouTube: „Bro, das kostet 40 $ und Mario Kart kostet 90 $“ und fügt am Ende noch drei Totenkopf-Emojis hinzu. 

Wichtig wäre zu ergänzen, dass es sich bei den von thegoldenwithatie genannten 90 $ um den Preis für physische Switch-2-Spiele handelt. Digitale Versionen kosten 80 $. Außerdem zahlt man für Expedition 33 wie erwähnt 50 $ (bzw. €) und nicht 40 $ – der Unterschied in den Preisen ist aber dennoch spürbar.

  • TheMrGiannisgr kommentiert ebenfalls: „Dieses Spiel ist die 40 $ mehr wert als ein Mario-Spiel je über 60 $ wert sein wird. Die Tatsache, dass Nintendo auf 90 $ hochgegangen ist, zeigt mir, dass es die richtige Entscheidung war, mit der PlayStation 5 zu gehen.“

Clair Obscur: Expedition 33 erscheint am 24. April 2025 für folgende Plattformen:

MeinMMO-Redakteurin Jasmin Beverungen durfte das neue Rollenspiel übrigens bereits 3 Stunden lang spielen. Als großer Fan klassischer JRPGs hat sie hier vermutlich schon ihr GOTY gefunden. Mehr dazu verrät sie euch am besten selbst: Clair Obscure: Expedition 33 macht das langweiligste Feature meiner heißgeliebten JPRGs viel besser

Spieler will seine Frau für WoW begeistern, doch das klappt erst mit moralisch fragwürdigen Quests

World of Warcraft macht am meisten Spaß, wenn man es mit Freunden oder dem Partner spielt. Ein WoW-Fan berichtet jetzt von seinem Versuch, seine Frau von Azeroth zu begeistern. Letztlich war das Vorhaben erfolgreich. Doch zu welchem Preis?

Wie gelang es dem Spieler, seine Frau für WoW zu begeistern? Auf Reddit berichtet windsshi, dass seine Frau nicht mit WoW aufgewachsen ist. Das MMORPG von Blizzard war ihr immer „zu cartoonig, zu generisch“. Dennoch ließ sie sich irgendwann dazu überreden, dieser World of Warcraft eine Chance zu geben.

Das Paar probierte es zuerst mit WoW Classic. Das war ein Fehler. Diese Version fühlte sich für sie zu angestaubt und alt an. Weiter ging es mit dem modernen WoW. Das neue Startgebiet sowie die Regionen von Dragonflight fand sie „okay“. Große Begeisterung wollte weiterhin nicht aufkommen. Doch dann entdeckte die Frau etwas, das ihr vorher nicht aufgefallen war.

Eine andere Story aus der Community von World of Warcraft:

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Moralisch fragwürdig, aber …

Was begeistert die Spielerin? Die Frau von windsshi sah per Zufall, dass man sich in WoW auch eine Klasse mit dem Namen Todesritter erstellen konnte. Die sah so spannend aus, dass sie ihrem Mann vorschlug, mit einem neuen Charakter noch einmal von vorn anzufangen. Es war das erste Mal, dass sie etwas in WoW von sich aus machen wollte. windsshi freute sich.

Im Startgebiet der Todesritter hatte die Frau dann offenbar sehr viel Spaß daran, die hiesigen Quests zu machen und „Zivilisten niederzumetzeln, ihre Städte zu zerstören, ihre Felder zu versalzen.“ Sie fand sogar eine recht effiziente Methode, mehrere Gefangene gleichzeitig zu foltern.

Zu guter Letzt fragt windsshi die Community: „Sollte ich mir Sorgen machen? … Vielleicht, wenn ihr die Quests für Todesritter ausgehen. Hat in diesem Zusammenhang jemand einen Vorschlag, welche Erweiterung wir beginnen sollten, sobald sie die Todesritter-Einführung abgeschlossen hat?“

Wie reagiert die Community? Mit über 2.100 Upvotes und 250 Kommentaren. Zum einen erinnern sich mehrere WoW-Spieler, wie es für sie war, ihre Frau zu WoW zu bringen.

  • breads33 schreibt auf Reddit etwa: „Ich habe meine Frau für WoW begeistert. Es ist eine wirklich lustige und wunderbare Sache, die man mit jemandem teilen kann, den man liebt. Hab Geduld. Sei verständnisvoll. Coache sie nicht zu viel. […] Du kannst die Erkundung und das Lernen durch ihre Augen miterleben. Herzlichen Glückwunsch!“
  • Otherwise_Temporary5 erinnert sich auf Reddit: „Witzigerweise habe ich meine Frau für WoW begeistert und jetzt ist sie besser als ich. Sie ist in einem mythischen Raid-Team und so. Angefangen hat alles mit einem kleinen RPG, das sie gespielt hat, und ich sagte: Wenn du das magst, wird dir WoW wahrscheinlich auch gefallen. Wir haben schon viele Abenteuer zusammen erlebt.“

Viele Spieler haben aber auch Empfehlungen für die nächsten Inhalte, die sich lohnen könnten, wenn man moralisch fragwürdige Todesritter-Quests mag.

  • nosy_goblin nennt auf Reddit seinen klaren Favoriten: „Legion. Die Inhalte der Ordenshalle der Todesritter sind fantastisch.“
  • LinYuXie ergänzt auf Reddit: „Entweder Wrath of the Lich King oder Legion. Wrath, wenn sie den Fortgang der Geschichte für die Todesritter und die ganze Handlung rund um den Lichkönig sehen will. Oder Legion, wenn sie mehr Klassenfantasie will (auch die Waffen-Skins sind cool).“
  • Kalandros-X verweist auf die Horde (via Reddit): „Warte nur, bis sie Horde spielt und die Quest bekommt, bei der du ein Dorf im Sturmsangtal niedermachst, sie wird es lieben.“

Habt ihr schon mal ein MMORPG mit eurer Partnerin oder eurem Partner gemeinsam gespielt? War es schwer, eure bessere Hälfte dazu zu bringen? Wie sind eure Erfahrungen? Verratet es in den Kommentaren! Eine weitere Story aus der WoW-Community findet ihr hier: Spieler aus WoW feiert den 20. Geburtstag seiner Gilde vollkommen allein, Community und Blizzard richten ihn auf