ARC Raiders setzt auf bessere Qualität, bringt eine Änderung, die Spieler dankend annehmen

Die Spielerschaft von ARC Raiders freut sich über eine Entscheidung von Embark Studios, die einen der größeren Kritikpunkte aus der Community angeht: Die Stimmen im Spiel klingen plötzlich, aber endlich menschlicher.

Über welche Änderung freut sich die Community von ARC Raiders? Die Entwickler von ARC Raiders haben sich dazu entschlossen, einige der KI-generierten Voicelines aus dem Spiel neu aufzunehmen und mit echten Stimmen von Synchronsprechern zu versehen. Das offenbarte der CEO von Embark Studios, Patrick Söderlund, im Interview mit GamesIndustry.biz.

Das sei bereits einigen Spielern im Shooter aufgefallen, die nun wissen, warum sich manche Stimmen plötzlich so anders anhörten. Sie äußern sich auf Reddit, dass ihnen bereits aufgefallen sei, dass Charaktere wie Celeste oder Shani seit den letzten Updates etwas besser klingen und tatsächlich wie ein Mensch. 

Im Interview mit dem CEO wird jedoch klar, dass es trotz der zuvor bestehenden Kritik der Community keine Beschwichtigungsmethode sei, sondern aus eigenem Interesse unternommen wurde.

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ARC Raiders zeigt neue Hurricane-Kondition und gibt Hinweis auf neuen Gegner

Embark will keine Menschen ersetzen

Wieso haben sich die Macher von ARC Raiders dazu entschlossen? Bisher hat Embark Studios für ARC Raiders sowie ein weiteres ihrer Games, „The Finals”, auf KI als technologisches Tool für die Vertonung zurückgegriffen. Generative KI soll dabei nicht zum Einsatz gekommen sein. Stattdessen arbeiteten sie mit echten und bezahlten Schauspielern, deren Stimme sie mit ihrer Erlaubnis für Text-to-Speech-Technologien lizenzierten. Diese sollen vor allem für das Ping-System zum Einsatz gekommen sein,


Mittlerweile habe das Studio jedoch eine Menge Voicelines aus dem Spiel direkt von den menschlichen Sprechern neu aufnehmen lassen, um vorherige KI-Lines zu ersetzen.

Es gibt einen Qualitätsunterschied. Ein echter professioneller Schauspieler ist besser als KI; so ist es nun einmal. Wir betrachten [KI] in erster Linie als Produktionswerkzeug. Wir können Dinge intern testen. Wir können 15 verschiedene Zeilen ausprobieren, ohne sie aufzunehmen, und wissen dann, was wir aufnehmen müssen. Es ist auch eine Arbeitsweise für uns, nicht aber ein Ersatz für Schauspieler. Wir glauben nicht bedingungslos daran, Menschen ständig durch KI zu ersetzen.

Patrick Söderlund im Gespräch mit GamesIndustry.biz

Eine Entscheidung, die bei der Spielerschaft sehr gut ankommt: Anhand der Reaktionen auf Reddit war diese Entscheidung von Embark ein richtiger und nötiger Ansatz. Sie verbessere nicht nur die allgemeine Stimmung im Spiel, sondern setze auch ein Zeichen, das in der aktuellen Zeit des stetig wachsenden KI-Einsatzes von Bedeutung sei:

„Je früher Menschen, Unternehmen und Organisationen erkennen, dass KI lediglich ein Werkzeug und kein Ersatz sein sollte, desto besser”, schreibt 5ivepie. 

Der Einsatz von KI war bei vielen Spielern bisher ein nerviger Dorn im Auge. Deswegen freuen sie sich umso mehr, dass Embark nicht nur den Ansatz wechselt, sondern auch rückwirkend die Voicelines angeht:

„Sie gewinnen einfach weiter. Ich habe zwar viele kleine Kritikpunkte, aber das war der größte”, findet syd_fishes.

ARC Raiders hat keine stille Community, eher im Gegenteil. Viele Spieler scheuen sich nicht davor, ihre Kritik zu äußern, um auf Probleme im Spiel aufmerksam zu machen. Einige Spieler haben jedoch keine Lust auf Kritik, die zu einem „Gejammer” eskaliert, und weisen ihre eigene Spielerschaft zurecht: Spieler von ARC Raiders können das Gejammer der Community nicht mehr ertragen, die ihren Frust auf die Falschen schiebt „Nicht die Entwickler sind das Problem”

Ich werde gerade zum virtuellen Scalper auf Steam – und ich liebe es

Im TCG Card Shop Simulator auf Steam kann ich genau das machen, was ich im echten Leben verabscheue. Und das ohne schlechtes Gewissen und mit viel Spaß.

Scalper sorgen in vielen Bereichen heutzutage für schlechte Laune. Sie kaufen Produkte, die in begrenzter Anzahl verfügbar sind auf und versuchen diese für höhere Preise weiterzuverkaufen. Dieses Verhalten ist beispielsweise bei den Pokémon-Sammelkarten seit längerer Zeit zu beobachten und sorgt dafür, dass Amazon solche Produkte nur noch auf Einladung verkauft.

Durch diese Schwierigkeiten, musste ich mir eine andere Möglichkeit suchen, um dem Hobby nachzukommen. Und dabei bin ich über den TCG Card Shop Simulator gestoßen. Hier kann ich nicht nur Karten sammeln, sondern auch selbst zum Scalper werden. Doch die Leidtragenden sind keine Menschen, die einem Hobby nachgehen wollen, sondern NPCs. Und das macht auch noch verdammt viel Spaß.

Den Trailer zu einem anderen TCG-Spiel mit virtuellen Karten seht ihr hier:

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Pokémon TCG Pocket punktet mit purer Nostalgie

Abkaufen, verkaufen, Profit

Was fesselt mich an dem Spiel? Das Ziel des Spiels ist es, den ultimativen Laden für Sammelkarten aufzubauen. Dafür müssen Produkte geordert und auf entsprechenden Verkaufsflächen veräußert werden, nachdem die Preise festgelegt wurden.

Am Anfang kaufte ich mir also ein paar Verkaufsflächen und startete mit dem Verkauf von einfachen Boostern und Displays. Während der Wartezeit auf neue Kunden ließ ich es mir zudem nicht nehmen, natürlich selbst auch ein paar Booster aufzumachen und eine eigene Sammlung aufzubauen.

Später wurden Lizenzen für neue Produkte erworben, damit ich das Sortiment für meine Kunden stetig erweitern kann. Auch Zubehör, Plüschtiere und Artikel aus der Welt von Tabletop-Spielen sind so Stück für Stück in meinem Sortiment gelandet.

Während einige Kunden an Tischen gegeneinander spielten, gab es die ersten Kunden, die mir ihre eigenen Karten verkaufen wollten. Und genau das stellte sich als höchst lukrativ heraus. Während ich die Karten für Preise weit unter dem Marktwert erwerben konnte, verkaufte ich sie im Anschluss direkt wieder mit einem Aufpreis von 20 % über dem Marktwert. Selbst schuld, wenn die Kunden so doof sind.

Mit jedem Verkauf und jedem Spieler, der an einem Tisch bei mir spielte, gab es mehr Geld und neue Erfahrungspunkte, die für immer neue Shop-Level sorgen. Dadurch konnte ich noch mehr Produkte und Einrichtungsgegenstände freischalten, um den Shop immer größer und die Produktauswahl immer vielfältiger zu gestalten.

Wie wichtig ein Puffer in dem Spiel ist, hat mir eine Situation eindrucksvoll bewiesen, in der mich meine Gier fast in den Ruin getrieben. Nachdem ich eine, zu diesem Zeitpunkt für mich, sehr teure Karte für einen soliden Preis gekauft habe, war ich fast pleite. Durch laufende Einnahmen konnte ich noch die Lager auffüllen, doch dann kam der Tag, an dem die Miete bezahlt werden musste.

Während ich immer wieder zum Verkaufstisch mit der Karte, die ich für 5.500 € verkaufen wollte, starrte, verging die Zeit unaufhaltsam. Niemand wollte die Karte haben. Und als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben habe, stand er da: der Kunde, der wieder einmal doof genug war, die Karte für einen horrenden Preis mitzunehmen.

Die Freude, die ich in diesem Moment verspürt habe, war unbeschreiblich. Nicht nur, dass ich erneut erfolgreich eine Karte mit einer riesigen Gewinnspanne verkauft habe. Nein. Dieser eine Kunde, der sich augenscheinlich nicht so sehr mit den marktüblichen Preisen auskennt, hat meinen Laden buchstäblich vor dem Untergang bewahrt. Und mir eine ordentliche Portion Endorphine beschert.

Genau das liebe ich an diesem Spiel. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen der Gier, der Gefahr der Insolvenz und der Freude über eine Strategie, die immer wieder am Ende doch aufgeht.

Mit der Zeit wurde es dann auch Zeit, die ersten Mitarbeiter einzustellen. Diese kümmern sich inzwischen darum, dass die Verkaufsflächen mit Produkten aus dem Lager befüllt werden und um die Kasse. Schließlich brauche ich neues Geld, um weitere Kunden schamlos abzuzocken.

Natürlich müssen auch Abgaben wie Miete, Strom und Gehalt an die Mitarbeiter eingeplant werden. Doch dank meiner treuen Kunden, die mir immer wieder gutgläubig ihre Karten anvertrauen, ist das natürlich kein Problem.

Wo gibt es das Spiel? Das Spiel ist auf Steam, der Xbox Cloud sowie am PC über Geforce Now verfügbar und befindet sich aktuell noch im Early Access. Es wurde am 15. September 2024 veröffentlicht und genießt auf Steam aktuell (12. März 2026, 10:40 Uhr) eine beeindruckende Bewertung von 96 % positiven Rezensionen bei 43.919 abgegebenen Stimmen.

Wie sieht die Entwicklung des Spiels aus? Wie bereits erwähnt ist das Spiel aktuell noch in der Early-Access-Phase. Dementsprechend ist das Spiel noch nicht fertig und in der Entwicklung. Bei einer Spielzeit von knapp 47 Stunden konnte ich persönlich bisher keine großen Probleme oder Abstürze feststellen.

Ein genaues Datum für die Vollversion des Spiels ist bisher noch nicht bekannt. Es fließen jedoch regelmäßig Updates mit neuen Inhalten in das Spiel.

Viele Fans von Sammelkarten haben in ihrer Kindheit mit großer Freude Pokémon-Karten gesammelt. Und so einige ehemalige Sammler finden Jahre später ihre Karten wieder. Darunter können sich mitunter richtige Schätze befinden: Spieler entdeckt eine Pokémon-Karte in einem alten Buch, für die Sammler bis zu 10.000 Euro zahlen.

Crimson Desert stoppt den Frühstart der Spieler, könnte auch eine Methode für GTA 6 sein

Die Entwickler von Crimson Desert haben den Frühstart für Käufer von physischen Kopien ihres Titels verhindert, und das könnte auch bei GTA 6 wichtig werden.

Schon seit es Spielekonsolen gibt, wollen Gamer möglichst früh in den neuesten Hype-Titel hineinschauen. Während es früher noch lange Warteschlangen vor den Verkaufsgeschäften gab, hat sich der Hype inzwischen verlagert. Heute versuchen Spieler, sich alle möglichen Guides und Videos schon vor Release anzuschauen, um möglichst gut zu starten.

Ein Trick, früher loslegen zu können, war es bislang jedoch einfach, eine physische Kopie des Titels zu kaufen. Oft schicken die Händler den Titel dann einige Tage vor Release schon los, einfach weil sie wissen, dass die Kundschaft es gar nicht gern hat, wenn die CD erst nach Release eintrifft.

So gibt es vor den Releases oft schon den ein oder anderen Leak von Gamern, die schon zocken können, obwohl andere noch warten müssen. Doch genau das hat Crimson Desert jetzt verhindert.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Crimson Desert sehen:

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Crimson Desert: Launch-Trailer zeigt neue Bosse, Drachen-Action und den Sturm auf einen fahrenden Zug

Kein Frühstart mehr

Wie hat Crimson Desert das gelöst? Die Entwickler von Crimson Desert haben ihre physischen Kopien mit einem Schutz vor Frühstart versehen. Wie ein Nutzer auf X.com zeigt, der schon jetzt eine Kopie erhalten hat, haben die Entwickler einen Schutz eingebaut, der den Frühstart verhindert.

Beim Start des Spiels ploppte bei ihm die Meldung auf: „Bitte habt noch etwas Geduld, bis euer Abenteuer beginnt. Am 19. März um 22:00 Uhr UTC beginnt der Kampf um den Schutz von Pywel.“ Er konnte also nicht früher starten und auch nichts weiter machen.

Wie reagieren die Spieler darauf? Die Spieler sind gemischter Meinung über die Methode der Entwickler. Auf X.com ärgert sich etwa Nutzer @show_desk2k darüber, dass nicht das komplette Spiel auf der Disc ist, sondern noch ein Teil heruntergeladen werden muss. Auch das „Always-on“ stört ihn.

Andere auf Reddit hingegen halten es für richtig, dass alle zur selben Zeit starten können. Für sie sollten sich sogar andere Entwickler ein Beispiel an der Einblendung nehmen, so zum Beispiel Rockstar.

Ein Modell für GTA 6

Kommt das auch für GTA 6? Ob die Entwickler von GTA 6 den gleichen Schritt gehen wie die Entwickler von Crimson Desert ist unklar. Seit dem Release von GTA 5, damals noch auf der PS3, hat sich viel verändert. So ist es denkbar, dass man die Leaks zum Spiel so weit reduzieren möchte, wie es nur möglich ist.

Auch die Fans sind an Bord. Auf Reddit diskutieren sie die Möglichkeit und finden es allgemein nur gerecht, wenn alle zeitgleich starten dürfen. So schreibt Reddit-Nutzer Mr-Rocafella:

Die größte Videospielveröffentlichung aller Zeiten? Check.

Leaks um jeden Preis verhindern? Check.

Eine leicht umsetzbare Strategie, um einen vorzeitigen Zugriff zu verhindern? Check.

Nachdem ich „Crimson Desert“ gesehen habe und die Probleme mit dem YouTube-Trailer bei Rockstar mitbekommen habe, würde mich das überhaupt nicht überraschen.

Ob sich Rockstar Games wirklich an dem Release von Crimson Desert orientiert, ist unklar. Unwahrscheinlich ist es jedoch nicht, schließlich ist der Hype um die Geschichte enorm und könnte durch Leaks eine Woche vor dem Release durchbrochen werden. Wann es Neuigkeiten zu GTA 6 gibt, erfahrt ihr hier: Chef von GTA 6 verrät, wann es endlich losgeht und wann wir mir Trailer 3 rechnen können

Quelle(n):
  1. X.com
  2. reddit.com

Entwickler von Final Fantasy XIV machen es wie Pokémon, bringen neue Klasse zum Sammeln von Kreaturen ins MMORPG

Im Livestream haben die Entwickler von Final Fantasy XIV ihre neue Klasse angekündigt, und die bringt ausgerechnet Pokémon zum MMORPG.

Was ist das für eine Klasse? Die neue Klasse in Final Fantasy XIV ist der Beastmaster, zu Deutsch wohl: Tierbändiger oder Tiermeister, und kommt als limitierte Klasse ins MMORPG. Das bedeutet, dass sie für Solo-Inhalte oder spezielle Aktivitäten gedacht sind und nicht als Main-Charakter.

So kann der Beastmaster nicht am Standard-Teamplay über das Matchmaking teilnehmen, weil er zu speziell dafür ist.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Final Fantasy XIV sehen:

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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein

Pokémon lässt grüßen

Was kann die neue Klasse? Der Beastmaster macht genau das, was der Name schon vermuten lässt: Er zähmt Tiere und lässt sie für sich kämpfen. Ganz wie bei Pokémon dürfen die Spieler bis zu 50 verschiedene Kreaturen zähmen.

Er selbst kämpft im Nahkampf mit einer Axt, seine wahre Stärke liegt aber in den drei Kreaturen, die er zeitgleich in den Kampf rufen darf. Dabei haben die Kreaturen eigene Fähigkeiten, weshalb die Aufstellung des richtigen Teams sehr wichtig ist.

Damit das richtige Pokémon-Feeling aufkommt, habt ihr sogar einen eigenen Pokédex, der im Spiel „Beastmasters Bestiary“ genannt wird und euch hilft zu überblicken, welche Kreaturen ihr noch sammeln müsst.

Wie kann man den Beastmaster freischalten? Um die neue Klasse freizuschalten, müsst ihr bereits einen Charakter auf Level 50 gespielt haben. Damit stellen die Entwickler sicher, dass ihr den Beastmaster nicht als Main-Charakter aufzieht, denn dafür ist er nicht gedacht.

Außerdem braucht ihr die Dawntrail-Erweiterung für das MMORPG, um einen Beastmaster zu erstellen. Als letzte Voraussetzung müsst ihr auf eurem Level-50-Charakter auch die Hauptgeschichte von Final Fantasy XIV abgeschlossen haben.

Wann kann man den Beastmaster spielen? Der Beastmaster schafft es nicht mehr in die kommende Version 7.5 „Trail to the Heavens“, stattdessen haben die Entwickler die Klasse für das nächste Update angekündigt. Der Beastmaster soll demnach nicht vor Mai spielbar sein. Ein genaues Datum gibt es derzeit noch nicht.

Mit der neuen Klasse in Final Fantasy XIV haben die Entwickler ein Stück Pokémon in das MMORPG gebracht. Wie sich das Sammeln und Zusammenstellen des idealen Teams wirklich darstellt, wird die Zeit zeigen. Bis dahin lohnt sich aber auch der Blick in den Vorgänger: 23 Jahre altes MMORPG wird plötzlich von Spielern überflutet, muss sogar die Charakter-Erstellung schließen

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl

Neues RPG setzt auf Sci-Fi mit abgefahrenen Aliens und Arthur Morgan erzählt die Story, bringt kostenlosen Test auf Steam

Mit Starfinder: Afterlight will ein ambitioniertes RPG bald ein verrücktes Rollenspiel-System auf den PC und zu Steam bringen. Einen ersten Einblick könnt ihr euch schon bald selbst verschaffen.

Was ist das für ein Spiel?

  • Ihr spielt in Starfinder: Afterlight eine wild zusammengewürfelte Truppe an Außenseitern, die das Ende der Welt verhindern muss – von dem niemand so wirklich etwas ahnt. Neben eurem eigenen Charakter stehen euch sechs Begleiter zur Verfügung.
  • Das Spielprinzip folgt dem klassischen cRPG-System mit rundenbasierten Kämpfen, isometrischer Perspektive und viel Story sowie Entscheidungen, die ihr treffen könnt. Als Grundlage dient Starfinder, die Sci-Fi-Version von Pathfinder und eine der besten Alternativen zu D&D.
  • Fokus des Spiels liegt auf der Narrative und insbesondere auf euren Begleitern, deren Schicksal und Beziehung zu euch von euren Taten beeinflusst wird.

Wann ist der Test? Ab dem 19. März 2026 könnt ihr am ersten öffentlichen Beta Playtest teilnehmen. Dazu müsst ihr euch lediglich auf der Steam-Seite von Starfinder: Afterlight für den Playtest registrieren. Ihr müsst das Spiel nicht vorbestellen.

Der Test umfasst etwa 45-60 Minuten aus dem Start des Spiels und bietet euch drei verschiedene, vorgefertigte Charaktere. Ihr lernt die ersten Companions kennen und erkundet das Schicksal eurer Kapitänin, einer frechen Weltraum-Piratin sowie einen Teil der Stadt, in der ihr landet.

Spieler, die das Spiel auf Kickstarter unterstützt haben, dürften die Inhalte bereits kennen. Starfinder: Afterlight soll dann noch 2026 in den Early Access starten, eine öffentliche Demo soll im Sommer diesen Jahres verfügbar sein. Der endgültige Release steht noch aus.

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Das Sci-Fi-Rollenspiel Starfinder: Afterlight zeigt die freche Piraten-Kapitänin im Trailer

Erfahrene Entwickler mit einem klaren Plan

Die Entwickler hinter Starfinder, Epictellers Entertainment, sind Veteranen aus der Gaming-Branche, die unter anderem bereits bei Crytek an Crysis und Ryse: Son of Rome gearbeitet haben. Das Rollenspiel ist jedoch ihr erstes Werk als Indie-Studio und eine große Herausforderung, wie sie selbst sagen.

Starfinder will jedoch von den Größen des Genres lernen, insbesondere von Baldur’s Gate 3 und Larian insgesamt, als auch von Owlcat, die im Moment an dem neuen Warhammer-Rollenspiel Dark Heresy arbeiten.

Insbesondere Baldur’s Gate 3 dürfte jedoch viel Einfluss nehmen, nicht nur, weil der Fokus des Spiels auf Charakterentwicklung und den Begleitern liegt, sondern auch, weil der Astarion-Sprecher Neil Newbon selbst mitspielt und zusätzlich das Voice Acting dirigiert.

Falls das noch nicht überzeugend genug war: der Erzähler ist Roger Clark, der Sprecher von Arthur Morgan aus Red Dead Redemption. Eine deutsche Sprachausgabe wird es allerdings nach aktuellem Stand nicht geben.

Bei den Begleitern steht nicht nur deren eigene Geschichten im Mittelpunkt, sondern auch eure Beziehungen zu ihnen. So kann es etwa passieren, dass eure Aktionen einen Begleiter verprellen, oder euch ihm näher bringen, denn ja: auch Romanzen wird es geben. Zwar wird es keine Bären-Szenen geben wie in Baldur’s Gate 3, aber immerhin mit dem seltsamen Käfer-Schnecken-Alien könnt ihr anbandeln, wenn ihr das denn wollt.

Zwei der Begleiter von Starfinder: Afterlight durften wir übrigens exklusiv vorstellen.

Larian als großes Vorbild für Epictellers Entertainment ist selbst im Moment dabei, ihr bisher größtes Rollenspiel zu erschaffen: Divinity. Wenn man bedenkt, wie groß bereits Baldur’s Gate 3 war, dürfte die Entwicklung aber noch eine ganze Weile dauern. Alle Infos, die es bisher gibt, findet ihr hier: Divinity: Release, Trailer und Gameplay – Das wissen wir zum neuen Spiel der Macher von Baldur’s Gate 3

Ein Twitch-Streamer hat seinen besten Freund aus der Schulzeit 10 Jahre nicht gesehen, trifft ihn zufällig in Marathon

Ein Twitch-Streamer schießt in Marathon auf einen feindlichen Spieler und bemerkt dann, dass er seinen Gegner kennt, aber vor 10 Jahren den Kontakt verlor.

Wer ist Crayator? Nathan „Crayator“ Ryan (33) ist ein australischer YouTuber und Twitch-Streamer, der für seine energiegeladene und humorvolle Persönlichkeit bekannt ist.

  • In Australien kennt man Crayator vor allem für seine Beteiligung an den Content-Creator-Gruppen „Click“ und „Wanted“.
  • Während sein eigener YouTube-Kanal auf knapp 30.000 Abonnenten kommt, hatte “Click” über 2,5 Millionen Abonnenten und zahlreiche Videos mit mehreren Millionen Aufrufen.
  • Der gesitige Nachfolger „Wanted“ hat 749.000 Abonnenten auf YouTube und ebenfalls mehrere Millionen Aufrufe pro Video.

In seinen persönlichen Streams zeigt Crayator verschiedene Spiele. Seine Hochphase auf Twitch hatte er im Fortnite-Hype. Er ist aber auch für Roleplay in GTA Online bekannt. Zuletzt spielte er zudem viel ARC Raiders und Marathon. Dabei schauen ihm regelmäßig über 300 Zuschauer zu.

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Bungie präsentiert Marathon im Launch-Trailer

Streamer findet zufällig einen Schulfreund in Marathon

Wie hat er seinen Schulfreund getroffen? Crayator hat während eines Livestreams Bungies neuen Extraction-Shooter Marathon gespielt. Dort war er im Solo-Modus auf der Map „Grenzbereich“ unterwegs, als er während eines Gesprächs mit seinem Chat bemerkte, dass ein anderer Spieler im selben Gebäude ist wie er.

Crayator bewegte sich zu dem Ursprung der Geräusche und fand einen feindlichen Assassinen. Er eröffnete das Feuer und brach den Schild seines Gegners. Dieser machte sich dann jedoch in einer Rauchwolke davon. Der Streamer wechselte daraufhin seine Position und rief im Umgebungs-Chat des Spiels: „Bist du noch da?“

Dann folgte die Überraschung, mit der er selbst nicht rechnete.

Aus dem Sprach-Chat des Shooters ertönte ein fragendes „Nathan?“, woraufhin der Streamer entgegnete: „Nenn mich in deinem Leben niemals Nathan.“ Wie Crayator später erklärte, dachte er zu dem Zeitpunkt, der andere Spieler sei ein Zuschauer und Stream-Sniper, doch zu seiner Überraschung, sollte er den anderen Spieler sehr gut kennen. Dieser antwortete: „Hier ist James.“

Crayator reagierte überrascht und fragte: „Du meinst James von der Highschool?“ Der andere Spieler bejahte das mit einem Lachen in der Stimme.

Wie sich herausstellte, waren Crayator und „James“ beste Freunde in der Schulzeit, haben sich aber aus den Augen verloren. Inzwischen sei es etwa 10 Jahre her, dass sie zuletzt gesprochen haben. Als James dann die Stimme des Streamers im Sprach-Chat des Spiels hörte und dazu den Namen sah, habe er ihn sofort erkannt.

Nach der zufälligen Begegnung sprachen sie einige Minuten von der Vergangenheit und wie es ihnen seither ergangen ist. James sei inzwischen Krankenpfleger. Dann extrahierten sie gemeinsam, schickten einander Freundschaftsanfragen und spielten noch ein paar Runden zusammen.

Einen Zusammenschnitt der Situation postete Crayator als Video auf TikTok. Hier könnt ihr den Clip sehen:

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Warum ist das besonders? Der Streamer spielt Marathon solo. Wenn man Solo einen Raid startet, kommt man in Matches mit anderen Solo-Spielern, die alle quer verteilt auf der Map spawnen.

Als Spieler weiß man vor einem Raid nicht, wie die Spieler in der Runde heißen oder wo sie sich genau aufhalten, und man kann nicht gezielt andere Leute in eine Solo-Lobby einladen. Es gibt auch keine benutzerdefinierten Matches.

Die Wahrscheinlichkeit, in einem Raid in Marathon jemanden zu treffen, den man persönlich kennt, ist also sehr gering.

Hinzu kommt, dass Marathon keines der Spiele ist, in denen erst Fragen gestellt und dann geschossen wird. In Marathon wird bei Sichtkontakt losgeballert. James selbst sagte, das sei das erste Mal gewesen, dass in dem Shooter überhaupt jemand mit ihm gesprochen habe.

Ist ein solches Treffen wirklich realistisch? Einige Nutzer werfen dem Streamer vor, die Szene sei gestellt, doch selbst in dem Fall muss man sagen: Es ist alles andere als einfach, in Marathon gezielt mit einer anderen Person in dieselbe Lobby zu kommen und ein „zufälliges Treffen“ zu initiieren, ohne dass der Chat es mitbekommt. Das ist quasi unmöglich.

Natürlich wird man nie ausschließen können, ob eine solche Szene künstlich initiiert wurde, aber das erfolgreich zu bewältigen, wäre extrem schwierig.

Viele Spieler vermissen bei Marathon die Möglichkeit, auf freundliche Runner zu treffen – so wie sie es aus ARC Raiders kennen. In Bungies Shooter steht das PvP im Vordergrund. Die Community zeigt aber, dass es auch Ausnahmen gibt: Gamer vermissen bei Marathon das, was ARC Raiders besonders macht – Aber die Community zeigt, dass beide Seiten möglich sind

Der beste Anime-Charakter stirbt in Folge 1, doch man spürt ihn über die ganze Serie

MeinMMO-Dämon Cortyn sinniert über den besten Anime-Charakter aller Zeiten. Dabei wirkt der auf den ersten Blick total gewöhnlich.

Spoilerwarnung: Es geht in diesem Artikel um die Serie Oshi no Ko. Falls ihr aus unerfindlichen Gründen noch nicht reingeschaut habt – ihr wurdet gewarnt.

Okay, okay. Ich weiß. Bei dem Titel dieses Artikels ist Stress in den Kommentaren schon vorprogrammiert und so manch einer von euch hat sicher ChatGPT schon offen, um einen Prompt wie „Erkläre mir in 10 Absätzen, warum Cortyn Unsinn erzählt“ abzuschicken und das Ergebnis in die Kommentare zu posten. Immerhin hat wohl jeder und jede einen Lieblings-Charakter in irgendeinem Anime, und betrachtet den als „besten“ Charakter.

Aber lasst mich euch erklären, warum das aus meiner Sicht Ai Hoshino aus Oshi no Ko ist und warum exakt eine Episode ausreichte, um ihr diesen Rang zu verleihen.

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Oshi no Ko – der Trailer zur 3. Staffel des düsteren Rache-Anime

Wer ist Ai Hoshino? Ai ist der Star der Idol-Gruppe B-Komachi. Mit ihren 16 Jahren hat sie schon großen Ruhm erlangt. Doch ihr Leben droht aus den Fugen zu geraten, als sie schwanger wird – eigentlich ein absolutes „No-Go“ in der Idol-Szene und ganz besonders in einem so jungen Alter. Doch sie bekommt Zwillinge und treibt zugleich ihre Karriere weiter voran – bis sie im Alter von 20 Jahren von einem Stalker ermordet wird.

Dabei ist Ai in den allermeisten Bereichen nicht überragend. Sie ist nicht besonders intelligent und sogar recht verantwortungslos, wird immerhin mit 16 Jahren bereits schwanger. Sie ist auch nicht bereit, für ihre Kinder in der Karriere irgendwie zurückzutreten und wälzt diese Last auf andere Leute ab, die darunter zu leiden haben. Zuletzt ist sie sogar so „naiv“, ihre Haustür einem Fremden zu öffnen – und bezahlt dafür mit ihrem Leben.

Doch Ai ist das geborene Idol, der geborene Star. Sie ist hübsch, besitzt schier unendlich viel Charisma und ist die perfekte Lügnerin, um ihren Fans und der Öffentlichkeit genau das zu geben, was sie eigentlich wollen – eine perfekte Illusion.

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Voller Energie, gut gelaunt und ziemlich deppert – Ai Hoshino.

Eine Folge Zeit, um die ganze Serie zu definieren

Ai stirbt in Episode 1 und scheidet damit aus. Sie ist der Auslöser für den Rachefeldzug ihrer Kinder und die Jagd nach dem tatsächlichen Mörder. Doch durch den Mord an Ai wird sie regelrecht zu einer göttlichen Präsenz, deren Wirken noch in allen Charakteren nachhallt und viele Folgen hat.

Natürlich liegt das nicht nur am Charakter von Ai, sondern an der Geschichte von Oshi no Ko als Ganzem. Die Story behandelt eben vor allem Personen, die irgendwie von Ai beeinflusst wurden:

  • Die beiden Kinder, die ihren Tod miterlebt haben.
  • Die Produzenten, die mit ihr zusammengearbeitet haben.
  • Die Mitarbeiter ihrer Agentur, die für sie verantwortlich waren.
  • Fans von damals, die ihren Tod nie ganz überwunden haben.

Es gibt im Serien-Bereich den Trope „Woman in the Fridge“, also „Frau im Kühlschrank“. Das ist ein Begriff, der ein wiederkehrendes Klischee in vielen Serien und Filmen beschreibt: Frauen, denen zumeist zu Beginn der Handlung etwas Grausames geschieht. Sei es ein Mord, eine Vergewaltigung oder eine Entführung. Zumeist dient die Frau und ihr Schicksal hier nur als Motivation für einen (meist männlichen) Protagonisten, um sich auf einen Rachefeldzug zu begeben – aber dann hat die Frau keine weitere Bedeutung, wird häufig gar nicht mehr erwähnt.

Anime Oshi no Ko Ai Death
Das unheimliche Bild von Ais Leiche bleibt über die ganze Serie im Gedächtnis.

Bei Ai in Oshi no Ko ist das nicht der Fall. Ja, sie stirbt in der ersten Episode und ihr Tod ist die Motivation für die geplante Rache ihrer Kinder. Aber sie ist viel mehr als das. Obwohl Ai nur in der ersten Folge zu sehen ist, durchdringt sie jede Episode von Oshi no Ko, ist überall zu spüren und beeinflusst das Handeln von so vielen Charakteren. Das dürfte auch der Grund sein, warum Ai selbst im Opening von Staffel 2 und 3 noch vorkommt – obwohl sie selbst lange „aus der Geschichte ausgeschieden“ ist.

In ausnahmslos jeder Episode „schwebt“ Ai irgendwie über der ganzen Handlung. Manchmal indirekt durch die Persönlichkeitsentwicklung von Charakteren, manchmal direkter, wenn jemand auf sie als „legendäres Idol“ Bezug nimmt.

Mir fällt kein anderer Charakter mit so wenig Bildschirmzeit wie Ai ein, der jemals so eine drastische Auswirkung auf die Handlung, die Gefühlswelt und Entwicklung von allen beteiligten Charakteren hatte. Selbst jetzt in Staffel 3 bleibt dieses Gefühl noch bestehen, nimmt sogar weiter zu.

Oshi no Ko und Ai haben für mich neue Maßstäbe gesetzt

Mit jeder weiteren Episode, die ich von Oshi no Ko sehe, zementiert sich meine Meinung mehr: Das ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Anime, den ich jemals gesehen habe. Ich kenne keine andere Serie, die es schafft, so viele unterschiedliche Genres so elegant zu mischen, ohne dass es überladen oder chaotisch wirkt.

Oshi no Ko ist gleichzeitig Drama, Comedy, Romance, Murder Mystery und Psycho-Thriller. Eine Verbindung, die auf den ersten Blick vollkommen chaotisch wirkt, aber meisterhaft zu einer eleganten, nervenaufreibenden Serie verbunden wird.

Und über allem davon schwebt Ai, obwohl sie schon lange tot ist.

Ich kann nur wiederholen, was ich schon so oft gesagt habe: Wenn ihr Oshi no Ko bisher keine Chance gegeben habt, weil ihr die Sternen-Augen seltsam findet oder eine Idol-Serie euch auf den ersten Blick abschreckt – lasst euch darauf ein. Ihr werdet es ganz bestimmt nicht bereuen. Denn eine der letzten Episoden war sogar die beste Anime-Folge, die ich jemals gesehen habe.

Miniatur-Künstler geben zu: Sie besitzen volle Vitrinen, haben aber noch nie Warhammer gespielt: „Dazu gibt’s ein Spiel?”

Die Miniatur-Community, die kleine Figuren für Tabletop-Rollenspiele bemalt, füllt nach Jahren im Hobby bereits ganze Vitrinen. Dabei stellt sich jedoch heraus, dass das eigentlich zugehörige Spiel hinter den Soldaten, Helden und Monstern für viele nicht nur in den Hintergrund rutscht, sondern irrelevant wird.

Was geben selbst Veteranen zu? Der Miniaturmaler RecentEarth teilte mit der Community des Hobbys ein Bild einer gut gefüllten Vitrine voller Miniaturen, die er selbst bemalt hat. „Ich habe Armeen/Feuergefechtsrupps von Slaves to Darkness, Age of Sigmar Orks, Stormcast Eternals, Thousand Sons, Tzeentch-Dämonen, Khorn-Dämonen und Death Guard bemalt”, schreibt er zu seinem Bild auf Reddit. Er gibt jedoch gleichzeitig zu: 

„Ich weiß immer noch nicht, wie man das Spiel spielt …”

Mit dieser Aussage trifft er in der Community einen Nerv und erhält beinah 1.000 Upvotes, die seine Situation nachvollziehen können. Trotz einer vollen Vitrine, die auf viel Arbeit hinweist, hat er bisher noch keine Erfahrung mit dem eigentlichen Tabletop-Spiel gemacht. Und damit ist er nicht der einzige.

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Die neuen Modelle der Adpetus Custodes für Warhammer 40.000 und The Horus Heresy für 2026

Das Hobby funktioniert auch ohne Spiel

Was sagt die Community zu dem Geständnis? Anhand der Upvotezahl sowie der Reaktionen auf Reddit scheint das Hobby nicht mehr (nur) ein Teil von Warhammer zu sein, sondern eigenständig viele Fans zu begeistern. 

„Mir geht es genauso“, schreibt redrock963, „ich hab kein Interesse an Warhammer-Tabletop. Ich bemale einfach gerne Monster.“ Auch nussknackerknacker schreibt: „Dazu gibt’s ein Spiel?“

Diejenigen in dem Thread, die Warhammer auch tatsächlich spielen, haben trotzdem keine so unterschiedliche Sichtweise wie die reinen Maler.

„Für mich besteht Warhammer zu 90 % aus Malen und zu 10 % aus Spielen“, schreibt Robo_Patton. ChiBurbNerd fügt hinzu: „Das Malen macht viel mehr Spaß als das Spielen.”

Bevor es jedoch zu einer allgemeinen negativen Welle gegenüber dem eigentlichen Spielanteil des Tabletops kommt, greift rodgeramjit ein:

„Ich war etwa zehn Jahre lang genauso, aber dann habe ich endlich ein Spiel ausprobiert (Kill Team) und das hat alles verändert. Es ist SO toll, seine schön bemalten Spielfiguren im Spiel herumlaufen zu sehen, auch wenn sie vernichtet werden. Es ist eine charmante Ausrede, um sich seine Miniaturen aus der Nähe anzusehen und sie mit einem Kumpel zu teilen. Ich liebe das Spiel jetzt.“

Hier könnt ihr die Vitrine des OPs sehen:

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Auch MeinMMO-Redakteurin Caro hat das Hobby für sich entdeckt und findet: Ich bemale bisher keine Miniaturen von Warhammer. Stattdessen beziehe ich mich eher auf Charaktere und Kreaturen, die meine Gruppe und ich für unsere Kampagne in Dungeons & Dragons benutzen können. Zumindest war das eine Art persönliche Ausrede für den Einstieg. Letztendlich benötigen meine Miniaturen keinen direkten Nutzen im Spiel, damit ich sie bemalen will.

Aus einer Art „Mittel zum Zweck“ wurde dadurch ein Hobby, das nicht nur die Zeit bis zur nächsten Kampagne überbrückt, sondern auch alleine zu einer meiner Lieblingsaktivitäten geworden ist. Auch wenn manche fertigen Miniaturen niemals einen Einsatz im Spiel finden, hält es mich nicht davon ab, sie aufgrund ihres coolen Designs trotzdem zu bemalen.

Dementsprechend kann ich mir vorstellen, auch Warhammer-Miniaturen eine Chance zu geben. Besonders die Tyraniden sind mir schon des Öfteren ins Auge gefallen …

Das Hobby des Miniaturbemalens besitzt nicht nur eine einsteigerfreundliche, sondern auch eine zutiefst hilfsbereite Community, die sich über jeden interessierten Neuling freut. Das zeigt sich auch anhand der Situation eines Einsteigers, der aufgrund seiner „hässlichen“ Ergebnisse das Hobby nach kurzer Zeit bereits schmeißen wollte. Zum Glück konnte die Community ihn rechtzeitig aufhalten und gibt ihm die wirklich guten Tipps auf den Weg: Ein Miniatur-Neuling will das Hobby wegen „hässlicher“ Ergebnisse aufgeben, doch die Community kennt die Worte, die am Start wirklich helfen

Quelle(n):
  1. Reddit

Wenn ihr vor einem Jahr auf Steam das falsche Spiel heruntergeladen habt, sucht euch jetzt das FBI – Und ja, Valve betont, das ist das echte FBI

Das FBI sucht nach Spielern, die eines von sieben möglichen Spielen heruntergeladen haben. Ihr könntet bei einer Ermittlung helfen.

Das Titelbild ist ein Symbolbild. Es stammt aus der TV-Serie „FBI: Special Crime Unit“.

Wieso sucht euch das FBI? Das FBI sucht im Rahmen einer Ermittlung nach potenziellen Opfern, die Spiele über Steam heruntergeladen haben, die mit Malware versehen waren.

Auf der Website des FBI heißt es diesbezüglich:

Falls Sie und/oder Ihre minderjährigen Angehörigen durch die Installation eines dieser Spiele geschädigt wurden oder über Informationen verfügen, die für diese Ermittlungen relevant sind, füllen Sie bitte dieses kurze Formular aus.

Das Kuriose: Auf Reddit berichten Spieler von einer E-Mail von Steam, in der das Unternehmen extra betont, dass sie bestätigen können, dass die Website vom echten FBI ist. Einige Spieler haben wohl gedacht, bei einer Nachricht vom FBI müsse es sich um eine Phishing-Mail handeln.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Was ist Malware? Bei Malware handelt es sich um schädliche Software wie Viren, Trojaner und Spyware, mit der Angreifer beispielsweise Daten stehlen oder Systeme beschädigen können.

Mehrere Spiele auf Steam mit Malware infiziert

Um welche Spiele geht es? Die US-amerikanische Bundesbehörde gibt an, dass die folgenden Spiele als schädlich identifiziert wurden:

  • BlockBlasters
  • Chemia
  • Dashverse/DashFPS,
  • Lampy
  • Lunara
  • PirateFi
  • Tokenova

Das FBI geht davon aus, dass Steam-Nutzer im Zeitraum zwischen Mai 2024 und Januar 2026 ins Visier genommen wurden. Die Spiele sind inzwischen nicht mehr auf Steam verfügbar.

Ist das auch für deutsche Spieler relevant? Ja, auch deutsche Steam-Nutzer können das Formular ausfüllen, wenn sie Informationen haben, die den Ermittlungen des FBI helfen. Es gibt in dem Formular etwa extra eine Zeile, in der ihr das Land auswählen könnt, in dem ihr lebt.

Auf MeinMMO haben wir bereits 2025 über das Spiel PirateFi berichtet, nachdem es auf Steam offline genommen wurde. Schon da wurde gewarnt, dass das Spiel die Systeme der Steam-Nutzer mit Malware infiziert haben könnte. MeinMMOs Tech-Experte Benedikt Schlotmann hat dort auch einige Tipps für euch parat, was ihr tun könnt, falls ihr betroffen seid. Hier geht’s zum Artikel: Ein Spiel auf Steam hat Gaming-PCs mit Malware verseucht: Das könnt ihr tun, falls ihr betroffen gewesen seid

Neues MMORPG auf Steam sieht aus wie WoW, lässt euch bald für tagelange Tests auf die Server

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwarten ein spannender Playtest, viele Updates, das Ende einer Ära und einige Baustellen in WoW Midnight.

Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Am 19. März 2026 erscheint mit Crimson Desert der Quasi-Nachfolger von Black Desert. Das Open-World-Abenteuer sollte urprünglich ebenfalls ein MMORPG werden, doch wandelte sich das Projekt im Laufe der Entwicklung zur reinen Singleplayer-Erfahrung. Wir haben uns auf Spurensuche begeben und geschaut, wie viel MMO noch in Crimson Desert drin ist.

Der Launch-Trailer von Crimson Desert stimmt euch auf den baldigen Release ein:

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Crimson Desert: Launch-Trailer zeigt neue Bosse, Drachen-Action und den Sturm auf einen fahrenden Zug

Das Ende einer Ära in Lost Ark

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Auf dem YouTube-Kanal von MeinMMO veröffentlichen wir regelmäßig Videos rund um das beste Genre der Welt. Ganz aktuell werfen wir einen Blick auf die neue WoW-Erweiterung Midnight:

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Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Die Entwickler von RuneScape und Old School RuneScape haben neue Abo-Preise angekündigt. Trotz des Hypes um die derzeitigen Veränderungen in den MMORPGs gibt es daher gerade viel Kritik.
  • Am 11. März ist Update 47.1 für Herr der Ringe Online erschienen, mit 10 neuen Missionen und Erkundungen in Mûr Ghala, frischen Aufgaben für das Frühlingsfest (läuft vom 12. März bis zum 31. März) und mehr. Die Patch Notes: auf lotro.com.
  • Für Star Wars: The Old Republic ist Update 7.8.1 mit dem Namen Geheimnis der Meisterin erschienen. Freut euch auf neue Story-Inhalte, Gefährten-Missionen, das Frühlings-Event und mehr. Die Patch Notes findet ihr auf swtor.com.
  • Spieler von Project: Gorgon freuen sich über ein Engine-Upgrade, Anpassungen des Redwing-Casinos, Boss-Änderungen und mehr. Mehr zum Update auf Steam.
  • Die Sony-Entwickler freuen sich aktuell über einen neuen Meilenstein: Phantasy Star Online 2 kommt mittlerweile auf weltweit 12 Millionen registrierte Nutzer. Gefeiert wird die beeindruckende Zahl mit Login-Bonus, Boosts und mehr. Die Details erfahrt ihr auf pso2.com.
  • Mit Floral Fury Online ist am 10. März ein neues Indie-MMORPG auf Steam gestartet. Der Preis: nen Zehner. Einige der Versprechen: Physik-basierte Action-Kämpfe, prozedurale Dungeons, PvP-Arenen und eine von den Spielern angetriebene Wirtschaft.
  • Das neue Corruption-Update ist in dieser Woche auch für die Konsolen-Versionen von Star Trek Online erschienen. Dort finden aktuell zudem die Feierlichkeiten zum 16. Jubiläum statt. Die Infos: auf playstartrekonline.com.
  • Ein neues Update für Final Fantasy XI ist live und erweitert unter anderem das Trust-System. Die Patch Notes findet ihr auf forum.square-enix.com.
  • Für The Quinfall ist Patch 1.0.0.17 live gegangen, mit Skill-Anpassungen, Bugfixes und mehr. Die Patch Notes findet ihr etwa auf Steam.
  • Die Entwickler von EVE Online haben einen Teil ihrer Pläne für die Sommer-Erweiterung offenbart und sich dabei vor allem auf die Einführung der Militär-Kampagnen sowie die verbesserte Zugänglichkeit von Fraktionskämpfen konzentriert. Mehr dazu auf eveonline.com.
  • Sword of Justice hat mit 1.2.0 ein neues Update spendiert bekommen mit neuer Martial-Art-Schurke, neuen Arealen und mehr. Die Patch Notes findet ihr auf swordofjustice.com.
  • Neverwinter hat mit 32.5 eine neue Erweiterung spendiert bekommen. Ihr Name: Tempus Arena – The Slaughterhouse. Die Highlight-Features: Celestische Insignien, Celestische Reittiere, das überarbeitete Schlachthaus, das verbesserte Wartelistenfenster und die Änderungen am Kleriker. Zu den Patch Notes geht’s auf playneverwinter.com. Im Folgenden und auf YouTube findet ihr den Launch-Trailer.
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Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Wer einen Gesamtüberblick über die Historie der Online-Rollenspiele sucht, wird in diesem umfassenden Special fündig: Die Geschichte der MMORPGs – Von Habitat bis Throne and Liberty, und allem, was dazwischen passiert ist

Crimson Desert Kampfsystem im Detail: So steuern sich Wrestling-Moves und Schwertangriffe

Auf den Kämpfen liegt in Crimson Desert ein großer Schwerpunkt. MeinMMO hat möglichst viele Infos aus dem Preview-Event gesammelt, um euch im Detail zu erklären, wie das actionreiche Gekloppe funktioniert und welche Tasten des Controllers ihr quälen müsst.

Warum sind die Kämpfe wichtig? Auf den kämpferischen Konflikten liegt in Crimson Desert ein starker Fokus. Die gute Nachricht: Hinter dem Action-Adventure stehen die Entwickler von Black Desert. Das MMORPG gehört zu den Genre-Vertretern mit den besten Action-Kampfsystemen.

Diese Erfahrung scheint sich auf Crimson Desert zu übertragen. Bereits in den Trailern wirken die Gefechte wuchtig und vielschichtig. Dieser positive Ersteindruck bestätigte sich bei verschiedenen Anspiel-Events. Doch torpediert eine der wohl größten Schwächen von Crimson Desert den Spielspaß in den Kämpfen: die komplexe sowie unintuitiv belegte Steuerung.

MeinMMO hat möglichst viele Infos aus dem Preview-Event gesammelt, um euch im Folgenden im Detail zu erklären, wie das actionreiche Gekloppe funktioniert und welche Tasten des Controllers ihr quälen müsst. So könnt ihr hoffentlich schon im Vorfeld der Veröffentlichung entscheiden, ob euch die Kämpfe Spaß machen könnten oder ob euch die Steuerung zur Verzweiflung treiben wird.

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Crimson Desert zeigt im neuen Gameplay-Video mehr von den Kämpfen und der Progression im Action-RPG

Einfach zu erlernen …

Wie kämpfe ich in Crimson Desert? Auf den ersten Blick erinnert das Kampfsystem von Crimson Desert an die Kämpfe aus der Batman-Arkham-Reihe oder den jüngsten Spider-Man-Spielen von Sony. Bereits mit der wiederholten Nutzung eures schwachen Angriffs (RB, vordere rechte Schultertaste) initiiert ihr toll inszenierte Angriffskombinationen.

Kliff schlägt dann beispielsweise mehrfach mit seinem Schwert auf einen Gegner ein, durchbricht seine Verteidigung, tritt diesem die Füße unterm Hintern weg und schmettert das Opfer dann mit einem Wurf auf den Boden. Ein Knopf, sehr viel Wirkung. So erzielt jeder Einsteiger früh erste Erfolgserlebnisse.

Diesen simplen Standard ergänzt ihr dann nach und nach:

  • mit RT (hintere rechte Schultertaste) löst ihr einen starken Angriff aus
  • mit Aktionstaste B rollt ihr aus dem Gefahrenbereich, für ein Ausweichen drückt ihr B zweimal
  • mit X könnt ihr springen
  • mit Y löst ihr trotz Waffe unbewaffnete Angriffe aus, Y gedrückt halten resultiert in einem mächtigen Tritt
  • über LT (hintere linke Schultertaste) zielt ihr mit eurer Fernkampfwaffe und löst auch den Schuss aus (einfach die Taste loslassen)
  • mit LB (vordere linke Schultertaste) hebt ihr den Schild von Kliff und blockt Angriffe ab oder richtet euch auf einen Gegner aus – wenn ihr im richtigen Moment LB drückt, pariert ihr feindliche Angriffe sogar und eröffnet euch so eine starke Möglichkeit für Gegenangriffe
  • wenn ihr einen anvisierten Gegner fest ins Ziel nehmen möchtet, drückt ihr auf dem linken Steuerkreuz nach unten
  • mit Steuerkreuz rechts heilt ihr euch mit Nahrungsmitteln (wenn vorhanden)

Hier seht ihr bereits, dass die Belegung von Crimson Desert an einigen Stellen vom Genre-Standard abweicht, etwa beim Anvisieren von Feinden (liegt oft auf L3, also den linken Analogstick reindrücken) oder dem Abfeuern von Fernkampfwaffen (macht man normal häufig über eine zweite Schultertaste). Dennoch lässt sich dieses Basis-Set an Manövern recht schnell lernen.

Das offizielle Steuerungsschema aus dem Spiel für Controller und Tastatur seht ihr beispielsweise hier auf Reddit:

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… schwer zu meistern

Eure Basisangriffe erweitert ihr im Laufe der Zeit durch immer neue Fertigkeiten, die ihr mit einer Kombination an Tasten auslöst. Hier eine Auswahl von Skills, die im Zuge des Preview-Events bereits genutzt worden sind:

  • Mit LB und RB reflektiert ihr mit eurer Klinge Licht, wodurch ihr im Kampf nahe Gegner blenden oder verborgene Schwachstellen aufdecken könnt.
  • Über LB und RT löst ihr einen Schildschlag aus. RB und RT ist wiederum ein Drehhieb, mit dem man Gegner wegschleudern kann.
  • Mit dem richtigen Talent kann Y gedrückt halten zu einem spektakulären Dropkick führen.
  • Wenn ihr coole Wrestling-Würfe im Kampf einsetzen möchtet, könnt ihr verschiedene Manöver etwa mit X und A oder Y und B auslösen – Street Fighter lässt grüßen.
  • Mit RB und Y löst ihr einen Stoßangriff nach vorn aus, der Blutung verursacht. Für RB und A könnt ihr wiederum einen Wirbelhieb erlernen.
  • Mit RB und X lässt euch ein Talent gezielt über einen anstürmenden Gegner hüpfen.
  • Mit L3 löst ihr den Zelda-esken Greifhaken aus, der anfangs im Kampf keine Hilfe ist. Durch Talente könnt ihr diesen jedoch so verbessern, dass ihr Gegner packen und zu euch ziehen oder zu einem entfernten Feind springen könnt.
  • Kombinationen aus RT und A, B, Y oder X können gelernte Elementarangriffe entfesseln.
  • Mit R3 löst ihr die sogenannte Kraftfaust aus, ein Energieangriff, der die Verteidigung des Ziels verringert.

Viele dieser Manöver und Talente lassen sich über den Talentbaum noch verbessern beziehungsweise erweitern. Fernkämpfer erhalten etwa einige Fertigkeiten, die sich beim Zielen, also in Kombination mit LT, auslösen lassen. Oder ihr lasst nach dem Stoßangriff noch eine weitere Attacke sowie einen Griff folgen.

Hier seht ihr einen der Bosse aus Crimson Desert:

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Crimson Desert: Bosskampf gegen den Riedteufel im gamescom-Trailer

Und dann sind da ja auch noch die …

… Gegner! In Crimson Desert bekommt ihr es häufig mit Horden von Feinden zu tun, die euch im Nahkampf attackieren oder aus der Distanz auf euch feuern. Eure Skills sind mächtig genug, um damit klar zu kommen, doch habt ihr in den hektischen Scharmützeln wohl nur selten Zeit, um darüber nachzudenken, wie die eine Angriffskombination nochmal ging.

Die Bosse sind dann wahrscheinlich noch mal ein ganz anderes Kaliber. Bereits in den ersten Stunden bekamen es die Preview-Spieler mit diversen Fieslingen zu tun, die besondere Fähigkeiten besitzen und eine bestimmte Strategie belohnen. So kann es beispielsweise helfen, eine Schwachstelle mit einer bestimmten Schadensart gezielt anzugreifen.

Die voraussichtlichen Stärken von Crimson Desert und potenzielle Spielspaßbremsen:

Wie schwer ist Crimson Desert?

Das lässt sich vor dem finalen Test nicht genau sagen. Klar ist, dass es nur einen Schwierigkeitsgrad gibt. In Kombination mit der komplexen Steuerung könnte das hier und da für Frust sorgen. Wer die Credits am Ende sehen möchte, muss sich zumindest durch die Story-Herausforderungen durchbeißen.

Aufgrund des offenen Aufbaus der Welt sollt ihr laut den Entwicklern jedoch verschiedene Möglichkeiten haben, euch manch einen Kampf spürbar zu erleichtern – etwa durch mehr Heilungsessen, nützliche Buffs, neue Ausrüstung, bessere Skills oder die Aufwertung bestehender Klamotten. Neben den Kämpfen gibt es aber noch 3 andere Kern-Features, die darüber entscheiden, ob euch Crimson Desert begeistern kann: Crimson Desert hat gefühlt 5.000 Features, diese 4 entscheiden, ob ihr Spaß habt

Diablo 4 hat ein cooles Feature aus Diablo 3 übernommen, aber ist damit so penetrant, dass Spieler lieber ohne Ton spielen

Mit Season 12 kam das Killstreak-Feature zu Diablo 4, mit dem ihr noch flotter leveln könnt. Viele Spieler finden das Feature allerdings so nervig, dass sie Teile davon am liebsten ausschalten würden.

Was ist das für ein Feature?

  • Blizzard hat in Season 12 ein sogenanntes Killstreak-System in das ARPG gebracht, das Veteranen noch aus Diablo 3 kennen dürften.
  • Schlachtet ihr viele Monster innerhalb eines kurzen Zeitfensters ab, startet ein Killstreak-Zähler. Solange der Timer läuft, sammelt ihr mit jedem weiteren Kill Punkte.
  • Am Ende erhaltet ihr Erfahrungspunkte und saisonales Ansehen („Brutalität“).
  • Killstreaks werden anhand der Gesamtpunktzahl in fünf Stufen eingeteilt: Killstreak, Gemetzel, Verwüstung, Blutbad und Massaker.
Update, 13. März 2026: Blizzard hat heute einen Hotfix für die Killstreak-Ansage gebracht. Community Manager Marcoose schreibt im offiziellen Forum: „Audio für Killstreaks vor Erreichen eines ‚Massakers‘ (Phase 5) wird nicht mehr abgespielt.“

Weitere Bugfixes:
– Ein Problem wurde behoben, durch das der Fortschritt während der saisonalen Quest „Ein Geschmack von Macht“ (A Taste of Power) blockiert werden konnte.
– Ein Problem wurde behoben, bei dem die Ceh-Rune keine Wölfe beschwor.

Je mehr Monster ihr in der Zeit plattmacht, desto mehr XP sammelt ihr also – und auch die erreichte Stufe gibt euch XP obendrauf. Das Feature bringt allerdings nicht nur Positives mit sich, denn viele Spielerinnen und Spieler sind aktuell ziemlich genervt davon.

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Diablo 4 zeigt neue Inhalte von Season 12, der Season of Slaughter, im Trailer

Warum nervt das Feature die Spieler? Viele Spieler äußern sich aktuell im Subreddit von Diablo 4 zu dem Killstreak-Feature. Folgende Aspekte nerven die Community am meisten:

  • Der Kommentator ruft bei jeder startenden Serie lautstark „Killstreak!!!“, was viele Spieler als extrem repetitiv und aufdringlich empfinden.
  • Diese Ansage ist offenbar als „Dialog“ klassifiziert. Das führt dazu, dass das Spiel bei jeder Ansage automatisch Musik und Sound-Effekte leiser regelt, was viele Spieler aus dem Flow bringt.
  • Es gibt keinen separaten Regler für den Kommentar. Wer die Schreie loswerden will, muss sämtliche NPC-Dialoge stummschalten.
  • Der Zähler für die Killstreaks befindet sich mitten im Sichtfeld und nah am Charakter, wodurch wichtige Boden-Effekte von Gegnern oder Loot verdeckt werden können.
  • Besonders in Gebieten und Aktivitäten mit hoher Gegnerdichte, wie den Höllenhorden und in der Höllenflut, ploppen die Meldungen und Ansagen fast sekündlich auf.
Als wäre auf dem Bildschirm ohnehin schon nicht genug los.

Das sorgt dafür, dass Spieler bereits genervt von der Season sind, die erst gestern Abend gestartet ist. Einzelne erklären, dass sie Diablo 4 aufgrund dessen ohne Sound spielen. Andere haben alle Dialoge gemuted, das fühle sich aber „nicht richtig an“, schreibt etwa domiran in seinem Reddit-Post.

Auch im Forum von Diablo 4 wird das neue Feature kritisiert. So schreibt Apeira etwa in einem Beitrag, dass die Killstreak-Schreie überhaupt nicht zur Atmosphäre des Spiels passen. Er würde das ganze System am liebsten deaktivieren, mindestens aber die Ansagen.

Bleibt das so? Bisher ist das unklar. Schon auf dem Testserver (PTR) gab es Kritik an der aufdringlichen Optik des Killstreak-Features, aber Blizzard hat zum Release der Season keine Änderungen vorgenommen. Aktuell bleibt euch nur die Möglichkeit, im Menü unter „Optionen > Lautstärke“ die Dialoglautstärke zu reduzieren – mit dem Nachteil, dass ihr dann gar keine Dialoge mehr hört.

Season 12 fungiert als Übergangs-Season bis zum neuen DLC „Lord of Hatred“, der am 28. April 2026 erscheint. Mit einer Laufzeit von rund sieben Wochen ist sie deutlich kürzer als üblich. Mit der Erweiterung kommen dann etliche Änderungen, wie eine neue Klasse, ein frisches Gebiet und Anpassungen an den Skill-Trees. Diablo 4 wird mit dem neuen DLC außerdem noch härter, damit euch mehr als ein Feature herausfordert.

Meckern hat geholfen: WoW reduziert Housing-Kosten um bis zu 93 %

Die neuen Deko-Items in World of Warcraft waren extrem teuer. Jetzt hat Blizzard reagiert und die Preise reduziert – um bis zu 93 % sind die Kosten gefallen.

Housing-Fans haben sich tierisch auf die neuste Erweiterung von World of Warcraft gefreut. Doch rasch gab es einen großen Dämpfer, denn all die tollen Dekorationen hatten exorbitante Preise. Viel Zeit hätte man investieren müssen, um nur ein einziges Möbelstück zu erfarmen – ganz zu schweigen davon, wenn man gleich gerne mehrere hätte. Jetzt hat Blizzard still und heimlich reagiert und die Preise massiv gesenkt.

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WoW: So erfarmt ihr euch schnell 500 mysteriöse Himmelssplitter für das Reittier „Echo von Aln’Sharan“

Was war das Problem? Housing-Gegenstände kosteten eine große Menge an Leerenlichtmergel (‘Voidlight Marl’). Diese Ressource ist aber recht anstrengend zu farmen. Je nachdem, was man haben wollte, musste man bis zu 30 Weltquests abschließen, um sich ein einziges Item kaufen zu können. Ein riesiger Aufwand, nur um ein einziges Housing-Objekt zu haben. Das ist vor allem ein Problem, weil man zumeist mehrere Gegenstände einer Sorte braucht, um damit wirklich experimentieren zu können und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Der Aufschrei in der Community war entsprechend groß.

Housing, wie es von Anfang an sein sollte

Wie hat Blizzard reagiert? Am 13.03.2026 gegen 18:30 Uhr wurde ein kleiner Hotfix auf die Realms von World of Warcraft aufgespielt. Die Änderung betrifft so ziemlich alle Housing-Gegenstände, die man mit Leerenlichtmergel bei den verschiedenen Händlern kaufen kann. Wo vorher Preise von 750 bis 2500 Leerenlichtmergel an der Tagesordnung waren, sind viele Gegenstände jetzt auf Kosten von 150 bis 250 Leerenlichtmergel reduziert.

Cortyn meint: Ich freue mich ziemlich darüber, dass Blizzard hier so schnell eingelenkt und auf die Community gehört hat. Die allermeisten Housing-Fans wollen eben nicht über Wochen und Monate ihre Dekorationen farmen, sondern die Dekorationen rasch haben, um dann umso mehr Zeit im Housing damit zu verbringen. Daher ist es angenehm, dass wir hier nicht erst bis zu einem großen Patch warten mussten, sondern quasi eine sofortige Reaktion bekommen haben.

Und auch, wenn ich nicht glaube, dass mein Mecker Mittwoch einen großen Anteil an dieser Entscheidung hatte, weil ich mich exakt über dieses Problem ordentlich aufgeregt habe – es fühlt sich doch gut an, wenn Feedback aus der Community so schnell zu positiven Änderungen in WoW fühlt.

Spieler wird in ARC Raiders von seinem Kumpel hängen gelassen, aber versteht dadurch, warum jeder den Shooter liebt

ARC Raiders zeigt einem Gamer, warum das Spiel sogar Spaß macht, wenn ihr ohne Freunde zocken müsst.

Inwiefern wurde der Spieler hängen gelassen? Ein Spieler namens „lowercaselemming“ berichtet auf Reddit, dass er ARC Raiders mit einem Kumpel spielen wollte, obwohl er eigentlich keine Spiele spielt, in denen PvP vorkommt.

Dieser Kumpel war am verabredeten Tag jedoch beschäftigter als gedacht und ließ den Ersteller des Posts hängen. Dem blieb dann nichts anderes übrig, als sein neues Spiel alleine zu spielen. Und lernte dabei hautnah kennen, warum der Shooter so beliebt ist.

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Spieler in Arc Raiders schreit so laut um Hilfe, dass der Nachbar die Tür aufbricht

Nicht nur hilfreich, sondern natürlich und immersiv

Wie hat er verstanden, warum jeder den Shooter liebt? Die ersten Minuten des Spielers in ARC Raiders waren chaotisch. Er musste sich erstmal in den Menüs zurechtfinden, die verschiedenen Waffen des Spiels verstehen und lernen, was er mit seinem Loadout besiegen kann und was nicht. Dabei war er ganz auf sich allein gestellt und „wurde von ein paar PvP‑Spielern vernichtet“.

Irgendwann kam er bei einer Quest an, die von ihm verlangte, einen Kurier zu finden. Er hatte jedoch keine Ahnung, was ein Kurier ist, aber hoffte einfach auf sein Glück. Vielleicht findet er ja zufällig, was er benötigt.

Dann sei er auf einen fremden Spieler gestoßen. Beide signalisierten, dass sie friedlich sind, und sprachen anschließend kurz miteinander. „lowercaselemming“ erzählte, dass er neu in dem Spiel sei und aktuell versuche herauszufinden, was ein Kurier ist.

„Ah, ja, das sind diese kleinen, abgestürzten schwarzen UFO-Dinger. Halt einfach Ausschau nach schwarzem Rauch, dann findest du sie“, habe der Fremde geantwortet. Dann haben beide noch etwas Loot ausgetauscht und sind wieder getrennter Wege gegangen, doch durch die Info des fremden Raiders konnte „lowercaselemming“ kurz darauf einen Kurier finden und seine Quest abschließen.

Und so verstand er, was ARC Raiders so beliebt macht:

„Ich konnte nicht nur mit jemandem interagieren, der mir nicht sofort an die Gurgel sprang, als er mich sah, sondern ich konnte sogar Hilfe und Informationen von ihm erhalten, und zwar auf eine Weise, die sich immersiv und ganz natürlich anfühlte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine solche Erfahrung in einem anderen Spiel machen kann. Ich finde es toll und freue mich schon auf mehr.“

Die Community stimmt zu, berichtet von eigenen Erlebnissen

So reagieren andere Spieler: In den Kommentaren des Posts erzählen viele Spieler von ähnlichen Erfahrungen in ARC Raiders und stimmen zu, dass das Spiel dadurch besonders wird.

Ein Nutzer sagt, freundliche Spieler seien der Grund, weshalb er das Spiel spiele, und einige seiner besten Erfahrungen im Gaming seien mit fremden Leuten entstanden, die er in Solo-Runden getroffen habe. Ein anderer ergänzt, dass es noch besser wird, wenn er gemeinsam mit anderen Raidern gegen die großen ARCs wie eine Königin kämpft.

In ARC Raiders hat wahrscheinlich jeder Spieler schon eine ähnliche Erfahrung gemacht, auch MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller. Hier könnt ihr etwa den Erfahrungsbericht zu seinen ersten Runden im Hurricane lesen: ARC Raiders: Nach 2 Runden im Hurricane ist mir klar: Embark schafft mit dem Shooter etwas, das sonst kein Spiel kann

Diablo 4: Schlachthäuser – So findet ihr die Schlüssel und könnt zum Butcher werden

In Diablo 4 werdet ihr mit Season 12 selbst zum ikonischen Butcher. Wie ihr seine Schlachthäuser finden und die passenden Schlüssel dafür bekommen könnt, erfahrt ihr hier.

Am 11. März 2026 ist die „Season of Slaughter“ gestartet. Inhaltlich dreht sich buchstäblich alles um blutrünstiges Gemetzel. Das Highlight dabei ist, dass ihr zum ersten Mal in der Geschichte der Reihe selbst in die Fußstapfen des Butchers treten könnt.

Wie kann ich zum Butcher werden? Um als Butcher zu spielen, gibt es drei Möglichkeiten:

  • Schlachthäuser: In diesen Dungeons seid ihr die gesamte Zeit als Butcher unterwegs und zerlegt Feinde mit speziellen Angriffen.
  • Schreine des Gemetzels: Diese findet ihr in den Höllenfluten (markiert durch ein spezielles Symbol). Aktiviert sie mit einer „Fleischigen Opfergabe“, um euch zu verwandeln.
  • PvP-Gebiete: Sammelt „Wildheit“ auf den Feldern des Hasses. Für den brutalsten Spieler erscheint ein Schlächtergötze, mit dem er sich in den Butcher verwandelt.

Nachfolgend erfahrt ihr, wie ihr in die Schlachthäuser gelangt und wo ihr die Schlüssel für die grausigen Dungeons erhaltet.

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Diablo 4 zeigt neue Inhalte von Season 12, der Season of Slaughter, im Trailer

Schlüssel für Schlachthäuser farmen – So klappt es

Wo finde ich die Schlachthäuser? Die speziellen Dungeons könnt ihr erst betreten, nachdem ihr die saisonale Quest-Reihe erledigt und entsprechende Schlüssel gesammelt habt. Die Schlüssel aktiviert ihr dann einfach in eurem Inventar, ähnlich wie Schlüssel zu Alptraum-Dungeons. Danach könnt ihr euch per Klick auf das Map-Symbol direkt zum Dungeon teleportieren.

In den Schlachthäusern seid ihr durchgehend als Butcher aktiv und metzelt Gruppen von Feinden, unter anderem Wanderer und Abenteurer, nieder. Dafür benutzt ihr spezielle Angriffe eurer angepassten Skill-Bar. Euer Ziel im Schlachthaus ist, in rund 3 Minuten so viele Feinde wie möglich zu vernichten. Als Loot erhaltet ihr blutbefleckte Items.

Wo bekomme ich Keys für die Schlachthäuser? Die Schlüssel für die Schlachthäuser erhaltet ihr aus verschiedenen Quellen:

  • Saisonale Quest-Reihe: Eure ersten Schlachthaus-Schlüssel sowie die Aufgabe, ein Schlachthaus zu betreten, bekommt ihr innerhalb der saisonalen Quest-Reihe.
  • Höllenflut: Schlüssel droppen von Elite-Gegnern, normalen Monstern (besonders an aktiven Schreinen des Gemetzels) und aus den Höllenflut-Truhen.
  • Saisonaler Rang: An der Brutalitätstafel in Gea Kul erhaltet ihr Belohnungen, wenn ihr „Brutalität“ in Killstreaks sammelt. Die Belohnungen können ebenfalls Schlachthaus-Schlüssel enthalten.

Zum Farmen der Schlachthaus-Schlüssel empfiehlt es sich also, Zeit in den Höllenfluten zu verbringen. Aktiviert dort die Schreine des Gemetzels mit Fleischigen Opfergaben oder schließt euch anderen Spielern an, die dies tun.

Fleischige Opfergaben und Frischfleisch sammeln

Woher bekomme ich Fleischige Opfergaben? Um die Schreine des Gemetzels zu nutzen, benötigt ihr jeweils eine Fleischige Opfergabe. Diese findet ihr vor allem in Höllenflut-Truhen. Sie können aber auch als Belohnung in den Schlachthäusern oder zufällig in Alptraum-Dungeons droppen.

Wofür brauche ich Frischfleisch? Wenn ihr Feinde als Butcher erledigt, droppt „Frischfleisch“. Dabei handelt es sich um eine saisonale Währung, die ihr bei Kael Rills, dem „Schlächter“-Händler in Gea Kul gegen blutbefleckte Gegenstände eintauschen könnt. Ihr sucht euch eine Kategorie aus und erhaltet einen zufälligen Gegenstand – ähnlich wie beim Kuriositätenhändler mit Obolussen.

Season 12 bringt den Butcher aber nicht nur als spielbare Form in das ARPG. Er zieht zudem dauerhaft als neuer Unterschlupf-Boss in Diablo 4 ein und hat quasi eigene Uniques im Gepäck. Welche Bosse es aktuell in Diablo 4 gibt und welche Items sie so droppen, erfahrt ihr in unserer Übersicht: Diablo 4 Boss Loot Table: Liste aller Bosse und ihrer Drops in Season 12

Eine legendäre Thriller-Serie auf Netflix hat mir viele Feierabende gerettet, doch ihr solltet euch beeilen

In den 2000er-Jahren erschienen viele Serien, die bis heute einen gewissen Status in der Popkultur erreicht haben. MeinMMO-Redakteur Niko holte eine Crime-Serie zuletzt nach und kann euch nur empfehlen, die 8 Staffeln zu schauen, bevor sie von Netflix verschwinden.

Um welche Serie geht es? Jeder hat schon mal von Lost, Breaking Bad oder The Walking Dead gehört. Zwischen 2000 und 2010 erschienen so einige Serien, die bis heute bekannt sind und auch einen großen Einfluss auf die Serienlandschaft hatten.

Dazu gehört auch die Krimi-Serie Dexter, die ich erst vor Kurzem auf Netflix nachgeholt hatte. Viel wusste ich darüber nicht, aber die Memes, die 2025 wieder aufgekeimt sind, weckten mein Interesse. Also holte ich 8 Staffeln nach und kann euch sagen: Auch heute lohnt sich Dexter noch.

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Dexter – Trailer zur 1. Staffel der Kultserie

Ein geheimer Serienkiller

Worum geht es in Dexter? Dexter Morgan, gespielt von Michael C. Hall, ist nach außen hin ein Blutspurenanalytiker für die Polizei in Miami. Im Geheimen ist er aber ein Serienmörder, der laut eigener Devise nur Leute tötet, die es verdient haben.

Innerhalb der 8 Staffeln der Original-Serie beschäftigt sich jede Staffel dann mit einem anderen Serienkiller und damit wie Dexter in diesen Fällen verstrickt wird. Hinzu kommen noch menschliches Drama und die emotionale Entwicklung von Dexter.

Dexter ist auch 13 Jahre nach dem Release der 8. Staffel eine sehenswerte Serie, vor allem, wenn man sich dafür interessiert, wie das Fernsehen damals noch war.

Dramatisch, aber auch (unfreiwillig) komisch

Was macht Dexter so gut? Das große Highlight ist natürlich Dexter selbst. Michael C. Hall spielt ihn gut und erschafft eine Figur, die mehrere Eigenschaften vereint:

  • Seinen Opfern gegenüber ist er ein Monster, das ziemlich oft auf Humor setzt.
  • Soziale Interaktionen muss er meist faken, wodurch er manchmal auch nahbar wirkt, weil er eben nicht immer in den Klub will oder mit allen zusammen essen.
  • Dank seiner vielen gedanklichen Monologe ist er auch ein kleiner Edgelord, der gerne mal Sätze über seine eigene Dunkelheit heraushaut, die mich an klischeehafte Teenager erinnern.

Dexter hat objektiv nicht die durchgehende Qualität wie etwa Breaking Bad, aber es gibt auch keine Serie, die so ist wie Dexter. Oft wirken Folgen etwas zu lang und man hinterfragt ständig die Entscheidungen der Figuren, doch genau das macht Dexter auch so unterhaltsam. Damals mussten für den 1-stündigen Fernsehslot eben die Folgen gefüllt werden. Die Serie setzt auf schwarzen Humor, aber selbst dramatische Szenen sind unfreiwillig lustig.

Aber ich muss auch die Fälle loben. Vor allem die ersten 4 Staffeln haben spannende Widersacher für Dexter, und die Dynamik mit der Polizei funktioniert da ziemlich gut. Staffel 5 bis 7 werden da deutlich absurder, aber ich konnte das immer noch genießen, weil Dexter sich selbst auch nie zu ernst nimmt. Dadurch war es lange Zeit auch die perfekte Serie für mich, um nach dem Feierabend abzuschalten.

Der große Elefant im Raum ist natürlich Staffel 8. Das Ende ist wirklich schlecht, schadet aber, wie die Enden von How I Met Your Mother oder Game of Thrones, dem Gesamtwerk nicht.

Außerdem lohnt sich ein Blick in die Serie auch für Internetkultur-Fans, denn viele bekannte Memes stammen aus dieser Serie.

Bis wann kann ich Dexter auf Netflix gucken? Ihr habt noch knapp 2 Wochen Zeit, Dexter auf Netflix nachzuholen. Am 30. März verschwindet die Serie vom Streaming-Dienst. Mit 8 Staffeln, die jeweils 12 Folgen haben, die knapp 1 Stunde gehen, habt ihr auch einiges zu tun.

Falls ihr zufällig ein Abo für Paramount+ habt, könnt ihr dort neben Dexter, auch noch Dexter: New Blood, Dexter: Original Sin und Dexter Wiedererwachen gucken. Vor allem Wiedererwachen lohnt sich sehr.

Aber schon allein die Ur-Serie auf Netflix ist unterhaltsam, und ich kann vor allem die ersten 4 Staffeln nur jedem empfehlen. Dexter ist bis heute etwas Besonderes in der Serienlandschaft. Ein Kult-Krimi verschwindet auch bald auf Netflix: Ein bitterböser Krimi verschwindet in wenigen Tagen von Netflix, Fans können sich mit einer ganzen Serie vertrösten

Eine Entwicklung ist das Schlimmste, was ihr einem bestimmten Pokémon antun könnt

Die Welt von Pokémon ist eigentlich ziemlich kinderfreundlich, doch einige Monster verstecken düstere Geheimnisse, die nicht immer offensichtlich sind. Das neueste Spiel von Pokémon versucht aber, das traurige Schicksal eines bestimmten Monsters nicht zu verstecken.

Um welches Pokémon geht es? Der Pokédex hat einige düstere Einträge, die man in den Spielen selbst aber meist nicht wirklich repräsentiert sieht. Manchmal fragt man sich, warum manche Pokémon frei herumlaufen dürfen, andere Pokémon tun einem einfach nur Leid.

Zu Letzterem gehört auch das Käfer-Pokémon Paras, das bereits seit der ersten Generation dabei ist. Seine Pokédex-Einträge passen gar nicht zu einem so kinderfreundlichen Franchise, doch selbst das neue Pokopia versucht nicht, die traurige Wahrheit zu verstecken.

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MeinMMO war für das 30-jährige Jubiläum von Pokémon in London

Ein Schicksal wie in The Last of Us

Was hat es mit Paras auf sich? Um zu verstehen, wie tragisch das Schicksal ist, braucht man sich nur den Pokédex-Eintrag von Paras aus Rubin und Saphir anzuschauen: Auf Paras’ Rücken wachsen parasitäre Pilze, die Tochukaso genannt werden. Sie wachsen, indem sie dem Käfer/Pflanzen-Pkmn Nährstoffe entziehen. Sie sind sehr wertvoll als lebensverlängernde Medizin (Quelle: PokéWiki).

Die Pilze auf dem Rücken von Paras sind also kein direkter Teil von ihm, sondern ein parasitärer Organismus, der sich von seinen Nährstoffen ernährt. Wenn sich Paras in Parasek weiterentwickelt, übernimmt der riesige Pilz dann die Kontrolle. Man kann es also mit The Last of Us vergleichen – wie auch andere Aspekte des Spiels.

Dazu steht im Pokédex-Eintrag von Pokopia: Der Pilz auf Paraseks Rücken nutzt das Pokémon als Wirt und entzieht ihm Energie. Es scheint, als habe er die Kontrolle über das Pokémon (Quelle: PokéWiki).

Allgemein versucht Pokémon Pokopia nicht wirklich zu verstecken, dass mit Parasek etwas nicht stimmt.

Pokopia zeigt das tragische Schicksal von Paras

Wie stellt Pokémon Pokopia das Schicksal von Paras dar? In Pokopia entwickeln sich Pokémon nicht, ihr könnt Weiterentwicklungen nur in anderen Habitaten entdecken. Im Cozy-Game sprechen Pokémon auch untereinander und ihr könnt dabei auch Gespräche zwischen Bisasam und Paras sehen.

Auf YouTube zeigt der Kanal RandomRamShorts ein solches Gespräch. Paras äußert, dass es am Verhungern ist. Bisasam ist verwundert, denn Paras habe gerade erst gegessen. Paras erwidert, dass sich sein Magen leer anfühle und sein Rücken so schwer sei.

Völlig erfreut sagt Bisasam, dass das wohl bedeute, dass die Blume von Paras endlich erblüht, bei ihm sei es ja auch so. Tja, Bisasam, der Pilz wird zwar größer, aber das ist kein gutes Zeichen für Paras. Der Dialog zeigt, dass der Pilz Paras die Nährstoffe stiehlt und dadurch auch größer wird.

Bisasam ist für Paras auch ein passender Ansprechpartner, denn auch er hat eine Pflanze auf dem Rücken. Die scheint ihm aber Nährstoffe zu geben, statt sie zu entziehen, wenn man sich den Pokédex-Eintrag aus Diamant und Perl anschaut (Quelle: PokéWiki).

Während Paras in Pokopia eine eigene Persönlichkeit besitzt, sieht das bei Parasek ganz anders aus. Spricht man in Pokopia mit einem Parasek, klingt das Pokémon wie ein Roboter, der versucht, wie ein Mensch zu sprechen. Das könnt ihr hier sehen:

Es wird also stark impliziert, dass der Pilz, der laut einigen Einträgen die Kontrolle übernommen hat, und versucht, selbst zu sprechen, obwohl er das nicht so organisch kann wie Paras oder andere Pokémon.

Auch in der echten Welt gibt es solche Pilze

Gibt es solche Organismen auch in der echten Welt? In der Tierwelt gibt es auch Zombie-Ameisen. Der Pilz Ophiocordyceps unilateralis infiziert laut Vermutungen von Forschern Ameisen im Regenwald, wie National Geographic erklärt.

Er setzt sich ans Exoskelett der Ameise und ernährt sich dort von den Innereien des Insekts. Währenddessen wird die Ameise gezwungen, an Orte zu gehen, die besser für die Entwicklung des Pilzes sind. Nach dem Tod der Ameise wird der Körper genutzt, um erneut Sporen auszusenden.

Das ist wie bei Paras. Auch dort kann man davon ausgehen, dass Parasek nur noch ein toter Körper ist, der von dem Pilz kontrolliert wird. Neben den merkwürdigen Gesprächen in Pokopia kann man auch die Augen als Indiz nehmen. Statt Pupillen sind sie nach der Entwicklung nur noch weiß.

Jedes Mal also, wenn ihr euer Paras in einem der vielen Spiele entwickelt, sorgt ihr dafür, dass euer geliebtes Pokémon eigentlich zum Zombie wird, der nur noch von einem großen Pilz kontrolliert wird. Pokopia versteckt in seiner eigenen Story ein trauriges Schicksal der Welt, das es zu einem der besten Spiele der Reihe macht: Pokémon Pokopia hat die beste Story des Franchises, die mich an eine der besten Sci-Fi-Reihen erinnert

Quelle(n):
  1. Medium

Ich habe Pokopia auf meiner alten Switch gespielt und wurde mehrfach überrascht

Pokémon Pokopia auf der alten Switch? Ja, das geht, wenn auch nur mit einem Umweg. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat es ausprobiert, doch die Einschränkungen sind groß. Pokopia auf der Switch 1 fühlt sich mehr wie eine Demo als wie ein echtes Spiel an. Dennoch bekommt man einen ersten Eindruck von der Spielwelt.

Pokémon Pokopia ist das erste Pokémon-Spiel, welches ausschließlich für die Nintendo Switch 2 erscheint. Aber dank GameShare kann ich das Spiel auch auf meiner alten Switch „spielen“.

Und genau das wollte ich ausprobieren: Mit meiner Frau habe ich mich ins Koop-Abenteuer gestürzt und Pokopia auf meiner alten Switch gestartet. Doch am Ende hat sich das Spiel auf meiner Switch eher wie eine Demo angefühlt.

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Pokopia auf der Switch 1: Die Basics gehen, mehr aber auch nicht

Wie funktioniert das überhaupt? Die Einrichtung ist übrigens wirklich einfach und das ist meine erste Überraschung: Ich wähle im Hauptmenü meiner Switch den Menüpunkt GameShare und wähle dann den Menüpunkt “GameShare annehmen.” Ist die Partie auf der Switch 2 geöffnet, werde ich automatisch in die Partie eingeladen. Das ging einfacher als gedacht.

Auf der Switch 2 muss man noch einige Schritte mehr machen: Ich muss zu dem PC am Pokémon-Center auf der Sandbox-Insel laufen und kann hier dann die Einladung verschicken. Steht ihr in der normalen Spielwelt, wird der lokale GameShare ausgeblendet: Lokaler GameShare funktioniert nur über die Sandbox-Insel und nicht in der Hauptwelt.

Wichtig ist außerdem: Ich spiele Pokopia nur indirekt auf meiner Switch, denn es handelt sich bei GameShare um einen Stream von der Switch 2. Auf meiner alten Switch wird nichts installiert oder aktiv heruntergeladen.

Was kann ich alles machen? Grundsätzlich kann ich mich frei in der Spielwelt bewegen und diverse Fähigkeiten verwenden: Ich kann die Karte umbuddeln, kann Pflanzen aussäen und neue Habitate anlegen. Obendrein kann ich auch mit Pokémon reden und sie dem Pokédex hinzufügen.

Und ich habe auch keine Bewegungsbeschränkung: Auf der Koop-Insel kann ich mich auf die andere Seite der Karte bewegen, ohne dass es jemanden interessiert.

Welche Funktionen sind deaktiviert? Mehr oder weniger alle Funktionen, die über diese „Basics“ hinausgehen:

  • Grundsätzlich kann ich nur auf der Koop-Insel spielen, die offene Welt kann ich nicht betreten.
  • Ich kann nicht die Werkbank verwenden und Gegenstände herstellen. Das muss dann alles meine Frau übernehmen.
  • Ich kann nicht das Pokémon-Center verwenden, Dinge kaufen oder den PC verwenden.
  • Ich habe weder Zugriff auf den Pokédex noch auf die Habitats-Liste.
  • Ich habe keine Möglichkeit, meinen Avatar selbst zu erstellen oder nachträglich anzupassen.
  • Alle Gegenstände, die ich während der Partie sammle, landen am Ende automatisch in einer Kiste am Pokémon-Center.

Dazu gehören auch viele Kernfunktionen. Spiele ich mit meiner Frau über GameShare im Koop zusammen, habe ich wenige Möglichkeiten, wirklich aktiv am Spielgeschehen teilzunehmen. Ich kann zwar die Landschaft umgestalten, neue Habitate erstellen und neue Pokémon begrüßen, aber richtig zugreifen kann ich sonst auf keine Inhalte.

Und das hat mich ebenfalls überrascht, dass es dann doch so wenig Möglichkeiten sind, die mir als Gast zur Verfügung stehen. Okay, ich spiele auch über meine alte Switch, was will ich da auch erwarten?

Insgesamt fühlt sich Pokopia auf der Switch 1 eher wie eine Demo an: Ich kann über die Karte laufen, Dinge benutzen und mit Pokémon reden, aber das war’s dann auch schon. Für einen „echten“ Koop-Modus ist das dann doch etwas wenig.

Immerhin: Im richtigen Koop-Modus mit einer anderen Switch 2 zusammen, soll der Koop-Modus deutlich besser und weniger eingeschränkt sein.

Pokémon Pokopia ist nicht meine erste Berührung mit Pokémon in den letzten Tagen gewesen: Denn in Pokémon Go konnte man jetzt Mewtu bekommen. Für mich war das die Gelegenheit, mal wieder diese App auszupacken. Die Jagd auf das bekannte Taschenmonster hatte obendrein gleich noch ein paar andere positive Nebeneffekte: Weil ich mir Mewtu in Pokémon GO schnappen wollte, bin ich in einer Woche über 30 Kilometer gelaufen

Mit nur 2 Sätzen zeigt Marvel endlich, warum Captain America wirklich der einzig wahre Anführer der Avengers ist

Jeder kennt Captain America, aber für MeinMMO-Redakteur Niko fehlte jahrelang die Substanz. Er wirkte oft wie ein klischeehaftes Symbol für die USA. Doch Marvel gibt ihm eine neue Bühne, die ihn zu einer verdammt guten Figur macht.

Der bekannteste Anführer der Avengers ist wohl auch wegen der Filme Captain America. Bereits 2011 betrat er nach Iron Man, Hulk und Thor das MCU. Auch wenn ich ihn im Kampf cool finde und er eine starke Dynamik mit Bucky hat, fehlte mir immer etwas.

Captain America war zu perfekt. Der neue Comic Captain America Nr. 1 deutet den Superhelden um und lässt ihn seinen eigenen Namen hinterfragen.

Captain America (2025) Nr. 1 wurde uns von Panini als redaktionelles Rezensionsexemplar zugeschickt.

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The Falcon and the Winter Soldier zeigt die beiden Helden, wie sie mit dem Vermächtnis von Captain America umgehen

Was ist das eigene Vermächtnis?

Worum geht es in Captain America Nr. 1? Mit dem Comic legen Autor Chip Zdarsky (Batman: Failsafe) und Zeichner Valerio Schiti (X-Men: Inferno) die klassische Geschichte von Captain America neu auf. Wie schon im MCU wacht er, nachdem er im 2. Weltkrieg eingefroren wurde, in der jetzigen Welt wieder auf.

Seine erste große Bedrohung ist dieses Mal Doctor Doom und dessen Diktatur in Latveria. Erneut muss er sich mit der neuen Welt anfreunden, die ganz anders ist als damals im 2. Weltkrieg. Statt aber wie im MCU der Anführer der Avengers zu werden, geht er zurück zur US-Armee, dem Ort, der ihm einst so wichtig war.

Doch es gibt auch einen modernen Captain America. Zusammen mit ihm begibt er sich auf eine Mission. Dort muss er sich nicht nur an neue Methoden und Bedrohungen gewöhnen, er hinterfragt, was sein Name und Vermächtnis eigentlich bedeuten.

Zdarsky macht nicht nur ein simples Remake zu Captain America, er stellt in dieser Geschichte sein Symbol auf die Probe und erzeugt damit schon im ersten Band eine fesselnde Neuerzählung.

Unser Sieg hat etwas bewegt

Statt sich nur auf Steve Rogers als Captain America zu fokussieren, zeigt man im Comic auch die Geschichte von David Colton. Auch er war ein schwacher Typ, der unbedingt Soldat werden wollte, um Gerechtigkeit zu verkörpern. Auch er bekam das Supersoldaten-Serum und wurde zu Captain America.

Parallel werden die Geschichten der beiden erzählt: Steve Rogers, wie er sich an die neue Zeit gewöhnt, und David Colton, wie ihn der Schrecken des Krieges auch in der modernen Zeit heimsucht. Doctor Doom wirkt dabei angenehm im Hintergrund. Es geht gar nicht wirklich um ihn als fiesen Schurken, sondern um die Bedeutung von Frieden und von Captain America als Held der USA.

Beide Helden hinterfragen den Frieden und die Frage, wie man Kriege wirklich beenden kann. In Gedanken sagt Steve Rogers während der Geheimoperation etwa: Unser Sieg hat etwas bewegt. Wieso schaudert es mich dann? Ist es diese neue Idee von Freiheit? Die Welt… Durchsetzt von Militärpräsenz… unter ständiger Beobachtung.

Diese Fragen fühlen sich modern an, vor allem aus dem Mund von einer Figur wie Captain America, die man in einigen Geschichten wohl durchaus als diese Militärpräsenz beschreiben kann. Das hebt die Figur auf eine neue Ebene und gibt mir als Marvel-Fan endlich das Gefühl dafür, warum er so ein guter Anführer ist.

Man muss auch hervorheben, wie Captain America Nr. 1 mit Farben arbeitet. Während die Panels in der Echtzeit sehr bläulich und kalt aussehen, sind die Flashbacks von Colton gelb-orange in der Farbgebung. Dadurch wird der alte Look von Militärfilmen und Spielen aus der Xbox 360– und PS3-Ära repliziert, was die implizierte Kritik noch einmal greifbarer macht.

Helden sind immer auch Symbole, und die müssen hinterfragt werden

Die eigentliche Geschichte mit Doctor Doom ist okay und die Kämpfe nicht schlecht, aber auch nicht hervorragend. Was Zdarksy zusammen mit Schiti hier als Reihe startet, ist aber ein schönes Beispiel dafür, wie man die Symbolik von Superhelden herausarbeitet und sie hinterfragt.

Dadurch wird selbst der Posterboy der Avengers zu einer Figur, die man auch fast 86 Jahre nach dem ersten Auftritt weitererkunden kann, denn selbst jemand wie Captain America ist nicht in seiner Zeit gefangen.

Wie kann ich Captain America Nr. 1 lesen? Panini hat die ersten 3 Hefte in einer deutschen Version in einem Sammelband am 27.01.2026 veröffentlicht. Das ist auch ein guter Einstieg. Ansonsten gibt es die Reihe auch im Abo von Marvel Unlimited und auf Plattformen wie Kindle Digital, die aber nur auf Englisch verfügbar sind.

Seid ihr Sammler von Einzelheften, könnt ihr diese nur als Import erhalten. Auch Thor spendierte Marvel eine neue Reihe, die schon mal ziemlich gut anfängt, obwohl sie den Charakter völlig umdenkt und ihm seine Kräfte nimmt: Ohne den mächtigen Mjölnir ist Thor in Marvel endlich ein richtig guter Superheld

Crimson Desert auf PS5: Endlich gibt es echtes Gameplay von Experten, doch eine Info fehlt weiterhin

Die bekannten Experten von Digital Foundry durften einen umfangreichen Blick auf die PS5-Pro-Version von Crimson Desert werfen. Zur normalen PS5-Version fehlen weiterhin Informationen.

Entwickler Pearl Abyss hat mittlerweile die offiziellen Specs für die PS5-Version veröffentlicht und damit einige Details gezeigt. Doch bisher fehlten noch handfeste Informationen rund um die Konsolen-Fassung.

Was wurde jetzt getestet und wer durfte testen? Nun durfte das Team von Digital Foundry sich das Action-Adventure auf der PS5 Pro ansehen. Digital Foundry ist bekannt für seine umfangreichen Spiele-Tests und gilt als renommiert in seinem Bereich.

Wichtig ist jedoch, dass sie von Pearl Abyss nur die Pro-Version testen durften. Von der normalen PS5 ist nirgendwo die Rede. Hier warten wir immer noch auf handfeste Informationen, wie gut das Spiel am Ende auf der normalen PS5 läuft.

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Crimson Desert zeigt im neuen Gameplay-Video mehr von den Kämpfen und der Progression im Action-RPG

Crimson Desert ist „auf jeden Fall ein phänomenales Erlebnis.“

Was loben die Experten? Die Tester loben, dass Crimson Desert auf der PS5 Pro richtig schick aussehe und obendrein mit einem Detailreichtum ausgestattet sei, wie man das von der PS5 Pro nicht erwartet habe:

Pearl Abyss sorgt zudem für noch mehr Detailreichtum, indem es Displacement-Mapping in einem Ausmaß einsetzt, das ich so noch nie gesehen habe, um Tiefe innerhalb der Texturen zu simulieren, wodurch jeder Stein und jeder Ziegelstein in allen Details zur Geltung kommt.


Sowohl Balance als auch der Qualitäts-Modus machen laut Testern einen guten Eindruck und liefern eine stabile Framerate, ohne auf viele Details verzichten zu müssen. Die versprochenen Frameraten werden laut Testern erreicht: 60 FPS im Performance-Modus, 40 FPS bei Balance und 30 FPS in Qualität.

Insgesamt fällen die Tester ein positives Ergebnis zu der PS5-Pro-Version. So schreiben sie in ihrem Blog: „Für Besitzer einer PS5 Pro bietet Crimson Desert auf jeden Fall ein phänomenales Erlebnis.“

Das offizielle Video von Digital Foundry haben wir für euch eingebunden. Das Video ist auf Englisch, aber die Eindrücke könnt ihr im Video sehen:

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Frameeinbrüche bei reichlich Chaos und ein paar technische Baustellen

Wo gibt es auf der PS5 Pro Probleme? Probleme mit der Performance gibt es vor allem dann, wenn viel los ist. Als Beispiel nennt der Tester die Schlacht um Bughill, der sich beim Gunlore Outpost befinden soll. Hier sacken die FPS dann deutlich in den Keller und liegen bei 36/37 FPS.

Aktuell soll es obendrein noch ein paar Probleme mit VRR geben. Da es offiziell keine Unterstützung für Low Frame Rate Compensation (LFC) gibt, soll es auf der PS5 Pro laut Experten immer wie zu deutlichem Screen-Tearing kommen. LFC ist eine Funktion von VRR und soll das in der Regel verhindern und stark einbrechende Bildraten abfedern.

Die Experten verweisen aber darauf, dass die PS5 Pro das Feature offiziell unterstützen soll und hoffen daher auf eine Verbesserung mit einem zukünftigem Patch. Pearl Abyss könnte diese Funktion daher noch nachreichen.

Ein weiteres Problem, welches immer wieder auftritt und ihr im Video sehen könnt: übermäßig starkes „Pop-in“ von Details im Spiel. Teilweise werden Details oder Inhalte erst nachgeladen, wenn man nah genug herankommt. Das kann durchaus das Eintauchen in die Spielwelt, kurz Immersion, stören.

Welche Informationen fehlen? Digital Foundry hat die Version für die PS5 Pro zur Verfügung gestellt bekommen. Eindrücke zur Performance auf der normalen PS5 gibt es weiterhin nicht – eine Information, auf die aber viele Spiele warten. So schreibt ein User unter dem Video mit mehr als 2.000 Upvotes: „Ich warte geduldig auf die grundlegende PS5-Analyse.“

Crimson Desert ist ein Action-Adventure mit Rollenspiel-Elementen und Open World. Es kommt von den Entwicklern von Black Desert und soll 2026 erscheinen. Wir von MeinMMO verraten euch alles zum Release-Datum, den Editionen, den Trailern und mehr: Crimson Desert: Alles zu Release, Plattformen, Editionen & Multiplayer in der Übersicht