Günstiger als das Steam Deck, aber mit 120Hz: Schnappt euch jetzt die ROG Ally mit 33% Rabatt im Angebot

Mit der ROG Ally bietet ASUS einen leistungsstarken Konkurrenten für das Steam Deck mit 120Hz-Display. Bei Amazon ist der jetzt günstig im Angebot.

PC-Handhelds sind seit einigen Jahren voll im Trend. Valve hat für das Steam Deck den Komfort der Nintendo Switch mit der Leistung und Vielfalt des Gaming-PCs gepaart und so einen neuen Markt eröffnet, auf dem mittlerweile auch viele andere Bewerber aktiv sind. Eine der stärksten Alternativen kommt von ASUS, die der ROG Ally mit dem 120Hz-Display ein Alleinstellungsmerkmal verpasst haben.

Jetzt ASUS ROG Ally bei Amazon kaufen

So gut ist der Preis: Die ROG Ally mit dem Ryzen Z1-Prozessor kostet bei Amazon aktuell nur noch 399€. Der Versand ist gratis.

Der Handheld ist mit einer UVP in Höhe von 599€ ausgezeichnet. Ihr spart demnach etwa 33% oder 200€. Damit ist das Gerät jetzt sogar preiswerter als die günstigste Variante des Steam Decks, die für 419€ angeboten wird.

Zum Angebot bei Amazon

Bei MediaMarkt findet ihr zurzeit übrigens denselben Preis für die ROG Ally. Je nachdem, wo ihr wohnt, könnt ihr euch den Handheld sogar mit nur maximal 90 Minuten Lieferzeit bestellen. Mehr Infos zum neuen Angebot findet ihr hier:

Der Steam Deck-Killer mit 120Hz: Das bietet die ROG Ally

Gaming in 120Hz: Eines der wichtigsten Argumente für die Ally ist ganz klar das Display. ASUS setzt hier auf ein IPS-Panel mit 7 Zoll und FHD-Auflösung. Eine Besonderheit ist aber die Bildwiederholrate von 120Hz. Die bietet Valve nichtmal bei den ganz teuren Varianten des Steam Decks. Wer schon lange auf dem PC spielt, wird sie aber definitiv zu schätzen wissen.

ASUS ROG Ally steam Deck amazon
Das Design ist ähnlich aufgeteilt wie bei der Switch und dem Steam Deck

Gerade Spiele, in denen schnelle Reaktionen gefordert sind, profitieren extrem von einer möglichst hohen Framerate. Die ist natürlich von der verbauten Hardware abhängig, aber eben auch von der Bildwiederholrate begrenzt. Wenn ihr auch unterwegs eure Lieblingsspiele möglichst flüssig zocken wollt, ist die ROG Ally die perfekte Wahl für euch.

Vollwertiges Windows: Bei der Software des Steam Decks scheiden sich die Geister. Einerseits ist die Oberfläche gut auf die Nutzung am Handheld zugeschnitten, andererseits müsst ihr euch aber auch in Linux einarbeiten, wenn ihr eigene Programme installieren oder etwas verändern wollt. Die Ally von ASUS setzt hingegen auf Windows 11. Wenn ihr das Betriebssystem also schon nutzt, müsst ihr euch nicht umstellen.

Jetzt Gaming-Handheld bei Amazon kaufen

Die besten Angebote und Aktionen findet ihr immer in unserer Deal-Übersicht. Unsere Autoren suchen jeden Tag für euch nach spannenden Neuerscheinungen und attraktiven Schnäppchen. Schaut doch gerne mal vorbei!

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute bringt Glibunkel und EP-Bonus

In Pokémon GO startet heute die Rampenlicht-Stunde mit Glibunkel. Wir fassen euch alle Informationen zusammen.

Was ist das für ein Event? Die Rampenlicht-Stunde ist ein Event, welches jeden Dienstag in Pokémon GO stattfindet. Hierbei gibt es ein Pokémon, welches im Vordergrund steht und für die Zeit des Events fast ausschließlich und in hoher Anzahl erscheint. Wie der Name schon vermuten lässt, läuft das Event für 60 Minuten.

Neben dem Pokémon, gibt es in der Rampenlicht-Stunde auch einen Bonus, der für die Zeit aktiv ist.

Heute findet ihr in der Rampenlicht-Stunde Glibunkel, ein Pokémon mit den Typen Gift und Kampf welches aus der 4. Generation stammt. Es kann sich zu Toxiquak entwickeln.

Video starten
Pokémon GO: So sieht die neue Season „Welt voller Wunder“ im Trailer aus

Rampenlicht-Stunde am 09. April – Start und Boni

Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Wie üblich, wird das Event heute um 18:00 Uhr beginnen und um 19:00 Uhr enden.

Welche Boni sind aktiv? Während der Rampenlicht-Stunde wird es heute einen Erfahrungspunkte-Bonus geben, wenn ihr Pokémon entwickelt. Dabei dürft ihr euch über die doppelten Erfahrungspunkte freuen.

Kann man Shiny Glibunkel fangen? Ja, während der Rampenlicht-Stunde kann euch Glibunkel auch in seiner Shiny-Form erscheinen.

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde? Glibunkel und seine Entwicklung Toxiquak gehören nicht gerade zu den besten Angreifern in Pokémon GO. Zumindest in der Hyperliga ist Toxiquak ein akzeptables Pokémon. Jedoch gibt es durchaus bessere Pokémon, wenn ihr in dieser Kampfliga unterwegs seid.

Habt ihr es auf die Shiny-Variante von Glibunkel abgesehen, könnte sich das Event für euch lohnen. Die Shiny-Chance ist zwar nicht erhöht, durch die große Anzahl an Glibunkel-Spawns habt ihr aber dennoch eine bessere Chance, solch ein Exemplar zu ergattern.

Der Erfahrungspunkte-Bonus beim Entwickeln von Pokémon könnte für euch interessant sein, wenn ihr sowieso aktuell vor habt eine größere Anzahl an Pokémon zu entwickeln und ihr beim Sammeln von Erfahrungspunkten seid.

Freut ihr euch auf die Rampenlicht-Stunde? Interessiert ihr euch für Glibunkel oder den Erfahrungspunkte-Bonus? Oder werdet ihr an dieser Rampenlicht-Stunde nicht teilnehmen? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare. Welche weiteren Events im April 2024 in Pokémon GO stattfinden, haben wir euch ebenfalls zusammengetragen.

Seit Elden Ring hat mich keine Open World mehr so begeistert wie die von Dragon’s Dogma 2

Seit dem Release von Dragon’s Dogma 2 fasziniert MeinMMO-Autor Christoph Waldboth vor allem eines: die Open World. Warum er sie für großartig hält und was sie für ihn ausmacht, erklärt er hier.

Ein neuer Morgen beginnt. Ich stehe am Rande einer Klippe und blicke ins Tal hinab. Links und rechts stehen meine Vasallen, die mich bei meinem Streifzug durch die große Open World von Dragon’s Dogma 2 begleiten.

Wir reißen uns von dem Anblick los und packen unsere Sachen. Wir folgen dem schmalen Pfad und treffen auf eine Gruppe gemeiner Goblins. Schnurstracks hauen wir sie um und plötzlich entdecke ich hinter ihrem Lager den Eingang zu einer Höhle. Darin wartet völlig unverhofft ein Bossgegner. Ich schnappe mir seine Schätze und am Ende verlasse ich die Höhle durch einen anderen Ausgang.

In der Ferne entdecke ich ein Dorf. Soll ich dorthin als Nächstes? Oder doch lieber auf den Hügel im Osten, wo eine große Statue steht und ein… ein Greif?

Ich könnte aber auch dem Fluss folgen und den Drachen bekämpfen, der am Ufer schläft. So viele Möglichkeiten. Was soll ich nur tun? Ach und die Hauptquest wartet ja auch noch darauf, gelöst zu werden. Ganz zu schweigen von den Nebenaufgaben.

Ja, Dragon’s Dogma 2 gibt mir einiges zu tun. Nach etlichen Stunden im Spiel sehe ich die Open World als klares Highlight. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, Dragon’s Dogma 2 hat die beste Open World seit Elden Ring.

Video starten
Zum Launch bekommt Dragon’s Dogma 2 einen finalen Trailer

Eine Open World, die wirklich frei ist

Dragon’s Dogma 2 wirft mich in eine faszinierende, offene Welt. Gerade im Vergleich zu Elden Ring wirkt sie jedoch nahezu realistisch, unseren Wäldern, Wiesen und kargen Wüsten nicht unähnlich. Klar, die Drachen, Oger und Zyklopen machen Dragon’s Dogma 2 trotzdem zu einem Fantasy-Spiel.

Aber es ist nicht annähernd so abgedreht wie Elden Ring, was das Design von Welt und Gegnern betrifft. Das hat mich als Freund von From Software aber nicht gestört, im Gegenteil.

Dragon’s Dogma 2 wirkt auf mich sehr geerdet. Ich kann mich leicht in der Welt verlieren. Die Immersion stimmt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Nacht. Wenn ich sehe, wie die Sonne untergeht, werde ich nervös. Schnell ein Lagerfeuer finden, um dort zu rasten. Denn nachts sind die Gegner sehr viel gefährlicher.

Gemeinsam sitzen meine Vasallen und ich am Feuer. In Gedanken plane ich bereits den nächsten Tag. Das Tal nebenan wollte ich erkunden, und ich weiß, das lohnt sich meistens. Irgendeine spannende Entdeckung finde ich fast immer.

Die Schnellreise kann mir gestohlen bleiben

Weil ich notorische Angst davor habe, etwas Spannendes zu verpassen, laufe ich jeden Winkel der Spielwelt ab. Das funktioniert gut, denn beinahe alle Orte, die ich sehe, kann ich auch erreichen. Zu Fuß, versteht sich. Die viel diskutierte Schnellreise möchte ich nur in den seltensten Fällen benutzen.

Damit würde ich ja so viel cooles Zeug verpassen. In die Hauptstadt von Vermund, Vernworth bin ich erst nach etwa sieben Spielstunden gelangt. Ich hätte auch relativ zu Anfang auf einen Ochsenkarren steigen und mich per Schnellreise dorthin transportieren lassen können.

Stattdessen habe ich mich zu Fuß auf den Weg gemacht und mich schnell ablenken lassen. Die Spielwelt ist darauf ausgelegt, mich einzusaugen. Sie will entdeckt werden. Die Mikrotransaktionen von Capcom, die diesen wichtigen Teil der Spielerfahrung durch den Kauf von Schnellreise-Items aushebeln wollen, wirken da sehr fehl am Platz.

Sie widersprechen der Design-Philosophie von Dragon’s Dogma 2 und lassen sich deshalb getrost ignorieren. Der Twitch-Streamer Maurice Weber ist da ähnlicher Meinung.

Was, es gibt Quests?

Irgendwann bin ich dann doch wieder bei der Hauptquest angekommen. Die führte mich anfangs immer wieder in dasselbe, enge Schloss. Dabei will ich doch raus in die offene Welt, dachte ich mir. Und dann habe ich genau das getan.

Abermals vergaß ich, dass ich der Erweckte bin. Lieber schnetzelte ich mich durch Gegnergruppen, fand coolen Loot und kletterte die Laufbahnleiter hoch. Ich kombinierte Zutaten und sorgte für Nachschub bei der Verpflegung. Ich sortierte mein Inventar und stellte sicher, dass ich nicht zu schwer belastet war.

Meine Vasallen zeigten mir häufig den Weg zu versteckten Orten. Auch sie fügten sich organisch in die Open World ein und machten sie lebendig. Kurz: Ich wurde ein Teil der Spielwelt, und war nicht bloß Gast.

All das machte und macht mir noch immer so viel Spaß, dass ich zum Schluss kam: Die Open World von Dragon’s Dogma 2 ist so gut, dass sie eigentlich keine Quests bräuchte.

Die sind ohnehin so offen gestaltet, dass ich ums Erkunden nicht herumkomme. Die Lösungen für Quests liegen selten auf dem Weg herum, sondern wollen gefunden werden. Es gibt keine tausend Questmarker, die ich stur ablaufe, völlig blind für die Welt um mich herum. Ich muss genau hinschauen, meine Umgebung beobachten, und merke erst dadurch, wie schön und organisch sie designt ist.

Mir gefällt so etwas gut, ich verstehe aber auch, wenn andere davon genervt sind.

Die Reise wird weitergehen

Sicher, irgendwann wird sich die Faszination der Spielwelt erschöpfen, wenn es keine neuen Gebiete mehr zu entdecken gibt und ich nur noch im Kreis laufe. Dann nutze ich Ochsenkarren und manchmal auch einen Reisestein. Und ja, die Gegner wiederholen sich auch jetzt schon zu oft.

Alles in allem ist der Eindruck aber sehr positiv. So wie mir geht es auch anderen Spielern. Auf Reddit schreiben User wie SnickleSauce, wie sehr auch sie sich in der Welt verloren haben.

Ähnlich wie Elden Ring schafft es auch Dragon’s Dogma 2, mit seiner Open World ein Gefühl der Freiheit zu erzeugen, das seinesgleichen sucht. Die Welt ist authentisch und glaubwürdig. Dagegen fühlen sich beispielsweise Skyrim oder mein persönlicher ESO-Liebling Oblivion, wo an jeder Ecke ein Questgeber sitzt, nahezu konstruiert und künstlich an. Das ist natürlich Meckern auf hohem Niveau.

Ich werde noch viele weitere Stunden in der freien Welt von Dragon’s Dogma 2 verbringen. Wie geht es euch damit? Gefällt euch die Open World des Spiels? Oder sehnt ihr euch nach mehr Spielerführung? Schreibt es uns in die Kommentare! Auf MeinMMO findet ihr verschiedene Guides zu Dragon’s Dogma 2.

Reved streamt undercover auf Twitch – Doch das bedeutet noch nicht das große Comeback

Die ehemals größte Streamerin im deutschen Twitch, Antonia „Reved“ Staab, macht seit mehr als einem halben Jahr Streaming-Pause. Für ein YouTube-Video kehrte sie nun aber zurück.

Um wen geht es?

Jetzt feierte Reved eine Art Streaming-Comeback – doch kaum jemand hat es gesehen.

Video starten
Ob auf Madeira oder am Mischpult – Das sind 5 der größten deutschen Twitch-Streamerinnen

Fans warten sehnsüchtig auf die Rückkehr von Reved

Was hat es mit dem Comeback auf sich? Bereits im März kehrte Reved heimlich zurück zu Twitch. Unter dem Namen „echtereved“ streamte sie für eine Stunde. Das Ganze geschah für ein YouTube-Video, welches jetzt am 7. April 2024 erschien.

Die Streamerin wollte herausfinden, wie viele Follower sie mit einem ganz neuen Kanal innerhalb einer Stunde erreichen könnte, ohne ihn auf ihren bekannten Social-Media-Accounts zu bewerben. Das richtige Streaming-Comeback wird also wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.

Wie lief das Experiment? Zunächst einmal überhaupt nicht gut: Für die Streamerin, die 2023 im Schnitt vor 7.200 Fans streamte, war es sichtlich ungewohnt, keine Zuschauer zu haben. Sie ließ sich allerhand einfallen, um die Zuschauer-Zahlen nach oben zu treiben: Von provokanten Äußerungen über Eigen-Werbung bei befreundeten Streamern bis hin zu Bestechungs-Angeboten versuchte Reved wirklich alles.

Nachdem sich ein paar Zuschauer in den Stream verirrt hatten, die Reved tatsächlich kannten, kam die Streamerin immerhin auf bis zu 77 Zuschauer und 64 Follower – außerdem kassierte sie für die Eigen-Werbung einen Bann bei ihrer Twitch-Kollegin Fibii. Mit dem Ergebnis war Reved aber ziemlich zufrieden.

Wie kam es an? Obwohl die Streaming-Rückkehr wohl nur eine einmalige Sache war, freuten sich einige Fans von Reved, sie endlich wieder auf Twitch zu sehen. Viele loben die Idee für das Video, zeigen sich jedoch auch enttäuscht davon, nicht dabei gewesen zu sein:

  • manjago: „Bin immer noch sauer, dass du uns nicht Bescheid gesagt hast, armer Offchat.“
  • soufleurs: „Einen Stream von Toni verpassen ist das Schlimmste, was mir dieses Jahr passiert ist.“
  • winssi3287: „Banger video und so toll, dass du wieder gestreamt hast. Ist direkt irgendwie ne ganz andere Energy bei dir, wenn du ein Video im Stream aufnimmst als, wenn du es ohne Stream aufnimmst.“

Reved hat also ganz offensichtlich immer noch eine aktive Community, die sie unterstützt und sehnlichst auf ihre Rückkehr zu Twitch wartet. Das ist insofern interessant, als viele Twitch-Streamer sich kaum trauen, eine längere Streaming-Pause einzulegen: Die Zuschauer könnten sich ja in der Zwischenzeit einen anderen Content Creator suchen.

Das führt zu einer Art Kultur der Selbstausbeutung auf Twitch: Wer es zu etwas bringen will, muss eigentlich ständig „grinden“, am besten täglich für viele Stunden streamen. Vielleicht ermutigt das Feedback, dass Reved von ihren treuen Fans bekommt, ja den ein oder anderen Streamer dazu, sich auch mal eine Auszeit zu gönnen.

Twitch frisst seine Kinder – Ein deutscher Streamer sagt „Mich macht das kaputt“

Ein kooperatives Survival-Spiel auf Steam erscheint im Mai, erinnert an Half-Life im Forschungslabor

Ein neues Koop-Spiel erscheint im Mai auf Steam. Schon mit der Demo konnte es erste Spieler überzeugen. Was euch dabei erwartet, erfahrt ihr hier.

Um welches Spiel geht es hier? Abiotic Factor ist ein kooperatives Survival-Spiel, das am 02. Mai 2024 auf Steam in den Early-Access starten soll. Entwickelt wird es von dem Studio Deep Field Games.

In Abiotic Factor schlüpft ihr in die Rolle von Wissenschaftlern, die sich neben ihrer Forschung auch noch um ihr eigenes Überleben kümmern müssen. Denn täglich werden sie dabei von verschiedenen Kreaturen, Aliens und fiesen Robotern bedroht.

Im Trailer könnt ihr einen Blick auf das Gameplay werfen, das im Stil der 90er Jahre gehalten ist und dadurch einen gewissen Charme hat:

Video starten
Abiotic Factor erinnert schon auf den ersten Blick an Half-Life

Die Spieltests und die letzte Demo-Version sind bei Spielern bereits so gut angekommen, dass die Entwickler sich entschieden, das zu erweitern. Auf Steam verkündeten sie am 25. Januar das Release-Datum für Abiotic Facotor. Bald können sich in der Early-Access-Version auch alle anderen Spieler von dem Spiel überzeugen.

Was erwartet mich? Schon auf den ersten Blick wird deutlich, dass Abiotic Factor offenbar vom ersten Half-Life inspiriert ist. Allein die Charaktere und die Umgebung tief unter der Erdoberfläche erinnern stark an den Klassiker.

Dass sich neuere Spiele den Shooter zum Vorbild nehmen, ist nicht verwunderlich. Immerhin ist Half-Life noch heute eines der wichtigsten Spiele auf Steam.

In Abiotic Factor könnt ihr mit bis zu 6 Spielern spielen. Als Wissenschaftler und Mitarbeiter einer geheimen Organisation begebt ihr euch in ein Forschungslabor, das von Anomalien und paranormalen Wesen heimgesucht wird. Mit euren Forschungen wollt ihr Erklärungen dafür finden.

Durch einen katastrophalen Vorfall laufen diese Wesen jetzt frei herum und verwandeln euren Arbeitsplatz zu einer Kampfzone ums Überleben. Denn sämtliche Isolationsmaßnahmen sind fehlgeschlagen und so seid ihr in den Tiefen auf euch allein gestellt.

Folgende Features verspricht Abiotic Factor:

  • Ihr erstellt euren eigenen Charakter samt Aussehen und Ausrüstung.
  • Ihr wählt einen Doktortitel, der euch verschiedene Fähigkeiten und Talente verschafft. So könnt ihr als Pflanzengenetiker, Verteidigungsanalyst oder Bauingenieur die richtige Rolle für euch finden.
  • Ihr erforscht einen großen unterirdischen Komplex voller Artefakte und fehlgeschlagener wissenschaftlicher Experimente.
  • Da eure Charaktere keine geborenen Kämpfer sind, müsst ihr die passenden Werkzeuge, Waffen und Ausrüstungen bauen, die euch im Kampf helfen.
  • Ihr sammelt Ressourcen aus Büros, Laboren und alten Automaten
  • Eure Basis gestaltet ihr selbst und könnt sie jederzeit an einen anderen Ort in dem Forschungskomplex transportieren.

Ende März startete bereits ein anderes Survival-Spiel auf Steam in den Early Access: Neues Survival-Game startet in wenigen Tagen auf Steam, könnte genau das Richtige für Fans von Palworld sein

Ehemaliger Blizzard-Dev erklärt, was er an Diablo bereut und was Last Epoch jetzt besser macht

Ein Entwickler, der maßgeblich an der Entwicklung von Diablo 3 beteiligt war, hat sich lange Zeit in Last Epoch verloren. Jetzt spricht der Ex-Blizzard.Mann darüber, was die beiden Spiele unterschiedet – und warum Blizzard nie etwas wie Last Epoch hätte erschaffen können.

Wer ist der Entwickler?

  • Andrew Chambers war zwischen 2011 und 2014 sowie von 2015 bis 2020 bei Blizzard angestellt.
  • In seiner Zeit hat er vor allem an Diablo 3 gearbeitet, hier vor allem am Crafting-System, Skills und dem Kreuzritter. Später wirkte er an den WoW-Erweiterungen Battle for Azeroth und Legion mit.
  • Chambers ist seit mindestens 1999 in der Branche tätig und kann in seinem Portfolio Werke wie Warhammer 40k: Dawn of War und Space Marine aufweisen, sowie Anstellungen bei Relic, Klei Entertainment und Netflix. Heute ist er hauptsächlich als Content Creator selbständig.

Das vollständige Video von Andrew Chambers seht ihr hier:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Das sagt Chambers: In einem Video auf YouTube vergleicht Chambers das neu erschienene Last Epoch mit der Diablo-Reihe – hier insbesondere mit Diablo 3, an welchem er mitgewirkt hat. Last Epoch habe ihn lange Zeit gefesselt.

Er sagt in seinem Video: Blizzard hätte nie so etwas wie Last Epoch machen können. Der Hauptgrund dafür seien die Skills. Die seien in Last Epoch viel komplexer und umfangreicher als in Diablo 3, aber das scheint genau zu sein, was sich Action-RPG-Spieler wünschen:

Obwohl [das Skill-System] von Last Epoch verrückt kompliziert ist, denke ich, dass Spieler genau das wollen. Du hast deine Passives, die du beim Leveln auswählst, eine Unterklasse, die du levelst und dann immer mehr Fähigkeiten, die du beim Auswählen der Passives freischaltest. […] Das ist irre, es erlaubt dir, dir selbst eine sehr spezifische Klasse zu schneidern.

So etwas konnten wir in Diablo 3 nicht machen. […] Wir hatten kein Stat-System, das eine solche Komplexität erlaubt hätte. Das Stat-System ist das Herz von allen anderen Dingen, die damit zu tun haben. Wenn es im Kern simpel ist, dann bist du darin limitiert, was du sonst noch so anstellen kannst. […] Mit einem breiten Stat-System kannst du Items, Skills und Passives komplexer oder detaillierter machen.

Zwischenzeitlich habe es sogar ein System gegeben, das ähnlich komplex war wie das von Last Epoch – mit Runen, die in Skills eingesetzt werden mussten und dazu bestimmte Affixe hatten. Das sei dann aber verworfen worden, weil es in zu viel Chaos ausgeartet wäre. Chambers bereue die Entscheidung heute.

Am Ende habe sich Diablo dazu entscheiden, weniger komplex zu sein, um mehr Spieler anzusprechen: „Wir haben auf ein größeres Publikum gezielt als nur auf die Diablo-Spieler. Wir wollten nicht nur das Diablo-Publikum gewinnen, wir wollten es erweitern.“ Dazu müssten Systeme zugänglicher sein.

Wir haben schon live mit den Chefs über die Zukunft von Diablo 4 gesprochen:

Video starten
BlizzCon 2023: Diablo 4 Chefs sprechen mit uns über die Entwicklung und Zukunft des Spiels

Diablo macht einige Sachen immer noch besser als Last Epoch

Chambers geht weiter auf Features ein wie das Handels-System von Last Epoch, welches sich aus seiner Sicht jeder ARPG-Entwickler ansehen sollte. Die beiden Gilden, die euren Spielstil ergänzen, seien genau das, was ein solches Spiel brauche. Es bediene jede Art von Spielern: die, die lieber alleine oder mit Freunden unterwegs sind und jene, die gerne handeln.

Hier habe Blizzard einen enormen Fehler gemacht. Das kontroverse Echtgeld-Auktionshaus von Diablo 3 sowie die Möglichkeit, Items zu tragen und wieder zu verkaufen, habe für Chaos gesorgt und dafür, dass das Gefühl fehle, sich ein Item wirklich zu verdienen:

Die Ausrüstung fühlte sich nie so an, als würde sie dir gehören. Es war keine Geschichte dahinter. Es war mehr: „Hey, ich leihe mir jetzt den besten Mönch aus, den es im Spiel gibt und überspringe die gesamte Reise dorthin.“ Das ist nicht befriedigend, das ist die Definition von Cheaten.

Dennoch sei Last Epoch nicht etwa einfach das bessere Spiel. Chambers betont, dass er Diablo nicht schlechtreden wollen. Es habe sogar alle anderen Action-RPGs für ihn nachhaltig verdorben, wie er sagt. Er zählt dazu einige Features auf:

  • Das Spielgefühl und Gameplay überzeugten in Diablo: Skills einzusetzen, fühle sich in Diablo 3 einfach besser an. Die Verkettung und der Einsatz von Skills sei hervorragend.
  • Diablo 3 habe eine tiefere Story als Last Epoch, man baue eine richtige Verbindung zu den Charakteren auf. Das sei auch ein Fokus des Teams gewesen, für den Endgame vernachlässigt wurde.
  • Cinematics – Das sei bis heute etwas, bei dem niemand Blizzard das Wasser reichen könne.
  • Gegner und vor allem Gegner-Familien, die erlauben, im Rahmen von thematischem Zusammenhang verschiedene Feinde in einem dazu passenden Gebiet zu erschaffen.

Interessanterweise sagt Chambers, dass genau in Sachen Gameplay Diablo 4 nicht mehr diesen Standard erreiche. Zumindest für ihn „bringt es das einfach nicht.“ Spieler sagen hier jedoch genau das Gegenteil und meinen, dass sich Diablo 4 mittlerweile so flüssig anfühle wie Diablo 3 – insbesondere, wenn man von Last Epoch zurückkehrt: Einige Spieler kehren nach hunderten Stunden in Last Epoch nun zu Diablo 4 zurück: Das sagen sie

Strategie-Genies versprachen uns ein Spiel zu Star Trek – Nach 6 Monaten ist es tot, die Reviews bei Steam brennen

Paradox Interactive hat angekündigt, die Entwicklung von Star Trek: Infinite einzustellen. Nur 6 Monate nach dem Release werden keine Updates mehr kommen, auch die Erweiterungen bleiben aus. Fans zücken ihre Batleths, entsichern die Photonentorpedos und schießen eine volle Ladung Hass auf die Steam-Reviews ab.

Was ist das für ein Spiel? Es war eigentlich eine todsichere Sache:

  • Die Strategie-Spezialisten von Paradox entwickeln und verfeinern seit 2016 das geniale SF-Epos „Stellaris“, für das schon eine gute Star-Trek-Mod existiert.
  • Jetzt wollte man im Prinzip mit Star Trek: Infinite ein zugängliches Stellaris mit einem Star Trek Skin machen, um die Fans abzuholen. Man beauftragte ein südamerikanisches Studio mit der Umsetzung.
  • Das Interesse am Spiel und die Vorfreude waren hoch, weil es seit 25 Jahren, seit Star Trek: Birth of the Federation, kein 4x-Spiel mehr im Star-Trek-Universum gab.

Das Spiel erschien am 12. Oktober 2023, doch der Erfolg blieb aus und jetzt gibt es ein raues Erwachen für die Fans.

Video starten
Star Trek Infinite – Game-Features und Vor-Verkaufsboni

Das ist die Ansage von Paradox: Am 27. März teilte man den Fans mit, dass Star Trek: Infinite keine weiteren Updates erhält (via paradox).

Man nennt keine Gründe, sondern bedankt und verneigt sich herzlich nach links und rechts.

Steam Reviews fallen auf „Äußerst negativ“

Das ist die Reaktion: Die Reaktionen sind verheerend: Die Leute machen ihrem Frust über negative Reviews auf Steam Luft. Dort sind die Bewertungen in den letzten 30 Tagen jetzt auf ein dunkelrotes „Äußerst negativ“ gefallen. Die Leute schreiben:

  • „So kann man als Entwickler seinen Namen auch auf die schwarze Liste setzen“
  • „Absolute Frechheit“
  • „Wie kann an eine derartige Lizenz in den Sand setzen?“

Wie lief Star Trek Infinite denn? Schlecht. Schon zum Start hatte das Spiel in der Spitze nur 5.526 Spieler. Mittlerweile sind noch etwa 120 in der Spitze online.

Nicht mal einen Monat nach Release war Star: Trek Infinite schon unter 1.000 Spieler gesunken und konnte sich davon nicht mehr erholen.

Und deshalb stellt man es ein? Wie die GameStar vermutet, könnten auch Probleme beim Entwickler Nimble Giant dazu beigetragen haben, dass man die Entwicklung einstellen muss. Denn das südamerikanische Studio gehört zur kriselnden Gaming-Krake Embracer Group und die haben dem Studio in den letzten Monaten schon 2-mal Stellen gestrichen und Mitarbeiter entlassen.

Vielleicht packt man da die Weiterentwicklung gar nicht mehr und Paradox kann oder will nicht für Ersatz sorgen.

Käufer haben das Gefühl, Paradox bricht den Deal, fühlen sich betrogen

Was ist das Problem? Also Star Trek: Infinite war zum Release einfach nicht gut. Da fiel jegliche „Mundpropaganda“ oder Hype durch Reviews durch. Die Reaktionen waren eher mäßig bis verhalten und haben von einem Kauf abgeschreckt.

Ohnehin war die Begeisterung für das Spiel nicht so groß, wie sich das Paradox erhofft hatte, eben weil Stellaris schon über eine Fan-gemachte Star-Trek-Mod verfügte, mit der viele zufrieden waren.

Nach dem mäßigen Start von Star Trek Infinite: hofften die Spieler dann, dass Paradox das Spiel wenigstens weiterentwickeln würde, so wie die großen anderen Franchises, die mit der Zeit immer besser wurden.

Dass man den Titel jetzt so früh aufgibt, wird als Bruch dieses Deals gesehen.

Zumal Paradox mit dem verkorksten Release von Cities Skylines 2 und dem Ende von Imperator: Rome ohnehin in der Kritik steht.

Warum war Star Trek Infinite nicht gut? Das Konzept von Stellaris sieht vor, dass man sich in einem abgeschiedenen Teil der Galaxis langsam aufbaut und sich so lange ausbreiten und neue Planeten besiedeln kann, bis man auf die ersten Aliens trifft, mit denen man sich auseinandersetzt.

In Star Trek Infinite begegnet man den Alien-Rassen schon gleich zu Beginn des Spiels, aber jede der 4 Rassen (Föderation, Klingonen, Romulaner, Cardassianer) hat ein gewaltiges Hinterland in ihrem Rücken, das er endlos lange besiedeln kann, was für einen kruden Spielverlauf sorgt.

Star Trek: Infinite war Stellaris vom Grundkonzept deutlich unterlegen und hat einfach nicht gezündet.

Neues Spiel zu Star Trek startet auf Steam: Hat schon schweren Schaden im Warpkern

EA FC 24: Bekannter Streamer entdeckt neues Retro-Trikot von RB Leipzig und flippt aus

In EA FC 24 gibt es jetzt brandneue Retro-Trikots und eines davon hat dem bekannten Streamer GamerBrother die Sprache verschlagen.

Einer der bekanntesten deutschen Streamer zu EA FC 24 und Moderator der Fußballsendung At Broski, GamerBrother, hat in einem seiner Streams das neue Retro-Trikot von RB Leipzig entdeckt und spontan kundgetan, was er davon hält.

Um dieses Trikot geht es: Im Zuge des aktuellen Golazo-Events hat EA einige Retro-Trikots für Ultimate Team veröffentlicht, die man sich für 40.000 Münzen kaufen kann. Mit dabei sind beispielsweise Kits von Borussia Dortmund aus der Saison 1975/76, Sporting Lissabon mit einem Trikot aus dem Jahr 1924 oder Liverpool FC mit seinem 95/96-Trikot.

Doch auch der doppelte DFB-Pokalsieger RB Leipzig ist mit von der Partie, mit einem Trikot aus der Vorsaison 2022/2023.

In diesem Trikot gewann RB Leipzig den DFB-Pokal.

„Ich komme hier gerade gar nicht mehr klar”

Das sagt GamerBrother zum Retro-Trikot von RB Leipzig: In seinem Stream wurde GamerBrother von seinen Zuschauern aufgefordert, das Trikot zu kaufen. Ungläubig sagt er, bevor er das Trikot im Shop entdeckt: „Das hab ich schon ein paar Mal im Chat gelesen, das ist jetzt aber nicht wahr, oder?“

Kurz darauf sieht GamerBrother das Trikot springt von seinem Stuhl auf und kann nicht fassen, was er auf dem Bildschirm sieht. In seinem knapp zweiminütigen Rant sagt er unter anderem sichtlich genervt:

  • „Du hast 56 Profivereine in der Bundesliga und du gibst ein Retro-Trikot an RB Leipzig?“
  • „Ein Retro-Trikot an RB Leipzig. Was darf Satire?“
  • „Ich komme hier gerade gar nicht mehr klar.“

Und auch ein: „Wollt ihr mich verarschen?“, kommt dem Streamer über die Lippen. Wenn ihr die vollständige Reaktion sehen wollt, dann schaut das Video ab Minute 16:33 an.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Warum ist ein Retro-Trikot für Leipzig so kontrovers? Aufgrund fehlender Tradition und einer vergleichbar späten Gründung im Jahr 2009 hat Leipzig einen schweren Stand bei den Fans in der Bundesliga.

Besonders kritisch sehen Bundesliga-Anhänger die finanzielle Unterstützung des Hauptsponsors von RB Leipzig.

Wenn ihr ein paar Hidden Gems für euer Team sucht, dann schaut doch mal hier vorbei:

EA FC 24: 10 Karten sind sehr begehrt, obwohl sie niemand spielt – Ein neues Feature macht’s möglich

Spieler kauft sich für 1.400 Euro eine Grafikkarte, sichert sie mit einer echten Pistole in seinem Gaming-PC

Ein Spieler zeigt auf Reddit, wie er seine neue Grafikkarte für 1.400 Euro davor schützt durchzuhängen. Statt dem Zubehör des Herstellers nutzt er lieber eine 40 Jahre alte Schusswaffe.

Auf Reddit hat es sich zu einem kleinen Trend entwickelt, möglichst originelle Grafikkartenstützen in seinem Gaming-PC zu verwenden. Das setzt allerdings voraus, dass die Grafikkarte überhaupt in den Rechner passt.

Die User greifen dafür oft auf alltägliche Gegenstände aus dem Haushalt zurück, die in Kombination mit ihrer Grafikkarte zu lustigen Bildern führen.

Ein Spieler treibt dies jetzt auf die Spitze. Er hat sich für eine kleine Schusswaffe entschieden, um seiner 1.400 Euro teuren Grafikkarte den benötigten sicheren Halt zu geben.

Video starten
Seht euch die geniale Collector’s Edition der NVIDIA TITAN Xp im Star-Wars-Look im Video an

Schusswaffe im Gaming-PC wird zur Grafikkartenstütze

Was hat der Spieler gemacht? Der User deltarho präsentiert in einem Beitrag auf Reddit eine ungewöhnliche Methode, um seine neue Grafikkarte abzusichern. Er verzichtet hierbei bewusst auf die vom Hersteller beigelegte Stütze seiner 1.400 teuren MSI GeForce RTX 4080 SUPER.

Der Spieler nutzt lieber eine 40 Jahre alte Schusswaffe, die ursprünglich in Italien entwickelt wurde. Es handelt sich in dem Fall um ein nur in den USA hergestelltes Modell der Beretta 21A Bobcat. Die halbautomatische Taschenpistole dürfte so manchem Shooter-Spieler bekannt vorkommen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Wieso eine Pistole als Stütze? deltarho sagt von sich, als Sammler hätte er mehrere Ausführungen dieser Waffe in seinem Besitz. Das verwendete Modell in seinem Gaming-PC sei aber nur ein Ausstellungsstück, das aufgrund der passenden Maße als originelle Stütze herhalten könne.

Ich habe festgestellt, dass meine Beretta 21A Bobcat die perfekte Höhe hat, um sie als provisorische Anti-Durchhang-Halterung zu verwenden.

deltarho auf Reddit

In Nachrichten unter seinem Beitrag geht der Spieler weiter ins Detail. Als Fan der 80er Jahre fühlt er sich durch die Beretta an diese Zeit erinnert. Nachdem er preisgibt, Amerikaner zu sein, folgen Antworten, die das Klischee über Waffennutzung in den Vereinigten Staaten zum Ziel haben.

M78MEDIA bringt es mit seinem Kommentar auf den Punkt:

Die amerikanischste GPU-Unterstützungshalterung

Ein anderer Spieler ging sogar noch ein Stück weiter und hat den Beitrag als Inspiration genommen, um seine Grafikkarte ebenfalls mit einer Schusswaffe vor dem Durchhängen zu bewahren: „Ich klaue diese Idee, sobald ich von der Arbeit nach Hause komme!“ (Ru5tBeard via Reddit)

Die Nutzung einer Pistole als Stütze für eine Grafikkarte ist zugegebenermaßen sehr außergewöhnlich. Immerhin scheint diese Konstruktion stabil zu wirken, vorausgesetzt der Gaming-PC bleibt immer an Ort und Stelle. Weitaus weniger sicher sieht es in dem Fall aus, bei dem der User einen halben Bleistift verwendet hat: Gamer kauft sich für 500 $ eine Grafikkarte, um sie dann mit einem halben Bleistift für ein paar Cent abzusichern

Quelle(n):
  1. 3DJuegos.com

Ein Spiel auf Steam hat 97 % positive Reviews, dabei gaben es die Entwickler vor 3 Jahren auf

Das Strategie-Spiel „Imperator: Rome“ hat in den letzten 30 Tagen 97 % positive Reviews auf Steam erhalten, dabei haben die Entwickler Paradox Interactive das Spiel eigentlich schon 2021 aufgegeben. Aber die Fans und eine aktive Modder-Szene lassen es einfach nicht sterben. Nach 3 Jahren mit weniger als 1.000 durchschnittlichen Spielern auf Steam, hat es im März 2024 wieder die Tausender-Marke überschritten.

Was ist das für ein Spiel?

  • Imperator: Rome spielt von 304 bis 27 vor Christi Geburt. Das ist die Zeit, in der das römische Reich wuchs. 27 vor Christus wurde mit Augustus, dem Erben Cäsars, der erste römische Kaiser gekrönt.
  • Es ist ein großes 4x-Strategiespiel, bei dem ihr zwischen unzähligen Fraktionen wählen könnt: Vom mächtigen Rom selbst, das beim Spielstart aus ein paar Provinzen rund um Rom besteht, über Karthago, Ägypten oder Sparta ist alles dabei. Ihr könnt auch einen winzigen Stamm in Irland spielen.
  • Ihr leitet die Geschickte eures Landes, bestimmt über eure Armee, die Entwicklung eurer Städte, der Gesellschaft und über die vielen verschiedenen Völker, aus denen euer Reich besteht: Sollen nur Römer die Macht und alle Privilegien erhalten oder gewährt ihr den Etruskern und Korsen dieselben Rechte?

Dabei ist Imperator: Rome aus ein Mix Rollen- und Strategiespiel, denn jede Figur im Spiel, jeder Politiker, jeder General und deren Familien sind simuliert, haben Werte und Eigenschaften. Habt ihr ein Volk besiegt, könnt ihr dessen führende Figuren in euren Reihen aufnehmen, in die Sklaverei verkaufen, sie in Gladiatorenkämpfen zur Belustigung des Volkes kämpfen lassen oder sie einfach umbringen.

Video starten
Imperator: Rome – Ankündigungs-Trailer

Spiel verkauft sich gut, kriegt gute Tests – Bleibt irgendwie ungeliebt

Warum floppte Imperator: Rome? Es floppte nicht wirklich. Die Wertungen zum Release waren mit 76 % auf Metacritic okay, auch die Verkäufe waren besser als erwartet.

Aber: Die Unterstützung der Fans blieb zum Release aus. Imperator: Rome hatte schwache User-Scores, kam bei den Fans nicht so gut an, wie sich Paradox da gewünscht hatte.

Die Gründe waren viele Kleinigkeiten, wie man in Foren-Threads von 2021 nachlesen kann (via paradox):

  • Man kann die Charaktere nicht direkt steuern, sondern hat nur indirekten Einfluss auf sie
  • Es wurde vom Spieler ein zu starkes Mikromanagement erwartet. Man hatte rasch viele Provinzen und das Spiel wurde unübersichtlich
  • Die Vanilla-Version litt unter zu vielen Bugs und war schwierig
  • Die einzelnen Fraktionen unterschieden sich zu wenig voneinander (via paradox) – Es fehlte an Details und Kleinigkeiten, die jedes Volk voneinander unterschieden

Irgendwie, so war der allgemeine Eindruck, war der Launch verkorkst und Imperator: Rome fiel hinter en Erwartungen der Spieler zurück.

Zwar mochten viele die Idee, ein Strategiespiel in dieser Epoche zu spielen und auf den Spuren von Cäsar zu wandeln, aber neben den über viele Jahre gewachsenen Europa Universalis oder Crusaders Kings-Spielen fiel Imperator: Rome zu stark ab.

Das war die Entscheidung von Paradox: Die Entwickler von Paradox gaben Imperator: Rome schon nach 2 Jahren auf:

  • 2021 stoppte die Entwicklung, es kam die letzte von vier Erweiterungen „Heirs of Alexander“
  • Im Juni 2022 hieß es dann offiziell, man stelle die Entwicklung ein, außer das Spiel werde von einem anderen Studio übernommen oder es gäbe ein „neues plötzliches Interesse am Spiel“
  • Der Kopf hinter dem Spiel, Johan Anderson, verließ das Projekt: Für einige Fans von Paradox ist Anderson sowas wie der Antichrist. Immer wenn der ein Projekt verlasse, laufe es schlagartig besser (via reddit)

Fans reagieren auf Ende der Entwicklung mit Trotz und Steam-Reviews

Wie ging es danach weiter? Ab 2022 gab es eine seltsame Entwicklung bei Imperator: Rome. Denn die Ansage der Entwickler, man wolle das Spiel erst weiterentwickeln, wenn das Interesse am Spiel neu entflamme, setzte eine Art Trotzreaktion in Gang.

Nun wollten die verbliebenen Fans von Imperator: Rome unbedingt, dass Paradox sieht, was für eine Perle sie da übersehen und so mies behandeln.

Ihre Meinung teilten sie Paradox etwa über Reviews auf Steam oder in Posts auf Social Media mit.

Patch, eine tolle Mod und plötzlich sind die Spieler auf Steam wieder da

Hat das denn geklappt? Zumindest etwas. Man brachte die Entwickler im April 2023 dazu, einen neuen Patch 2.0.4 zu entwickeln, ein Jahr, nachdem das Spiel eigentlich tot war. Doch es war kein echter Sieg. Denn die Entwicklern sagten etwas patzig: Zwar bringe man einen neuen Patch, bleibe aber bei der Entscheidung, das Spiel nicht weiterzuentwickeln.

Doch dieser neue Patch diente etwa den Moddern hinter der sehr guten Invictus-Mod als Grundlage, das Spiel wiederzubeleben.

Das ist der aktuelle Stand: Aktuell treiben die Reviews auf Steam ein besonders seltsames Bild:

  • Denn dank verstärker positiver Reviews steht Imperatpr Rome aktuell bei „97 positiven Reviews“ in den letzten 30 Tagen
  • Viele der Reviews sagen sowas wie: „Belebt das Spiel wieder, ihr Feiglinge“ oder Bringt es zurück!

Und im März 2024 hat Imperator Rome nach 3 Jahren zum ersten Mal wieder mehr als 1.000 durchschnittliche Spieler auf Steam online (via steamcharts).

Und geht das Spiel jetzt weiter? Nein, vom neu aufflammenden Interesse, das Paradox 2022 forderte, ist man nach wie vor lange weg. Da bräuchte man statt 1.000 Spielern auf Steam wieder etwa 4.000.

Doch zum 1. April erlaubte sich jemand einen bitteren Aprilscherz: Patch 2.1 komme nun doch endlich.

Der Scherz sei schon etwas grausam, wie selbst der ehemalige Game-Director Johan Anderson bemerkt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Wie gut ist Imperator Rome wirklich?

Hat das Spiel denn die tollen Reviews denkt? Ich hab in den letzten Tagen 43 Stunden mit Imperator Rome verbracht, auch mit dem aktuellen Invictus-Mod und sage: Nein, die aktuellen 97 % positiven Reviews sind eher eine Trotz-Reaktion, dass Paradox „ausgerechnet sein bestes Spiel verlassen hat.“

Imperator: Rome ist durch die aktuelle Mod und den Patch deutlich besser als zum Release, hat aber immer noch viele der ursprünglichen Probleme.

Es wirkt irgendwie fleisch- und farblos. Die Partien neigen dazu, im Mikromanagement zu ersticken.

Ein großes Problem sind nach wie vor die Missionen, die sich repetitiv anfühlen und Spieler in eine Art Korsett zwingen: Wenn man einen Missionsbaum startet, fühlt sich das Spiel oft passiv an und so als folge man einem langweiligen Plan, der vor allem daraus besteht, auf das Ablaufen von Timern zu warten.

So muss man Provinzen ausbauen und zig Spielmonate darauf warten, bis man die benötigten Ressourcen hat.

Einer aggressiven Expansion stehen zahlreiche Gameplayhürden im Weg, durch die man ebenfalls zum Warten gezwungen wird: Erst muss man warten, dass der Malus für die aggressive Expansion sinkt, dann warten, bis sich die Stabilität erhöht hat, sonst hat man über früh oder lang mit rebellischen Gouverneuren zu kämpfen und das römische Reich zerbröselt leicht.

Tolle Idee, aber die Wurzeln des Spiels sind schon zu krumm

Grundsätzlich ist Imperator: Rome ein spannender Mix aus interessanten Ideen und spielt in einer faszinierenden Zeit, aber trotz aller Fanproteste und Fanmühen sind die Wurzeln des Spiels so missraten, dass weder Paradox noch ein magischer Wunder-Mod das noch richten können.

Egal wie sehr Fans sich von Paradox wünschen: „Belebt das wieder, ihr Feiglinge.“

Letztlich bleibt Imperator: Rome das falsche Pferd – auf das richtige Paradox, auf Crusader Kings 3, ist Paradox vor 3 Jahren umgeschwenkt. Das war wohl die richtige Entscheidung, so bitter das für alte Römer auch ist.

Steam: Schwedische Strategie-Genies sind stolz, dass kaum wer ihre Spiele versteht und niemand sie je zu Ende spielt

HandOfBlood wetterte auf Twitch über die Baller League, sagt jetzt: „Nur ein Missverständnis“

Nach einem anfänglichen Missverständnis darf Twitch-Streamer HandOfBlood doch das Finale der Baller League streamen, das heute stattfindet.

Was ist passiert? In einem Stream erwähnt der Twitch-Streamer Max „HandOfBlood“ Knabe, dass er das Finale der Baller League nicht streamen durfte. Clips davon verbreiten sich auf Social Media, woraufhin HandofBlood kürzlich in seinem Stream auf Twitch noch einmal dazu Stellung nimmt.

Der Streamer berichtet von einem Update und sagt, dass es zu einem Missverständnis zwischen der Baller League und ihm gekommen sei. Der aktuelle Stand sei nun, “dass sie gucken, das man vielleicht doch etwas macht”, jedoch sei die Planung für ihn und sein Team nun recht kurzfristig.

Ihm sei es wichtig, dass sie nichts „Halbgares“ planen.

Video starten
HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

Der Stream zum Finale der Baller League findet statt

Wann findet der Stream statt? Das Finale der Baller League findet heute, am 08.04.2024, statt. In einer frisch geposteten Story auf seinem Instagram-Kanal bestätigt HandOfBlood nochmals, dass der Stream stattfinden wird.

Der Stream startet gegen 18 Uhr auf dem Twitch-Kanal von HandOfBlood. Eintracht Spandau spielt selbst um 20:30 Uhr. Was genau für den Stream geplant ist, verrät der Streamer allerdings noch nicht. Wir wissen jedoch, dass er natürlich auch im Finale wieder in seiner beliebten Rolle als Präsident Knabe vor Ort sein wird.

Worum geht es bei der Baller League? Die Baller League, initiiert von Fußballstars Mats Hummels und Lukas Podolski, startete am 22. Januar. In einem ehemaligen Hangar der Kölner Motorworld spielen zwölf Teams in einer geschlossenen Arena auf einem Spielfeld von 50 × 29 Metern ohne Banden.

Die Teams, bestehend aus sechs Spielern, treten in 15-minütigen Halbzeiten gegeneinander an. Ein Glücksrad bringt zusätzliche Spannung ins Spiel. Die Saison umfasst 66 Spiele an elf Spieltagen, und das Final Four findet in einem Bundesliga-Stadion statt, wo die Top 4 der Tabelle den Meister ermitteln.

Wenn ihr mehr zur Baller League erfahren möchtet, könnt ihr das hier nachlesen:

Eintracht Spandau: Das LoL-Team von HandOfBlood macht jetzt echten Sport, angelt sich einen Fußball-Star als Berater

Die Entwickler von Helldivers 2 sind vom Verhalten der Spieler überrascht worden

In Helldivers 2 haben die Menschen den Kampf gegen die Roboter gewonnen, doch schon eine Woche zuvor überraschten sie sogar die Entwickler.

Wie wurden die Entwickler überrascht? Noch vor einigen Wochen wollte kaum ein Spieler gegen die Roboter kämpfen. Die meisten Spieler widmeten sich lieber den Käfern und kümmerten sich gerade zum Start des Spiels nicht sehr darum, welche Generalbefehle es vom Über-Kommando gab. 

Doch an einem Punkt änderte sich das Verhalten der Spieler. Plötzlich kämpften 70 % der Helldiver gegen die Roboter und folgten dem Generalbefehl. 

Das überraschte selbst die Entwickler, Community-Manager „Spitz“ schrieb dazu auf dem Helldivers Discord: „Wir haben tatsächlich erwartet, dass viel weniger Spieler zur Automaton-Front wechseln würden, 70 % ist enorm.“

Schon bald wird eine neue Kriegsanleihe erscheinen, hier könnt ihr den Trailer zur „Democatic Detonation“-Kriegsanleihe sehen.

Video starten
Helldivers 2 – Warbond: Democratic Detonation Trailer

70 % der Spieler sorgen für den Fall der Roboter

Wie kam es zu den vielen Spielern? Nachdem die Anfänge von Helldivers gemacht waren, interessierten sich immer mehr Spieler für die Generalbefehle und das Roleplay hinter Helldivers 2. Ende März war dann der Gipfel erreicht, als 70 % der Spielerschaft sich entschlossen gegen die Roboter zu kämpfen. 

Die Spieler von Helldivers 2 sind in vielen verschiedenen Communitys organisiert, die miteinander vernetzt sind. Auf Reddit werden etwa regelmäßig Pläne geteilt, welche Planeten als Nächstes anzugreifen sind. Die Spieler und ihre Pläne wurden immer besser und so konnte auch der finale Sieg über die Roboter erreicht werden.

Gehen die Pläne der Spieler auf? Die Pläne der Spieler gehen meistens auf, aber nicht immer. Das sorgte bereits für viel Diskussion in der Community von Helldivers 2. Dabei wurden die „Bugdivers“ also die Spieler, die nur gegen Käfer kämpfen wollen, stark von den anderen Spielern attackiert. 

So stark, dass sich der Community-Manager „Spitz“ einschalten musste. Er schrieb auf Discord: „70 % der Spieler haben gegen Bots gekämpft, und wir haben Ubanea auf 96 % gebracht, bevor Draupnir fiel. Ich würde sagen, die Leute haben kein Problem damit, dort zu kämpfen, wo der Generalbefehl sie hinschickt.“

Jetzt, wo die Roboter besiegt sind, bleiben nur noch die Käfer als Gegner der Helldiver übrig. Gegen die Roboter kann man derzeit nicht mehr kämpfen, auch wenn man die Käfer nicht mag. Doch Spieler wollen herausgefunden haben, dass eine weitere Fraktion bereits mitmischt: Spieler finden Beweise in Helldivers 2, dass eine neue Gegner-Fraktion bereits mitmischt

Pokémon GO: Exklusive Pokémon nur gegen Echtgeld – Ein Drittel von euch ist bereit, für bestimmte Pokémon zu zahlen

In Pokémon GO gab es vor kurzem ein exklusives Pokémon nur gegen Echtgeld. Wir haben euch nach eurer Meinung dazu gefragt – hier ist das Ergebnis.

Vor kurzem hat in Pokémon GO das Blühende Wunder-Event stattgefunden. Ein Teil des Events war ein Ticket, welches ihr nur für Echtgeld erwerben konntet. Der interessanteste Teil des Tickets war die Begegnung mit Zarude, einem Pokémon, welches seit mehreren Jahren nicht in Pokémon GO anzutreffen war.

Habt ihr das Ticket nicht erworben, hattet ihr keine Möglichkeit, auf Zarude zu treffen. Somit handelte es sich hierbei um ein exklusives Pokémon, welches nur gegen Echtgeld anzutreffen war.

Wir haben euch hierzu nach eurer Meinung gefragt. Nachdem ihr fleißig abgestimmt habt, präsentieren wir euch nun die Ergebnisse.

Video starten
Pokémon GO: So sieht die neue Season „Welt voller Wunder“ im Trailer aus

Fast ein Drittel von euch ist bereit, für bestimmte Pokémon Echtgeld in die Hand zu nehmen

Was war das für eine Umfrage? In der Umfrage wollten wir von euch wissen, ob ihr bereit seid, für exklusive Pokémon Geld in Pokémon GO zu investieren oder nicht. Mit Stand vom 08. April 2024 um 12:44 Uhr haben 1018 Leute abgestimmt. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

  • Nein, ich benutze grundsätzlich kein Echtgeld in Pokémon GO mit 421 Stimmen, entspricht etwa 41 %
  • Nein, Echtgeld gebe ich nur für Items und andere Sachen aus mit 292 Stimmen, entspricht etwa 29 %
  • Ja, wenn es seltene oder starke Pokémon sind mit 199 Stimmen, entspricht etwa 20 %
  • Ja, aber nur, wenn ich das Pokémon sehr mag mit 106 Stimmen, entspricht etwa 10 %

Während mit 70 % der Großteil von euch also nicht bereit ist, für exklusive Pokémon Geld auszugeben und sogar ganze 41 % angeben, überhaupt kein Echtgeld für Pokémon GO auszugeben, sind mit 30 % immerhin fast ein Drittel bereit, für die richtigen exklusiven Pokémon Geld in die Hand zu nehmen. Vorausgesetzt, die Pokémon sind selten, stark oder von persönlichem Interesse.

Es bleibt abzuwarten, ob Niantic in Zukunft häufiger exklusive Pokémon nur gegen Echtgeld verfügbar machen wird. In der Vergangenheit gab es bereits Begegnungen mit Shiny-Pokémon gegen Echtgeld.

Habt ihr an der Umfrage teilgenommen? Wie habt ihr abgestimmt? Und welche Gründe gibt es für eure Entscheidung? Schreibt uns gerne weitere Gedanken und Anmerkungen dazu in die Kommentare und tauscht euch hier mit anderen Trainern zu dem Thema aus. Eine Übersicht über die anstehenden Events im April 2024 in Pokémon GO haben wir für euch ebenfalls.

LoL: Faker entschuldigt sich nach 11 Jahren erstmals für Niederlage, obwohl er nichts dafür kann

Faker entschuldigte sich nach einer Niederlage seines Teams T1, was zugleich das erste Mal in seiner elfjährigen Karriere war.

Wofür entschuldigt sich Faker? Faker, ein langjähriger Profi in League of Legends, entschuldigte sich nach einer Niederlage seines Teams – dies war das erste Mal in seiner elfjährigen Karriere, dass er eine solche Geste machte.

Nach der Niederlage von T1 gegen Hanwha Life im LCK Spring Split trat Faker vor die Presse, um die Situation zu kommentieren. Dabei übernahm er die Verantwortung für die Leistung seines Teams und bedauerte das Ergebnis.

Die Ursache für die schlechte Leistung des Teams führte Faker auf externe Faktoren zurück, insbesondere darauf, dass seit Wochen kein normales Training der Spieler möglich war.

Video starten
Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

Cyberangriffe auf T1 machen das Training schwer

Wieso konnte das Team nicht richtig trainieren? Die Spieler von T1 klagen schon lange über Internetprobleme, die durch anhaltende Cyberangriffe verursacht werden und das normale Training der Spieler beeinträchtigen. Trotz dieser Herausforderungen versucht das Team, das Beste aus der verbleibenden Zeit zu machen und sich auf kommende Spiele vorzubereiten.

Allerdings ist diese Problematik nicht neu, da die LCK selbst bereits Anfang des Jahres von Cyberangriffen betroffen war. Nun scheinen sich die Bemühungen der Hacker jedoch speziell auf das Team von Faker zu konzentrieren.

Sollte sich das Problem nicht lösen lassen, könnte sich dies sogar auf die Qualifikation für die diesjährige Weltmeisterschaft auswirken, was für das Team eine ernsthafte Herausforderung darstellen würde.

Reaktionen aus der Community: Die Community scheint sich in einem Thread auf Reddit ebenfalls einig zu sein, dass der Fehler hier nicht bei T1, geschweige denn bei Faker liegt. Auch eSport-Fans, die eigentlich nicht zur Fangemeinde des Teams gehören, scheinen keine Schuld beim Team selbst zu sehen.

So schreiben einige Nutzer:

  • Migster257 schreibt: Lol an die Leute, die dies eine T1 Entschuldigung nennen. Faker hat in den letzten 8 Jahren verdammt oft verloren und hat nicht ein einziges Mal eine Ausrede wie diese benutzt.
  • PistonsFan89 kommentiert: Es ist verrückt, dass Riot seit Monaten nichts unternommen hat.
  • C_lown merkt an: Ich bin kein T1-Fan. Mein Lieblingsspieler ist TheShy, und er wurde letztes Jahr von T1 einfach weggepustet. Sogar ich kann erkennen, dass dies nicht in der Hand von T1 liegt und die Situation definitiv nicht „fair“ war.

Wenn ihr wissen wollt, warum Fans behaupten, dass Faker zu Ryze geworden ist, könnt ihr das hier nachlesen:

LoL-Legende Faker teilt seine Lebensphilosophie und Fans behaupten: „Er ist zu Ryze geworden“

Quelle(n):
  1. 3djuegos

Twitch: Mcky reagiert auf Vorwürfe, seine Fans zu erpressen – verrät, wie es jetzt weitergeht

Michael „MckyTV“ Doleys (31) erhielt viel Kritik für sein Vorhaben, sich mit einem Subathon von Twitch zu verabschieden. Jetzt lenkt er ein. Wie es für den Content Creator weitergehen soll, erfahrt ihr bei MeinMMO.

Was ist die Situation um MckyTV?

Was ist jetzt die neue Entwicklung? Am Samstag, dem 6. April, veröffentlichte Mcky ein Statement auf YouTube. Darin erklärte er, dass er nicht völlig von Twitch verschwinden werde und sich niemand unter Druck gesetzt fühlen müsse, den Subathon finanziell zu unterstützen.

In einem Stream am nächsten Tag sagte Mcky den Subathon dann ganz ab, stattdessen soll es jetzt ein großes Abschieds-Event geben.

Kritik von Gronkh dürfte besonders schmerzen, denn der Streamer ist für viele sowas wie der „große Bruder“ des Internets.

Video starten
Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

XXL-Event statt Subathon

Wie lautet das Statement von Mcky? In dem knapp fünfminütigen Video erklärt der Streamer, dass er die Kritik nach seiner Ankündigung wahrgenommen habe und nicht ignorieren wolle. Nun wolle er seine Fans beruhigen: Laut Mcky muss niemand für den Subathon bezahlen, um ihn weiterhin zu sehen.

Denn der Streamer betreibt seit 2021 den nicht-monetarisierten Zweitkanal Michilurk, auf dem nach Lust und Laune gezockt wird. Auf diesem Kanal möchte er auch nach seinem Abschied noch streamen – allerdings ganz ungezwungen und eben nicht mehr als hauptberuflicher Content Creator.

Der Subathon sollte dennoch das Ende von Mckys Streaming-Karriere markieren: Danach sei er eben kein Twitch-Streamer mehr, würde sich nur ab und zu blicken lassen. Das Projekt sollte auf unbestimmte Zeit laufen, jegliche Unterstützung sei absolut freiwillig. „Ich will niemanden unter Druck setzen“, so Mcky.

Die Reaktionen fielen jedoch offenbar nicht so aus, wie Mcky sich das vorgestellt hatte. In einem Stream ging er auf Kommentare unter dem Video ein, und erklärte schließlich, dass der Subathon nun doch nicht wie geplant stattfinden werde. Das hätte sonst einen faden Beigeschmack, erklärt der Streamer. Würden Subs reinkommen, hätte er dann immer die Kritik im Hinterkopf.

Wie soll der Abschied jetzt aussehen? Statt eines Subathons, bei dem die abgeschlossenen Abos der Zuschauer die Dauer des Streams verlängern, soll es nun ein großes Event geben. Das „XXL-Event“ soll über einen festgelegten, längeren Zeitraum laufen, möglicherweise bis zum Ende des Jahres.

Inhaltlich soll sich nicht allzu viel zum geplanten Subathon ändern: Mcky will Streaming-Kollegen in sein Haus nach Madeira einladen, mit ihnen gemeinsam Content produzieren und rund um die Uhr Unterhaltung bieten. So soll es etwa eine LAN-Win-Challenge geben, Kochstreams und coole Projekte geben.

Ähnlich wie beim ursprünglichen Plan sollen die Fans die Möglichkeit haben, das Event finanziell zu unterstützen, sollten sie das denn wollen. Mcky erklärt, dass das Event ihn viel Geld kosten würde, schließlich würde er befreundete Streamer einfliegen lassen und Setups für sie einrichten. Der Subathon sei ursprünglich so geplant gewesen, um diese Kosten zu tragen.

Die ganze Ankündigung gibt es auf dem Twitch-Kanal von Mcky.

Abschließend erklärt Mcky noch einmal, dass er die Kritik an seiner Ankündigung durchaus verstehen könne. Er habe in den letzten Tagen sehr viel darüber nachgedacht und berücksichtige Anregungen auch bei der Planung.

Für seinen „endgültigen“ Abschied hat Mcky ebenfalls schon große Pläne: Deutscher Twitch-Streamer lässt sich von One Piece inspirieren, will Fans nach seinem Tod auf Schatzsuche schicken

Ein Piraten-Spiel für die PS5 erinnert an Baldur’s Gate 3, überzeugt Rollenspiel-Fans mit neuem Trailer

Ein neues Rollenspiel für die PS5 lässt euch zum berüchtigten Piraten werden. Der erste Trailer zeigt zwar nicht viel Gameplay, aber kann Spieler damit bereits überzeugen.

Um welches Spiel geht es hier? Flint – Treasure of Oblivion ist ein neues Rollenspiel von dem Indie-Entwickler Savage Level, das im vierten Quartal von 2024 erscheinen soll. Ein genaues Release-Datum ist allerdings noch nicht bekannt.

Das Spiel erscheint auf der PS5, der Xbox und Steam.

Ihr schlüpft in dem rundenbasierten-RPG in die Rolle eines berüchtigten Piraten und stürzt euch in eine detailreiche Welt:

Video starten
Flint – Treasure of Oblivion: Neues Piraten-RPG überzeugt mit erstem Trailer

Was erwartet euch? Viel Gameplay zeigt der Trailer zwar noch nicht. Die kurzen Ausschnitte, die ihr zu sehen bekommt, erinnern dabei an einen Mix aus Baldur’s Gate 3 und XCOM.

Zumindest auf den ersten Blick sieht es ziemlich interessant aus und könnte sich damit vielleicht gut in die rundenbasierten RPG-Hits der letzten Zeit einreihen.

Flint – Treasure of Oblivion verspricht euch auch einige Features, die zu einem guten rundenbasierten Rollenspiel gehören:

  • Bereitet euch auf die Herausforderungen und Kämpfe vor, indem ihr eine Crew aus verschiedenen Mitgliedern mit einzigartigen Talenten zusammenstellt
  • Fertigkeiten und Attribute löst ihr durch Würfel aus
  • Verbessert eure Crew mit neuen Fähigkeiten und erhöht euer Würfelglück für mehr Erfolg
  • Erkundet die mit Unreal Engine 5 geschaffene Spielwelt, die sich von der französischen Stadt Saint Malo bis hin zu Zentralamerika erstreckt

Mit einem dynamischen Comicheft-Stil will das Rollenspiel eure Reise anschaulich und einzigartig erzählen. Ihr bekommt im Spiel also regelmäßig kleine Comic-Ausschnitte zu sehen, die eure Reise erzählerisch zusammenfassen.

„Indie-Entwickler wissen, was die Leute wollen“

Was sagt die Community? Auch, wenn es noch gar nicht so viel von Flint – Treasure of Oblivion zu sehen gibt, zeigen sich die Spieler jetzt schon begeistert. Dies sieht man in ihren Kommentaren unter dem Trailer (via YouTube).

So stellt zum Beispiel der User BigDiamondGames in seinem Kommentar die Fragen: „Ein ARPG-Piraten-Spiel? Was ist das, das Spiel des Jahres oder sowas?“ Ähnlich sieht es wohl der User gri22lybear, der in seinem Kommentar schreibt, dass Indie-Entwickler wüssten, was die Leute wollen.

In einem anderen Kommentar schreibt ein User: „Sieht aus, wie ein vernünftiges, spaßiges, rundenbasiertes RPG mit Piraten, wenn da irgendwelche Magie bei ist, bin ich 100 % drin. Ich bin 100 % drin, wenn es nicht so ist, aber warum nicht“.

Andere User drücken in ihren Kommentaren die Vermutung aus, dass bestimmt irgendwelche Leute, die keine Ahnung von guten Videospielen haben, die Grafik bemängeln werden.

Auch auf Steam gibt es ein neues Rollenspiel, das zum nächsten Hit werden könnte: Neues Rollenspiel auf Steam überzeugt Spieler mit düsterer Atmosphäre und dämonischen Pokémon

Ein neues MMORPG startet auf Steam – Das ist Abyss Online

Schon am 18. April startet mit Abyss Online ein neues MMORPG auf Steam. Das Onlinerollenspiel hat bereits eine turbulente Entwicklung hinter sich, war auf einem dunklen Pfad mit NFTs und Kryptowährung, hat aber die Wende vollzogen und will jetzt mit PvP und Sandbox-Elementen überzeugen. Man selbst sieht sich als „EVE Online im Mittelalter, aber mit leckeren Änderungen für Casuals.“

Das sagen die Entwickler selbst über Abyss Online:

  • Die Entwickler, Old World Labs, beschreiben Abyss Online als „episches MMORPG“ mit Magie in einer offenen Fantasy-Welt.
  • Man betont sein dynamisches Kampfsystem mit klassenlosen Kämpfen und vielen Waffen und magischen Fähigkeiten.
  • Man verspricht Quests, die sich zusammen mit Mitspielern lösen lassen und intensive PvP-Schlachten. Es wird Skills von 1 bis 100 geben, die aber nur fürs PvE sind, im PvP sollen alle die gleiche Basis nutzen.
Video starten
Abyss Online zeigt im Trailer Pre-Alpha-Gameplay

Was ist die Geschichte des MMORPGs? Wir haben im September 2023 über Abyss Online berichtet, dass „Abyss Online“ ursprünglich als „MetaGates“ bekannt war und auf Kryptowährungen setzte.

Doch von der Idee kam man ab. Es hieß dann, NFTs hätten sich in der Realität nicht so toll entwickelt, wie man sich das in der Theorie ausgemalt hatte. Und es habe sich eine wachsende Skepsis gegen Krypto-Gaming ausgebreitet, weil es so viele Betrügereien und Cash Grabs gab.

Der CEO des Studios sagte sogar: Kein echter Gamer würde ein Krypto-Spiel spielen. Daher ging man von diesem Weg ab.

“Wie EVE Online … im Mittelalter und besser für Casuals”

Was sagen die Entwickler jetzt? Die Seite mmoingame hat ein Interview mit den Entwicklern geführt:

  • Abyss Online wird von 2 Entwicklern in Thailand gemacht – beide seien „lebenslange Fans des MMORPG-Genres“. Das Spiel wird mit der Unreal Engine 5 entwickelt.
  • Man hat aber 70 weitere Freelancer weltweit, die an Abyss Online mitarbeiten
  • Abyss Online wird keine Klassen haben, sondern die Fähigkeiten der Spieler hängen an der Ausrüstung.

Die Entwickler sagen: Sie sind von den aktuellen MMORPGs „extrem enttäuscht“ und haben jetzt Abyss Online entwickelt, statt auf neue bessere Games zu warten. Inspiriert wurde man vom MOBA-ähnlichem Kampf von Albion Online und hat das weiterentwickelt. Man sieht im Kampfsystem auch Einflüsse von For Honor und Mortal Online 2.

Die Entwickler beschreiben ihr MMORPGs als „mittelalterliche Version von EVE Online, aber etwas heruntergeregelt, damit es schmackhafter für Casual-Spieler wird.“

Was soll das kosten? Das Spiel soll etwa 25 US-Dollar im Early Access kosten, der am 18. April auf Steam beginnt.

Die ewige Narrative von neuen Indie-MMORPGs

Das steckt dahinter: Die Aussagen „Wir sind vom MMORPG-Markt enttäuscht und wollten ein eigenes Spiel machen“ und „Es ist wie EVE Online, gemixt mit irgendwas anderem“ sind zwei Sätze, die man von Entwicklern eines neuen Indie-MMORPGs immer wieder hört.

Leute, die eigentlich keine Gaming-Entwickler sind, sagen gerne, sie seien so sehr vom MMORPG-Markt enttäuscht, dass sie nun ihr eigenes Spiel herausbringen. Das erzählte etwa Steven Sharif bei Ashes of Creation vor vielen Jahren.

Auch der spätere Flop “Crowfall” wurde von den Entwicklern als “EVE Online trifft die Sopranos” beschrieben. Von EVE Online geht als Sandbox-MMORPG eine Faszination aus, die viele Entwicklern von neuen MMORPGs anstreben.

Die Narrative all dieser Projekte ist: Vor WoW gab es zwei Arten von MMORPGs:

  • Klassische Themepark-MMORPGs wie Everquest
  • Chaotische Sandbox-MMORPGs wie Ultima Online
  • Durch den riesigen Erfolg von WoW um 2008 herum haben die Themepark-MMORPGs gewonnen und es wurden nur noch WoW-Klone entwickelt, aber das hat die MMORPGs in eine Sackgasse geführt
  • Daher will man mit einem neuen Sandbox-MMORPG jetzt wieder die Faszination zu MMORPGs zurückbringen und sich wieder an der Freiheit von Ultima Online oder Star Wars Galaxies orientieren

Allerdings muss man dazu sagen, dass kleinere Entwickler gar keine andere Wahl haben, als ein Sandbox-MMORPG zu entwickeln, weil Themenpark-MMORPGs riesige Projekte sind, die nur AAA-Studios stemmen können und die viele Jahre Entwicklungszeit kosten und zig Millionen US-Dollar verschlingen.

Es ist sicher toll, dass Entwickler sich so ein großes Ziel wie ein „MMORPG“ setzen, aber bevor jemand 25 € für einen Early-Access-Titel auf Steam ausgibt, sollte er vielleicht die ersten Reaktionen und den allgemeinen Vibe abwarten.

6 aussichtsreiche Crowdfunding-MMORPGs, die krachend gescheitert sind

One Piece: Ruffy erweckt zum 2. Mal seine Teufelsfrucht – Ich habe die Verwandlung schon 5-mal gesehen, weil sie so gut ist

Im Anime von One Piece dreht Ruffy wieder so richtig auf. In Folge 1.100 sehen wir zum zweiten Mal, wie sich Ruffy in seine Gear-5-Form verwandelt. Dieses Mal können wir sogar sehen, wie er sich vollständig transformiert. Doch das ist nicht die einzige Verwandlung, die es in der Episode gibt.

Wieso ist die Folge so gut? In der Episode muss Ruffy gegen Rob Lucci antreten. Dabei handelt es sich um einen Agenten der CP0, einer Geheimorganisation der Weltregierung. Da der Teufelsfruchtnutzer ein ernstzunehmender Gegner ist, verwandelt sich Ruffy wieder in seine Gear-5-Form.

Dabei sehen wir zum ersten Mal, wie die abläuft: Ruffy trommelt sich auf die Brust und wir können ein Trommelschlagen hören. Seine Brust schwillt an und er beginnt sich, von den Haaren aus weiß zu färben. Außerdem wächst ein Wolkenring um ihn herum, wie es für die erwachten Kräfte einer Teufelsfrucht typisch ist.

Seine Verwandlung könnt ihr im folgenden Clip von newworldartur auf Twitter sehen, den ich mir selbst schon mehrmals angesehen habe:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitter Inhalt

Ruffy bekommt danach wieder seine Comic-Animationen, wie wir sie aus dem Kampf gegen Kaido kennen. Er hüpft auf dem Boden umher, als ob er aus Gummi ist. Zudem kann er wieder seine Körpergröße beliebig ändern und seine Augen rausploppen.

Er kann aber auch ernst sein: Im nächsten Moment sehen wir plötzlich Ruffys ernsten Blick, wie er sich in Rob Luccis Augen spiegelt. Daraufhin fliegt Lucci mit einem gewaltigen Schlag gegen eine Wand.

Die Ereignisse finden gerade auf Egghead Island statt. Mit dem Opening könnt ihr euch auf den Handlungsbogen einstimmen:

Video starten
One Piece – Das 26. Opening zum Egghead-Island-Arc ist veröffentlicht worden

Rob Lucci hat ebenfalls eine erwachte Teufelsfrucht

Was ist mit seinem Gegner? Doch damit nicht genug: Es gibt noch eine zweite Teufelsfrucht, die erwacht. Wir sehen erstmals, wie Ruffys Gegner ebenfalls seine erwachten Kräfte einsetzt. Auch die Verwandlung ist ein richtiger Augenschmaus:

  • Rob Luccis Zähne werden zu einem furchterregenden Gebiss
  • Er bekommt ein Leopardenfell mit gewaltigen Pranken
  • Seine Haare werden zu schwarzen Flammen
  • Er bekommt den typischen Bogen um den Kopf, den Nutzer von erwachten Teufelskräften haben

Die Animationen sind dabei auf einem ganz besonderen Level und auch der Sound ist bombastisch. Vor allem der Part, in dem Lucci sich innerhalb der Rauchwolke verwandelt, sieht einfach nur episch aus. Aus diesen Gründen habe ich mir den Clip bereits mehrmals angesehen.

Kein Wunder, dass die Verwandlung so gut ist: Für die Transformation soll der Animator Vincent Chansard zuständig gewesen sein (via Jason Klum auf X). Er hat schon beim Kampf von Blackbeard gegen Trafalgar Law bewiesen, was für ein Talent in ihm steckt.

Da der Animator gerade sein Visum für Japan erhalten hat (via Vincent Chansard auf X), darf er nun in Japan arbeiten. Es könnte also sein, dass wir in Zukunft noch mehr solcher genialen Animationen von ihm sehen.

Auch der anschließende Kampf zwischen Ruffy und Lucci macht Hoffnung auf actionreiche Episoden in der Zukunft. Vor allem der Kampf gegen die unbezwingbaren Gegner sollte im Anime nicht zu kurz kommen: Ruffy vs. Weltregierung: One Piece deutet den bislang mächtigsten Gegner an

Eine erfolgreiche Serie auf Netflix ist wie Star Wars, aber mit Ninjas

Die aktuelle japanische Serie „House of Ninjas“ auf Netflix hat es unserem Serien-Experten Schuhmann angetan. Die Serie startete im Februar 2024 weltweit auf dem Streaming-Dienst und ist ein globaler Erfolg: Ihn erinnert die Serie an Star Wars.

Was ist das für eine Serie? „House of Ninjas“ begleitet eine Familie von Shinobi, die sich nach dem Tod ihres ältesten Sohns aus dem aktiven Dienst zurückgezogen hat. Die Familie versucht, ein normales Leben zu führen. Aber es gelingt den Tawaras nicht:

  • Vater Soichi ist vom mächtigsten Ninja zum biederen Besitzer einer erfolglosen Schnapsbrennerei mutiert. Er will normal leben, aber kann nicht mal den Sake trinken, den er selbst brennt: Als Shinobi ist ihm das verboten.
  • Mutter Yoko vertreibt sich die Langweile mit Ladendiebstählen.
  • Sohn Haru füllt Automaten auf und isst aus Protest Fleisch – auch das ist dem Shinobi verboten. Er ist zwar ein ausgebildeter Kämpfer, aber kann nicht mal die süße Frau im Imbiss ansprechen.
  • Tochter Nagi liebt das Leben als Ninja zu sehr, um es aufzugeben. Sie nutzt ihr akrobatischen Talent für spektakuläre Kunstdiebstähle, gibt die Beute aber brav zurück.
Video starten
House of Ninjas erscheint auf Netflix

Der Konflikt zwischen Pflicht und freiem Willen erinnert an Star Wars

Was hat das mit Star Wars zu tun? Die Shinobi leben nach einem strengen Kodex: Kein Fleisch, kein Alkohol, keine romantische Liebe – außerdem dürfen sie sich nie zu erkennen geben. Einem enttarnten Shinobi droht der sofortige Tod.

In der Serie werden die Aussteiger-Ninjas von einem kruden Ministerium, dem „Büro für Ninja-Management“ reguliert, das jeden ihrer Schritte zu überwachen scheint und dem sie zu gehorchen haben.

Die Shinobi folgen einem strengen Regime und kämpfen immer wieder mit den Vorgaben des Kodexes, der so tief in ihnen steckt, dass sie ihn nicht brechen können, auch wenn sie sich danach sehnen, „endlich normal“ zu sein.

Der Familie Taware, „den Jedi“, steht eine Organisation von konkurrierenden Ninjas gegenüber, die Fuma. Sie machen ihre eigenen Regeln, sind stolz darauf, freie Entscheidungen zu treffen, und streben die Zerstörung der vorherrschenden Ordnung an.

Wie die Sith in Star Wars werden sie durch Ideologie, grausame Rituale und einem Willen zur Macht angetrieben und scheuen nicht davor zurück, interne Machtspiele und Intrigen zu führen.

Die Parallelen zu Star Wars drängen sich in der Figuren-Konstellation und dem zentralen Konflikt auf, ob man sich strengen Regeln unterwerfen oder den eigenen Zielen folgen sollte. An einigen Stellen hört man den Schurken fast sagen: „Komm auf die dunkle Seite. Hier kannst du glücklich werden.“

Gibt’s einen Yoda? Die Großmutter der Familie nimmt diese mystische Mentoren-Rolle ein. Sie lacht oft scheinbar grundlos, murmelt Weisheiten vor sich hin und wäre eigentlich eine exzellente Kämpferin, wenn ihr nicht sofort das Kreuz wehtun würde, wenn sie sich bewegt.

Wer ist Darth Vader? Es gibt tatsächlich eine Figur, die auf diese Beschreibung passt. Die ist aber tief in der Handlung versteckt.

Die Schurken in House of Ninjas sind gut gezeichnet und nachvollziehbar. Vor allem vom Oberbösewicht, dem Neunzehnten, geht ein Reiz des Bösen aus.

Es gibt auch die klassische, leicht irre und verruchte Killer-Braut als Nebenfigur.

Kurzweilige Unterhaltung für Fans von Martial Arts und schrägen Familien

Das macht den Reiz der Serie aus: „House of Ninjas“ ist mit 8 Episoden und einer raschen Handlung kurzweilig, nimmt sich aber Zeit, die Konflikte der Figuren zu zeichnen und wie sie mit dem Tod des ältesten Sohnes umgehen, der die Familie traumatisiert hat.

Es ist im Kern eine Wohlfühl-Familienserie, die sich mit einem Action-Thriller mischt, und spektakuläre Kampfszenen bietet. Dabei ist House of Ninjas angenehm weich gezeichnet und durchaus clever.

Die Serie geht davon aus, dass der Zuschauer all die klassischen „Ninja-Klischees“ kennt und macht sich an vielen Stellen augenzwinkernd darüber lustig: Ohnehin sagten „Ninjas“ sowieso nur Leute, die keine Ahnung hätten.

„House of Ninjas“ ist keine „typische japanische Serie“, sie wirkt überhaupt nicht fremd, sondern ist deutlich mit Netflix und dem westlichen Markt im Auge produziert. Der Regisseur ist US-Amerikaner, der aber auf asiatische Stoffe spezialisiert ist.

Besonders sticht die musikalische Untermalung heraus: Hier setzt man auf bekannte, englischsprachige Songs: Am eingängigsten ist Our House, im Original von Crosby, Stills and Nash – in der Serie von Tomo Nakayama.

Für mich ist House of Ninjas klar eine Empfehlung. Wer auf Martial Arts sowie eine etwas andere Familie steht und etwa 6 Stunden Zeit hat, kann sich die gut gemachte, solide Serie auf jeden Fall gönnen.

Ist die Serie in sich abgeschlossen? Die 1. Staffel House of Ninjas kann für sich alleine stehen. Es ist zwar in der Handlung angedeutet, dass die Serie fortgesetzt wird, aber die Staffel 1 ist in sich geschlossen.

Die Season 1 war sehr erfolgreich – daher ist eine Staffel 2 wahrscheinlich, aber im Moment noch nicht bestätigt.

Mehr zu aktuellen Serien auf Netflix:

Die neue Hit-Serie auf Netflix macht die beste Einstiegs-Szene eines Horrorfilms noch besser

Das meistgewünschte Spiel auf Steam erscheint diesen Monat, begeistert jetzt schon einen deutschen Strategie-Experten

Noch im April 2024 erscheint eine große Hoffnung für alle Fans von Strategie-Spielen. Bevor Manor Lords jedoch in den Early Access startet, schleicht es sich noch mal eben auf Platz 1 der meistgewünschten Titel auf Steam.

Um welches Spiel geht es hier? Manor Lords ist ein neues Strategiespiel auf Steam, das als Solo-Projekt des Indie-Entwicklers Slavic Magic startete und jetzt unter dem Publisher Hooded Horse veröffentlicht wird.

Ihr erbaut in diesem mittelalterlichen Setting eure eigenen Städte, die ihr wohl hautnah erleben könnt und tragt komplexe Schlachten mit gutem, taktischen Gameplay aus.

Manor Lords soll am 26. April 2026 für den PC auf Steam erscheinen.

Video starten
Manor Lords erscheint noch diesen Monat auf Steam

Schleicht sich auf Platz 1 der meistgewünschten Spiele

Vor allem Fans des Genres haben diesen Titel schon länger im Blick. Jetzt konnte sich Manor Lords aber sogar auf den ersten Platz der meistgewünschten Spiele auf Steam schleichen. Damit hat es jetzt auf Titel wie Hades 2, Black Myth: Wukong und Hollow Knight: Silksong überholt.

Was macht Manor Lords so gut? Warum das neue Strategiespiel es auf den ersten Platz der meistgewünschten Spiele geschafft hat und warum es vor allem für Fans des Genres zu einer großen Hoffnung wurde, wird recht schnell deutlich, wenn man sich das Gameplay genauer anguckt.

Unser Kollege, Streamer und Strategie-Experte Maurice Weber durfte sich das Spiel auch schon mal genauer angucken. Seine Eindrücke: Manor Lords bietet vor allem in der Gestaltung der Städte ein sehr befriedigendes Erlebnis, bei dem ihr ein ausgesprochen organisches Stadtbild erschaffen könnt.

Auch das Kampfsystem des Spiels wird von Maurice stark gelobt. Denn dieses empfindet er als besser, als bei den meisten Strategiespielen und vergleicht es sogar ein bisschen mit Total War.

Das gesamte Video mit 9 Minuten Gamepaly seht ihr hier:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Komplexe Kämpfe und wunderschöne Städte

Schon beim Bau der Städte kann Manor Lords mit seinen Mechaniken und Möglichkeiten überzeugen. Da es keine festen Raster gibt, ihr Wege und Gebäude frei platzieren und rotieren könnt, habt ihr bei der Gestaltung ziemlich freie Hand.

Dabei gibt es aber eben ein paar Herausforderungen, die ihr meistern müsst und Bedingungen, die ihr im Blick behalten solltet:

  • Handelsrouten sind von entscheidender Bedeutung für den Wohlstand und die Entwicklung der einzelnen Gebiete
  • Jahreszeiten beeinflussen und bestimmen die Ernteerträge, Jagdgebiete müssen eingeteilt und bewirtschaftet werden und Produktionsketten entstehen
  • Ihr müsst auf das Gleichgewicht zwischen Import und Export achten und Steuern für Dienstleistungen erheben
  • Mit der Bevölkerung müsst ihr genau haushalten, ihnen die richtigen Aufgaben geben und dabei Ressourcen und Bedürfnisse im Blick behalten

Auch die Schlachten sollen in Manor Lords zu einer komplexen, aber interessanten Aufgabe werden. Diese finden in Echtzeit statt und erfordern von euch einiges an taktischem Vorgehen. Eure Kämpfer lasst ihr nämlich nicht einfach auf den Feind los, sondern überlegt stattdessen in welcher Formation ihr dies am besten tut.

Ihr entscheidet euch für den besten Kampfplatz, heuert Söldner an, behaltet das Befinden und die Moral eurer Kämpfer und die Umgebung sowie das Wetter im Blick. Denn all diese Faktoren können in der Schlacht zu Sieg oder Niederlage führen.

Ebenso bestimmt ihr die Haltung, die eure Kämpfer einnehmen. So könnt ihr die aggressiv und standhaft vorgehen lassen oder ihr entscheidet, dass sie sich langsam zurückziehen. So könnt ihr zum Beispiel euren Bogenschützen die Möglichkeit für einen tödlichen Angriff bieten.

Allerdings solltet ihr neben den Schlachten immer eure Stadt im Blick haben, denn diese könnte nebenbei selbst gerade angegriffen werden. Verluste auf diese Weise gilt es zu vermeiden. Ebenso müsst ihr beachten, dass die Verluste eines Kampfes im Nachhinein immer einen großen wirtschaftlichen Schaden mit sich bringen können.

Aus diesem Grund solltet ihr in Manor Lords ebenfalls ein paar diplomatische Beziehungen eingehen, die euch ebenso Fortschritt, aber auch weniger Verluste versichern können.

Dass so viele Spieler sich Manor Lords wünschen, überraschte sogar den Entwickler selbst: Manor Lords ist eines der meistgewünschten Spiele auf Steam, doch der Entwickler hat selbst am wenigsten damit gerechnet