CoD MW2 & Warzone 2: Passt auf beim Waffen-Tuning – Versaut euch nicht eure Waffen-Setups

Mit dem Waffen-Tuning kam ein neues Feature zu Call of Duty, das eine bisher unerreichte Kontrolle über die Eigenschaften der eigenen Waffen erlaubt. Doch ihr solltet nicht einfach unbedacht die Regler immer aufs Maximum stellen – es könnte eure Waffen sogar schlechter machen statt besser.

Modern Warfare 2 hat es eingeführt, Call of Duty: Warzone 2 entsprechend übernommen: das Waffen- und Aufsatz-Tuning.

Bringt ihr eine Waffe auf ihr Max-Level, schaltet ihr das Tuning frei. Dadurch lassen sich beinahe alle Aufsätze nachträglich justieren. Das bringt etwa Vorteile stärker zur Geltung im Austausch für andere Nachteile.

Ihr solltet die Regler jedoch nicht unbedacht umherschieben – denn das kann ungeahnte Folgen haben und eure Waffen sogar verschlechtern.

Warzone-Experte „TrueGameData“ hat sich das Tuning mal genauer angesehen (via YouTube) und dabei ein paar interessante Fakten entdeckt, die wir euch hier zusammenfassen.

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CoD MW2: 3 Tipps zum schnellen Aufleveln eurer Waffen

3 wichtige Fakten zum Waffen-Tuning

1. Fakt: Volles Tuning ist nicht unbedingt besser: Wählt ihr einen Aufsatz fürs Tuning, dann seht ihr ein Netzdiagramm von Werten. Die hervorgehobenen Werte am Rand werden durch den ausgewählten Aufsatz beeinflusst.

Ihr solltet wirklich ganz genau schauen, wie sich das Netz verändert, wenn ihr einen Tuning-Wert anpasst. Oft sind die Werte schlechter, wenn ihr bis an den Rand geht – schaut, wo sich der „Sweetspot“ befindet, also die Stellen, an der ihr die besten Werte bekommt.

Wir wollten das testen und haben bereits beim ersten zufällig ausgewählten Aufsatz entdeckt, dass der Maximal-Wert nicht den Optimal-Wert darstellt:

Beim „Tempus Hightower 20″“-Lauf der M4, der besonders in Warzone spannend ist, verliert ihr unnötig „Bewegungstempo beim Zielen“, wenn ihr den Regler auf das Maximum stellt.

Nutzt ihr statt „0.50 lb“ nur „0.30 lb“, dann bekommt ihr etwas mehr Mobilität und das ohne Nachteile beim Rückstoß.

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2. Fakt: Tuning deckt geheime Werte auf: Beim Tuning werden euch immer 4 Werte angezeigt und 2 davon gleicht ihr miteinander aus.

Checkt bei jedem Tuning, welche Werte ihr dadurch gegenseitig anpasst. Denn oft sind es gar nicht die Werte, die beim Aufsatz als Vor- und Nachteile gelistet sind.

Bleiben wir beim Beispiel „Tempus Hightower 20″“. Hier gibt es bei den Nachteilen einen Hinweis auf abnehmendes „Bewegungstempo“. Schraubt ihr dann jedoch den linken „Gewicht“-Regler Richtung „Rückstoßstabilität“ verringert ihr damit die „Bewegungsgeschwindigkeit beim Zielen“.

Dadurch zeigt das Tuning noch einmal genauer, welche Werte von den jeweiligen Aufsätzen beeinträchtigt werden, auch wenn sie nicht in der Liste mit Vor- und Nachteilen auftauchen.

cod mw2 warzone 2 waffen tuning beispiel lauf andere werte

3. Fakt: Werte werden linear berechnet – und irgendwie auch nicht: Ihr solltet wissen, dass die Aufsatz-Werte bei CoD MW2 und Warzone 2 linear und unabhängig von den Basiswerten gerechnet werden.

Bedeutet: Verringert ein Griff eure Zeit ins Visier um 20 Millisekunden, dann ist es egal, wie hoch der Basiswert ist. Ob die Waffe 500 oder 250 Millisekunden ins Visier braucht – der Griff verringert die Zeit immer um 20 Millisekunden.

Durch das Tuning kommt das alles jedoch etwas durcheinander – achtet auch hier wieder auf das Netzdiagramm. Mal gehen Werte gemeinsam nach oben, mal verschieben sich die Linien unabhängig voneinander.

Wichtig ist: Behaltet beim Tuning das Diagramm ganz genau im Auge. Es gibt euch wichtige Infos darüber, was ihr an eurer Waffe verändert. So geht ihr sicher, eure Setups zu verbessern und nicht zu versauen.

Die komplette Analyse inklusive Einblick in die Beweis-Rechnung könnt ihr euch im englischen Video von TrueGameData reinziehen:

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Wenn ihr ein Setup baut oder eins aus dem Netz probiert, lasst euch eine Minute Zeit mit dem Tuning und übernehmt die Tuning-Empfehlungen nicht ungesehen. Ihr könnt oft aus euren Waffen noch einiges rauskitzeln, wenn ihr es richtig macht.

Schreibt uns von euren Erfahrungen mit dem Waffen-Tuning. Habt ihr ein paar Tipps zum Thema? Lasst einen Kommentar da.

Sucht ihr nach einer Liste, welche Waffen ihr in Warzone 2 fürs Tuning verwenden solltet, schaut mal hier vorbei: CoD Warzone 2: Die besten Waffen mit Setups – Ständig aktualisiert

Ein 17 Jahre alter Boss macht die neue Klasse in WoW 99,9 % schwächer: „Erbärmliche Welpen“

Wenn ihr als Rufer in World of Warcraft noch kurz ein paar schicke Vorlagen in alten Raids sammeln wollt, könnte euch eine böse Überraschung erwarten. Denn mindestens ein Boss ist über eure Anwesenheit gar nicht erfreut.

Um welchen Boss geht es? Nefarian ist der Endboss im Pechschwingenhort, einem Schlachtzug für ehemals 40 Spieler aus Classic. Der Raid erschien mit Patch 1.6 im Juli 2005. Der schwarze Drache ist ein direkter Nachfahre vom ehemaligen Erdenwächter Neltharion – auch bekannt als Todesschwinge.

Schon in frühen Tests haben Spieler entdeckt, dass Nefarian neue Fähigkeiten bekommen hat. Jetzt sind aber die Rufer der Dracthyr für alle Besitzer von Dragonflight spielbar und ihr könnt euch selbst ansehen, was der schwarze Drache mit euch macht.

Was macht Nefarian mit den Rufern? Im Kampf gegen Neltharion hat dieser für Rufer einen besonderen Ausruf. Er beleidigt euch: „Rufer, nichts als erbärmliche Welpen. Kein Wunder, dass mein Vater euer Experiment abgebrochen hat.“

Dazu bekommt ihr den Debuff: „Bemitleidenswerter Welpling“, der verursachten Schaden und Heilung um „99,9 (sich wiederholend, natürlich) %“ verringert. Der Debuff hält einige Sekunden lang an und verwandelt euch für die Dauer in einen Drachen-Welpling. Wie das aussieht, zeigt ein kurzer Clip auf Twitter.

Wenn ihr als Rufer in den Pechschwingenhort geht, könnt ihr dort so gut wie alle Gegner mit einem Zauber oder Schlag besiegen, selbst Bosse und auch Nefarian. Wenn ihr selbst sehen wollt, wie ihr verwandelt werdet, müsst ihr aufpassen, den Boss nicht zu früh zu töten, sondern etwas warten.

In unserem Guide verraten wir euch die besten Builds für DPS-Rufer und Heiler. Hintergrund zu Todesschwinge und den Rufern gibt es in der Kurzfilm-Reihe „Vermächtnisse“. Den ersten Teil haben wir hier für euch eingebunden:

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WoW: Neuer Kurzfilm zeigt in 5 Minuten, wie aus dummen Bestien die mächtigsten Kreaturen Azeroths wurden

Dracthyr als „gescheiterte Experimente“ von Todesschwinge

Warum macht Nefarian das? Nefarian hat für jede Klasse eine spezielle Fähigkeit, die er nur wirkt, wenn diese Klasse auch im Raid vertreten ist und die jeweilige Klasse betrifft. Der Boss bekam trotz seines Alters jedes Mal, wenn eine neue Klasse ins Spiel kam, neue Fähigkeiten:

  • Todesritter: der gesamte Raid wird per „Todesgriff“ herangezogen
  • Mönch: Mönche rollen unkontrolliert in der Gegend herum
  • Dämonenjäger: alles wird schwarz, weil Dämonenjäger ja „blind“ sind – nur das UI bleibt sichtbar

Entsprechend gibt es auch für Rufer eine neue Fähigkeit. Hier steckt aber geschichtlich noch mehr dahinter. Schließlich sind die Dracthyr selbst von Neltharion erschaffene Wächter.

In unserem Special erklären wir euch alles zur Geschichte der Drachen, das ihr vor Dragonflight wissen müsst. Im zweiten Teil der „Vermächtnisse“ erfahrt ihr, wie aus Neltharion schlussendlich Todesschwinge wurde:

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Einige Spieler merken an, dass die Situation und Nefarians Kommentare recht ironisch sind. Denn der schwarze Drache selbst versucht in seinem Hort das zu erreichen, was Neltharion mit den Rufern schon geschafft hat: die Macht aller Drachenschwärme in einem Wesen zu vereinen.

Zwar seien Nefarians Bestrebungen auch deutlich größer, weil er „echte Drachen“ und nicht nur Dracthyr erschaffen wollte, aber dabei blieb er erfolglos – und wird von den „erbärmlichen Welpen“ sogar mit Leichtigkeit besiegt.

Dragonflight erscheint am 29. November und damit neue Gefahren wie die urtümliche Drachendame Raszageth, die als Boss für den ersten Raid dient. In unserem Hub findet ihr alle wichtigen Infos zur Erweiterung:

WoW Dragonflight: Release, Beta, neue Klasse – Alles, was wir wissen

Dwarf Fortress kommt auf Steam, gibt euch totale Freiheit: Aber eine Idee war so abartig, dass die Entwickler eingriffen

Am 6. Dezember wird Dwarf Fortress auf Steam erscheinen. Die Fantasy-Simulation gibt Spielern maximale Freiheit: Es ist eine tiefe und komplexe Sandbox. Die Zwergen-Simulation wird als Indie-Spiel bereits seit 2002 entwickelt. Im Jahr 2008 entstand die Legende der „Meerjungfrauen-Farm“, eine der grausamsten und schlimmsten Ideen, wie man Spiel-Mechaniken ausnutzen kann. Worum es dabei geht und wie die Idee entstand, erklären wir auf MeinMMO.

Warum ist diese Geschichte so legendär? Die Geschichte zeigt, wie tief das Spiel „Dwarf Fortess“ mit seinen unzähligen Regeln die Welt simuliert.

Die Geschichte zeigt aber auch, wie skrupellos Spieler vorgehen, um ihren Vorteil in der Welt zu suchen.

Das ist das Ziel: In einer frühen Version von Dwarf Fortress, so um 2008 herum, waren die Knochen von Meerjungfrauen und ihren männlichen Artgenossen extrem wertvoll.

Also überlegten sich Spieler in einem Foren-Thread: Wie können wir möglichst effektiv an die Knochen von Meerjungfrauen herankommen? (via bay12forums)

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Dwarf Fortress on Steam Announcement Teaser

Idee von “Meerjungfrauen-Farm” wurde in der Diskussion immer schlimmer

Wie entwickelte sich die Idee? Die ursprüngliche Idee war es, in der Nähe des Meeres eine Höhle anzulegen, Meerjungfrauen reinzulocken, aus der Höhle das Wasser herauszulassen, die Meerleute an der Luft ersticken zu lassen und sich dann ihre Knochen zu schnappen.

Aber das schien doch etwas umständlich zu sein: Extra Meerjungfrauen fangen, das war anstrengend. Warum könnte man die nicht züchten? Na ja, war der Einwand, aber das dauere doch so lange, bis aus den Baby-Meerjungfrauen Erwachsene geworden sind.

Andererseits, warum abwarten? Man könne ja auch gleich die Babys töten und deren Knochen verkaufen?

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Aber es gab das Problem, dass Zwerge sich weigern, die Körper von Wesen aufzuschneiden, die ein Bewusstsein haben, und Meerjungfrauen haben in Dwarf Fortnress nun mal ein Bewusstsein.

 Daher kam man dann auf die Idee, die Babys mit einem Katapult gegen eine Wand zu schleudern, sodass die Zwerge dann lediglich die Knochen der explodierten Meerjungfrauen-Babies aufsammeln mussten.

Idee war Entwickler so zuwider, dass er Wert der Knochen massiv senkte

Wie ging das aus? Die Idee von der Farm, in der Meerjungfrauen gezüchtet, noch als Babys getötet und deren Knochen verkauft werden, war am Ende so furchtbar, dass sogar die Entwickler einschritten.

Es heißt, einer der beiden Brüder, die Dwarf Fortress entwickeln, Tarn „Toady“ Adams fand die Idee so furchtbar, dass er im nächsten Patch den Wert von Meerjungfrauen-Knochen total runterschraubte. Seitdem sind die exotischen Knochen nur noch so viel Wert wie schnöde Kuh-Gebeine.

Ob die „Vökermord-Meerjungfrauen-Farm“ je gebaut wurde, weiß man nicht.

In jedem Fall scheint dies der Punkt gewesen zu sein, bei dem sogar die hartgesottenen Entwickler sagten: „Nee, irgendwann ist auch mal vorbei. Das lassen wir jetzt nicht zu.“

Mehr zu Dwarf Fortress:

Seit 20 Jahren arbeiten 2 Brüder an einem fantastisch-tiefen Spiel – Kommt jetzt auf Steam, weil sie doch mal Geld brauchen

Quelle(n):
  1. gamerant

Steam entfernt Spiel – Macher der Reihe jubeln: „Wenigstens werden die Leute diesen Müll nicht mehr kaufen!“

Das Spiel „Postal 3“ des Entwicklerstudios „Running with Scissors“ wurde von Steam genommen. Das Entwicklerstudio veröffentlichte auf Twitter dazu einen Post, in dem sie sich erleichtert darüber äußern, dass keiner ihr Spiel mehr kaufen wird. Auch die Spieler sind froh darüber.

Um welches Spiel geht es? Postal 3 ist Teil einer Spielreihe von „Running with Scissors“. Das Spielstudio ist für seine gewalttätigen und satirischen Shooter-Spiele bekannt, welche bereits für Diskussionen sorgten.

Postal 2 wurde 2004 sogar in Neuseeland vom „Office of Film and Literature Classification (OFLC)“ gebannt, mit der Begründung: „Das Spiel ist so designt und liefert auch die Kapazität, dass der Spieler ausprobieren kann, wie viel Gewalt und Demütigung er oder sie Menschen zufügen kann“ (via eurogamer & gamespot).

Entwicklerstudio äußert sich froh über die Entfernung des Spiels

Was sagte das Entwicklerstudio zur Entfernung von Postal 3? Das Entwicklerstudio Running With Scissors postete am 21. November 2022 auf Twitter ein Statement, in dem es die Entfernung von Postal 3 auf Steam kommentierte:

„Aufgrund der DRM-Probleme von Postal 3 und der allgemeinen Beschissenheit des Spiels selbst, wird das Spiel offiziell nicht mehr auf Steam verkauft.

Wir hatten keine Kontrolle über die Seite, also konnten wir es nicht kostenlos machen, bevor die DRM-Probleme begannen.

Wenigstens werden die Leute diesen Müll nicht mehr kaufen!“

Hier seht ihr den Twitter-Post:

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DRM ist die Abkürzung für „Digital Rights Management“ und regelt den legalen Zugriff auf digitale Inhalte. Darunter fällt die Technologie, welche festlegt, was die User mit einem Produkt machen kann und etwa verhindert, dass Kopien erstellt werden können.

Warum sind die Entwickler froh über die Entfernung von Postal 3? Das Game wurde von Akella, einem anderen Spielunternehmen, herausgebracht und nicht von Running with Scissors selbst, weshalb sich das Spielstudio schon früher von Postal 3 distanzierte.

In einem FAQ zu Postal 2 erklärte ein Entwickler: „Es wurde an einen russischen Verleger und Entwickler lizenziert, der das Spiel nach unserem Entwurf produzieren sollte, mit einem viel größeren Team und Budget, als wir für POSTAL 2 hatten.

Selbst wenn man diese Fakten berücksichtigt, hat es nicht sehr gut funktioniert. Es war ein Fehler, den wir nicht wiederholen werden“ (via Steam).

Entwickler und Spieler sind sich einig und feiern

Wie reagiert die Community auf den Post? Sowohl auf Twitter als auch auf reddit äußern sich viele Spieler positiv darüber, dass das Spiel von Steam genommen wurde. User schreiben unter dem Twitter-Post etwa:

  • @zekk_17: „Endlich ist das Böse besiegt!“
  • @spacetrainbaby: „Ich denke, niemand möchte in Zukunft jemals Postal 3 kaufen“
  • @SpaceBunnn: „Postal 3 ist das einzige Spiel, das deinen PC davon überzeugt, dass es ein Virus ist.“

Wie schnitt Postal 3 bei den Spielerwertungen ab? In dem Screenshot vom Twitter-Post der Entwickler sieht man, dass das Game überwiegend negativ abschnitt. Die Steam-Seite selbst lässt sich inzwischen nicht mehr aufrufen, sodass die Reviews dort nicht mehr nachvollziehbar sind.

Jedoch schneidet das Spiel auf der Bewertungswebsite metacritic ebenfalls schlecht ab, mit einem Metascore von 24 und einem User Score von 3.2 (Stand: 22. November 2022). Spieler kritisieren vor allem technische Probleme, sowie das allgemeine Gameplay von Postal 3.

Zwei andere Titel der Spielreihe „Postal: Brain Damaged“ und „Postal 4: No Regerts“, sowie ihre Zusatzinhalte, sind jedoch weiterhin auf Steam erhältlich.

Einem anderen Spielstudio reicht es auch mit ihrem Spiel: Rockstar schließt aktuell Rollenspielservier von GTA Online, verbietet NFTs und Kryptos, verschärft Regeln.

Destiny 2: Neue PvP-Rangliste soll in Season 19 alles besser machen – Belohnt euch aber nur mit dem Nervenkitzel des Wettbewerbs

Destiny 2 hat vergangene Woche eine umfassende Überarbeitung des Rangsystems im PvP für Season 19 angekündigt. Das war dringend überfällig – doch noch ist die Skepsis groß, ob das neue System den Schmelztiegel wieder in Schwung bringt. MeinMMO sagt euch, was ihr alles über das neue System wissen müsst und wo es auch weiterhin Probleme geben wird.

Was hat Bungie für Season 19 im PvP geplant? Wie Destiny 2 vergangene Woche verkündete, wird es ab Season 19 ein neues Ranglisten-System für das PvP geben. Das alte Ruhmsystem wird somit durch die neue „Competitive Division“-Rangliste ersetzt, was zu mehr fairen Spielen führen soll, in denen ihr euch anhand eurer Fähigkeiten messen und verbessern könnt.

Die Division wird damit das erste echte Ranglisten-System in Destiny 2 sein und alles beinhalten, was sich auch in anderen Shootern bereits bewährt hat.

  • Es wird Auf- und Abstiegsmatches geben, womit ihr euch innerhalb der neuen sieben Divisionen, aufgeteilt in Kupfer, Bronze, Silber, Gold, Platin, Adept und Aszendent, platzieren könnt.
Das neue Ranglisten-System startet in Season 19.

Wie funktioniert das neue Rangsystem? Um euren genauen Rang ermitteln zu können, wird Destiny 2 ab Season 19 insgesamt 4 verschiedene Wertungs-Kriterien verwenden:

  • 1. Das Spielergebnis, also ob Spieler ein Match gewinnen oder verlieren.
  • 2. Die Inflation/ Deflation, um einzuschätzen, wie weit Spieler über oder unter Ihrer Division im Vergleich zu Ihren Fähigkeiten liegen.
  • 3. Die Spielleistung: Wie gut Hüter von Spiel zu Spiel abgeschnitten haben.
  • 4. Das Skill-Delta zwischen Spieler und Lobbys. Hier wird letztlich bewertet, wie eurer Skill im Vergleich zu allen anderen Spielern in Destiny 2 abschneidet.

In der ersten Season ist der höchste Rang, den man erreichen kann, Gold III. In zukünftigen Seasons werden Spieler dann näher an Ihrer vorherigen Wettkampfklasse platziert. Wer nicht spielt, verliert seine Divisionswertung auch wieder.

PvP in Destiny 2 wird für die besten Hüter richtig hart: Wenn ihr es also beispielsweise geschafft habt, den Rang Gold III zu erreichen, dann wird zukünftig von euch erwartet, dass ihr für weitere Rangaufstiege mit Gold I, II, III, IV und wahrscheinlich mit Silber I sowie Silber II-Spielern spielt. Der Schmelztiegel wird für euch also immer schwieriger und damit schwitziger. Das Farmen von weniger qualifizierten Spielern gehört damit wohl auch bald der Vergangenheit an.

Diese neue Rangliste scheint genau das zu sein, was sich Spieler schon länger wünschen. Hüter, die es schaffen, die Ränge Platin, Adept oder Aszendent zu erklimmen, können zu den besten Schmelztiegel-Spieler in Destiny 2 gehören und sich im Ruhm sonnen.

Die neue Rangliste soll jedem zeigen, wo er in der Hierarchie der PvP-Spieler in Destiny 2 steht. Besser als eine KDA, also eure Kills, Tode und Assists, der reine Gewinnprozentsatz oder die Elo-Rangliste eines Drittanbieters es jemals könnten.

2 Probleme wird auch die neue Rangliste nicht beheben

Spieler kritisieren 2 große Punkte an den kommenden PvP-Änderungen in Season 19.

Was dem neuen Ranglisten-System jedoch fehlt, sind bessere Belohnungen und neue Maps. Neben der zurückkehrenden Waffe „Rose“ könnt ihr euch grundsätzlich nur „Angeberrechte“ erspielen und das auch weiterhin nur mit wenig Abwechslung bei den Locations.

Die beiden weiteren großen Wünsche der Hüter, dass es im PvP wieder etwas zum Jagen und mehr Abwechslung geben muss, hat Bungie bewusst nicht umgesetzt.

Bei den Belohnungen nannte man den Spielern hierfür auch 2 triftige Gründe:

  • Erstens fühlen sich viele Spieler vom PvP schnell unter Druck gesetzt, wenn von Ihnen verlangt wird dort tonnenweise PvP-Matches zu absolvieren. Deswegen wird Bungie keine einzigartigen farmbaren Belohnungen hinzufügen, außer denen, die man auch so überall im Schmelztiegel bekommen kann.
  • Zweitens ist man sehr vorsichtig geworden, wenn es darum geht, High-Performance-Belohnungen für das Erreichen höherer Divisionen zu vergeben. Divisionen sind eng mit Skill verbunden. Das bedeutet einige Divisions-Ränge werden für manche Spieler völlig unerreichbar sein, egal wie sehr sie es versuchen oder wie viel sie spielen.

Manche Spieler finden allerdings, dass diese Begründungen nicht auf die Spieler abzielen, die sich vorrangig im PvP von Destiny 2 aufhalten und gehen damit an der eigentlichen Zielgruppe vorbei. Man kommt hiermit eher den Casual-Spielern entgegen als den echten Fans des PvP.

Allein der „Nervenkitzel des Wettbewerbs“ soll euch motivieren

Die Belohnungen für das Erreichen einer höheren Division werden sich somit zunächst auf den Erhalt sogenannter “Effizienzprämien” beschränken. Das kann ein höherer Multiplikator für alle Schmelztiegel-Ränge sein. Aber vorrangig ist eure Belohnung allein die Einordnung, wo euer Hüter in der Hierarchie der PvP-Spieler von Destiny 2 steht.

Daneben soll euch nur noch die „Rose“, ein alter Spielerfavorit und Handfeuerwaffen-Hybrid, jede Woche ins PvP bringen. Sie wird eine 140er-Feuerrate haben, euch aber erlauben, mit ihr wie eine 150er zu agieren.

  • Die Perk-Liste besteht aus beliebten Konsistenz-Perks, die das 3v3-Spiel hervorheben sollen.
  • Dazu gibt es zufällig gerollte Griffe anstelle einer Ursprungseigenschaft.
Die “Rose” hat eine lange Geschichte, in der sie erst korrumpiert und dann erlöst wurde.
Wie bekommt man die Handfeuerwaffe „Rose“?
  • Wenn ihr die „Competitive Division“ Intro-Quest abschließt (einmal pro Charakter), bekommt man die Waffe mit der Perk-Auswahl, die Rose ursprünglich hatte.
  • Danach heißt es nur noch: Spiele Competitive Division und verdiene einen Wurf pro Woche und pro Charakter.

Mehr Belohnungen und Maps erst 2023: Erst nach dem Lightfall-DLC möchte Bungie dann auch Cosmetics als Belohnung einführen. Hier gibt es jedoch noch keine konkreten Pläne. Aber selbst das wird dem Fokus von Destiny 2 nach guter Beute wohl ebenfalls nicht gerecht werden.

Eine weitere starke Belohnung, der Drop des „Mida Multi Werkzeug“-Katalysators, wird zudem ab Season 19 aus der Ruhm-Prestige-Playliste, ein seltener Drop nach jedem Sieg in egal welcher Schmelztiegel-Playlist werden.

Neue Maps sind weiter Mangelware

Für das kommende Jahr sollen zwar zwei weitere Karten von früher nach Destiny 2 zurückkehren. Aber darüber hinaus kommt nur eine brandneue Map. Wann genau, ist jedoch noch unklar. Bungie nannte als Zeitraum für die Veröffentlichung: „im Jahr von Lightfall“.

Vom chronischen „Map-Mangel“ ist dabei nicht nur das PvP betroffen. Auch im Gambit ächzen die Spieler nach mehr Abwechslung. Paul Tassi von forbes vermutet daher, dass die Verlinkung der Karriereseite im „This Week at Bungie“-Blog ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass dieser Teil von Bungie derzeit fachlich wohl stark unterbesetzt ist.

Zudem ist er der Ansicht, alle Meta-Anpassungen und Balance-Patches können auf Dauer keine neuen Maps ersetzen. Und so wie es aussieht, wird das auch noch ein weiteres Jahr so bleiben, was für jeden PvP-Spieler keine gute Nachricht sein wird.

Wann startet die neue PvP-Rangliste? Das neue Ranglisten-System wird bereits in Season 19, also am 06. Dezember um 18 Uhr, ins Spiel kommen.

Um eure Division erstmalig zu aktivieren, müsst ihr für jedes Charakter-Konto eine Quest von Lord Shaxx einmalig abschließen. Diese ist für New Light-Spieler verfügbar, sobald sie den Schmelztiegel freigeschaltet haben. Erfahrene Spieler können sich die Quest jedoch sofort abholen und erledigen.

Was sagt ihr zum neuen Ranglisten-System? Hat es Potenzial, wieder frischen Wind in die PvP-Community zu bringen und eure Motivation anzukurbeln?

Wenn ihr noch mehr über die weiteren bevorstehenden Änderungen des PvP in Season 19 wissen wollt, findet ihr hier eine Zusammenfassung:

Frau auf TikTok analysiert die Beziehungen eines Twitch-Streamers, der ist schockiert: „Was zur Hölle sehe ich da?“

Der ehemalige Overwatch-Profi Félix “xQc” Lengyel gehört zu den größten Streamern auf Twitch. Im September gab er seine Trennung von der Streamerin Sammy alias “Adeptthebest” bekannt, seitdem verfolgen ihn Gerüchte und Spekulationen. Auf TikTok gingen jetzt Videos zu seinen Beziehungen viral, die so absurd sind, dass es sogar dem redseligen xQc die Sprache verschlug.

Um welche Trennung geht es? Von 2021 bis September 2022 waren xQc und die Streamerin Adept ein Paar. Dann machte er ihre Trennung öffentlich, obwohl sie sich Privatspähre erbeten hatte. Das führte zu einem riesigen Streit im Livestream.

Mittlerweile scheinen sich Adept und xQc versöhnt zu haben, doch immer wieder gerät die Gerüchteküche durch neue Informationen ins Brodeln: so soll Adept noch im alten Haus von xQc wohnen, sein teurer Luxusschlitten ist auf ihren Namen zugelassen und seine Kreditkarten habe er auch sperren lassen müssen.

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Doch obwohl xQc sich genervt von den ständigen Gerüchten gibt, kann er es nicht lassen, auf die neuesten Videos und Memes zu seiner Trennung zu reagieren.

TikTok-Nutzerin behauptet, xQc sei ausgenommen und betrogen worden

Was waren das für Videos? In einem Stream vom 19. November stieß xQc auf ein virales TikTok-Video mit über 1,3 Millionen aufrufen. In dem Video analysierte die TikTokerin xmukitty die Trennung von xQc und Adept und erklärte: Die beiden hätten keinen Ehevertrag gehabt, darum habe Adept nun Anspruch auf das Eigentum von xQc (via Twitch).

Männer könnten viel aus der Situation lernen, heißt es in dem Video. Adept habe sich nach der Trennung das Haus, das Auto und sein ganzes Essen geschnappt, lediglich seine Katze habe xQc behalten dürfen. Die TikTokerin warnt: “Seid vorsichtig als hart arbeitender Mann oder hart arbeitende Frau, wenn ihr eine Beziehung eingeht. Denn sie können euch alles nehmen.”

Wenige Minuten später entdeckte xQc ein weiteres Video der gleichen TikTok-Nutzerin. Darin erklärte sie, die Streamerin Nyyxxii, mit der er Anfang November eine kurze Beziehung hatte, habe ihn betrogen. Das Video bezog sich auf einen Kuss zwischen Nyyxxii und einer anderen Frau, xQc hatte aber eine völlig andere Sicht auf die Situation.

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Wie reagierte xQc? Der Streamer machte erstmal große Augen. Offenbar war er völlig fassungslos von dem, was er da über seine eigene Beziehung erfuhr. “Was zur Hölle schaue ich mir da überhaupt an,” rief er. “Wie kann sowas überhaupt sein?”

Den Erfolg des Videos konnte xQc überhaupt nicht nachvollziehen: “Es hat 150k Likes, wie zur Hölle ist das – ist das ein Witz?”

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Das zweite Video schien xQc den Rest zu geben. “Das Internet ist zu weit gegangen. Es ist Zeit, zurückzugehen”, forderte der Streamer.

Lieber rückgratlos dastehen, als Ärger riskieren

Das sagt xQc jetzt zu der Situation: Der Streamer erklärte, es gebe einfach gewisse Dinge, über die er öffentlich nicht sprechen könne.

Ich möchte nicht alles komplett niederbrennen. Das ist es einfach nicht wert. Wenn das einzig Negative ist, dass ich rückgratlos aussehe, dann ist das gut, damit kann ich leben.

xQc ist es also offenbar lieber, dass auf seine Kosten Witze über seine Beziehungen gemacht werden, als der Böse zu sein. Vielleicht möchte er auch den wackeligen Frieden zwischen ihm und Adept nicht gefährden.

Immerhin eine positive Sache konnte xQc den Videos auf TikTok abgewinnen. Als die Betreiberin des Accounts erklärte, xQc sei ihr absoluter Lieblings-Streamer, konnte er sich ein stolzes Grinsen nicht verkneifen.

Wenn xQc nicht gerade Beziehungsstress hat, muss er sich dafür rechtfertigen, seine Moderatoren auf Twitch nicht zu bezahlen:

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Quelle(n):
  1. dexerto

CoD MW2: Ein blauer Punkt ist die perfekte Tarnung für Gegner – Eigentlich soll das Teil helfen

Call of Duty bringt jedes Jahr ein neues Premium-Spiel und steht unter ständigem Druck der Optimierung – auch Modern Warfare 2 und Warzone 2 bieten viele neue Mechaniken, wollen ein neues Spielgefühl erzeugen. Ein blauer Punkt sorgt jedoch bereits seit 3 Jahren für Unmut unter den Spielern.

Um welchen blauen Punkt geht es? Dabei handelt es sich um die Markierung für verbündete Spieler. Jedes Teammitglied hat diesen Punkt über seinem Kopf und gibt euch damit schnell den Hinweis „ah, hier ist ein Kumpel im Bild“.

Eigentlich sehr hilfreich – obwohl mit CoD MW2 die Fraktionen wieder zurück im Spiel sind, sehen die Operator teilweise doch sehr ähnlich aus.

Doch diese Punkte sind auch durch Wände sichtbar und sorgen oft für Verwirrung, im schlimmsten Fall für Chaos. Den besonders auf kleinen Maps verwechselt man dadurch Freund mit Feind – und das regelmäßig.

Braucht ihr Tipps zum Waffen-Leveln in CoD MW2, startet unser Video:

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CoD MW2: 3 Tipps zum schnellen Aufleveln eurer Waffen

CoD MW2: Gegner sind durch den Punkt perfekt getarnt

Wieso ist das so ein Problem? Es kommt viel zu oft vor, dass die Punkte genau über einem Gegner hängen. Der Punkt gehört dann eigentlich zu einem Freund, der hinter dem Feind irgendwo auf der Map rumlungert.

Ein kurzer Blick auf die Spielfigur verrät: „Oha, ein blauer Punkt – das muss ein Freund sein“. Allerdings spielt das Gehirn uns einen Streich, eigentlich handelt es sich um einen Feind. Ein Clip auf Reddit zeigt das Problem sehr genau:

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Das Markierungssystem für Verbündete bringt nun seit bald 3 Jahren Gehirne durcheinander. Der Thread sammelte 20 Stunden nach Erstellung bereits fast 3.500 Upvotes und über 400 Kommentare (Stand 22.11.22 / 10:30 Uhr).

Im Thread suchen Spieler auch nach Lösungen. Es gibt so einige, die empfehlen, die blauen Punkte komplett aus dem Spiel zu nehmen. Spieler der Hardcore-Modi melden sich allerdings zu Wort – sie brauchen die Punkte, um Freund und Feind überhaupt unterscheiden zu können.

Ein beliebter Vorschlag bringt „X-Ray-Outlines“ ins Spiel. User Unknown_757 schreibt: „Sie sollten Teammitglieder umranden, mit einer Art Röntgensicht. So wüsste man, wie weit sie weg sind und würde auch Gegner erkennen“.

Allerdings stören sich einige Kommentatoren daran, dass damit auch die Atmosphäre und Immersion gestört werden würde.

Black Ops 3 (CoD von 2015) verwendete leuchtende LED-Signale im Körper der Feinde – ähnlich den reflektierenden Speichensignalen, die am Fahrrad dafür sorgen, dass Autos sie besser erkennen können. Dadurch war auch das Verstecken in Büschen oder ähnlichem Kraut deutlich schwieriger.

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Call of Duty versucht es derweil mit einem technologischen Ansatz. Man spielt mit der Wahrnehmung der User, lässt bestimmte Bereiche besser rendern, um dem Gehirn zu signalisieren – „hier ist etwas Wichtiges“.

Womöglich wird der blaue Punkt also bald nicht mehr benötigt. Bis dahin sorgt er jedoch weiter für perfekte Gegnertarnungen. Wenn ihr nicht im Hardcore-Modus seid, vertraut dem Tipp von User GreyJedi56: „Ich schieße einfach auf jeden“.

Wie würdet ihr das Problem lösen? Welche Markierung für Freund und Feind bevorzugt ihr? Lasst einen Kommentar zum Thema da.

Nicht jeder Spieler kümmert sich derweil überhaupt darum, Gegner zu erkennen und zu erledigen. Manch einer donnert einfach nur über die Map und sammelt XP, frei vom Druck, Gegner zu killen und die K/D zu frisieren: Typ erreicht Max-Level in CoD MW2 ohne Kills – Der Mitspieler, den ihr euch immer wünscht, aber nie bekommt

MMORPGs sind besser, wenn es zu starke und zu schwache Klassen gibt

Die meisten modernen MMORPGs legen sehr viel Wert auf die perfekte Balance zwischen den Klassen und die maximal Freiheit der Spieler. MeinMMO-Autor Mark Sellner findet aber, dass das ein völlig falscher Ansatz ist, und den Spaß im Genre killt.

Die maximale Freiheit für jeden Spieler ist etwas, was sich viele moderne MMORPGs auf ihre Fahne schreiben. Und im ersten Moment klingt das auch super. Immerhin kann ich dann alles machen, oder? Alle Klassen können fast alle Waffen tragen und ich kann mir einen Build bauen, der genau meinem Spielstil entspricht.

In manchen Fällen, wie zuletzt bei New World, verzichten MMORPGs sogar komplett auf Klassen und definieren eure „Klasse“ dann nur noch über das, was ihr tragt. Doch mit dieser maximalen Freiheit kommt auch jedes noch so gute Balancing an seine Grenzen.

Die Entwickler möchten sicherstellen, dass kein Spieler hinten anstehen muss und jeder alles mitmachen und sogar selbst machen kann. Doch das nimmt den Spaß aus dem Genre und streicht das RPG in MMORPG sogar komplett.

Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO und dem Genre seit über 15 Jahren treu. Dabei lässt er es sich nicht nehmen, auch in die Endgames diverser MMORPGs einzutauchen, doch meist bleibt dabei aktuell das RPG auf der Strecke.

Die Freiheit engt euch ein

Je mehr Freiheit ein MMORPG mitbringt, desto mehr unterschiedliche Richtungen werden die Spieler damit einschlagen. Das bringt gleichzeitig aber auch mit sich, dass der Unterschied an Schaden aus den verschiedenen Builds teilweise massiv wird.

Die angepriesene Buildfreiheit stirbt also meist dann, wenn das MMO lang genug draußen ist, damit sich eine Meta bilden kann. Einige Fans, die das meiste aus ihren Charakteren herausholen wollen, stellen sich dann die besten Builds im Spiel zusammen und teilen diese auch gerne mit anderen Spielern.

Auch Fans, die nicht so tief im Spiel sind, um selbst auf diese Builds zu kommen, übernehmen das dann. Man sieht ja häufig, dass es bei den „guten Spielern“ funktioniert. Es etabliert sich eine Meta, in der meist von den hunderten möglichen Builds eurer Charaktere nur noch ungefähr 10 wirklich gespielt werden dürfen.

Ob du dabei Spaß hast oder nicht, spielt dann gar keine Rolle mehr. Von einem Krieger wird erwartet, mit zwei Äxten und Bannern in die Schlacht zu ziehen. Wenn du als Krieger aber lieber mit Schwert und Schild kämpfen willst, musst du das meist alleine tun, da Gruppen dich schlichtweg nicht mehr mitnehmen.

Denn als solcher bringt ihr eurer Gruppe schlichtweg weniger als ein Krieger, der anders ausgerüstet ist. Und genau deswegen, ist die perfekte Balance zwischen den Klassen, sofern es sie noch gibt, schlichtweg schädlich für das MMORPG selbst.

Solltet ihr dennoch mit New World anfangen wollen, haben wir die besten 5 Tipps für euch:

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5 Tipps, wenn ihr 2022 mit New World anfangen wollt

Es darf nicht jede Klasse alles können

In Namen der Balance werden in modernen MMORPGs häufig alle Klassen immer weiter angepasst, dazu, dass jede Klasse irgendwie alles können soll. Das passiert häufig aus dem Grund, um genau das Gegenteil davon zu erreichen, was es letztlich bezweckt.

Oft heißt es, man möchte durch diese Schritte alle Klassen valide machen, so, dass keine hinten anstehen muss. Doch genau dadurch müssen Klassen hinten anstehen. Wenn jeder sowieso alles kann, dann muss ich als Gruppenleiter nämlich nur die mitnehmen, die dabei noch den meisten Schaden raushauen.

Ein Negativbeispiel genau dafür liefert aktuell leider mein altes Lieblings-MMORPG Guild Wars 2. Obwohl ich das Spiel, aus genau diesem Grund, schon vor etwa 2 Jahren aufgehört habe, verfolge ich nach wie vor die Patchnotes und möchte mir dabei häufig einfach nur die Augen zuhalten.

Alle Klassen können nahezu alle Verstärkungszauber liefern und die einzigartigen Boni der verschiedenen Spezialisierungen müssen allgemeinen Buffs weichen.

In dieser Meta hat dann nicht mehr nur der Schwert-Schild-Krieger keinen Platz mehr, sondern auch der vorher noch angepriesene Doppel-Axt-Banner-Krieger. Denn seine Banner braucht keiner mehr, da andere Klassen jetzt die gleichen Buffs geben, nur eben effizienter. Die tatsächliche Freiheit der Spieler im alltäglichen Gameplay wird dadurch also noch weiter eingeschränkt.

Guild Wars 2 Krieger
Ich kann den Krieger sogar so skillen, dass er euch anschreit und dabei heilt – Muss das sein?

Mit einzigartigen Buffs ist es nicht getan

Von Guild Wars 2 bin ich relativ zügig zu Lost Ark gewechselt und zugegeben, die Entwickler bei Smilegate machen das Ganze etwas besser. Hier bringt jede Klasse einen einzigartigen Buff mit, der ihn für die Gruppe wertvoll macht und sich nicht stapeln lässt.

Es bringt also etwas, jede Klasse mitzunehmen und verhindert damit gleichzeitig, dass eine Gruppe aus 8 Mal der gleichen Spezialisierung besteht, nur weil die eben den meisten Schaden verursacht. Das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, reicht mir persönlich aber noch nicht.

Denn mir fehlt auch hier noch das RPG im MMORPG. Die Klassenidentität leidet darunter, dass jeder dann irgendwie doch alles können muss. Ein einzigartiger Buff ist da einfach nicht genug, wenn trotzdem jeder Charakter springen, kontern oder eine Ausweichrolle machen kann.

Wenn ich einen Berserker spiele, mit einem Großschwert auf dem Rücken, welches größer ist als ich selbst, dann erwarte ich von diesem Charakter auch nicht, dass er sonderlich mobil ist. Ist er aber – und das stört.

Zumindest mich.

Auch nach 1.000 Stunden in Lost Ark komme ich mir noch blöd vor, wenn ich mit diesem monströsen Schwert über den Boden rolle, um auszuweichen, nur, weil das eine flinke Schurkin eben auch kann und man fair sein möchte. Das ist doch purer Unsinn, der mich aus dem „Role-Playing“ eines Berserkers rauszieht. Meine Taten fühlen sich einfach nicht berserkerhaft an.

Warum muss ich mit diesem Monster auf dem Rücken auch noch mobil sein?

Ashes of Creation könnte die Rettung sein

Daher schaue ich aktuell mit gierigen Augen auf das kommende Ashes of Creation, denn das, was man bisher von dem Klassensystem gesehen hat, gefällt mir unglaublich gut. Zwar wirken die 64 Klassen, die es geben soll, erst mal genau so erschlagend und „zu frei“ wie bei einem ArcheAge, doch das Konzept ist ein anderes.

In Ashes of Creation wählt ihr eine Grundklasse aus und später eine zweite dazu, so erhaltet ihr eine neue Klasse. Anders als bei ArcheAge, das ähnlich funktioniert, bekommt ihr aber nicht einfach die Skills eurer zweiten Wahl obendrauf.

Vielmehr verändern sich die Zauber eurer Grundklasse, je nachdem, welche Zweitklasse ihr dazu nehmt. Wenn ihr einen Kleriker, der die Magier von Leben und Tod beherrscht, beispielsweise mit einem Tank paart, wird daraus ein Paladin. Dieser fokussiert sich dann auf die lebensspendenden Skills des Klerikers und gibt ihnen eine Art heilige Aura.

Paart ihr den Kleriker mit einem Beschwörer, wird aus ihm ein Nekromant. Dieser fokussiert sich dann auf die todbringenden Skills der Klasse. So seid ihr anpassungsfähig, bringt einzigartige Buffs für eure Gruppe mit. Und das komplett, ohne dafür die Klassenidentität eures Charakters opfern zu müssen. Vorausgesetzt, das System geht am Ende so auf, wie es aktuell aussieht.

Natürlich braucht es eine gewisse Balance, damit in einem MMORPG keine Klasse völlig eskaliert und eine andere irgendwo zurückgelassen wird. Doch die perfekte Balance macht viele MMORPGs einfach schlechter, als sie sein müssten. Weil es viel von seinem Charme dafür opfern muss. Einiges von dem „RPG“ streichen müssen, was es eigentlich ausmacht.

Es muss nicht jede Klasse, alle Inhalte gleich gut absolvieren können. Nicht jeder Charakter muss sich zwingend alleine durch alles prügeln können und es ist völlig okay, wenn dadurch einige Klassen in bestimmten Inhalten auch klar schwächer sind als andere. Oder wie seht ihr das?

Auch wenn sich Lost Ark in Sachen Klassenidentität noch verbessern könnte, sagt MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch: „Ich habe Lost Ark mit Geld beworfen und endlich macht es mir Spaß“

Black Friday: 4 Pflichtkäufe für die PS5, die ihr gerade richtig günstig bekommt

Am Black Friday gibt es jede Menge PS5-Zubehör. MeinMMO stellt euch das interessanteste Equipment für die PS5 vor und wo ihr Geld sparen könnt.

Ihr habt bereits eine PS5 oder konntet in den letzten Tagen eine PS5 kaufen? Aktuell bekommt ihr jede Menge Zubehör für die PS5 im Angebot, womit ihr eure Erfahrung mit der Nextgen-Konsole noch verbessern könnt.

MeinMMO stellt euch eine handvoll Tipps vor, die es aktuell dank Black Friday richtig günstig gibt und die für jede PS5 eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

PS5-Controller

Warum ist das ein Pflichtkauf? Wer aktuelle PS5-Spiele auf seiner PS5 spielen möchte, der braucht zwingend einen DualSense-Controller. Bei der PS5 liegt ein Controller dabei, wenn ihr aber zu zweit im Koop spielen möchtet oder gleich die ganze Familie an die Konsole holen wollt, dann lohnt sich ein weiterer Controller. Wollt ihr PS5-Koop-Spiele zocken, dann braucht ihr einen DualSense für eure Mitspieler.

Was kostet es? Aktuell bekommt ihr den PS5-Controller für 49,99 Euro und damit so günstig wie selten. Solltet ihr euch also ohnehin einen weiteren DualSense-Controller kaufen wollen, dann nehmt das Angebot wahr. Auf Amazon ist der Contoller mittlerweile ausverkauft, dafür bekommt ihr ihn noch bei MediaMarkt und Saturn:

SSD für die PS5: WD_BLACK SN850X 1TB

WD_BLACK SN850X 1TB

Warum ist das ein Pflichtkauf? Seit einigen Monaten ist es möglich, den Speicherplatz der PS5 zu erweitern. Das war auch nötig, da der Speicherplatz der PS5 begrenzt ist.

Für die Vergrößerung des Speichers braucht ihr neben einem Schraubendreher nur noch die passende M.2-SSD. Die bekommt ihr dank Black Friday aktuell auf Amazon richtig günstig.

Was kostet es? Di WD_BLACK SN850X 1TB gibt es aktuell für 114,99 Euro und das ist der aktuelle Bestpreis für die M.2-SSD (via geizhals.de). Solltet ihr also ohnehin vorhaben, den Speicher eurer PS5 zu erweitern, dann ist das jetzt eine gute Gelegenheit.

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PS5-Controller-Ladestationen

Warum ist das ein Pflichtkauf? Wenn ihr euren PS5-Controller aufladen möchtet, könnt ihr das entweder direkt mit einem Kabel über die PS5 machen oder ihr kauft euch eine Ladestation für eure Controller. Eine Ladestation ist flexibel und einfacher, wenn ihr mehrere Controller zu Hause liegen habt. Ein Pflichtkauf vielleicht nicht unbedingt, aber auf jeden Fall ein sinnvolles Upgrade für euer Setting.

Eine umfangreiche Übersicht über empfehlenswerte Ladestationen für PS5-Controller findet ihr auch auf MeinMMO.

Was kostet es? Aktuell bekommt ihr einige empfehlenswerte Modelle dank Black Friday im Angebot. Dazu gehört etwa die offizielle Ladestation von Sony oder ein System von NexiGo:

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Gaming-Headset für die PS5

Sony Pulse 3D Midnight Black

Warum ist das ein Pflichtkauf? Mit einem Gaming-Headset wirkt der Klang am PC oder der Konsole meist viel immersiver. Das bedeutet, dass ihr besser in das Geschehen eintauchen könnt und das Gefühl habt, “mittendrin” zu sein. Vor allem, wenn ihr keine vernünftigen Boxen oder ein Soundsystem am Fernseher habt, dann ist das ein Pflichtkauf für euer Setting.

Welche Optionen gibt es? Eine gute Option ist etwa das offizielle PULSE 3D-Wireless Headset. Die Kollegen von ComputerBild haben das Pulse 3D Headset von Sony getestet und loben vor allem den räumlichen und präzisen 3D-Klang des Modells. Auch die Steuerung gestalte sich ziemlich einfach. Das Mikrofon könne jedoch nicht überzeugen und der Komfort sei ebenfalls nicht optimal.

Ebenfalls im Angebot ist das ASTRO Gaming A50. Wir von MeinMMO zählen das Modell zu den besten Gaming-Headsets, die ihr derzeit für eure PS4 und PS5 bekommt. Das liegt vor allem an der guten Ausstattung und am richtig guten Klang. Offiziell bietet das Gerät auch 3D-Audio an, Dolby Atmos wird aber von der PS5 bisher nicht unterstützt. Der Preis liegt derzeit bei 209,99 Euro anstatt bei 271,83 Euro:

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Weitere Tipps und Tricks rund um die PS5: Ihr sucht weitere Tipps zur PS5? Dann schaut doch einmal hier vorbei. Hier stellen wir euch 6 Funktionen vor, die ihr unbedingt kennen solltet. Mit dabei ist auch ein Trick, wie ihr 3D-Audio auch völlig ohne Gaming-Headset verwenden könnt:

6 geheime Features der PS5, die ihr unbedingt kennen solltet

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

FIFA 23: 3 beste Formationen und Taktiken nach dem Patch – So spielen die Profis

Der letzte Patch hat ordentlich am Gameplay von FIFA 23 geschraubt. Um jetzt wieder erfolgreich zu sein, braucht es frische Taktiken und Formationen. Wir zeigen euch, wie FIFA-Profis aktuell zocken und welche Aufstellungen sie benutzen.

Was hat der Patch geändert? Das neue Title Update 4 hat einiges am Gameplay der Fußballsimulation verändert. Die wichtigsten Änderungen sind:

Eine ausführliche Zusammenfassung der Änderung des Title Update 4, findet ihr hier:

Weshalb ihr neue Formationen probieren solltet: Nach so vielen Änderungen am Gameplay und der Meta von FIFA 23, ist es ratsam eure Aufstellung den Taktiken anzupassen. Denn nicht jede Formation, die noch vor ein paar Wochen wunderbar funktioniert hat, muss jetzt noch zwingend zum Erfolg führen.

Im Detail zeigen wir euch die folgenden 3 Formationen:

  • 5-2-1-2
  • 4-2-2-2
  • 4-2-3-1

3 Aufstellungen und Taktiken der Profis nach dem Update

Was sind das für Formationen? Wir zeigen euch 3 Formationen von FIFA-Profis, die jeweils verschiedene Spielansätze verfolgen und euch eine Grundlage für eure Teams bieten können. Schaut also, welche Taktik zu eurem Spielstil sowie euren Karten passt.

5-2-1-2 – Defensiv sehr stark, aber trotzdem gefährlich

Das macht die Formation aus: Die Fünferkette sorgt für defensive Stabilität und bringt mit den offensiven Außenverteidigern viele Möglichkeiten im Angriff. Zudem habt ihr einen starken Sturm mit 2 Angreifern sowie einen offensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler.

Ihr solltet die Außenverteidiger allerdings erst im Match mit den Schnelltaktiken (Steuerkreuz) in die Offensive berufen, anstatt sie von von Anfang an offensiv einzusetzen. Damit verhindert ihr, dass ihr hinten zu viele freie Räume anbietet.

Nutzt diese Taktik und Anweisungen: Der YouTuber und FIFA-Profi Mirza Jahic (via YouTube) setzt auf diese Einstellungen: 

  • Defensive
    • Ausgeglichen
    • 50 Breite
    • 71 Tiefe oder 45, falls es zu offensiv ist
  • Offensive
    • Ausgeglichen
    • Läufe in die Spitze
    • 71 Breite
    • Spieler in Strafraum: 7
    • Ecken: 1
    • Freistoß 1

Ändert außerdem folgende Anweisungen (alle übrigen bleiben auf Standard)

  • RV und LV: Hinten bleiben bei Angriffen und Laufart: Übergreifend
  • Offensiver ZM: Hinten bleiben bei Angriffen, Für Flanken in den Strafraum, Alle Freiheiten
  • Defensiver ZM: Hinten bleiben bei Angriffen, Für Flanken in den Strafraum, Mitte abdecken
  • ZOM: Vorn bleiben
  • Stürmer 1: Abwehr überlaufen, Vorn bleiben
  • Stürmer 2: Abwehr überlaufen

4-2-2-2 – Ausgeglichene Formation mit enger Offensive

Das macht die Formation aus: Die 4-2-2-2 ist eine sehr ausgeglichene Aufstellung, die aktuell in FIFA 23 wieder richtig gut funktioniert. Sie bietet eine stabile Viererkette und bringt mit den beiden offensiven Mittelfeldspielern sowie der Doppelspitze einen starken und kompakten Angriff.

Nutzt diese Taktik und Anweisungen: STYLO vom Fokus Clan (via YouTube) setzt auf diese Einstellungen: 

  • Defensive
    • Ausgeglichen
    • 45 Breite
    • 55 Tiefe
  • Offensive
    • Ausgeglichen
    • Direkte Pässe
    • 50 Breite
    • Spieler in Strafraum: 5
    • Ecken: 3
    • Freistoß 3

Ändert außerdem folgende Anweisungen (alle übrigen bleiben auf Standard)

  • RV und LV: Hinten bleiben bei Angriffen
  • Beide ZOM: Defensive verstärken
  • Beide ZDM: Hinten bleiben bei Angriffen, Mitte abdecken

4-2-3-1 – Mit stabiler Defensive zum Erfolg

Das macht die Formation aus: Die 4-2-3-1 ist eine etwas defensivere Formation, deren Spezialität es ist, den Gegner auszukontern. Ihr spielt hier nur mit einer Spitze, die allerdings von 3 offensiven Mittelfeldspielern unterstützt wird.

Die beste Herangehensweise mit dieser Formation ist, das Spiel zu verwalten und im richtigen Augenblick mit Tempo in die Offensive zu wechseln.

Nutzt diese Taktik und Anweisungen: STYLO vom Fokus Clan (via YouTube) setzt, neben der 4-2-2-2, auf die 4-2-3-1 und folgende Einstellungen: 

  • Defensive
    • Ausgeglichen
    • 45 Breite
    • 55 Tiefe
  • Offensive
    • Ausgeglichen
    • Direkte Pässe
    • 50 Breite
    • Spieler in Strafraum: 5
    • Ecken: 3
    • Freistoß 3

Ändert außerdem folgende Anweisungen (alle übrigen bleiben auf “Standard”)

  • RV und LV: Hinten bleiben bei Angriffen
  • Mittlerer ZOM: Defensive verstärken, für Flanken in den Strafraum
  • Äußere ZOMs: Defensive verstärken
  • Beide ZDM: Hinten bleiben Angriffen, Mitte abdecken
  • Torhüter: Flankenfänger

Natürlich gibt es noch jede Menge weitere Formationen, die sich lohnen könnten – je nachdem, welchen Spielstil ihr verfolgt.

Wenn ihr wissen wollt, welche “Path to Glory”-Karten während der aktuell laufenden WM immer besser werden, dann schaut doch mal hier vorbei:

FIFA 23: PTG-Tracker – Diese „Path to Glory“-Spieler können Upgrades kriegen

Twitch: Rockstar reicht’s! GTA Online schließt einen Rollenspiel-Server, verbietet NFTs und Kryptos, verschärft Regeln

Der Online-Modus von GTA 5, GTA Online, erlebt seit Jahren einen Aufschwung durch Rollenspiel-Server, die von Spielern betrieben werden. Diese extrem populären Server verschafften dem Spiel aus 2013 ein neues Leben auf Twitch als Sandbox-MMO. Aber nun ziehen Rockstar und Take-Two die Zügel an: Sie verbieten NFTs und Kryptowährungen auf den Rollenspiel-Servern.

Das ist das Verbot: Am 18. November hat Rockstar neue Regeln für Roleplay-Servers erlassen. Man betont, dass man die Kreativität der Leute auf diesen Servern und ihre Leidenschaft gutheißt und unterstützt. Man hofft, dass es den Servern noch für Jahren gut gehe (via rockstar).

Aber man verbietet jetzt das „kommerzielle Ausnutzen“ der RP-Server, dazu gehören Verbote für

  • den Verkauf von Loot-Boxen für Echtgeld-Währung
  • den Verkauf von Kryptowährungen
  • das Generieren von Umsatz durch Werbe-Deals
  • das Nutzen von Krypto-Währungen oder Krypto-Assets (z.b. NFTs)

Weiterhin verbietet man Servern, das geistige Eigentum von Rockstar missbräuchlich zu verwenden oder mit Rollenspiel-Servern den offiziellen Servern in die Quere zu kommen.

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Alles, was ihr zu GTA Online wissen müsst u0026#8211; in 2 Minuten

Rockstar und Take-Two lassen Server schließen

Warum kommt diese Änderung jetzt? Der Rapper „Lil Durk“ hat einen GTA-Rollenspiel-Server namens Trenches eröffnet. Dort konnten Items über eine Webseite gekauft werden. Da steckte also offenbar eine klare Geschäfts-Absicht dahinter.

Wie aus einem Statement des Servers vom 20. November hervorgeht, wurde der Server aber von Rockstar und Take-Two aufgefordert, zu schließen. Der Server kam der Aufforderung nach.

https://twitter.com/Rap/status/1594467596891570177

Rollenspiel-Server machen GTA 5 zum zweitgrößten Spiel auf Twitch, aber kein Wilder Westen

Warum sind Rollenspiel-Server so beliebt? Rollenspiel-Server bei GTA Online sind praktisch Sandbox-MMOs, in denen Spieler einen Charakter darstellen, den sie sich ausgedacht haben. Sie kommunizieren über Näherungs-Chat mit anderen Spielern und interagieren mit ihnen.

Rollenspiel-Sever haben sich für Twitch-Streamer als ein Mittel erwiesen, wie man seine Stamm-Zuschauer köstlich unterhalten kann: Spieler können so mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Schlagfertigkeit und ihrem Humor punkten. Außerdem entstehen wertvolle Synergie-Effekte, indem man auch die Zuschauer anderer Twitch-Streamer erreicht.

GTA ist durch die Rollen-Spieler auf Twitch zum zweitgrößten Spiel nach League of Legends geworden.

Mehr zum Thema
Twitch-Streamer wirft GTA 5 RP hin, weil gespielter Job zum echten wird: „Es ist brutal“
von Schuhmann

Was steckt dahinter? Diese Rollenspiel-Server in GTA Online sind weltweit extrem populär und haben das 9 Jahre alte GTA 5 in den letzten Jahren zum neuen Hit-Spiel auf Twitch gemacht. Dagegen hat Rockstar offenbar auch nichts.

Aber jetzt erlässt man doch klare Regeln, damit auf diesen Rollenspiel-Server nicht mit Dingen Geld gemacht wird, die Rockstar selbst nicht gutheißt.

Solche krassen „kommerziellen Sachen“, die sich zum Nachteil der Spieler auswirken, will man offenbar klar unterbinden, damit nicht andere Leute ein betrügerisches Geschäft mit GTA Online machen, was dann negativ auf Publisher und Entwickler zurückfallen könnte.

Selbst verdienen Rockstar und Take-Two sich seit fast 10 Jahren eine goldene Nase an GTA Online durch den Verkauf von Premiumwährung: GTA 5 gilt als eines der kommerziell erfolgreichsten Spiele aller Zeiten.

Ohnehin geht’s bei GTA und bei Influencern rasch um sehr viel Geld, auch in Deutschland:

Deutscher Twitch-Streamer lehnt „geisteskranken“ GTA-5-Deal über 600.000 Euro ab – „Fühl ich alles nicht“

Quelle(n):
  1. pc gamer

Koop-Spiel auf Steam hat 89 % positive Reviews und kostet gerade 5 € – Angebot gilt nur noch einige Stunden

Das Spiel „Biped“ hat 89 % positive Reviews auf Steam. Ihr spielt im Koop zwei Roboter und löst verschiedene Aufgaben. Das Game ist gerade um 60 % reduziert und kostet momentan 4,99 €. Das Angebot gilt noch bis heute Abend, am 22. November 2022 um 19:00 Uhr.

Was ist Biped für ein Spiel? Bei dem Game handelt es sich um ein Rätsel-Abenteuer-Spiel mit Koop-Modus, bei dem ihr zwei kleine Roboter als Hauptfiguren steuert. Man spielt sich durch verschiedene Level und muss zusammenarbeiten, um diverse Rätsel zu lösen.

Ihr spielt die beiden Roboter „Aku“ und „Sila“, welche die Erde retten wollen. Mehrere Leuchtfeuer auf dem Planeten wurden abgeschaltet und ihr müsst sie wieder entfachen.

Hier seht ihr einen Gameplay-Trailer zu Biped:

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Biped – Official Gameplay Trailer

Arbeitet zusammen, um die Aufgaben zu lösen

Wie sieht das Gameplay in Biped aus? Die Steuerung im Spiel ist speziell: Ihr bewegt die zwei Beine der Roboter mithilfe der beiden Maustasten und könnt dadurch verschiedene Aktionen ausführen: Gehen, Gleiten, Fahren oder Sägen.

Im Mittelpunkt des Spiels steht die Koordination und Zusammenarbeit der beiden Roboter, um die Level zu schaffen. Man muss die Bewegungen aufeinander abstimmen, um etwa Plattformen zu aktivieren und die Aufgaben zu lösen.

Die Spielwelt liefert euch verschiedene Umgebungen: Wälder, Täler, Wasserfälle oder Berglandschaften.

Biped ist bei der Spieldauer überschaubar: Spieler schreiben in den Rezensionen, dass sie ungefähr zwischen 2 und 7 Stunden gebraucht hätten, um es durchzuspielen. Das Game ist daher vor allem als kleines Gelegenheitsspiel für einen Abend mit Freunden geeignet.

Im Laufe des Spielverlaufs könnt ihr Schätze sammeln und diese wiederum gegen Items, wie einen Hut für euren Roboter, eintauschen.

Wie funktioniert der Multiplayer in Biped? Ihr könnt das Spiel im lokalen Koop, sowie mit einer weiteren Person online zocken. Auch alleine lässt sich das Game meistern, jedoch wird sowohl in der Beschreibung seitens der Entwickler als auch in den Reviews stark zum Koop geraten.

Wie bewerten Spieler Biped? Das Spiel schneidet auf Steam sehr gut ab. Von den insgesamt 4.303 Nutzerrezensionen fallen 89 % positiv aus (Stand: 21. November 2022, via Steam).

Positive Reviews loben Biped als ein nettes Spiel, dass vor allem im Koop mit einer weiteren Person Spaß macht und auch für Kinder gut geeignet sei. User Tokey_the_Bear schreibt:

Mein kleiner Bruder hat mich dazu überredet, es zu spielen, sah zwar ein bisschen albern aus, aber was soll’s?

Wahrscheinlich die besten 15 Dollar, die ich für ein kurzes Spiel ausgegeben habe. Wir haben 6,2 Stunden gebraucht, um es zu schaffen, aber es hat bei jedem Schritt Spaß gemacht.

Ich habe noch nie ein Spiel mit dieser Art von Koordination gespielt, es hat unglaublich viel Spaß gemacht, es zu lernen. 15 Dollar waren die 6 Stunden Spaß, das Lachen, die Rätsel und die Zeit, die ich mit meinem Bruder verbracht habe, auf jeden Fall wert.

Hut ab, Entwickler des Spiels. Vielen Dank für diese Erfahrung.

Ich habe noch nie zuvor eine Bewertung für ein Spiel abgegeben. Ich schätze die Zeit, die ich mit meinem Bruder mit diesem Spiel verbringen konnte. Wenn ihr mit dem Gedanken spielt, dieses Spiel zu spielen, dann tut es.

via Steam

In mehreren negativen Reviews wird die Kürze des Spiels kritisiert. Einigen ist der gebotene Contentumfang für den Preis zu wenig und laut ihrer Aussage, hätten sie das Spiel zu schnell durchgezockt.

Auch technische Probleme werden manchmal als Grund der schlechten Bewertung genannt.

Wie viel kostet Biped? Auf Steam gibt es das Spiel momentan im Sonderangebot. Statt 12,49 € kostet es 60 % weniger und damit 4,99 €. Den Rabatt gibt es jedoch nur noch einige Stunden bis zum 22. November 2022 um 19 Uhr.

Hier findet ihr ein weiteres Koop-Spiel auf Steam – In diesem spielt ihr Hund und Katze und erobert euch eure Throne zurück.

PS5: Sony verbietet eine Vielzahl an Spielen im PS Store – Um diese Games handelt es sich

In einem Brief an all ihre Entwickler stellte Sony klar, dass sie unter anderem Games, die lediglich dazu gemacht wurden, Spielern eine Platinum-Trophäe zu geben, künftig aus dem PlayStation Store bannen werden. Alle Informationen dazu findet ihr in diesem Artikel.

In einem Brief vom 21. November 2022 machte Sony Interactive Entertainment ihren Entwicklern deutlich, dass sie sogenannte “Shovelware”, sowie Spiele, die lediglich dazu gemacht wurden, Spielern eine Platinum-Trophäe zu geben, zukünftig sofort aus dem PlayStation-Store entfernen werden. Ferner stellten die PlayStation-Macher klar, dass auch die Entwickler solcher Games Gefahr laufen, gebannt zu werden.

Eine anonyme Quelle sendete dem Magazin DEX.EXE besagten Brief zu, welchen ihr euch auch hier ansehen könnt:

Der Brief von Sony an ihre Entwickler (Quelle: ign)

Das steht in dem Brief von Sony

In dem Brief an ihre Entwickler machte Sony Interactive Entertainment deutlich, worum es ihnen geht. Kunden sollen die ganze Bandbreite der PlayStation-Erfahrung erleben können, gleichzeitig sollen die Entwickler eine faire Möglichkeit haben, dass ihre Spiele entdeckt werden.

Dennoch stellten die PlayStation-Macher auch klar, dass das Spammen des PlayStation Stores mit zu vielen ähnlichen und sich wiederholenden Inhalten eines Entwicklers das Nutzererlebnis ihrer Kunden und Partner negativ beeinträchtigen könnte.

Wie definiert Sony Spam? Sony legte außerdem offen, welche Kriterien sie verwenden, um Produkte als Spam oder sich wiederholende Inhalte einzuordnen:

  • Produkte, deren Funktionalität und/oder Assets sich nicht deutlich von Produkten unterscheiden, die bereits auf dem PlayStation Store vertreten sind – unabhängig vom Publisher
  • Von individuellen Partnern veröffentlichte, multiple Konzepte und Produktvariationen, die Funktionen oder Erfahrungen duplizieren und sich nur marginal durch ihre Funktionalität oder Assets von anderen Spielen unterscheiden

Weiterhin empfiehlt Sony in ihrem Brief, dass ihre Partner – wann immer möglich – in Erwägung ziehen sollten, kleine und ähnliche Inhalte in ein einziges, größeres Produkt zu packen. Als Beispiel führte der japanische Konzern auf, dass verschiedene Trophäen für sich stark ähnelnde Spiele nicht genug seien, um Inhalte voneinander zu differenzieren.

Spieler vermuten Zusammenhang mit neuem Treueprogramm

Was sagen die Spieler? Die ersten Reaktionen auf Sonys Ankündigung fallen bislang größtenteils positiv aus. Im r/Games-Subreddit lobten Nutzer die Entscheidung: Die Shovelware sei ohnehin außer Kontrolle geraten (via reddit).

Andere spotteten über die ohnehin mangelnde Qualität der zukünftig gebannten Spiele:

Ein anderer User wirft die berechtige Frage in den Raum, ob die Entscheidung durch Sonys neues Treueporgramm “PlayStation Stars” beeinflusst wurde. Das liegt durchaus nahe, da das Erspielen von Platinum-Trophäen Bonuspunkte bringt, die man wiederum in Form von Rabatten im PS Store ausgeben kann.

Was sagt ihr zu Sonys Ankündigung? Findet ihr gut, dass Sony besagte Spiele zukünftig aus dem PS Store nimmt und Entwickler solcher Games abstrafen könnte? Habt ihr womöglich selbst schon ein Spiel gezockt, welches euch direkt eine Platinum-Tropähe gegeben hat?

Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

CoD Warzone 2: Crossplay – So spielt ihr mit Freunden oder deaktiviert die Funktion

Call of Duty: Warzone 2.0 erfreut sich wie bereits der Vorgänger großer Beliebtheit. Ob das neue Battle Royal Crossplay-fähig ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Am 16. November erschien endlich das heiß erwartete Call of Duty: Warzone 2. Und obwohl der Release des Games nicht ganz rund lief, sind einige begeistert von dem Battle Royal. Für manche unserer Leser ist es sogar die “perfekte Warzone”.

In den riesigen Gefechten treffen bis zu 150 Spieler aufeinander, weshalb sich so mancher die Frage stellen mag, ob Warzone 2.0 Crossplay unterstützt oder alle Gegner stets auf derselben Plattform spielen, wie man selbst.

Was ist Crossplay? Crossplay ist die Möglichkeit, mit Spielern auf anderen Plattformen das gleiche Spiel gleichzeitig mit- oder gegeneinander spielen zu können.

Unterstützt Warzone 2.0 Crossplay?

Hat Warzone 2 Crossplay? Warzone 2.0 unterstützt volles Crossplay zwischen Xbox One, Xbox Series X|S, PS4, PS5 und PC (Steam / Battle.net-Launcher).

Ihr könnt also völlig unabhängig davon, ob ihr am PC oder mit einer Konsole spielt, mit und gegen Spieler von allen anderen Plattformen zocken. Im Matchmaking seht ihr hinter dem Namen eurer Teammates dann auch kleine Symbole, auf welcher Plattform diese zocken.

Das Einzige, was ihr braucht, um Crossplay zu ermöglichen, ist eine Activision ID. Dementsprechend müsst ihr euch zuerst ein solches Konto anlegen, um mit euren Freunden zu spielen.

Praktisch ist außerdem, dass in eurem Activision-Account jegliche Fortschritte gespeichert werden, was euch erlaubt, auch auf anderen Plattformen mit eurem Konto zu zocken. Folglich ist Warzone 2.0 nicht nur Crossplay, sondern auch “Cross-Progress”.

Kann man Crossplay auch deaktivieren?

Wie deaktiviere ich Crossplay in Warzone 2? Crossplay ist standardmäßig aktiviert, kann aber auch ausgeschaltet werden – zumindest auf den Konsolen. Auf PC ist das aktuell nicht möglich.

Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum manch einer Crossplay deaktivieren möchte: PC-Cheater sind ein Grund für Konsoleros, Crossplay abzuschalten. Konsolenspieler haben in Shooter-Games wiederum häufig einen Nachteil gegenüber PC-Spielern, welche mit Maus und Tastatur eine etwas schnellere Reaktionszeit haben.

Um dem entgegenzuwirken, bietet Entwickler Infinity Ward zum Release von Call of Duty: Modern Warfare II eine sehr starke Zielhilfe für Controller, was abermals PC-Spieler verärgert.

Wie man Crossplay auf den unterschiedlichen Plattformen deaktiviert, unterscheidet sich jeweils ein wenig.

Warzone 2: Crossplay deaktivieren auf PS4 und PS5

Um Crossplay auf der PS4 und PS5 zu deaktivieren, müsst ihr Folgendes erledigen:

  1. Im Warzone 2-Menü die Options-Taste drücken
  2. Per R1 zu den Einstellungen (das Tab mit dem Zahnrad-Symbol) bewegen
  3. Anschließend “Konto und Netzwerk” auswählen.
  4. Die erste Einstellung heißt dann auch schon “Crossplay”, hier könnt ihr das Feature dann auch deaktivieren.
Crossplay auf der PlayStation (de)aktivieren.

Warzone 2: Crossplay deaktivieren auf Xbox One und Xbox Series X|S

Um Crossplay auf den Xbox Konsolen zu deaktivieren, müsst ihr einen etwas komplizierteren Weg gehen als auf der PlayStation. Das Setting nehmt ihr nämlich nicht direkt in-game vor, sondern in den Konsolen-Einstellungen.

  1. Drückt die Xbox-Taste eures Controllers, geht auf “Profil und System” und wählt anschließend Einstellungen (mit dem Zahnrad-Symbol) aus
  2. Hier wählt ihr dann “Konto” aus.
  3. Nun bewegt ihr euch zu “Datenschutz und Onlinesicherheit”
  4. Klickt “Xbox-Datenschutz”
  5. Nun wählt ihr “Details anzeigen und anpassen”
  6. Anschließend “Kommunikation und Multiplayer” auswählen.
  7. Zuletzt müsst ihr dann unter “Sie können mit Personen außerhalb von Xbox Live spielen” lediglich noch “Blockieren auswählen”.
Crossplay auf der Xbox (de)aktivieren.

Crossplay deaktivieren auf dem PC

Stand jetzt ist es leider noch nicht möglich, Crossplay auf dem PC zu deaktivieren. Derzeit ist auch noch nicht klar, ob das Feature nachträglich mit einem Patch geliefert wird. Sollte es dazu Informationen geben, werden wir euch aber direkt informieren.

Sucht ihr noch nach weiteren guten Settings für Warzone 2? Falls ihr die besten Einstellungen für das Gameplay von Warzone 2 benötigt, haben wir für euch die passenden herausgesucht: Wichtige Settings, die euch in CoD Warzone 2 direkt besser machen.

Deutsches MMORPG ist nach 11 Jahren auf Steam erschienen – Lohnt es sich jetzt anzufangen?

Drakensang Online erschien 2011 als Browser-MMORPG. Inzwischen benötigt ihr einen eigenen Client, den es seit September 2022 auch über Steam herunterladen könnt. Vom Spielprinzip erinnert es an Lost Ark. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat sich das MMORPG nochmal angeschaut.

Was ist das für ein Spiel? Drakensang Online ist ein MMORPG in der Iso-Perspektive, in dem ihr Quests erledigen und Horden von Monstern töten könnt. Dazu erstellt ihr einen Charakter aus den vier Klassen:

  • Drachenkrieger
  • Zirkelmagier
  • Waldläufer
  • Dampfmechanikus

Im Endgame warten Gruppen-Dungeons, PvP und der Grind nach der besten Ausrüstung, der sich vor allem auf das Aufwerten von Edelsteinen und Runen bezieht.

Obwohl der Name es andeutet, basiert das Spiel nicht auf der Welt von “Das Schwarze Auge”, sondern bekam eine eigens für sich kreierte Welt und Lore. Der deutsche Entwickler Bigpoint hat lediglich die Rechte am Namen, nicht aber an der Welt.

Was ist neu? Drakensang Online war schon immer ein Nischen-MMORPG. Allerdings hat sich das Spiel im Laufe der letzten Jahre stark verändert. September 2022 ist es auch über Steam spielbar. Wir haben es uns deshalb angeschaut und verraten euch, ob sich der Einstieg jetzt lohnt.

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Drakensang Online u0026#8211; Gameplay-Trailer aus 2019

Einstieg und Endgame wurden komplett überarbeitet

Wie ist der Einstieg? Drakensang Online war früher ein MMORPG mit einem etwas schwierigen Einstieg. Seit einer großen Überarbeitung ist der Einstieg jedoch leicht – vielleicht sogar zu leicht. In einem Tutorial werden die Basics erklärt und die ersten Monster sterben allesamt mit einem Angriff. Das zieht sich etwa bis Level 16 so durch, ab da wird es dann etwas schwieriger.

Bis zu diesem Zeitpunkt – etwa nach 60 bis 90 Minuten Spielzeit – habt ihr aber schon die ersten Fähigkeiten freigeschaltet und euch an das Spielprinzip gewöhnt. Cool ist: Mit jedem Level-Up gibt es einen Punkt, den wir im Skill-Tree verteilen können. Das fühlt sich direkt belohnend an.

Sobald die Kämpfe etwas anspruchsvoller werden, macht auch das Kampfsystem richtig Spaß. Die Bewegungen und Animationen sind flüssig und gerade Nahkämpfer lassen sich gut kiten.

Die Spielwelt ist unterteilt in verschiedene Instanzen, die ihr durch Tore betreten könnt. In diesen Instanzen könnt ihr jedoch auch anderen Spielern begegnen. Immer wieder gibt es zudem Städte, in denen sich Händler, Quest-Geber und auch zu jeder Tageszeit einige Spieler befinden.

Da das MMORPG komplett auf Deutsch gespielt werden kann, sollte der Einstieg kein großes Problem sein. Ich selbst habe Drakensang nach Jahren wieder gespielt und die ersten 30 Minuten davon könnt ihr euch hier anschauen:

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Was bietet das MMORPG im weiteren Verlauf? Die Gebiete in Drakensang Online könnt ihr alleine oder als Gruppe betreten. Cool ist, dass sie oftmals verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten. Schon zum Start gibt es gleich mehrere Zonen, die euch ermöglichen, sie später mit einem höheren Level nochmal zu besuchen. Inzwischen gibt es auch eine genaue Anzeige, an welche Level sich die höheren Schwierigkeitsgrade richten.

Im groben folgt ihr einer Story, die über Quests erzählt wird. Diese Story unterteilt sich in mehrere Kapitel.

Mit der Content-Erweiterung Dark Legacy bekam das MMORPG im Dezember 2020 das größte Update seit Release. Das hat allerdings allerhand Systeme angepasst und verändert:

  • Das Max-Level ist jetzt 100.
  • In den neuen Skill-Trees könnt ihr aktiv jede Fähigkeit verbessern.
  • Ihr könnt jedoch nur noch 8 anstelle von 10 Fähigkeiten ausgerüstet haben. Ihr müsst euch also im Vorfeld eines Kampfes genau überlegen, welche Fertigkeiten ihr mitnehmt.
  • Es kamen neue Endgame-Inhalte ins Spiel.

Wie sieht das Endgame aus? Das eigentliche Erlebnis von Drakensang Online beginnt etwa, wenn man Level 100 erreicht hat. Dann geht es an das Farmen der ersten richtigen Ausrüstung. Das macht noch Spaß, weil man verschiedene Gebiete erkundet und sich einigen Herausforderungen stellt.

Wer jedoch seine Ausrüstung richtig weit aufwerten möchte, muss teilweise hunderte Male die gleichen Inhalte spielen. Der Fokus liegt anfänglich auf Runen, später auf Juwelen für die Accessoires und Edelsteine. Letztere müsst ihr aufwerten, um höhere Schwierigkeitsgrade freizuschalten. Dort gilt es dann wieder zu farmen, um weitere Aufwertungen zu bekommen.

Zudem bietet das MMORPG ein Erfolgssystem und PvP, um sich damit langfristig zu beschäftigen. In vielen aktuellen Steam-Reviews wird jedoch kritisiert, dass das PvP aufgrund von Balance-Problemen derzeit nicht sonderlich spaßig sei. Auch mit schwacher Ausrüstung soll man etwa gegen erfahrene und gut ausgestattete Gegner kämpfen müssen.

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Kritik am Bezahlsystem und dem großen Update

Wie steht es um das Bezahlsystem? Drakensang Online ist Free2Play. Doch schon während meiner ersten Minuten fällt mir die Währung Andermant auf. Diese kann ich für echtes Geld kaufen und dann in einem Ingame-Shop verwenden. Dort winken einige Items, darunter:

  • Essenzen, die meinen Schaden um bis zu 300 % für X-Angriffe erhöhen.
  • Heiltränke, die auch im PvP genutzt werden können.
  • Dietriche, mit denen ich Truhen in Gebieten oder nach Bosskämpfen öffnen kann.

Das klingt unschön, aber fairerweise muss man sagen, dass man Andermant auch durch das Spielen verdienen kann und das in guten Mengen. Man ist also nicht auf das Ausgeben von Echtgeld angewiesen, es kann aber viele Dinge beschleunigen.

Hinzu kommt ein Premium-Buff, der mehr Ruhm, mehr XP, mehr Inventarplätze, kostenloses Reisen, günstigeres Crafting, Zugriff auf Premium-Händler und Auto-Loot für wichtige Items enthält. Er kostet 9,99 Euro pro Monat.

Außerdem gibt es einen Deluxe-Buff, der die Werte dieser Boni nochmal erhöht – für 21,99 Euro.

Drakensang Online Truhen
Schon zum Start des Spiels gibt es diese Truhen, für die ich Andermant nutzen muss, um Dietriche zu kaufen.

Wofür gibt es noch Kritik? Gerade viele Veteranen haben ordentlich Kritik an der Content-Erweiterung Dark Legacy. Diese veränderte das Ausrüstungssystem so, dass Rüstungs-Sets keine so große Rolle mehr spielen. Durch die angepassten Item-Stufen und das neue Max-Level fühlten sie sich zudem in ihrem Fortschritt entwertet. Das führte wiederum zu viel Frust und Kritik.

Obendrein wird sich darüber beschwert, dass die neuen Endgame-Inhalte eher nach Kopien alter Inhalte aussahen und keinen komplett frischen Wind in das MMORPG gebracht haben.

Ebenfalls Kritik gibt es dafür, dass sich das Spiel optisch immer mehr in Richtung Asia und verrückte Mount-Skins entwickelt. So gibt es etwa Steambikes oder fliegende Teppiche. Zudem würden die Devs nicht mehr so offen kommunizieren, wie es früher mal war.

Wie steht es um regelmäßige Updates? Drakensang Online bekommt regelmäßig kleinere Updates und bringt Events, um die vorhandenen Inhalte etwas aufzulockern. Auf große Updates warten die Spieler seit der Content-Erweiterung jedoch vergeblich. Allerdings gab es auch zuvor immer mal wieder längere Content-Dürren.

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Ein solides MMORPG in Iso-Perspektive, das jedoch klar Lost Ark unterliegt

Drakensang Online ist kein schlechtes MMORPG. Gerade der Level-Prozess und die Story machen Spaß und halten einige Stunden bis Wochen bei Laune. Im Endgame jedoch ist der Grind sehr hoch und es fehlen innovative Ideen. Man hat oft das Gefühl, die immer gleichen Inhalte zu spielen. Dazu hat sich das Spiel teilweise selbst ins Bein geschossen, indem es seine Veteranen mit dem großen Update verärgert hat.

Trotzdem versuchten die Entwickler neue Spieler zu gewinnen, unter anderem mit dem überarbeiteten Einstieg und dem Release auf Steam. Und tatsächlich ist das MMORPG noch so gut besucht, dass man sich nie alleine fühlt. Seinen Zenit, den einige in den Jahren 2016/17 sehen, hat das Spiel aber wohl überschritten.

Insgesamt überwiegt bei mir das Gefühl, dass Lost Ark derzeit die deutlich bessere Alternative ist. Die Klassen bieten mehr Abwechslung, das Gameplay geht tiefer und vor allem die Bosskämpfe sind in dem koreanischen MMORPG besser inszeniert.

Wer jedoch den Grafik-Stil und die Welt von Drakensang präferiert, sollte dem alten MMORPG durchaus eine Chance geben.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

Spieler farmen in WoW 20.000 Gold pro Stunde, wittern Nerf: „Das ist mir einen Bann nicht wert“

Mit einem Trick farmen einige Spieler kurz vor dem Release von WoW Dragonflight irre Summen an Gold, ohne dabei auf das Auktionshaus angewiesen zu sein. Der Spieler, der den Trick herausgefunden hat, sagt, dass es gerade kaum eine bessere Methode gebe. Fans sind aber skeptisch, sie denken, dass das nicht so bleiben wird – und Strafen hageln könnte.

Wie kommen die Leute an so viel Geld? Seit Phase 2 vom Pre-Patch zu Dragonflight gibt es eine Änderung an der Chromie-Zeit. Mit der Mechanik könnt ihr alte Erweiterungen besuchen und in diesen Leveln.

Durch die Änderung geht die Skalierung bis zu Stufe 60. Mit einem Trick lassen sich die Gegner dabei auf Stufe 60 halten und in bestimmten Bereichen spawnen Gegner so schnell, dass sich hier mit Leichtigkeit farmen lässt – mehr als in jedem Gebiet in Shadowlands.

Der YouTuber Studen Albatroz, der vor allem Gold-Guides veröffentlicht, will durch Verbindung dieser Änderung und dem Zusammenspiel innerhalb von Gruppen über 20.000 Gold pro Stunde farmen können.

Die Menge ist dabei „rohes Gold“, wie Spieler es nennen, also reines Gold durch Looten und Verkaufen beim Händler. Besondere Items, die viel im Auktionshaus einbringen, seien da noch gar nicht mit einberechnet.

Ist das erlaubt? Gold zu bekommen ist seit dem Pre-Patch schwieriger, weil eine der beliebtesten Methoden massiv generft wurde. Eine Strafe gab es für die Nutzung nicht. Allerdings ist die neue Methode auch mit bestimmten Voraussetzungen verbunden, weswegen es eher nach Exploit klingt.

Auf reddit und YouTube kommentieren deswegen einige Spieler, dass sie lieber nicht riskieren wollen, für so einen Trick gebannt zu werden:

Danke für’s Teilen. 20.000 rohes Gold ist ein Traum für viele im Moment, aber ich würde meine Einnahmen aus dem Release von Dragonflight dafür nicht riskieren.

Studen Albatroz selbst sagt, er befürchte keinerlei Strafen. Die Chromie-Zeit sei so, wie sie aktuell ist, gewollt und die Skalierung sei es ebenfalls. Sonst sei es auch absolut unmöglich für Charaktere, aufzuholen. Das gelte seiner Meinung nach auch für das Gold aus verkauften Items.

Eine Woche vor Release stellt Blizzard mit einem Gameplay-Trailer die Features von Dragonflight vor:

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WoW zeigt die wichtigsten Features von Dragonflight im Gameplay-Trailer, Fans loben: „Endlich wieder Hype“

Waffen für Stufe 61 – Sind noch gar nicht nutzbar

Einigen Spielern ist schon aufgefallen, dass sie bestimmte Items bekommen, die Stufe 61 oder sogar 70 benötigen. Die sind aber noch gar nicht nutzbar, denn die aktuelle Höchststufe liegt noch bei 60. Erst mit dem Release Dragonflight am 29. November wird die Grenze auf 70 angehoben.

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Mindestens epische Waffen, die in der Chromie-Zeit auf Stufe 60 gefunden werden, benötigen jedoch schon Stufe 61. Spieler fragen sich, ob sie diese nun schon bunkern können, um dann mit Dragonflight direkt starke Materialien vom Entzaubern zu bekommen.

Ob das funktioniert, konnte bisher noch niemand bestätigen. Vermutlich wird das aber nicht funktionieren, verlasst euch also nicht unbedingt darauf, dass ihr vermeintliche Schätze im Inventar habt. Es besteht aber zumindest eine kleine Möglichkeit, weswegen entsprechende Waffen im Moment durchaus begehrt sind.

Ein kleines Goldpolster ist für den Release von Dragonflight auf jeden Fall von Vorteil. Wenn ihr aber keine vermeintlichen Exploits nutzen wollt, haben wir hier Tipps für euch zur Vorbereitung:

WoW Dragonflight erscheint nächste Woche – 3 Dinge, die ihr vorher noch erledigen solltet, so lange es geht

Steam: Herbst Sale 2022 ist gestartet – Alles zu Dauer und Inhalten

Am 22. November 2022, um 19 Uhr, startete die Steam-Herbstaktion, bei der ihr euch zahlreiche Rabatte sichern könnt. Parallel dazu beginnen die Nominierungen für die Steam Awards.

Steam kündigt auf der Webseite im Rahmen der Herbst-Aktion haufenweise Rabatte auf der Spieleplattform an und liefern in einem Trailer bereits einen ersten Einblick in die Auswahl der reduzierten Titel.

Wir zeigen euch hier in der Übersicht die Zeiten und Spiele des Steam Herbst Sales 2022.

Alle wichtigen Infos zum Sale auf Steam

Wann startet der Herbst Sale 2022 auf Steam? Der Aktionszeitraum geht vom 22. November 19:00 Uhr genau eine Woche lang, also bis zum 29. November 2022, ebenfalls 19:00 Uhr.

Welche Spiele wird es im Sonderangebot geben? Im Trailer von Steam zur Herbst-Aktion werden bereits einige Spieltitel gezeigt, die ihr im Sale erwarten könnt:

  • Hitman 3
  • Cyberpunk 2077
  • V Rising
  • Stray
  • Satisfactory
  • Hades
  • Disney Dreamlight Valley
  • Slime Rancher 2

Unter den Spieltiteln befindet sich auch das Katzenspiel Stray, bei dem sich bereits Leute beschweren, dass es 6 Game Awards verdienen könnte – Die Entwickler posten ein GIF als Antwort.

Nominierungen für die Steam Awards

Parallel zu der Herbst-Aktion auf Steam beginnen außerdem ebenfalls am 22. November 2022 die Nominierungen für die Steam Awards, bei der die Spieler ihre Favoriten in elf unterschiedlichen Kategorien festlegen können:

  • Spiel des Jahres
  • VR-Spiel des Jahres
  • NEU: Bestes Spiel für unterwegs
  • Werk der Liebe
  • Besser mit Freunden
  • Innovativstes Gameplay
  • Herausragendes Spiel mit tiefgründiger Story
  • Bestes Spiel, in dem Sie schlecht sind (nicht persönlich gemeint)
  • Herausragender visueller Stil
  • Bester Soundtrack
  • Zurücklehnen und entspannen

Wie nominiert man ein Spiel für die Steam Awards? Möchtet ihr einen Titel nominieren, habt ihr die Möglichkeit, das über folgende Seiten zu machen:

  • Über die Shopseite des Spiels
  • Über die Ankündigungen der Entwickler
  • Über die Steam-Awards Seite (Steam-Startseite)

Hier findet ihr noch einen Star Wars-Shooter, den es bald für kurze Zeit kostenlos im Epic Store gibt.

Quelle(n):
  1. steamcommunity.com

Gamer versucht, Waffe in einem Laptop zu schmuggeln – Jetzt muss er bis zu 10.700 Euro Strafe zahlen

Eine Person versuchte eine Waffe durch den Flughafen zu schmuggeln. Dafür suchte er sich ein besonderes, verrücktes „Versteck“: Sein Gaming-Notebook.

Am Flughafen passieren regelmäßig seltsame Dinge und hin und wieder sind auch Gamer beteiligt und sorgen für einigen Wirbel am Terminal:

Nun hat man am Flughafen einen Mann festgesetzt, der eine Waffe transportieren wollte. Dazu hatte er ein besonders raffiniertes Versteck ausgewählt.

Ein Messer ist raffiniert im Inneren eines Gaming-Notebooks versteckt

Was ist genau passiert? Ein Mann wollte mit dem Flugzeug verreisen. Bei der Kontrolle am Flughafen entdeckten aber Sicherheitskräfte mithilfe eines Röntgengeräts ein Messer im Handgepäck. Bei der Durchsuchung der Tasche wurde jedoch kein Messer gefunden.

Bei einer zweiten Durchsuchung kontrollierte die Sicherheit jeden einzelnen Gegenstand und wurde fündig. Das Messer tauchte im Gaming-Notebook des Reisenden auf (via tsa.gov):

Nachdem man sich Werkzeuge besorgt hatte, mit denen man den Laptop zerlegen konnte, stellte man fest, dass ein zweischneidiges Messer kunstvoll im Innern des Computers versteckt war.

Auf den Bildern der Transportation Security Administration (TSA) scheint das Messer an der Unterseite des Gehäuses befestigt zu sein. Die TSA erklärt in ihrem Statement, der Besitzer habe zunächst behauptet, er wisse nichts von einem Messer in seinem Laptop, bestätigte aber, dass es sich um seine Klinge handelte, nachdem der Laptop geöffnet worden war.

Weitere Informationen über den Reisenden und warum er das Messer in seinem Gaming-Notebook versteckt hatte, ist nicht bekannt.

Was ist das für ein Notebook? Die Kollegen von Tom’s Hardware halten das Modell für ein Gaming-Notebook von Gigabyte. Das soll man etwa am verbauten Akku erkennen, den vor allem dieser Hersteller verbauen soll.

Wie hoch fällt die Strafe aus? Normalerweise gibt es eine Geldstrafe zwischen 390 und 2.250 US-Dollar, wenn man scharfe Gegenstände mit zum Flughafen bringt. Doch bei der Aktion des Mannes sieht es noch etwas anders aus.

Das Messer fällt vermutlich unter die Kategorie „außergewöhnliches, kunstvolles Verstecken.“ Hier liegt eine mögliche Geldstrafe dann zwischen 5.320 und 10.700 Euro.

Es gibt aber auch weniger dramatische Ereignisse am Flughafen. So musste die erste Festplatte der Welt mit dem Flugzeug transportiert werden. Die gesamte Geschichte könnt ihr auf MeinMMO nachlesen.

Quelle(n):
  1. tsa.gov

WoW Dragonflight: Wie Raid-Profis ihren nächsten Weltrekord planen

Auch in World of Warcraft: Dragonflight wollen die Raid-Legenden von Echo Esports als weltweit erste Gilde den mächtigsten Boss besiegen. Wie viel Schweiß, Tränen und Excel-Tabellen stecken hinter der Mammutaufgabe?

Wenn World of Warcraft: Dragonflight am 29. November erscheint, beginnt auch ein neues Wettrennen – wobei, stimmt gar nicht, es hat schon längst begonnen! Wir sprechen vom Race to World Frist (RFW), der Jagd nach dem ersten Kill des schwersten Raid-Bosses – natürlich auf dem maximalen Schwierigkeitsgrad »mythisch«, auf dem jeder kleine Fehler das Ende bedeuten kann. Deshalb rüsten sich Profi-Gilden schon jetzt für den Sturm auf den ersten Raid-Dungeon von Dragonflight, das Gewölbe der Inkarnationen, das am 14. Dezember seine Tore öffnet.

Aber wie bereitet man sich auf diese Mammutaufgaben vor? Wie viel Schweiß, Tränen und Excel-Tabellen müssen fließen, bis die richtigen Taktiken ausgetüftelt sind und alle Raid-Mitglieder ihre Klassen im Schlaf beherrschen? Und wie zahlt eine Gilde eigentlich ihre Millionenschulden zurück, nachdem sie innerhalb kürzester Zeit die bestmögliche Ausrüstung zusammengekauft hat?

Hier könnt ihr Dragonflight bestellen

Darüber sprechen Micha und Julius im Live-Podcast mit den Raid-Legenden von Echo Esports, die bei World of Warcraft: Shadowlands als weltweit erste Gilde Sylvanas sowie den Kerkermeister besiegten – Letzteren in einem 18-tägigen Schlachtzug-Marathon mit unzähligen Rückschlägen, an dessen Ende der Obermotz schließlich unter Jubel zu Boden sank.

Von Echo zu Gast sind:

  • Scripe, der als Co-CEO von Echo und Raidleiter mit Nerven aus Mithril schon acht World-First-Titel angehäuft hat.
  • Meeres, der Vorzeige-Tank und fünffache Gewinner des Mythic Dungeon International, der bei Echo am Austüfteln der komplexen Boss-Taktiken mitwirkt.

Gemeinsam sprechen wir über die Organisation der Raids, die wichtigsten Tipps für Bosskämpfe – und all die Dinge, die im Hintergrund ablaufen, wenn Echo an frischen Taktiken arbeitet. Denn die Bosse und ihre mörderischen Fähigkeiten sind ja nur das eine.

Hier findet ihr noch mehr Artikel zu WoW Dragonflight

Gleichzeitig müssen sich die Raid-Profis in die Köpfe von Blizzard hineindenken, um vorauszuplanen, welche Klassen und Fähigkeiten bis zum Raid eventuell noch gebufft oder generft werden – und ob beim »Theorycrafting« vielleicht sogar komplett neue Spielweisen für Krieger, Paladine & Co. entstehen.

Kurzum: Profi-Raids sind ein enorm komplexes und aufwändiges Unterfangen – aber auch ein enorm aufregendes, wenn die Race to World First in WoW: Dragonflight wieder losgeht.

Deutsche Streamerin veranstaltet Alternative zur Fußball-WM in Katar auf Twitch, sammelt nebenbei 13.000 € Spenden

Die Fußball-WM 2022 in Katar wird überschattet von Diskussionen um die Menschenrechte im Wüstenstaat. Viele Menschen wollen die Sportveranstaltung boykottieren. Eine deutsche Twitch -Streamerin veranstaltete am 20. November kurzerhand selbst ein Fußball-Turnier, um eine Alternative zur WM anzubieten.

Was für ein Event war das? Die deutsche Twitch-Streamerin freiraumreh beschäftigt sich vor allem mit aktuellen politischen Themen und bietet Diskussions- und Talkformate mit ihren Gästen an.

Am 30. September kündigte freiraumreh an, eine Alternative zur Fußball-Weltmeisterschaft in Katar veranstalten zu wollen. Fußball-Begeisterte sollten so die Möglichkeit haben, am Eröffnungstag der WM den Sport genießen zu können, ohne die kontroverse Veranstaltung zu unterstützen.

Nach wochenlanger Vorbereitung war es am 20. November endlich so weit: Pünktlich zum WM-Start in Katar traten 28 Persönlichkeiten aus Twitch und YouTube in 4 Teams gegeneinander an.

Tausende sehen Alternative zur WM

Wer war alles dabei? freiraumreh konnte für ihr Event Influencer und Streamer aus ganz unterschiedlichen Bereichen gewinnen. Am Start waren unter anderem der YouTuber Oliver “AlphaKevin” Guthe, der ehemalige Hausmeister der Eintracht Spandau, Daniel “Broeki” Broekmann und die Autorin Jennifer “Liza Grimm” Jäger.

https://twitter.com/freiraumreh/status/1593176374105501704?s=20&t=OjThwj_Xgo70C-7NRJ3o9g

So lief das Event: Der Stream begann am Sonntag schon um 13:40, Anpfiff war allerdings erst um 15:00. In den nächsten Stunden traten die 4 Influencer-Teams gegeneinander an, bis am Ende das Team Crocos als Sieger hervorging. Um 19:30 endete das Event.

In diesen knappen 6 Stunden waren durchschnittlich 13.610 Zuschauer mit dabei, der Höchstwert lag zwischenzeitlich sogar bei 17.648 gleichzeitigen Zuschauern. Das Event war also ein voller Erfolg für freiraumreh, die sonst eher bei einem Schnitt von 1.380 Zuschauern liegt (via sullygnome).

Die Begeisterung der Zuschauer zeigt sich auch in den Reaktionen auf Twitter: Zuschauer bedankten sich dafür, ohne schlechtes Gewissen Fußball schauen zu können.

Ganz nebenbei sammelte freiraumreh auch noch 13.873 € in Spenden. Die Streamerin betonte, es sei ihr in erster Linie um ein spaßiges Event gegangen, sie habe nur zwischendurch kurz auf die Spenden hingewiesen. Das Geld soll Organisationen wie der International Justice Mission zugutekommen, die sich für Menschenrechte einsetzen (via betterplace).

https://twitter.com/freiraumreh/status/1594657616185131010?s=20&t=OjThwj_Xgo70C-7NRJ3o9g

Veranstalterin wehrt sich gegen Kritik

Gab es auch Kritik? Am 21. November, dem Tag nach dem Event, äußerte sich freiraumreh via Twitter zu verschiedenen Kritikpunkten. So hätten einige Leute das Turnier wohl gerne verfolgt, hatten aber am Sonntag nicht die Gelegenheit dazu und mussten dann feststellen, dass die VoDs nur für Abonnenten von freiraumreh zugänglich sind.

Die Streamerin gab jedoch Entwarnung: Es handle sich hier keineswegs um eine Art “Paywall”, ein Video des Events soll im Laufe des Tages auf YouTube hochgeladen werden und dort für alle zugänglich sein.

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freiraumreh forderte dazu auf, nicht immer gleich das Schlechteste zu vermuten, machte aber auch ihrem Ärger Luft: Das Event habe 7 Stunden gedauert, es sei sehr viel Arbeit reingeflossen und niemand habe daran verdient. Dass es Beschwerden gebe, weil man es nicht gratis schauen könnte, finde sie “widerlich”.

https://twitter.com/freiraumreh/status/1594585841489580032?s=20&t=FcFs6k5zv_oVUTtJJ56XbA

Auch Vorwürfe, sie habe das Event nur für Reichweite veranstaltet, wieß die Streamerin entschieden zurück, es sei um Menschenrechte gegangen (via Twitter).

Insgesamt kam das Fußball-Turnier jedoch gut an. Dennoch wird es wohl bei einer Einzel-Veranstaltung bleiben. Eine Alternative für jeden einzelnen Spieltag anzubieten, mache die Fitness der Influencer nicht mit, so freiraumreh (via twitter).

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar beschäftigt nicht nur freiraumreh. Einige Influencer hatten angekündigt, das Event boykottieren zu wollen. Bei dem deutschen Streamer OrangeMorange war das im Oktober aber offenbar noch nicht so richtig angekommen: Er verkündete stolz, zur WM nach Katar reisen zu wollen.

Twitch: Deutscher Casino-Streamer will auf Sportwetten umsteigen, lässt sich mit den Falschen ein