Pokémon GO: Neues Event „wagemutiger Held“ bringt endlich Mega-Pinsir und seltene Shiny-Chance

Pokémon GO hat das dritte Helden-Event vorgestellt. Dieses Mal sollt ihr Candela helfen und erhaltet dafür ein seltenes Ponita. Der Release von Mega-Pinsir findet auch im Zuge des Events statt.

Was ist das für ein Event? In den letzten Wochen veranstaltete Niantic das Event „Ein weiser Held“ mit einem besonderen Lapras, danach „Ein intuitiver Held“ mit einem besonderen Elekid. Als Nächstes steht nun das Event „Ein wagemutiger Held“ mit einem besonderen Ponita an.

Wir zeigen euch in der Übersicht die Bonbon-Boni, die neuen Pokémon und warum sich das Event lohnen kann.

Event-Übersicht „Ein wagemutiger Held“

Wann läuft das Event? Ab Donnerstag, dem 11. Mai um 10:00 Uhr bis Mittwoch, dem 17. Mai um 20:00 Uhr Ortszeit.

Neues Pokémon: Zum ersten Mal wird Mega-Pinsir in Pokémon GO verfügbar sein. Ihr trefft es in den Mega-Raids. Zeitgleich wird auch die schillernde Version dieser Mega-Entwicklung aktiviert. Auf den Release dieses Pokémons warten einige Trainer schon lange.

Mega-Pinsir

Welche Boni gibt es? Die Boni des Events werden sich auf eure Bonbons auswirken. Niantic gibt folgende Änderungen an:

  • Doppelte Menge an Bonbons für das Fangen von Pokémon
  • Doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit für Trainer ab Level 31, XL-Bonbons beim Fangen von Pokémon zu bekommen

Seltene Shiny-Chance: Wie auch bei den letzten beiden Events dieser Art erwartet euch auch diesmal eine Spezialforschung. Belohnt werdet ihr mit einem Ponita, das ein Accessoire (ein Halstuch) im Stil von Candela trägt. Ihr habt dabei die Chance, das Pokémon als Shiny zu fangen. In dieser Jahreszeit ist das eure einzige Chance und demnach ist das Pokémon erstmal selten.

Pokémon-GO-Wagemutiger-Held-Ponita-Tuch

Raids: Während des Events werdet ihr bestimmte Bosse auf den verschiedenen Schwierigkeitsstufen von Raids in Pokémon GO finden. Das sind:

  • Stufe 1: Hisui-Fukano, Galar-Ponita* und Hoothoot*
  • Stufe 3: Galar-Flunschlick*, Shardrago*, Hisui-Washakwil* und Hisui-Arktilas*
  • Stufe 5: Kapu-Kime*
  • Mega: Mega-Pinsir*
  • (Pokémon, die mit einem Stern * markiert sind, könnt ihr mit Glück als Shiny antreffen)

Forschungen: Auf euch wartet eine Befristete Forschung, die euch mit einer Sofort-TM und einer Lade-TM belohnt. Einige Feldforschungen, die ihr während des Events erhaltet, belohnen euch mit Sternenstaub, Belebern, Hypertränken und Ponita-Begegnungen.

Wie gefällt euch der Ausblick auf das neue Event? Seid ihr mit den Bonbon-Boni zufrieden oder hättet ihr euch stattdessen lieber etwas anderes gewünscht? Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern aus.

Eine Übersicht über alle Events im Mai 2023 bei Pokémon GO findet ihr auch bei uns.

Gewinne eines von insgesamt 100 gamescom Tickets!

Wir verlosen eines von insgesamt 100 Tagestickets für die gamescom für Donnerstag und Freitag. So könnt ihr teilnehmen.

Die gamescom findet auch dieses Jahr wieder als physische Messe in Köln statt. Vom 23. bis zum 27. August 2023 öffnet die gamescom wieder ihre Pforten und lädt alle Gaming-Enthusiasten zu sich ein. Und ihr könnt ebenfalls dabei sein!

Denn wir verlosen insgesamt 100 Tagestickets für Donnerstag, den 24. und Freitag, den 25. August. Dazu müsst ihr euch nur in unserem Gewinnspiel eintragen und schon habt ihr die Chance, eines der Tickets abzustauben. Weil wir wissen, dass nicht jede und jeder von euch unbedingt an beiden Tagen verfügbar ist, haben wir die Aktion in zwei Untergewinnspiele aufgeteilt. Es gibt 50 Donnerstag-Tickets und 50 Freitag-Tickets.

So könnt ihr frei entscheiden, ob ihr in den Lostopf für Tickets an beiden Tagen wollt, oder ob ihr nur an einem Ticketgewinn für einen bestimmten Tag interessiert seid. Solltet ihr an beiden Tagen können, tragt euch einfach in beide Gewinnspiele ein. 

Wichtig: Solltet ihr als Gewinner gezogen werden, gilt der Gewinn für den Tag, an dem ihr euch eingetragen habt. Die Wahrscheinlichkeit, trotz einer doppelten Teilnahme auch für beide Tage ein Ticket zu gewinnen, ist daher sehr gering.

Das Gewinnspiel endet am 8. Mai um 08:00 Uhr. Wir ziehen zeitnah nach Beendigung des Gewinnspiels die Gewinner. Alle Gewinner werden von uns per Mail kontaktiert.

Wichtig: Bei den Tickets handelt es sich um Eintrittskarten für Privatbesucher. Diese Tickets berechtigen nicht zum Zugang zu Fachbesucher-Bereichen.

Wer sich nicht auf Fortunas Segen verlassen will und vorsichtshalber ein Ticket kaufen will oder erst am Wochenende die gamescom besucht, kann sich schon jetzt ein Ticket über den offiziellen Ticketshop sichern.

Dort findet ihr alle Ticketarten, sowie die Preise und mögliche Ermäßigungen und Gruppenrabatte. Auch Informationen zu Altersbegrenzungen, Anfahrt und dem Ticketsupport könnt ihr dort abrufen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme, wünschen viel Glück und vielleicht sehen wir uns auf der gamescom 2023!

Steam: Spieler von Counter-Strike 2 fliegen aus der Beta – Steht der Release bald bevor?

Die Beta von Counter-Strike 2 bot nur wenigen Spielern Zugang. Jetzt berichten einige der Glücklichen, dass sie von den Servern fliegen.

Valvle löste mit der großen Ankündigung von Counter-Strike 2 einen Hype unter den Spielern des beliebten Taktikshooters aus. Dann startete das Entwicklerstudio eine Testphase und viele Spieler hofften, sie würden Zugang zu der Beta erlangen, um die überarbeitete Version des Shooters testen zu können.

Manch einer bettelte sogar auf Twitter darum, eine Einladung zu der Beta zu erhalten.

Jetzt melden auf einmal einige Spieler, dass sie nicht mehr spielen können.

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Counter-Strike 2 läutet eine neue Ära ein – Die wichtigsten Änderungen im Video

CS2 bittet Spieler, die Beta-Version zu deaktivieren

Wovon berichten die Spieler? Auf Reddit erschien am 03. Mai ein Post, in dem ein Nutzer fragt, ob sein Zugang zu CS2 widerrufen sei. Dazu teilte er einen Screenshot, auf dem in einer Ingame-Meldung steht: „Das Matchmaking kann nicht gestartet werden, da auf Ihrem Client die Counter-Strike-Beta-Version läuft, bitte deaktivieren Sie die Counter-Strike-Beta-Version und starten Sie neu.“

Der Post erhielt im Counter-Strike-Subreddit einige Aufmerksamkeit, sammelte innerhalb eines Tages über 1.200 Upvotes und 147 Kommentare.

Den Reddit-Post des Nutzers binden wir euch hier ein:

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Reddit-Nutzer jalalinator über Matchmaking-Fehler in CS2

In den Kommentaren des Posts berichteten andere Nutzer von ähnlichen Erfahrungen. Einer schrieb: „Ich hatte gestern die gleiche Fehlermeldung (via Reddit).“ Ein weiterer User fügte hinzu, ihm und einem Freund erginge es genauso.

Außerdem mutmaßten einige Spieler, dass die Testphase von Counter-Strike 2 wohl zu Ende und die Server geschlossen seien.

Steht jetzt der Release von CS2 bevor? Ein baldiger Release von CS2 ist nach aktuellem Stand eher unwahrscheinlich. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass eine mögliche Veröffentlichung des CS:GO-Nachfolgers in den Startlöchern steht.

Auch Valve hat sich noch nicht dazu geäußert und neue, präzise Informationen geteilt. In der ursprünglichen Ankündigung, dass Counter-Strike 2 erscheinen wird, sprach Valve von einem Release im Sommer 2023.

Es ist also durchaus möglich, dass es noch einige Wochen oder sogar Monate dauern kann. Zunächst werden die Entwickler wahrscheinlich die Erkenntnisse der Testphase analysieren und einige Fehler oder Probleme angehen.

Counter-Strike 2: Release, Beta und Änderungen zum Nachfolger von CS:GO

Apex Legends verändert das Waffensystem grundlegend – Bringt Level und Belohnungen

Der beliebte “Battle Royal”-Shooter Apex Legends soll mit Season 17 eine grundlegende Veränderung des Waffensystems erhalten. Es wird Waffen-XP, -Level und Belohnungen geben. Ziel ist es, die Langzeitmotivation des Spiels zu erhöhen.

Was wird an dem Waffensystem geändert? Die Entwickler von Apex Legends gaben bekannt, dass der Shooter ein sogenanntes “Weapon Mastery”-System (deutsch: Waffenbeherrschung) erhält.

Dabei handelt es sich um ein System, bei dem die einzelnen Waffen ein eigenes Level besitzen, in dem sie aufsteigen können.

Weapon Mastery wird neben dem Account-Level das erste langfristige Fortschrittssystem sein, das es in Apex Legends gibt.

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Apex Legends – Stories from the Outlands – “Encore”

Welche Auswirkungen hat das Waffen-Level? Mit dem neuen Waffen-Level werdet ihr die Möglichkeit haben, eine Reihe von Belohnungen zu erhalten.

Ihr startet auf Level 1 und schaltet dann alle 20 Level eine Aufgabe frei, die eure Fähigkeiten mit der gespielten Waffe auf die Probe stellt.

Besteht ihr den Test, erhaltet ihr eine Belohnung. Eine solche Aufgabe könnte beispielsweise lauten, mit der Flatline einen Gegner aus mindestens 25 Metern Entfernung zu downen, während ihr durch das Visier der Waffe schaut.

Einen Nachteil wird es für euch mit dem Waffen-Level nicht geben. Das heißt, es wird beispielsweise nicht notwendig sein, ein bestimmtes Level zu erreichen, um eine Waffe oder einen Aufsatz nutzen zu können.

Insgesamt könnt ihr mit jeder Waffe fünf Prüfungen abschließen und die entsprechende Belohnung ergattern. Das Maximallevel einer Waffe beträgt 100. Erreicht ihr dieses, habt ihr die Waffe gemeistert und erhaltet einige letzte Belohnungen.

Zu den finalen Belohnungen der Waffenmeisterung zählen laut Respawn waffenspezifische Abzeichen, lebenslange Leistungstracker, legendäre Waffenmeisterschafts-Bannerrahmen sowie ein garantierter legendärer Skin.

Wie kann eine Waffe im Level steigen? Eine Waffe steigt im Level auf, wenn ihr Waffen-XP sammelt. Waffen-XP bekommt ihr, wenn ihr eine Waffe aktiv in den Händen haltet, mit ihr Schaden anrichtet oder Kills erzielt.

Das jeweilige Level eurer Waffe bleibt zudem dauerhaft bestehen und wird nicht mit dem Release einer neuen Season zurückgesetzt – es ist an euren Account gebunden.

Neben dem Waffen-Level soll Apex Legends mit Season 17 auch eine Pistole erhalten, die schon in Titanfall gefürchtet war.

Apex Legends soll eine neue Waffe bekommen, die einen anderen beliebten Shooter völlig dominierte

Spielt WoW Dragonflight für kurze Zeit kostenlos – So kommt ihr gratis auf die Dracheninseln

World of Warcraft möchte euch die Chance geben, die große neue Erweiterung Dragonflight kostenlos auszuprobieren. Zockt Dragonflight gratis und erhaltet lukrative Angebote.

Was ist Dragonflight? Dragonflight ist die neueste Erweiterung für World of Warcraft. Dieses Mal erkundet ihr die neu aufgetauchten Dracheninseln und deren Geheimnisse. Außerdem gibt es mit den Dracthyr und ihrer einzigartigen Rufer-Klasse ein neues spielbares Volk.

Mit dem neuen Update 10.1 “Glut von Neltharion” gibt es einen neuen Raid, eine neue Zone unter der Erde und zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen am Spiel selbst. World of Warcraft wird dadurch zugänglicher und einsteigerfreundlicher. Mehr Informationen zu den Neuerungen von Patch 10.1 gibt’s hier.

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Wie läuft das mit dem Free Trial von Dragonflight?

Wie lange kann ich Dragonflight gratis spielen? Vom 4. Mai bis zum 4. Juni 2023 könnt ihr – sofern ihr ein aktives Abo unterhaltet – die Erweiterung Dragonflight einen Monat lang völlig kostenlos zocken. Ihr könnt euch außerdem einen Dracthyr-Helden erstellen und in deren Startgebiet spielen.

Später könnt ihr obendrein die erste große Zone mit Level 60 erkunden. Weitere Level-Ups sind nicht möglich, eure überzähligen XP werden aber weiter gebunkert und euch dann zur Verfügung gestellt, wenn ihr Dragonflight doch noch kaufen solltet. 

Hier könnt ihr euch WoW Dragonflight holen

Was sind die Voraussetzungen? Um Dragonflight kostenlos zu testen, müsst ihr lediglich ein aktives WoW-Abo vorweisen. Welche Version ihr einst gekauft habt, spielt keine Rolle.

Was ist noch dabei? Wenn ihr bereits an dem kostenlosen Test von Dragonflight im März teilgenommen habt, könnt ihr dort weiterspielen, wo ihr damals aufgehört habt.

40 Prozent Rabatt auf Dragonflight

Was ist, wenn ich Dragonflight doch kaufen will? Dann gibt es wunderbare Neuigkeiten, denn Blizzard bietet euch bis zum 15.5. 2023 40 Prozent Rabatt auf den Kauf des Addons. Die Kosten betragen dann:

  • 29,99 € für die Grundversion (statt 49,99 €)
  • 41,99 € für die Heroic Edition (statt 69,99 €)
  • 53,99 € für die Epic Edition (statt 89,99 €)

Dieses Angebot gilt nur vom 1. bis zum 15. Mai. Schlagt also schnell zu, wenn ihr dauerhaft Abenteuer auf den Dracheninseln erleben wollt. Hier könnt ihr euch das Addon Dragonflight bei Blizzard kaufen.

In einem Staat sollen Krypto-Miner bald hohe Steuern zahlen – Für „die Schäden, die sie der Gesellschaft zugefügt“ haben

Der US-Präsident will Krypto-Miner und Firmen stärker besteuern, weil diese sonst keinen Vorteil für die Gesellschaft erwirtschaften würden. In den ersten Vorschlägen geht es um rund 30 % Steuern.

Die Regierung um US-Präsident Joe Biden hat eine neue Steuer vorgeschlagen, mit der Miner von Kryptowährungen stärker besteuert werden sollen. Dabei geht es um eine sogenannte DAME-Steuer. Konkret heißt es: “Die DAME-Steuer ermutigt die Unternehmen, die Schäden, die sie der Gesellschaft zufügen, besser zu berücksichtigen.” Der erste Entwurf vom Weißen Haus heißt „Die DAME-Steuer: Kryptominer zahlen für Kosten, die sie anderen auferlegen.“

Bei Kryptowährungen ist „gesellschaftlicher Nutzen noch nicht abzusehen“

Um was geht es genau? Die Abkürzung DAME steht für Digital Asset Mining Energy, was auf Deutsch soviel heißt wie „Energie für den Abbau von digitalen Vermögenswerten.“

Diese DAME-Steuer soll Unternehmen dazu zwingen, eine Steuer in Höhe von 30 % der Kosten für den Strom zu zahlen, den sie für das Mining von Kryptowährungen verwenden:

Das Hauptziel der DAME-Steuer, die über einen Zeitraum von 10 Jahren schätzungsweise 3,5 Milliarden Dollar einbringen soll, besteht darin, dass die Kryptowirtschaft ihren gerechten Anteil an den Kosten, die den lokalen Gemeinden und der Umwelt auferlegt werden, übernimmt.

Das würde die Gewinne solcher Firmen am Ende massiv schmälern und im schlimmsten Fall sogar ganz vernichten.

Einige Firmen dürfte das vermutlich kaum betreffen, denn einige Kryptominer haben sich bereits von offiziellen Stromanbietern autark gemacht: Sie haben ihr eigenes Kraftwerk gebaut und verkaufen überschüssigen Strom

Was steckt hinter der Idee? Laut verschiedenen Quellen will man damit extreme Preisschwankungen vermeiden. Denn wenn Krypto-Firmen viel Strom benötigen, muss die lokale Behörde diesen auch liefern. In anderen Gegenden würden die Preise für den Strom dann jedoch steigen.

Schon jetzt ist laut US-Regierung Kryptomining der viertgrößte Verbraucher in den USA:

  • Auf Platz 1 sind Kühlschränke und Tiefkühlgeräte.
  • Platz 2 ist Beleuchtung
  • Und auf Platz 3 liegt Fernsehen

Außerdem erklärt das Weiße Haus, dass man den gesellschaftlichen Nutzen dieser Währungen anzweifelt:

Abgesehen von diesen bekannten Kosten und Risiken bringt das Kryptomining nicht die lokalen und nationalen wirtschaftlichen Vorteile, die typischerweise mit Unternehmen verbunden sind, die ähnliche Mengen an Strom verbrauchen. Stattdessen wird die Energie genutzt, um digitale Werte zu erzeugen, deren breiterer gesellschaftlicher Nutzen noch nicht abzusehen ist.

Auch aufgrund der steigenden Strompreise in den USA machen sich viele Mining-Firmen unabhängig vom heimischen Versorger und setzen auf eine eigene Energieversorgung. Eine Firma hat es jetzt aber zu weit getrieben und nutzte ein altes Bohrloch für ihre Zwecke. Damit machte man die Anwohner alles andere als glücklich:

Firma versteckt Krypto-Mine in altem Bohrloch und treibt damit tausende Unschuldige in den Wahnsinn

Quelle(n):
  1. pcgamer.com

Der Xbox-Chef erklärt, warum das neue 70-€-Spiel von Bethesda so ein großer Flop geworden ist

Redfall (Xbox, PC) hätte ein Hit für Xbox, Bethesda und Entwickler Arkane werden sollen. Stattdessen ist das neue Koop-Spiel mit Vampiren miserabel gestartet und stürzt auf Xbox und Steam total ab. Phil Spencer meldet sich nun zu Wort und erklärt, was da passiert ist – und wie es weitergeht.

Was ist das für ein Spiel? In Redfall spielt ihr einen von vier Helden und müsst alleine oder im Team aus bis zu 4 Spielern die Stadt Redfall von Vampiren befreien. Nach einem Vorfall ist dort alles verseucht, die Sonne ist dunkel und viele überlebende Menschen sind jetzt Kultisten.

Im Kern ist Redfall ein Loot-Shooter, in dem ihr immer bessere Ausrüstung findet. Eure Charaktere verfügen aber auch über besondere Fähigkeiten, mit denen sie Vampire bekämpfen und die Gegend erkunden können.

In verschiedenen Missionen und besonderen Aktivitäten sammelt ihr mehr Loot, werdet stärker und entdeckt mehr von der Welt und der Story. Außerdem stehen euch mächtige Vampir-Bosse im Weg, die ihr in epischen Kämpfen plattmachen sollt.

Wie kommt Redfall an? Nicht gut. Die ersten Reviews zu Redfall sind miserabel, wobei die offiziellen Berichte hier noch das beste Bild zeichnen:

  • der Metascore für PC liegt bei 57, der für Xbox bei 62
  • die User-Scores hängen zwischen 1,9 und 2,6
  • auf Steam ist das Spiel mit 30 % „größtenteils negativ“

Größte Kritik sind dabei technische Probleme. Niedrige FPS, Grafik-Fehler und Stottern gehören zu den häufigsten Beschwerden. Allerdings bemängeln auch einige Spieler, dass schlicht die Welt zu leer und langweilig sei. Es gebe wenig zu tun, Gegner seien keine Herausforderung und das Gefühl einer gefährlichen „Vampir-Stadt“ fehle völlig.

Besonders weh tut dabei der heftige Preis von stolzen 70 € für die Standard-Version. Das ist vielen einfach zu teuer für ein Spiel, das scheinbar nicht einmal fertig ist, sondern Fehler aufweist.

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Redfall – Offizieller Launch-Trailer

Eine Verschiebung hätte nicht geholfen

Das sagt der Chef: Im Kinda Funny Xcast haben die Moderatoren den Xbox-Chef Phil Spencer zur Rederunde eingeladen (via YouTube). Dort spricht Spencer lange über das, was bei Redfall schief gelaufen ist und was vielleicht hätte besser gehen können.

Er beginnt damit, dass er selbst natürlich nicht zufrieden sei. Er hasse es, die Xbox-Community zu enttäuschen, dann sei er mit sich selbst unzufrieden: „Nichts ist schwerer für mich, als die Xbox-Community zu enttäuschen und zu sehen, wie sie das Vertrauen verliert.“ Man habe 60 FPS versprochen und nicht liefern können. So etwas gehe gar nicht.

An den technischen Problemen arbeite man und man wolle sie bald beheben. Dass so etwas das Bestreben sei, habe man schon mit Sea of Thieves und Grounded bewiesen. Aber was auch eine Verschiebung nicht behoben hätte, sei die Idee des Spiels gewesen, die ebenfalls nicht unbedingt gut ankommt:

Was ich nicht tun werde, ist gegen das kreative Bestreben unserer Teams zu wirken. […] Ich bin ein großer Unterstützer von Arkane Austin, ihre Erfolgsbilanz ist super, ich liebe viele ihrer Spiele. [Redfall] ist eines, wo sie ihre internen Ziele nicht erreicht, haben. Es ist vielleicht vereinfacht, zu sagen: „Wenn ihr nur 3 Monate verschoben hättet, hätte die Kern-Idee des Spiels etwas anderes geliefert als das, was es war.“ […]

Wenn wir mehr Bugs haben, als wir haben sollten, dann sind wir offen für Verschiebungen. Aber an einem Punkt müssen wir die kreative Vision haben und das Spiel rausbringen. Dann erzählen uns Reviewer und Spieler, was sie davon halten.

Phil Spencer

Was hätte man anders machen können? Spencer sagt, er wolle den Teams die Freiheit lassen, zu tun, was sie tun möchten, auch wenn dann nicht die Spiele dabei herauskommen, die man von diesem Studio erwarten würde. Redfall ist ein solches Beispiel, da Arkane vor allem bekannt ist für Singleplayer-Story-Games wie Prey und Dishonored.

Später nimmt Spencer die Schuld dabei auf sich und Xbox im Ganzen: „Wir haben keine gute Arbeit geleistet, um mit Arkane Austin zu interagieren und ihnen zu helfen, zu verstehen, was es heißt, Teil von Xbox zu sein. Wir haben sie einfach an dem Spiel arbeiten lassen.“ Man habe aber mehr für das Team da sein sollen, räumt Spencer ein.

Das alles sei aber keine Entschuldigung dafür, was früher passiert ist, sondern nur eine Erklärung. Spencer selbst wirkt ziemlich mitgenommen von den letzten Tagen und sagt selbst, dass er gerade auch keine positive Haltung einnehmen könne. Dazu sei sein Kopf zu voll.

Was MeinMMO-Redakteur Maik Schneider von Redfall hält, lest ihr hier:

Redfall angespielt: Der neue Koop-Shooter macht so viel richtig – Versagt aber bei den Grundlagen

Steam: Spieler verliert Wette um „1:10.000“-Pet in MMORPG – Löst schmerzhafte Wettschuld tatsächlich ein

Ein Spieler des MMORPGs Oldschool RuneScape (Steam) ist auf reddit eine unbedachte Wette eingegangen. Er stellte eine äußerst schmerzhafte Wettschuld in den Raum, weil er dachte, ein MMORPG-Spieler könne auf gar keinen Fall am nächsten Tag ein seltenes Pet finden. Er irrte sich.

Auf was wurde gewettet?

  • Im MMORPG Oldschool Runescape gibt es einen Spieler, der auf reddit als „verrückter Pinguin-Typ“ bekannt ist. Der Nutzer „heytomsmyname“ begann am 5. Oktober 2022 einen Grind, um ein seltenes Pet zu erhalten: das “Giant Squirrel”, ein riesiges Eichhörnchen.
  • Wer einen „Agility“-Parcours mit Pinguinen in Oldschool Runescape abschließt, hat eine Chance von 1:9779, um dieses Pet zu bekommen. Der Pinguin-Kurs hat noch die besten Chancen auf das Pet, andere Agility-Strecken haben zum Teil eine Chance von 1:35.609.
  • Also entschloss sich der Spieler am Tag 100-Mal diesen Parcours zu laufen und dabei täglich einen „Pinguin Fact“ auf reddit zu posten.
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3 MMORPGs, die auch 20 Jahre nach Release noch richtig viel gespielt werden

“Wenn du morgen das Pet findest, dann …”

Was war die Wette? Der Reddit-Nutzer TessaHolly antwortete auf einen dieser „Pinguin Facts“ mit der Wette:

Wenn du ihn morgen bekommst, wird mir meine Verlobten heißen Kaffee in mein Arschloch spritzen.

Das war am 1. Mai. Unglücklicherweise für den Reddit-Nutzer bekam der verrückte Pinguin-Typ am 2. Mai tatsächlich sein Pet.

Verlobte strahlte übers Gesicht, als sie hörte, was sie mit ihrem Verlobten machen darf

So ging die Wette aus: Am 2. Mai veröffentlichte der Spieler endlich den Post, auf den er 200 Tage gewartet hatte: Er hatte das Pet gefunden und kann jetzt seinem „eisigen Gefängnis“ entkommen.

Der Spieler sagt, am Ende hatte er 25.000 Runden in dem Parcours gelaufen, und noch einige „Pinguin Fakten“ übrig, um sie zu verteilen.

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Hat der reddit-Nutzer seine Wette eingelöst? Ja, hat er. Nachdem ihn die Leute auf reddit dazu ermutigten, seine Wettschuld unbedingt einzulösen, war es soweit. Wie in einem Clip zu sehen ist, hat er sich tatsächlich den Kaffee-Einlauf gegeben und darauf entsprechend reagiert (via reddit).

Im Interview mit der Seite gamesradar sagt er, seine Freundin sei von der Idee begeistert gewesen, ihm Kaffee in den Hintern zu spritzen. Er sagt, das Gesicht seiner Verlobten hätte sich erhellt, als sei Weihnachten, und sie habe gesagt: „Okay!!!! Kann ich es meinen Freunden nachher zeigen?“

Letztlich galt die Sorge der Verlobten weniger seiner Gesundheit, sondern der Gefahr, ein Nachbar könne das Treiben sehen. Der rauche nämlich immer auf dem Balkon.

Auf die Frage, wie sich der Kaffee angefühlt habe, sagte der Reddit-Nutzer: Ungefähr so, wie sich der obere Teil des Mundes anfühlt, nachdem man zu heiße Pizza gegessen hat.

Jeden Tag gehen Leute belanglos und ziemlich irre Wette in MMORPGs oder in Online-Foren ein. Hier hat jemand so eine Wette tatsächlich mal eingelöst.

Im MMORPG Runescape passieren seltsame Dinge:

Streamer wettet, dass ihn niemand in einem MMORPG töten kann – Belohnt Killer nach 605 Tagen mit 16 Milliarden Gold

EA: Server down? Darum könnt ihr gerade nicht FIFA, Apex Legends oder Jedi Survivor spielen

Die EA-Server haben offenbar gerade Probleme. Wer einige der beliebten Spiele des Publishers auf PC, PS5 oder Xbox spielen will, hat auf Online-Modi keinen Zugriff. Besonders bitter: auch Singleplayer-Spiele sind betroffen.

Was ist bei EA los? Offenbar sind gerade die Server von EA im Moment nicht verfügbar. Wer etwa versucht, FIFA oder Apex Legends zu spielen oder ein Spiel zu kaufen, der wird mit Fehlern oder einer Zeitüberschreitung begrüßt. Downloads scheinen zu funktionieren, sind aber äußerst langsam.

Der offizielle Support von Electronic Arts hat auf Twitter bereits bestätigt, dass eine Störung vorliegt, an der man aktuell arbeite. In der Zwischenzeit könne man nicht auf Online-Modi zugreifen oder sich in seinen Account einloggen.

Wann gehen die Server wieder online? Das lässt sich im Moment noch nicht sagen. Das Team arbeitet bereits seit einigen Stunden an einer Lösung, noch gibt es aber kein Update zur Situation. Sobald wir mehr wissen, findet ihr hier ein Update.

Update um 18:10 Uhr: Laut EA sind die Server wieder online (via Twitter), allerdings beschweren sich nach wie vor Nutzer darüber, dass sie nicht einloggen können. Bei einigen dauerte es länger als die Nachricht, andere können nach wie vor nicht spielen.

Auch betroffen: Das neue Star Wars: Jedi Survivor:

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Star Wars Jedi: Survivor – Trailer Game Awards

„Darum brauchen wir Offline-Modi“

Unter dem aktuellen Server-Down leiden aber nicht nur Multiplayer-Games, sondern auch Solo-Spiele wie Sims oder das neue Star Wars: Jedi Survivor. Beide Spiele benötigen eine Verbindung zu den EA Servern und haben keinen Offline-Modus.

Das ärgert viele Fans, die ohnehin schon genervt sind von der ständigen Online-Pflicht. RedGamingTech schreibt dazu auf Twitter: „Und darum sind Offline-Modi für Singleplayer-Kampagnen-Spiele, für die wir … naja, bezahlt haben, sehr begrüßenswert?“

Gerade Jedi Survivor erschien erst am 28. April und viele Fans wollen jetzt zocken. Dem PC-Port stehen ohnehin große technische Probleme im Weg, welche durch den Server-Down wohl nun eher weiter zu schlechter Stimmung beitragen. Und das auch noch ausgerechnet am 4. Mai, dem internationalen Star-Wars-Tag.

Entsprechend genervt sind viele Nutzer unter dem Tweet von EA. Es gibt Beschwerden darüber, dass immer noch nichts funktioniere. Einige versuchen, mit ihren Kunstwerken für etwas Ablenkung zu schaffen oder fordern kostenlose Wochenenden für etwa das neue Star-Wars-Spiel

Das Thema rund um Offline-Modi und Singleplayer-Spiele begleitet die Branche schon lang, zuletzt durch das bald erscheinende Diablo 4. Der EA-Chef hat dazu aber eine klare Position:

EA findet Leute doof, die nur Singleplayer-Spiele zocken – Sogar die Mitarbeiter schütteln den Kopf

Hüter zocken bei den Hüterspielen 2023 in Destiny 2 nur noch eine Klasse, um eine verlorene Stimme zu ehren

Destiny-2-Spieler haben es nicht vergessen und nun eine bewegende Aktion gestartet, um ihren verlorenen Helden Commander Zavala bei den Hüterspielen 2023 zu ehren.

Warum planen Hüter diese Aktion? Im März 2023 ist Lance Reddick, die Synchronstimme von Commander Zavala und “John Wick”-Star überraschend im Alter von 60 Jahren verstorben. Bereits damals zeigten die Hüter, vor allem die Klasse der Titanen, ihre Anteilnahme im Spiel mit Mahnwachen und erinnerten damit an einen großartigen Schauspieler, der einer von ihnen war.

In jenen Tagen entstand auch die Idee, dass man Lance Reddick bei den Hüterspielen 2023 ein Denkmal setzen sollte. Denn wenn die Titanen siegen, dann wird Bungie dies 1 Jahr lang mit einer Vergoldung des Titanen-Symbols auf der Hüterspiele-Statue würdigen.

Seit dieser Woche laufen nun die Hüterspiele und die Spieler haben ihr Vorhaben nicht vergessen.

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Destiny 2: Lightfall – Trailer zu den Hüter-Spielen 2023

Hüter fordern auf bei der Aktion mitzumachen: Bekannte Destiny-2-Streamer, wie GernaderJake und Uhmaayyze glauben bereits an einen Sieg der Titanen. Andere, wie Knitehawk, animierten dazu unter dem Credo „Wir tun dies für Commander Zavala“ diesen Tribut aktiv in die Tat umzusetzen.

Wir tun dies für Commander Zavala! Ich nehme am Guardian Games Cup als Titan teil. Es erwartet euch der beste TITAN-Inhalt, den ihr je gesehen habt!

teilte der Destiny-2-Stramer Knitehawk via Twitter
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Auch Spieler, die eigentlich gar kein Titan-Main sind, wollen mitmachen und das Andenken an Reddick ehren, indem sie als Vertreter der Klasse im Spiel spielen, die Zavala repräsentiert.

Doch ist der Titan überhaupt die richtige Klasse? Manche Hüter merkten an, dass Lance Reddick eigentlich doch mehr ein Warlock-Spieler war. Dazu existiert ein Video, wo man sieht, wie der Schauspieler in Destiny 2 mit seinem Warlock unterwegs ist.

Doch schaut man sich das Profil von Lance Reddick bei Bungie an und seinen Spielverlauf wird klar, in Lightfall war es wieder der Titan, mit dem er die meiste Zeit im Spiel verbrachte. Es war bei ihm also wie bei vielen anderen Hütern: Man zockt die Klasse, die stark ist oder einem gerade den meisten Spaß bringt.

Man kann aber wohl behaupten: Lance Reddick war dennoch ein echter Titan. Denn als Commander Zavala hat er mehr als einmal die Herzen der Hüter berührt – und dass auch außerhalb seines offiziellen Jobs bei Bungie.

Zavala-Reddick
Jede Zeile von Commander Zavala wurde seit 2014 von Lance Reddick eingesprochen – und mehr

Was bedeutet das nun für die Hüterspiele 2023? Die Aufforderung, nur noch eine Klasse zu spielen, könnte also 2023 Auswirkungen auf den olypmischen Wettbewerb in Destiny 2 haben. Denn die Spiele könnten in diesem Jahr eine reine Hommage an Commander Zavala und Lance Reddick werden.

Derzeit führen die Titanen. Doch ob das auch in den kommenden 3 Wochen des Events klappt, ist unklar:

  • Einige Fans befürchten, dass das Spielen nur einer Klasse die Chancen auf einen Sieg in den Hüterspielen 2023 verringern könnte.
  • Andere wiederum argumentieren, dass es wichtiger ist, Commander Zavala zu ehren und die Gemeinschaft zu vereinen, als sich um den Wettbewerb zu kümmern.

Wie denkt ihr darüber? Sollten die Hüter in Destiny 2 bei den Hüterspielen 2023 nur noch die Titanen-Klasse spielen, um Commander Zavala zu ehren? Oder sollten sie um jeden Preis versuchen, die verschiedenen Kategorien mit ihrer Lieblingsklasse zu gewinnen? Schreibt uns eure Meinung bitte in die Kommentare.

Übrigens, die Hüterspiele in Destiny 2 können von jedem kostenlos gespielt werden:

Destiny 2: Alle kostenlosen Events 2023 in der Übersicht und wie sie funktionieren

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Eine einzige Zeile Code hat in Apex Legends über 10 Wochen lang den Spielern die Nerven geraubt

Bald beginnt Season 17 in Apex Legends, aber das Entwicklerstudio hat erst kürzlich einen nervigen Fehler der aktuellen Season behoben. Eine einzige Codezeile sorgte für massive Audioprobleme – der Ursprung war eine neue Waffe mit dem passenden Namen “Nemesis”.

Dass ein Entwicklerstudio wochenlange Detektivarbeit leisten müsste, um einen kleinen Fehler zu finden, damit hat Apex-Studio Respawn wohl nicht gerechnet. Das Problem: Granaten, die nicht explodieren, Waffen, die nicht schießen, Schaden ohne erkennbare Quelle.

Hier seht ihr den Story-Trailer zum neuen Apex-Legends-Helden der kommenden Season:

Video starten
Apex Legends – Stories from the Outlands – “Encore”

Zu Season-Beginn erhielt das Studio Berichte über Granaten, die nicht explodierten, Spielern aber dennoch Schaden hinzufügen. Mit Live-Gameplay sei der Hergang schwer zu konstruieren, da die Ursache nicht immer in dem Sichtfeld des jeweiligen Spielers sichtbar sei, so Respawn-Community-Managerin Amy Thiessen im Reddit-Thread vom 03. Mai.

Nach einer vorläufigen Untersuchung stellte sich heraus, dass der Hauptverdächtige das System ist, das unsere Server verwenden, um Start/Stop-Befehle für verschiedene Effekte zu senden (etwa Explosionen, physikalische Einschläge).

Amy Thiessen im Reddit-Thread
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Während des Spielens sei das Server-Limit für Partikel- und Soundeffekte überlastet, sodass einige Sounds verworfen werden. Die Schlussfolgerung war somit, dass die angeforderten Effekte die Engine überschwemmt. Mit jedem Season-Update kamen tausende von Änderungen an Codes, Skripts und Level hinzu.

Amy Thiessen vergleicht die Suche nach dem Fehler mit der Nadel im Heuhaufen.

Respawn stand vor einem komplexen Problem, welches es in der Form noch nie gegeben hatte, denn: Trotz detaillierter Berichte war es schwer, den Hergang zu reproduzieren, hatte aber gleichzeitig enorme Auswirkungen für die Community.

Im Tweet vom 26.04. greift Respawn den Frust der Community auf:

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Tweet-Übersetzung: Ein @PlayApex-Fix wurde für wesentliche Audio- und Effekteinbrüche bereitgestellt, die seit dem Start von Season 16 aufgetreten sind. Wir teilen euren Frust. Auch, wenn dies nicht alle von der Community geschilderten Probleme lösen wird, sind wir bestrebt, die „Wahrnehmung“ auf dem Schlachtfeld zu verbessern.

Wie ging es weiter? Respawn entschied sich dazu, die Theorie der überladenen Effekte an den Apex-Legends-Servern zu testen, welche sie absichtlich beschädigten. In einem Test ließen sie 50 Charaktere spawnen, die gleichzeitig ihre Waffen abfeuern und ihre Fähigkeiten einsetzen, bis der Server regelrecht kollabierte. Es klappte.

Dadurch konnte das Team die von den Spielern beschriebenen Audio-Drops reproduzieren. Wie es dazu kam, war allerdings weiterhin ein Mysterium/Rätsel. Laut der Community-Managerin sei dies “zwar der Beweis, dass die Soundeffekte abfallen, aber nur in völlig unrealistischen Test-Situationen”.

Endlich gelang ein Durchbruch

Respawn stellte fest, dass die Berichte über die Soundprobleme tendenziell von Personen mit einem hohen Spielniveau stammen. Die Idee, ein Server-Update bereitzustellen, um neue Metriken in Spielen verfolgen zu können, führte unmittelbar zu einem Durchbruch.

Mit dem Abschluss des Server-Updates haben wir es gefunden. Eine einzelne Codezeile wurde als Hauptursache des Problems identifiziert. Die neue Waffe von Season 16.

Amy Thiessen im Reddit-Thread

Das neue Energie-Salvengewehr mit dem Namen “Nemesis” verfügt über eine einzigartige Mechanik. Die Waffe wird durch jeden Burst “aufgeladen” und kann dadurch schneller schießen, was durch eine Energieanzeige an dem Lauf dargestellt wird. Diese fällt allerdings wieder, wenn sie nicht ausgelöst wird.

Und da ist der Haken.

Laut Respawn erzeugte bislang jeder Spieler auf dem Server mit einer ungeladenen Nemesis durch jeden Frame einen Stop-Effekt der Aufladung. Selbst, wenn die Waffe gar nicht ausgerüstet war.

Lustigerweise war dies gleichzeitig die Erklärung dafür, warum die Audio-Drops häufiger bei Personen mit einem hohen Spielniveau auftraten. “14 Nutzer mit einer Nemesis im Inventar und einer Framerate von 180 FPS würden ausreichen, um die Soundprobleme zu erzeugen”.

In den Tests gab es somit möglicherweise gar nicht genügend Spieler mit einer so hohen FPS-Zahl oder ausreichend ausgerüsteten Nemesis-Waffen. Auch in der neuen Season wird es eine neue Waffe geben, die einen anderen beliebten Shooter völlig dominierte.

Ein Fehler, der Vorteile mit sich bringt

Ein Patch, der letzte Woche bereitgestellt wurde, konnte den Fehler endgültig beseitigen. Ein Vorteil daran ist sicherlich, dass ein nerviger Audiofehler mit einer komplizierten Ursache langfristig dazu beitragen kann, dass Respawn ähnliche Fehler erkennt, bevor sie die Spielenden erreichen. Zumindest wollen sie dies im Hinterkopf behalten.

Amy Thiessen beendet den Reddit-Thread mit dem Hinweis: “Eine Minute, in der Spieler Apex spielen, ist das Äquivalent zu 10 Testern, die das gleiche Spiel ein Jahr lang spielen”.

Das Waffensystem wird mit der neuen Season grundlegend überarbeitet und soll dadurch mehr Langzeitmotivation bieten

(Ironischerweise ist Nemesis der Name der griechischen Rachegöttin. Der Begriff steht im heutigen Sprachgebrauch primär für Vergeltung, ausgleichende Gerechtigkeit oder gerechte Strafe.)

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. Reddit

Neues Spiel mit gewaltiger Open-World, guter Grafik und vielen MMO-Features startet auf Steam – Kriegt sofort furchtbare Reviews

Der Publisher CubeGame beehrt uns auf Steam nach dem Battle Royale The Swordsmen X im Westen nun mit einem weiteren Teil der Reihe, welcher Elemente des Vorgängers mit Survival-Zutaten garniert. Klingt toll, ist aber für viele bereits im Interface eine echte Herausforderung.

Was ist das für ein Spiel? Nachdem The Swordsmen X bereits mit einem Battle Royale auf Steam vertreten ist, versucht Publisher GameCube jetzt mit einem weiteren Teil der Reihe, nämlich The Swordsmen X: Survival, die bewährten Elemente mit Survival-Komponenten zu verbinden.

Dazu gehört neben dem Schwertkampf nun auch das Sammeln, Craften und Erkunden einer freien Welt, die – zugegeben – trotz der mittlerweile betagten Unreal Engine 4 recht hübsch wirkt. Ein Update auf die UE4 hat auch Blade & Soul erhalten.

Einen Trailer von Swordsmen X: Survival könnt ihr euch hier ansehen:

Video starten
The Swordsmen X: Survival – Trailer

Was ist das Problem? Schaut man sich die Steam-Reviews des Titels an, zeigt sich zunächst ein ernüchterndes Bild: Die Rezensionen sind “Größtenteils negativ” (via Steam). Aufschluss darüber geben uns einige Kommentare der Steam-User. So schreiben etwa:

  • User Explicable: “Die Übersetzung ist so lächerlich armselig, viel schlechter als alles, was der Google-Translator kostenlos machen würde […]”.
  • User Dr. Raw sagt: “90 % Chinesisch. Unspielbar!”

Einige Kommentare umfassen aber auch immer wieder Kritik an vorhandenen Bugs, den Animationen oder Objekten in der Spielwelt.

Was The Swordsmen X: Survival trotzdem interessant macht

Das bietet euch das Spiel: Zum einen lässt sich mit etwas Geschick die Sprache auf Englisch stellen. Diese Übersetzung bringt euch jedoch auch leider wieder zu der Aussage von User Explicable zurück.

Zum anderen aber gibt es durchaus einige Feinheiten, die eine Erwähnung wert sind:

  • Es erwartet euch eine liebevoll gestaltete Martial-Arts-Open World in der Unreal Engine 4
  • Um zu überleben, müsst ihr großer Hitze, als auch extremer Kälte sowie dem Hunger widerstehen
  • Dazu sind neben dem Sammeln und Jagen weitere Skills wie Schmieden, Weben, das Herstellen von Mobiliar und Kochen wichtige Komponente für das Überleben
  • Das alles könnt ihr im eigenen Heim mittels Housing bewerkstelligen
  • Es erwartet euch eine Menge Martial-Arts gepaart mit chinesischem Schwertkampf
  • Neben den Gefahren in der offenen Welt erwarten euch Ruinen und Bosse
  • Nicht zuletzt könnt ihr allerlei Martial-Arts und Umgang mit unterschiedlichsten Waffen erlernen
  • Schließlich könnt ihr auch Clans bilden und das Abenteuer zusammen bestreiten

Ein ähnliches Setting erhaltet ihr indes auch beim MMORPG Swords of Legends, was zuletzt einen etwas schweren Stand zu haben schien. Andere Spiele mit diesem Setting sind jedenfalls auch schon mal gescheitert und entsprechend dann auch wieder geschlossen worden.

Gefällt euch Swordsmen X: Survival nach der Vorstellung, lasst euch nicht von den sprachlichen Barrieren aufhalten. Mit Tools wie capture2text (via sourceforge.net) könnt ihr den Text aus Screenshots extrahieren sowie etwa den Google-Translator nutzen. Einige Smartphones bieten zudem Funktionen, um Text auf einem Bild direkt zu übersetzen.

Quelle(n):
  1. Steam

Videospiel-Autor erschuf fantastische Welten mit Dragon Age bei BioWare, sagt jetzt: Niemand schätzt mehr gute Storys

Ein ehemaliger, führender Autor des Entwicklerstudios BioWare hat sich auf Twitter über einen Trend beschwert, der allen Fans von Story-getriebenen Games zu denken geben sollte. David Gaider meint: Schreiben wird unterbewertet. Eine durchaus gefährliche Entwicklung in einem Geschäft, das auf Immersion setzt.

In einem ausführlichen Statement auf Twitter beklagt ein bekannter Autor für Videospiel-Geschichten die Einstellung der Branche gegenüber guten Storys an. Er meint, selbst BioWare, ein Studio, das mit großen Storys groß geworden ist, räume Storys nun deutlich weniger Prioritäten zu.

Die Aussagen stammen von David Gaider. Er arbeitete über 17 Jahre für BioWare, schied 2016 aus dem Unternehmen aus. Gaider war zeitweise der Lead-Autor für die Dragon-Age-Reihe, werkelte aber auch schon an Baldur’s Gate, Neverwinter Nights und Star Wars: Knights of the Old Republic.

Als Videospiel-Autor erschafft man die Geschichte, schreibt interessante Charaktere, erweckt die Welt auf dem Papier zum Leben, die dann von Entwicklern umgesetzt werden.

Genau hier gibt es in der Branche aber offenbar einen Trend, der das Schreiben von Videospielen als immer unwichtiger darstellt. Gaider wollte mit seinem Post offenbar darauf aufmerksam machen, da er diesen Trend für bedenklich hält.

Ein aktuelles Spiel mit einem Fokus auf die Story ist das deutsche MMO Coreborn. Schaut euch hier den Story-Trailer an:

Video starten
Coreborn: Nations of the Ultracore – Der Story-Trailer

Welche Kritik äußert Gaider? Auf Twitter fasst der Autor seine Gedanken in insgesamt 5 Tweets zusammen (via twitter.com).

Er meint, „Schreiben gehört zu den Disziplinen, die ständig unterbewertet werden“. Jeder würde von sich behaupten, dass er gut schreiben könne – der Unterschied zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Schreiben sei vielen gar nicht bewusst.

„Warum also viel dafür bezahlen, oder?“, fragt er in die Runde.

Im Bereich des Gamings sieht er das Problem ganz besonders. Er bemängelt dabei die Einstellung: „Ich habe keine ECHTEN Fähigkeiten … Ich hab keine Ahnung von Design, ich kann nicht programmieren, also werde ich wohl Autor? Das ist besser als Qualitätssicherung!“.

Als Beispiel für diese Entwicklung nennt Gaider seinen früheren Arbeitgeber BioWare. Mit Spielen wie Dragon Age oder Mass Effect setzte das Studio Maßstäbe in Sachen Storytelling und Charakter-Aufbau. Heute wäre das wohl nicht mehr möglich, lässt Gaider durchblicken.

Sogar BioWare, das seinen Erfolg auf einem Ruf für gute Geschichten und Charaktere aufbaute, wandelte sich langsam von einem Unternehmen, das seine Autoren ausdrücklich schätzte, zu einem Unternehmen, bei dem wir … heimlich abgelehnt wurden, weil teure Erzählungen eher als Problem angesehen wurden, welches das Unternehmen zurückhält.

David Gaider auf Twitter

Ihm ist bewusst, wie hart das klingt. Aber Gaider habe das bereits vor seinem Abgang bei BioWare 2016 deutlich gespürt: „Plötzlich fragten alle Verantwortlichen: ‚Wie können wir WENIGER schreiben?‘“. Er meint, eine gute Geschichte entsteht mit Priorität und Unterstützung, nicht per Zauberstab.

Gaider schließt mit der Aussage ab, dass man zwar sagen könne, dass man gutes Schreiben mag, aber wenn man es nicht priorisiert und unterstützt, dann würde man es nicht genug schätzen. Auch mit der Bezahlung rechnet er ab: „Und ja – zahlen Sie Autoren, was ihnen zusteht …“.

Ein Blick tief aus der Branche kann spannend sein und die Entwicklung, die Gaider beschreibt, klingt nach einem echten Problem. Doch man muss auch differenzieren – welchen Wert hat die Aussage auf die komplette Branche bezogen? Das lässt sich nur sehr schwer einschätzen.

Aktuell sind es eher die technischen Probleme, mit denen viele neue Spiele in die Schlagzeilen kommen – Hogwarts Legacy, Redfall oder Jedi Survivors ärgerten viele Spieler auf dem PC.

Aber gilt das auch für die Story? Wie empfindet ihr die Entwicklung der letzten Jahre im Hinblick auf die Storys, Charaktere und die „Magie der Erzählung“ in Videospielen? Lasst einen Kommentar mit eurer Meinung zum Thema da.

Möchtet ihr euch lieber einem anderen Thema widmen, schaut mal hier vorbei: Wenn ihr in Spielen „der Beste“ sein wollt, ruiniert ihr euch den eigenen Spielspaß

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Wenn euch gerade alle mit „Du musst diesen Anime schauen“ nerven, hat das gute Gründe

Auf Discord-Servern, Meme-Seiten und in so ziemlich jedem Freundeskreis versucht man alle zum Anime „Oshi no Ko“ zu drängen – was steckt hinter diesem Hype?

Dass es bei Anime-Fans jährlich einen oder zwei große „Hype-Anime“ gibt, ist inzwischen Alltag. Doch nur selten schafft eine Serie das, was „Oshi no Ko“ (dt.: „Mein*Star“) gelungen ist. Eine einzige Episode hat ausgereicht, um das Internet im wahrsten Sinne des Wortes „explodieren“ zu lassen. Über mehrere Wochen hagelte es Memes, Reaction-Videos und zahlreiche Diskussionen um den “Hype-Anime 2023”.

Wie hat „Oshi no Ko“ das geschafft? Dass die Serie so eingeschlagen ist, hat viele Gründe. Nicht nur die emotionale und mitreißende Handlung (mehr dazu im „Spoiler“-Bereich), sondern auch die ungeschönte und realistische Darstellung des Star-Lebens mit allen Lügen und Rivalitäten trugen dazu bei, dass die Serie trotz humorvoller Momente ungewohnt düster und ernst daherkommt.

Anstatt – wie bei Anime üblich – mit einer Episode von rund 24 Minuten zu starten, hat Oshi no Ko die erste Folge mit über 80 Minuten Laufzeit veröffentlicht. Damit ist die Episode 1 eher ein eigenständiger Film, der fast viermal so viel Zeit hat, Zuschauer einzufangen und für die Geschichte zu begeistern. Entsprechend viel Zeit konnte sich die Folge auch lassen, um die Charaktere und ihre Motivationen einzubauen und die Vorgeschichte des Rests der Serie zu erzählen.

Das ist nicht nur für Fans der Manga-Vorlage ein Leckerbissen, sondern zeigt auch, wie viel Energie und Vertrauen in einen Erfolg das Produktionstudio in diesen Anime gesteckt – generell sieht man die hohe Produktionsqualität und detaillierten Animationen. Hier wurde definitiv nicht an den Kosten gespart.

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Worum geht es in Oshi no Ko? Wir fassen hier die Handlung der ersten Episode (stark detailreduziert) zusammen, daher eine Warnung:

Spoilerwarnung: Wir empfehlen, möglichst ohne großes Vorwissen in „Oshi no Ko“ reinzuschauen. Wägt also ab, ob ihr die Spoilerbox zur Story der ersten Folge wirklich lesen wollt.

Oshi no Ko – Episode 1: “Eine Mutter und ihre Kinder”

„Ai Hoshino“ ist ein junges, aufstrebendes Idol (vergleichbar mit einem Pop-Star) in Japan, die immer mehr Fans um sich schart. Darunter befindet sich auch der Gynäkologe Goro, der über eine seiner inzwischen verstorbenen Patientinnen, ein junges Mädchen namens Salina, auf sie aufmerksam geworden ist.

Nach Salinas Tod verfolgt Goro den Werdegang von Ai weiter – bis Ai plötzlich mit ihrem Manager in seinem Krankenhaus auftaucht. Die 16-jährige Ai ist schwanger, entschließt sich dazu, ihre Kinder auszutragen und Goro soll die Geburt durchführen. Die Schwangerschaft und die Kinder sollen anschließend vor der Öffentlichkeit verborgen werden.

Am errechneten Geburtsdatum taucht jedoch ein Mann beim Krankenhaus auf, den Goro sofort als Stalker von Ai erkennt. Als Goro ihn zur Rede stellen will, wird er überwältigt, stürzt von einer Klippe und verstirbt.

Doch anstatt von dieser Welt zu scheiden, findet sich Goro kurz darauf lebendig wieder – wiedergeboren als Sohn von Ai, jetzt mit dem Namen „Aqua“. Genau wie seine Schwester „Ruby“, die wiedergeborene Salina, haben beide noch alle Erinnerungen und das Wissen aus ihrem vorherigen Leben.

Oshi no Ko Ai after birth

Um die Karriere als Idol nicht zu gefährden, verheimlicht Ai ihre Mutterschaft vor der Öffentlichkeit. Denn wenn rauskommen würde, dass die 16-Jährige bereits Kinder hat, wäre ihre Karriere wohl vorbei – die meisten Idols dürfen ohnehin nicht einmal Beziehungen führen.

Ruby und Aqua versuchen, mit ihren beschränkten Möglichkeiten als Kinder, die Karriere von Ai in den nächsten Monaten zu unterstützen und genießen es gleichzeitig, ihrem Star so nahe sein zu können und die persönliche Seite von Ai kennenzulernen.

Einige Monate später klingelt es an Ais Tür, die diese leichtfertig öffnet und sich plötzlich ihrem Stalker gegenübersieht. Der Stalker zieht ein Messer und sticht ihr in den Bauch, während er ihr vorwirft, „die Fans betrogen zu haben“ und eine „billige Hure zu sein, die mit den Gefühlen ihrer Fans spielt“.

Aqua und Ruby können in ihren kindlichen Körpern nur fassungslos zusehen, wie ihre Mutter ihnen entgleitet und stirbt, nachdem sie zum ersten Mal ein aufrichtiges „Ich liebe euch“ über die Lippen bekommen hat.

Einige Tage vergehen, in denen klar wird, dass der Stalker sich nach seiner Tat das Leben genommen hat. Aqua und Ruby werden adoptiert und der Junge lässt die Ereignisse in Gedanken nochmal Revue passieren. Er kommt zu dem Schluss, dass nur eine einzige Person dem Stalker die Adresse von Ai mitteilen konnte: Ihr bisher unbekannter Vater.

Aquas neues Ziel ist klar: Er wird sein neues Leben dafür verwenden, seinen Vater zu finden und ihn eigenhändig töten, sobald er dazu in der Lage ist.

Oshi no Ko Aqua Killer

Nach einem Zeitsprung erreichen Aqua und Ruby das Alter junger Erwachsener – und dort setzt die Serie dann mit Episode 2 an.

Die Serie kippt also recht plötzlich von einer niedlichen Star-Verehrung hin zu einem düsteren Thriller.

Wie erfolgreich ist Oshi no Ko? Ein „extrem“ wäre noch untertrieben. Die erste Folge hat ausgereicht, um Oshi no Ko auf der Bewertungs-Website „MyAnimeList“ direkt auf Platz 1 der „beliebteste Anime aller Zeiten“ mit einer Wertung von 9,11 von 10 zu katapultieren. Auch wenn die Bewertung nach 3 weiteren Episoden inzwischen auf 9,08 gesunken ist, bleibt die Serie damit auf Platz 2 – knapp vor legendären Vertretern wie „Attack on Titan“, „Steins;Gate“ oder „Bleach“ und hauchdünn hinter “Fullmetal Alchemist: Brotherhood”.

Auch allgemeinere Bewertungsseiten, wie IMDB, sehen den Anime bei 9,0 / 10 Punkten – die erste Episode sogar bei nur selten erreichten 9,5 / 10.

Doch nicht nur die Oshi no Ko hat die Anime-Charts im Sturm erobert, auch die begleitende Musik – in dem Fall das „Opening“ – ist im Mainstream eingeschlagen. Der Song „Idol“ von Yaosobi schaffte es in weniger als 3 Wochen auf über 60 Millionen Aufrufe auf YouTube und sicherte sich in Woche 2 sogar den 6. Platz bei „Beliebteste Musikvideos weltweit“ – etwas, das Lieder mit japanischen Texten so gut wie nie schaffen:

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Lohnt sich der Anime wirklich? Das kommt letztlich natürlich darauf an, ob man sich für die Anime-Ästhethik überhaupt begeistern kann. Oshi no Ko ist (man verzeihe mir die Floskel) eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle und schon jetzt eine Serie, die definitiv als eine der „Top 3“ des Jahres 2023 in die Geschichte eingehen wird. Die erste Folge kann man getrost als eigenständigen und sogar halbwegs abgeschlossenen Film betrachten, den man uneingeschränkt empfehlen kann.

Es ist davon auszugehen, dass der Hype um die Serie wohl abnehmen wird. Die Thematiken sind letztlich doch sehr auf Anime-Fans zugeschnitten und gerade das Grundsetting könnte viele „Nicht-Anime-Fans“ langfristig verschrecken.

Wer sich allerdings auf eine neue Erfahrung einlassen will oder auch nur ein bisschen Begeisterung für Anime oder emotionale Geschichten im Herzen trägt, bekommt hier eine klare Empfehlung.

Wo kann man Oshi no Ko schauen? Das kommt ganz auf eure Vorliebe an. Aktuell lässt sich Oshi no Ko in Deutschland legal über den Anbieter „Hidive“ oder „Akiba Pass TV“ schauen – bei Hidive mit englischen Untertiteln, bei Akiba auch mit Deutschen. Wer die ganze Serie möglichst günstig schauen will, wartet also am besten noch ab, bis im Juni die letzten Episoden veröffentlicht wurden und schaut die Serie dann am Stück.

Die besten auf Videospielen basierenden Serien haben wir euch hier vorgestellt.

Star Wars Jedi Survivor: Grab von Uhrma Lösung und Belohnung

Neben der Hauptgeschichte des neuen Star Wars Jedi Survivor gibt es auch eine Menge Rätsel und optionale Aufgaben, mit denen ihr Belohnungen für Cal und seinen Begleiter BD-1 bekommen könnt. Eines dieser Rätsel findet man auf dem Planeten Jedha in Form des Grabs von Uhrma.

Wo findet ihr das Grab von Uhrma? Das Grab selbst begegnet euch im Verlauf der Hauptmission automatisch. Habt ihr die Boost-Fähigkeit, könnt ihr mit dem verbesserten Sprung beim “stürmischen Tafelberg” in einer Klippe zu einer Schlucht gelangen, in der ihr eine Höhle mit hängenden Talismanen findet. Dort ist dann das Grab von Uhrma. Dafür verlasst ihr einfach das Ausgangs-Pantheon und geht die Treppe dahinter nach unten.

Im Grab selbst steht ihr vor einer Wand mit 8 Särgen, die ihr mit eurer Machtfähigkeit herausziehen könnt. Macht ihr das in einem bestimmten Muster, öffnet sich die Wand und enthüllt einen größeren Raum.

Lösung des Uhrma-Rätsels

Was müsst ihr tun? Ihr müsst insgesamt 4 Gräber herausziehen, um ein bestimmtes Muster zu erzeugen. Die Reihenfolge ist hierbei egal. Es müssen nur folgende Gräber herausgezogen werden:

  • Das erste Grab von oben links
  • Das erste Grab von oben rechts
  • Das zweite Grab von unten links
  • Das zweite Grab von unten rechts

Wie es dann aussehen soll, könnt ihr hier im Video von HarryNinetyFour sehen:

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Inhalte des Grabs von Uhrma

Wenn sich die Wand im Grab öffnet, erreicht ihr mit einem kleinen Sprung eine Truhe mit einem neuen Stim-Pack für BD-1. Rechts von der Truhe steht ein Druide, bei dem ihr euch ein Echo für die Datenbank abholen könnt. Springt ihr von der Anhöhe herunter, könnt ihr ein Gitter mit euren Machtfähigkeiten entfernen und erreicht einen langen Gang zur Oberfläche.

An der Oberfläche angekommen könnt ihr entweder rechts den Seilwerfer aktivieren, um eine Abkürzung zum Meditationspunkt zu erreichen oder ihr geht nach links und könnt mit der Fähigkeit “Merrins Boost” eine Barriere umgehen. Hier wartet Sutuban-Alpha auf euch. Einer der legendären Gegner im Spiel. Wenn ihr ihn besiegt, könnt ihr euch eine Macht-Essenz sichern, mit der ihr Cal upgraden könnt.

Wenn ihr noch mehr Futter für eure Konsole sucht, dann schaut euch doch unsere Top 10 der beliebtesten PS5 Spiele 2023 an.

Quelle(n):
  1. Game Rant

Nach kontroversen Raid-Änderungen: So stark sinken die Einnahmen von Pokémon GO

Pokémon GO hatte aufgrund der Raid-Änderungen mit dem April einen kritisch betrachteten Monat. Nun scheint sich das auch in den Einnahmen des Spiels niederzuschlagen.

Update vom 4. Mai 2023: Entwickler Niantic hat sich gegenüber dem Portal “Eurogamer” zu den Zahlen geäußert. Ein Sprecher von Niantic erklärte, dass der Umsatz 2023 höher sei, als im selben Zeitraum 2022: “Wir kommentieren in der Regel keine Schätzungen von Drittanbietern zu unseren Umsätzen, da diese oft falsch sind, was hier der Fall ist”, so das Statement.

Es wurde nicht dementiert, dass die monatlichen Einnahmen aus dem App Store gesunken seien, allerdings erklärt Niantic: “Wir konzentrieren uns nicht auf Trends von Monat zu Monat, da diese aufgrund von großen Live-Events schwanken. Die diesjährigen Änderungen haben das In-Person-Raiding bereits erhöht und wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten aufregende neue Features einzuführen.”

Hier geht es mit dem ursprünglichen Artikel weiter.

Was ist in Pokémon GO los? Anfang April 2023 nahmen die Entwickler von Pokémon GO eine Änderung vor, mit der die Fern-Raid-Pässe teurer wurden. Die ermöglichen es, an Raids teilzunehmen, ohne direkt vor Ort zu sein.

Zudem wurde ein “5 pro Tag”-Limit für Fernraids eingeführt. Diese Entscheidungen sorgten bei vielen Spielern für Unverständnis und Ärger. So wurden unter anderem ein offener Brief an Niantic und eine Petition verfasst, mit dem Ziel, dass die Änderungen wieder zurückgenommen werden.

Bislang gibt es allerdings noch keine Zeichen hinsichtlich einer erneuten Anpassung. Dennoch scheint die Situation Auswirkungen zu haben – nämlich auf die Einnahmen des Spiels.

Das sind die Zahlen: Das Portal “mobilegamer.biz” stellt monatlich eine Liste der umsatzstärksten Mobile-Games auf. Im April findet sich Pokémon GO dort nun auf Platz 12, nachdem es zuvor noch in den Top 10 vertreten war.

Im April verzeichnete Pokémon GO laut dem Bericht 34,7 Millionen Dollar Umsatz, was zwar viel ist, aber doch merklich weniger als in den Vormonaten.

  • Im März lagen die Einnahmen noch bei 42,8 Mio. Dollar (via mobilegamer.biz).
  • Im Februar, mit der GO-Tour und dem Proto-Grollen-Event, sogar bei 57,9 Mio. Dollar (via mobilegamer.biz).

Der neue Stand von 34,7 Mio. Dollar ist dabei laut dem Portal sogar der niedrigste Monatswert seit Februar 2018 und damit seit über 5 Jahren.

Wie genau und aus welcher Art von Käufen sich die Einnahmen zusammenstellen, ist derweil unbekannt. Allerdings kündigten einige Spieler an, das Spiel aufgrund der Raid-Änderungen erstmal verlassen zu wollen oder zumindest kein weiteres Geld mehr zu investieren. Denkbar, dass der Einschnitt hiermit zusammenhängt.

Wie sich die Situation weiter entwickelt, bleibt vorerst abzuwarten. Schon Mitte April wollten wir von euch wissen, ob die Raid-Änderungen eure Art zu spielen verändert haben. Hier findet ihr das Ergebnis der Umfrage zu den Änderungen in Pokémon GO.

Quelle(n):
  1. mobilegamer.biz

Die Polizei findet Nvidia-Grafikkarten im Wert von 70.000 Euro – Die GPUs werden von stinkenden, lebenden Hummern bewacht

Eine Schmugglerbande wollte Nvidia-Grafikkarten nach China schmuggeln und versteckte die GPUs in einer Kiste Hummer. Doch das ging schief.

Die chinesische Polizei hat einen Lastwagen abgefangen, der Grafikkarten ins Land schmuggeln wollte. Dazu versteckte man die GPUs im Wert von 70.000 Euro in einer Kiste mit großen Hummern.

Wie The Register berichtet, wurde das Fahrzeug letzte Woche (Ende April) abgefangen. Die Beamten fanden jedoch eine seltsame Ladung vor, die neben lebenden Hummern auch 70 Nvidia-Grafikkarten enthielt. The Register frotzelte bereits, dass die Kombination aus Meeresfrüchten und Grafikkarten irgendwie seltsam sei – “es sei denn, die Lieferung war für ein ausgefallenes Restaurant bestimmt, in dem Meeresfrüchte auf alten GPUs gegrillt werden.”

Die Behörden in Hongkong schätzten den Wert der Grafikkarten auf 76.500 Dollar. Das sind umgerechnet rund 70.000 Euro. Besonders interessant ist jedoch die Sorte von Grafikkarten, die man über die Grenze schmuggeln wollte. Denn es handelt sich nicht um Gaming-Grafikkarten, die derzeit besonders gefragt sind.

Keine richtigen Gaming-Grafikkarten

Was genau wurde geschmuggelt? Laut verschiedener Aussagen soll es sich bei den geschmuggelten GPUs um Nvidia-Quadro-Grafikkarten handeln. Auf den Bildern ist deutlich das Logo von Nvidia und der Schrifzug “Quadro” zu erkennen. Solche GPUs werden vor allem in Workstations verbaut und eingesetzt.

Zum Teil haben die Grafikkarten auch schon ein paar Jahre auf dem Buckel und erreichen nicht die Leistung und Performance einer modernen RTX-Grafikkarte und werden auch zum Spielen nicht wirklich eingesetzt.

Warum schmuggeln so viele Personen? Trotz hoher Strafen versuchen es Schmuggler immer wieder, Hardware nach China zu bringen. Das liegt vor allem an der Umsatzsteuer von 13 %, die man in China zahlen muss. Vielen Schmugglern ist es wohl das Risiko wert, für den Mehrwert Hardware über diverse Wege in das große Land im Osten zu transportieren. Teilweise geht das soweit, dass Betrüger und Betrügerinnen Waren schmuggeln wollen, mit denen man eine ganze Kleinstadt ausrüsten könnte.

Der Einfallsreichtum kennt da keine Grenzen:

Alle diese Versuche haben jedoch eins gemeinsam: Die Behörden schnappen die Betrüger und Betrügerinnen und die Bilder davon landen im Internet. Auch als Warnung, was mit solchen Leuten geschieht.

Wie viele Personen mit ihrer Schmuggelaktion Erfolg haben, ist übrigens nicht bekannt, da solche Zahlen wenig überraschend nicht veröffentlicht werden. Doch die Behörden berichten regelmäßig, dass sie immer wieder solche Personen erwischen, die mit teurer Hardware versuchen durchzukommen.

Und die Leute nutzen teilweise die verrücktesten Methoden, um Hardware am Zoll vorbei zu bringen:

Ein Typ will 239 Gaming-Prozessoren schmuggeln und macht dann am Zoll einen richtig dummen Fehler

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Diablo 4 will die besten Features der Vorgänger übernehmen – Hunderte Fans streiten jetzt darüber, wie viel rein darf

Diablo 2 gilt als der Höhepunkt der Reihe und immer wieder rufen vereinzelte Stimmen danach, dass das neue Diablo 4 doch bitte genau so werden soll. Ein Fan sagt nun: Das wird es nicht, und das ist auch gut so. Hunderte steigen in die Diskussion ein und erklären, was gut und was schlecht daran ist.

Woher kommt die Diskussion?

  • Diablo 3 war vielen Fans der Reihe „zu bunt“, Immortal ohnehin „kein echter Teil der Reihe“. Die Hardcore-Fans sehnen sich nach der Zeit von Diablo 2 zurück.
  • Bei Diablo 4 war schon relativ früh klar, dass es wieder düsterer sein will und sich an dem Stil von Diablo 1 und Diablo 2 zu orientiert.
  • Der Chef hat bereits versprochen, dass Diablo 4 die besten Features der Vorgänger bekommt, aber das führt offenbar zu unterschiedlichen Auffassungen der „besten Features“.

Darüber wird nun diskutiert: In einem Thread auf Reddit hat der Ersteller mit der simplen Aussage: „Diablo 4 ist nicht Diablo 2 oder 3“ schon über 640 Kommentare angesammelt. Ein enormes Ausmaß für das Subreddit.

Seine Idee war eigentlich nur, dass er alle 3 Vorgänger (ohne Immortal) gespielt habe, aber kein Interesse daran hätte, die alten Mechaniken noch einmal zu sehen: „Warum können die Leute in ihrem Leben nicht einfach vorwärtsgehen?“

Abgesehen von einigen wenigen Scherz-Antworten erhält der Ersteller viel Zuspruch, aber auch Kritik von anderen Nutzern.

In unserem Hub findet ihr alle Infos zum neuen Diablo 4. Im Video haben wir euch noch einmal zusammengestellt, was es bedeutet, dass Diablo 4 „die besten Features“ der Vorgänger bekommt:

Video starten
<strong>Diablo 4 nimmt die besten Features aus den Vorgängern – So sieht es bisher aus</strong>

„Diablo 4 fühlt sich an wie das, was Diablo 3 hätte sein sollen“

Einige Kommentare gehen auf die schlechten Seiten von früher ein. Das berühmte „Inventar-Tetris“ etwa, das einige wenige wiedersehen wollen, sei einfach nur grausam. Es sei gut, dass Diablo 4 solche Features nicht übernimmt.

Dennoch sei der neue Teil näher an Diablo 2 als am direkten Vorgänger Diablo 3. Es fühle sich mehr wie ein Teil des Franchise an. Dass man etwa nicht beliebig neu skillen könne oder Items wieder eine Bedeutung haben, liefere mehr Wiederspielbarkeit, weil es plötzlich wichtiger sei, wie man seinen Charakter baut. Und im Zweifel müsse er eben neu erstellt werden. In einem ausführlichen Kommentar heißt es:

Was die Mechaniken angeht, haben wir denke ich die richtige Menge von früheren Iterationen, um eine starke Basis für ein richtig solides Diablo-Spiel zu erschaffen. Ich würde gerne Zauber [Anm. d. Red.: gemeint sind „Charms“ aus Diablo 2] sehen, einen echten Würfel (hoffentlich horadrisch), der das Inventar halten kann, Runen und andere Dinge […] Aber Diablo 4 ist näher an Diablo 2, als es Diablo 3 war.

Willkommen sei vor allem, dass Diablo 4 das erdrückende, düstere Gefühl der ersten beiden Teile zurückbringe. Enge Räume, wo jederzeit eine tödliche Gefahr lauern kann – das sei genau das, was Diablo ausmache.

Generell sei nichts falsch daran, gute Dinge aus der Vergangenheit zu übernehmen. Vergleiche helfen dabei, sich besser orientieren zu können und daran sei auch nichts falsch. Nur das ständige Streiten darum bringe nichts.

Wenn ihr euch Diablo 4 noch nicht angesehen habt, dann könnt ihr das vor Release noch ein letztes Mal tun. Vom 12.-14. Mai testet Blizzard die Stabilität der Server und ihr könnt noch einmal zocken:

Diablo 4: Open Beta und Server Slam im Mai  – Alles zum Start des letzten Tests

Diablo: Blizzard hatte „vergessen“, die Story festzuhalten – und musste alles per Hand nachtragen

Die Diablo-Spiele sind Meilensteine in ihrem Genre. Doch die Story war den Entwicklern bei Blizzard am Anfang wohl nicht so wichtig – denn man hatte „vergessen“, sie aufzuschreiben.

Über die Story von Blizzard-Spielen kann man denken was man mag, aber Blizzard ist zumindest dafür bekannt, die Geschichte akribisch zu verwahren. Die Spiele-Firma hat sogar eigene „Lore-Historiker“, die alle Details einer Spielwelt archivieren und in Präsentationen und Seminaren immer mal wieder Auffrischungen zu Details geben.

Blizzard ist inzwischen berüchtigt dafür, sogar eine eigene „Vault“, also eine Art Schatzkammer, zu haben, in der viele Konzeptzeichnungen und auch Story-Ideen und Hintergrundmaterialien liegen, die wohl niemals ein Spieler zu sehen bekommt. Blizzard hat dafür sogar “Lorewalker” angestellt, die sämtliche Story bewahren.

Doch das war nicht immer so. In den ersten beiden Diablo-Titeln hatte Blizzard ganz offenbar „vergessen“, dass man die Details der Spielwelt festhalten muss – und das führte zu einer ziemlich ausdauernden und im Rückblick beinahe absurden Arbeiten.

Denn Jean Copeland, ein Senior Manager bei Blizzard, erklärte in einem Interview mit PCGamer, dass man für Diablo eine ziemliche Fleißarbeit nachholen musste (via gamesradar.com):

Vor dem Jahr 2005 hat sich Blizzard nämlich kaum um das Festhalten der eigenen Story gekümmert. Deshalb musste ein künftiger „Lore-Guru“ sämtliche gesprochenen Worte manuell transkribieren, um sie dann den Archiven hinzuzufügen.

Oder anders gesagt: Bis einschließlich der Erweiterung „Lord of Destruction“ für Diablo II, waren die im Spiel gesprochenen Worte nirgendwo dauerhaft festgehalten, um darauf basierend neue Dinge erschaffen zu können.

Story und Blizzard – Ein ewiger Grund für Kritik

Manch einer mag bei „Story“ und „Blizzard“ eher zynisch lächeln, denn von einigen Fans gibt es immer wieder Kritik, dass die Story im Nachhinein geändert würde. Solche „Retcons“ werden oft kritisch gesehen und sind für manche der Beweis, dass Blizzard die eigentliche Story nicht ernst nimmt. Auch in der Diablo-Reihe gab es solche bewussten Retcons, die manchmal notwendig werden, wenn die Spielwelt wächst und komplexer wird. Copeland sagte dazu:

Was ich herausgefunden habe, ist, wenn es um kreative Sitzungen geht, dann hilft das Wort „Nein“ oder eine „Lore-Polizei“ der Kreativität meistens nicht. Wir wollen sicherstellen, dass wir unseren Schreibern die Hinweise geben, damit ihre Geschichten funktionieren, denn am Ende versuchen wir alle nur, coole Geschichten zu erzählen.

Dass gerade solche Story-Veränderungen oft kritisch gesehen werden, ist auch ein bisschen ironisch – denn bei vielen Fans waren es vor allem die interessanten Storys der Spielwelten, die sie so an Blizzards Titel gebunden haben.

Quelle(n):
  1. gamesradar.com

Diablo 4 soll teure 1000€-Grafikkarten zerstört haben – Jetzt gibt es Hoffnung auf einen echten Fix von Nvidia

Die Beta von Diablo 4 soll Hardware beschädigt haben. Nun ist ein Patch in Aussicht und die Community hofft, dass die größten Fehler noch vor der letzten Beta behoben werden.

Zum Start der Beta von Diablo 4 klagten einige Spieler darüber, dass Diablo 4 ihre Grafikkarten zerstören solle. Betroffen waren vor allem Modelle von Nvidia. Das weckte böse Erinnerungen an das MMORPG New World.

Jetzt hat Nvidia seinen neusten Game-Ready-Treiber für seine Grafikkarten vorgestellt, den ihr vor der letzten Beta auf jeden Fall installieren solltet. Laut Nvidia werden mit dem neuen Update jede Menge Probleme behoben.

Zwei Probleme sorgten in Diablo 4 für harte Kritik

Welche Probleme gab es? Konkret geht es vor allem um zwei Probleme, die viele kritisieren:

  • Zum einen die „Speicherleck-Probleme:“ Denn Diablo belegte enorm viel Videospeicher auf Grafikkarten. Das sorgte für Abstürze und hässliche Ruckler.
  • Zum anderen gab es heftige Sprünge beim Stromverbrauch in den Zwischensequenzen. Teilweise gab es Stromspitzen von über 150 Watt.

In der Community hoffen jetzt viele, dass Hersteller wie Nvidia die Probleme mit dem Update jetzt in den Griff bekommen können (via Reddit). Denn dann könne man auch die letzte Beta in vollen Zügen genießen – ohne dabei die eigene, teure Hardware aufs Spiel setzen zu müssen.

Spieler fühlen sich an die Probleme bei New World erinnert

Warum kommt das Problem vielen bekannt vor? Das MMORPG New World kämpfte mit dem Vorwurf, die Hardware von Spielern zu beschädigen. Trotz verhältnismäßig geringer Systemanforderungen soll es zu starken Auslastungen und Hitzeproblemen bei der CPU und GPU gekommen sein, was viele Spieler verunsichert hatte.

Hier schob Amazon Games dann einen Fix nach, der vor allem die Framerate in den Menüs auf einen festen Wert legte und die Belastung der Hardware reduzierte.

Letzte Open Beta von Diablo: Wenn ihr euch Diablo 4 noch nicht angesehen habt, dann könnt ihr das vor Release noch ein letztes Mal tun. Vom 12. bis 14. Mai testet Blizzard die Stabilität der Server und ihr könnt noch einmal das Hack’n’Slay testen:

Diablo 4: Open Beta und Server Slam im Mai  – Alles zum Start des letzten Tests