Monster Hunter Wilds auf PS5: Wie groß ist der Day One Patch? Ein Glückspilz hat vielleicht die Antwort

Spieler warten schon sehnsüchtig auf Monster Hunter Wilds und können es kaum erwarten, mit Freunden und der Community in die neuen Gebiete loszustürmen. Als großes AAA-Spiel kann man davon ausgehen, dass es auch einen Day-One-Patch geben wird. Ein glücklicher Spieler zeigt jetzt, wie groß der Patch sein könnte.

Was ist das für ein Spieler? Monster Hunter Wilds erscheint offiziell erst am 28.02.2025 für den PC, die PS5 und die Xbox Series. Dabei wird das Spiel auch einen physischen Release erhalten. Bei solchen Releases passiert es auch gerne mal, dass Spieler schneller an eine physische Kopie des Spiels kommen.

Ein Glückspilz zeigt in einem Reddit-Thread, dass er das Spiel wohl schon vorher bekommen hat, denn man sieht den Download-Screen der PS5 und wie viel man herunterladen muss. Zusätzlich dazu sieht man aber auch einen Patch mit knapp 18 GB, der wohl ein Day-One-Patch sein könnte.

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Monster Hunter Wilds steht kurz vor dem Release: Das solltet ihr vor dem Kauf wissen

Ein möglicher Day-One-Patch für die PS5

Was ist das für ein Patch? In dem Thread sieht man den normalen Download von Monster Hunter Wilds, den man auch bei anderen physischen Spielen hat. Der wird laut dem Bild wohl 50,881 GB groß sein. Darunter sieht man auch einen Patch der Version 1.000.020. Der ist 17,975 GB groß.

Der Reddit-User geht davon aus, dass es sich bei dem Patch um den Day-One-Patch handelt, der direkt zum Release da sein wird. Das kennt man mittlerweile von fast jedem AAA-Release. Fast 18 GB sind zwar recht groß, im Vergleich zu anderen großen Titeln aber auch nicht verwunderlich.

Was ist der Inhalt des Patches 1.000.020? Aus dem Bild lässt sich nicht schließen, was für einen Inhalt der Patch hat. Man kann aber von Optimierungen ausgehen. In der Regel bieten Day-One-Patches keine inhaltlichen Updates.

Wir haben bei Capcom nachgefragt, was die Inhalte des Patches sind und sobald wir eine Antwort haben, ergänzen wir die Passage im Artikel.

Habt ihr das Spiel digital vorbestellt, dann könnt ihr mit dem Download des Spiels früher starten. Man kann davon ausgehen, dass ihr auch den Patch dann früher herunterladen könnt. Der Preload auf den Konsolen startet am 26.02.2025. Monster Hunter Wilds scheint wieder ein grandioser Eintrag in der ikonischen Reihe zu sein. Auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski ist fast vollends zufrieden: Monster Hunter Wilds im Test: Fast perfekt – aber nicht fehlerfrei

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70 % der Nutzer sagen „Hallo“ und „Bitte“ zu ChatGPT, aber nicht nur aus Höflichkeit, sondern auch aus Angst

Eine neue Studie zeigt, dass 70 % der Nutzer höflich zu ChatGPT sind, aber die Gründe dafür fallen sehr unterschiedlich aus. Während viele es aus Gewohnheit tun, fürchten andere eventuelle Konsequenzen. Experten sind sich uneinig, ob Höflichkeit gegenüber KI unser Verhalten beeinflusst oder sogar die Technologie verbessert.

Um diese Studie geht es: Die Umfrage (via techradar.com), die im Dezember 2024 von Future durchgeführt wurde, befragte über 1.000 Personen aus den USA und Großbritannien. Dabei kam heraus, dass Höflichkeit zu KI wie ChatGPT längst nicht mehr nur eine Ausnahme darstellt, sondern für viele normal geworden ist. 

Wie sind die Ergebnisse?

  • Gewohnheit und Anstand: 82 % der US-Nutzer und 83 % der britischen Nutzer, die höflich zu KI sind, finden es einfach „normal“, „bitte“ und „danke“ zu sagen. Unabhängig davon, ob sie mit einem Menschen oder einer KI sprechen.
  • Angst vor den Folgen einer KI-Rebellion: Etwa 18 % der befragten US-Nutzer und 17 % der britischen Nutzer, die höflich sind, glauben, es könne in der Zukunft wichtig sein, respektvoll mit Künstlicher Intelligenz umzugehen, um negative Konsequenzen zu vermeiden
  • Verbesserung der Leistung der KI: Einige Nutzer glauben, dass höfliche Anfragen zu besseren und hilfreichen Antworten führen.
  • Fehlende Emotionen bei KIs: Rund 30 % der Nutzer sehen keinen Grund für Höflichkeit, da sie der Meinung sind, dass die KI keine Emotionen hat und Höflichkeit überflüssig ist.
  • Effizienz und Zeitersparnis: Andere geben an, dass sie ihre Interaktionen kurz und prägnant halten wollen, um Zeit zu sparen. Zudem wollen sie dadurch präzisere Antworten erzielen.
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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Was sagen Experten dazu? Die Expertenmeinungen über Höflichkeit gegenüber KI sind geteilt. Einige betonen, dass Höflichkeit wichtig ist, um respektvolles Verhalten in zwischenmenschlichen Interaktionen zu fördern. Sie warnen davor, dass ein respektloser Umgang mit KI sich auch auf unsere sozialen Beziehungen auswirken könnte. Ein weiteres Argument kommt vom CASA-Paradigma, das besagt, dass wir Maschinen oft wie Menschen behandeln. Unser Gehirn macht keinen Unterschied zwischen Umgang mit einem Menschen oder einer KI.

John-Anthony Disotto, KI-Redakteur bei TechRadar, betrachtete das Thema eher skeptisch. Seiner Meinung nach könnte das Verhalten vor allem mit einer Angst zusammenhängen. Schließlich haben Science-Fiction-Filme wie „2001: Odyssee im Weltraum“ oder „Terminator“ die Vorstellung geprägt, dass KIs irgendwann die Macht übernehmen könnten.

ChatGPT zeigt sich flexibel

Auf unsere Frage hin äußerte sich ChatGPT selbst zu dem Thema Höflichkeit: „Als KI brauche ich keine Höflichkeit, da ich keine Gefühle oder Emotionen habe. Aber ich finde es interessant, dass Menschen oft höflich sind, selbst wenn sie mit einer Maschine sprechen. Es macht die Interaktion für die meisten angenehmer und kann in einigen Fällen tatsächlich zu besseren Ergebnissen führen, da höfliche Anfragen oft präziser formuliert sind.“

Während wir uns mit Höflichkeit und deren Einfluss auf Künstliche Intelligenz beschäftigen, zeigt sich auch, wie weit die Technologie bereits fortgeschritten ist. Elon Musk äußerte sich offiziell darüber, dass wir das Limit im Bereich Trainingsdaten erreicht haben. Es soll keine menschlichen Daten mehr geben, mit denen KI trainiert werden kann.

Quelle(n):
  1. Techradar
  2. Jeuxvideo

Pokémon GO: Mit den neuen Abenteuereffekten fangt ihr leichter Pokémon, jeder Wurf wird einfacher

In Pokémon GO kommen neue Abenteuereffekte ins Spiel. Was ist das und was bringt das? Das schauen wir uns hier an.

Im vergangenen Jahr führte Pokémon GO die Abenteuereffekte ein. Das sind Attacken, die sich auch außerhalb von Kämpfen einsetzen lassen und euch mit besonderen Boni versorgen.

Solche Effekte gibt es bisher nur sehr wenige. Bisher beherrschen Ur-Palkia, Ur-Dialga, Necrozma Morgenschwinge und Necrozma Abendmähne jeweils eine eigene Abenteuereffekt-Attacke.

Nun kommen zur globalen GO Tour 2025 zwei weitere hinzu:

  • Das schwarze Kyurem kann Frostvolt beherrschen
  • Das weiße Kyurem kann Frosthauch beherrschen

Alles zu den beiden Kyurem-Formen lest ihr hier.

Wie bekommt man diese Attacken? Indem man Kyurem mit Reshiram oder Zekrom fusioniert, mehr dazu hier. Aber wichtig: Kyurem muss bei der Fusion die Attacke Eiszeit beherrschen. Sonst bekommt ihr die Spezialattacke mit der Fusionsform nicht.

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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer

Was bringt der Abenteuereffekt Frostvolt in Pokémon GO?

Kosten: Für Frostvolt müsst ihr 5.000 Sternenstaub und 5 Kyurem-Bonbons einsetzen, wenn ihr den Effekt durch euer schwarzes Kyurem aktivieren wollt. Ihr könnt den Effekt auch mehrfach aktivieren und stapeln, indem ihr die Ressourcen mehrfach bezahlt. Das Limit liegt bei 24 Stunden.

Effekt: 10 Minuten lang wird jedes Pokémon, dem ihr begegnet, gewissermaßen eingefroren. Das bedeutet: Insbesondere zappelige Pokémon werden viel leichter zu fangen. Sie werden weniger ausweichen und vermutlich auch weniger Ballwürfe abwehren.

Auch bei verbundenen Zusatzgeräten soll der Fang leichter werden. Das dürfte Gadgets wie das Go Plus betreffen.

Was bringt der Abenteuereffekt Frosthauch in Pokémon GO?

Kosten: Für Frosthauch müsst ihr ebenfalls 5.000 Sternenstaub und 5 Kyurem-Bonbons einsetzen, wenn ihr den Effekt durch euer weißes Kyurem aktivieren wollt. Stapeln ist ebenfalls möglich.

Effekt: Der Fang-Kreis bei Begegnungen wird 10 Minuten lang verlangsamt. Dadurch dürfte es deutlich leichter werden, fabelhafte Würfe zu landen. Das ist nützlich, schließlich bringen fabelhafte Würfe mehr EP und werden auch oft für bestimmte Forschungen benötigt.

Bei verbundenen Zusatzgeräten soll der Fang auch bei Frosthauch leichter werden.

Das müsst ihr beachten

Zum einen sei hier nochmal betont, dass euer Kyurem “Eiszeit” beherrschen muss, bevor ihr es fusioniert, um die Attacken zu bekommen. Fusioniert ihr es mit einer anderen Attacke, erhaltet ihr andere Angriffe und somit auch keinen Abenteuereffekt. Angesichts der Kosten für die Fusion sollte man hier nicht leichtfertig falsche Exemplare fusionieren.

Zum anderen könnt ihr die Abenteuereffekte nicht miteinander oder mit anderen Abenteuereffekten kombinieren. Versucht also nicht, beispielsweise Frosthauch und Zeitenlärm gleichzeitig zu verwenden.

Ansonsten kommen noch weitere Inhalte zur GO Tour ins Spiel, oder werden bereits jetzt, im Vorfeld, beim Weg-nach-Einall-Event aktiviert. Eines dieser Features ist der neue Tour Pass, mit dem man sich Belohnungen holen kann, indem man Stufen aufsteigt. Alle wichtigen Infos zum Tour Pass in Pokémon GO lest ihr hier.

Spieler glauben, dass Monster Hunter Wilds zu einfach ist – Dabei sind sie selbst das Problem

Die ersten Tests zu Monster Hunter Wilds sind raus und ein Thema beschäftigt die Community besonders: die Schwierigkeit des Spiels.

Warum ist die Schwierigkeit ein großes Thema? In Monster Hunter geht es darum, große und mächtige Monster zu jagen und sich dabei herausfordernden Kämpfen zu stellen. Looten, Leveln und Grinden sind dabei seit jeher die Kernelemente des Spiels. Bereits seit über 21 Jahren existiert die Reihe rund um die Monsterjäger jetzt schon und schickt mit etlichen Titeln und Spin-offs seine Spieler auf die Jagd.

Das führt dazu, dass einige besonders treue Spieler ebenfalls seit einigen Jahren und Titeln dabei sind. Dabei wurden besonders zu Zeiten von Monster Hunter World Stimmen laut, dass das Spiel zu einfach und zu „casual“ werden würde (Beispiele via Reddit und Steam). Die knackigen Kämpfe und der harte Grind für die gewünschte Ausrüstung würden immer weniger werden und bieten kaum Herausforderungen.

Seit dem 24. Februar 2025 sind die ersten Tests zu Monster Hunter Wilds erschienen, die überaus positiv ausfallen. Es gibt aber unter anderem häufiger den Kritikpunkt, dass auch MH Wilds zu einfach oder für manche sogar auch noch einfacher sein soll. Viele Veteranen sind deshalb bereits jetzt besorgt, dass das Spiel für sie keine Herausforderung bieten wird und machen ihrem Frust unter anderem auf Reddit Luft.

Die Community sieht bei der Kritik aber weniger das Spiel an sich als Problem, sondern die Spieler selbst, die diese ausüben.

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Monster Hunter Wilds steht kurz vor dem Release: Das solltet ihr vor dem Kauf wissen

Die Erfahrung der Veteranen als Hauptgrund

Welche Gründe führen zu der Kritik? Auf Reddit finden sich neben etlichen Threads, die sich darüber auslassen, dass das Spiel eventuell zu einfach werde, auch einige, die die Gründe für diese Diskussion nicht direkt beim Spiel selbst sehen. So auch der Thread von Glum_Series5712, der den Diskurs und die Problematik der Kritik aufgreift.

Der User nennt darin 3 Gründe, die aus seiner Sicht zu dieser Kritik führen:

  1. Spieler, die diese Kritik äußern, sind vor allem erfahrene Spieler. Diese Spieler sind Veteranen der Reihe und bringen eine Menge Vorerfahrung sowohl mit Spielprinzip als auch mit einigen Monstern mit. Aus diesem Grund fallen ihnen die Kämpfe automatisch leichter als Neulingen. Aus seiner Sicht wird dieser Punkt gern vergessen und führt bei ebendiesen Spielern zu Frust.
  2. Die Kämpfe sind mittlerweile viel dynamischer als früher und auch die Hardware ist besser geworden. Dadurch wird das Spiel viel flüssiger, die Downtime zwischen Angriffen und Aktionen kürzer und es fühlt sich im Großen und Ganzen schneller an.
  3. Damit einhergeht auch die überarbeitete Steuerung, die mit Titeln wie Monster Hunter World und Rise deutlich angenehmer geworden ist. Das betrifft vor allem die Verzögerung zwischen Tastendruck und Ausführen der Aktion sowie die deutlich verbesserte Kamerasteuerung.

Dabei hebt er ebenso hervor, dass er den Hauptgrund darin sieht, dass die Spieler, die das Spiel als zu einfach empfinden, schlicht erfahrener geworden sind und sie über die Jahre Fähigkeiten aufgebaut haben, die ihnen die Jagden erleichtern. So gesehen ist nicht das Spiel einfacher geworden, sondern die Spieler (und die Hardware) einfach besser.

Auch MeinMMO-Redakteur Alexander Schürlein hat zum Schwierigkeitsgrad eine klare Meinung:

Grundsätzlich gebe ich dem User mit seiner Zusammenfassung recht. Erfahrene Spieler werden mit Monster Hunter Wilds vor allem mit den niedrigrangigen Monstern wenig Probleme haben und deshalb schnell durch die Story und bei den hochrangigen Monstern ankommen. Das liegt zuletzt daran, dass in Wilds bei der Entwicklung ein besonderes Augenmerk auf eine verbesserte Lernkurve gelegt wurde, die es Einsteigern zugänglicher machen soll, die Grundmechaniken des Spiels zu erlernen.

Diese werden den Spielern durch verbesserte Tutorials und einen klaren Aufbau in der Reihenfolge der Monster nähergebracht. So hat das erste Monster Chatacabra lediglich Attacken, die sich auf ein Ziel konzentrieren, während Quematrice als zweites Monster mit seinem Schweif erste Flächenattacken beibringt. Die Monster agieren also indirekt als Lehrmeister, was für Veteranen auf den ersten Metern vielleicht erstmal unterfordernd wirken mag. Diese Änderung sehe ich als einen weiteren Punkt, der sicherlich in die Kritik einfließt.

Allerdings sind solche Änderungen auch nötig, um eben solchen Spielern, die die Reihe nicht seit Jahren begleiten und die alten, hakeligen Zeiten kennen, abzuholen und für einen neuen Fluss an frischen Jägern zu sorgen, die Spaß an Monster Hunter finden und in Zukunft zu neuen Veteranen werden. Und wenn wir mal ehrlich sind: Wer hat die Kämpfe beispielsweise gegen Lagiacrus in Monster Hunter Tri auf der Wii mit dieser furchtbaren Steuerung wirklich genossen und sich nicht eine bessere Kamerasteuerung gewünscht?

Im weiteren Verlauf des Spiels werden die Monster auch knackiger und Veteranen werden schnell an diese Stellen kommen. Sollte ihnen der Weg dorthin zu einfach sein, gibt es aber immer noch die Möglichkeit, sich selbst Challenges zu stellen. So könnt ihr zum Beispiel ohne Rüstung kämpfen, Speedruns versuchen oder auch No-Hit-Runs.

Was sagt die Community dazu? Unter seinem Post finden sich etliche Stimmen, die ihm beipflichten und die Problematik ähnlich sehen. Zusätzlich heben einige Fans hervor, dass auch Monster Hunter World mit der Erweiterung Iceborne deutlich an Herausforderungen zugelegt hatte und dort sogar zum Teil Stimmen laut wurden, die sich Nerfs für bestimmte Monster, wie zum Beispiel Behemoth oder Alatreon wünschten.

Ebenso geben ihm viele recht, dass durch die ältere Hardware, die Spiele früher unnötig schwer waren und so vielen unerfahreneren Gamern das Franchise einfach blockiert wurde, weil sie keinen Weg fanden, das Spiel überhaupt zu spielen.

Auch MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski hat sich in ihrem Test zu Monster Hunter Wilds Gedanken um die Schwierigkeit gemacht. Wie sie das Ganze empfunden hat, lest ihr hier: Monster Hunter Wilds im Test: Fast perfekt – aber nicht fehlerfrei

Das MMO Genshin Impact ist eine Erfolgsgeschichte, die beinahe gescheitert wäre

Genshin Impact ist eines der erfolgreichsten Videospiele der letzten Jahre. Doch der Weg zum Erfolg war alles andere als geradlinig. Plagiatsvorwürfe, politische Kontroversen und sogar ein Mordanschlag stellten das Entwicklerstudio HoYoVerse immer wieder vor Herausforderungen. Wie konnte sich das Spiel trotzdem durchsetzen?

Was macht Genshin Impact so besonders? Als Genshin Impact im Jahr 2020 veröffentlicht wurde, überraschte es die Gaming-Welt. Das Open-World-Action-RPG kombinierte ein lebendiges Anime-Design mit einem gacha-basierten Charakter-Sammelsystem und einem innovativen Elementarkampfsystem. Der riesige Erfolg war nicht nur auf die Ästhetik des Spiels zurückzuführen, sondern auch auf die detaillierte und lebendige Welt von Teyvat, die voller Quests und herausfordernden Gegnern steckt.

Genshin Impact wurde von HoYoVerse mit einem gigantischen Budget von 100 Millionen Dollar entwickelt, wobei rund 2.400 Entwickler daran arbeiteten. Bereits zwei Wochen nach Release hatte das Spiel seine Entwicklungskosten wieder eingespielt, und nach einem Monat lagen die Einnahmen der mobilen Versionen allein schon bei 250 Millionen Dollar.

Dennoch war Genshin Impact von Beginn an umstritten und sorgte für einige Kontroversen.

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Genshin Impact: Trailer zeigt Gameplay für Natlan

Kontroversen überschatteten den erfolgreichen Start

Warum sorgte Genshin Impact für Kontroversen? Obwohl Genshin Impact enorm erfolgreich ist, war das Spiel von Anfang an von Kontroversen begleitet. Hier sind die wichtigsten Streitpunkte, die das Entwicklerstudio gleich zu Beginn vor einigen Herausforderungen stellten:

  •  Plagiatsvorwürfe: Kurz nach der ersten Gameplay-Präsentation fielen vielen Spielern Ähnlichkeiten zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild auf. Kritiker warfen dem Studio vor, das Open-World-Design und einige Spielmechaniken fast direkt übernommen zu haben. Die Debatte eskalierte so weit, dass ein Besucher der ChinaJoy-Messe 2019 demonstrativ eine PlayStation 4 zerschmetterte, auf der Genshin Impact lief, um gegen die vermeintliche Kopie zu protestieren.
  • Spyware-Vorwurf: Das Entwicklerstudio implementierte in der ersten Version des Spiels ein Anti-Cheat-Programm, das tief in das Betriebssystem der Spieler eingriff. Dieses Programm wurde besonders in den USA als potenzielle Spyware kritisiert. Obwohl es schnell wieder entfernt wurde, war das Vertrauen vieler Spieler gleich zu Beginn bereits erschüttert worden.
  • Politische Zensur: Eine Quest mit einem Katzencharakter sowie bestimmte Charakterdesigns und Dialoge wurden angeblich geändert, um den politischen Vorgaben Chinas zu entsprechen. Diese Änderungen führten zu Kritik in der Community und sorgten mehrfach dafür, dass der Hashtag #BoycottGenshin in den sozialen Medien trendete.

Empörung um Jubiläum exkalierte

Wie kam es zu dem Mordanschlag? 2021 sorgte eine Jubiläumsfeier für Honkai Impact 3rd in China für massive Empörung. Das Spiel, welches ebenfalls von HoYoVerse entwickelt wurde, zeigte einen Charakter in aufreizender Kleidung in einem Casino-Setting – eine Darstellung, die in China als höchst problematisch gilt.

Die Kontroverse eskalierte so weit, dass ein aufgebrachter Mann versuchte, zwei der drei Gründer des Entwicklerstudios zu ermorden. Glücklicherweise konnte er aber rechtzeitig gestoppt werden. 

Das Ereignis zeigte dennoch, wie emotional die Reaktionen auf die Spiele des Studios sein können.

Zwischen globalem Erfolg und lokalen Herausforderungen

Was bringt die Zukunft für HoYoVerse und Genshin Impact? Trotz aller Kontroversen bleibt Genshin Impact ein riesiger Erfolg. Das Spiel erwirtschaftet Milliarden und zählt zu den profitabelsten Free-to-Play-Titeln weltweit. 

Die Kritikpunkte – von Plagiatsvorwürfen über Datenschutzbedenken bis hin zu politischer Zensur – haben den Erfolg des Spiels und des Studios bisher nicht gebremst. Allerdings zeigen diese Kontroversen auch die Herausforderungen, mit denen HoYoVerse als chinesisches Unternehmen konfrontiert ist: die Balance zwischen kreativer Freiheit, politischen Vorgaben und den Erwartungen einer globalen Spielergemeinschaft.

Während Genshin Impact weiter wächst, steht nicht jeder in der Community auf der Gewinnerseite. Das bekam auch der bekannte Gacha-Streamer Atsu zu spüren, der sich nun nach schweren Vorwürfen aus der Szene zurückzieht: „Ich habe absolut alles verloren“ – Großer Gacha-Streamer beendet Karriere mit 34 Seiten langem Brief

Quelle(n):
  1. Jeuxvideo

Monster Hunter Wilds ist das am bestbewertete Spiel 2025 mit Metascore von 90 und der Bestseller auf Steam

Monster Hunter Wilds ist noch gar nicht erschienen, aber jetzt schon das beste Spiel 2025 laut Metacritic. Die Vorfreude der Spieler katapultiert es zudem auf Platz 1 der Bestseller auf Steam.

Was ist das für ein Spiel? Monster Hunter Wilds ist ein Action-Rollenspiel vom japanischen Entwickler Capcom und der neueste Teil der Monster-Hunter-Reihe, die es nun schon seit über 20 Jahren gibt. Das Spiel erscheint am 28. Februar 2025 für folgende Plattformen:

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Monster Hunter Wilds steht kurz vor dem Release: Das solltet ihr vor dem Kauf wissen

Monster Hunter Wilds fährt auf Metacritic Bestwertungen ein

Wie gut kommt es an? Die ersten Reviews von Pressevertretern zeichnen ein sehr positives Bild von Monster Hunter Wilds: Auf Metacritic hat das Spiel einen Metascore von 90/100, basierend auf 74 Reviews. Hier eine kleine Auswahl:

  • DualShockers vergibt 100 Punkte und schreibt: „Nach 100 Stunden Spielzeit und dem Erreichen von Jägerrang 110 kann ich mit Sicherheit sagen, dass Monster Hunter Wilds ein besseres Spiel ist als World und Rise. Der Fokus liegt stark auf der Optimierung und Zugänglichkeit des Spielerlebnisses, ohne dabei die grundlegenden Prinzipien zu entfernen, die erfahrene Jäger zu schätzen wissen. Monster Hunter Wilds ist ein Spiel, das jeder erlebt haben sollte.“
  • MMORPG.com vergibt 95 Punkte und schreibt: „Obwohl es möglich ist, dass Monster Hunter Wilds einige Veteranen abschrecken könnte, die bereits früh in die Serie eingestiegen sind, hat es einen gewaltigen Fortschritt in Richtung eines ausgewogeneren Spiels gemacht, das eine viel breitere Spielerschaft anspricht.“
  • GamePro vergibt 91 Punkte und schreibt: „Wilds verbindet die Features aus World und Rise mit neuen Ideen zum bisher besten Gesamtpaket der Monster Hunter-Reihe.“

Monster Hunter Wilds schlägt damit den Rollenspiel-Hit Kingdom Come: Deliverance 2, der „nur“ einen Metascore von 88/100 hat. Monster Hunter Wilds ist derzeit zudem das meistverkaufte Spiel auf Steam. Es gibt allerdings nicht nur Lob für den neuesten Teil der MH-Reihe, sondern auch Kritik.

  • Die französische Seite Gamekult gibt nur 70 Punkte und kritisiert: „Das raue, unzugängliche und extravagante Gefühl der Vergangenheit hat einer kompromisslosen Zugänglichkeit, dem klaren Streben nach Einfachheit und einer gezielten Offenheit für Neueinsteiger Platz gemacht.“

Spiel verknüpft Crafting mit epischer Monster-Jagd

Worum geht es in dem Spiel? In Monster Hunter Wilds dreht sich alles um die Jagd nach immer größeren und gefährlicheren Monstern. Diese könnt ihr alleine oder zusammen mit anderen Spielern bestreiten. Der grundlegende Gameplay-Loop sieht im Kern wie folgt aus:

  • Ihr begebt euch auf die Jagd nach einem Monster und versucht, dieses zu erlegen oder einzufangen.
  • Seid ihr bei eurer Jagd erfolgreich, sammelt ihr je nach Monstertyp unterschiedliche Materialien ein. 
  • Aus den gesammelten Materialien stellt ihr stärkere Waffen und Rüstungen her, die euch zudem bestimmte Boni gewähren
  • Mit verbesserter Ausrüstung geht es auf die Jagd nach größeren und gefährlicheren Monstern, die wiederum neue Materialien fallen lassen – und der Kreislauf beginnt von vorne.

Einen Skill-Tree wie in anderen Rollenspielen gibt es in Monster Hunter Wilds nicht. Eure Fähigkeiten und Eigenschaften sind allesamt an eure Ausrüstung gebunden. So könnt ihr euren Spielstil jederzeit ändern.

Freut ihr euch schon auf Monster Hunter Wilds oder setzt ihr beim neuesten Teil der Reihe aus? Schreibt es uns doch gerne in die Kommentare. Alle wichtigen Ereignisse, Leaks und Infos vor dem Start von Monster Hunter Wilds seht ihr in unserem Release-Ticker.

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

7 Animes, in denen der Held längst tot sein müsste

Es ist mittlerweile üblich, dass Animes über mehrere Staffeln laufen. Doch einige Serien hätten schon in den ersten Folgen enden müssen – denn der Held ist eigentlich zu schwach, um lange zu überleben.

Unsere Anime-Helden haben es nicht leicht: Sie werden von Laserstrahlen oder Waffen durchlöchert, aus großen Höhen weggeschleudert oder stecken Explosionen weg. Wo normale Menschen das Zeitliche gesegnet hätte, stehen sie einfach wieder auf.

Würde man die Anime-Plot-Armor wegnehmen, wären viele Protagonisten dem Untergang geweiht. Denn einige von ihnen sind so schwach, dass sie schon in den ersten Folgen sterben müssten. MeinMMO zeigt euch einige Animes, in denen der Held längst tot sein müsste.

Tokyo Ghoul

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Tokyo Ghoul u0026#8211; Der Trailer zum Anime auf Deutsch
  • Episodenanzahl: 12
  • Wo kann ich den Anime streamen? Crunchyroll, Amazon Prime Video, Joyn, ProSieben FUN, Seven Entertainment

Worum geht es im Anime? In Tokyo treiben Ghoule ihr Unwesen. Sie ernähren sich von Menschenfleisch und können keine normale Nahrung zu sich nehmen, ohne sich zu übergeben. Ken Kaneki ist ein durchschnittlicher Schüler und will von all dem nichts wissen. Er freut sich stattdessen auf ein Date mit der attraktiven Dame Rize Kamishiro.

Allerdings stellt sich heraus, dass Rize selbst ein Ghoul ist. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Rize stirbt und Ken das Bewusstsein verliert. Als er wieder aufwacht, wird ihm mitgeteilt, dass er die Organe von Rize transplantiert bekam – und damit auch ihre Ghoul-Kräfte.

Wieso hätte der Held tot sein müssen? Der Anime von Tokyo Ghoul ist der Beginn von vielen weiteren Geschichten rund um Ken und seine Freunde. Doch eigentlich wäre es schon zwei Mal für Ken vorbei gewesen. 

Zum einen, da er nur durch die unfreiwillige Organspende von Rize überlebt hat. Zum anderen, weil er zu Beginn nicht mit dem Leben als Ghoul klarkam und eigentlich verhungert wäre, wenn er nicht die Hilfe seiner neuen Freunde gehabt hätte. Die konnten ihm das menschliche Fleisch als neue Nahrungsquelle nämlich so schmackhaft machen, dass Ken es schlussendlich aß.

Twitch schuldet einem früheren Profi in LoL mehr Geld, als es auf der Welt überhaupt gibt

Ein bizarrer Rechtsstreit hat den Streaming-Dienst Twitch von Amazon getroffen: Im Zuge der Sanktionen gegen Russland hat Twitch einen ehemaligen Profi-Spieler von League of Legends de-monetarisiert. Doch die russische Justiz hielt das für nicht rechtmäßig und will Twitch zwingen, die Sanktion gegen den früheren Profi von LoL aufzuheben. Die Geldstrafe, die Twitch dazu zwingen soll, fing klein an, wurde aber immer größer.

Um diesen früheren LoL-Profi geht es: Der frühere LoL-Profi Kirill Konstantinovich Malofeyev (29) ist bekannt als Likkrit. Er hat bis 2017 gespielt und wurde danach Twitch-Streamer. Mit LoL hat er etwa 66.000 $ Preisgeld verdient.

Es gibt nicht viele erfolgreiche russische E-Sportler in LoL: Eigentlich spielt man dort DOTA 2 von Valve. Russische E-Sportler haben mit DOTA 2 insgesamt 39 Millionen $ verdient, mit CS:GO 15,5 Millionen $, mit LoL nur 1,5 Millionen $ (via esportearnings).

Likkrit ist der Sohn des russischen Oligarchen Konstantin Valeryevich Malofeev, der kommt aus dem Finanzwesen und sitzt mittlerweile einer Mediengruppe vor.

Das ist die Situation: Im März 2022 hat Amazon im Zuge der Sanktionen der USA gegen Russland allen russischen Twitch-Streamern die Möglichkeit entzogen, über die Plattform Geld zu verdienen. Faktisch wurden sie gebannt und ihnen wurde die Möglichkeit entzogen, über Twitch ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Der Streamer und Oligarchensohn Likkrit fand den Bann ungerecht und verklagte Twitch in einer 25-seitigen Klageschrift vor einem russischen Gericht im Juni und Oktober 2022. Die erste Klage wurde abgewiesen, die zweite kam aber durch.

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

Russisches Gericht verhängt Geldstrafe gegen Twitch, die sich jede Woche verdoppelt

Dieses Urteil kam durch: Das Gericht entschied, dass Twitch und Amazon russische Rechte verletzen, indem sie den Streamer „de-monetarisieren.“

Daher verlangte das russische Gericht von Twitch die Wiederherstellung des Accounts oder Twitch müsse eine Strafzahlung leisten, weil sie dem Urteil nicht folgen.

Die Strafsumme beträgt 100.000 Rubel und mit jedem Tag, an dem der Account nicht wiederhergestellt ist, kommen 100.000 Rubel dazu. 100.000 Rubel sind etwa 1.100 Euro.

Doch die Summe verdoppelt sich auch mit jeder Woche und das ohne Limit. Seit dem Urteil sind mehr als zwei Jahre vergangen, die Summe wurde also schon mehr als 100-mal verdoppelt – die Strafzahlung ist daher mittlerweile unvorstellbar groß.

2023 hat der Oligarchensohn über ein Gesetz in der Türkei versucht, den russischen Richterspruch durchzusetzen und ein entsprechendes Schreiben der Außenstelle von Amazon in der Türkei zugestellt. Twitch entgegnet, die ursprüngliche Geschäftsbeziehung des Streamers sei aber mit Twitch eingegangen worden, nicht mit Amazon, und daher sei das Schreiben in der Türkei gegenstandslos.

Twitch sagt: Streamer hat nur 2.000 $ im Monat verdient – Strafsumme ist absurd

Das sagen die Anwälte von Twitch:

Da sich diese Strafe jede Woche verdoppelt, ist sie jetzt angeblich höher als alles Geld der Welt. Die Zwangsvollstreckung der Summe ist in keiner Weise gerechtfertigt und steht in keinem Verhältnis zu den weniger als … $2.000 an Einnahmen, die Malofeyevs Account generiert hat, während er aktiv war.

Twitch versucht jetzt über das US-Justizsystem, einer Zwangsvollstreckung der Summe zu widersprechen.

Man kann’s ja mal versuchen. Twitch wurde schon in der Vergangenheit immer wieder verklagt, dann aber über das amerikanische Rechts-System, das ebenfalls dafür bekannt ist, mit hohen Strafzahlungen zu arbeiten, wenn auch nicht mit derart hohen: Twitch wird auf 25 Mio $ verklagt – Wegen zu sexueller Inhalte

Das Titelbild stammt noch aus der aktiven Zeit von Likkrit als LoL-Profi.

Quelle(n):
  1. polygon

Dauntless war das Spiel zur Monsterjagd, bevor Monster Hunter World auf den PC kam – Jetzt schließt es endgültig

Das Aus von Dauntless ist besiegelt. Das kostenlose Monster-Spiel wird schon bald abgeschaltet.

Nach knapp 6 Jahren ist Schluss: Das kostenlose Monsterjagd-Spiel Dauntless wird im Mai eingestellt. Über Steam gaben die Entwickler folgendes, kurzes Statement ab:

Dauntless wird am 29. Mai 2025 eingestellt. Dauntless wird keine weiteren Inhalte oder Updates erhalten. Das Spiel wird am 29. Mai 2025 nicht mehr spielbar sein.

via Steam

Dauntless galt als eine Alternative zu Monster Hunter, da man auch hier verschiedene Kreaturen jagte und versuchte, sich über immer bessere Ausrüstung einen Vorteil gegenüber den Monstern zu verschaffen. Das ging solo, aber auch im Multiplayer.

Mit dem Ende des Spiels wird allerdings der Schlusspunkt unter eine Geschichte gesetzt, die nun leider fast schon absehbar war.

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So sieht Dauntless: Awakening aussehen

Nach Entlassungen ist nun auch für Dauntless Schluss

Was ist bei Dauntless passiert? Dauntless startete im Mai 2018 auf dem PC, nachdem es bereits 2016 vorgestellt wurde. Entwickler Phoenix Labswollte die Monster-Hunter-Lücke auf dem Computer mit seiner Alternative Dauntless schließen.

Unglücklich für Dauntless war allerdings, dass Monster Hunter genau das selbst tat – nämlich ebenfalls 2018. Monster Hunter World startete am 26. Januar 2018 auf Xbox One und PS4, am 9. August 2018 dann auch auf dem PC.

Damit hatte Dauntless zwar drei Monate auf dem PC ohne Konkurrenz, danach musste man sich aber gegen Monster Hunter behaupten. Dennoch wurde Dauntless von vielen Spielern angenommen.

Doch in den letzten Monaten kam es zu Schwierigkeiten:

In Sachen Dauntless besteht nun Klarheit.

Während das eine Monsterspiel endet, geht es bei einem anderen nun erst so richtig los: Monster Hunter Wilds steht kurz vor dem Release. Viele Fans freuen sich bereits auf das neue Spiel, und am 28. Februar können dann auch die ersten Jagden gestartet werden. Ihr wollt einen Eindruck des neuen Spiels bekommen? Hier findet ihr den Test zu Monster Hunter Wilds von MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski.

Bungie hat so viel aus Destiny 2 entfernt, dass sie tricksen müssen, um vor Gericht zu beweisen, dass die Story nicht geklaut ist

Bungie sieht sich derzeit vor einem großen Problem und die einzigen, die ihnen helfen können, sind die Fans von Destiny 2 und ihre Liebe zum Spiel.

Womit hat Bungie zu kämpfen? Schon im Oktober 2024 berichtete MeinMMO-Redaktionsleiter Schuhmann über eine neue Klage gegen Bungie. Diesmal jedoch geht es nicht um Cheater, sondern um Plagiatsvorwürfe.

Der Autor Kelsey Martineau hat 2013 und 2014 eine Fantasy-Welt vorgestellt, die Bungie dreist kopiert haben soll. Diese sollte dann als Vorlage für die Kampagne der Roten Schlacht dienen.

Nun gibt es neue Entwicklungen bezüglich des Falls und die sahen für Bungie zuerst nicht gut aus. Das Team hatte Schwierigkeiten ihre Unschuld zu beweisen. Schuld daran ist ein Feature, das in der Community bis heute keine Fans findet.

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Destiny 2: Launch-Trailer zur neuen Episode Ketzerei

Content-Vault galt schon damals als miese Idee

Warum ist der Content-Vault problematisch? Der Content-Vault wurde eingeführt, um Destiny 2 mehr Platz für neuen Content zu bieten. Die Devise hieß „Altes raus und Neues rein“ – dazu gehörte leider auch die beliebte Kampagne der Roten Schlacht. Viele Inhalte sind seit der Zeit verschwunden, die Teil des Spiels und der Story des Loot-Shooters waren.

Und obwohl nur die Community damit ein Problem hatte, wurde genau dasselbe System auch den Entwicklern jetzt zum Verhängnis. Bungie wollte vor Gericht beweisen, dass die Kampagne der Roten Schlacht nicht kopiert sei – jedoch fehlten die Beweise. Grund dafür war der Tresor, denn dort befand sich die Kampagne.

Warum hat Bungie die Rote Schlacht nicht aus dem Tresor geholt? So leicht funktioniert das mit dem Tresor nicht. Der Tresor ist wie eine Zwischenwelt, indem alle Inhalte auf einer Datenbank gespeichert werden, damit Bungie für zukünftige Projekte darauf zugreifen kann.

Es handelt sich dabei aber nicht um eine funktionsfähige Sammlung, die Entwickler einfach auf die Server ziehen und abspielen können. Wenn etwas in den Tresor gelandet ist, müssen die Entwickler, sollten sie die Inhalte zurückholen wollen, diese mühselig wieder von Hand aufbauen und der Engine anpassen. Das kostet viel Zeit und Ressourcen.

Wie hat Bungie sein Problem gelöst? Damit Bungie sich gegen den Kläger wehren kann, griffen sie auf die Hilfe der Community zurück.

Auf YouTube gab es unzählige Videos über die Kampagne, darunter auch das bekannte 10-stündige Lore-Video von My name is Byf – dem Lore-Experten von Destiny 2. Durch dieses „Archiv“ konnte Bungie einige Beweise vorlegen.

Ohne den treuen Fans hätte Bungie jetzt keine stichhaltigen Beweise. Ob die Anklage fallen gelassen wird, steht noch aus. Mehr zu Destiny 2 findet ihr hier: Das Eisenbanner bringt eine der miesesten Waffen in Destiny 2 zurück – doch ihr solltet sie euch unbedingt holen

Bethesda versteigert besondere Ehre zu Elder Scrolls 6 – Aber ein reicher Bonze sticht mit irrem Gebot sogar die treusten Fans aus

Für den sechsten Teil der „The Elder Scrolls“-Reihe gab es eine spezielle Auktion, bei der der Gewinner einen NPC in dem kommenden RPG benennen durfte. Nun wurde der Gewinner bekannt gegeben, doch es ist nicht die Fan-Seite, die sich den Sieg erhofft hatte.

Was ist das für eine Auktion? Bethesda veranstaltete eine Auktion rund um The Elder Scrolls 6, bei der der höchstbietende Gewinner einen NPC im kommenden Spiel entwerfen und benennen durfte. Die Summe wird an die „Make-A-Wish Mid-Atlantic“-Stiftung gehen, die Kinder mit chronischen Krankheiten unterstützt.

Der GameStar Talk spricht über die Möglichkeiten von The Elder Scrolls 6:

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Wie geht es nach Starfield weiter mit The Elder Scrolls 6? – Darüber spricht GameStar Talk

Mysteriöser Bieter sticht Fan-Seite aus

Was ist das für eine Fan-Seite? Die Fan-Seite Unofficial Elder Scrolls Pages, abgekürzt UESP, ist ein nicht ganz unbekannter Zusammenschluss von Fans der Bethesda-RPGs. Sie beschäftigen sich seit 1995 mit allen Dingen, die in und um die Elder-Scrolls-Spiele passieren.

Auch sie gaben ihr Gebot für die Auktion ab, und zwar nicht alleine, sondern mit der Imperial Library, eine Lore-Seite zu TES, und einigen TES-Content-Creatoren.

Wie hoch war die Gewinner-Summe? Trotz des großen Zusammenschlusses reichte ihre Summe am Ende nicht, denn sie wurden von einem mysteriösen Bieter überboten. Die Person spendete insgesamt 85.450 US-Dollar, was umgerechnet ungefähr 81.593 Euro sind. Um wie viel UESP schließlich überboten wurde, ist leider nicht bekannt.

Fan-Seite sucht Kontakt zum Gewinner

Auf X postete UESP über die abgeschlossene Auktion. In ihrem Post schreiben sie, dass sie sich gerne mit dem Gewinner in Verbindung setzen möchten, um zu erfahren, was die Person für einen NPC in TES 6 einbauen möchte.

UESP auf X über die Auktion
(via X)

Weiter führen sie aus, dass ihr Plan gewesen wäre, den NPC nach einem verstorbenen Fan namens Loranna zu kreieren und zu benennen. Das würden sie immer noch gerne umsetzen wollen, und würden sich nun andere Optionen anschauen, es immer noch möglich zu machen.

(via X)

Bis The Elder Scrolls 6 erscheint, dauert es wahrscheinlich noch bis mindestens nächstes Jahr; der früheste Release, mit dem wir rechnen können, wäre also im Jahr 2026. Mehr Infos dazu lest ihr hier auf MeinMMO: The Elder Scrolls VI kommt nicht für die PS5, erscheint frühestens 2026 und nur für Xbox und den PC

Quelle(n):
  1. gamesradar+

Für einen der seltensten Dialoge in Baldur’s Gate 3, müsst ihr euch töten lassen

Um Astarion auf ein bestimmtes Thema anzusprechen, müsst ihr sterben – ja, so durchdacht ist Baldur’s Gate 3.

Baldur’s Gate 3 steckt voller versteckter Inhalte. Von geheimen Räumen zu unbekannten Waffen bis hin zu kleinen Dialogen, die nur ein Bruchteil der Spielerschaft jemals sehen und hören wird. Genau so einen Dialog gibt es auch mit Astarion, aber den bekommt ihr nur dann zu sehen, wenn ihr einen ganz bestimmten Ablauf befolgt – und dabei ist der Tod eures Charakters sogar nur ein Zwischenschritt.

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Es gibt in Baldur’s Gate 3 geheime Räume, die nur die wenigsten von euch je sehen werden

Was ist das für ein Dialog? Astarion ist ein Vampir (Spoiler, sorry) und als solcher hat er Blutdurst. Nachdem er sich der Gruppe angeschlossen hat, kommt es in einer der darauffolgenden Nächte zu einer Szene, in der Astarion versucht, euer Blut zu trinken.

Am Tag darauf könnt ihr ihn dann zur Rede stellen und über seinen vampirischen Zustand sprechen. Dabei könnt ihr auch Regeln aufstellen – nämlich zum Beispiel, dass er keine Menschen angreifen darf. Ihr könnt dann spezifizieren, dass er nichts angreifen darf, „mit dem man eine Konversation führen kann“ – woraufhin Astarion Tiere vorschlägt. Daraufhin könnt ihr unter bestimmten Voraussetzungen verraten, dass ihr mit Tieren sprechen könnt, was den Vampir dann zu diesem Ausbruch verleitet:

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Du kannst buchstäblich mit Tieren sprechen? Was bleibt mir dann noch übrig? Steine und Bäume? Nicht, dass ich überrascht wäre, einen Druiden mit Bäumen reden zu sehen … aber na guuuuuut. Ich tue mein Bestes, mich nur von den dümmsten Tieren zu ernähren.

Wie schaltet man den Dialog frei? Um diesen kleinen, doch recht amüsanten Ausbruch von Astarion zu erleben, muss man mehrere Faktoren erfüllen. Ihr müsst:

  • Einen Druiden spielen.
  • Mit Tieren sprechen können und den Zauber aktiv haben.
  • Euch von Astarion nachts aussaugen lassen.
  • Astarion nicht aufhalten und beim Aussagen sterben.

Weil Baldur’s Gate 3 euren Tod nicht zulässt – aus verschiedenen Gründen – seid ihr am nächsten Tag dennoch wieder lebendig, Withers sei dank. Im darauffolgenden Gespräch könnt ihr Astarion dann zur Rede stellen.

Szenen wir diese sind eher ein wenig versteckt im Spiel – aber nicht so versteckt wie ein ganz bestimmter Dialog mit Karlach. In dem durchbricht die Tiefling-Barbarin nämlich die 4. Wand und kann plötzlich euch vor dem Bildschirm sehen und erkennt, dass sie nur Teil eines Spiels ist.

Quelle(n):
  1. TikTok

Wenn ihr bereit seid, euren Auftrag in Cyberpunk 2077 zu vermasseln, werdet ihr mit einer seltenen Erfahrung belohnt

Die Welt von Cyberpunk 2077 ist geprägt von Ungerechtigkeit, Unterdrückung und Gewalt, in der jeder für sich selbst kämpft und das Beste aus dem machen muss, was einem zur Verfügung steht. Eine Mission in Phantom Liberty ist ein perfektes Beispiel dafür, wie schwer es ist, in Night City für Gerechtigkeit zu sorgen. Wer bereit ist, einen Charakter trotz gegenteiliger Anweisung zu verschonen, wird mit einer seltenen Szene belohnt.

Von welcher Mission ist die Rede? Es handelt sich um den Gig „Dogtown Saints“, den man von Mr. Hands in Auftrag gestellt bekommt. V soll Dr. Anthony Anderson vor den Scavengers (auch Scavs genannt) retten. Diese sind dafür bekannt, Menschen zu entführen, um ihnen ihre Cyberware und Implantate gewaltsam „abzunehmen“.

Die Scavs haben ein Krankenhaus übernommen, das ein Zufluchtsort für Bedürftige darstellte und in dem Anderson diese Menschen mit gebrauchten Implantaten versorgte.

Die Mission lautet also deutlich: Das Krankenhaus von Scavengers befreien, Anderson finden und ihn unbeschadet aus seiner Situation retten. Doch wie viele Missionen in Cyberpunk, läuft das nicht komplett reibungslos ab:

Hier seht ihr den Trailer zum Cyberpunk 2077 DLC Phantom Liberty:

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Cyberpunk 2077: Phantom Liberty — Official Trailer

Zwei Seiten eines Dilemmas

Welche Entscheidung ist ausschlaggebend? In der Klinik angekommen und endlich Anderson aufgefunden, sieht V, dass der Arzt von Nika Yankovich mit einer Waffe bedroht wird. Sie sucht nach ihrem verschwundenen Bruder Gasya, der einst von Anderson versorgt wurde. Die Situation wird heikel und V muss sich entscheiden, ob man Nika erschießen will. 

Wenn V zu lange zögert, erfährt man von Anderson, dass Gasya bereits verstorben ist. Er habe bereits im Koma gelegen und Anderson habe gehofft, einige seiner Implantate retten zu können, anstatt ihm zu helfen, um die Bedürftigen damit zu versorgen.

Nika will nun den Körper ihres Brudes, was Anderson nicht zulassen will. Hier kann man sich nun entscheiden, ob man sich auf die Seite des Arztes oder die der trauernden Schwester stellen will.

Was passiert nach beiden Entscheidungen? Wenn man Nika den Körper nicht geben will, greift sie V an. Die einzige Möglichkeit ist dann, sie auszuschalten, damit Anderson den Körper ihres Bruders verwerten kann und die Mission erfolgreich beendet wurde.

Wenn man Nika allerdings den Körper überlässt, findet man sie später am Rand der Dogtown-Mauer. Der Ort ist in diesem Video angegeben. Sie sitzt am Grab ihres Bruders, wo man einige Worte mit ihr wechseln kann. 

Während beide Entscheidungen einen unterschiedlichen Ausgang der Mission beeinflussen, gibt es hier jedoch keine „richtige“ Lösung. Ausgerechnet Johnny ist die Person, die es schafft, die Situation am besten zusammenzufassen:

Das Mädel tut mir leid. Das muss auch für Anderson schwer sein. Der Typ hatte eine fragwürdige Ethik, aber was soll ein Arzt in Dogtown sonst tun? Es war von Anfang an eine Situation, in der alle verlieren.

Johnny Silverhand via V’s Kopf

Was sagen die Spieler dazu? Trotz des Dilemmas, welcher Person man in einer Situation helfen will, in der letztendlich kein Ausgang „richtig“ erscheint, haben viele Spieler eine deutliche Meinung. Nika ist immerhin ein Mitglied der Scavengers, die anscheinend eine Kostprobe ihrer eigenen Medizin bekam.

„Die Sache ist die, dass wir inzwischen in ein paar Scav-Verstecken waren, das Fleisch am Haken, auf Metzgertischen und in Eiswannen gesehen haben … und gesehen haben, was sie mit Evelyn gemacht haben“, sagt lemao2222 auf YouTube, „zumindest hat sich ihr Bruder selbst gekocht und war so gut wie tot, im Gegensatz zu diesen armen Schweinen.“

Während die Entscheidung in Dogtown Saints nur über das Ende dieser Mission ausschlaggebend ist, gibt es andere Entscheidungen, die den gesamten Verlauf des Spiels bestimmen können, von Nebenmissionen, freundlich oder feindlich gesinnten Corpos bis hin zum finalen Schicksal von V. Einige wichtige Entscheidungen des Spiels könnt ihr in diesem Artikel nachlesen: Cyberpunk 2077: Die drei wichtigsten Story-Entscheidungen beim Neustart

Quelle(n):
  1. Jeuxvideo
  2. YouTube

Gründer von BioWare wollte EA von innen übernehmen, benötigte ein unglaublich erfolgreiches MMORPG

BioWare-Mitbegründer Greg Zeschuk war mit den Praktiken von EA nicht einverstanden, nachdem das Unternehmen sein eigenes Studio kaufte und übernahm. Deshalb verließ er wenige Jahre später das Entwicklerstudio. Ursprünglich hatte er jedoch einen anderen, perfiden Plan.

Was hatte Zeschuk vor? In einem Podcast mit My Perfect Console verriet Zeschuk, dass er EA von innen heraus ändern wollte:

Ich habe zweieinhalb Jahre in Austin gelebt, um Star Wars: The Old Republic zu machen, und ich wusste, dass das eine Art Einbahnstraße war. Wenn es super erfolgreich gewesen wäre, super duper erfolgreich, hätten Ray[mond Muzyka, Gründer von BioWare, Anm. d. Red.] und ich wahrscheinlich einen Versuch gestartet, EA von innen heraus zu übernehmen, als die Unternehmenspiraten, die wir sind.

Doch dafür hätte sein MMORPG, Star Wars: The Old Republic, ein größerer Erfolg werden müssen als es schlussendlich war. Um mit EA an den Verhandlungstisch zu kommen, hätte das Spiel aus dem Star-Wars-Universum etwa 1,9 Milliarden Euro pro Jahr einspielen müssen. Doch das hat nicht geklappt, weshalb Zeschuk keine Verhandlungsgrundlage hatte und das Unternehmen wenig später verließ.

Den Trailer zum MMORPG könnt ihr euch hier ansehen:

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Star Wars The old Republic Trailer

BioWare-Gründer war mit Praktik von EA nicht einverstanden

Was wollte er ändern? Er beschreibt, dass er Großunternehmen nicht leiden könne. Sie würden nur existieren, um Spiele zu vermarkten. Viele nordamerikanische Unternehmen, zu denen auch EA zählt, würden versuchen, das meiste Geld aus einem Franchise herauszuquetschen. 

Allerdings würde Zeschuk diese Praktik nicht gefallen. Er mag es lieber, viele gute Spiele wie Mass Effect zu entwickeln, statt wenige Titel, aus denen viel Geld geholt wird. Darunter fallen unter anderem Live-Service-Games, die über Jahre hinweg noch Geld mit neuen Inhalten generieren sollen.

Wie erfolgreich ist SWTOR denn? Der Erfolg von Star Wars The Old Republic war zwar eine Überraschung für EA, doch es spielte nicht die Summe ein, von der Zeschuk sprach:

EA hat wohl noch viel mit SWTOR vor und liefert immer noch neue Inhalte nach. Solltet ihr wieder in Star Wars: The Old Republic reinschauen wollen und gucken, was sich verändert hat, könnte euch eine Überraschung erwarten. Denn euer Charaktername könnte mittlerweile gelöscht worden sein: MMORPG für Star Wars ist jetzt so hübsch wie nie, doch euer alter Charaktername ist wahrscheinlich weg

Quelle(n):
  1. Time Extension

WoW: Patchnotes für Patch 11.1 – So ändert sich eure Klasse am Mittwoch

Der neue Patch von World of Warcraft steht an und es gibt viele Veränderungen. Wir haben alle Details, die eure Klasse betreffen zusammengefasst.

Mit Patch 11.1 Lorenhalt beginnt in World of Warcraft nicht nur die zweite Saison der Erweiterung The War Within, sondern es gibt auch eine ganze Menge Neuerungen. Viele Klassen und Spezialisierungen werden überarbeitet, manche sogar richtig drastisch. Damit ihr beim Release am 26.02.2025 nicht überrumpelt seid, haben wir alle wichtigen Änderungen für euch zusammengefasst.

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3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind

Die Klassen-Änderungen in der Übersicht

Im Folgenden fassen wir die Klassen-Anpassungen grob zusammen, damit ihr einen Überblick über die wichtigsten Änderungen habt. Wenn eure Spezialisierung hier nicht genannt ist, sind die Änderungen nur geringfügig.

Todesritter werden in ihren DPS-Spezialisierungen ein bisschen weniger überlebensfähig, verursachen aber mehr Schaden. Außerdem bekommt „Unaufhaltsamer Gletscher“ eine neue Animation, die der Zeit angemessen ist.

WoW Death Knight Set Patch 111
Todesritter waren etwas zu lebensfreudig – das wird korrigiert.

Tank-Dämonenjäger bekommen eine große Überarbeitung, die den Spielstil nachhaltig ändert. Es gibt viele neue Talente und Defensiv-Fähigkeiten wie „Dämonenstachel“ haben nun eine längere Dauer und können damit über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden. Das dürfte Dämonenjäger-Tanks deutlich attraktiver machen, die in der ersten Saison nahezu ausgestorben waren.

Bei Druiden wird der Klassen-Talentbaum drastisch überarbeitet. Es gibt viele neue Talente und die Anordnung alter Talente wurde angepasst. Grundsätzlich ist es nun viel leichter, alle „sinnvollen“ Fähigkeiten für eine gewählte Spezialisierung zu erreichen und es gibt mehr Flexibilität.

Rufer bekommen eine Überarbeitung ihrer „Flammenformer“-Heldentalente, damit die in Dungeons sinnvoller sind. Gleichzeitig wird der Verstärkungs-Rufer deutlich angepasst, sodass er seine Verbesserungs-Effekte nur noch auf andere DPS-Charaktere überträgt und weniger Einfluss auf Tanks und Heiler hat. Das soll Rufer aus ihrer „Meta-Rolle“ rausnehmen – denn im hochstufigen Spielbereich war ein Rufer quasi Pflicht.

Jäger haben mit Abstand die größte Menge an Neuerungen bekommen. Alle drei Spezialisierungen wurden mitsamt ihrer Heldentalente überarbeitet. Das wichtigste ist, dass Treffsicherheit-Jäger nun auch ihre „Tier-Effekte“, wie Kampfrausch, verwenden können, selbst wenn sie auf einen Begleiter verzichten. Alle drei Spezialisierungen fühlen sich nun runder und intuitiver an. Es gibt viele neue Talente und über 20 alte Talente wurden entfernt. Hier lohnt ein Blick in die sehr umfangreichen Details.

Magier bekommen in allen drei Spezialisierungen Anpassungen, die etwas geringer ausfallen. Während der Arkanmagier etwas vereinfacht wurde und höhere Auslöse-Chancen von vielen Talenten hat, wurden dem Feuermagier seine Ressourcen leicht eingeschränkt, dafür wird er aber mit mächtigen Angriffen belohnt, die ein wenig mehr Wumms haben.

Mönche erhalten nur geringfügige Änderungen. Die größten Anpassungen gibt es hier beim Nebelwirker. Die Heilung wird ein wenig verschoben, sodass als Nebelwirker sowohl Gruppen- als auch Einzelheilung besser funktioniert und man gelegentlich Offensiv-Fähigkeiten einbauen kann.

Paladine können sich über mehr Heilung als Heiler freuen, müssen aber als Tank leichte bis mittlere Nerfs ihrer Eigenheilung in Kauf nehmen. Sie sind künftig also häufiger auf einen Heiler angewiesen, können dafür aber auch mehr Schaden verursachen.

WoW Paladin Set Patch 111
Paladine sind mit Patch 11.1 in einer guten Position.

Beim Priester gibt es wenig Änderung für Schatten, aber große Anpassung bei Disziplin. Die Anzahl der verfügbaren Abklingzeiten wird reduziert und die dominante Rolle der Disziplin-Priester in Dungeons dadurch verringert. Auch Heilig-Priester erhalten massive Anpassungen und es gibt nun einen neuen Spielstil, der sich auf Erneuerung fokussiert.

Der Schurke bekommt nur geringfügige Anpassungen. Es gibt leichte Verbesserungen bei Gesetzlosigkeit, wie eine erhöhte Chance, beim Würfeln einen 5er-Pasch zu erzielen. Die anderen Anpassungen sind lediglich Details.

Bei Schamanen stehen massive Änderung der Verstärker an. Der Schaden dieser Spezialisierung wird von Fernkampf-Fähigkeiten (die Mahlstrom verbrauchen) stärker hin zu Nahkampffähigkeiten verschoben. Das dürfte den Burst-Schaden der Klasse etwas reduzieren. Ein Blick in die Details auf Seite 2 lohnt. Heil-Schamanen können besser von Springflut profitieren, aber auch hier gibt es lediglich kleine Anpassungen.

Hexenmeister werden in allen 3 Spezialisierungen ein wenig leichter zu spielen. Es gibt mehr passive Effekte (wenn man das möchte) und einige Talente sind nun lohnenswerter. Die Anpassungen sind im Vergleich zu anderen Klassen allerdings eher gering.

WoW Warlock Set Patch 111
Hexenmeister wurden etwas zu kompliziert – das wird korrigiert. Wenn man will.

Krieger werden leicht überarbeitet, vor allem der Schutz-Krieger. Dieser muss künftig nicht mehr so viele Tasten drücken, um seine Aufgabe als Tank zu erfüllen – das war zuletzt so viel, dass es sogar körperlich unangenehm zu spielen war. Die anderen Spezialisierungen bekommen lediglich kleine Updates, die sich nur gering auf die Spielweise auswirken.

Falls ihr gerade mit WoW anfangen wollt oder Rückkehrer seid: Die 3 besten Klassen für den Einstieg!

Alle Tanks verursachen mehr Schaden

Eine besonders große Anpassung gibt es es für alle Tank-Spezialisierungen, denn die dürfen künftig deutlich mehr zur Leistung der Gruppe beitragen. Auch wenn manche Tanks ein wenig ihrer Überlebensfähigkeit eingebüßt haben, dürfen sie alle künftig deutlich mehr Schaden verursachen.

Denn alle Tanks verursachen mit Patch 11.1 rund 20 % mehr Schaden mit allen (oder ausgewählten) Fähigkeiten. Es wird in Dungeons und Raids also häufiger vorkommen, dass ihr als Tanks den DPS-Charaktere eng auf den Fersen seid – oder sie sogar überholt, wenn es die Situation erlaubt.

Was steckt sonst noch im Patch? Natürlich sind die Änderungen an den Klassen nur ein kleiner Teil von Patch 11.1 Lorenhalt. Das Herzstück ist der neue Gameplay-Content, also das Gebiet Lorenhall mit der Geschichte rund um die Goblin-Kartelle und die Fortführung der Handlung rund um Xal’atath und deren Pläne.

Neben einer neuen Saison mit frischen Dungeons, einem großen, interessanten Raid und einer ganz neuen Art der Fortbewegung, gibt es auch neue Tiefen und eine Verbesserung des Fortschritts für Solo-Spielerinnen und -Spieler. Mehr Informationen zu allen großen Neuerungen findet ihr in unserer Übersicht zu Patch 11.1 Lorenhalt.

Falls euch die vollständigen, sehr umfangreichen Patch Notes im Detail interessieren, könnt ihr sie auf der zweiten Seite dieses Artikels einsehen. Sollte euch das zu umständlich sein, könnt ihr auch erfahren, welche Entscheidung der Entwickler von vor über 20 Jahren noch heute dafür sorgt, dass WoW ein Dauerbrenner bleibt.

Japan gründete eine Behörde für Cyber-Sicherheit – Stellte 9 Monate später fest, dass sie gehackt worden war

Die Organisation, die Japans Cyberabwehr koordiniert, wurde selbst Opfer eines Hackerangriffs – und das über einen Zeitraum von neun Monaten, ohne dass es bemerkt wurde. Es gibt keine offizielle Bestätigung zu den Tätern, frühere Angriffe auf Japan wurden jedoch mit einer chinesischen Hackergruppe in Verbindung gebracht.

Was ist genau passiert? Die Organisation, die für Japans nationalen Schutz vor Cyber-Attacken zuständig ist, wurde selbst von Hackern infiltriert, die sich möglicherweise bis zu neun Monate lang Zugriff auf vertrauliche Daten verschafft haben.

Laut einem Bericht der Financial Times begann der Hackerangriff bereits im Herbst 2022 und wurde erst im Juni 2023 entdeckt. Hacker verschafften sich über das E-Mail-Konto eines einzelnen Mitarbeiters Zugang zu internen Systemen. Die Schwachstelle blieb monatelang unbemerkt, bis schließlich eine Untersuchung eingeleitet wurde.

In einer öffentlichen Erklärung gab das National Center of Incident Readiness and Strategy for Cybersecurity, kurz NISC, bekannt, dass persönliche Daten aus E-Mail-Kommunikationen zwischen Oktober 2022 und Juni 2023 kompromittiert worden sein könnten (via NISC).

Hacken ist nicht nur kompliziert, sondern in den meisten Fällen auch kriminell. In einem Spiel könnt ihr es jetzt ohne jursitische Konsequenzen ausprobieren:

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Im Story-Spiel Hacknet werdet ihr selbst zum Hacker

Welche Daten wurden kompromittiert? Das genaue Ausmaß des Lecks ist weiterhin unklar, doch betroffen waren wohl sowohl die Regierung wie auch private Partner, mit denen das NISC in Kontakt stand. Die Behörde hatte infolgedessen Warnmeldungen an betroffene Organisationen verschickt und arbeitet mit externen Spezialisten zusammen, um den Schaden zu analysieren.

Ein Beamter des NISC erklärte der Financial Times, dass nach bestehenden Erkenntnissen nur das E-Mail-System betroffen sei. Ob der Angriff tatsächlich von chinesischen, staatlich unterstützten Hackern durchgeführt wurde, wie vor allem von US-amerikanischer Seite vermutet, wollte er jedoch laut Financial Times-Bericht nicht kommentieren.

China als möglicher Strippenzieher

Was bedeutet das für Japans Cybersicherheit? Der Vorfall ereignete sich zu einem heiklen Zeitpunkt: Japan vertieft seine militärische Zusammenarbeit mit den USA, Großbritannien und Italien – unter anderem im Rahmen eines gemeinsamen Kampfjet-Projekts, bei dem streng geheime Technologie ausgetauscht wird.

Laut der Financial Times äußerten sowohl US-amerikanische als auch britische Cybersicherheitsexperten Zweifel daran, ob Japan in der Lage sei, sensible Daten sicher zu verwahren.

Wieso ausgerechnet China? In den letzten fünf Jahren war Japan einer Reihe von Cyberangriffen ausgesetzt, die einer mit China verbundenen Hackergruppe namens MirrorFace zugeschrieben werden (via NISC). Diese Gruppe, auch unter dem Namen Earth Kasha bekannt, wurde als Bestandteil des größeren APT10-Netzwerks identifiziert, das Verbindungen zum chinesischen Ministerium für Staatssicherheit aufweist (via Forbes).

Die Angriffe zielten auf kritische Sektoren in Japan, darunter die nationale Sicherheit und die Hochtechnologieindustrie, und lösten immer wieder Alarm über die Schwachstellen der Cybersicherheit des Landes aus.

Angriffe auf kritische Infrastruktur gehören zu den schwersten Cyberverbrechen. Während Regierungen großen Risiken ausgesetzt sind, geht Japan auch gegen Manipulationen im Gaming-Bereich vor – wie ein aktueller Fall zeigt: In Japan wurde ein Hacker verhaftet, weil er manipulierte Spielstände von Pokémon für 30 Euro verkaufte

Pokémon GO: Nutzt die Rampenlicht-Stunde heute für die Promo-Codes mit 3 Legendären

In Pokémon GO steht die Rampenlicht-Stunde am 25. Februar 2025 an. Die könnt ihr nutzen, um euch Einall-Pokémon zu sichern – auch für die aktuellen Promo-Codes.

Wann startet die Rampenlicht-Stunde? Start der Rampenlicht-Stunde ist am 25. Februar um 18:00 Uhr. Wie immer läuft sie 60 Minuten, danach sind wieder die Spawns aus dem aktuellen Weg-nach-Einall-Event aktiv.

Was ist die Rampenlicht-Stunde? Bei der Rampenlicht-Stunde wird immer ein bestimmtes Pokémon in den Fokus gestellt, dass dann eine Stunde lang überall erscheint. Das Event wird darüber hinaus immer von einem kleinen Bonus begleitet.

Welche Pokémon sind es heute? Die heutige Rampenlicht-Stunde ist ein Sonderfall, denn gleich drei Pokémon stehen im Fokus: Serpifeu, Floink und Ottaro. Alle drei kann man auch Shiny fangen, man braucht aber Glück. Die Chance ist nicht erhöht.

Welcher Bonus läuft? Heute erhaltet ihr die doppelte Anzahl an Bonbons beim Fangen.

Darüber hinaus solltet ihr beachten, dass sich die Aufgabe heute perfekt lohnt, um die Forschung aus den letzten Promo-Codes zu lösen. Mehr dazu findet ihr unten.

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Pokémon GO zeigt die neue Season Duales Schicksal im Trailer

Promo-Codes in Pokémon GO brachten Aufgaben, die ihr jetzt lösen könnt

Welche Promo-Codes sind das? Vor ein paar Tagen wurden Promo-Codes freigeschaltet, die man in Pokémon GO aktivieren kann, um Forschungen mit drei legendären Pokémon zu bekommen:

  • Voltolos
  • Boreos
  • Demeteros

Alles zu diesen Promo-Codes in Pokémon GO lest ihr hier.

Hat man die Codes eingegeben, erhält man drei Forschungen, die jeweils verlangen, dass ihr 156 Pokémon aus der Einall-Region fangt. Dabei ist egal, ob ihr 156 unterschiedliche Pokémon fangt, oder 156-mal dasselbe. Dementsprechend könnt ihr die Rampenlicht-Stunde heute ideal nutzen, um euch die drei legendären Pokémon zu sichern – denn Serpifeu, Ottaro und Floink sind alle drei aus Einall.

Möglicher Fehler bei der Rampenlicht-Stunde: Aufgrund der Zeitverschiebung hat die Rampenlicht-Stunde an einigen anderen Orten schon begonnen – oder hätte das zumindest tun sollen. Ein User im Subreddit zu Pokémon GO, TheSilphRoad, meldet aber, dass die Spawns nicht umgestellt worden sind. Andere Spieler stimmen zu, der Fang-Bonus soll derweil aktiv sein (via reddit).

Ob das Problem auch hier auftritt oder korrigiert wird, bleibt abzuwarten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde?

Grundsätzlich lohnt sich das Event für die Promo-Code-Aufgaben, doch auch die Pokémon selbst sind nicht übel. Serpiroyal, die Entwicklung von Serpifeu, ist stark in der Superliga. Flambirex ist ein guter Feuer-Angreifer, und auch Admurai kann in Raids sowie im PvP überzeugen.

Dementsprechend ist es auch eine gute Idee, die drei zu schnappen, wenn ihr keinen Bedarf wegen der Codes habt. Außerdem steht Ende der Woche noch ein weiteres Highlight an: Die globale Einall-Tour läuft am Wochenende. Dort werdet ihr ebenfalls auf zahlreiche Einall-Pokémon treffen und solltet keine Probleme haben, die Anforderungen für die Promo-Codes zu erfüllen – zumindest, wenn ihr genug Zeit zum Fangen habt.

Der beste Anime von früher bekommt ein Remaster-Spiel auf Steam und das macht noch genauso viel Spaß wie damals

Für MeinMMO-Autorin Sophia Weiß war nicht Pokémon oder Sailor Moon das Highlight ihrer Kindheit, sondern die epischen Duelle in Yu-Gi-Oh!. Eine Reihe der alten Games zum Anime kommen jetzt auf Steam und sie machen noch genauso viel Spaß wie vor 20 Jahren.

Es ist 2004 im November. Draußen ist es matschig mit Schneeregen bei etwa 8 Grad. In einem Kinderzimmer steht ein Hochbett. Unten drin sitzt mein 10-jähriges Ich zusammen mit meinen Brüdern auf einem Haufen Kissen, eingekuschelt in Decken.

Mein einer Bruder sitzt in der Mitte und zockt sein neues Geburtstagsgeschenk auf meinem roten GameBoy Advance SP an: Yu-Gi-Oh! Reschef der Zerstörer. Ich und mein zweiter Bruder schauen gespannt zu und sind die schlimmsten Backseat-Gamer, die man sich vorstellen kann. Es war richtig schön – auch, wenn uns Mama am Ende wegen Streits in unsere eigenen Zimmer schicken musste.

Die Erinnerung an diesen Regentag vor über 21 Jahren kam mir letzte Woche hoch, als ich mich mit meinem Steam Deck auf meiner Couch eingekuschelt habe: Konami bringt am 27. Februar 2025 die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection via Steam und für Nintendo Switch raus. Der Publisher stellte MeinMMO freundlicherweise einen Key zum Anspielen zur Verfügung und jetzt weiß ich: Reschef der Zerstörer spielt sich immer noch genau wie damals.

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Mit der Yu-Gi-Oh! Early Days Collection veröffentlicht Konami 14 Handheld-Games neu für PC und Nintendo Switch

Duellieren wie vor 20 Jahren – Mit Quality-of-Life-Änderungen

Die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection umfasst insgesamt 14 Spiele zum beliebten Anime und Manga Yu-Gi-Oh! von Kazuki Takahashi – aber eben dem Original, nicht den heute beliebten Spin-Off-Serien. Mit drin sind Games von 1998 bis 2005 noch für GameBoy Colour und später GameBoy Advance.

Die Titel an sich scheinen vom Gameplay her kaum verändert worden zu sein. Ich kenne von früher eben noch Reschef der Zerstörer und World Championship Tournament 2004. Beide Spiele zocken sich wie damals – im Guten, wie im Schlechten.

Ich laufe in Reschef der Zerstörer also mit Yugi und Joey im Schlepptau durch Domino City und duelliere mich genau wie früher mehr oder weniger erfolgreich. Ich kann aber auch genau wie früher Dialoge nicht beschleunigen. Wenn mich also die doofe Rebecca zum x-ten Mal besiegt, muss ich den 3 Minuten langen Dialog vor dem Duell bei jedem neuen Versuch durchspielen.

Ein Feature, das mit persönlich sehr gefällt, ist aber das neue Obermenü in den Spielen: Hier kann ich jederzeit zwischenspeichern, neu laden und auch die Anleitung aufrufen kann – auch, wenn die auf Englisch ist.

Die Speicherfunktion hingegen ist sehr praktisch, um die oben genannten Cutscenes zu überspringen. Auch wenn ich dann dazu gezwungen bin, diese Stelle wieder und wieder zu spielen, bis es mir zu doof ist. Wenn ich nicht gewinnen sollte.

Außerdem lässt einen das Obermenü entscheiden, wie man das Spiel ausgegeben haben möchte: Zum Beispiel wie früher auf dem GameBoy-Display, Bildschirm füllend oder auch mit und ohne Rahmen.

Wer es sich außerdem einfacher machen möchte, kann vor dem Start in ein Spiel einstellen, ob alle Karten freigeschaltet sein sollen. (Normalerweise muss man sich diese erstmal freispielen.) Außerdem könnt ihr je nach Game zwischen der japanischen, amerikanischen und europäischen Version des Games wechseln.

Für das GameBoy-Colour-Game Yu-Gi-Oh! Duel Monsters 4: Battle of Great Duelists gibt es zudem einen Online-Modus.

Gleiches Feeling, besseres Englisch

21 Jahre später machen die Spiele immer noch Spaß. Das eine ist, dass es einfach schöne Games sind, das andere, dass ich mich sofort wieder fühle wie damals mit den Brüdern.

Der große Unterschied ist, dass ich die englischsprachige Anleitung jetzt lesen kann und nicht mehr so doof da stehe, wie als Kind: Reschef der Zerstörer funktioniert nach anderen Regeln, als das reale Kartenspiel. Hätt’ ich das mal damals nur gewusst.

Insgesamt aber bleibt das Feeling das gleiche: Ich optimiere mein Deck, versuche an die besten Karten zu kommen und stelle mich wieder und wieder fiesen Duell-Gegnern. Es fühlt sich auch irgendwie schön an, das normale Yu-Gi-Oh! mal wieder vor der Nase zu haben – bei Synchro- und Pendel-Beschwörungen bin ich raus.

Die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection ist aus meiner Sicht für all diejenigen, die gerne an die Zeiten von Duelist Kingdom oder Battle City zurückdenken. An damals, als man auf dem Schulhof mit gefälschten Götterkarten gespielt und sich zwischen dem Yugi-, Seto-, Joey- und Mai-Deck als Starter entscheiden musste.

Allerdings kommt die Collection mit einem dicken Preisschild daher: Laut den Listings auf Amazon, Mediamarkt und im Nintendo-Online-Shop wird sie 59,99 Euro kosten – also fast so viel wie viele aktuelle AAA-Games. Auf Steam ist der Preis noch nicht angekündigt.

Endlich wieder richtige Duelle

Sailor Moon ist zwar der erste Anime, den ich jemals gesehen habe und Naruto-Fan war ich über längere Zeit und sehr viel intensiver. Aber das originale Yu-Gi-Oh! war der erste Anime bzw. der erste Manga, den ich als solches wahrgenommen und dafür geschätzt habe. Die Story wird also immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Bei meinem letzten Umzug sind mir auch die alten Karten wieder in die Hände gefallen und ich bin sie vor dem Einpacken wieder zwei Stunden lang durchgegangen. Gute Zeiten.

Die Early Days Collection ist auch für das Steam Deck optimiert. Ich habe die meisten Stunden tatsächlich darüber gezockt und kann mir vorstellen, dass es auch auf der Nintendo Switch gut laufen wird. Auf Handheld, wofür die ganzen Games ja ursprünglich gemacht waren, macht es einfach am meisten Spaß.

Ich kenne heute auch niemanden mehr, der noch das ursprüngliche Kartenspiel zockt. Die spielen alle entweder die aktuellste Version oder andere TCGs wie Pokémon und Magic: The Gathering. Mit der Collection komme ich dann doch wieder mal dazu, mich in traditionellen Duellen zu verlieren. Jetzt muss ich mir nur noch die Karten für mein altes Lieblingsdeck erspielen.

Alles in allem kann ich die Yu-Gi-Oh! Early Days Collection jedem empfehlen, der mal wieder richtig Bock auf traditionelle Duelle und heftiges Nostalgie-Feeling hat. Beides gibt es hier.

Und weil ich lustig bin, probier ich die Tage auch das Spiel zu den Dungeon Dice Monstern aus – dem obskuren Table-Top-Game aus den Zeiten, bevor Yu-Gi-Oh! sich nur noch um Duel Monsters drehte. Meine Kollegin Jasmin Beverungen hingegen steckt schon tief im Magic-the-Gathering-Sumpf und freut sich gerade enorm, weil die ersten Commander-Decks für die Final-Fantasy-Kooperation angekündigt wurden: Mein liebstes MMORPG kommt bald zu Magic und ich spare jetzt schon 200 Euro, um in Sammelkarten zu schwelgen

Ein Supermarkt wirbt mit einem Double von MontanaBlack – Zeigt, dass der Twitch-Streamer in Rente gehen könnte

Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris ist der Star in einer neuen Werbung des Supermarkts Kaufland. Dabei tritt der 36-Jährige allerdings nicht selbst auf, sondern eine KI-Version von ihm. Das weckt bei der Community gemischte Gefühle, doch einige finden: Das KI-Double ist ein guter Ersatz für den Twitch-Streamer.

Was ist das für eine Werbung? Bei dem Supermarkt Kaufland gibt es seit Launch GÖNRGY von MontanaBlack zu kaufen. Für die neuen Sorten wurde jetzt ein Werbeclip, unter anderem auf YouTube, veröffentlicht.

In dem Clip sehen wir einen KI-generierten MontanaBlack, der mit Kylo gemeinsam durch vermeintlich Buxtehude streift. Er sieht ein Signal im Himmel, das wie das Kaufland-Logo aussieht und kurz darauf wird er mit der Beschaffung der neuen GÖNRGY-Sorten beauftragt.

Dafür muss er mit einem U-Boot in eine versunkene Stadt, wo eine Unterwasser-Gestalt auf ihn wartet, die sie so aussieht wie der Twitch-Streamer selbst. Hier bekommt er die neue Sorte „Erdbeere-Aprikose.“

Im nächsten Abschnitt fährt KI-MontanaBlack mit dem Fahrrad zum Hafen, um dort einen Container mit der Sorte „Black Acai“ zu sichern. Als Letztes muss der Twitch-Streamer mit Kylo als Begleiter die Sorte „Apfelringe“ aufspüren. Die beiden finden eine Kiste von GÖNRGY in einem Keller.

Schließlich werden die drei Kisten mit den neuen GÖNRGY-Dosen über einem Kaufland abgeworfen.

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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video

Community ist bei KI-Monte gespalten

Wie reagiert die Community? Bei der Community ruft die KI-generierte Werbung gemischte Reaktionen hervor. Einige finden die Werbung nicht sehr ansprechend und schreiben in den Kommentaren auf YouTube unter anderem folgendes:

  • „Was das für ‘ne cringe Werbung“
  • „So crazy hat die Schlafparalyse gestern aber wirklich nicht gehittet, dass mir sowas angezeigt wird“
  • „Wieso so billig mit Ki generiert?“

Warum kann MontanaBlack in Rente? Während also ein Teil der Community die Werbung verurteilt, sind einige andere Fans begeistert:

  • „Ich fand die Werbung aber ehrlich auch unterhaltsam, kreativ. Verstehe nicht, was manche für ein Problem haben.“
  • „Noch nie so ne geile Werbung gesehen. Kuss Diggi“
  • „Diggi, die ist geil, muss aber los, Bruder“
  • „So geil hahaha“

Die positiven Reaktionen werfen die Frage auf, ob der Twitch-Streamer selbst eigentlich noch in Erscheinung treten muss, wenn schon eine KI-Version von ihm so viel Begeisterung bei seiner Community hervorruft.

MontanaBlack hat durch diese Reaktionen seiner Fans die Bestätigung, dass er gar nicht mehr selbst im Rampenlicht stehen muss und könnte theoretisch seinem Kosenamen des „Twitch-Rentners“ alle Ehre machen und tatsächlich in Rente gehen.

Die Nutzung von KI wird immer präsenter. Auch YouTube möchte auf ihrer Plattform immer mehr KI-Funktionen etablieren und den Content Creatoren auf ihrer Seite zur Verfügung stellen. Ein YouTuber probierte diese Funktionen aus: YouTube unterstützt Content Creator mit KI, doch der steht damit nur als blöder Narzisst dar