WoW-Spieler vermissen etwas, das Blizzard lange ausgezeichnet hat, ist eigentlich ein Muss in einem MMO mit „Abo und Shop“

So viel Spaß die aktuelle Erweiterung WoW: Midnight auch macht, so viele kleine Baustellen gibt es in Azeroth aktuell. Ein Teil der Community vermisst die alte Blizzard-Politur und macht das an einem Beispiel fest, das sich sofort ins Auge brennt.

Was ist das für ein Beispiel? In einer Ingame-Sequenz aus der Kampagne der Midnight-Region Zul’Aman sehen wir, wie Troll-Kämpferin Zul’jarra mit einem Schrei eine Axt auf einen zaubernden Oger wirft. Die Wurfwaffe scheint durch die Luft zu gleiten, als würden überhaupt keine physikalischen Kräfte auf sie wirken. Auch die Ausholbewegung von Zul’jarra wirkt überraschend billig.

Eine Diskussion auf Reddit, die sich genau darum dreht, kommt aktuell auf mehr als 2.280 Daumen hoch und mehr als 480 Kommentare. Der am besten bewertete Kommentar von cannib zeigt in einem GIF eine Szene aus einem alten Trash-Streifen, in dem der tonnenschwere Godzilla ähnlich wie die Axt durch die Luft auf einen Gegner zufliegt (Quelle: Reddit).

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Während Spieler die Ingame-Sequenzen von WoW kritisieren, wünschen sich viele Fans aufgrund der tollen Cinematic-Trailer seit Jahren animierte Serien und Filme zu WoW:

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WoW Midnight: Arators Licht und der Feuerbrand

„Die Qualität einiger Bereiche ist einfach nur schrecklich“

Wie reagiert die Community? Manch ein Trash-Fan findet die aktuellen Ingame-Sequenzen von WoW eben aufgrund solcher Fehler unterhaltsam. Viele andere Spieler kritisieren es indes, dass es solche augenfälligen Details durch die Qualitätssicherung schaffen.

  • GlitteringWarthog993 schreibt auf Reddit: „Es gab viele lustige Momente wie diesen in den neuen Zwischensequenzen im Spiel.“
  • Jeb764 fragt sich auf Reddit: „Gibt es nicht eine Animation, in der Krieger buchstäblich ihre Waffen werfen?“ Andere Spieler bestätigen das und weisen zudem darauf hin, dass mittlerweile auch Jäger etwas Vergleichbares haben – es wären also passendere Animationen verfügbar gewesen.
  • DracoRubi bringt auf Reddit ein anderes Beispiel: „Für mich war die beste Zwischensequenz eine während der Intro-Questreihe, in der Xala’tath in Quel’danas beginnt, Turalyon zu verspotten. Turalyon macht aus irgendeinem Grund alberne Gesichter […].“
  • borghive kritisiert auf Reddit: „Die Qualität einiger Bereiche ist einfach nur schrecklich.“
  • TrumpChildOnahole ergänzt auf Reddit: „Vor allem in einem Spiel mit einer hohen monatlichen Gebühr und einem Cash-Shop.“

Blizzard macht auch nach all den Jahren so viel Geld mit WoW und hat ein so großes Team zur Verfügung, dass sich viele Fans bei solchen Details einfach mehr Feinschliff wünschen. Genau dafür war das Studio hinter Diablo, StarCraft und Warcraft ja lange Zeit bekannt.

Seht ihr das auch so oder seid ihr mit der Inszenierung der Midnight-Story zufrieden? Verratet es in den Kommentaren! Unser MeinMMO-Dämon Cortyn hat übrigens bereits ein erstes Fazit zur neuen Erweiterung gezogen: WoW Midnight ist fast alles, was ich je wollte – doch eine Schwäche tut mir in der Seele weh

Für eines der härtesten Achievements der Welt in einem Spiel müsst ihr über 8 Wochen ohne Pause zocken

Alle Achievements in einem Spiel zu erlangen, ist das erklärte Ziel vieler Spieler. Aber manche der Errungenschaften sind teils sehr schwer zu bekommen. Eine ganz bestimmte erfordert wochenlanges Spielen – wer sie schafft, darf sich fortan aber zu einem exklusiven Kreis zählen.

Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO. Wir haben ihn aktualisiert.

Was hat es mit den Achievements auf sich? Viele Spieler zocken einfach gemütlich vor sich hin und sehen, wie von Zeit zu Zeit irgendwo am Bildschirmrand eine Benachrichtigung erscheint: „Errungenschaft freigeschaltet“, oder so ähnlich.

Weil ein bestimmtes Level geschafft, ein Boss besiegt oder das Ende des Spiels erreicht wurde. Solche Achievements liegen oft auf dem Weg und warten nur darauf, früher oder später freigeschaltet zu werden.

Anders sieht es bei Errungenschaften aus, die nicht jeder Spieler einfach durch das Durchspielen bekommt. Oftmals sind es geheime Abschnitte oder Rekorde, die geschafft werden müssen. In Dragon’s Dogma 2 machte kürzlich ein Achievement von sich reden, das besondere Nächstenliebe erfordert.

Über die Jahre haben sich so einige schwierige Achievements gesammelt. Eines erfordert aber besonders viel Mühe. Noch dazu gehört es zu einem Spiel, das bereits 20 Jahre auf dem Buckel hat: Ghost Recon Advanced Warfighter.

Die Reihe hat mit Wildlands einen Open-World-Titel erhalten:

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Ghost Recon Wildlands Launch Trailer

Hoffentlich habt ihr Zeit und Skill mitgebracht

Um welches Achievement geht es? Freunde von taktischen Militär-Shootern kennen die Ghost-Recon-Reihe und vielleicht auch den Ableger Advanced Warfighter aus dem Jahr 2006.

Im Multiplayer-Segment des Spiels gibt es ein berüchtigtes Achievement, das nur von den fleißigsten und besten Spielern freigeschaltet werden kann. Es nennt sich „World Champion“. Ein Name, der das Achievement schon recht passend beschreibt.

Ihr müsst nämlich nichts anderes tun, als es an die Spitze der weltweiten Rangliste zu schaffen. Genauer gesagt auf Platz 1. Das klingt nicht nur mühsam, es ist es auch. Zunächst benötigt ihr viel Zeit. Spieler, die sich daran versucht haben, sprechen von einer Spieldauer von vier bis sechs Wochen – wenn ihr 24 Stunden täglich zockt.

Dieser Wert galt aber nur in den Release-Jahren. Natürlich haben immer mehr Spieler versucht, dieses Ziel zu erreichen, und es wurde entsprechend immer schwieriger, an die Spitze zu gelangen. So dauert es mittlerweile über acht Wochen, in manchen Fällen sogar bis zu sechs Monate.

Die Rangliste funktioniert dabei folgendermaßen: Es gibt eine Skala von 1 bis 25. Ihr startet bei eins und verdient euch Aufstiege durch gewonnene Matches, die euch XP geben. Das Problem: Sind eure Gegner vier oder mehr Level niedriger als ihr, zählt der Sieg nicht.

Ihr könnt also nicht einfach gegen schlechte Spieler antreten und euch hochmogeln. Seid ihr zu schlecht, halten euch bessere Spieler deshalb beim Aufstieg auf.

Schafft ihr es, gehört ihr zu einem exklusiven Kreis

Wie viele Spieler haben das Achievement geschafft? Die Zahl der gemeisterten Erfolge schwankt etwas. Auf der Xbox 360 haben laut exophase.com nur etwa 0,69 Prozent aller Spieler die Errungenschaft freigeschaltet. Getrackt wurden die Erfolge von 57.431 Spielern.

Laut der Seite trueachivements.com haben 147 Spieler auf der Xbox „World Champion“ freigeschaltet. Und das alles für nur 40 Punkte Gamerscore. Der Ruhm, der den wenigen zuteilwird, die die Herausforderung schaffen, dürfte ihnen aber ohnehin mehr wert sein.

Sie können von sich behaupten, eines der härtesten Achievements der Gaming-Historie ihr Eigen zu nennen. Und das ist ja auch etwas Schönes.

Habt ihr euch schon einmal an einer ähnlichen Aufgabe versucht? Was ist in euren Augen das wertvollste Achievement, das ihr bekommen habt? Schreibt es uns doch in die Kommentare, wir sind gespannt. In The Stanley Parable gibt es auch ein Achievement, das vor allem eines von euch fordert: Sehr viel Zeit.

Spieler protzt mit neuen Gaming-Setup, doch die Community warnt: So landet man schnell im Krankenhaus

Ein Spieler zeigt stolz sein neues Gaming-Setup. Doch die Community warnt, dass das nicht lange gut gehen kann. Mittlerweile hat der Nutzer sein Setup umgebaut. Die Hinweise auf die Gesundheitsbedenken haben dem Nutzer dann wohl doch zu denken gegeben.

Was ist das für ein Setup? Ein Spieler postete auf Reddit sein „verbessertes“ Gaming-Setup: Nachdem er lange auf einem Notebook gespielt habe, habe er nun endlich Platz für einen Gaming-PC gefunden. Dazu hat er seinen Computer auf den teilweise freien Lattenrost gestellt und seinen Monitor mit einer Halterung an sein Bett montiert.

Doch die Community ist sich unsicher: Ist das noch Stolz oder bereits Verzweiflung, die ihm zu diesem Post angestiftet hat?

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Gaming-Setup im Bett fördert wohl ungesunde Haltung und weitere Probleme

Was ist das Problem mit dem Setup? Viele Kommentare warnen ihn ausdrücklich vor seinem Setup und erklären ihm, dass dieser Aufbau alles andere als gesund sei. So schreibt jemand: „Ich dachte, du wärst in einem Krankenhaus untergebracht“ und ein anderer ergänzt: „Das wird er auch sein, wenn er diese Situation zu lange aufrechterhält.“

Das Problem ist, dass dieses Setup eine unnatürliche Haltung fördert. Und diese unnatürliche Position führt langfristig zu Verspannungen im Lendenwirbelbereich, Rückenschmerzen und Nackenproblemen. Davon berichtet etwa die Schlafforschung (via springermedizin.de).

Die Kaufmännische Krankenkasse warnt außerdem vor einer Fehlbelastung von Wirbelsäule und Muskulatur, wenn man stundenlang gekrümmt vor dem Monitor sitzt. Langfristig soll das sogar zu bleibenden Haltungssschäden führen. Die Barmer warnt ebenfalls vor langfristigen Rückenschäden bei falscher Haltung im Alltag.

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In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?

Wie ist die Situation ausgegangen? In einem neuen Post hat er mittlerweile sein Setup erneut umgestellt: Sein gesamtes Gaming-Setup steht jetzt auf einem Tisch. In seinem Post erklärte er die Änderung damit, dass er davon zumindest keine Nackenschmerzen mehr bekomme.

Und ein Nutzer kommentiert entsprechend: „Ich bin froh, dass du das getan hast. Dein Rücken und dein Nacken werden es dir danken. Diese Bettkonfiguration war einfach schlecht für deinen Körper.“


Doch es gibt auch Hersteller, die Gamern explizit solche Setups anbieten wollen: Den ganzen Tag auf dem Bett sitzen/liegen und dabei am PC oder der Konsole zocken. Eine Firma, die sich auf solche Produkte spezialisiert hat, ist beispielsweise die japanische Firma Bauhutte: Gaming-Traum wird wahr: Mit diesem Bett müsst ihr nie wieder aufstehen

Er wollte nur seinen Staubsauger mit einem PS5-Controller steuern, jetzt bekommt er dafür 26.000 Euro

Ein Entwickler hackte sich in einen Staubsaugroboter. Jetzt bekommt er für seine Entdeckung rund 26.000 Euro. Der Hersteller erklärte außerdem, dass man seine ganze Software neu entwickeln wolle.

Der Software-Entwickler Sammy Azdoufal wollte ursprünglich seinen Staubsaugroboter mit einem PS5-Controller steuern. Doch stattdessen hackte er sich in tausende fremde Staubsauger und bekam Zugriff auf sensible Daten, wie integrierte Kameras und Mikrofone.

Nun will Hersteller DJI dem Entwickler rund 30.000 US-Dollar für die Entdeckung einer einzigen Sicherheitslücke zahlen. Das sind umgerechnet rund 26.000 Euro.

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Entwickler erhält für den Fund einer Sicherheitslücke 30.000 US-Dollar

Was erhält der Entwickler? Laut einer E-Mail, die dem Online-Magazin TheVerge vorliegt, soll DJI Azdoufal 30.000 US-Dollar für eine einzige Entdeckung zahlen. Der Hersteller nennt aber nicht konkret die Lücke, für die man den Finder bezahlt. DJI wollte die Mail nicht bestätigen, erklärte aber TheVerge, dass man einem Experten das Geld zahlen werde.

Neben der Lücke, die der Experte mit seinem Controller-Test gefunden hat, soll es wohl noch weitere Lücken geben oder gegeben haben, von denen man bereits einige gestopft haben soll. DJI erklärte, dass man sein bisheriges System völlig überarbeiten wolle:

Wir haben zusätzlich mit der Aktualisierung des gesamten Systems begonnen. Dazu gehört eine Reihe von Updates, die voraussichtlich innerhalb eines Monats vollständig implementiert sein werden.

Ist so eine Bezahlung ungewöhnlich? Hacker oder Experten dafür zu bezahlen, dass sie Sicherheitslücken aufspüren, ist nicht ungewöhnlich: Große Firmen wie Google oder Microsoft setzen auf offizielle Programme, wo sie Hacker einladen, ihre Systeme anzugreifen. Für besonders relevante Sicherheitslücken zahlen viele Unternehmen hohe Prämien.

Ein Nutzer kauft für rund 100 US-Dollar Rücksendungen von Amazon, insgesamt 25 Kilo. Am Ende hat er Glück und bekommt wertvollen Arbeitsspeicher. Solche Funde sind jedoch sehr selten, erklärt ein Experte, der sich auf Rücksendungen spezialisiert hat: Nutzer kauft spontan 25 Kilo Müll für 80 Euro von Amazon, hat Glück und erhält 40 Stück Arbeitsspeicher

In Crimson Desert könnt ihr eine Szene aus einem epischen Action-Film nachspielen: „Hahaha, das kam unerwartet“

In Crimson Desert gibt es mehr als eine Möglichkeit, um eine Festung zu stürmen. Eine besonders launige Physik-Spielerei erinnert dabei an eine Szene aus einem kultigen Action-Film aus Indien.

Was ist das für eine Szene? Die stammt aus Baahubali 2: The Conclusion aus dem Jahr 2017 und zeigt 6 Männer, die einen Baum als Katapult umfunktionieren, um sich in eine Festung zu schleudern. Der Baum wurde dabei mit Hilfe eines Seils gespannt. Sobald die Kämpfer ihre Position eingenommen haben, reicht ein Schwertstreich, um durch die Luft und über die Mauer zu fliegen.

Um den harten Sturz abzufangen, formieren sich die 6 Kämpfer in der Luft zu einer geschützten Schildrolle. Wie ein übergroßes Fass schmettert die Formation zwischen ihre Feinde. Im Anschluss nehmen sie es mit einer Überzahl an Feinden auf.

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Crimson Desert zeigt im neuen Gameplay-Video mehr von den Kämpfen und der Progression im Action-RPG

Mondstein, flieg und sieg!

Was davon ist in Crimson Desert möglich? Wir hatten bereits an anderer Stelle die nachvollziehbare Physik in der Welt von Crimson Desert gelobt, die zum Experimentieren einlädt. So erhaltet ihr schon recht früh im Spiel eine Art magischen Greifhaken, mit dem ihr Objekte greifen und mit diesen interagieren könnt.

Dieser Greifhaken lässt sich durch einige Talente von Hauptfigur Kliff spürbar verbessern. Irgendwann könnt ihr

Ähnlich wie in Baahubali 2: The Conclusion könnt ihr euch also auch in Crimson Desert mit der Hilfe eines Baums in eine Festung katapultieren, um es dort dann mit einer enormen Übermacht aufzunehmen. Mangels Koop- oder Multiplayer-Modus müsst ihr den Spaß im Spiel jedoch alleine genießen. Eventuell patcht Entwickler Pearl Abyss den Gruppenflug aber nach.

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Wie reagiert die Community auf den Vergleich? Mit großer Vorfreude und augenzwinkernden Kommentaren auf Reddit.

  • Mohegan567 schreibt etwa auf Reddit: „Ich erzähle den Leuten, das ist aufgenommenes Material aus Crimson Desert.“
  • prathz1109 feiert auf Reddit: „Hahaha, das kam unerwartet. Vielleicht können wir ja noch weitere Baahubali-Filme erschaffen.“
  • PowerNutBuster erklärt auf Reddit: „Ein Freund aus Indien zwang mich, den Film zu schauen. Er war so schlecht, dass er schon wieder gut war.“
  • Aeruthos sieht das auf Reddit ganz anders: „Baahubali 1 und 2 gehören zu meinen Lieblingsfilmen, haha, also bin ich froh, dass ich nicht der Einzige bin, der daran gedacht hat.“
  • Le1jona hofft auf Reddit: „Ich hoffe, wir bekommen eine Multiplayer-Option, mit der wir Freunde in unseren Einzelspieler-Modus einladen können.“

Was muss ich zu Baahubali 2 wissen? Die Baahubali-Franchise besteht mittlerweile aus mehreren Filmen sowie Serien und genießt nicht nur in Indien Kultstatus. Hinter der Reihe steht mit Regisseur, Produzent sowie Autor S. S. Rajamouli ein kreativer Kopf, der sich mit so überdreht wie episch inszenierten Action-Streifen einen Namen gemacht hat. Mit RRR konnte er sogar schon auf Netflix für Furore sorgen.

Was muss ich zu Crimson Desert wissen? Das Open-World-Action-Adventure der Macher von Black Desert erscheint am 19. März 2026 für PC, PS5 und Xbox. Euch erwartet eine reine Singleplayer-Erfahrung mit einem wunderbar oldschooligen Buy2Play-Bezahlmodell (einmal kaufen, alles spielen, keine Mikrotransaktionen), einer riesigen Welt und jeder Menge Inhalt.

Im Spiel schlüpft ihr in die Rolle eines Söldners mit dem Namen Kliff, der in der Welt Pywel darum kämpft, sein verlorenes Heimatland zurückzuerobern. Später erhaltet ihr aber auch noch Zugriff auf 2 weitere spielbare Charaktere: die flinke Kämpferin Damiane und den Riesen Oongka. Alle weiteren Details erfahrt ihr in unserer großen Übersicht zu Crimson Desert.

Ein neues Spiel auf Steam fesselt mich mit genau dem, was ich im Pferde-Genre nicht erwartet habe: Grind, schlimmer als in Diablo

Die Legende von Khiimori hat seinen Early Access auf Steam angetreten. MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald hat sich das Adventure mit Survival-Mechaniken einmal angeschaut und war erstaunt, wie süchtig der Gameloop macht.

Als passionierter Wald- und Wiesen-Reiter musste ich „Die Legende von Khiimori“ natürlich anspielen. Das Gefühl von Freiheit, das die Trailer vermitteln, ließ mich unweigerlich an meine liebsten Zeiten mit Red Dead Redemption denken, in denen ich stundenlang mit meinem treuen Ross durch die bombastische Open World geritten bin.

Ich hatte hohe Erwartungen, da mir zuvor noch kein Spiel mit Fokus auf Reittiere begegnet war, das mich wirklich überzeugen konnte – geschweige denn mehr als ein Spiel war, das sich nur um Pferde drehte.

Doch was ich nicht erwartet hatte, war, dass hier vor allem auch eine Seite in mir geweckt wird, die ich sonst vor allem aus MMORPGs und Spielen wie Diablo von mir kenne: Der Gameloop machte mich schnell süchtig und der Grind-Hai in mir wollte immer mehr davon.

Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald hat bereits seit Kindesbeinen an mit den verschiedensten Tieren zu tun – so auch mit Pferden. Bisher konnte ihn allerdings kein Pferdespiel wirklich packen. Im Gamer-Leben spielt er vor allem MMORPGs und sämtliche Arten von Rollenspielen, Action-Adventures sowie Tabletops.

Einen Eindruck zum Gameplay könnt ihr auch hier im Trailer gewinnen:

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Windstorm: The Legend of Khiimori – Gameplay-Trailer zum neuen Pferdespiel mit Open World

Als Kurier die Mongolei entdecken und grinden, was das Zeug hält

Aber fangen wir von vorn an. Die Legende von Khiimori ist ein Adventure mit Survival-Mechaniken, das viele auch als „Death Stranding mit Pferden“ bezeichnen. Es befindet sich seit dem 3. März 2026 im Early Access auf Steam.

Ihr schlüpft in die Rolle der Mongolin Naara. Ihr müsst als Kurierreiterin für eure Siedlung verschiedene Waren ausliefern, die Umgebung kartografieren, Ressourcen sammeln und euch dabei einen Namen bei anderen Siedlungen und Händlern machen.

Dafür erkundet ihr die große offene Welt und nehmt an verschiedenen Punkten Aufgaben an. Für erledigte Aufgaben erhaltet ihr Ruf und Ressourcen. Je höher euer Ruf bei einer Siedlung oder Person, desto mehr Vorteile könnt ihr an der jeweiligen Station mit den entsprechenden Ressourcen aufbauen und fortan nutzen. Ebenso schaltet jede Rufstufe auch neue Aufgaben für euch frei.

So hangelt ihr euch von Ort zu Ort und farmt unterwegs Ressourcen, die ihr entweder fürs Crafting, Quests, zum Handeln oder für Gebäude und Tools benötigen könnt. So könnt ihr mit einer Menge Steine oder Holz beispielsweise hilfreiche Brücken bauen oder mit den entsprechenden Zutaten Heiltränke oder verschiedene Puderbomben herstellen.

Mit der Zeit stellt sich eine sehr grindlastige Routine ein, die sich aber durch schnelle Erfolgserlebnisse wirklich belohnend anfühlt, so klein sie teilweise auch sein mögen. Schnell erwischte ich mich dann dabei, dass ich gerade erst eine Brücke gebaut hatte, um besser über den Fluss zu kommen – da entdeckte ich auch schon in der Siedlung dahinter das nächste Projekt, mit dem ich dort ein Lager bauen konnte.

Das viele Sammeln, Aufbauen und Leveln machte mir so viel Spaß, dass ich in wenigen Tagen etliche Stunden in die alte Mongolei versenkt hatte, ohne es zu merken. Gerade in Kombination mit vielen kleinen Geheimnissen, die es in der Open World zu entdecken gibt, und den verschiedenen Biomen stellte sich bei mir schnell das Gefühl von abenteuerlichen Reisen ein.

Das Pferd im Fokus und trotzdem kein typisches „Pferdespiel“

Das alles erledigt ihr zu Pferd, und hier hört der Grind nicht auf. Ihr habt eine Auswahl aus verschiedensten Rassen und Fellfarben und jedes Gefährt kommt mit seinen eigenen Werten, Stärken und Schwächen daher. Und das ist auch wichtig, denn eure Quests führen euch in verschiedene Terrains und Biome, für die die Tiere jeweils unterschiedlich gut geeignet sind und euch dementsprechend Vorteile oder Nachteile für eure Missionen bringen.

Die notwendigen Pferde könnt ihr, abseits eures ersten Pferdes nach dem Tutorial, entweder bei einem Händler kaufen oder selbst züchten und die Fohlen großziehen. Um das meiste aus ihnen herauszuholen, müsst ihr hier clever kombinieren und eure Pferde vor allem auch trainieren. Das tut ihr, indem ihr sie als Reittier für eure Missionen auswählt, durch die Gegend reist und möglichst unterschiedliche Situationen hervorruft, indem ihr beispielsweise unterschiedliche Steigungen, Terrains und Beladungen der Satteltaschen nutzt.

Dabei sorgen kleinere Survival-Mechaniken dafür, dass ihr Hunger, Durst, Laune, Ausdauer, Leben und einige Statuseffekte wie Angst, Sauberkeit, Müdigkeit und so weiter im Auge behalten und euch um euer Tier kümmern müsst, während ihr die Mongolei bereist. Auf unterschiedliche Wetter- und Terrainbedingungen reagieren eure Pferde realistisch und können ausrutschen, mehr Energie verbrauchen oder Angst bekommen.

Doch auch wenn es zuerst so wirken mag, fühlt sich Die Legende von Khiimori keineswegs wie ein reines Pferdespiel an. Der Fokus liegt viel mehr auf dem grindigen Gameloop, auf der Erkundung der Map und dem möglichst optimalen Planen von Routen und Missionen.

Das Gewicht eurer Fracht sowie ihre Beschaffenheit spielen dabei ebenfalls eine große Rolle und bringen mechanische Tiefe mit sich. So müsst ihr eure Satteltaschen und euren Rucksack gleichmäßig verteilen, um im Sattel die Balance halten zu können. Sonst lauft ihr Gefahr, auf matschigen oder steinigen Böden sowie in engen Kurven zu rutschen und euch zu verletzen – oder kostbare Ware zu beschädigen.

Denn je nach Art der Ware ist eure Lieferung an Bedingungen geknüpft. So sind manche Güter zerbrechlich, andere dürfen nicht nass oder dreckig werden. Das gibt dem „Erkundungssimulator“ eine spielmechanische Tiefe, die das Spiel deutlich von typischen Pferdespielen abtrennt und mehr Entdecker- und Grindinggeist weckt als bloßes Umherreiten und Pferdezüchten.

Es gibt auch Schattenseiten, die den Grindspaß schmälern

Doch auch wenn der Gameloop richtig süchtig macht mit seinem allseits präsenten Grind und den vielen kleinen Erfolgserlebnissen, gibt es einige Schattenseiten, die nach einiger Zeit immer wieder dazu geführt haben, dass ich doch ausgemacht und zu anderen Spielen gegriffen habe.

So gab es doch einige kleinere Bugs, die dennoch ärgerlich waren. So fiel mein treues Ross beispielsweise dann und wann einfach in die Untiefen der Open World, sobald ich aufstieg. Das ließ sich jedoch beheben, indem ich abstieg und wieder aufstieg. Manchmal reagierte auch die Steuerung nicht 100-prozentig akkurat, sodass mein Pferd das nächste Zelt knutschte, statt wie gewollt davorzuhalten.

Manchmal tauchten auch wichtige Items erst in meinem Inventar auf, nachdem ich es leerte, wofür ich im Vorfeld allerdings keine Benachrichtigung bekam und das Problem eher mit intelligentem Raten löste, als durch die Hilfe des Spiels.

Auch wirkt die Open World leider abseits der Points of Interest und einigen wirklich wenigen Wildtieren, denen ihr begegnen könnt, sehr leer. Das wird nach einer Weile leider langweilig, da man sich an der Schönheit der Natur einfach satt sieht und kaum auf Bedrohungen oder Schwierigkeiten außerhalb der Terrains trifft. Kennt man die einmal, kann man ziemlich sicher stumpf dagegenarbeiten und ohne weitere Probleme sein Ziel erreichen.

Ebenso frustrierte mich irgendwann, dass es auf der Karte wirklich wenige Punkte gibt, an denen man speichern kann. Denn damit das Spiel euren Fortschritt sichert, müsst ihr entweder lagern oder bestimmte Orte erreichen, und je nachdem, wohin es euch verschlägt, kann es auch schon mal gut 30 Minuten oder sogar eine Stunde dauern, bis ihr da mal ankommt.

Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um den Start in den Early Access handelt und die Entwickler noch einige Pläne haben, das Spiel durch Inhalte zu erweitern und auf Spielerfeedback und Probleme einzugehen. Ich für meinen Teil sehe hier jedenfalls eine Menge Potenzial, mit dem vor allem Abenteurer mit einer unstillbaren Entdeckerlust und jene, die einen gepflegten Grind nicht scheuen, definitiv ihren Spaß haben können.

Freunde guter Storys sollten sich allerdings zweimal überlegen, ob sie schon zum Early Access einen Blick in Die Legende von Khiimori werfen wollen. Denn es gibt zwar derzeit einige vertonte und geleitete Passagen, doch wird es im Early Access keine ausgereifte Story geben. Und das hat einen guten Grund, wie uns die Entwickler im Interview verraten haben: Das deutsche „Death Stranding mit Pferden“ verzichtet zum Steam-Start auf eine Story, lässt euch eigene Geschichten schreiben

Eure Lieblingsvölker aus Dungeons & Dragons im Ranking – Ihr habt einen ganz anderen Favoriten als der Rest der Welt

Dungeons & Dragons lebt neben den gemeinsamen Erfahrungen im Kampf und im Rollenspiel auch von den eigenen Charakteren, die auf Abenteuer gehen. Dafür gibt es eine Vielfalt von Völkern, die den einzelnen Persönlichkeiten nicht nur ein einzigartiges Aussehen, sondern auch weitere Spielfaktoren mit sich bringen. In dieser Liste stellen wir euch vor, welche Völker ihr am liebsten für eure Abenteurer wählt.

Die verschiedenen Völker in Dungeons & Dragons bieten für jeden Spieler etwas, was sie sich im Rollenspiel ersehen. Ob durch Vorteile im Kampf, besondere Merkmale oder einfach nur Vibes: Alle Völker bieten etwas, das sie einzigartig und dementsprechend zum Favoriten vieler Spieler macht.

D&D Beyond, das offizielle digitale Toolset für Dungeons & Dragons von Wizards of the Coast, teilte im Jahresrückblick von 2023 bereits ein Ranking der beliebtesten Völker des Spiels. Das Ergebnis zeigte, welche Spezies es den Spielern am meisten angetan hat. Die Top 10 lauten wie folgt:

  • Platz 10: Gnom
  • Platz 9: Genasi
  • Platz 8: Halb-Ork
  • Platz 7: Halbling
  • Platz 6: Zwerg
  • Platz 5: Halb-Elfe
  • Platz 4: Tiefling
  • Platz 3: Drachenblütiger
  • Platz 2: Elf
  • Platz 1: Mensch

Dass ausgerechnet Menschen auf dem ersten Platz des Rankings landen, ist für die Community von Dungeons & Dragons schon seit geraumer Zeit zu einer Art Witz geworden. In einem Fantasy-Setting wirken sie neben all den anderen Völkern beinah langweilig, allerdings werden sie aufgrund ihrer Vielseitigkeit für viele Klassen gerne als starke Charakterbasis genutzt. Und außerdem gibt es eine Menge Spieler, die den Menschen eben wegen seiner Durchschnittlichkeit und dem Potenzial für Charakterentwicklung lieben. 

Auch wenn der Mensch in der weltweiten Community von D&D auf dem ersten Platz liegt, haben wir durch eine Umfrage erkannt, dass das unsere Leser der MeinMMO etwas anders sehen. Über 2.000 Personen haben uns mitgeteilt, welches Volk aus Dungeons & Dragons ihnen am besten gefällt, und die Ergebnisse wollen wir euch nun in dieser Liste mitteilen!

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22 Jahre alter Klassiker zu Dungeons & Dragons zeigt im Trailer, womit er euch auch nach all der Zeit begeistern will

Plätze 9 bis 4

Insgesamt haben wir von euch 2.551 Stimmen erhalten (Stand: 9. März 2026, 7:00). Folgende Völker habt ihr auf die Plätze 9 bis 4 gewählt:

  • Platz 9: Gnom (2 % mit 62 Stimmen)
  • Platz 8: Halb-/Ork (4 % mit 104 Stimmen)
  • Platz 7: Halbling (4% mit 110 Stimmen)
  • Platz 6: Mensch (10 % mit 255 Stimmen)
  • Platz 5: Drachenblütiger (12 % mit 307 Stimmen)
  • Platz 4: Ein anderes Volk, das nicht im Spielerhandbuch steht (15 % mit 387 Stimmen)

Der eigentlich so beliebte Mensch ist nur bei 10 % unserer Leserschaft das Lieblingsvolk in Dungeons & Dragons. Allerdings gibt es eine Menge von euch, die etwas ungewöhnlichere Völker bevorzugen, die gar nicht im Spielerhandbuch stehen. Den potenziellen Völkern, die bei diesen 15 % von euch gut ankommen könnten, haben wir auch einen Artikel hier auf MeinMMO gewidmet:

Auf den nächsten Seiten stellen wir euch eure Top 3 der Lieblingsvölker vor. Und es wurde bei der konkurrierenden Anzahl der Stimmen sehr knapp.

Pokopia sorgt dafür, dass ihr jetzt 2 Shinys und 2 besondere Ditto leichter in Pokémon GO erhalten könnt

Letzte Woche erschien ein neues Pokémon-Spiel. Und zur Feier des Tages gibt es auch in Pokémon GO ein Event dazu.

Was ist Pokopia? Mit Pokopia ist ein neues Spiel in der Welt von Pokémon erschienen, das etwas andere Wege geht als andere Releases des Franchises. Passend dazu nutzt auch Pokémon GO den Anlass und startet am Dienstag, dem 10. März 2026 um 10:00 Uhr das Event zur Feier von Pokémon Pokopia. Es läuft bis Montag, den 16. März 2026 um 20:00 Uhr.

Passend zu Pokopia steht Ditto im Mittelpunkt des Events. Doch auch andere Inhalte bringt das Event mit. Unter anderem eine erhöhte Shiny-Chance für gleich 2 Monster.

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Pokémon GO Fest 2026 kommt mit Mewtu und Zeraora

Alle Inhalte des Events

Wo finde ich Ditto im Event? Ditto könnt ihr, wie immer, in Form von anderen Monstern finden, in das sich das kleine Monster verwandelt hat. Die Rotation der Monster, in welche Ditto sich verwandeln kann, wird sich mit Start des Events ändern. Welche Pokémon das genau sind, ist bisher noch nicht bekannt.

Bekannt ist jedoch, dass ihr Ditto auch in 2 kostümierten Formen finden könnt, die es bisher noch nicht im Spiel gab. Dabei handelt es sich um Ditto mit Hut sowie Ditto mit Kappe. Beide kostümierten Varianten können auch als Shiny und mit einem Spezialhintergrund erscheinen.

Welche Boni gibt es im Event? Begegnet ihr während des Events Mogelbaum und Zorua in der Wildnis, dann könnt ihr euch über eine erhöhte Chance darauf freuen, die beiden Monster als Shiny zu erhalten.

Zudem erhaltet ihr bei der Feier die doppelte Menge an Erfahrungspunkten beim Drehen von PokéStops. Für das erste Drehen eines Stops des Tages gibt es sogar die 10-fache Menge an Erfahrungspunkten.

Welche Monster gibt es in der Wildnis? Folgende Monster warten in der Wildnis darauf, von euch gefunden zu werden:

  • Bisasam*
  • Glumanda*
  • Schiggy*
  • Pikachu*
  • Mogelbaum*
  • Zorua*

Hier dürften vor allem Mogelbaum und Zorua mit ihrer erhöhten Shiny-Chance für viele Trainer am interessantesten sein, die ihren Fokus auf das Sammeln von Monstern legen.

Welche Monster gibt es in Raids? In 3-Sterne-Raids könnt ihr zudem die folgenden Pokémon herausfordern, besiegen und eurer Sammlung hinzufügen:

  • Lapras*
  • Relaxo*
  • Dragoran*

Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny erscheinen.

Welche Inhalte gibt es noch? Auch eine befristete Forschung, bei der ihr Sternenstaub, Sticker sowie Begegnungen mit Event-Monstern erhalten könnt, ist Teil des Events.

Besucht ihr PokéStops, dann könnt ihr zudem Event-Feldforschungen erhalten, die euch mit Items, Sternenstaub oder weiteren Event-Monstern belohnen.

Ebenfalls werden Sammler-Herausforderungen aktiv sein, bei denen ihr weitere Event-Monster als Belohnung erhalten könnt. Hierzu zählen auch kostümierte Pokémon.

Im In-Game-Shop könnt ihr mit Start des Events zudem eine kostenlose Ditto-Augenmaske für euren Avatar abgreifen. Zudem gibt es Event-Sticker, die ihr von PokéStops und Arenen, durch Geschenke und bei der befristeten Forschung erhalten könnt.

Nicht nur die Feierlichkeiten für Pokopia sind im aktuellen Monat in Pokémon GO aktiv. Ihr könnt in den nächsten Wochen wieder allerlei Inhalte wie Events, Raids und Dyna-Bosse finden. Wann genau welche Inhalte im Spiel aktiv sind, erfahrt ihr in unserer Übersicht mit allen Events im März 2026 in Pokémon GO.

In Fallout gibt es haufenweise fiese Schurken – Aber wer ist der Schlimmste?

Die Welt von Fallout steckt voller moralisch mehr als nur fragwürdiger Charaktere. In dieser Liste ranken wir die 10 schlimmsten und klären, wer sich den Titel „Oberschurke des Ödlands“ verdient hat.

Wie wurde das Ranking erstellt? Für diese Liste haben wir uns verschiedene Charaktere aus den Spielen und der Serie zu Fallout angesehen. Sie alle qualifizieren sich spielend für einen Platz im Ranking, da ihre Handlungen mehr als fragwürdig, ja schlicht böse sind.

Zugegeben: Wir könnten hier auch locker eine Top 30 auflisten, denn im Ödland gibt es vermutlich mehr böse als gute Figuren. Deshalb sei gesagt: Die zehn, die es final auf die Liste geschafft haben, gaben sich „besonders“ Mühe, richtig fies zu sein.

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Der offizielle Trailer zu Fallout Staffel 2 führt uns zurück in die Apokalypse

Die genauen Platzierungen unterscheiden sich in Feinheiten und basieren auf der subjektiven Meinung des Autors. Sollte eure Liste davon abweichen, könnt ihr sie uns gerne in die Kommentare schreiben.

Bevor es richtig los geht, hier noch ein paar Honorable Mentions, die es knapp nicht ins Ranking geschafft haben:

  • Benny
  • Allistair Tenpenny
  • Kellogg
  • Cook-Cook
  • Morpheus
Fallout Frank Horrigan

Platz 10: Frank Horrigan

  • Bekannt aus: Fallout 2

Frank Horrigan ist eine monströse Erscheinung. Der große Antagonist aus Fallout 2 ist eine Art Supermutant, der mit einer speziellen Power-Rüstung ausgestattet und quasi mit ihr verwachsen ist.

Er arbeitet im Dienste der Enklave, einer bösartigen Fraktion, und geht dabei höchst brutal vor. Er zeigt seinen Feinden gegenüber keine Gnade, tötet sogar Unschuldige und hat sich damit einen zweifelhaften Ruf innerhalb der Enklave erarbeitet. Selbst Verbündete fürchten Frank Horrigan.

Seine Loyalität zur Enklave machen ihn zum perfekten Werkzeug für die Fraktion. Im Unterschied zu anderen Bösewichten im Ranking verfolgt er aber weniger eigene Ziele. Er ist schlicht die Personifikation von roher Gewalt im Ödland.

WoW: Im Wasser von Silbermond könnt ihr ein ertrunkenes Geheimnis entdecken

Wer die Gewässer im Immersangwald absucht, kann in World of Warcraft ein Geheimnis finden. Ein ertrunkener Prinz wartet.

Während die allermeisten Spielerinnen und Spieler sich noch in den Gebieten von Midnight tummeln und Quests erledigen, erforschen einige bereits die Bereiche, in die man sonst eher nicht kommt – wie etwa die Gewässer. Wer hier genau aufpasst, kann ein paar versteckte Details finden, wie etwa die Statue eines Prinzen, auf den die Blutelfen nicht mehr so gut zu sprechen sind.

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WoW Cinematic mit Liadrin: Alles, was heilig ist

Kael’thas liegt verlassen im Meer

Wo kann man die Statue finden? Wenn ihr die Statue von Prinz Kael’thas selbst finden wollt, dann reist in die Stadt Silbermond und begebt euch in den Norden an den Hafen. Bei den Koordinaten 36 / 28 müsst ihr tauchen und könnt auf dem Grund des Meeres dann die versunkene Statue des ehemaligen Silbermonder Herrschers entdecken. Er ist dabei sogar von seinen tiefgrünen Sphären umgeben – das Erkennungszeichen der Blutmagier, schon damals in Warcraft III.

Die Statue liegt dort offenbar schon eine ganze Weile, denn sie ist bereits von einigen Seesternen besetzt worden:

WoW Statue of Kaelthas in ocean
Im Hafen von Silbermond liegt Kael’thas – oder was von seiner Statue noch übrig ist.

Die Statue ist ein kleines, aber nettes Detail, das Blizzard hier eingebaut hat.

Warum ist die Statue im Wasser? Kael’thas war zwar der letzte monarchische Herrscher der Blutelfen und lange Zeit sehr beliebt. Immerhin hatte er sein Volk nach dem Angriff der Geißel mit neuer Magie versorgt und sowohl den Blutrittern einen Naaru bereitgestellt als auch die Magiesucht der Elfen mit Teufelsmagie gesteillt.

Er dürfte bei den allermeisten Sin’dorei heute allerdings keinen guten Ruf mehr genießen. Denn nachdem er Teile seines Volkes in die Scherbenwelt führte, verfiel er später den Verlockungen der Brennenden Legion und schloss sich dieser an.

Daraufhin führte er seine frisch transformierten Teufelsblutelfen und Dämonen nach Quel’thalas, um den Sonnenbrunnen zu erobern – er wiederholte damit quasi die traumatische Erfahrung, welche die Elfen erst einige Jahre zuvor durch die untote Geißel erlebt hatten.

Der Sonnenbrunnen lief dabei Gefahr, nicht nur vollständig vernichtet zu werden und jede Chance auf Reinigung zu ruinieren, sondern auch die Welt der Brennenden Legion zu opfern – immerhin kam Kil’jaeden beinahe durch das Portal, das im Sonnenbrunnen geöffnet wurde.

Dementsprechend schlecht dürfte Prinz Kael’thas bei den allermeisten Blutelfen in Erinnerung geblieben sein, dass sie Statuen von ihm einfach ins Meer geworfen haben – um diesen Teil der Vergangenheit regelrecht zu ertränken.

Die Geschichte von World of Warcraft ist ziemlich komplex. Kein Wunder, gibt es das Warcraft-Universum doch inzwischen seit über 30 Jahren. Falls ihr mehr über die Geschichte von Kael’thas und einigen anderen, wichtigen Blutelfen erfahren wollt: Die 5 wichtigsten Sin’dorei aus der Geschichte von World of Warcraft.

Crimson Desert: PS5-Gameplay – So steht es um Videos zur Konsolen-Version

Es gibt neues Gameplay von Crimson Desert auf der PS5, doch das sind 15 kurze Videos. MeinMMO erklärt, welche Infos ihr bekommt, wenn ihr das Puzzle aus den Videos zusammensetzt.

Was wurde gezeigt? Im offiziellen PlayStation-Blog vom 5. März 2026 wurden weitere Informationen zur PS5-Version veröffentlicht. Phil Hornshaw, der den Post verfasst hat, betont, dass er etwa 4 Stunden gespielt haben konnte. Das kommt wenige Zeit, nachdem der Marketing-Chef erklärt hatte, man wolle die PS5-Version nicht verstecken.

Das Problem daran: Man sieht insgesamt 15 kurze Videos, bei denen jedoch nicht wirklich klar wird, ob es sich hier wirklich um Gameplay von der PS5 handelt. Insgesamt kommt man auf gut 3 Minuten zerstückeltes Gameplay.

Wir haben unseren Artikel am 9. März 2026 strukturell leicht angepasst.
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Crimson Desert zeigt im neuen Gameplay-Video mehr von den Kämpfen und der Progression im Action-RPG

Rund 3 Minuten Gameplay, aber wenige Informationen zur Performance

Was genau sieht man?

  • In den kurzen Video-Schnipseln seht ihr, wie der Protagonist Kliff über die Karte reitet, Gegner verprügelt oder technische Rätsel löst.
  • In einem Schnipsel rettet Kliff eine Person, die an einer Klippe abzustürzen droht.
  • In einer weiteren Szene bekämpft der Protagonist einen Boss-Gegner und in einer weiteren Szene reitet er über eine Brücke.

Was auffällig ist: Bei mehreren Szenen kann man die hohe Sichtweite beobachten. Außerdem sieht man die dichte Vegetation, die sich im Wind bewegt. In einigen Szenen sieht man aber auch, dass insbesondere kleine Detailschatten erst beim Näherkommen nachladen, etwa bei Zäunen oder Laternen.

Das Problem ist, dass man nicht genau sieht, ob es sich um die PS5 handelt: Die Controller-Glyphen weisen zwar offiziell auf die PS5/PlayStation hin, aber diese tauchen auch auf, wenn man am PC einen DualSense anschließt.

Was sieht man nicht? Belastbare Informationen zur Performance. Das Problem daran ist, dass es sich wirklich nur um Bruchstücke handelt. Ein wirklich belastbares Bild über die Performance bekommt ihr nicht und die Performance wird vom Tester auch in keiner Weise kommentiert. Was ebenfalls fehlt ist ein klarer Verweis darauf, dass das Gameplay wirklich auf einer PS5-Konsole aufgenommen wurde. Denn in diesem Fall findet man oft einen Hinweis wie “Aufgenommen auf der PS5 Pro”, im Video.

Crimson Desert ist ein Action-Adventure mit Rollenspiel-Elementen und Open World. Es kommt von den Entwicklern von Black Desert und soll 2026 erscheinen. Wir von MeinMMO verraten euch alles zum Release-Datum, den Editionen, den Trailern und mehr: Crimson Desert: Alles zu Release, Plattformen, Editionen & Multiplayer in der Übersicht

In Warhammer sind genau die Leute, die überall sonst als Bösewichte gelten, nett… für Warhammer-Verhältnisse

In den meisten Fantasy-Settings repräsentieren Untote das pure Böse, doch nicht so in Warhammer Fantasy. Dort gehört ein Volk von Untoten noch zu den vernünftigeren Bewohnern der Welt.

Untote gibt es in Warhammer Fantasy zuhauf, und das gleich in mehreren Variationen: Mächtige Vampirfürsten wie Mannfred von Carstein hausen in Sylvanien und sind mit ihren untoten Horden einer der größten Feinde des Imperiums der Menschen.

Auf den Meeren treiben wiederum schreckliche Vampir-Piraten ihr Unwesen, die ihre Reihen mit toten Seeleuten, versunkenen Schiffen und Kreaturen der Tiefe füllen

In den großen Wüsten im Süden der Alten Welt „lebt“ hingegen eine ganz andere Art von Untoten. Sie hausen in uralten Städten mit imposanten Pyramiden, inmitten weiter Wüsten. Einst waren sie Könige der ersten menschlichen Zivilisation, doch auf dem Pfad der Unsterblichkeit ließen sie ihr menschliches Dasein zurück.

Nun herrschen sie als Mumien über ein Reich des Untodes, als sogenannte Gruftkönige. Und anders als bei den Vampirfürsten, die auch lebende Untertanen besitzen, besteht das Reich der Gruftkönige wirklich ausschließlich aus Untoten. Im Folgenden stellt euch MeinMMO die royalen Verweser genauer vor.

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Hier seht ihr übrigens die Armee der Gruftkönige aus Warhammer: The Old World im Trailer:

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Der Trailer zur Armee der Gruftkönige aus dem Tabletop von Warhammer: The Old World

Am Anfang steht ein großer Verrat

Eine wichtige Rolle beim Übergang vom alten Nehekhara zum neuen Reich der Gruftkönige spielte der sogenannte Totenkult. Ziel dieses religiösen Kults war es, Nehekara in ein ewiges Reich zu verwandeln, dessen Herrscher ewig leben. Eines der bedeutendsten Mitglieder dieses Kults war niemand Geringeres als Nagash, der erste Nekromant und einer der mächtigsten Zauberer aus Warhammer Fantasy.

In einem gewaltigen Ritual tötete Nagash erst alles Leben in Nehekhara und lies es anschließend wieder auferstehen. Alle Bewohner des Reichs sollte zu seiner Armee werden, und mit ihr wollte er die gesamte Welt erobern. Dieser Plan wäre vermutlich sogar aufgegangen, wenn nicht ein ungewöhnliches Bündnis zwischen den Skaven und dem letzten lebenden König von Nehekhara ihn zu Fall gebracht hätte.

Nun herrschen die alten Könige Nehekharas selbst als Mumien über das Land, das sie mit ihren riesigen Legionen aus Skelettkriegern verteidigen. Diese sind viel disziplinierter als die Horden von Skeletten und Zombies der Vampirfürsten oder Vampirküste.

Die Nekrotekten, quasi die Ingenieure oder Mechaniker der Gruftkönige, bauen lebende Konstrukte wie Kriegssphinxen, riesige Skorpione oder den Hierotitan. Letzterer ist ein zweibeiniges Ungetüm, das sogar zaubern kann. Und die Nekropolenritter der Gruftkönige reiten auf großen Schlangenkonstrukten.

Unter den Gruftkönigen gibt es einige wichtige Figuren und mächtige Herrscher: Vier von ihnen stellen wir euch ab der nächsten Seite vor.

Quelle(n):
  1. Lexicanum

Fan will im Knast unbedingt D&D spielen, baut sich eigene Würfel aus Zahnpasta, hat damit dutzende Stunden Spaß mit seinen Mithäftlingen

Wer Dungeons & Dragons spielen will, braucht eigentlich nur drei Dinge: Würfel, Mitspieler und Regelbücher. Im Gefängnis hat man zumindest auf zwei dieser Notwendigkeiten nahezu unbegrenzten Zugriff. Nur Würfel sind schwierig, wie ein ehemaliger Häftling erklärt und damit einen Einblick gibt, wie beliebt das Tabletop-RPG wirklich im Knast ist.

Trotz starker Konkurrenz ist Dungeons & Dragons das meistgespielte Rollenspiel der Welt, zumindest laut den Entwicklern selbst. Und klar, das System ist verständlich und gerade für Einsteiger bestens geeignet.

Für viele könnte nun dennoch überraschend sein, dass auch in Gefängnissen offenbar oft D&D gespielt wird, zumindest in den USA. Das erklärt ein Nutzer auf Reddit und auch die Kommentare lassen auf die Beliebtheit des System schließen.

Lediglich mit einer Sache hat der Nutzer Probleme: Würfel, denn die seien im Gefängnis verboten. Sie könnten für Glücksspiel genutzt werden. Seine Lösung: Einfach selbst machen. Dabei ist jedoch Kreativität gefragt …

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So hat der Nutzer die Würfel gebaut: Für gewöhnlich bestehen Würfel aus Plastik, früher auch Knochen, heute vermehrt Metall oder Holz. Ein Messer zum Schnitzen in der Zelle zu haben ist, je nach Gefängnis und Grund der Verurteilung, eher schwierig.

Der Nutzer cottoneyedtoe erklärt, wie er seine Würfel im Knast einfach selbst gemacht hat – mit Zahnpasta, seinem Ausweis und einem sehr verhassten Tisch:

Nimm extrem schlechte Zahnpasta. Verteile sie auf dem Tisch, den du am meisten in deinem Leben hasst, weil das Zeug unvorstellbare Dinge mit ihm anstellen wird. Verteile [die Paste] mit deinem Ausweis oder einer Kreditkarte, die du ebenfalls hasst, so dünn wie möglich. Lass sie trocknen für 1-2 Stunden, du willst sie kratzen wie Eiscreme von diesen gefrorenen Oberflächen, die man so sieht.

Rolle sie zu einem Ball, reiß Stücke heraus und tu so, als wäre das Lehm. Im Gefängnis habe ich die unter die Tür gelegt, wo leichter Zug herrscht, um sie über Nacht austrocknen zu lassen. Am nächsten Tag habe ich dann mein Bestes getan, sie zu formen.

Lasse sie dann für drei Wochen liegen, nimm einen Bleistift und male Punkte oder zahlen. Wir haben einen D12 gemacht, zwei Wochen bevor ich entlassen wurde. Der hat grauenhaft gewürfelt, aber es war wunderbar.

cottoneyedtoe auf Reddit
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Das düstere Action-Adventure WARLOCK im Trailer – Spielt in einer von Dungeons & Dragons inspirierten Welt

Klappt das wirklich? Im Vergleich zu echten Würfeln seien die aus Zahnpasta natürlich miserabel gewesen. Dafür seien die Würfel immerhin essbar gewesen, auch wenn er nicht unbedingt dazu raten kann, das auszuprobieren.

Einen D20, den wichtigsten Würfel für D&D, konnte cottoneyedtoe zudem nicht machen, der habe nicht funktioniert. Hier hätten er und seine Gruppe sich mit einem modifizierten D8 in Kombination mit einem modifizierten D6 Abhilfe geschaffen.

Da er sowie seine Mitspieler ohnehin zusammen einsaßen, hatte seine Gruppe jedoch einen großen Vorteil gegenüber vielen anderen Gruppen: sie konnten jeden Tag 3 Stunden lang spielen. Die Grundregeln für D&D 3.5 und einzige Zusatz-Regelwerke seien einfach auf der App gewesen, die auf den Gefängnis-Tablets vorinstalliert war.

„D&D ist ein großartiges Spiel für Insassen“

Der Beitrag auf Reddit hat innerhalb weniger Stunden über 10.000 Upvotes und hunderte Kommentare erhalten. Insbesondere, dass D&D überhaupt in Gefängnissen gespielt wird, überrascht die Nutzer – aber irgendwie sei das auch sinnvoll.

Schließlich sei D&D ein soziales Spiel, bei dem man zusammenarbeiten muss. Gerade für die Resozialisierung können sich die Nutzer das Spiel gut vorstellen:

D&D ist ein großartiges Spiel für Insassen. Es kann mit mentalen Problemen helfen, denen Leute begegnen, die zu lange eingesperrt sind. Es nervt, dass man Würfel nicht kaufen oder Karten nutzen kann, weil die Wärter direkt ausrasten von dem, was ich gehört habe.

AnomalyInquirer auf Reddit

Sogar etliche andere Nutzer melden sich mit ähnlichen Erlebnissen ihrer Knast-Zeit und D&D sowie anderen Möglichkeiten, zu würfeln – etwa Kartendecks, von denen gezogen wird. Ein Nutzer, der laut eigenen Aussagen selbst einmal Gefängniswärter in Kanada war, beteuert, dass das Spiel dort verboten sei, weil es angeblich Gewalt und Gang-Bildung fördere. Er hätte das Konzept von TTRPGs den Insassen gerne näher gebracht.

Der Ersteller erklärt derweil, dass bestimmte Reibereien innerhalb der Gruppe leicht außerhalb des Spiels geklärt werden konnten, etwa eine Situation, in der ein Spieler sich an den weiblichen Charakter eines anderen Spielers herangemacht hat.

Vor allem die Würfel und die Kreativität, die an den Tag gelegt wurde, um überhaupt D&D im Knast spielen zu können, sorgen für Anerkennung aus der Community – auch wenn die Würfel wohl außer einem gewissen Kuriositäts-Faktor keinen größeren Nutzen haben. Denn so wie „echte“ Würfel werden sie wohl nie funktionieren: Spieler notiert sich alle 6.842 Würfe seiner 5-jährigen Kampagne in Dungeons & Dragons, präsentiert nun die Ergebnisse

Ich habe ein Tool genutzt, das WoW einfacher macht und bin sauer, wie gut es funktioniert

Mit Midnight hat World of Warcraft eine neue Erweiterung erhalten und sämtliche Klassen eine große Überarbeitung. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat sich zum Addon mal wieder eine neue Klasse angeschaut und dazu ein Hilfs-Tool von Blizzard genutzt – mit überraschendem, aber auch frustrierendem Ergebnis.

Ich war lange Zeit Mythic-Raider und bin immer noch in einer Gilde, die den mythischen Content jede Season erledigt. Im letzten Raid von The War Within, der Manaschmiede Omega, habe ich jedoch weitgehend ausgesetzt – meine Klasse, der Gesetzlosigkeits-Schurke, war dort einfach nutzlos.

Frustriert davon, dass selbst gute Leistung das miese Balancing nicht ausgleichen kann, habe ich das ganze Spiel eine Weile auf Eis gelegt, bis zum Pre-Patch von Midnight, bei dem alle Klassen überholt und viele Skills gestrichen wurden.

Als ich schließlich zurückgekehrt bin, hat sich viel geändert. Mein Schurke spielt sich plötzlich ganz anders, für Midnight wollte ich auf Paladin wechseln und Addons wurden fast gänzlich abgeschafft, wenn auch weniger umfassend als anfangs gedacht.

Um leichter zurück ins Spiel zu finden, dachte ich mir: nutze ich doch mal die Funktionen, die Blizzard von Haus aus liefert. Und, oh boy … Die haben einen wirklich guten Job gemacht. Vielleicht zu gut.

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WoW Midnight: Arators Licht und der Feuerbrand

WoW spielt sich jetzt quasi von alleine

World of Warcraft war eine ganze Zeit lang zu komplex für Neulinge. Insbesondere die vielen Skills, die jede Klasse brauchte, sorgten für fehlende Übersicht und Überladung des Interface.

Blizzard hat deswegen mit Patch 11.1.7 zwei neue Tools eingeführt, die helfen sollen, die eigene Klasse zu spielen:

  • die „1-Button-Rotation“, bei der man nur noch einen Button drückt, der immer den aktuell besten Skill auswählt – mit längerem Cooldown
  • und den Rotationsassistenten (oder Vorschlag hervorheben bzw. Assisted Highlight) der einen empfohlenen Skill auf der Leiste optisch hervorhebt.

Nach der langen Pause hat mir meine Gilde ein paar Runs angeboten, um wenigstens noch Reittiere und Co. mitzunehmen und um kein vollständiger Ballast zu sein, dachte ich mir: bevor ich komplett versage und meine Klasse neu lernen muss, nutze ich einfach die Rotationshilfe, ähnlich wie damals das Addon Hekili.

Eigentlich habe ich wenig erwartet, schließlich hielt ich mich immer für einen guten Spieler. Als ich mich plötzlich wieder im DPS-Meter sehen konnte, habe ich angefangen, an meinen Fähigkeiten zu zweifeln …

Ich mache jetzt viel mehr Schaden, dabei drücke ich nur leuchtende Knöpfe

Der Rotationshelfer funktioniert in etwa so wie der Paladin damals in Cataclysm: drück einfach auf den Skill, der gerade leuchtet, dann wird’s schon irgendwie. Für jemanden, der gerade keine neue Klasse lernen, sondern einfach mitmachen will, ideal.

Was mich dann überrascht hat, ist, dass ich tatsächlich Schaden gemacht habe. Nicht nur so ein bisschen, sondern deutlich mehr als erwartet. Gesetzlosigkeits-Schurken waren den gesamten letzten Raid und bis zum Ende von TWW eine der schlechtesten DPS-Klassen.

Jetzt stand ich plötzlich über einigen meiner Mitspieler, die viel bessere Ausrüstung haben. Nicht falsch verstehen: das liegt nicht nur an dem Tool. Die Klassen-Balance ist mit dem Pre-Patch stark verschoben worden, Outlaws waren immer noch schwach, aber im Verhältnis nicht mehr absolute Loser. Einen Vergleich findet ihr im letzten Stand der DPS-Liste.

Mehr hat mich überrascht, dass ich mit wenig Aufwand so viel reißen kann. Laut Wowhead kommt man mit dem Assistenten etwa auf 4 % weniger Schaden als beim Selbstspielen – ein Deal, den ich gerne eingegangen bin, der aber auch eine bittere Frage aufgeworfen hat:

Bin ich wirklich so ein mieser Spieler?

Bisher dachte ich immer, dass ich meine Klassen eigentlich ziemlich gut beherrsche. Schließlich raide ich mythischen Content, wenn auch schon lange nicht mehr an der Spitze. Der Rotations-Assistent hat mich das anzweifeln lassen.

Denn wenn das Spiel selbst ja schon besser weiß, was ich tun sollte, wie gut kann ich dann wirklich sein? Ähnlich ging es vielen Spielern damals, die die 1-Button-Rotation ausprobiert haben und feststellen mussten, dass sie nicht so gut sind, wie sie dachten.

Der Assistent hat mich durch den Pre-Patch und den größten Teil der Level-Phase begleitet. Langweilig wurde es dabei übrigens nicht, denn eine große Herausforderung war das Leveln selbst noch nie.

Trotzdem hat sich in mir die Befürchtung festgesetzt, dass ich vielleicht wirklich schlechter geworden bin. Zumindest, bis ich häufiger in Dungeons unterwegs war. Denn dort habe ich gemerkt, wo die Schwächen des Assistenten liegen.

Eine gewisse Gefahr und eine fiese Falle

Der Rotations-Assistent nimmt mir nicht das Denken ab, sondern lediglich die mechanische Komponente meiner Klasse, heißt: das, was ich irgendwann sowieso durchs Muskelgedächtnis automatisch mache.

Was einen guten Spieler von anderen abhebt, ist die Fähigkeit, schnell und richtig auf Situationen zu reagieren und das kristallisiert sich aus Tools wie diesem immer mehr heraus. Aber genau hier stellt der Assistent eine gefährliche Falle dar:

  • die leuchtenden Buttons verleiten dazu, immer nur auf die Skill-Leiste zu schauen und die nächste Fähigkeit zu finden
  • währenddessen werden Boden-Effekte, in denen man steht, oder Boss-Skills, von denen man getroffen wird, gerne übersehen

Für den Einsatz in schwierigeren Dungeons oder Raids ist der Assistent vermutlich trotzdem nützlich, benötigt aber unbedingt ein angepasstes UI. Und was mir noch aufgefallen ist: Das Tool macht es schwieriger, eine Klasse wirklich zu „lernen.“

Statt mir bewusst zu machen, welche Skills ich nutze und vor allem, warum, drücke ich einfach nur blind Buttons. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich gerade beim Leveln die Empfehlungen schlicht ignoriert habe.

Denn die „ideale DPS-Rotation“ ist völlig überflüssig, wenn zwei Skills reichen, um die Gegner zu töten. Wenn diese Skills aber „idealerweise“ erst spät kommen, brauche ich statt 4 Sekunden gerne das Doppelte für den Kampf.

So oder so hat mich der Rotations-Assistent Respekt gelehrt – vor Spielern, die besser sind als ich, aber auch vor Blizzards eigenem Verständnis des Spiels. Und ganz ehrlich: Wenn ich mir die Community teilweise ansehe, muss sich niemand dafür schämen, sich das Spiel etwas einfacher zu machen: Die neue WoW-Erweiterung ist erst einen Tag live, aber Schwitzer eskalieren in Dungeons

Diablo 4 wird immer mehr wie Diablo 3 und zumindest ein Teil der Community steht drauf

Mit der kommenden Erweiterung Lord of Hatred bekommt Diablo 4 ein neues Gebiet, eine zweite, neue Klasse und etliche Veränderungen, auch am Endgame. Blizzard hat kürzlich neue Bilder und Infos veröffentlicht, aus denen hervorging: Diablo 4 wird schwieriger und bunter. Fans fühlen sich an den Vorgänger erinnert.

Das ändert sich in Diablo 4:

Was hat das mit Diablo 3 zu tun? Einer der großen Kritikpunkte an Diablo 3 war damals, dass das Spiel viel zu bunt wirkt für eine so düstere Welt. Insbesondere die – eigentlich eher zynisch gestaltete – Welt Whimsyshire mit Einhörnern und Regenbögen war dafür verantwortlich.

Diablo 4 war dagegen als Schritt zurück in eine düstere Welt geplant. Wie Nutzer auf Reddit nun aber herausstellen, sehen zumindest die neue Map Skovos, ihre Gegner dort sowie die Skills des Hexenmeisters deutlich bunter aus, nicht mehr so „verwaschen“ und grau.

Auch die Qual-Stufen nähern sich dem System von Diablo 3 an. Dort ist die höchste Schwierigkeit Qual 16, die Jahre nach Release eingeführt wurde. Ähnlich läuft die Entwicklung nun bei Diablo 4:

  • Angefangen hat das Spiel lediglich mit Qual als höchste Schwierigkeit.
  • Im Moment ist Qual 4 das Maximum, auf dem ihr spielen könnt.
  • Mit Lord of Hatred wird die Herausforderung auf bis zu Qual 12 angehoben.

Hunderte Nutzer sehen nun einen Schritt zurück zu Diablo 3, allerdings keinen unbedingt schlechten. Denn zusammen mit der aktuellen Entwicklung von Diablo 2 könne das ein Sieg für alle werden.

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Blizzard präsentiert den neuen Warlock in Diablo 4 im Gameplay-Trailer

„Das ist der richtige Move“

Der Streit darüber, wie gut Diablo 2 und 3 waren sowie ob Diablo 4 einen richtigen Weg geht, sind schon älter als der aktuell neuste Teil der Reihe. Die Community ist gespalten und jede Meinung ist irgendwo vertreten – zumal es sogar immer noch Millionen Spieler gibt, die Diablo 3 zocken.

Entsprechend haben die gezeigten Änderungen an Diablo 4 für viele Gespräche gesorgt. Einige befürworten den Schritt, andere sind strikt dagegen. In einem Thread nennt der Nutzer carmen_ohio allerdings einen wichtigen Punkt für die Annäherung von Diablo 4 an seinen direkten Vorgänger:

Sie entwickeln Diablo 2: Resurrected weiter, also ist das der richtige Move. Macht Diablo 4 zu einer erneuerten Version von Diablo 3, um D3-Fans glücklich zu machen, und macht Diablo-2-Fans glücklich, indem ihr das Spiel weiterentwickelt. Win-Win für alle.

carmen_ohio auf Reddit

Gerade bei Diablo 2 hat Blizzard erst wenige Wochen zuvor mit dem Shadowdrop des Hexenmeisters überrascht – ja, die Klasse ist für beide Spiele erschienen und kommt auch in Diablo Immortal.

Zusammen mit dem Warlock ist eine ganze Erweiterung erschienen, die das Endgame verbessert und sogar uralte Easter Eggs zu plötzlichen Super-Farm-Methoden macht. Zugleich ist die Vanilla-Version für alle Puristen weiterhin spielbar.

Insbesondere die neusten drei Teile der Haupt-Reihe, Diablo 2, 3 und 4, sorgen schon seit ewigen Zeiten für einen Streit in der Community darum, welches der Spiele die besten Mechaniken hatte und sich als König der Reihe betiteln darf – vor allem deswegen, weil viele Neulinge erst mit Diablo 4 überhaupt eingestiegen sind: „Diablo 4 ist das beste Diablo bisher“ – Fan fragt, wie gut Diablo 2 wirklich war, bekommt hunderte Antworten

Housing-Fans sind sauer über Midnight: „Wer sich das ausgedacht hat, versteht das System nicht“

Die Händlerpreise für viele Gegenstände in World of Warcraft sind ein Witz. Das meint zumindest die Community und analysiert das Problem.

Housing in World of Warcraft ist eines der großen, neuen Features von Midnight. Viele halten sich für zahlreiche Stunden am Stück in ihrem Haus auf, dekorieren und basteln, bis ihr Ingame-Eigenheim genau den Wünschen entspricht. Doch wer neue Belohnungen aus Midnight haben will, der dürfte relativ schnell vor einem Problem stehen. Denn Housing-Items sind so absurd teuer, dass man Wochen oder Monate farmen muss – und darunter leidet das System deutlich.

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WoW: Xal’ataths Herkunft und Salhadaars Entscheidung im Trailer “Überlegenheit”

Was ist das Problem? Housing kann sehr zeitintensiver Content sein, mit dem man sich viele Tage am Stück beschäftigt, um das eigene Haus perfekt einzurichten – zumindest dann, wenn man sich genug Dekorationen für das Haus leisten kann. Doch gerade die neuen Gegenstände aus Midnight sind ziemlich teuer und benötigen die Ressource „Leerenlichtmergel“ (Void Marl), die es im Endgame aus verschiedenen Inhalten in kleiner Menge gibt. Zumeist zwischen 30 und 150 Leerenlichtmergel gibt eine Aktivität.

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Housing-Items kosten aber häufig 3.000 oder mehr Leerenlichtmergel, sodass man viele Stunden für nur ein einziges Item farmt. Genau das wird im Subreddit von WoW drastisch kritisiert von „JollySieg“, der in seinem Beitrag Housing-Deko-Preise sind absurd und es killt mein Interesse am Housing schreibt:

Das ist die klassische Zeitverschwendung-Taktik von Blizzard in seiner schlimmsten Form. Wer auch immer die Preise festgelegt hat, versteht das System grundlegend falsch und warum Leute Housing spielen. Es verkrüppelt das System in einem erbärmlichen Versuch, die Aktivität der Spieler zu steigern. Es stellt sich die Frage, wie zur Hölle jemand das Interesse am Housing behalten soll, wenn die Barriere für ein cooles Projekt so unfassbar gigantisch ist, dass es zu einem zweiten Job wird.

Das Problem ist ziemlich drastisch. Denn wer nur jeden Housing-Gegenstand einmal haben will, bekommt die zwar meistens durch Quests – doch wer mehr der gleichen Sorte braucht, wird daran viele Monate intensiv farmen.

(…) das bedeutet, dass die Erschaffung von neuen Häusern hinausgezögert wird, denn coole Ideen könnten buchstäblich Jahre benötigen, bis man sie jemals umsetzen kann, weil dieser Grind so schrecklich ist.

Jeder Preis muss eine Null verlieren, damit es sinnvoll ist

Wie kann man das beheben? Die Community hat mehrere Ideen, wie man das Problem beheben könnte. Die einfachste wäre natürlich eine drastische Reduktion der Preise für erspielbare Housing-Items. Unter dem Beitrag schreiben einige Leute etwa, dass Leerenlichtmergel viel häufiger im Spiel vorkommen sollte:

  • „Junge, die Leerenlichtmergel-Preise sind komplett irre. Jaja, ich weiß, wir haben die ganze Erweiterung zum Farmen und es ist gerade die erste Woche, aber wenn du nicht gerade eine Armee aus Zweitcharakteren hast, um alle Weltquests wiederholt zu machen, dann ist es nahezu unmöglich, das zu farmen. Sogar ein verdammter Wappenrock kostet 3.000.
    Leerenlichtmergel sollte wie Bronze in Remix funktionieren. Der Mist sollte von ALLEM droppen. Mobs, Bosse, Sammelberufe. Alles.“
    – paperdodge

Wie drastisch die Dekorationskosten reduziert werden müssen, ist für viele schmerzlich offensichtlich. Denn es hilft keine Halbierung oder Viertelung. Wenn Blizzard wirklich möchte, dass man die neuen Items auch benutzt, müsste man die Kosten eher um das Zehnfache reduzieren:

  • „Ich kann das nur immer wiederholen: Die letzte Null bei allen Dekor-Preisen muss weg und dann wäre es akzeptabel. Wer auch immer sich diese Preise ausgedacht hat, muss schon etwas irre sein.“ – unicornmeat85
  • „Ich glaube, sie haben einfach ganz hart die Leute verwechselt, die gerne Housing spielen wollen und zwar mit den Leuten, die bereit sind, unfassbar irre Grinds zu absolvieren.“ – One-Jury-6140

Ein weitere Vorschlag ist es, dass nur der jeweils erste Kauf einer Dekoration so teuer sein sollte. Weitere Exemplare sollten dann drastisch günstiger sein oder sogar für Gold kaufbar sein, da sich Gold deutlich einfacher farmen lässt.

Cortyn meint: Ich kann den Unmut in der Community über die Preise wirklich verstehen. Wenn man jemand ist, der Housing mag und vor allem viel Zeit mit dem Dekorieren und Einrichten der Wohnung verbringen will, dann sind die Preise komplett überteuert. Obwohl ich seit Tag 1 der Erweiterung sehr, sehr viel gespielt habe, komme ich gerade mal auf 12.000 Leerenlichtmergel auf dem ganzen Account – das reicht für 3 bis 4 Housing-Gegenstände, im besten Fall.

Unmöglich erscheint das Ganze, wenn man Gegenstände mehrfach benötigt. Wer etwa ein Troll-Haus bauen möchte und mehrere Bänke oder Tische der Amani will, wird alleine daran Monate lang farmen. Das dürfte das Interesse am Housing für solche Spielerinnen und Spieler sehr schnell beerdigen.

Allerdings bin ich zuversichtlich, dass Blizzard hier in nicht so entfernter Zukunft nachbessert, wenn das Feedback anhält. Denn schon in den letzten Tagen haben die Entwickler auf viel Kritik reagiert und kleinere Probleme im Spiel behoben. Jetzt, wo alle langsam auf Stufe 90 ankommen und Housing-Fans merken, wie absurd hoch die Preise sind, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die Entwickler von dem Feedback eingeholt werden. Hoffentlich.


Auch die Shop-Preise beim Housing – also die Echtgeld-Gegenstände – stehen seit einigen Tagen arg in der Kritik, denn Blizzard hat hier neue Bundles eingeführt. Die darin enthalteten Dekorationen waren aber so teuer, dass die Entwickler nach wenigen Stunden nachgebessert haben, aber die negative Stimmung dazu hält weiter an.

WoW-Neuling denkt, er wird von der Gruppe gelobt – Dann lernt er die Wahrheit

Kaum etwas ist peinlicher als ein Lob, das gar keines ist – weil man die Worte falsch verstanden hat. Das musste ein Hexer in World of Warcraft lernen.

World of Warcraft ist ein Spiel, in dem man früher oder später mit anderen Personen in Kontakt kommt. Entweder bei Dungeons, Raids oder einfach in der offenen Welt. Die allermeisten wollen dabei einen guten Eindruck hinterlassen und bloß nicht als „Noob“ gelten. Umso schöner, wenn man dann sogar von der Gruppe für die eigene Leistung gelobt wird. Zumindest, bis man die Wahrheit hinter den Worten begreift.

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WoW Midnight: Arators Licht und der Feuerbrand

Was ist vorgefallen? Im Subreddit von WoW erzählt ein WoW-Neuling seine Geschichte. Als Hexenmeister betrat er einen Dungeon und freut sich über das, was er da zu hören bekam:

Der Tank in meinem ersten Dungeon sagte „lock rocks“ und hat mich gepingt. Darüber habe ich mich richtig gefreut, weil ich dachte, dass er mir sagte, dass ich meinen Job gut mache. Also, dass ich quasi WoW richtig rocke. Das war wirklich nett, denn ich war vorher besorgt über meine Leistung.

Die meisten ahnen es bereits – doch mit „lock rocks“ war nicht gemeint, dass der „Hexenmeister rockt“ – sondern etwas ganz anderes:

Nein! Offenbar heißt „lock rocks“, dass er von mir wollte, dass ich einen Seelenbrunnen aufstelle, damit alle einen Gesundheitsstein nehmen können. Ich habe mich ziemlich blamiert, vor allem, weil ich das erst am Ende des Dungeons verstanden habe. Immerhin hat der Moral-Boost mir geholfen, den Dungeon mit Selbstbewusstsein zu beenden. Whoops.

Diese „Hexer Steine“ sind also im englischen wohl ein ähnlicher Begriff wie bei uns die „Lutschkiesel“ – einfach ein Begriff, der für die Gesundheitssteine im Spiel benutzt wird, von denen die ganze Gruppe profitieren kann.

Community findet es niedlich: Das peinliche Geständnis kommt in der Community im Subreddit von WoW gut an. Mehr als 2.000 Upvotes gab es dafür und viele nette oder amüsierte Kommentare, die sich die Situation wunderbar vorstellen können:

  • „Das ist so niedlich! Ich kann verstehen, warum dieses Spiel für Neulinge so verwirrend ist, lol“ – Other-Line5979
  • „Ich spiele schon lange Hexenmeister, und dieser Beitrag macht mich sehr glücklich. Rock weiter, neuer Hexer!“ – Mordecham
  • „Keine Sorge. Als ich mit dem Spielen angefangen habe (spät 2006), da war „Twinken“ eine große Sache – also aufhören mit dem Leveln (etwa auf Stufe 19) damit man in bestimmte Schlachtfelder kommt. In meinen ersten paar Tagen sah ich im Handelschannel dann: „Suche nach Bär und Twink für ein BG“. Als junger, schwuler Mann war ich mir damals nicht mehr ganz sicher, was für ein Spiel ich da eigentlich begonnen hatte.“ – MotorGlittering5448

Solche Geschichten sind doch nett und vor allem eine schöne Erinnerung. Das ist sicher auch angenehmer als das Erlebnis, das gerade manche Neulinge in den Dungeons der neuen Erweiterung Midnight machen. Manchen kann es nicht schnell genug gehen und sie regen sich schon jetzt über zu langsame Geschwindigkeiten auf.

Deutscher Diablo-Experte ist sicher: Der Warlock wird die bisher komplexeste Klasse, aber für Casuals gibt es einen Easy Mode

Blizzard hat mit dem Hexenmeister die neuste Klasse für Diablo 4 vorgestellt. Direkt nach der Präsentation hat MeinMMO mit dem deutschen Diablo-Experten Rob2628 gesprochen, der sich hellauf begeistert von den Fähigkeiten des Zauberwirkers zeigt. Vor allem ein Skill sorgt für leuchtende Augen beim Streamer: die Verwandlung in einen leibhaftigen Dämon.

Mit dem Hexenmeister hat Blizzard ein absolutes Novum in der Geschichte von Diablo geschaffen. Die neue Klasse kommt gleich in drei Spielen: Diablo 2: Resurrected, Diablo Immortal und Diablo 4.

Am 5. März haben die Entwickler den Hexenmeister endlich in Diablo 4 gezeigt. Die neue Klasse kann Dämonen beschwören und kämpft mit den Mächten der Hölle… gegen die Mächte der Hölle.

Hier lest ihr alles zu den Fähigkeiten und dem Gameplay des Warlocks.

Kurz nachdem Blizzard gezeigt hat, was der Hexenmeister so kann, habe ich mir den deutschen Diablo-Experten Rob geschnappt. Der war schon von der Klasse aus Diablo 2 entzückt, obwohl er hauptsächlich in Diablo 4 unterwegs ist.

Der Streamer ist bekannt für seine tiefe Expertise in den Spielmechaniken von Diablo 4, seine krassen Builds für alle Klassen und sein Können in den höchsten Schwierigkeitsgraden des Spiels. In seinen Videos erklärt er Builds und Tricks, mittlerweile sogar mit einem deutschen YouTube-Kanal.

Rob konnte den Warlock schon bei Blizzard direkt in Kalifornien vorab anspielen und verrät im Interview ein wenig mehr zu den Fähigkeiten und seinem Eindruck – und der klingt bisher äußerst positiv, die Begeisterung ist im Gespräch klar zu hören.

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Blizzard präsentiert den neuen Warlock in Diablo 4 im Gameplay-Trailer

„Anspruchsvoller, komplexer, aber nicht auf eine schlechte Art“

Der erste Eindruck des Experten: der Warlock ist „anspruchsvoller, komplexer“ als andere Klassen des Spiels, „aber nicht auf eine schlechte Art.“ Vor allem im Kontrast zum Paladin, der sogar mit nur einer Taste oder ganz ohne Tastendruck das Endgame dominieren kann, sei der Hexenmeister doch facettenreicher.

Zum einen seien da verschiedene Spielstile, mit denen entweder Dämonenhorden beschworen werden oder der Hexer sich selbst stärkt, um zum wahrhaftigen Monster zu werden. Zum anderen sei da das Zusammenspiel der überarbeiteten Skill-Trees mit den Fähigkeiten des Warlocks:

[Der Warlock] geht ein wenig tiefer mit seinen Mechaniken und den Kombinationsmöglichkeiten. Du hast einmal einen Control-Build wo du krasse Scharen der Hölle hast, oder einen dicken Dämon, der an deiner Seite kämpft. Klingt jetzt wie der Nekromant, aber der Hexenmeister hat noch viel mehr Möglichkeiten, seine Diener zu befehligen. […]

Das Geniale ist aber auch, was Aspekte und so angeht: du hast ja nun den neuen Skill-Tree, der auch für die anderen Klassen kommt und der ist deutlich komplexer. Du hast viel mehr Möglichkeiten, deine Skills zu gestalten. […] Aspekte, die früher auf legendären Items waren, sind jetzt im Fähigkeiten-Baum. […] Jeder Skill hat, ich glaube, 7 verschiedene Upgrades. Möglichkeiten, die du dann alle verschieden miteinander kombinieren kannst.

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Rob erklärt: konkret heiße das, dass man die „Tags“ bestimmter Skills ändern kann, wie es bereits jetzt beim Paladin der Fall ist. So werde ein Höllenfeuer-Skill durch ein Upgrade zu einem Schatten-Skill, was ganz neue Build-Varianten eröffnen kann.

Dazu muss der Hexenmeister gleich zwei Ressourcen managen: eine Primär-Ressource und eine, mit der Dämonen gefesselt gehalten werden. Das könne man sich ein wenig vorstellen wie beim Dämonenjäger in Diablo 3.

Robs aktueller Lieblingsskill des Warlocks, die Metamorphose:

„Funktioniert sehr gut, auch für Einsteiger“

Trotz der vielen Möglichkeiten, die der Warlock bietet, soll die Klasse nicht „zu schwierig“ sein. Rob fasst die Klasse eher mit Blizzards klassischem: „easy to learn, hard to master“ zusammen.

Denn wer sich nicht mit den ganzen Skills und ihren Synergien auseinandersetzen will, könne einfach einen Minion-Build spielen, bei dem die Diener alles erledigen, genau wie der Nekromant. Zum Thema Casual-Freundlichkeit meint der Experte:

Da bin ich noch etwas zwiegespalten. Ich weiß nicht genau, wie krass es ist. Ich bin ja selbst nicht so in der krassen Casual-Base. Vom Prinzip her ist die Klasse schon anspruchsvoller. Aber du hast diesen quasi automatisierten Build, mit dem du deine Pets einfach Sachen machen lässt. Der Spielstil ist relativ einfach. […]

Ich glaube, auch für Anfänger ist die Klasse sehr gut geeignet. Dann spielst du halt erst mal deinen Diener-Build, kommandierst deine Scharen und machst dein Ding. Finden ja auch viele Leute geil, so einen Spielstil. […] Du hast einen einfachen Einstieg mit dem Summoner-Build und dann später sehr viel komplexere Kombinationsmöglichkeiten im Endgame.

Rob2628

Trotz der vielen Kombinations-Möglichkeiten werden die verschiedenen Spielstile laut Rob ein wenig von der gewählten Ultimate vorgegeben, von denen der Hexenmeister – wie alle anderen – vier Stück hat.

In einem seiner ersten deutschen Videos erklärt Rob die Skills des Hexenmeisters im Detail:

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Eine Ultimate macht den Warlock „zum Ultra-Gott, so ein bisschen“

Das große Highlight für den Streamer ist die Metamorphose, eine Ultimate, mit der der Warlock selbst zum Dämon wird, zu einer Art „Mini-Diablo“, wie er sagt, zum UItra-Gott, so ein bisschen. In der Form hat der Charakter dann ganz neue Angriffe wie einen Feuerstrahl, einen Teleport und Klauen-Angriffe.

Als großer Verfechter des Barbaren vergleicht Rob den Skill mit dem „Wrath of the Berserker“ der martialen Schläger, nur noch etwas krasser. Die anderen Ultimates liefern einen ganz anderen Spielstil:

  • ein riesiger Dämon, der quasi „auf deinen Schultern sitzt“ und mit seinem riesigen Schwert „durchs Getümmel schwingt.“
  • die Apokalypse, die ihr vielleicht schon aus Diablo 2 kennt: ein Pentagramm, das ihr beschwört und das in einem großen Bereich hohen Schaden zufügt. Die Besonderheit hier laut Rob: die Abklingzeit kann nicht herabgesetzt werden, weil der Skill sonst zu stark wäre
  • und zuletzt eine Art „höllischer Heuschreckenschwarm“, die um den Hexenmeister herumwirbelt und Gegner zerfrisst.

Auf die Frage hin, ob der Hexenmeister das Zeug zur neuen Lieblingsklasse hat, sagt Rob ganz klar: „Barb for life“, aber der Warlock werde zum Release auf jeden Fall viel gespielt – allein, weil er so stark wirkt.

Dass die neue Klasse zu so absurden Zahlen kommt wie damals der Spiritborn, schließt er allerdings aus. Für diesen Umstand waren damals Bugs verantwortlich. Der Hexenmeister werde stark, ja, anfangs sicher auch stärker als alle anderen Klassen, aber nicht so völlig OP wie der Spiritborn zu Release.

Der Hexenmeister erscheint als Teil des DLCs „Lord of Hatred“ am 28. April und wird entsprechend mindestens 40 Euro kosten. Ebenfalls in der Erweiterung ist bereits jetzt der Paladin enthalten, den ihr für kurze Zeit sogar kostenlos spielen könnt: Blizzard stellt die neueste Klasse für Diablo 4 vor, kostet 40 Euro, macht euch den teuren DLC mit einem kostenlosen Test schmackhaft

Elder Scrolls Online ist in Geberlaune, verschenkt einige der besten Inhalte, die ihr lange extra bezahlen musstet

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in 5 Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Euch erwarten der Start von WoW: Midnight, das Ende von Sauercrowd, ein Lebenszeichen vom LoL-MMORPG und mehr.

Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Dank mehrerer Job-Gesuche gibt es ein Lebenszeichen vom LoL-MMORPG. Eine der Stellenausschreibung (via riotgrove.com) deutet an, dass sich das Spiel am Look von Arcane orientieren könnte. Die Community diskutiert darüber hoffnungsvoll auf Reddit. Tato23 schreibt etwa: „Das ist sehr schwierig, aber hoffentlich schaffen sie es.“

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WoW Midnight: Arators Licht und der Feuerbrand

Keine WoW-Erweiterung ohne Dramen und Ärger

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Das passierte bei Sauercrowd zuletzt:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Am 4. März 2026 ist Update 47 für Herr der Ringe Online erschienen. Mit dabei: der Raid Nagakhêdis Torheit, die 17. Belohnungsleiste für legendäre Gegenstände, allerlei Klassen-Änderungen und die Möglichkeit, Privat-Begegnungen aus Wohnvierteln heraus zu starten. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf lotro.com.
  • Außerdem haben die Devs von HdRO angekündigt, mit Patch 47.1 Anpassungen an der Monsterspieler-Belohnungsleiste vorzunehmen. Die Details findet ihr im Blogpost der Entwickler.
  • RuneScape modernisiert die Kämpfe und hat seine Pläne im Detail beziehungsweise die sehr umfangreichen Patch Notes auf runescape.com vorgestellt.
  • Das fast 24 Jahre alte MMORPG Final Fantasy XI erlebt gerade einen so hohen Spieleransturm, dass die Server überlastet sind.
  • Gloria Victis wurde nach 8 Monaten eingestellt, jetzt kehrt das MMORPG zurück und zwar kostenlos. Doch nicht alle zeigen sich begeistert. Der neue Publisher Gamigo gilt unter Spielern als Sammler und ist umstritten.
  • Das Free2Play-MMORPG Eterspire hat ein Update mit frischen Inhalten, Features und Verbesserungen erhalten. Das Highlight: 4 neue Grinding-Areale für den Sunscar Canyon. Die Patch Notes findet ihr unter anderem auf Steam.
  • Am 6. März ist Patch 1.0.0.15 für The Quinfall erschienen, mit einer Reihe von Fixes. Die Patch Notes findet ihr auf Steam.
  • Der MMORPG-Oldie Runes of Magic feiert das 17. Jubiläum, Infos zu den Feierlichkeiten findet ihr auf gameforge.com.

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

  • Steven Sharif hat sich erstmals seit dem Ende von Intrepid Studios und Ashes of Creation umfassend zu den Vorwürfen, den aktuellen Klagen und dem Status quo vor Gericht geäußert.
  • Noch bis zum 8. März könnt ihr euch das MMORPG BitCraft Online in der Early-Access-Version auf Steam für 7,68 Euro sichern. Das Spiel mit dem Zelda-Look steht aktuell bei 72 Prozent positiven Reviews.
  • Am 5. März hat die Early-Access-Version von Pantheon: Rise of the Fallen das Update 0.18.327 erhalten. Es gab ein umfassendes Update für die Summoner-Klasse, die Premiere eines Dungeons in der Nightfall Crypt und generelle Anpassungen. Die Patch Notes? Auf pantheonmmo.com.

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Wer einen Gesamtüberblick über die Historie der Online-Rollenspiele sucht, wird in diesem umfassenden Special fündig: Die Geschichte der MMORPGs – Von Habitat bis Throne and Liberty, und allem, was dazwischen passiert ist

6 Gründe, warum euch Crimson Desert trotz des Hypes enttäuschen könnte

Auf Fans von Open-World-Spielen kommt am 19. März 2026 ein potenzielles Highlight zu, die Vorfreude auf Crimson Desert wächst mit jedem Tag. Dennoch gibt es gute Gründe, auf eine Vorbestellung zu verzichten und die ersten Tests abzuwarten.

Wir haben euch bereits eine Reihe guter Gründe genannt, warum ihr euch auf Crimson Desert freuen solltet. Vor den potenziellen Stärken des neuen Open-World-Abenteuers von Pearl Abyss erwähnten wir aber auch einige Warnsignale – und um die soll es hier gehen.

Offene Fragen beispielsweise, welche die Entwickler bislang nicht zufriedenstellend beantworten konnten. Aber auch potenzielle Baustellen, die im Zuge von Anspiel- und Preview-Events aufkamen. Oder auch einfach Bedenken, die man mit Blick auf Entwickler Pearl Abyss und das bisherige Werk des Studios haben könnte.

Ob sich die Bedenken bewahrheiten werden oder die Stärken deutlich überwiegen, werden wir erst kurz vor dem offiziellen Release herausfinden – das Review-Embargo fällt am 18. März 2026 um 23:00 Uhr. Unsere Empfehlung ist es daher, auf eine Vorbestellung zu verzichten und erst dann die Bestellung rauszuhauen, wenn euch gefällt, was die Tester eures Vertrauens berichten.

Im Folgenden fassen wir euch die aus unserer Sicht größten potenziellen Spielspaßbremsen vor, unter denen Crimson Desert zum Start leiden könnte. Über die Inhaltsangabe könnt ihr zu den für euch interessanten Kapiteln springen. Schaut außerdem bei dem Twitch-Kanal von GameStar vorbei, da spricht Kollege Michi Obermeier über seine ersten 6 Stunden mit Crimson Desert.

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Unser Fazit nach dem Anspielen von Crimson Desert auf der gamescom 2025:

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Crimson Desert macht Spaß, braucht aber noch ein bisschen Zeit

Grund 1: Gegen jede Regel – die Steuerung

In so ziemlich allen Anspielberichten der vergangenen Monate war die Steuerung von Crimson Desert ein Thema. Der Hauptgrund dafür: die Masse an Funktionen, Manöver und Fertigkeiten, die alle spielbaren Hauptfiguren unter einen Hut beziehungsweise auf die limitierten Controller-Tasten bekommen müssen.

Ihr könnt mit den NPCs und vielen Umgebungsobjekten in der Welt interagieren, überall klettern, springen, laufen, ducken, eure Waffen ziehen oder besondere Skills auslösen. Viele Bewegungen oder Aktionen löst ihr dabei durch den Druck mehrerer Tasten aus.

Manch einer fühlte sich bei den Tastenkombinationen für Angriffe sogar an Prügelspiele wie Street Fighter erinnert. Aber auch Aktionen außerhalb des Kampfes steuerten sich ungewöhnlich unintuitiv und kompliziert. Das krasseste Beispiel der GameStar-Kollegen (via YouTube) betraf das Aufstellen einer Flagge.

  • Mit L3 + R3 in den Fokusmodus wechseln
  • Dreieck + Kreis, um das Banner hochzuheben
  • Mehrmals X dabei drücken, um das Banner schneller hochzuheben
  • Dreieckt beim Laufen gedrückt halten, um das Banner weiterhin zu halten
  • Mit L1 den Platz anvisieren, wo das Banner stehen soll, dann Dreieck drücken, um es zu platzieren

„Kinners, das muss doch einfacher gehen. Jedes andere Spiel würde dafür eine einzige Interaktionstaste nutzen.“ So oder so ähnlich dürfte wohl die Reaktion vieler Spieler ausfallen.

Zwar haben die Entwickler nach dem Feedback im Sommer einige Tastaturbelegungen angepasst, doch zeigt das jüngste Preview-Event, dass die unzugängliche Steuerung weiterhin ein großes Thema ist. Und das wird auch bis zum finalen Launch so bleiben, da hinter der Schwäche eine gewollte Design-Philosophie steckt: Alle klagen über die größte Schwäche von Crimson Desert, doch die Entwickler sagen: Das muss so