Die „Tiefgründigen Tiefen“ stehen in Pokémon GO an. Wir zeigen euch, was euch im Event erwartet.
Wann läuft das Event? Das Event „Tiefgründige Tiefen“ startet am Mittwoch, dem 19. März 2025 um 10:00 Uhr und endet am Montag, dem 24. März 2025 um 20:00 Uhr wieder.
Neben einem Pokémon-Debüt und einer erhöhten Shiny-Chance warten noch einige weitere Monster auf euch sowie ein interessanter Bonus.
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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft
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Welches Pokémon feiert sein Debüt? Mit Start des Events könnt ihr erstmal Kleptifux finden und eurer Sammlung hinzufügen. Das Unlicht-Pokémon stammt aus der 8. Generation und kann sich zu Gaunux entwickeln.
Ihr könnt das Pokémon im Event aus 7-km-Eiern ausbrüten und, mit etwas Glück, in der Wildnis finden.
Welches Monster hat eine erhöhte Shiny-Chance? Scampisto kann im Event mit einer erhöhten Chance in seiner Shiny-Variante erscheinen. Auch dieses Monster findet ihr in 7-km-Eiern und in der Wildnis.
Welcher Bonus ist im Event aktiv? Neben der erhöhten Chance auf Shiny-Scampisto, benötigt ihr für das Ausbrüten von Eiern im Event nur die Hälfte der üblichen Distanz. Dieser Effekt ist nur aktiv, wenn ihr das entsprechende Ei innerhalb des Events in eine Brutmaschine gelegt habt.
Welche Monster gibt es in der Wildnis? Trefft ihr in der Wildnis auf Pokémon, dann könnt ihr auf die folgenden Exemplare treffen:
Kramurx*
Sniebel*
Krebscorps*
Perlu*
Felilou*
Quabbel (weiblich)*
Scampisto*
Kleptifux (seltener)
Alle Pokémon, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny gefunden werden.
Welche Pokémon gibt es in Eiern? Brütet ihr innerhalb des Events 7-km-Eier aus, dann könnt ihr dabei die folgenden Pokémon erhalten:
Galar-Corasonn*
Gladiantri*
Scampisto*
Kleptifux
Pokémon, die ein * besitzen, können auch in ihrer Shiny-Form ausgebrütet werden.
Kostenlose, befristete Forschung: Mit Start des Events erhaltet ihr außerdem eine kostenlose, befristete Forschung. Hier warten als Belohnungen 10 Dakuma-Bonbons, ein mysteriöses Teil sowie Begegnungen mit Event-Pokémon auf euch. Habt ihr die Forschung abgeschlossen, erhaltet ihr außerdem den doppelten Sternenstaub beim Fangen von Pokémon bis zum Ende des Events.
Weitere Inhalte des Events: Im Event warten zudem wieder Feldforschungen, Sammler-Herausforderungen sowie PokéStop-Showcases auf euch.
Zusätzlich könnt ihr für 2 $ (also ungefähr 2 €) eine kostenpflichtige, befristete Forschung erwerben. Hier erhaltet ihr 2 Super-Brutmaschinen, ein Sternenstück sowie Begegnungen mit Scampisto und Kleptifux.
Der März 2025 ist wieder vollgepackt mit verschiedensten Events in Pokémon GO. Wenn ihr wissen wollt, welche das sind, wann sie stattfinden und welche Inhalte euch dabei erwarten, dann werft gerne einen Blick auf unsere Übersicht mit allen Events im März 2025 in Pokémon GO.
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Stehen Single-Player-Spiele vor dem endgültigen Aus? Das wird gerade behauptet – aber der Chef von Baldur’s Gate 3 hält klar dagegen.
In den letzten Jahren ging der Trend in der Spiele-Branche immer mehr zu Multiplayer-Titeln wie MMOs, häufig mit einer Games-as-a-Service-Komponente, sodass das Spiel sich ständig weiterentwickelt. Reine Single-Player-Titel gerieten dabei nach und nach etwas in Verruf und gerade einige Flops der letzten Monate erhöhten die Sorge, dass die Zeit guter Solo-Spiele endgültig vorbei sein könnte. Das ist etwas, das auch in der Industrie immer wieder gemunkelt wird.
Doch Swen Vincke, der Chef von Larian, den Entwicklern hinter Baldur’s Gate 3, stellt sich strikt dagegen. Er ist der Meinung: Gute Single-Player-Spiele werden immer eine Zukunft haben. Sie müssen halt nur gut sein.
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Es gibt in Baldur’s Gate 3 geheime Räume, die nur die wenigsten von euch je sehen werden
Was hat Vincke gesagt? Auf X hat sich Swen Vincke zu der Thematik der Single-Player-Spiele geäußert. Aufgrund verschiedener Aussagen aus der Industrie erklärt er:
Es ist schon wieder diese Zeit des Jahres, in der große Single-Player-Spiele als tot erklärt werden. Benutzt eure Vorstellungskraft. Sie sind es nicht. Sie müssen einfach nur gut sein.
Ein wenig später erklärt er noch genauer, was er damit meint und warum er es für so wichtig hält, dass man dieser Ansicht etwas entgegen stemmt:
Der Grund für diesen Tweet ist, dass ich Gespräche von großen Figuren der Industrie höre, die sagen, dass (große) Single-Player-Spiele keine Zukunft haben. Und das bedeutet Abschreckung vor Investitionen in (große) Single-Player-Spiele. Das stört mich. Denn ich glaube nicht, dass sie recht haben.
Gleichzeitig findet Vincke auch, dass man mit solchen Aussagen vorsichtig sein sollte. Denn wenn sich in der Industrie „herumspricht“, dass Solo-Spiele keine Zukunft haben, dann könnte das zu einem Mantra werden und sich nur selbst befeuern, indem Investitionen noch weiter zurückgehen:
Das Problem ist, dass diese Einstellung Konsequenzen hat. Denn bevor du dich versiehst, ist das zu einem Mantra geworden.
Daher versuche ich hier ein Gegengewicht zu sein. Ich glaube, dass gute Single-Player-Spiele auch weiterhin gut funktionieren werden, so wie sie es immer getan haben. Sie müssen einfach gut und innovativ genug sein.
Wie steht es wirklich um Sinle-Player-Spiele? Dass Single-Player-Spiele im Sterben liegen, lässt sich auch gegenwärtig gut widerlegen. Immerhin sind Spiele wie Kingdom Come Deliverance 2 beliebt, Baldur’s Gate 3 wird von vielen als Single-Player gespielt und auch in den nächsten Monaten erscheinen einige große Titel, wie etwa Clair Obscure: Expedition 33.
Es ist allerdings auch nicht neu, dass Single-Player-Spiele immer mal wieder totgesagt werden. Da hat Vincke recht, dass das nahezu jedes Jahr geschieht. Immer mal wieder hört man von Publishern, dass die Zukunft in Live-Service-Games mit Multiplayer-Komponenten liegen würde und das über kurz oder lang alles andere verdrängen würde. Umso besser, wenn zumindest eine große Figur der Industrie klar sagt: Das ist nicht der Fall. Aber Vincke findet ohnehin häufig klare Worte und verrät auch, was ein richtig gutes Spiel ausmacht.
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Die Koop-Experten der Hazelight Studios haben mit Split Fiction auf Steam, PS5 sowie Xbox ihr nächstes Highlight für alle Fans von kooperativem Couch- und Online-Gaming veröffentlicht. Im Hause Scholz sind Groß und Klein gleichermaßen begeistert, wenn auch mit Abstrichen.
Meine Frau und meiner einer sind große Fans von It Takes Two, dem launigen Koop-Hit der Hazelight Studios aus dem Jahr 2021. Entsprechend groß war bei uns die Vorfreude auf das nächste kooperative Abenteuer der Schweden: Split Fiction, das am 6. März 2025 für PC (Steam und Epic Games), PS5 und Xbox Series erschienen ist.
Was ich im Vorfeld nicht erwartet hätte: Während meine Frau vor allem bei den SciFi-Passagen wie ein Rohrspatz flucht, feiert der Jüngste einige Level des Spiels, als hätte er den heiligen Gral der Videospiele für sich entdeckt.
Wer schreibt hier? Karsten Scholz ist eigentlich der MMORPG-Experte von MeinMMO, doch gegen eine Runde Couch-Koop hat er noch nie etwas gehabt. Ganz im Gegenteil ist er damit aufgewachsen, mit Freunden vor dem NES oder SNES zu sitzen und im Zweifel den Controller einfach weiterzureichen. Das hat sich bis heute nicht geändert. Dementsprechend kennt er auch alle bisherigen Koop-Spiele der Hazelight Studios.
Split Fiction im Trailer:
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Die Macher von It Takes Two zeigen erstmals ihr neues Koop-Spiel Split Fiction im Trailer
Abwechslungsreiches, aber auf ‘ne Art generisches Abenteuer
Worum geht’s in Split Fiction? Im neuen Spiel von Hazelight steuert man die beiden Schriftstellerinnen Mio und Zoe durch ihre eigenen, irgendwann erdachten SciFi- und Fantasy-Welten. Wie schon in A Way Out (2018) und It Takes Two (2021) erwartet euch online oder im Couch-Koop eine kooperative Splitscreen-Erfahrung, in der ihr zusammenarbeiten müsst, um die Level abschließen zu können.
Pluspunkt für Hazelight: Das Studio verzichtet seit jeher auf jede Art von Service-Modell oder Mikrotransaktionen und fokussiert sich voll auf die Koop-Erfahrung. Wer sich das Spiel kauft, kann über den Freunde-Pass einen Koop-Partner dazuholen, der keine eigene Version von Split Fiction benötigt.
Der Erfolg gibt den Entwicklern recht. It Takes Two wurde bei den Game Awards zum Spiel des Jahres 2021 gekürt und hat sich 20 Millionen Mal verkauft (via X). Split Fiction konnte sich in einer Woche bereits 2 Millionen Mal verkaufen (via X).
Split Fiction bietet einen abwechslungsreichen Mix aus Sprung-, Reaktions-, Rätsel- und Action-Passagen. Dabei wechselt man immer wieder auch die Perspektive, man erhält Zugang zu immer neuen Gadgets oder verwandelt sich für bestimmte Level in die unterschiedlichsten Gestalten, die stets ihre ganz eigenen Skills besitzen.
Noch mehr Abwechslung bietet der ständige Wechsel zwischen den fantasievollen Welten, die sich Zoe im Laufe ihres Lebens ausgedacht hat, und den futuristischen Missionen, die aus Mios Feder stammen. Freut euch auf Riesen, Trolle, Cyber-Ninja-Moves, Disco-Affen, einen gruseligen Roboter-Zahnarzt, aufwachsende Drachen und vieles mehr.
So abwechslungsreich sich Split Fiction über weite Strecken spielt, so unzusammenhängend, willkürlich und generisch wirken viele der Levels. Gerade bei einigen der austauschbaren SciFi-Passagen machte sich bei uns nach einiger Zeit eine gewisse Ermüdung breit.
Tests zu Split Fiction Falls ihr einen richtigen Test zu Split Fiction sucht, schaut doch bei den Kollegen vorbei:
Die verschärfte sich mit zunehmender Spielzeit, weil sich die futuristischen Ballereien und Reaktionstests zeitweise recht anstrengend spielen – vor allem für meine Frau, die lieber am PC mit Maus sowie Tastatur zockt und eher selten ein Gamepad in der Hand hat.
Es ist auf jeden Fall gut, dass die Checkpoints fair gesetzt sind und die Figur nach ihrem Ableben teils beim deutlich weiteren Koop-Partner spawnt. Dadurch hält sich der Frust durch die zahlreichen virtuellen Ableben zumindest in einem gewissen Rahmen.
Nicht falsch verstehen, das ist meckern auf sehr hohem Niveau! Split Fiction gehört trotz dieser Erfahrung zu den klar besten Koop-Spielen auf dem Markt. Unterm Strich hatten meine Frau und ich mit dem Quasi-Vorgänger It Takes Two aber noch etwas mehr Spaß, weil dort alles aus unserer Sicht etwas besser zusammenpasst.
Tipp: Bis Donnerstag, dem 20. März 2025 um 20 Uhr, könnt ihr euch It Takes Two auf Steam für 11,99 Euro sichern (70 Prozent reduziert).
Ihr reitet in Split Fiction sogar auf Drachen, die unterschiedliche Skills besitzen.
Der Nachwuchs ist begeistert
Anders als zum Beispiel ein Astro Bot, das 2024 mein Spiel des Jahres war, ist Split Fiction auf den ersten Blick nicht für meinen jüngsten Nachwuchs (3 Jahre) geeignet. Er liebt es jedoch, mit Papa oder Mama im Koop auf der PS5 zu spielen (etwas, das in Astro Bot leider nicht möglich ist). Also fragt er immer wieder nach dem Gamepad, um selbst sein Glück zu versuchen.
Und siehe da: Einige Level machen ihm derart viel Spaß, dass wir sie immer wieder und wieder spielen müssen. Zwei seiner absoluten Highlights:
In einem kunterbunten Märchen-Abschnitt steuert man zwei Schweine, wobei eines der Tiere auf Knopfdruck Regenbögen furzt, während das andere den Hüftspeck in eine Sprungfeder verwandelt. Man hüpft über Hindernisse, füttert Türen mit Äpfeln, pustet ein Haus um und … wird schließlich zu Hotdog-Würstchen verarbeitet, die man über den Grill steuern, in Ketchup baden und in einem Brötchen platzieren muss. Schon weird, irgendwie.
Das Level mit den Schweinen musste durfte MeinMMO-Redakteur Karsten schon mehr als ein Dutzend Mal spielen.
Ein anderes Level ist wie ein Skizzen-Buch aufgemacht und wird von einem Bleistift live ausgemalt, während man Zoe und Mio von links nach rechts steuert. Der Kleine findet es besonders lustig, wenn sich eine der Figuren in ein Pferd verwandelt, auf dem die andere Protagonistin fortan reitet. Es gibt aber auch Passagen mit Schwert sowie Bogen, dunkle Höhlen, ein Ritt auf Widdern und vieles mehr – und all das ergibt einen zwar kurzen, aber liebevoll designten und sehr spaßigen Nebenstrang.
Wenn all das für euch spannend klingt, schaut auf jeden Fall mal mit einem Koop-Partner in Split Fiction rein. Alternative, recht aktuelle Koop-Empfehlungen hatten wir vergangenes Jahr für euch zusammengestellt: Die coolsten Couch-Koop-Games – Das spielt die MeinMMO-Redaktion 2024
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MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes ist, seit er denken kann, ein großer Fan der Pokémon-Spiele. Die letzten Titel der Reihe haben ihn aber enttäuscht. Ein Rollenspiel auf Steam weckt jedoch seine Nostalgie und kostet aktuell nicht mal 3 € auf Steam.
Um welches Spiel geht es? Ich liebe die Pokémon-Reihe. Ich schaute als Kind die Serie, sammelte die Karten und zockte vor allem die Spiele. Insbesondere die dritte Generation hat es mir angetan. Mit Smaragd und Feuerrot habe ich unzählige Stunden verbracht.
Die neuesten Teile und Remakes konnten diese nostalgische Euphorie aber nicht mehr wecken. Zum Glück gibt es aber Coromon auf Steam. Das Rollenspiel ist perfekt für Pokémon-Fans, die sich die gute alte Zeit von früher zurückwünschen.
Einen Gameplay-Trailer zum Spiel seht ihr hier:
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Coromon – Gameplay-Trailer zur Pokémon-Alternative im schönen Pixel-Look
Wie früher in den Ferien
Schon auf den ersten Blick entwickelt sich Nostalgie. Coromon präsentiert sich im schönen Pixel-Look, der am ehesten an Spiele wie Pokémon Smaragd auf dem Game Boy Advance erinnert. Diese Atmosphäre erzeugt auch der Soundtrack, der stark an den Game-Boy-Advance-Soundchip erinnert.
Die Anlehnung auf die dritte Pokémon-Generation endet aber nicht nur bei der audiovisuellen Präsentation. Das Spiel ist neben den klassischen rundenbasierten Kämpfen auch voller Rätsel in der Overworld. Die meisten davon löst man mit Fähigkeiten, die man im Laufe der Story erhält. Dabei fühle ich mich auch an den Himmelsturm aus Pokémon Smaragd erinnert, an dem ich als Kind stundenlang gescheitert bin.
Der große Fokus sollen natürlich wieder die Monster sein. Die sind in Coromon auch schön designt und neben den normalen Varianten könnt ihr auch weitere finden, die stärker sind oder anders aussehen als die normalen Versionen. Man kommt zwar nicht an die erinnerungswürdigen Designs der Pokémon ran, doch man freut sich bei jedem neuen Coromon trotzdem.
Mit einem Steamdeck auf der Couch fühle ich mich mit Coromon wieder, als hätte ich Winterferien, keine Sorgen und einen Game Boy Advance mit Pokémon Smaragd. Die Präsentation ist sympathisch und die Spielgeschwindigkeit perfekt, um mal eben ein paar Stündchen zu versenken.
Coromon ruht sich auf der Nostalgie aber nicht aus. Coromon hat viele Funktionen implementiert, die es trotzdem modern machen. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade, die sich auch an der Nutzlocke-Challenge orientieren, die bei Fans beliebt ist. Das Optionsmenü bietet viele Einstellungen, wodurch ihr euch euer Erlebnis selbst zusammenbauen könnt.
Außerdem gibt es einen Randomizer, der die Story auch bei wiederholtem Durchspielen frisch wirken lässt. Dadurch werden die Coromon, denen ihr begegnen könnt, wild zusammengewürfelt. Mit Daily- und Weekly-Challenges könnt ihr Skins für euch und eure Coromon freischalten.
Coromon ist das, was ich mir als Remake seit Jahren wünsche. Ich will keine seelenlose 3D-Optik. Ich will ein Remake, das auf schöne Pixel-Optik setzt und auf erweiterte Features, die die alten Titel in die Moderne holen.
Coromon ist ein gutes Gesamtpaket, das eben nicht nur für Veteranen oder Neulinge funktioniert, sondern für beide Gruppen. Man kann sich das Spiel schwer machen, aber auch entspannt etwas daddeln. Und genau das sollten meiner Ansicht nach auch moderne Pokémon-Spiele tun.
Wie viel kostet Coromon? Normalerweise kostet Coromon 18,49 €, doch aktuell bekommt ihr das Spiel für 2,77 € auf Steam. Für den Preis sollten Fans der Reihe, die mal wieder in Nostalgie schwelgen wollen, auf jeden Fall zugreifen. Das Angebot gilt bis zum 20. März 2025.
Monster Hunter Wilds hat schon vor dem eigentlichen Release viele Diskussionen rund um den Schwierigkeitsgrad entfacht. Später kam dann noch der angeblich geringe Content dazu. Ein Spieler erklärt aber, warum es gut ist, dass das Spiel zugänglicher ist.
Worum geht es in der Diskussion? Monster Hunter Wilds ist der wohl zugänglichste Teil der Reihe, der auch viele Neulinge begrüßt hat. Viele Neuerungen, die das Spiel hat, werden aber nicht von allen Teilen der Community positiv beäugt.
Während viele den Content kritisieren, gibt es einige Spieler, denen das Spiel zu einfach ist. Ein User auf Reddit reagierte mit einem Thread, der es liebt, dass das Spiel einfacher geworden ist.
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Veteran mit Jägerrang 100 erklärt, warum sich Monster Hunter Wilds einfacher anfühlt
Ein Spiel, das meine Zeit respektiert
Was sagt der User? In einem längeren Reddit-Thread erklärt der User BuildEraseReplace, warum er die aktuelle Richtung von Monster Hunter Wilds gut findet. Er selbst glaubt, dass Monster Hunter Wilds generell einfacher ist. Im Vergleich zu den vorherigen Teilen der Reihe findet er es aber gut, dass er nicht so viel Zeit investieren muss wie früher.
Er habe jetzt eine Frau, ein junges Kind und einen Vollzeitjob. Die alten Spiele liebte er, doch die langen Jagden und der große Grind mit geringen Drop-Chancen wäre heute für ihn undenkbar: Ich persönlich mag ein Spiel, das meine Zeit respektiert und mir klarmacht, dass ich nicht wie ein Teenager spielen kann, als wäre es ein Job.
Der User hinterfragt sogar, ob er die alten Teile heute noch mögen würde. Für ihn sei Monster Hunter Wilds zwar nicht perfekt, er empfindet die Veränderung des Pacings aber frisch.
Wie reagiert die Community? Der Thread hat aktuell über 2400 Upvotes und über 600 Kommentare, die über das Thema diskutieren. Der User Truest_grit (via Reddit) stimmt dem Ersteller des Threads zu. Er sagt, jedes Game habe eine Zielgruppe und Wilds hätte sie gut getroffen.
SkrimbÜ (via Reddit) hat grundsätzlich kein Problem mit der Zugänglichkeit des Spiels. Er findet aber, dass keine Spiele mehr für ihn gemacht werden. Für ihn reicht es in älteren Teilen von Monster Hunter schon, ein Monster jagt oder ein paar Erze gesammelt zu haben.
HereReluctantly (via Reddit) ist deutlich harscher zum Spiel. Er mag viele Dinge an Wilds, aber die fehlende Schwierigkeit sorgt dafür, dass er weniger Spaß hat.
Wie seht ihr das? Stört euch die fehlende Schwierigkeit oder empfindet ihr Monster Hunter Wilds gar nicht so leicht? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Falls ihr Hilfe braucht, um euer Spielerlebnis zu verbessern, dann könnten euch diese Einstellungen helfen: Monster Hunter Wilds: 6 Einstellungen, die euch das Leben retten
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Eine frühere Mitarbeiterin von Meta erhebt in ihrem Buch „Careless People“ schwere Vorwürfe gegen den Konzern und dessen Spitzenpersonal. Meta weist die Anschuldigungen zurück und geht nun mit rechtlichen Mitteln gegen die Veröffentlichung vor.
Worum geht es in dem Buch? Sarah Wynn-Williams war von 2011 bis 2017 als Director of Public Policy bei Facebook (heute Meta) tätig. In dieser Position war sie u. a. für die Kommunikation mit Regierungen und politische Strategien des Unternehmens verantwortlich.
Wynn-Williams beschreibt in ihrem kürzlich erschienenen Buch „Careless People: A Cautionary Tale of Power, Greed, and Lost Idealism“ (frei ins Deutsche übersetzt: „Achtlose Menschen: Eine warnende Geschichte über Macht, Gier und verlorene Ideale“) interne Abläufe und fragwürdige Entscheidungen der Konzernführung von Meta.
Die Autorin schildert in ihrem Buch ein feindliches Arbeitsumfeld sowie Machtmissbrauch und persönliche Verfehlungen, die sie hochrangigen Meta-Managern zuschreibt
Besonders brisant sind ihre Aussagen über Mark Zuckerberg. Laut Wynn-Williams habe Zuckerberg in Erwägung gezogen, sich der chinesischen Regierung hinsichtlich Zensur und Benutzerdaten anzupassen, um den Markt zu erschließen. Außerdem habe Facebook eine Rolle bei der Verbreitung von Hassreden gespielt, die aus ihrer Sicht zur humanitären Krise in Myanmar beigetragen haben sollen (via Guardian).
Und auch die ehemalige Meta-COO Sheryl Sandberg sowie andere hochrangige Führungskräfte werden in dem Buch mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert (via TheMirrorInspires).
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Warum tragen Tech-Milliardäre wie Mark Zuckerberg immer wieder die gleiche Kleidung?
Meta geht Veröffentlichung juristisch an
Wie geht Meta gegen das Buch vor? Meta hat rechtliche Schritte eingeleitet, um die Veröffentlichung des Buches zu verhindern. Laut FAZ stützt sich der Konzern dabei auf eine Verschwiegenheitsklausel, die Wynn-Williams nach ihrem Ausscheiden unterzeichnet haben soll. Das Unternehmen argumentiert, dass ihre Enthüllungen gegen diese Vereinbarung verstoßen.
In einem ersten Erfolg konnte Meta vor Gericht eine einstweilige Verfügung gegen die Autorin erwirken. Das bedeutet, dass sie vorerst nicht über bestimmte Inhalte aus dem Buch sprechen darf und ihre Aussagen zu Meta und dessen Führungspersonal einschränken muss. Die einstweilige Verfügung steht vorab eines privaten Schlichtungsprozesses, der über die Beschwerde abschließend urteilen muss.
Meta selbst weist die Vorwürfe als „unbegründet“ zurück und bezeichnet das Buch als „eine Mischung aus veralteten und bereits veröffentlichten Behauptungen über das Unternehmen“ und „falschen Anschuldigungen“ über die Führungskräfte. (via SFGATE). Darüber hinaus hat Meta ein Dokument veröffentlicht, in dem das Unternehmen einige der im Buch enthaltenen Informationen wiedergibt und versucht, in Kontext zu setzen (via Guardian).
Quelle: Screenshot (Anm.: Buchtitel varriert je nach Veröffentlichungsraum)
Wie reagiert die Öffentlichkeit? Trotz der juristischen Maßnahmen hat „Careless People“ bereits hohe Wellen geschlagen. Die Diskussionen rund um das Buch heizen die Debatte über den Umgang von Tech-Giganten mit Kritikerinnen weiter an.
Der Verlag Macmillan, der das Buch veröffentlicht und nicht von der einstweiligen Verfügung betroffen ist, kritisiert in einer Stellungnahme Metas Vorgehen. Laut Macmillan wurde das Buch sorgfältig lektoriert und geprüft. Der Verlag betont, weiterhin an der Veröffentlichung und Bewerbung wichtiger Werke wie diesem festzuhalten (via BBC).
Möglicher Streisand-Effekt
Aufmerksamkeit durch Unterdrückung: Der Streisand-Effekt beschreibt ein Phänomen, bei dem Dinge, die bewusst kleingehalten (oder unterdrückt) werden, genau den gegenteiligen Effekt erwirken – sie werden umso sichtbarer.
Ein ähnlicher Effekt könnte nun auch bei dem Buch von Wynn-Williams eintreten, indem Metas Vorgehen zusätzliche Aufmerksamkeit auf das Werk lenkt. Das Buch gehört derzeit zu den Top-Bestsellern in gleich mehreren Buchkategorien auf Amazon.com. Sowohl im US-amerikanischen als auch im europäischen Vermarktungsraum.
Ob und wie weit der Meta-Konzern sowie Mark Zuckerberg gegen Sarah Wynn-Williams vorgehen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass der Fall Meta und Mark Zuckerberg einmal mehr in ein schlechtes Licht rückt. Zuletzt kündigte Mark Zuckerberg sogar an, Programmierer durch KI ersetzen zu wollen: Mark Zuckerberg hat den Anfang vom Ende für Programmierer bei Meta angekündig
Welche Raids laufen im März 2025 bei Pokémon GO? Wir fassen die Raid-Bosse zusammen und zeigen euch die nötigen Konter.
Raids im März: Welche Pokémon können wir im März herausfordern? Einige, und vor allem in den Mega-Raids treiben sich in diesem Monat ein paar Highights herum.
Gleich zu Anfang des Monats treffen wir auf Mega-Lucario, später ist Mega-Sumpex unterwegs. Sie gehören beide zu den besten Mega-Pokémon, die ihr einsetzen könnt.
Aber was steht noch an? Auf jeden Fall die klassischen Raid-Stunden am Mittwoch und der Kampf gegen verschiedene Raid-Bosse.
Damit ihr einen Überblick habt, zeigen wir euch hier erst die Raid-Stunden im März, und weiter unten findet ihr die Raid-Boss-Wechsel im aktuellen Monat mit Links zu den Kontern gegen sie.
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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft
Raid-Stunden im März 2025 bei Pokémon GO
Um wie viel Uhr ist die Raid-Stunde? Die Raid-Stunden laufen immer mittwochs, eine Stunde lang von 18:00 bis 19:00 Uhr. Die Bosse fassen wir hier für euch zusammen, mögliche Shinys sind mit Sternchen* markiert.
Natürlich stehen im März nicht nur Raids an, sondern auch jede Menge andere Termine. Unter anderem stehen Community Days an, und vor allem startet die neue Season mit dem Titel “Mächtig und Meisterhaft”. Wann passiert was? Das könnt ihr ganz einfach hier nachschauen: Wir zeigen euch alle Events im März 2025 bei Pokémon GO.
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Pokémon TCG Pocket ist ein Ableger fürs Smartphone, in dem Spieler kostenlos Karten sammeln können. Doch das Mobile Game könnte jetzt dieselbe Konkurrenz bekommen, die es schon im Anime-Bereich gab – was ein Déjà-vu!
Update am 19. März 2025: Wir haben das Datum der Digimon Con korrigiert und den Link für den Stream eingefügt.
Um was für eine Konkurrenz geht es? Bandai Namco hat mit einem kleinen Teaser ein neues Handyspiel zu Digimon angedeutet. In dem Clip auf X hebt Renamon, das ihr vielleicht aus der dritten Staffel des Animes kennt, ein Handy auf. Als es den Bildschirm berührt, wird es vom Handy eingesogen.
Mehr Infos gibt es leider noch nicht, außer, dass es sich dabei um ein „neue Kartenspiel-Projekt“ handeln soll. Erst zur Digimon Con sollen weitere Details enthüllt werden. Diese findet am 20. März 2025 um 4:00 Uhr morgens deutscher Zeit statt und kann auf YouTube verfolgt werden.
Damit könnte Pokémon TCG Pocket einen neuen Konkurrenten auf dem Smartphone bekommen. In beiden Spielen wird es vermutlich darum gehen, Monster in Kartenform zu sammeln. Diese große Rivalität zwischen Pokémon und Digimon geht viele Jahre zurück.
Das große Highlight der Digimon Con wird ein anderes Videospiel sein:
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Digimon Story Time Stranger: Deutscher Trailer zum Anime-Spiel
Pokémon und Digimon sind große Konkurrenten
Wieso sind sie Rivalen? Sowohl in Pokémon als auch in Digimon gibt es bunte Monster, die eingefangen und im Kampf genutzt werden. Die Wesen können zudem gepflegt werden und besitzen die Möglichkeit, sich in stärkere Formen zu verwandeln. Die große Gemeinsamkeit, die bei beiden Franchises vorhanden ist, sind demnach die Monster.
Sowohl Pokémon als auch Digimon hatten einen Anime, der in Deutschland zeitgleich auf RTL 2 in den 90er-Jahren lief. Allerdings: Pokémon startete ganze 2 Jahre eher als Digimon. Zudem gibt es mit Ash und Pikachu ein ikonisches Duo, das jahrzehntelang im Fernsehen zu sehen war. Bei Digimon wechseln die Protagonisten in jeder Staffel.
Die Videospiele von Pokémon sind dank Nintendo erfolgreich geworden und bringen auch heute noch regelmäßig neue Generationen hervor.
Pokémon hat sich im Mobile-Markt ebenfalls durchgesetzt, ein Bereich, der immer wichtiger wird. Hier gibt es viel mehr Spiele, die Fans sich herunterladen können (via Pokémon). Bei Digimon kann man die Handy-Spiele an einer Hand abzählen (via DigiPedia).
Deshalb ist die Marke von Pokémon mittlerweile rund 17-Mal so wertvoll wie die von Digimon.
Der Anime von Assassination Classroom hat eine ikonische Figur als Hauptcharakter. Der Zeichner des Mangas, Yusei Matsui, verriet in einem Interview, wie es zu dem ungewöhnlichen Alien kam.
Wieso ist der Hauptcharakter ein Alien? Koro-sensei ist ein Alien, das die Schulklasse 3-E für ein Jahr unterrichtet. Er hat einen auffallend gelben Hautton, mehrere Tentakel und ein Gesicht, das nur aus zwei kleinen Augen und einem gigantischen Mund besteht. Er sieht aus wie eine Mischung aus Krake und Mensch.
So sieht Koro-sensei im Anime aus.
Wie Matsui in einem Interview verrät, wollte er Koro-sensei eigentlich in einem anderen Manga verwenden. Da er diesen allerdings nie veröffentlichte, konnte er das Design des Aliens für Assassination Classroom nutzen.
Zudem gibt er zu, dass er Koro-sensei aus Faulheit so gezeichnet hat:
Bei einem neuen Manga wusste ich, dass er einfach sein musste. Einfach, einfach, einfach. Je einfacher es ist, desto universeller werden die Dinge kommuniziert. Neben dem Kraken war die andere Form, die ich in Betracht zog, ein schleimiger Blob. Der Grund dafür ist, dass beide sehr einfach zu zeichnen sind. Er hat keine Gelenke und keine Hände zum Zeichnen. Wie du sehen kannst, hat er Tentakel, also ist er sehr einfach zu zeichnen.
Fast wäre aus dem beliebten Alien ein schleimiger Blob geworden, und das nur, weil der Mangaka es beim Zeichnen möglichst einfach haben wollte.
Das Alien könnt ihr im folgenden Trailer in Aktion sehen:
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Assassination Classroom: Ein außerirdischer Lehrer und eine Schulklasse als Anime
In Assassination Classroom müssen die Schüler ihren Lehrer eliminieren
Worum geht es in Assassination Classroom? Ein Alien zerstört 70 % des Mondes und ist für die Menschheit unmöglich zu töten. Das Wesen droht damit, als Nächstes die Erde zu zerstören. Doch es gibt den Menschen die Chance, das grauenhafte Schicksal innerhalb eines Jahres abzuwenden.
Das Alien, das fortan als Koro-sensei bekannt ist, möchte nämlich eine Klasse unterrichten. Die Schüler sollen den Außerirdischen innerhalb dieses Jahres töten, sonst wird die Erde vernichtet. Dazu unterrichtet Koro-sensei die Schüler sogar, wie man gute Attentate begeht. Außerdem hilft er seinen Schülern, besser in den regulären Fächern zu werden.
Wie gut ist die Serie? Der Anime kommt bei den Fans gut an. Auf MyAnimeList ist die Serie mit einer 8,08 von 10 bewertet. Es werden vor allem die Comedy-Einlagen gelobt, die dem Anime seine Persönlichkeit geben würden.
Wo kann ich den Anime schauen? Wer sich Assassination Classroom selber ansehen und sich von den fehlenden Händen überzeugen möchte, kann das auf verschiedenen Streaming-Diensten tun. Sowohl Netflix als auch ADN haben den Anime in ihrem Programm.
Die Serie ist zudem einer der Animes, die sich besonders gut für Anfänger eignen. Assassination Classroom besitzt nur wenige Folgen und hat eine Story, die leicht zu verstehen ist. MeinMMO hat euch 4 weitere Animes aufgelistet, die ebenfalls für Neulinge infrage kommen: 5 Anime, die sich ideal für Anfänger eignen
Über die vergangenen 28 Jahre hinweg hat sich das südkoreanische Unternehmen NCsoft als einer der wichtigsten Betreiber von Online-Rollenspielen etabliert. Seit einiger Zeit kriselt es jedoch beim Publisher und Entwickler, und das liegt zu einem großen Teil an den PC-MMORPGs.
Wie steht es um NCsoft? Es gibt immer mehr Hinweise oder sogar Belege dafür, dass der südkoreanische Publisher und Entwickler in einer handfesten Krise steckt:
Was ist der Grund für die Krise? Wenn man sich das aktuelle Line-up der PC-MMORPGs von NCsoft anschaut, dann fällt auf: Abseits von Throne and Liberty sind alle anderen Säulen des Unternehmens zwölf oder noch viel mehr Jahre alt:
Lineage (September 1998)
Lineage 2 (Oktober 2003)
Guild Wars (April 2005)
Aion (September 2009)
Blade & Soul (Juni 2012)
Guild Wars 2 (August 2012)
Erklären lässt sich das durch gleich mehrere Gründe.
Zum Ersten, weil einige MMORPG-Projekte wie Tabula Rasa (2007) und WildStar (2014) mangels Erfolg zwischenzeitlich eingestellt wurden.
Zum Zweiten, weil es über die vergangene Dekade hinweg einen klaren Fokuswechsel von NCsoft auf Mobile gab.
Die offiziellen Umsatzzahlen von NCsoft spiegeln das Alter der aktuellen PC-MMORPGs sowie den Fokus auf Mobile seit Jahren wider. Laut des Finanzberichts für das 4. Quartal 2024 (via ncsoft.com) soll allein das Mobile-Game Lineage M im gesamten Jahr 2024 mehr Umsatz gemacht haben als Guild Wars 2, Blade & Soul, Aion, Lineage 2 sowie Lineage zusammen. Ähnlich sah es 2022 sowie 2023 aus.
Obendrauf kommen dann aber auch noch die weiteren Mobile-Spinoffs Lineage 2M, Lineage W und Blade & Soul 2, wodurch der Mobile-Sektor von NCsoft unterm Strich auf ein Vielfaches der Umsätze der PC-Sparte kommt.
Doch auch im Mobile-Bereich fehlt es an neuen Releases. Von 2022 bis 2024 ist der Gesamtumsatz durch die Mobile-Games um mehr als die Hälfte eingebrochen. Unterm Strich hat NCsoft derzeit also zehn aktive MMORPGs auf dem Markt, die gemeinsam viel zu wenige Umsätze generieren.
Was bringt die Zukunft? Mit Aion 2 gibt’s aktuell nur ein neues Projekt von NCsoft, das tatsächlich einen Release-Zeitraum besitzt. Weitere Spiele wie Project LLL (ein SciFi-MMO-Shooter), Tactan: Knights of the Gods (RTS-MMO), das Horizon-MMO oder das MMORPG Project E sind teils schon seit Jahren angekündigt, und es ist unklar, ob eines davon zu den eingestellten Entwicklungen gehört oder ob sich alle noch in der Produktion befinden.
Und dann gibt es da ja noch die beiden Spiele, die bei ArenaNet entstehen sollen: Guild Wars 3 sowie ein AAA-Spiel, das in Unreal Engine 5 entwickelt wird. In beiden Fällen dürfte sich der Release noch mehrere Jahre weg befinden. Mehr dazu: ArenaNet sucht Verstärkung für „unangekündigtes Projekt“ – Was ist mit Guild Wars 3? Kurzum: NCsoft steuert fürs Erste weiter auf schwierige Zeiten zu.
Zwei der größten Franchises arbeiten für ein gemeinsames Projekt zusammen. Für einige Fans aus der Community ist klar: Der Zusammenschluss wird vor allem ein finanzielles Problem bei ihnen verursachen.
Wer schließt sich mit wem zusammen? Es geht dabei um die beiden Franchises LEGO und Pokémon. Sie haben nun ein gemeinsames LEGO-Set angekündigt. Was genau die Fans zusammenbauen dürfen, ist noch nicht bekannt, aber in dem Trailer auf dem Pokémon-Kanal war schon der Schwanz von einem Pikachu zu sehen.
Vorher hatte Pokémon eine Partnerschaft mit MEGA, einer US-amerikanische Tochterfirma von Mattel und ebenfalls Hersteller von Klemmbausteinen.
LEGO hat sich auch bereits mit den Horizon-Spielen zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Spiel zu veröffentlichen:
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Trailer zu LEGO Horizon Adventures – Release 2024 für PS5, Switch, Steam und Epic
Pokémon-LEGO könnte zum teuren Spaß werden
Beide Franchises sind dafür bekannt, eine große Fangemeinde zu haben, die bei einem Zusammenschluss aufeinandertreffen werden. Außerdem sind die Produkte der Franchises oft ein kostspieliges Vergnügen.
Günstige LEGO-Sets gehen bei 5 bis 30 Euro los, während sich große Sets zwischen 100 und 300 Euro bewegen. Luxus- und Sammlersets liegen sogar bei 300 bis 800 Euro.
Pokémon-Merch hat, allein durch die gekauften Lizenzen, ebenfalls einen hohen Preis. Wenn man sich die vorherigen Pokémon-Klemmbaustein-Sets von MEGA anschaut, bewegen sich diese ebenfalls in dem Preissegment von LEGO.
Da es sich um ein Pokémon-LEGO-Set handeln wird, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine entsprechend hohe Preisanpassung hinzukommen wird. Das fürchten auch einige aus der Community:
Far_Eye6555 schreibt (via reddit): „Wenn Pokemon das vor 25 Jahren gemacht hätte, wären meine Eltern wahrscheinlich bankrott gegangen.“
coolon23 bang um sein Geld (via reddit): „Mein armes Portemonnaie“
SpeZiFiScH_Blubb glaubt, nicht nur die Steine werden teuer (via reddit): „Das werden ein paar teure Aufkleber sein.“
Und ein User hofft noch auf etwas ganz anderes:
TheSyrupCompany (via reddit): „Ich hoffe, dass wir ein LEGO-Pokemon-Spiel bekommen, das wäre eine tolle Abwechslung. Lego-Spiele sind wirklich gut.“
Wann kommt das Pokémon-Set? Fans müssen sich wahrscheinlich noch bis 2026 gedulden, um ihr eigenes LEGO-Pokémon in den Händen halten zu können. Es bleibt abzuwarten, ob die Fans mit ihren Befürchtungen um den Preis Recht behalten.
Der gut vernetzte Games-Journalist Stephen Totilo hatte vor kurzer Zeit die Möglichkeit, mit Sabers CEO Matt Karch darüber zu sprechen, was beim Konzern Embracer hinter den Kulissen passiert ist. Ein mittlerweile eingestelltes Kultstudio bekam dabei besonders sein Fett weg.
Was verriet Matt Karch? Der ehemalige Interim Chief Operating Officer der Embracer Group und aktuelle CEO von Saber Interactive (Space Marine 2) begrüßte Stephen Totilo in seinem Privatjet und hatte derart viel zu erzählen, dass der Games-Journalist gleich mehrere Interview-Specials herausbrachte.
Volition wurde 1996 gegründet und hatte sich speziell mit Red Faction und Saints Row einen Namen gemacht. Da Saints Row von 2022 hinter den Erwartungen zurückblieb, war es für Matt Karch nur eine Frage der Zeit, bis Embracer reagieren musste.
Das Saints-Row-Team ist berechtigterweise weg. Sie waren zu teuer für das, was sie waren. Sie wussten nicht, was sie bauen wollten. Sie hatten keine wirkliche Richtung. So kann man nicht überleben. Daher die Frage, wer hätte nach diesem Desaster ihr nächstes Spiel finanziert?
Weiterhin erklärt der CEO, dass man sich aktuell in einer Welt befinden würde, in der rücksichtslose Effizienz gefragt ist, wenn man ein großes Unternehmen führen will. Entlassungen sind dafür unumgänglich, so Karch.
Saints Row von 2022 sollte einen Neustart für die anarchische Reihe darstellen:
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SAINTS ROW im Gameplay-Trailer
Hinter dem geplatzten Deal steckt tatsächlich Saudi-Arabien
Schon damals vermuteten diverse Insider, dass hinter dem Deal die saudi-arabische Savvy Games Group gesteckt haben soll. Genau das bestätigte Matt Karch während des Interviews. Der CEO verteidigt dabei aber den verantwortlichen Embracer-CEO Lars Wingefors:
Sie haben Fehler gemacht. Lars ist ein sehr, sehr vertrauensvoller Mensch. Er ist ein guter Mensch … als [der Saudi-Deal] nicht zustande kam, ist er auf so harte Art und Weise ins eigene Schwert gestürzt.
Wingefors ist jedoch weiterhin CEO, Volition und diverse weitere Studios wurden indes geschlossen. Auf die Frage, warum keine hochrangigen Führungskräfte entlassen worden sind, zeigte sich Karch verblüfft: Embracer habe keine Struktur, keine Chefs. Niemand sei dort reich geworden. Zur Erinnerung: Das Interview fand im Privatjet des CEOs statt. Fun Fact: Am Steuer saß wohl Wingefors ehemaliger Pilot.
Marcel „Staiy“ Krustin ist ein deutscher YouTuber, der für seine Reaction-Videos bekannt ist. Er ist jetzt für den Deutschen Computerspielpreis als „Spieler des Jahres 2025“ nominiert. Dabei steht Staiy aktuell in der Kritik und er ist nicht gerade für seine Gaming-Inhalte bekannt.
Was ist das für ein Preis? Der Preis des „Spieler*in des Jahres“ wird im Rahmen des „Deutscher Computerspielpreis“ (DCP) vergeben.
Es ist ein undotierter Preis, der von einer Jury verliehen wird. Die Auszeichnung will E-Sportler, Let’s Player oder Spieler ehren, die mit besonderen Leistungen aufgefallen sind. Es geht nicht nur um das Erbringen einer spielerische Leistung, sondern auch um ein Engagement für das Medium Games, die Community oder die Gesellschaft. Der Preisträger soll aber ausdrücklich mit Gaming in Verbindung steht.
Der Podcaster Dom Schott, der bei seinem Format „Ok Cool“ Interviews mit Entwicklern und Medienschaffenden führt. Schott arbeitete früher für GamePro, die wie MeinMMO zu Webedia gehört. Der aktuelle Preisträger als Spieler des Jahres, Maurice Weber, arbeitet ebenfalls für Webedia.
Lunarie, die als Casterin im E-Sport arbeitet und sich für die Förderung von Frauen im E-Sport einsetzt.
JustNoahDe, ein Content-Creator aus Österreich, der für seinen Inhalte zu Minecraft bekannt ist, aber auch mit der ARD zusammenarbeitet.
Staiy steht durch rauen Umgangston in der Kritik
Warum ist das gerade bei Staiy so kritisch? Staiy ist aktuell in eine Kontroverse mit der YouTuberin Alicia Joe verwickelt. Die Meinungsbloggerin hat ihm vorgeworfen, selbst keine Inhalte zu schaffen, sondern über die Inhalte anderer herzuziehen und „Empörung“ als Geschäftsmodell zu nutzen.
Sie fühlte sich unter anderem durch ein aggressives Thumbnail falsch dargestellt, das sie als “abartig” bezeichnete. Staiy hat das Thumbnail später geändert.
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Staiy hatte mehrfach ausgeführt, dass er nicht mehr auf die Inhalte von Alicia Joe reagiere, da sie ihn nicht interessierten und ihn wütend machten. Er hat aber trotzdem immer wieder auf ihre Videos reagiert. Alicia Joe fühlte sich durch seine Inhalte von ihm gezielt angegriffen.
Bei Staiy ist zudem fraglich, ob es den Gaming-Bezug gibt, der eigentlich als Voraussetzung für den Preis gelten sollte. Staiy hat zwar einen eigenen Kanal auf YouTube, der sich mit Gaming beschäftigt, aber das ist nicht sein Flaggschiff-Kanal.
Der Gaming-Kanal von Staiy wird nur relativ spärlich befüllt.
Aber eigentlich ist er eher für politische und gesellschaftliche Inhalte bekannt:
Wie viel Gaming zeigt Staiy auf Twitch? Auf Twitch war Staiy in den letzten 365 Tagen insgesamt 1.403 Stunden auf Sendung, davon verbrachte er 1.087 in der Kategorie “Just Chatting”.
Seinen weiteren großen Kategorien waren “Dungeons and Dragons” (134 Stunden), “SUPERVIVE” (20 Stunden) und Norland (18 Stunden).
Im Gegensatz dazu war Steinwallen zwar “nur” 490 Stunden auf Twitch aktiv, hat aber den Großteil seiner Zeit mit Gaming verbracht: 94 Stunden in Just Chatting stehen 90 Stunden in Jagged Alliance 3, 59 Stunden in Civilization VII, 33 Stunden in Victoria 3 und viele Stunden in anderen Games gegenüber.
Lunarie_TTV und JustNoahDe haben fast all ihre Stunden auf Twtich in Games verbracht, vor allem in Minecraft.
Erstaunlich viele Spieler von World of Warcraft verbringen einen Teil ihrer Freizeit in den Tavernen Azeroths, um sich dort dem Rollenspiel hinzugeben, das soziale Miteinander zu genießen und ihren Akku aufzuladen.
In den vergangenen 20 Jahren stand die World of Warcraft bereits diverse Male am Rande ihrer Zerstörung. Und selbst wenn mal kein Sargeras irgendein riesiges Schwert in den Planeten rammen möchte, tobt irgendwo ein Krieg oder Konflikt, der unzählige Opfer kostet.
Als Weltenretter vom Dienst kann es ganz schön zermürbend sein, sich ständig zum Wohl aller in den Dienst einer größeren Sache zu stellen. Es verwundert daher nicht, dass viele Spieler in WoW nach alltäglicheren Aktivitäten suchen, um auch mal abzuschalten und den eigenen Akku aufzuladen.
Über genau diese Spieler berichtet ein neuer Artikel auf polygon.com, den wir euch an dieser Stelle empfehlen möchten. Dort kommen mehrere Spielerinnen und Spieler aus der Rollenspiel-Community zu Wort, die mit ihren Gemeinschaften besondere soziale Momente schaffen.
Auch im aktuellen WoW-Patch 11.1 gibt es wieder gefährliche Konflikte:
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WoW Patch 11.1: Gallywix’ Kontrolle über die Kartelle
Die Welt brennt? Erstmal ein Bier!
So erklärt Braumas, der Leiter vom Orden der Hippogryphen, dass man sich die Taverne in Theramore ausgesucht hat, um dort regelmäßig Treffen und RP-Events zu veranstalten – auch wenn die großen Hauptstädte natürlich sehr viel bessere Treffpunkte für soziale Interaktionen darstellen.
In den Lokalen Azeroths kann man dann schon mal auf eine Spielercharakterin treffen, die sich schmerzhaft bei einem Versicherungsprüfer (ebenfalls gespielt von einem WoW-Helden) darüber beklagt, dass ihre Bäckerei zerstört wurde und sie nun ihren Anspruch auf eine Zahlung rechtfertigen muss.
Oder man hört einen Veteran des Dritten Krieges mit seinen Kameraden anstoßen, während er laut darüber nachdenkt, wie sich die Narben der zahllosen Kriege in seine Seele eingebrannt haben. Dass das Mulgore-Feuerwasser im Chat irgendwann seine Wirkung zeigt, ist dabei absolut gewollt.
Dabei scheinen unterschiedliche Tavernen auch verschiedene Spielertypen anzuziehen. Ein Rollenspiel-Fan erklärt etwa: „Was ich an Rollenspieltreffpunkten, insbesondere an Tavernen, liebe, ist, dass man dort alle möglichen verschiedenen Charaktere treffen kann. Tavernen sind je nach Stadt so unterschiedlich, dass man immer verschiedene Leute trifft.“
Toller Nebeneffekt: Wenn eine Stadt nicht nur von NPCs bevölkert wird, sondern auch von Spieler-Charakteren, die einfach nur banalen Aktivitäten oder Gesprächen nachgehen, dann verströmt diese gleich viel mehr Leben und Glaubwürdigkeit.
Beim Design der neuen Regionen der aktuellen Erweiterung The War Within haben die Blizzard-Entwickler darauf geachtet, den Rollenspiel-Fans genau solche Rückzugsorte bereitzustellen. Aber auch Kontext zum neuen Volk der Irdenen, die auf Nahrungsaufnahme verzichten, aber dafür andere Wünsche haben.
Irdene lieben etwa den Besuch der heißen Wasserbäder. Diverse Irdenen-Spieler haben das in ihre RPG-Erfahrung aufgenommen. In der frisch veröffentlichten Zone von Undermine strömen indes Goblin-Spieler zum Incontinental Hotel, um sich dort der chaotischen Atmosphäre der grünen Spitzohren hinzugeben und mit ihresgleichen zu feiern.
Wie sieht es aus: Schlüpft ihr in WoW ab und an auch in eine Rolle? Falls ja: Was war euer bisher coolstes RP-Erlebnis in der World of Warcraft? Verratet es in den Kommentaren!
Überhaupt hat The War Within einige wichtige und richtige RPG-Elemente wieder zurück ins MMORPG gebracht. Zum Launch der Erweiterung feierte MeinMMO-Dämon Cortyn das und brachte viele gelungene Beispiele mit: WoW ist plötzlich wieder ein richtiges Rollenspiel – und ich liebe es
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Twitch-Streamer Max „Trymacs“ Stemmler hat endlich sein Versprechen eingelöst, Elden Ring durchzuspielen. Die Community ist begeistert, denn er macht es sich dabei nicht einfach.
Was ist das für ein Versprechen? Obwohl Elden Ring sich einer sehr großen Popularität erfreut, hat der Twitch-Streamer Trymacs es lange Zeit nicht gespielt, es seiner Community aber versprochen, den Erfolgstitel von From Software irgendwann nachzuholen. Dieses Versprechen hat der Content Creator vor Kurzem eingelöst.
Wir stellen euch Trymacs’ Werdegang in unserem Video vor:
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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten
Community ist begeistert von Trymacs’ Mut
Wie macht sich Trymacs das Spiel schwerer? Trymacs lässt sich auf das Spiel komplett ein und will dieses ohne Hilfen von außen, Beschwörungen und komplett ohne Vorwissen durchspielen.
Beschwörungen sind in Elden Ring eine große Hilfe, da sie euch im Kampf zur Seite stehen, die Gegner ebenfalls attackieren und sich ab und an auch deren Aufmerksamkeit schnappen. Ohne Beschwörungen zu kämpfen, das gilt als der „härtere Weg“ durch Elden Ring.
Trymacs’ Twitch-Kollegen dürfen per Discord-Sprachchat zwischendurch ein paar Tipps geben, aber keine größere Hilfe leisten. Damit hat sich Trymacs eine der schwierigeren Varianten ausgesucht, Elden Ring durchzuspielen.
Wie reagiert die Community? Die Community ist begeistert von dem neuen Gaming-Projekt des Twitch-Streamers:
jakobjungbauer5321 lobt die Fähigkeiten des Twitch-Streamers (via YouTube): „Ich bin ehrlich mies überrascht, wie gut er in dem Spiel ist, Respekt. Nicht viele schlagen sich so gut in ihrem ersten Soul-Spiel.“
edwin.508 findet die Art und Weise zu spielen von Trymacs genau richtig (via YouTube): „Ich bin ehrlich: verdammt gutes Video. Max spielt das Spiel genauso, wie man es spielen sollte. Nicht alles von Coaches sagen lassen und einfach spielen.“
ben.lmk_5635 konnte das Let’s Play kaum erwarten (via YouTube): „Genau darauf habe ich seit Release von Elden Ring gewartet!“
Laut Informationen der Webseite Courthouse News Service hat Bobby Kotick, der frühere CEO von Activision Blizzard, am 11. März eine Klage gegen zwei News-Seiten eingereicht. In Berichten von Gizmodo und Kotaku fühlt er sich falsch dargestellt. In den Artikeln geht es um sein angebliches Interesse, TikTok zu kaufen. Die Artikel stellen, Koticks Ansicht nach, seine Rolle im Sexismus-Skandal um Blizzard aus dem Jahr 2021 falsch dar.
Was weiß man über die Klage? Die Seite „Courthouse News“ hat am 13. März berichtet, dass Bobby Kotick sich durch zwei News-Berichte aus dem März 2024 diffamiert fühlt und die Seiten verklagt.
Im Dezember 2023 wurde der Rechtsstreit beigelegt. Activision Blizzard einigte sich mit der Behörde auf eine Zahlung von 54 Millionen $, bestritt aber jede Art von Fehlverhalten. Aus der Sicht von Kotick hätte daher, 4 Monate später, bei einem ganz anderen Thema, nicht mehr über diese Anschuldigungen in der Form berichtet werden dürfen.
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Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?
Bobby Kotick sieht sich böswillig falsch dargestellt
Das stört Kotick: Kotick soll sich darüber ärgern, dass im März 2024, also nach der Schlichtung, zwei Artikel zu seinem angeblichen Interesse erschienen seien, die Plattform TikTok zu kaufen. Ein Artikel erschien auf der Seite Gizmodo, einer auf Kotaku. Beide Seiten gehörten damals zu G/O Media – Gizmodo ist mittlerweile verkauft.
Kotick wird zitiert mit:
Keiner der beiden Artikel hatte etwas mit Activision zu tun. In beiden ging es um Gerüchte, dass Kotick am Kauf von TikTok interessiert sei. Dennoch haben Kotaku und Gizmodo keine Mühen gescheut, um zurückgezogene, falsche Behauptungen in Bezug auf Probleme am Arbeitsplatz aufzustellen, von denen G/O Media wusste, dass sie durch zahlreiche Untersuchungen schlüssig widerlegt worden waren … ausschließlich zu dem böswilligen Zweck, Kotick weiteren Schaden zuzufügen.
Laut Kotick hätten beide Medien sich extra Zeit genommen, um falsche Anschuldigungen gegen ihn in die Artikel zu schreiben, die schon widerlegt wurden. Das sei aus „reiner Böswilligkeit“ geschehen, um Kotick zu schaden.
Wie Kotaku berichtet, habe Kotick von Medienunternehmen gefordert, die Artikel zu korrigieren und auch die Headline zu ändern, in denen Kotick als „disgraced“, also als „entehrt“ bezeichnet wurde.
Die Artikel wurden auch angepasst, dennoch klagt Kotick nun.
Wie wurden die Artikel angepasst? Im Artikel von Kotaku heißt es, man habe den Artikel am 1. April angepasst, um näher auf die Einigung einzugehen und dass Activision Blizzard leugne, irgendwas falsch gemacht zu haben.
Was fordert Kotick? Er fordert Schadensersatz, der vom Gericht bestimmt wird.
Hulk Hogan.
Hulk Hogan klagte Medienkonzern damals in den Ruin
Woran erinnert das? 2013 verklagte der Profi-Wrestler Hulk Hogan (bürgerlich Terry Gene Bollea), mit Unterstützung von Peter Thiel, das Medienunternehmen Gawker, zu dem damals auch Kotaku erhöhte. Er wollte 100 Millionen $ Schadenersatz und bekam 140 Millionen $ zugesprochen.
Drei Monate danach meldete Gawker Insolvenz an. Danach musste Gawker noch 31 Millionen $ an Hulk Hogan zahlen.
Bei der Klage ging es um ein Video, das Hulk Hogan beim Geschlechtsverkehr mit der Ehefrau eines Radiomoderators zeigte. Hogan sagte vor Gericht, das Video wurde ohne sein Wissen oder seine Zustimmung aufgenommen. Koticks Ausscheiden aus dem Amt als Boss bei Activision Blizzard haben wir im Dezember 2023 auf MeinMMO aufgearbeitet: Der Chef Bobby Kotick verlässt Blizzard – „Endlich ist er weg“, sagt die Community
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Am 20. März 2025 erscheint die nächste Realverfilmung eines Disney-Klassikers. Nach König der Löwen und Die Schöne und das Biest folgt einer der wichtigsten Disney-Filme: Schneewittchen. Doch die Verfilmung des Films wird nicht von allen positiv aufgenommen. Auch nicht vom Sohn des originalen Regisseurs.
Warum ist der originale Schneewittchen so ein wichtiger Film? Zwar machte Disney vorher schon kleinere Animationsfilme, das bekannteste Beispiel ist wohl Steamboat Willie von 1928. Der erste richtige Spielfilm war aber Schneewittchen von 1937.
Der bekommt jetzt eine Realverfilmung, die schon am 20. März 2025 bei uns erscheint. Über die Neuauflage sind viele aber gar nicht erfreut. Auch nicht der Sohn des Surpervision Directors des Originals, David Hand. Er kritisiert die Realverfilmungen und glaubt, dass weder sein Vater noch Walt Disney damit zufrieden wären.
Bildrechte von Schneewittchen 2025 liegen bei Disney
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Disney’s Snow White – Trailer zur kommenden Realverfilmung des Zeichentrick-Klassikers
Kein Respekt für das, was Disney getan hat
Was sagt der Sohn von David Hand? David Hale Hand sprach im Zuge der Realverfilmung mit telegraph.co.uk und hatte keine guten Worte für das kommende Remake übrig. Er glaubt, sein Vater und Walt Disney hätten nichts von so einem Remake gehalten.
Es gibt keinen Respekt für das, was Disney getan hat und was mein Vater getan hat … Ich glaube, Walt und er würden sich im Grabe umdrehen.
Zusätzlich dazu sagt er, dass die Storys dieser Remakes zu sehr geändert werden. Es seien gar nicht mehr die Originale. Ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen beleidigend, was sie mit einigen dieser Filmklassiker gemacht haben.
Der 91-Jährige nennt den Film woke und sagt, ihm gefallen solche Sachen nicht. Später im Interview erwähnt er auch noch Adriana Caselotti, die Schneewittchen im Original die Stimme geliehen hat. Er glaubt, sie wäre vom Remake erschrocken.
Wie valide ist seine Kritik? Natürlich sind die Live-Action-Remakes bekannter Klassiker von Disney kritikwürdig. Oft wird die charmante Optik gegen ein generisches Design geändert. Die Kritik, dass man ja alles ändern würde, passt aber nicht so gut.
Der Twitch-Streamer und YouTuber Charles „Cr1TiKaL“ White ist für seine derbe Ausdrucksweise bekannt, doch mit einem Song trieb er es so weit, dass PlayStation bis heute nichts mehr mit ihm zu tun haben will.
Um welchen Streamer geht es? Charles White, auf Twitch auch als Cr1TiKaL und auf YouTube als penguinz0 bekannt, ist ein erfolgreicher Meinungs-Blogger aus den USA, der in seinen Inhalten oft auf eine derbe und regelrecht abstoßende Bildsprache setzt – genau die kostete ihn wohl seine Traum-Partnerschaft mit PlayStation.
Wie sehr sich eine unbedachte Aktion auf die Karriere auswirken kann, zeigte auch dieser CEO:
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Chef ruinierte seine Firma in 59 Sekunden auf Twitch – Was wurde aus ihm?
Ein Song kostete den Streamer gleich zwei Partnerschaften
Was war das für eine Geschichte? Cr1TiKaL verriet im Januar 2023, dass ihn ein Musikvideo eine große Partnerschaft gekostet habe. „Filthy“ ist ein Song, den der Streamer gemeinsam mit Singer-Songwriter Troy Mckubre veröffentlicht hat. Der Text ist äußerst grafisch, dabei aber so übertrieben, dass es eher in eine absurd-komische Richtung geht.
Der Streamer selbst beschreibt den Track als „Witz-Song“, der einfach eklig und abstoßend sein soll. Bei seinen möglichen Partnern konnte man aber offenbar nicht darüber lachen, denn Cr1TiKaL berichtete damals von panischen Nachrichten. Die Kooperation wurde in letzter Sekunde abgesagt – sowie auch jegliche Chance auf eine zukünftige Kollaboration.
Etwas mehr als 2 Jahre später verrät der Streamer nun, dass es sich damals um eine geplante Zusammenarbeit mit PlayStation gehandelt habe, genauer mit dem Survival-Horror Dead Space und dem JRPG-Klassiker Final Fantasy.
Hier könnt ihr euch die Geschichte in der blumigen Sprache des Content Creators anhören:
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Cr1TiKaL bedauert das, denn ein Deal mit PlayStation sei seine absolute „Traum-Partnerschaft“ gewesen, er sei mit den Produkten aufgewachsen. Gleichzeitig bleibt er jedoch dabei, dass die Reaktion überzogen gewesen sei.
Er habe in dem Song ja nicht etwa schlecht über Sony gesprochen, und er sei auch gar nicht bekannt genug gewesen, um ein besonderes Risiko für die Marke darzustellen. Dennoch würde man ihn bei Sony so hassen, dass „nicht einmal das Buch aus It Takes Two“ wieder für Versöhnung sorgen könne.
„Es sind jetzt 2 Jahre vergangen und es ist ziemlich eindeutig, dass ich wahrscheinlich für immer auf der schwarzen Liste im PlayStation-Hauptquartiert stehen werde“, so der Streamer. Erst kürzlich habe man kurz vor einem Deal mit einem anderen PlayStation-Produkt gestanden, doch im letzten möglichen Schritt habe Sony einen Riegel davor geschoben.
„Filthy“ kostete Cr1TiKaL aber sogar noch eine weitere Partnerschaft: sein langjähriger Partner, der Energy-Hersteller G Fuel, wollte die Panne offenbar als Druckmittel für einen neuen Vertrag nutzen, bei dem der Streamer sehr viel schlechter davon gekommen wäre. Darüber ist er aber, wie er sagt, hinweg, denn die Marke Gamer Supps sei ohnehin viel besser.
Warum rückt er jetzt mit der Sprache raus? Laut Cr1TiKaL habe er zwei Jahre lang gehofft, dass Sony zur Besinnung käme und anerkennen würde, dass der Song gar keine so große Sache gewesen wäre. Mittlerweile habe er die Hoffnung allerdings aufgegeben, die Beziehung noch kitten zu können.
MeinMMO-Autor Dariusz hat viele Jahre Rainbow Six: Siege gespielt und sich deshalb große Hoffnung für Siege X gemacht. Die Vorfreude hat sich jedoch etwas gelegt.
Rainbow Six: Siege erhält 2025 ein großes Update und wird somit zu Siege X. Das ist ein wichtiger Schritt, damit der Shooter zukunftssicher bleibt. Das Spiel ist bereits 9 Jahre alt und einige Aspekte sind deutlich in die Jahre gekommen – vor allem die Engine wirkt von dem stetig gewachsenen Umfang des Spiels teilweise überfordert.
Jeder, der Rainbow Six: Siege in den vergangenen Jahren gespielt hat, wird etwa den Sound kritisieren. Der war mal wirklich gut, doch mittlerweile sind Schritte viel zu oft nicht hörbar. Sie sind dann nicht zu leise, sondern einfach nicht da.
Da ich Rainbow Six trotz der zahlreichen Probleme liebe, habe ich mich auf Siege X gefreut – aber das Update wirkt bislang nicht wie der große Neuanfang, auf den Spieler wie ich gehofft haben.
Das ändert Siege X
Siege X erscheint am 10. Juni 2025 (free-to-play für neue Spieler, Ranked benötigt Premium Access)
Es gibt 5 visuell überarbeitete Maps zum Launch: Kafe, Clubhaus, Charlet, Border, Bank
Bestehende Spieler behalten alles, auch Ranked-Zugriff
Es kommt ein neuer permanenter Modus: Dual Front
Größere Squads, 6v6 statt 5v5
Angreifer und Verteidiger spielen zusammen im gleichen Team
Gespielt wird auf einer neuen, größeren Map
Das Ziel: die gegnerische „Basis“ einnehmen und die eigene verteidigen
Alle Operatoren können draußen und drinnen herumlaufen
Es gibt Respawns (etwa 30 Sekunden Respawn-Cooldown)
Der Modus hat einen limitierten Operator-Pool, der sich jede Season ändert
Das Anseilen an Wänden wird verändert (am Seil sprinten, um Ecken klettern)
Zerstörung von Umgebungsobjekten (Feuerlöscher, Gasrohre, Bewegungsmelder)
Bewegungsmelder können mit EMPs deaktiviert oder mit Explosionen zerstört werden
Gasrohre sprühen Flammen und explodieren, wenn angeschossen
Feuerlöscher erschaffen Rauchwolken und können beim Explodieren Gegner betäuben, wenn diese zu nah an der Explosion sind
Neue Animationen, etwa beim Nachladen
Veteranen bekommen Belohnungen für jedes Jahr, dass sie Siege spielen
Jahr 1 Reward ist ein neuer „Black Ice“-Skin;
Es gibt ein Badge, das zeigt, wann man mit Siege angefangen hat.
Der Unranked-Modus kehrt zurück
Einführung eines neuen „Pick & Ban“-System für Operatoren
3 Bans pro Angriff und pro Verteidigung, jede Runde 1 Bann
Beispiel: Runde 1 bannen die Angreifer den Operator Mira, Runde 2 Valkyrie und Runde 3 Jäger.
Der Bann von Runde 1 gilt auch noch in Runde 2.
Nach dem Seitenwechsel werden die Banns zurückgesetzt.
Mit Siege X geht „ShieldGuard“ live, um gegen Cheater vorzugehen. Das erkennt etwa Aktionen, die für legale Spieler unmöglich sind – wie zu schießen, während man sprintet.
Umrandungen für Charaktere werden eingeführt, um Operator besser zu sehen.
Update für das Basis-Movement: Man kann jetzt beispielsweise kleine Vorsprünge herunterspringen (etwa von einem Bett runter) ohne Momentum zu verlieren.
Einführung eines Kommunikationsrads, um etwa ohne Sprachchat einen Push zu koordinieren oder die Sprengung einer Wand zu fordern.
Spieler können fortan ihre Waffe inspizieren
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Rainbow Six Siege X – Trailer zeigt das größte Update zum Ubisoft-Shooter
Siege X ist ein Elfmeter ohne Torwart, aber Ubisoft tritt gegen einen Luftballon
Am vergangenen Wochenende (15./16. März 2025) habe ich die Closed-Beta zu Siege X getestet. Hierzu sei gesagt, dass nur der neue 6v6-Modus „Dual Front“ spielbar war. Dennoch reichte das aus, um zumindest einen ersten Eindruck zu gewinnen.
Dass lediglich Dual Front spielbar war, ist jedoch auch mein erster Kritikpunkt:
Siege X ist für Ubisoft ein Elfmeter ohne Torwart. Das heißt, Ubisoft hat die Chance, jahrelange Kritiker zu besänftigen und muss nur noch den Ball ins leere Tor schieben. Die Vorarbeit, die zum Elfmeter führte, haben sie bereits geleistet. Jetzt müssen sie ihn nur noch verwandeln.
Die Vorarbeit, die zum Elfmeter führte
Rainbow Six: Siege hat einige Probleme. Das größte sind natürlich die vielen Cheater. Es gibt aber auch kleine Ecken, die im Fußballschuh drücken und denen sich Ubisoft mit Siege X stellt. Für mich als langjährigen Spieler sind etwa diese drei Änderungen besonders interessant:
Die Überarbeitung des Sounds
Die Einführung von Umrandungen für Operatoren, damit diese unabhängig vom Hintergrund und der gespielten Uniform besser gesehen werden
die Rückkehr von Unranked
Jetzt erfolgte der Elfmeter, doch statt eines hochwertigen Balls aus Leder liegt auf dem Punkt ein Luftballon, der im Wind hin und her eiert, wenn man versucht, den Ballon auf das Tor zu schießen.
Wer schreibt hier? Dariusz spielt Rainbow Six: Siege seit der Closed-Beta und kaufte den Taktikshooter direkt zum Release im Dezember 2015. Insgesamt sammelte er auf PlayStation und PC zusammengerechnet über 4.500 Spielstunden, erreichte den höchsten Rang des Spiels und verfolgte intensiv den E-Sport des Shooters. In den vergangenen Jahren hat Dariusz jedoch nach verschiedenen Änderungen das Interesse am Spiel verloren, hoffte zuletzt jedoch, dass Siege X an den richtigen Schrauben dreht, um seine Liebe zu Ubisofts Erfolgstitel wiederzuerwecken.
Der Elfmeter, der nicht ideal genutzt wurde
Anstelle die wirklich interessanten Änderungen auf den bereits bekannten Maps zu präsentieren, war in der Beta lediglich der neue Modus zugänglich. Dieser spielt auf einer deutlich größeren Map, hat Respawns und findet viel weniger innerhalb eines Gebäudes statt als auf den Karten der anderen Modi. Auf der viel größeren Map verhält sich der Sound natürlich auch anders, als wir es etwa von den Ranked-Maps gewohnt sind.
Außerdem führt Ubisoft mit Siege X ein neues „Pick & Bann“-System für Operatoren ein, das uns in Ranked und Unranked begegnen wird. Das konnten wir natürlich ohne die entsprechenden Modi in der Beta auch nicht testen. Und wie gut die neuen Umrandungen der Operatoren auf den uns bekannten Maps wirklich sind, wissen wir auch noch nicht.
Ubisoft hat sich große Mühe gegeben, das große Update zu präsentieren, lässt uns aber wichtige und interessante Änderungen gar nicht testen. Und der neue Modus reicht nicht aus, Vorfreude auf Siege X zu wecken.
Der neue Modus ist nur ein Nebenprodukt und keine neue Ära
Dual Front kann Spaß machen, aber der Modus ist ganz klar als Nebenprodukt geplant. Der Fokus wird das „normale“ Siege sein. Es wird weiterhin primär darum gehen, in Ranked und den anderen Modi 5v5 zu spielen – schließlich sind die Operatoren und Maps für dieses Gameplay ausgelegt. Ubisoft weiß das und überarbeitet deshalb alte Maps wie Border und Chalet visuell.
Auch spielerisch war mir schnell klar, dass Dual Front eher „eine nette Abwechslung“ als der Start einer neuen Siege-Ära ist. Der Modus ist gut für Neueinsteiger, da sie hier zunächst eine kleine Auswahl Operatoren auf einer einzigen Map lernen. Das erleichtert den Start in das durchaus komplexe Spiel.
Ich werde den Modus jedoch nur spielen, wenn ich keine Lust auf kompetitive Matches habe, sondern entspannen möchte. Und hier liegt mein großes Problem: Schon bei der Vorstellung des Modus betonte Ubisoft, dass ihr eure Drohne nutzen sollt, weil ihr sonst möglicherweise unvorbereitet in den Gewehrlauf eines Feindes blickt.
Wenn ihr in Dual Front eliminiert werdet, erwartet euch ein etwa 30-sekündiger Respawn-Cooldown. Der Modus bewahrt sich dadurch das taktische Gameplay von Rainbow Six: Siege und geht sicher, dass Neulinge auch wirklich alle grundlegenden Mechaniken des Shooters lernen können. Ich muss die grundlegenden Mechaniken aber nicht mehr lernen und möchte in einem Fun-Modus mit Respawn nicht eine riesige Map mit der Drohne auskundschaften oder nach einem Tod 30 Sekunden warten.
Dual Front verfehlt es meiner Ansicht nach also, ein lustiger Modus für zwischendurch zu sein, weil der Tod sich zu bestrafend anfühlen soll. Aber wenn ich ohnehin vorsichtig und bedacht spielen soll, dann zocke ich Ranked oder das zurückkehrende Unranked, denn dort gibt es mehr Operatoren und mehr Maps.
Siege X bringt nicht die Änderung, die mich zurückholt
Eigentlich ist Siege X ein Schritt in die richtige Richtung und wenn ihr gerade aktiv Rainbow Six zockt, dann werdet ihr euch über die angekündigten Änderungen wahrscheinlich freuen. Mir fehlt jedoch noch das eine große Argument, das eine richtige Rückkehr rechtfertigt.
Das Comeback von Unranked ist cool, aber den Ranked-Spielern großteils egal.
Das Audio-Update ist gut, aber in der Beta war der Sound teilweise immer noch inkonsistent.
Die visuelle Überarbeitung der Maps ist hübsch, aber wirkt sich negativ auf die FPS aus und in kompetitiven Spielen will ich möglichst viele Frames.
Das sind allerdings nur kleine Änderungen und Siege X ist nur ein Update. Wer zuletzt keinen Spaß an Rainbow Six: Siege hatte, wird jetzt nicht auf wundersame Weise zum größten Fan des Shooters. Mich bewegt das Update nicht dazu, weitere 4.000 Stunden in das Spiel zu stecken. Ich werde Rainbow Six in Zukunft immer noch gelegentlich anwerfen und ein paar Runden zocken, aber die Zeit, in der ich fast nichts anderes zocke, ist vorbei und kommt auch mit Siege X nicht wieder. Es ist kein neues Spiel, kein Neuanfang, sondern ein Update, das den in die Jahre gekommenen Shooter zukunftssicher machen soll.
Wenn ich aktuell Rainbow Six: Siege spiele, stören mich verschiedene Sachen. Ich weiß etwa nicht mehr, welchen Operator ich spielen soll. Die einen wurden beim Rebalancing so verändert, dass sie mir keinen Spaß mehr machen, die anderen habe ich so viel gespielt, dass ich auf sie keine Lust mehr habe. Bei den Maps ist es ähnlich. Die „guten“ Maps kann ich nicht mehr sehen und die „schlechten“ Maps gefallen mir immer noch nicht – und Siege X wird daran nichts ändern. Siege X ist kein Siege 2!
Ich habe einfach gehofft, dass Ubisoft es irgendwie schafft, die Magie meines einstigen Lieblingsspiels zurückzubringen. Aber ich muss akzeptieren, dass das nicht passiert. Das Spiel hat sich seither zu stark verändert und ist heute anders, als es 2016 bis 2020 war, als ich es täglich stundenlang spielte. Für mich blieb die erhoffte Änderung demnach aus. Ich spiele inzwischen lieber einen anderen Taktikshooter: Ich habe nach unzähligen Monaten endlich den Shooter gefunden, den ich hoffentlich die nächsten Jahre spielen werde
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Auch Filme wie Peter Jacksons Trilogie zu Herr der Ringe sind nicht frei von Fehlern. In dieser Liste zeigen wir euch 10 Patzer, die ihr so schnell nicht wieder vergessen werdet.
Mit seinen Verfilmungen von J.R.R. Tolkiens Herr-der-Ringe-Trilogie hat Peter Jackson Filmgeschichte geschrieben. Die drei Adaptionen erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit und gehören zu den besten Fantasy-Filmen überhaupt.
Allerdings sind sie nicht frei von Fehlern. Wer genau hinsieht, entdeckt den ein oder anderen Patzer. Angesichts der enormen Lauflänge von etwa 12 Stunden im Extended Cut ist es verschmerzbar, dass Jackson und seinem Team ein paar Fehler unterlaufen sind. Lustig oder kurios sind sie trotzdem – hier sind 10 Stück, die uns am besten gefallen.
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Epischer Trailer zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Die Rechte von Herr der Ringe liegen bei Warner Bros. und New Line Cinema
Aragorns zwei Schwerter
Aragorn ist einer der besten Kämpfer in Herr der Ringe – und eines der stärksten Mitglieder der Gefährten. Bei seinem Duell gegen den Uruk-hai Lurtz am Ende von Teil 1 wird es kurz trotzdem brenzlig. Erst tötet Lurtz Boromir mit mehreren Pfeilen, dann wendet er sich Aragorn zu. Der Uruk-hai schubst ihn gegen einen Baum und wirft kurzerhand seinen Schild hinterher. Dieser nagelt Aragorn regelrecht an das Holz.
Sieht man genau hin, erkennt man, dass der Aufprall gegen den Baum Aragorns Schwert aus dessen Hand wirft. Klar, die Wucht, mit der Lurtz den Erben Gondors gestoßen hat, war enorm. Dass Aragorn dabei seine Waffe verliert, verwundert nicht.
Es mutet aber seltsam an, dass er das Schwert nach dem nächsten Schnitt wieder in der Hand hält – obwohl nur einige Augenblicke zuvor klar zu sehen war, wie die Waffe zu Boden fiel. Nach einem weiteren Schnitt kommt Lurtz auf Aragorn zu, und plötzlich befindet sich das Schwert wieder in der Hand. Die Szene könnt ihr auf YouTube ansehen.
Es handelt sich hier um einen klassischen Schnittfehler. Er basiert darauf, dass die Szene am Set auf unterschiedliche Art und Weise gedreht wurde. Viggo Mortensen, der Aragorn spielte, hat das Schwert in unterschiedlichen Takes nicht immer im selben Moment losgelassen. Im Schnitt vermischte man verschiedene Versuche und dabei unterlief der Fehler.