Ein Nutzer fragte sich auf X (ehemals Twitter), wie viel Geld OpenAI schon an Stromkosten verloren hat, weil die Leute zu ChatGPT ‚bitte‘ und ‚danke‘ sagen. Diese Frage beantwortete Tech-Milliardär und CEO von OpenAI Sam Altman höchstpersönlich.
Wie viel Geld kostet das Verhalten der Nutzer? Auf X stellte User @tomieinlove in seinem Post die Frage, wie viel Geld bereits dadurch verprasst wurde, dass Nutzer „bitte“ und „danke“ zu der KI von OpenAI sagen. Auf diese Frage kommentiert der CEO der Firma hinter ChatGPT höchstpersönlich: „Dutzende Millionen Dollar gut angelegt“.
Er fügt noch hinzu, dass man es zwar nie genau wissen kann, dennoch ist seine Antwort nicht unwahrscheinlich. Denn jede Anfrage oder Nachricht an den KI-Chat-Bot verbraucht Unmengen Strom.
So würde in einer Untersuchung der Washington Post (Artikel ist hinter einer Paywall) erarbeitet, dass eine Erstellung einer E-Mail in einem Umfang von rund 100 Worten mit einer KI rund 0,14 Kilowattstunden Storm verbraucht.
Würde man ein Jahr lang 1 Mal pro Woche solch eine E-Mail versenden, verbrauche man 7,5 Kilowattstunden, was etwa dem Stromverbrauch von 9 Haushalten in Washington D.C. für eine Stunde entsprechen würde.
Video starten
In Deutschland gibt es über 400 USB-Sticks, die aus Wänden herausragen – Was ist das „Dead Drops“-Projekt?
Stellt man sich nun vor, wie viele Anfragen in KI-Chatbots wie ChatGPT jeden Tag eingegeben werden, wird schnell klar, dass die Energie-Kosten immens sein müssen. Laut einer Kalkulation von Energieanalysten wären KI-Chatbots für rund 2 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich (via INDEED).
Machen Nutzer also Eingaben, die lediglich „Bitte“ und „Danke“ oder andere Höflichkeiten enthalten, verbraucht das eine Menge Strom. Demnach ist die Angabe des CEOs, dass es Millionen von US-Dollars kostet wahrscheinlich.
Aus Höflichkeit zur KI?
Warum sagen Nutzer „bitte“ und „Danke“ zu der KI? In einer Studie, die im Dezember 2024 von Future durchgeführt wurde, konnten mehrere Gründe für dieses Verhalten von Nutzern gegenüber der KI festgestellt werden (via techradar.com):
Während Künstliche Intelligenz viele Vorteile mit sich bringen kann, kann sie Menschen in vielen Positionen und Dingen des täglichen Lebens nicht gänzlich ersetzen. Ein deutscher Chef will sogar explizit, dass seine Mitarbeiter die Arbeit besser machen, als eine KI das tun kann und fordert dafür sogar einen Nachweis: Ein Chef sagt: Er will nur noch Mitarbeiter einstellen, die ihre Arbeit besser als KI erledigen können
Vor 20 Jahren erschien das erste Guild Wars. Zur Geburtstagsfeier, die auf die Osterzeit fällt, gehen die Spielerzahlen auf Steam noch einmal richtig steil.
Was ist das für ein Spiel? Guild Wars ist ein Online-Rollenspiel des Entwicklers ArenaNet und erschien am 26. April 2005. Auf Metacritic erreicht Guild Wars einen Metascore von 89/100 Punkten. Der User-Score des Spiels fällt mit 8,2/10 Punkten ebenfalls sehr gut aus. Es folgten mehrere Erweiterungen zum Spiel sowie eine Fortsetzung im Jahr 2012.
Hier seht ihr einen Trailer zur Guild-Wars-Erweiterung „Eye of the North“:
Video starten
Guild Wars: Eye of the North – Trailer
So viele Spieler hatte Guild Wars auf Steam lange nicht
Das erste Guild Wars wird bis heute von den Entwicklern supportet: Daher findet darin auch ein besonderes Event zur Feier des 20. Jubiläums statt. Für viele Spieler ist diese ein Grund, wieder einen Blick in das Spiel zu werfen:
Guild Wars ist nicht nur über einen eigenen Launcher spielbar, sondern auch über Steam – dort haben innerhalb der letzten Jahre allerdings nur um die 200 Leute gleichzeitig gespielt. (via steamdb.info)
Seit dem 15. April sind die Spielerzahlen wieder enorm angestiegen: Inzwischen hat das Spiel einen neuen Peak von fast 700 gleichzeitigen Spielern auf Steam erreicht.
Guild Wars knackt damit nicht den Spielerrekord von 2011 – da waren es im Juli rund 1.300 gleichzeitige Spieler auf Steam. Trotzdem stellt dies eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Jahren dar.
Die Jubiläumsfeier findet im Kloster von Shing Jea sowie in Außenposten in ganz Tyria statt: Sprecht etwa mit Hauptmann Li Sah, um in der Drachenarena an einer Partie Dodgeball teilzunehmen. Alternativ wendet ihr euch an den Rollkäfertrainer, um euer Glück beim Rollkäferrennen zu versuchen.
Während der Feier gibt es besondere Gegenstände zu sammeln und einen neuen Waldläufer-Tiergefährten, den Jagdhund des Balthasar. Um letzteren zu ergattern sprecht ihr mit Ceira, dem Feuer verschworenen.
Die Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag haben bereits am 15. April 2025 begonnen und laufen bis zum 6. Mai. Die Jubiläumsfeier ist ein separates Event und beginnt erst am 22. April, läuft aber ebenfalls bis zum 6. Mai.
Habt ihr bereits an den Feierlichkeiten zu 20 Jahren Guild Wars teilgenommen? Schreibt uns eure Eindrücke dazu gerne in die Kommentare. Wer frisch in das MMORPG-Genre einsteigen will, ist bei der Guild-Wars-Reihe gut aufgehoben: Guild Wars 2 ist für uns eines der 5 besten MMORPGs für den Einstieg.
In Monster Hunter Wilds gibt es in der Community einige gängige Taktiken, die sich über die Jahre zwischen Monsterjägern gefestigt und sich zu ungeschriebenen Regeln entwickelt haben. Unerfahrene Spieler sorgen deshalb gerade für Unmut in der Community – besonders weil das Verhalten guten Schaden kostet.
Um welches Verhalten geht es dabei? Wenn Monster angeschlagen sind, ziehen sie sich meist in ihr „Nest“ zurück und legen sich dort schlafen, um sich zu erholen. Ebenso können sie einschlafen, wenn Spieler sie mit dem „Schlaf“-Element attackieren. Jäger haben dann die Möglichkeit sich zu sammeln und vorzubereiten, da ihnen das Biest nicht davon läuft.
Das Angreifen eines schlafenden Monsters würde einige Vorteile bringen, würden nicht viele, insbesondere unerfahrene Spieler das Monster achtlos aus dem Schlaf boxen und den Kampf weiterzuführen.
Spieler wenden sich deshalb über Reddit an ihre Mitspieler und fordern sie dazu auf, einmal innezuhalten, wenn das Monster sich zurückzieht. Denn Jagen sei ein Gemeinschaftsprojekt und einen Moment zu warten, kann deutliche Vorteile mit sich bringen.
Video starten
Monster Hunter Wilds zeigt sein erstes Title-Update mit einem neuen Monster
„Bitte piekst keine schlafenden Monster!“
Warum ist das ein Problem? Wenn Monster sich zum Schlafen zurückziehen oder während des Kampfes einschlafen, bleiben sie dort für eine gute Zeitspanne einfach liegen. Sie laufen nicht weg und stellen keine Bedrohung dar. Das gibt Jägern die Zeit Fassbomben aufzustellen, die Waffen zu schärfen, Buffs einzunehmen und sich zu sammeln.
Der größte Punkt daran ist, dass der erste Angriff auf das Monster, wenn es schläft, gut doppelten Schaden verursacht. Dadurch ist es umso ärgerlicher, wenn jemand mit einem einzelnen Pfeil schießt, statt Bomben zu setzen oder jemanden mit einer schweren Waffe zuschlagen zu lassen, die deutlich mehr Schaden verursachen.
Die Spieler wenden sich deshalb an ihre Mitjäger via Reddit, um sie darauf aufmerksam zu machen, in der Hoffnung, dass das Problem langfristig ein Ende findet. Denn in diesem Fall können ein paar Sekunden Geduld wertvollen Schaden einbringen und etwas für das Gruppengefühl tun.
Lockfin bittet in seinem Reddit-Thread seine potenziellen Mitspieler: „Bitte piekst keine schlafenden Monster! […] Es ist toll, mit so vielen neuen Gesichtern auf die Jagd zu gehen, aber neu zu sein bedeutet, wichtige Dinge nicht zu wissen. Wichtige Dinge, wie zum Beispiel, was Sleep Bombing ist.“
„PSA: Schlafendes Monster ist ein Gemeinschaftsereignis. […] Die Jagden dauern im Durchschnitt bereits nur 5 Minuten. Können wir uns entspannen und die alten Traditionen respektieren?“, schreibt User ProNerdPanda in seinem Reddit-Thread.
Kameradschaftlichkeit spielt in der Community von Monster Hunter Wilds eine große Rolle. Denn häufig wird der Chat an sich selten verwendet und vor allem auf Emotes und Kurzbefehle zurückgegriffen, weshalb vor allem auf diese ungeschriebenen Regeln zurückgegriffen wird, die neue Spieler natürlich erst einmal kennenlernen müssen.
In der neuesten Episode des Podcasts Henke’s Corner redet der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris darüber, warum ihn das Altern nervt und weswegen er denkt, er habe zu wenig im Leben erlebt.
Was hat MontanaBlack erreicht? MontanaBlack gehört zu den erfolgreichsten Twitch-Streamern im deutschen Raum. Auf Twitch hat er über 5,5 Millionen Follower und erreicht in seinen Streams durchschnittlich 31.864 Viewer (via sullygnome).
Geht man nach durchschnittlichen Zuschauern und schließt man den Event-Kanal BALLERLEAGUE aus, steht MontanaBlack an erster Stelle im deutschsprachigen Raum (via sullygnome). Hinzu kommt ein erfolgreicher YouTube-Kanal mit über 2,9 Millionen Abonnenten und mehrere Highlight-Kanäle, auf denen die besten Momente seiner Twitch-Streams hochgeladen werden.
Zudem hat der Twitch-Streamer seine eigene Getränkemarke GÖNRGY und kann sich mit seinem Reichtum mehrere Sportwagen leisten, unter anderem einen Mercedes-AMG und einen Porsche.
MontanaBlack wird häufig für sein Fahrverhalten kritisiert:
Video starten
Twitch: MontanaBlack wird wegen seinem Fahrverhalten kritisiert
„Ich hab das Gefühl, ich hab zu wenig erlebt“
Warum denkt MontanaBlack, er hat zu wenig erlebt? In der neuesten Folge von Henke’s Corner fragt ihn der Interviewer Henke, ob MontanaBlack das Altern nerven würde. Darauf antwortet der Twitch-Streamer:
Mich nervt das Altern eigentlich, glaub ich, nur aus dem Aspekt, weil ich meine gesamte Jugend und Anfangs-Erwachsenen-Zeit verkifft, verkokst und veralkoholt hab. Ich hab das Gefühl, ich hab gar nicht meine Jugend richtig gelebt. Das nervt mich am allermeisten. Ich hab gar nicht mein Leben in den jungen Jahren gelebt.
Weiter führt er aus, dass er erst richtig angefangen habe zu leben, als er mit YouTube angefangen hatte. In den 12 Jahren, in denen er YouTube und Twitch schon aktiv als Beruf ausführt, sei er bisher nur 2 oder 3 Mal im Urlaub gewesen. Er sagt dazu: „Ich hab das Gefühl, ich hab zu wenig erlebt“ (via YouTube).
Vor allem würde dieses Gefühl kommen, wenn er Dokus gucken würde. Gerade vor kurzem habe er eine Dokumentation über Rio de Janeiro geschaut und sei dadurch wehmütig geworden. Er sei zu wenig unterwegs gewesen, seiner Meinung nach.
Auch wenn er die finanziellen Möglichkeiten hätte, es sich leisten zu können, zu verreisen, würde er aus irgendeinem Grund nicht machen.
Er sagt aber auch, dass er auf jeden Fall ein „geiles Leben“ habe, aber eben viel vom Leben auch schon vor YouTube verpasst habe.
Es sei jetzt die Frage, ob er noch genug Zeit hat, das alles aufzuholen, denn er selbst würde noch nicht den Punkt sehen, an dem er kürzertreten kann. Auch andere Dinge aus der Vergangenheit spricht MontanaBlack in diesem Podcast an. So spricht er beispielsweise darüber, wie er über seinen damaligen Spruch „Frauen sind wie Hunde“ denkt: Twitch: Das sagt MontanaBlack heute über den Vergleich von Frauen und Hunden
MMORPGs sind umfangreich, komplex und voller Systeme. Mit welchem Online-Rollenspiel sollte man am besten in das Genre einsteigen? MeinMMO präsentiert euch 5 MMORPGs aus 2025, die sich Einsteiger für ihr erstes Mal anschauen können.
Moderne Online-Rollenspiele sind lange nicht so gnadenlos und potenziell frustrierend, wie es noch in den altehrwürdigen Pionierzeiten der Fall war. Dennoch kann der Einstieg in ein MMORPG aufgrund seines enormen Umfangs, den komplexen Systemen und den Freiheiten der offenen Welt buchstäblich überwältigend sein. Vor allem, wenn man das allererste Mal ein Online-RPG ausprobiert.
Im Folgenden möchten wir euch daher 5 Genre-Vertreter empfehlen, die wir aktuell für die einsteigerfreundlichsten MMORPGs auf dem Markt halten. Uns war dabei wichtig, dass
es eine Art von Tutorial oder nachvollziehbare Einführung in die Grundlagen gibt, plus weitere Systeme oder Features, die den Einstieg erleichtern
das MMORPG von Anfang an einen roten Faden bietet, der durch die Quest- und Level-Erfahrung führt
der Schwierigkeitsgrad beim Leveln und Questen auch für Genre-Neulinge passt
mit dem Kampfsystem auch Genre-Einsteiger problemlos klarkommen können
man das Spiel in Ruhe kennenlernen kann, bevor man sich mit anderen Spielern zusammenschließen muss oder sollte
das MMORPG aber noch von genug Spielern aktiv gezockt wird, um bei Bedarf Fragen stellen, Handel betreiben oder Anschluss an Gruppen respektive eine Gilde finden zu können
es eine Möglichkeit gibt, das Spiel kostenlos auszuprobieren
Wenn ihr weitere MMORPGs kennt, die (fast) alle dieser Punkte erfüllen, haut sie in die Kommentare. Jede Liste lässt sich schließlich erweitern.
[toc]
Star Wars: The Old Republic
Setting: SciFi | Entwickler: ehemals Bioware, jetzt Broadsword | Plattform: PC | Release-Datum: 20. Dezember 2011 | Modell: Free2Play | Bewertung auf Steam: 89 % Positiv
Was ist das für ein Spiel? SWTOR ist ein stark Story fokussiertes MMORPG im beliebten Universum von Star Wars. Es legt einen starken Fokus auf die Story sowie interessante Figuren und fordert moralische Entscheidungen, mit denen man sich wahlweise zur hellen oder zur dunklen Seite der Macht hingezogen fühlt. Die Dialoge sind dabei voll vertont.
Das Spiel setzt auf klassisches Tab-Targeting. Neben der Story kann das MMORPG mit dem Gefährten-System, spannenden Raids im Endgame, Housing und PvP-Inhalten überzeugen. Ihr wählt aus 8 Klassen, von denen jeweils 4 zur Republik und 4 zum Imperium gehören.
Video starten
Star Wars: The Old Republic zeigt Grafikupdates im Trailer
Warum ist der Einstieg hier leicht? Nach der Charaktererstellung erwartet euch ein Tutorial, in dem ihr eure persönliche Geschichte beginnt, die ersten Mechaniken lernt und das euch ein wenig mit dem Universum vertraut macht. Die Story eurer Klasse führt euch danach weiter recht linear durch die Level-Phase, sodass immer klar sein sollte, wo es als Nächstes hingeht.
SWTOR lässt sich dabei prima alleine spielen. Umso mehr, weil sich euch im Laufe des Abenteuers NPC-Begleiter anschließen, die effektiv tanken, heilen oder Schaden verursachen können. Im Story-Modus könnt ihr sogar die meisten Dungeons des Spiels alleine meistern.
Das Tab-Targeting-System des Spiels kommt zwar etwas dynamischer daher als vergleichbare Systeme der älteren Konkurrenz, doch spielt sich SWTOR dennoch deutlich gemächlicher als moderne Action-MMORPGs. Der Einstieg in das Spiel ist kostenlos möglich.
Was ist Tab-Targeting? Damit bezeichnet man ein Kampfsystem, bei dem man mit Druck auf die Tabulator-Taste zwischen Zielen wechseln kann, um ein bestimmtes Wunschziel auszuwählen. Danach wirkt man Zauber, die automatisch das Ziel treffen.
Gibt es einen Haken? Zwar gehört SWTOR weiterhin zu den 10 MMORPGs mit den meisten Spielern auf Steam, doch verteilen sich die aktiven Spieler auf eine sehr große Spielwelt, wodurch sich vor allem viele Level-Gebiete recht leer anfühlen. Je nach Tageszeit kann es zudem schwierig sein, im Chat eine Antwort auf eine Einsteiger-Frage zu erhalten.
In den Filmen zu Star Wars gibt es ein Detail, das viele Zuschauer vielleicht nicht sofort bemerken. Sieht man sich die Position der Raumschiffe bei Weltraum-Schlachten an, fällt auf, dass sie meist nach oben zeigen. Was hat es damit auf sich?
Wie sehen Raumschlachten in Star Wars aus? Die Kämpfe zwischen verschiedenen Raumschiffen im luftleeren Raum gehören zu den Highlights eines jeden Star-Wars-Films – neben den Lichtschwertduellen natürlich. Es macht einfach Spaß, wenn sich riesige Blechbüchsen gegenseitig beschießen, Laserstrahlen durch die Gegend fliegen und kleinere Schiffe wie X-Wings spektakuläre Manöver vollführen.
Was jedoch etwas seltsam wirkt: Die meisten größeren Schiffe zeigen immer mit dem „Dach“ nach oben, befinden sich also in der korrekten Position, um auf den Gegner zu schießen. Das ist deshalb seltsam, weil das All ein dreidimensionaler Raum ist und es im Grunde kein oben und unten gibt.
Realistisch betrachtet müsste jedes Schiff in einer leicht anderen Position am Schlachtfeld auftauchen. Dadurch würde großes Chaos entstehen und es wäre schwierig, überhaupt etwas zu treffen. Manche Raumschiffe würden für den Gegner auf dem Kopf stehen, andere wären zur Seite gekippt. Um dieses Problem aus der Welt zu schaffen, haben sich die Menschen in Star Wars einen Trick überlegt.
Star Wars Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter – Trailer
Eine Tradition schafft Abhilfe
Warum zeigen Raumschiffe in dieselbe Richtung? Für schwächere Schiffe wäre es sogar vorteilhaft, im Verhältnis zum Gegner auf dem Kopf zu stehen. So könnten sie nicht so leicht oder gar nicht getroffen werden, weil die Geschütze oftmals auf der Oberseite verbaut sind.
Der YouTuber EckhartsLadder zieht hierzu in einem Video das Buch „The Rebel Alliance Sourcebook“ zurate. Es erschien 1990 und erklärt verschiedene Aspekte aus Star Wars, darunter auch das Problem mit den Raumschiffen. Darin wird beschrieben, dass vor allem Menschen und menschenähnliche Völker es sehr verwirrend finden, ein Raumschiff zu sehen, das auf dem Kopf steht. Es erschwert die Kämpfe bedeutend.
Deswegen hat man sich auf eine Tradition geeinigt: Jenes Schiff, das zu einem Kampf dazustößt, richtet sich ohne weitere Absprache korrekt zum Gegner hin aus. Auf diese Weise wird Ordnung geschaffen und die Kämpfe ähneln sehr denen von Schiffen im Wasser.
Alle Raumschiffe fliegen korrekt ausgerichtet.
Gilt die Tradition für alle? Nein, denn nicht alle Völker in Star Wars haben dasselbe Empfinden wie Menschen. Jene, die sich im dreidimensionalen Raum wohler fühlen, können die Schwäche der Menschen sogar ausnutzen, indem sie bewusst auf dem Kopf oder seitlich zu ihrem Gegner fliegen.
Die meisten Schiffe, die wir in Star Wars sehen, werden jedoch entweder von Menschen oder menschenähnlichen Wesen gesteuert. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass sie so gut wie immer korrekt ausgerichtet sind und der besagten Tradition folgen.
Abgesehen davon sieht es für uns menschliche Zuschauer im Kino einfach besser und übersichtlicher aus, wenn Raumschiffe nicht kreuz und quer im Weltraum verteilt herumfliegen. Neben dem praktischen Nutzen war es aus Sicht der Filmemacher sicher auch eine ästhetische Entscheidung. Der Erfinder von Star Wars wollte bei seinem Film nämlich alles richtig machen, hatte aber trotzdem eine Sorge: George Lucas dachte, sein wichtigster Film würde ein Flop werden
Das Entwickler-Studio Paradox Interactive macht komplexe historische Strategiespiele auf Steam wie Europa Universalis, Crusader Kings oder Victoria. Mit ihrem neuen Spiel, das aktuell den Arbeitstitel „Project Caesar“ trägt, machen sie ihrem Ruf alle Ehre. Eine Karte von Europa ist unfassbar detailliert und ausgearbeitet.
Wofür ist Paradox Interactive bekannt? Die Strategiespiele des Entwicklers sind extrem komplex und bestehen aus ineinander verschachtelten Spiel-Mechaniken, um historische Abläufe und Ereignisse nachzubilden, etwa die zunehmende Dekadenz des osmanischen Reiches oder sowas wie die Überschuldung eines Staats.
In Schweden machen Leute Spiele, die nur aus Karten bestehen. Niemand weiß, wie man sie spielt, und Leute starren nur für Stunden auf die Landkarten und beobachten, wie sie ihre Farben wechseln.
Denn von außen wirkt es so, als passiere in einem Spiel nichts, nur die Farben der detaillierten Landkarten ändern sich, wenn eine Provinz den Besitzer wechselt. Diese „Karten-Obsession“ hebt Paradox jetzt auf ein neues Niveau.
Europa Universalis IV ist eines der größten Strategiespiele auf Steam, bald steht offenbar ein Nachfolger an:
Video starten
Europa Universalis 4: Trailer
Paradox zeigt extrem detaillierte Karte zu Europa Universalis V
Das ist die neue Karte, die sie zeigen: In einem Entwickler-Blog zu „Project Caesar“, was wohl Europa Universalis V wird (via paradoxplaza), zeigt Paradox jetzt eine Karte von Europa, die extrem detailliert wirkt und das zersplitterte Europa im Jahr 1337 zeigt, man wird also noch etwa 100 Jahre vor der Zeit einsteigen können, in der Europa Universalis IV beginnt.
Vor allem Deutschland ist hier noch in unzählige Splitterstaaten unterteilt.
Auf reddit heißt es schon jetzt, es wirke so, als werde Europa Universalis V das komplexeste Spiel von Paradox Interactive – im guten wie im schlechten Sinne.
Was macht man in dem Spiel? Die Spiele von Paradox Interactive sind Sandbox-Spiele: Spieler setzen sich eigene Ziele. Es gibt zwei große Spielmöglichkeiten:
Wenn man „hoch baut“, dann beschränkt man sich auf wenig Land und entwickelt das so stark wie möglich
Wenn man „einen Blob baut“, dann will man möglichst viel Landmasse erobern und die „Karte färben“, also ein großes Imperium errichten
Was weiß man über dieses neue Spiel? Offiziell noch gar nichts. Das Projekt heißt aktuell „Project Cesar“ und wurde noch nicht offiziell als Europa Universalis V vorgestellt.
Es erscheinen allerdings schon ausufernde Developer Blogs zum Spiel.
Die Welt von Warhammer 40.000 kennt haufenweise absurde und grausame Methoden der Kriegsführung. Eine Strategie übertrifft jedoch alles andere, zumindest im menschlichen Arsenal: der Exterminatus. Und gleich mehrere Waffen in der imperialen Waffenkammer können eine solche planetare Vernichtung hervorrufen.
In der düsteren Zukunft des 41. bzw. 42. Jahrtausends herrscht ein ständiger Krieg zwischen dem Imperium der Menschen, Xenos und den Mächten des Chaos. Es geht nicht nur um die Vorherrschaft in der Galaxie, sondern durchaus auch schlicht ums Überleben.
Im Zentrum der meisten Machtkämpfe steht das Imperium der Menschheit, die aktuell vorherrschende Kultur und die zweitstärkste Macht in der Galaxie. Damit das auch so bleibt, haben sich die Menschen über die Jahrtausende viele Dinge einfallen lassen.
Von gezüchteten Übermenschen und fanatischen Gotteskriegerinnen bis hin zu laufenden, bewaffneten Kathedralen ist alles dabei. Es gibt aber eine Waffe, die schlimmer ist als alles andere im Arsenal der Menschen: der Exterminatus.
Dieser hochgotische Begriff für die Vernichtung einer Welt ist die absolut letzte Maßnahme, die das Imperium ergreifen kann – und ist trotzdem zu großer Bekanntheit gelangt.
Warhammer 40.000: Rogue Trader – Der Release-Trailer zum Rollenspiel
Die Vernichtung einer ganzen Welt, um noch Schlimmeres zu verhindern
Ein Exterminatus kann nur von den ranghöchsten Organisationen des Imperiums angefordert werden, also von der Inquisition, den höchsten der Space Marines, Lordadmirälen oder dem Lordkommandanten selbst.
Die Auslöschung einer ganzen Welt bedeutet, dass alles Leben darauf vernichtet wird, der Planet über Jahrtausende unbewohnbar. Die Entscheidung dazu fällt nur, wenn es wirklich keine andere Möglichkeit mehr gibt, den Planeten zu retten, etwa wenn:
die Verderbnis durchs Chaos so groß geworden ist, dass sie nicht mehr einzudämmen ist und auf andere Welten übergreifen könnte
eine fremde Alien-Spezies auf dem Planeten wohnt, die als zu gefährlich eingestuft wird
die notwendigen Ressourcen, um die Welt zurückzuerobern, den Nutzen bei Weitem übersteigen
Im Grunde wird ein Exterminatus nur dann angefordert, wenn es darum geht, etwas zu verhindern, was noch schlimmer ist als der Verlust einer ganzen Welt – also etwa der Verlust von noch mehr Welten oder eine absolute Kriegsniederlage.
Virusbombe, Zyklonentorpedo, Lanzenschlag – Wie vernichtet man einen Planeten
„Exterminatus“ ist der Begriff für die Zerstörung einer Welt im Allgemeinen. Das Imperium hat jedoch mehrere Möglichkeiten, eine solche Vernichtung herbeizuführen. Über die Jahrtausende haben die Menschen verschiedene Waffen entwickelt, die sich als Exterminatus klassifizieren lassen, darunter:
Virusbomben, die einen Virus freisetzen, der sich in Sekunden verbreitet und sogar Dichtungen durchdringen kann. Er verwandelt alles Lebende innerhalb von wenigen Augenblicken in eine „blubbernde Masse“, die brennbare Gase freigesetzt, die im Anschluss noch angezündet werden können.
Biowaffen („Heraclitus“), die das Wachstum von Flora und Fauna des Planeten so sehr anregen, dass sie innerhalb von Sekunden über Kilometer anwachsen und so Nährstoffe und Sauerstoff in wenigen Augenblicken aufbrauchen. Wenige Wochen später ist nichts mehr am Leben.
Präzise „Lanzenschläge“, die ein kritisches Ziel treffen, um zu einer Kettenreaktion zu führen, die die Planetenkruste aufbricht und die Welt in eine Vulkanlandschaft verwandelt.
Verschiedene Torpedos, etwa:
Meltertorpedos verbrennen heißer als jede Atomwaffe und verwandeln selbst Großstädte in einen Haufen geschmolzenes Metall und Gestein.
Zyklonentorpedos, die entweder eine Kettenreaktion auslösen, die die Atmosphäre des Planeten anzündet oder sich in den Planetenkern bohren, um ihn von innen heraus zu destabilisieren.
Wo der bekannte Todesstern aus Star Wars lediglich einen Planeten mit seinem Laser sprengt, vernichtet ein Exterminatus nachhaltig alles, was auf der Welt jemals war. Das ist allein deswegen wichtig, weil die gefräßigen Tyraniden noch Biomasse aus Planetenteilen bergen könnten, aus einer vollständig vernichteten Welt aber nicht.
Die verschiedenen Organisationen des Imperiums haben jeweils unterschiedliche „Vorlieben“, wenn es um einen Extermiantus geht. Leichtfertig kommt diese Entscheidung aber niemals.
Ein Exterminatus ist die absolut letzte Möglichkeit
Selbst das diktatorische Imperium versucht, Welten nach Möglichkeit immer zu retten. Meistens nicht wegen der vernachlässigbaren Menschenleben, sondern wegen der wichtigen Infrastruktur und den Ressourcen auf dem Planeten.
Wenn sich die Käfer-Aliens an einer Welt vergehen, gibt es theoretisch die Möglichkeit, den Planeten später durch Terraforming wieder bewohnbar zu machen, sobald die Technologie da ist. Ein Exterminatus macht die Welt über Jahrtausende, meist sogar dauerhaft unbewohnbar.
Der Twitch-Streamer Killian „Tanzverbot“ Heinrich hat sich am Abend des Ostersamstags, dem 19.4, mit einem Video auf YouTube nach einem halben Jahr Pause zurückgemeldet. Er spricht über seinen aktuellen Zustand und über seine Beziehung zur Streamerin QuiteLola. Er sagt, Lola habe etwas mit dem Twitch-Streamer Adam „SkylineTV“ Wolke gehabt, noch als sie bei ihm gewohnt habe. Das habe ihn „gebrochen“.
Tanzverbot führte über Jahre eine freundschaftliche, aber auch romantische Beziehung mit der Twitch-Streamerin QuiteLola – da gab es offenbar harmonische Phasen, aber auch immer wieder Spannungen. Seit einiger Zeit hieß es, die Beziehung sei vorbei, man sei „nur noch befreundet“ und bitte die Fans, die Privatsphäre zu akzeptieren und das Thema ruhen zu lassen.
Video starten
Twitch-Streamer Tanzverbot spricht über seine schwierige Vergangenheit, bereut bis heute seine fehlende Schulbildung
Tanzverbot erklärt den desolaten Zustand seines Lebens, weint mehrfach die Woche
Das sagt Tanzverbot jetzt: In einem Video zum Ostersamstag meldete sich Tanzverbot jetzt zurück (via youtube). In der ersten Hälfte des Videos erklärte der 28-Jährige, sein eigener Zustand sei desolat. Er wisse zwar nicht, ob er depressiv sei, vermute es aber. So gehe er seit Monaten nicht mehr aus dem Haus und weine mehrfach die Woche, danach gehe es ihm aber besser.
Die Lage, die er beschreibt, klingt ernst:
Tanzverbot hat sein Auto zu Schrott gefahren
Er muss wegen Eigenbedarf der Vermieterin aus seiner Wohnung raus
Weil er nicht als Streamer arbeitet, haben sich die Steuerschulden, die er 2024 schon teilweise abgetragen hatte, erneut angehäuft. Die Steuerschuld sei so hoch wie Ende 2023 und er weiß nicht weiter
Er sagt, er hänge nur noch vor dem PC, sei in VRChat und schlafe bis nachmittags
Die Twitch-Streamerin QuiteLola ist für ihren IRL-Content, etwa Reise-Streams, bekannt.
Tanzverbot beschreibt Twitch-Streamerin Lola als rücksichtslos
Das sagt er zu seiner Beziehung mit QuiteLola: In der zweiten Hälfte des Videos gibt Tanzverbot seiner Ex-Freundin QuiteLola einen Teil der Schuld an seiner aktuellen Situation. Sie habe sich ihm gegenüber rücksichtslos verhalten. Zwar sagt Tanzverbot immer wieder, dass er selbst Schuld an der Situation trage, aber schildert ausführlich das Fehlverhalten von Lola, die er als „OnOffOnOff“-Freundin bezeichnet. Dieses Fehlverhalten habe ihm viel Lebenswillen genommen.
Er sagt, er habe lange geschwiegen. Könne es aber nicht mehr ertragen, dass Leute auf Social Media ihm erklären, was für eine wundervolle Frau er da habe ziehen lassen und wie gut die für ihn war.
In Wirklichkeit sei es anders. Doch weil er so impulsiv sei und Lola so nett und beherrscht, wirke es für Außenstehende immer so, als sei er der „Böse“ in der Beziehung. Aber „dieser Mensch“, also Lola, habe ihm viel zugemutet und abverlangt. Doch weil sie so professionell sei, wirke das auf Außenstehende immer anders:
Ihr glaubt alle nicht, was da passiert ist. Und ich kann dieses: Oh, das arme Mädchen hat sowas gar nicht verdient – ich kann das nicht mehr hören. Ihr wisst nicht, was da im Hintergrund abgeht. Natürlich wirk ich von außen wie der Böse, wenn sie hier neben mir steht, mit einem Teller mit Obst.
Tanzverbot sagt:
QuiteLola habe zu Beginn ihrer Beziehung mit Tanzverbot noch ein halbes Jahr mit ihrem Ex-Freund zusammengelebt und im gemeinsamen Bett geschlafen
Dann sei sie gegen seinen Willen bei ihm eingezogen, obwohl die Wohnung so klein war
Adam SkylineTV Wolke – er gilt als weltweit führender IRL-Streamer, weil er als Einzelperson extrem hochwertige Qualität bei Outdoor-Streams garantiert. Er begleitet viele Twitch-Events und Streamer.
Tanzverbot sagt, er habe sich betrunken bei Adam entschuldigt
Wie eskalierte die Situation? Der Schlüsselmoment für Tanzverbot war offenbar ein Instagram-Event, wo er zu viel getrunken hatte. Tanzverbot sagt, Lola und SkylineTV hätten auf dem Event viel Zeit miteinander verbracht und ihn weitgehend ignoriert. Er habe dann angetrunken das klärende Gespräch gesucht:
Dann bin ich zu ihm gegangen, an diesem Abend. […] Ich hab mich im Suff so, weil im Suff werd’ ich nicht so liebesbedürftig, aber ich will keinen Streit haben. Ich werd’ nicht aggressiv, sondern ich werd’ so voll der Liebe. Und dann hab ich ihm gesagt: Ich weiß, Adam, du hast das auch schon mitbekommen. Es tut mir wirklich mega-leid, dass ich dich in unser Beziehungsdrama miteinbeziehe.
Nach seiner Entschuldigung hätten QuiteLola und Adam gemeinsam die Party verlassen.
Dass zwischen beiden tatsächlich etwas vorgefallen sei, habe Tanzverbot erst erfahren, als er Lola beim Umzug in ihre neue Wohnung half.
Das ist wirklich die krasseste Sache, die man mir hätte antun können. Das hat mir so viel Lebenswillen geraubt.
Tanzverbot sagt, Lola habe ihn zudem ins Gesicht geschlagen und er musste sich in seiner Wohnung einschließen, weil sie manchmal im Streit die Kontrolle verloren habe.
Der Streamer sagt, die Beziehung mit Lola sei zwar „offiziell“ schon länger beendet, tatsächlich habe man sich aber erst am 12. Januar 2025 final voneinander getrennt.
Noch am Ostersamstag wurde das Video auf Social Media heiß diskutiert:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wie geht es für Tanzverbot weiter? Tanzverbot sagt, er sei ratlos. Sei kurz davor, alles, was er noch habe, zu verlieren und weiß nicht, wie es weitergeht.
Unter dem Video erhält Tanzverbot viel Unterstützung der Fans. Man wünscht ihm Kraft.
Wie geht es jetzt für die anderen weiter? SkylineTV und Lola werden jetzt am Morgen des Ostersonntags schon auf Social Media mit vielen Fragen und gehässigen Kommentaren bombardiert.
Bei SkylineTV heißt es auf Instagram unter dem aktuellen Beitrag, er sei KnatterTV, FremdgehTV und solle sich schämen.
Bei Lola sagen Kommentare: Es sei für ihre IRL-Streams sicher gut, mit dem IRL-Erfinder Kontakt zu haben, man solle sie canceln und einer fragt, ob Adam ihr ernst sei?
Es gibt aber auch einige Kommentare, die Popcorn-Memes posten, als Zeichen, dass man sich zurücklehnt und das Drama nun genießt.
SkylineTV bezieht Stellung, nennt Tanzverbot einen Lügner
Update 10:31 Uhr: In einem Statement auf YouTube hat SkylineTV Stellung genommen. Er sagt, Tanzverbot habe sich früher schon selbst als hoch eifersüchtig bezeichnet und seiner Community über anderthalbe Jahre erzählt, er sei von Lola getrennt. Offenbar habe er also seine Community angelogen.
SkylineTV sagt, bei dem Event habe er sich lediglich mit Lola unterhalten und sie zum Taxi begleitet. Tanzverbot habe ihn tatsächlich “hackedicht” zugetextet, aber an dem Abend sei überhaupt nichts passiert.
Die Vorwürfe gegen ihn seien bodenlos. Er würde nie was mit einer Frau starten, von der er weiß, dass sie in einer Beziehung ist.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
In League of Legends gibt es 170 Champions, und es werden immer mehr. Dabei kann nicht jeder Champion beliebt sein, und das sieht man auch an den Skins. Einer der unbeliebtesten Champions hat jetzt einen neuen Rekord aufgestellt, von dem andere Champions nur träumen könnten.
Um welchen Champion geht es? League of Legends ist voller interessanter Champions, die man nicht regelmäßig zu sehen bekommt. Einer der unbeliebtesten Champion ist dabei Skarner. Laut op.gg ist er aktuell auf Platz 2 der am wenigsten gespielten Champions, obwohl ihn sein Remake letztes Jahr sogar beliebter gemacht hat. Aktuell ist nur Rek´Sai unbeliebter (Stand: 20.04.2025, 12:00).
Dass Skarner kein beliebter Champion ist, kann man wohl auch an seiner Skin-Auswahl sehen. Wie ein Spieler jetzt auf Reddit zeigt, hat Skarner dabei einen traurigen Rekord aufgestellt.
Video starten
Das ist LoL – Einmal richtig ehrlich erklärt
Ein trauriger Meilenstein
Was ist das für ein Rekord? Der User bladeofarceus hat auf Reddit eine Statistik gepostet, die sich mit dem Abstand zwischen neuen Skins der vielen Champions beschäftigt. Seit dem 15.04.2025 hat Skarner den Rekord, dass er zwischen all seinen Skins mindestens 1000 Tage dazwischen hat. Allgemein hat er nur 5 Skins, obwohl er im Jahr 2011 erschienen ist. Wie der User Irini- (via Reddit) erklärt, hat Skarner zu seinem Release 2 Skins bekommen, das heißt, er hat in 14 Jahren nur 3 Skins erhalten.
Zum Vergleich: Lux erschien 2010 und hat 20 Skins, bald 21. Im Gegensatz zu Skarner ist Lux auf Platz 4 der beliebtesten Champions. Andere Champions, die schon lange auf Skins warten, sind:
Udyr (Release: 2009, nur 6 Skins)
Zilean (Release: 2009, nur 7 Skins)
Taric (Release: 2009, nur 7 Skins)
Urgot (Release: 2010, nur 7 Skins)
Rumble (Release: 2011, 6 Skins)
Schaut man sich an, welche Champions beliebt sind, dann merkt man, dass sie tendenziell mehr Skins haben, auch wenn sie gar nicht so alt sind. Jhin erschien 2016, ist aktuell der beliebteste Champion und hat ganze 11 Skins.
Woran liegt das? Eine offizielle Aussage gibt es dazu nicht, aber man kann Thesen aufstellen. Zum einen sind Skins dafür da, Geld in einem Free2Play-Spiel zu generieren. Wenn ein beliebter Champion einen Skin bekommt, dann ist es wahrscheinlicher, dass er gekauft wird, als wenn die wenigen Skarner-Mains einen neuen Skin kaufen könnten.
Eine andere Möglichkeit wäre das Design. Die beliebtesten Champions sind Menschen oder humanoide Charaktere. Aus einer Design-Perspektive ist das wohl deutlich einfacher, einen Skin zu designen. Jeder Mensch kann beispielsweise für das Poolparty-Thema designt werden.
Monster wie Rek´Sai oder Skarner als Skorpion haben es schwerer. Da braucht man eine kreativere Idee, damit es den Fans auch gefällt. Kaum jemand will wohl einen einfachen Farbenwechsel. Eine kreative Idee ist beispielsweise Poolparty-Rek´Sai. Aus ihrem Jagd-Kit machte man einen klassischen Hai.
Es bringt ja auch nichts, auf Krampf einen Skin herauszubringen, den die Fans nicht kaufen, weil er nicht kreativ ist.
Laut Vergleichsseiten gab es den sehr gut bewerteten 4K-Smart-TV noch nicht günstiger, wobei auch MediaMarkt und Saturn aktuell den neuen Tiefstpreis bieten, allerdings kommen hier noch Versandkosten dazu.
Zur Markeinführung wurde für den LG OLED B4 noch mehr als doppelt soviel als Preisempfehlung veranschlagt und auch aufgerufen, jetzt zahlt ihr nur noch weniger als die Hälfte.
Starke Ausstattung: Das bietet der LG OLED-TV B4
In Verbindung mit scharfer 4K Ultra-HD-Auflösung bieten LGs OLED-Panels bekanntlich hervorragende Farben, Kontraste und Schwarzwerte im Vergleich zu herkömmlichen LCD-Fernsehern. Zudem gibt es 120 Hertz Bildwiederholfrequenz für ein flüssiges Bild.
Der LG OLED B4 unterstütz auch verschiedene Hochkontrastformate, wie Dolby Vision und HDR10, ebenso wie zahlreiche Audiocodecs, darunter Dolby Atmos und DTS:X, während die integrierten Lautsprecher mit 20 Watt etwas limitiert sind.
Dank LGs webOS-Betriebssystem sind auf der Habenseite indes auch viele Smart-TV-Features für Streaming und Co. mit von der Partie. Fürs Gaming gibt es unter anderem HDMI 2.1 für die Übertragung hoher Bildraten in 4K sowie ALLM (Auto Low Latency Mode), VRR (Variable Refresh Rate), AMDs FreeSync und Nvidias G-Sync. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.
LG-TV OLED B4 in 65 Zoll für nur 1.099 Euro statt 1.249 Euro oder in 55 Zoll für nur 799 Euro statt 899 Euro bei Amazon
Rezensionen und Test: So gut ist LGs OLED-TV B4
Über 500 Rezensionen bei Amazon mit durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen zeichnen ein fast durchweg gutes Bild von dem Modell, vor allem hinsichtlich der guten Bildqualität zum gebotenen Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch im Fachtest bei Hifi.de gab es eine hervorragende Wertung mit 9,1 von 10 Punkten sowie dem Testurteil “Sehr gut”.
Pro
ausgezeichnete Bildqualität
4 x HDMI 2.1 für Gaming mit 120 Hz
große App-Auswahl mit webOS
gute Bedienung
Contra
kein Kopfhörer-Ausgang, kein Twin-Tuner
Keine HDR10+ Unterstützung
Der LG OLED B4 bietet viel fürs Geld: brillante Bilder, Top-Gaming-Features und eine gute Bedienung. Seine HDR-Helligkeit ist jedoch ziemlich begrenzt.
Weitere Angebote: 99-Cent-Filme, RTX-4070-Laptop, Spar-Handy und OLED-TV
Noch mehr aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr unterdessen auch auf unserer Deals-Übersichtsseite.
Mit dabei sind zum Beispiel über 600 Filme zum Ausleihen für je nur 99 Cent bei Amazon und ein Gaming-Laptop mit GeForce RTX 4070 und Intel Core i7 mit satten 500 Euro Rabatt. Außerdem gibt es einen Handy-Geheimtipp mit KI-Kamera schon für unter 60 Euro und einen weiteren beliebten OLED-TV von LG im Abverkauf viel günstiger.
Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis.Mehr Infos.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Rechtsstreit zwischen Palworld und Nintendo hält an. 2024 verklagte Nintendo Pocketpair, den Entwickler hinter Palworld. Nintendo sagt: Palworld verletzte Patentrechte. Pocketpair argumentiert dagegen, nennt jetzt sogar andere Spiele und Mods als Argument.
Update 0.5.0 für Palworld lässt euch endlich mit Freunden auf anderen Plattformen zocken
Pocketpair argumentiert mit anderen Spielen und Mods
Um welche Patente geht es Palworld? Pocketpair greift die Patente an, die sich vor allem um Mechaniken drehen, die man aus Pokémon kennt:
JP7545191 (Das Fangen von Charakteren durch kämpfende Charaktere oder das Fangen mit Bällen) –
JP7493117 (Ein weiteres Patent bezogen auf das Fangen von Charakteren)
JP7528390 (Das einfache Wechseln eines Mounts).
Wie wehrt sich Pocketpair?Gamesfray.com hat einen Anwalt für Patenrecht die aktuellen Fallakten in Tokyo sichten lassen. Die Webseite fasst in einem Artikel die Argumente von Pocketpair zusammen, mit denen sich das japanische Studio gegen die Patent-Klage von Nintendo wehrt. Das betrifft 3 angebliche Patentverletzungen.
Pocketpair sagt, ihr Verhalten stelle keine Patenverletzung dar und argumentiert mit dem allgemeinen Prozess der Spieleentwicklung. In der Regel kombiniert man in der Entwicklung verschiedene Elemente, die es schon gab, bewusst und unbewusst. Pocketpair argumentiert, dass die meisten Akteure der Branche und Spieler nicht wollen, dass einzelne Spielelemente patentiert werden.
Sie sagen, dass Nintendo die Patente gar nicht erst erteilt werden durften, weil es schon vorher Spiele gab, die Mechaniken genutzt haben, die Nintendo später patentiert hat. Um das Argument zu unterstreichen, nennt Pocketpair diverse Spiele, aber auch Mods als Argumente:
Die größte Referenz hatten laut gamesfray.com Craftopia (das vorherige Spiel von Pocketpair), Pocket Souls (eine Mod für Dark Souls 3) und Ark: Survival Evolved. Andere genannte Titel waren:
The Legend of Zelda
Pokémon Legenden: Arceus
Pokémon Schwert und Schild
Final Fantasy 14
Tomb Raider
Far Cry 5
Monster Super League
Pixelmon (Eine Mod für Minecraft)
Pikmin 3 Deluxe
Rune Factory 5
Titanfall 2
Path of Exile
Octopath Traveler
Dragon Quest Builders
Nexomon
NukaMon (Eine Mod für Fallout 4)
Monster Hunter 4 Ultimate
ArcheAge
Riders of Icarus
Zu den eigenen Nintendo-Spielen erklärt game fray: Zu den Spielen, die Pocketpair für ungültig erklärt hat, gehören auch einige Nintendo-Titel, aber so funktioniert das Patentrecht (die eigenen Veröffentlichungen können denjenigen entgegengehalten werden, die Patente beantragen)
Der Rechtsstreit zwischen Pocketpair und Nintendo scheint wohl noch etwas länger zugehen, vor allem durch das komplexe Patentrecht, das sich in den verschiedenen Ländern unterscheidet. Je nachdem, wie der Rechtsstreit ausgeht, könnte es großen Einfluss auf die Spieleindustrie nehmen. Eine andere Firma hat in der Vergangenheit eine innovative Mechanik patentiert: Eine der besten Mechaniken im Gaming wurde nur 2-mal genutzt und jetzt hat Warner Bros. sie getötet
Blutelfen gehören zu den wichtigsten Völkern in der Geschichte von World of Warcraft. Wir stellen euch die 5 bedeutendsten vor.
Seit ihrer Einführung mit „The Burning Crusade“ sind Blutelfen, die Sin’dorei, das beliebteste Volk in World of Warcraft. Mehr als 15 % aller Charaktere auf dem maximalen Level sind Blutelfen (via dataforazeroth). Das macht sie allerdings nicht nur aus Sicht der Community zu einem wichtigen Volk – auch in der Geschichte von Azeroth haben Blutelfen einige der mächtigsten Personen hervorgebracht.
5 der mächtigsten und bedeutsamsten Blutelfen von World of Warcraft stellen wir euch heute vor. Dabei haben wir nicht nur auf reine „Macht“ dieser Elfen geachtet, sondern auch auf ihre Bedeutung für die Handlung.
Video starten
3 absurde Bugs, die in WoW passiert sind
Salandria – das große Unbekannte
Salandria dürfte vielen Spielerinnen und Spielern kein Begriff sein, dabei ist sie schon seit The Burning Crusade Teil des Spiels. Damals war sie ein Mädchen aus dem Waisenhaus von Shattrath, in der Scherbenwelt. Während des Events „Kinderwoche“ konnten die Helden der Horde Salandria auf eine Reise mitnehmen und ihr ein wenig die Welt zeigen.
Besonders bemerkenswert ist hier ihr Besuch in den Höhlen der Zeit. Denn wenn man Salandria dorthin bringt, geschieht etwas Sonderbares: Sie wird angegriffen. Die Bronzedrachen stürmen voller Zorn auf das Mädchen zu und wollen sie niederstrecken.
Im letzten Moment greift Zaladormu ein, der die Drachen in der Höhle der Zeit anführt und verkündet: „Stop. Das Mädchen darf nicht für Dinge bestraft werden, die sie in ihrer Zukunft tut oder an denen sie scheitern wird.“
Salandria war damals noch ein kleines Kind – inzwischen ist sie eine junge Erwachsene.
Über ein Jahrzehnt war das lediglich eine etwas kuriose Begegnung, die man rasch wieder vergessen hatte – doch inzwischen ist Salandria erwachsen. Sie ist eine junge Frau und hat sich den Blutrittern angeschlossen, wo sie unter Lady Liadrin dient. Während einer Questreihe am Ende von Shadowlands taucht sie kurz auf, verschwindet dann aber vorerst wieder von der Bildfläche.
Wenn selbst Bronzedrachen Salandria für extrem gefährlich halten, ist davon auszugehen, dass sie in naher Zukunft zu einem Vorfall beitragen wird, der weitreichende Konsequenzen hat.
Von Salandria gibt es auch eine Wunschmünze, die man im Brunnen von Dalaran angeln kann. Als Salandria die Münze in den Brunnen warf, sagte sie: „Eines Tages werde ich mächtiger sein, als all diese Magier!“ – ein Hinweis darauf, dass sie große Ambitionen hat oder zumindest einen nicht zu unterschätzenden Machthunger. Typisch für Blutelfen.
Da die nächste Erweiterung „Midnight“ in den Gebieten der Blutelfen spielt, ist es naheliegend, dass ihre Story hier einen Höhepunkt erreicht und wir endlich erfahren, welches Schicksal die Drachen schon damals in Salandria gesehen haben.
In Dragon Ball sind Kämpfe der große Fokus und dabei geht es natürlich darum, wer der stärkste Krieger auf der Erde oder im Universum ist. Das war schon immer so. Vor 10 Jahren erklärte ein Film, wem ein Schurke aus dem Weg gehen soll. Heute wirkt das ein wenig lächerlich.
Um welchen Film geht es? 2015 erschien in Japan Dragon Ball Z: Resurrection F. Der Film war die Fortsetzung von Battle of Gods, der Rückkehr von Son Goku und seinen Freunden nach vielen Jahren. Wie der Name schon verrät, wird Freezer in dem Film wiederbelebt, nachdem er viele Jahre vorher vom Zukunfts-Trunks getötet wurde.
Freezer will direkt auf die Erde, um sich an den Saiyajin zu rächen. Er wird aber von seinen Untergebenen gewarnt, direkt auf die Erde zu fliegen, weil Goku viel stärker geworden ist. Dort erwähnt Sorbet, einer der Untergebenen, dass Goku Majin Buu besiegt hat.
Freezer erinnert sich dann daran, dass sein Vater ihn vor 2 Wesen gewarnt hat: Majin Buu und dem Gott der Zerstörung Beerus. Während Beerus auch heute noch eine Gefahr darstellt, ist Majin Buu ein vergessener Nebencharakter, der schon im Film davor nicht viel machen konnte.
Video starten
Dragon Ball Super: Super Hero – Der offizielle Trailer zum Kinofilm
Freezer ist aktuell stärker denn je
Wie hat sich das Kräfteverhältnis in 10 Jahren verändert? Zum Zeitpunkt des Films waren Goku und Vegeta zwar ziemlich starke Personen, doch Beerus und Whis waren ein anderes Kaliber. Im Film wurde Freezer zu Golden Freezer, doch Goku und Vegeta konnten Golden Freezer besiegen, auch wenn Whis aushelfen musste.
In der Serie wurde Freezer danach noch relevant. Er war einer der Kämpfer von Universum 7, erledigte zusammen mit Goku und C17 den Krieger Jiren. Im Film Dragon Ball Super: Broly wurde er von Broly ziemlich plattgemacht.
Im Manga sieht das aber aktuell anders aus. Durch die Ereignisse in Dragon Ball Super: Super Hero sind aber auch Piccolo und Gohan auf einem ähnlichen Niveau wie Goku und Vegeta mit ihren neuen Formen.
Doch auch Freezer hat sich verändert. Er ist so mächtig wie noch nie. Im Manga zu Dragon Ball Super hat man dem ikonischen Schurken eine neue Form spendiert, und Black Freezer konnte sowohl Vegeta als auch Goku in ihrer stärksten Form mit Leichtigkeit im Granolah-Arc besiegen.
Zwar sind die Götter der Zerstörung zusammen mit Zeno immer noch die mächtigsten Wesen im Universum, doch die Dynamik der anderen Krieger ändert sich regelmäßig. Für Fans des Genres ist das aber auch einer der größten Reize. Wer weiß, vielleicht kehrt auch Majin Buu mit einer neuen Stärke zurück in den Kampf.
Der Entwickler Mark Darrah ist der Mann hinter Dragon Age: The Veilguard und hat vorher für BioWare das SF-MMO Anthem an den Start gebracht. In seinem Podcast spricht er über den Einfluss des Steam-Hits Baldur’s Gate 3 auf künftige Spiele. Der Einfluss von Baldur’s Gate 3 werde kleiner sein, als Spieler nun hoffen. Denn Baldur’s Gate 3 verzichte auf einen Protagonisten mit eigener Stimme, um Spielern mehr Freiheit zu gewähren – doch das könnten künftige Spiele nicht so einfach machen.
Das sagt Darrah: Darrah sagt, der Einfluss eines Spiels auf künftige Games und seine Verkaufszahlen stehen nicht zwingend in einem linearen Verhältnis. Er glaubt, obwohl Baldur’s Gate 3 so enorm erfolgreich war, wird es keinen derart großen Einfluss auf künftige Rollenspiele haben, wie sich das Laien vorstellen.
Das liege aber nicht daran, dass Baldur’s Gate 3 so teuer ist, dass es niemand nachahmen kann (wie GTA V), sondern an seinem besonderen Status:
Baldur’s Gate 3 hat die Landschaft in Bezug darauf verändert, wer bereit war, sich ein Rollenspiel anzusehen. Es hat den Raum des Genres erheblich erweitert, was großartig ist. Aber ich glaube, dass die Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Spiele entwickelt werden, geringer sind, als die Leute, die nicht aus der Videospielbranche kommen, vielleicht erwarten.
Wer sich von Baldur’s Gate 3 also erhofft, dass ein goldenes Zeitalter für Rollenspiele beginnt, dürfte enttäuscht werden.
Video starten
Hasbro hat Pläne für Baldur’s Gate 4, doch die Fans glauben: “Ein Studio müsste irre sein, um Larian nachzueifern”
Baldur’s Gate 3 kam mit Dingen durch, die sonst kein Game darf
Woran liegt das? Darrah führt aus: Bei Baldur’s Gate 3 kamen optimale Vorbedingungen zusammen, die andere Studios und Spiele nicht wieder erzeugen können.
Baldur’s Gate 3 kam mit Dingen durch, mit denen andere Studios niemals durchkommen würden, so Darrah.
Was meint er? Darrah führt aus, Baldur’s Gate 3 habe einen Protagonisten ohne eigene Stimme genutzt und simple Cinematics. Anderen Spielen würde man so etwas nicht erlauben.
Dadurch konnte Baldur’s Gate 3 den Spielern viel mehr Wahlmöglichkeiten bieten und Freiheiten lassen.
Dungeons & Dragons am Höhepunkt seiner Beliebtheit beflügelte Baldur’s Gate 3
Welche Vorteile hatte Baldur’s Gate 3: Darrah erklärt, Baldur’s Gate 3 sei eine Anomalie, weil so viele starke Elemente zusammenspielen:
Es nutze die Marke „Dungeons and Dragons“ am Höhepunkt seiner Beliebtheit – seit damals sei die Beliebtheit wieder gesunken
Das Spiel stelle Dungeons and Dragon als Rollenspiel nach und habe dadurch viel mehr Freiheiten
Baldur’s Gate 3 werde schon einen Einfluss auf künftige Rollenspiele haben, aber keinen derart großen, wie es der enorme Erfolg nahelegt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das steckt dahinter: Darrah sagt im Prinzip: Baldur’s Gate 3 konnte dem Spieler nur so viel Handlungsmacht geben, weil es Dungeons & Dragons nachbildet und es der Kern des Spiels ist, dass Spieler dort alles tun können, was sie wollen.
Wenn einem Spiel dieses Setting fehlt, haben Spieler auch andere Erwartungen an ein Game und erwarten dann eine klarere Story.
Ein neuer Film des Regisseurs Ryan Coogler ist in den deutschen Kinos gestartet. Schon jetzt erhält der Streifen richtig gute Wertungen und begeistert auch einen Content Creator auf YouTube.
Um welchen Film geht es? Die Rede ist von Blood & Sinners, der im englischen Original einfach nur Sinners heißt. Es ist der neue Film von Ryan Coogler, der in den vergangenen Jahren mit Creed oder Black Panther für Aufmerksamkeit gesorgt hat.
In Blood & Sinners arbeitet er zum wiederholten Mal mit dem Schauspieler Michael B. Jordan zusammen. Dieser verkörpert in dem Film sogar eine Doppelrolle. Er spielt die Zwillingsbrüder Smoke und Stack.
Die Geschichte spielt an nur einem Tag und einer Nacht im Mississippi des Jahres 1932. Die beiden Brüder eröffnen eine Bar, in der vor allem Blues-Musik gespielt wird. Während erst alles seinen gewohnten Gang geht, wird der Alltag der beiden bald durch eine ernstzunehmende Bedrohung durcheinandergewirbelt: Vampire.
Mit den Vampir-Fähigkeiten aus Twilight hat Blood & Sinners aber wenig zu tun. Es ist ein Film mit Horrorelementen, der aber auch die Musik in den Vordergrund stellt. Dieser Mix kommt bei den Kritikern bislang sehr gut an. Auf Rotten Tomatoes steht der Film aktuell bei 98 %, und auch das Publikum wertet mit 97 %.
Auch ein bekannter YouTuber schließt sich dem Lob an.
Video starten
Trailer zum Vampir-Film Blood & Sinners
Harte Kämpfe und tolle Charaktere
Um welchen YouTuber geht es? Der Content Creator penguinz0 hat in einem neuen Video auf YouTube über den Film gesprochen und seine Meinung mit der Community geteilt.
Er lobt Blood & Sinners und nennt ihn den besten Film, den er in diesem Jahr bislang gesehen hat. Folgende Punkte hebt penguinz0 besonders hervor:
Die Charaktere seien sehr gut geschrieben und würden einem schnell ans Herz wachsen.
Aus diesem Grund fürchtet man um ihr Schicksal und fühlt mit.
Die Schauspieler rund um Hauptdarsteller Michael B. Jordan seien großartig.
Der Umgang mit dem Vampir-Thema sei sehr smart.
Die gruseligen Szenen erzeugen viel Spannung.
Die Kampfszenen seien blutig und hart.
Einige Kritikpunkte hat der YouTuber aber dennoch:
Obwohl Musik eine wichtige Rolle spielt und quasi das „Gute“ verkörpert, wird sie am Ende nicht wirklich im Kampf gegen die Vampire eingesetzt. Stattdessen müssen herkömmliche Waffen herhalten.
Das Marketing und die Trailer könnten Genre-Fans irreführen: Blood & Sinners ist kein reiner Horrorfilm, sondern enthält lediglich Elemente des Genres.
Ob Blood & Sinners der beste Vampirfilm aller Zeiten ist, wie manche behaupten, möchte penuinz0 nicht beantworten. Auf jeden Fall ist es einer der besten der letzten Jahre. Habt ihr bereits davon gehört und seid interessiert? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Das könnte euch auch interessieren: Film-Experte sagt: Diese 10 Filme müsst ihr euch 2025 anschauen
MeinMMO-Autor Christoph Waldboth liebt Rollenspiele, hat aber mit den meisten modernen Titeln wie Baldur’s Gate 3 ein Problem, wenn es um die große Bedrohung darin geht. Ausgerechnet ein JRPG mit 30 Jahren auf dem Buckel ist in dieser Disziplin viel besser.
Ich liebe Rollenspiele. Meist verbringe ich meine Zeit in westlichen Titeln wie jenen von CD Project Red (Witcher, Cyberpunk), Bethesda (The Elder Scrolls, Fallout), Larian (Baldur’s Gate 3) oder zuletzt Kingdom Come Deliverance 2.
Was mich an vielen dieser Spiele stört: Sie zeigen mir gleich zu Beginn eine Gefahr, die droht, die Welt und ihre Bewohner zu vernichten. Egal ob es ein Dämon, ein Drache oder ein Parasit im Kopf des Protagonisten ist – oft sind mir diese Bedrohungen ziemlich egal.
Denn links und rechts davon gibt es tonnenweise Nebenquests, die häufig viel interessantere Geschichten erzählen. So lasse ich die Hauptquest gerne mal für einige Stunden liegen. Das wirkt besonders dann absurd, wenn die Welt eigentlich am Abgrund steht.
Was mir in vielen modernen Rollenspielen fehlt, ist eine gewisse Dringlichkeit.
Das führt mich zu Chrono Trigger: Neulich hörte ich eine Folge des Gamestar-Podcasts. Anlass für das Gespräch war der 30. Geburtstag von Chrono Trigger. Heiko Klinge und Michael Graf von der Gamestar sprachen in höchsten Tönen über das JRPG. Also beschloss ich, diesen Klassiker endlich einmal nachzuholen.
Ich schnappte mir die Steam-Version für 15 Euro und legte mit hohen Erwartungen los. Immerhin wurde das SNES-Spiel 1995 von einem echten Dream-Team entwickelt:
Die Musik wurde von Yasunori Mitsuda (Xenogears, Mario Party) und Nobuo Uematsu (Final Fantasy) komponiert.
Schon nach kurzer Spielzeit war ich hin und weg. Und das, obwohl ich mit JRPGs eigentlich wenig anfangen kann. Meine Begeisterung lag vor allem an einem Punkt, den Chrono Trigger selbst 30 Jahre nach Release besser macht als Baldur’s Gate 3 oder Witcher 3.
Video starten
Trailer zum JRPG-Klassiker Chrono Trigger
Alles ist verbunden
Chrono Trigger erzählt eine Zeitreisegeschichte. Die Welt wird im Jahre 1999 durch einen bösen Parasiten namens Lavos vernichtet. Das gilt es zu verhindern, in dem verschiedene Epochen der Vergangenheit und der Zukunft bereist werden.
Wir spielen den Protagonisten Chrono, der selbst aber relativ farblos bleibt. Interessanter sind die sechs Begleiter, von denen stets bis zu zwei in der eigenen Party mitlaufen. Sie haben eine eigene Hintergrundgeschichte und teils sogar Quests.
Diese Nebenaufgaben sind alle mit der Hauptquest verbunden. Die große Bedrohung rückt nie in den Hintergrund. Ich werde die ganze Zeit daran erinnert, dass der Parasit im Untergrund schlummert. Auch alle NPCs und Orte haben damit zu tun.
Insgesamt erzählt Chrono Trigger seine Handlung sehr stringent und ohne große Längen. Das verdankt das Spiel auch seinem Gameplay, das nahezu perfekt abgestimmt ist. Die Spielwelt, die sich je nach Zeitepoche verändert, lädt zum Entdecken ein, ist aber trotzdem überschaubar und voller Details, die wiederum auf die Bedrohung verweisen.
Auch die Kämpfe sind super: Es gibt im Unterschied zu anderen JRPGs keine Zufallskämpfe. Jeder Bossgegner verlangt eine bestimmte Taktik und teils kann ich sogar entscheiden, in welcher Epoche ich sie bekämpfe. Auf diese Weise kann ich den Ausgang des Spiels beeinflussen und eines von 13 Enden freischalten.
Zusammengefasst: Chrono Trigger stellt mich vor ein Problem, das ich unbedingt und so schnell wie möglich lösen möchte. Alles ist miteinander verbunden und nichts wirkt beliebig.
So sehr ich die Nebenquests von Baldur’s Gate 3 mag, wirkt es auf mich immer befremdlich, wenn der eigene Parasit im Kopf für ein paar Stunden plötzlich ziemlich egal wird. Es nimmt ihm die Bedrohung.
Während des Spielens von Chrono Trigger habe ich mich deshalb gefragt, wie Larians zurecht gepriesenes Meisterwerk aussehen würde, hätten die Entwickler alle Quests gestrichen, die nichts mit der Haupthandlung zu haben.
Das Ergebnis wäre sicherlich ein lineareres und kürzeres Spiel. Ob es schlechter wäre, kann nur spekuliert werden – ich glaube aber nicht.
Wenn moderne Rollenspiele etwas von Chrono Trigger lernen können, dann das:
Erzählt spannende und eindringliche Geschichten.
Erschafft Figuren und Orte, die mit der großen Bedrohung verbunden sind.
Seid euch nicht zu schade, Inhalte zu streichen, um ein kürzeres, dafür aber packendes Erlebnis zu schaffen.
Ein gutes Rollenspiel soll nämlich mehr sein als bloß Beschäftigungstherapie.
Dass ausgerechnet ein 30 Jahre altes JRPG das Problem der Dringlichkeit besser löst als Baldur’s Gate 3 oder The Witcher 3, hat mich ehrlicherweise überrascht. Vielleicht muss ich jetzt doch noch ein paar weitere der alten Klassiker nachholen. Euch würde ich insbesondere Chrono Trigger ans Herz legen. MeinMMO-Redaktionsleiter Schuhmann hatte sein eigenes Problem mit Baldur’s Gate 3: Ich hab Baldur’s Gate 3 zweimal gestartet und war enttäuscht: Erst, als ich das tat, vor dem viele warnen, gefiel’s mir
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Loot-Shooter The Division 2 hat viele Fans, die darauf hoffen, dass es neue Inhalte gibt. Lange müssen sie offenbar nicht mehr warten. Der DLC „Battle for Brooklyn“ steht in den Startlöchern. Laut einem Insider ist ein Release für Ende Mai geplant. Am 23. April sollen mehr offizielle Informationen folgen.
Das wissen wir jetzt zum neuen DLC. Der Insider Tom Henderson hat jetzt neue Informationen über den DLC „Battle for Brookyln“ herausgerückt (via insider-gaming):
Der DLC soll Ende Mai erscheinen. Henderson rechnet damit, dass Ubisoft das finale Release-Datum am 23. April bekanntgibt. An dem Tag sollen auch weitere Details folgen.
Battle for Brookyln soll der bislang kleinste DLC in der Spiele-Reihe The Division werden und etwa 15 $ kosten (ungefähr 20 €).
Über den DLC hinaus soll Ubisoft weiter an The Division 3 arbeiten. Aber die Pläne könnten sich auch ändern.
Im Moment sind das noch unbestätigte Informationen. Wir werden bis zum 23. April warten müssen, um Konkretes zu erfahren.
Video starten
The Division 2 zeigt Jahr 6 Season 2 im Launch-Trailer
The Division 2 – Seit 5 Jahren in der Krise
Warum hört man so wenig über The Division? Das Spiel ist seit 2020 in einer schwierigen Situation:
Wie Massive später mitteilte, habe man aber die enorme Unterstützung der Fans für The Division bemerkt und sich umentschieden, die Franchise doch noch weiterzuentwickeln und ein The Division 3 zu machen.
Filler-Folgen können die Story in Animes unnötig strecken. Es gibt aber auch einige, die so unterhaltsam sind, dass wir uns fragen, wieso sie nicht Teil der offiziellen Geschichte sind. MeinMMO stellt euch die Besten vor.
Was sind Filler? Filler sind allgemein Episoden oder Arcs, die nicht in der Manga-Vorlage vorkommen. Sie werden häufig vom produzierenden Studio hinzugefügt, um etwas Zeit zu gewinnen. So kann der Manga weiter voranschreiten, ohne eine große Pause im Anime zu hinterlassen.
Außerdem hält der Anime so einen Sendeplatz, wenn wöchentlich eine Folge läuft. Zudem liefern Filler zusätzliche Inhalte – sie können Charaktere näher beleuchten, die sonst zu kurz kommen, oder Hauptcharaktere in ungewohnte Szenarien stecken.
Es gibt Filler-Folgen, die so gut gelungen sind, dass der Mangaka sie schon von vornherein hätte einbauen sollen. Wir listen euch 5 Folgen auf, die ihr euch unbedingt anschauen müsst.
Ein Anime, der in dieser Liste vertreten ist, ist Bleach:
Video starten
Bleach: Der Trailer zu Thousand-Year Blood War
5 Filler-Folgen, die ihr gesehen haben müsst
Bleach: Konfrontation! Hisagi vs Kazeshini
Folge 235 des Animes Bleachs befindet sich mitten im Filler-Arc zur Zanpakuto-Rebellion. Hier rebellieren die Zanpakuto-Geister gegen ihre Shinigami-Meister. Die Geister sind personifizierte Seelen der Schwerter, die von den Shinigami im Kampf benutzt werden. Es sind also nicht nur Waffen, sondern eigene Persönlichkeiten.
In dem Arc treten sie erstmals physisch in Erscheinung und kämpfen gegen ihre Besitzer. Möglich macht das durch Antagonist Muramasa, der bei Fans beliebt ist. Stellvertretend für den Arc ist Episode 235, da hier mehrere Kämpfe gleichzeitig stattfinden.
Hier ist nicht nur der namensgebende Kampf zwischen Hisagi und seinem Zanpakuto Kazeshini zu sehen, sondern auch Kämpfe zwischen Ichigo und Muramasu und Renji gegen Sayu und Hebi. Vor allem die Charakterentwicklung von Renji macht die Folge so besonders, da er merkt, wofür er eigentlich kämpft.
Open Worlds sind in der Spielebranche nicht mehr wegzudenken. Fast jedes Genre hat eine Open World. MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes ist gar kein Freund davon und macht um die meisten Open-World-Spiele einen großen Bogen. Doch es gibt eine Ausnahme, und das ist ein kleiner Stadtteil eines Rollenspiels in Tokyo.
Was ist das Problem an Open Worlds? Open Worlds sind eine gute Idee. Man kann eine große Welt erkunden, die Immersion steigt und man kann diverse Nebentätigkeiten verstecken. Das klingt eigentlich nach starken Argumenten. Das Problem ist die Umsetzung.
Obwohl ich einige Spiele von Ubisoft sehr mag, muss ich einmal auf das Studio draufhauen. Mit Far Cry und Assassin’s Creed etablierten sie eine Open-World-Umsetzung, die ich mittlerweile zum Kotzen finde. Versteht mich nicht falsch. Die Welten sind wunderschön, aber das Spielerische ist öde.
Türme hochklettern, lahme Nebenquests entdecken und unbefriedigende Collectibles machen mir jede noch so schöne Welt madig. Das ist aber nicht nur ein Problem von Ubisoft. Selbst in Spielen wie Dead Island 2, die ich grundsätzlich sehr mag, habe ich keine Lust, mich mit der offenen Welt zu beschäftigen.
Ich persönlich kann mich schwer auf Open Worlds einlassen, die Immersion funktioniert nicht. Witcher 3 liebe ich, doch auch da fange ich nach ein paar Stunden an, stumpf den Quests zu folgen. Dark Souls hat eine der coolsten Welten aller Zeiten, doch die Welt besteht mehr aus verbundenen Leveln als einer wirklichen Open World.
Es gibt aber eine Ausnahme: Kamurocho in den Yakuza-Spielen. Noch nie hat sich eine Welt so lebendig angefühlt, und das, obwohl es ein einfacher Stadtteil ist.
Video starten
Yakuza 0 – Trailer zum Prequel der japanischen Gangster-Reihe von SEGA
Kamurocho: der perfekte Ort für Japan-Liebhaber und fiese Gangster
Was ist Yakuza für eine Reihe? Yakuza hat mittlerweile unzählige Teile. In den meisten Teilen geht es um Kiryu, der eigentlich groß in der Welt der Yakuza rauskommen wollte. Das klappt aber nicht und aus dem stummen Typen wird ein ungewöhnlicher Held, der sich regelmäßig mit Gangstern anlegt.
Anfangs war Yakuza noch ein Beat´em Up mit Rollenspielelementen, seit Yakuza: Like a Dragon ist die Hauptreihe ein klassisches JRPG. Neben der melodramatischen Story und den skurrilen Charakteren ist vor allem die Welt der große Star.
Die meisten Teile spielen in Kamurocho. Das ist ein fiktiver Stadtteil in Tokyo und dementsprechend kleiner als große Rollenspielwelten. Doch Kamurocho funktioniert für mich viel besser, und das liegt an mehreren Aspekten.
Warum ist Kamurocho eine so tolle Open World? Obwohl Kamurocho vergleichsweise klein ist, ist die Welt vollgestopft mit Aktivitäten. Man kann unter anderem Karaoke singen, in Restaurants gehen oder sich auf der Tanzfläche austoben.
Das sind nicht nur simple Aktivitäten, sie tragen dazu bei, dass sich die Stadt lebendig anfühlt. Diese absurden Tätigkeiten passen zur neongetränkten Welt von Tokyo und sind ein toller Kontrast zur knallharten Gangster-Story. Außerdem kann man andere Figuren zu den Aktivitäten einladen.
Auch die Nebenquests verweben sich immer wieder in diese Aktivitäten. Sie passen zu japanischen Klischees und haben den perfekten Grat zwischen Realismus und Quatsch. Und das Beste: Sie sind kurzweilig und bestehen fast nie aus mühseligen Sammelaufgaben.
Als Protagonist ist man niemand, der Kamurocho verändert, man ist auch nur ein Mensch, der dort lebt und den Stadtteil kennen und lieben lernt.
Das Wichtigste an den Aufgaben: Wenn man sie nicht machen will, verpasst man nichts. Die Collectibles sind wichtig für Nebenaufgaben, aber bis auf die tollen und absurden Geschichten kann man sie getrost ignorieren. Sie werden einem nicht aufgezwungen.
Für mich fühlt sich Kamurocho wie Urlaub an. Alle paar Monate kehre ich in Yakuza 0 zurück, um im Maharaja zu tanzen, ein wenig zu bowlen oder Baka Mitai ins Mikrofon zu trällern.
Die Fortsetzungen sind wie eine Rückkehr nach Hause
Kamurocho fühlt sich nicht nur lebendig an, es entwickelt sich weiter. Wenn ich mir Kamurocho in Yakuza 0 und in Kiwami 1 anschaue, dann bin ich fasziniert, denn der Stadtteil hat sich verändert. Er passt sich dem Jahrzehnt an, doch die Seele bleibt.
Ich fühle mich wie ein Kind, das nach 10 Jahren zum Heimatort zurückkehrt. Vieles sieht anders aus, moderner, doch die Erinnerungen bleiben. Kamurocho entwickelt sich stetig weiter. Der Protagonist muss sich anpassen, doch egal was passiert, es fühlt sich an wie ein Zuhause.
Kamurocho ist dabei nicht nur ein Spielplatz, sondern ein Stilmittel, um eben zu verdeutlichen, wie sich Figuren oder die Story verändert haben.
Wenn ich Yakuza 0 nach einiger Zeit wieder anwerfe, dann fühle ich mich, als würde ich in einem alten Fotoalbum blättern.
Andere Open Worlds sehen vielleicht schöner aus, haben bessere Geheimnisse oder eine schönere Architektur, doch bei keiner fühle ich mich so wohl, wie in Kamurocho. Egal, ob ich Gangster verprügel, Karaoke singe oder einfach nur im Regen durch die Straßen schlender. Mehr coole Open Worlds findet ihr hier: Alternativen zu Kingdom Come 2: Diese Open Worlds bieten ebenfalls Immersion und Faszination pur
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!