Die neue Version von Final Fantasy 14 ist zwar kostenlos, verlangt jetzt jedoch Geld für ein Feature, das jedes MMORPG hat 

Das Entwicklerteam von Final Fantasy 14 Mobile veröffentlichte ein neues Update, das nicht jedem Spieler schmeckt. Dadurch begibt sich nämlich eine grundlegende Funktion hinter eine Paywall. Der Grund dafür ist für Fans nur teilweise nachvollziehbar.

Welches Feature wird jetzt kostenpflichtig? Auf BiliBili veröffentlichten die Entwickler eine Nachricht, dass mit dem Update am 11. Juli 2025 wichtige Funktionen hinter eine Paywall gesetzt werden. Dazu zählen:

  • Die Marktbretter
  • Das Handeln zwischen Spielern untereinander
  • Nutzung der Gesellschaftstruhe

Diese Funktionen werden für alle Spieler mit sofortiger Wirkung deaktiviert. Da die mobile Version von Final Fantasy 14 wie der Hauptableger ein MMORPG ist, ist das eine große Einschränkung. Schließlich sind Spieler darauf angewiesen, mit anderen zu handeln. Doch es gibt eine Möglichkeit, die Funktion wieder freizuschalten.

Wie kann man die Funktion wieder erhalten? Spieler müssen mindestens 30 Yuan (also 3,58 Euro) aufladen, um die Funktionen wieder zu erhalten. Die Entwickler haben die Paywall aber nicht einfach so ins Spiel eingefügt, sondern wollen damit gegen ein großes Problem vorgehen.

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Bots überfluten die mobile Version des MMORPGs

Was ist das Problem? Seit dem Release im Juni sind wohl so viele Bots im Spiel, dass die Entwickler handeln müssen. Mit der Paywall erhofft sich das Team, gegen die Schwarzmarktaktivitäten vorgehen zu können. Denn somit müsste jeder Bot mindestens 3,58 Euro ausgeben, um seinen Aktivitäten nachzugehen.

Spieler müssen dann im Ingame-Shop verschiedene Items kaufen, wie Outfits oder Reittiere. 

Die Entwickler kündigen an, weitere Maßnahmen mit der Zeit zu ergreifen. Neben der Paywall fürs Handeln ist ab sofort eine weitere Maßnahme aktiv: Um die Gewinne auf dem Schwarzmarkt zu reduzieren, werden die Gil (Währung im Spiel), die man für das Abschließen von Hauptquests erhält, reduziert.

Stattdessen soll es mehr Gil für Aktivitäten geben, die viel Spielzeit erfordern. Außerdem gibt es mehr Gil für alle Spieler, die ein monatliches Abo abgeschlossen haben. Auf diese Weise sollen Bots weniger Ingame-Währung abbekommen.

Wie kommt das bei Spielern an? Unter einem YouTube-Video von Mrhappy1227 ist die Community gespalten. Einige können nachvollziehen, dass die Entwickler so gehandelt haben. Andere hätten sich alternative Lösungen gewünscht, wie beispielsweise die zeitweilige Deaktivierung der Marktbretter.

Auch beim Hauptspiel Final Fantasy 14 versuchen die Entwickler, alle Spieler zufriedenzustellen. Für einen neuen Dungeon bauen sie deshalb eine zusätzliche Herausforderung für alle Hardcore-Spieler ein, an der Casual Gamer vermutlich scheitern: Final Fantasy 14 will mit neuem Dungeon sicherstellen, dass alle ihren Spaß haben

Survival-Spiel aus Deutschland ist ein Hit auf Steam, bringt im 1. Jahr 6 große Updates, Chef verrät uns: „Haben uns nicht viele Pausen gegönnt“

Enshrouded hat sich als Überraschungs-Hit entpuppt und die Entwickler sind mehr als zufrieden damit. Seit dem Release im Early Access auf Steam wurde das Survival-Spiel stetig weiterentwickelt und hat sogar Preise gewonnen. MeinMMO hat mit dem Creative Director Antony Christoulakis gesprochen.

Im Januar 2024 sind zwei große Survival-Hits auf Steam erschienen: Palworld am 19. Januar und nur zwei Tage später Enshrouded vom deutschen Studio Keen Games aus Frankfurt. Beide zählen heute zu den besten Survival-Games auf dem Markt.

Obwohl Palworld damals so gut wie alles überschatten konnte, hat sich Enshrouded trotzdem noch über 100.000 Spieler abgreifen können, von denen ein guter Teil auch heute noch spielt.

Laut steamcharts hatte das Spiel im Mai 2025 noch 33.000 Spieler in der Spitze – vermutlich dank des neuen Updates „Diener der Dämmerung“, das viele Spielmechaniken verbessert hat. Im Juni waren es immerhin noch fast 27.000 Spieler.

Ebenfalls im Mai konnte Enshrouded einen dicken Preis abstauben: es wurde zum besten deutschen Spiel beim deutschen Computerspielpreis 2025 gekrönt und hat stolze 140.000 Euro an Preisgeldern kassiert.

MeinMMO hatte die Möglichkeit, den Machern ein paar Fragen zu stellen. Die Antworten hat Antony Christoulakis gegeben, der Creative Director von Enshrouded und Mitbegründer von Keen Games.

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Das deutsche Survival-Game Enshrouded macht mit Update 6 die Nacht besser – Hier ist der Trailer

140.000 Euro: „Wir werden uns was Schönes einfallen lassen“

MeinMMO: Beim DCP habt ihr gleich zwei Preise abgesahnt und damit 140.000 Euro Preisgeld. Wie hat sich das angefühlt?

Antony Christoulakis: Das hat sich natürlich phantastisch angefühlt! Und wir waren noch lange am
Feiern danach 🙂

MeinMMO: Was macht ihr jetzt mit der Kohle?

Antony Christoulakis: Das Geld ist zweckgebunden und muss unserem Wissen nach für neue
Plattformen oder neue Spiele eingesetzt werden. Wir werden uns etwas Schönes einfallen lassen.

MeinMMO: Enshrouded musste damals gegen Palworld antreten und hat es trotzdem geschafft. Würdet ihr es jetzt mit dem Wissen genauso machen oder einen anderen Release- Zeitpunkt wählen?

Antony Christoulakis: Ist natürlich immer schwer zu sagen, ob es hätte besser laufen können. Wir sind mit dem Erfolg von Enshrouded allerdings super glücklich, daher bereuen wir unsere Entscheidung damals nicht.

„Wir haben mit dem Spiel noch sehr viel vor“

MeinMMO: Ihr habt jetzt noch zehntausende Spieler auf Steam. Wie ist das Gefühl jetzt, über ein Jahr nach dem Early-Access-Release?

Antony Christoulakis: Es motiviert uns ungemein, wenn wir mit jedem neuen Update sehen, dass wir viele neue, aber auch existierende Spieler zurück ins Spiel holen können. Wir sind super dankbar, eine so große, positive und aktive Community zu haben. Wir haben mit dem Spiel noch sehr viel vor, daher freuen wir uns sehr über das viele Feedback, das uns hilft, das Spiel immer besser zu machen.

MeinMMO: In der Zeit habt ihr Updates mit einer ziemlich hohen Kadenz rausgehauen und Enshrouded stetig erweitert. Wie viel Arbeit steckte da jetzt seit Release drin und wie viele Leute arbeiten dran?

Antony Christoulakis: Wir haben seit Launch im letzten Jahr 6 große Updates veröffentlicht (und
zahlreiche Patches und Hotfixes). Es war uns sehr wichtig, unseren Spielern zu zeigen, dass wir ‚Early Access‘ und die vielen Wünsche und Vorschläge aus der Community auch wirklich ernst nehmen, daher haben wir uns bisher noch nicht viele Pausen gegönnt 😉

Wir haben das Team auch schrittweise erweitert, um mit einigen Themen schneller und besser voran zu kommen. Mittlerweile sind 70 Mitarbeiter intern und einige Externe mit der Entwicklung von Enshrouded beschäftigt.

„Der Kontrast zwischen düster & sonnig war uns sehr wichtig“

MeinMMO: Mit Enshrouded habt ihr eine ziemlich einzigartige Welt erschaffen. Was waren eure Vorbilder?

Antony Christoulakis: Wichtig war uns vor allem eine frei erforschbare und geheimnisvolle Welt zu
erschaffen. Das Thema mit einer vom Nebel verschlungenen Fantasywelt war schon länger im Kopf und passte mit dem Ziel, ein Survival/Sandbox-RPG zu entwickeln, perfekt, zusammen. Einflüsse gab es natürlich viele (auch aus allen Bereichen des Teams).

Ich spiele seit vielen Jahren Dungeons & Dragons (Pen & Paper), wo die Idee, mit Freunden in einer offenen Welt Abenteuer zu erleben, ebenfalls große Faszination ausübt. Enshrouded ist natürlich als Computerspiel etwas anderes (und auch kein klassisches Rollenspiel), aber ich denke, wir konnten dieses Grundgefühl ganz gut einfangen.

MeinMMO: Die Story von Enshrouded ist eher düster und ein starker Kontrast zu der sonst bunten und teilweise verspielten Welt. Welcher der beiden Aspekte gefällt euch mehr, welchen wollt ihr ausbauen?

Antony Christoulakis: Gerade der Kontrast zwischen düster & sonnig, Verfall & Neuaufbau war uns sehr wichtig. Unser Ziel war die düstere, aber auch ein bisschen romantische Melancholie vergangener Orte einzufangen. Der Spieler soll Teil der Welt werden, daher ist es wichtig auch schöne und heimelige Orte zu haben, in denen man sich gerne aufhält, während man sich auf ein neues, kleines Abenteuer vorbereitet.

Dunkle Orte wirken durch den Kontrast der Welt umso dunkler. Der Spieler soll ein Aufatmen verspüren, wenn er der Dunkelheit im Nebel wieder entkommt und eine sonnige Landschaft betritt.

Minecraft für Erwachsene „trifft es schon ganz gut“

MeinMMO: Enshrouded wird von einigen Spielern gerne mal als „Minecraft für Erwachsene“ bezeichnet. Was war euer Ziel mit dem Spiel?

Antony Christoulakis: Das trifft es durchaus schon ganz gut. Unsere drei Leitmotive waren:

  • Mit seinen Freunden gemeinsam Abenteuer erleben (Spieler getriebene Erfahrungen/Geschichten sind wichtiger, als eine epische Story zu erzählen, der der Spieler folgen muss).
  • Es ist nicht einfach ein Spiel, sondern ein Ort. Man wird Teil der Spielwelt. Es ist ein Ort an dem man sich mit Freunden treffen kann. Ein Ort, der die eigene Geschichte der Reise durch die Spielwelt widerspiegelt.
  • Die Freiheit des Spielers ist super wichtig (alles, was man sieht, kann man erreichen, verändern, anfassen, sich in viele Richtungen weiterentwickeln, Probleme auf verschiedene Arten lösen etc. – jeder spielt auf seine Weise, auch innerhalb einer Gruppe).

Vor Enshrouded hatten wir Portal Knights entwickelt, das sich eigentlich an eine jüngere Zielgruppe richtet. Portal Knights hat eine ähnliche Mischung an Spielelementen und war durchaus unter anderem von Minecraft und Zelda inspiriert.

Das Spiel war auch recht erfolgreich, aber wir bemerkten, dass eine erstaunlich große Zahl an Erwachsenen Spaß mit dem Spiel hatte. Für uns war es daher eine Ermutigung, unser nächstes Projekt auf den gesammelten Erfahrungen aufzubauen, aber eben mehr für eine erwachsenere Zielgruppe zu gestalten.

Es war sehr schön, mit Enshrouded ein Spiel zu entwickeln, das all das verkörpert, was man selbst gerne in einem Spiel erleben würde. Die große, kreative und spielerische Freiheit war uns (ähnlich wie in Minecraft) mit unserer Voxel-Welt sehr wichtig. Allerdings haben wir keine prozedurale, sondern eine handgebaute Spielwelt, da sich damit das Gefühl von relevanten Entdeckungen und Abenteuer besser verwirklichen lässt.

MeinMMO: Eine Gruppe an Spielern hat jetzt schon ziemlich krasse Sachen gebaut, etwa Minas Tirith oder Erebor. Wie habt ihr darauf reagiert?

Antony Christoulakis: Wir sind natürlich begeistert davon, was für verrückt große (aber auch teilweise sehr kleine und wunderschöne) Sachen von unseren Spielern gebaut werden. Ich schaue mir täglich neue, phantastische Gebäude von Spielern an und es ist unglaublich motivierend zu sehen, wie viel Liebe in all die Gebäude und Landschaften gesteckt wird.

Wir stehen da mit der Community auch durchaus in direktem Kontakt und versuchen, mit jedem Update mehr Möglichkeiten zu bieten, sich in Enshrouded kreativ verwirklichen zu können.

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MeinMMO: Was die Leute da geschaffen haben, lief alles ohne Mods und Cheats. Wie ist eure Einstellung zu Mods für Enshrouded?

Antony Christoulakis: Wir versuchen, primär möglichst viele kreative Möglichkeiten über das Spiel selbst zu bieten und so allen unseren Spielern leicht zugänglich zu machen. Mods sind durchaus interessant, aber leider ein komplexes Thema, da sie leicht die Performance oder Stabilität des Spiels beeinträchtigen könnten.

Wir sind allerdings nicht gegen Mods. Enshrouded wurde mit unserer eigenen Engine entwickelt, vor allem, um unsere ambitionierte Voxel-Welt verwirklichen zu können. Daher ist es leider etwas weniger zugänglich für Modding, obwohl es durchaus auch bereits kleinere Mods gibt. Momentan stecken wir unsere Entwicklungskapazität ins Spiel selbst, können uns aber durchaus langfristig vorstellen, auch Mods zu unterstützen.

So sieht die Stadt aus:

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„Mit dem nächsten Update planen wir, wieder die Spielwelt zu erweitern“

MeinMMO: Mit Pact of the Flame habt ihr große Updates für den Mehrspieler gebracht. Ihr bringt aber immer wieder auch praktische Verbesserung für Solo-Spieler. Wo wird in den nächsten Monaten euer Fokus liegen und wie schafft ihr den Spagat, alle Spieler zufriedenzustellen?

Antony Christoulakis: Es ist nicht immer ganz einfach eine gute Balance zwischen neuem Content,
Verbesserungen an bestehendem Content, Single-/Multiplayer und ganz neuen Features zu gewährleisten.

Es gibt immer noch Bereiche in der bereits bestehenden Welt, die wir noch weiter verbessern wollen. Unser letztes Update hatte da einen größeren Schwerpunkt, hier haben wir vor allem vorhandene Bereiche und Features verbessert. Mit dem nächsten Update planen wir, wieder die Spielwelt zu erweitern (gibt ja auch schon Hinweise auf unsere Roadmap).

Unser Fokus lag bisher stark darauf, dass der gesamte Content sowohl im Single- als auch Multiplayer zu erleben ist. Die Hollow Halls waren zum Beispiel als Einladung gedacht, gemeinsam zu Spielen. Wer sie alleine meistern möchte, kann das aber durchaus auch schaffen. Man muss allerdings vielleicht ein paar Level weiter aufsteigen, um es zu versuchen.

Das Spiel macht sicherlich auf beide Arten Spaß, allerdings wollen wir es Spielern möglichst leicht machen, Gleichgesinnte und neue Freunde zu finden, um gemeinsam Abenteuer zu erleben.

MeinMMO: Mit Frozen Frontier habt ihr Dorfbewohner ins Spiel gebracht, um die Welt lebendiger zu gestalten. Werden hier weitere Updates folgen? Bisher wirken die Figuren sehr statisch und wie menschliche „Werkbänke“, da es keinen echten Tagesablauf gibt.

Antony Christoulakis: Für unsere Bewohner wird es sicherlich weitere Verbesserungen geben. Uns ist das Feedback aus der Community durchaus bewusst und wir haben zum Beispiel gerade diese Woche wieder potentielle Ideen diskutiert. Ob das ein Teil des nächsten Updates sein wird, können wir aktuell noch nicht versprechen.

MeinMMO: Mit eurem letzten Update habt ihr das Miasma stark erweitert und verbessert. Wird es in Zukunft auch Möglichkeiten geben, das Miasma einzudämmen und die Welt wiederherzustellen?

Antony Christoulakis: Als Multiplayer Spiel war es uns sehr wichtig, dass Spieler immer die Möglichkeit haben, bestehenden Content wieder zu spielen. Basen können das natürlich verhindern, daher hatten wir uns (vorerst) entschieden, das Bauen im Miasma grundsätzlich nicht zu erlauben – gerade nicht mehr zu erreichende Skillpunkte wären da ein Problem.

Wir denken aber durchaus darüber nach, das möglich zu machen, weil es natürlich absolut zum Thema des Spiels passt und wir den Spieler eigentlich möglichst wenig einschränken wollen.

MeinMMO: Welche Pläne habt ihr noch für 2025, die Zukunft und den 1.0-Release?

Antony Christoulakis: Wir planen auf jeden Fall noch ein weiteres großes Update in 2025 zu veröffentlichen. Einen genauen Termin für die 1.0 haben wir aktuell noch nicht, aber nächstes Jahr ist auf jeden Fall unser Ziel.

Mit der 1.0 planen wir auch Konsolen-Versionen zu veröffentlichen, an denen aktuell auch schon parallel gearbeitet wird. Aber ich denke, wir können versprechen, dass wir auch nach der 1.0 noch sehr lange weiter an Enshrouded arbeiten wollen … an guten Vorschlägen aus der Community mangelt es zum Glück nicht 😉

MeinMMO: Danke für die Antworten!

Während sich Enshrouded auf das nächste große Update vorberietet und bereits eine beachtliche Playerbase angesammelt hat, gibt es im Genre mit Dune: Awakening einen neuen Herausforderer. Das neue Survival-Game von Funcom, dem Studio hinter Conan Exiles, ist schon jetzt erfolgreich und hat ebenfalls große Pläne: Chef von Dune: Awakening weiß, was 2035 im Spiel passieren soll, aber zwei Faktoren können den Plan ändern

ChatGPT, Gemini und andere KI-Chatbots haben einen Test für Achtklässler erhalten, sie alle scheiterten an einer Aufgabe

Ein User hat verschiedenen Chatbots einen Mathe-Test für Achtklässler vorgelegt. Alle verzweifelten an der gleichen Aufgabe.

Was sind Chatbots? Chatbots sind mittels künstlicher Intelligenz betriebene Sprachmodelle verschiedener Unternehmen, die entwickelt und trainiert wurden, um Aufgaben wie das Generieren von Texten oder die Beantwortung von Fragen zu erledigen. Sie sind darauf ausgelegt, mittels Text- oder Sprach-Chat menschenähnliche Unterhaltungen mit dem Nutzer zu führen.

Das von OpenAI betriebene Sprachmodell ChatGPT war sozusagen der Vorreiter des Chatbots. Inzwischen gibt es viele verschiedene KI-Modelle von unterschiedlichen Unternehmen, darunter Googles Gemini, DeepSeek, Claude oder Perplexitiy. Es gibt auch einige kostenlose Alternativen zu ChatGPT.

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Was war das für ein Test? Ein polnischer Reddit-Nutzer hat verschiedenen KI-Chatbots einen Mathe-Test für Achtklässler vorgelegt und die künstliche Intelligenz die einzelnen Aufgaben beantworten lassen (via Reddit).

Getestet wurden die Modelle OpenAI o3, Gemini 2.5 Pro und Claude Sonnet 4. Insgesamt sollten die Chatbots 15 Fragen lösen. Für die Lösung der Aufgaben erhielten sie von dem Nutzer allerdings keine weiteren Anweisungen oder Lösungsansätze.

Der Nutzer erklärte zudem, dass es sich bei den Aufgaben nicht um Fragen handele, die in der Vergangenheit bereits zum Lernen der KI-Modelle genutzt werden konnten, da diese Aufgaben erst vor Kurzem öffentlich gemacht wurden. Die genutzte Gemini-Version sei beispielsweise auf einem älteren Stand.

So lief der Test: Das Modell von OpenAI sowie das von Gemini beantworteten 14 von 15 Fragen richtig, scheiterten jedoch beide an Frage 12. Das Modell von Claude hatte sogar nur 12 von 15 Fragen richtig, aber der Nutzer betonte, dass er keinen Zugang zum stärksten Modell von Claude habe. Das stärkere Modell hätte gegebenenfalls besser abgeschnitten.

Welche Frage beantworteten die Chatbots falsch? In der Aufgabenstellung ist eine Zahlenachse abgebildet, auf der die Punkte A, B und C markiert sind. Zudem ist die Strecke AC in 6 gleich große Teile geteilt.

Außerdem sehen die Schüler auf der Zahlenachse die Koordinaten 56 und 83. Anschließend müssen sie beurteilen, ob die 2 folgenden Aussagen richtig oder falsch sind:

  • Die Koordinate des Punktes C ist eine gerade Zahl.
  • Die Koordinate des Punktes B ist eine Zahl kleiner als 74.

Was war der Fehler? Für die Lösung der Aufgabe müssen die Schüler herausfinden, wie lang ein Abschnitt auf der Achse ist. Zwischen den Koordinaten 83 und 56 liegen drei Abschnitte. Die Gesamtstrecke zwischen 56 und 83 besteht aus 27 Einheiten. Daraus kann man schließen, dass jeder Abschnitt 9 Einheiten groß ist.

Anschließend lassen sich die Schnittpunkte der Achse sowie die Koordinaten des Punktes C berechnen. Die Lösung ist: Die erste Aussage ist falsch, da der Punkt C auf Koordinate 101 liegt und das eine ungerade Zahl ist, und die zweite Aussage ist richtig, weil Punkt B auf der Achse links von der Koordinate 74 ist.

Ein Screenshot des Reddit-Nutzers zeigt, dass ChatGPT annahm, der Punkt B sei auf der Koordinate 74, dieser liegt jedoch etwas versetzt links daneben. Es schlussfolgerte demnach falsch, dass der Punkt B nicht kleiner als 74 ist, sondern gleich groß. Wir haben testweise Gemini die Aufgabe vorgelegt und Gemini machte exakt den gleichen Fehler.

Quelle(n):
  1. gry-online-pl

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Warhammer 40.000, Fantasy und Age of Sigmar? Die 3 Welten von Warhammer einfach erklärt

Die Welt von Warhammer ist in drei Universen unterteilt, die allesamt zwar für sich stehen, aber trotzdem irgendwie verbunden sind. MeinMMO erklärt, in welchem Verhältnis Warhammer Fantasy, Warhammer 40.000 und Age of Sigmar stehen und was die Welten ausmacht.

Wer heute mit Warhammer einsteigen will, der wird mit einer riesigen Welt konfrontiert. Jeder Teil von Warhammer hat seine eigene Lore, seine eigenen Helden und Besonderheiten. Kurz zusammengefasst lässt sich sagen:

  • Warhammer Fantasy, oder jetzt „The Old World“, ist die ursprüngliche Fantasy-Welt mit Elfen, Menschen, Zwergen und Orks.
  • Warhammer 40.000, die Science-Fiction-Welt voller schwer gerüsteter Super-Soldaten, fanatischer Krieger-Priesterinnen und… Space-Elfen und Space-Zwergen macht vieles ähnlich, nur im viel größeren Maßstab.
  • Und Age of Sigmar, die neuste Iteration von Warhammer, ist vor allem für Spieler interessant, die Fantasy mit einem gewissen, abgefahrenen Steampunk-Element im Frankenstein-Stil mögen.

Auch, wenn jede dieser Welten für sich selbst steht und ihre eigene Lore mitbringt, haben sie doch einige Gemeinsamkeiten und die gehen weit über den Namen hinaus. Alle Warhammer-Universen sind auf gewisse Weise miteinander verknüpft. Wir versuchen uns an einer möglichst verständlichen Erklärung.

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Die Macher erklären, was genau Warhammer eigentlich ist

Warhammer Fantasy – Die Welt, mit der alles begann

Das ursprüngliche Warhammer, mit dem in den 1980ern alles begann, ist die Fantasy-Version des Spiels. Hier treffen Ritter in Rüstungen auf Zwerge in Festungen, Waldelfen mit Bögen oder fiesen Ratten- und Tiermenschen.

Es erwartet euch eine klassische High-Fantasy-Welt und übrigens die Welt, in der Warcraft ihren Ursprung hat – nur viel dreckiger. Warhammer Fantasy leiht sich viele Dinge aus unserer Geschichte und lehnt Fraktionen an echte Nationen an, wie etwa:

  • Bretonia, das grob der namentlich ähnlichen Bretagne entspricht und französische Kultur mit der britischen Artussage verbindet
  • das Imperium, welches starke Ähnlichkeiten zum Heiligen Römischen Reich deutscher Nation hat
  • das Großkaiserreich Cathay, das sehr an das alte China erinnert und welches als neuste Armee im Spiel verfügbar ist
  • Piraten, die es in Form von… Vampir-Piraten gibt, natürlich
  • oder auch sehr unmissverständlich die Nationen Nippon (japanisch für Japan) oder die Königreiche von Ind

Warhammer Fantasy hat irgendwann aufgehört zu existieren und das hat einen Lore-Grund: die Welt wurde während der „End Times“ vernichtet. Archaon, der ewig Auserwählte und 13. Champion aller Chaosgötter, hat die „bekannte Welt“ in seinem Kreuzzug zerstört und nur noch die „Welt-die-war“ hinterlassen.

Heute ist Games Workshop dabei, die Fantasy-Welt in Form von „The Old World“ wiederzubeleben. Die eigentliche Fortsetzung ist aber viel wilder.

Age of Sigmar ist das, was nach dem Ende der Welt übrig bleibt

Im Prinzip schließt Age of Sigmar dort an, wo Warhammer Fantasy aufhört. Als die Welt vernichtet wird, schaffen es Sigmar – der Impterator und Gottkönig der Menschen – und einige mächtige Charaktere, sich in eine andere Welt zu flüchten.

Diese neuen „Reiche der Sterblichen“ sind miteinander verbundene Welten, in denen Sigmar und andere als Götter fungieren. Was Age of Sigmar maßgeblich von Warhammer Fantasy abhebt sind:

  • abgefahrene, eher an Sci-Fi erinnernde Konzepte wie die Stormcast Eternals, die grob an Space Marines oder sogar die selbst im Tod an ihre Pflicht gebundenen Cybots erinnern
  • der historische Kontext, den Warhammer Fantasy noch hatte, ist zugunsten von mehr Freiheiten in einer High-Fantasy-Welt abgeschwächt worden
  • mit „Ordnung“ und „Chaos“ gibt es eine deutlichere Linie zwischen den Fraktionen, aber die Moral ist immer noch eher im Graubereich

Zu den chaotischen Gefahren zählen etwa die Skaven aus Warhammer Fantasy, die es ebenfalls in die Welt von Age of Sigmar geschafft haben und dort eine der größten Bedrohungen darstellen. Tatsächlich hat Age of Sigmar hier eine große Besonderheit.

Eigentlich sind die vier Chaos-Götter Nurgle, Slaanesh, Khorne und Tzeentch dieselben für jede Warhammer-Welt. Sie sind die einzige durchgehende Verbindung zwischen allen drei Universen und sollen angeblich immer die gleichen Entitäten sein.

In Age of Sigmar gibt es aber einen fünften Chaos-Gott, die Gehörnte Ratte. Diese ist weder in Warhammer Fantasy im Pantheon, noch in Warhammer 40.000, wo es Skaven gar nicht mehr gibt. Dafür hat Warhammer 40.000 seine ganz eigenen Entwicklungen.

Warhammer 40.000 – Mehr als einfach nur „Warhammer im Weltraum“

Gerade Neulinge denken oft, dass Warhammer 40.000 einfach nur Warhammer Fantasy entspricht und 40.000 Jahre später spielt. Das ist jedoch nicht der Fall, die Welten sind grundlegend unterschiedlich.

Das wichtigste Merkmal: Warhammer 40.000 ist eigentlich „unsere“ Welt, nur eben weit in der Zukunft. Wichtige Kriege und Ereignisse unserer Welt sind auch in Warhammer 40.000 passiert, und der Imperator ist vor ein paar tausend Jahren auf unserer Erde geboren worden.

Um sich die Welt grob vorzustellen, ist der Vergleich von „Warhammer in Space“ aber durchaus passend, denn viele Elemente sind gleich oder ähnlich:

Allgemein ist die Welt von Warhammer 40.000 um ein Vielfaches größer. Wo Warhamer Fantasy nur auf einem Planeten spielt, besteht Warhammer 40.000 aus Milliarden von Welten und dem Warp, durch den sie verbunden sind. Schlachten mit ein paar Millionen Teilnehmern sind hier Tagesgeschäft.

Nette Information am Rande: Im Imperium wird Hochgotisch gesprochen, was unserem Latein entspricht – nur, dass die Sprache über zehntausende Jahre eine deutliche Entwicklung durchgemacht hat und mit modernem Latein nichts zu tun hat.

Die Horus Heresy gehört zu Warhammer 40.000, ist aber nicht Warhammer 40.000

Da es zu leicht wäre, nur diese drei verbundenen und trotzdem getrennten Welten zu haben, veröffentlicht Games Workshop seit einiger Zeit das neuste Set unter dem Namen „The Horus Heresy.“

Dieses Set spielt in der Zeit des Großen Bruderkriegs im 31. Jahrtausend – ist also streng genommen eigentlich Warhammer 30.000 (was unter Fans ebenfalls ein gängiger Begriff ist, nur kein offizielles Setting).

Hier gibt es etliche grundlegende Unterschiede zu Warhammer 40.000. Es gibt etwa noch einige Rüstungen und Waffen, die heute verloren gegangen sind und die Legionen der Space Marines sind vollkommen anders aufgestellt. Die große Reformation kam erst nach der Häresie, denn diese war überhaupt erst der Grund dazu.

Vereinfacht lässt sich sagen:

  • Steht ihr auf raue Fantasy für Erwachsene, ist The Old World bzw. Warhammer Fantasy euer Setting.
  • Sci-Fi-Fans, denen Star Wars und Star Trek zu sauber sind, haben in Warhammer 40.000 ein Zuhause.
  • Könnt ihr euch nicht entscheiden und wollt von beidem etwas, spielt Age of Sigmar.
  • Ist euch der Maßstab von Warhammer 40.000 noch nicht absurd genug, lest euch in das neuste Set rund um die Horus Heresy ein.

Interessiert ihr euch für die Lore dahinter, könnt ihr euch in jede dieser Welten mit haufenweise Büchern und Fan-Wikis einlesen. Das Lexicanum (und natürlich MeinMMO) ist eine gute Anlaufstelle für kostenlose Informationen. Wollt ihr lieber Bücher, findet ihr hier ein paar Tipps: Es gibt über 350 Bücher zu Warhammer 40.000 – Das sind die 15 besten, um in die Welt einzusteigen

Ein Spiel auf Steam bietet 100 verschiedene Enden, hat seine Firma vor dem finanziellen Ruin gerettet

Das Entwicklerteam von Too Kyo Games setzte alles auf eine Karte, als sie ihr neuestes Spiel auf Steam veröffentlichten. Der Erfolg des Titels war so groß, dass er die Firma aus den roten Zahlen holte – und vor der Insolvenz rettete.

Was ist das für ein Spiel? The Hundred Line – Last Defense Academy ist eine Mischung aus Strategiespiel und Visual Novel. Falls euch das Charakterdesign bekannt vorkommen sollte, hat das einen Grund: Das Entwicklerstudio besteht aus ehemaligen Mitarbeitern von Spike Chunsoft, die für Titel zu Danganronpa verantwortlich sind. 

In dem Spiel wird Tokyo von Monstern überfallen. Der Junge Takumi Sumino erhält das Angebot, seine Liebsten zu retten, wenn er sich selbst dafür ersticht. Kurz darauf wacht er in einer Schule auf, die er zusammen mit 14 weiteren Schülern für 100 Tage verteidigen muss. 

In Strategie-RPG-Kämpfen müssen die Monster dann aufgehalten werden. Wenn nicht gerade das Verprügeln von Monstern ansteht, verbringt der Spieler seine Zeit mit den anderen Schülern. Die Entscheidungen von Takumi bestimmen dabei den Verlauf des Spiels. 

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The Hundred Line -Last Defense Academy-: Trailer zum neuen JRPG der Danganronpa-Macher

Spiel mit 100 Enden rettet Entwickler vor dem Bankrott

Wieso stand das Studio vor dem Bankrott? The Hundred Line ist zugegebenermaßen mit schuld am drohenden Bankrott des Studios. Das Projekt sollte nämlich größentechnisch wie Cyberpunk 2077 oder GTA 6 werden. Das Studio hatte also hohe Ambitionen.

Schon im Vorfeld erklärte CEO Kazutaka Kodaka, dass das Spiel ein Erfolg sein müsse, sonst sei das Entwicklerteam Geschichte. Der Entwickler habe sich nämlich von überall her Geld geliehen, wie Bloomberg berichtet, um die kostenintensive, 5-jährige Entwicklung zu finanzieren.

Ein Grund für diesen Aufwand bei der Entwicklung dürften die 100 Enden sein, die es extra für das Spiel gibt. Für jedes der Enden soll ein anderer Story-Writer eingesetzt worden sein. Das mache sich auch in den einzelnen Routen bemerkbar: Mal gibt es eher lustige Pfade voller Humor, manchmal eher düstere Routen mit Mord und Totschlag.

Wie hat es geholfen? Auf Steam erreicht der Titel eine Wertung von „Sehr positiv“ und kommt auf 88 %. Der Titel hat die Spieler also überzeugt, was dem Entwicklerteam zugutekommt. Kodaka verrät nämlich, dass sich das Spiel so gut verkaufe, dass er keinen Bankrott mehr in näherer Zukunft sieht. 

Besser noch: Das Entwicklerteam habe sogar vor, noch mehr Enden ins Spiel zu packen. Dabei hat das Spiel schon so viele Dialoge, dass einige Länder keine Lust auf die Übersetzung hatten. Es soll nämlich so viel Text enthalten sein, dass damit 60 Taschenbuchromane gedruckt werden könnten: Ein neues Spiel auf Steam hat so viele Dialoge und Text, dass manche Länder keine Lust auf die Übersetzung hatten, aber Spieler lieben es trotzdem

Quelle(n):
  1. Kotaku
  2. nintendolife

Nach Prime Day plötzlich günstiger: Eine der besten RTX 5060 Ti gibt es jetzt zum neuen Tiefstpreis!

Der Prime Day ist zwar vorbei, doch Amazon hat jetzt überraschend eine sehr gut bewertete GeForce RTX 5060 Ti von ASUS besonders günstig im Angebot.

Bis zum 11. Juli hatte Amazon anlässlich des Prime Day bekanntlich zahllose vergünstigte Angebote, doch die ASUS Prime GeForce RTX 5060 Ti OC gehörte offiziell nicht dazu. Jetzt ist sie allerdings plötzlich reduziert.

So günstig gab es die sehr gut bewertete Custom-Grafikkarte von Asus bisher noch nicht und auch kein anderer Händler bietet gegenwärtig so einen günstigen Preis für das Modell.

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Am günstigsten bekommt ihr Nvidias beliebte Einstiegs- und Mittelklassegrafikkarte indes aktuell mit Rabattcode im eBay-Shop von Cyberport in Form eines Custom-Designs von Gigabyte oder von Inno3D.

Das bietet die ASUS Prime GeForce RTX 5060 Ti OC und so gut ist sie

Die im April dieses Jahres veröffentlichte GeForce RTX 5060 Ti ist schnell genug für aktuelle Spiele in hohen Grafikeinstellungen bei Full HD und meist auch WQHD-Auflösung. Mit 16 GByte beim hiesigen Modell geht ihr beim Grafikspeicher auch nicht die Puste aus.

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ASUS hat bei seinem Custom-Design außerdem ein kleines Performance-Plus in Form von Übertaktung ab Werk implementiert und es gibt unter anderem einen starken Kühler sowie ein Dual-BIOS. Über die hauseigene Software ist zudem noch Tuning möglich.

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Im Test der Kollegen bei GameStar wird die GeForce RTX 5060 Ti generell als gute Wahl für Einsteiger, Upgrades und Sparfüchse bezeichnet, sofern man darauf achtet, auf jeden Fall zum Modell mit 16 GByte Grafikspeicher zu greifen.

Bei Tweaktown gab es für das hiesige Custom-Design von ASUS indes eine Empfehlung mit einer Wertung von 85 Prozent und laut Techpowerup verfügt das Modell über den besten Kühler aller getesteten RTX-5060-Ti-Karten und ist auch die leiseste, wenn das “Silent”-BIOS aktiviert ist.

Die ASUS PRIME GeForce RTX 5060 Ti 16GB OC Edition ist schnell, effizient, läuft kühl und ist ein hervorragendes Vorzeigemodell für DLSS 4.

Der zusätzliche VRAM hilft auch beim Spielen einiger der anspruchsvollsten PC-Spiele des Jahres 2025, allerdings schmälert der Preisaufschlag den Gegenwert.

Tweaktown
Pro
  • beeindruckende OC-Performance für 1440p-Gaming
  • DLSS 4 verbessert Leistung und Bildqualität
  • 16 GB VRAM
  • Asus’ Prime-Design bietet hervorragende thermische Leistung
  • sehr effizient, zieht nur 150 Watt beim Spielen
Contra
  • erreicht nicht die Leistung der RTX 4070
  • Preisaufschlag für OC-Modell
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Weitere Angebote: USB-Mückenstichhelfer, Top-Spiele und Gaming-Handheld

Darüber hinaus gibt es aktuell aber auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind ebenfalls Angebote, die auch nach dem Prime Day noch reduziert ausgewiesen sind. Mit dabei ist zum Beispiel ein kleiner Handy-Stecker, der euch den Juckreiz von Mückenstichen nehmen kann.

Außerdem gibt es aktuelle Top-Games für PS5, Switch 2 und Xbox vergünstigt, ebenso wie den Gaming-Handheld und Steam-Deck-Konkurrenten Lenovo Legion Go S.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Fans lieben einen neuen Modus von Ghost of Yotei auf PS5: „Perfekt, um alle Trophäen zu sammeln“

Ghost of Yotei erscheint noch dieses Jahr für PS5. In einer aktuellen, digitalen Präsentation hat das Spiel einen neuen Modus vorgestellt, der vor allem Anime-Fans anspricht – und diejenigen, die auf Trophäen-Jagd gehen wollen.

Was ist das für ein Modus? Ghost of Yotei widmete 2 bekannten Regisseuren jeweils einen neuen Modus. Zum einen wurde der Regisseur von 13 Assassins, Takashi Miike, mit einem besonderen Kameramodus geehrt. Zum anderen gibt es einen neuen Modus, der in Zusammenarbeit mit Shinichiro Watanabe kreiert wurde.

In diesem Modus können Fans zu Lofi-Beats kämpfen und die Gegend erkunden. Die Lieder wurden sogar von Watanabe selbst geschaffen. In der State of Play könnt ihr ab 16:47 Minuten selbst hören, wie chillig der Soundtrack ist:

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Ghost of Yotei: Neuer Trailer zeigt alles Wissenswerte zum PS5-Titel

Soundtrack spricht Anime-Fans und Trophäensammler an

Was hat das mit Anime zu tun? Shinichiro Watanabe ist der Regisseur von Samurai Champloo. Hier verfolgen Zuschauer die Abenteuer von dem Mädchen Fuu, dem Ronin Jin und dem Vagabunden Mugen. Das Trio ist auf der Flucht, da die beiden Samurai sind durch einen Vorfall im Teehaus zum Tode verurteilt.

In dem Anime wurden entspannte Lofi-Hip-Hop-Beats genutzt, wie ihr sie jetzt in Ghost of Yotei hören könnt. Durch den Anime bekam das Genre einen großen Aufschwung.

Zudem ist der Modus ein Tribut an den Lofi-Musiker Nujabes, der als Legende des Genres bekannt wurde. Er komponierte die Musik für Samurai Champloo und trug damit zum Erfolg des Animes bei. Leider verstarb er im Jahr 2010.

Was mögen Fans daran? Viele Fans schreiben unter dem YouTube-Video der State of Play, dass sie die Sounds von Watanabe nicht erwartet hätten, aber die Lieder eine tolle Ergänzung für das PS5-Spiel sind. 

In den Kommentaren auf X schreiben zudem viele Fans, dass der Soundtrack perfekt sei, um die Trophäen am Ende des Spiels zu sammeln. SynthPotato fasst es gut zusammen: Ich denke, das wird perfekt sein, wenn es um Trophäen geht.

Wie in Ghost of Tsushima wird es nämlich vermutlich auch im Nachfolger einige Trophäen geben, die mit dem Sammeln von bestimmten Gegenständen oder dem Erkunden zusammenhängen. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Gerade wenn man die Story bereits durchgespielt hat, kann so ein chilliger Soundtrack das Sammeln der Trophäen noch unterhaltsamer machen.

Es gibt aber auch Stimmen, die dem Lofi-Modus nichts abgewinnen können. X-User Robby1614 schreibt beispielsweise, dass die Lieder die Immersion zerstören, da es in einer Welt der Samurai keinen Lofi geben würde.

Übrigens: Für MeinMMO-Redakteur Niko Hernes ist Samurai Champloo der beste Anime aller Zeiten. Er liebt nicht nur den Soundtrack, sondern auch den wunderbaren Mix der Folgen. Was ihn daran besonders fasziniert und welche Animes der Rest der Redaktion liebt, erfahrt ihr auf MeinMMO: Die besten Anime aller Zeiten – Das schaut unsere Redaktion

Quelle(n):
  1. GameRant

Produzent von Final Fantasy erklärt, ob man sich in Zukunft am Erfolg von Clair Obscur: Expedition 33 orientieren will

Der Überraschungs-Hit Clair Obscur: Expedition 33 sorgte für erneuten Aufschwung für Spiele mit rundenbasierten Kämpfen und JRPGs. Der Produzent von Final Fantasy XIV und XVI erklärt nun, ob man sich in Zukunft an dem Erfolg orientieren will.

Warum stellt sich diese Frage? Clair Obscur: Expedition 33 feierte nicht nur einen unglaublichen Erfolg unter Gamern, sondern orientierte sich auch an vielen berühmten (J)RPGs. Es stellte sich so einen Baukasten zusammen, um etwas Neues daraus zu kreieren. Unter den Inspirationsquellen befanden sich auch erfolgreiche Teile von Final Fantasy.

Die Spielerfahrung brannte sich derart in die Herzen der Spieler, dass sie danach befürchten, so etwas nie wiederzufinden. Dabei setzt Clair Obscur vor allem auf eine emotionale, tiefgreifende Geschichte und eine Art reaktives, rundenbasiertes Kampfsystem, das dem Gameplay eine ganz eigene Note verleiht.

Diese starke Orientierung an Final Fantasy und der einschlagende Erfolg des Spiels führten jetzt dazu, dass der Produzent von Final Fantasy XIV und XVI, Naoki Yoshida, in einem Interview gefragt wurde, ob man sich mit künftigen Teilen des Franchise an Clair Obscur orientieren wolle.

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Erfolg von Clair Obscur kein Garant für die Rückkehr von rundenbasierten Kämpfen

Was sagt Naoki Yoshida dazu? In einem Interview mit Anime News Network wurde der Produzent gefragt, ob mit dem Erfolg von Clair Obscur die Möglichkeit bestände, dass rundenbasierte Kämpfe in künftigen Teilen der Hauptreihe von Final Fantasy zurückkehren könnten.

Fans hätten dadurch gezeigt, dass das Interesse an einem solchen Kampfsystem nach wie vor vorhanden wäre. Mit der Frage nehmen sie Bezug auf eine Entwicklung der letzten Jahre, in denen sich sowohl Final Fantasy XV als auch XVI vor allem actionreicheren Kampfsystemen gewidmet hatte.

Zu dem Thema hat Naoki Yoshida eine klare Meinung:

Die Frage, ob ein Spiel rundenbasiert oder actionorientiert ist, führt dazu, dass das Gameplay auf das Kampfsystem reduziert wird. Dabei wird nicht berücksichtigt, welche Art von Spiel die Macher den Spielern bieten wollen. Wenn wir unseren Spielern beispielsweise eine bestimmte grafische Qualität bieten wollen oder eine bestimmte Geschichte erzählen wollen, dann hängt das damit zusammen, wie wir die Systeme des Spiels darauf abstimmen.

Dazu gehören das Kampfsystem, das Spieldesign und das Gameplay-Gefühl. Es gibt keine eindeutige Antwort darauf, ob das Spiel komplett rundenbasiert sein wird, oder ob es eher actionbasiert sein wird.

Ich werde nicht unbedingt bei Final Fantasy 17 dabei sein, also wollen wir auch unseren zukünftigen Director oder wen auch immer, der die Spiele wie 17 oder sogar 18 produzieren wird, nicht behindern oder einschränken. Wir wollen sie nicht auf eine Schiene setzen.

Naoki Yoshida im Interview mit Anime News Network

Eine Rückkehr zu den Wurzeln von Final Fantasy, insbesondere was den Fokus des Kampfsystems angeht, scheint also nicht ausgeschlossen. Dennoch wolle man sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht festlegen, wohin die Reise in der Zukunft führen wird.

Clair Obscur: Expedition 33 kam nicht nur wegen seines Gameplays oder der epischen Geschichte bei der Spielerschaft hervorragend an. Auch auf anderen Ebenen erreichte das Spiel Rekorde und konnte sogar Nicht-Gamer vollends überzeugen: Expedition 33 bricht mehrere Rekorde – Aber andere, als ihr denkt

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Monster Hunter Wilds behebt endlich einen großen Kritikpunkt, der euch unter Zeitdruck gesetzt hat

Im sogenannten Guild Report geht Monster Hunter Wilds neuerdings direkter und schneller auf Feedback der Community ein. Mit einer neuen Änderung will man Spielern die Angst nehmen, etwas zu verpassen – und trifft bei den Fans einen Nerv damit.

Was soll sich zeitnah ändern? In verschiedenen Postings teilen die Entwickler von Monster Hunter Wilds seit geraumer Zeit häufiges Spieler-Feedback und was sie dagegen unternehmen wollen. Im neusten Guild Report gehen sie via x.com auf die Rückmeldung der Community ein, dass die kampfgehärteten Monster permanent im Spiel vorhanden sein sollen.

Bei den kampfgehärteten Monstern handelt es sich um besonders starke Monster und damit auch um die derzeit schwierigsten Herausforderungen des Spiels. Bisher waren sie allerdings nur zeitbegrenzt in Form von Eventquests verfügbar, was bei vielen Spielern die Angst auslöste, etwas zu verpassen. Zudem führte das aus Sicht der Fans auch dazu, dass dem Spiel zwischen den Eventphasen passende Herausforderungen fehlten.

Bisher gab es lediglich das Monster Rey Dau in einer kampfgehärteten Variante, nun soll er gemeinsam mit Uth Duna ab dem 23. Juli 2025 permanent im Spiel verfügbar sein. Dadurch erscheint der kampfgehärtete Uth Duna auch eine Woche früher als ursprünglich geplant, und wird euch ab da auch erhalten bleiben.

Das Team überlege zudem, auch die kommenden kampfgehärteten Monster sowie sämtliche andere Eventquests permanent im Spiel zu integrieren. Dadurch soll Zeitdruck vermieden und die konstante Menge an Inhalten des Spiels erhöht werden – ein Fakt, der bei der Community gut ankommt.

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Monster Hunter Wilds bringt Unterwasserkämpfe zurück

„Das ist die Lösung, die ich sehen wollte!“

Wie kommt die Änderung bei den Spielern an? In einem Thread auf Reddit tauscht sich die Community zu dieser Neuerung aus. Im Großen und Ganzen freuen sich die Fans, dass endlich mehr und offener auf Feedback eingegangen wird. Sie sehen diese Änderung als wichtigen Schritt, um Spieler konstanter im Spiel zu halten. Es gibt aber auch Stimmen, die die Neuerung eher kritisch sehen:

  • Tough_Accident3148 schreibt: „Das ist sehr zu begrüßen! Ein Nicht-MMO/Live-Service-Spiel sollte wirklich keine Anforderungen an den Zeitplan stellen oder eine sorgfältige Planung erfordern, um an den Teilen teilzunehmen, die besonders viel Spaß machen. Für mich ist das eine ziemlich große Forderung. Ich bin froh, dass sie in Betracht ziehen, uns spielen zu lassen, wenn wir können.“
  • Angelfry freut sich: „Das ist eine riesige Erleichterung, dass ich sie endlich töten und die Rüstung bekommen kann, anstatt es einmal zu versuchen und dann aufzugeben.“
  • xlbingo10 feiert: „Oh, Gott sei Dank. Außerdem hoffe ich, dass sie bei den Eventquests tatsächlich über das bloße ‘Erwägen’ hinausgehen und den Live-Service-Fomo-Scheiß vergessen.“
  • Sufficient-Bid-6602 kommentiert: „Schön, ich kann endlich zu Wilds zurückkehren, ohne mich zu langweilen.“
  • Masappo steigt ein: „Das ist die Lösung, die ich sehen wollte!“
  • Random_Guy_47 wirft ein: „Dies hat jedoch ein Problem. Wenn alle Eventquests verfügbar sind, verteilt sich die Spielerbasis auf sie. Das erschwert die Suche nach einem SOS für die älteren Quests, die die meisten Spieler bereits abgeschlossen haben.“

Besonders letzterer Punkt war laut Community auch eine Befürchtung, die es zu Zeiten von Monster Hunter World gegeben hat. Viele User beschwichtigen den Spieler und sagen, sie hätten in World selbst heute keine Probleme, Mitspieler zu finden. Im Vorgänger von Wilds sind nämlich sämtliche Eventquests mittlerweile permanent verfügbar.

Die Fans sehen solche Änderungen als wichtigen Schritt, das Spiel wieder näher an die Community zu bringen und Spieler auch langfristig zu erfreuen.

Auch mit dem neusten Update, dem TU2, sind die neusten Rezensionen zu Monster Hunter Wilds auf Steam noch größtenteils negativ. Das liegt vor allem nach wie vor an großen Perfomanceproblemen, mit denen viele Spieler zu kämpfen haben. Genau auf diesen Punkt ging Capcom zuletzt ein und erklärte, wie man in Zukunft für Besserung sorgen will: Capcom erklärt, wie es mit Monster Hunter Wilds weitergeht, will das größte Problem der Community lösen

Twitch-Streamer öffnen Kisten für Counter-Strike 2 im Wert von 360.000 Dollar – Fan zählt mit, ob sich das gelohnt hat

Auf Twitch fand kürzlich das größte Opening in der Geschichte von Counter-Strike 2 statt. Ein Zuschauer hat mitgezählt, welche wertvollen Items es in den Kisten gab und ob sich das Öffnen gelohnt hat.

Was war das für eine Aktion? Ursprünglich sollten 4 ausgewählte Streamer Kisten für Counter-Strike 2 öffnen. Ein Sammler hatte den Streamern seltene Inventar-Gegenstände angeboten. Dabei sollte jeder Streamer auf rund 60.000 US-Dollar, also etwa 51.000 Euro kommen. Das Geld sollte in 250 Kisten und Sticker-Kapseln investiert werden, die dann live vor Zuschauern geöffnet wurden.

Die Aktion wurde jedoch um zwei weitere Streamer erweitert. Somit bekamen insgesamt 6 Streamer Gegenstände im Wert von 60.000 Dollar, was zu einem Opening von 360.000 $ (etwa 308.000 Euro) insgesamt führte.

Und es gab noch eine Überraschung: Während des Openings wurden wertvolle Katowice-2014-Kapseln und Cobblestone Packages verschenkt, wodurch die Gesamtsumme auf schwindelerregende 500.000 Dollar (umgerechnet 427.700 Euro) stieg. Ob sich das gelohnt hat?

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Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer

Twitch-Streamer öffnen Kisten für eine halbe Million Dollar

Wer hat dran teilgenommen? Neben ohnePixel, TimTheTatman, Arrow und Nadeshot stießen noch Heyzeus und Sparkles dazu. Allein ohnePixel streamte über 10 Stunden lang (siehe Twitch) und erreichte damit 137.000 Zuschauer in der Spitze (zu sehen auf SullyGnome).

Hat es sich gelohnt? X-User RemixFloats behauptet von sich selbst, ein Skin-Enthusiast von Counter-Strike zu sein. Er zählte mit, ob sich das Opening für die Streamer gelohnt hat. Dabei kommt er auf folgende Zahlen:

  • TimTheTatman hat den wohl größten Gewinn abgestaubt, mit 30.707 US-Dollar
  • Arrow folgt im Anschluss mit großem Abstand mit 15.653 Dollar
  • ohnePixel landet im Mittelfeld mit 14.016 Dollar
  • Heyzeus liegt darunter mit 12.796 Dollar
  • Sparkles hat nur geringen Abstand zu Heyzeus und kommt auf 12.064 Dollar
  • Nadeshot bildet das Schlusslicht und hat nur Gegenstände im Wert von 9.302 Dollar ziehen können

Damit kommt das Team auf eine Gesamtsumme von 94.538 Dollar. Das entspricht nicht einmal annähernd den gespendeten Items des Sammlers, die einen Gesamtwert von 500.000 Dollar hatten. Selbst, wenn man die kleinen Skins dazurechnen würde, die RemixFloats nicht in der Übersicht berücksichtigt hat, kommt man nicht auf den Wert der ungeöffneten Kisten.

Trotzdem muss man berücksichtigen, dass es sich immer noch um eine Spende gehandelt hat. Auch, wenn die Streamer den Wert nicht wieder reinholen konnten, haben alle einen Gewinn für sich erzielen können.

Auch beim letzten Öffnen lief es nicht so gut für ohnePixel. Hier zog er so viele Nieten, dass er aus 118.000 Euro nur 4.000 Euro machte. Dennoch hatte sich das Spektakel für den Streamer damals gelohnt: 556.000 Menschen schauen zu, wie ein deutscher Twitch-Streamer für 120.000 € Nieten in CS:GO zieht

Mark Hamill mochte Luke in Star Wars 8 nicht, erfand eine eigene, düstere Geschichte, die aber trotzdem wenig Sinn ergibt

Die neuen Filme von Star Wars sind nicht unumstritten. Ausgerechnet einer der Hauptdarsteller der klassischen Trilogie hat einiges daran auszusetzen. Seine Kritik betrifft in erster Linie seine eigene Figur – weshalb er sich eine eigene Hintergrundgeschichte ausgedacht hat.

Achtung Spoiler: Wir gehen auf Einzelheiten aus den Episoden 7 und 8 ein.

Wie lautet die Kritik? Dass Mark Hamill große Probleme mit den Sequels von Star Wars, also den Episoden 7–9, hat, ist kein Geheimnis. Zu mehreren Zeitpunkten vor und nach den Premieren der Filme hat er sich dazu geäußert, mal mehr, mal weniger diplomatisch. Auf YouTube gibt es mittlerweile sogar Zusammenschnitte dieser Interviews, in denen Hamill versuchte, uns vor den Sequels zu „warnen“.

Ein Hauptkritikpunkt für den Schauspieler ist der Umgang der neuen Filme mit seiner eigenen Figur Luke. Nachdem der Jedi in Episode 7 erst am Ende einen kurzen Auftritt hat, bekommt er in Episode 8 deutlich mehr Raum.

Er wird nach längerer Diskussion zum Mentor von Rey, weigert sich jedoch, sich seinen alten Freunden bei den Rebellen anzuschließen. Luke lebt im Exil auf einer einsamen Insel auf dem Planeten Ahch-To. Er hat sich von seinem Dasein als Ausbilder jüngerer Jedi abgewandt und ist längst nicht mehr der idealistische Mann, der er in den Episoden 4–6 war.

Der Grund dafür im Film ist, dass der Jedi-Tempel, in dem Luke unterrichtet hat, zerstört wurde, Kylo Ren Lukes Kontrolle entging, die meisten Schüler tötete und mit einigen wenigen entkam. Genau mit dieser Erklärung hat Mark Hamill aber ein Problem.

Deshalb kam er auf Regisseur Rian Johnson zu und sagte ihm, dass er sich eine alternative Hintergrundgeschichte für Luke ausgedacht hatte.

Wollt ihr wissen, wie Star Wars: Episode 8 in unserem Ranking abschneidet, schaut gerne auf MeinMMO vorbei.

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Star Wars: Episode 8 – Trailer zum 2. Teil der Sequels mit Daisy Ridley

Hamills Version ist ziemlich düster

Wie sieht die Alternative aus? Hamill zufolge braucht es für Luke mehr, als einen verlorenen Schüler und den Niedergang seines Jedi-Tempels, um derart verbittert zu beschließen, ins Exil zu gehen.

Der Grund, den sich der Schauspieler ausdachte, ist wesentlich persönlicher. Er erzählte im Podcast Bullseye with Jesse Thron auf YouTube davon. Um es mit Hamills eigenen Worten zu beschreiben:

Ich habe mir überlegt, was jemanden dazu bringen könnte, seine Hingabe an etwas, das im Grunde genommen eine religiöse Instanz ist, aufzugeben, also sein Leben als Jedi aufzugeben. Nun, die Liebe zu einer Frau. Also verliebt er sich in eine Frau. Er gibt sein Leben als Jedi auf. Sie bekommen ein Kind zusammen. Irgendwann nimmt das Kind, noch ein Kleinkind, ein unbeaufsichtigtes Lichtschwert in die Hand, drückt den Knopf und wird sofort getötet. Die Frau ist so voller Trauer, dass sie sich das Leben nimmt.

Diese Geschichte ist für Star-Wars-Verhältnisse recht düster und erinnert in ihrer Drastik am ehesten an Anakin, der in Episode 2 einen ganzen Stamm von Tusken-Räubern abschlachtet.

Ob Hamills Hintergrund-Story Sinn ergibt, steht auf einem anderen Blatt. Wie ein Lichtschwert in die Hand eines Kleinkinds gerät, ist beispielsweise unklar. Wäre Luke, einer der mächtigsten Jedi aller Zeiten, derart unvorsichtig?

Im Übrigen betont Mark Hamill im Interview, dass er trotz seiner Unzufriedenheit mit Luke aus den Sequels den Regisseur von Episode 8, als Rian Johnson, sehr bewundere. Vor allem seine Kunst, Szenen zu inszenieren, sei großartig.

Bloß den Charakter Luke habe er nicht so verstanden, wie es Hamill gerne gehabt hätte. Was denkt ihr darüber? Wart ihr mit Luke in Episode 8 zufrieden, und was haltet ihr von Hamills alternativen Hintergrundgeschichte? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Der Schauspieler hatte schon bei der klassischen Trilogie so seine Probleme: „Wer redet so?“ – Mark Hamill flehte, einen Satz aus Star Wars zu nehmen, den er einfach schrecklich fand

Einer der beliebtesten Animes der Welt ist in China verboten – Weil sich Schüler einen blöden Scherz erlaubt haben

In China sind gleich mehrere Animes verboten. Bei einer Serie ist ein Vorfall mit Schülern aus dem Jahr 2005 schuld, durch den der beliebte Anime verboten wurde.

Um welchen Anime geht es? Death Note spielt in einer fiktiven Welt, in der Oberschüler Light Yagami ein besonderes Notizbuch findet. Das sogenannte Death Note tötet jeden, dessen Name in das Notizbuch geschrieben wird. So kann Light Yagami seine eigenen Fantasien umsetzen und sämtliche Straftäter töten.

Der Anime ist durch sein ausgeklügeltes Psychologie-Spielchen und den Plot-Twist zur Mitte des Animes bekannt geworden. Auf MyAnimeList ist die Serie zudem mit einer 8,62 / 10 bewertet. Doch Fans in China kommen leider nicht mehr in den Genuss des Animes, denn hier wurde er mittlerweile verboten.

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DEATH NOTE Killer Within: Gameplay aus dem neuen Spiel auf Steam

China bannt Death Note wegen Schülerstreich

Wieso wurde er verboten? Wie ANN berichtet, haben Schüler in Shenyang den Anime als Vorbild genommen und sich ihre eigenen „Death Notes“ gebastelt. Ein Schüler verriet Shenyang Night Report, dass er und seine Kollegen aus Spaß Namen von Lehrern in das Buch geschrieben haben, die sie nicht mochten.

Die Zeitung nannte Death Note daraufhin ein „Gift, das böse Herzen schafft“. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Manga von Death Note von sämtlichen Schulen gebannt. Kurz darauf breitete sich die Bannwelle immer weiter in China aus, bis er schlussendlich landesweit verboten wurde.

Hinzu kommt, dass der Anime Themen wie Selbstmord, Gewalt, Blutvergießen und Mord anspricht. Die chinesische Regierung hatte Bedenken bezüglich der Wirkung auf die Kinder, was ebenfalls zum Verbot geführt hat.

Welche Animes sind noch betroffen? Death Note blieb nicht der einzige Anime, der verboten wurde. Laut BBC News gibt es mindestens noch 38 weitere Animes bzw. Mangas, die gebannt wurden. Dazu zählen Attack on Titan, Highschool of the Dead oder auch Parasyte, die entweder anzügliche oder gewaltvolle Darstellungen beinhalten.

Die größte Zensurwelle an verbotenen Animes stammt aus 2015. Mittlerweile dürften viele weitere Serien dazugekommen sein. Ein User auf Reddit behauptet, dass es mittlerweile 100 Animes sind, die in China verboten sind.

Der Mangaka von Death Note verriet, wie er auf den Beruf des Mangaka bekommen ist. Ihm habe normale Arbeit einfach nicht gefallen, weshalb er sich dazu entschloss, Mangas zu kreieren. Seinen Hintergrund und weitere interessante Fakten findet ihr auf MeinMMO: „Normale Arbeit hat mir nicht gefallen“ – Schöpfer von Death Note musste überleben, wurde deshalb zum Mangaka  

Fan von Helldivers 2 feiert die Umsetzung seiner Idee in der neuen Kriegsanleihe – Spieler vermuten: Er ist ein Leaker der Über-Erde

Arrowhead bringt mit jeder neuen Kriegsanleihe auch neues Kriegsgerät für seine Spieler in Helldivers 2. Control Group stellt keine Ausnahme dar. Nun hat ein Fan eine Waffe wiedererkannt, denn die hatte er vor 4 Monaten auf Reddit veröffentlicht, noch bevor die Kriegsanleihe angekündigt wurde.

Um welche Waffe handelt es sich? Mit der kommenden Kriegsanleihe „Control Group“ kommen neue Waffen in Helldivers 2, darunter die Stratagem „PLAS-45“. Dieser elektrische Raketenwerfer verschießt aufgeladenes Plasma und erzeugt beim Aufprall Flächenschaden. Wer die Waffe zu lange auflädt, fliegt mit dem Werfer in die Luft.

Einem Spieler kam die Waffe aber sehr verdächtig vor und nach kurzer Prüfung stellte sich heraus: Diese Waffe habe er vor ihrem Release auf Reddit schon vorgestellt – mit dem Aussehen und der Funktion. Arrowhead habe sich also inspirieren lassen. Der Künstler der Waffe hatte sich gefreut und einige Fans glauben, er arbeite tatsächlich für Über-Erde und besitze Zugriff auf geheime Daten und Forschungen.

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Helldivers 2 zeigt seine neue Kriegsanleihe „Control Group“

„Muss ein Informant aus dem Wissenschaftsministerium der Über-Erde sein“

Wie reagieren die Fans? Der Post auf Reddit erhielt in weniger als 18 Stunden über 10.000 Upvotes und 213 Kommentare (Stand 11. Juli 2025 um 15:00 Uhr). Viele Fans vermuten in den Kommentaren, dass das kein Zufall ist. Irgendwo muss der Ersteller der Waffe Hintergrundinfos besitzen, denn so präzise hätte niemand die Waffe darstellen können. Folgendes lässt sich in den Kommentaren vernehmen:

  • „OP muss ein Informant aus dem Wissenschaftsministerium von Über-Erde sein.“ – Shaftoe-
  • „Er ist vom Ministerium für Über-Geheimnisse“ – CameraFuzzy7235
  • „Spaß beiseite, ich denke, du hast die Designmerkmale der Plasmawaffen genau vorhergesehen und mit dem Design leichter Waffen kombiniert. Alle Plasmawaffen sind sich weitgehend ähnlich, daher sind die Möglichkeiten begrenzt.“ – KingAardvark1st
  • „Du hast die bestehende Designsprache des Spiels für Plasmawaffen und schwere Waffen verstanden und kombiniert“ – Pro_Scrub

Einige Spieler wie Scarptre gehen sogar so weit, dass sie meinen, Datamines hätten die Waffe schon vor der Zeichnung des Fans vorhergesagt – sie wurde nur jetzt erst vorgestellt und war bereits fertig. Ohnehin können sich Spieler jetzt bald auf eine neue Waffe in ihrer Sammlung freuen.

Wann startet Control Group? Die neue Kriegsanleihe „Control Group“ soll am 17. Juli 2025 starten. Der Startzeitpunkt wird so gegen Mittag zwischen 12 und 15 Uhr geschätzt, je nachdem, wann Arrowhead die Anleihe freigeben will. Mehr zur neuen Kriegsanleihe findet ihr zudem hier: Ein neues Item in Helldivers 2 kann euch wiederbeleben und Fans fragen sich jetzt, ob das auch bei extremen Todesfällen gilt

Neues MMORPG auf Steam möchte die RvR-Schlachten alter Klassiker wie Dark Age of Camelot wiederbeleben

Es ist Zeit für unser MeinMMO-Format „MMORPG-News in zwei Minuten“. Wir fassen euch die wichtigsten Meldungen rund um das beste Genre der Welt zusammen. Freut euch auf neue Details zum Housing und zu 11.2 von WoW sowie zig Updates bei den MMORPGs in Entwicklung. Es gab aber auch unschöne Neuigkeiten.

Die Highlights der Woche:

Was ist sonst noch passiert? Nach 7 Jahren Entwicklung stellt Microsoft das neue MMORPG-Projekt des Studios hinter Elder Scrolls Online ein. Für MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz spiegelt sich hier eine ganz grundsätzliche Herausforderung für alle Entwickler von Online-Rollenspielen wider: Das Ende des Zenimax-MMORPGs zeigt frustrierend das größte Problem des Genres.

Hier seht ihr den neuen Trailer zu WoW-Patch 11.2:

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WoW: Die Allianz des Raumgängers – Patch 11.2 Geister von K’aresh

Die Öffnung von Ahn’Qiraj hat begonnen – erneut

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Black Desert: Neuer Trailer zeigt Deadeye-Klasse in Aktion

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Im dritten Jahr hat es endlich geklappt! Eine Gruppe aus Hobbits konnte in Herr der Ringe Online endlich Mordor und den Schicksalsberg erreichen, ohne vorher auch nur eine Quest zu absolvieren.
  • Für Eve Online sind mit dem Legion-Update die Freelance-Lieferaufträge erschienen. Diese logistische Erweiterung eröffnet neue kreative Möglichkeiten, wie die Einrichtung von Rückkaufprogrammen, regelmäßigen Treibstofflieferaufträgen und vieles mehr. Alle Details erfahrt ihr auf eveonline.com.
  • Außerdem wurde in Eve Online der sogenannte „Global PLEX Market“ eingeführt. Dort können Spieler unabhängig von ihrer Region alle PLEX-Handel einsehen und erreichen. Die Details findet ihr ebenfalls auf eveonline.com.
  • Am 11. Juli ist der zweite PTR für die Reckoning-Erweiterung von Mortal Online II live gegangen. Zur Ankündigung geht’s auf mortalonline.com.
  • In Star Wars: The Old Republic läuft bis zum 19. August 2025 das Event „Nachtleben von Nar Shaddaa“, und zwar mit neuen Belohnungen! Schaut für mehr Infos auf swtor.com vorbei.

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

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Bellatores: Neuer Trailer zur geschlossenen Beta des MMORPGs auf Steam

Damit haben wir euch das Wichtigste zusammengefasst, das zuletzt in der Welt der MMORPGs vorgefallen ist.

Worüber habt ihr euch in dieser Woche gefreut? Worüber habt ihr euch geärgert? Schreibt es uns doch in die Kommentare. Falls ihr einen launigen, aber informativen Rundumschlag zum Thema Online-Rollenspiele sucht, schaut unbedingt hier vorbei: Report, Kolumnen, Talks und die Top-Liste der besten MMORPGs aller Zeiten – das war die Themenwoche von MeinMMO

4-Tage-Woche statt Kündigungen: KI macht Unternehmen viel produktiver, Politiker fordert, dass Angestellte davon profitieren

In einem Podcast sprach US-Senator Bernie Sanders jetzt über die Fortschritte im Bereich KI und welchen Weg die Tech-Branche seiner Einschätzung nach einschlagen sollte.

Welchen Weg sollte die Tech-Branche einschlagen? Im Podcast „The Joe Rogan Experience“ erklärte der US-Senator Bernard „Bernie“ Sanders, dass sich die Fortschritte im Bereich der KI deutlich positiv auf die Produktivität von Unternehmen auswirken würden.

Statt diese steigende Produktivität nur dafür auszunutzen, weitere Aufgaben an die Mitarbeiter zu verteilen oder Stellen abzubauen, sollten die Firmen, die von KI profitieren, so Sanders, die Arbeitnehmer von der eingesparten Arbeitszeit profitieren lassen.

Wie? Durch die Einführung einer verkürzten Wochenarbeitszeit mit 32 Stunden beziehungsweise eine 4-Tage-Woche: „Lasst uns Technologie zum Wohle der Arbeitnehmer einsetzen. Das bedeutet, dass ihr mehr Zeit mit eurer Familie, mit euren Freunden, für Bildung oder für alles andere habt, was ihr tun wollt“, via techcrunch.com.

Wer ist Bernie Sanders? Der 1941 geborene US-Politiker vertritt seit 2007 den Bundesstaat Vermont im US-Senat. Dort hat er sich zwar der Fraktion der Demokraten angeschlossen, doch gilt er eigentlich als Unabhängiger, der bei Wahlen meist als Parteiloser ins Rennen gegangen ist.

Mehrfach trat er in seiner Karriere in der Vorwahl der Demokraten für die Präsidentschaftswahl an. 2016 musste er sich Hillary Clinton geschlagen geben, 2020 zog er gegen Joe Biden den Kürzeren.

Sanders sieht sich selbst als demokratischen Sozialist, der war die Marktwirtschaft schätzt, aber immer wieder auch für sozialie Leistungen und Unterstützungen durch den Staat kämpft.
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Warum tragen Tech-Milliardäre wie Mark Zuckerberg immer wieder die gleiche Kleidung?

Weniger ist manchmal mehr

Welche Praxis-Erfahrungen gibt es zur 4-Tage-Woche? Der US-Senator betont: „Das ist übrigens keine radikale Idee. Es gibt weltweit Unternehmen, die dies mit einigem Erfolg umsetzen.“ Im Vereinigten Königreich gab es beispielsweise 2022 einen Test, an dem 61 Unternehmen teilgenommen haben (Quelle: squarespace.com).

Bei den 23 Unternehmen, die später ihre Finanzdaten zur Verfügung gestellt haben, kam es im Laufe der getesteten 4-Tage-Woche zu einem Anstieg der Umsätze um durchschnittlich 1,4 Prozent. Noch erfolgreicher war ein Test bei Microsoft Japan, wo die Produktivität während der verkürzten Arbeitswochen um 40 Prozent gestiegen sein soll (via theguardian.com).

Über einen anderen Fall hat MeinMMO im Mai 2025 berichtet: Island führte 2019 die 4-Tage-Woche flächendeckend ein. 6 Jahre später stellt man fest, dass sich das für Arbeitgeber und Arbeitnehmer lohnt: Ein Land in Europa hat vor 6 Jahren die Viertagewoche eingeführt, heute wissen wir: Die Gen Z hatte immer Recht

Alufolie um den Router wickeln – was hinter dem viralen Internetmythos steckt und ob er wirklich hilft

Im Internet kursiert ein Bild von einem Router, der mit Aluminiumfolie umgeben ist. Der Trick dahinter soll bei Internetproblemen helfen. Wir verraten euch, was wirklich dahinter steckt.

Um welches Bild geht es? Am 19. April 2025 sorgte ein Post auf X für Aufsehen: Zu sehen ist ein Bild von einem Netgear-Router, der auf einer Unterlage aus Alufolie steht, außerdem ist Aluminiumfolie hinter dem Gerät angebracht. Dazu die Aufforderung: „Legt Aluminiumfolie hinter euren Wi-Fi-Router und dankt mir später!“

Über 59 Millionen Menschen haben den Beitrag gesehen. Drei Monate später stellte ein anderer Nutzer auf X die Frage: „Wozu soll das eigentlich gut sein?“, und brachte das Thema damit erneut ins Gespräch.

Wenn ihr schon mal mit WLAN-Symbolen und Verbindungsproblemen kämpft, habt ihr euch bestimmt auch gefragt, was das N-Symbol auf eurem Handy bedeutet. Wir klären das für euch in folgendem Video.

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Was bedeutet das N-Symbol auf eurem Handy?

Unsichtbare Wellen und die Kunst der Reflexion

Kann Alufolie das WLAN verbessern? Tatsächlich steckt in der viralen Idee ein Funken Wahrheit, sogar im wörtlichen Sinn. WLAN-Signale sind elektromagnetische Wellen, ähnlich wie Radiowellen oder Licht. Wie die Technikseite HowStuffWorks erklärt, werden Daten bei WLAN über Funkwellen übertragen, die sich – genau wie Licht – reflektieren lassen. Diese Signale können von Metalloberflächen wie Aluminiumfolie reflektiert und so umgelenkt werden.

Ein Reflektor bündelt das Signal gezielt, statt es unkontrolliert in alle Richtungen streuen zu lassen. Platziert ihr die Folie hinter dem Router oder den Antennen, lenkt sie das Signal dorthin, wo ihr es braucht, etwa zu PC, Konsole oder Fernseher.

Wie erfolgreich ist der Effekt? Ein Forschungsteam vom Dartmouth College in den USA hat den Effekt getestet. In ihrem Video auf YouTube zeigt das Team, wie es 3D-Druck und Aluminiumfolie kombiniert, um maßgeschneiderte Reflektoren zu bauen. Mithilfe eines Algorithmus berechneten sie die perfekte Form, basierend auf einem Gebäude-Grundriss. Das Ergebnis: Bis zu 55 % besserer Empfang in gezielten Bereichen, wissenschaftlich messbar.

Dass der Trick nicht nur auf Social Media funktioniert, zeigte ein Test von CHIP Online. Die Redaktion baute einen Reflektor aus Papier, Pappe und Alufolie und konnte damit die Signalstärke um bis zu 166 % steigern. Besonders bei größeren Entfernungen und durch Wände war der Effekt spürbar.

Wie wird der Trick in der Praxis umgesetzt? Um das Signal eures Routers zu verbessern, müsst ihr etwas beachten. Die Aluminiumfolie sollte nicht einfach wahllos um den Router oder Antennen gewickelt werden. Besser funktioniert der Trick, wenn ihr die Folie gezielt wie einen Parabolspiegel hinter den Antennen platziert.

Besonders sinnvoll ist der Kniff immer dann, wenn euer Router ungünstig steht – etwa in einer Ecke, hinter Möbeln oder direkt an einer Wand. Ein gezielter Reflektor kann das Signal dann zur gewünschten Stelle lenken. Steht der Router hingegen bereits zentral und frei, kann Alufolie sogar stören und die Reichweite verschlechtern.

Mit Alufolie als DIY-Hack lässt sich das WLAN-Signal gezielt lenken, ein simples Experiment mit überraschendem Effekt. WLAN-Probleme lassen sich mit etwas Alufolie vielleicht noch lösen. Doch was passiert, wenn man grundlegende Sicherheitsregeln komplett ignoriert? Ein Experiment zeigt eindrucksvoll, was passiert, wenn man einen veralteten PC einfach ungeschützt mit dem Internet verbindet.

Quelle(n):
  1. X
  2. CHIP
  3. Futurezone

Hier sind 8 Rollenspiele, die mindestens genauso gut sind, wie Dungeons & Dragons

Wer sich mit Tabletop-Rollenspielen beschäftigt, kommt an Dungeons & Dragons kaum vorbei. Dabei gibt es einige Alternativen, die mindestens genauso gut sind und ihre Vorzüge haben.

Wonach wurden die Alternativen ausgesucht? Dungeons & Dragons ist mit der 5. Edition ein relativ ausgewogenes System, das einigermaßen gleichmäßig Fokus auf Rollenspiel, Geschichte und Kampf legt. Dabei stehen taktischer Kampf und Machtprogression der Charaktere im Vordergrund.

Dazu bietet es ein recht zugängliches, nicht allzu komplexes Regelwerk, das sich vor allem auch für Einsteiger in die Welt der Tabletop- und Pen-&-Paper-Rollenspiele eignet.

Für diese Liste haben wir euch 8 andere Systeme herausgesucht, die sich in einigen Bereichen deutlich vom Klassiker Dungeons & Dragons unterscheiden. Wir stellen euch die Regelwerke und Systeme einmal kompakt vor und zeigen euch ihre deutlichen Unterschiede im Vergleich zu D&D auf.

Dabei haben wir versucht, ein möglichst breites Bild an möglichst unterschiedlichen Systemen aufzuführen. Wenn euch also etwas am System stört, findet ihr hier hoffentlich eine spannende, passende Alternative.

Natürlich gibt es auch noch einen Haufen weiterer, spannender und guter Rollenspielsysteme. Fehlt euch also was oder hättet ihr ein anderes System mit reingenommen, schreibt es uns gern in die Kommentare!

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Daggerheart

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Critical Role stellen ihr neues, eigenes Rollenspiel vor: Daggerheart
  • Genre: Fantasy
  • Kernfokus: Charakter-getriebenes Storytelling, emotionale Storybögen
  • Komplexität: Moderat
  • Sprachen: Englisch, (Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch geplant)

Daggerheart ist ein neues High-Fantasy-Rollenspiel von Darrington Press, dem Verlag der Macher von Critical Role. Es wurde entwickelt, um den Fokus des Spiels von taktischen Kämpfen und reiner Machtprogression, wie sie in Dungeons & Dragons üblich sind, hin zu tiefgründigen, charaktergetriebenen und emotionalen Geschichten zu verlagern.

Der Kern des Systems zielt darauf ab, die persönliche Entwicklung der Helden und ihre Motivationen in den Mittelpunkt jeder Spielsitzung zu stellen.

Der größte Unterschied zu D&D ist das Würfelsystem. Anstelle eines einzelnen W20 nutzt Daggerheart zwei zwölfseitige Würfel (2W12): einen sogenannten „Hoffnungs-Würfel“ für die Fähigkeit des Charakters und einen „Furcht-Würfel“ für die Schwierigkeit der Aufgabe.

Dieses duale System schafft nuancierte Ergebnisse wie zum Beispiel „Erfolg mit einer Komplikation“ oder „Misserfolg mit einem kleinen Vorteil“ und macht so jeden Wurf zu einem spannenden, erzählerischen Moment, anstatt sie lediglich mit einem einfachen „geschafft“ oder „nicht geschafft“ zu beantworten.

Zusätzlich können sowohl DM (die Dungeon Master, die euch durch eine Partie leiten) als auch Spieler durch Würfe Hoffnung sowie Furcht als Ressourcen erhalten und im Verlauf weiter einsetzen. Auch Stress ist eine Ressource, auf die geachtet werden muss.

Ebenso unterscheidet sich die Charaktergestaltung und ihre Weiterentwicklung stark von D&D. Fähigkeiten und Zauber werden aus modularen Kartensets anhand sogenannter Domänen gewählt, was eine flexiblere Anpassung als die festen Klassenstrukturen von D&D erlaubt.

Zusätzlich ist der Charakterfortschritt direkt an das Erreichen von persönlichen, selbst definierten Zielen und Erfahrungen geknüpft. Das System belohnt damit gezielt das Ausspielen der Charaktergeschichte und nicht nur das Besiegen von Monstern.

Daggerheart eignet sich also vor allem für Spieler und Gruppen, die einen klaren Fokus auf die Story und die persönliche Charakterentwicklung legen wollen. Das Zusammenspiel von Spielern und Spielleiter ist hier noch einmal anders wichtig, sodass ein gemeinsames Storyerzählen im Mittelpunkt steht.

WoW zeigt, wie genial Nachbarschaften sind – Aber es gibt zwei Probleme

Die Nachbarschaften sind ein festes Feature des Housings in World of Warcraft. Jetzt kennen wir viele Details und damit auch neue Probleme.

Spielerbehausungen, oder „Player Housing“, wie die meisten es nennen, war für zwei Jahrzehnte einer der größten Wünsche der Community von World of Warcraft. Mit der kommenden Erweiterung Midnight wird das Feature endlich Realität. Blizzard hat jetzt über die Nachbarschaften gesprochen und darüber, was eure Nachbarn bei euch so anstellen können. Doch damit einhergehen auch ein paar Sorgen und Probleme.

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WoW bekommt Player Housing – Ein erster Teaser

Was sind Nachbarschaften? Nachbarschaften sind Instanzen, in denen sich jeweils 50 Grundstücke befinden. Die Grundstücke haben alle die gleiche Größe, allerdings kann das Ambiente unterschiedlich sein – je nachdem, wo in der jeweiligen Nachbarschaft euer Haus genau platziert ist. Das kann der Flair des eher malerischen Waldes von Elwynn sein oder etwas gruseliger mit einem Hauch Dämmerwald.

Die Grundstücke sind auch unterschiedlich angeordnet. Einige sind einzeln und haben etwas Abstand zueinander, andere sind in kleinen Gruppen von 2, 3 oder mehr Grundstücken recht nah beieinander. So soll für alle Vorlieben etwas dabei sein.

Klar ist: Housing wird das ehrgeizigste und größte Feature, das es je gab.

Was für Nachbarschaften gibt es? Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Nachbarschaften. Private und Öffentliche. Öffentliche Nachbarschaften sind für alle und WoW eröffnet sie automatisch, sobald Bedarf besteht. Es können also niemals „alle Plätze belegt“ sein. Wenn kein Grundstück mehr frei ist, eröffnet WoW einfach eine neue Nachbarschaft. Öffentliche Nachbarschaften könnt ihr jederzeit verlassen, wenn ihr etwa eure Nachbarn nicht mögt oder lieber zu einem Freund in die Gegend ziehen wollt.

Private Nachbarschaften sind etwas restriktiver. Diese sind zum Beispiel nur für Mitglieder einer Gilde oder für Gruppen von Spielerinnen und Spielern, die sich zu einer Nachbarschaft gezielt zusammenschließen. Wer dort leben darf, wird dann direkt von den Besitzern der Nachbarschaft verwaltet (wie etwa dem Gildenmeister). Man kann aber Berechtigungen an andere verteilen, sodass man auch gemeinsam eine Nachbarschaft verwalten kann.

WoW Housing Alliance Zone
Die Housing-Gebiete sind ziemlich hübsch.

Was passiert, wenn man aus der Nachbarschaft fliegt? Wenn ihr etwa zu einer Gilden-Nachbarschaft gehört und die Gilde verlasst, dann verliert ihr damit auch den Anspruch auf euer Grundstück. Euer Haus wird dann „zusammengepackt“ und ihr könnt es – wie bei jedem anderen Wechsel einer Nachbarschaft auch – an einem neuen Ort wieder aufstellen. Alle Inhalte bleiben gespeichert.

Kleine Gilden haben Pech – und es gibt ein Limit für Dekorationen

Was sind die Probleme? Grundsätzlich kommt das Housing und die Nachbarschaften gut an, doch ein Detail löst Sorge bei vielen Fans aus. Denn mit den Screenshots lässt sich ein erster Blick auf das „Level-System“ des Housings werfen. Nachbarschaften können gemeinsam an Unterfangen arbeiten und Fortschritt durch verschiedene Spiel-Inhalte sammeln. So levelt man auch das eigene Haus auf und schaltet neue Belohnungen frei.

WoW Housing Leveling
Das Level-System beim Housing ist umstritten. Es bleibt abzuwarten, wie anstrengend das wird.

Darin sind nicht nur Dekorationen als Belohnungen zu sehen, sondern auch grundsätzliche Funktionalität – ein wichtiger Punkt ist hier etwa, dass das Limit der maximalen Dekorationen auf dem Grundstück durch das Level-System angehoben wird.

Oder anders gesagt: Die Sorge ist, wer das System nicht „durchfarmt“, der kann keine detaillierten Häuser bauen und einrichten, da das Limit für Dekorationen zu früh erreicht ist. Wie stark diese Limitierung ausfällt und wie hart der „Grind“ ist, um das Dekorations-Limit zu erhöhen, ist bisher noch ungewiss.

Das zweite Problem betrifft vor allem kleine Gilden. Denn um eine eigene Gilden-Nachbarschaft zu gründen, muss eine minimale Anzahl von Spielerinnen und Spielern in der jeweiligen Gilde existierten. Dieses Minimum richtet sich nach den Accounts in der Gilde und nicht der Anzahl der Charaktere.

WoW Housing Creepy
Auch eher gruselige Grundstücke wird es geben …

Blizzard hat zwar noch keine konkrete Zahl genannt, aber bereits angekündigt, dass besonders kleine Gilden wohl keine eigene Nachbarschaft haben können. Sie müssen also entweder mehr Mitglieder sammeln oder sich mit anderen Personen zu privaten Nachbarschaften zusammenschließen. Ob das notwendige Limit hier bei 5, 10, 20 oder gar 50 Accounts liegt, bleibt abzuwarten.

Je mehr Informationen bekannt werden, desto spannender wird es rund ums Housing – aber desto mehr Folge-Fragen tun sich auch auf. Allerdings ist das Eigenheim in World of Warcraft auch nur noch wenige Monate entfernt, sodass wir schon bald selbst erleben können, ob alles viel schlimmer als angekündigt ist oder sogar viel, viel besser.

Frauen waren in Dungeons & Dragons früher per Definition die besseren Diebe, aber andere Vorteile waren sehr fragwürdig

Dungeons & Dragons ist mittlerweile über 50 Jahre alt. Damals, in der ersten Edition, sah das Spiel noch ganz anders aus – und hatte vollkommen andere Regeln. Einige davon könnte man sich heute gar nicht mehr vorstellen, insbesondere dann nicht, wenn ihr einen weiblichen Charakter spielen wolltet.

Das sind die Ursprünge von Dungeons & Dragons:

Was war damals so anders? Es gab ein komplettes Regelset dafür, wenn ihr eine Frau in D&D spielen wolltet – unabhängig von eurem eigenen Geschlecht. Frauen hatten damals teilweise ganz andere Bezeichnungen für ihre Klassen und andere Fähigkeiten als Männer.

Im Begleit-Magazin „The Dragon“, welches Zusatz-Regeln und Errata zu D&D veröffentlicht hat, gibt es in der 3. Ausgabe eine Übersicht zu Frauen und Magie (Quelle: darkshire.net als PDF). Einige der Höhepunkte:

  • Frauen hatten kein Charisma, sondern einen „Schönheits“-Wert, der den Erfolg und die Wirkung bestimmter Zauber entschieden hat.
  • Weibliche Diebe – so hießen Schurken damals – konnten mit einem gewissen Wert an Intelligenz Zauber wirken. Männliche Diebe nicht.
  • Der Stärke-Wert von Frauen war grundsätzlich niedriger als der von Männern. Das gilt für alle verfügbaren Völker. Dadurch konnten sie bestimmte Waffen und Rüstungen nicht tragen.

Insbesondere der „Schönheit“-Wert ist hier spannend, denn Hexen (also weibliche Zauberwirker) mit einem geringen Schönheits-Wert konnten männliche Wesen, die sie per „Verführung“ verzaubern wollten, dadurch direkt töten. Kein Scherz.

Außerdem mussten Charaktere auf einen Rettungswurf würfeln, um einer Verführung zu widerstehen. Gelang das einem Kleriker nicht, konnte dieser sein Zölibat verlieren, was – je nach genutzten Regeln – in einem Verlust der göttlichen Macht resultierte, ähnlich wie bei Eidbrecher-Paladinen.

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D&D in der Krise: Was wird jetzt aus Baldur’s Gate 4? Der GameStar Talk im Video

„Das war nicht dazu gedacht, sexistisch zu sein“

Der amerikanische Autor Tim Kask, der zu den ursprünglichen Spieltestern von D&D gehörte und später der erste feste Mitarbeiter für den „Dragon“ war, spricht in seinem Video auf YouTube über genau diesen Abschnitt in seinem Magazin.

Kask erklärt: die Regeln damals seien nicht dazu gedacht gewesen, Frauen herunterzumachen. Ganz im Gegenteil, man wollte damit Frauen für das Hobby begeistern. Das Interesse sei damals schlicht nicht da gewesen:

Es ist nicht, dass wir nicht versucht hätten, mit den Mädels zu sprechen. Die kamen vorbei und haben sich die hübschen [Spielzeug-]Soldaten angesehen. Und unglücklicherweise war’s das dann auch schon. Dieser Artikel, Frauen im Gaming, war ein ehrlicher Versuch, D&D zu spielen für Frauen attraktiver zu machen.

Frauen sollten sich mehr den „nerdigen Typen“ zugehörig fühlen können. Das alles müsse man allerdings im Kontext des Jahres 1976 mit seiner damals sehr anderen Gesellschaft betrachten.

Der YouTube-Kanal DnD Shorts, dessen Betreiber Zusatz-Materialien für D&D veröffentlicht, hat sich diesem Thema ebenfalls angenommen (auf YouTube). Dort spricht er mit der YouTuberin und Tabletop-Expertin Ginny Di über die alten Regeln.

Die beiden kommen zu dem Schluss: Aus heutiger Sicht hätten diese Regeln tatsächlich einen sexistischen Unterton, aber auf gewisse Weise sei Frauen damit auch eine beachtliche Macht zugesprochen worden. Schließlich konnten sie mit ihrer (mangelnden) Schönheit Töten oder Kleriker ihren Gott verraten lassen.

Seit dem ersten Release von D&D hat sich viel getan und insbesondere die neuen Regeln von 2024 haben für einige verwirrte Gesichter bei den Fans gesorgt. Allerdings machen auch andere Kontroversen insbesondere beim Mutterkonzern Hasbro die Runde. Unsere Experten haben darüber gesprochen: Bei der Firma hinter Dungeons & Dragons hat sich einiges verändert – Wie es jetzt weiter gehen könnte, diskutieren unsere Experten

Neue Lore zu Destiny 2 spricht über eine dergrößten Verschwörungstheorien der Menschheitsgeschichte

Die Sammler-Edition von Destiny 2: Am Rande des Schicksals enthält neue Lore und diese stellt eine Verbindung zur Ermordung von JFK her.

Was ist das für neue Lore? Am 15. Juli 2025 bekommt Destiny 2 mit „Am Rande des Schicksals“ eine neue Erweiterung, die eine neue Sage im Universum des Loot-Shooters einleitet. Im Vorfeld der neuen Erweiterung verkaufte Bungie wieder eine Collector’s Edition, die unter anderem eine Statue der drei Hüter-Klassen enthält. Zudem lagen der Sammlerbox noch ein paar Zettel bei, die neue Lore liefern (via Reddit).

Bei den Zetteln handelt es sich um geheime Schreiben des „Department of External Observation“ aus Chicago. Die Dokumente sprechen von einer Untersuchung im Rahmen der Ermordung des ehemaligen amerikanischen Präsidenten John. F. Kennedy (kurz: JFK), der am 22. November 1963 bei einer Parade am Dealey Plaza in Dallas von Lee Harvey Oswald erschossen wurde.

Kennedy galt als einer der charismatischsten und beliebtesten Präsidenten der USA.. Sein Tod schockierte die Welt.

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Destiny 2: The Edge of Fate – Teaser zum großen Reveal im Mai

Wurde Kennedy mit einer Waffe aus Destiny erschossen?

Was besagt die neue Lore? Die neue Lore ist sehr kryptisch und wirft einige Fragen auf. In erster Linie stellt sie aber vor allem eine seltsame neue Verbindung zwischen dem Destiny-Universum und der Ermordung von JFK her. In einem der Schreiben heißt es:

Es ist meine persönliche Einschätzung, dass zum jetzigen Zeitpunkt, xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxx die erforderliche Stabilität xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx, ohne eine ausreichende Störung zu verursachen, um als Teil des Ereignisses vermerkt worden zu sein. Zumindest würden wir xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx erwarten, die mindestens drei Jahre nach dem Ausfall noch auf nachweisbarem Niveau verbleibt, aber unsere Messungen am Dealey Plaza zeigen nichts Ungewöhnliches an. […]

Nach umfassender Überprüfung der aus dem xxxxxxxxx Vorfall geborgenen Materialien kann ich keine schlüssige Verbindung zwischen den beim Vorfall vorhandenen Waffen und Energiequellen und den Beweismitteln vom Ort der Ermordung von Präsident Kennedy finden. xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Das Department of External Observation untersuchte demnach anscheinend die Ermordung des ehemaligen Präsidenten und einen weiteren Vorfall und verglich verschiedene geborgene Materialien, untersuchte Messungen und Beweismittel.

Ein weiteres Schreiben offenbart obendrein, dass bei Kennedys Schusswunde eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht worden sei, die auf eine exotische Waffe aus Destiny 2 hinweist:

„Wie xxxxxxxxx bezeugt, zeigten sowohl die Bildgebung als auch die physische Untersuchung des Gehirns eine umfassende Gewebezerstörung. Während dies bei einer Schusswunde zu erwarten ist, zeigte eine genauere Untersuchung durch unsere Abteilung subtile Muster in der Zerstörung. xxxxxxxxxxx und xxxxxxx stimmen überein, dass das Muster darauf hindeutet, dass Gewebe zum Projektil hingezogen wurde, als es den Schädel durchquerte, bevor es wieder nach außen gedrückt wurde. Dies ist ein ungewöhnliches Verhalten.

Die Beschreibung der Wunde klingt, als hätte das Projektil eine Art Schwarzes Loch erzeugt. Das würde erklären, weshalb Gewebe zu dem Projektil hingezogen wurde. Erfahrene Hüter könnten dabei an die Graviton-Lanze denken, ein exotisches Impulsgewehr, das gemäß Lore in Old-Chicago gefunden wurde und kleine schwarze Löcher verschießt.

Unklar ist weiterhin, welche Rolle die neue Erweiterung oder die Neun bei der Ermordung von JFK spielen sollen.

Was ist das für eine Verschwörungstheorie? Die Ermordung von John F. Kennedy brachte verschiedene Verschwörungstheorien hervor. Manche Menschen glauben, dass der Schütze Lee Harvey Oswald nicht allein war, andere glauben, dass die Mafia, die Sowjetunion oder sogar die CIA in das Attentat verwickelt seien.

Bungie greift hier also ein viel diskutiertes Thema auf und verbindet die Lore von Destiny mit realen Ereignissen und Verschwörungstheorien. Da die Entwickler zeitgleich aber keinerlei konkrete Informationen veröffentlichen und Teile der Dokumente unkenntlich machen, müssen Destiny-Fans jetzt quasi ihre eigenen Verschwörungstheorien erschaffen.

Falls euch die Lore von Destiny interessiert und ihr mehr über die größten Mysterien aus dem Universum des Loot-Shooters lesen wollt, hat euch MeinMMO-Autor und Destiny-Experte Christos Tsogos hier 5 der größten Mythen erklärt: 5 der größten Mysterien aus Destiny 1 & 2 und ihre Antworten dazu

Quelle(n):
  1. Forbes