Savage Worlds

- Genre: Universell anpassbar
- Kernfokus: Schnelle, actionreiche Abenteuer
- Komplexität: Niedrig
- Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Brasilianisches Portugiesisch
Savage Worlds ist ein universelles Rollenspielsystem, das für schnelle, filmreife und actionreiche Abenteuer in nahezu jedem Genre entwickelt wurde – egal, ob Fantasy, Western, Science-Fiction, Horror, Superhelden oder Piratenabenteuer. Statt sich auf eine feste Spielwelt zu konzentrieren, ist Savage Worlds ein flexibles Regelsystem, das Spielleiter und Spieler nutzen können, um eigene Welten zu bauen oder bestehende Settings freier nutzen zu können.
Das Spiel nutzt ein einfaches Regelgerüst mit verschiedenen Würfeltypen (W4 bis W12), Bennies (eine Art Schicksalspunkte) und einem Fokus auf Action statt auf taktisches Spielen. Charaktere sind in wenigen Minuten erstellt, was besonders bei One-Shots oder häufigen Kampagnenwechseln hilfreich ist.
Savage Worlds eignet sich zudem durch den Fokus auf schnelle Abläufe besonders für dynamische Szenen wie Verfolgungsjagden, Massenschlachten oder glorreiche Heldentaten. Im Unterschied zu D&D, das stark auf Klassen, Level und detaillierte Kampftaktiken setzt, ist Savage Worlds weit flexibler und setzt den Fokus vor allem auf das Erzählerische.
Es verzichtet auf starre Klassenstrukturen und erlaubt individuelle Kombinationen von Fähigkeiten, was kreative und individuelle Charakterkonzepte zulässt. Kämpfe sind oft kürzer, dafür aber intensiver. Durch seine stark vereinfachten Regeln und die große Freiheit, die das System bietet, eignet sich Savage World vor allem für Einsteiger und Gruppen, die einfach eine schnelle Runde genießen wollen, ohne sich allzu lang mit Regeln oder Worldbuilding aufhalten zu wollen.
Solltet ihr jedoch eher daran scheitern, genügend Mitmenschen zu finden, mit denen ihr eure Runden spielen könnt, gibt es glücklicherweise auch andere Möglichkeiten. So finden sich auch im digitalen Bereich etliche Spiele, die sich an Tabletop-Rollenspielen und speziell auch an D&D orientieren, die sich ganz wunderbar allein spielen lassen: 10 Spiele für Fans von Dungeons & Dragons, die niemanden zum Zocken haben
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Mit Shadowrun verbinde ich ne Hassliebe. Das Setting, die ganze Lore, toll. Wirklich. Aber als ich mit meinem Mage einen Feuerball zauberte hats ihn durch kritische Fehlerprobe(nur Einsen) buchstäblich selbst in die Luft gejagt. Da war dann erstmal die Luft raus. Aber nur bis zum nächsten Spielewochenende, meinen Ki-Adepten hats dann nicht mehr aus den Latschen gehauen xD
euer link zu 10 Spiele für Fans von Dungeons & Dragons, die niemanden zum Zocken haben ist falsch verlinkt und versucht zu einem admin bereich zu linken
Danke für den Hinweis, ist gefixt 🙂
Ich finde PbtA und FitD fehlen in der Liste (Powered by the Apocalypse/Forged in the Dark)
Die besten Vertreter:
Dungeon World
Blades in the Dark
Im übrigen gibt es auch viele kostenlose Regelwerke. Auch richtig gute.
Cairn zum Beispiel. Oder wer ein D&D Light will lege ich Knave ans Herz.
Ich habe schon eine Session (6 Stunden) mit Daggerheart hinter mir. Meine Gruppe liebt es. Ich liebe es auch. Wir werden mit Daggerheart wohl eine ganze weile weiterspielen.
Etwas neugierig geworden, schaute ich kurz bei Amazon rein und suchte nach Savage Worlds. Was wäre denn da nötig für einen Einstieg? Ein Starter Set konnte ich nicht ausmachen…
Hey! Du findest das Grundregelwerk zum Beispiel als pdf bei Ulisses Spiele im F-Shop. Dort kostet es rund 10 € und du findest auch einen Haufen Zusatzregeln und Settings. Zum Einstieg reicht aber das Grundregelwerk.
Sehr schöne Liste. 4 der Spiele habe ich selbst schon gespielt (DSA, Cthullhu, Cyberpunk, Shadowrun) – ein fünftes steht ungespielt im Regal (aber nicht ungeliebt – Savage Worlds ist ein cooles System) und ein sechstes ist ja im Prinzip eine Weiterführung von DnD 3.5 (Pathfinder), welches ich sehr viel zu seiner Hochzeit gespielt habe.
Ein System/Setting sollte meiner Meinung nach aber auf keinen Fall fehlen:
GeneSys, das Universalregelsystem mit seinen Spezialwürfeln, die es ermöglichen Erfolge mit neuen Problemen, oder Misserfolge mit potential zu haben. Wem hier ein passendes Setting fehlt, der sollte sich Am Rande des Imperiums, Zeit der Rebellion, oder Macht und Schicksal anschauen – drei Rollenspiele im Star Wars Universom, die alle zur Zeit zwischen Episode IV und V spielen und unabhängig von einander gespielt werden können. Eines legt den Fokus mehr auf die Unterwelt des Universums, mit Schmugglern, Kopfgeldjägern und Grenzweltpolitikern. Das zweite legt den Fokus auf den Krieg zwischen Rebellion und Imperium und lässt einen in diverse Rollen der Rebellenallianz schlüpfen. Das dritte konzentriert sich auf Machtsensitive Charaktere in einer Zeit in der die Jedi quasi ausgestorben sind und das Imperium mit seiner Inquisition versucht jeden der Machtfähigkeiten zu besitzen scheint entweder auf ihre Seite zu ziehen oder zu vernichten.