Eigentlich wollte ich nur Blümchen kaufen, nun besitze ich einen Tyraniden und er könnte nicht süßer sein

Caro und Norm Titelbild

Nachdem MeinMMO-Redakteurin Caro verschiedene Tabletop-Miniaturen für Dungeons & Dragons bemalt hat, wollte sie sich auch den schicken Figuren aus Warhammer 40.000 widmen. Dabei hat sie sich ausgerechnet direkt in einen Kandidaten verliebt, der komplett gegen ihre Vorsätze verstößt – doch sie bereut es nicht.

Ich bemale seit ungefähr anderthalb Jahren Miniaturen für unsere D&D-Kampagne oder einfach, weil ich sie hübsch oder cool finde. Seitdem ich tiefer in das Hobby gerutscht bin, komme ich aber auch nicht mehr um die Boxen von Warhammer herum. 

Ein großer Fan von Space Marines oder anderen harten Kerlen in Rüstungen konnte ich bisher (noch) nicht werden. Das ist einfach keine Ästhetik, die mich persönlich besonders anspricht, wenn ich mich stattdessen den eigenen D&D-Helden, Drachen oder anderen Kreaturen widmen kann.

Doch dann stieß ich auf ihn – oder besser gesagt: auf sie. Tyraniden. Und einer von ihnen hat es mir besonders angetan: der Norn Emissary, oder auf Deutsch, der Schwarmbote. Es war Liebe auf den ersten Blick.

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Warhammer 40K: Space Marine 2 bekommt Siege-Modus, zeigt geballte Ladung Tyraniden und Chaos im Teaser

Ich hielt es keine zwei Tage ohne ihn aus

Während ich die Tyraniden sowieso schon immer im Auge hatte, was meine ersten Miniaturen von Warhammer 40.000 betrifft, war es der Norn Emissary, der mich schließlich zu meinem ersten Kauf motivierte. Ich kann kaum beschreiben, was es ist, das mich so an ihm erfreut. Es ist einfach … alles.

Sein Gesicht, die fast flügelartige Rückenstruktur, die großen Klingen, die Kopfpanzerung mit noch mehr Klingen: Der Norn Emissary sieht aus wie ein drachenartiger Alien-Insekten-Kaiju. Keine Ahnung, welche Synapse im Hirn falsch gelegt wurde, aber für mich ergeben diese Begrifflichkeiten zusammen einfach = absolut süß!

Und meine mentale Stärke, ihn nicht sofort zu kaufen, hielt keine zwei Tage. Anhand des Chats in der MeinMMO-Redaktion kann ich sogar festmachen, es waren etwa 26,5 Stunden.

Trotz blinder Liebe habe ich gehadert

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, dass meine erste Miniatur für Warhammer 40.000 keine allzu große oder teure Figur sein sollte. Ich wollte mit einem etwas niedrigeren Budget schauen, ob mir die Miniaturen von Games Workshop überhaupt gefallen würden und ob sich ihr schon etwas propperer Preis lohnt.

Als ich dann jedoch in der Stadt unterwegs war, um eigentlich Blümchen für das Terrain meiner Miniatur-Bases zu kaufen, stand er mir nichts dir nichts ganz frech im Regal. 

Ich schaute ihn an, seine abgedruckten Äuglein schauten zurück – und ich wurde schwach. Im Hintergrund konnte man sicherlich den Song „Lovin’ You“ von Minnie Riperton spielen hören, in den sie ihre Liebe für ihr neugeborenes Kind einfließen ließ. Ich bin offizielle Tyraniden-Mama.

Keine Ahnung, aber dafür wachsendes Interesse

Für ein paar kurze Momente fühlte ich mich in meiner frischen Mutterschaft ein bisschen wie eine Heuchlerin. Schließlich habe ich mich neben dem Malen so gut wie gar nicht mit der Lore oder dem eigentlichen Spielen von Warhammer auseinandergesetzt. 

Doch nun wollte ich wissen, was die Tyraniden und der Norn Emissary denn überhaupt draufhaben.

Die Tyraniden, von einer Schwarmintelligenz gesteuerte Nimmersatte, für die alles Leben ein reines Buffet an Biomasse ist, schloss ich schnell ins Herz. Der Norn Emissary ist eine Präzisionsbestie, die sich vor allem auf einzigartige und besonders heftige Ziele fokussiert, wofür er seine psionische Kraft, Geschwindigkeit, Intelligenz und Stärke einsetzt. Ein besonders starker Kandidat und Feini, der eine würdige erste Warhammer-Miniatur ist, wenn ihr mich fragt.

Seit ungefähr einem Monat arbeite ich in freien Momenten daran, ihn fertig zu bemalen. Dabei fotografiere ich meine Fortschritte, um euch demnächst neben einer Box-Review auch eine vollständige Fotostrecke bieten zu können.

Aber hier ein kleiner Teaser, als ich ihn fertig zusammengebaut habe:

Mein Interesse an den Tyraniden und auch an Warhammer 40.000 allgemein wurde definitiv von Norm geweckt. So lautet der derzeitige Name meines Tyraniden, da ich das „Norn“ aus Norn Emissary zu Beginn mit Norm verwechselt habe. Weitere Namensvorschläge nehme ich jedoch gerne an.

Seid ihr selbst Tyraniden-Fans? Oder gefällt euch eine andere Armee aus Warhammer 40.000 mehr? Wenn ihr mehr über die hungrigen Space-Insekten erfahren wollt, haben wir hier auf MeinMMO eine genauere Vorstellung für euch, die ich mir auch zunächst durchlesen wollte: Tyraniden sind in Warhammer 40.000 eine der größten Bedrohungen und das hat einen Grund 

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9 Kommentare
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Eisenstern

Ihr wisst schon, dass die gewählte Warhammer Fraktion (und auch P&P Charaktere) viel über die Persönlichkeit der/des Spielenden aussagen? 😉

Beispielsweise bemale ich gerade Orks und habe gerade einen Warhammer Ork Roman ausgelesen. Das drückt meinen unterbewussten Wunsch nach gedankenloser Anarchie, Ikonoklasmus und Spaß aus.

Aber eigentlich bin ich mit Herz und Seele Votaan Sammler und bevorzuge Ordnung und Stabilität.

Horteo

So so eine Fraktionshingabe kenne ich. Mich zieht es immer zu den Chaosfraktionen hin. Insbesondere Emperor Children.

Warum weiss ich auch nicht. Bin ja eigentlich ein lieber^^

huehuehue

oder dem eigentlichen Spielen von Warhammer auseinandergesetzt. 

Keine Sorge deswegen, so dürfte es durchaus vielen von uns gehen^^

VonGestern

So sieht es aus^^

VonGestern

Norm eine wirklich sehr schöne und beeindruckende Mini- sehr gute Wahl!

Tyraniden haben schon was. Heftiggeile, putzige Alienviecher, mit einem gesunden Appetit. Die muss man einfach lieb haben! Allerdings für mich: mögen ja, sammeln nein.

Meine erste 40k Liebe war: Maugan Ra (die alte Mini aus Zinn). Durch diese, fing ich dann auch mit den Eldar (mysteriös, wissend, verloren) an, bin Richtung Runenleser, Phantomseher und Droiden getrifted- fand/finde die einfach stylisch. Dagegen empfand ich die ganzen Aspekt Krieger der Eldar, als eher lahm und hab mir davon auch nie welche geholt.

Orks konnten mich später, durch ihre lustige Art und der Leichtigkeit mit welcher sie durchs Leben gehen, für sich gewinnen. Ihre Schrott Fahrzeuge und jede Menge Dakka, taten dabei ihr übriges.

Necrons haben es mir dann irgendwann auch angetan. Kalte, gruselige Metall Skelette. Gefangen, verraten, wütend… (ich konnte es fühlen), auf einem Rachefeldzug… ohne Schmerz, ohne Reue, ohne Gefühle; ausser Hass und Wut (ein Traum). Naja, und ich mag halt Metallfarben.

Es wird echt Zeit, nochmal was zu pinseln!!!

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von VonGestern
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