In World of Warcraft gibt es Spieler-Behausungen. Alle bekannten Informationen zum Housing in WoW haben wir hier für euch.
Eines der großen Features der nächsten Erweiterung von World of Warcraft werden die Spielerbehausungen oder auch „Player Housing“ genannt. Etwas, das von der Community schon lange gewünscht wird und dem Blizzard endlich nachkommt. Inzwischen sind sämtliche Details zum Housing bekannt.
Den ersten Teaser zum Housing seht ihr hier:
Das Wichtigste in Kürze
- Housing erscheint am 3. Dezember 2025 als Early Access für Vorbesteller von Midnight.
- Housing wird ein Feature, das über mehrere Erweiterungen ausgebaut wird.
- Jeder Account kann 2 Häuser haben, eines auf Allianz- und eines auf Horde-Seite.
- Es wird verschiedene Arten von Häusern geben.
- Miete wird es nicht geben. Häuser gehören euch für immer.
- Am Housing wird bereits seit 5 Jahren gearbeitet.
- Eure Häuser existieren in Nachbarschaften mit anderen Charakteren zusammen.
- Es gibt Gilden-Nachbarschaften, private Nachbarschaften und öffentliche Nachbarschaften.
- Es wird eine Echtgeld-Währung für Housing-Items geben.
Was es in WoW aber auch anderen aktuell laufenden MMORPGs im Dezember so gibt, haben wir hier für euch:
Housing in WoW – Plots, Kosten, Monetarisierung
Wann erscheint Housing? Housing erscheint in World of Warcraft als Early Access am 3. Dezember 2025 für alle Vorbesteller der neuen Erweiterung Midnight. Dabei handelt es sich aber nur um einen Vorab-Zugang, der richtige Release folgt erst Anfang Mai mit der Veröffentlichung von Midnight.
Wie umfangreich wird das Housing? Nachdem die ersten Spielerinnen und Spieler das Housing bereits testen durften, ist relativ klar: Das Feature wird massiv. Es gibt Tausende verschiedene Assets und die Freiheit der Gestaltung ist nahezu unerreicht. Vor allem Fans des Housings im MMORPG WildStar dürften sich gleich heimisch fühlen, denn Blizzard hat hier so ziemlich alle Features übernommen.
Für Blizzard ist allerdings klar: Housing ist das größte, ehrgeizigste Feature, das es je gab.
Ihr müsst euer Haus allerdings erst leveln. Denn durch neue Level schaltet ihr weitere Möglichkeiten frei, wie etwa höheres Limit für Dekorationen oder Zimmer in eurem Haus.
Wo platziert man ein Haus? Häuser platziert ihr in Nachbarschaften (mehr dazu unten). Jede Nachbarschaft besteht aus rund 50 Parzellen (Plots
), auf denen ihr euer Haus platzieren könnt. Jede Parzelle kann innerhalb einer Nachbarschaft nur einmal vergeben werden und wer zuerst kommt, mahlt auch zuerst. Auf eurem Plot könnt ihr euch austoben und andere können dort keine Änderungen vornehmen.

Wie viele Häuser kann man haben? Nach aktuellem Stand wird es möglich sein, lediglich zwei Häuser auf einem Account zu besitzen. Ein Haus steht im Gebiet der Horde, eines im Gebiet der Allianz. Ihr könnt eure Häuser allerdings mit mehreren Charakteren verwenden, sodass alle in einer großen WG leben. Nur wer für jeden Charakter ein eigenes Eigenheim bauen will, wird wohl etwas enttäuscht sein.
Ist Housing direkt für alle zugänglich? Ja, falls ihr Vorbesteller seid, ist es das – sonst nicht. Nur wer Midnight kauft, kann auch ein Haus in World of Warcraft haben.
Was kostet das Housing? Für ganz neue Accounts ist das Housing kostenfrei. Alle anderen müssen einen minimalen Betrag zahlen, der aktuell bei 1.000 Gold liegt. Im Preis inbegriffen sind aber auch sämtliche Umzüge in Zukunft, falls ihr euer Haus verschieben wollt.
Können andere Charaktere in mein Haus? Ja, aber die Berechtigungen könnt ihr frei einstellen. Ihr könnt euer Haus für euch privat machen oder Berechtigungen setzen, dass nur Freunde oder Gilden-Mitglieder eintreten können. Ihr könnt diese Einschränkungen auch komplett entfernen und allen den Zugang zu eurem Haus ermöglichen.
Was passiert mit meinem Haus in WoW, wenn mein Abo ausläuft? Wenn eure Spielzeit ausläuft, verliert ihr euer Haus nicht. Ihr bleibt weiterhin Teil eurer Nachbarschaft. Erst nach einer längeren Zeit der Inaktivität von mehreren Monaten kann es geschehen, dass euer Grundstück als verlassen markiert wird. Dann können andere sich dieses Grundstück schnappen. Euer Haus wird in dem Fall zusammengepackt und gespeichert. Wenn ihr dann künftig wieder ins Spiel einsteigt, könnt ihr euer Haus im vorherigen Zustand auf einem neuen Plot wieder aufstellen.
Wird das Housing monetarisiert? Ja, wird es. Auch wenn ein großer Teil der Inhalte im Spiel erhältlich sein soll, etwa bei den verschiedensten Fraktionen in der Welt – von Vanilla bis zur neusten Erweiterung – wird es einen Teil der Housing-Ausstattung auch im Echtgeld-Shop geben. Die Entwickler sprechen hier von wenigen ausgewählten Teilen
. Erstes Datamining deutet daraufhin, dass das weniger als 1 % der Items betrifft.
Dekorationen und Möbel
Wie bekommt man Dekorationen in WoW? Dekorationen und Möbel gibt es aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen. Die meisten fallen in eine dieser Kategorien:
- Händler (auch von Ruf-Fraktionen)
- Erfolge
- Quests
- Crafting
- Ingame-Shop
Kann man jede Dekoration unendlich oft verwenden? Nein. Wenn ihr 4x den exakt gleichen Stuhl aufstellen wollt, müsst ihr diesen auch 4x kaufen. Alle Dekorationen können mehrfach gekauft werden. Wenn Dekorationen über einen Erfolg vergeben werden, gibt es danach immer einen Händler, der weitere Exemplare davon anbietet.
Kann man Dekorationen einfärben? Ja. Die allermeisten Dekorationen und Möbel haben verschiedene Farb-Einstellungen. Beachtet allerdings, dass ihr für das Einfärben eine Menge Farben und Farb-Pigmente benötigt, die ihr zum Beispiel über die Alchemie herstellen könnt. Das erfordert Ressourcen aus der ganzen Geschichte von World of Warcraft.
Wie viele Dekorationen kann man im Haus aufstellen? Ihr habt in eurem Haus ein Dekorations-Limit, das ihr im Laufe der Zeit erhöhen könnt. Manche Gegenstände verbrauchen mehr als nur einen Platz dieser Limitierung – gerade besonders große Objekte zählen oft als 3 oder gar 5 Gegenstände. Das Limit zu erreichen ist für die meisten Spielerinnen und Spieler mit einem hohen Housing-Level aber eher unwahrscheinlich.
Nachbarschaften – Das soziale Feature des Housings
Was sind Nachbarschaften? Alle Häuser befinden sich in Nachbarschaften. Das sind instanzierte Bereiche mit jeweils 50 Plots, die zu einem Gebiet zusammengeschlossen sind. Ihr baut zusammen eine Nachbarschaft aus Einzelhäusern und arbeitet auch an übergreifenden Quests gemeinsam.
Kann man seine Nachbarn aussuchen? Zu gewissen Teilen, ja. Es gibt öffentliche Nachbarschaften, dort werdet ihr einfach anderen Spielerinnen und Spielern zugeordnet. Ihr könnt aber auch private Nachbarschaften mit Freunden eröffnen (solange ihr genug Freunde zusammenbringt) oder eine Nachbarschaft nur für eure Gilde eröffnen.
Private Nachbarschaften wird es erst nach dem Early Access.
Private und Gilden-Nachbarschaften benötigen aber eine Mindestanzahl an teilnehmenden Accounts. Mindestens 10 Unterschriften von verschiedenen Accounts müsst ihr sammeln (also eure eigene und 9 weitere), um eine Nachbarschaft gründen zu können.
Gibt es Spiel-Content für Nachbarschaften? Ja. Spielerinnen und Spieler aller Nachbarschaften arbeiten gemeinsam an Zielen, die der ganzen Nachbarschaft zu Gute kommen. Das können besondere Themen sein, die sich regelmäßig verändern, einschließlich Quests und besuchende NPCs. Als Belohnungen winken neue Möbel und Anpassungsoptionen.
Zusätzlich dazu levelt ihr in einem neuen System, das mehr Freischaltungen für euch privat ermöglicht. So erhöht ihr etwa das Limit der Dekorationen in eurer Wohnung.
Was passiert, wenn man aus einer Nachbarschaft fliegt? Wenn ihr eine Nachbarschaft verlasst, etwa weil ihr aus der Gilde geflogen seid oder einfach umziehen möchtet, dann wird euer Haus gespeichert und zusammengepackt. Ihr könnt es dann in einer neuen Nachbarschaft einfach wieder aufstellen. Alle Design-Entscheidungen bleiben dabei gespeichert, sodass nichts verloren geht.
Wie lange arbeiten die Entwickler bereits am Housing? Bereits im Jahr 2019 haben die Entwickler damit begonnen, sich intensiver mit Housing zu beschäftigen und zu planen, wie sich dieses Feature letztlich realisieren lässt. Mit der Erweiterung Midnight scheint der Zeitpunkt gekommen zu sein, die Häuser endlich auf die Heldinnen und Helden von Azeroth loszulassen.
Warum Housing World of Warcraft endlich perfekt machen könnte, haben wir in dieser Meinung verraten.


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Epic Fail?
Das sind doch nur Instanzen.
Wäre das jetzt “freies” Housing, hätte ich die lange Entwicklungszeit noch verstanden. (Dass das in der Welt von WoW nur schlecht möglich ist, dürfte klar sein).
Klar, die Models für’s Inventory und die Häuser müssen auch noch erstellt werden – aber in der Zeit, die Blizzard da für’s Housing benötigt, basteln andere Firmen 2 MMORPGs.
Wer sagt, dass es “nur Instanzen” wären? Jetzt außer du.
Die würde ich nicht spielen wollen. Ein modernes MMO mit nur 3 Jahren Entwicklungszeit…
Ich mein… ich brauch Housing wirklich nicht, aber das jetzt schlecht machen, weil man sich dazu entschieden hat, sich dafür 5-6 Jahre Zeit zu nehmen, um es “so richtig wie möglich” machen möchte, weil man weiß, wie wichtig so ein Feature einem Teil der Spielerschaft ist?
Okay, lass es mich anders ausdrücken: Housing ist technisch gesehen easy. Man muss nur die Models erstellen. Texturen wären auch noch gut. Der Systemarchitektur-Part / das Coding ist echt nicht so aufwändig.
Housing ist nichts weiter als Instanzen mit persistenten Daten. Da kannst du dich auf den Kopf stellen und mit den Füssen wackeln. Ändert nichts dran.
In die Welt von WoW kann man keine tausende Spielerhäuser stellen. Selbst wenn sie mit Phasing in den neuen Gebieten arbeiten ist das kein Hexenwerk.
Wahrscheinlich haben sie das Projekt gestartet, angekündigt, und dann n paar Jahre auf Eis gelegt. Anders ist das nicht zu erklären.
Ausserdem habe ich nicht behauptet, dass jedes MMORPG nur 3 Jahre Entwicklungszeit hat. Einige (besonders frühere) MMORPGs sind aber durchaus mit sowas durchgekommen. Lesen will gelernt sein.
Guild Wars 2 – Entwickelt von ArenaNet, dieses Spiel wurde 2012 veröffentlicht und hatte eine Entwicklungszeit von etwa drei Jahren.
Star Wars: The Old Republic – Entwickelt von BioWare, dieses Spiel wurde 2011 veröffentlicht und hatte eine Entwicklungszeit von etwa drei Jahren.
The Lord of the Rings Online – Entwickelt von Turbine, dieses Spiel wurde 2007 veröffentlicht und hatte eine Entwicklungszeit von etwa drei Jahren.
Aion: Tower of Eternity – Entwickelt von NCSoft, dieses Spiel wurde 2008 veröffentlicht und hatte eine Entwicklungszeit von etwa drei Jahren.
WildStar – Entwickelt von Carbine Studios, dieses Spiel wurde 2014 veröffentlicht und hatte eine Entwicklungszeit von etwa drei Jahren.
Lotro und SWTOR haben sogar Housing 😉
Die Entwicklung von GW2 wurde doch schon vor Veröffentlichung von GW1 EotN (2007) angefangen? Also sollte die Entwicklung 5 Jahre oder mehr gedauert haben.
Und bei Wildstar kann man nachlesen, dass Carbine 2007 von NCSoft gekauft und mit der Entwicklung eines zu dem Zeitpunkt noch unbekannten MMO-Projektes beauftragt wurde. 2007 – 2014 -> 7 Jahr Entwicklungszeit.
Guild Wars 2 waren 5 Jahre. Stimmmt.
Was Wildstar angeht wurde das mitten in der Entwicklung zu einem großen Teil über den Haufen geworfen. Das war wirklich ein blödes Beispiel.
Dennoch: Früher waren 3 Jahre durchaus normal für MMORPGs. WoW Vanilla hat zB 3-4 Jahre in der Entwicklung gedauert. Everquest und Everquest 2 waren auch je ca. 3 Jahre.
Lineage 2 auch 4 Jahre.Guildwars 1: 4 Jahre.
Das Housing in WoW muss schon sehr krass sein, wenn sie dafür 6-7 Jahre benötigen.
Es kann aber gut sein, dass sie dafür einiges an der Codebase ändern mussten. Die dürfte inzwischen auch in die Jahre gekommen sein.
Blizzard spricht selbst von einer Entwicklung seit dem Release von Starcraft im Jahr 1998, wobei man im ersten Jahr noch an einem RPG (Projectname “Nomad”) lose basierend auf dem Tabletop Necromunda gebaut hat, ehe man 1999, weil man von Everquest so begeistert war, auf ein MMORPG in einem der eigenen Universen umgeschwenkt ist, wobei man Konzepte und Ideen vom vorher geplanten RPG übertragen hat. Also sind es eher 4-5 (und, wenn man das Nomad-Zeug mitrechnet, sogar 6) Jahre.
Also die Erfahrung die man mit einem gescheiterten Projekt sammelt als Entwicklungszeit für das Folgeprojekt zu rechnen erinnert schon sehr an “Auf den Kopf stellen und mit den Füssen wackeln” 😀
Das ist das, was Blizzard dazu sagt…
tja…