Immer wieder werden Raids in World of Warcraft generft – sehr zum Leid einiger Fans. Doch der Chef erklärt, warum das notwendig ist.
Nerfs gehören in MMORPGs zum Alltag – egal ob an den Klassen der Spielerinnen und Spieler oder an fiesen Raidbossen. Gerade bei neuen Raids kann man die Uhr förmlich danach stellen, wann starke Nerfs kommen. Doch das ist nicht unbedingt, weil die Entwickler den Raid zu hart gemacht haben – sondern die Nerfs sind schon im Vorfeld geplant.
Der neuste Trailer zu The War Within:
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WoW: Trailer zum Release-Datum von The War Within
Woher stammt die Info? Die Kollegen von wowhead haben ein Interview mit dem Game Director von World of Warcraft, Ion Hazzikostas, geführt. Dabei ging es um Raidmechaniken, das Design von Bossen, aber auch die Nerfs, die immer wieder stattfinden und einen Raid nach dem Release deutlich einfacher gestalten.
Was wurde gesagt? Amirdrassil galt als einer der härtesten Raids in der Geschichte von World of Warcraft – gerade der Sprung vom 7. Boss auf den 8. Boss (Tindral) war für viele Raids eine Hürde, über alle Schwierigkeiten hinweg. Doch auch andere Bosse wurden immer wieder generft. Ion Hazzikostas sagte dazu:
Die Wirklichkeit ist, dass es kein Geheimnis ist, dass man bei der mythischen Spielerbasis eine große Reichweite hat. Von den World-First-Raidern über Gilden die „nur“ in die Hall of Fame wollen, zu jenen die den „Spitzenreiter“ in der Mitte der Saison holen und denen, die das gerade so am Ende der Saison schaffen möchten.
Es gibt eine unglaubliche Reichweite an Koordination und Können und wir wollen all diesen Gruppen einen erfüllenden Fortschritt bieten. Eine Reihe von Nerfs sind notwendig, um das zu erreichen und das hat unser Team gemacht, seit es WoW gibt. […]
Oder kürzer gesagt: Damit alle Spielergruppen Spaß haben und den Raid irgendwann bewältigen können, sind Nerfs einfach notwendig. Die Schwierigkeit, die sich die „World First Raider“ aussuchen, ist einfach nicht das, was ein Großteil der „normaleren“ Mythisch-Gilden leisten kann. Daher sind Nerfs fester Bestandteil der Planung.
Was haltet ihr von den permanenten Nerfs an Raids? Eine gute Sache, damit alle ihren Spaß haben? Oder stört das, wenn harte Bosse, die man mit Mühe und Not geschafft hat, später für alle quasi „geschenkt“ sind? Wenn ihr damit nicht glücklich werdet – es gibt auch andere Faktoren, die in The War Within für Frust sorgen könnten.
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Die Community von Elden Ring findet immer wieder neue Wege, um sich durch das Spiel zu kämpfen. Ein Twitch-Streamer hat sich das Leben jetzt aber besonders schwer gemacht, indem er Elden Ring zum Trinkspiel machte.
Wie sah das Trinkspiel aus? Spieler, die Elden Ring bereits gut kennen und versiert darin sind, neigen dazu, sich weiteren Herausforderungen zu stellen. Wem das Spiel nicht schwierig genug ist, der kann etwa anderen im Alleingang gegen den schwierigsten Boss helfen – oder ein Trinkspiel daraus machen.
Diesen Plan verfolgte der Twitch-Streamer YourBudTevin. Er spielte Elden Ring und nahm sich vor, in folgenden Situationen einen Schluck Alkohol zu trinken:
Bei einem Tod seiner Spielfigur
Wenn er NPCs oder echte Spieler als Hilfe beschwört
Wer Elden Ring kennt, weiß: Das klingt nach einer schlechten Idee. Denn gestorben wird in diesem Spiel oft, außer man ist ein richtig guter Spieler, der die Zwischenlande im Schlaf durchläuft. Der Streamer schaffte es immerhin bis zum Endboss – allerdings nicht, ohne sich auf dem Weg einige Gläschen zu genehmigen.
Elden Ring zeigt den DLC “Shadow of the Erdtree” im Story-Trailer
Der Endboss war eine Nummer zu groß
Wie verlief der Run? Der Streamer starb so einige Male beim Durchspielen. Als er beim Endboss ankam, hatte er 50 Schlucke aufgrund von Toden und Beschwörungen gesammelt. 50 oder weniger Tode sind eigentlich gar nicht schlecht, wenn allerdings bei jedem auch ein Schluck aus der Flasche erfolgt, kann das schon mal zum Problem werden.
Dem Endboss, der aus zwei unterschiedlichen Phasen besteht, trat der Streamer also gut „versorgt“ gegenüber. Die erste Phase, in der man Radagon bekämpft, stellte sich als große Herausforderung heraus.
YourBudTevin starb an ihm weitere zwanzig Male. Beim 70. Schluck reichte es dem Streamer vorerst. Wie im Clip zu sehen, rastete er aus und… nun, was er mit dem Greenscreen macht, zeigen die Bilder schon selbst.
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War das das Ende? Trotz seines Ausbruchs wollte der Streamer noch nicht aufgeben. Er versuchte es weiter und kassierte weitere 10 Tode, womit er bei 80 Schlucken landete.
Radagon zu besiegen schaffte er bis zum Schluss nicht, eher im Gegenteil. Der Boss sorgte dafür, dass der Streamer aufgab, auch aus gesundheitlichen Gründen. Das ist verständlich und vernünftig, dass er trotzdem bis zum Endboss kam, ist in Anbetracht der Umstände umso beeindruckender.
Vielleicht reicht es dem Streamer damit aber. Oder er probiert die selbst auferlegte Challenge im kommenden DLC von Elden Ring, der am 21. Juni 2024 erscheint. Chefentwickler Hidetaka Miyazaki hat nach der Erweiterung große Pläne für zukünftige Spiele des Studios – was genau, könnt ihr auf MeinMMO nachlesen.
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Weil viele Spieler in Elden Ring Probleme mit dem Bossgegner Malenia hatten, half ein YouTuber tausende Male beim Kampf und erarbeitete sich dadurch einen sehr guten Ruf innerhalb der Community. Aber damit ist jetzt Schluss. Was wurde aus dem bescheidenen Helden?
Um welchen YouTuber geht es? Der Name des Content-Creators spricht Bände: Let me solo her. Damit fasst er seine Mission in Sachen Malenia gut zusammen. Er ließ sich in der Vergangenheit von verzweifelten Spielern beschwören und legte den Boss im Alleingang.
Während sich viele Spieler verschiedener Methoden bedienen, um Malenia zu besiegen, etwa mit Krügen auf sie werfen, machte Let me solo her kurzen Prozess.
Beinahe nackt und mit einem Kessel auf dem Kopf stürmte er auf Malenia zu und ließ sich im darauffolgenden Kampf kein einziges Mal treffen. Der YouTuber hatte das Duell gegen die gefürchtete Gegnerin perfektioniert.
Vor einigen Monaten kündigte er aber an, dass er so langsam keine Lust mehr auf Malenia habe. Er habe genug davon, sagte er.
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Elden Ring zeigt den DLC “Shadow of the Erdtree” im Story-Trailer
Malenia geht, Messmer kommt?
Was macht der YouTuber jetzt? Die unzähligen Duelle gegen Malenia sind Geschichte. Laut dem YouTuber hat er den Boss zwischen 6.000 und 7.000-mal besiegt. Da ist es verständlich, dass er sich jetzt anderen Dinge zuwenden möchte.
Andere Dinge bedeutet in diesem Fall aber vor allem mehr Elden Ring. Er spielt auf seinem YouTube-Kanal in Livestreams das Spiel noch einmal von vorne. Damit möchte er sich auf den kommenden DLC Shadow of the Erdtree vorbereiten.
Der soll außerdem das nächste große Ding auf dem Kanal werden. Im „Final Malenia soloing stream“ vom 15.06.2024 auf YouTube kündigte er am Ende an, pünktlich zum Release des DLCs mit neuen Inhalten am Start zu sein. Ob in Form von Guides, Playthroughs oder anderen Hilfestellungen, verriet er aber noch nicht.
Let me solo her bleibt der Community von Elden Ring also erhalten. Zukünftige Spieler müssen sich zwar ohne ihn mit Malenia messen, aber bedenkt man, dass der DLC beim Schwierigkeitsgrad noch eine Schippe drauflegt, kann es durchaus sein, dass Let me solo her erneut für die Community in die Schlacht zieht.
Denn schon beim Anspielen der Erweiterung war festzustellen: Die Bosse sind wieder knackig und stellen die aus dem Hauptspiel in Sachen Schwierigkeit in den Schatten. Ob bei Malenias Bruder Messmer, der prominent in den Trailern des DLCs auftrat, oder bei einem anderen der zahlreichen neuen Endgegner, bleibt abzuwarten.
Am 18. Juni sollte Destiny: The Final Shape noch besser werden. Die Erweiterung kommt ohnehin gut an, am Dienstagabend, dem traditionellen Patch-Tag, freuten sich die Spieler auf die „Grandmaster-Version“ der 12-Mann Aktivität. Nach 10 Jahren sollte das einen würdigen Abschluss der Saga bieten. Es kam anders.
Das war der Plan: Eigentlich sollte das alles ganz reibungslos laufen:
Die härtere Version der 12-Spieler-Mission „Exzision“ sollte online gehen.
Um 15:45 Uhr deutscher Zeit sollten die Server heruntergefahren werden.
Gegen 19 Uhr, passend zum Feierabend, sollte man dann spätestens wieder spielen dürfen. Mit 3:15 Stunden war die Downtime schon großzügig bemessen. Das sollte doch dann funktionieren.
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Destiny 2: The Final Shape „Rand der Erlösung“-Raid-Trailer
Downtime verspätet sich am Dienstagabend um 3 Stunden
Wie kam es wirklich: Nix war’s. Die deutschen Spieler sind sowieso schon immer bedient, dass die Wartung genau zu ihrer Prime-Time stattfindet und ihnen wertvolle Stunden Gaming-Zeit am Abend klaut. Aber wer erwartet, pünktlich um 19 Uhr einzuloggen, der wurde enttäuscht.
Es kam die um 19:44 Uhr die Nachricht: „Wir untersuchen grade Probleme, nachdem das Update erschienen ist. Mehr Infos gibt es, wenn sie verfügbar sind.“
Um 20:17 Uhr dann die Nachricht: Die ohnehin schon so lange Downtime wurde um 2 Stunden verlängert.
Erst gegen 21:50 Uhr, für die meisten deutschen Spieler schon Schlafenszeit, ging es dann wieder los.
Wie wurde das kommentiert? Mit viel Geduld und Verständnis. Nur Spaß. Die Hüter waren einmal mehr außer sich. Die schönsten Kommentare von MeinMMO stellen wir hier zusammen.
„Hätten wir mehr im Everversum gekauft, wären wir wahrscheinlich schon alle wieder im Game“ (Pat, MeinMMO)
„Leute, bitte, bin seit 20 Uhr in dem EINEN MOMENT BITTE-Bildschirm. Was geht ab?“ (Simon90, MeinMMO)
„Ich krieg’ langsam echt ‘ne Krawattte hier […] Ich geb hier gutes Geld aus und die schaffen es nicht, nach 4 Stunden Serverdown wieder on zu kommen. Nächste Woche noch so ein Ding und ich lösch’ den Mist.“ (MachiiNRW81, MeinMMO)
„Was Bungie hier abliefert, ist einfach nur noch traurig“ (Schattenlord 85)
„So, Bungie. Mein Moment dauert jetzt schon fast 90 Minuten. Wie kann man mit 340 MB ein Spiel so zum Kollabieren bringen?“ (Enrico Willams, Facebook)
„Macht vielleicht einfach keine Wartung mitten am Tag, während der Spitzenzeit, um so Probleme zu vemreiden. Weiß auch nicht – nur so ein Gedanke.“ (CoreBri, Twitter)
Ist doch auch irgendwie schön, dass sich manche Sachen nie ändern. Wer es mal nachlesen will, einer der Artikel mit den meisten Kommentaren auf MeinMMO ist eine Downtime bei Destiny 2 aus dem Jahr 2017. Da mussten die Spieler sogar noch viel länger warten: Destiny 2: Server down heute – Wartungsarbeiten, Update 1.03 [Update]
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Elden Ring gilt als eines der besten Spiele aller Zeiten. Trotzdem ist Chefentwickler Hidetaka Miyazaki mit dem Endprodukt nicht vollends zufrieden. Für das nächste Spiel will er sich an einem anderen Spiel von FromSoftware orientieren.
Wie steht es um Elden Ring? Das große Open-World-Spiel von FromSoftware erschien 2022 und konnte zahlreiche Preise einheimsen. Es gilt unter Fans als Meilenstein und vorläufiger Höhepunkt im Katalog des Studios. Auf Metacritic hat Elden Ring 96 Punkte in der Kritiker-Wertung, und einen User-Score von 8.0.
Chefentwickler Hidetaka Miyazaki glaubt aber, dass da noch Luft nach oben ist. Elden Ring wäre nicht perfekt und es gäbe Raum für Verbesserungen, glaubt er.
Was genau er ändern möchte, erklärte er in einem Interview mit Game Informer. Ausgerechnet ein früheres Spiel des Studios soll Vorbild für etwaige neue Titel sein. Zumindest beim Thema Kampfsystem.
Elden Ring zeigt den DLC “Shadow of the Erdtree” im Story-Trailer
„Sekiro war ein Wendepunkt“
Was sagt Hidetaka Miyazaki? In der Geschichte der Soulsborne-Spiele sticht für den japanischen Entwickler vor allem ein Titel hervor: Sekiro.
Das Spiel fällt etwas aus dem Rahmen und ist in mancher Hinsicht anders als Dark Souls, Bloodborne oder Elden Ring. Besonders das Kampfsystem gleicht mehr einem Rhythmusspiel als tatsächlichem Kampf.
Aus diesem Grund ist Sekiro vor allem anfangs sehr anspruchsvoll, erst wenn es im Kopf der Spieler „Klick“ macht, entstehen flüssige Duelle mit den knackigen Gegnern. Miyazaki bezeichnet Sekiro heute als „Wendepunkt“ in der Entwicklungsgeschichte von FromSoftware.
Er hätte sich nach den langsamen Kämpfen in Dark Souls und den etwas schnelleren in Bloodborne ein noch flüssigeres und aktiveres System gewünscht. In Sekiro kam Miyazaki seiner Vision schon recht nahe. Aber er sagt auch:
„Ich persönlich denke, dass es noch eine weitere Ebene gibt, auf der wir das Ganze noch schärfer machen und die Mechanik noch mehr verfeinern können.“
Was bedeutet das für neue Spiele? In zukünftigen Titeln soll die Design-Philosophie aus Sekiro also fortgeführt werden. Die Kämpfe könnten noch schneller und dadurch flüssiger werden. Also auch schneller als noch in Elden Ring, das in Sachen Tempo wieder etwas zurückgefahren wurde, und mehr wie ein Mix aus den vorherigen Spielen wirkte.
Die Fehler, die Miyazaki in seinen Augen bei Elden Ring gemacht hat, sollen in einem neuen Spiel ausgebessert werden. Das „ideale Fantasie-Rollenspiel“ habe er noch nicht fertiggestellt, sagt er.
Manche Aspekte, die in Elden Ring nicht perfekt waren, könnten noch verfeinert werden. Ob diese hohen Ansprüche in einem eventuellen Elden Ring 2 oder einem völlig neuen Titel umgesetzt werden, ist noch unklar.
Das Rollenspiel Baldur’s Gate 3 gilt heute als Meisterwerk. Aber das hätte auch schiefgehen können. Denn auf Steam wählte man einen Weg zum Release, der schon viele Spiele scheitern ließ und der Gamer oft frustriert hat: Baldur’s Gate 3 erschien im Early Access – und das schon 3 Jahre vorm Release.
Was ist am Early Access so gefährlich? Viele Spiele mit Potenzial sind in der Early-Access-Phase auf Steam gestorben. Der Ablauf ist ungefähr so:
Ein Spiel erscheint mit Potenzial, aber es ist noch unfertig: Spieler kaufen sich das Spiel, steigen ein, geben Feedback, hören dann aber mit dem Spielen auf und hoffen, einige Zeit später zu der dann besseren Version zurückzukehren.
Die Entwickler haben das erste Mal Geld kassiert und können durchatmen, sie beginnen damit, das Spiel zu verbessern und Feedback der Spieler umzusetzen, aber das geht nur schleppend voran. Erste Updates, die sie bringen, sind nur minimale Verbesserungen und es kommen weder alte Spieler zurück, noch kann man neue begeistern.
Dem Team geht das Geld und die Puste aus. Die Spielerzahlen stagnieren oder sinken. Es wirkt so, als lehnt der Markt das Spiel ab, als gäbe es kein Interesse daran. Das Spiel wird noch im Early Access eingestellt. Das Team ist am Boden. Die Spieler, die mit so viel Hoffnung gestartet sind, sind bitter enttäuscht, fordern wütend das Geld zurück.
Baldur’s Gate 3 wurde umgerechnet 1.225 Jahre am ersten Release-Wochenende gezockt – Spannende Fakten und Zahlen
„Du hast jemandem das Spiel verkauft – Du musst es jetzt verbessern“
Das sagt der Chef zum Early Access: Bei Baldur’s Gate 3 hat das Early-Access-Modell gut funktioniert. 9 große Updates sind zwischen 2020 und August 2023 erschienen.
Der Chef des Studios Larian, Swen Vincke, ist ein Fan des Early-Access-Modells, aber nur unter bestimmten Umständen: „Für uns war es echt gut, aber man muss es wirklich ernst meinen, wenn man dort hingeht. Man muss mit den Spielern daran arbeiten, sein Spiel zu verbessern, sonst sollte man es nicht machen.“
Einen Early-Access, der 3 Jahre geht, empfiehlt Vincke aber nicht: Das ermüde die Fans und das Team. Man müsse aber durchhalten und dürfe auf keinen Fall kaputte Features in ein Early-Access-Spiel bringen.
Dem stimmt auch der Narrative Director von Baldur’s Gate 3 zu: Spieler hätten immerhin für ein Spiel gezahlt. Daher schule man es ihnen, es zu verbessern. Man könne den Early Access nicht vernachlässigen. Das sei viel Arbeit und echt schwierig.
Das ist das Wichtigste, sagt der Chef. Vincke sagt, man müsse den Early Access unbedingt todernst nehmen:
„Man sollte es auf keinen Fall mit der Einstellung angehen, ach es ist nur Early Access. Leute spielen das, die es ernst nehmen, und du musst sie mit Respekt behandeln.“
Baldur’s Gate 3 hatte schwache Monate im Early Access, aber starke Geldgeber im Rücken
Das steckt dahinter: Ja, die Entwickler von Baldur’s Gate 3 sind seit einigen Monaten so auf Siegestour und erklären, wie sie es in düsteren Zeiten geschafft haben, so einen Hit hinzulegen. Das sollte man aber etwas kritisch sehen. Denn Larian ist nicht, wie es manchmal wirkt, ein kleines Underdog-Studio, das es irgendwie geschafft, sondern hat mit Tencent einen mächtigen Geschäfts-Papa im Rücken.
Auch Baldur’s Gate 3 hatte im Early Access 2022 auf Steam einige Durststrecken: Monate, wo sie nur 1070 durchschnittliche Spieler hatten, wo das Interesse am Rollenspiel schon zu verlöschen schien.
Vielleicht wären andere Teams hier gewankt oder die Geldgeber hätten das Vertrauen in das Team verloren, aber Larian konnte sich diese Schwächephasen leisten – bei Baldur’s Gate 3 kam noch ein Faktor hinzu.
Vielen Spielen fällt es extrem schwer nach 3 Jahren im Early Access noch irgendeinen Hype zum Release zu generieren, weil die Leute das Gefühl haben, das Spiel ist „alt“ und schon „rum.“
Am 21. Juni startet des neue MMORPG Tarisland. MeinMMO konnte das Spiel bereits auf dem Server in China anspielen und hat euch 5 Tipps und Tricks mitgebracht, damit euer Start gelingt.
Wenn am 21. Juni 2024 die Lichter bei Tarisland auf der ganzen Welt angehen, ist das Spiel in China schon lange draußen. Wir konnten uns auf dem Server dort einen ersten Eindruck machen und haben euch 5 Tipps und Tricks für euren Start mitgebracht.
Dungeons, Freunde-Marken und Tagesaufgaben
In Tarisland gibt es jeden Tag fünf verschiedene Aufgaben, die es zu erledigen gibt. Für eine der Aufgaben, die regelmäßig auftritt, müsst ihr einen Dungeon, manchmal auch auf dem Schwierigkeitsgrad Elite, mit Freunden oder Gildenmitgliedern absolvieren.
Wer gerade niemanden findet, der Lust hat, muss sich aber nicht ärgern. Es genügt, die Spieler, mit denen ihr in einem Dungeon seid, während eures Durchlaufs als Freund hinzuzufügen. Solange diese vor dem Abschluss der Instanz annehmen, schließt ihr die Quest ab.
Für den erfolgreichen Abschluss mit Freunden erhaltet ihr ebenfalls Freunde-Marken, die ihr im „Freundschaftsladen“ für allerlei Items, ein Mount und Silber eintauschen könnt.
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Tarisland zeigt „Rage of the Dragon“ im neuen Trailer
Verliert nicht euer Gold beim Handeln
Items im Aktionshaus zu kaufen und zu verkaufen gehört in Tarisland wie in vielen anderen MMORPGs dazu. Eine Sache ist in Tarisland jedoch nicht möglich, und das ist Abitrage. Abitrage heißt vereinfacht, ihr kauft ein Item billig und verkauft es teurer weiter. Alle gekauften Items in Tarisland werden an euch gebunden. Das bedeutet, ihr könnt sie nicht direkt weiterhandeln.
Wenn ihr allerdings Materialien kauft und daraus etwas craftet, ist das Endprodukt wieder handelbar. So lassen sich also auch günstige Marktpreise nutzen.
Aktionhaus in Tarisland.
Schaut von Anfang an darauf, welche Werte ihr braucht
Aller Anfang ist schwer, doch damit ihr nicht das Schlusslicht im DPS-Meter werdet, könnt ihr von Anfang an die richtigen Items auswählen.
Um herauszufinden, welche Werte ihr überhaupt braucht, könnt ihr ganz einfach euer Charakter-Fenster öffnen und rechts oben, unter euerer aktuellen Spezifikation, die Werte betrachten, die ihr benötigt.
Wählt also einfach die Items aus, die weiter vorne in der Prioritäten-Liste stehen. Die Werte schalten später Stufen bei euren passiven Fähigkeiten frei, es lohnt sich also sich auf einen Wert zu konzentrieren.
Die Werte von wichtig zu unwichtig sortiert.
Nach der Story ist vor dem Erkunden
Während in anderen MMORPGs Sammeln und Erkunden meist eine untergeordnete Rolle spielt, ist das in Tarisland nicht so. Die Erkundung der Karte und das Sammeln von Sammelgegenständen trägt zum Rufrang bei. Dieser schaltet neue Items im Ruf-Laden frei, bei dem es auch Gegenstände gibt, die sich auf den Charakter auswirken.
Konkret geht es überwiegend um die Beschrifteter-Stein-Energie. Diese sammelt ihr, um sie für passive Werte und Boni in einem Fähigkeitsbaum auszugeben. Die Werte in diesem Baum tragen wesentlich zur Charakterentwicklung bei.
Wenn euch also mal langweilig ist, nutzt die Gelegenheit und erhöht euren Ruf durch das Sammeln und Erkunden der Karte.
In Tarisland seid ihr limitiert, was das Farmen und Craften angeht. Immer wenn ihr etwas macht, das mit den Berufen zu tun hat, verbraucht ihr Elan. Der Elan lädt sich mit der Zeit wieder auf, doch wenn er das Limit erreicht, geht überschüssiger Elan verloren.
Selbst wenn ihr sonst in anderen Spielen auf Berufe verzichtet, solltet ihr in Tarisland von Anfang an euren Elan ausgeben, auch wenn ihr damit nur Steine abbaut und diese verkauft.
Wer sich klug anstellt und den Markt nutzt, kann jedoch mit seinem Elan viel Gold verdienen, ohne nur einen Cent auszugeben. MeinMMO-Autor Cedric hat das beim Anspielen in China getan und sich sogar den Monatspass in wenigen Tagen erspielt: Tarisland ist weder WoW-Klon noch Handy-Spiel, es ist das nächste große MMORPG
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Am Freitag, dem 21. Juni 2024, erscheint der erste DLC für Elden Ring: Shadow of the Erdtree. Viele Fans warten ungeduldig auf die Erweiterung, doch können die neuen Inhalte die hohen Erwartungen der Spieler erfüllen? Wir fassen euch die Bewertungen der ersten Tester zusammen, damit ihr wisst, was euch erwartet.
Shadow of the Erdtree Metacritic – Zusammenfassung
Metacritic-Wertung von 93,67 über PC, PS5 und Xbox Series X.
Schlechtere Bewertungen als das Hauptspiel, aber bisher bestbewertetes Spiel 2024.
Positive Punkte: Umfang, Map, Atmosphäre, Bosse, Waffen und Spells.
Negative Punkte: Navigation, recycelte Gegner.
Shadow of the Erdtree metacritic – So sehen die DLC-Bewertungen aus
Wie schneidet die Erweiterung auf metacritic ab? Die ersten Reviews zu Shadow of the Erdtree sind extrem gut. Über alle drei Plattformen – PC, PS5 und Xbox Series X – kommt der DLC auf eine durchschnittliche Wertung von 93,67. (Stand: 18. Juni 2024, 18:35 Uhr).
PS5: 95 (48 Wertungen)
Xbox Series X: 94 (7 Wertungen)
PC: 92 (39 Wertungen)
Mit diesen Scores kommt Shadow of the Erdtree zwar nicht ganz an die hohen metacritic-Wertungen von Elden Rings Grundspiel heran, ist aber trotzdem das bislang bestbewertete Spiel des Jahres 2024. Die restlichen 4 Plätze der Top-5 bestehen aus Final Fantasy VII Rebirth (92), Destiny 2: The Final Shape (92), Animal Well (91) und Balatro (90).
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Elden Ring zeigt den DLC “Shadow of the Erdtree” im Story-Trailer
Shadow of the Erdtree metacritic – So bewerten die Tester
Wie bewerteten die verschiedenen Medienhäuser? Unsere Kollegen von GameStar und GamePro haben Shadow of the Erdtree auf verschiedenen Plattformen getestet.
Shadow of the Erdtree metacritic – Das sagen die Bewertungen
Was kommt gut an? Das vielleicht größte Argument für Shadow of the Erdtree ist der Umfang des DLC. Die verschiedenen Bewertungen machen deutlich, dass die Erweiterung mit vollwertigen Spielen mithalten kann. Das zeige sich nicht nur in der neuen Story, sondern auch in der Größe der Map und der Anzahl der Bosse.
Diese seien auch weiterhin eine Herausforderung mit interessanten Angriffsmechaniken – besonders der finale Boss. Auch die Inszenierung der Bosse sei gelungen und trage zu der generell stimmigen Atmosphäre bei.
Diese Atmosphäre erlebt ihr vor allem beim Erkunden der Spielwelt. Wenn euch das im Grundspiel gefallen hat, solltet ihr – gemessen an den Reviews – auch in der Erweiterung Spaß haben.
Spielfreude komme allerdings nicht nur durch cool inszenierte Bosse oder eine atmosphärische Spielwelt auf. Auch die neuen Waffen und Spells werden gelobt, da sie das Gameplay sinnvoll erweitern und neue Möglichkeiten bieten.
Was kommt schlecht an? Der größte Kritikpunkt ist die Navigation. Wenn ihr dazu neigt, euch schnell zu verlaufen oder bestimmte Wege nicht zu finden, könnte euch Shadow of the Erdtree demnach vor Probleme stoßen.
Das gilt natürlich auch für die Schwierigkeit der Bosse. Hier gilt ganz klar: es wird nicht leichter. Wenn euch das Grundspiel zu schwierig war, werdet ihr im DLC nicht plötzlich zum Pro-Gamer. Für die einen ist der hohe Schwierigkeitsgrad definitiv ein Pluspunkt, aber für manche von euch könnte das auch Frust bedeuten.
Etwas frustriert merkten die verschiedenen Tester auch an, dass manche Gegner recycelt wurden. Das heißt, ihr könnt auf Kontrahenten treffen, deren Kampfweise ihr bereits kennt.
Im Interview erzählt Christian Linke, der Showrunner von Arcane, was wir von Staffel 2 in der Serie zu League of Legends erwarten können. Thematisiert wird unter anderem der düstere Ton der Serie und warum es dafür intern auf den Deckel gab.
Christian Linke arbeitet bereits seit 2010 für Riot Games, das Studio hinter League of Legends. Er führte dort als Creative Director unterschiedliche Tätigkeiten aus. Fünf Jahre nahm er etwa die Rolle des Komponisten für die MOBA ein und leitete auch ein Komponisten-Team.
MeinMMO: Seit kurzem wissen wir, dass Arcane mit der zweiten Staffel endet und ein großer Schock ging durch die Fangemeinde. Die größte Frage für viele ist: Warum ist mit der zweiten Staffel Schluss?
Christian Linke: Wir hatten von Anfang an eine bestimmte Geschichte, die wir erzählen wollten. Dazu gehört auch ein bestimmtes Ende, das es immer gegeben hat.
Wir sind auch einfach Leute, die es nicht mögen, wenn Serien nicht wissen, wann sie aufhören müssen. Wir alle kennen diese Serien.
Ein weiterer Grund ist, dass wir jetzt über 160 verschiedene Charaktere in unserem Spiel haben, und wir haben gerade mal 11 davon in Arcane mit der Geschichte behandelt. Wir würden gerne noch mehr Geschichten erzählen. Aus kreativer Sicht war es für uns an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen und weitere Charaktere in Angriff zu nehmen.
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Der neue Trailer zu Arcane gibt Einblick in Staffel 2
Wir waren überrascht, wie viele Fans von Silco sind
MeinMMO: Das höre ich sehr gerne, weil ich es auch schrecklich finde, wenn Serien einfach nicht wissen, wann sie aufhören müssen. Was mich noch interessieren würde. Dass das Ende schon so weit geplant ist, das verstehe ich. Aber haben sich nach der Ausstrahlung vielleicht noch Dinge geändert, die anders geplant waren?
Christian Linke: Nein, eigentlich nicht. Die Drehbücher für die zweite Staffel waren größtenteils alle schon fertig, bevor die erste Staffel ausgestrahlt wurde. Das mussten wir einfach so machen, weil wir zu wenig Zeit für anderes hatten. Normalerweise hat man bei so etwas auch noch mal die Möglichkeit, auf Fan-Feedback zu reagieren. Wir konnten den Animationsstil oder auch die Musik nochmal ein bisschen verbessern und dazu lernen. Ich bin sehr stolz auf das, was wir jetzt in der zweiten Staffel mit der Musik machen. Das wird noch viel größer.
Ansonsten sind wir einfach den Weg gegangen, den wir von Anfang an gegangen sind. Es gab einige Überraschungen. Wir waren überrascht, dass so viele Leute Fans von Silco sind. Silco, der Leute in beiden Teilen der Stadt tötet oder töten lässt.
Da dachten wir uns nur: Okay? Das hatten wir uns nicht so vorgestellt, als wir das geschrieben haben.
Wer hat das Interview geführt? Leya ist die Chefredakteurin von MeinMMO und war während ihres Studium von League of Legends besessen. So sehr, dass sie einmal die Wohnung ihres Ex-Freundes geflutet hat. Arcane hat sie entsprechend verschlungen und ist ziemlich begeistert von der Serie. Bereits seit zwei Jahren versucht die Interview mit Christian Linke zu bekommen und freut sich, dass es nun endlich geklappt. hat.
MeinMMO: Das kann ich gut verstehen. Man darf auch nicht unterschätzen, wie sehr die Leute einen guten Bösewicht lieben. Warum sind Charaktere wie Handsome Jack aus Borderlands oder der Joker so beliebt? Böse Charaktere sind oft interessant und ich finde auch Silco gut geschrieben. Ich glaube, es hat auch damit zu tun, dass es zwischen ihm und Jinx einige liebevolle Momente gibt.
Christian Linke: Unsere Hauptfiguren sind Champions aus dem Spiel und das sind letztendlich alles Kämpfer, die sich auch mit Fäusten und Waffen durch die Geschichte kämpfen.
Wir haben uns gedacht, dass es toll wäre, wenn einer unserer Charaktere gar kein Kämpfer im klassischen Sinne ist. Seine Waffe sind seine Worte. Silco ist so gefährlich, weil er extrem intelligent und scharfsinnig ist. Ich glaube, das hat der Serie auch eine gute andere Nuance gegeben.
Silco ist einer der beliebtesten Charaktere in Arcane
MeinMMO: Ärgert es euch ein bisschen, dass ihr einen der beliebtesten Charaktere der ersten Staffel getötet habt?
Christian Linke: Gute Frage! Aus kreativer Sicht nicht.
Wir haben schließlich die Geschichte von Silco erzählt. Silco war besonders, weil er am Anfang nichts zu verlieren hatte. Vander hatte eine Familie und hat sich irgendwann entschieden, dass ihm seine Familie wichtiger ist als politische Ideale. Silco hat das immer als Schwäche empfunden. Er hat sich gesagt, dass es egal ist, ob er oder einer seiner Leute stirbt, solange er seine Ziele erreicht. Bis er eines Tages merkte, dass Jinx ihm wichtig ist. Sie wurde zu einem Menschen, den er nicht mehr opfern wollte. Vor allem nicht, als er irgendwann diese Möglichkeit von Jayce bekommt und plötzlich etwas zu verlieren hat.
Diese Veränderung, das zu erkennen und auch über sich selbst zu lernen, hat am Ende stattgefunden. Das ist Silcos Geschichte.
Hätten wir ihn weiter in der Geschichte behalten, wäre die Geschichte für ihn trotzdem zu Ende gewesen. Natürlich hätten wir eine neue für ihn beginnen können. Aber das war die Geschichte, die wir für Silco wollten und die wir auch sehr schön fanden. Und so sollte es auch bleiben.
Jinx hat sich immer die Frage gestellt, ob sie ein Monster ist
MeinMMO: Familie ist sowieso ein großes Thema in Arcane. Ein starkes Motiv ist die schwesterliche Beziehung zwischen Vi und Jinx. Bei den Teaser-Postern ist mir aufgefallen, dass wir hier einen Spiegel haben. Auf dem Poster der ersten Staffel sieht man, wie Vi ihren Arm schützend über Jinx legt. Für die zweite Staffel habt ihr entschieden, dass Jinx über Vi schaut und sie umarmt. Wie ist das zu verstehen?
Christian Linke: Auf dem ersten Plakat war die Idee, dass Vi versucht, ihre kleine Schwester vor dieser sehr gefährlichen und hässlichen Welt zu beschützen. Aber Powder [bevor sie den Namen Jinx bekam] hat sich nicht abgewandt, sondern alles angeschaut und beobachtet. Sie hatte immer einen ängstlichen, aber auch rebellischen Blick. Man hatte immer das Gefühl, sie muss sich das anschauen und sich ihre eigene Meinung bilden.
In der zweiten Staffel ist Jinx zu einer sehr großen Person herangewachsen. Sie kontrolliert jetzt auch mehr, was in der Geschichte passiert. Ich kann noch nicht wirklich mehr sagen, ohne etwas zu verraten, was ihr wahrscheinlich nicht hören wollt. Aber intern haben wir uns immer gesagt, dass wir in der zweiten Staffel alles auf den Kopf stellen wollen. Wer die Charaktere sind und woran sie glauben.
In der ersten Staffel hat sich Jinx immer die Frage gestellt, ob sie ein schlechter Mensch ist. Mit der Entscheidung am Ende der ersten Staffel sagt sie dann mehr oder weniger, dass sie das Monster ist. Das steckt auch immer in dem Text von Stings Song “I’m the Monster you created”. Am Ende der ersten Staffel akzeptiert Jinx das dann einfach.
Die zweite Staffel fängt dann mit dieser Frage an und ob das so bleibt, weil auch die politischen Ambitionen anderer Charaktere zu großen Ereignissen führen werden.
MeinMMO: Du hast gerade die Musik erwähnt und wie wichtig sie für die Geschichte und die Entwicklung der Charaktere ist. Du hast gesagt, dass ihr für die zweite Staffel nochmal darüber nachgedacht habt, wie ihr mehr aus der Musik herausholen könnt. Kannst du nochmal genauer erklären, wie ihr die Musik einsetzt, um die Story zu unterstreichen?
Christian Linke: Gerne! Von Anfang an war es für uns einfach interessant, diese Mini-Musikvideos in den Episoden zu haben, weil unsere Beziehung zu unserem Animationsstudio Fortiche vor vielen Jahren mit Musikvideos begonnen hat. Deshalb wollten wir in jeder Episode immer einen Moment finden, in dem die Musik im Vordergrund steht.
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LoL ist für cineastische Musik-Videos bekannt
Die erste Staffel war ziemlich schwierig, weil wir auch ein neues Studio waren. Wir hatten so etwas noch nie gemacht.
Die zweite Staffel ist musikalisch viel größer geworden. Wir konnten jetzt in der zweiten Staffel auch größer träumen und haben viele tolle Künstler gefunden, mit denen wir arbeiten können und die auch mehr ins Extreme gehen wollen. Wir werden wie in der ersten Staffel viele verschiedene Genres haben, sogar noch mehr.
MeinMMO: Es ist schon spannend, dass ihr mit der ersten Staffel etwas völlig Neues für euch auf die Beine gestellt habt und dabei viel lernen musstet. Was waren dann die Herausforderungen für euch in der zweiten Staffel?
Christian Linke: Viele Herausforderungen in der zweiten Staffel kamen wirklich durch die Story. Die Charaktere haben sich einfach sehr verändert.
Das war eine große Herausforderung für unsere Stimmen. Wir sehen sehr viele andere Farben der Charaktere und grundlegende Veränderungen, die nicht immer leicht einzufangen sind. Das war schwierig. Wir mussten unsere Sprecher in andere Richtungen drängen, wie sie die Charaktere in der ersten Staffel gesprochen haben.
Generell war es einfach schwierig, die kreativen Ideen der Story visuell einzufangen. Das ist vielleicht keine befriedigende Antwort, aber du wirst es verstehen, wenn du es gesehen hast.
MeinMMO: Mir ist aufgefallen, dass der Teaser, der vor kurzem veröffentlicht wurde, eine sehr düstere Atmosphäre hat. Ich fand schon die erste Staffel überraschend düster. Man sieht zum Beispiel die Leiche eines Kindes, es gibt die Yordle-Puffmutter. War das für euch jemals ein Thema, dass der Ton so erwachsen und düster ist?
Christian Linke: Das war von Anfang an etwas, wo wir intern ziemlich auf den Deckel bekommen haben. Unser Spiel hat ein bestimmtes Rating, das in einigen Ländern unterschiedlich ist. Es gibt Länder, in denen League of Legends ab 12 Jahren freigegeben ist. Und da haben wir schon die Ansage bekommen, dass wir das Rating nicht versauen dürfen. Sonst können nachher einige unser Spiel nicht mehr spielen.
Auf das Rating zu achten und die Serie zu machen, von der wir überzeugt waren, dass unsere Fans sie wollen, sind zwei ganz verschiedene Dinge. Wir wollten echtes Drama in der Serie und Geschichten, die Konsequenzen haben. Unsere Figuren sollten schwierige Entscheidungen treffen müssen.
Es war nie der Plan, dass es überall Mord und Totschlag gibt. Aber letztendlich sind Geschichten ohne Konsequenzen nicht real. Wir sind auch nach Bauchgefühl gegangen und als Hardcore-League-Spieler haben wir uns auch gesagt, das ist die Serie, die wir sehen wollen.
Jetzt müssen wir nur aufpassen, dass wir die Ratings mit Staffel 2 nicht versauen.
Alle Figuren haben dunkle Momente
MeinMMO: Können wir jetzt mit Staffel 2 eine noch düsterere Serie erwarten, wenn ihr wieder besorgt um die Ratings seid?
Christian Linke: Ich würde sagen, dass der Ton ähnlich bleibt. Visuell loten wir die verschiedenen Richtungen noch stärker aus. Wir beugen uns ein bisschen mehr ins Abstrakte, ins Düstere, aber auch ins Komische. Man kann schon sagen, dass Charaktere, die man bisher nur sehr positiv kennengelernt hat, wie zum Beispiel eine Caitlyn, jetzt auch Seiten an sich entdecken, die andere Emotionen ausloten. Alle unsere Figuren haben dunkle Momente.
Auch Caitlyn wird in Staffel 2 eine düstere Seite an sich entdecken.
MeinMMO: Hinter einem kreativen Werk wie Arcane steckt oft eine Botschaft oder sogar mehrere. Gibt es eine Botschaft, auf die ihr in Staffel 2 besonderen Wert gelegt habt?
Christian Linke: Es gibt wahrscheinlich viele Botschaften. Aber ich finde es immer besser, wenn wir Fragen stellen. Ich finde es sehr interessant, wie Jinx gesehen wird. Was für uns hier immer sehr zentral war, ist die Frage, ob man einem Monster jemals vergeben kann. Vor allem, wenn es die eigene Schwester ist.
Gerade als Deutscher, der jetzt auch schon eine Weile in den USA lebt. Es ist sehr leicht, jemanden abzuschreiben. Wenn jemand zum Beispiel ins Gefängnis geht, heißt es hier oft, dass das Leben vorbei ist. Ich möchte hoffen, dass man in Europa versucht, diese Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Politisch ist natürlich alles in der Welt im Moment sehr explosiv und gefährlich.
Wir haben auch in unserer Geschichte viele Seiten, die nicht miteinander auskommen. Die nicht miteinander sprechen können. Und dann gibt es auch Figuren, die so ein bisschen mittendrin sitzen. Ich glaube, die Geschichte ist irgendwo auch ein Spiegelbild unseres Lebens, also der Leute, die an Arcane arbeiten. Unsere verschiedenen Perspektiven als sehr internationales Team sind da mit drin.
MeinMMO: Zum Schluss noch eine persönliche Frage. Hast du einen Lieblingscharakter in Arcane und wenn ja, welchen?
Christian Linke: In League of Legends ist mein Lieblings-Champ Heimerdinger. Es gibt kein besseres Gefühl als jemanden mit Heimerdinger zu besiegen.
Heimerdinger wird auch in der zweiten Staffel ein paar besondere Momente haben. Die gibt es sowieso nur, weil ich der Honk bin, der immer Heimerdinger spielt und mein Team dann immer mit den Augen rollt. Heimer bekommt in Arcane immer eine Sonderbehandlung.
MeinMMO: Vielen Dank für das Gespräch Christian, gerne dann zum Auftakt von Staffel 2 wieder!
Es mehrt sich Kritik an der europäischen Liga LEC in League of Legends. Fans zählen Nachteile und negative Entwicklungen auf, die der eigentlichen boomenden europäischen Liga ähnliche Probleme bereiten könnten wie der legendär schlechten US-Liga LCS. Dabei sah es 2019 doch noch so gut aus.
Das waren die goldenen Zeiten der LEC: Wenn man den Fans zuhört, sind es 3 Sachen, die bei der LEC vor 5 Jahren noch gestimmt haben, aber jetzt fehlen. 2019 gab es:
Große Rivalitäten in der LEC, vor allem die Top-Teams Fnatic und G2 lagen miteinander im Clinch und kämpften um die Vorherrschaft. 2013 und 2014 dominierte Fnatic noch die EU LCS. Aber zwischen 2015 und 2019 wurde Fnatic 4-mal Meister und G2 gewann 4-Mal die Meisterschaft – eine echte Rivalität entstand.
Dann gab es große Stars, zu denen die Fans aufsahen und die sie über Jahre kennen und zu schätzen gelernt hatten, wie Perkz, Caps und Rekkles. Hinzu kamen populäre Caster in der englischsprachigen Show wie Caedrel und Quickshot, die den E-Sport prägten.
Die LEC hatte tatsächlich internationalen Erfolg, konnte mit den Teams aus Asien mithalten: 2019 schafften es G2 mit Perkz und Caps, die sich zusammengetan hatten, bis ins Finale der LoL Worlds und unterlagen dort Super-Carry Doinb und FunPlus Phoenix.
Wird als Beispiel für den Niedergang von LoL gesehen, der zunehmende Kommerz:
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LoL: Wer den neuen Skin von Faker will, muss dafür 450 € zahlen
LEC hat seit 2019 doch stark abgebaut
Was ist das Problem? All diese Pluspunkte sind heute weg:
G2 dominiert die Liga total. Seit 2019 wurde G2 10-mal Meister, nur 4 Titel gab man ab, und dann auch nicht an Fnatic, sondern an Rogue und MAD Lions. Das begann 2019, als Perkz sein Ego runterschluckte, auf die Botlane wechselte, und den großen Rivalen Caps (Fnatic) zu G2 holte und ihm die Midlane überließ.
Von den großen Stars sind fast alle weg, oder sie spielen wie Perkz kaum noch eine Rolle. Nur Caps ist noch übrig. So richtig ist kein Star nachgewachsen.
International sind die goldenen Zeiten aus 2019 lange vorbei. Jetzt ist es schon der höchste Erfolg, wenn G2 ein einzelnes Team aus Asien schlägt, aber sowas wie das Finale scheint mittlerweile unerreichbar, dafür sind die Teams aus Asien zu weit weg.
Zu viele Splits und Kommerz, zu wenig Stars und Erfolge
Das wird weiterhin kritisiert: In einem Thread auf reddit wirft man Riot zudem vor, zu hart an der Kommerzschraube zu drehen. Die „Hall of Legends“ und der viel zu teure Faker-Skin seien reine Geschäftemacherei.
Zudem hätte die Einführung des 3. Splits die Wertigkeit jedes Splits verringert.
Ein anderer Nutzer ergänzt, man habe Bwipo, Rekkls und Perkz verloren – zu den neuen Spielen fehle die Verbindung. Dazu komme die Dominanz von G2 und das Fehlen einer echten Rivalität.
Ein dritter ergänzt: Wenn jetzt auch noch Caps oder Jankos aufhörten, werde es schwer, sich überhaupt noch für die Liga zu interessieren.
Viele mache ihre Kritik am englischen Cast der Spiele fest:
Hier vermissen zahlreiche Fans den Caster Quickshot (36). Der fing seinen Dienst als Caster bei Riot am 10. Januar 2013 an und beendete seine Karriere bei Rito am 24. März 2024.
Caedrel arbeitete von Januar 2021 bis September 2023 für Riot Games und ist heute der dominante Co-Streamer zu LoL.
Rekkles, der Star von Fnatic, spielt mittlerweile in der südkoreanischen Nachwuchsliga.
E-Sport wird mittlerweile von Twitch-Streamern geprägt
Das steckt dahinter: Man könnte das jetzt als Gejammer abtun, von Leuten, die nostalgisch werden und sich nach einer Zeit zurücksehnen, die nicht mehr wiederbekommt.
Aber es ist etwas profunder: Denn, was wir erleben, ist, dass der E-Sport weltweit schrumpft und Firmen wie Riot Games nicht mehr so viel Geld in eigene Show mit Begleitung, Organisation und Story-Telling stecken, sondern Twitch-Streamer die Spiele als „Co-Caster“ übertragen und ihnen die Inszenierung ihrer Liga überlassen.
Hier in Deutschland hat man dem langjährigen Partner Summoner’s Inn die Rechte entzogen und an einen einzelnen Twitch-Streamer übergeben. Das ist international ähnlich.
Die Spiele und Ligen werden nicht mehr dominant von Riot organisiert, die sich dann auch um die Präsentation kümmern, sondern die wichtigsten Kanäle in jedem Land sind bekannte LoL-Caster, welche diese Spiele alleine oder im Team moderieren. 6 Personen dürfen die LEC co-streamen:
Die LCS hat 9 offizielle Co-Streamer, darunter vor allem Stars der letzten Generation wie Doublelift, Meteos oder Sneaky.
Das waren noch Zeiten: Super-Carry Doinb (links) wurde 2019 Weltmeister. Caps (rechts) schlug Faker im Halbfinale.
Dieser Fokus auf Co-Casting statt großer Show macht es den Zuschauern schon schwerer, den „Sport-Entertainment“-Storylines wie im Wrestling zu folgen.
Dazu kommt, das muss man hart sagen, dass die LEC den Anschluss zu China und Südkorea verloren hat. Es ist schwer, das ganze Jahr G2 anzufeuern und dann zu erleben, dass das Team doch 2 oder 3 Schritte hinter den Stars aus China steht.
Mit Skyrim und Fallout 4 landete Bethesda in den 2010er Jahren zwei große Gaming-Hits. Todd Howard sprach nun in einem Interview darüber, dass es ihn ärgert, dass sie beide Spiele nicht wie Service-Games dauerhaft begleitet haben.
Was für ein Interview war das? Das Interview führte der Youtuber MrMattyPlays. Aktuell hat er auf Youtube über 320.000 Abonnenten. Zudem könnt ihr ihn auf Twitch finden. Dort folgen ihm aktuell 31.484 Zuschauer.
Das Interview mit Todd Howard veröffentlichte MrMattyPlays am 16. Juni 2024 auf seinem Youtube-Kanal. In etwas über eine Stunde sprachen sie unter anderem über Fallout, Starfield und Elder Scrolls 6.
Auch Fallout 76 ist ein Thema im Interview. Neuer Content dafür ist bereits angekündigt:
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Der neue Trailer von Fallout 76: Skyline Valley teasert spannende Neuerung für 2025 an
Starfield bekommt einen 10-Jahresplan – Weil Skyrim keinen hatte
Was genau sagt Todd Howard? Im Gespräch erklärt Todd Howard, dass er es bedauert, Skyrim und Fallout 4 nicht dauerhaft größer begleitet zu haben. Beide Spiele erhalten zwar auch nach wie vor (kleinere) Bug-Fixes und wurden mit mehreren DLC bzw. Addons erweitert. Für ein Starfield hingegen hätten sie jetzt schon einen 10-Jahres-Horizont.
Die Erwartung, dass wir [Elder Scrolls 6] über Jahre hinweg updaten werden, existiert, sagt Howard, Wenn wir uns Skyrim anschauen, das wir immer noch in geringem Umfang aktualisieren, und all die Kreationen und Mods, [dann ist es] immer noch ein sehr beliebtes Spiel.
Konkret wird er mit Fallout 4: [Wir haben] Fallout 4 genauso behandelt, aber wir wünschten, wir hätten [die Spiele] länger unterstützt.
Das erste Spiel, dass sie explizit langfristig unterstützen wollten, war Fallout 76 – ein Live-Service-Game. Dazu sagt Todd Howard:
Bei [Fallout] 76 wussten wir: “Hey, das ist ein Spiel, das wir so lange wie möglich unterstützen werden. Bei Starfield gehen wir mit dem gleichen Wissen an die Sache heran. Und wenn wir Elder Scrolls 6 in Angriff nehmen, müssen wir jetzt anfangen, über einen 10-Jahreshorizont nachzudenken.
Todd Howard im Interview mit MrMattyPlays, 16.06.2024
Warum hätte Bethesda Skyrim und Fallout 4 länger unterstützen wollen? Skyrim und Fallout 4 sind zwei der am meisten verkauften Spiele weltweit: Fallout 4 liegt aktuell bei ca. 25 Millionen verkaufter Kopien, Skyrim bei sage und schreibe über 60 Millionen seit Launch.
Skyrim ist auch mittlerweile (fast) 13 Jahre alt. Bei einer derart hohen Verkaufszahl und nach wie vor hohen Spielerzahlen (ca. 18.700 Spieler der Special Edition im monatlichen Schnitt laut Steamcharts), kann man vermuten, dass sich weitere DLC und Addons auch noch gut verkauft hätten.
Ähnlich sieht es bei Fallout 4 aus. Auch hier hätte sich eine längere Versorgung der Spielerschaft vermutlich für beide Seiten ausgezahlt.
Gleichzeitig ist es aber auch so, dass es regelmäßig neuen Content für beide Spiele gibt – nur nicht von Bethesda. Besonders die Modding-Community von Skyrim hat über Jahre hinweg allein auf Nexusmods über 60.000 Mods für das Spiel veröffentlicht. Fallout 4 kann immerhin mit über 48.000 Mods prahlen.
Ein Titan-Ring, der euch schmückend unterstützt, zu trainieren und erholsamer zu schlafen. Wir stellen euch den Amazfit Helio Ring vor.
Was kann der Amazfit Helio Ring? Der in den Größen 10 und 12 bald erhältliche Smart-Ring (via Amazfit-Homepage) soll eure Gesundheit und euren Schlaf überwachen. Preislich wird er bei um die 300 Euro liegen. Die Oberfläche ist mit einer Titanlegierung versehen.
Laut Herstellerangaben wird die zugehörige und per Bluetooth kommunizierende App kompatibel mit Android ab der 7.0 sowie ab Version 14 bei iOS sein. Der Ring ist zudem bis zu 10 ATM wasserdicht.
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Starfield zeigt die Chronomark-Uhr der Constellation-Edition
Ein Paket an Sensorik
Welche Sensoren sind installiert? Zum Einsatz kommen Geräte zur Überwachung von Körpertemperatur, Herzfrequenz, zudem erkennt der Ring zum Fitnesstracking per 3-Achsen-Beschleunigungssenor und einem Gyroskop Bewegung. Ferner ist ein EDA-Sensor verbaut. Dieser registriert die Veränderung der Leitfähigkeit der Haut als Reaktion auf emotionalen Stress.
Wie will der Ring meinen Schlaf verbessern? In der App kommen auch nachts alle Daten zusammen und so kann laut Anbieter eine Überwachung von Leicht-, Tief und REM-Schlafphasen sowie eurer Atmungsqualität im Schlaf erfolgen. Nach der Analyse mache die App Vorschläge, wie ihr die Qualität eures Schlafs steigern könnt.
Wie lange hält der Akku? Amazfit gibt an, der Ring bleibe bei durchschnittlicher Nutzung etwa vier Tage ohne Recharge in Betrieb. Für eine vollständige Wiederaufladung brauche der 20,5 mAh Akku ungefähr 1 Stunde und 40 Minuten. Der Vorgang läuft kabellos ab.
Ich hab schon die Amazfit-Balance-Uhr, arbeiten die zusammen? Sie können laut dem Hersteller problemlos nebeneinander verwendet werden. Die Daten werden in der App automatisch kombiniert. Die Uhr ist aber nicht notwendig, damit der Ring Sinn ergäbe. Er funktioniert auch alleine.
Was ist mit Drittanbietern? Die Synchronisation mit Apps von Drittanbietern wie Google Fit, Apple Health oder komoot sowie weiteren ist auch möglich.
Weit mehr als nur Gadget für den Finger sind die quasi-magischen Anzüge der Wüstenbewohner aus Dune, der Fremen. Da geht kaum oder sogar gar kein ausgeschiedenes Wasser verloren und sichert so das Überleben in den Wüsten von Arrakis. In diesem Artikel stellen wir euch einige Youtuber vor, die einen zumindest in Teilen funktionierenden Nachbau an nur einem einzigen Tag improvisiert haben: Die Wüsten-Anzüge aus Dune klingen viel zu gut, um zu funktionieren – Fans haben einen gebaut und sind überrascht
Jumanji ist ein ikonischer Film mit Robin Williams. Das gleichnamige Brettspiel macht den Protagonisten das Leben schwer, doch eigentlich ist das Spiel nicht so schwer und könnte in 5 Minuten beendet werden. Dafür hätte man einfach die Regeln lesen sollen.
Was ist Jumanji? Hierbei geht es um das Brettspiel, welches 1995 im Film mit Robin Williams vorkam. Das Videospiel aus Jumanji: Willkommen im Dschungel und Jumanji: The Next Level ist hierbei egal. Die Kinder Judy und Peter ziehen in das ehemalige Haus des verschwundenen Alans. In diesem Haus finden sie ein altes Würfelspiel. Es ist aber kein einfaches Spiel, sondern ein Fluch, der verschiedene Hindernisse des Spiels zum Leben erweckt.
Das Schwere an Jumanji ist es nicht, das Spiel zu spielen, sondern die Tiere und Naturkatastrophen zu überleben, die sich während des Spiels materialisieren. Wie Randy Meeks von Sensacine feststellt, kann man Jumanji aber in wenigen Minuten beenden.
Den deutschen Trailer zum Kultklassiker findet ihr hier:
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Jumanji – Trailer zum Kultfilm mit Robin Williams
Einfach versuchen, so schnell wie möglich zu würfeln
In seinem Artikel stellt Meeks fest, dass die Protagonisten des Films einfach hätten so schnell würfeln sollen, wie es geht. Anstatt zu rennen oder sich anzuschauen, was das nächste Hindernis in der echten Welt verursacht, hätte jeder Spieler so schnell wie möglich spielen sollen.
Hier könnte man zwar argumentieren, dass die Gefahren in der echten Welt tödlich sind, doch auch dafür gibt es Regeln, die man aushebeln kann, wie der User kinyutaka auf Reddit feststellt.
Du musst dich der Gefahr stellen, die das Spielbrett schickt. […] Diese Gefahren konzentrieren sich auf die Person, die an der Reihe ist, können aber auch die ganze Gruppe betreffen.
Sprich, es müssen nicht alle versuchen, vor den Gefahren zu fliehen oder herauszufinden, welche Gefahren entstehen, sondern nur die Person, die gerade gewürfelt hat. Gleichzeitig stellt Meeks fest, dass nicht definiert ist, wo man das Spiel spielt und auch nur die Person gerade anwesend sein muss, die würfelt. Hätte man sich taktisch klug aufgeteilt, dann hätte man effizienter würfeln können.
Hierbei muss man aber auch betonen, dass das schnelle Würfeln einfacher klingt, als es wirklich ist. Die Bedrohungen sind für alle gefährlich, also auch für die anderen Spieler. Wie man auch an dem Jäger sieht, verschwinden die Gefahren nicht, wenn man schnell neue Felder erwürfelt. Außerdem sind es eben Kinder, die großen Gefahren ausgesetzt sind und keine Zuschauer mit nüchterner Logik.
Führt man das Gedankenexperiment weiter, muss man aber auch bedenken, dass sich das dämonische Spiel Jumanji nicht einfach austricksen lässt. Wie man auch in den späteren Filmen sieht, ist es schwierig das Spiel überhaupt zu zerstören. Ein großer Internetstar hätte in der Fortsetzung von Jumanji fast ein Kameo gehabt: Ninja plante Schauspiel-Debüt in Hollywood-Film – Szene wurde gestrichen
Am 18. Juni 2024 ist Pax Dei in die Early-Access-Phase gestartet. Der Frühzugang verlief jedoch alles andere als glatt. Viele Käufer kämpfen mit technischen Problemen. Zudem zeigen sich einige MMORPG-Fans enttäuscht von Umfang und Ausrichtung des Spiels.
Wer den Angespielt-Bericht von MeinMMO aus der letzten Alpha-Testphase von Pax Dei gelesen hat, der weiß: Das Sandbox-MMORPG von Mainframe Industries balanciert zwischen mehreren Genres und hat einige Baustellen, die zwingend behoben werden müssen. Wer ein klassisches Online-Rollenspiel erwartet, wird enttäuscht sein.
Genau das spiegeln jetzt auch die Eindrücke vieler Käufer der frisch gestarteten Early-Access-Version von Pax Dei wider. Auf Steam kommt das Sandbox-Abenteuer bislang auf etwas mehr als 500 Rezensionen, von denen gerade einmal 41 Prozent positiv ausfallen. Im Peak waren bisher über Steam 10.382 Spielende gleichzeitig in Pax Dei online (via steamdb.info).
Der Trailer zum Start der Early-Access-Version von Pax Dei:
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Pax Dei: Trailer zum Early-Access-Start zeigt wunderschöne Mittelalter-Welt
Was kritisiert die Community im Detail? In ihren Rezensionen auf Steam, aber auch auf anderen Plattformen wie reddit, nehmen sich viele Spielende die Zeit, um Pax Dei ausgiebig zu sezieren. Hier eine Auswahl der größten Kritikpunkte:
Viele Pax-Dei-Abenteurer klagen über Lags, Bugs, die mangelhafte Serverinstabilität und Performance-Probleme.
Der geringe Umfang der Early-Access-Version wird kritisiert. Genauso der aktuelle Zustand von Elementen wie User-Interface oder Systemen wie den Kämpfen.
Pax Dei fühlt sich oft wie ein typisches Survival-Game an, macht aber nichts besser als die starke Konkurrenz.
Spiele wie Enshrouded besitzen das bessere, ausgefeiltere Bausystem.
Pax Dei möchte ein Social-MMO sein, doch sind wichtige Features wie Handel und Geld noch gar nicht implementiert, und selbst der Chat lässt noch Wünsche offen.
Die Progression ist sehr zäh und grindig. Es dauert, bis man wichtige Rezepte besitzt, alle wichtigen Rohstoffe entdeckt und seinen Charakter gut genug ausgerüstet hat, um es mit Bären und Co. aufzunehmen. Wenn man solo spielt, steigert sich der Grind-Faktor noch einmal spürbar.
Hier und da wird zudem kritisiert, dass es noch keine klaren Aussagen zum finalen Bezahlmodell und der Höhe des monatlichen Abos gibt.
Viele der Kritiker ziehen ein vergleichbares Fazit: Im aktuellen Zustand ist Pax Dei keine 40 bis 100 Euro wert. Unter diversen negativen Rezensionen prangt ein „Produkt rückerstattet“.
Die Grafik von Pax Dei bekommt viel Lob, die Performance ist jedoch schwierig.
Wo Schatten fällt, gibt es auch Licht
Gibt es auch Lob aus der Community? In den positiven Rezensionen (immerhin 41 Prozent von 500+) wird häufig das solide Fundament gelobt und das Potenzial herausgestellt, das die Early-Access-Version von Pax Dei bietet.
Der Nutzer Womp vergleicht das Spiel sogar mit einem beliebten Klassiker (via Steam):
„Dieses Spiel ist für Leute gemacht, die Star Wars Galaxies geliebt haben. Das Bauen macht Spaß und ist nicht restriktiv, die Fähigkeiten sind knifflig und lohnend, und es ist langsam. Die Spieler machen sich hübsche Kleider und verkleiden sich, und machen Rollenspiel. Sie bauen Tavernen, Häuser und Geschäfte, die sie dann betreiben. Sie geben Aufträge an andere Spieler, sie handeln, sie reden. Das macht Spaß.“
Richtig gut kommt bei vielen Spielenden auch die schicke Grafik der Spielwelt an, die auf Unreal Engine 5 setzt. Speziell, wenn man einen Rechner besitzt, auf dem Pax Dei bei hohen Grafikeinstellungen flüssig läuft, macht sich Begeisterung breit.
In Pax Dei könnt ihr die Karriere des Schmieds einschlagen und andere Spieler mit Rüstungen und Waffen versorgen.
Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das Feedback sowie die Early-Access-Version von Pax Dei? Viele der Kritikpunkte zeigen, dass einige der im Vorfeld des EA-Starts getätigten Aussagen von Mainframe Industries bei Teilen der Community nicht angekommen sind.
Die Entwickler hatten im Vorfeld betont, dass die Käufer eine echte Early-Access-Phase erwartet, mit vielen Baustellen, fehlenden Features und Server-Wipes.
Zudem hatten sie vor einigen Tagen erst auf der offiziellen Webseite klargestellt, was Pax Dei alles nicht ist: kein Themenpark-MMO, keine Mittelalter-Simulation, kein Survival-Spiel, kein schnelles Spiel, kein Spiel für Einzelspieler (via Mainframe Industries).
Dazu kamen die zahlreichen Anspiel-Berichte aus der Alpha-Testphase, dank denen klar war, was für eine Spielerfahrung Pax Dei aktuell bietet. Diverse Käufer der Gründerpakete scheinen recht uninformiert in die Early-Access-Phase gestartet zu sein, wodurch es dann zu einer bösen Überraschung kam.
Was man den Entwicklern ebenfalls zugutehalten kann: Auf dem offiziellen Discord-Kanal gab es bis tief in die Nacht (03:34 Uhr) regelmäßige Status-Updates. Mainframe Industries war sichtlich bemüht, die schlimmsten Probleme zeitnah zu lösen. Bis aus Pax Dei ein empfehlenswertes Spiel wird, dürfte jedoch noch einiges an Zeit vergehen.
In FC 24 sind passend zur EURO 2024 neue Aufgaben erschienen. Erledigt ihr sie, werdet ihr mit ordentlich XP belohnt. Doch einige Aufgaben sind hinter einem Rätsel versteckt. Wir haben die Lösungen für euch.
Was sind das für geheime Aufgaben? Die neuen Geheim-Aufgaben sind Teil des Aufgaben-Blocks „EURO-Rückblicke“. Diese sollen an historische Momente, Mannschaften oder Spieler in der Geschichte der Europameisterschaft erinnern. Bis zum 11. Juli habt ihr Zeit, die Aufgaben zu erledigen.
EURO-Rückblicke besteht aus 5 Teil-Aufgaben. Jede dieser Aufgaben bringt euch 400 XP, wenn ihr sie erfüllt. Für den Abschluss des kompletten Blocks bekommt ihr nochmal 400 XP als Bonus obendrauf.
3 der 5 Aufgaben sind rätselhaft und erwarten von euch, dass ihr auf die Suche nach einer Lösung geht. Bei uns seht ihr alle Lösungen auf einen Blick.
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EA Sports FC 24: Update-Teaser zur EM 2024
EURO-Rückblicke: Alle Lösungen für die geheimen Aufgaben
Im Folgenden fassen wir die Rätsel kurz für euch zusammen und präsentieren dann die Lösung. Die Aufgaben könnt ihr in jedem beliebigen Modus von Ultimate Team erledigen.
Le Roi
Rätsel: gesucht wird das Land eines Spielers, der 1984 in 5 Spielen 9 Tore schoss
Das ist die Lösung für Le Roi: Der Franzose Michel Platini ist der gesuchte Spieler. Schnappt euch also einen Spieler aus Frankreich und schießt mit ihm in einem beliebigen Modus 9 Tore.
Einzigartig
Rätsel: gesucht wird der Profi mit den meisten Toren und meisten Spielen bei Europameisterschaften
Das ist die Lösung für Einzigartig: Der Portugiese Cristiano Ronaldo ist der gesuchte Spieler. Mit einer seiner 6 Versionen in Ultimate Team müsst ihr in 5 separaten Partien mindestens 2 Tore erzielen. Eine Ronaldo-Karte unter 600.000 Münzen zu bekommen ist allerdings gerade sehr problematisch, weil alle CR7 brauchen.
Trophäenschrank
Rätsel: gesucht sind die beiden Nationen, die schon 3 Mal Europameister waren
Das ist die Lösung für Trophäenschrank: Gemeint sind Deutschland und Spanien. Stellt ein Team aus mindestens 5 Spaniern und 5 Deutschen zusammen und gewinnt damit 4 Partien.
Die Aufgaben lassen sich sehr gut miteinander kombinieren. So könnt ihr ein komplettes Team aus Deutschen und Spaniern bauen, um auf volle Chemie zu kommen. Nehmt dazu einfach noch eine Ronaldo-Karte und einen französischen Spieler mit auf die Bank. Wechselt sie im Laufe des Spiels ein, um die Tore mit diesen Spielern zu erzielen. Die einen haben schon Geschichte schreiben, die anderen wollen eine neue Erfolgsgeschichte schreiben. Mit unserem Make Your Mark Tracker könnt ihr die Stars auf ihrem Weg begleiten.
Deine Meinung ist uns wichtig!
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Parallel zur Ankündigung vom Release-Termin von Throne and Liberty ist ein Artikel auf der offiziellen Webseite von Amazon Games erschienen, in dem der Publisher, aber auch Entwickler NCSoft den anstehenden Launch im Westen kommentieren.
In Südkorea ist Throne and Liberty bereits 2023 erschienen. Dort blieb das MMORPG jedoch hinter den Erwartungen von NCSoft zurück. Daraufhin wechselte die Führung des Teams. Ahn Jong-ok soll von seinem Amt zurückgetreten sein. Executive Director Moonyoung Kap gibt jetzt die Richtung vor, und denkt dabei laut über eine Mobile-Portierung nach.
Welchen Einfluss nimmt Amazon Games auf Throne and Liberty? Ähnlich wie bei Lost Ark kümmert sich das Studio hinter New World um Aufgaben wie Lokalisierung, Marketing, Veröffentlichung und Management des Live-Services.
In einem Artikel auf der offiziellen Webseite von Amazon Games (via amazongames.com) erklärt Moonyoung Kap, welche Früchte diese Zusammenarbeit bereits getragen hat:
Auch wenn einige internationale Spieler das Erlebnis bereits auf koreanischen Servern genießen, haben wir nicht oft die Gelegenheit, umfassende Rückmeldungen zu sammeln und auszuwerten. Dank der Zusammenarbeit mit Amazon Games erhielten wir Feedback von einer breiten Masse globaler Nutzer.
Amazon Games stempelte Benutzerbedürfnisse nicht einfach als Forderungen ab. Sie haben unser Team anhand verschiedener Berichte und Daten davon überzeugt, warum bestimmte Änderungen notwendig waren und wie viele Nutzer sie begrüßen würden.
Moonyoung Kap, Camp-Captain bei NCSoft für Throne and Liberty
Laut Daniel Lafuente, Globalization Design Manager bei Amazon Games, habe man die Richtung, in die sich Throne and Liberty im vergangenen Jahr entwickelt hat, durch die Veranstaltung öffentlicher Testphasen und die daraus resultierenden Erkenntnisse bedeutend geprägt.
Die sich aus den Erkenntnissen ergebenden Anpassungen sollen sicherstellen, dass Throne and Liberty mit dem Launch im September „bei einem globalen Publikum ins Schwarze trifft.“ Wie? Nun, indem man das Kernerlebnis verbessert, aber gleichzeitig das bewahrt, „was Throne and Liberty so großartig macht.“
Der neue Trailer von Throne and Liberty stellt euch die Welt Solisium vor:
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Throne and Liberty: Neuer Trailer verrät Release-Termin, stellt die Fantasy-Welt Solisium vor
Die Stärken von Throne and Liberty
Was soll das MMORPG denn auszeichnen? Throne and Liberty setzt einen großen Schwerpunkt auf Inhalte, in denen große Spielergruppen zusammenarbeiten oder gegeneinander kämpfen, etwa Belagerungsschlachten, Gildenkriege und Weltboss-Herausforderungen.
„Für viele bietet Throne and Liberty eine reibungslose Spielerfahrung, selbst in den Umgebungen, in denen viele Spieler aufeinandertreffen. Das ist eine der Stärken des Spiels. Ein Mehrspieler-Online-RPG-Spiel zeichnet im Vergleich zu einem Einzelspieler-Abenteuer die große Anzahl an Spielern aus. Darum sind wir sehr stolz auf die technischen Fertigkeiten unseres Entwicklungsteams.“
Daniel Lafuente unterstreicht diese Stärke des MMORPGs:
Das Spiel basiert auf ein paar wirklich leistungsstarken Technologien, die massive PvP-Kämpfe und Events, in denen Tausende von Spielern gegeneinander antreten, sowie das reibungslose Erlebnis, das wir alle lieben gelernt haben, möglich machen.
Ich liebe das Streben nach Größe und Spektakel, aber am meisten begeistert mich die der Fokus auf die Community. Throne and Liberty hat ein außergewöhnlich tiefschichtiges Gildensystem, mit dem Spieler sich gemeinsam mit Freunden Herausforderungen stellen können. Es ist die perfekte Mischung aus modernen Funktionen für das Zusammenspiel auf so einer großen Ebene.
Daniel Lafuente, Globalization Design Manager bei Amazon Games
Welche Vorteile bieten Gilden in T&L? Auch auf diese Frage hat Moonseop Lee eine Antwort: „In Throne and Liberty können zahlreiche Ziele durch Gilden erreicht werden, zum Beispiel Gildenranglisten, Eroberungsschlachten oder Burgbelagerungen. Gilden bilden das Herzstück von strategischen, kompetitiven Kämpfen.
Gildenmitglieder verfolgen Hand in Hand gemeinsame Ziele und profitieren von einem Gildenbelohnungssystem. Dazu zählen der Erhalt von Raid-Gegenständen sowie Belohnungen aus Events, die unter Mitgliedern aufgeteilt werden. Den größten Anreiz einer Gilde bietet allerdings das Gefühl der Dazugehörigkeit. Man weiß stets einen Gefährten an seiner Seite.“
Throne and Liberty setzt auf Inhalte für große Spielergruppen.
Was sind Eroberungsschlachten? Eroberungsschlachten sind große PvP-Events, in denen Gilden für zwei Auftragsziele gegeneinander antreten: Segenssteine und Zerwürfnissteine. Die Gilde, die einen von beiden Steinen kontrolliert, erhält wertvolle Boni und Gildenressourcen. Außerdem darf sich die Gilde, die einen Zerwürfnisstein besitzt, über die exklusive Gelegenheit freuen, einen täglichen Feldboss herauszufordern.
Was passiert bei Burgenbelagerungen? Bei Burgbelagerungen treten Spieler gegeneinander an, um eine … ihr ahnt es … Burg zu erobern. In diesen chaotischen Schlachten sollen ausgefeilte Strategien zum Sieg führen.
Die Angreifer müssen ihre Kräfte taktisch aufteilen, einzigartige Elemente wie Golems wirksam einsetzen und Respawnpunkte sichern. Dabei sollen auch kleinere Gilden teilnehmen und ihren Beitrag leisten können. Etwa, in dem sie Plünderungsstätten einnehmen, um so Steuern einzusammeln.
Welche Tierform aus Throne and Liberty soll es sein?
Was bietet Throne and Liberty noch? In dem MMORPG erwarten euch PvPvE-Dungeons, ein klassenloses Charaktersystem, bei dem ihr jederzeit zwischen zwei Waffengattungen wechseln könnt, sowie eine Spielwelt, in der sich die Erkundung lohnenswert anfühlen soll.
Letzteres soll zum einen durch die dynamischen Verwandlungen in Tierformen unterstützt werden. Zum anderen aber auch durch die Art und Weise, wie die Spielwelt auf Wetterphänomene reagiert. Sintflutartige Überflutungen können etwa Gebiete großflächig unter Wasser setzen.
Welche Erfahrungen hat Amazon Games mit MMORPGs? Die Games-Sparte von Amazon hat mit New World (Eigenentwicklung) und Lost Ark (von Smilegate entwickelt) bereits gezeigt, dass man erfolgreiche MMORPG-Launches stemmen kann.
Mit 1.324.761 (Lost Ark, Platz 4) und 913.027 (New World, Platz 7) gleichzeitig aktiven Spielern konnte man sich sogar gleich zweimal in der Allzeit-Top-10 von Steam verewigen (via steamcharts.com). Eine große Zahl von Spielern langfristig zu binden, das hat bisher jedoch nicht geklappt. Beide MMORPGs leiden seit ihrem jeweiligen Launch unter verschiedenen Problemen, die bis heute bestehen.
Der Vergleich mit Lost Ark drängt sich mit Blick auf Throne and Liberty nicht nur auf, weil Amazon Games auch hier als Publisher für einen asiatischen Entwickler fungiert. Auch das Bezahlmodell wird bei T&L vergleichbar ausfallen (Free2Play mit Ingame-Shop).
Das Ziel von Amazon Games muss es für T&L also sein, ein Fundament für den Launch im September zu schaffen, mit dem sich die Probleme von Lost Ark (Bots, Grind/Zufalls-Faktor im Endgame, Überforderung) vermeiden und langfristig eine aktive Community aufbauen lassen. Mehr Infos zum neuen MMORPG: Amazon Games bringt Throne and Liberty im September – Trailer, Termin und Open Beta
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Gronkh teilt in seinem Stream auf Twitch seinen persönlichen Sporttipp mit seiner Community, um motiviert zu bleiben.
Welchen Sport-Trick teilt Gronkh? In einem seiner letzten Streams spricht Gronkh darüber, wie er sich sportlich betätigt. Auf die Frage, wo er denn seine ganzen Sportgeräte lagern würde, antwortet er, dass er alles im Wohnzimmer stehen habe. Der Grund hierfür sei, dass er so neben dem Sport auch Animes schauen könne.
Gronkh ist dabei natürlich nicht der einzige Influencer, dem seine körperliche Fitness ein Anliegen ist. So startete der Twitch-Streamer Trymacs eine dreimonatige Fitness-Challenge mit Kollegen, um sich wieder fitter zu fühlen.
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„Hört auf, mir gegen meinen Willen Geld zu schenken“ – So verwirrt war Gronkh von seiner ersten Donation auf Twitch
„Ich brauche eine Motivation“
Warum macht Gronkh das? Gronkh erklärt in seinem Stream auf Twitch, dass er das brauche, um eine Motivation zum Sport zu haben. So vergleicht er es mit Leuten, die zum Sportmachen immer Musik benötigen; er brauche die Animes für den Sport. Mit dieser Ansicht scheint er viel Anklang in seiner Community zu finden.
Auf die Frage hin, wie seine Partnerin dazu stehe, dass er das ganze Wohnzimmer mit Fitnessgeräten vollstelle, fängt er an zu lachen: Ja, ja, die hasst mich immer, wenn ich das mache, aber nicht auf böse Weise natürlich.
Reaktionen aus der Community: Auch wenn der Tipp für viele aus der Community nicht neu zu sein scheint, stimmen ihm einige zu, dass es auch ihnen helfe, sich für den Sport zu motivieren. So schreiben einige Nutzer unter dem Clip auf TikTok:
Nerozar schreibt: Bei mir das Gleiche. Entweder ich schaue etwas an oder zocke auf der Konsole etwas
Mr.&Mrs. LvL Up kommentieren: Bitte, was gibt es Geileres als so einen Pedaltrainer im Wohnzimmer und nebenbei zu zocken? Das ist der Gamechanger überhaupt
mrsbrown_eye merkt an: Erst mal eine Runde Sailormoon auf dem Laufband
Elden Ring bekommt in wenigen Tagen seinen langersehnten DLC. Während ein Großteil der Fans noch ungeduldig auf den Release wartet, durfte ich schon im Vorfeld die Schattenlande betreten und leiden. Inhalte und Bosse waren beeindruckend, doch was mich an den Rand des Wahnsinns getrieben hat, war die Map.
Mit meiner 10-jährigen Souls-Erfahrung in diversen Games von FromSoftware freute ich mich darüber, als die Redaktion mir die Chance gab, den DLC vor allen anderen zocken zu dürfen. Ich downloadete also das Update, nahm meinen besten Build und schmiss mich sofort in die Schattenlande. Ich dachte ohnehin „Wenn der DLC so groß wie Limgrave wird, werde ich in weniger als 12 Stunden durch sein“ – hah, war ich naiv.
Neben den krassesten Bossen, die ich jemals bekämpfen durfte, war es vor allem die Map, die mich am längsten beschäftigt hatte. Einen Gesamtüberblick über die einzelnen Gebiete möchte jeder haben, doch damit man das im DLC erreicht, wird man sich entweder stunden lang verlaufen oder verzweifelt resignieren.
Wer schreibt hier? 10 Jahre in den faszinierenden Universen von Hidetaka Miyazaki und noch immer bekommt MeinMMO-Autor Christos Tsogos nicht genug von den unerbittlichen Welten der Souls-Games. Von Demon Souls bis hin zu Elden Ring hat er alles durch und jedes Spiel platiniert. Mit viel Erfahrung bei Bossen und einem guten Orientierungssinn manövrierte sich Christos durch die Souls-Inhalte wie nichts, doch der DLC bremste sogar unseren Experten aus und zeigte ihm, dass Erfahrung allein nicht ausreicht.
In Elden Ring gibt es den prächtigen Erdenbaum – geradlinig und rein wie die Goldene Ordnung. In den Schattenlanden der Scadubaum – gewunden und zerfallen. Möchte man also erklären, wie kompliziert die Map des DLCs ist, dann sollte man sich einfach den düsteren Baum aus der Ferne anschauen. Schon Trailer und Bilder von FromSoftware zeigten den schwarzen Scadubaum am Horizont der Schattenlande.
Zwei Bäume die sich fest umklammern – der Scadubaum
Ich wusste, dass die Erweiterung komplex sein wird, doch mit einer solchen Komplexität hatte ich nicht gerechnet. Bevor ich die gesamte Map also nach Geheimnissen absuchen wollte, wollte ich die Karte freischalten. Wie gewohnt, müssen dafür Fragmente gesammelt werden und das sind nur 5 Stück insgesamt, anstelle der 19 Exemplare, die man in den Zwischenlanden finden konnte.
Wenn man den ersten Teil der Karte freigeschaltet hat, glaubt man, die Gebiete der Schattenlande seinen einfach, vertikal und gut zu erreichen, doch ich verbrachte 3 Tage damit in der Welt herumzuirren und herauszufinden, wie ich sie aufdecken kann. Das hat mich so wahnsinnig gemacht, dass ich öfter Pausen einlegen musste, um nicht komplett durchzudrehen.
Auch wenn die Map mich demoralisiert hat, muss ich sagen, dass das Team hinter dem DLC eine starke Arbeit geleistet hat. Die Erweiterung gibt euch das Gefühl, nicht hierher zu gehören. Man soll sich verloren und orientierungslos fühlen und genau das erzeugt das Design der Map. Obwohl ich nun mittlerweile die gesamte Karte freigeschaltet hab, verlaufe ich mich immer noch und vergesse Wege, die ich schon entdeckt hatte.
Neben komplexen Map-Design gibt es auch ein Lob an den Umfang des DLCs. Hidetaka Miyazaki hat einiges versprochen in Bezug auf die Inhalte und ich muss sagen, FromSoftware hat sich übertroffen. Ich habe nicht alle Items wie Waffen oder Rüstungen sammeln können, doch laut Fextralife (Quelle: youtube.com) soll es folgende Inhalte geben:
8 neue Waffenarten
95 neue Waffen
10 neue Schilder
39 neue Talismane
14 neue Zaubereien
28 neue Anrufungen
20 neue Geisteraschen
25 neue Kriegsaschen
30 neue Rüstungssets
Ich war schon erschlagen von der Menge der kommenden Inhalte nur um zu erfahren, dass ich erst die Hälfte beisammen hab. Viele User freuen sich über die Info der Content-Dichte und sprechen ihre Aufregung auf Reddit aus:
„Im Grunde haben wir ein Spiel im Spiel. Der Eldenring wird nach Freitag definitiv nicht mehr derselbe sein“ – Lightjumper0103
„Die Aufregung/Magie ist nach ein paar Jahren wieder da, die Sekunden werden heruntergezählt“ – Dubbs09
„Ihre Server werden endlich durch den Boden schmelzen“ – Serious_Ad_1037
„30 neue Rüstungssets! Mehr zum Sammeln. MEHR ZUM SAMMELN.“ – astraldreamer1
„Ich habe gerade diese Woche mindestens eine Waffe, einen Talisman oder ein Rüstungsteil gesammelt. Ich kann es kaum erwarten, so viel mehr zu sammeln“ – ItsRainingTrees
Der DLC wird nicht mehr lange hinter verschlossenen Toren bleiben. Am 21. Juni um Mitternacht soll es in Deutschland losgehen. Spieler dürfen sich dann in die Zwischenlande wagen und Messmer besiegen, sowie die Geheimnisse von Miquella und Königin Marika lüften. Ich für meinen Teil war vom Ende schockiert und ich glaube, ihr werdet es auch sein. Wir sehen uns in den Schattenlanden, Befleckte.
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Endzeit-Abenteuer sind rau und faszinierend. Falls ihr diesem Genre viel abgewinnen könnt, schnappt euch das Top-Spiel im Amazon-Angebot.
Spiele, die mehrere tolle Elemente miteinander bestens verknüpfen, sind wahrlich selten. Manche enthalten ein tolles Gameplay, andere wiederum eine richtig gute Story. Was Dying Light 2 auszeichnet, ist das Treffen von gravierenden Entscheidungen und zugleich Parkour-Action auf ein solch hohem Niveau, was ich noch in keinem anderen Spiel erlebt habe. Außerdem ist das Abenteuer packend, schaurig und äußerst brutal.
Übrigens, Dying Light 2 ist durch viele Updates und die Reload-Version deutlich besser geworden. Falls ihr also bisher gewartet habt, ist nun der beste Zeitpunkt gekommen, um zuzuschlagen. Wenn ihr noch mehr Spiele mit Zombies und Endzeitszenarien sucht, schaut euch dieses brutale Abenteuer an.
Ihr steckt in der Haut von Aiden Caldwell, der ein klares Ziel vor Augen hat. Er sucht seine Schwester. Als Pilger wanderte er eine Weile durch das Land und überbrückte zahlreiche Gefahren. Pilger werden sehr gefürchtet, da es fast unmöglich ist, außerhalb einer halbwegs sicheren Stadt zu überleben.
Ihr werdet in der Geschichte dunkle Geheimnisse aufdecken und auf einige Hindernisse stoßen. Dafür, dass die größte Stärke das Gameplay ist, ist die Handlung vergleichsweise sogar recht gut.
Das gefällt mir besonders an diesem Endzeit-Abenteuer
Während ich persönlich die Haupthandlung gut finde, gefallen mir noch mehr die Nebenquests. Denn diese erzählen tiefe Schicksalsschläge und werfen euch in unvorstellbaren Situationen hinein. Natürlich besitzt nicht jede Nebenquests ein absolut hohes Niveau. Es gibt aber Momente, in dem ein falscher Dialog über Leben und Tod entscheiden kann.
Das Gameplay ist außergewöhnlich. Ihr könnt von Dächern springen, später gleiten und allerlei Gadgets und Waffen nutzen, um Hindernisse zu überwinden. Vor allem das Kämpfen gegen mehrere Zombies macht unheimlich Spaß.
Ein brutales Gemetzel
Was noch intensiv ist, ist die unheimliche Atmosphäre. Bei Nacht kommen die Schattenjäger heraus, die blitzschnell und tödlich sind. Nur mit UV-Licht und Finesse könnt ihr diese später besiegen.
Stellt euch nur einmal das Szenario vor, ihr würdet euch wirklich in solch einer Welt befinden und ihr habt aufgrund gewisser Situationen keine Wahl, außer nachts nach draußen zu gehen. Beispielweise, ein Freund von euch benötigt medizinische Vorräte aus dem Krankenhaus und nur in der Nacht könnt ihr euch da hineinwagen. Unvorstellbar und absolut erschreckend, oder nicht?
Seid vorsichtig in der Nacht
In diesem Spiel könnt ihr euch zwei verschiedenen Fraktionen anschließen und erntet später je nach Wahl einige Gameplay-Vorteile. Wenn ihr euch unter anderem für die Peacekeeper entscheidet, bekommt ihr eine Armbrust und könnt zusätzliche Fallen in einer Stadt nutzen, um mehren Gegnern leichter den Garaus zu machen. Hingegen bieten euch die freien Überlebenden eine bessere Fortbewegung.
Zusätzlich könnt ihr in Dying Light 2 mit einem Freund durch die postapokalyptische Welt streifen und gemeinsam Spaß haben. Stellt euch zusammen dem brutalen Nachteinbruch und erntet die wertvollsten Vorräte.
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