GTA 6 ist wohl das meist erwartete Spiel der letzten Jahre. Ein Leak spricht nun aber über neue Gameplay-Mechaniken, die den Realismus steigern wollen, den Spielern aber vielleicht weniger gefallen werden.
Welche Mechanik soll es geben? In den vorherigen GTA-Teilen war man als Spieler ein laufender Waffenschrank. Egal ob Pistolen, Raketenwerfer oder Miniguns, man konnte alles entspannt aus dem Nichts herzaubern.
Wie aktuelle Leaks suggerieren, könnte sich dieser Aspekt in GTA 6 aber ändern. Um den Realismus in GTA 6 zu verbessern, soll man nur noch eine limitierte Anzahl an Waffen mit sich führen können. Der restliche Teil des eigenen Arsenals soll dann durch andere Methoden transportiert werden.
Wie Rockstar Universe auf x.com berichtet, soll das Waffeninventar ähnlich zu Alan Wake 2 oder Red Dead Redemption 2 sein. In Red Dead Redemption 2 kann man auch nur 4 Waffen mit sich führen, der Rest wird in der Satteltasche des Pferds verstaut. In GTA 6 könnte dieses System mit Kofferräumen in Autos funktionieren.
Auch Rockstarintel.com bestätigte diese Leaks auf x.com. Eine solche Änderung könnte die Dynamik der Kämpfe und Missionen in GTA ändern. Die User reagieren unterschiedlich auf diese Leaks:
@lovermstitanic1: Das klingt furchtbar, ich hoffe, das realistische Zeug bleibt aus GTA6 heraus. Es ist einfach nicht das, was GTA im Kern ausmacht.
@Ablirr_: Ich ziehe das definitiv vor, da es viel ausgewogener, realistischer und fairer ist.
@HoldoViii: Das wäre in der Tat eine wirklich coole Erfahrung. Allerdings eine, die eine Option sein sollte. Außerdem hat dies KEINEN Platz in GTA Online und wird es auch nie sein.
Manche User fänden eine neue Dynamik interessant, während die Option für andere unglaublich wäre, da man das geliebte Chaos der Reihe entschärfen würde.
All diese Informationen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen. Man weiß nicht, woher die Leaks ihre Informationen beziehen und auch der erste Trailer zeigte noch gar nichts zum Gameplay des Spiels. Bis das Spiel erscheint, wird es aber noch eine Weile dauern. Wer bis dahin eine ähnliche Erfahrung haben möchte, sollte in diese Spiele-Reihe reinschauen: Eine Spiele-Reihe auf Steam ist ideal, um die Wartezeit auf GTA 6 zu verkürzen
Skyrim benutzt einen geschickten Trick, um die Spielwelt etwas voller zu machen. Man zweckentfremdet einfach Schränke und verbuddelt sie.
Große Spielwelten mit Leben und genügend Objekten zu füllen, das ist gar nicht so einfach. Gerade eine so ausgeklügelte Welt von Skyrim braucht extrem viele Objekte – also „Assets“, mit denen man die Welt füllen kann. Jedes Objekt in einem Haus, jeder Baum, jeder Stein, jeder Stuhl – alles muss zuerst erschaffen werden und verschlingt so Entwicklungszeit.
Mit einem Trick hat man bei Skyrim aber offenbar ein wenig Zeit und Geld gespart. Denn eingebuddelte Schränke eignen sich perfekt als kleine Tische.
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3 MMORPGs, die ihr kostenlos zocken könnt
Was wurde gefunden? Vor einer Weile zeigte der Entwickler David Amador auf X / Twitter, dass Skyrim sich eines einfachen Tricks bedient hat. Die kleinen Beistelltische, die man in Skyrim überall in der Welt finden kann, sind eigentlich gar keine Tische.
Die Entwickler haben hier schlicht die Schränke genommen und diese einfach in der Erde verbuddelt, sodass lediglich die obere Hälfte aus dem Boden ragt. Der Rest davon ist im Boden versunken.
Normalerweise würde das auch gar nicht auffallen. Sichtbar ist das Ganze nur, wenn man die Kamera so dreht, dass sie „durch den Boden clippt“ – also entweder durch einen Glitch, Mods oder sehr geschicktes Bewegen des Charakters. Daher würde das normalerweise auch gar nicht auffallen.
Und ab jetzt werdet ihr die kleinen Tische nie wieder wie vorher betrachten können. Sorry.
Ist so etwas normal? Auch wenn es manche vermutlich verwundert: So ein Vorgehen ist bei der Spiele-Entwicklung normal. Das Erstellen von Assets wie Möbeln, Bäumen oder anderen Objekten der Umgebung, benötigt viel Zeit. Es ist nahezu unmöglich, eine ganze Spielwelt „vollständig“ zu machen, sodass sie nur aus einzigartigen Objekten besteht. In der Regel werden Assets vielfach benutzt. Darum bestehen Wälder häufig aus 5-10 verschiedenen Bäumen, die dann immer wieder kopiert und wiederverwendet werden.
Das Strategie-Spiel Europa Universalis IV ist im Jahr 2024 mit der mittlerweile 16. Erweiterung „Winds of Change“ zu einem Mammutwerk geworden, das unserem Strategieexperten Schuhmann Ehrfurcht einjagt. 370 € muss zahlen, wer das ganze Spiel auf Steam besitzen will. Aber lohnt sich das überhaupt?
Was ist Europa Universalis IV für ein Spiel?
Europa Universalis ist ein klassisches 4X-Globalstrategiespiel wie etwa Civilization: Ihr müsst erkunden, erforschen, erweitern und auslöschen. Wobei das „Erkunden“ flachfällt, denn wir spielen auf der historischen Erde und jeder sollte wissen, wo Frankreich, Spanien und England liegen.
In Europa Universalis könnt ihr die Geschicke jedes Landes zwischen 1444 und 1821 lenken, also ungefähr vom Fall von Byzanz bis zur Industrialisierung. Das Spiel ist nicht auf Europa beschränkt, ihr könnt zum Mongolen werden und China überfallen, euer Glück im Japan der Samurai und Shogun suchen oder eure Gegner als Maya-Fürst köpfen und opfern.
Europa Universalis erschien im Jahr 2013 und ist das Musterbeispiel für ein Service-Game, das über 11 Jahre hinweg stetig erweitert, mit neuen Spielsystemen, aber auch mit Komfort-Verbesserungen verbessert wurde.
In Schweden machen sie Spiele, die nur aus Maps bestehen. Niemand weiß, wie man sie spielen kann und Leute starren nur stundenlang auf die Karten und beobachten, wie sich die Farben ändern.
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Europa Universalis 4: Trailer
Europa Universalis IV ist das tiefste Strategie-Spiel auf Steam
Das ist das Besondere an Europa Universalis: Das Besondere ist die extreme Vielfalt und Tiefe des Spiels. Die Grundprinzipien sind zwar bei jeder Partie gleich, aber die Rahmenbedingungen ändern sich erheblich, je nach dem Land, das man auswählt.
Das ist nicht so wie in Civilization, wo jedes Land im Prinzip sehr ähnlich ist und nur etwas andere Boni hat, sondern die spezifischen Eigenarten und Start-Bedingungen eines Landes erfordern ganz andere Spielweisen:
Wer mit den Ottomanen spielt, also im Prinzip den Türken, dessen Spiel dreht sich um das Militär, den ständigen Kampf, die Weltherrschaft
Wer sich für Kastilien entscheidet, das spätere Spanien, wird die Mauren aus Granada vertreiben und neue Welten entdecken
Wer die Inkas spielt, um die sich der neue DLC „Winds of Change“ dreht, startet schon in der neuen Welt und muss tunlichst sehen, dass er sein Land in den Griff bekommt, bevor die verdammten Portugiesen auftauchen
Die KI schmiedet Bündnisse, um sich zu schützen
So spielt sich Europa Universalis IV: In jeder Partie wird man ungefähr dasselbe machen: Eine Wirtschaft aufbauen, Allianzen schmieden und Provinzen erobern. Aber man hat auch einen starren Missionsbaum, dem man folgen sollte.
So gilt es für die Türken etwa, sowohl im Osten, Richtung Ägypten, Land zu erobern, als auch im Westen, Richtung Österreich-Ungarn, Fortschritte zu erzielen. Das ist aber gar nicht so leicht, weil die KI in Europa Univeralis gut darin ist, Allianzen zu formen und sich abzusichern.
Wer meint, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, wird zwangsläufig scheitern und sich in Mehr-Fronten-Kriegen verzetteln und gnadenlos untergehen.
Weil man auf „Iron Man“ spielen muss, um Erfolge zu ergattern, hilft einem Save Scumming nur selten aus der Patsche: Einmal getroffene Entscheidungen der Marke „Ich erobere flugs Moldawien, mit Ungarn und Russland werd’ ich schon gleichzeitig fertig“ können rasch in Frustration münden.
Am besten spielt man Europa Universalis IV wie ein Schulhofschläger
Die erfolgversprechende Spielweise von Europa Universalis ist die eines Schulhofschlägers: Man sucht sich das kleinste, isolierte Kind auf dem Schulhof und nimmt dem sein Taschengeld, also seine Ländereien, ab.
Denn die Kunst in Europa Universalis ist es nicht, Weltkriege auszulösen und die unter eigenen riesigen Verlusten zu gewinnen, von denen man sich dann über Jahre erholen muss, sondern möglichst ohne Widerstand Kriege zu führen, zu gewinnen, stärker zu werden und sich abzusichern.
Damit stellt Europa Universalis auch für erfahrene Strategiespieler eine beträchtliche Herausforderung dar, weil das Expandieren um jeden Preis, die normale Strategie in jedem Spiel, nicht so einfach funktioniert.
Zu den „Ressourcen“ in Europa Universalis gehört Gold, aber auch „Manpower“, die wehrfähigen Einwohner des eigenen Landes. Ein verlorener Krieg kann heißen, dass man zwei Jahrzehnte damit verbringt, auf eine neue Generation Soldaten zu warten.
Europa Universalis kennt seine Schwächen und tut seit Jahren etwas dagegen
Man ist voll im Spiel drin, überblickt alles und hat einen genauen Blick auf das Wesentliche.
Wenn man langer spielt, hat man zwangsläufig mehr Armeen, mehr Land, viel mehr Entscheidungen zu treffen, die man lustlos durchklickt. Alles wird umständlich und scheint an Bedeutung zu verlieren. Es wird mühsam, gleich 10 Armeen zu kommandieren und auf die Gegner zu schicken.
Es ist plötzlich so mühselig, darauf zu achten, dass die 40.000 eigenen Soldaten nirgendwo in kargem Gebiet verhungern oder doof in der Gegend herumstehen.
Das Besondere bei Europa Universalis ist es, dass die Entwickler von Paradox all das vor Jahren erkannt haben und eine Vielzahl von Komfort-Verbesserungen und Automatismen eingeführt haben, um dem Spieler das Lenken seines Weltreichs zu erleichtern. Truppen können automatisiert werden, Regionen werden mit wenigen Mausklicks erweitert und verbessert.
Europa Universalis ist beeindruckend, aber ich liebe es nicht
Ist Europa Universalis denn gut? Die Reviews auf Steam für Euripa Universalis stehen bei „sehr positiv“ – 86 %.
Für mich ist Europa Universalis IV ein beeindruckendes Spiel, allein durch seine Komplexität. Aber es ist auch ein technisches, schwer zu lesendes Spiel.
Es gibt technische Entscheidungen, die irgendwo im Missionsbaum versteckt sind und die dann Boni gewähren, wenn man eine obskure Aufgabe erfüllt: Verschachtelte, versteckte Modifikatoren, die irgendwelche historischen Begebenheiten nachbilden:
Ich liebe Crusader Kings 3 von Paradox, das ist das Spiel, bei dem ich mich gut auskenne und wohlfühle.
Bei Europa Universalis IV fühl’ ich mich immer wie ein Fremder. Das Spiel bietet mir zwar so viele Möglichkeiten, in die Weltgeschichte einzusteigen. Aber bei vielen Aufgaben fühl’ ich mich überfordert.
Ja, man kann 1444 Utrecht spielen und ist dann der Vasall von Burgund und kann praktisch gar nichts selbst entscheiden. Und ja, irgendwo gibt es einen genialen Guide im Netz, wie man den Lehnsherrn überwältigt, vielleicht mit einer geschickten Heirat zum König von Spanien auftaucht oder Überseeländereien in den Antillen für sich beansprucht.
Sicher, irgendwo mag es das geben.
Aber letztlich zieht es mich immer wieder zu meinen Wohlfühl-Staaten: dem Osmanischen Reich, Kastilien und den Inkas, von denen ich weiß, wie die ersten paar Jahrzehnte laufen und was ich zu tun haben.
Entweder 370 € zahlen, auf einen Sale warten oder das Abo schnappen
Ist das wirklich so teuer? Zum Vollpreis kostet das Spiel allein etwa 40 €, in der Starter-Edition mit einigen Erweiterungen 50 €, das ganze Bundle mit allen Erweiterungen kostet tatsächlich 370 €.
Allerdings läuft im Moment ein Sale, bis zum 23. Mai, wodurch man das Grundspiel für 12 €, die Starter-Edition für 22,50 € und das Ultimate Bundle für 157 € bekommt.
Man kann allerdings auch ein Abo abschließen und zahlt dann 8 € im Monat (via gamestar).
Season 4 begeistert gerade die Spieler in Diablo 4. Das bisher beste Feature laut den Fans ist die neue Höllenflut, denn da geht’s jetzt so richtig ab und ihr könnt fast alles farmen, was ihr so braucht. Genau dieses „fast“ ist aber ein Problem für später, wie ein Spieler bemerkt.
In den Fluten bekommt ihr nicht nur super viel Loot, sondern auch die meisten XP pro Stunde im Spiel. Ideal zum Farmen, weil sie sogar ab Weltstufe 1 schon verfügbar sind. Spieler lieben die neuen Höllenfluten.
Was ist das Problem? Eigentlich löst das überarbeitete Feature so gut wie alle Probleme, die Spieler so haben. Insbesondere der lästige Grind nach bestimmten Aspekten ist nun passé, es heißt sogar: „Das ändert Diablo komplett.“
Der Nutzer markgatty auf Reddit erklärt nun, dass er 14 Stunden lang gezockt und nur durch Höllenfluten Level 80 erreicht hat. Das ist, nach XP, die Hälfte bis Level 100. markgatty sagt, er habe einfach super viel Spaß gehabt und deswegen immer weiter gemacht:
Ich frage mich, ob ich zu schnell levele, die Zeit flog nur so dahin und ich war mit Level 54 in World Tier 4 (liegt das an den Änderungen dieser Season oder ist Necro einfach so gut?) Kurz nachdem ich in WT4 war, habe ich einen Weltboss gelegt, der mir eine 925er-Waffe gegeben hat, durch die ich Zeug jetzt leichter kille als vorgesehen.
Sein Problem nun sei: Alle seine Glpyhen sind immer noch auf Level 1. Denn die könnt ihr nach wie vor nur in Alptraumdungeons steigern, wenn auch zu deutlich besseren XP-Raten. markgatty wisse außerdem noch gar nicht, welchen Build er am Ende spielen wolle.
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Diablo 4: Trailer zeigt die Änderungen für Season 4 „Loot Reborn“
„Die Höllenflut macht alles andere überflüssig“
Obwohl die Höllenfluten super gut ankommen, hat der Kommentar von markgatty eine Diskussion mit hunderten Nutzern ausgelöst. Dort heißt es direkt: „Und Typen wie du wundern sich, warum sie nach einer Woche nichts mehr zu tun haben.“
Dabei sei das gar nicht der Punkt seines Posts gewesen. Er habe einfach Spaß gehabt und frage sich höchstens, ob er vielleicht zu effizient war. Man müsse ein positives Feedback nicht zwanghaft in etwas Negatives verwandeln.
Ein anderer Nutzer wirft ein, dass eine so dermaßen gute Höllenflut tatsächlich ein Problem sein könnte. Dungeons, Legions-Events, Alptraum-Dungeons, das alles gebe weniger XP, weniger Loot und Bosse gehe man sowieso erst später an.
Andere stimmen zu und meinen: Sie haben etwas Angst, dass sie in ein paar Wochen keine Lust mehr haben, obwohl der Grind gerade richtig Laune mache. Für andere sei aber genau das genug – oder man habe endlich die Möglichkeit, mal mehr Builds auszuprobieren.
Im Sci-Fi Strategiespiel Stellaris auf Steam müsst ihr in der neuen Erweiterung gegen Künstliche Intelligenz antreten. Wie die Entwickler verraten haben, benutzen sie selbst jedoch auch KI zum Entwickeln des Spiels.
Was ist das für ein Spiel? Bereits 2016 ist das Sci-Fi Strategiespiel Stellaris von den schwedischen Entwicklern Paradox Studios erschienen. Nach der typischen Formel der Strategiespielschmiede wurde das Spiel seit dem regelmäßig mit neuen DLCs versorgt. Kein Wunder also, dass Mein-MMO Autor Schuhmann regelmäßig viele Stunden in dem Spiel verbringt.
Stellaris ist eine der extrem tiefen Strategie-Simulationen und ein sogenanntes 4X-Spiel: Es geht um Explore, Expand, Exploit und Exterminate – Auskundschaften, Ausbreiten, Ausnutzen und Auslöschen.
Das Spiel hat 87 % positive Reviews auf Steam und gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Strategiespielen.
Die neue Erweiterung „The Machine Age“ bringt gerade erneut Schwung in das Spiel.
Hier könnt ihr den Trailer zur neuen Erweiterung „The Machine Age“ sehen.
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Stellaris: The Machine War, die neue Erweiterung des Sci-Fi-Strategiespiels
Entwickler von Stellaris machen KI zum Bösewicht
Was ist mit der KI los? In der neuen Erweiterung „The Machine Age“ stehen die Maschinen und die Künstliche Intelligenz im Vordergrund. Die Maschinen erhielten neue Aufstiegspfade und es gibt eine neue Krise.
Die neue Krise dreht sich dabei um die synthetische Königin Cetana, die Galaxis von ihrem Leiden befreien möchte. Das Leiden sind wohl wir, wenn wir uns ihr nicht anschließen, aber ob das eine gute Idee ist, lassen wir hier mal offen.
Dass Künstliche Intelligenz böse sein kann, ist spätestens seit dem Terminator bekannt. Die Entwickler von Stellaris zeigen mit ihrer Erweiterung aber gut die Gefahren einer KI-Bevölkerung auf.
Entwickler benutzen selbst KI
Wie kommt KI bei Stellaris zum Einsatz? Die Entwickler von Stellaris nutzen für die Entwicklung des Spiels inzwischen auch Künstliche Intelligenz. Auf Steam erklären die Entwickler, dass KI bei ihnen in zwei verschiedenen Formen zum Einsatz kommt:
„Bei der Erstellung einiger Assets setzen wir generative KI-Technologien ein. In der Regel geht es dabei um die Entwicklung von Inhalten und visuellem Referenzmaterial. Diese Elemente stellen eine kleine Komponente der Gesamtentwicklung dar. KI wurde eingesetzt, um Stimmen für einen KI-Antagonisten und einen Spielerberater zu erzeugen.“
Die Entwickler setzt also KI ein, um eine Erweiterung zu erschaffen, bei der KI die Galaxie bedroht. Als den Spielern dieser Umstand auffiel, gingen schnell Diskussionen auf Reddit los. Der Entwickler Stephen „Eladrin“ Muray antwortete auf die Rufe der Community auf Reddit:
Wir haben es nicht für Konzeptzeichnungen in „The Machine Age“ verwendet – dafür haben wir ein paar großartige Konzeptkünstler im Team. […] Auf dem visdev exploration/mood board gibt es vielleicht ein paar KI-generierte Stücke, aber sie würden sich inmitten einer Reihe anderer inspirierender thematischer Bilder befinden. […] Ich persönlich verwende Bilderzeugungstools, um einfache Skizzen von Dingen anzufertigen, die den Systemdesignern und mir vorschweben, da ich in Sachen Kunst sehr schlecht bin […]
Wie sorgen die Entwickler dafür, dass KI nicht unsere Galaxie bedroht? Damit das nicht passiert, gibt es wohl Regeln bei Paradox: „Wir haben einige strenge Richtlinien für den legalen und ethischen Einsatz von KI-Tools, an die wir uns halten.“ Darunter zählt wohl auch die Bezahlung von Synchronsprechern.
Ihr sucht eine Alternative zu einer teuren Grafikkarte? Dann schnappt euch diese superstarke APU im Aktionsangebot von Alternate.
Vielleicht gehört ihr zu den Leuten, die keine Lust haben, 500€ bis 1000€ für eine Grafikkarte auszugeben. Ihr wollt einfach so günstig wie möglich eine Reihe an Gaming-Hits genießen? Dann werdet ihr mit dieser Komponente reichlich Spaß haben, denn in einer FHD-Auflösung könnt ihr dank Upscaling sogar Werke wie Cyberpunk 2077 oder Assassin’s Creed: Valhalla spielen. Das Aktionsangebot geht nur noch acht Tage und kann bis dahin auch schon vergriffen sein.
Upscaling bezieht sich auf die Technik, bei der ein Bild oder eine Videoauflösung künstlich erhöht wird, um eine höhere Auflösung zu simulieren. Dies kann dazu beitragen, dass das Bild schärfer und detaillierter aussieht, insbesondere auf Bildschirmen mit höherer Auflösung, ohne dass die tatsächliche native Auflösung des Inhalts geändert wird.
Im Zusammenhang mit AMDs FidelityFX Super Resolution (FSR) handelt es sich um eine Upscaling-Technologie, die entwickelt wurde, um die Leistung von Spielen zu verbessern, indem sie die Auflösung des gerenderten Bildes künstlich erhöht. FSR verwendet spezielle Algorithmen und Techniken, um das Bild zu verbessern und eine bessere visuelle Qualität zu erzielen, ohne dabei die Leistung des Systems stark zu beeinträchtigen.
Der AMD Ryzen 7 8700G Prozessor besitzt ordentlich Wumms. Er enthält 8 stabile Kerne und 16 Threads, die in Zusammenarbeit euer System am Laufen halten. Die 4 Mikroarchitektur liefert genug Power, um hungrige Anwendungen zu starten oder sogar fordernde Spiele zu spielen.
Dies liegt auch an einer Taktfrequenz von 4200 MHz, die im Turbomodus auf bis zu 5100 MHz gesteigert werden kann. Selbst Videobearbeitung oder aufwendiges Multitasking stellt kein Problem für euch dar.
Nun kommen wir zum Kern des Ganzen, wenn ihr reine Gamer seid. Mit dieser APU könnt ihr sogar Cyberpunk 2077 und andere starke Werke mit 60 Bildern und mehr die Sekunde genießen.
Natürlich setzt dies einen FHD-Bildschirm voraus und auch die Nutzung der FSR-Technologie. Dennoch ist es höchst erstaunlich, dass ihr mit einer Investition von weit unter 1000€ einen Rechner zusammenstellen könnt, der aktuelle Spiele flüssig schafft. Informiert euch selbst bei diesem Testbericht.
Es ist ja auch kaum ein Wunder, da eine FHD-Auflösung merklich weniger zieht als WQHD oder 4K. Dennoch kann ich erneut betonen, wie genial das ist.
Die Boxed-Version enthält für euch übrigens einen Kühler. Selbst hohe Lasten und Bearbeitungsprozesse sind somit langzeitig von euch umsetzbar.
Hier findet ihr formidable SSDs, allerlei Gaming-Zubehör, starke Grafikkarten und robuste Mainboards. Wir halten ständig für euch nach genialen Angeboten Ausschau. Also riskiert regelmäßig einen Blick auf unsere Deals-Seite, denn es könnte sich ein unwiderstehliches Angebot in unserer Liste befinden, das ihr nicht jeden Tag erblickt.
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Die „große Kontroverse“ um Stellar Blade ist endlich vorbei. Die Zensurvorwürfe waren Unsinn, wie die Entwickler jetzt eindeutig klargestellt haben.
Stellar Blade dürfte für Shift Up ein ziemlicher Erfolg sein. Das Action-Spiel für die PlayStation 5 wird überall gelobt. Zwar ist die (etwas vorhersehbare) Story häufig ein Kritikpunkt, aber das fantastische Kampfsystem mit starkem Soundtrack und jeder Menge Abwechslung beschert dem Spiel gute Bewertungen.
Doch eine Kontroverse hat die Fans und einen ganz bestimmten Teil des Internets seit dem „Day 1 Patch“ in Atem gehalten. Denn eines der Outfits der Protagonistin wurde im Patch geändert. Der Ausschnitt eines Kostüms wurde durch zusätzlichen Stoff verhüllt und auch einige Kniestrümpfe haben den Einblick auf Haut reduziert.
Das Action-Adventrue Stellar Blade zeigt den Story-Trailer für PS5
Das war der Vorwurf: Schnell kam bei Fans die Theorie auf, dass diese Anpassungen von Sony gefordert sein müssten. Man wolle das Spiel ein wenig in seiner Anzüglichkeit abschwächen, um Probleme zu vermeiden und weltweit erfolgreicher zu sein. Einige beschwerten sich und verlangten ihr Geld nach dem Kauf von Sony zurück, mit der Begründung, dass es „False Advertisement“ gewesen sei.
Sony gab einigen Rückerstattungen nach, was für viele einem Schuldeingeständnis gleichkam.
Diese kleine Änderung war der Grund für den Aufschrei.
Das ist die Wahrheit: In einem Interview sprachen die Entwickler von Stellar Blade (via gameabout) über die Gründe für die Anpassung, als sie danach gefragt wurden. Der CEO Kim Hyeong-tae erklärte dazu:
Das Endergebnis liegt nach dem Day-One-Patch vor. Das endgültige Ergebnis, was wir den Käufern präsentieren wollen, ist im ersten Patch enthalten.
Ich denke auch, nur weil die Kostüme vulgär sind, heißt das nicht unbedingt, dass sie gut sind. Also wurde dies aus Gründen der Qualität modifiziert. Daher gibt es Stellen, an denen die Erotik abgeschwächt wurde und solche, an denen sie betont wurde. Dies ist das finale Produkt, das wir als beabsichtigtes Ergebnis zeigen möchten.
Oder, ein wenig klarer formuliert: Es war die Entscheidung der Entwickler, die Kostüme noch ein wenig anzupassen, um den eigenen Qualitätsansprüchen zu genügen.
Damit wäre nun wohl ein für alle Mal geklärt: Die vermeintliche „Zensur“ kam gar nicht von Sony, sondern von den Entwicklern selbst, die ihrem Produkt kurz vor dem Release noch den letzten Feinschliff verpassten.
Cortyn meint: Ehrlich gesagt habe ich die ganzen Debatten um das kleine Stück Stoff, das den Ausschnitt bei einem einzigen Outfit verdeckt, ohnehin nicht so ganz verstanden. Denn Stellar Blade hat noch einige Kostüme für Eve im Angebot, die noch viel freizügiger sind als das, was da angeblich „zensiert“ wurde – darunter finden sich auch Bikinis oder schlicht und ergreifend Reizwäsche. Wenn tatsächlich irgendwo eine Anpassung von außen verordnet worden wäre, dann ganz offensichtlich bei den noch deutlich gewagteren Outfits, die allesamt noch im Spiel sind – aber hey, ich war von Stellar Blade ja ohnehin begeistert.
Immerhin kann man diese Geschichte damit nun endlich zur Ruhe legen.
Im aktuellen Finanzbericht haben die Ubisoft-Verantwortlichen überraschend die Einstellung der Entwicklung am neuen Shooter für das Universum von The Division angekündigt.
Um welches Spiel geht es? Das im Mai 2021 offiziell angekündigte The Division: Heartland entstand bei Red Storm Entertainment sowie Ubisoft und sollte mit einem Free2Play-Modell für PlayStation, Xbox und PC erscheinen.
Der Third-Person-Shooter mit Survival-Elementen war dabei als Spinoff zu den bisherigen Spielen von The Division geplant, der zudem eng verknüpft mit The Division 2 und The Division Resurgence sein sollte. Jetzt ist klar: Zu dieser Ménage-à-trois wird es nicht kommen.
R.I.P. The Division: Heartland – hier noch einmal ein Blick auf das Gameplay des Shooters:
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Die Entwickler von The Division Heartland sprechen über das Gameplay des kommenden Shooters
Was hat Ubisoft angekündigt? Im aktuellen Finanzbericht von Ubisoft haben die Entscheider über das Ende der Entwicklung an The Division: Heartland informiert:
„Darüber hinaus hat Ubisoft im Einklang mit der erhöhten Selektivität seiner Investitionen beschlossen, die Entwicklung von The Division: Heartland einzustellen und die Ressourcen auf größere Möglichkeiten wie XDefiant und Rainbow Six umzuschichten.“
CEO Yves Guillemot erklärte in der Telefonkonferenz weiter, dass man sich nach schwierigen Jahren zurück auf „profitablem Wachstumskurs“ befinde. Dabei verwies er auf die Rekorde für die jährlichen und vierteljährlichen Nettobuchungen.
Die SSD ist perfekt für euren Gaming-PC oder eure PS5 geeignet.
Ihr habt keine Lust mehr, ewig mit dem Speicherplatz eures PCs zu jonglieren und wollt Ladezeiten nebenbei den Kampf ansagen? Dann schnappt euch die extrem schnelle Samsung 990 Pro mit 4TB Speicher jetzt im Amazon-Angebot!
Wer kennt es nicht? Ein neues Spiel erscheint, ihr kauft es euch und müsst dann feststellen, dass die Downloadgröße riesig ist und ihr nicht genug freien Speicherplatz habt. Jetzt geht die alte Leier wieder los und ihr müsst entscheiden, welche Titel auf den Pile of Shame wandern oder wo ihr doch noch ein paar GB einsparen könnt.
Mit einer großen SSD wie der Samsung 990 Pro mit 4TB gehört dieses Problem endgültig der Vergangenheit an. Wir erklären euch, warum ausgerechnet dieses Modell das Richtige für euch sein könnte.
Die 990 Pro bietet mehr Leistung ei geringerem Stromverbrauch als die 980 Pro.
Hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten: Die wohl wichtigste Eigenschaft der Samsung 990 Pro SSD ist ihre beeindruckende Geschwindigkeit. Mit deutlich höheren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten bietet sie extrem kurze Ladezeiten.
Sehr kompatibel: Die SSD ist mit so ziemlich jedem Gerät kompatibel, das über einen M.2-Anschluss verfügt. Neben eurem PC oder Laptop kommen so auch externe Festplattengehäuse oder Sonys PS5 in Frage.
Langlebig: Dank Heat Spreader und Dynamic Thermal Guard-Technologie zum Schutz vor Überhitzung hält die 990 Pro einiges aus und bereitet euch viele Jahre Freude.
Wenn ihr die SSD für eure PS5 kaufen wollt, solltet ihr bedenken, dass Sony hier die Nutzung eines Heatsinks empfiehlt. Solche Kühlkörper sind in der Regel nicht besonders teuer. Bei der hier vorgestellten 990 Pro ist die Heatsink schon enthalten, passt aber auf, dass ihr auch das richtige Modell bestellt.
In unserer Übersicht findet ihr jeden Tag Produktvorstellungen wie diese. Wir zeigen euch, wo ihr günstige Hardware und interessante Neuerscheinungen zum besten Preis kaufen könnt. Schaut gerne mal vorbei oder klickt euch direkt zu einem der aktuellen Deals weiter:
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„The Casting of Frank Stone“ steuert weiter auf seinen Release zu und der neue Trailer zeigt erste Szenen zur Story und dem Gameplay, das in der cineastischen Spielerfahrung wartet.
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The Casting of Frank Stone – Gameplay Trailer zeigt die Story
Was ist das für ein Spiel? „The Casting of Frank Stone“ spielt im Universum von Dead by Daylight, ist aber ein reines Singleplayer-Spiel. Ganz im Stil der bisherigen Titel von Supermassive Games besteht das Spiel aus vielen Entscheidungen, einigen Quick-Time-Events und jeder Menge Umgebungsrätsel voller versteckter Details, die am Ende ein großes Ganzes bilden.
Wer bereits „The Quarry“ oder „The Devil in Me“ gespielt hat, dürfte sich also gleich heimisch fühlen.
Insgesamt strebt man wohl eine Spielzeit von 6-7 Stunden an, wobei das natürlich auch von den Entscheidungen abhängt, die man während des Spiels trifft.
Worum geht es im Spiel? Die Story ist bisher nur recht grob bekannt. Vier Freunde wollen zusammen einen Amateur-Horrorfilm drehen und begeben sich dabei auf das Gelände eines alten Stahlwerkes. Bei den Dreharbeiten kommt es dann aber zu sonderbaren Vorfällen und Stück für Stück offenbart sich, dass es offenbar einen guten Grund gibt, warum das Gelände des Stahlwerks nicht mehr betreten wird.
Da das Spiel im gleichen Universum wie Dead by Daylight spielt, gibt es auch hier übernatürliche Vorkommnisse und unheimliche Kreaturen wie die Entität – und natürlich einige Haken, an denen man aufgehangen werden kann.
Wann erscheint das Spiel? Ein genaues Release-Datum für „The Casting of Frank Stone“ gibt es noch nicht, allerdings soll der Release auch weiterhin im Jahr 2024 sein. An dem Termin hält man fest und befindet sich angeblich weiterhin „voll auf Kurs“ um den auch einhalten zu können.
Habt ihr Lust auf ein Single-Player-Abenteuer im Universum von Dead by Daylight?
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Hexenmeister erhalten neue Pets in World of Warcraft: The War Within. Wenn sie wollen, können sie sogar ganze Raidbosse unterwerfen.
Hexenmeister in World of Warcraft sind ohnehin schon ein seltsames Völkchen. Sie hantieren mit verbotenen dämonischen Magien und haben allerhand unheimliche Begleiter, die man lieber auf Distanz halten will. Doch mit der neuen Erweiterung „The War Within“ stocken sie ihr Repertoire an Fähigkeiten nochmal auf – denn sie sind in der Lage, ganze Raidbosse zu beschwören und ihnen ihren Willen aufzuzwingen.
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WoW: The War Within – Alle großen Features der neuen Erweiterung
Was sind das für Beschwörungen? Die neuen Beschwörungen sind ein neuer Talentpunkt bei Dämonologie-Hexenmeistern. Sie erhalten ein neues „Capstone“-Talent, also ein Talent ganz unten im Baum. Hier kann man sich zwischen zwei verschiedenen Talenten entscheiden („Choice Node“):
Mark of Shatug
Mark of F’harg
Die Auswahl hier verändert den bisherigen Zauber „Finsteres Scheusal beschwören“. Je nachdem, welches Talent ihr wählt, verändert sich euer Scheusal und erhält eine neue Fähigkeit.
F’harg stößt permanent Feuer um sich herum aus und fügt so allen Feinden in der Nähe AoE-Schaden zu.
Shatug belegt sein Ziel mit einem zusätzlichen, starken Schaden-über-Zeit-Effekt, eignet sich also für Einzelziele.
Woher kommen die Bosse? Die beiden Hunde dürften Veteranen noch aus der Erweiterung Legion kennen. Dort waren die beiden im Doppelpack einer der ersten Bosse des Raids „Antorus, der Brennende Thron“.
Die beiden Dämonen waren die Schoßhunde von Sargeras und wurden mit der Essenz des Feuers und der Essenz der Schatten versehen, um ihm noch besser dienen zu können – und nebenbei alle Feinde der Legion zu verschlingen. Zumindest so lange, bis wir die Hunde töten.
Die beiden Hunde waren Raidbosse – bald können Hexenmeister sie beschwören.
Gegenwärtig ist es auch noch so, dass Shatug und F’harg in der Alpha von The War Within richtig, richtig groß sind – beinahe so groß, wie die Raidbosse damals in Antorus. Weil das aber sicher zu Problemen in der Darstellung führen würde, kann man wohl davon ausgehen, dass die beiden Hunde im Laufe der nächsten Woche geschrumpft werden.
Was haltet ihr von dieser Art der Begleiter? Eine coole Neuerung? Oder bekommen Hexenmeister langsam zu viel Macht?
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Vor dem Start von Remix: Mists of Pandaria von World of Warcraft hatten wir die Möglichkeit, mit zwei Blizzard-Entwicklern über das kommende Event zu sprechen. Dabei haben wir einige Dinge erfahren, die nicht in der offiziellen Vorschau stehen.
MeinMMO hatte im Vorfeld des Events die Möglichkeit, mit den beiden Blizzard-Entwicklern Ciji Bambrick (Senior Test Analyst) und Brian Dowling (Senior Game Designer) über Remix: MoP zu plaudern. Dabei erfuhren wir diverse Details, die nicht in der offiziellen Ankündigung stehen.
Durch zeitbegrenzte Events der etwas anderen Art sorgt Blizzard aktuell für frischen Wind im 20 Jahre alten Gebälk der World of Warcraft.
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3 Zeitpunkte, an denen World of Warcraft für tot erklärt wurde
Was ist WoW Remix: Mists of Pandaria?
Klären wir zuerst die Grundlagen: Ähnlich wie Plunderstorm ist auch Remix: MoP ein zeitglich begrenztes Event, das euch die Wartezeit auf die kommende Erweiterung The War Within versüßen soll. Im Zuge des Events dürft ihr euch einen neuen Stufe-10-Charakter erstellen und mit diesem in Pandaria in hoher Geschwindigkeit auf Stufe 70 leveln.
Das Besondere an dem Event: Euch stehen so gut wie alle Inhalte aus der gesamten Erweiterung Mists of Pandaria zur Verfügung, um auf XP-Jagd zu gehen, also auch die diversen Dungeons sowie Raids, die Zeitlose Insel oder die Insel des Donners.
Im Zuge des Events verdient ihr euch neue Belohnungen, die ihr teils auch in den anderen Versionen von World of Warcraft nutzen könnt, und natürlich dürft ihr genauso euren beim Event gelevelten Charakter in The War Within weiterspielen. So weit, so bekannt.
Von kleinen Rufern, legendären Skins und kostenlosen Mounts
Kommen wir zu den Details, die bei unserem Interview mit Ciji Bambrick und Brian Dowling zur Sprache kamen:
Remix: MoP soll etwa drei Monate laufen, also bis Mitte August. Wir können davon ausgehen, dass die Erweiterung The War Within erst nach dem Ende des Events starten wird.
Mit dem Remix-Event möchten die Entwickler Inhalte aus der Geschichte von WoW in den Fokus rücken, die von vielen Spielern seit vielen Jahren nicht mehr erlebt worden sind. Sie haben sich dabei von den Saisons aus Diablo 3 inspirieren lassen.
Dass uns das Remix-Event jetzt nach Pandaria führt, hat absolut nichts mit den Plänen des Classic-Teams zu tun. Wir dürfen jetzt also nicht schlussfolgern, dass es nach Cataclysm Classic auf gar keinen Fall mit MoP Classic weitergehen wird.
Die Pandaren-Erweiterung bot sich an, weil sich die zugehörigen Inhalte zwar modern anfühlen, Pandaria aber einige Besonderheiten bietet, wie die Szenarien, die große Zahl an Daily-Quests oder auch einige der beliebtesten Raid-Herausforderungen der WoW-Geschichte.
Die Raid-Instanzen von Remix: MoP könnt ihr bereits während der Level-Phase über den Raidfinder betreten. Alternativ sucht ihr Mitstreiter über die allgemeine Mitspielersuche, den Chat oder über eure Gilde.
Bereits mit Stufe 25 den normalen Modus vom Mogu’shangewölbe oder mit Level 35 das Herz der Angst auf Normal zu betreten, wird eine große Herausforderung darstellen, vergleichbar mit heutigen heroischen Raid-Instanzen. Auf Stufe 70 sollten sich diese Raids dann tatsächlich wie „normale“ Raids anfühlen. Der jeweilige LFR-Modus soll indes deutlich leichter ausfallen.
Der Dungeonfinder für Szenarien und Dungeons (inklusive heroischer Schwierigkeitsgrad) öffnet bereits nach dem Intro, auf Stufe 10. Wer direkt mit heroischen Dungeons loslegt, sollte sich auf eine schwierige Herausforderung einstellen.
In Remix: MoP auf Stufe 20 leveln und schon gehört dieses Mount euch!
Bei Händlern könnt ihr Schriftrollen kaufen, die Debuffs reinigen oder euch mit wichtigen Stärkungseffekten versorgen, die eurer Gruppe auf den niedrigen Stufen nicht zur Verfügung stehen.
Es gibt mehr als 60 Juwelen mit besonderen Effekten, die ihr in die neuen Gegenstände sockeln könnt. Diese erhaltet ihr über Quests, Dungeons, Raids und Händler. Das Ziel ist es, dass jeder Spieler schon vor Stufe 70 die gesamte Bandbreite an Edelsteinen besitzt, um experimentieren zu können.
Der mehrfach aufwertbare Umhang des ewigen Potenzials ist natürlich eine Anspielung an den legendären Umhang aus MoP. Natürlich verändert auch dieser mit jeder Aufwertung sein Aussehen. Wer einen bestimmten Meilenstein erreicht, kann sich sogar die spektakulären Flügelanimationen der originalen Legendary-Umhänge als neues Spielzeug verdienen.
Die Kampfgilde wird in Remix: MoP leider kein Comeback feiern.
In Remix: MoP gibt’s das erste Mal die Chance, einen niedrigstufigen Rufer beim Leveln sowie in Dungeons und Raids zu spielen. Normalerweise startet das Volk der Dracheninseln auf Stufe 58.
Bis Stufe 20 kann jeder Interessierte Remix: MoP auch mit einem kostenlosen Probe-Account ausprobieren. Jeder Spieler, der beim Event Level 20 erreicht, wird mit dem schicken Flug-Mount Erhabener Phönix belohnt. Ab Stufe 20 geht es nur noch mit einem aktiven Abo für WoW weiter. Die aktuelle Erweiterung müsst ihr nicht besitzen.
In Destiny 2 hat Bungie nach seinem jüngsten Weekly Reset die alte exotische Mission „Stunde Null“ wieder ins Leben gerufen. Spieler können sich dort ein ikonisches Exo-Gewehr als Bauplan freischalten und wir zeigen euch, warum ihr das tun solltet.
Bei seinem Release galt die Waffe als mächtiger DPS-König und auch gegen Raid-Bosse konnte sich das Gewehr behaupten. Obwohl die Waffe im Kampf immer noch eine solide Wahl darstellt, benutzen Hüter unterdessen andere Gewehre für ihre Loadouts.
Die Waffe geriet somit eher in Vergessenheit, doch mit der neuen Version dieses Gewehr solltet ihr anfangen euch wieder zu erinnern. Der Perfektionierte Ausbruch ist zurück und das stärker und besser als jemals zuvor.
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Destiny 2: The Final Shape – Gameplay Trailer zu den neuen Talenten
Perfektionierter Ausbruch wird perfektioniert
Warum ist die Exo jetzt stärker? Der Perfektionierte Ausbruch hat sich verbessert und das durch Ada-1. Sie gibt euch die Möglichkeit, das Gewehr in der Enklave nach euren Vorstellungen zu bauen. Dabei lassen sich der Lauf, das Magazin, die Eigenschaft und sogar euer Schaft anpassen.
Durch diese Freiheit lässt sich der Perfektionierte Ausbruch tatsächlich perfektionieren. Nachladerate sowie Handhabung waren nicht die Stärken des Gewehrs, doch mit den richtigen Aufsätzen lassen sich diese Defizite ausmerzen.
Zusätzlich sorgt die auswählbare Eigenschaft „Rückspulgeschosse“ für ein überladenes Magazin. Ihr erhaltet soviel Munition, wie Treffer erzielt worden sind. Sollten die erzeugten Naniten, die auch für Treffer verantwortlich sind, gelten, wird aus dem Gewehr ein wahres DPS-Monster.
Wir zeigen euch nun, wie ihr die Waffe bekommen und verfeinern könnt und offenbaren euch zudem noch die God-Rolls.
Wie kann ich das Exo bauen? Um den Perfektionierten Ausbruch bauen zu können, braucht ihr zuerst die Quest „Gut geschütztes Gut“ von Ada-1 im Turm. Nun müsst ihr die Exo-Mission „Stunde Null“ abschließen und erneut mit Ada-1 sprechen, damit ihr ein Exemplar mit extrahierbaren Bauplan spendiert bekommt. Jetzt könnt ihr die Waffe bauen.
Ihr könnt euren alten Katalysator sofort draufpacken wenn ihr wollt
Was ist der God-Roll? Je nachdem, wo ihr die Waffe benutzen wollt, müsst ihr auch andere Perks wählen. Folgende Perks solltet ihr für PvE und PvP beachten:
Wie schalte ich die restlichen Perks frei? Die Eigenschaften sind an der Quest „Raffinierter Ausbruch“ gekoppelt. Den ersten Part dieser Quest bekommt ihr sofort bei Ada-1 nachdem ihr ihre Quest „Gut geschütztes Gut“ abgeschlossen habt. Schließt ihr also den ersten Part dieser Quest ab, schaltet ihr die Eigenschaft „Schnelltreffer“ frei.
Weitere Aufsätze wie die Läufe, Magazine und Schafte werden freigeschaltet, wenn ihr wöchentlich die Rätsel für das neue Exo-Schiff abschließt. Den Katalysator erhaltet ihr zudem auch, wenn ihr Stunde Null auf legendär abschließt.
Season 4 brachte zahlreiche Änderungen in Diablo 4: Auch die Höllenfluten wurden überarbeitet. Überall spawnen Mobs, riesige Würmer spucken Feinde aus. Das ist ziemlich chaotisch – und die Spieler lieben es.
Auch die Höllenfluten wurden überarbeitet. Die sind jetzt nicht nur in Weltstufe 3 und 4 verfügbar, sondern schon ab Weltstufe 1.
Wie kommt die Höllenflut jetzt an? Schon auf dem PTR (Public Test Realm) konnte die „neue“ Höllenflut zahlreiche Spielerinnen und Spieler begeistern. Hier warten die Monster nicht mehr irgendwo auf die Spieler, um gemetzelt zu werden, sondern „die Hölle will euch jagen und töten.“ Und auch kurz nach dem Release von Season 4 lobt die Community die Höllenflut.
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Diablo 4: Der Chef erklärt Season 4 in 60 Sekunden
Gemeinschaftsgefühl im kompletten Chaos
Was lieben die Spieler an der Höllenflut?Auf Reddit schreibt der Nutzer „SirAelic“ am 15. Mai in seinem Beitrag, der neue Höllenflut-Boss sei fantastisch. Es werde nie langweilig, drei Unheilsherzen in die Sockel zu legen, ihn damit zu beschwören und „Dutzende von Spielern zu sehen, die für einen Bosskampf herbei sprinten.“
„SirAelic“ beschreibt sein Erlebnis in der Höllenflut im Reddit-Beitrag:
Noch besser war es, als ich gerade in Weltstufe 3 war und wir alle Level 35–40 waren und [den Boss] kaum töten konnten. Wir waren bestimmt 15 oder 20 Spieler, die sich immer wieder auf ihn stürzten und ständig starben. Es hat so viel Spaß gemacht, ich habe noch nie zuvor ein solches Gemeinschaftsgefühl in einem Diablo-Spiel gespürt. Ich kann es kaum erwarten, morgen weiterzuspielen!
In einem anderen Beitrag auf Reddit schreibt der Nutzer „Edupastore“ am 15. Mai, die Höllenfluten seien „ein komplettes Chaos und Schlachthaus. Und ich mag es, sehr sogar.“
Im Kommentar dazu merkt „TheTeeje“ auf Reddit an: „Wenn man 10 Leute hat, die gegen den großen Boss kämpfen, und jeder beginnt, seine Bedrohung zu maximieren, und Hellborne spawnen, wird es wirklich verrückt. Ich hatte schon 10-minütige Kämpfe in der Boss-Area, weil sie nicht aufhörten zu spawnen. […] Das ist ein schönes Chaos.“
Andere Nutzer schreiben in den Kommentaren, sie haben aktuell eine „verdammt gute Zeit“ in Diablo 4, die Höllenfluten seien „absolut phänomenal“ und es sei toll, dass es die Höllenfluten jetzt auch in Weltstufe 1 und 2 gibt.
In den Höllenfluten könnt ihr bereits ab Level 1 am einfachsten und am schnellsten leveln, da die Monster-Dichte dort schlichtweg höher ist, als in der offenen Welt. Es gibt außerdem das saisonale neue Elixier „Entweihter Gedankenkäfig“, das das Level der Höllenflutmonster um 10 erhöht. Weitere Tipps zum Leveln haben wir in unserem Guide zusammengefasst.
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Sanji und Zorro sind zwei der stärksten Mitglieder aus Ruffys Strohhutbande. In der Anime-Serie zu One Piece geraten die beiden Hitzköpfe ständig aneinander. Vermutlich ist das Verhältnis der beiden Synchronsprecher, die im japanischen Original den beiden Charakteren ihre Stimme verleihen, deutlich besser. Doch es gibt ein Geschenk, bei dem der Sprecher von Sanji in seiner Rolle geblieben ist.
Was ist das für ein Geschenk? Der Synchronsprecher von Sanji wollte wohl den Geburtstag seines Arbeitskollegen gebührend feiern. In 2020 schenkte er dem Sprecher von Zorro ein Geschenk, mit dem er wohl nicht gerechnet hat: Er schrieb ihm eine „berührende“ Nachricht zum Geburtstag.
Hier könnt ihr euch selbst davon überzeugen, was für eine „emotionale“ Botschaft der Sprecher an seinen Kollegen verfasst hat:
Anhand des Gesichtsausdruckes von Zorros Synchronsprecher ist zu erkennen, dass er nicht ganz so glücklich mit diesem Geschenk ist. Kein Wunder auch, denn statt einer berührenden Botschaft hat er einfach nur eine leere Tafel bekommen, auf der gar nichts steht.
Leider wissen wir nicht, ob sich der Sprecher von Zorro es mit einem ebenso tollen Geschenk ausgeglichen hat. Doch wir können uns vorstellen, dass diese „Nachricht“ nicht unkommentiert geblieben ist.
Aktuell spielt der Anime von One Piece während des Egghead-Island-Arcs:
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One Piece: Neuer Trailer zeigt erste Bilder aus dem Egghead-Island-Arc
Sanji und Zorro haben in One Piece eine Rivalität
Warum ist dieses Geschenk so passend? Die Sprecher von Sanji und Zorro bleiben damit ihren Charakteren, die sie vertonen, treu. Die beiden Strohhutpiraten gehören zwar zur selben Crew, doch sie sind von Beginn an Feinde. Sie messen sich oft darin, wer der stärkere Kämpfer ist:
Im Kampf gegen Arlongs Piratenbande zählen die beiden, wer mehr Fischmenschen besiegt hat.
In Kapitel 655 von Band 66 ist eine Szene zu sehen, in der Sanji das Mittagessen an die Crew austeilt. Nur Zorros Essen hat einen besonderen „Crunch“. Oda enthüllt, dass Sanji Rattengift und Rasierklingen in Zorros Essen gepackt hat (via Screen Rant).
Die Rivalität der beiden geht also über normale Verhältnisse hinaus. Sanjis Synchronsprecher hat die Fehde auf das nächste Level gehoben und trägt sie nun spaßeshalber in der Realität aus.
Wie kommt das Geschenk bei Fans an? In den Kommentaren gibt es zahlreiche User, die sich einen Spaß aus der Nachricht machen. Sie finden, dass das Geschenk eine „sehr nette“ Nachricht sei und die Botschaft so tiefgründig sei, dass einige in Tränen ausbrechen würden.
Einige schreiben, dass die beiden perfekt zu ihren Rollen passen würden. User Devontae981 hat sogar ein Foto der beiden Synchronsprecher gefunden, auf dem sie sich grummelig anstarren.
Marys Beziehung zu Open-World-Spielen ist schwierig. Das liegt aber nicht an den Spielen, sondern vor allem an ihrer Spielweise.
Eigentlich sollte ich Open-World-Spiele lieben. Ich mag die Idee, mich frei durch eine Welt zu bewegen, mir selbst aussuchen zu können, was ich als Nächstes tue.
Doch kommt nach der anfänglichen Freude über so viel Freiheit eine gewisse Müdigkeit auf. Ich merke, wie ich mich selbst immer mehr in einen Autopilot-Modus begebe und stumpf eine Aufgabe nach der nächsten abarbeite.
Ich suche nach den kürzesten Wegen, drücke Storydialoge aus Nebenquests weg, weil ich die Geduld verliere, finde Quests anstrengend, bei denen nicht jedes Monster das droppt, was ich brauche, und laufe nur noch mit Tunnelblick durch die eigentlich schöne Welt.
Früher habe ich das einfach als „Open-World-Müdigkeit“ abgetan und mich in Ausflüchte begeben: Das Genre ist ausgelutscht, ich habe keine Zeit mehr für so lange Spiele, alle Nebenaktivitäten fühlen sich gleich an.
Dabei waren die ganze Zeit nicht die Spiele, sondern ich das Problem.
„Ich muss das jetzt machen“
Meine Spielweise ist das Problem. Denn ich will oder muss alle Nebenquests und Aufgaben in einem Gebiet abschließen, ehe ich mit der Hauptstory weitermache.
Dabei ist es völlig egal, ob ich danach für eine Zeit lang nicht in das Gebiet zurückreisen darf oder mir die Spielwelt völlig offen lässt, wann ich was mache. Mein innerer Drang, jede Quest und Aufgabe im Gebiet abzuschließen, macht mir immer wieder mein Spielerlebnis kaputt.
Schlimmer noch: Das Gefühl, alles mitnehmen zu müssen, lähmt mich regelrecht, sodass ich eigentlich geliebte Spiele wochenlang herumliegen lasse, weil ich an all die nervigen Nebenaufgaben denke, die ich noch machen muss.
Gerade liegt beispielsweise Final Fantasy 7: Rebirth seit zwei Wochen rum, weil ich keine Lust habe, das letzte große Areal abzuarbeiten. Dabei steuert die Hauptstory gerade auf ihren Höhepunkt zu.
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Final Fantasy 7 Rebirth – Trailer
Nehmt mir den Questlog und die Icons weg
Nur weil ich das Problem für mich identifiziert habe, kann ich es nicht automatisch lösen. Ich wünschte, ich könnte einfach an Nebenquests vorbeigehen und mit dem eigentlich spaßigen Part weitermachen.
Aber so einfach ist das nicht. Deswegen brauche ich die Unterstützung der Spiele, um meine destruktive Spielweise in den Griff zu kriegen. Wie das funktioniert, zeigt etwa Zelda: Tears of the Kingdom, was ich für satte 90 Stunden und bis zum Ende nicht aus der Hand legen konnte.
Anstatt langen Listen von Quests oder Nebenaktivitäten gibt mir die Zelda einfach nur ein paar Marker, die ich selbst vergeben kann und meine aktuellen Questgeber. Die Questgeber sagen mir aber nur, in welcher Richtung sich meine Ziele befinden, ohne mir die genauen Standorte zu geben.
Dadurch bin ich gezwungen, mich aktiv mit der Open World auseinanderzusetzen und auf Erkundungstour zu gehen. Klar: Ich werde niemals alle Geheimnisse, Quests oder Koroksamen finden. Dadurch, dass sie mir das Spiel aber auch nicht aktiv auf die To-do-Liste schreibt, kann ich damit leben.
Als ich heute Morgen im Büro einigen Kolleginnen und Kollegen von der Idee erzählte, hörte ich viel „Oh ja, das kenne ich!“. Daher habe ich den leichten Verdacht, dass ich mit meinem Open-World-Problem nicht allein dastehe.
Wie geht es euch dabei? Seid ihr im Gegensatz zu mir Willensstärke und könnt Nebenquests und Co. einfach links liegen lassen? Wie geht ihr an Open-World-Spiele dran und worauf legt ihr besonderen Wert bei den Nebenaufgaben und dem Weltdesign?
Vielleicht habt ihr auch einen geheimen Supertrick, der mein kleines Problem löst. Das wäre natürlich wundervoll. Denn ich will Open-World-Spiele wirklich lieben, kann aber einfach nicht aufhören, sie für mich selbst kaputtzumachen.
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Ein kanadischer Spieler von The Sims hat seine Kreation in „Die Sims 4“ vorgestellt, die er vor 9 Jahren erschaffen hat: Ein effizienter, aber grausamer Ort, an dem die netten virtuellen Menschen arbeiten, bis sie tot umfallen. Sechs Arbeiter ermöglichen zwei Kapitalisten ein Leben in Saus und Braus.
Das ist die Situation:
Die Sims ist eine Computerspielreihe, die im Jahr 2000 begann. Will Wright hatte eine Lebenssimulation im Kopf, bei der Spielfiguren zur Arbeit gehen, Geld verdienen und sich ein immer bequemeres Leben leisten können. Zudem verlieben sie sich ineinander, pflegen soziale Kontakte und gehen ihren Hobbys nach: Sie haben ein ausgefülltes Leben.
Doch ein kanadischer Spieler hat 2015 in „Die Sims 4“ eine Familie namens „Meine Sweatshop Familie“ erschaffen und sie in ein Leben geschickt, das nur aus Arbeit und Qual besteht.
Die Leute schauen fasziniert auf seine Kreation, die er in einer Serie von Screenshots auf Twitter teilt.
Die Sims 4 ist ein Service-Spiel, das mit zahlreichen Updates und Erweiterungen über die Jahre weiterentwickelt wurde und damit zum Goldesel für Electronic Arts aufstieg:
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Die Sims 4 – Trailer zur Erweiterung Highschool-Jahre
Wie ist das Leben eines Sims in seinem Sweatshop? Der Kanadier hat von seinem kärglichen Startgeld zwei getrennte Gebäude errichtet:
Eine absolute karge Fabrik mit 6 Einzelbetten, einer Küche und 6 Workstations mit einem PC
Ein luxuriös eingerichtetes Schlafzimmer mit Doppelbett
Romane und Drehbücher werden am Fließband geschrieben
Der Spieler sagt: Den spärlich eingerichteten Arbeitsbereich habe er nach seinem letzten Job gestaltet, sagt er. Hier habe er seine Sklaven dazu gezwungen, Romane und Drehbücher zu schreiben, damit er jeden Morgen einen Haufen Geld an Tantiemen einnehmen kann.
Einer seiner Sklaven sei schon nach 20 Minuten gestorben:
„Der kam leicht davon, glaube ich“, ätzt der Kanadier.
Um seine „Sklaven“ noch weiter zu demütigen, ließ der Spieler sie Hot-Dog-Kostüme tragen.
Links leben die Reichen und Schönen, rechts die schwitzenden Massen.
Arbeiter schuften, damit die Elite im Luxus leben kann
Wie ging das weiter? Der Spieler sagte: Er merkte rasch, dass das Schreiben von Drehbüchern nur wenig Geld einbringt. Daher ließ er sie stattdessen Gemälde anfertigen und verkaufte die.
Romane schreiben oder Bilder malen sind eigentlich “kreative Hobbys” in Die Sims 4. Als Nebenprodukt werden die Sims in diesen Fähigkeiten besser und die von ihnen hergestellte Objekte werden wertvoller.
Mit dem Geld, das die geknechteten Arbeiter anhäuften, baute er derweil den schönen Teil des Hauses weiter aus und leistete sich ein Klavier, während die Arbeitsplätze weiter karg und jämmerlich blieben.
Malen im Sweat-Shops und im Hot-Dog-Kostüm.Ein bisschen Klimpern im Luxus.
Er wird nur für mich arbeiten, nie in die Schule gehen
Und was war, als die älter wurden? Die Sims wurden älter.
Der Spieler befand: Die Arbeiter würden dann halt sterben. Während die „heiße rothaarige Baronin“ sich das Lebensserum leisten kann, um ewig jung zu bleiben.
Was also tun? Der Spieler richtete eine “Hotdog-Brutkammer” ein, um für Nachwuchs zu sorgen.
Die Arbeiter bekamen dann auch Kinder, da war der Boss aber knallhart. Die würden niemals in die Schule gehen, sondern für ihn „arbeiten, bis sie tot umfallen.“
Eine neue Generation Arbeiter muss her.Dieser Junge muss schon als Kind malen lernen, und wird nie die Schule besuchen.
Tweet mit dem Leben der Sims geht viral
Das steckt dahinter. Das ist eine bittere Satire auf den Grundgedanken von Die Sims. Normalerweise strebt man an, dass die Familie – wie in einem Rollenspiel – ein ausgeglichenes Leben führt und Spaß hat.
Der Spieler hier nutzt Die Sims aber für eine Gesellschaftskritik: Die Masse schuftet sich zu Tode, während die ausgewählte Elite in Saus und Braus lebt.
Offenbar hat er damit einen Nerv getroffen, wie man an den vielen positiven Kommentaren sieht.
Dort heißt es, das sei alles gar nicht so weit hergeholt, viele Firmen würden tatsächlich so arbeiten.
Mit Season 4 kamen zahlreiche Änderungen in Diablo 4. Eine der wichtigsten betrifft die Aspekte und den Kodex der Macht. Spieler sind begeistert davon und freuen sich über leere Fächer in ihren Truhen.
Seit dem 14. Mai ist Season 4 in Diablo 4 live und begeistert viele Spielerinnen und Spieler mit den neuen Features. Das gesamte Loot-System wurde überarbeitet, Item-Drops sind übersichtlicher und lohnender. Eine der wichtigsten Änderungen bezieht sich auf die Aspekte auf Items.
Zuvor sammelten Spieler Aspekte und Items mit passenden Aspekten in ihren Truhen:
die Aspekte an sich, falls sie sie in andere Items einsetzen wollen
Items mit guten Aspekten, falls sie sie mal extrahieren wollen, um sie dann in andere Items einzusetzen
Das sorgte für verstopfte und unübersichtliche Truhen-Plätze. Mit Season 4 hat sich das geändert.
Was haben die Entwickler geändert?Die größte und wichtigste Änderung findet am Loot-System statt: Es gibt nun weniger, dafür bessere Affixe und ihr passt Items per Crafting an. Statt Affixe extrahieren zu müssen, verwertet ihr Legendarys und die Aspekte ziehen automatisch in den Kodex der Macht. Dabei wird immer die beste bisher zerlegte Variante gespeichert, statt nur den niedrigen Grundwert zu nutzen.
Das begeistert die Spieler von Diablo 4, denn schon seit dem Release von Diablo 4 klagen sie über Platzmangel. Zwischendurch haben die Entwickler Items überarbeitet, um mehr Platz zu ermöglichen, in etwa dadurch, dass Edelsteine als Fragmente fallen, die nicht im Inventar auftauchen.
In dem Video erfahrt ihr mehr zu dem neuen Item-System in Diablo 4:
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Diablo 4: Die Entwickler erklären das neue Item-System und den neuen Endgame-Dungeon
Die Überarbeitung sei ein absoluter „Gamechanger“
Wie reagiert die Community? Dass die Aspekte beim Zerlegen der Items jetzt direkt in den Kodex der Macht wandern, erfreut die Spieler. Auf Reddit schreibt der Nutzer „angry_dingo“ am 15. Mai, sich nicht mehr um Aspekte kümmern zu müssen, verringere 80 % der Probleme.
In seinem Beitrag schreibt er:
Das Sammeln von Aspekten war eine Qual und vernichtete Truhen-Platz. Die Verwaltung der Aspekte war eines der schlimmsten Dinge in Diablo, und selbst mit der sehr rudimentären Suchfunktion dauerte es viel zu lange. Die Spieler dann zu zwingen, die Aspekte, die sie benutzen wollten, mit sich herumzutragen, war die Spitze der […] riesigen, zeitraubenden Mechanik.
Sich nicht mehr damit herumschlagen zu müssen, sondern einfach aus einer Liste verfügbarer Aspekte wählen zu können, ist die absolut beste Neuerung in Diablo. Das ist absolut gamechanging. Bravo!
Er ergänzt, dass er mit Level 40 lediglich drei Items in seiner Truhe habe. Und auch die anderen Nutzerinnen und Nutzer stimmen ihm zu. Nachfolgend fassen wir ein paar Kommentare aus dem Thread zusammen:
EnderCN schreibt auf Reddit: „Dass man seltene Items nicht mehr aufheben und durchsehen muss, ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie die Änderung am Kodex.“
Worth_Performer7357 schreibt auf Reddit: „Das stimmt. […] das Item-/Aspektmanagement war immer der Knackpunkt, der mich nach ein oder zwei Wochen hartem Grinding jede Season aufgeben ließ.“
race-hearse merkt auf Reddit an: „Ich bin eher bereit, andere Klassen zu spielen, seit dem die Inventarverwaltung entspannter läuft.“
Particular-Act-8911 stellt auf Reddit fest: „Ich wusste, dass es schlimm war… aber jetzt, wo es weg ist, wird mir klar, wie schlimm es war.“
Ein weiterer Nutzer merkt auf Reddit an, er genießt die Änderungen in Season 4 sehr. Dass man sich nicht mehr mit den Aspekten herumschlagen muss und „sich jeden einzelnen ansehen und abwägen muss, ob man ihn behalten will“, sei das Beste daran.
Er schreibt: „Wenn ich auf ‚Alles zerlegen‘ drücke und weiß, dass alle meine Aspekte genau dorthin gehen, wo ich sie haben will, ist das wahrscheinlich der größte Dopamin-Kick, den ich bisher bei diesem Spiel bekommen habe.“
Auch die Affixe wurden für Season 4 überarbeitet. Seltene Items besitzen nur noch zwei Affixe anstatt drei, während Legendarys drei Affixe haben. Somit könnt ihr „gelbe“ Items getrost liegen lassen, wenn ihr sie nicht ausrüsten wollt. So spart ihr Inventarplatz und müsst trotzdem nicht auf wichtige Mats verzichten: Das wichtigste Material in Diablo 4 bekommt ihr in Season 4 viel leichter.
Das Survival-Spiel Valheim hat eine neue Erweiterung namens „Ashlands“ erhalten. Das Update ist bereits live und bringt ein neues Gebiet ins Spiel, das laut den Entwicklern nichts für schwache Nerven ist.
Um welche Erweiterung geht es? Das Survival-Spiel Valheim hat ein neues Update namens Ashlands erhalten. Schon Ende April lief eine Testphase, jetzt ist die Erweiterung für alle zugänglich und kann gespielt werden.
Ashlands bringt in erster Linie ein neues Biom, also Gebiet ins Spiel. Die neue Region gibt sich schon auf den ersten Blick hin sehr menschenfeindlich. Heiße, kochende Gewässer, Untote, Walküren und andere neue Gegner sollen auch erfahrenen Spielern das Leben schwer machen.
Hier seht ihr den Animated-Release-Trailer zur Erweiterung:
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Der Trailer zur neuen Valheim-Erweiterung heizt ordentlich ein
„Wir betreten hier Endgame-Territorium“
Was bietet Ashlands? Die Erweiterung ist laut den Entwickler klar Endgame-Inhalt. Das heißt, ihr solltet gut vorbereitet in die gefährliche Region aufbrechen. Zahlreiche Herausforderungen warten auf die Spieler. Aber die mögen es anscheinend ohnehin anspruchsvoll.
Um die bereits angesprochenen Gewässer zu überqueren, benötigt ihr robuste Schiffe. Auch der Bau von Außenposten soll wichtiger werden und sich wie ein ständiger Kampf anfühlen. Um feindliche Basen anzugreifen, können Belagerungswaffen gebaut werden, etwa Katapulte oder Rammböcke.
Der Produzent des Spiels, Andreas Tomasson erklärt:
Ashlands soll sich wie ein Kampf anfühlen und die Spieler sollten mit einer Herausforderung rechnen. Jeder Quadratzentimeter Territorium, das Sie beanspruchen, muss erkämpft werden, und jeder Außenposten muss verstärkt werden, bevor Sie tiefer vordringen. Wir betreten hier Endgame-Territorium und die Spieler müssen auf das vorbereitet sein, was im tiefen Norden kommt
Um die neuen Gegnertypen zu bekämpfen, bringt das Update zudem über 30 neue Waffen und 70 neue Gegenstände in Spiel. Außerdem gibt es neue Musik, interessante neue Orte und Ereignisse, sodass auch der Gesamteindruck des Survival-Spiels verbessert wird. Dabei gehört Valheim schon jetzt zur Speerspitze seines Genres und findet sich auch in unserer Liste der besten Survival-Games wieder.
Was kommt als Nächstes? Ashlands bringt nach heutigem Stand das vorletzte Biom ins Spiel. Übrig bleib nur noch Deep North, eine Region voller Eis und Schnee. Also ein ziemliches Kontrastprogramm zu den feurigen Ashlands.
Der Publisher von Elden Ring, das japanische Unternehmen Bandai Namco, ist gegen einen früheren Angestellten vorgegangen, hat einen Haftbefehl erwirkt und die Herausgabe von 600 Millionen Yen Beutegut gefordert. Zudem rollten einige Köpfe in der Firma: Vorgesetzte des Ex-Angestellten mussten gehen, weil sie die Person über 7 Jahre lang mit einem dreisten Diebstahl lange davonkommen ließen.
Was hatte der Mann getan? Am 14. Mai erklärte der Chef von Bandai Namco in einem Statement (via bandainamco), dass ein ehemaliger Mitarbeiter des japanischen Entwicklers wegen „Unterschlagung von Firmeneigentum“ verklagt und verhaftet worden sei.
Die Person wird nicht namentlich erwähnt, aber sie soll zwischen April 2015 und April 2022 insgesamt 4.400 mobile Endgeräte unterschlagen haben, die Bandai Namco gehören.
Ohne die ausdrückliche Erlaubnis von Bandai Namco habe der Angestellte die 4.400 Geräte innerhalb eines Zeitraums von 7 Jahren verkauft und dabei einen Gewinn von 600 Millionen Yen, etwa 3,6 Millionen Euro, eingestrichen.
Als man das herausgefunden hat, hat man den Angestellten im Dezember 2022 entlassen, ein gutes halbes Jahr, nachdem die Diebstähle aufgehört hatten.
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Elden Ring zeigt ersten Trailer zum neuen DLC „Shadow of the Erdtree“
Bei Bandai Namco rollten Köpfe
So ging Bandai Namco dagegen vor: Der Entwickler hat im Januar 2023 Klage vor einem Zivilgericht eingereicht, und im Dezember 2023 dann einen Beschluss gegen den Angestellten erwirkt. Danach hat man eine förmliche Beschwerde bei der Tokyo Metropolitan Police eingereicht und das hat zur Festnahme des Ex-Angestellten am 14. Mai geführt.
Das ist die Konsequenz für die Firma: Die Entwickler sagen jedoch auch selbstkritisch, dass sie interne Maßnahmen eingeleitet haben, damit solche Vorgänge nicht mehr passieren. Dazu will man interne Kontroll-Systeme verbessern und auch Experten von außen dazuholen. Zudem will man als Gruppe zusammenarbeiten, um solche Vorfälle zu vermeiden.
Wie aus dem Bericht hervorgeht, sind da einige Köpfe gerollt: So hat man die Anzahl an Direktoren in der Firma reduziert und hat „strenge Disziplinar-Aktionen“ gegen direkte Vorgesetzte der Person erlassen.
Die 3,6 Millionen Euro sollen sich nicht auf die Geschäftszahlen des Publishers für das nächste Geschäftsjahr auswirken. Offenbar rechnet man damit, dass durch den neuen Elden Ring DLC soviel Geld in die Kassen gespült wird, dass die paar Millionen Yen nicht wirklich ins Gewicht fallen: Elden Ring DLC: „Shadow of the Erdtree“ – Übersicht zum Release, Preisen und Editionen