Spieler aus Monster Hunter Wilds feiern kleines Monster, das euch furchtlos zum Sieg oder ohnmächtig zum Zeltplatz befördern kann

Rafma aus Monster Hunter Wilds sind eigentlich friedliche Pflanzenfresser, die in Herden durch kältere Regionen wie die Eissplitterklippen ziehen. Ein Teil der Community kürt die Steinböcke jetzt jedoch zu ihren heimlichen Helden.

Warum feiern Spieler die Rafmas? Die Pflanzenfresser aus Monster Hunter Wilds wirken eigentlich recht unscheinbar. Sie erinnern an Steinböcke, die sich zu Herden zusammenfinden und durch kältere Regionen wie die Eissplitterklippen ziehen.

Angeführt werden sie von den größeren Alphas, die in ihrem Horn statische Energie ansammeln, um sich bei Gefahr verteidigen zu können. So ein Angriff mit einem statisch geladenen Horn kann dabei auch die größten Monster oder unaufmerksame Jäger paralysieren.

Tipp: Mit der Hakenschleuder könnt ihr aus den Hörnern der Rafmas bei Bedarf Lähmungsmunition gewinnen.

Und da die Alphas recht furchtlos sind, kommt es immer wieder vor, dass sie sich in Kämpfe zwischen Jägern und Kreaturen einmischen und wild auf das nächstbeste Ziel zustürmen. In den meisten Fällen erwischt es das Monster, wodurch der Waidmann einen spürbaren Vorteil erhält. Und da sich die kleinen Rafmas sogar mit den größten Drachen anlegen, werden sie von Teilen der Community gefeiert.

Weitere Tipps für die Kämpfe in Monster Hunter Wilds:

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Monster Hunter Wilds: 5 Tipps für einen sauberen Kampf

„Legende“

Welche Erfahrungen haben Spieler gemacht? In einer aktuellen Diskussion auf Reddit würdigt ein Teil der Community die größtenteils hilfreiche Arbeit der Rafmas und teilt eigene Erfahrungsberichte.

  • Duraxis schreibt auf Reddit: „Diese Jungs scheren sich einen Dreck darum, ob man mit einer Kanone auf einen Ältestendrachen schießt, sie stürmen auf euch beide zu. Einer von ihnen hat sogar einmal einen Rathalos für mich getötet.“
  • xAlpha2 ergänzt auf Reddit: „Diese Biester paralysieren sogar Monster, wenn ich gar nicht in der Nähe bin.“
  • Borgmaster erinnert sich auf Reddit: „Ich wurde Zeuge wahrer Größe, als dieser böse Junge einen Jäger mit Gewehrlanze betäubte und ihn ohnmächtig abtransportieren ließ. Legende.“
  • Dracovision klagt auf Reddit: „Monster? Sie paralysieren immer nur mich mitten im Kampf. Ich wurde schon so oft zum Lager transportiert, dank den kleinen Biestern.“

Viele Spieler loben dabei den Fortschritt im Vergleich zu vorherigen Teilen der Monster-Hunter-Reihe, in denen die kleinen Monster ausschließlich die Jäger der Spieler attackieren, und nie die großen Monster. Wie sind eure Erfahrungen bisher mit den Rafmas? Eine weitere Jagdgeschichte gibt es hier: Chef von Monster Hunter Wilds will seinen Skill zeigen, geht mit Fans jagen, läuft nicht so gut

PvE-MMORPG startete stark auf Steam, schwächelt jetzt – Roadmap 2025 soll es richten, Spieler sagen, das wird nix

Im Dezember 2024 ist Pantheon: Rise of the Fallen erfolgreich auf Steam in den Early Access gestartet. Seitdem fängt sich das oldschoolige PvE-MMORPG jedoch immer mehr Kritik ein. Auch die neue Roadmap für 2025 trifft auf wenig Gegenliebe in der Community.

Was verrät die Roadmap 2025? Die von den Entwicklern von Visionary Realms frisch veröffentlichte Roadmap (via pantheonmmo.com) stellt eine Reihe von Features und Systemen vor, die im Laufe der kommenden Monate live gehen sollen. Zu den Neuerungen gehören dabei weiterhin die bereits zuvor vorgestellten PvP-Server, die ihre ganz eigenen Regeln besitzen sollen.

Zu den weiteren Plänen des Teams gehören:

  • Server-Konsolidierung sowie Einführung von Fresh-Start-Servern
  • Neue Dungeons, Raids, Boss-Encounter (sowie ein neues Encounter-System)
  • Implementierung weiterer Points of Interests für diverse Regionen der Spielwelt
  • Einführung von Mounts und einem Zähmen-System
  • Verbesserungen für Server-Performance, User Interface, Loot, Chat
  • Quest-Funktionalitäten, Kampf sowie Crafting sollen ausgebaut beziehungsweise verbessert werden
  • ein alternatives Regelset für die Server
  • Upgrades für die Spielercharaktere, was etwa Frisuren, Hautfarben und Gesichtsdetails betrifft
  • Anpassungen für Ausrüstung, neue Waffen
  • Implementierung weiterer Grafik- und Sound-Effekte sowie Musikstücke

Große Content-Updates sollen ab jetzt alle sechs bis acht Wochen live gehen. Neue Zonen sind erst für 2026 geplant. Über weitere Klassen verliert die Roadmap kein Wort.

Der Early-Access-Trailer zu Pantheon:

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Das Fantasy-MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen kommt im Early Access auf Steam

„Keine Gnome, keine Barden. Ich schau’ nächstes Jahr rein“

Wie reagiert die Community auf die Roadmap? Teile der Community waren bereits unglücklich über die eben erwähnte Ankündigung der neuen PvP-Server, weil sich die Entwickler nach Ansicht einiger Spieler eher auf die aktuellen Baustellen und essenzielle Inhaltserweiterungen konzentrieren sollten.

Zwar findet sich auch davon einiges in der Roadmap, doch zeigt eine Diskussion auf Reddit, dass auch die Roadmap in ihrer aktuellen Form, scharf kritisiert wird. Gleiches gilt für den Zustand von Pantheon an sich.

  • Zansobar schreibt auf Reddit: „Keine Barden-Klasse, keine Klassenmeisterschaften, nur eine sehr kleine Anzahl neuer Orte. Das sieht nicht gut aus für einen 2-Jahres-Start von 1.0. Aber jetzt, wo die Inhalte alle 1,5 bis 2 Monate statt alle zwei Wochen veröffentlicht werden, können sie die langsame Entwicklung vielleicht besser verbergen.“
  • armymdic00 hatte sich mehr von Pantheon erhofft (via Reddit): „Ich wollte, dass dieses Spiel ein Erfolg wird und EverQuest 2 ersetzt, aber für mich ist es wirklich zu wenig. Ehrlich gesagt, finde ich Project Gorgon so viel besser.“
  • Longbenhall erklärt das Problem auf Reddit: „Es hat 10 Jahre gedauert, um das unausgegorenste, mittelmäßige Early-Access-MMO auf den Markt zu bringen. Ganz zu schweigen davon, dass jeder Patch mit Inkompetenz überhäuft ist. Als jemand, der mehr als 100 Stunden in das Spiel gesteckt hat, bin ich mir sehr sicher, dass das Spiel sterben wird, bevor es veröffentlicht wird […].“
  • MindTheGnome lockt die Roadmap nicht ins Spiel (via Reddit): „Keine Gnome, keine Barden. Ich schau’ nächstes Jahr noch mal rein, denke ich.“

Auf Steam spiegelt sich die harsche Kritik in den User-Rezensionen immer deutlicher wider. Die 434 Wertungen aus den vergangenen 30 Tagen fallen nur noch zu 58 Prozent positiv aus. Spieler wie eatcatpoop kritisieren auf Steam dabei nicht nur die diversen Early-Access-Baustellen sowie fehlende Inhalte, sondern auch zwei weitere Punkte:

  • Ab etwa Stufe 25 soll die Toxizität innerhalb der Community spürbar zunehmen.
  • Teils sollen Spieler von ihren Beziehungen zu Game Mastern profitieren, die offenbar dabei helfen, bestimmte seltene Kreaturen zu farmen oder die Spielerfahrung anderer zu stören.

All das ist umso trauriger, weil das MMORPG zum Start zeitweise bei 80 Prozent positiver Rezensionen stand und um die 100.000 Einheiten verkaufen konnte – ausreichend Geld für die gezielte Verbesserung der Spielerfahrung müsste also da sein: Neues PvE-MMORPG ist „sehr positiv“ auf Steam gestartet, hat bereits fast 4 Millionen Euro eingenommen

Pokémon GO: Thermopod fangen – So klappt es

Das neue Pokémon Thermopod ist in Pokémon GO zu fangen. Wie klappt es und was sollte man über das Monster wissen? Wir fassen es zusammen.

Was ist Thermopod für ein Pokémon? Thermopod erinnert an eine Art Raupe oder Tausendfüßler und verbindet die Typen Käfer und Feuer. Es erschien erstmals in den Spielen Pokémon Schwert & Schild.

Thermopod bringt eine Entwicklung mit: Infernopod. Auch dieses Pokémon ist ein brennendes Insekt und verbindet Feuer und Käfer miteinander.

Im Pokédex wird hervorgehoben, wie viel Hitze sich durch Thermopod und vor allem Infernopod entwickelt. Es ist bekannt dafür, seine Beute zu grillen, indem es sie mit seinem Körper umschlingt. Infernopod soll Temperaturen von bis zu 800 Grad Celsius erreichen können. Außerdem hat Thermopod eine Gigadynamax-Form in den Hauptspielen, die bis auf 1.000 Grad ansteigt.

Auf die Gigadynamax-Form von Infernopod werden wir wohl noch warten müssen, aber grundsätzlich steht das Debüt von Thermopod in Pokémon GO nun an: Es wird der Star des Käferkrabbelei-Event, das heute startet.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Wie kann ich Thermopod in Pokémon GO fangen?

So fangt ihr Thermopod: Thermopod wird mit dem Start des Käferkrabbelei-Events verfügbar in Pokémon GO. Es beginnt am Mittwoch, den 26. März 2025, um 10:00 Uhr. Danach läuft es bis Sonntag, den 30. März um 20:00 Uhr.

Thermopod gibt es aber nicht einfach so in der Wildnis. Stattdessen müsst ihr einen der folgenden Wege nutzen.

  • Setzt ein Lockmodul ein: Ihr könnt während des Events Thermopod anlocken, indem ihr einen PokéStop mit Lockmodul ausrüstet. Das bedeutet allerdings auch, dass ihr eine Weile lang den Ort nicht verlassen solltet.
  • Holt es im Raid: Thermopod wird in Stufe-1-Raids erscheinen. Da es sich nur um einen einfachen Raid handelt, solltet ihr es locker alleine besiegen können. Thermopod ist besonders schwach gegen Gesteinsattacken.
  • Nutzt die Forschung: Eine befristete Forschung wird während des Events laufen, in deren Verlauf ihr ebenfalls einem Thermopod begegnen könnt.

Kann Thermopod shiny sein? Nein, nach aktuellem Stand könnt ihr die schillernde Version nicht in Pokémon GO fangen.

Wie erhalte ich Infernopod? Dafür müsst ihr Thermopod weiterentwickeln. Um das zu erreichen, müsst ihr allerdings 50 Thermopod-Bonbons sammeln. Versucht also am besten die Lockmodul-Variante, um möglichst viele Thermopod anzutreffen und so Bonbons zu sammeln.

Außerdem könnt ihr ein gefangenes Thermopod als Kumpel einsetzen, um mit ihm beim Spazieren weitere Bonbons zu verdienen.

Versucht auf jeden Fall, euch vor Ende des Events ein Thermopod zu schnappen, denn ob es danach verfügbar bleibt oder erst deutlich später wieder zurückkehrt, steht sozusagen in den Sternen. Die Chance sollte man nicht verpassen. Ansonsten erscheinen in Kürze vermutlich weitere spannende Pokémon, denn der April kündigt sich bereits mit neuen Events an. Hier findet ihr die Liste aller Events in Pokémon GO im April 2025.

Nach 20 Jahren spiele ich in WoW zum ersten Mal Heiler – Die Tiefen sind schuld

Mit den neuen Tiefen in World of Warcraft wagt sich Cortyn zum ersten Mal ans Heilen. Und das lief erstaunlich solide, denn Blizzard hat gute Arbeit gemacht.

Mit der zweiten Saison von The War Within wurden die Tiefen gehörig überarbeitet. Nicht nur sind sie spaßiger und interessanter, sie bieten jetzt auch Heilern die Möglichkeit, die Tiefen mit Brann als Tank zu erkunden.

Weil das Ganze auch mit einigen neuen Erfolgen einhergeht, konnte ich nicht anders, habe mir eine neue Priesterin auf Stufe 80 gelevelt (weil meine Schatten-Priesterin niemals Heilig sein wird) und habe sie ausschließlich über die Tiefen ausgerüstet. Jetzt ist meine Priesterin bei Itemlevel 642 angelangt und ich kann mit ein wenig Stolz verkünden: Ich habe alle Tiefen auf Stufe 11 als Heiler absolviert, ohne eine Gruppe:

WoW Algari Delve Healer
Eine harte Woche – aber 45 Erfolgspunkte sind’s wert. Oder?

Brann als Tank – Kreativer als echte Tanks

Bei Brann als Tank hat sich Blizzard sogar richtig etwas einfallen lassen. Denn Brann braucht Heilung nicht nur, um am Leben zu bleiben, sondern auch, um zusätzlichen Schaden zu machen:

  • Jedes Mal, wenn man Brann heilt, wird die Heilung zu einem Teil in Schaden umgewandelt, der alle Feinde in Branns Nähe trifft.
  • Direkte Heilungen auf Brann erhöhen den Schaden seiner Pistole, mehrfach stapelbar.

Das sorgt dafür, dass man Brann am besten ein paar Lebenspunkte verlieren lässt und erst dann mit der Heilung beginnt. Das verursacht soliden Schaden an allen Feinden in der Nähe. Durch das „Warten“ am Anfang hat man auch genug Zeit, um selbst ein paar Dots zu verteilen oder den einen oder anderen Schadens-Zauber rauszuhauen.

Gerade dreht sich in WoW alles um Gallywix:

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WoW Patch 11.1: Gallywix’ Kontrolle über die Kartelle

Der einzige Knackpunkt für mich als Priester waren Bosse, die eigentlich zwingend unterbrochen werden müssen, weil sie extrem hohen Schaden auf alle Charaktere kanalisieren. Da kam ich gelegentlich an meine Grenzen, vor allem mit (noch) schlechter Ausrüstung. Da merkt man eben doch, dass Heilig-Priester vielleicht doch nach all den Jahren mal einen richtigen Interrupt bekommen sollten.

Grundsätzlich war das Spielen mit Brann aber extrem spaßig – vor allem, weil er so launisch als Tank ist, wie echte Mitspieler. Da wird gerne mal eine zusätzliche Gruppe mittels „Body Pull“ dazugeholt oder er schreit „Du musst ausweichen!“, nur um dann selbst in den Flächeneffekt zu laufen.

Wenn mir mal das Mana ausging, stellte er häufig ein Lagerfeuer für die Regeneration – nur um die dann nicht abzuwarten, sondern schon wieder mit Anlauf in die nächste Gruppe Elite-Gegner zu springen.

Pazifistenausrüstung für Heiler – Der perfekte Damage-Boost

Ein wahrer Segen war dabei das Brann-Schmuckstück „Pazifistenausrüstung“ – so wie in unserer perfekten Brann-Ausrüstung für Heiler empfohlen. Denn dieses beschwört regelmäßig einen großen Mech, den man für wenige Sekunden selbst kontrollieren kann. Der Mech verursacht extrem hohen Schaden an allen Zielen in der Nähe. In seiner kurzen Lebensdauer von 10 Sekunden kann er durchaus mal 50 Millionen Schaden oder noch mehr anrichten. Das kann selbst große Gruppen an Feinden extrem schnell vernichten.

Besonders stark ist das, weil man selbst in dieser Zeit unverwundbar ist und der Mech so viele Lebenspunkte besitzt, dass er ohnehin bis zum Ende bestehen bleibt.

Der Nachteil ist hierbei allerdings, dass man Brann währenddessen nicht heilen kann – denn man steuert ja den Mech. Sobald die Ankündigung kommt, dass der Mech gleich landet, musste ich also sämtliche Heilung in Brann pumpen.

Sollte Brann dennoch währenddessen sterben, sollte man zusehen, dass mit dem Mech auch wirklich alle aktuellen Feinde getötet werden – denn dann wird Brann sofort wiederbelebt und ist erneut einsatzbereit.

Gelang das mal nicht, dann kamen nach dem Mech-Besuch die ganzen Mobs freudestrahlend zu mir gelaufen, um mir nochmal fürsorglich zu zeigen, wo denn der Respawn-Punkt in dieser Tiefe ist.

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Mein IRL-Gesichtsausdruck in der ersten Tiefe mit meiner Priesterin.

Fazit: Tiefen sind der perfekte Einstieg ins Heiler-Leben

War es am Ende wirklich schwierig? Nein, wohl eher nicht. Auch wenn die ersten Tiefen der absolute Horror waren, was sowohl an den Brann-Nerfs als auch an der mangelnden Ausrüstung gelegen hat, waren die späteren Tiefen vergleichsweise entspannt. Jedes einzelne Item, das ich austauschen konnte, machte die nächste Tiefe einfacher und besser.

Als Heiler können Tiefen durchaus ein wenig zäh sein, vor allem dann, wenn man nicht das Brann-Schmuckstück „Pazifistenausrüstung“ benutzt. Dann können einzelne Tiefen als Heiler auch gerne mal 25 bis 30 Minuten dauern.

Dennoch glaube ich, dass mir Tiefen ein wenig die „Sorge“ vor dem Heilen genommen haben. Sie waren eine lehrreiche Erfahrung, und wenn ich mir ansehe, wie sich mein Verhalten von der ersten bis zur letzten Heiler-Tiefe verändert hat, kann ich mir durchaus vorstellen, auch mal in Mythisch+ zu heilen – auch wenn ich dann 4 wild herumhüpfende Branns heilen muss.

Daher will ich euch allen auch die Empfehlung geben: Wenn ihr bisher um die Heil-Rolle einen großen Bogen gemacht habt, weil ihr euch unsicher fühlt oder Versagensängste habt – versucht es einfach im Setting von Tiefen.

Egal, ob ihr auf Stufe 11 durchstartet, oder euch erst mit einer 4 oder 5 langsam herantastet. Die Tiefen sind ein erstaunlich guter „Übungsmodus“, in dem man eine Menge lernen kann, für das es sonst einige (unangenehme) Dungeons mit Mitspielerinnen und Mitspielern bräuchte, die man vom Boden aufkratzen muss. Falls ihr selbst an den Einstieg oder die Rückkehr zu WoW denkt, haben wir hier 3 Klassen, mit denen das ganz einfach gelingt.

Blizzard plant coole, neue Skills für Diablo 4, sorgt für Stirnrunzeln bei Fans und Experten

Ende April startet die neue Season in Diablo 4 – und mit ihr kommen neue Skills ins Spiel. Für Experten steht fest: Diese Fähigkeiten werden die Builds dominieren. Und genau das sorgt aktuell für Diskussionen.

Season 8 startet am 29. April und bringt eine neue Mechanik mit sich: Besiegt ihr Welt- oder Unterschlupf-Bosse, übernehmt ihr ihre Skills. Dadurch lassen sich mächtige Attacken in euren Builds integrieren oder ihr profitiert von passiven Boni. Wie die Boss-Mächte funktionieren und welche es gibt, erfahrt ihr hier.

Spieler, Experten und Content Creator haben sich die Season-Mechanik kürzlich auf dem PTR angeschaut und diskutieren jetzt über die Boss-Mächte. Manche Fans und Experten sind sich einig: In Season 8 wird es wohl keine starken Builds geben, die ohne die neuen Boss-Skills auskommen.

Auch in Season 7 gibt es besondere Skills, die man sich aneignen kann – die Hexenkräfte:

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Diablo 4 zeigt seine Hexenmächte in Season 7 im Trailer

Die neuen Kräfte stellen „normale“ Builds in den Schatten

Das sagen Experten zu den Skills: In einem YouTube-Video vom 23. März 2025 erklärt der Diablo-Experte wudijo, dass das Season-Thema an die Hexenkräfte aus Season 7 erinnert. Wieder gibt es neue, mächtige Fähigkeiten, doch dieses Mal stammen sie von den Bossen. Die Idee, Bossgegner zu besiegen und dafür Belohnungen zu erhalten, findet er grundsätzlich „eigentlich ganz cool.“

Die Kräfte selbst sieht er allerdings kritisch. Laut wudijo seien sie „albern“. Viele der stärksten Builds basieren auf dem PTR mit der aktuellen Balance komplett auf diesen Boss-Kräften.

Im Video ordnet er die neuen Kräfte wie folgt ein:

Es gibt also nicht wirklich echte Builds, sondern nur die besten S-Tier-Builds, die einfach nur die Bosskräfte ausnutzen. Zum Beispiel ist der beste Spiritborn-Build momentan einfach nur darauf ausgelegt, die Ashava-Kraft auszunutzen.

Es fühlt sich nicht so an, als ob man seine eigentlichen Skills skaliert oder in einen Kern-Skill investiert. Man stapelt einfach nur generische Multiplikatoren, die mit den Bosskräften harmonieren. […]

Ich denke, das ist ein Problem. Natürlich sind diese Kräfte das zentrale Feature der Season, und es ist völlig in Ordnung, dass Builds um sie herum entstehen. Aber sie sind einfach viel zu stark – zumindest für einige Klassen.

Der Diablo-Experte wudijo ist sich sicher: Hier braucht es Anpassungen. Seiner Meinung nach sollten die Boss-Kräfte insgesamt generft werden, weil die Kluft zwischen den Builds aktuell einfach zu groß ist.

Auch Diablo-Experte Rob2628, der für seine OP-Builds in Diablo 4 bekannt ist, sieht das ähnlich. Er erklärt in seinem YouTube-Video vom 22. März 2025, dass einige Boss-Mächte „offensichtlich viel zu stark“ sind. Statt einen individuellen Build zu spielen, der auf dem Charakter basiert, nutze man im Grunde nur die saisonalen Kräfte – weil sie einfach zu mächtig sind.

Er findet ebenfalls: Die Kräfte benötigen einen Nerf, da sie die meisten „normalen“ Builds in den Schatten stellen. Den Gedanken führt er weiter aus:

Es gibt viele Kräfte, die eher eine unterstützende Rolle haben – das finde ich gut. Sie sollten dein Build ergänzen, anstatt ihn komplett zu übernehmen und jede Klasse auf eine saisonale Power umzustellen.

Für eine einzelne Season wäre es vielleicht interessant, Builds gezielt um saisonale Kräfte herum aufzubauen, aber aktuell sind diese Kräfte bis zu 100-mal stärker als normale Builds – und das ist einfach viel zu viel. Es gibt gar keine Wahl: Deine eigenen Skills sind bedeutungslos, und dein gesamter DPS kommt nur noch von den saisonalen Kräften. Ich würde mir da definitiv einige Anpassungen wünschen.

Was befürchten Spieler? Auch auf Reddit gibt es Diskussionen über die neuen Boss-Mächte aus Season 8. Der Nutzer ExtremeCertain4837 schreibt, dass die Klassenfantasie „tot“ sei – man wähle nur noch einen Körpertyp und nutze dann die besten Attacken. Seiner Meinung nach bleibe mit dem erhöhten Schwierigkeitsgrad und den übermächtigen Kräften nur eine Option: Sie nutzen – oder gar nicht erst vorankommen.

Mit Season 8 stellt Blizzard einige der wichtigsten Systeme um: Bosse, Leveling und Endgame. Bosse sollen länger überleben – Oneshots gehören der Vergangenheit an. Das Leveln wird auf den ersten Stufen langsamer. Und generell wird ab Season 8 Diablo 4 härter: Nur noch 10 % der Spieler sollen es auf Qual 4 schaffen.

Modder erhält einen Strike von Take-Two, weil seine Map wohl zu sehr nach GTA 6 aussieht

Ein Modder glaubt, dass seine Map zu GTA 6 zu echt aussah. Er hatte die Mod für GTA 5 entwickelt, musste nun aber alle Links dazu entfernen.

Warum musste er die Mod entfernen? Wie der Modder Dark Space in einem Video berichtet, hatte Take-Two, der Publisher von GTA 6, einen Antrag auf Entfernung eines Videos von ihm eingereicht. In dem Video stellte er seine kostenlose GTA-5-Mod vor, die eine spielbare Map von GTA 6 sein sollte.

Wie er in einem neuen YouTube-Video zeigt, bekam er von YouTube einen Copyright-Strike. Diesen Strike bekommt ein Kanal, wenn er die Urheberrechte eines anderen verletzt. Bei mehreren Strikes droht das Löschen des eigenen Kanals.

Um seinen Kanal zu behalten, entfernte Dark Space sämtliche Links und Videos zu seiner Mod. Er hat eine Vermutung, wieso es überhaupt so weit kam.

Bislang gab es nur einen offiziellen Trailer zu GTA 6:

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Rockstar Games zeigt GTA 6 erstmals im Trailer

Mod zu GTA 6 war dem Modder zufolge zu genau

Was für ein Problem hat Take-Two mit der Mod? Der Modder erstellte die Map zu GTA 6 auf der Basis von geleakten Koordinaten, offiziellen Trailer-Ausschnitten und hochgeladenem Gameplay zum Spiel. Dark Space denkt deshalb, dass seine Map vermutlich „etwas zu akkurat“ war.

Ich denke, meine Map hätte die Überraschung ihrer Map ruinieren können, was ich auch verstehe. Wenn du Jahre damit verbracht hättest, diese erstaunliche Spielwelt zu bauen, nur damit irgendein YouTuber das Erlebnis der Form, der Größe und der Stimmung der Map verdirbt… würde ich auch wollen, dass es entfernt wird.

Doch die Vergangenheit zeigt, dass Take-Two schon öfter Mods entfernen ließ, die für GTA 5 angefertigt wurden. Im Jahr 2023 musste ein Fan seine Mod entfernen, die NPCs mit einer KI ausstattete. Er ärgerte sich über die fehlende Kommunikation seitens Take-Two.

Auch andere Inhalte, die schon 10 Jahre lang existierten, mussten urplötzlich im Jahr 2021 entfernt werden. Seit 2019 gibt es nämlich die Regel, dass Dinge aus anderen Spielen, also auch GTA 6, nicht in GTA 5 eingebaut werden dürfen.

Wie geht es für den Modder weiter? Er gab an, dass er weiterhin Videos machen wolle, die die Menschen glücklich machen. Allerdings möchte er nichts mehr in GTA 5 modden, das in Verbindung zu GTA 6 stehen könnte. Das erscheine ihm gefährlich.

Dabei gibt es sogar einige Dinge aus GTA 5, die wir uns nicht mehr für GTA 6 wünschen. MeinMMO hat euch 10 Dinge aufgelistet, auf die Rockstar besser für ihren nächsten Titel, Grand Theft Auto 6, verzichten sollte: 10 Dinge aus GTA V, auf die GTA 6 unbedingt verzichten muss

Quelle(n):
  1. IGN

In neuem Spiel auf Steam habt ihr das Schicksal einer ganzen Stadt in der Hand, dabei seid ihr eigentlich das Monster

In diesem Spiel auf Steam werdet ihr zu einem Monster, das die Nacht in Seattle beherrscht und Entscheidungen für das Schicksal der Stadt trefft.

Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um das Spiel Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2, der neueste kommende Teil der „Vampire: The Masquerade“-Reihe. Das erste Spiel, Vampire: The Masquerade – Redemption erschien im Jahr 2000, es folgte Vampire: The Masquerade – Bloodlines in 2004 und schließlich Vampire: The Masquerade – Justice.

Der zweite Bloodlines-Teil soll noch dieses Jahr herauskommen. Das Spiel ist soweit fertig, die Entwickler konzentrieren sich nun auf die Performance und mögliche Bugs. Das Releasedatum ist im Oktober 2025.

Entwickelt wird das Spiel von The Chinese Room und gepublished von Paradox Interactive.

Hier könnt ihr euch den Trailer zu Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 anschauen:

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Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 zeigt packendes Gameplay im Trailer

Ihr seid das Monster

In Vampire: The Masquerade – Bloodlines 2 (auf Steam) gehört ihr nicht zu den Guten. Ganz im Gegenteil: Ihr seid eine uralte Vampir-Ahnin, die nachts in Seattle Angst und Schrecken verbreitet. Dabei müsst ihr selbstverständlich Blut trinken und das Leben Unschuldiger beenden, um zu überleben.

Ihr habt übernatürliche Fähigkeiten und könnt einen Clan wählen, die zu eurem Spielstil passen. Schleicht ihr lieber oder geht in den offenen Kampf? Eure Schnelligkeit lässt euch Wände hochflitzen und euren Gegner einen schnellen Tod verpassen.

Dabei solltet ihr aber nie euer wahres Gesicht preisgeben und euer Dasein als Monster offen ausleben. Zunächst verfolgt euch die Polizei, aber ihr seid auch nicht das einzige Monster, das auf den Straßen von Seattle nachts unterwegs ist.

Außerdem müsst ihr Entscheidungen treffen, die über das Schicksal von Seattle bestimmen. Die Stadt befindet sich in einem offenen Krieg. Stellt ihr euch auf die Seite der Vampire oder seid ihr ein Rebell?

Gibt es bereits erste Stimmen dazu? Der PCGAMER-Redakteur Fraser Brown konnte seine eigene frühe Kopie des Spiels bekommen. Er beschreibt das Spiel als eine „untote Machtfantasie“, die er „unbedingt wieder spielen möchte“ (via PCGAMER).

Insgesamt fällt das Review sehr positiv aus, die einzigen Makel seien wohl die unpolierten Animationen und die offene Welt Seattle. Diese scheint noch etwas ruhig zu sein und unbelebt zu wirken.

Mit dem Release im Oktober 2025 haben die Entwickler noch genügend Zeit, das Spiel zu optimieren. Falls ihr euch bis dahin die Zeit vertreiben wollt und wenn ihr Lust auf noch mehr Vampir-Spiele habt, dann könnte das Spiel Cabernet etwas für euch sein: Neues Vampir-Spiel stillt euren Blutdurst nach einer richtig guten Story

Fans bauen in einem deutschen Survival-Spiel die große Stadt der Zwerge aus Herr der Ringe nach, brauchen dafür weder Mods noch Cheats

Im Rahmen eines aufwändigen Community-Projekts haben Fans in Enshrouded die berühmte Stadt Erebor aus der Welt von Herr der Ringe nachgebaut. Dafür haben sie keinerlei Mods oder Cheats verwendet, sondern lediglich das, was ihnen das Spiel geboten hat.

Wie haben die Fans die Stadt gebaut? In einem Community-Projekt des deutschen YouTubers Kontreck haben sich rund 33 Personen zusammengeschlossen, um die legendäre Zwergenstadt Erebor im Survival-Spiel Enshrouded nachzubauen. Dafür haben sie rund 220.000.000 Blöcke selbstständig abgebaut – dafür also weder Mods noch Cheats verwendet.

Über 15.000.000 Blöcke davon nimmt die Stadt an sich ein. Für das Projekt haben sie ganze 74 Tage und insgesamt rund 10.000 Stunden gebraucht. In einem etwas über 4 Minuten langem Video zeigt der YouTuber nun das Endprodukt des Projekts.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Legendäre Orte aus Herr der Ringe originalgetreu nachgebaut

Erebor war nicht das erste Projekt der Fans: Bereits vor einigen Monaten hatte Kontreck mit seiner Community mit Minas Tirith eine weitere berühmte Stadt aus dem Universum zu Herr der Ringe nachgebaut (via YouTube). Dafür haben sie zunächst ein 3D-Modell der Vorlage erstellt, an dem sich später orientiert wurde.

Für die Umsetzung hat sich das Team dann in verschiedene Rollen aufgeteilt: Sammler, Architekten, Bauer und Dekorateure. Dabei haben die Architekten genau ausgerechnet, wie viele Blöcke für die Stadt benötigt werden und wo sie letztendlich hin müssen.

Wie kommt das Projekt bei der Community an? In den Kommentaren erhält das Projekt durchweg begeistertes Feedback und sogar die Entwickler von Enshrouded selbst zeigen sich sprachlos:

  • So kommentieren Entwickler Keen Games über ihren Account @Enshroudedgame unter dem Video: „Wir sind einfach nur sprachlos! So ein unglaubliches Projekt und so, so gut umgesetzt. Einfach der Wahnsinn, was ihr aus dem Spiel rausholt! Gratulation vom ganzen Team, wir sind alle beeindruckt!“
  • User @havi4969 beglückwünscht: „Ein großes Kompliment an alle Leute, die an diesem Projekt beteiligt waren, dies ist ganz großes Kino. Tolle Inszenierung des Videos mit einem tollen Score von Hans Zimmers Time. Gänsehaut, Chapeau“
  • @anerys001 scheibt: „Da ich keine passenden Worte finde, die dem würdig sind, kann ich einfach nur sagen: GÄNSEHAUT !!!!“
  • @hdceysui kommentiert: „Das ist so abgefahren.. Ich ziehe meinen Hut“

Fans imposanter Fantasy-Universen finden sich nicht nur in Enshrouded, um beliebte Orte nachzubauen. So nutzte ein Spieler beispielsweise eine moderne Simulation, um eine Stadt aus Baldur’s Gate 3 nachzubauen: Spieler baut Stadt aus Baldur’s Gate 3 in moderner Simulation auf Steam nach – „Beeindruckende Arbeit“

Pokémon Legenden: Z-A – Neuer Leak verrät, dass ein beliebter Aspekt aus dem Vorgänger nicht auftauchen wird

Ein neuer Leak für das Spiel Pokémon-Legenden: Z-A lässt vermuten, dass das Spiel auf ein cooles Detail aus dem Vorgänger verzichtet.

Was ist das für ein beliebter Aspekt? In dem Spiel Pokémon Legenden: Arceus gab es zu bereits bekannten Pokémon neue Evolutionen. So entwickelte sich das in dem Spiel vorkommende Sniebel nicht zu Snibunna, sondern zu Snieboss.

Das machte es Spielern möglich, bereits bekannte Pokémon mit ihrer neuen Evolution kennenzulernen und vor allem natürlich auch alle Variationen eines Taschenmonster zu fangen. In dem Nachfolger Pokémon Legenden: Z-A soll dies, laut Leaks, wohl nicht mehr möglich sein.

Hier könnt ihr euch den ersten Trailer des neuen Pokémon-Teils anschauen:

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Pokémon Legenden Z-A: Erster Trailer zum Gameplay des Switch-Spiels

Keine neuen Pokémon-Arten für Pokémon Legenden: A-Z

Auf X postete der Account Centro LEAKS: „Pokémon Legenden: A-Z wird keine neuen Pokémon-Arten einführen“. Es sollen dementsprechend also nur bereits bekannte Pokémon in dem Spiel auftauchen.

Trotzdem könnte es sein, dass es bisher bekannte Pokémon geben wird, die aber ihre eigenen Variationen in dem Spiel bekommen. Diese könnten sich vom Aussehen und vom Typ unterscheiden und eine regionale Art darstellen.

Dafür soll aber etwas anderes wiederkommen: Mega-Entwicklungen. Einige Pokémon sind seit den Spielen Pokémon X und Y dazu in der Lage mithilfe eines Steins eine Mega-Entwicklung zu vollziehen. Sowohl neue als auch bereits bekannte Mega-Entwicklungen sollen wieder kommen.

Wie reagiert die Community? Viele der Stimmen unter dem Leak-Post sind enttäuscht:

  • Pokeartiste fragt sich (via X): „Wenn Z für Zygarde steht, was soll dann A sein, wenn es sich nicht um eine neue Pokemon-Art handelt?“
  • EnvyLFC vergeht der Spaß (via X): „Ich jage vor allem Shinys. Was bringt es, ohne neue Pokemon zu spielen? Ich habe kein Interesse an Mega-Entwicklungen. Es muss neue Formen geben. Das muss eine glatte Lüge sein. Keiner spielt ein neues Spiel mit denselben Pokemon.“

Pokémon ist das größte Franchise der Welt, mit dem eine ganze Generation an Menschen aufgewachsen ist. Es ist schwer vorstellbar, dass es das Franchise irgendwann nicht mehr geben könnte. In einem Interview redet der Chef der Firma über das mögliche Ende: „Dann wird Pokémon untergehen“ – CEO spricht über das Ende von Pokémon, schätzt, wann es soweit ist

Quelle(n):
  1. GameRant

Neues Patent von Nintendo verspricht bessere Grafik für kommende Spiele auf der Nintendo Switch 2

Nintendo hat ein neues Patent angemeldet, das die Grafik kommender Spiele für die Nintendo Switch 2 verbessern soll. Zusätzlich wird dadurch die Hoffnung einiger Fans auf Remakes alter Klassiker weiter entfacht.

Was für ein Patent hat Nintendo angemeldet? Bei dem angemeldeten Patent handelt es sich laut universonintendo.com um eine neue Technologie, bei der, kurz gesagt, 2D- und 3D-Grafik kombiniert werden.

Normalerweise nutzen 3D-Grafiken die Perspektive, um Tiefe darzustellen. Dabei erscheinen weit entfernte Objekte kleiner und nähere größer. Das neue Patent von Nintendo verfeinert in seinem Ansatz allerdings den Abstand zwischen 3D-Objekten und verwendet eine einzigartige Schattentechnik zur Darstellung der Tiefe.

Die Grundidee hinter der Technologie besteht also darin, dass eine 3D-Umgebung so bearbeitet wird, dass sie wie ein 2D-Raum aussieht und sich auch so anfühlt. Dadurch ergeben sich nicht nur neue Möglichkeiten für gänzlich neue Titel, sondern auch deutliche Chancen, alte Klassiker im modernen Remake-Gewand wiederzubeleben.

Remakes gehören bei Nintendo schon ewig zum Repertoire, wie beispielsweise auch das 3D-Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time:

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Nintendo 3DS – The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Remake Trailer

Mit Hybrid-Grafik zu neuen Remakes?

Warum befeuert das Patent die Hoffnung auf alte Klassiker? Die Anmeldung eines Patents, das einen Fokus auf eine Art „moderne 2D-Grafik“ legt, lässt vermuten, dass Nintendo mit ihrer kommenden Konsole einen Schwerpunkt darauf legen wird. Das ist mitunter zusätzlich nicht abwegig, da das Dragon Quest 3 HD-2D Remake einen ähnlichen Grafik-Ansatz verfolgte und im Jahr 2024 das best-verkaufte Spiel in Japan war (via Gamerant).

Dadurch zeigt sich, dass dieser moderne Ansatz einer 3D-2D-Grafik bei Fans gut ankommt. Es ist kaum verwunderlich, dass Nintendo auf diesen Zug mit aufspringt. Gerade für alte Klassiker eignet sich die Methode deshalb, weil sie dabei ihren „klassischen“ Look behalten, aber ein moderneres Spielgefühl vermitteln würden.

Für Spiele wie die Titel der Metroid-Reihe, The Legend of Zelda: The Minish Cap oder A Link to the Past würden sich für diese Technologie eignen und gehören seit jeher zu Nintendos Inventar. Ebenso Klassiker wie Harvest Moon oder diverse Titel der Reihe um Super Mario könnten sich für ein solches Remake aufgrund ihrer Ausgangslagen anbieten.

Bis man die Nintendo Switch 2 allerdings in Händen halten wird, wird es vermutlich noch eine Weile dauern. Am zweiten April soll es jedoch neue Informationen zu Nintendos neuer Hybrid-Konsole geben. Alle bisher bekannten Infos lest ihr hier bei uns: Nintendo Switch 2: Alles zu Release, Preis, Spielen und wichtigen Leaks

Schnelle 4TB-SDD drastisch reduziert: Amazon verscherbelt genau die M.2-SSD, die meinem Gaming-PC neues Leben eingehaucht hat

Eine flotte SSD kann beim Zocken echt Gold wert sein – besonders, wenn neu erschienene Spiele locker gut und gerne über 100 Gigabyte verschlingen und der Speicher schneller voll ist, als man “Halt” sagen kann. Vor etwa einem halben Jahr habe ich mir auf Anraten meiner Kollegen die Lexar NM790 zugelegt – und bin mächtig beeindruckt von ihrer Leistung.

Dank ihr habe ich endlich genug Platz für das stetig größer werdende Azeroth, Rollenspiel-Dauerbrenner wie Baldur’s Gate 3 oder The Witcher sowie meine gesamte Battlefield-Sammlung der letzten 15 Jahre. Falls euer PC mal wieder nach mehr Speicher und Speed verlangt, aber euer Budget nicht überstrapaziert werden soll – die Lexar NM790 ist aktuell ein echter Geheimtipp bei den Amazon Frühlingsangeboten!

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4TB NVMe M.2 SSD für PCIe 4.0 mit über 7 GB/s – jetzt günstig bei den Amazon Frühlingsangeboten!

Die Lexar NM970 macht verleiht eurem PC ordentlich Dampf: Mit krassen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 7.400 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 6.500 MB/s startet euer System in Windeseile, und von langen Ladebildschirmen könnt ihr euch verabschieden. Egal, ob ihr an aufwändigen Projekten arbeitet oder euch in unendlich große Gaming-Welten stürzt – alles läuft spürbar schneller und flüssiger!

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M.2 ist der Formfaktor der SSD. Während ältere SSDs oft im 2,5-Zoll-Format kamen und per SATA-Kabel angeschlossen wurden, sind M.2-SSDs viel kompakter und werden direkt auf das Mainboard gesteckt. Dadurch sparen sie Platz und benötigen keine zusätzlichen Kabel.

NVMe steht hingegen für „Non-Volatile Memory Express“ und beschreibt die Schnittstelle, über die M.2-SSDs Daten übertragen. Im Vergleich zum älteren SATA-Standard ermöglicht NVMe deutlich höhere Geschwindigkeiten, weil es die schnellen PCIe-Lanes des Mainboards nutzt. Dadurch können moderne SSDs Daten viel schneller lesen und schreiben – perfekt also für Gaming, Videoschnitt und zügige Systemstarts!

Die technischen Daten der Lexar NM790 im Überblick:

  • Speicherplatz: 4 Terabyte
  • Lesegeschwindigkeit: bis zu 7.400 MB/s
  • Schreibgeschwindigkeit: bis zu 6.500 MB/s
  • Formfaktor: M.2 2280
  • Schnittstelle: PCIe 4.0 x4
  • Kompatibilität: PC, Laptop & Sony PlayStation 5
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Nutzer fragt, ob noch jemand bei seinem ersten Mal Warhammer 40.000 schockiert war, bekommt abgebrühte Antworten

Die Welt von Warhammer 40.000 ist düster und macht keinen Hehl daraus. Es gibt kaum Happy Ends, ständig herrscht Krieg und Verbündete findet man im besten Fall temporär. Einem Nutzer ist das zu finster, aber Fans meinen: so schlimm ist das eigentlich alles gar nicht.

Warhammer ist nicht nett und will es auch gar nicht sein. Solltet ihr euch jemals in der finsteren Zukunft des 41. Jahrtausends wiederfinden, könnt ihr euch vermutlich aussuchen, ob ihr irgendwann lieber von Alien-Käfern gefressen oder von brutalen Pilzen abgeschlachtet werdet.

Selbst, wenn ihr es irgendwie schafft, dem Krieg zu entkommen, stehen die Chancen auf ein „schönes“ Leben eher schlecht. Der Großteil der Menschen im Imperium leben in den Slums der Metropolwelten und ernähren sich ärmlich von fader Nutripaste und Leichenstärke. Wer sich dagegen wehren will, hat schnell die Wache oder die Kirche am Hals.

Trotzdem, oder vielleicht genau deswegen, sind so viele Fans von der Welt begeistert. Auf Reddit kann ein Nutzer das aber überhaupt nicht verstehen. Er sagt, er kenne düstere Universen wie Halo. Aber Warhammer sei einfach völlig drüber.

Einer der düstersten Moment der Geschichte von Warhammer 40.000 ist die Horus-Häresie:

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Warhammer 40.000: Der Cinematic-Trailer zur Horus-Häresie, dem Großen Bruderkrieg

„Würde mich lieber mit der Flood herumschlagen als mit diesem Universum“

Der Thread-Ersteller beschwert sich: „In diesem Universum ist jeder der Böse, es passiert nichts wirklich Positives. Egal, ob du eine einfache Wache bist und dem Kult von einem Typen auf einem goldenen Thron folgst oder ein Typ bist, der den Chaosgöttern folgt.“

Er meint: lieber würde er sich der Flood aus Halo stellen, als sich in der Welt von Warhammer behaupten zu müssen. Die Flut sind quasi Viren-Zombies. Die klassischen Parasiten, die Menschen befallen und verseuchen. Aber Halo hat eben noch Leute, die für die Ordnung streiten.

Warhammer dagegen ist eine Welt, in der es keine klare Trennung zwischen gut und böse gibt. Es gibt mehrere Abstufungen von moralischem Grau, aber so wirklich „gut“ ist hier niemand. Selbst der allgemein eher als gemäßigt geltende Imperator ist nicht so wohlwollend, wie viele vielleicht denken.

Fans springen ein und erklären, dass genau das der Punkt ist, der Warhammer so gut mache. Und die Welt sei auf diese Weise dermaßen übertrieben, dass man die ganze Sache sowieso nicht ernst nehmen könne.

„Das ist so verkorkst, dass es schon wieder heiter ist“

Im Top-Kommentar meint ein Nutzer. „Als ein Liebhaber von 40K finde ich es so düster, so verkorkst, dass es schon wieder den Kreis schließt und sich heiter anfühlt, weil es so übertrieben ist.“ Andere, grimmige Universen seien da deutlich stärker in der Realität verankert.

Tatsächlich setzt Warhammer auf völlig absurde Übertreibungen. Allein die Poster Boys, die Space Marines, sind wortwörtlich genetisch verbesserte Übermenschen mit zu vielen Organen, Superkräften und Waffen, die ein normaler Mensch nicht mal anheben könnte.

Auf der anderen Seite gibt es die Chaosgötter mit ihren völlig übertriebenen Domänen. Slaanesh hat Streiter, die buchstäblich mit Musik töten können. Nurgles Anhänger verfaulen ständig und sind stolz darauf, möglichst viele Krankheiten zu sammeln.

In gewisser Weise ist Warhammer eine Parodie auf Fantasy- und Sci-Fi-Settings, die sich zu ernst nehmen. Und genau das feiern die Fans. Wenn jemand versucht, hier irgendwie Vernunft hineinzubringen, kommt als Antwort oft: „Du hast das Setting nicht verstanden.“

Der Leitspruch von Warhammer hat einen guten Grund

Warhammer wirbt mit dem Spruch: „In der Finsternis der fernen Zukunft gibt es keinen Frieden“, oder im Original: „In the grim darkness of the far future there is only war.“ Das Universum hat das Sub-Genre „Grimdark“ sogar maßgeblich geprägt.

Und trotz der comichaften Übertreibungen kann Warhammer teilweise wirklich, wirklich düster werden. Ein Nutzer etwa verweist auf einen Thread, der einen Auszug aus einem Roman zeigt. Dort werden ein paar imperiale Wachen bei lebendigem Leib von Tyraniden gefressen und in ihrer Magensäure aufgelöst. Eine kleine Warnung hier, der Text ist sehr detailliert.

Dass Warhammer hier keine Rücksicht nimmt, sondern voll in dieser finsteren, oft übertriebenen Fantasie aufgeht, ist genau das, was Fans so schätzen. Und am Ende komme es eben immer auf die Perspektive an, ob jemand wirklich „böse“ ist, oder nicht doch irgendwo etwas Gutes zeigt.

Warhammer ist schon seit Ewigkeiten ein beliebtes Franchise und hat vor 40 Jahren sogar Blizzard inspiriert. So sehr, dass die Warcraft-Macher damals eigentlich ein Warhammer-Spiel machen wollten, sich dann aber doch dagegen entschieden haben: In einer perfekten Welt wäre das größte MMORPG heute World of Warhammer

Pokémon GO: Käferkrabbelei-Event startet – Alle Infos zum Event

In Pokémon GO startet das Käferkrabbelei-Event. Wie der Name schon vermuten lässt, bringt es euch einige Käfer-Pokémon mit – eines davon zum ersten Mal.

Wann läuft das Event? Das Event startet am Mittwoch, dem 26. März 2025 um 10:00 Uhr und läuft bis Sonntag, dem 30. März 2025 um 20:00 Uhr.

Im Event werdet ihr einige bekannte Käfer-Pokémon finden, die ihr bereits im Spiel finden konntet. Zusätzlich gibt es noch ein komplett neues Pokémon, eine erhöhte Shiny-Chance bei 2 Pokémon sowie eine ganze Reihe an Boni.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Alle Inhalte von Käferkrabbelei

Welches neue Pokémon gibt es im Event? Innerhalb des Events könnt ihr erstmalig Thermopod begegnen und fangen. Das Pokémon besitzt die Typen Feuer und Käfer, stammt aus der 8. Generation und kann sich zu Infernopod entwickeln. Ihr findet das Monster in 1-Sterne-Raids, durch Lockmodule sowie als Belohnung in der kostenlosen, befristeten Forschung.

Welche Pokémon haben eine erhöhte Shiny-Chance? Waumpel und Toxiped haben im Event eine erhöhte Chance, als Shiny zu erscheinen. Beide Monster findet ihr in der Wildnis.

Welche Boni gibt es im Event? Es gibt einige Boni, die während des Events aktiv sind:

  • doppelte Fang-Erfahrungspunkte bei guten, großartigen und fabelhaften Würfen
  • mehr Bonbons beim Fangen mit guten, großartigen und fabelhaften Würfen
  • erhöhte Chance auf XL-Bonbons beim Fangen mit guten, großartigen und fabelhaften Würfen (ab Level 31)
  • Lockmodule locken Thermopod an
  • erhöhte Shiny-Chance bei Waumpel und Toxiped
  • Lockmodule locken weitere Monster an, wenn genügend Pokémon gefangen wurden

Welche Bedingungen für den letzten Bonus erfüllt werden müssen und wie viele Monster angelockt werden, ist im Detail nicht bekannt.

Welche Monster gibt es im Event? Ihr könnt im Event sowohl in der Wildnis, als auch in Raids verschiedenen Käfer-Pokémon begegnen.

In der Wildnis:

  • Raupy*
  • Hornliu*
  • Waumpel*
  • Nincada*
  • Toxiped*
  • Lithomith*
  • Wattzapf*
  • Mabula*
  • Araqua*
  • Micrick*
  • Wommel* (seltener)

In 1-Sterne-Raids:

  • Sichlor*
  • Nincada*
  • Thermopod

In 3-Sterne-Raids:

  • Bibor*
  • Scherox*
  • Axantor*

Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch als Shiny erscheinen.

Weitere Inhalte des Events: Im Event könnt ihr Feldforschungen lösen, für die ihr Mega-Energie, Purmel-Bonbons sowie Begegnungen mit Event-Pokémon erhalten könnt. Auch Sammler-Herausforderungen sowie PokéStop-Showcases sind wieder Teil des Events.

Auch eine kostenlose, befristete Forschung ist im Event verfügbar. Hier könnt ihr ein Lockmodul sowie weitere Begegnungen mit Event-Pokémon bekommen.

Für 2 $ (also ungefähr 2 €) könnt ihr außerdem eine kostenpflichtige, befristete Forschung erwerben. Hier erhaltet ihr ein Lockmodul, 2 Premium-Kampf-Pässe sowie Begegnungen mit Event-Pokémon.

In Pokémon GO finden regelmäßig Events statt, die euch unterschiedlichste Inhalte mitbringen. Ein wiederkehrendes Event ist der Community Day. Für die Ausgabe im April wurde nun das Pokémon angedeutet, welches im Vordergrund stehen wird. Und das sorgt bei Trainern in der Community für einige Irritationen.

George Lucas half seinem Freund Spielberg dabei, Jurassic Park zu beenden, weil der schon das nächste Meisterwerk drehen musste

Steven Spielberg hat im Laufe seiner Karriere viele erfolgreiche Filme gedreht. Ein Jahr sticht dabei besonders hervor. Nicht nur drehte er gleich zwei Klassiker, sie könnten auch kaum unterschiedlicher sein. George Lucas spielte dabei eine wichtige Rolle.

Steven Spielberg dreht seit 1971 sehr erfolgreich Filme. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Klassiker wie Der Weiße Hai, E.T., Der Soldat James Ryan oder die Indiana-Jones-Filme, die wir auf MeinMMO in einem Ranking bewertet haben.

1993 war ein ganz besonderes Jahr für Spielberg. Damals erschienen zwei Filme innerhalb von wenigen Monaten. Sieht man sich an, was aus ihnen geworden ist und wie wir heute darauf blicken, zeigt sich, dass der Regisseur einer der ganz Großen ist. Denn unterschiedlicher können zwei Filme kaum sein.

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Jurassic Park 3D – Deutscher Trailer

Erst Popcorn-Kino, dann Drama

Welche Filme erschienen 1993? Es war ein guter Sommer für das Blockbuster-Kino, denn im Juli 1993 erschien mit Jurassic Park ein Kassenschlager, der bei einem Budget von 63 Millionen US-Dollar stolze 978 Millionen einspielte (via boxofficemojo.com).

Im Grunde war das aber keine Überraschung. Dass Spielberg erfolgreiche Publikums-Hits drehen konnte, wusste man nach den Erfolgen von Der Weiße Hai oder E.T. ja bereits.

Spannender war da schon zu sehen, wie der Regisseur mit einem ernsten Thema wie dem Holocaust umgeht. Diesem widmete sich Spielberg nämlich in Schindlers Liste, einem dreistündigen Drama in Schwarz-Weiß, das von Oskar Schindler erzählt. Der Geschäftsmann rettete während des 2. Weltkriegs rund 1.200 Juden vor dem Tod durch die Nationalsozialisten.

Schindlers Liste kam nur wenige Monate nach Jurassic Park in die Kinos, nämlich im Dezember 1993. Der Film erhielt überwiegend sehr gute Kritiken und steht bei Rotten Tomatoes heute bei einer Bewertung von 98 %. Spielberg gewann dafür seinen ersten Oscar.

Was sagt das über Spielberg aus? Es ist bemerkenswert, dass der Regisseur es schaffte, zwei aufwändige Filme innerhalb von so kurzer Zeit zu drehen. Noch dazu unterscheiden sie sich sehr in Sachen Stimmung und Tonalität.

Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Regisseur mit einem Händchen für Popcorn-Filme auch ernsthaftes Drama beherrscht. Spielberg zeigte 1993, dass er beides kann. Unterstützt wurde er bei Jurassic Park übrigens von seinem guten Freund George Lucas. Als Spielberg schon zu den Dreharbeiten von Schindlers Liste aufbrach, vertrat Lucas ihn bei der Postproduktion von Jurassic Park (via collider.com)

Nur so konnte das Dino-Abenteuer fertig werden und Spielberg inzwischen seinen nächsten Film drehen.

Die Mühe und harte Arbeit an beiden Filmen haben sich gelohnt. Sowohl Jurassic Park als auch Schindlers Liste gelten heute als Klassiker der Filmgeschichte. Spielberg selbst war wohl auch sehr angetan von seiner Arbeit und nutzte sie kurzerhand für einen anderen Zweck: Steven Spielberg reichte zwei Blockbuster ein und bekam so endlich seinen Uni-Abschluss

Eines der am besten bewerteten MMORPGs auf Steam will für Anfänger leichter werden

Auf Steam kündigt das MMORPG Realm of the Mad God Exalt umfassende Verbesserungen an. Der Fokus liegt dabei auch auf Einsteigern, obwohl das Spiel bislang nur etwas für Hardcore-Fans war.

Was ist das für ein MMORPG? Realm of the Mad God Exalt ist ein MMORPG für Hardcore-Fans, das aus der 2D-Sicht gespielt wird. In einem Bullethell-artigen Szenario steuert man seinen Charakter durch die Open World und Dungeons und kämpft dabei gegen viele Feinde, deren Attacken man ausweichen muss.

Weicht man jedoch nicht gut genug aus und stirbt, ist der Charakter verloren, und man beginnt von vorne. Das MMORPG richtet sich also klar an Hardcore-Spieler, die den Reiz des permanenten Charakterverlusts spannend finden.

Das Spiel gehört zu den am besten bewerteten MMORPGs auf Steam und steht bei 83 % positiver Bewertungen bei über 43.000 abgegebenen Stimmen.

In einer neuen Ankündigung haben die Entwickler aber nun einen Richtungswechsel bekannt gegeben. Von nun an soll das MMORPG auch wieder Einsteiger einladen.

Hier könnt ihr das verrückte Gameplay des MMORPGs sehen:

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Realm of the Mad God Exalt zeigt sein verrücktes Gameplay

Anfänger sind willkommen

Was ändert sich für Anfänger? In einem großen Update-Post auf realmofthemadgod.com haben die Entwickler über viele Neuerungen und Verbesserungen berichtet. Dabei gilt auch ein Absatz den Verbesserungen für neue Spieler. Während das MMORPG eigentlich auf Hardcore setzt, soll es für die Neuen erstmal einfacher werden.

Das System, mit dem die unterschiedlichen Charakterklassen freigeschaltet werden, wird geändert. Statt wie bisher alle Klassen meistern zu müssen, basiert das neue System nun auf Ruhm, den man mit einer beliebigen Klasse farmen kann. So können neue Spieler in Zukunft unliebsame Klassen ganz auslassen.

Die Entwickler selbst begründen dies damit, dass die Lernkurve derzeit zu steil ist und Anfänger Schwierigkeiten haben, das Spiel zu verstehen.

Außerdem soll das Account-Level-System dafür sorgen, dass Spieler durch eine sichtbare Fortschrittsanzeige ihren Account leveln und so Vorteile und bessere Startausrüstung freischalten können.

Was ändert sich für die bestehenden Spieler? Auch für die Spieler, die das MMORPG bereits kennen, ändert sich einiges. Die wichtige Neuerung dürfte eine Änderung an der Rarität der Gegenstände sein. Alle Ausrüstungsteile haben jetzt die Chance, mit bis zu vier Verzauberungsslots zu droppen, was den Grind nach besserer Ausrüstung länger gestalten kann.

Bisher farmten Spieler einfach nur das gewünschte Item und verließen den Dungeon. Mit dem neuen System setzen die Entwickler jedoch einen zusätzlichen Anreiz, weiterzugrinden, um ein Item mit passenden Stats zu erhalten.

Zusätzlich gibt es eine neue Insel mit einem Weltenboss, Tempeln und freischaltbaren Inhalten sowie den neuen Endgame-Dungeon „Eternity Summit“, der auch einen neuen Gottgegner präsentiert.

Auch mit den Verbesserungen für neue Spieler wird Realm of the Mad God Exalt im Kern ein Hardcore-MMORPG bleiben, das Fehler hart bestraft. Bei einem MMORPG ist das genau andersherum, hier sollte ein Hardcore-Server alles schwieriger machen: Eines der schönsten MMORPGs auf Steam bietet jetzt einen Hardcore-Server, doch Spieler meinen, der sei das genaue Gegenteil

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl
  2. Steam

Das MMORPG, das aussieht wie LoL, bringt endlich Mega-Update und die Entwickler brauchen 62 Seiten, um euch zu erklären, was alles neu ist

Im November 2024 ist das MMORPG Corepunk gestartet. Seitdem warten die Fans auf das nächste große Update, das viele der versprochenen Besserungen bringen soll. Nach monatelangem Warten und einer Verschiebung soll es diese Woche so weit sein.

Um welches MMORPG geht es? Corepunkt ist ein MMORPG, das sich optisch stark an League of Legends orientiert. HUD, Perspektive und Artstyle erinnern stark an League of Legends, obwohl es sich um ein MMORPG handelt.

Seit seinem Release im November 2025 im Early Access, hat das MMORPG nur wenig Neues gebracht. Die Fans warten seit Release auf viele Verbesserungen, neue Inhalte und versprochene Features, die man teilweise schon im Trailer sehen konnte.

Eigentlich sollte das Update bereits im Februar erscheinen, die Entwickler haben ihre eigene Deadline jedoch nicht eingehalten. In der Woche vom 24. März soll es endlich so weit sein.

Hier seht ihr 15 Minuten Gameplay von Corepunk

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Corepunk – 15 Minuten Gameplay

62 Seiten Neuerungen

Was hat es mit den 62 Seiten auf sich? Auf der Corepunk-Website haben die Entwickler das neue Mega-Update vorgestellt, das noch im März erscheinen soll. Dabei gehen sie ausführlich auf das neue Alchemie-System ein, das umgearbeitet wurde und nun 30 neue Runen bietet.

Auch die neue PvE/PvEvP-Insel wird ausführlich vorgestellt. Hier kämpft man gegen verschiedene Bosse und optional auch Spieler. In jeder Runde gibt es verschiedene Bosse, die erscheinen können und guten Loot geben. Allerdings habt ihr nur ein Leben, beim Tod verliert euer gesamtes Inventar und eure Ausrüstung – wie bei einem Extraktion-Shooter.

Als Belohnungen erwarten euch Stufe-3-Artefakte, Waffen und Crafting-Rezepte. Hier locken die Entwickler also ganz klar mit starken Belohnungen für hohes Risiko. Neben den beiden großen Änderungen gibt es noch unzählige kleine, die sich summieren.

Insgesamt kommen man auf 62 Seiten voller Änderungen, wenn man versucht, die Patch-Notes der Website über die Funktion des Browsers als PDF abzuspeichern. Das liegt wohl vor allem daran, dass die Entwickler sehr gründlich sind und alle Artworks sowie Waffen samt Werten schon genau vorstellen.

Da Corepunk nicht auf Steam verfügbar ist, haben wir keinen genauen Einblick in den Erfolg des MMORPGs. Auf Reddit liest man aber immer wieder Beschwerden von wartenden Nutzern, die sich nach dem nächsten Update sehen. Ob ein neues Runen-System, der neue Spielmodus und die vielen kleinen Verbesserungen ausreichen, um die Spieler zu beschäftigen, bleibt abzuwarten.

Die Entwickler haben für nach diesem Update bereits eine ähnlich große Erweiterung angekündigt, die sie selbst als „zweite Hälfte“ ihres Entwicklungsprozesses beschreiben. Spieler des MMORPGs dürfen also gespannt abwarten, was noch hinzugefügt werden soll. Obwohl das Spiel noch neu ist, macht sich MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz bereits Sorgen um dessen Zukunft: Welche MMOs sterben 2025? Um 5 Spiele mache ich mir Sorgen

Über 60.000 5-Sterne-Bewertungen sprechen eine eindeutige Sprache: Einer der besten Wireless Gaming-Controller ist jetzt günstig im Amazon Frühlingsangebot!

Der Xbox Wireless Controller gehört seit Jahren zu den besten und zugleich erschwinglichsten Gamepads überhaupt. Gerade anspruchsvolle Soulslikes wie Elden Ring oder auch Arcade-Racer wie Rocket League steuern sich mit einem Gamepad einfach deutlich angenehmer, weshalb der Controller nicht nur auf der Xbox, sondern auch am PC die erste Wahl für viele Gamer ist.

Wenn ihr also auf der Suche nach einem super ergonomischen und zugleich unkomplizierten Gamepad seid, könnt ihr euch jetzt freuen: Bei den derzeit stattfindenden Amazon Frühlingsangeboten gibt es den Xbox Wireless Controller aktuell stark reduziert!

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Jetzt günstig beim Amazon Spring Sale: Der Xbox Wireless Controller ist zurecht ein Gamepad-Bestseller!

Der Xbox Wireless Controller hat sich als eine der beliebtesten Gamepads einen Namen gemacht. Er liegt schlichtweg hervorragend in der Hand, hat ein angenehm griffiges Design und ist sowohl mit der Xbox Series X/S als auch mit Windows-PCs, Smartphones und Tablets kompatibel. Microsoft hat den Controller gegenüber der vorherigen Generation zudem weiter optimiert: Die strukturierten Griffe sorgen für besseren Halt, das D-Pad wurde überarbeitet und die Schultertasten reagieren noch präziser.

Über die Jahre hinweg ergonomisch und funktionell perfektioniert: Der Xbox Wireless Controller ist eine echte Gamepad-Erfolgsgeschichte!

Kompatibilität wird beim Xbox Wireless Controller großgeschrieben

Dank der kabellosen Verbindung per Bluetooth oder Xbox Wireless könnt ihr den Controller problemlos mit verschiedenen Geräten koppeln. Egal, ob ihr auf der Konsole spielt, am PC oder sogar auf dem Smartphone via Cloud Gaming – der Xbox Wireless Controller lässt euch nirgends im Stich.

Falls ihr gerne mit Freunden zusammen zockt, ist ein zweiter Controller außerdem fast schon Pflicht. Und falls euch das klassische Schwarz oder Weiß zu langweilig ist, gibt es den Controller zudem in vielen stylischen Farben – von knalligem Rot bis hin zu besonderen Limited Editions. So findet garantiert jeder das passende Modell!

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Neues Piraten-MMO auf Steam zeigt einen Bosskampf, der auch aus Dark Souls kommen könnte

Mit Crosswind soll bald ein neues Piraten MMO auf Steam erscheinen. Jetzt zeigen die Entwickler im Video einen Bosskampf, der so auch aus Dark Souls stammen könnte.

Was haben die Entwickler gezeigt? In einem neuen Video auf YouTube haben die Entwickler das erste Mal einen Bosskampf aus dem neuen Piraten-MMO Crosswind gezeigt. Die Kämpfe im Spiel erinnern dabei stark an Dark Souls.

Die Klopperei beginnt damit, dass der Spielercharakter seine Waffe mit einer Art Tinktur beträufelt, vermutlich um sie zu buffen. Danach begibt sich der Pirat säbelrasselnd ins Gefecht. Während des Kampfes muss der Spieler die Angriffe des Gegners parieren und ihnen geschickt ausweichen, um nicht getroffen zu werden.

Während der Feind mit dem Casten beschäftigt ist, nutzt der Spieler die Gelegenheit, um Schwachstellen mit dem Säbel oder der Pistole zu attackieren. Der Boss hat nicht nur einen Lebensbalken, sondern auch 5 Schilde, die durch richtige Konter und Angriffe entfernt werden können.

Hat der Boss alle fünf Schilde verloren, ist er kurzzeitig betäubt, sodass der Spieler hohen Schaden anrichten kann. Während des Kampfes regenerieren sich die Lebenspunkte des Spielers nicht. Im HUD befinden sich jedoch rote Tränke, die möglicherweise zur Heilung dienen.

Der Spieler verfügt zudem über eine Ausdaueranzeige, die sich durch Angriffe und Ausweichmanöver verringert.

Hier könnt ihr den Kampf sehen:

Video starten
Das Piraten-MMO Crosswind zeigt erstmal einen Bosskampf und erinnert dabei an Dark Souls

Ausweichen, Parieren, Angreifen

Wie viel Dark Souls steckt, in Crosswind? Als Survival-Piraten-MMO hat Crosswind zuletzt nicht den Anschein gemacht, dass es Gemeinsamkeiten mit Dark Souls hat. Das neue Video, das die Bosskämpfe im Spiel zeigt, ändert das jedoch. Optisch und auch von den Systemen her orientiert sich Crosswind wohl an Soulslikes, auch wenn der Schwierigkeitsgrad offenbar etwas geringer ausfallen soll.

Auch für den MMO-Teil des Spiels ist ein solches Kampfsystem spannend. Durch die vielen Systeme könnten sich im Multiplayer taktische Kämpfe ergeben, die nur wenige Spiele bislang so umgesetzt haben. Ob Crosswind tatsächlich zu einem vollwertigen „Dark Souls“-MMO wird, lässt sich anhand des aktuellen Spielmaterials aber noch nicht sagen.

Stattdessen setzt das MMO auf Piratenschlachten zu Land und zu Wasser sowie ein umfangreiches Bausystem, mit dem sich ein eigenes Piratenversteck errichten lässt. Außerdem wird es die genretypischen Mechaniken wie Crafting, Jagd und Ressourcenabbau geben.

Die Tatsache, dass Crosswind Gameplay-Elemente aus Dark Souls übernimmt, macht es besonders und hebt es weiter von Skull and Bones ab, mit dem es häufig verglichen wird. Für die Fans ist der Vergleich jedoch nichts Schlechtes. Viele hoffen, dass Crosswind das MMO wird, das Skull and Bones hätte sein können: Neues MMO auf Steam lässt euch Säbel-rasselnde Piraten spielen, Fans meinen: „Sieht aus wie das, was Skull and Bones hätte werden sollen“

Quelle(n):
  1. YouTube

Experten erklären, welche 5 Gruppen gerade am häufigsten entlassen werden und es nicht die Gen Z

Ein Personalanbieter hat untersucht, welche Personen besonders stark von Entlassungen betroffen gewesen sind. Vor allem 5 Gruppen hat es stark getroffen. Und die Generation Z ist ausnahmsweise mal nicht mit dabei.

Woher stammen die Daten? Die Ökonomen des Personaldatenanbieters Revelio Labs (Paywall) haben eine Liste mit 17.000 Fachkräften untersucht, die seit Anfang März 2025 entlassen worden sind (via businessinsider.com). Die Ökonomen verglichen die Daten zwischen den Unternehmen und versuchten so auszuwerten, welche Personengruppen besonders stark von Entlassungen betroffen sind.

  • Wie lang dauerte die Beschäftigungszeit der Entlassenen im Vergleich zu denjenigen, die von der Entlassung verschont geblieben sind?
  • Wie viel haben sie verdient?
  • Wie alt waren die entlassenen Personen?
  • Welche Art von Arbeit haben sie verrichtet?

Anhand dieser Fragen hat man die Daten untersucht und hat insgesamt 5 Gruppen festgestellt, die besonders oft betroffen gewesen sind. Und überraschenderweise trifft es dieses Mal nicht die Gen Z.

Kürzlich angestellte Mitarbeiter

Am härtesten trifft es die Personen, die noch nicht so lange bei einer Firma angestellt sind: Die Experten erklären, dass die meisten Leute erst sehr kurz angestellt gewesen sind. Der durchschnittliche entlassene Mitarbeiter in der von Revelio Labs durchgeführten Analyse war seit 1,2 Jahren bei seinem Arbeitgeber beschäftigt.

Ein ebenfalls wichtiger Punkt, der ebenfalls betont wird: Bei vielen Neuangestellten lag das Gehalt deutlich höher als bei älteren Mitarbeitern. Denn um Talente anzuheuern, bot man sehr hohe Gehälter an. Doch das sind jetzt genau wieder die Leute, die man entlässt, um die Kosten in den Firmen wieder zu senken.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Gutverdiener

Revelio Labs fand heraus, dass die Gehälter derjenigen, die entlassen wurden, in einer Reihe von Berufen wesentlich höher waren als die Gehälter derjenigen, die ihren Job behalten haben.

Das Argument: Arbeitgeber sparen mehr Geld, wenn sie die Arbeitsplätze von Spitzenverdienern streichen. Eine Person, die deutlich weniger verdient, belastet eine Firma finanziell deutlich weniger als jemand, der ein dickes Gehalt im Monat verdient.

Millenials

Die aktuelle Entlassungsrunde trifft vor allem die Millennials (Jahrgänge von 1980 bis etwa 1996). Bei den von Revelio Labs untersuchten Arbeitgebern, waren Millenials besonders stark vertreten:

  • Bei den untersuchten Firmen, die Personen entlassen haben, machten Millennials 79 % der Belegschaft aus.
  • Von den Personen, die am Ende entlassen wurden, gehörten 94 % den Millenials an.

Arbeitnehmer der Generation X (1965 und 1980) und der Boomer (1946 bis 1964) wurden von den Entlassungen in den vorliegenden Daten weitgehend verschont. Und die jüngsten Arbeitnehmer, die Generation Z, waren bei den Entlassungen kaum vorhanden. Man vermutet, dass die Gen Z einfach noch nicht genug verdient, um für eine Entlassung relevant genug zu sein.

Personalvermittler

Während der jüngsten Entlassungswelle war niemand einem größeren Risiko ausgesetzt, entlassen zu werden, als Personalvermittler. Und das ist durchaus nachvollziehbar.

Denn gibt es in einer Firma einen Einstellungsstopp von Mitarbeitern, dann kündigt man zuerst den Personen, die normalerweise dafür da sind, neue Personen in die Firma zu holen. Stellt man jedoch keine Personen ein, braucht man auch keine Personalvermittler mehr.

Software-Ingenieure

Software-Ingenieure waren ebenfalls besonders stark bei den kürzlichen Entlassungen vertreten. Lange Zeit galt diese Personengruppe als besonders wichtig für große Tech-Firmen und als unverzichtbar für das Kerngeschäft viele großer Firmen wie Google, Apple und Co.

Doch dieses Mal waren Ingenieure sogar häufiger von Entlassungen betroffen als Mitarbeiter in anderen Positionen. Einige mutmaßen, dass die Unternehmen in den Entlassungen die Möglichkeit sahen, die Gehälter wieder auf das Niveau vor der Pandemie zu senken: Denn während der Pandemie waren Software-Ingenieure stark gefragt und wurden mit hohen Gehältern gelockt. Und genau das versucht man jetzt wohl wieder abzubauen.

Ein weiterer Punkt ist auch der große KI-Hype, der aktuell vor allem Software-Entwickler betrifft. Mark Zuckerberg hat bereits das Ende für Programmierer bei Meta angekündigt, weil man damit Gehälter von hunderttausenden Euros sparen könne. Und auch in anderen Tech-Firmen gibt es solche Überlegungen.

Die Generation Z drängt auf den Arbeitsmarkt. Laut Statistiken hat ein Großteil einen Hochschulabschluss. Doch genau das wird einigen jungen Leuten zum Verhängnis, denn es gibt zu viele Bewerber auf zu wenig Stellen. In Deutschland ist jeder 5. Arbeitnehmer überqualifiziert: Die Generation Z ist die am besten ausgebildete Generation der Geschichte: Leider ist sie auch die am meisten überqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt

Eines der besten Features im Gaming gibt es nur, weil ihr zu oft Spiele zurückgegeben habt

Ein Publisher will nicht, dass Gamer beim Kauf ihrer Spiele Geld sparen und sorgte damit für die Entwicklung eines der besten und bis heute einzigartigen Features im Gaming.

Von welchem Feature ist die Rede? Gemeint ist das sogenannte „Nemesis-System“. Das wurde von Monolith Games eigens für Mittelerde: Mordors Schatten entwickelt und kam auch in der Fortsetzung Mittelerde: Schatten des Krieges zum Einsatz.

In den Mittelerde-Spielen von Monolith generiert die Mechanik Ork-Hauptmänner, von denen jeder eine eigene, voll vertonte Persönlichkeit hat und sich an frühere Interaktionen mit dem Spieler erinnert. Einige Beispiele, wie das Nemesis-System in Mordors Schatten funktioniert:

  • ist ein Hauptmann während eines vorherigen Kampfes feige davongerannt, wird er beim nächsten Aufeinandertreffen diese Begegnung referenzieren
  • hat euch ein Hauptmann erledigt, wird er stärker und brüstet sich vielleicht sogar mit dem Sieg, indem er sich einen neuen Beinamen verpasst

Für die Fortsetzung „Schatten des Krieges“ wurde das System verbessert, um mehr Stoff für einzigartige Geschichten zu liefern. Dort stechen euch einige Orks gerne mal in den Rücken, während euch loyale Hauptmänner sogar zur Rettung eilen oder Geschenke machen.

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Shadow of War – Trailer zum düsteren Herr-der-Ringe-Spiel

Gebrauchte Spiele waren dem Publisher ein Dorn im Auge

Was hat der Publisher damit zu tun? Das Nemesis-System war der Weg von Publisher WB Games, um zu verhindern, dass Gamer ihre Spiele weiterverkaufen – so Laura Fryer in einem Video auf YouTube. Fryer war als Vize-Präsidentin bei WB Games für das Monolith Games verantwortlich.

„Alles begann, als Rocksteady im Jahr 2009 Arkham Asylum veröffentlichte“, beginnt Fryer zu erzählen. Das erste Spiel der Arkham-Trilogie verkaufte sich zu Beginn großartig, doch dann sanken die Verkäufe plötzlich. Die Analysedaten zeigten, dass mehr Leute das Spiel spielen, als dafür bezahlt haben. 

Die Theorie war, dass die Leute das Spiel durchspielen und dann die Spiel-CD an einen Händler zurückgeben würden, um eine Rückerstattung zu erhalten, was zu dieser Zeit sehr üblich war.

Laura Fryer

Spieler sparen durch den Kauf gebrauchter Spiele Geld und Einzelhändler profitieren ebenfalls von dieser Praxis, für Spieleentwickler und Publisher sei dies jedoch eine „Katastrophe“ gewesen: „Millionen von Dollar“ soll WB Games verloren haben, weil sie nur beim Verkauf der ersten Kopie Geld bekamen.

WB Games wollte von seinen Studios daher Singleplayer-Spiele haben, die Spieler nicht weiterverkaufen wollen. Da Monoliths Spiel-Engine laut Fryer noch nicht in der Lage war, eine offene Welt wie in GTA zu ermöglichen und das Team kein Interesse an Multiplayer hatte, musste man dieses Ziel anders erreichen.

Die Lösung des Entwicklers war das Nemesis-System: Individuelle Feinde, Freunde und Rivalen, mit denen man persönliche Erlebnisse und Geschichten verbindet – Geschichten, die man als Spieler nicht verlieren möchte.

Das Nemesis-System sollte auch im neuesten Spiel von Monolith Games zum Einsatz kommen. Dieses Spiel wurde jedoch eingestellt und das Studio im Februar 2025 geschlossen. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: Eine der besten Mechaniken im Gaming wurde nur 2-mal genutzt und jetzt hat Warner Bros. sie getötet

Quelle(n):
  1. PC Gamer