Destiny: Das Eisenbanner im Dezember – diese Waffen und Rüstungen gibt es

Beim MMO-Shooter Destiny ist das Eisenbanner im Dezember aktiv. Wir stellen die Waffen und Rüstungen vor, die es als Belohnung gibt.

Seit gestern Abend ist Lord Saladin wieder im Turm. Wir stellen Euch im Schnelldurchlauf das Eisenbanner vor und gehen dann etwas länger auf die einzelnen Belohnungen ein.

Was ist das Eisenbanner in Destiny? Was muss ich wissen?

  • Das Eisenbanner ist ein einwöchiges PvP-Event, an dem Spieler auch ohne Gruppe oder irgendwas teilnehmen können. Level-Vorteile sind aktiv, das heißt das Licht auf Eurer Rüstung zählt, aber nicht wahnsinnig viel.
  • Nach einer Niederlage im Eisenbanner bekommt Ihr eine „Trost-Medaille“, von denen könnt Ihr bis zu 5 sammeln. Nach einem Sieg im Eisenbanner bekommt Ihr Ruf und könnt all Eure „Trost-Medaille“ ebenfalls für Ruf umtauschen. Das heißt: Ob Ihr gewinnt oder nicht, ist nicht entscheidend. Es geht voran.
  • Wichtig ist es zudem, immer brav Eure Beutezüge zu erledigen.
Camelot-Kapuze
  • Wenn Ihr mit einem Eurer Hüter einen Rufrang erreicht habt, erhalten Eure anderen Hüter „Bonus-Ruf“, bis auch sie diesen höheren Rang erklommen haben.
  • Einen zusätlichen RUf-Bonus gibt es, wenn Ihr mit Eisenbanner-Shader, Emblem und Klassengegenstand unterwegs seid. Die solltet Ihr zumindest tragen, wenn Ihr Beutezüge abgebt.
  • Zum Ende der Destiny-Woche (die geht von Dienstagmorgen bis Dienstagmorgen) wird der automatisch aktive Buff „Gehärtet“ immer stärker und Ihr bekommt leichter und mehr Ruf. So könnt Ihr auch die wöchentlichen Beutezüge (die mit braunem Icon) zurückhalten bis zum Montag und dann mehr Ruf für ihr Abgeben bekommen.
  • Das Eisenbanner im Dezember endet in Destiny am Dienstagmorgen, dem 5.1.2016, um 10:00 Uhr morgens.
Eisenbanner-Destiny

Was sind die Belohnungen?

Es gibt zwei Möglichkeiten, um an Belohnungen ranzukommen: Einmal als zufällige Belohnungen am Ende eines Matches. Und dann könnt Ihr bei Lord Saladin noch einkaufen.

Das sind die zufälligen Belohnungen im Eisenbanner von Destiny

Als „Drops“ gibt es:

  • Auf Rang 2: Helme
  • Auf Rang 3: Klasengegenstände und das Automatikgewehr (+das vorherige)
  • Auf Rang 4: Die Schrotflinte (+das vorherige)

Helme und Klassengegenstände können zum einen in der “normalen Version” droppen, es gibt sie aber auch in einer speziellen Version nur für Spieler auf der Playstation.

IB_Sony_Gear

Die Loot-Table richtet sich nach Eurem höchsten Hüter. Wenn Ihr also einen Titan mit Rang 4 habt, kann Euer Rang 2 Hüter trotzdem schon die Schrotflinte kassieren, wenn Ihr denn Glück habt.

Das sind die kaufbaren Items beim Eisenbanner in Destiny

Hakkons-Destiny

Die Belohnungen, die Ihr Euch bei Lord Saladin kaufen könnt, umfassen folgendes (die kommen dann mit festen Perks):

Die Waffen im Eisenbanner von Destiny

Hakkons Beil, Automatikgewehr. Das Automatikgewehr gibt es für 90 legendäre Marken auf Rang 4. Es kommt mit den Eigenschaften:

  • Kontrolle der Masse
  • Balance Ausgleich
  • Verstärkter Lauf/Handlader/Feder-Magazin

Von den Werten ist Hakkons Beil eine Waffe mit hoher Feurrate, geringer Schlagkraft, eine sogenannte Erbsenschleuder. Die vorgefertigten Perks sind ziemlich gut. Mit Verstärkter Lauf erhöht man die Reichweite und senkt die Stablität. Die kann man aber dank Balance-Ausgleich wieder erhöhten.

Destiny-Retort

Das ist also eine sehr lohnende Waffe.
Die zweite Waffe ist Deidris‘ Retorte, eine Solar-Schrotflinte für 90 legendäre Marken. Die kommt mit den Eigenschaften:

  • Vollautomatik
  • Nachschub
  • Fixer Zug/ Angepasster Schaft/Weitmündiger Magazinschacht

Von den Werten her ist es eine typische Schrotflinte mit hoher Schlagkraft und geringer Reichweite. Die Stabilität ist eher unterdurchschnittlich. Durch die Kombo aus Vollautomatik und Nachschub (Super lädt das Magazin auf), schwärmen im Moment schon viele Hüter für die Retorte. Wobei „gedroppte“ Waffen der Wumme mit anderen Eigenschaften wie Messsucher noch stärker sein könnten.

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Die Rüstungen

Diese Rüstungen könnt Ihr bei Lord Saladin kaufen:

  • Auf Rang 3 gibt es Hosen für die 3 Klassen. Die kosten 40 Marken und kommen mit Int/Disziplin-Werten.
  • Auf Rang 4 gibt es Helme für die 3 Klassen. Sie kosten 75 Marken und kommen mit Int/Disziplin-Werten.
  • In diesem Monat gibt es erstmals auch für Playstation-Spieler ein exklusives Item. Das ist ebenfalls ein Helm für 75 Marken. Auch die kommen mit einem Int/Dis-Split.

Als zusätzliche Belohnung winkt auf Rang 3 und Rang 5 jeweils ein Fraktionspaket von Lord Saladin. Wenn es wie im November ist, sind auf Rang 3 4 Lichtpartikel und 4 seltsame Münzen drin, sowie ein seltenes Artefakt auf 310er. Das Rang 5-Paket kann Waffen und Rüstungsteile erhalten, die ihr in dieser Woche nicht anderweitig bekommen könnt. Und das auch mit durchaus hohen Werten.

Eine Analyse des Inventars auf Deutsch könnt Ihr in diesem Video sehen:

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Diablo 3: Das sagt Blizzard zu Seasons für Playstation 4 und Xbox One

Die Seasons bei Diablo 3 sorgen auf dem PC regelmäßig für neue Spannung. Kommen sie auch für Playstation 4 und XBox One?

Von Wyatt Cheng, einem Game Designer von Diablo 3, kam jetzt ein Statement zu den Konsolen-Seasons. Cheng hatte das Thema im August angestoßen, als er sagte: „Vielleicht ist ja die Entscheidung, keine Seasons auf den Konsolen zu bringen, etwas, das man nochmal überdenken sollte.“

Laut Cheng habe man das getan und habe sich die Entscheidung nochmal angeschaut: Was würde das technisch bedeuten? Was würde uns das kosten? Und man hat sich dann dagegen entschieden. Seasons auf den Konsolen seien kein Ziel, das man bei Diablo 3 verfolgen werde. Als Grund nannte Cheng vor allem einen „Mangel an einer sicheren Online-Umgebung.“

Cheng beteuert: Diablo 3 auf den Konsolen sei für Blizzard von höchster Wichtigkeit. Deshalb bringe man auch Patches zeitgleich zum PC und versuche, jedes Feature für alle Plattformen zu bringen. Und wenn das auch meistens gelinge, gebe es eben Ausnahmen mit Features die nur für eine Plattform da sind: Seasons für den PC – das Nemesis-System für die Konsolen.

Season5-Diablo

Apropos Seasons: Die nächste, die Season 5, beginnt am 15. Januar. Nur auf dem PC. Den Patch 2.4. werden aber auch die Konsolenspieler erhalten – man rechnet mit ihm in den nächsten 2 Wochen.

Quelle(n):
  1. reddit d3

Firefall: Mitarbeiter wurden offenbar nicht bezahlt, Untergangsstimmung herrscht

Eine anonyme Person, die angeblich ein Mitarbeiter bei Red 5 ist, dem Entwicklerstudio des Online-Shooters Firefall, behauptet, dass die Mitarbeiter im Dezember nicht bezahlt wurden und das Aus der Firma bevorstehen könnte.

Solche Gerüchte sind immer mit Vorsicht zu genießen, doch an diesem scheint etwas dran zu sein, da auch andere Quellen den Umstand bestätigt haben, dass die Mitarbeiter bei Red 5 ihr Dezember-Gehalt nicht erhalten haben. Das Entwicklerstudio selbst wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern, doch angeblich soll heute, am 30. Dezember endlich Zahltag sein.

Firefall Screenshot
Missmanagement bei den Red 5 Studios?

Der Mitarbeiter erklärt weiterhin, dass die Moral im Unternehmen am Boden sei. Nachdem Red 5 vom chinesischen Unternehmen The9 Limited übernommen wurde, sah es zunächst so aus, als würde man auf einem guten Weg sein, das Onlinegame Firefall zu einem sehr guten Spiel machen zu können. Man sollte sich mehr auf den Content konzentrieren und nicht mehr Features einbauen, für die man sowieso weder die Zeit, noch die Manpower hatte. Doch dann änderte sich alles. Der damalige Geschäftsführer Chris Whiteside wurde entlassen und The9 Limited fingen an, immer mehr Features für das Spiel haben zu wollen. Diese seien so “wichtig” gewesen, dass man sogar das PvP-System aus dem Spiel streichen musste. Zudem kam es zu einer Reihe von Entlassungen.

Die Mitarbeiter sind demotiviert

Firefall Gameplay Screenshot 2

Laut der anonymen Quelle sei Missmanagement schuld daran, dass sich das Spiel und das Studio nun in dem Zustand befinden würden, in dem man gerade ist. Die Mitarbeiter wären demotiviert genug, da wäre ein fehlender Gehaltsscheck nur ein weiterer Tropfen. Das Fass könnte bald überlaufen und es sieht derzeit alles andere als rosig für die Zukunft des Online-Shooters Firefall aus. Der Mitarbeiter erklärt, dass man alles noch retten könnte, wenn man einen erfolgreichen Relaunch des Spiels in den USA und Europa zustande bekommen würde. Doch daran glaubt er nicht mehr.

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

The Division: Wann startet die Beta? Gerüchte machen die Runde

Beim anstehenden MMO-Shooter „Tom Clancy’s The Division“ gibt es Gerüchte um einen Start der Beta.

Die Fakten sind bei The Division auch schon ein bisschen komisch. Eigentlich war für Dezember eine exklusive Beta für die Xbox One geplant. Die hat man Anfang Dezember kurzfristig verschoben auf „früh in 2016“, stattdessen einen Alpha-Test für die Xbox One durchgeführt – mit relativ beschränkter Teilnehmerzahl.

Division-Freunde-Feinde

Die weiteren Pläne sind: Closed-Beta-Tests für Xbox One, Playstation 4 und den PC zu ermöglichen, zu denen Vorbesteller Zugang haben, bevor The Division dann am 8. März März auf allen Plattformen wirklich losgeht. Wir kennen aktuell aber noch keinen Zeitplan, wann das alles passieren soll.

Die Community wurde jetzt durch eine gefakte Nachricht in Aufruhr gesetzt, die aber schnell als solche enttarnt wurde. Doch es gibt auch eine inoffizielle Information.

Ein holländischer Retailer wurde Anfang Dezember gefragt, ob er Keys für die laufende Alpha rausgeben könne. Er antwortete über Twitter: Nein, wir haben nur Keys für die Beta im Februar.

Auch diese Nachricht (The Division Beta im Februar) wird im Moment mit Argwohn beäugt, das müsse man alles mit Vorsicht genießen, heißt es aus Fankreisen. In 2014 hat ein “Industrie-Insider” die Beta mal für März vorhergesagt – allerdings damals für März 2015.

Aber so unwahrscheinlich wirkt der Februar im Moment als Termin nicht. Bei einem Release am 8. März könnte es sein, dass man lediglich kurze „Schnupper-Betas“ bringt, um den Hype um das Spiel weiter anzuheizen und den Vorbestellern einen kurzen Vorgeschmack zu geben.

Solche Betas sind ist dann oft unmittelbar vor einem Release. Eine richtige „Test-Beta“ über mehrere Wochen, nach der noch große Veränderungen anstehen, ist wohl so knapp kaum noch zu erwarten.

Quelle(n):
  1. Ubiblog

Marvel Heroes 2015 wird im Januar zu Marvel Heroes 2016 und bekommt Controller-Support

Das Action-MMORPG Marvel Heroes 2015 wird im Januar eine Steuerung mit Controller unterstützen und als Marvel Heroes 2016 erscheinen.

In dem Fall sagt ein Bild mehr als ein Artikel. Wie Gazillion über Twitter mitteilt, wird man im Januar den Relaunch als „Marvel Heroes 2016“ starten und den schon lange begehrten Controller-Support einführen.

Marvel-Heroes-Controller

Marvel Heroes 2015 ähnelt einem Hack’n Slay wie Diablo 3, es gibt aber nicht nur eine Handvoll Klassen zur Auswahl, sondern eine riesige Heldenriege aus dem Marvel-Universum – und die kann man bald mit dem Controller steuern.

Was hinter dem „Rebranding“ als 2016 steckt, erfahrt Ihr in diesem Artikel. Was man sonst noch alles für den Relaunch plant, lest Ihr hier.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

Mecker Mittwoch: Meine 3 Gamingflops 2015

Einmal müsst Ihr meine Kolumne noch ertragen, dann habt Ihr das Jahr 2015 erfolgreich hinter Euch gebracht! Wie schon im vergangenen Jahr werde ich auch diesmal meine 3 Gaming-Flops küren, die sich über das Jahr angehäuft haben. Dabei geht es nicht zwingend um ein Spiel “als Ganzes”, sondern auch einzelne Entscheidungen der Entwickler können hier den Ausschlag geben. Im Grunde haben sich die Kandidaten des Vorjahres wieder auf die ersten Plätze vorgeschlichen. Aber lest am Besten selbst…

WildStar – 2 Chancen, 2 Mal abgerauscht

WildStar Free2Play
Schöner Trailer, wenig Wirkung. Der zweite Hype hielt kaum zwei Wochen an.

Eigentlich schmerzt es mich diese Zeilen zu schreiben, denn WildStar galt für mich als eines der engagiertesten und besten Spiele der letzten Jahre. Ich habe Hunderte Stunden auf dem Nexus verbracht, schon während der Beta und war wirklich froh ein Spiel gefunden zu haben, das frischen Wind in das angestaubte Genre gebracht hat. Im letzten Jahr war WildStar ein Flop, weil viele Versprechen gebrochen wurden und zahlreiche Bugs gar nicht oder viel zu spät behandelt wurden. Dieses Jahr ist der Grund ein anderer: Selbst Free2Play konnte das Spiel nicht retten.

WildStar Loginbonus Kampfgeschworen
Man braucht schon einen starken Schluck aus der Pulle, um das WildStar-Disaster zu verkraften.

Trotz vieler sinnvoller Änderungen fühlt sich das Spiel nun nach genau dem an, was niemand haben wollte: noch mehr Einheitsbrei. Knapp 2 Wochen hielt das Hochgefühl an, als der “2. Release” anstand, bevor das Spiel erneut in der Versenkung verschwand. Ich liebte das Spiel, hatte dort viel Spaß im Rollenspiel und konnte mich im Housing ewig verlieren. Doch wenn ein Game es 2 Mal in Folge nicht schafft, die Massen lange für sich begeistern zu können, vielleicht soll es dann einfach nicht sein. Ruhe in Frieden, WildStar. Ich befürchte, du wirst das nächste Jahr nicht überstehen. Vielleicht geschieht aber doch noch ein Wunder.

World of Warcraft: Das plötzliche Ende

WoW Grom Yrel Durotan happy family
Helden und Bösewichte schauen auf eine ungewisse Zukunft – die in weiter, weiter Ferne liegt. Langer Cintenthunger steht an.

Apropos Wunder. Auf Platz 2 landete für mich das unerwartete Ende von World of Warcraft: Warlords of Draenor. Nachdem es im Frühjahr noch hieß, dass der finale Boss des Addons “Gromm Höllschrei” sein sollte, stand es eigentlich außer Frage, dass es nach dem Patch 6.2 noch weitergehen würde. Aber Pustekuchen. Die “Höllenfeuerzitadelle” war der einzige neue Raid, den das Spiel nach dem Release bekam und beendete die Story der Erweiterung in vielen Aspekten vollkommen unsinnig.

Schwere Logiklöcher und Verdrehungen der Charaktere sorgten dafür, dass Bösewichte plötzlich mit Helden kooperierten, ganz gleich, was die bisherigen Ereignisse verlangten. Besonders den Charakter Yrel, der über viele Quests aufgebaut wurde, gab man damit eiskalt der Lächerlichkeit preis.

WoW Yrel confused
Versteht ihr eigenes Handeln nicht: Yrel handelt äußerst sonderbar.

Auch das Gebiet “Tanaan-Dschungel” konnte nicht überzeugen, war es doch ein endloses Daily-Questgebiet, das kaum storyrelevante Aufgaben bereithielt.

Doch die Enttäuschung hält noch immer an: Knapp 1 Jahr lang müssen die Fans nun auch frischen Content warten, denn Legion liegt noch in weiter Ferne und wird wohl frühstens im Sommer 2016 veröffentlicht – das ähnelt schon fast der Dürreperiode aus “Mist of Pandaria”, die man eigentlich vermeiden wollte.

Evolve – An grottenschlechter PR gescheitert

Auch der letzte Flop tut mir im Herzen weh. Für mich ist Evolve noch immer das Spiel des Jahres 2015, es ist ein Shooter, der verdammt viel richtig macht. Kein anderes Spiel ließ das Adrenalin so durch meinen Körper rauschen wie dann, wenn ich in die Haut des Monsters schlüpfte und den Jägern auflauerte. Doch kann ich den Entwicklern von Turtlerock Studios keinen Vorwurf machen. Sie haben das Spiel so gut gemacht, wie sie konnten und für mich ist das näher an Perfektion dran, als es je ein anderes Game geschafft hat. Die Schuld liegt (aus meiner Sicht) rein beim Publisher 2K, der für die DLC-Politik und die Informationen darum verantwortlich ist.

Evolve-Cabot
Der große DLC-Wahnsinn von Evolve – einfach schlecht kommuniziert.

Obwohl Evolve schon zum Start verdammt viel Abwechslung und Inhalte bot, schaffte man es nicht, deutlich genug zu vermitteln, was man in Form von DLCs verkauft. Noch heute höre ich immer mal wieder Leute sagen, die meinen “Bei Evolve muss man doch mehrere Hundert Euro ausgeben, um alle Charaktere und Karten zu besitzen” und das könnte falscher nicht sein. Zwar gibt es viele DLCs, doch die meisten davon sind nur Skins ohne spielerische Relevanz. Karten sind generell kostenlos und nur die in den Season Passes befindlichen Charaktere sind wirklich eine Erweiterung – und das relativ günstig, wie ich finde.

Evolve Meteor Goliath
Inzwischen gab es 4 vollkommen kostenlose Charaktere – ob das noch hilft?

Dennoch hat 2K es durch schlechte Planung und irreführende Aussagen geschafft, dass viele Evolve als “DLC – The Game” betrachten. Gerade das sorgte für Zorn und Frust. Auch bei mir. Geringe Spielerzahlen sind die Folge und das, obwohl Evolve bei Steam auf Platz 21 der meistverkauftesten Spiele 2015 landete. Ich hoffe, dass die Zeit dem Spiel gut tun wird.

So, das waren meine drei herben Enttäuschungen 2015! Was hat Euch in in diesem Jahr so richtig aufgeregt? Welches Spiel hat Euch wütend oder gar traurig gemacht und warum? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! 2016 geht das Gemeckere dann weiter – ich bin mir sicher, wir werden viele Themen finden.

Star Wars Battlefront: Kommen Raumschlachten mit den DLCs?

Wird aus Star Wars Battlefront noch mal ein Krieg der Sterne? Kommen in den angekündigten DLCs Schlachten im Weltraum?

Als immer klarer wurde, was Star Wars Battlefront ist und was es eben nicht ist, ärgerten sich Fans vor allem darüber, dass es keine Raumschlachten geben würde: Ein Star Wars ohne einen Krieg in den Sternen.

Jetzt sind für Battlefront gleich 4 DLCs angekündigt und jemand fragte EA über Twitter: Kommen in den DLCs den Schlachten im Weltraum vor?

Die Antwort von EA ist ernüchternd: Man wird sich auf Schlachten in der Luft über den Planeten konzentrieren, dort die Dogfights ansiedeln und nicht im Weltraum.

World of Warcraft: Was tun bis Legion?

Bis zur Veröffentlichung von “WoW: Legion” vergeht noch mindestens ein halbes Jahr. Doch was tun wir solange in der World of Warcraft?

Die lange Zeit des Wartens

Der letzte Patch von World of Warcraft: Warlords of Draenor ist nun schon eine Weile her und es wird vermutlich noch mindestens 6 Monate dauern, bis es neuen Content in Form des Addons “Legion” geben wird. Das Gemeckere und Geheule unter einigen Spielern ist relativ groß, denn es gibt “absolut nichts zu tun” in der World of Warcraft. Aber ist das wirklich so? Aus meiner Sicht ist das Unsinn, das Spiel ist über die Jahre so groß geworden, dass es immer etwas zu tun gibt – man muss sich nur mit allen Inhalten anfreunden und das kann Überwindung kosten.

WoW Aldor RP
Langeweile in WoW? Das wollen wir doch mal sehen!

Die letzte Chance: Das verfällt mit Legion!

Wer sich schon jetzt langweilt, sollte sich fragen, ob er wirklich alles gemacht hat, was bis “Legion” auf dem Plan steht. Einige Dinge können nämlich nachträglich nicht mehr gemacht werden! Wir schon bei Mists of Pandaria mit dem Umhang wird die Questreihe um den legendären Ring höchstwahrscheinlich verschwinden. Wer den Ring also in seine Sammlung aufnehmen will oder das Achievement haben will, sollte dies mit mindestens einem Charakter tun. Der reine Zeitaufwand beträgt 4-5 Wochen, es ist also noch genügend Zeit. Ein bisschen Ausdauer wird jedoch vorausgesetzt, denn gerade der letzte Schritt erfordert es, einige Male in die Höllenfeuerzitadelle zu gehen.

WoW Grove Warden
Den Wächter des Hains gibt es nur bis zum Prepatch von Legion!

Wenn man schon dort ist, kann aber gleich noch eine andere Sache erledigt werden: Das Reittier “Wächter des Hains” winkt für einen heroischen oder mythischen Archimonde-Kill, allerdings nur, bis der Prepatch von Legion live geht!

Zu guter Letzt sollten sich Freunde von Titeln auch überlegen, ob sie ein wenig PvP betreiben wollen. Denn aktuell gibt es die “Nemesis”-Questreihen, wenn man in der Garnison ein Sanktum des Gladiators gebaut hat. Für diese Quests ist es notwendig, 500 Spieler einer bestimmten Rasse zu töten, um Titel wie “Verhängnis der Sin’dorei” oder “Orctöter” zu erhalten. Da die 500 Todesstöße auf Draenor gemacht werden müssen, bietet sich Ashran dafür an – ob dort noch jemand mit dem nächsten Addon spielt, ist allerdings mehr als fraglich.

Winterschlussverkauf: Zu Gold machen, was jetzt noch Wert hat

Wohl jeder Spieler kennt das Problem: Kaum wurde ein neues Addon zu World of Warcraft veröffentlicht, schon platzen die Taschen als allen Nähten, weil sich über die letzten Jahre unheimlich viel Zeug angesammelt hat. Vor allem zahlreiche Ressourcen, die man “irgendwann bestimmt noch mal braucht” vermüllen dann die neue Reagenzienbank. Wäre es nicht klug gewesen, all diese Sachen im Auktionshaus zu verkaufen, als sie noch einen gewissen Wert hatten?

Wow Auctionhouse selling
Schnell alles zu Cash machen – es lohnt sich.

Genau dieser Zeitpunkt ist jetzt! Loggt durch eure Charaktere, verarbeitet überzählige Stoffe zu Taschen, verkauft die Erze und Kräuter. Je nach Anzahl der Twinks, die Ihr aktiv spielt, können dabei glatt mehrere Hunderttausend Gold zusammenkommen. Verabschiedet Euch von vielen Dingen, denn – Hand aufs Herz – Ihr werdet sie ohnehin nie wieder brauchen. Gold hingegen wird auch in der nächsten Erweiterung hilfreich sein, sei es um verschiedene Reittiere kaufen zu können oder einige Rüstungsteile aus dem Auktionshaus zu ergattern.

Sich neuen Sachen öffnen

Die große Kunst der Selbstbeschäftigung liegt darin, sich immer wieder neue Ziele setzen zu können. Gerade in World of Warcraft geht das ausgezeichnet, wenn man nur bereit ist, sich verschiedenen Arten von Inhalten zu öffnen. So könnte man mit der eigenen Petbattle-Karriere durchstarten (was recht schnell süchtig macht). Besonders motivierend ist es, wenn man seine eigene Sammlung mit denen anderer Spieler vergleicht, etwa auf warcraftpets.com, wo man langsam sieht, wie man in der Serverrangliste aufsteigt.

Pet Battle WoW Invite
Pet Battles machen süchtig – wenn man sich einmal dazu durchgerungen hat.

Doch es gibt noch mehr zu tun: Wie wäre es, endlich an der Komplettierung der 250-Mount-Sammlung arbeiten? Auch viele der über 2500 Achievements warten darauf, von den Spielern abgeschlossen zu werden. Vielleicht wollt Ihr aber auch an den 100.000 ehrenhaften Siegen arbeiten, um Euch endlich den Titel “von der Allianz” oder “von der Horde” zu verdienen? Oder vielleicht einen Twink mit jedem Beruf auf der Maximalstufe, damit man in Legion vollkommen selbstständig mit allen versorgt werden kann? Es gibt viel zu tun – man muss sich nur darauf einlassen!

Wow Kaelthas festung der stuerme
Alars Asche gibts bei Kael’thas – na, wer hat sie schon?

Der immerwährende Content: Rollenspiel

Einige werden jetzt wieder entnervt mit den Augen rollen, aber ich kann es nicht oft genug betonen: Wer sich von allem in World of Warcraft gelangweilt fühlt, sollte sich einen Ruck geben und es einfach mal mit Rollenspiel ausprobieren. Hier entscheiden die Spieler über den Content und jeden Tag gibt es neue Dinge zu erleben. Wer sich damit schwertut, der sollte einfach seinen Mut zusammennehmen und auf einem RP-Realm im allgemeinen Channel (etwa von Sturmwind) um Hilfe fragen. Alternativ kann auch ein Blick auf unsere Einsteigerleitfäden zum Thema Rollenspiel in MMORPGs nicht schaden!

WoW Aldor RP 2
Rollenspiel ist immer einen Blick wert.

Das sind nur ein paar Beispiele. Ein Spiel mit dem Umfang von World of Warcraft hat viel zu bieten, wenn man sich auf alles einlassen kann. Was unternehmt Ihr, um die Tage bis Legion zu füllen?

Destiny: Banshee-44 hat Raketenwerfer zu Silvester am 30.12.

Beim MMO-Shooter Destiny hat der Waffenmeister Banshee-44 am Waffentag, dem 30.12., reichlich Raketenwerfer. Außerdem gibt es ein Scoutgewehr, auf das einige lange gewartet haben.

Mittwochs ist Waffentag in Destiny. Spieler können mit Feldtestwaffen Feldtests unternehmen, können Bestellungen aufgeben und bestellte Waffen der letzten Woche in Empfang nehmen. Außerdem können sie sich bei bestimmten Rufwerten exotische Waffen von Banshee-44 holen. Der wird von seinen wenigen Freunden übrigens zärtlich die „Wummenfee“ genannt.

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Das sind die Feldtestwaffen am 30.12.

  • Mit dem Automatikgewehr von Häkke geht es gegen Kabale – es ist Turtle-Time.
  • Mit einem Fusionsgewehr der Spinner von Omolon sollt Ihr Vex-Minotauren bekämpfen.
  • Mit einer Handfeuerwaffe von Omolon gilt es, Präzisionstreffer zu erzielen.
  • Die coolen Typen von Suros möchten, dass Ihr ein Impulsgewehr gegen Vex einsetzt.
  • Und Omolon bittet Euch, ihr Scharfschützengewehr in Richtung der Gefallenen-Captains zu halten.
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Diese Waffen könnt Ihr bei Banshee-44 in Auftrag geben

Den Anfang macht das Scoutgewehr Cocytus SR4 von Omolon. Das ist eine hochinteressante Waffe mit hoher Reichweite und Schlagkraft. Dafür gibt’s ein kleines Magazin. Als Omolon-Waffe kann die Scout mit richtig guten Perks kommen wie Dreifach und Feuerball. Sollte man auf jeden Fall mal mitnehmen. Auf diese Waffen haben einige gewartet – mal gucken, ob sie dem Hype gerecht wird.

Die Handfeuerwaffe Gaheris-D von Häkke hingegen ist ein ganz anderer Spielstil, kleines Magazin, kleine Reichweite, großer Bumms – ist jetzt aktuell kein Spielstil, der sonderlich in Mode ist.

Von Omolon gibt es das Scharfschützengewehr Uzume RR4 – relativ niedrige Schlagkraft, aber interessante Perks. Wer weder eine Eirene, Leerer Blick hat oder einfach schnell feuernde Scharfschützengewehr vorzieht, der sollte hier zuschlagen.

Zu Silvester steht Banshee-44 auf Raketen. Es gibt die beiden Suros Raketenwerfer JLB-42 und JLB-47. Wer nur einen von beiden mitnehmen möchte, greift zum 47er und hofft auf Perks wie Dreibein, Zielsuche oder Clusterbomben. Als “God-Roll” gilt: Schwere Ladung; Granaten und Hufeisen; Speer.

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Diese Ausgaben von Waffen könnt Ihr in dieser Woche bei Banshee-44 abholen

Es gibt einen sehr interessanten Roll für das Impulsgewehr Suros PDX-45 – Der kommt mit Hammergeschmiedet, Gesetzloser, Kleinkalibergewehr.

Eine Suros Ari-41 kommt mit Perfekte Balance, Kleinkalibergewehr und Balance-Ausgleich. Klingt sehr interessant.

Hier im Video gibt es die 5 Waffen von letzter Woche mit den aktuellen Rolls:

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Judith-D, Kumakatok, Herja-D, Strongbow-D, Tamar-D: Wie man im Video sieht, so richtig “Woah!” ist da nix.

Das Fusionsgewehr Thesa FR4 gibt es mit Hot Swap, Verstrebter Rahmen und Messsucher.


Heute ist übrigens die Daily-Quest Paradox aktiv. Die mündet in einer exotischen Waffe.

ARK: Survival Evolved mit Top-Verkaufszahlen auf der Xbox One

Der Überraschungshit ARK: Survival Evolved wiederholt sein Kunststück erneut: Über 1 Million Käufer auf der Xbox One.

Das doppelte Wunder

Als ARK: Survival Evolved vor knapp einem halben Jahr mit dem Early Access als PC-Version auf der Spieleplattform Steam durchstartete, glaubte wohl niemand an den großen Erfolg. Doch es dauerte nur wenige Wochen, bis sich das Spiel satte 1.000.000 Mal verkaufte und Spieler auf der ganzen Welt begeisterte. Das Dino-Überlebensspiel auf der mysteriösen Insel war sogar so ein Verkaufsschlager, dass der Entwickler Studio Wildcard von Microsoft gebeten wurde, mit Ark in das Game Preview Programm auf die Xbox One zu gehen.

Seit fast zwei Wochen ist ARK nun auch Teil dieses Game Preview Programms auf eben dieser Konsole und hat sich dort ebenfalls bereits über 1.000.000 Mal verkauft!

ARK Dino Photobomb

Bis zum Release im Sommer 2016 vergehen noch knapp 7 Monate, aber auf beiden Plattformen können die Spieler nicht mit zahlreichen Updates rechnen, denn zum Launch soll das Spiel fehlerfrei und vor allem rund sein. Wenn man bedenkt, dass seit dem Start auf dem PC der Content knapp verdreifacht wurde, haben die Entwickler noch massig Zeit, um zahlreiche, zusätzliche Inhalte zu entwickeln.

Zum offiziellen Launch im Juni 2016 soll auch eine Version von Ark für die Playstation 4 erscheinen.


Mehr zum Spiel findet Ihr auf unserer ARK: Survival Evolved-Themenseite.

Blade & Soul: Aus Schrott mach neu – die Verwandlung und Juwelen

Auch bei Blade & Soul kann man Gegenstände auf mehrere Arten aufwerten. Heute erklären wir, wie Juwelen und die Verwandlung funktionieren.

Ein Grund um zu Farmen

Als Teil der Itemspirale, die fast jedes MMORPG am Leben erhält, gibt es auch bei Blade & Soul einige Möglichkeiten, die Ausrüstung weiter zu verbessern oder unliebsame Gegenstände zu nützlichen Materialien zu verarbeiten. Denn anders als in vielen anderen Spielen, dient ein Großteil der Kleidung nur optischen Zwecken – tatsächliche Werte gibt es über Waffen, Accessoires und die Bagua (eine Art magisches Medaillon) der Charaktere.

Juwelen – Ein Waffenupgrade mit vielen Ecken und Kanten

Blade and Soul Juwels
Juwelen verbessern die Waffe – je besser das Juwel, desto stärker der Bonus.

Besonders hochwertige Waffen verfügen über einige Juwelenfassungen, die den Sockeln aus zahlreichen anderen MMORPGs entsprechen. Juwelen kommen in verschiedenen Farben und Seltenheitsstufen daher, wobei die selteneren logischerweise über die besseren Werte verfügen. Damit alle Spieler aber nicht nur Juwelen der gleichen Sorte benutzen und etwa ein Attribut bis zur Unendlichkeit steigern, kann pro Waffe nur jeweils ein Juwel der gleichen Farbe eingesetzt werden. Somit wird garantiert, dass die Spieler sich um Juwelen aller Farben bemühen müssen, um das Bestmögliche aus ihrer Waffe herauszuholen.

Verwandlungen – aus Müll neues Zeug gewinnen

Unabhängig von den Juwelen gibt es das System der Verwandlung, mit dem ungeliebte Beute in seine Einzelteile zerlegt werden kann. Aus diesen Materialien lassen sich dann im Umkehrschluss neue Belohnungen erschaffen. Wer also fleißig Juwelen zerlegt, der erhält darauf Juwelenfragmente, die sich wiederum in Belohnungskisten umwandeln lassen, die ganz neue Juwelen enthalten.

Blade and Soul Verwandlung

Das klappt bei Waffen, Bagua, Juwelen, Accessoires und Kostümen gleichermaßen, gelegentlich sind jedoch weitere Materialien erforderlich. Auch können nicht alle Gegenstände bei der Verwandlung garantiert erschaffen werden – es gibt bei einigen Rezepten eine gewisse Fehlerquote, die dafür sorgt, dass die Materialien einfach verschwinden.


Mehr zum Spiel, wie etwa dem anstehenden Release bei uns, findet Ihr auf unserer Blade & Soul-Themenseite.

Final Fantasy XIV: 3.2 bringt neuen Content, PvP-Seasons, bessere Tutorials

Bei Final Fantasy XIV wird sich der nächste Patch um ein besseres Tutorial bemühen, aber auch erfahrenen Spielern genug zu tun geben.

Kurz vor Weihnachten hat sich Naoki Yoshida per Live-Video an die Spieler gerichtet und den Patch 3.2 umrissen, der im neuen Jahr dann kommen soll.

Es gibt wieder das „übliche“ Paket, das Spieler von einem Major Patch erwarten.

  • Eine neue Haupt-Quest und Nebenquests kommen.
  • Mit dem „Gnath“-Stamm stößt ein weiterer Beast-Tribe hinzu, der neue tägliche Quests gibt.
  • Bei dem Kriegstriumvirat, den Warring Triads, beginnt ebenfalls eine neue Saison. Das sind Trials.
  • Zwei Dungeons erscheinen neu: Der Anti-Tower und „The Lost City of Amdapor“(Hard).
  • Im Alexander-Raid kommt ein neues Tier. Alexander: Midas und Alexander: Midas (Extreme).
  • Für Häuslebauer kommt mit dem Orchestrio ein neues Möbelstück, das es Spielern erlaubt, Musik abzuspielen. Die einzelnen Lieder können von einem Händler oder auf andere Art erworben werden. 45 Lieder werden mit dem Start von 3.2 zur Verfügung stehen.

Als Schwerpunkt des Patches, außer der Reihe, hat man „Tutorials“ ausgemacht. Da sollen mit der Halle der Novizen ein neues Areal dazu kommen. Das wird ab Stufe 15 zu betreten sein und „tiefere Tutorials“ bieten. Ein Mentoren-System kommt ebenfalls zu Final Fantasy XIV.

4k Auflösung, Dummy-Modus, mehr Liebe fürs PvP in Final Fantasy XIV

Außerdem wird mit 3.2 eine Unterstützung für die 4k-Auflösung ins Spiel kommen, man bringt einen neuen „Dummy-Mode“, bei dem Spieler in einem Zeitlimit Dummys zerstören können (auch eine Art Tutorial), und für PvP-Spieler erscheint mit „The Feast“ ein neuer Modus, der mehr in die kompetitive Richtung geht mit PvP-Seasons.

Veteran-Reward
Wer Final Fantasy XIV 3 Jahre treu war, kann sich über dieses Outfit freuen.

Zu Beginn eines solchen Patch-Zyklus gibt’s erstmal eine Menge Fakten und neue Begriffe. In den nächsten Wochen wird man die sicher noch einzeln herausnehmen und stärker umreißen.

Man hat aber auch über aktuelle Problemfelder von Final Fantasy XIV gesprochen: Mit den umstrittenen Anima-Waffen soll es zwischen Patch 3.2 und Patch 3.3 weitergehen, in 3.25. Im Moment spalten diese die Community, genau wie der Ärger um das Diadem. Auch dafür verspricht man Änderungen, will neue Inhalte dort mit strengeren Regeln ausstatten, damit es mehr ums Entdecken geht und weniger darum “Jurrasic Park Dinosaurier wegzuzergen.”

Den Raid Alexander: Gordias (Savage) hält man für overtuned, für zu schwer – mit zu schwachen Belohnungen. Der Midas (Savage)-Raid soll leichter werden und bessere Belohnungen bieten. Das Team schaut sich im Moment auch die Möglichkeit an, einen Party-Finder für Raids zu implementieren, der realmübergreifend arbeitet. Mit Patch 3.3. soll übrigens mehr Land für Häuslebauer kommen, später sollen auch Bauplätze in Ishgard freigegeben werden.


Als Titelbild haben wir das Fenrir (Motorrad) verwendet. Das stammt ursprünglich aus Final Fantasy VII: Advent Children. Square Enix arbeitet wohl auch an einer FF XIV-Verison, man hat aber noch Probleme, die Geschwindigkeit richtig hinzukriegen.

Diese 15 Online-Spiele haben Euch in 2015 am meisten interessiert

2015 war ein sehr erfolgreiches Jahr für unser MMO-Magazin. Jetzt gehen wir langsam, aber sicher auf (ein hoffentlich ebenfalls gutes) 2016 zu. Alles in allem der perfekte Zeitpunkt, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, noch mal in Erinnerungen zu schwelgen und auf einen oft genannten Leser-Wunsch einzugehen. Wir stellen Euch nun endlich die 15 am besten laufenden Online-Spiele auf Mein-MMO.de vor. In 2015 wohlgemerkt.

Eine unserer Grundsätze ist der rege Austausch mit der Community. Wir versuchen so transparent wie nur möglich zu sein, Eure Wünsche – so weit es geht – in die Strategien unserer Berichterstattung zu berücksichtigen. Dazu gehören auch Aussagen darüber, wie gut bestimmte Spiele oder Beiträge laufen. Beachtet dabei bitte, dass es mitunter auch davon abhängig war, wie eng wir bestimmte Spiele verfolgt oder wann sie an Fahrt aufgenommen haben. Im Folgenden nun die Top 15-11 des Jahres:

Platz 15: WildStar

WildStar Free2Play

WildStar schafft es noch geradeso auf die Liste der beliebtesten Spiele 2015; H1Z1 und Black Desert waren dem SciFi-MMORPG dicht auf den Fersen.

Viele Spieler haben in die Free2Play-Version reingeschaut, weshalb es zumindest ein sporadisches Interesse an dem Titel gibt. Jedoch wird der Kreis dieser Leute zusehends kleiner. Dabei gab es auch nur wenige gute Nachrichten über das Jahr verteilt. WildStar verlor nicht nur einige bekannte Gesichter wie Stephan Frost und Tony Rey, sondern musste sich auch eingestehen, dass das Abomodell dem Untergang geweiht war.

Obwohl WildStar mit Platz 15 ganz gut dabei ist, sieht die Zukunft düster aus. In der ersten Hälfte des Jahres gab es immer wieder kurze Ausschläge nach oben, so wirklich interessant schien das Spiel aber selten. Einen Höhenflug erlebte Carbines MMORPG, als die Umstellung auf Free2Play anstand – das Review der neusten Version war der beliebteste Beitrag des Jahres für das Spiel. Seither befindet sich WildStar im freien Fall.

Die beliebtesten Beiträge zu WildStar

  1. WildStar: Das F2P-Review – besser oder schlechter als zuvor?
  2. World of Warcraft VS. WildStar: Welches Spielt lohnt sich mehr?
  3. WildStar MMO-Ausblick 2015: Comeback oder Totalabsturz?
  4. “Mein-MMO fragt”-Spezial: Gebt Ihr WildStar eine zweite Chance?
  5. WildStar: Die Zahlen sind da – Hat sich das SF-MMO erholt?

Platz 14: The Division

The Division Screenshot 5

The Division war in 2015 die meiste Zeit ein flüchtiges Geheimnis, ein Gespinst. Man bekam es nicht zu fassen. Immer, wenn man dachte, da müssten nun Infos kommen, wurde das Spiel erneut verschoben. Über weite Teile des Jahres gab es nur sehr spärlich und vereinzelt kleine Info-Happen.

Erst zum Ende des Jahres wurden die Pläne konkreter, das Interesse unserer Leser schoss nach oben und es zeichnet sich ab, dass The Division einer der spannendsten Titel für 2016 werden wird. Sicher auch, da Destiny bei vielen unserer Lesern den Appetit nach dieser neuen Geschmacks-Richtung „MMO Shooter“ geweckt hat. Die möchten jetzt wissen, wie andere Spiel in diesem Genre schmecken.

Die beliebtesten Beiträge zu The Divison

  1. The Division: Endlich Infos zu Ausrüstung, Stufen und Werten
  2. The Division wird Destiny, GTA und Red Dead Redemption studieren – wie ein Schulbuch
  3. The Division hat kein Ende, aber ein Endgame – und das klingt nach Destiny
  4. The Division: Wie kam die Alpha bei den Fans an?
  5. The Division: Gameplay-Material aus der Alpha ist geleakt

Platz 13: Blade & Soul

Blade and Soul

Blade and Soul war Anfang 2015 noch ein irrer Traum, der nach mehrmaligem Verschieben nie in Europa erscheinen würde, glaubten verbitterte Fans. Doch die Anzeichen mehrten sich nach und nach, bis NCSoft es dann im Mai offiziell für den Westen angekündigte. Das Interesse flaute dann erstmal ab, als klar wurde, dass es noch mehr als ein halbes Jahr dauern würde.

Doch mit dem Ende des Herbst, als Blade and Soul dann wirklich in einer Beta spielbar war, nahm das Interesse zu – auch wenn es wohl lange nicht so große Wellen auslöst wie das bei einem Release vor 2 Jahren der Fall gewesen wäre.

Die beliebtesten Beiträge zu Blade & Soul

  1. Blade and Soul: Alle Details zum West-Release – Zensiert oder nicht? Deutsche Übersetzung?
  2. Black Desert vs. Blade & Soul im Vergleich – Welches MMORPG spielt Ihr 2016?
  3. Blade and Soul: MMO soll Ende 2015 in den Westen kommen
  4. Blade and Soul im Mein MMO-Check: Wird es das F2P-MMORPG in 2016?
  5. Blade and Soul Release im Westen: Es tut sich was – Noch 2014 in Englisch?

Platz 12: Star Wars: The Old Republic

SWTOR Knights of the fallen Empire Keyart

Auch Star Wars: The Old Republic gehört zu unseren kleineren Zugpferden. Viele Spieler schauen immer mal wieder in BioWares Interpretation des Kriegs der Sterne hinein und versinken in den zahlreichen Story-Missionen und den 8 unterschiedlichen Charaktergeschichten.

Besonders weil 2015 das große Star Wars-Jahr war, gab man den Spielern mehr von dem, was sie am liebsten hatten: Story. Die Erweiterung “Knights of the Fallen Empire”, die im Herbst erschien, sorgte für zahlreiche positive Kritiken. BioWare wurde im wahrsten Sinne des Wortes für die Erweiterung gefeiert, viele sprachen sogar von einem gänzlich neuen Spiel.

Das Interesse am Spiel verlief parallel zu großen Ankündigungen. Gerade als KotFE besprochen wurde, erhielten viele Artikel hohe Aufrufszahlen. Generell lässt sich sagen, dass alles rund um das Thema “Erweiterung” hohes Interesse erzielt hat. Allem voran aber Beiträge, die sich mit den konkreten Neuerungen beschäftigten. Aber auch einige kleine Skandale zogen Aufmerksamkeit auf sich: Die Level-Synchronisation auf den alten Planeten kam nur bei wenigen Spielern gut an.

Die beliebtesten Beiträge zu SWTOR:

  1. SWTOR Preview: Knights of the Fallen Empire beginnt – Das ist neu, das ist anders!
  2. SWTOR: Infos zu Patch 3.2 und 12facher-XP-Bonus
  3. SWTOR: Spieler in Aufruhr wegen Level-Synchronisation
  4. SWTOR MMO-Ausblick 2015: Lange Content-Dürre bis Kinostart?
  5. Die Zukunft von SWTOR: Bringt die Erweiterung den Neuanfang?

Platz 11: ArcheAge

ArcheAge The Captain

Das Interesse an ArcheAge war auf unserer Seite im September 2014 wie ein Komet nach oben geschossen, aber schon zum Jahresende deutlich abgekühlt.

In 2015 blieb es konstant auf im Vergleich zum Vorjahr relativ niedrigem Niveau, während man sich bei ArcheAge um Schadensbegrenzung und um eine Art „Relaunch“ bemühte. Der erfolgte im September mit einer Zusammenlegung der Server. Auch da gab es wieder Probleme. Seitdem ist es um das so interessante Spiel ruhig geworden. So sind denn bei den Top-Beiträgen zu ArcheAge vor allem Guides und Artikel aus dem Vorjahr zu finden, die auch in 2015 noch gut liefen.

Die beliebtesten Beiträge zu ArcheAge:

  1. ArcheAge: Klassen und Skill-Linien – Archetypen und Sonderlinge
  2. ArcheAge: So levelt Ihr kampflos und effizient in ArcheAge
  3. ArcheAge: Launch war Desaster – noch einmal mit Gefühl!
  4. Nach scharfer Fankritik: ArcheAge verspricht Wende
  5. ArcheAge wird kleinere Server schließen, neue öffnen, Spieler umquartieren

Jetzt wird es richtig interessant. Auf den nächsten Seiten kommen wir zur den Top 10 der beliebtesten Spiele auf Mein-MMO.de. Wer hätte es gedacht: Es beginnt mit einem MOBA.

The Repopulation: Server wurden geschlossen

Fans des Sandbox-MMORPGs The Repopulation sind geschockt und traurig, doch Above & Beyond Technologies mussten schweren Herzens die Schließung der Alpha-Server bekannt geben – allerdings nur temporär.

Das MMO, welches als inoffizieller Nachfolger zu Star Wars Galaxies und Ultima Online gilt, hat eine schwere Zeit hinter sich, für welche die Entwickler nicht mal was können. Die Entwickler der zugrunde liegenden Hero-Engine haben mit finanziellen Problemen zu kämpfen und dies wirkt sich direkt auf die Weiterentwicklung von The Repopulation aus, da in diesem Spiel die Hero Engine zum Einsatz kommt. Ohne weitere Updates der Engine ist es nicht möglich, eigene Neuerungen und Änderungen in das Spiel zu implementieren.

The Repopulation
Das Ende von The Reppulation?

Auch die Weiterentwicklung des Spiels wurde gestoppt. So lange, bis die Probleme beim Hero-Engine-Entwickler Idea Fabrik gelöst werden können. Man musste überdies die Verkäufe des Spiels einstellen und da die Server laufende Kosten verursachen, die nun nicht mehr gedeckt werden können, hat man sie offline nehmen müssen. Above & Beyond Technologies erklären, dass dies nicht das Ende von The Repopulation bedeuten würde. Allerdings rechne man auch nicht damit, dass die Probleme bei Idea Fabrik in nächster Zeit gelöst werden können. Daher sollen sich die Fans des MMORPGs auf eine längere Downtime einstellen.

Entwickler denken über Notfallpläne nach

The Repopulation MMO

Die Entwickler denken derzeit selbst über eine Lösung nach und wollen mit anderen Entwicklern Verhandlungen führen. Könnte dies bedeuten, dass man intern bereits über einen Engine-Wechsel nachdenkt? Dies würde jedoch eine weitere und durchaus längere Verzögerung nach sich ziehen, was die Veröffentlichung von The Repopulation angeht. Allerdings ist die aktuelle Situation mit der Hero Engine mehr als unbefriedigend. Sowohl für die Entwickler als auch für die Spieler. Jetzt jedenfalls muss man erstmal Geld sparen, was man dadurch erreicht, dass die Alpha-Server abgeschaltet wurden. Hoffentlich erfährt man bald mehr zu dieser Situation.

Quelle(n):
  1. MassivelyOP

Destiny: Sparrow-Event endet ohne großes Feuerwerk

Bei Destiny endete heute das Sparrow-Event, die SRL. Wie kamen die Rennen bei den Spielern an?

Destiny-Amanda
Sagt zum Abschied noch mal leise “Servus.”

Das Jahr 2015 geht stark seinem Ende entgegen. Nun beginnt die Zeit, in der Menschenmassen in die Einkaufsgeschäfte drängen, um für Silvester Feuerwerkskörper in allen Farben und Lautstärken zu bunkern.

Bereits heute ging das Sparrow-Event in Destiny zu Ende, jedoch ohne großen Knall oder schrille Farben. Irgendwie plätscherte es einfach nur so aus. Um Weihnachten öffnete sich kurz eine Mitteilung im Orbit, dass nächste Woche das Event beendet sei…und das ist es nun auch. Das war’s.

Zu Beginn der SRL wurde auf dieser Seite bereits ausführlich über die ersten Erfahrungen des Events berichtet. Selbstverständlich haben die Mein-MMO-Leser fleißig kommentiert und auch ihre Eindrücke dargelegt. Diese Kommentare hatten eine Spannbreite von „misslungen und monoton“ (anonymer Nutzer) bis „absolut gelungen“ (Andreas Ganter). Unser fleißiger Leser ‚dh‘ findet die Sparrow-Liga „ganz lustig“, bevorzugt aber das normale PvP bzw. PvE. Er gesteht allerdings ein, dass die neuen Sparrows „sehr gut“ aussehen. Dies ist vermutlich auch ein wichtiger Punkt, weshalb es so viele Hüter auf den Sparrow und in die SRL gedrängt hat. Schließlich will man ja auch einen coolen neuen Sparrow.

Soulscout-Destiny

Bisschen Abwechslung, aber nicht sehr ausgereift

Auch SpaceEse‘ findet, dass das Event Laune mache. Es sei „ein kleines Mini-Game, was mit dem eigentlichen Spiel-Genre nichts zu tun“ habe, aber dennoch „ganz witzig“ sei. In vielen Kommentaren wird diese Meinung wieder aufgegriffen, jedoch werden an den Erfolg des Events zusätzliche Bedingungen gestellt. So findet es ‚PSN: Fina-1980‘ „gut gelungen“, „aber noch ausbaufähig“. Insbesondere die geringe Anzahl an verschiedenen Strecken hinterlässt einen skeptischen Eindruck: „Die Strecken werden auch mit der Zeit sehr langweilig“ (Robert Theisinger). Er schlägt vor, „die bisher gewohnten Wege bei der Patrouille auszureizen, indem man Streckenabschnitte mit anderen verbindet“ und das als Rennstrecke hernimmt. Mit Sicherheit auch eine interessante Idee.

Zu der geringen Anzahl an Strecken ist zu sagen: Ja! Das sind klar zu wenige. Aber einige Stunden lang war man schon beschäftigt, bis man die Abkürzungen kennt, herausfindet, wo die Ideallinie ist und sich knifflige Streckenabschnitte einprägt. Wenn man dieses Know-How dann erfolgreich einsetzt und somit schnell ein paar Meter zwischen sich und die anderen legen kann, ist dies durchaus befriedigend. Aber für drei Wochen Beschäftigung hat dieser Spaß – zumindest für mich – nicht gereicht.

Andere Leser, wie ‚Malcolm2402‘, wünschten sich noch „auf der Strecke liegende Waffen“ und stellen Bezüge zu „Mario Kart“ her. Wer weiß, vielleicht kommt Ähnliches ja in Zukunft.

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Der Loot ist gut!

Im Allgemeinen wurde noch der Loot gelobt (z. B. von ‚Hannibal‘ oder ‚Andreas Ganter‘), der ab SRL-Stufe 3 bis auf Licht 320 geht. Jedoch muss man dafür schon recht lange daddeln, bis man diese Stufe erreicht. Für viele hat die Motivation nicht gereicht. Es war auch enttäuschend, dass ab SRL-Stufe 4, 5 oder höher keine Belohnung bei unserer Freundin Amanda Holliday abzuholen war. Den Ehrgeiz der Hüter hat das nicht gerade geweckt.

Abschließend ist festzuhalten, dass das Sparrow-Event mit Sicherheit eine nette Abwechslung war. Ballern und Rasen, wer macht das nicht gern. Aber es hat leider nicht gereicht, die Hüter wochenlang zu beschäftigen. Ich fand es schon ganz lustig, mir meine Rennrüstung zusammenzustellen, die auch wirklich schnittig aussah. Aber das war in wenigen Tagen geschafft. Dann ließ der Reiz auch stark nach.

Racing-Team-Destiny

Mit Finesse und Geschwindigkeit, ohne Langzeit-Motivation

Positiv ist vielleicht noch anzumerken, dass im Rahmen des Sparrow-Events noch ein Suchen-Auftrag eingeführt wurde, bei dem man auch fröhlich ballern durfte. „Mit Finesse und Geschwindigkeit“ lautet er; es galt, Jagd auf die Besessenen zu machen. Bei der Detailbeschreibung dieser Quest musste ich schon kurz schmunzeln: „Ich habe Zavala versprochen, die SRL würde niemanden ablenken […] – Amanda Halliday“. Da musste Zavala wohl keine allzu großen Sorgen haben. Lange hat mich die SRL nicht abgelenkt. Spaß gemacht hat sie trotzdem.

Schauen wir mal, was in Zukunft für Events kommen werden. Unser Leser ‚Sentcore‘ wünscht sich ganz bescheiden „Raumschiffschlachten“. Diesem Wunsch schließe ich mich an, das könnte doch auch ganz lustig werden.

Wie sieht es nun bei euch aus? Haben sich eure Meinungen zum Sparrow-Event nach nun drei Wochen verändert oder wurden sie nur bestätigt?


Diese Artikel stammt von unserem Leser Ttime90. Von ihm stammen auch diese beiden Artikel auf Mein-MMO.de:

Monster Hunter Online: Noch bessere Grafik mit dickem HD-Patch!

Monster Hunter Online sieht eigentlich schon überragend aus, doch jetzt haben die Entwickler noch einen HD-Patch nachgelegt – lohnt sich dieser?

Die Spielgröße nochmal um knapp 50% erhöhen

Der Online-Ableger von Monster Hunter ist eine ziemliche Grafikpracht, basiert es doch auf der ohnehin schon leistungsstarken CryEngine 3. Den Entwicklern von Tencent Games war das aber offensichtlich noch nicht genug, denn sie haben nun einen optionalen Patch veröffentlicht, mit dem sich die Grafikpracht noch einmal ordentlich nach oben schrauben lässt.

Hauptsächlich werden hierbei die Texturen gegen noch hochauflösendere HD-Texturen ausgetauscht, mit denen viele Dinge noch einmal deutlich an Detailreichtum gewinnen. Steparu hat diesen Patch direkt ausprobiert und ein Video davon veröffentlicht.

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Ob sich die stolzen 10 GB wirklich lohnen, die das Spiel damit auf eine Gesamtgröße von 33 GB aufblasen, wird wohl jeder für sich selbst entscheiden müssen.


Monster Hunter Online ist bisher nur in Chinesisch verfügbar und es gibt noch keinerlei Pläne, das Spiel in anderen Regionen zu veröffentlichen. Weil es jedoch keine IP-Sperre gibt, arbeiten einige Fans bereits an einem Patch, damit auch englischsprachige Spieler in den Genuss des Titels kommen.

Quelle(n):
  1. 2p.com

The Elder Scrolls Online blickt zufrieden auf 2015 zurück, ist stolz auf MMO des Jahres

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online schaut mit einigem Stolz auf das zurückliegende Jahr zurück.

Von der US-Seite mmorpg.com wurde TESO zum MMO des Jahres 2015 gekürt, das hat man auch schon gleich in eine PR-Aktion als Banner aufgenommen. Auch sonst präsentiert man seine Erfolge in 2015 stolz den Fans:

The Elder Scrolls Online Dungeons

Des Weiteren führt man diese Erfolge ins Feld:

Selbstverständlich hört es bei den oben genannten Punkten nicht auf, die Liste der Verbesserungen und Ergänzungen im Spiel ist lang: automatische Stufenanpassungen für bestehende Verliese, die ultimative Herausforderung für Einzelkämpfer mit der Mahlstromarena, zwei brandneue Verliese, Untertitel, sowie die Controllerunterstützung für PC, um nur einige zu nennen. Mit beinahe wöchentlichen Updates gelang es uns, eine Menge Verbesserungen einzuführen! Wie sonst hätten wir die über 100 neuen Gegenstände des Kronen-Shops oder die 33.000 Zeilen neue Vertonungen ins Spiel integrieren können?

Ins Jahr 2016 startet TESO mit Rückenwind über die 1-Millionen-Aktion, hat sich vorgenommen in jedem Quartal eine Spielerweiterung zu bringen, man will mit der Diebesgilde und der Dunklen Bruderschaft im ersten und zweiten Quartal 2016 beginnen.

The Elder Scrolls Online

Mein MMO meint: Ja, die Erfolgsgeschichte, erzählt in den Worten von Zenimax, ist im ersten Halbjahr 2015 mit Vorsicht zu genießen. Der Kalender, wo es aussieht, als wär in jeder Jahreszeit was Bedeutsames passiert, ist so eine Sache.

Das klingt so im Rückblick natürlich beeindruckender, als zu sagen „Gut, das mit dem Champion- und Rechtssystem war eigentlich noch so für 2014 angedacht, hat sich dann lange verzögert und wir haben auch nur die ersten Phasen der beiden Systeme gebracht. Das ist auch Ende 2015 alles noch Stückwerk und eigentlich war ein dreiviertel Jahr lang ziemlich wenig in der PC-Version von TESO los.” Und na ja, der Launch für die Konsolen war zwar schon immer für den Sommer vorgesehen, ursprünglich aber für den in 2014.

Aber gut, solche Kommentaren heben wir uns mal für unseren eigenen Jahresrückblick zu TESO auf. Wollen hier nicht die Miesepeter spielen. Alles in allem kann Zenimax sicher mit Stolz auf das letzte Jahr The Elder Scrolls Online zurückblicken. Oder wie seht Ihr das?

Quelle(n):
  1. TESO

Project Genom: Organe leveln oder lieber Cyborg werden?

Die Early-Access-Version des MMORPGs Project Genom erhielt ein umfangreiches Update, welches die offene Spielwelt einführt.

Ab sofort können Besitzer der Early Access eine riesige Welt ohne jegliche Ladezeiten erkunden. Diese präsentiert sich dank der Unreal Engine 4 wunderschön und lädt regelrecht zum Erkunden ein. Die Screenshots des Spiels zeigen, wie abwechslungsreich der ferne Planet aussieht, auf dem die Menschheit Zuflucht gesucht hat.

project genom
Mensch, Cyborg oder Mutant?

Das Update führt jedoch noch weitere Neuerungen ein. Darunter das Leveling-System, über welches man die inneren Organe des eigenen Helden verändern kann. Im Verlauf des Spiels bekommt ihr die Möglichkeit, eure Organe weiterzuentwickeln, wodurch ihr ein Mensch bleibt. Alternativ dürft ihr eure Organe durch künstliche ersetzen, was euch nach und nach in eine synthetische Lebensform verwandelt. Zudem ist es möglich, durch genetische Modifikationen zu einem Mutanten zu werden. Jedes Organ eröffnet euch Zugang zu aktiven und passiven Skills, die ihr freischaltet und verbessert, indem ihr Punkte einsetzt.

Ganz schön krank

project genom kampf

Im Spiel wird es allerdings auch Krankheiten geben. Während ihr die nun offene Spielwelt erkunden, könnt ihr euch diese Krankheiten einfangen. Diese wirken sich auf eure Organe aus und können Skills zeitweise blockieren oder bewirken verschiedene Effekte, unter denen euer Held leidet. Dann müsst ihr euch aufmachen, eine Heilung zu finden, bevor sich die Krankheit ausbreitet und mehr Organe befällt. Unter Umständen führt dies sogar dazu, dass euer gesamter Organismus befallen ist und der Krankheit nicht mehr länger standhalten kann. Dann stirbt euer Held.

Das MMORPG Project Genom soll im Verlauf des kommenden Jahres erscheinen und setzt auf eine Mischung aus Shooter und MMORPG.

https://www.youtube.com/watch?v=AFIxP5UodH4&feature=youtu.be

Star Wars Battlefront kann aufatmen, gehört zu den 3 Top-Games bei Amazon über Weihnachten

Der Versand-Riese Amazon hat die 3 am meisten verkauften Spiele enthüllt. Star Wars Battlefront gehört dazu.

Amazon hat über die Feiertage jubilierend eine Pressemitteilung rausgegeben, wie toll da alles läuft, wie oft sich der Premium-Service Prime verkauft hat (3 Millionen Mal weltweit im Dezember). Man hat doppelt so viel umgesetzt wie im letzten Jahr und allgemein läuft das alles so richtig nach Plan für den großen Fluss.

Im Zuge all dieser „Selbst auf die Schulter-Klopferei” gab es für Gamer noch eine Neuigkeit. Man hat die drei Spiele, die sich zu den Festtagen am besten verkauften enthüllt. Das sind die Weihnachts-Blockbuster des Jahres, in keiner bestimmten Reihenfolge: Call of Duty: Black Ops III, Fallout 4 und Star Wars Battlefront.

Fallout 4 Test Bild

Scheint, als geht die Prophezeiung von EA auf. Da hatte man Anfang Dezember schon anlässlich von nicht so tollen Verkaufszahlen gesagt, wir denken, dass sich Battlefront über die Festtage gut verkaufen wird. Bei Fallout 4 und Call of Duty gab’s ohnehin keine Bedenken, da war früh klar: Das sind Hits, nicht nur zu Shooter-Weihnachten.

Quelle(n):
  1. VB

Overwatch: Vom gescheiterten “Titan” zum Hype

Aus dem Fehlschlag “Titan” wird Overwatch und es entsteht ein Hype. Wie hat Blizzard das geschafft?

Zwei Spiele im Wandel der Zeit

Gestern, am 28. Dezember 2015, hat die Los Angeles Times einen umfangreichen Artikel zum Thema “Titan” und “Overwatch” veröffentlicht, in dem sie zahlreiche Informationen zusammengetragen hat. Dabei konzentrierte sich die Times vor allem darauf, wie Blizzard mit dem Scheitern von Titan umgegangen ist und wie daraus das neue Projekt Overwatch entstehen konnte, auf das sich nun weltweit viele Spieler freuen.

Overwatch all heroes
Overwatch – aus der Asche von “Titan” entstanden?

Wie ein Phönix aus der Asche

Es ist selten, dass ein Spielestudio ein wirklich großes Projekt gnadenlos begräbt. Genau so ist es aber Blizzards “Titan” ergangen, welches sich mehrere Jahre in der Entwicklung befand, bis die Entwickler zu dem Schluss kamen: Es wird nichts, das macht keinen Spaß.

Für Blizzard war es die bessere Option, Titan einzustellen und die investierten Millionen abzuschreiben als einen Rufverlust durch ein Spiel, das keinen Spaß macht, in Kauf zu nehmen: Also begrub man den Titan. Normalerweise wird der Verantwortliche dann für das Desaster zur Rechenschaft gezogen – nicht aber so im Fall von Game Director Jeff Kaplan. Dieser wurde weder entlassen noch seinem Posten enthoben, sondern in gleicher Position einem neuen Projekt zugeteilt: Overwatch.

Als Kaplan seine Idee dem Activision-Boss Kotick verkaufen musste, hatte er Bammel, dass der weniger an Kreaitivität und mehr an harten Zahlen interessiert sei. Doch beim Vortrag verliebte sich Kotick gleich in die Charakterdarstellungen, vor allem Torbjörn hatte es ihm angetan. Seit dem ersten Gespräch sei Kotick zu einem Befürworter des Spiels geworden, sei schon selbst zu Blizzard nach Irvine gefahren, um es zu spielen.

Overwatch Torbjorn Screenshot

Mit dem neuen Projekt, änderte man auch einige Sachen:

  • An Titan war man zum Höhepunkt der WoW-Popularität herangegangen, war selbstbewusst, sogar arrogant, mit Overwatch sind Bescheidenheit und Demut zurückgekehrt
  • Waren es bei Titan noch 150 Mitarbeiter, hat man das Team für Overwatch auf 80 heruntergeschrumpft. Das Ziel sei es, Bürokratie zu minimieren, die Kreativität des Einzelnen zu maximieren. Spätestens mit Hearthstone hatte Blizzard bewiesen, dass sich auch mit kleinen Spielen durchaus große Erfolge feiern lassen – eine Masse ist eben nicht immer zwingend erforderlich.
  • Außerdem warf man die Regeln über Bord, die Fesseln die Titan am Ende in die Knie zwangen. Dort habe es zu viele Regeln und Fesseln gegeben, etwa das Verbot von fliegenden Autos. Bei Overwatch hat man nur eine Regel: Jedes Auto muss fliegen (also: Keine Regeln mehr).
Overwatch Held McCree
2 Mal pro Tag zocken die Entwickler selbst – so sieht man Probleme am schnellsten.

Besonders ist auch, wie Overwatch von den Entwicklern gehandhabt wird. So treffen sich alle Mitarbeiter drei Mal pro Woche, um über die aktuellsten Aufgaben zu sprechen, um die gemeinsame Vision des Spiels voranzutreiben. Zwei Mal täglich wird sogar gezockt, um Bugs und Fehlentscheidungen im Design frühzeitig zu erkennen – man könnte also sagen, dass bei Blizzard quasi durchgehend eine Lan-Party am Laufen ist.

Obwohl es zu Titan auch zahlreiche Spekulationen gab und die Vorfreude bei einigen Fans groß war, hat Overwatch es doch geschafft, ganze Massen direkt mit der Ankündigung auf der BlizzCon zu begeistern. Zwar gibt es noch keine offiziellen Zahlen zu den Vorbestellungen, doch es steht wohl außer Frage, dass Overwatch einschlagen wird wie eine Bombe.

Overwatch Dva Soldier76

Mein-MMO meint: Obwohl sich die Geschichte rund um Overwatch bei der LA Times ein wenig wie ein Märchen anhört, kann man zumindest einige Aspekte davon nicht abstreiten. Nur wenige Firmen würden sich wohl von der Einstellung eines so großen Projektes wie Titan erholen können. Das liegt natürlich nicht zuletzt daran, dass es Blizzard bereits seit über 22 Jahren gibt und sich entsprechende, finanzielle Rücklagen gebildet haben.

Fast jede andere Spieleschmiede würde wohl am Scheitern eines so großen Projektes zugrunde gehen. Allerdings erlaubt diese Sicherheit es Blizzard auch, Spiele mit hoher Qualität zu liefern. Anders als viele “Reift beim Kunden”-Titel sind Blizzardprodukte immer verdammt poliert – eine Seltenheit auf dem aktuellen Markt.

Quelle(n):
  1. latimes.com