Final Fantasy XIV lockt Ex-Spieler mit 4 Frei-Tagen, während das Diadem Probleme macht

Bei Final Fantasy XIV bietet man Spielern 96 Frei-Stunden an, derweil machen die neuen PvE-Inhalte Probleme.

Square Enix ist auf Final Fantasy XIV stolz. Deshalb zeigt man’s regelmäßig her. Jetzt ist Patch 3.1. draußen und man sagt :

Ex-Spieler, die länger als 30 Tage kein Abo mehr haben, können zwischen dem 1.12 und dem 31.12. vier Tage kostenlos spielen.

Final-Fantasy-BOnusaktion

Zu den 4 Tagen zählt: Der Tag, an dem man wieder neueinloggt, und die drei darauffolgenden bis 23:59 am dritten Tag nach dem Einlogg-Tag. Man sollte also „möglichst früh am Tag“ damit startet, sonst hat man statt 96 Stunden nur 80 oder so.

Probleme mit dem Massen-PvE in Diadem

Derweil gibt es mit dem Patch 3.1 selbst ein bisschen Ärger um die neuen großen, eventartigen Zonen. Da hat man ein neues Konzept versucht mit vielen verschiedenen Gruppen in offenen PvE-Instanzen, in den Inseln.

Und das Massen-PvE dort funktioniert in den „Exploration Missions“, im Diadem, nicht so reibungslos wie sonst. In der ersten und bislang einzigen Inselgruppe Diadem ringen Gruppen um dieselben Monster – das bringt Konflikte mit sich. Bis zu 9 Gruppen, 72 Spieler, können gemeinsam auf einer Insel landen.

Die Spieler beschweren sich, manche Gruppen würden nur die Mobs anhauen und dann einfach weiterrennen, gar nicht dabei helfen, sie wirklich umzuhauen

Final-Fantasy-Dino

Außerdem haben die 8 Spieler innerhalb einer Gruppe nicht immer dasselbe Ziel. Bei einem durch den Duty Finder zusammengewürfelten Haufen gibt es zum einen die Kampf-Klassen, die Monster töten wollen, aber es gibt auch Sammel-Klassen, die dort ihr Crafting betreiben möchten. Die Sammler nerven die Jäger.

Andere sagen: Hier sind Leute in unserer Gruppe, die spielen Crafting-Berufe, die spielen ihre Sammler – die bringen uns gar nix. Warum sollen wir die hier mit durchfüttern? Die hauen nicht auf die Mobs, wir machen dann zu wenig Damage an den Viechern, gehen komplett leer aus.

Das Thema bewegt die FF14-Community schon seit einiger Zeit.

Ein Problem sieht man hier, innerhalb einer Gruppe: Die Hälfte der Gruppe will besondere Items mit ihrer Crafting-Klasse „sammeln“, macht keinen Schaden am Mob. Die andere Hälfte der Gruppe will Items von den Mobs, macht zu wenig Schaden, um Loot zu bekommen, da andere Parties den Hauptschaden anrichten:

Auto-Matchmaking mixt Kämpfer mit Sammlern – das führt zu Problemen

Es gab bereits einen Hotfix. Mastermind Naoki Yoshida hat sich letzte Woche gemeldet und gesagt: Das ist alles nicht so leicht. Wenn wir da mit Regeln kommen, können die missbraucht werden. Das ist ein anderes Konzept als der Content bisher, das ist jetzt alles neu.

Yoshida sicherte zu, einige Probleme „technisch“ zu lösen, bei anderen hofft man, auf Diskussionen innerhalb der Gruppe, dass sich das findet. Man weiß aber, dass Reden nicht immer hilft.

Final-Fantasy-XIV-neue-AbenteuerSquare Enix ist da dran, braucht aber noch etwas mehr Zeit. So überlegt man, dass das „Anschlagen“ nicht mehr reicht, sondern man auch dann einen Prozentsatz von Schaden anrichten muss, um Loot zu erhalten. Mit einem „Kick-System“ hadert man noch, weil so „Mitbieter auf ein Item“ entfernt werden könnten. Außerdem sollen ja die Sammel-Berufe dort auch was machen können, die kann man dann nicht einfach zum Kick-Abschuss freigeben. Alles nicht so einfach.

Die beste Lösung wäre es wohl, Sammel- und Kampfberufe voneinander zu trennen, so dass die im Matchmaking nicht zusammenkommen. Das ist aber technisch schwierig, jedenfalls kurzfristig mit Patch 3.1. Wen das so stört, dem empfiehlt Yoshdia händisch eine Gruppe zu suchen.

Gut, mit diesen Schwierigkeiten werden Wiedereinsteiger hoffentlich nichts zu tun haben.

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Quelle(n): Login-KampagneYoshida Statementmmorpg
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