In der neuen Prüfung von Elder Scrolls Online geht es um mehr als hohen Schaden: Ihr müsst auf eure Mitspieler aufpassen

Im MMORPG Elder Scrolls Online erscheint bald eine neue Prüfung für Gruppen von 12 Spielern, doch diesmal geht es nicht nur um hohen Schaden.

Was haben die Entwickler vorgestellt? Die Entwickler von Elder Scrolls Online haben zuletzt ihre neue Prüfung vorgestellt. Im 12-Spieler-Raid „Gebeinkäfig“ soll es ab dem 02. Juni 2025 rund gehen. Die neue Prüfung führt die Spieler in einen schrecklichen Teil des Kalthafens, wie Writer-Designer Helena Wachhaus erklärt.

Sie beschreibt das neue Gebiet auf ElderScrollsOnline.com so: „Er ist eine Folterkammer, geformt aus den Körpern derer, die hier ihr Leben ließen. Eine Knochengruft, übersät mit Skeletten, die bis zur Unkenntlichkeit entstellt und durch ihre ewigen Qualen deformiert sind. Wahrlich, kein fröhlicher Ort.“ Die Spieler dürfen sich also auf Untote-Feinde, Bösewichte und harte Aufgaben einstellen.

Als Besonderheit soll diese Prüfung nicht alleine auf hohe Schadenszahlen, sondern besonders auf Teamwork setzen. Passt ihr und eure Teamkameraden nicht auf, scheitert ihr.

Mit dieser Werbung weckt Elder Scrolls Online Erinnerungen:

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The Elder Scrolls Online: Eure Welt, Eure Spielweise – Live-Action-Trailer lockt euch nach Tamriel

Teamwork statt DPS-Check

Was macht die Prüfung anders? Statt nur den Feinden, die typischerweise gegen euch kämpfen, stellt sich in der Prüfung auch die Umgebung gegen euch. So gibt es einen Abwehrmechanismus, der euch den Weg mit Magie versperrt. Um die Kanalisierer, die die Blockaden beschwören, aufzuhalten, müsst ihr einen Weg zu ihnen finden.

Dafür stehen Teleportations-Plattformen bereit, die allerdings so manipuliert wurden, dass sie euch Schaden zufügen, was euch für den Kampf gegen die Kanalisierer schwächt.

Auch die Feinde in der Prüfung verlangen Teamwork von euch. Der „entsetzliche Entführer“ ist ein Beispiel dafür. Er wartet auf seine Chance, ein isoliertes Gruppenmitglied zu verschleppen. Passiert euch das, dann müsst ihr alle zusammenkommen, um ihn zu befreien, denn alleine soll man keine Chance gegen den Bösewicht haben.

Welche Belohnungen warten beim Sieg? Schafft ihr es, die neue Prüfung abzuschließen, könnt ihr euch neben einigen Errungenschaften auch auf Loot freuen. Die Entwickler spendieren den Bezwingern ein neues Reittier, den Herzenskummer-Welwa, außerdem gibt es neue Waffen und Rüstungen, die zusätzlichen Schaden bei Flächenschaden auslösen.

Mit der neuen Prüfung von Elder Scrolls Online geht es also klar um mehr als nur Schaden und der „entsetzliche Entführer“ sorgt zusätzlich dafür, dass Alleingänge bestraft werden. Die neue Prüfung gehört zum ersten Teil der Saison des Wurmkults, die zum neuen Content Pass des MMORPGs gehört. Wie sich das Bezahlmodell verändert hat, könnt ihr hier erfahren: Elder Scrolls Online ändert das Bezahlmodell – Das bringt euch der bis zu 90 Euro teure Content Pass und das passiert mit ESO Plus

Battlefield schafft es endlich, Vorfreude zu erzeugen, vernichtet sie dann mit einer einzigen Ankündigung

Es gibt neue Infos zum kommenden Battlefield und wie die Waffen des Shooters auf die Klassen verteilt werden – aber das macht viele Spieler wütend.

Wie war die Stimmung vor der Ankündigung? Eigentlich war die Stimmung in der Battlefield-Community ganz gut. Es gab viele Leaks zum neuen Battlefield, die Clips von einstürzenden Gebäuden oder Screenshots zeigten, die bei vielen Spielen gut ankamen. Besonders die Zerstörbarkeit der Map und die Atmosphäre wurden oft gelobt.

Es gab Posts mit tausenden Upvotes, die fragten, ob Battlefield „zurück“ sei (vgl. Reddit). Natürlich war es nach 2042 keine ungetrübte Vorfreude und viele Spieler blieben auch skeptisch und wollen den finalen Release abwarten, aber generell schafften die Leaks, eine relativ positive Stimmung zu erzeugen.

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EA stellt Battlefield Labs im Video vor

Waffen sind nicht an Klassen gebunden

Wie hat Battlefield die Vorfreude vernichtet? Fans von Battlefield sind wütend und enttäuscht, weil Waffen im Gegensatz zu den Gadgets nicht mehr an Klassen gebunden sein werden. Das gab EA in einer Ankündigung auf X bekannt. Im Detail heißt es dort:

Vollständig anpassbare Waffen-Loadouts geben euch die Freiheit, so zu spielen, wie ihr wollt. Spielt die Stärken eurer Klasse aus, indem ihr eure Signaturwaffen benutzt, oder wechselt einfach zu einer anderen Waffe, um die Bedürfnisse eures Trupps zu erfüllen.

Für das Gameplay des zukünftigen Battlefields heißt das: Jede Klasse hat Zugriff auf jede Waffen-Kategorie und jede Waffe. Die Klassen besitzen jedoch einzelne Signature-Waffen, mit denen die jeweilige Klasse einen kleinen Vorteil im Vergleich zu anderen Klassen hat, die diese Waffen-Gruppe spielt. Aufklärer können dann etwa bei einem Scharfschützengewehr länger die Luft anhalten als Sturmsoldaten oder Pioniere.

Enttäuschte Spieler schimpfen: „Die Definition des Wahnsinns“

Was sagen die Spieler? Viele Spieler finden es schlecht, alle Waffen für alle Klassen verfügbar zu machen und äußern deutliche Kritik. Auf Reddit erschienen kurz nach der Ankündigung mehrere Posts mit teilweise tausenden Upvotes, die diese Entscheidung kritisieren.

  • „Diese neuen Informationen sind abstoßend und machen die gleichen Fehler wie 2042.“ – via Reddit
  • „Wir werden euer verdammtes Spiel nicht kaufen, wenn ihr den gleichen Weg wie 2042 einschlagt. […] Das ist die Definition des Wahnsinns hier. Das Gleiche tun und ein anderes Ergebnis erwarten.“ – via Reddit

Die Spieler wissen auf jeden Fall auch, wie sie das Waffensystem viel lieber hätten: ähnlich wie beispielsweise in Battlefield 3 und 4. Ein Kommentar mit über 3.600 Upvotes schreibt auf Reddit:

Beschränkt Scharfschützengewehre, Maschinenpistolen, LMGS und Sturmgewehre auf ihre spezifische Klasse und lasst alles andere zugänglich. Meiner Meinung nach ist es der einzige Weg, um das Gleichgewicht zu halten und zumindest zu versuchen, Menschen glücklich zu machen, die zu diesem Thema geteilter Meinung sind.

Das müsst ihr zum nächsten Test wissen: Der nächste Pre-Alpha-Test von Battlefield Labs beginnt am 23. Mai 2025 und soll 72 Stunden andauern. Während dieses Tests soll die Server-Performance auf die Probe gestellt werden.

An dem Test könnt ihr allerdings nur teilnehmen, wenn EA euch zu Battlefield Labs einlädt. Hierfür müsst ihr euch zunächst regsitrieren. Wie ihr euch für die Testlandschaft des Shooters anmelden könnt, zeigen wir euch hier: Battlefield Labs Anmeldung – So macht ihr beim neuen Playtest mit

Der Chef von Elden Ring: Nightreign erklärt, ob man unbedingt 2 Freunde zum Zocken braucht

In Elden Ring: Nightreign werden Fans bald in einem Trio-Trupp gegen brachiale Bosse kämpfen müssen, um die Finsternis aufzuhalten, doch muss man unbedingt in einem Trupp spielen, um Spaß zu haben? Der Chef des Spiels klärt auf.

Wie wird Elden Ring Nightreign gezockt? Wie schon im Netzwerktest demonstriert, ist der Kern von Nightreign folgender: Ihr kommt in einen Trupp mit 2 Mitspielern, müsst dann 2 Nächte überleben und alles looten, was ihr finden und gebrauchen könnt, um dann in der dritten Nacht gegen den Nachtfürsten anzutreten.

Im Februar 2025 berichtete dann der Chef von Nightreign, Junya Ishizaki, dass ihr auch ohne Probleme solo eure Runden starten könnt, ohne die Hilfe zweier Freunde. Die Runden wären dann sehr knackig, aber unmöglich wäre es nicht. In einem neuen Interview ging der Game Director nun näher ins Detail, wie es mit dem Multiplayer steht und ob es sogar eine Option für Duo-Trupps gäbe.

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Lohnt sich Elden Ring: Nightreign für Souls-Fans?

Für Trios und Solos vorgesehen, Duos wurden übersehen

Was sagt der Chef von Nightreign? In einem Interview mit der IGN berichtet Junya Ishizaki näheres über den Multiplayer des Spiels. Laut ihm wurde das Spiel vorwiegend für eine Trio-Gruppe oder Solo-Spieler gestaltet – Duos wurden dabei vorerst nicht berücksichtigt und das vorwiegend wegen des Balancings.

Der Game Director erklärt, dass sich das Spiel je nach gewählter Gruppenkonstellation anpassen muss, um die Spieler nicht zu überwältigen. Das gilt dabei vor allem für Solo-Spieler: „Das Verhalten und die Aggressivität der Feinde gegenüber einem einzelnen Spieler wurde so angepasst, dass es nicht zu unangemessenen Kämpfen mit mehreren Gegnern kommt. Und ganz allgemein passen sich die Parameter im Einzelspielermodus dynamisch an die Anzahl der Spieler in dieser Sitzung an.“

Und obwohl ein Duo-Modus erstmal nicht zum Release erscheinen wird, so macht der Chef von Nightreign klar, dass ein solches Feature eventuell zukünftig noch erscheinen könnte: „Wir versuchen, ein unterhaltsames Erlebnis mit drei Personen zu schaffen. Wir wollen also sicherstellen, dass das Erlebnis im Kern mit einer Dreiergruppe Spaß macht, aber auch mit einem Solo-Spieler nicht zusammenbricht … bei all unseren Bemühungen um diesen Aspekt haben wir den Duo-Aspekt irgendwie übersehen und vernachlässigt, aber das ist etwas, das wir uns ansehen und für den Support nach dem Launch in Betracht ziehen.“

Solltet ihr also nur einen Freund am Start haben, der mit euch zähe Bosse jagen will, müsst ihr zusätzlich noch einen zufälligen Spieler zu euch ziehen, sonst würde das Matchmaking vorerst nicht funktionieren. Abseits davon aber macht Coop ohnehin viel mehr Spaß, vor allem dann, wenn ihr die richtigen Klassen ausgewählt habt. Insgesamt soll es vorerst 8 Stück geben, kennt ihr sie schon? Elden Ring Nightreign: Alle 8 Klassen in der Übersicht

Nach 10 Monaten bekommt Path of Exile endlich eine neue Season, drückt bei den Fans sofort die richtigen Hype-Knöpfe

Die Entwickler von Path of Exile haben ihre neue Season angekündigt. Nach monatelangem Warten kehrt damit auch die Begeisterung zurück.

Was wurde angekündigt? In der Nacht am 23. Mai 2025 haben die Entwickler einen neuen Teaser-Trailer für Path of Exile veröffentlicht. Unter dem neuen Namen „Secrets of the Atlas“ (zu Deutsch: Geheimnisse des Atlas) soll schon bald die nächste Season starten, die bislang als Update 3.26 gehandelt wurde.

Im Teaser-Trailer verraten die Entwickler noch nicht viel. Außer dem Namen gibt es aber schon das Startdatum für die Spieler: Am Freitag, dem 13. Juni um 22:00 Uhr deutscher Zeit, soll die neue Season „Secrets of the Atlas“ starten.

Genauere Informationen soll es allerdings erst am 05. Juni um 22:00 Uhr im Livestream auf Twitch geben. Typischerweise präsentieren die Entwickler bei diesen Vorstellungen einen voraufgezeichneten Livestream, der alle wichtigen Features und Neuerungen, aber auch einen richtigen Trailer zeigt.

Hier könnt ihr den Teaser-Trailer für „Secrets of the Atlas“ sehen:

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Path of Exile enthüllt neue Season „Secrets of the Atlas“ im mysteriösen Teaser-Trailer

30 Sekunden Teaser sorgen für großen Hype

Wie reagiert die Community? Obwohl der Teaser-Trailer zur neuen Season noch nicht viele Inhalte zeigt, löst die bloße Ankündigung bei den Fans große Vorfreude aus. Binnen 10 Stunden wurde der Teaser-Trailer über 120.000 Mal angesehen.

Auch in den Kommentaren auf YouTube und Reddit springt einem die Vorfreude ins Gesicht, schließlich mussten die Fans über 10 Monate auf eine richtige neue Season warten. So schreibt Nutzer @pathofky unter dem Teaser auf YouTube: „Es sind genau 308 Tage seit dem letzten POE 1 Trailer vergangen 😭, ich bin so bereit, Jungs, lasst uns loslegen.“

Nutzer @raul3291-z1h freut sich über die Ankündigung: „Wir werden 3.26 noch vor GTA 6 bekommen, das ist Wahnsinn.“ Auch @JessieWiggls macht sich freudig etwas lustig: „Ich hatte 3 Kinder, 2 Frauen, einen Herzinfarkt, habe mit dem Trinken aufgehört, wieder angefangen und wurde befördert … dann gefeuert. Und das alles seit Version 3.25“. Er spielt darauf an, dass die Zeit zwischen den Seasons weit außerhalb des normalen Rahmens liegt.

Welche Inhalte erwarten die Spieler von der neuen Season? Mit dem Titel „Secrets of the Atlas“ hoffen die Spieler auf eine Erweiterung des Endgame-Systems Atlas. So etwa Reddit-Nutzer Erionns, der erklärt: „Eine Atlas-Erweiterung ist es, es ist 3 Jahre her seit der letzten“.

Das Atlas-System ist der Grundstein des Endgames in Path of Exile. In seiner derzeitigen Form existiert er schon lange und hat mehrere Seasons ohne starke Veränderungen überstanden. Ob die Entwickler das gefeierte System wirklich verändern, bleibt noch offen.

Das Warten auf die neue Season von Path of Exile dauert an und entsprechend hoch sind auch die Hoffnungen der Spieler, endlich wieder gute Neuerungen für den ARPG-Hit zu erhalten. Während in Teil 1 an der nächsten Liga geschraubt wird, arbeiten die Entwickler von Path of Exile 2 an einfacheren Dingen: Eine Mechanik aus Path of Exile 2 zerlegt Spieler reihenweise, jetzt versprechen die Entwickler Erlösung

Der Spieler eines legendären Rollenspiels wird mit seinem Charakter erst im Jahr 2091 spielen können, und das nur, weil er zu geschickt mit Magie umgegangen ist

Rollenspiele von Bethesda sind dafür bekannt, dem Spieler viel Freiheit zu geben. Im neuen The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered kann man mit dem Magiesystem experimentieren. Ein Spieler war so gut, dass er seinen Charakter für 66 Jahre unbrauchbar gemacht hat.

Was hat der Spieler getan? Am 22. April 2025 erschien mit The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered eine Neuauflage zum legendären Rollenspiel von Bethesda. Auch wenn der Titel zum Release einige Probleme mit sich brachte, verliebten sich viele Spieler erneut in die Fantasy-Welt.

Als Spieler kann man, Bethesda-typisch, mit der Welt und dem System herumexperimentieren. Besonders spannend ist dabei das Magiesystem. Ein Spieler auf Reddit hat das jetzt aber so manipuliert, dass er sich selbst für 66 Jahre paralysiert hat. Mit einem einzigen Zauber.

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The Elder Scrolls 4: Oblivion Remastered – Offizieller Trailer zum Rollenspiel

Das Magiesystem von Oblivion Remastered bietet viel Freiheit

Wie hat der Spieler sich selbst so lange paralysiert? Auf Reddit postete der User Vaverka einen Screenshot seines aktuellen Status. Er ist vom Zauber Paralyse betroffen und das für ganze 2.097.762.304 Sekunden, umgerechnet sind das etwa 66 Jahre.

In Oblivion kann man als Spieler Zauber modifizieren und dadurch Parameter wie Dauer, Stärke oder den Effekt verändern. Nutzt man dann noch Eigenheiten des Spiels, dann kann man absurde Effekte erreichen, wie eben der Spieler.

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Leider gibt der Spieler keine Erklärung, wie er auf die absurd hohe Dauer gekommen ist, aber der User laxnut90 (via Reddit) hat eine Vermutung. Er glaubt, der Spieler habe mehrfach seine eigene Schwäche gegen Magie verstärkt, wodurch die Paralyse-Dauer gestiegen ist.

Wie reagiert die Community? Der Post kommt ziemlich gut an. Aktuell hat er über 16.300 Upvotes und über 240 Kommentare (Stand: 23.05.2025, 09:10 Uhr). Die Kommentare amüsieren sich nicht nur über den langen Zeitraum und was er in der Welt von Oblivion bedeuten würde, sie scherzen auch noch über andere Spiele: Nur noch ein paar Jahre bis zu GTA 6, nachdem du aufgewacht bist! (via Reddit).

Oblivion Remastered zeigt, dass auch ein fast 20 Jahre altes Spiel eine große Spielerschaft fesseln und faszinieren kann. Für Fans der Reihe bietet das Remaster neben hübscherer Grafik aber auch die gute alte Erfahrung und auch alte Easter Eggs: Ein 19 Jahre altes, geheimes Easter Egg aus Oblivion hat es auch ins Remaster geschafft und kann euch übel beleidigen

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Pokémon GO lässt euch 6 Shinys viel leichter fangen, führt 3 richtig starke Monster ein

Ganze 3 Events wurden in Pokémon GO für die nächsten Wochen auf einen Schlag angekündigt. Mit dabei sind 6 Shinys, 3 Starter-Pokémon in neuen Formen und einige Boni.

In den nächsten Wochen finden in Pokémon GO die 3 lokalen Teile des GO Fests 2025 statt, die Ende Juni dann im globalen Teil des größten Events des Jahres gipfeln. Passend zu den 3 lokalen Varianten, wurden nun 3 Events bekannt gegeben, die fast zeitgleich stattfinden.

Jedes der Events bringt euch eine erhöhte Shiny-Chance auf je 2 Monster mit. Außerdem debütiert in jedem der Events je ein Starter-Pokémon in der Gigadynamax-Form. Begleitet wird der Spaß von vielen Pokémon-Spawns und einigen Boni.

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Pokémon GO: Das steckt in der neuen Season Mächtig und Meisterhaft

Ein Fest für Sammler und Kämpfer

Wann finden die Events statt? Die Zeiträume der Events sehen wie folgt aus:

  • Ruhige Einkehr: Freitag, 30. Mai 2025, 10:00 Uhr, bis Dienstag, 3. Juni 2025, um 20:00 Uhr
  • Instrumentale Wunder: Samstag, 7. Juni 2025, 10:00 Uhr, bis Mittwoch, 11. Juni 2025, um 20:00 Uhr
  • Phantomruinen: Samstag, 14. Juni 2025, 10:00 Uhr, bis Mittwoch, 18. Juni 2025, um 20:00 Uhr

Welche Monster haben eine erhöhte Shiny-Chance? Die Events bringen euch jeweils eine erhöhte Shiny-Chance auf 2 Monster.

  • Ruhige Einkehr: Somniam aus Eiern und Feldforschungen, Bubungus aus der Wildnis und Feldforschungen
  • Instrumentale Wunder: Kastadur und Legios, die ihr beide in der Wildnis und in Raids findet
  • Phantomruinen: Mollimorba und Paragoni, die ihr in der Wildnis und durch Rauch erhaltet

Welche Gigadynamax-Monster debütieren? Ihr könnt in den jeweiligen Events die letzten Entwicklungen der 3 Starter aus der 8. Generation erstmals in Gigadynamax-Kämpfen herausfordern und fangen.

  • Ruhige Einkehr: Gigadynamax-Gortrom
  • Instrumentale Wunder: Gigadynamax-Liberlo
  • Phantomruinen: Gigadynamax-Intelleon

Welche Boni gibt es in den Events? Neben den erhöhten Shiny-Chancen könnt ihr in jedem der 3 Events obendrein von einem auf 1.600 Dyna-Partikel erhöhten Sammel-Limit profitieren sowie die 8-fache Menge an Partikeln von Kraftquellen erhalten.

Im „Ruhige Einkehr“-Event erhaltet ihr zudem die 1,5-fache Menge an Schlüpf-Erfahrungspunkten sowie eine halbierte Schlüpf-Distanz. Während ihr bei „Instrumentale Wunder“ 5.000 zusätzliche Erfahrungspunkte für abgeschlossene Raid-Kämpfe erhaltet, bringen euch die „Phantomruinen“ doppelte Fang-EP sowie veränderte Rauch-Spawns.

Pokémon in „Ruhige Einkehr“:

In der Wildnis:

  • Chaneira*
  • Marill*
  • Coiffwaff*
  • Wommel*
  • Bubungus*
  • Koalelu*
  • Brimova
  • Relaxo* (seltener)
  • Palimpalim* (seltener)

In 2-km-Eiern:

  • Klingplim*
  • Somniam*
  • Parfi*
  • Flauschling*

In Feldforschungen:

  • Somniam*
  • Wommel*
  • Bubungus*
  • Koalelu*
  • Brimova

Pokémon in „Instrumentale Wunder“:

In der Wildnis:

  • Mauzi*
  • Hoppspross*
  • Kastadur*
  • Galar-Flunschlik*
  • Golbit*
  • Blipp
  • Palimpalim* (seltener)
  • Tanhel* (seltener)
  • Legios* (seltener)

In 1-Sterne-Raids:

  • Mauzi*
  • Tanhel*
  • Kastadur*

In 3-Sterne-Raids:

  • Galar-Flunschlik*
  • Legios*

In Feldforschungen:

  • Mauzi*
  • Palimpalim*
  • Kastadur*
  • Legios*

Pokémon in „Phantomruinen“:

In der Wildnis:

  • Rihorn*
  • Zwirrlicht*
  • Pionskora*
  • Rotomurf*
  • Flapteryx*
  • Mollimorba*
  • Golbit*
  • Paragoni*
  • Zobiris* (seltener)
  • Palimpalim* (seltener)

Durch Rauch:

  • Zobiris*
  • Palimpalim*
  • Mollimorba*
  • Geronimatz*
  • Paragoni*
  • Gruff

In Feldforschungen:

  • Mollimorba*
  • Geronimatz*
  • Paragoni*
  • Gruff

Alle Monster, die mit einem * markiert sind, können auch in ihren jeweiligen Shiny-Varianten erscheinen.

Bis zum Start der Events dauert es noch einige Tage. Bis dahin könnt ihr noch das eine oder andere starke Pokémon im Spiel fangen. Gerade läuft nämlich das Event „Entscheidender Treffer: GO-Kampfwoche“, bei dem es 5 starke Monster gibt, die ihr nicht verpassen solltet.

„Noch nie gesehen“ – Twitch-Streamer behaupten, MontanaBlack würde sich seine Haushaltshilfe Agatha nur einbilden, der reagiert

Der Twitch-Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris hat seit Jahren eine Haushaltshilfe: Agatha, die auch regelmäßig für ihn kocht. Oder so behauptet er es jedenfalls, denn einiger seiner Streamer-Kollegen säen nun Zweifel, indem sie sagen, dass sie Agatha noch nie gesehen hätten.

Was ist da los mit Agatha? Agatha ist die Haushaltshilfe von Twitch-Streamer MontanaBlack. Sie arbeitet schon seit einigen Jahren für ihn und ihretwegen gibt es auch das Meme innerhalb der Twitch-Community: „Agatha hat wieder gezaubert“ (via YouTube), da sie regelmäßig für MontanaBlack kocht.

Seit einigen Tagen hat sich der Witz innerhalb der Twitch-Community, vor allem von MontanaBlacks Twitch-Kollegen, etabliert, zu behaupten, dass sie Agatha noch nie gesehen hätten und dass der Twitch-Streamer sich seine Haushaltshilfe nur einbilden würde.

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MontanaBlack gehört zu den bekanntesten Streamern Deutschlands – Das war sein aller erstes Video

In einem Streamausschnitt beschreibt Trymacs eine Situation, in der er bei MontanaBlack zu Hause war (via YouTube). Es sei eine „Frau mit Perücke herumgelaufen, die ungefähr Montes Statur“ gehabt habe. Trymacs habe sie allerdings nur von hinten gesehen und meinte, dass es auch hätte MontanaBlack selbst sein können.

Twitch-Streamer Zarbex und Max Schradin reden MontanaBlack in einem Stream (Highlight via TikTok) gut zu, dass sie es in Ordnung finden würden, wenn er sich Agatha nur einbildete. Zarbex meint unter anderem zu MontanaBlack: „Wenn es für dich wichtig ist, hab’ ich sie schon gesehen.“

Auch MontanaBlack selbst ist mittlerweile auf den Witz mit eingestiegen, wie er in diesem TikTok zeigte:

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Gibt es Agatha wirklich?

MontanaBlack zeigt Agatha im Stream: In einem Twitch-Stream (Highlight auf YouTube) ließ sich MontanaBlack dann breitschlagen Agatha zu zeigen. Er stellte die Sicht auf sein Sofa um und zeigte seinen Saugroboter, den er Agatha getauft hatte.

Dann wendete MontanaBlack sich an seinen Chat: „Wieso, was gibt’s da zu lachen? Ihr wusstet doch, dass mein Saugroboter hier in der Halle Agatha heißt. Ihr habt doch jetzt nicht ernsthaft gedacht, dass ich eine hart arbeitende Frau, die bei mir zu Hause arbeitet, hierher schleif’, um euch Arschgeigen zu beweisen, dass ich keine Psychose hab’. Was soll das?“ via YouTube.

Die Community nimmt den Witz von MontanaBlack mit Humor auf. So schreiben sie unter anderem folgendes:

  • @phyksius4633 schreibt: „Der Punkt geht an Monte.“
  • @DRAGOZILLA4218 meint: „Ich hab alles erwartet. Dass Monte sich als Frau verkleidet, aber einen Staubsauger hab’ ich nicht erwartet“
  • @davidmuller1086 findet: „Für deinen Humor feiere ich dich. Zu 100 % mein Humor!!!“

Dass es Agatha wirklich gibt, bewies MontanaBlack allerdings schon mal, auch ganz ohne den Druck der Twitch-Community. In einem Ausschnitt seiner vergangenen Instagram-Stories ist sie zu hören:

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Es bleibt abzuwarten, wie lange sich dieser Insider-Witz noch in der Twitch-Community halten wird und welche Geschichte sich die Twitch-Streamer noch ausdenken, um die Narrative zur Belustigung voranzutreiben. Mehr zum Twitch-Streamer MontanaBlack lest ihr hier auf MeinMMO: MontanaBlack hat das erreicht, von dem viele nur träumen, denkt trotzdem, er hat zu wenig erlebt im Leben

Telegram versichert euch absolute Privatsphäre, doch Anfang des Jahres sind 22.777 Daten bei den Behörden gelandet

Telegram galt lange als alternativer Messenger zu WhatsApp und Line, welcher besondere Sicherheit versprach. Doch die Plattform steht nun in der Kritik, ihre Grundwerte zu verraten.

Telegram startete 2013 und versprach, ein Messenger zu sein, der Nutzerdaten schützt, wie damals in Medienberichten wie bei FirstPost festgehalten wurde. Gerade in Ländern mit eingeschränkter Meinungsfreiheit wurde Telegram zum digitalen Zufluchtsort. Doch diese Schutzversprechen scheinen brüchig zu werden: Im ersten Quartal 2025 gab Telegram die Daten von 22.777 Nutzern an Behörden weiter.

Wie leicht persönliche Daten ausspioniert werden können, zeigt ein Experiment von Studenten, die mit einer versteckten Kamera Passanten beobachtet haben. Seht hier das Video:

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Studenten spionieren Passanten mit versteckter Kamera und einer KI aus, finden Name und Adresse in Sekunden heraus

Zwischen Freiheit und Kontrolle

Wie kam es zu der Wendung? Im Jahr 2024 kam es zu der Festnahme von Telegram-Gründer Pavel Durov in Frankreich, wie die Zeitung LeMonde berichtete. Die Behörden warfen Telegram vor, Extremisten und kriminellen Gruppen eine Plattform zu bieten. Obwohl Durov bald wieder freikam, ist die Stimmung bei Telegram umgeschlagen. Die Plattform versucht nun, stärker mit Behörden zusammenzuarbeiten, um politischen Druck abzubauen und gleichzeitig Kriminelle von der Nutzung abzuschrecken.

So berichtete Telegram in seinem Transparenzbericht, dass allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 die Daten von 22.777 Nutzern an Behörden weitergegeben wurden, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 5.826 Nutzern im gleichen Zeitraum 2024. Diese Zahlen veröffentlichte Telegram im Rahmen seiner halbjährlichen Transparency Reports, die Einblick in behördliche Anfragen und Datenweitergaben geben.

In einer öffentlichen Aussage (via WIRED) sagt Durov selbst, dass nur eine kleine Minderheit der Nutzer die Plattform für illegale Zwecke missbraucht. Diese Gruppe gefährde aber das Image von Telegram und damit die Sicherheit der übrigen fast eine Milliarde Nutzer weltweit.

Welche Daten gibt Telegram weiter? Telegram betont in seiner Datenschutzerklärung, dass es vor allem Metadaten herausgibt, also Informationen wie IP-Adressen, Telefonnummern, Gerätetypen oder Zeitstempel von Nachrichten. Inhalte von Nachrichten bleiben laut Telegram verschlüsselt, zumindest bei den „Geheimen Chats“, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Alle anderen Chats, Gruppen und Kanäle hingegen laufen über Telegram-Server und sind nicht vollständig verschlüsselt. Außerdem ist Telegrams Quellcode nur teilweise offen, was die unabhängige Prüfung erschwert.

Was bedeutet das für Nutzer? Gerade in Ländern, in denen Überwachung an der Tagesordnung ist, können selbst Metadaten gefährlich sein. Sie reichen oft aus, um Personen zu identifizieren, Bewegungsprofile zu erstellen oder Kommunikationsnetzwerke aufzudecken. Nutzer, die Telegram bisher als sicheren Rückzugsort sahen, müssen sich bewusst machen, dass ihre Daten inzwischen verstärkt an Behörden weitergegeben werden, auch wenn Telegram betont, nur auf rechtlich bindende Anfragen zu reagieren.

Während Telegram sich zunehmend transparenter zeigt, sorgen auch bei anderen Messengern Datenschutzpannen für Aufsehen. Ein aktueller Fall zeigt, wie heikel der Umgang mit sensiblen Nachrichten werden kann. Besonders, wenn Behörden selbst beteiligt sind. So wollte ein Staatsanwalt private Chats auf WhatsApp löschen, doch ein Fehler könnte nun folgenreich sein.

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Ein Land hatte jahrelang Probleme mit Schwarzfahrern, aber sie haben jetzt einen Weg gefunden, mehr Tickets zu verkaufen

In Indien werden täglich Millionen Passagiere mit der Eisenbahn transportiert. Doch es gibt laut Staatsbahn viel zu viele Schwarzfahrer. Gemeinsam mit einem anderen Unternehmen hat man jetzt eine einfallsreiche Idee entwickelt, um die Zahl der Schwarzfahrer zu minimieren. Und das soll angeblich funktionieren.

Um welches Land geht es? Die indische Eisenbahn ist die Staatsbahn Indiens und ist für den größten Teil des landesweiten Schienenverkehrs zuständig. Täglich werden rund 24 Millionen Passagiere befördert. Zum Vergleich: Die Deutsche Bahn befördert täglich 7,3 Millionen Passagiere (via germany.travel.de)

In Indien hat man aber ein Problem: Die Züge und Bahnhöfe sind teilweise so stark überfüllt, dass die Schaffner Schwierigkeiten haben, jeden einzelnen Fahrgast zu kontrollieren. Daher hat man eine große Zahl von Schwarzfahrern, die ohne Ticket fahren. Und das kostet die Bahn jährlich Millionen an Einnahmen.

Doch anstatt mit einer strengeren Durchsetzung der Vorschriften zu reagieren, hat die indische Eisenbahn in Mumbai einen einfallsreicheren Weg eingeschlagen, um mehr Personen von einem Ticketkauf zu überzeugen.

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Jedes Zugticket ist in Indien ein potentieller Lottogewinn

In Indien spielt Glück, Hoffnung und Glücksspiel eine sehr große Rolle: Inder sollen jedes Jahr mehr als umgerechnet 30 Milliarden US-Dollar für Glücksspiel ausgeben, weswegen man sich für diese einfallsreiche Methode entschieden hat, auf eine Lotterie zu setzen:

Was genau hat man in Indien gemacht? Die indische Staatseisenbahn hat sich mit FCB India, dem größten indischen Kommunikationsunternehmen zusammengetan, um eine Lotterie zu entwickeln, die sogenannte Lucky Yatra.

Jedes Zugticket ist jetzt auch ein Lotterielos, mit dem Reisende die Chance haben, Geldpreise zu gewinnen, indem sie einfach einen gültigen Fahrschein kaufen. Anstatt den Fahrkartenkauf als Pflicht oder Verpflichtung zu sehen, verwandelt Lucky Yatra ihn in eine Chance auf einen möglichen Jackpot.

Wie funktioniert das? Jede Zugfahrkarte, die von der Abteilung Mumbai der indischen Eisenbahn ausgestellt wird, enthält jetzt eine eindeutige Identifikationsnummer. Mit dieser Nummer nimmt der Fahrgast an einer täglichen Lotterie teil, bei der die Gewinner Geldprämien mit nach Hause nehmen können. Je öfter die Fahrgäste gültige Fahrkarten kaufen, desto größer sind ihre Gewinnchancen.

Zum Vergleich: Ein Zugticket in Mumbai kostet zwischen 5 und 25 Rupien. Das sind zwischen 5 und 25 Cent. 100 Rupien sind etwa 1 Euro.

Wie kommt das System an? Der Ansatz, ein bereits vorhandenes Bedürfnis zu nutzen, um ein allgemeines Problem in der Öffentlichkeit zu lösen, kommt in der Community übrigens gut an. So erklärt etwa ein Nutzer auf Reddit, dass dieser lösungsorientierte Ansatz sehr gut sei:

Ein sehr guter Ansatz, darüber nachzudenken, woran die Öffentlichkeit tatsächlich interessiert ist, und dies dann zu nutzen, um das Problem zu lösen, das sie hatten.

Es gibt aber auch berechtigte Kritik an dem neuen System der indischen Staatsbahn. Zum einen bringe man die Leute im wahrsten Sinne dazu, Glücksspiel zu nutzen, was viele für keine gute Idee halten. Zum anderen sei das Risiko, beim Schwarzfahren erwischt zu werden, so gering, dass die Leute sich weiterhin kein Ticket kaufen würden, meint ein weiterer Nutzer auf Reddit:

Ein interessantes Konzept, aber ich bin mir nicht sicher, ob es wirksam ist. An dieser Stelle geht es eher um Marketing als um Politik. Die Person, die ohne Ticket reist, wird weiterhin dasselbe tun und kein Lotterielos mit einem Preisgeld von 1 Million kaufen. Es geht nicht um den Preis, sondern auch um den Ärger beim Loskauf und das geringe Risiko, erwischt zu werden.

Indien hat auch in einem anderen Bereich auf eine einfallsreiche Methode gesetzt: So setzt Indien auf Solarpanele über Bewässerungskanälen. Und die Idee kommt so gut an, dass dies jetzt auch von den USA übernommen wird, weil die Vorteile überwiegen: Die USA setzt auf Strategie, die Indien schon lange einsetzt, verwenden Solaranlagen gegen extreme Hitze

Das neuste Spiel von Bungie hat keine Chance auf Erfolg, jetzt stellt sich die Frage: Wie viel Geduld hat Sony noch mit dem Entwickler von Destiny?

Bungie wollte mit Marathon eine große, neue Marke etablieren und dabei das eingestaubte Franchise aus den 90ern wiederbeleben. Inzwischen ist der Release nur noch 4 Monate entfernt und lässt Sorge aufkommen – um Marathon, aber auch um die Zukunft von Bungie. Wie es um den Entwickler von Destiny steht, schauen wir uns jetzt an.

Was ist bei Marathon und Bungie los?

  • Der erste Ankündigungstrailer im Mai 2023 machte noch viele Spieler neugierig und wurde starke 22 Millionen Mal aufgerufen.
  • Danach folgte lange Funkstille, ehe neue Infos und 2025 erstes Gameplay zu dem Spiel folgten.
  • Inzwischen haben Spieler den Shooter selbst in einer Alpha testen können. Der Test konnte jedoch viele Spieler nicht überzeugen.
  • Nach dem Alpha-Test kam ein Skandal um geklaute Designs dazu.

Marathon hat keine Chance, „erfolgreich“ zu sein

Der Forbes-Journalist Paul Tassi verriet, er habe gehört, dass Marathon in den USA eines der 5 meistverkauften Spiele des Jahres 2025 sein müsste, um als „Erfolg“ zu gelten (via YouTube). Tassi ist gut mit Bungie verknüpft und hat nach eigenen Angaben auch einige Freunde in dem Studio.

Der Bericht von Tassi hatte mich veranlasst, mir die Spiele-Releases des Jahres noch einmal genauer anzuschauen und zu hinterfragen, ob dieses Ziel von Bungie meiner Meinung nach realistisch ist. Mein klares Fazit:

Eine Top-5-Platzierung 2025 halte ich für ausgeschlossen.

Wir haben erst Mai und schon jetzt gibt es einige Spiele, die richtig gut sind:

  • GOTY-Anwärter: Split Fiction, Clair Obscur: Expedition 33, Blue Prince, Kingdom Come: Deliverance 2.
  • Lohnende Erwähnungen: Doom: The Dark Ages, Elden Ring: Nightreign, The First Berserker: Khazan.
  • Bevorstehende Releases: Dune: Awakening, Rematch, Mafia: The Old Country, Metal Gear Solid Delta: Snake Eater, Borderlands 4, Dying Light: The Beast, FBC Firebreak, Judas und Death Stranding 2.

Bei der Auswahl an Spielen, die 2025 bereits erschienen sind und noch erscheinen sollen, würde es mich wundern, wenn Marathon die Top-15 schafft. Jedem dieser Spiele traue ich bessere Verkaufszahlen über das Jahr hinweg zu als Marathon.

Denn das gesamte Spielkonzept von Marathon ist unstimmig.

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Bungie zeigt erstes Gameplay zu Marathon im Trailer

Marathon hat eine winzige Zielgruppe, die zusätzlich eingeschränkt wird

Das grundlegende Problem von Marathon beginnt schon mit dem eigentlichen Spielprinzip. Es ist ein Extraction-Shooter, das aktuelle Hype-Genre der Spieleindustrie. Nahezu jeder Entwickler will einen Extraction-Shooter machen. Die Spiele setzen dabei alle auf das gleiche Spielprinzip und ändern nur Kleinigkeiten, die dem jeweiligen Titel dann seine Identität verleihen sollen. Bei einem Spiel sind es tobende Naturgewalten, bei dem anderen spielbare Helden statt unbenannten Figuren.

Das Problem an der ganzen Sache ist: Es gibt nur 2 Extraction-Shooter, die seit Jahren wirklich erfolgreich sind, Escape from Tarkov und Hunt: Showdown. Neue Spiele, die sich an dem Genre versucht haben, sind gescheitert. Dazu zählen Spiele und Modi wie The Cycle: Frontier und Call of Dutys DMZ. Manche Spiele wie Gray Zone Warfare oder Delta Force können zwar einige tausend Spieler auf Steam verzeichnen, sind jedoch ebenfalls von einem Top-5-Platz der jährlichen Verkaufszahlen weit entfernt.

Das ist allerdings nicht nur ein Problem von Bungie und Marathon, sondern ein Phänomen, das in der Spieleindustrie immer wieder auftaucht. Wir haben über die Jahre beispielsweise auch viele verschiedene MOBAs gesehen, die etwas vom Erfolg von League of Legends und DOTA 2 abhaben wollten. Positiv hervorzuheben sind etwa Smite, Pokémon Unite oder Mobile Legends: Bang Bang. Andere Spiele sind gescheitert, darunter Paragon, Heroes of the Storm und Battleborn.

Letztlich bleiben viele Spieler oftmals bei den Spielen, die sie seit Jahren zocken.

Ein Casual-Game ohne Casual-Gamer

Extraction-Shooter sind ein nischiges Genre und nur weil Tarkov groß ist, bedeutet das nicht, dass andere Studios damit ebenfalls Erfolg haben werden. Die Entwickler prügeln sich um eine kleine Zielgruppe und verstehen nicht, wieso die Spieler ein bestimmtes Spiel spielen.

Ich bin überzeugt, dass ein Casual-Extraction-Shooter wie Marathon nicht funktionieren kann. Wenn jemand Escape from Tarkov spielt, will er die Hardcore-Spielerfahrung einer Militärsimulation:

  • keine Minimap
  • ein realistisches Spielgefühl und Setting
  • komplizierte Verletzungen der Spielfigur.

Die Spieler lieben, wie kompliziert das Spiel ist. Nicht umsonst sagte ein Tarkov-Streamer mal: „Du kannst entweder Jura studieren oder gut in Tarkov sein. Beides gleichzeitig geht nicht.“ Ich würde einem Tarkov-Fan eher ARMA oder Squad empfehlen als Marathon.

Auf der anderen Seite stehen die Gamer-Dads, die nach einem harten Arbeitstag entspannt zocken wollen. Entspannt zocken geht in einem Extraction-Shooter einfach schlecht. Selbst wenn ich 4-5 Tage lang wirklich erfolgreiche Durchläufe spiele, irgendwann sterbe ich und verliere meine Ausrüstung. Und als nicht kompetitiver Gamer wird man oft sterben, bis dann die gesamte Ausrüstung verloren ist und ihr nur noch die billigsten Waffen nutzen könnt, die euch die Händler gratis sponsern. Entweder das, oder ihr nutzt generell nur „schlechte“ Ausrüstung, weil ihr Angst habt, euren guten Loot zu verlieren.

Extraction-Shooter sind einfach zu bestrafend für Casual-Gameplay. Es gibt also voraussichtlich sehr wenig Spieler, die einen Casual-Extraction-Shooter zocken wollen. Marathon verkleinert also erfolgreich eine ohnehin schon sehr begrenzte Zielgruppe.

Marathon Runner bewaffnet

Zu hoher Preis, kein klares Alleinstellungsmerkmal

Eines der am meisten diskutierten Probleme von Marathon ist zudem der Preis.

Marathon wird kein Free-to-play-Spiel.

Verschiedenen Gerüchten zufolge könnte es etwa 40 € zum Release kosten. Wenn ich unsicher bin, ob Marathon mir Spaß machen könnte oder nicht, drückt der Preis die Kaufentscheidung im schlimmsten Fall stark Richtung „kein Kauf“.

Insgesamt fehlt dem Spiel ein großes Alleinstellungsmerkmal. Irgendwas, das dem Spieler sagt: Hier bekommst du etwas Besonderes, das du sonst nirgendwo bekommst.

Die „innovative“ Idee des Spiels ist es, Extraction-Shooter mit spielbaren Helden zu verbinden, aber das typische Extraction-Gameplay bleibt, nur dass nun jeder verschiedene Fähigkeiten einsetzen kann. Diese Fähigkeiten wie die Unsichtbarkeit oder der Gegner-Scan sind aber allesamt keine neuen Ideen und gab es so in irgendeiner Form schon in anderen Spielen.

Das, was Marathon bislang für viele Nutzer in den sozialen Netzwerken ausgezeichnet hat, war der Artstyle (vgl. X). Der ist besonders und sticht hervor. Da Bungie jedoch zugegeben hat, Designs einer Künstlerin gestohlen und in der Alpha von Marathon genutzt zu haben, müssen nun viele Designs des Spiels ausgetauscht werden. Der Artstyle wird wahrscheinlich gleich bleiben, doch der Vorfall wirft ein negatives Licht auf die Gestaltung des Spiels.

Marathons Runner als Repräsentation des Artstyles

Bungie hat die Spieler schon lange verloren

Das Tragische an der Situation von Bungie und Marathon ist, dass das Studio jahrelang dafür bekannt war, wirklich gute Shooter zu machen. Das Gunplay von Destiny gilt bis heute als hervorragend und macht einfach Spaß. Doch genau jene Community, die Spieler von Destiny und Fans von Bungie, hat das Studio schon vor Monaten verloren. Es gibt eine lange Liste an Kritik, die Spieler immer wieder aufführt.

  • Monetarisierung: Teure Skins; verschiedene Währungen; teure DLCs;
  • recycelte Inhalte: neue Inhalte wie Events sind oftmals nur recycelte Versionen alter Inhalte, Events und Ähnliches wiederholen sich, es gibt wenig neue Ideen und innovationen
  • Seasons, Content-Vault und Fomo: Das Season-Modell von Destiny 2 führt oft dazu, dass Inhalte nur für eine begrenzte Zeit verfügbar sind. Dazu verschwinden alte DLC-Inhalte, für die Spieler gezahlt haben, im Content-Vault und sind nie wieder spielbar – außer sie werden in Form „neuer“ Inhalte recycelt.
  • Umgang mit Feedback: Viele Spieler äußerten in der Vergangenheit, dass das Feedback der Community nicht beherzigt wurde, etwa bei Balancing-Entscheidungen.
  • Vernachlässigung von PvP/ Gambit: Die PvP-Spieler des Loot-Shooters fühlen sich vernachlässigt.

Die Unzufriedenheit der Community führt zu einem Abfall der Spielerzahlen, diese werden stetig weniger. Neue Inhalte konnten zuletzt, gemessen an den Spielerzahlen auf Steam, nur einen kleinen Teil der Spielschaft zubringen. Während Destiny 2 auf Steam 2023 noch durchschnittlich rund 65.000 Spieler hatte, waren es 2024 trotz des Releases von The Final Shape nur etwa 48.000. Seither fielen die Zahlen weiter. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2025 sind durchschnittlich noch 28.130 Spieler online (via SteamCharts).

Dazu kommt heftige Kritik außerhalb des Spielgeschehens, etwa für die Entlassung von über 450 Mitarbeitern bei Bungie und wie „gefühllos“ diese gehandhabt wurden, die generelle Studioatmosphäre und toxische Arbeitsverhältnisse, allesamt Umstände, von denen ehemalige Mitarbeiter wie Liana Rupert berichtet haben.

Außerdem fällt den Gamern auf, dass Bungie jetzt mehrfach in Plagiatsvorwürfe verstrickt war und diese wiederholt auch gestand. Das weckt Zweifel an der Qualitätssicherung des Unternehmens. Bungie müsse eine Institution schaffen (oder verbessern), die dafür zuständig ist, das Urheberrecht von Designs, Texten und sonstigen Inhalten zu prüfen – zumindest, wenn man als Unternehmen in dem Bereich schon mehrfach auffiel.

JahrSpiel/ ProduktInvolvierte KünstlerArt des VorwurfsLösung
2025 Marathon (Alpha)AntirealUnautorisierte Nutzung von Poster-Designs der Künstlerin als In-Game-Texturen/Assets.Bungie gab die Nutzung öffentlich zu und gab an, ein ehemaliger Mitarbeiter sei Schuld. Man nehme nun Kontakt zur Künstlerin auf.
2024Destiny 2 / NERF Blaster „Ace of Spades“Tofu RabbitKopie eines Fan-Designs für den NERF Blaster ohne Erlaubnis.Bungie entschuldigte sich und deutete eine Entschädigung an (via X).
2023Destiny 2 (Season of the Deep, In-Game-Zwischensequenz)Julian FaylonaStarke Ähnlichkeit eines Artworks in einer Cutscene mit einem Werk des Künstlers.Bungie bezeichnete es als Fehler eines externen Dienstleisters und entschädigte den Künstler. (via X)
2021Destiny 2 (Trailer zu „Die Hexenkönigin“)Relay314Unautorisierte Nutzung eines Fan-Artworks (Figur: Xivu Arath) im TrailerBungie bestätigte die „versehentliche Nutzung“, entschuldigte sich, kreditierte den Künstler und holte nachträglich die Erlaubnis ein (via X).

Gegenwärtig läuft auch noch ein Rechtsstreit mit einem Autor, der Bungie vorwirft, die Story von Destiny 2 sei einem seiner Werke nachempfunden. Bungie hat dabei Schwierigkeiten, das Gegenteil zu beweisen, weil entsprechende alte Inhalte des Spiels nicht mehr verfügbar sind. Sie greifen dafür auf Videos eines YouTubers zurück, der die Story und Lore des Spiels aufwendig zusammenfasst.

Wie viel Geduld hat Sony noch mit Bungie?

Ich will nicht zu pessimistisch sein, aber langsam wird es schwierig, bei Bungie optimistisch zu bleiben. Destiny 2 verliert zunehmend Spieler, die Stimmung der einstigen Fans ist mies, das neue Spiel Marathon war lange in Entwicklung und könnte brutal scheitern und alles, was man zur internen Situation des Studios und der Mitarbeiterzufriedenheit hört, bereitet Sorgen.

Sony hat viel Geld für die Übernahme von Bungie (3,2 Milliarden Euro) gezahlt und jetzt muss das Studio langsam anfangen, dieses investierte Geld, dieses Vertrauen an Sony zurückzahlen. Bereits 2023 hieß es in einem Report von Bloomberg, dass Bungie 45 % unter den Erwartungen gewesen sei. Das kriselnde Destiny 2 gilt bislang die Haupteinnahmequelle des Studios, das seit The Final Shape (Juni 2024) keine Erweiterung mehr herausgebracht/ verkauft hat – und das Studio habe schon vor der Übernahme von Sony kurz vor der Insolvenz gestanden.

Sony selbst ist gewinnorientiert und wird ein sehr kritisches Auge auf die Entwicklungen bei Bungie werfen – zumal sie mit Concord erst 2024 einen herben finanziellen Rückschlag bei einem Live.Service-Game erlitten. Einem Bericht von IGN aus dem Jahr 2023 zufolge sei es Sony möglich, beim Ausbleiben finanzieller Ziele den bestehenden Vorstand von Bungie aufzulösen und die volle Kontrolle zu übernehmen. Zudem ist es denkbar, dass Sony Vorfälle wie die Plagiatseingeständnisse als rufschädigend betrachtet und diese der Bungie-Führung negativ auslegt.

Insgesamt ist es schwierig, sich vorzustellen, dass Bungie in den nächsten Jahren einen finanziellen Erfolg haben wird – unabhängig von der Qualität des jeweiligen Produkts. Die einstigen Fans von Bungie sind so unzufrieden und frustriert, dass sie – so wirkt es aktuell – allem negativ gegenüberstehen, was Bungie macht. Das Studio muss schon etwas richtig Gutes liefern, damit es nicht „aus Prinzip“ gehasst wird. Stattdessen liefern sie ein zu teures Spiel ohne Zielgruppe, mit geklauten Assets.

Wenn Marathon scheitert – und das kann ich mir leider gut vorstellen – könnte Sony die Geduld mit Bungie verlieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Unternehmen die aktuelle Situation noch lange mitmacht. Sollte das angeblich vertraglich festgelegte finanzielle Ziel seitens Bungie wirklich verfehlt werden, droht die vollständige Kontrollübernahme seitens Sony. Bungie benötigt dringend einen Erfolg und muss bei Marathon Schadensbegrenzung vermeiden.

Um einen Top-5-Platz der Verkäufe in den USA zu erreichen, müsste Bungie es meiner Einschätzung nach schaffen, Marathon für Destiny-Spieler reizvoller zu machen, beispielsweise mit einem größeren Fokus auf PvE oder der Möglichkeit PvP zu vermeiden. Selbst Escape from Tarkov hat inzwischen einen reinen PvE-Modus.

Eine Umstellung auf PvE-Inhalte würde jedoch viel Aufwand und Entwicklungszeit bedeuten, was voraussichtlich mit hohen Kosten verknüpft wäre – schließlich müssen die ENtwickler in der Zeit bezahlt werden. Da ein finanzieller Erfolg dennoch nicht garantiert wäre, käme das wohl kaum einer Schadensminimierung gleich. Bungies größte Hoffnung bleibt also Destiny 2. Das Studio muss qualitativ hochwertige Erweiterungen bringen und das Vertrauen der Community zurückgewinnen. Dabei wird es entscheidend sein, dem Feedback der Spieler zuzuhören.

Denn wenn die Stimmung schlecht bleibt, besteht die Gefahr, dass die Spieler weniger kauffreudig sind.

Ein neues Action-RPG auf Steam und Switch 2 ist perfekt für Fans von Persona und Pokémon, bietet über 120 Monster

Wer das Sammeln und Bekämpfen von Monstern liebt, der muss schon lange nicht mehr nur auf Pokémon zurückgreifen. Mittlerweile gibt es viele Alternativen. Eine actionreiche Variante vom Monster-Sammeln erscheint schon in einem Monat unter anderem auf der Switch 2 und Steam und damit vor dem neuen Pokémon.

Um welches Spiel geht es? Die Megami-Tensei-Reihe gibt es schon seit 1987, doch so richtig bekannt ist sie im Westen erst seit den späteren Persona-Titeln. Seit Persona 5 haben auch andere Titel der Reihe neue Ableger oder Remakes bekommen. Mit Shin Megami Tensei 5 erschien sogar ein neuer Hauptteil.

Am 20. Juni 2025 holt man ein weiteres Spin-Off aus der Vergangenheit zurück. Kurz nach dem Start der Switch 2 erscheint mit RAIDOU Remastered: The Mystery of the Soulless Army ein neues Rollenspiel. Erneut könnt ihr unzählige Dämonen sammeln, doch diesmal kämpft ihr zusammen mit ihnen in einem Action-Kampfsystem.

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Raidou Remastered: The Mystery of the Soulless Army – Trailer zum Action-RPG

Mit eigenen Dämonen in den Kampf ziehen

Worum geht es in Raidou Remastered? Das Spiel ist ein Remake von Devil Summoner: Raidou Kuzunoha vs. the Soulless Army, das 2006 für die PS2 erschienen ist. Ihr spielt Raidou Kuzunoha, der nicht nur Dämonen beschwören kann, sondern in den 1930ern auch als Detektiv in Japan tätig ist. Er bekommt von einer jungen Frau einen neuen Fall, für den er nicht nur eine Stadt, sondern auch gefährlichere Orte erkunden muss.

Was ist Raidou Remastered für ein Spiel? Die beliebten Dämonen, die man aus Persona oder Shin Megami Tensei kennt, sind hier erneut der Fokus des Gameplays. Über 120 Dämonen könnt ihr beschwören und im Kampf einsetzen. Der Sammeltrieb wird durch die beliebten Fusionen und taktischen Entscheidungen dabei erneut geweckt.

Statt eines rundenbasierten Kampfsystems begebt ihr euch als Raidou selbst deutlich actionreicher in die Begegnungen. In Echtzeit kloppt ihr euch zusammen mit euren Dämonen, die automatisch agieren, gegen eure Widersacher. Ihr habt aber auch spezielle Manöver im Kampf und durch eine Schusswaffe auch Fernkampf-Optionen. Zusätzlich dazu sollen auch das Ausweichen und die Positionierung im Kampf relevant sein.

Die Dämonen sind auch außerhalb des Kampfes nützlich und erlauben euch, mit der Oberwelt und NPCs auf unterschiedliche Art und Weise zu interagieren.

Interessant für Leute, die auf Pokémon warten

Warum ist das Spiel für Pokémon-Fans relevant? Auch wenn sich das Gameplay durch den Action-orientierten Fokus von Pokémon unterscheidet, könnte Raidou Remastered eine gute Alternative für Monster-Sammler werden. Durch das Fusionieren könnt ihr viel Zeit damit verbringen, neue Dämonen zu erschaffen.

Wer sich gerne mit Planung vergnügt, kann sich durch diese Mechanik auch mit dem Vererben von Fähigkeiten und damit auch dem Erstellen von einzigartigen Builds für die Dämonen beschäftigen. Da der neue Pokémon-Titel, Pokémon Legenden Z-A, erst Ende des Jahres erscheint, kann das die Wartezeit verkürzen.

Raidou Remastered: The Mystery of the Soulless Army erscheint am 19. Juni für Switch 1 und 2, PS4 und 5, Steam und der Xbox Series X|S, und ist somit auch für Spieler, die keine Nintendo-Konsole besitzen spielbar. Neben Pokémon kehrt auch ein anderes Monster-Franchise 2025 zurück: Eine Alternative zu Pokémon habe ich über 200 Stunden gespielt und nach 8 Jahren erscheint endlich der Nachfolger, auf den ich gewartet habe

Neues Rollenspiel auf Steam und PS5 will sein wie Skyrim, bietet gute Story und harte Kämpfe

Nach einem erfolgreichen Early Access startet das neue RPG eines polnischen Studios auf Steam und Konsole. Dieses schickt Spieler in eine düstere Neuinterpretation der Artus-Legende in einem düsteren Fantasy-Setting.

Was ist das für ein Spiel? Es handelt sich um das Open-World-RPG „Tainted Grail: The Fall of Avalon“ des polnischen Studios Questline, das bereits heute – am 23. Mai 2025 – auf Steam, PS5 und Xbox erscheinen wird. 

Das Spiel befand sich seit dem 30. März im Early Access und konnte bereits viele Spieler von sich überzeugen. Auf Steam hat es aktuell eine sehr positive Bewertung (86 % der 4.566 Nutzerrezensionen sind positiv), was die Vorfreude der Spieler deutlich macht. 

Am Tag vor dem Release veröffentlichte das Studio einen Story-Trailer, der die düstere Atmosphäre des Spiels zeigt:

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Der offizielle Story-Trailer von Tainted Grail: The Fall of Avalon zeigt eine Fantasy-Version der Arthur-Legende

Die Artus-Legende in einem düsteren Licht

Was wissen wir über die Story? Die Geschichte von Tainted Grail ist eine düstere Neuinterpretation der Artus-Legende, dessen Welt in einem ewigen Herbst gefangen ist und bekannte Legenden in einem anderen, neuen Licht (oder neuer Dunkelheit) darstellt. Dafür bietet das Spiel die Möglichkeit, allerlei Entscheidungen zu treffen und dadurch verschiedene Enden zu erreichen.

Man tritt hierfür in die Fußstapfen von König Arthur und versucht, die Mysterien um dessen Legende und das Königreich aufzudecken. Währenddessen kehrt eine chaotische Kraft in die Welt zurück, die das Überleben – zusätzlich zu den vielen Gegnern, Sekten und einer feindlichen Umgebung – weiter erschwert.

Wie ist die Stimmung rund um das Spiel? Die Vorfreude auf den Release wird in den Kommentaren unter dem Trailer auf YouTube und den Steam-Rezensionen deutlich:

  • nis_gia kommentiert auf YouTube: „Kann den morgigen Tag kaum erwarten, die Demo war so gut, abgesehen von den Leistungsproblemen, die zu erwarten sind und hoffentlich mit einem Patch behoben werden. Macht weiter so, es scheint ein Spiel und ein Team zu sein, das Unterstützung verdient, und wenn man ihm Zeit gibt, denke ich, dass es wirklich glänzen wird. Ein großes Lob für den Aufbau der Welt und das nur aufgrund der Demo und Leaks.“
  • Ogma schreibt auf Steam: „Auf die Gefahr hin, wie ein unerträglicher Snob zu klingen: Wenn ihr eine erwachsenere, besser umgesetzte Version des Elder-Scrolls-Gameplays sucht, ist dies das Richtige.“
  • Trogdor Burninator kommentiert auf Steam: „Die Geschichte und die Dialoge sind großartig. […] Es wird viel erzählt, man findet Bruchstücke der Geschichte in Notizen, Tagebüchern, Stadtgesprächen, Gerüchten von Leuten, die man trifft, und dann stößt man auf diese seltsamen und wundervollen, mystischen Dinge da draußen, und es gibt diesen Wow-Faktor, wenn man das tut. Mit einem Wort: Immersion. Skyrim hat es geschafft, und diese Jungs auch.“

Da Tainted Grail: The Fall of Avalon bereits heute erscheint, könnt ihr es direkt selbst austesten, falls das düstere RPG euer Interesse geweckt hat. Wenn ihr vorher aber lieber noch mehr zu dem Open-World-Spiel erfahren wollt, und vielleicht mehr über das Gameplay wissen wollt, könnt ihr hier auf MeinMMO mehr erfahren: Ein neues Rollenspiel ist wie ein düsteres Skyrim, aber mit richtig guter Grafik und erscheint schon bald auf Steam, PS5 und Xbox

Quelle(n):
  1. YouTube
  2. Steam

5 überschätzte Zauber in Dungeons & Dragons, die eigentlich ziemlich nutzlos sind

Im Multiversum von Dungeons & Dragons gibt es eine ganze Menge Zauber, die ziemlich cool klingen. Gerade auf niedrigem Level neigt man dazu sie zu lernen oder mitzunehmen, dabei sind einige von ihnen nicht so nützlich, wie ihre Beschreibung vermuten lässt. Wir stellen euch 5 davon vor, damit ihr ihnen nicht auf den Leim geht.

Wir haben für euch 5 Zauber herausgesucht, die aufgrund ihrer Beschreibung cooler klingen, als sie dann in der Praxis tatsächlich sinnvoll sind. Gerade zum Einstieg oder auf niedrigem Level, mit einer für einen selbst unbekannten Klassen, kann es hier schnell passieren, dass man sie lernt oder mitnimmt, obwohl sie nicht besonders praktikabel sind.

Was beispielsweise bei Klerikern, Magiern oder Druiden abseits von Zaubertricks (Cantrips) nicht so schlimm ist, weil sie ihre Zauber jeden Tag anpassen können, ist zum Beispiel bei Barden, Hexenmeistern oder Zauberern ein größeres Problem, da sie ihre Zauber für jeden Levelaufstieg fest wählen müssen. Damit ihr euch hier nicht vergreift, sondern wisst, welche Zauber besser klingen als sie oft sind, haben wir 5 Übeltäter für euch herausgesucht.

Dabei ist kein Zauber natürlich völlig nutzlos, da es darauf ankommt, wie ihr ihn einsetzt. Dennoch machen die spezifischen Einschränkungen, der hohe Aufwand oder die Notwendigkeit spezieller Situationen, die verhältnismäßig selten vorkommen, sie in der Praxis oft weniger nützlich.

Wie wurden die Zauber ausgewählt?  Für die Auswahl haben wir uns auf Zauber der 5. Edition, unter Berücksichtigung der Regeln von 2024, beschränkt. Zusätzlich haben wir darauf geachtet, ein breites Feld verschiedener Zauber abzubilden. Für unsere Liste haben wir uns gegen ein direktes Ranking entschieden, da die Macht eines Zaubers von zu vielen Faktoren abhängig ist, als dass man sie gut vergleichen könnte.

So kann ein Zauber mächtig sein, weil er viel Schaden macht oder weil er die Welt um sich herum in großem Maße manipulieren kann – oder auch, weil ein Spieler ihn in einem geeigneten Moment schlau einsetzt.

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Was für Zauber gibt es? In Dungeons & Dragons gibt es hunderte verschiedene Zauber, aus denen ihr für eure Charaktere wählen könnt. Da gibt es zum einen Zaubertricks (Cantrips), die keinen Zauberplatz kosten, wenn man sie wirkt. Sie mögen nicht besonders stark sein, sind aber häufig sehr nützlich.

Wollt ihr kraftvollere Zauber wirken, könnt ihr aus Zaubern verschiedener Stufen von Stufe 1 bis Stufe 9 wählen, die dann jeweils einen gleichwertigen Zauberplatz kosten. Dabei gilt: je höher die Stufe, desto mächtiger der Zauber. Ebenso kann nicht jede Klasse jeden Zauber erlernen.

Die Zauber gehören jeweils einer der 8 Schulen der Magie an:

  • Bannzauber (Abjuration)
  • Beschwörungszauber (Conjuration)
  • Hervorrufungsmagie (Evocation)
  • Illusionsmagie (Illusion)
  • Nekromantie (Necromancy)
  • Verwandlungsmagie (Transmutation)
  • Verzauberungsmagie (Enchantment)
  • Erkenntniszauber (Divination)
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Baldur’s Gate 3: Zwei Zauber in einem Zug wirken

Fluch auferlegen (Bestow Curse)

  • Zauberstufe: Stufe 3
  • Verfügbare Klassen: Barde, Kleriker, Magier, Paladin (Eidbrecher, Eid der Eroberung)
  • Wirkzeit: 1 Aktion
  • Reichweite/Gebiet: Berührung
  • Dauer: 1 Minute (10 Runden)
  • Schaden/Effekt: Schwächung
  • Schule der Magie: Nekromantie
  • Angriff/Rettung: Weisheitsrettungswurf
  • Komponenten: V, S
  • Zauber bei DnD Beyond

Der Name klingt erstmal fantastisch – „Fluch auferlegen“! Die Effekte (Nachteil auf Angriffe/Checks, verschwendete Aktionen, Schadensnachteil) klingen mächtig und können einen einzelnen Gegner potenziell lahmlegen. Außerdem kann man ihn ohne Konzentration wirken, wenn man einen Zauberplatz auf Level 5 oder höher nutzt.

Der große Haken ist, dass das Ziel berührt werden muss, um es mit einem Fluch zu belegen – ihr müsst euch dafür also in den Nahkampf begeben. Das ist in den meisten Kampfsituationen gefährlich für einen Magiewirker, der typischerweise eher weit hinten steht. Alternativ könnt ihr auch einen Familiar losschicken, um den Fluch auf das Ziel zu wirken, sofern ihr einen habt.

Obendrein erlaubt der Zauber einen Weisheitsrettungswurf, und viele der gefährlichsten Gegner haben hohe Weisheitswerte. Wenn der Fluch sitzt, ist er stark, aber die Hürde, ihn zu wirken und den Rettungswurf zu überwinden, macht ihn oft zu einer schlechten Wahl im Kampf. Für das gleiche Zauberlevel (Grundlevel 3) gibt es oft effektivere Kontroll- oder Schadenszauber.

Viele Spieler haben Bock auf Herr der Ringe Online, doch hält sie eine Sache aus Mittelerde fern

Durch die neuen 64-Bit-Server erlebte Herr der Ringe Online zuletzt so etwas wie einen dritten Frühling. Dennoch bleiben weiterhin viele Spieler fern, die eigentlich Lust auf ein MMORPG in Mittelerde haben – das zeigt eine aktuelle Community-Diskussion.

Was ist das für eine Diskussion? Die wurde ausgelöst durch das frisch veröffentlichte Update 44.2 für Herr der Ringe Online. Hierbei handelt es sich um einen vergleichsweise kleinen Patch mit den nachfolgenden Highlights:

  • Die Sippen-Verwahrung wird jetzt korrekt mit dem Gildenoberhaupt übertragen und befindet sich in der Verwahrung auf der Zielspielwelt. Alle Gegenstände, die bei der Übertragung des Gildenoberhaupts aus der Sippen-Verwahrung verschwunden sind, müssen beim Kundendienst gemeldet werden.
  • Die US-Region bekommt mit Sting endlich ihren nächsten 64-Bit-Server. Der zusätzliche EU-Server Grond ist bereits seit einer Weile online.
  • Die 14. Belohnungsleiste für legendäre Gegenstände ist mit neuen Belohnungen da.
  • „Dun Shûma, die Festung des Königs“ ist jetzt auf Schwierigkeitsstufe 3 verfügbar.

Dazu kommen allerlei weitere, kleinere Fehlerbehebungen und Anpassungen. Die deutschen Patch Notes findet ihr auf lotro.com.

Der Trailer zur aktuellen Erweiterung von Herr der Ringe Online:

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Herr der Ringe Online: Trailer zu Morgoths Vermächtnis stimmt euch auf die neue Erweiterung ein

„Das wäre das Spiel für mich“, aber …

Zurück zur Diskussion: Ein Fan des Spiels hatte die Patch Notes auch auf Reddit verlinkt. In den Kommentaren unter dem Post ging es dann aber nicht um die Neuerungen, sondern um Gründe, warum man Herr der Ringe Online nicht spielt, obwohl man Lust auf ein MMORPG in Mittelerde hätte.

  • Fr0zenYeti schreibt auf Reddit etwa: „Alles, was sie tun müssen, ist, die UI für höhere Auflösungen zu verbessern, und ich gebe diesem Spiel eine faire Chance“
  • clocktowertank untermauert das auf Reddit: „Die Textgröße und die gewählten Schriftarten sind für die Lesbarkeit mehr als grauenhaft. Trägst du eine Brille, wenn du spielst? Denn es ist eine unglaubliche Belastung für die Augen, wenn man versucht, in diesem Spiel etwas zu lesen, wenn man sonst in 2K oder höher spielt.“
  • Auch KingBastok glaubt (via Reddit): „Verbesserte UI und HD-Pack und so viele Leute würden spielen.“
  • Gardevoir_Best_Girl sieht das auf Reddit auch so: „Ich wünschte wirklich, sie würden die Benutzeroberfläche verbessern, dann wäre das mein Haupt-MMO. Ein weiteres Jahr, ein weiteres ‚Nein‘.“
  • MarchAgainstOrange erklärt auf Reddit: „Ich glaube, das wäre das Spiel für mich, wenn ich den Server-Lag und die Präsentation überwinden könnte.“

Zwar hat Herr der Ringe Online durch die moderneren Server einen technischen Schritt nach vorn gemacht, doch erklärt Gambrinus auf Reddit, was dort das Problem ist:

Es hat etwas geholfen, aber das Problem ist, dass die 64-Bit-Server jetzt überfüllt sind, was die Sache wieder verschlimmert. Leider sind die aktuellen Probleme wahrscheinlich zu tief im Code und in der Architektur verwurzelt, als dass sie einfach behoben werden könnten, und sie werden sicherlich nicht eine Menge Geld (das sie wahrscheinlich nicht haben) für eine neue Architektur ausgeben.

Was ist mit dem neuen MMORPG von Amazon Games? Das letzte Lebenszeichen stammt aus dem August 2024. Seinerzeit erklärte Vice President Christoph Hartmann, dass man sich weiterhin in einer sehr frühen Entwicklungsphase befindet und noch dabei ist, den besonderen Dreh für das neue MMORPG zu Herr der Ringe zu finden.

Man möchte nämlich auf keinen Fall Herr der Ringe Online oder andere bereits vorhandene Spiele der Franchise kopieren. Das klingt nach Konzeptionsphase. Die Fertigstellung dürfte also noch einige Jahre entfernt sein. Mehr dazu hier: Es gibt ein Lebenszeichen vom neuen MMORPG für Herr der Ringe von Amazon Games

Ex-Lead von WoW feiert China: „Ihr MMO-Design ist dem des Westens 10 Jahre voraus“ – Spieler befürchten Schlimmes für „Ghost“

Greg „Ghostcrawler“ Street war in China, um dort einige Kollegen bei NetEase zu besuchen. Sein begeistertes Lob über die Expertise der chinesischen MMORPG-Entwickler stößt auf Gegenwind.

Warum besucht der Entwickler NetEase? Der ehemalige Lead-Entwickler von World of Warcraft und vom neuen MMORPG für League of Legends arbeitet mit seinem eigenen Studio Fantastic Pixel Castle seit einer Weile bekanntlich an Projekt „Ghost“, mit dem er alles, was gerade im Genre der Online-Rollenspiele schiefläuft, besser machen möchte.

Seit November 2023 ist klar, dass er auf den chinesischen Konzern NetEase als strategischen Partner zurückgreifen kann. Ihr wisst schon, das ist das Unternehmen, mit dem Blizzard zeitweise Beef hatte, wodurch World of Warcraft und Co. lange nicht in China erscheinen durften.

Wie genau die Zusammenarbeit aussieht, ist unklar. Damals kommentierte Ghostcrawler die Partnerschaft wie folgt:

Wir möchten das Spiel der Community früh und oft zeigen, um sicherzustellen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und um konstant Feedback einzuarbeiten. Das ist möglich, weil NetEase ein strategischer Partner ist, der unsere Vision versteht und uns die kreative Freiheit, die Ressourcen und die Unterstützung gibt, die es braucht, damit wir erfolgreich sein können.

Erstes Gameplay aus dem Prototypen von Ghost – also noch eine sehr frühe Version des MMORPGs:

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Ghost: Gameplay aus dem Prototypen des neuen MMORPGs von Ghostcrawler

Was berichtet Ghostcrawler von seinem Besuch? Im Zuge dieser Zusammenarbeit war der Chef-Entwickler jetzt also in Hangzhou und Guangzhou, um persönlich mit den Kollegen von NetEase zu schnacken. Sein anschließendes Fazit auf X:

Ihr MMO-Design ist dem des Westens etwa 10 Jahre voraus, während sich unseres ein wenig eingefroren anfühlt. Ich habe viel gelernt und eine Menge leckeres Essen gegessen. Ich werde bald wiederkommen!

Unter dem Post bekam Greg Street im Anschluss einigen Gegenwind ab, es wurden aber auch viele Fragen gestellt, um den Grund für diese Aussage genauer zu beleuchten. Zudem befürchtet manch einer, dass Ghostcrawler jetzt einige „Unarten“ aus asiatischen MMORPGs auch für Ghost übernehmen könnte.

  • Perpetual hater kommentiert etwa auf X: „Ihr Design könnte dem Westen 100 Jahre voraus sein und der Westen wird trotzdem erfolgreicher sein, weil der Osten sich als gierig erwiesen hat, wenn es um MMOs geht.“
  • Griffin Best hofft auf X: „Bitte kein Auto Play oder Pay to Win, das ist dort weitverbreitet.“
  • SyphinB3 schreibt auf X: „Ich bin mit der aktuellen MMO-Formel aus dem Osten nicht einverstanden. Abgesehen von der Grafik, der fantastischen Charakteranpassung und den Kämpfen scheinen sie nicht in der Lage zu sein, die Systeme richtig hinzubekommen, noch können sie ein starkes Endgame entwickeln. Es wird am Ende immer ein Ressourcen-Grind, um die Ausrüstung zu leveln […].“

Wie reagiert Ghostcrawler auf die Kommentare? Ganz Ghostcrawler-typisch sehr kommunikativ, mit diversen Antworten und Ausführungen. In einem Post auf X erklärt der Entwickler beispielsweise:

Ich sage ja nicht, dass man chinesische MMOs lieben sollte, wenn man im Westen lebt. Ihr seid wahrscheinlich sowieso nicht deren Zielgruppe. Ich sage nur, dass ich als Designer die Tiefe ihres Designs sehr schätze, vor allem die horizontale Progression, mit der das Spiel, an dem ich gearbeitet habe, WoW, zu kämpfen hatte.

In einem anderen Post auf X ergänzt Street, dass sich Ghost an eine westliche Zielgruppe richten wird, weshalb er auch auf Bezahlmodell, Art-Design und Charakter-Progression setzen wird, die genau für den Westen ausgelegt sind. NetEase sei ein chinesischer Publisher, der von diesen westlichen Spielen gerne mehr im Portfolio hätte, so der Entwickler weiter.

Was in diesem Zusammenhang spannend ist: Immer mehr asiatische Unternehmen möchten mit ihren MMORPGs im Westen größere Erfolge feiern und passen dafür auch ihre Design-Ausrichtung an.

2 Beispiele dafür sind ArcheAge Chronicles und Aion 2, die einen deutlich größeren Fokus auf PvE-Inhalte sowie Story setzen werden, als es bei den jeweiligen Vorgängern der Fall war. Zu Aion 2 soll es übrigens in Kürze endlich genauere Details geben: Ein neues MMORPG kommt 2026 zu uns, soll größer werden als Throne and Liberty, aber mit weniger Pay2Win

Eine der besten Alternativen zu Dark Souls legt sich jetzt mit Hardcore-Fans an, trifft damit ins Schwarze

Mit dem DLC „Overture“ soll für das Soulslike Lies of P auch ein kostenloses Update erscheinen, das erstmals die Wahl verschiedener Schwierigkeitsgrade ermöglicht. Die Community nimmt diese Ankündigung mit großer Freude auf.

Was muss ich zu Overture wissen? Im Sommer 2025 erscheint mit „Overture“ ein kostenpflichtiger DLC (knapp 30 Euro), indem die Vorgeschichte des Hauptspiels beleuchtet und neue Spielmodi eingeführt werden. „Battle Memories“ soll es euch erlauben, bereits besiegte Bosse erneut herauszufordern, wobei diese in insgesamt fünf Stufen zur Verfügung stehen.

Hinter „Death March“ verbirgt sich wiederum ein Boss-Rush-Modus, indem ihr mehrere Bosskämpfe am Stück überstehen müsst, ohne dass ihr zwischendurch regenerieren dürft. Parallel wird auch ein kostenloses Update erscheinen, und eine der dort geparkten Änderungen stößt derzeit auf viel Gegenliebe – obwohl sich viele Genre-Fans immer dagegen ausgesprochen haben.

Lies of P ist hart. Wie hart? Seht selbst:

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Lies of P: Ein einfacher Gegner bricht unseren Redakteur – Mehrmals

Git gud? Bald nicht mehr!

Was ist das für eine Änderung? Mit dem Update soll Lies of P erstmals die Möglichkeit für die Auswahl von bis zu drei Schwierigkeitsgraden anbieten. Gegenüber videogameschronicle.com erklärte Game Director Jiwon Choi:

Wir wollten sicherstellen, dass ein breiteres Publikum von Spielern das Spiel spielen kann. […] Durch die Anpassungen bei der Entwicklung und die Einführung dieser Schwierigkeitsoptionen können wir die Erfahrung verschiedenen Spielertypen anbieten. Das verbreitert die Basis.

Der Chef-Entwickler erklärt weiter, dass man damit auf das Feedback vieler Spieler und Entwickler reagieren würde. Die Community müsste also glücklich mit der Ankündigung sein.

Wie reagieren die Spieler? Eine aktuelle Diskussion auf Reddit kommt auf über 1.900 Upvotes und mehr als 820 Kommentare. Tatsächlich freuen sich die meisten Spieler auf die neuen Optionen.

  • The_L3G10N erklärt auf Reddit etwa: „Das ist cool. Bitte hasst mich nicht, aber ich mag Soulslikes wirklich, aber ich bin wirklich schlecht darin. Einen leichteren Schwierigkeitsgrad hinzuzufügen, wäre so cool.“
  • Für Asn_Browser ist auf Reddit klar: „Wahrscheinlich kaufe ich das Spiel jetzt endlich. Wenn ich nicht weiterkomme, möchte ich die Möglichkeit haben, es einfacher zu machen, anstatt wochenlang festzusitzen. Dafür habe ich nicht die Zeit.“
  • DegenerateCrocodile sieht das auf Reddit ähnlich: „Ja, vielleicht schaue ich mir das mal an, jetzt, wo ich weiß, dass ich das Spiel auch dann beenden kann, ohne jeden Boss mehr als 20 Mal wiederholen zu müssen.“
  • PurpleK00lA1d schreibt auf Reddit: „Ich bin auf jeden Fall bereit, es zu kaufen. Ich war wirklich begeistert, als ich den Trailer zum ersten Mal gesehen habe, aber dann hat mich diese ganze Soulslike Sache komplett umgehauen. Ich habe Dark Souls, Sekiro und Elden Ring ausprobiert und jedes Mal hat es mir nicht gefallen. Ich mag Herausforderungen bis zu einem gewissen Grad, für mich gehen Soulslikes aber zu weit.“

Der Plan der Entwickler könnte also aufgehen. Bemerkenswert dabei ist, wie wenig Gegenwind die Ankündigung derzeit erhält. Vor allem im Kontext der Souls-Spiele von From Software gab es in der Vergangenheit immer wieder hitzige Diskussionen darüber, ob es für Dark Souls und Co. auswählbare Schwierigkeitsgrade geben sollte.

Viele Genre-Fans waren dagegen und argumentierten häufig, dass das die originale Vision der Entwickler torpedieren und dem Genre einen Teil der Faszination rauben würde. Wie seht ihr das? Sollten mehr Souls- und Soulslike-Titel Schwierigkeitsgrade anbieten? Wie hart Lies of P in seiner Ursprungsversion ist, erfahrt ihr hier: Lies of P hat mich so sauer gemacht, dass ich es vor Wut beendet habe und nachts ins Fitnessstudio gefahren bin

WoW bringt einen Feind zurück, den wir alle für besiegt gehalten haben

In World of Warcraft war ein Feind in den letzten Jahren kaum noch zu sehen. Jetzt kehrt er zurück – denn die Story wird wieder aufgegriffen.

Dass in World of Warcraft ein Feind nie wirklich besiegt ist, sondern auch gerne zweimal oder dreimal wiederkommt, ist inzwischen ein alter Hut. Doch gerade in den letzten Jahren hat Blizzard viele „klassische“ Warcraft-Feinde beseitigt. Die Alten Götter sind besiegt, die Brennende Legion wurde zerschlagen und der Lichkönig ist bereits seit vielen Jahren in Rente.

Jetzt wird ein alter Feind wohl zurückkehren und wieder neue Stärke erlangen – zumindest gibt es klare Hinweise darauf.

Spoilerwarnung: Es sollte bisher offensichtlich sein, aber es geht hier um die Zukunft von WoW.

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Einen Erfolg in WoW haben nur 6 Menschen – und die wissen nicht, warum

Wer kehrt zurück? Die Brennende Legion scheint noch nicht vollständig vergangen zu sein. Denn das geht aus der Ankündigung eines neuen Warcraft-Buches von Christie Golden hervor. Das Buch „Blood Ties“, als zu Deutsch wohl „Blutbande“ handelt von Alleria Windläufer, Exarch Turalyon und ihrem Sohn Arator. Blizzard hat das Buch auf der WoW-Webseite angekündigt.

In einer alten Basis der Legion hat sich jemand eingenistet – ein Dämon, der darauf sinnt, Azeroth einmal mehr für zwielichtige Pläne zu nutzen.

Was ist mit der Brennenden Legion? Die Brennende Legion wurde am Ende der Erweiterung „Legion“ besiegt. Viele der Anführer sind besiegt und wurden permanent ausgelöscht. Der gefallene Titan, Sargeras, wird derweil von den anderen Titanen und Illidan festgehalten. Gleichzeitig wurde die Weltenseele von Argus vernichtet, wodurch die Regeneration der Dämonen im Nether drastisch verlangsamt ist. Dämonen werden noch immer im Nether wiedergeboren (solange sie nicht im Nether sterben), aber der Prozess dauert länger.

Die Brennende Legion ist seither ohne Führung. Genaue Details sind nicht bekannt, aber Blizzard hat immer wieder durchscheinen lassen, dass unter den Dämonen nun ein interner Konflikt herrscht, bei dem mehrere Mächtige versuchen, ihr Stück der Legion zu sichern. Das ist jedoch keine riesige, kosmische Gefahr mehr, wie es unter der Führung von Sargeras der Fall war.

WoW Grabmal des Sargeras 9
Viele starke Anführer der Brennenden Legion sind besiegt – permanent.

Seither haben Dämonen nur noch eine untergeordnete Rolle. Sie tauchen in den neuen Erweiterungen nur vereinzelt auf und abseits einiger spezifischer Klassen-Quests sind sie nahezu in Vergessenheit geraten.

Was wird zum Buch gesagt? Bisher gibt es lediglich den Klappentext des Buches. Darin heißt es (übersetzt):

(…) Arator bricht auf eine neue Reise auf, um die Gerüchte eines seltsamen Leuchtens zu erforschen, die aus den Ruinen einer längst verlassenen Legionsbasis dringen. Turalyon und Alleria bieten ihre Hilfe an, erpicht darauf, diesen alten Feind zu vernichten, bevor er die Welt erneut bedrohen kann. Während die Familie tiefer in das Mysterium eintaucht, versucht Arator das heroische Vermächtnis seiner Eltern mit den fehlerbehafteten Leuten in Einklang zu bringen, die er kennengelernt hat. Er sieht beide Eltern in sich: Die hohen moralischen Ansprüche seines Vaters, die Intelligenz seiner Mutter, und beider unerschütterlichen Willen Azeroth zu verteidigen. Aber Arator befindet sich im Zentrum ihrer größten Stärken und Schwächen – Schwächen, die offenbart werden, als die dämonische Bedrohung sich als ehemaliger Leutnant der Brennenden Legion herausstellt, der darauf abzielt, Azeroth für eine neue Kampagne der Zerstörung zu benutzen.

Wie genau die Rückkehr eines Kommandanten der Brennenden Legion aussieht und ob das auch Auswirkungen für die „echte“ World of Warcraft haben wird, werden wir wohl erst mit dem Release des Buches erfahren – oder falls Blizzard bis dahin schon neue Details zur nächsten Erweiterung „Midnight“ verrät.

Das größte Spiel der Welt hat 16,3 Millionen Spieler und selbst Steam kommt nicht dagegen an

Wenn man an die beliebtesten Titel denkt, dann fallen einem schnell Shooter wie CS2, PUBG auf Steam oder Fortnite ein, die hunderttausende Spieler gleichzeitig unterhalten können. Doch im Mai 2025 heißt das beliebteste Spiel der Welt anders.

Was ist das beliebteste Spiel der Welt? Gemessen an den höchsten zeitgleichen Spielern im Mai 2025 heißt der klare Sieger Roblox. Während zu Spitzenzeiten 2,5 Millionen Spieler Fortnite gespielt haben, schaffte es Steam, 11,8 Millionen Gamer zeitgleich in Spielen zu haben.

Roblox hingegen ließ im Mai zeitgleich 16,3 Millionen Spieler zocken und bietet damit mehr als Fortnite und alle Spiele auf Steam zusammen (via X.com). MeinMMO erklärt euch, warum Roblox so beliebt ist.

Hier könnt ihr den Trailer zu Roblox sehen:

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Roblox – Der offizielle Trailer zum virtuellen Universum

Roblox ist nicht nur ein Spiel

Was zeichnet Roblox aus? Roblox ist, ähnlich wie Fortnite, inzwischen eine Plattform für unzählige Spiele. Aktuell beliebt ist dort zum Beispiel das Spiel mit dem echten Titel „[🌕] Einen Garten anbauen 🐔🧟‍♂️“ von Anbieter „The Garden Game“, das eine Art Idle-Garten-Simulation darstellt. Die Spieler bauen ihren eigenen Garten auf und dieser wächst und gedeiht auch offline. Ähnlich wie bei anderen Idle-Games loggen sich die Spieler nur gelegentlich ein und kümmern sich um die Verwaltung.

Der Titel ist auf der Plattform so beliebt, dass ihn bis 15:30 Uhr bereits 1,8 Millionen Spieler gespielt haben, nur an diesem Tag wohlgemerkt. Was Roblox auszeichnet, das ist die Vielzahl an Spielen, die eigenständig auf Roblox als Plattform laufen. So gibt es von MMORPGs über Shootern bis hin zu Rennspielen alle möglichen Genres und Spielvarianten auf der Plattform.

Achtung – Nicht alles ist an Roblox super! Bereits in der Vergangenheit war Roblox immer wieder in den Blickpunkt von Behörden geraten, weil lange nicht alle der dort verfügbaren Spiele so kindgerecht ausfallen, wie sie mit Blick auf die angepeilte Zielgruppe sein sollten. Oder würdet ihr es gut finden, wenn euer Kind reale Amokläufe nachspielt?

Immer wieder gab es auch Berichte über Missbrauch von Kindern und sogar Klagen von Eltern gegen Roblox. Über einen besonders schlimmen Fall hatte MeinMMO berichtet: In Roblox wird ein Spieler als Pädophiler entlarvt, doch er bleibt frei und entführt eine 15-Jährige.

All das ist bereits schlimm genug. Obendrauf kommen aber noch weitere Vorwürfe. So soll das Roblox-Management die privaten Entwickler der zahllosen Spiele gezielt ausbeuten und nur schlecht bezahlen. Zudem soll die Art, wie der Avatar-Shop und einige Spielsysteme funktionieren, die Kids schon früh für Glücksspielsysteme erwärmen.

Weshalb ist Roblox so beliebt? Viele der Spiele auf Roblox sind kostenlos und finanzieren sich durch Mikrotransaktionen. Dadurch kann jeder gratis in neue Spiele hereinschauen und jederzeit etwas Neues ausprobieren. Roblox dient deshalb als eine Art Freizeitpark, bei dem Spieler mit einer Anmeldung viele verschiedene Genres und Spiele ausprobieren können.

Viele Spieler haben auch eigene Communitys und Freunde, mit denen sie Roblox gemeinsam spielen. Statt bei jedem Titel neue Spieler finden zu müssen, ist es durch den Aufbau der Plattform sowie die vielen kostenlosen Inhalte leichter möglich, von Spiel zu Spiel zu wechseln.

Roblox ist also aktuell das beliebteste „Spiel“, wobei man es eher als Plattform ähnlich wie Steam bezeichnen kann. Doch auch Steam und Fortnite zusammen schlägt Roblox im derzeitigen Vergleich ohne Probleme. Auch Fortnite wird immer mehr zur Plattform und sorgt mit seinen Skins immer wieder für Diskussionen: Ihr könnt in Fortnite jetzt durch KI mit Darth Vader reden, doch der Schurke konnte sich nicht benehmen und zwang die Entwickler einzugreifen

Quelle(n):
  1. X.com

Entwickler verschenkt gleich 3 „neue“ Stalker auf Steam, doch die Fans kritisieren: Sieht schlimmer aus, als das Original

Die Entwickler von Stalker haben eine neue Version ihrer drei Ursprungsspiele auf Steam veröffentlicht, doch der technische Zustand der Enhanced-Editionen sorgt für Ärger mit den Fans.

Was wurde verschenkt? Die Entwickler von Stalker haben neue „Enhanced“-Editionen ihrer Klassiker veröffentlicht. Die überarbeiteten Versionen von „Shadow of Chernobyl“, „Clear Sky“ und „Call of Pripyat“ versprechen verbesserte Grafik sowie neue Features und werden von den Entwicklern auf Steam als „Muss für eine neue Generation“ angepriesen.

Alle Besitzer der ursprünglichen Spiele erhielten die neuen Fassungen kostenlos in ihrer Steam-Bibliothek. Viele Fans ließen sich das nicht zweimal sagen und warfen direkt einen Blick auf die überarbeiteten Titel. Doch die Fans merkten schnell, dass die verbesserte Edition nicht nur Verbesserungen gebracht hat.

Hier könnt ihr den Trailer zur verbesserten Edition sehen:

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Der neue Trailer zu S.T.A.L.K.E.R.: Legends of the Zone Trilogy – Enhanced Edition

Neue Editionen bringen neue Probleme

Wie kommen die neuen Editionen an? Die neuen Editionen der gefeierten Spielreihe kamen bei den Fans nicht gut an. Auf Steam stehen alle drei neuen Versionen gerade bei einer Wertung von „Ausgeglichen“. In den Bewertungen der Fans finden sich auch direkt die Gründe, warum Stalker gerade nicht mit der neuen Version punkten kann.

Nutzer Matty schreibt auf Steam: „Ich weiß nicht, wie dieses Spiel zur Veröffentlichung freigegeben wurde. Es gibt kein DLAA/DLSS […] das Spiel sieht schlechter aus als die ursprüngliche PC-Portierung. Das Bild ist so verrauscht und verschwommen, dass es schwer zu ertragen ist […]. Es gibt hier und da einen Input Lag, der wirklich ärgerlich ist […]. Ich habe mich auf diese Veröffentlichung gefreut und war bereit, alle Erfolge zu bekommen. Meine Enttäuschung ist unermesslich und mein Tag ist ruiniert.“

Auch Fan Grimtasy ist sauer und schreibt auf Steam: „Empörend unscharfe Grafik selbst bei nativem 4k. Die Tastenkombinationen sind im Vergleich zum Originalspiel völlig daneben. Derzeit erkennt das Spiel nicht einmal die seitlichen Maustasten. Nachlässig und stümperhaft zusammengebaut.“

Finden alle die neue Edition schlecht? Nein, es gibt durchaus auch gutes Feedback für die verbesserte Version. Nutzer FlauschiGER schreibt auf Steam: „Im Jahr 2025 bekomme ich gratis und aus heiterem Himmel einen Ausflug in DAS Spiel meiner späten Jugend geschenkt, mit ein paar Verbesserungen und vor allem deutlich mehr Kompatibilität auf modernen Systemen. Wenn man bedenkt, was es teilweise für ein Krampf sein kann, das Original auf Win11 zum Laufen zu bringen…

Ich kann bisher nichts Schlechtes berichten bezüglich der Grafik, welche viele hier kritisieren. Nach dem ersten kurzen Anspielen und Leerräumen des ‚Parkplatzes‘ wie in guten alten Zeiten, ist es für mich bislang wirklich ein Upgrade zum Original.“

Es ist denkbar, dass die Entwickler die aktuellen technischen Probleme der Spiele mit kommenden Patches beheben und die Fans sich dann über eine wirklich verbesserte Version freuen können. Ähnlich lief auch schon der Release zu Stalker 2 ab: S.T.A.L.K.E.R. 2 erscheint in miesem Zustand – Doch 100.000 Spielern auf Steam ist das offenbar egal

Quelle(n):
  1. 3DJuegos

Neues Spiel zu Game of Thrones ist jetzt kostenlos auf Steam spielbar, freut euch aber nicht zu früh

Game of Thrones: Kingsroad hat den Early Access verlassen und kann seit dem 21. Mai 2025 kostenlos auf Steam heruntergeladen werden. Wenn man sich die Rezensionen der Spieler ansieht, solltet ihr das aber eventuell sein lassen.

Warum lohnt sich der Download nicht? Ist doch kostenlos! Das stimmt natürlich. Und Game of Thrones ist trotz der mauen letzten Staffel weiterhin ein Franchise mit Zugkraft und vielen Fans, das eine würdige Games-Umsetzung mehr als verdient hätte.

Mit Game of Thrones: Kingsroad katapultiert euch Entwickler Netmarble jedoch zurück in eine Zeit, in der desaströse Film- und Serien-Adaptionen eher die Regel denn die Ausnahme waren. Wobei das Action-Adventure-RPG durchaus seine spielerischen Vorzüge hat. Spätestens bei der Monetarisierung hört der Spaß jedoch auf – und das gilt auch für die finale Release-Version.

Weil Game of Thrones: Kingsroad nämlich einen Online-Koop hat und einen Free2Play-Zugang anbietet, möchte es von euch auf unterschiedlichste Art Geld haben. Etwa für den Fortschritt in der Story oder den Zugang zu Bossen. Für Battle-Pässe. Für die Schnellreise, und vieles mehr. Natürlich gibt’s auch unzählige Währungen im Spiel, damit am Ende niemand mehr durchblickt.

Einer der Trailer zu Game of Thrones – Kingsroad:

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Game of Thrones: Trailer zum neuen Action-RPG zeigt bekannte Figuren

„Vielleicht das am aggressivsten und unethisch monetarisierte Spiel, das ich je gesehen habe“

Wie bewertet die Community die finale Launch-Version? Bereits die kostenpflichtige Early-Access-Version hatte von den Spielern viel Kritik einstecken müssen. Mit dem finalen Launch hat sich das nicht gebessert. Die Rezensionen stehen bei 63 Prozent positiv, bei mittlerweile 1.236 Bewertungen.

  • Hyde kritisiert auf Steam: „Vielleicht das am aggressivsten und unethisch monetarisierte Spiel, das ich je gesehen habe. Es gibt Mikrotransaktionen über Mikrotransaktionen, versteckt hinter endlosen falschen Währungen, um für alles abzukassieren.“
  • Romez schimpft auf Steam: „Koreanisches Pay2Win-Handyspiel, portiert auf PC mit Unreal-Engine-Marktplatz-Asset-Slop. Rechts- und Linksklick-Spam-Simulator mit 3 Fähigkeiten. Konsolen-Auto-Ziel-Kampfsystem. Meidet es wie die Pest.“
  • DethCometh kritisiert auch das Gameplay auf Steam: „Die Geschichte zieht einen einfach nicht in ihren Bann. Der Kampf ist generisch und altbacken. Die Bewegung fühlt sich schräg und unrund an.“
  • Slug kritisiert den Online-Koop auf Steam: „Was für ein tolles Multiplayer-Spiel. Nur in Dungeons kann man Koop machen …“

Aus vielen der positiven Reviews kann man indes herauslesen, dass sich Fans von Game of Thrones durchaus mit dem Bezahlmodell arrangieren können und dass sie einfach froh sind, ein Open-World-Spiel gefunden zu haben, das sie nach Westeros führt. Begleitet wird das Lob aber ganz oft von Bemerkungen wie „Es ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet“ – etwa hier auf Steam.

Unsere Empfehlung: Spart euch den Download. Investiert lieber ein paar Euro und holt euch Spiele zum kleinen Preis, die richtig gut sind. Davon gibt’s mehr als genug. Konkrete Tipps findet ihr etwa in diesem Artikel von Kollege Benedict Grothaus: Hier sind 9 Spiele auf Steam, die genauso gut sind wie AAA-Games, aber weniger kosten