Einer der besten Koop-Shooter auf Steam bekommt ein Spinoff basierend auf einem der besten Roguelites

Deep Rock Galactic gehört zu den besten Koop-Shootern auf Steam. Ein neuer Ableger verspricht nun einen interessanten Roguelite-Twist.

Äh… was? Deep Rock Galactic: Rogue Core ist ein kommender Koop-Shooter für bis zu 4 Spieler. Das beliebte Zwergen-Franchise besteht bislang aus dem Koop-Shooter „Deep Rock Galactic“ und dem Roguelite „Deep Rock Galactic: Survivor“, die beide großartige Vertreter ihrer jeweiligen Genres sind. Um den Kreis zu schließen, kommt der neue Shooter mit einem besonderen Roguelite-Twist daher.

Bereits zur Ankündigung im Mai 2025 war die Vorfreude und Zwergen-Fans groß, mit einem neuen Trailer verkündeten die Macher jetzt das Release-Datum. Am 20.05.2026 startet der Early Access auf Steam.

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Deep Rock Galactic: Rogue Core zeigt neue Aliens im Release Date Trailer

Mit der Spitzhacke gegen gruselige Aliens

Was ist zum Spiel bekannt? In Rogue Core übernehmt ihr die Rolle der „Reclaimer“, einer Elite-Einheit der Deep Rock Galactic Corporation. Ausgerüstet mit einer Spitzhacke geht es in die tiefsten Regionen, welche bislang ein Zwerg erreicht hat, wo ungeahnte Gefahren lauern.

In typischer Roguelite-Manier startet ihr dabei immer wieder mit der einfachsten Ausrüstung, und sammelt innerhalb eines Runs neue Waffen und Fähigkeiten, um schließlich zu einem absurd über-powerten Zwerg zu werden.

Wie ist die Stimmung in der Community? Die ist gelinde gesagt positiv. In den Kommentaren unter dem Trailer auf YouTube liest man vielfach das Mantra „Rock and Stone“, doch zwischendurch gibt es auch etwas konkreteres Feedback.

So lobt no.5689 das „absolut gestörte Alien-Design“, während modman287 sich an Dead Space aus dem Jahr 2008 erinnert fühlt.

Holoflux scherzt über „ein ganzes Deep Rock Galactic-verse“, wohl eine Anspielung auf „Cinematic Universes“ wie von Marvel oder DC, doch nicht alle Fans freuen sich darüber. Manch einer meint, Rogue Core hätte auch ein Modus oder DLC für das vorhandene Spiel sein können. Auf diese Weise würde man viele der vertrauten Mechaniken verlieren.

Insgesamt scheint jedoch die Vorfreude zu überwiegen, und viele Fans können den Launch kaum erwarten.

Das ursprüngliche Deep Rock Galactic besticht durch ein einfaches Spielprinzip, bei dem man mit schweren Waffen massig Gegner plätten kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Mit dieser bestechenden Kombination sicherte es sich einen Platz in unserer Liste der 25 besten Shooter 2026 – Diese PvP- und PvE-Spiele überzeugen mit ihrem Gameplay

Lohnt sich Final Fantasy XIV im Jahr 2026?

Final Fantasy XIV gehört zu den größten und beliebtesten MMORPGs dieser Zeit. Doch lohnt es sich auch, über 12 Jahre nach dem Relaunch einzusteigen oder zurückzukehren? MeinMMO verrät euch, was ihr wissen solltet.

Was muss man zu Final Fantasy XIV grundsätzlich wissen? Final Fantasy XIV startete im Jahr 2013 nach der gescheiterten 1.0-Version mit A Realm Reborn neu. Seither ist das MMORPG gewachsen und bietet mit inzwischen fünf Erweiterungen tausende Stunden an Inhalten und zählt heute zu den beliebtesten MMORPGs seiner Zeit.

Ihr begebt euch mit einem selbst erstellten Charakter in die Welt Eorzea, erlebt dort große Abenteuer entlang einer umfassenden, epischen Geschichte und stellt euch gemeinsam mit anderen Spielern zahlreichen Herausforderungen.

Daneben gehört Final Fantasy XIV zu den wenigen MMORPGs, die sich nicht nur auf PC und PlayStation 5, sondern auch auf Xbox und MAC spielen lassen, ihr könnt das MMO also auch bequem per Controller zocken. Ebenso ist eine Mobile-Variante in Arbeit, die in China sogar schon spielbar ist.

Mit seinen umfangreichen Erweiterungen kann Final Fantasy XIV daher für Neueinsteiger und Rückkehrer einschüchternd wirken. Wir erklären euch, ob sich im Jahr 2026 der (Wieder-)Einstieg lohnt und wer nicht zögern sollte oder wer lieber die Finger davon lassen sollte.

Kennt ihr euch mit dem Spiel grundsätzlich aus, könnt ihr über unser Inhaltsverzeichnis direkt zur Einschätzung springen:

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Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alexander Mehrwald ist seit Anbeginn der Erweiterung Heavensward im Jahr 2015 vor allem als Dunkelritter in Eorzea unterwegs und macht auch vor schweren Inhalten keinen Halt. Mit Dawntrail sattelte er dann in seiner Raid-Gruppe auf den Weißmagier um und tummelt sich mit Vorliebe in schweren Prüfungen und Raids. Aber auch sein Haus in den Lavendelbeeten und seine Insel freuen sich immer wieder über seinen Besuch.

Was erwartet euch in Final Fantasy XIV?

Final Fantasy XIV gilt als sogenanntes Themenpark-MMORPG. Ähnlich wie in einem Freizeitpark mit klar gestalteten Attraktionen und Wegen werden Spieler hier durch eine große Hauptgeschichte geführt, die sie von Quest zu Quest und von Inhalt zu Inhalt leitet.

Entlang dieser Kampagne warten zahlreiche zusätzliche Aktivitäten wie Nebenquests, Dungeons, Raids und weitere instanziierte Herausforderungen. Das Spiel führt euch dabei Schritt für Schritt durch eine epische Handlung, bietet abwechslungsreich gestaltete Inhalte und vermittelt stets ein klares Gefühl von Fortschritt.

Neben diesen eher klassischen MMO-Inhalten gibt es auch allerlei zusätzlichen Content, wie Housing, ein Ingame-Casino, Schatzkarten, Expeditionen, eine eigene Insel sowie eigene Sammler- und Handwerkerklassen.

Startet ihr neu mit einem Charakter im MMORPG könnt ihr aus einem von 8 verschiedenen Völkern wählen, die ihr jeweils in männlicher und weiblicher Form und mit jeweils 2 Untervarianten erstellen könnt. Diese haben vor allem optische Auswirkungen, sodass ihr rein nach Gusto auswählen könnt.

Habt ihr euch entschieden, wählt ihr eine von 9 Klassen: Waldläufer, Druide, Thaumaturg, Hermetiker, Gladiator, Pikenier, Marodeur, Schurke oder Faustkämpfer. Die gewählte Startklasse legt auch fest, in welchem Anfangsgebiet ihr startet. Ab Stufe 30 werden diese Starterklassen zu sogenannten Jobs wie Barde, Weißmagier, Paladin, Krieger oder Dragoon.

Insgesamt habt ihr über alle Erweiterungen hinweg die Auswahl zwischen 21 Klassen, die ihr alle mit nur einem einzigen Charakter spielen und leveln könnt, sodass ihr die Geschichte nicht mehrfach spielen müsst, wenn ihr nicht wollt.

Zusätzlich könnt ihr euch 8 Handwerker- und 3 Sammlerklassen zu Gemüte führen und euch dem detaillierten Crafting hingeben, bei dem ihr eure Gegenstände mit verschiedenen Kommandos aktiv abbauen beziehungsweise herstellen müsst, statt sie nur per Klick einzusammeln oder mit kurzer Abklingzeit herzustellen.

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Final Fantasy XIV: Launch-Trailer für Dawntrail stimmt auf das Abenteuer in Tural ein

Kämpfe wie choreografierte Tänze

Gekämpft wird per Tab-Targeting und mit optimierten Rotationen, deren Kombo-Abfolgen für Einsteiger hilfreich aufleuchten, um das Lernen der Klassen zu erleichtern. Dadurch lassen sich alle Kämpfe lernen, wie Choreografien bei einem Tanz, was die Kämpfe auch für Neulinge zugänglicher macht – denn hier macht Übung den Meister.

Gespielt werden die oft instanziierten Inhalte in der sogenannten Holy-Trinity aus meist einem Tank, einem Heiler und 2 Angreifern. Manche Inhalte werden auch in Großgruppen von 8 Spielern bestritten, sodass hier mit 2 Verteidigern, 2 Heilern und 4 Angreifern gespielt wird.

Eine Besonderheit sind die sogenannten Allianzraids, in denen 24 Spieler gleichzeitig mehrere Mobs und Bosse in 3 Gruppen von 8 Spielern bekämpfen. Ebenso gibt es verschiedene Inhalte für Spieler, denen die normalen Inhalte zu leicht sind, wie epische Raids und Prüfungen, schwere Dungeons sowie sogar einen schweren Allianzraid für große Gruppen.

Viele der Raids und Inhalte kommen auch mit eingängiger Musik daher, für die sich das Ganze schon lohnt, so auch die neue Raid-Reihe mit einem Song von Rock-Ikone Tom Morello:

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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein

Was sind die aktuellen Stärken von Final Fantasy 14?

Die großen Stärken von Final Fantasy liegen in verschiedenen Aspekten. Zum einen ist die Geschichte ein großer Pluspunkt, wenn einem als Spieler eine episch inszenierten Geschichte am Herzen liegt, bei der der eigene Charakter größtenteils im Mittelpunkt steht und als Held der Geschichte fungiert.

Zum anderen sind so gut wie alle Inhalte des Spiels, egal ob Grundspiel oder irgendeine der Erweiterungen, bis heute relevant und spielbar, sodass man beispielsweise über die Inhaltssuche oder über die Gruppensuche so gut wie immer Mitspieler findet.

Ein weiterer, wirklich großer Pluspunkt ist, dass ihr alle verfügbaren Klassen und Inhalte mit einem einzigen Charakter spielen könnt. Ihr müsst also nicht für jede Klasse die ganze Geschichte nochmal spielen, um zu leveln. Da der eigene Charakter kein Level hat, sondern lediglich die einzelnen Klassen, könnt ihr euch hier komplett austoben.

Weiterhin sind viele Gruppeninhalte, vor allem Dungeons und Prüfungen, auch mit NPCs spielbar, sodass man Final Fantasy XIV auch großflächig als Singleplayer spielen kann.

Auch bieten sich nach den gut über 12 Jahren dermaßen viele Inhalte, dass hier so gut wie jeder Spieler, der Spaß an klassischen MMO-Inhalten hat, auf seine Kosten kommen sollte.

Welche Schwächen hat Final Fantasy 14 aktuell?

So schön die epische Story in großen Teilen ist, so kann sie sich gerade für Neulinge auch ziehen. Mit mehreren 100 Spielstunden allein durch die Geschichte kann das schnell erschlagend wirken. Zwar gibt es eine Möglichkeit, den Fortschritt bis zur neuesten Erweiterung „Dawntrail“ zu überspringen und direkt damit durchzustarten, allerdings kostet das zusätzliches Geld.

Wer also direkt in die absolut neuesten Inhalte starten möchte, muss erst die Geschichte von Dawntrail abschließen. Die kam allerdings bei einigen Spielern bis zuletzt nicht so gut an, auch wenn die neuesten Patches deutlich nachgelegt und wieder mehr überzeugt haben.

Wer neu in das MMORPG startet, muss sich auch bewusst sein, dass die Qualität der Inhalte über die Jahre deutlich zugenommen hat. Ältere Inhalte sind also etwas in die Jahre gekommen und im Vergleich nicht ganz so episch und peppig wie die neuen.

Was hält 2026 für Final Fantasy XIV bereit?

Mit Patch 7.3 ging auch die Geschichte von Dawntrail zu Ende und die nächste Erweiterung wird langsam aber sicher eingeführt. Zu der ist bisher noch nicht viel bekannt, doch das wird sich vermutlich bald ändern. Denn das regelmäßig stattfindende Fan Fest steht wieder an und erfahrungsgemäß werden die Termine vollgepackt sein mit neuen Infos zur kommenden Erweiterung.

Bis dahin stehen noch einige Inhalte aus, die Dawntrail noch erhalten soll, wie zum Beispiel die neue inhaltsbeschränkte Klasse Beastmaster, die in die Fußstapfen des Blaumagiers treten soll, oder auch der 3. Allianzraid, der noch fehlt, sowie einige Planeten für die Kosmo-Erkundungen der Sammler- und Handwerker.

Es steht also noch einiges an, bis die nächste Erweiterung einziehen kann. In der Vergangenheit erschien die Erweiterung kurz nach dem Fan Festival in Tokyo, das dieses Mal vom 31. Oktober bis 1. November 2026 stattfindet. Es liegt also ein Erscheinungszeitraum von Ende 2026/Anfang 2027 nahe.

Erfahrungsgemäß werden mit der nächsten Erweiterung auch wieder 2 neue Klassen auf den Servern landen. Schaut man sich den bisherigen Verlauf an, müsste es sich dieses Mal um einen physischen Fernkämpfer sowie einen neuen Tank handeln.

Lohnt sich der Start oder die Rückkehr im Jahr 2026?

Ob sich Final Fantasy XIV im Jahr 2026 für euch lohnt, hängt ganz davon ab, worauf ihr Wert legt und ob ihr ganz neu durchstarten oder euren bisherigen Fortschritt wiederaufnehmen wollt. Je nachdem, wo ihr zuletzt aufgehört habt, müsst ihr einen langen Atem beweisen, wenn ihr schnellstmöglich die neuesten Inhalte erreichen wollt.

Wenn euch die Geschichte wichtig ist und ihr aber von den eher negativen Meinungen zu Dawntrail abgeschreckt seid, können wir euch verstehen. Doch ihr solltet dem Ganzen vielleicht noch einmal eine Chance geben – auch wenn sich gerade die Geschichte vor den Patch-Quests manchmal etwas langwierig und öde anfühlen kann.

Das ist mittlerweile auch Produzent Naoki Yoshida und seinem Team mehr als bewusst und es wird sichtbar daran gearbeitet, sich zu bessern.

Die Geschichte der letzten Patches hat nach dem eher seichten Verlauf im Rahmen von Dawntrail nach dem epischen Finale der Saga rund um Hydaelyn und Zodiark wieder deutlich angezogen und bewiesen, dass Square Enix bereit ist, in der Inszenierung wieder größere Geschütze aufzufahren.

Gerade die neuen Raids in Dawntrail können überzeugen, wenn euer Herz für klassische MMO-Inhalte schlägt, und sind sicherlich einen erneuten Blick wert. Aber auch sonst bietet Final Fantasy XIV im Jahr 2026 so viele verschiedene Inhalte, dass für jeden etwas dabei sein sollte, der soziale MMO-Inhalte und/oder anspruchsvolle Kampfinhalte mag.

Seid ihr unsicher und vor allem Neueinsteiger, könnt ihr Final Fantasy XIV auch kostenfrei besonders umfangreich testen. Denn mit der Testversion könnt ihr ohne Abo oder das Spiel kaufen zu müssen das Grundspiel bis einschließlich der 2. Erweiterung Stormblood spielen und die verfügbaren Klassen bis Level 70 grinden.

Auch wenn Final Fantasy XIV derzeit auf einige Probleme stößt, hat das Team rund um Produzent Naoki Yoshida bereits im Jahr 2012 eindrucksvoll bewiesen, dass sie aus Asche auch neue Diamanten formen können. Denn Version 1.0 war bei weitem nicht, das, was man heute als FF14 kennt: Eines der besten MMORPGs aller Zeiten musste sich zuerst selbst zerstören, um sich zu retten

Warhammer 40.000: Darktide stellt Spieler mit einem kostenlosen DLC vor die schwierigste Herausforderung: nach draußen zu gehen

Darktide ist ein düsterer Koop-Shooter im Universum von Warhammer 40.000, der sich in der Stadt Tertium abspielt. Mit einem neuen Update geht es jetzt nach draußen.

Was ist das für ein Update? Beyond the Hive ist ein kostenloses Update für Warhammer 40.000: Darktide, das dem Koop-Shooter einen komplett neuen Modus spendiert. Spieler müssen die gesicherten (aber keines Wegs sicheren) Mauern von Tertium verlassen, und die nicht minder gefährlichen Dünen von Atoma Prime erkunden.

Zwar gab es bereits Maps an den äußeren Grenzen der Hive-Stadt, doch wirklich verlassen konnten Spieler sie bislang nicht.

Hier seht ihr den Trailer zum neuen Update:

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Im neuesten Update von Darktide verlasst ihr erstmals die Hive-Stadt

Außerhalb der Hive-Stadt lauert Gefahr aus allen Richtungen

Das steckt im neuen Modus: Wie aus einem Blog-Post der Entwickler vom 12. März 2026 auf Steam hervorgeht, sollen die Expeditionen „die größte Injektion von neuem Content seit Launch“ sein. Kern des Updates ist ein brandneuer Extractions-Modus: Spieler begeben sich auf „Expeditionen“, nehmen Missionen an und versuchen, mit heiler Haut und wertvollen Tech-Remnants zu entkommen.

Je nachdem, wie viele Tech-Remnants man erbeuten kann, werden nach einem Run weitere Teile einer Karte sowie spannendere Missionen freigeschaltet.

Das grundsätzliche Prinzip erinnert dabei an Extraction-Shooter, doch wer es satthat, in ARC Raiders in den Rücken geschossen zu werden, kann sich freuen: PvP gibt es hier nicht. An Gefahren dürfte es dennoch nicht mangeln.

Im Gegensatz zu anderen Modi in Darktide gibt es in den Expeditionen keinen vorgegebenen Pfad. Stattdessen werden Spieler in sogenannten „Scavenge Zones“ abgesetzt und können mit einem neuen Feature „Sites of Interest“ ausfindig machen. Wie man zu diesen Orten gelangt, bleibt den Spielern überlassen.

Durch die offeneren Maps attackieren Gegner nicht mehr in Wellen, sondern können von überall angreifen.

Einige dieser Sites of Interest sollen sich um das Besiegen von Gegnern drehen, andere eher um das Lösen von Rätseln – so oder so ist Zusammenarbeit der Schlüssel, um voranzukommen.

Jeder Run soll sich durch mehrere Zonen ziehen, und enden, wenn die letzte Zone erreicht wird, oder sich die Spieler entscheiden, vorzeitig zu extrahieren. Eine Runde soll zwischen 10 und 30 Minuten dauern. Jeder Run enthält zufällig ausgewählte Sites, welche sich an unterschiedlichen Orten befinden, und an denen unterschiedliche Gegner lauern können.

Dazu soll es noch Modifier geben, durch die sich kein Run anfühlt wie der letzte.

Laut den Entwicklern soll der neue Modus ergänzend zum bisherigen Content gespielt werden, und besonders attraktiv für vielbeschäftigte Spieler sein.

Nachdem Darktide zuletzt vor allem auf Bezahl-DLCs setzte, dürfen sich die Spieler nun über massig kostenlosen Content freuen. Die letzte Erweiterung „Hive Scum“ kostete zwar Geld, machte MeinMMO-Redakteur Benedict aber auch jede Menge Spaß:
Die neue Klasse in Warhammer 40.000: Darktide spielt sich wie John Wick auf Stims, obwohl sie nur ein unbedeutender Gangster ist

Quelle(n):
  1. PC Gamer
  2. Steam

WoW erfüllt Dracthyr endlich den Wunsch, den sie seit Jahren haben

Der nächste Patch von World of Warcraft wurde enthüllt und bringt gerade für Dracthyr eine Erfüllung ihrer Wünsche. Sie dürften ihre Gestalt wählen.

Obwohl World of Warcraft Midnight erst vor einigen Wochen gestartet ist, arbeitet Blizzard bereits mit Hochdruck an den nächsten Updates. Schon bald steht der Patch 12.0.5 an und soll einige Verbesserungen und neue Features bringen. Vor allem Dracthyr-Charaktere bekommen dabei ein kleines Highlight spendiert, denn sie bekommen eine Fähigkeit, mit der sie auf ihre Drachen-Gestalt weitestgehend verzichten können.

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WoW: So gibt’s das Mount „Rötlicher Sporengleiter“

Was ist das für eine Fähigkeit? Die neue Fähigkeit wird den Namen „Kampfantlitz“ („Battle Visage“) tragen und soll eine Fähigkeit sein, die den folgenden Effekt hat:

Solange Kampfantlitz aktiv ist, wechseln Rufer im Kampf automatisch in ihre Drachengestalt, sobald sie eine Fähigkeit benutzen, die diese Gestalt erfordert. Nach dem Ende der Fähigkeit wechseln sie dann automatisch wieder in ihre Antlitz-Gestalt zurück.

Das bedeutet effektiv: Rufer können den allergrößten Teil des Kampfes in ihrer Antlitz-Gestalt verbringen und wechseln, wenn sie das wollen, nur noch bei entsprechenden Fähigkeiten kurzzeitig zurück in ihre wahre Gestalt.

WoW Dragonflight Gewähltes Antlitz Dracthyr Evoker Titel
In der Drachengestalt haben die Dracthyr nur wenig Anpassungen – daher wollen viele lieber im Antlitz spielen.

Kamera-Bewegungen sind noch ein Problem für Drachen

Blizzard muss noch Probleme beseitigen: Auch wenn Blizzard das bereits angekündigt hat, auf dem PTR gibt es das „Kampfantlitz“ noch nicht. Denn die Entwickler sprechen von einigen technischen Schwierigkeiten, um das umzusetzen.

Ein Problem ist etwa die Kamera. Denn wenn Dracthyr ihre Gestalt wechseln, dann verschiebt sich auch die Kamera ein wenig – immerhin sind die Drachen ihrer wahren Gestalt größer als in ihrer Antlitz-Gestalt. Man möchte aber verhindern, dass die Kamera im Laufe des Kampfes immer wieder aufwärts und abwärts springt, weil das unangenehm sein kann.

Wie das gelöst wird, sehen wir also erst in einer späteren Version des PTRs von Patch 12.0.5.

Cortyn meint: Ehrlich gesagt kann ich gut verstehen, dass Dracthyr-Spieler sich so eine Funktion wünschen. Das dürfte auch stark daran liegen, dass Dracthyr ein Volk sind, das im Grunde gar keinen Zugriff auf die Transmogrifikation hat, da nur wenige Rüstungsteile in der Drachen-Gestalt angezeigt werden. Da ist es wenig verwunderlich, dass viele lieber ihre Antlitz-Gestalt auch im Kampf beibehalten wollen, um zumindest von einem stimmigen Transmog zu profitieren.

Die neue Fähigkeit scheint demnach ein guter Kompromiss zu sein, um diesen Spielerinnen und Spielern genau das zu ermöglichen. Schön, dass Blizzard hier auf die Community hört, auch wenn die sich das bereits seit einigen Jahren wünscht.
Hoffen wir, dass Blizzard auch bei anderen Problemen einlenkt und sich wieder auf seine Stärken besinnt – denn Housing-Fans müssen aktuell einige bittere Pillen schlucken.

Das nächste große WoW-Event auf Twitch bekommt Häuser wie in Game of Thrones und eine epische Rivalität

Sauercrowd ist vorbei, doch in den USA laufen bereits die Vorbereitungen für das nächste WoW-Projekt auf Twitch: OnlyFangs 3, veranstaltet vom MMORPG-Streamer Sodapoppin. Zwar ist bislang wenig Konkretes bekannt, doch die ersten Ideen klingen spannend.

Was ist das für ein Event? Es geht um die mittlerweile 3. Ausgabe der Content-Gilde OnlyFangs des Twitch-Streamers Sodapoppin. Die vorangegangenen „Staffeln“ hatten bereits für einen riesigen Boom von WoW auf Twitch geführt, und das deutsche Projekt „Sauercrowd“ inspiriert.

Aktuell befindet sich der Veranstalter Sodapoppin noch in der Planung für das Projekt, sodass bislang wenig wirklich feststeht. Doch einige der Ideen versprechen bereits jetzt spannendes Storytelling in OnlyFangs 3.

Hardcore-Formate wie OnlyFangs und Sauercrowd leben von großen Siegen… und bitteren Verlusten.

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Sauercrowd-Gilde verliert ihren „unkaputtbaren“ Tank kurz vor Level 60

OnlyFangs 3 spinnt Soda vs. Tyler1 weiter

Was ist geplant? Abseits vom eigentlichen Gameplay lebte OnlyFangs Staffel 2 vor allem von der Rivalität zwischen Gründer und Gilden-Chef Sodapoppin, dem erfahrenen MMORPG-Streamer und WoW-Veteran, und Tyler1, dem kompletten WoW-Neuling und erprobtem LoL-Wüterich.

In Staffel 3 könnte der Konflikt zwischen Sodapoppin und Tyler1 fester Teil des Konzepts werden. Geplant sind nämlich gleich zwei Gilden, die jeweils die Horde oder die Allianz verkörpern und von einem der Streamer geleitet werden.

Wie kommt GoT ins Spiel? Innerhalb dieser Gilden sind jetzt noch „Häuser“ im Gespräch, zwischen denen sich Rivalitäten und Allianzen formen können wie in der bekannten Buchreihe und Serie. Die Idee stammt vom Twitch-Streamer Nmplol, der in einem Podcast mit Soda bereits Memes und T-Shirts für die einzelnen Gruppen plante (Quelle: YouTube).

Wie soll das Ganze funktionieren? Laut Soda soll es für OnlyFangs 3 eine Art Punkte-System geben. Einmal pro Woche gibt es dann ein Gilden-Treffen, bei dem die Gilde, welche die meisten Punkte geholt hat, eine wertvolle Belohnung erhält.

Diese Belohnungen könnten dann wiederum an das Haus gehen, welches der Gilde in dieser Woche die meisten Punkte verschafft hat, etwa mit dem Clearen von Heroic-Dungeons.

So ganz einig sind sich Soda und Nmplol aber noch nicht. Offen ist etwa, wie viele Gruppen es wirklich geben soll, und welchen Streamern man so eine Macht-Position überlassen könnte. Soda unkt bereits, dass viele Content Creator das Projekt abbrechen könnten, wenn sie mit den Zuschauerzahlen unzufrieden seien.

Ebenfalls offen ist die Frage, inwieweit wir eine Zusammenarbeit mit Sauercrowd erwarten können. Weder Soda noch die deutschen Gildenchefs waren der Idee im Vorfeld abgeneigt. Auch wenn das deutsche WoW-Projekt fürs erste beendet ist, könnten also einige bekannte Gesichter zurückkehren.
Was die Teilnehmer von Sauercrowd seit dem Ende des Projekts so treiben, erfahrt ihr hier: 7 Twitch-Streamer gingen als Gewinner aus Sauercrowd – drei bleiben bei WoW

Die verdammte Katze in Overwatch hat eine der berühmtesten Stimmen im Gaming, und die Schauspielerin liebt alles daran

Einer der kontroversesten Charaktere in Overwatch ist wohl die Jetpack Cat. Die Schauspielerin, die ihr die Stimme verleiht, hat sich jedoch ganz besonders auf die Rolle gefreut.

Um wen geht es? Jennifer Hale ist eine kanadisch-amerikanische Schauspielerin und gilt als eine der bekanntesten Synchronsprecherinnen in der Videospielbranche. Aus Film und Fernsehen kennt man sie als Synchronsprecherin für viele Charaktere wie Avatar Kyoshi in Avatar, Sam in Totally Spies! oder Aayla Secura aus Star Wars: The Clone Wars.

Während sie in Videospielen Charaktere wie Commander Shepard in Mass Effect oder Bastila Shan in Star Wars: Knights of the Old Republic gesprochen hat, so ist ihre neue Rolle kontrovers. Sie spricht die Jetpack Cat aus Overwatch in der englischen Sprachausgabe.

Obwohl sie bereits als Ashe im Spiel zu hören ist, hat die Schauspielerin sich extra um die Rolle als Jetpack Cat beworben, wie sie im Interview mit Gamesradar erklärt.

Ich liebe es, ich schwöre. Ich bin so dankbar, dass wir zwischen der Aufnahme und der Veröffentlichung nur eine ziemlich kurze Vorlaufzeit hatten, denn es fiel mir sehr schwer, darüber Stillschweigen zu bewahren. Ich habe schon viel Arbeit investiert, aber bei diesem Projekt dachte ich mir: „Leute, ich bin eine Katze – Miau!“

Jennifer Hale im Interview mit Gamesradar auf Tiktok

Hier könnt ihr den Trailer zu Overwatch sehen:

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Overwatch zeigt 5 neue Helden, die mit Season 1: Conquest erscheinen

Eine Kontroverse, die Spaß macht

Warum ist der Charakter umstritten? Die Jetpack Cat spaltet die Community von Overwatch. Der Charakter gehört zu den meist gebannten Charakteren im Spiel und hat die Community geteilt wie sonst kaum ein anderer Held (Quelle: Blizzard).

Ein großes Problem bei der Katze ist wohl die Physik. „Fika“, wie die Katze heißt, hat eine kleine Hitbox und ist deshalb schwieriger zu treffen als andere Charaktere. Selbst Profis haben es mit ihr schwer.

Des Weiteren haben viele Spieler das Trollpotenzial der Katze erkannt und nutzen ihre Fähigkeiten, um Feinde, aber auch Freunde in die Abgründe der Karten zu ziehen oder einfach nur zu nerven.

Wie sieht die Schauspielerin das? Im Interview auf Tiktok erklärt die Synchronsprecherin ihre Freude über die Rolle. Auf die Frage, wie es sich anfühlt, eine so kontroverse Rolle zu spielen, sagt sie: „Oh, es ist perfekt, es ist absolut poetisch.“

Die Schauspielerin sieht die ganze Kontroverse also gelassen und freut sich einfach darüber, eine süße Katze sprechen zu dürfen. Im Interview blickt sie freudig auf ihre Rolle.

Kaum ein Charakter hat die Community so gespalten wie die Jetpack Cat „Fika“. Für manche Spieler war die Katze jedoch auch ein Grund, wieder in das Spiel hineinzuschauen. So auch bei MeinMMO-Redakteurin Caroline Fuller: Nach 2.500 Stunden in Overwatch wollte ich nie wieder einen Hero-Shooter spielen, dann zeigten sie mir eine Katze … mit Jetpacks

Quelle(n):
  1. TikTok

Elder Scrolls Online lässt mich gerade meine vergessene Liebe zu MMORPGs neu entdecken

Als Kind hat MeinMMO-Autor Ody sehr gerne MMORPGs gespielt, mit den Jahren hat sich das aber drastisch geändert. Jetzt kommt die Leidenschaft allerdings wieder, denn mit The Elder Scrolls Online verliebt er sich gleich ein zweites Mal in das Genre.

Als ich noch ein Kind war, hat Der Herr der Ringe Online einen Großteil meiner Spielzeit am PC gefüllt. Später kam noch Age of Conan: Unchained hinzu – beides MMORPGs, die Free2Play sind und für die ich daher kein Taschengeld ausgeben musste. In diesen zwei Spielen habe ich auch mehr Stunden verbracht, als ihr ehrlich gesagt wissen wollt.

Mit der Zeit wurden MMORPGs bei mir jedoch immer stärker von anderen Spielen verdrängt, bis ich über mehrere Jahre hinweg kein einziges mehr angerührt habe. Noch vor drei Jahren dachte ich, das Genre sei für mich endgültig tot – bis ich ESO dann im Dezember 2023 eine weitere Chance gegeben habe.

Seitdem habe ich wieder richtig Spaß an dem, was MMORPGs für mich immer ausgemacht hat – nämlich der RPG-Teil.

Wer schreibt hier? Ody ist an sich gebürtiger Strategiespieler, hatte aber auch schon sehr früh ein Interesse an MMORPGs entwickelt. Das verschwand jedoch spätestens, als er die Zugangsdaten zu seinen alten Accounts verlor. Jetzt führt The Elder Scrolls Online bei ihm zu einer Renaissance des Genres.
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The Elder Scrolls Online: Saisons des Wurmkults – Teil 1 – Veröffentlichungstrailer

ESO macht mir das „RPG“ in MMORPG wieder schmackhaft

Als Kind habe ich es geliebt, mir Hintergrundgeschichten für meine Figuren auszumalen und ihnen auch außerhalb von dem, was das Spiel zulässt, eine Persönlichkeit zu geben. Wenn ich in einem Spiel gleich mehrere Figuren hatte, habe ich mir auch immer gern vorgestellt, wie die wohl miteinander interagieren würden und welche Abenteuer sie wohl erleben. Ich habe quasi für mich alleine Dungeons & Dragons gespielt – ohne überhaupt zu wissen, dass es das gibt. 

Irgendwann ist diese Verbundenheit zu meinen Spielfiguren allerdings verschwunden. Über 10 Jahre lang dachte ich auch, dass ich sie auch nie wieder in einem MMORPG haben werde. Mit ESO hat sich das aber seit einigen Monaten wieder verändert.

Mehr ESO gibt es auch auf unserem YouTube-Kanal von MeinMMO. Ganz frisch ist etwa dieses Video hier erschienen:

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Das Rollenspielen macht mir in ESO wieder richtig Spaß! Das liegt auch daran, dass ich mich nicht mehr stumpf durch Dialoge hindurch klicke sondern überlege, wie meine Figur sich verhalten würde. Und weil ich mich auch mal böse geben darf, werde ich vom Spiel nicht zu sehr in eine vorgefertigte Rolle gepresst.

Seit ich wieder mit ESO angefangen habe, sind aus einem Charakter gleich vier geworden. Ich nutze diesen Moment also einfach mal, um meine aktuelle Truppe vorzustellen:

  • Mein Charakter mit der meisten Spielzeit ist ein fieser Hochelf-Arkanist (der Kerl im Titelbild). Hin und wieder lässt er sich zu einer guten Tat verlocken, was er jedoch nie zugeben würde
  • Eine naturliebende Waldelf-Wächterin, die seit neuestem auch noch ein Werwolf ist. Um Werwolf oder Vampir zu werden müsst ihr nach dem Update 49 kein Echtgeld mehr ausgeben (oder mit fremden Spielern reden, wozu ich viel zu schüchtern bin)
  • Einen komplett vernarbten und verbitterten Bretonen-Templer, der Veteran eines nicht näher bekannten Krieges ist (er spricht aber nicht darüber)
  • Ganz neu ist mein edler Argonier-Drachenritter. Weil ich vergessen habe, seine Stimme anzupassen, klingt der jetzt aber wie eine alte Hexe – ein Versehen, das schnell Teil seines Charakter geworden ist. Es ist schon lustig, wenn so eine große, muskelbepackte Echse wie eine böse alte Frau kichert.

Wo wir schon beim Drachenritter sind: Die Klasse fühlt sich nach ihrer Überarbeitung richtig gut an. Ich mag es für gewöhnlich nicht, in einem MMORPG wieder von vorne anzufangen. Doch was für mich den reinen Spielspaß angeht, kann mein Drachenritter mit Level 10 jetzt schon mit meinem Arkanisten auf Maximallevel (plus etlicher Champion-Level) mithalten. 

The Elder Scrolls Online hat tatsächlich etwas geschafft, was ich nicht wirklich für möglich gehalten hab – und zwar mich wieder für ein MMORPG zu begeistern. Ich bin wirklich sehr gespannt, was die Entwickler für die restlichen Klassen im Spiel planen. Wenn die auf dem Level des Drachenritters überarbeitet werden, dann dürfte meine muntere Truppe um viele weitere Charaktere wachsen.

Die Frage, ob sich ESO auch noch im Jahr 2026 lohnt, beantwortet MeinMMO-Autor Ody also mit einem klaren Ja. Versucht ihr, die Frage für euch selbst noch zu beantworten, hat MeinMMO genau den richtigen Artikel für euch. MMORPG-Experte Karsten Scholz hat sich das Spiel noch einmal angeschaut: Lohnt sich The Elder Scrolls Online im Jahr 2026?

„Wer zur Hölle bist du?“ – Deutscher Twitch-Streamer zu Counter-Strike traut seinen Augen nicht, als er den Skin eines Fans sieht

In Counter-Strike 2 dreht sich viel um die Skins, die bis zu sechsstellige Beträge einbringen können. Der deutsche Twitch-Streamer „ohnePixel“ gilt als Gott der Skin-Szene, doch konnte es selbst kaum glauben, als er den Skin eines Zuschauers begutachtete.

Um wen geht es? ohnePixel gehört zu den größten deutschen Streamern auf Twitch. Seine englischen Streams werden zu Spitzenzeiten zuletzt von über 45.000 Zuschauern zeitgleich angesehen (Quelle: sullygnome). Doch ohnePixel ist kein E-Sport-Profi in Counter-Strike 2.

Stattdessen beschäftigt sich der Streamer vor allem mit den Skins im Spiel. Er öffnet Lootkisten, teils im Wert von vielen Tausenden Euro auf einmal, sammelt die seltensten Skins oder spielt mit anderen bekannten Größen der Szene zusammen.

Obwohl er selbst einige der teuersten Skins besitzt und mit seinem eigenen Skin-Markt vieles gewohnt ist, war er zuletzt von einem Skin eines Zuschauers schockiert.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Counter-Strike 2 sehen:

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Counter-Strike 2: Valve überzeugt noch einmal richtig mit Launch-Trailer

Zuschauer mit Skin im Wert von über 100.000 €

Warum war er schockiert? Wie im Stream üblich, ließ sich der Streamer Skins von seinen Zuschauern zeigen. Einer war dabei besonders stolz auf seinen AK-Skin. Denn dabei handelt es sich um einen „Blue-Gem“, einen Skin, der nur mit Glück eine große blaue Fläche hat.

Dazu hat der Skin noch vier der extrem teuren „Titan Katowice 2014“-Sticker montiert. Einer dieser Sticker kostet inzwischen bereits über 70.000 € laut csgoskins.gg. Auch der Streamer war geschockt von dem, was er sah.

Im Videoclip kann er zunächst nicht glauben, dass der Spieler einen solch teuren Skin hat. Er vergewissert sich live im Steam-Inventar des Zuschauers, ob der Skin ihm wirklich gehört. Doch der Zuschauer ist wirklich der Besitzer des AK-Skins, den Streamer ohnePixel auf über 100.000 € schätzt.

Daraufhin fragt er den Fan ungläubig: “Wer zur Hölle bist du?”, woraufhin dieser erwidert: “Nur ein Typ.”

Seine Reaktion auf den Skin könnt ihr hier sehen:

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Wieso sind Skins so teuer? Counter-Strike 2 und auch sein Vorgänger Counter-Strike: Global Offensive haben durch den Handel mit Waffenskins ein ganzes Geschäftsmodell geprägt. Die Waffenhäute sind teilweise extrem selten und können häufig nur per Lootbox gegen Echtgeld erhalten werden.

Skins wie der AK-Skin in diesem Beispiel sind dabei nicht nur selten an sich, sondern auch, weil die Textur nicht jedes Mal gleich angebracht wird. So kann der „gleiche“ Skin ganz anders aussehen, je nachdem, wie viel Glück man eben hatte.

Das Öffnen der Kisten, um die Skins zu erhalten, kann dabei auch teuer werden, weil auch die Kisten, in denen ein zufälliger Skin ist, mit der Zeit seltener werden können. So gibt es Stickerboxen, die es nur zum Zeitpunkt eines großen Turniers gibt und dann nicht mehr erhältlich sind.

Twitch-Streamer ohnePixel wird nicht ohne Grund als Gott der Skin-Szene beschrieben. So hat er bereits in der Vergangenheit Loot-Kisten im Wert von einem Haus geöffnet: Twitch-Streamer öffnen Kisten für Counter-Strike 2 im Wert von 360.000 Dollar – Fan zählt mit, ob sich das gelohnt hat

Die Wahl des ersten Pokémon in Feuerrot und Blattgrün hat viel größere Folgen als gedacht und eine neue Generation entdeckt das jetzt

Je nachdem, ob ihr Bisasam, Glumanda oder Schiggy am Anfang eures Kanto-Abenteuers in Pokémon Blattgrün oder Feuerrot auswählt, habt ihr im Spiel die Aussicht auf ein anderes legendäres Pokémon.

Was wird beeinflusst? Mythen rund um Pokémon, die sich Spieler untereinander weitererzählt haben, gibt es viele. Beispielsweise der Glaube, einfach nur doll den B-Knopf drücken zu müssen, damit der Pokéball mit dem zu fangenden Pokémon auch wirklich zu bleibt.

Ein Mythos entpuppt sich allerdings als wahr. Die Wahl des Starters in der Kanto-Region in den Editionen Blattgrün und Feuerrot, also zwischen Bisasam, Glumanda und Schiggy, beeinflusst, welchem legendären Pokémon, Entei, Suicune oder Raikou, ihr im weiteren Spielverlauf begegnen werdet.

Die neueste Generation wird mit den Editionen Wind und Welle eingeläutet:

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Der Trailer zur 10. Generation von Pokémon zeigt die neue Region und die drei Starter

Pokémon für Pokémon

Wer begegnet wem? Den legendären drei Raubkatzen könnt ihr erst im Post-Game, also nach den Top Vier begegnen. So ist die Wahl des Starters mit der Begegnung verknüpft:

  • Habt ihr euch für das Pflanzen-Pokémon Bisasam entschieden, wird euch Entei begegnen.
  • Habt ihr euer Abenteuer mit Glumanda gestartet, könnt ihr Suicune treffen.
  • Wenn ihr Schiggy gewählt habt, habt ihr die Chance, Raikou zu fangen.

Entei, Suicune und Raikou sind nicht so leicht zu fangen. Ihr werdet ihnen zufällig in Kanto im hohen Gras begegnen und sie werden sofort als ersten Zug fliehen. Das Aufsparen des Meisterballs ist also essentiell oder aber ihr schafft es, die legendären Pokémon direkt mit einem Statuseffekt in den Kampf zu binden.

Ihr werdet leider pro Spielstand die Chance nur auf ein legendäres Raubkatzen-Pokémon bekommen. Um den Pokédex zu vervollständigen, seid ihr gezwungen, zu tauschen.

Spieler, die damals schon in den originalen Editionen auf dem GBA versucht haben, sie alle zu fangen, werden sich sicher noch an diese Mechanik erinnern. Wer die Spiele jedoch jetzt erst auf der Switch entdeckt, dürfte genau so überrascht sein, wie die vorangegangene Generation damals, wenn die Starter-Wahl unerwartete Auswirkungen hat.

Es gibt insgesamt 386 Pokémon, die in den Editionen Feuerrot und Blattgrün gefangen werden können. Bis zu dem Release auf der Nintendo Switch waren einige Pokémon nur durch den Besuch eines Events erhältlich. Das hat sich jetzt allerdings geändert, sodass der Pokédex nach 22 Jahren vervollständigt werden kann: Nach 22 Jahren könnt ihr euren Pokédex in Feuerrot und Blattgrün auf der Nintendo Switch endlich vervollständigen

Insider verrät, wer hinter dem Ultimatum an den ehemaligen Chef von Overwatch steckte, wegen dem er Blizzard verließ

Der ehemalige Chef von Overwatch Jeff Kaplan erklärte in einem Podcast-Interview, wieso er sich dazu entschied, sein Spiel und Blizzard zu verlassen. Einen Namen hat er nicht genannt. Dafür meldet sich aber der bekannte Branchen-Insider Jason Schreier zu Wort.

Was verrät Jason Schreier? Der eng in der Industrie vernetzte Investigativ-Journalist, Autor und Branchen-Insider Jason Schreier meldete sich mit einem Post auf Bluesky. Dabei möchte er eine Sache bezüglich aktueller Berichterstattung rund um Blizzard und Jeff Kaplan klarstellen.

Kaplan, der ehemalige Overwatch Chef, brach in einem Podcast-Interview mit Lex Friedman auf YouTube sein Schweigen und offenbarte, dass er von einem CFO von Blizzard vor ein Ultimatum gestellt wurde: Wenn Overwatch nicht eine gewisse Summe verdienen würde, dann müsste man 1.000 Leute entlassen und die Schuld daran läge allein an Kaplan. Einen Namen hat Kaplan jedoch nicht genannt.

Jason Schreier reagierte auf einen Post, um den genannten Verantwortlichen für dieses Ultimatum zu korrigieren:

Das war nicht Dennis Durkin, sondern Armin Zerza, CFO und COO von Blizzard.

Armin Zerza war als Chief Commercial Officer bei Activision Blizzard tätig, bevor er im April 2021 zum Chief Financial Officer ernannt wurde (Quelle: LinkedIn). Das entspricht genau dem Zeitraum, in dem Kaplan das Overwatch-Team verließ.

Schreier fügt hinzu, dass er in seinem Buch „Play Nice: The Rise, Fall, and Future of Blizzard Entertainment” Zerza (den er als die „vielleicht umstrittenste Persönlichkeit in der Geschichte von Blizzard” bezeichnet) ausführlich behandelt.

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Alles zu Overwatch 2026 in schneller Übersicht

Kaplan nennt es „den größte Fick dich-Moment” seines Lebens

Was sagte Kaplan zu seinem Entschluss, zu gehen? Kaplan verriet in dem Interview auf YouTube, dass das Team nach falschen Erwartungen an die Einführung der Overwatch-League immer mehr Ressourcen für die Liga aufwenden musste. 

Er sagt selbst, dass dementsprechend andere Pläne für Overwatch 2 aus dem Fenster geschmissen wurden und das Team einfach nur auf der Stelle lief. Neue Spielinhalte verloren an Priorität, um Skins, Mechaniken und weitere Inhalte für die Overwatch League zu schaffen.

Was jedoch der entscheidende Moment für Kaplan war, das Spiel zu verlassen, war das Gespräch mit dem CFO, bei dem es sich laut Schreier um Zerza handelte:

Er sagte: ‚Overwatch muss mindestens so und so viel in 2020 einspielen und jedes darauffolgende Jahr die Summe X.‘ Und dann fügte er noch an: ‚Wenn du diese Summe nicht erreichst, werden wir 1.000 Leute entlassen und das ist dann deine Schuld.‘ Und das war der größte ‚Fick dich‘-Moment, den ich jemals in meiner Karriere hatte, es fühlte sich surreal an, in dieser Position zu sein.

Jeff Kaplan im Podcast-Interview mit Lex Friedman auf YouTube

Overwatch 2 hatte nach dem Abschied von Jeff keine leichten Zeiten: Versprechen wurden verschoben und nicht mehr eingehalten, unbeliebte Änderungen sorgten für Frust bei Fans und die Stimmung sank deutlich ins Negative.

Allerdings erfuhr Overwatch vor Kurzem eine Art Renaissance. Die 2 wurde aus dem Namen gestrichen, neue Charaktere eingeführt und selbst ehemalige Spieler wurden nach jahrelanger Pause wieder neugierig. Auch MeinMMO-Redakteurin Caro hat sich geschworen, nie wieder Overwatch oder derartige Hero-Shooter zu spielen, doch wurde bei einem neuen Gesicht im Spiel schwach: Nach 2.500 Stunden in Overwatch wollte ich nie wieder einen Hero-Shooter spielen, dann zeigten sie mir eine Katze … mit Jetpacks

YouTuber fordert Trymacs mit handwerklichen Aufgaben heraus, belohnt ihn mit Pokémon-Boosterpacks

Der YouTuber Varion startet ein neues Format auf seinem Kanal. Sein erster Gast ist der Twitch-Streamer Trymacs, der sich handwerklichen Aufgaben stellen musste. Als Belohnung gab es dafür Pokémon-Boosterpacks.

Wo muss Trymacs richtig arbeiten? Trymacs war bei dem YouTuber Varion in einem seiner Videos zu Gast. Varion ist normalerweise für seine Sketch-Videos auf YouTube bekannt. Das war vor einigen Jahren sein Erfolgsrezept, um es in einem Jahr zu einer Million Abonnenten zu schaffen.

Nun startet er eine neue Videoreihe, in der zukünftig deutsche Content Creator zu Gast sind und handwerkliche Aufgaben erledigen müssen. Das ist passend, da Varion gelernter Metallbauer ist und sich somit im Handwerk auskennt.

Für das erste Video war der Twitch-Streamer Trymacs zu Gast. Für ihn hatte Varion eine ganz besondere Technik, ihn bei Laune zu halten.

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Vom Pizza-Lieferant zu einem der größten deutschen Twitch-Streamer – Leben und Karriere von Trymacs in 2 Minuten

Bild aufhängen für Pokémon-Karten

Was musste Trymacs machen? Trymacs’ erste Aufgabe war das Aufhängen eines Bilds. In ihrem gemeinsamen Podcast „Offline + Ehrlich“ redeten die beiden bereits darüber, wie Trymacs das noch nie gemacht hat.

Der Twitch-Streamer würde sich lieber jemanden holen, der es für ihn erledigt, anstatt es zu lernen. Er absolvierte die Aufgabe mit Bravour, obwohl er das erste Mal eine Schlagbohrmaschine nutzte.

Als Belohnung hatte Varion eine Schale – obwohl eher ein Sieb – vorbereitet, in der sich Pokémon-Boosterpacks befanden. Für jede abgeschlossene Aufgabe durfte sich Trymacs eins nehmen und auch direkt öffnen. Leider zog er keine besonders seltene Karte.

Insgesamt schlug sich Trymacs sehr gut, trotz fehlender fundierter Vorkenntnisse. Die einzigen wirklichen Schwierigkeiten schien er im Quiz gehabt zu haben, als er 5 deutsche Nachnamen aufzählen sollte, die gleichzeitig handwerkliche Berufe sind.

In Zukunft möchte Varion noch weitere deutsche Content Creator in sein Format einladen und auf die handwerkliche Probe stellen. Trymacs scherzte noch, Varion könne auf diese Weise andere Leute dazu bringen seine gesamte Wohnung zu renovieren.

Schon in der Vergangenheit haben Varion und Trymacs außerhalb ihres Podcasts miteinander kollaboriert. So auch bei einer Pokémon-LAN, bei der sie in gegnerischen Teams gegeneinander eine besondere Pokémon-Herausforderung spielten: Twitch-Streamer sperren sich für Pokémon-Herausforderung 3 Tage in Wohnung ein, spielen das Spiel nicht durch

Mit dem E-Roller schnell in den Frühling: Tiefpreis-Angebot für Ninebot-Scooter von Segway

Einen guten E-Roller vom weltweit führenden E-Scooter-Hersteller könnt ihr euch gerade besonders günstig schnappen.

Bei Amazon laufen noch bis zum 16. März die Frühlingsangebote und passend zum derzeit guten Wetter ist mit dem Segway-Ninebot F2 Pro D ein E-Scooter mit Straßenzulassung für Erwachsene um 40 Prozent reduziert im Vergleich zur Preisempfehlung. Günstiger gab es das Modell noch nicht.

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Der Segway-Ninebot F2 Pro D bringt euch mit einer Akkuladung theoretisch bis zu 55 Kilometer weit bei 16 km/h und bei maximal 20 km/h bis zu 45 km. Dank 450 Watt Nominalleistung schafft er auch Steigungswinkel von 22 Prozent.

Mit den eingebauten Front- und Heckblinkern ist man passend zur Straßenzulassung auch bei Tag und Nacht sichtbar, während außerdem eine Hupe zur Vermeidung von Gefahren mit an Bord ist.

Weitere Features umfassen “selbstheilende” und schlauchlose 10-Zoll-Reifen, IPX5-Schutz sowie ein zweifaches Bremssystem mit vorderer Scheibenbremse und elektronischer Hinterradbremse.

Das Traction Control System (TCS) des E-Rollers verspricht indes eine erhöhte Zugkraft und mehr Stabilität auf Schotterpisten oder rutschigen Straßen. Weitere Details findet ihr auch bei Amazon.

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Rezensionen und Test: So gut ist der E-Scooter Segway-Ninebot F2 Pro D

In den Amazon-Rezensionen kommt das Modell mit durchschnittlich 4,2 von 5 Sternen fast durchweg gut weg und auch im Test von Allround-PC gab es eine Empfehlung:

Der Segway Ninebot F2 Pro D bietet ein gutes Gesamtpaket und ist ein idealer Allrounder, wenn man mit 30 Kilometern Reichweite auskommt.

Er bietet eine gute Beschleunigung sowie eine praktische Federung, womit der Fahrspaß vorprogrammiert ist. Dank seiner kompakten Maße und seines Gewichtes von knapp 18 Kilogramm lässt er sich leichter transportieren als einige Konkurrenzmodelle.

Personen mit großen Schuhen müssen sich jedoch auf dem schmalen Trittbrett arrangieren. […]

Pro
  • 900 Watt Peak-Leistung
  • Beschleunigung
  • Federung vorne
  • Diebstahlsicherung
  • Bremsleistung
Contra
  • Überschlag-Risiko bei Vollbremsung
  • schmales Trittbrett
  • Display zu dunkel
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Weitere Angebote: Radeon RX 9070 XT, Air-Fryer, Gaming-Maus und OLED-TV

Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr teils ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Übersichtsseite mit vielen spannenden und lohnenden Deals.

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ARC Raiders setzt auf bessere Qualität, bringt eine Änderung, die Spieler dankend annehmen

Die Spielerschaft von ARC Raiders freut sich über eine Entscheidung von Embark Studios, die einen der größeren Kritikpunkte aus der Community angeht: Die Stimmen im Spiel klingen plötzlich, aber endlich menschlicher.

Über welche Änderung freut sich die Community von ARC Raiders? Die Entwickler von ARC Raiders haben sich dazu entschlossen, einige der KI-generierten Voicelines aus dem Spiel neu aufzunehmen und mit echten Stimmen von Synchronsprechern zu versehen. Das offenbarte der CEO von Embark Studios, Patrick Söderlund, im Interview mit GamesIndustry.biz.

Das sei bereits einigen Spielern im Shooter aufgefallen, die nun wissen, warum sich manche Stimmen plötzlich so anders anhörten. Sie äußern sich auf Reddit, dass ihnen bereits aufgefallen sei, dass Charaktere wie Celeste oder Shani seit den letzten Updates etwas besser klingen und tatsächlich wie ein Mensch. 

Im Interview mit dem CEO wird jedoch klar, dass es trotz der zuvor bestehenden Kritik der Community keine Beschwichtigungsmethode sei, sondern aus eigenem Interesse unternommen wurde.

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ARC Raiders zeigt neue Hurricane-Kondition und gibt Hinweis auf neuen Gegner

Embark will keine Menschen ersetzen

Wieso haben sich die Macher von ARC Raiders dazu entschlossen? Bisher hat Embark Studios für ARC Raiders sowie ein weiteres ihrer Games, „The Finals”, auf KI als technologisches Tool für die Vertonung zurückgegriffen. Generative KI soll dabei nicht zum Einsatz gekommen sein. Stattdessen arbeiteten sie mit echten und bezahlten Schauspielern, deren Stimme sie mit ihrer Erlaubnis für Text-to-Speech-Technologien lizenzierten. Diese sollen vor allem für das Ping-System zum Einsatz gekommen sein,


Mittlerweile habe das Studio jedoch eine Menge Voicelines aus dem Spiel direkt von den menschlichen Sprechern neu aufnehmen lassen, um vorherige KI-Lines zu ersetzen.

Es gibt einen Qualitätsunterschied. Ein echter professioneller Schauspieler ist besser als KI; so ist es nun einmal. Wir betrachten [KI] in erster Linie als Produktionswerkzeug. Wir können Dinge intern testen. Wir können 15 verschiedene Zeilen ausprobieren, ohne sie aufzunehmen, und wissen dann, was wir aufnehmen müssen. Es ist auch eine Arbeitsweise für uns, nicht aber ein Ersatz für Schauspieler. Wir glauben nicht bedingungslos daran, Menschen ständig durch KI zu ersetzen.

Patrick Söderlund im Gespräch mit GamesIndustry.biz

Eine Entscheidung, die bei der Spielerschaft sehr gut ankommt: Anhand der Reaktionen auf Reddit war diese Entscheidung von Embark ein richtiger und nötiger Ansatz. Sie verbessere nicht nur die allgemeine Stimmung im Spiel, sondern setze auch ein Zeichen, das in der aktuellen Zeit des stetig wachsenden KI-Einsatzes von Bedeutung sei:

„Je früher Menschen, Unternehmen und Organisationen erkennen, dass KI lediglich ein Werkzeug und kein Ersatz sein sollte, desto besser”, schreibt 5ivepie. 

Der Einsatz von KI war bei vielen Spielern bisher ein nerviger Dorn im Auge. Deswegen freuen sie sich umso mehr, dass Embark nicht nur den Ansatz wechselt, sondern auch rückwirkend die Voicelines angeht:

„Sie gewinnen einfach weiter. Ich habe zwar viele kleine Kritikpunkte, aber das war der größte”, findet syd_fishes.

ARC Raiders hat keine stille Community, eher im Gegenteil. Viele Spieler scheuen sich nicht davor, ihre Kritik zu äußern, um auf Probleme im Spiel aufmerksam zu machen. Einige Spieler haben jedoch keine Lust auf Kritik, die zu einem „Gejammer” eskaliert, und weisen ihre eigene Spielerschaft zurecht: Spieler von ARC Raiders können das Gejammer der Community nicht mehr ertragen, die ihren Frust auf die Falschen schiebt „Nicht die Entwickler sind das Problem”

Ich werde gerade zum virtuellen Scalper auf Steam – und ich liebe es

Im TCG Card Shop Simulator auf Steam kann ich genau das machen, was ich im echten Leben verabscheue. Und das ohne schlechtes Gewissen und mit viel Spaß.

Scalper sorgen in vielen Bereichen heutzutage für schlechte Laune. Sie kaufen Produkte, die in begrenzter Anzahl verfügbar sind auf und versuchen diese für höhere Preise weiterzuverkaufen. Dieses Verhalten ist beispielsweise bei den Pokémon-Sammelkarten seit längerer Zeit zu beobachten und sorgt dafür, dass Amazon solche Produkte nur noch auf Einladung verkauft.

Durch diese Schwierigkeiten, musste ich mir eine andere Möglichkeit suchen, um dem Hobby nachzukommen. Und dabei bin ich über den TCG Card Shop Simulator gestoßen. Hier kann ich nicht nur Karten sammeln, sondern auch selbst zum Scalper werden. Doch die Leidtragenden sind keine Menschen, die einem Hobby nachgehen wollen, sondern NPCs. Und das macht auch noch verdammt viel Spaß.

Den Trailer zu einem anderen TCG-Spiel mit virtuellen Karten seht ihr hier:

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Pokémon TCG Pocket punktet mit purer Nostalgie

Abkaufen, verkaufen, Profit

Was fesselt mich an dem Spiel? Das Ziel des Spiels ist es, den ultimativen Laden für Sammelkarten aufzubauen. Dafür müssen Produkte geordert und auf entsprechenden Verkaufsflächen veräußert werden, nachdem die Preise festgelegt wurden.

Am Anfang kaufte ich mir also ein paar Verkaufsflächen und startete mit dem Verkauf von einfachen Boostern und Displays. Während der Wartezeit auf neue Kunden ließ ich es mir zudem nicht nehmen, natürlich selbst auch ein paar Booster aufzumachen und eine eigene Sammlung aufzubauen.

Später wurden Lizenzen für neue Produkte erworben, damit ich das Sortiment für meine Kunden stetig erweitern kann. Auch Zubehör, Plüschtiere und Artikel aus der Welt von Tabletop-Spielen sind so Stück für Stück in meinem Sortiment gelandet.

Während einige Kunden an Tischen gegeneinander spielten, gab es die ersten Kunden, die mir ihre eigenen Karten verkaufen wollten. Und genau das stellte sich als höchst lukrativ heraus. Während ich die Karten für Preise weit unter dem Marktwert erwerben konnte, verkaufte ich sie im Anschluss direkt wieder mit einem Aufpreis von 20 % über dem Marktwert. Selbst schuld, wenn die Kunden so doof sind.

Mit jedem Verkauf und jedem Spieler, der an einem Tisch bei mir spielte, gab es mehr Geld und neue Erfahrungspunkte, die für immer neue Shop-Level sorgen. Dadurch konnte ich noch mehr Produkte und Einrichtungsgegenstände freischalten, um den Shop immer größer und die Produktauswahl immer vielfältiger zu gestalten.

Wie wichtig ein Puffer in dem Spiel ist, hat mir eine Situation eindrucksvoll bewiesen, in der mich meine Gier fast in den Ruin getrieben. Nachdem ich eine, zu diesem Zeitpunkt für mich, sehr teure Karte für einen soliden Preis gekauft habe, war ich fast pleite. Durch laufende Einnahmen konnte ich noch die Lager auffüllen, doch dann kam der Tag, an dem die Miete bezahlt werden musste.

Während ich immer wieder zum Verkaufstisch mit der Karte, die ich für 5.500 € verkaufen wollte, starrte, verging die Zeit unaufhaltsam. Niemand wollte die Karte haben. Und als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben habe, stand er da: der Kunde, der wieder einmal doof genug war, die Karte für einen horrenden Preis mitzunehmen.

Die Freude, die ich in diesem Moment verspürt habe, war unbeschreiblich. Nicht nur, dass ich erneut erfolgreich eine Karte mit einer riesigen Gewinnspanne verkauft habe. Nein. Dieser eine Kunde, der sich augenscheinlich nicht so sehr mit den marktüblichen Preisen auskennt, hat meinen Laden buchstäblich vor dem Untergang bewahrt. Und mir eine ordentliche Portion Endorphine beschert.

Genau das liebe ich an diesem Spiel. Es ist ein ständiger Wechsel zwischen der Gier, der Gefahr der Insolvenz und der Freude über eine Strategie, die immer wieder am Ende doch aufgeht.

Mit der Zeit wurde es dann auch Zeit, die ersten Mitarbeiter einzustellen. Diese kümmern sich inzwischen darum, dass die Verkaufsflächen mit Produkten aus dem Lager befüllt werden und um die Kasse. Schließlich brauche ich neues Geld, um weitere Kunden schamlos abzuzocken.

Natürlich müssen auch Abgaben wie Miete, Strom und Gehalt an die Mitarbeiter eingeplant werden. Doch dank meiner treuen Kunden, die mir immer wieder gutgläubig ihre Karten anvertrauen, ist das natürlich kein Problem.

Wo gibt es das Spiel? Das Spiel ist auf Steam, der Xbox Cloud sowie am PC über Geforce Now verfügbar und befindet sich aktuell noch im Early Access. Es wurde am 15. September 2024 veröffentlicht und genießt auf Steam aktuell (12. März 2026, 10:40 Uhr) eine beeindruckende Bewertung von 96 % positiven Rezensionen bei 43.919 abgegebenen Stimmen.

Wie sieht die Entwicklung des Spiels aus? Wie bereits erwähnt ist das Spiel aktuell noch in der Early-Access-Phase. Dementsprechend ist das Spiel noch nicht fertig und in der Entwicklung. Bei einer Spielzeit von knapp 47 Stunden konnte ich persönlich bisher keine großen Probleme oder Abstürze feststellen.

Ein genaues Datum für die Vollversion des Spiels ist bisher noch nicht bekannt. Es fließen jedoch regelmäßig Updates mit neuen Inhalten in das Spiel.

Viele Fans von Sammelkarten haben in ihrer Kindheit mit großer Freude Pokémon-Karten gesammelt. Und so einige ehemalige Sammler finden Jahre später ihre Karten wieder. Darunter können sich mitunter richtige Schätze befinden: Spieler entdeckt eine Pokémon-Karte in einem alten Buch, für die Sammler bis zu 10.000 Euro zahlen.

Crimson Desert stoppt den Frühstart der Spieler, könnte auch eine Methode für GTA 6 sein

Die Entwickler von Crimson Desert haben den Frühstart für Käufer von physischen Kopien ihres Titels verhindert, und das könnte auch bei GTA 6 wichtig werden.

Schon seit es Spielekonsolen gibt, wollen Gamer möglichst früh in den neuesten Hype-Titel hineinschauen. Während es früher noch lange Warteschlangen vor den Verkaufsgeschäften gab, hat sich der Hype inzwischen verlagert. Heute versuchen Spieler, sich alle möglichen Guides und Videos schon vor Release anzuschauen, um möglichst gut zu starten.

Ein Trick, früher loslegen zu können, war es bislang jedoch einfach, eine physische Kopie des Titels zu kaufen. Oft schicken die Händler den Titel dann einige Tage vor Release schon los, einfach weil sie wissen, dass die Kundschaft es gar nicht gern hat, wenn die CD erst nach Release eintrifft.

So gibt es vor den Releases oft schon den ein oder anderen Leak von Gamern, die schon zocken können, obwohl andere noch warten müssen. Doch genau das hat Crimson Desert jetzt verhindert.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Crimson Desert sehen:

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Crimson Desert: Launch-Trailer zeigt neue Bosse, Drachen-Action und den Sturm auf einen fahrenden Zug

Kein Frühstart mehr

Wie hat Crimson Desert das gelöst? Die Entwickler von Crimson Desert haben ihre physischen Kopien mit einem Schutz vor Frühstart versehen. Wie ein Nutzer auf X.com zeigt, der schon jetzt eine Kopie erhalten hat, haben die Entwickler einen Schutz eingebaut, der den Frühstart verhindert.

Beim Start des Spiels ploppte bei ihm die Meldung auf: „Bitte habt noch etwas Geduld, bis euer Abenteuer beginnt. Am 19. März um 22:00 Uhr UTC beginnt der Kampf um den Schutz von Pywel.“ Er konnte also nicht früher starten und auch nichts weiter machen.

Wie reagieren die Spieler darauf? Die Spieler sind gemischter Meinung über die Methode der Entwickler. Auf X.com ärgert sich etwa Nutzer @show_desk2k darüber, dass nicht das komplette Spiel auf der Disc ist, sondern noch ein Teil heruntergeladen werden muss. Auch das „Always-on“ stört ihn.

Andere auf Reddit hingegen halten es für richtig, dass alle zur selben Zeit starten können. Für sie sollten sich sogar andere Entwickler ein Beispiel an der Einblendung nehmen, so zum Beispiel Rockstar.

Ein Modell für GTA 6

Kommt das auch für GTA 6? Ob die Entwickler von GTA 6 den gleichen Schritt gehen wie die Entwickler von Crimson Desert ist unklar. Seit dem Release von GTA 5, damals noch auf der PS3, hat sich viel verändert. So ist es denkbar, dass man die Leaks zum Spiel so weit reduzieren möchte, wie es nur möglich ist.

Auch die Fans sind an Bord. Auf Reddit diskutieren sie die Möglichkeit und finden es allgemein nur gerecht, wenn alle zeitgleich starten dürfen. So schreibt Reddit-Nutzer Mr-Rocafella:

Die größte Videospielveröffentlichung aller Zeiten? Check.

Leaks um jeden Preis verhindern? Check.

Eine leicht umsetzbare Strategie, um einen vorzeitigen Zugriff zu verhindern? Check.

Nachdem ich „Crimson Desert“ gesehen habe und die Probleme mit dem YouTube-Trailer bei Rockstar mitbekommen habe, würde mich das überhaupt nicht überraschen.

Ob sich Rockstar Games wirklich an dem Release von Crimson Desert orientiert, ist unklar. Unwahrscheinlich ist es jedoch nicht, schließlich ist der Hype um die Geschichte enorm und könnte durch Leaks eine Woche vor dem Release durchbrochen werden. Wann es Neuigkeiten zu GTA 6 gibt, erfahrt ihr hier: Chef von GTA 6 verrät, wann es endlich losgeht und wann wir mir Trailer 3 rechnen können

Quelle(n):
  1. X.com
  2. reddit.com

Entwickler von Final Fantasy XIV machen es wie Pokémon, bringen neue Klasse zum Sammeln von Kreaturen ins MMORPG

Im Livestream haben die Entwickler von Final Fantasy XIV ihre neue Klasse angekündigt, und die bringt ausgerechnet Pokémon zum MMORPG.

Was ist das für eine Klasse? Die neue Klasse in Final Fantasy XIV ist der Beastmaster, zu Deutsch wohl: Tierbändiger oder Tiermeister, und kommt als limitierte Klasse ins MMORPG. Das bedeutet, dass sie für Solo-Inhalte oder spezielle Aktivitäten gedacht sind und nicht als Main-Charakter.

So kann der Beastmaster nicht am Standard-Teamplay über das Matchmaking teilnehmen, weil er zu speziell dafür ist.

Hier könnt ihr einen Trailer zu Final Fantasy XIV sehen:

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Final Fantasy XIV: Rockiger Trailer zu „Into the Mist“ stimmt auf Patch 7.4 ein

Pokémon lässt grüßen

Was kann die neue Klasse? Der Beastmaster macht genau das, was der Name schon vermuten lässt: Er zähmt Tiere und lässt sie für sich kämpfen. Ganz wie bei Pokémon dürfen die Spieler bis zu 50 verschiedene Kreaturen zähmen.

Er selbst kämpft im Nahkampf mit einer Axt, seine wahre Stärke liegt aber in den drei Kreaturen, die er zeitgleich in den Kampf rufen darf. Dabei haben die Kreaturen eigene Fähigkeiten, weshalb die Aufstellung des richtigen Teams sehr wichtig ist.

Damit das richtige Pokémon-Feeling aufkommt, habt ihr sogar einen eigenen Pokédex, der im Spiel „Beastmasters Bestiary“ genannt wird und euch hilft zu überblicken, welche Kreaturen ihr noch sammeln müsst.

Wie kann man den Beastmaster freischalten? Um die neue Klasse freizuschalten, müsst ihr bereits einen Charakter auf Level 50 gespielt haben. Damit stellen die Entwickler sicher, dass ihr den Beastmaster nicht als Main-Charakter aufzieht, denn dafür ist er nicht gedacht.

Außerdem braucht ihr die Dawntrail-Erweiterung für das MMORPG, um einen Beastmaster zu erstellen. Als letzte Voraussetzung müsst ihr auf eurem Level-50-Charakter auch die Hauptgeschichte von Final Fantasy XIV abgeschlossen haben.

Wann kann man den Beastmaster spielen? Der Beastmaster schafft es nicht mehr in die kommende Version 7.5 „Trail to the Heavens“, stattdessen haben die Entwickler die Klasse für das nächste Update angekündigt. Der Beastmaster soll demnach nicht vor Mai spielbar sein. Ein genaues Datum gibt es derzeit noch nicht.

Mit der neuen Klasse in Final Fantasy XIV haben die Entwickler ein Stück Pokémon in das MMORPG gebracht. Wie sich das Sammeln und Zusammenstellen des idealen Teams wirklich darstellt, wird die Zeit zeigen. Bis dahin lohnt sich aber auch der Blick in den Vorgänger: 23 Jahre altes MMORPG wird plötzlich von Spielern überflutet, muss sogar die Charakter-Erstellung schließen

Quelle(n):
  1. mmorpg.org.pl

Neues RPG setzt auf Sci-Fi mit abgefahrenen Aliens und Arthur Morgan erzählt die Story, bringt kostenlosen Test auf Steam

Mit Starfinder: Afterlight will ein ambitioniertes RPG bald ein verrücktes Rollenspiel-System auf den PC und zu Steam bringen. Einen ersten Einblick könnt ihr euch schon bald selbst verschaffen.

Was ist das für ein Spiel?

  • Ihr spielt in Starfinder: Afterlight eine wild zusammengewürfelte Truppe an Außenseitern, die das Ende der Welt verhindern muss – von dem niemand so wirklich etwas ahnt. Neben eurem eigenen Charakter stehen euch sechs Begleiter zur Verfügung.
  • Das Spielprinzip folgt dem klassischen cRPG-System mit rundenbasierten Kämpfen, isometrischer Perspektive und viel Story sowie Entscheidungen, die ihr treffen könnt. Als Grundlage dient Starfinder, die Sci-Fi-Version von Pathfinder und eine der besten Alternativen zu D&D.
  • Fokus des Spiels liegt auf der Narrative und insbesondere auf euren Begleitern, deren Schicksal und Beziehung zu euch von euren Taten beeinflusst wird.

Wann ist der Test? Ab dem 19. März 2026 könnt ihr am ersten öffentlichen Beta Playtest teilnehmen. Dazu müsst ihr euch lediglich auf der Steam-Seite von Starfinder: Afterlight für den Playtest registrieren. Ihr müsst das Spiel nicht vorbestellen.

Der Test umfasst etwa 45-60 Minuten aus dem Start des Spiels und bietet euch drei verschiedene, vorgefertigte Charaktere. Ihr lernt die ersten Companions kennen und erkundet das Schicksal eurer Kapitänin, einer frechen Weltraum-Piratin sowie einen Teil der Stadt, in der ihr landet.

Spieler, die das Spiel auf Kickstarter unterstützt haben, dürften die Inhalte bereits kennen. Starfinder: Afterlight soll dann noch 2026 in den Early Access starten, eine öffentliche Demo soll im Sommer diesen Jahres verfügbar sein. Der endgültige Release steht noch aus.

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Das Sci-Fi-Rollenspiel Starfinder: Afterlight zeigt die freche Piraten-Kapitänin im Trailer

Erfahrene Entwickler mit einem klaren Plan

Die Entwickler hinter Starfinder, Epictellers Entertainment, sind Veteranen aus der Gaming-Branche, die unter anderem bereits bei Crytek an Crysis und Ryse: Son of Rome gearbeitet haben. Das Rollenspiel ist jedoch ihr erstes Werk als Indie-Studio und eine große Herausforderung, wie sie selbst sagen.

Starfinder will jedoch von den Größen des Genres lernen, insbesondere von Baldur’s Gate 3 und Larian insgesamt, als auch von Owlcat, die im Moment an dem neuen Warhammer-Rollenspiel Dark Heresy arbeiten.

Insbesondere Baldur’s Gate 3 dürfte jedoch viel Einfluss nehmen, nicht nur, weil der Fokus des Spiels auf Charakterentwicklung und den Begleitern liegt, sondern auch, weil der Astarion-Sprecher Neil Newbon selbst mitspielt und zusätzlich das Voice Acting dirigiert.

Falls das noch nicht überzeugend genug war: der Erzähler ist Roger Clark, der Sprecher von Arthur Morgan aus Red Dead Redemption. Eine deutsche Sprachausgabe wird es allerdings nach aktuellem Stand nicht geben.

Bei den Begleitern steht nicht nur deren eigene Geschichten im Mittelpunkt, sondern auch eure Beziehungen zu ihnen. So kann es etwa passieren, dass eure Aktionen einen Begleiter verprellen, oder euch ihm näher bringen, denn ja: auch Romanzen wird es geben. Zwar wird es keine Bären-Szenen geben wie in Baldur’s Gate 3, aber immerhin mit dem seltsamen Käfer-Schnecken-Alien könnt ihr anbandeln, wenn ihr das denn wollt.

Zwei der Begleiter von Starfinder: Afterlight durften wir übrigens exklusiv vorstellen.

Larian als großes Vorbild für Epictellers Entertainment ist selbst im Moment dabei, ihr bisher größtes Rollenspiel zu erschaffen: Divinity. Wenn man bedenkt, wie groß bereits Baldur’s Gate 3 war, dürfte die Entwicklung aber noch eine ganze Weile dauern. Alle Infos, die es bisher gibt, findet ihr hier: Divinity: Release, Trailer und Gameplay – Das wissen wir zum neuen Spiel der Macher von Baldur’s Gate 3

Ein Twitch-Streamer hat seinen besten Freund aus der Schulzeit 10 Jahre nicht gesehen, trifft ihn zufällig in Marathon

Ein Twitch-Streamer schießt in Marathon auf einen feindlichen Spieler und bemerkt dann, dass er seinen Gegner kennt, aber vor 10 Jahren den Kontakt verlor.

Wer ist Crayator? Nathan „Crayator“ Ryan (33) ist ein australischer YouTuber und Twitch-Streamer, der für seine energiegeladene und humorvolle Persönlichkeit bekannt ist.

  • In Australien kennt man Crayator vor allem für seine Beteiligung an den Content-Creator-Gruppen „Click“ und „Wanted“.
  • Während sein eigener YouTube-Kanal auf knapp 30.000 Abonnenten kommt, hatte “Click” über 2,5 Millionen Abonnenten und zahlreiche Videos mit mehreren Millionen Aufrufen.
  • Der gesitige Nachfolger „Wanted“ hat 749.000 Abonnenten auf YouTube und ebenfalls mehrere Millionen Aufrufe pro Video.

In seinen persönlichen Streams zeigt Crayator verschiedene Spiele. Seine Hochphase auf Twitch hatte er im Fortnite-Hype. Er ist aber auch für Roleplay in GTA Online bekannt. Zuletzt spielte er zudem viel ARC Raiders und Marathon. Dabei schauen ihm regelmäßig über 300 Zuschauer zu.

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Bungie präsentiert Marathon im Launch-Trailer

Streamer findet zufällig einen Schulfreund in Marathon

Wie hat er seinen Schulfreund getroffen? Crayator hat während eines Livestreams Bungies neuen Extraction-Shooter Marathon gespielt. Dort war er im Solo-Modus auf der Map „Grenzbereich“ unterwegs, als er während eines Gesprächs mit seinem Chat bemerkte, dass ein anderer Spieler im selben Gebäude ist wie er.

Crayator bewegte sich zu dem Ursprung der Geräusche und fand einen feindlichen Assassinen. Er eröffnete das Feuer und brach den Schild seines Gegners. Dieser machte sich dann jedoch in einer Rauchwolke davon. Der Streamer wechselte daraufhin seine Position und rief im Umgebungs-Chat des Spiels: „Bist du noch da?“

Dann folgte die Überraschung, mit der er selbst nicht rechnete.

Aus dem Sprach-Chat des Shooters ertönte ein fragendes „Nathan?“, woraufhin der Streamer entgegnete: „Nenn mich in deinem Leben niemals Nathan.“ Wie Crayator später erklärte, dachte er zu dem Zeitpunkt, der andere Spieler sei ein Zuschauer und Stream-Sniper, doch zu seiner Überraschung, sollte er den anderen Spieler sehr gut kennen. Dieser antwortete: „Hier ist James.“

Crayator reagierte überrascht und fragte: „Du meinst James von der Highschool?“ Der andere Spieler bejahte das mit einem Lachen in der Stimme.

Wie sich herausstellte, waren Crayator und „James“ beste Freunde in der Schulzeit, haben sich aber aus den Augen verloren. Inzwischen sei es etwa 10 Jahre her, dass sie zuletzt gesprochen haben. Als James dann die Stimme des Streamers im Sprach-Chat des Spiels hörte und dazu den Namen sah, habe er ihn sofort erkannt.

Nach der zufälligen Begegnung sprachen sie einige Minuten von der Vergangenheit und wie es ihnen seither ergangen ist. James sei inzwischen Krankenpfleger. Dann extrahierten sie gemeinsam, schickten einander Freundschaftsanfragen und spielten noch ein paar Runden zusammen.

Einen Zusammenschnitt der Situation postete Crayator als Video auf TikTok. Hier könnt ihr den Clip sehen:

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Warum ist das besonders? Der Streamer spielt Marathon solo. Wenn man Solo einen Raid startet, kommt man in Matches mit anderen Solo-Spielern, die alle quer verteilt auf der Map spawnen.

Als Spieler weiß man vor einem Raid nicht, wie die Spieler in der Runde heißen oder wo sie sich genau aufhalten, und man kann nicht gezielt andere Leute in eine Solo-Lobby einladen. Es gibt auch keine benutzerdefinierten Matches.

Die Wahrscheinlichkeit, in einem Raid in Marathon jemanden zu treffen, den man persönlich kennt, ist also sehr gering.

Hinzu kommt, dass Marathon keines der Spiele ist, in denen erst Fragen gestellt und dann geschossen wird. In Marathon wird bei Sichtkontakt losgeballert. James selbst sagte, das sei das erste Mal gewesen, dass in dem Shooter überhaupt jemand mit ihm gesprochen habe.

Ist ein solches Treffen wirklich realistisch? Einige Nutzer werfen dem Streamer vor, die Szene sei gestellt, doch selbst in dem Fall muss man sagen: Es ist alles andere als einfach, in Marathon gezielt mit einer anderen Person in dieselbe Lobby zu kommen und ein „zufälliges Treffen“ zu initiieren, ohne dass der Chat es mitbekommt. Das ist quasi unmöglich.

Natürlich wird man nie ausschließen können, ob eine solche Szene künstlich initiiert wurde, aber das erfolgreich zu bewältigen, wäre extrem schwierig.

Viele Spieler vermissen bei Marathon die Möglichkeit, auf freundliche Runner zu treffen – so wie sie es aus ARC Raiders kennen. In Bungies Shooter steht das PvP im Vordergrund. Die Community zeigt aber, dass es auch Ausnahmen gibt: Gamer vermissen bei Marathon das, was ARC Raiders besonders macht – Aber die Community zeigt, dass beide Seiten möglich sind

Der beste Anime-Charakter stirbt in Folge 1, doch man spürt ihn über die ganze Serie

MeinMMO-Dämon Cortyn sinniert über den besten Anime-Charakter aller Zeiten. Dabei wirkt der auf den ersten Blick total gewöhnlich.

Spoilerwarnung: Es geht in diesem Artikel um die Serie Oshi no Ko. Falls ihr aus unerfindlichen Gründen noch nicht reingeschaut habt – ihr wurdet gewarnt.

Okay, okay. Ich weiß. Bei dem Titel dieses Artikels ist Stress in den Kommentaren schon vorprogrammiert und so manch einer von euch hat sicher ChatGPT schon offen, um einen Prompt wie „Erkläre mir in 10 Absätzen, warum Cortyn Unsinn erzählt“ abzuschicken und das Ergebnis in die Kommentare zu posten. Immerhin hat wohl jeder und jede einen Lieblings-Charakter in irgendeinem Anime, und betrachtet den als „besten“ Charakter.

Aber lasst mich euch erklären, warum das aus meiner Sicht Ai Hoshino aus Oshi no Ko ist und warum exakt eine Episode ausreichte, um ihr diesen Rang zu verleihen.

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Oshi no Ko – der Trailer zur 3. Staffel des düsteren Rache-Anime

Wer ist Ai Hoshino? Ai ist der Star der Idol-Gruppe B-Komachi. Mit ihren 16 Jahren hat sie schon großen Ruhm erlangt. Doch ihr Leben droht aus den Fugen zu geraten, als sie schwanger wird – eigentlich ein absolutes „No-Go“ in der Idol-Szene und ganz besonders in einem so jungen Alter. Doch sie bekommt Zwillinge und treibt zugleich ihre Karriere weiter voran – bis sie im Alter von 20 Jahren von einem Stalker ermordet wird.

Dabei ist Ai in den allermeisten Bereichen nicht überragend. Sie ist nicht besonders intelligent und sogar recht verantwortungslos, wird immerhin mit 16 Jahren bereits schwanger. Sie ist auch nicht bereit, für ihre Kinder in der Karriere irgendwie zurückzutreten und wälzt diese Last auf andere Leute ab, die darunter zu leiden haben. Zuletzt ist sie sogar so „naiv“, ihre Haustür einem Fremden zu öffnen – und bezahlt dafür mit ihrem Leben.

Doch Ai ist das geborene Idol, der geborene Star. Sie ist hübsch, besitzt schier unendlich viel Charisma und ist die perfekte Lügnerin, um ihren Fans und der Öffentlichkeit genau das zu geben, was sie eigentlich wollen – eine perfekte Illusion.

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Voller Energie, gut gelaunt und ziemlich deppert – Ai Hoshino.

Eine Folge Zeit, um die ganze Serie zu definieren

Ai stirbt in Episode 1 und scheidet damit aus. Sie ist der Auslöser für den Rachefeldzug ihrer Kinder und die Jagd nach dem tatsächlichen Mörder. Doch durch den Mord an Ai wird sie regelrecht zu einer göttlichen Präsenz, deren Wirken noch in allen Charakteren nachhallt und viele Folgen hat.

Natürlich liegt das nicht nur am Charakter von Ai, sondern an der Geschichte von Oshi no Ko als Ganzem. Die Story behandelt eben vor allem Personen, die irgendwie von Ai beeinflusst wurden:

  • Die beiden Kinder, die ihren Tod miterlebt haben.
  • Die Produzenten, die mit ihr zusammengearbeitet haben.
  • Die Mitarbeiter ihrer Agentur, die für sie verantwortlich waren.
  • Fans von damals, die ihren Tod nie ganz überwunden haben.

Es gibt im Serien-Bereich den Trope „Woman in the Fridge“, also „Frau im Kühlschrank“. Das ist ein Begriff, der ein wiederkehrendes Klischee in vielen Serien und Filmen beschreibt: Frauen, denen zumeist zu Beginn der Handlung etwas Grausames geschieht. Sei es ein Mord, eine Vergewaltigung oder eine Entführung. Zumeist dient die Frau und ihr Schicksal hier nur als Motivation für einen (meist männlichen) Protagonisten, um sich auf einen Rachefeldzug zu begeben – aber dann hat die Frau keine weitere Bedeutung, wird häufig gar nicht mehr erwähnt.

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Das unheimliche Bild von Ais Leiche bleibt über die ganze Serie im Gedächtnis.

Bei Ai in Oshi no Ko ist das nicht der Fall. Ja, sie stirbt in der ersten Episode und ihr Tod ist die Motivation für die geplante Rache ihrer Kinder. Aber sie ist viel mehr als das. Obwohl Ai nur in der ersten Folge zu sehen ist, durchdringt sie jede Episode von Oshi no Ko, ist überall zu spüren und beeinflusst das Handeln von so vielen Charakteren. Das dürfte auch der Grund sein, warum Ai selbst im Opening von Staffel 2 und 3 noch vorkommt – obwohl sie selbst lange „aus der Geschichte ausgeschieden“ ist.

In ausnahmslos jeder Episode „schwebt“ Ai irgendwie über der ganzen Handlung. Manchmal indirekt durch die Persönlichkeitsentwicklung von Charakteren, manchmal direkter, wenn jemand auf sie als „legendäres Idol“ Bezug nimmt.

Mir fällt kein anderer Charakter mit so wenig Bildschirmzeit wie Ai ein, der jemals so eine drastische Auswirkung auf die Handlung, die Gefühlswelt und Entwicklung von allen beteiligten Charakteren hatte. Selbst jetzt in Staffel 3 bleibt dieses Gefühl noch bestehen, nimmt sogar weiter zu.

Oshi no Ko und Ai haben für mich neue Maßstäbe gesetzt

Mit jeder weiteren Episode, die ich von Oshi no Ko sehe, zementiert sich meine Meinung mehr: Das ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Anime, den ich jemals gesehen habe. Ich kenne keine andere Serie, die es schafft, so viele unterschiedliche Genres so elegant zu mischen, ohne dass es überladen oder chaotisch wirkt.

Oshi no Ko ist gleichzeitig Drama, Comedy, Romance, Murder Mystery und Psycho-Thriller. Eine Verbindung, die auf den ersten Blick vollkommen chaotisch wirkt, aber meisterhaft zu einer eleganten, nervenaufreibenden Serie verbunden wird.

Und über allem davon schwebt Ai, obwohl sie schon lange tot ist.

Ich kann nur wiederholen, was ich schon so oft gesagt habe: Wenn ihr Oshi no Ko bisher keine Chance gegeben habt, weil ihr die Sternen-Augen seltsam findet oder eine Idol-Serie euch auf den ersten Blick abschreckt – lasst euch darauf ein. Ihr werdet es ganz bestimmt nicht bereuen. Denn eine der letzten Episoden war sogar die beste Anime-Folge, die ich jemals gesehen habe.

Miniatur-Künstler geben zu: Sie besitzen volle Vitrinen, haben aber noch nie Warhammer gespielt: „Dazu gibt’s ein Spiel?”

Die Miniatur-Community, die kleine Figuren für Tabletop-Rollenspiele bemalt, füllt nach Jahren im Hobby bereits ganze Vitrinen. Dabei stellt sich jedoch heraus, dass das eigentlich zugehörige Spiel hinter den Soldaten, Helden und Monstern für viele nicht nur in den Hintergrund rutscht, sondern irrelevant wird.

Was geben selbst Veteranen zu? Der Miniaturmaler RecentEarth teilte mit der Community des Hobbys ein Bild einer gut gefüllten Vitrine voller Miniaturen, die er selbst bemalt hat. „Ich habe Armeen/Feuergefechtsrupps von Slaves to Darkness, Age of Sigmar Orks, Stormcast Eternals, Thousand Sons, Tzeentch-Dämonen, Khorn-Dämonen und Death Guard bemalt”, schreibt er zu seinem Bild auf Reddit. Er gibt jedoch gleichzeitig zu: 

„Ich weiß immer noch nicht, wie man das Spiel spielt …”

Mit dieser Aussage trifft er in der Community einen Nerv und erhält beinah 1.000 Upvotes, die seine Situation nachvollziehen können. Trotz einer vollen Vitrine, die auf viel Arbeit hinweist, hat er bisher noch keine Erfahrung mit dem eigentlichen Tabletop-Spiel gemacht. Und damit ist er nicht der einzige.

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Die neuen Modelle der Adpetus Custodes für Warhammer 40.000 und The Horus Heresy für 2026

Das Hobby funktioniert auch ohne Spiel

Was sagt die Community zu dem Geständnis? Anhand der Upvotezahl sowie der Reaktionen auf Reddit scheint das Hobby nicht mehr (nur) ein Teil von Warhammer zu sein, sondern eigenständig viele Fans zu begeistern. 

„Mir geht es genauso“, schreibt redrock963, „ich hab kein Interesse an Warhammer-Tabletop. Ich bemale einfach gerne Monster.“ Auch nussknackerknacker schreibt: „Dazu gibt’s ein Spiel?“

Diejenigen in dem Thread, die Warhammer auch tatsächlich spielen, haben trotzdem keine so unterschiedliche Sichtweise wie die reinen Maler.

„Für mich besteht Warhammer zu 90 % aus Malen und zu 10 % aus Spielen“, schreibt Robo_Patton. ChiBurbNerd fügt hinzu: „Das Malen macht viel mehr Spaß als das Spielen.”

Bevor es jedoch zu einer allgemeinen negativen Welle gegenüber dem eigentlichen Spielanteil des Tabletops kommt, greift rodgeramjit ein:

„Ich war etwa zehn Jahre lang genauso, aber dann habe ich endlich ein Spiel ausprobiert (Kill Team) und das hat alles verändert. Es ist SO toll, seine schön bemalten Spielfiguren im Spiel herumlaufen zu sehen, auch wenn sie vernichtet werden. Es ist eine charmante Ausrede, um sich seine Miniaturen aus der Nähe anzusehen und sie mit einem Kumpel zu teilen. Ich liebe das Spiel jetzt.“

Hier könnt ihr die Vitrine des OPs sehen:

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Auch MeinMMO-Redakteurin Caro hat das Hobby für sich entdeckt und findet: Ich bemale bisher keine Miniaturen von Warhammer. Stattdessen beziehe ich mich eher auf Charaktere und Kreaturen, die meine Gruppe und ich für unsere Kampagne in Dungeons & Dragons benutzen können. Zumindest war das eine Art persönliche Ausrede für den Einstieg. Letztendlich benötigen meine Miniaturen keinen direkten Nutzen im Spiel, damit ich sie bemalen will.

Aus einer Art „Mittel zum Zweck“ wurde dadurch ein Hobby, das nicht nur die Zeit bis zur nächsten Kampagne überbrückt, sondern auch alleine zu einer meiner Lieblingsaktivitäten geworden ist. Auch wenn manche fertigen Miniaturen niemals einen Einsatz im Spiel finden, hält es mich nicht davon ab, sie aufgrund ihres coolen Designs trotzdem zu bemalen.

Dementsprechend kann ich mir vorstellen, auch Warhammer-Miniaturen eine Chance zu geben. Besonders die Tyraniden sind mir schon des Öfteren ins Auge gefallen …

Das Hobby des Miniaturbemalens besitzt nicht nur eine einsteigerfreundliche, sondern auch eine zutiefst hilfsbereite Community, die sich über jeden interessierten Neuling freut. Das zeigt sich auch anhand der Situation eines Einsteigers, der aufgrund seiner „hässlichen“ Ergebnisse das Hobby nach kurzer Zeit bereits schmeißen wollte. Zum Glück konnte die Community ihn rechtzeitig aufhalten und gibt ihm die wirklich guten Tipps auf den Weg: Ein Miniatur-Neuling will das Hobby wegen „hässlicher“ Ergebnisse aufgeben, doch die Community kennt die Worte, die am Start wirklich helfen

Quelle(n):
  1. Reddit