Sauercrowd hat „den besten Main-Tank der Gilde“ kurz vor Level 60 an einen einfachen Ghul verloren

Der Twitch-Streamer Maxim Markov gehört beim Sauercrowd-Projekt zu den Spielern, die erstmals World of Warcraft erleben dürfen. Mit seiner ungewöhnlichen Spielweise konnte er in den vergangenen Wochen viele neue Fans gewinnen. Kurz vor Level 60 kam es jetzt jedoch zu einer unglücklichen Begegnung …

Wie hat sich Maxim bei Sauercrowd geschlagen? Der beliebte Caster von League of Legends tummelt sich dank des Sauercrowd-Projekts der deutschen Twitch-Szene seit einigen Wochen erstmals mit großer Freude in der World of Warcraft. Mit seinem Krieger stand er nach langem Grind auf Stufe 55. Er hatte mit seiner besonderen Spielweise über die Zeit hinweg viele Fans gewonnen:

  • Das Ziel von Maxim war es, als völliger WoW-Neuling einen unkaputtbaren Tank zu erschaffen, der voll auf die Talente des Schutz-Baums, die Verteidigungshaltung, einen breiten Schild und eine möglichst dicke Rüstung setzt.
  • Dadurch war sein Schaden zwar recht gering (was sich auch auf sein Level-Tempo auswirkte), doch bekam er dafür kaum Schaden – perfekt für den Hardcore-Modus!
  • Maxim ergänzte seinen Überlebens-Build mit mehreren Regeln: keine Kämpfe im Wasser (wegen der Gefahr des Ertrinkens), keine Höhen (wegen Fallschaden), keine Höhlen (weil gefährlich). Der Streamer konzentrierte sich vor allem auf Quests, die den simplen Mob-Grind in der offenen Welt unterstützten.
  • In Dungeons war er bekannt dafür, den anwesenden Heiler arbeitslos zu machen. Seine Mitstreiter schätzen jedoch seine vorsichtige und ruhige Spielweise. Fehl-Pulls und plötzliche Gefahrensituationen gab’s mit Maxim als Tank eigentlich nicht. Dadurch drängte er sich sogar als Main-Tank des ersten Raids im Geschmolzenen Kern auf.
  • Zu dieser Tank-Fantasie gehörte es, dass sich Maxim zu einem der besten Schmiede der Gilde hochgearbeitet hat. Fast täglich nahm er sich abends eine Stunde Zeit, um für andere Sauercrowd-Mitstreiter den Schmiedehammer kreisen zu lassen. Dafür gab’s bei den regelmäßigen Gilden-Meetings regelmäßig großes Lob.

Viele Wochen lang hatte Maxim mit dieser Spielweise so großen Spaß und Erfolg, dass er von WoW sogar träumte und nach dem Aufstehen am liebsten gleich an den PC wollte, um weiter zu leveln. Davon berichtete der Streamer vor einiger Zeit auf YouTube.

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WoW Classic: Die Hardcore-Server sind da!

Aus dem Nichts plötzlich beim Geistheiler

Was ging schief? Wer Maxim beim Leveln verfolgt hat, hätte wohl niemals gedacht, dass er an einem simplen Gegner ohne Elite-Status scheitern könnte. In den Westlichen Pestländern ist jetzt jedoch genau das passiert. Beim Versuch, die Ruinen von Andorhal zu umgehen, fing er sich die Aufmerksamkeit eines Sengenden Ghuls mit Stufe 56 ein.

Eigentlich war das kein Problem: Maxim war auf seinem Mount und hätte leicht wegreiten können. Er blieb jedoch nach ein paar Metern stehen und überlegte, ob er lieber kämpfen sollte. Nach ein paar Schlägen merkte der Spieler jedoch, dass der Ghul vor allem Feuerschaden macht und damit die dicke Rüstung seines Kriegers umgeht.

Die Lebenspunkte von Maxims Krieger fielen daher – für seine Verhältnisse – ungewöhnlich schnell. Er trat also den Rückzug an und versuchte dabei, dem Gegner nicht den Rücken hinzuhalten, wodurch die Chance hoch ist, benommen zu werden. Blöderweise verursachte er dadurch selbst immer mal wieder Schaden am Ghul, weswegen dieser nicht von ihm abließ.

Spätestens jetzt merkt man, dass Maxim ein WoW-Neuling ist. Sein Versuch, mit dem „Licht von Elune/Ruhestein“-Makro abzuhauen, scheiterte, weil er es aus dem Laufen heraus wirkte. So war er zwar vom Licht geschützt, konnte aber nicht den Ruhestein aktivieren.

Seinen Betäubungsangriff, sein Durchdringendes Heulen oder eine verlangsamende Kniesehne in Kampfhaltung nutzte er leider gar nicht. Diese Maßnahmen hätten sein virtuelles Leben retten können. Alternativ hätte er einfach in den nahen Fluss springen können, weil die Ghule nicht schwimmen können. So etwas weiß man aber natürlich nur, wenn man WoW Classic lange gespielt hat.

Ihr könnt euch die ganze Situation natürlich auf Twitch, aber auch auf dem YouTube-Kanal von Sieglinde ansehen, der dort als erfahrener Classic-Veteran gleich seine Einordnung gibt:

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Laut Sieglinde hat Sauercrowd damit „den besten Main-Tank der Gilde“ verloren. Er hätte Maxim zu gern im Geschmolzenen Kern gesehen. Er habe den größten Respekt vor dem WoW-Neuling, weil dieser in Hardcore einfach sein eigenes Ding durchgezogen hat und damit so weit gekommen ist.

Warum ist die Spielweise von Maxim ein Meme? Im Kontext von WoW Classic wird diese Art des Tank-Kriegers von erfahrenen Spielern eigentlich nicht gespielt, weil der Schaden (und damit auch die erzeugte Bedrohung) zu niedrig ist. Krieger-Tanks nutzen stattdessen häufig möglichst viele offensive Talente und Ausrüstungsteile, um fast genauso viel Schaden wie offensive Krieger verursachen zu können.

Verbrauchsgegenstände, World Buffs und natürlich die Heiler müssen die deutlich schlechtere Verteidigung abfangen … in gefährlichen Momenten oder bei Bossen, die hart zuhauen, wechselt man halt auf Schwert plus Schild und zündet einen schützenden Cooldown.

Maxim wird sich übrigens keinen neuen Charakter erstellen, sondern in seinen Streams jetzt auf Nioh 3 wechseln und entspannt in den bald anstehenden Urlaub reinstarten. Sauercrowd muss also mit einem anderen Main-Tank in den Geschmolzenen Kern. Vielleicht brauchen sie sogar zwei Main-Tanks: Sauercrowd hat jetzt so viele Spieler auf Stufe 60, dass die Gilde ihr Ziel in WoW Hardcore gleich doppelt erreichen könnte

Battlefield 6 möchte mit neuem Trailer Hype für Saison 2 aufbauen, doch fehlt den Fans eine Sache und davon viel

Für die bald startende Saison 2 von Battlefield 6 haben die Entwickler jetzt einen Cinematic-Trailer veröffentlicht und Gameplay für den 12. Februar 2026 angekündigt. Die Community vermisst jedoch etwas Entscheidendes.

Was zeigt der neue Trailer? In der zweiten Saison von Battlefield 6 steht ein Angriff der Pax Armata auf einen „in den Bergen Deutschlands“ verorteten Luftwaffenstützpunkt der NATO im Fokus. Der toxisch-grüne Rauch und die omnipräsenten Atemschutzmasken passen zum Namen der neuen Karte: „Contaminated“, also „Kontaminiert“.

Auf der neuen Map soll es die Infanterie mit Fahr- und Flugzeugen beziehungsweise mit dem neuen „AH-6 Little Bird-Hubschrauber“ zu tun bekommen. Saison 2 soll am 17. Februar 2026 starten. Für den 12. Februar 2026 kündigen die Entwickler einen weiteren Trailer an, in dem erstmals Gameplay gezeigt werden soll. Den bereits veröffentlichten Trailer seht ihr im Folgenden:

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Battlefield 6: Neuer Cinematic-Trailer stimmt auf Saison 2 ein

„Wo sind die anderen Karten?“

Wie reagiert die Community auf den ersten Trailer? Die Stimmung war in der Battlefield-Community zuletzt eher negativ. Es fehlen ausreichend neue Inhalte. Die Spielerzahlen fallen. Die Verlängerung der aktuellen Saison 1 hat die Situation noch verschärft. Der erste Trailer für Saison 2 unterstreicht ein großes Problem von Battlefield 6 nur noch:

  • by_mosa schreibt auf X: „4 Studios, 1.000 Entwickler und wir bekommen eine neue Karte? Das ist nicht euer ernst.“
  • derSegner sieht das auf X auch so: „Ihr liefert besser 3+ neue Karten oder euer Spiel stirbt.“
  • dezmondOliver wünscht sich auf X sogar die alten DLCs wieder: „Diese Saisons sind so dumm. Bringt die DLCs zurück, die alle mochten. 20 US-Dollar. 4 Karten. Neue Waffen. Neue Fahrzeuge. Neue Gadgets. Progressive Freischaltungen für die Waffen.“
  • Auf YouTube fragt RoiDeCoeurs: „Wo sind die anderen Karten?“

Wir könnten noch zahllose weitere Kommentare dieser Art zitieren. Erinnert ihr euch beispielsweise noch an die kostenpflichtigen DLCs von Battlefield 3?

  • Back to Karkand: 4 neue Karten, 3 Fahrzeuge, 10 Waffen
  • Close Quarters: 4 neue Karten, 10 neue Waffen, HD-Zerstörung, 1 neuer Game-Modus
  • Armored Kill: 4 neue Karten, zig neue Fahrzeuge, 1 neuer Game-Modus
  • Aftermath: 4 neue Karten, 3 neue Fahrzeuge, 1 neues Gadget
  • End Game: 4 neue Karten, 4 neue Fahrzeuge

Klar, es war doof, dass durch jeden DLC die Community weiter aufgeteilt wurde – in Spieler mit DLCs und in Spieler ohne DLCs. Durch die vielen neuen Karten, Fahrzeuge und Waffen gab es dafür aber einen enormen, nachhaltigen Wiederspielwert, den ein Battlefield 6 aktuell dringend brauchen könnte. Es verwundert nicht, dass manch einer der alten DLC-Politik von EA hinterhertrauert.

Neben „Contaminated“ ist immerhin noch eine weitere Karte für die absehbare Zukunft von Battlefield 6 angekündigt worden. Bei der handelt es sich jedoch um eine Neuauflage einer alten Karte: Battlefield 6 bekommt eine neue, altbekannte Map, sorgt jetzt schon für Streit, hat die Community bereits im Vorgänger gespalten

Deadlock: Tier List aller 37 Helden

Deadlock ist der neueste MOBA-Shooter von Valve auf Steam und bietet viele Mechaniken sowie 37 einzigartige Charaktere. Welche Helden sich gerade besonders lohnen, zeigen wir euch hier auf MeinMMO in unserer Tier List der aktuell stärksten Helden in Deadlock.

Wie wurde diese Tier List erstellt? Jeder der 37 Helden wird in einer Tier-Stufe von dem höchsten S-Tier bis zum niedrigsten D-Tier bewertet. Die verschiedenen Tiers werden durch die Winrate und Pickrate ermittelt. 

Update vom 11. Februar 2026: Wir haben die Liste auf den aktuellen Stand gebracht.
  • S-Tier: Diese Helden sind sehr stark, vielseitig oder schwer zu kontern. Sie dominieren die Meta und geben eurem Team fast immer einen Vorteil.
  • A-Tier: Die Helden im A-Tier sind stark, haben jedoch kleinere Schwächen.
  • B-Tier: Im B-Tier sind Helden vertreten, die gut funktionieren, allerdings werden viele von ihnen durch die richtigen Items und deren Benutzung gekontert.
  • C-Tier: Diese Helden sind spielbar, aber es gibt fast immer eine bessere Alternative.
  • D-Tier: Diese Helden sind momentan schwach, schwer effektiv einzusetzen oder passen kaum in die aktuelle Meta.

Das große Update mit 4 neuen Helden und das umfangreiche Karten-Update, welches die Lanes von 4 auf 3 reduziert hat (via steam.com), haben die Meta bereits ordentlich auf den Kopf gestellt. Mit dem großen Update des Item-Shops im Mai 2025 (via steam.com) hat Valve viele neue Items hinzugefügt und alte verändert oder gänzlich entfernt. Im August 2025 sind gleich 6 neue Helden zum Roster dazugestoßen.

Das Jahr 2026 startete mit dem „Old Gods, New Blood“-Update und hat wieder 6 neue Helden zu Deadlock gebracht. Unsere Tier List berücksichtigt die neuen Builds und Items.

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Das ist Deadlock – Der neue MOBA-Shooter von Valve

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Deadlock: Tier List Februar
Tier List von Deadlock im Überblick

S-Tier

  • Billy
  • Graves
  • Haze
  • Victor
  • Mo & Krill
  • Paige

A-Tier

  • Abrams
  • Bebop
  • Calico
  • Drifter
  • Dynamo
  • Ivy
  • Lash
  • Mina
  • Rem
  • Venator
  • Warden
  • Yamato

B-Tier

  • Celeste
  • Grey Talon
  • Infernus
  • Lady Geist
  • Pocket
  • Silver
  • Sinclair
  • Seven
  • Viscous
  • Wraith

C-Tier

  • Doorman
  • Kelvin
  • Mirage
  • McGinnis
  • Vindicta
  • Vyper

D-Tier

  • Holliday
  • Paradox
  • Shiv

Jeder der 37 Helden bietet drei einzigartige Fähigkeiten und eine starke Ultimate. Jeder Skill kann mehrfach aufgewertet werden und bestimmt, in welcher Rolle ihr spielt. Mit den vielen verschiedenen Items könnt ihr noch weiter in Richtung eines Supports, der Frontline oder eines einfachen Damage-Dealers gehen.

Die Helden bieten außerdem unterschiedliche Schwierigkeitsgrade. Von simpel gehaltenen Fähigkeiten bis hin zu mechanisch anspruchsvollen Charakteren ist in Deadlock alles vertreten. In der Übersicht von MeinMMO zu allen Helden könnt ihr euch über ihre Fähigkeiten informieren: Deadlock: Alle Charaktere in der Übersicht

Ashes of Creation gekauft? So geht der Refund bei Steam

Um Ashes of Creation steht es nicht gut. Viele Fans haben ihr Vertrauen in das Studio und das MMORPG verloren und nun wollen sie Refunds auf Steam tätigen. Wenn ihr ebenfalls dazugehört, aber nicht wisst, wie ihr euer Geld zurückfordern könnt, bieten wir euch hier eine Anleitung.

Update, 11. Februar 2026: Der Artikel wurde geprüft und befindet sich auf dem aktuellsten Stand.

So geht der Refund auf Steam: Um eine Rückerstattung (engl. Refund) für Ashes of Creation einzureichen, reicht es, wenn ihr im Steam-Fenster oben rechts auf euren Konto-Namen klickt und dort „Accountdetails“ auswählt. Von dort aus geht ihr wie folgt vor:

  • Klickt auf „Einkaufsverlauf anzeigen“
  • Wählt jetzt „Ashes of Creation“ aus
  • Nun klickt ihr auf „Ich möchte eine Rückerstattung beantragen“ und wiederholt die Angabe
  • Jetzt erweitert sich euer Fenster und ihr könnt auswählen, auf welchem Zahlungsmittel euer Guthaben gutgeschrieben werden soll
    • Beachtet, dass euch das Spiel nach der Rückerstattung von eurer Sammlung entfernt wird
  • Nun könnt ihr auch mitteilen, weshalb ihr den Kauf zurücknehmen möchtet
  • Anschließend reicht ihr den Antrag ein

Das solltet ihr wissen: Der Kauf darf nicht länger als 14 Tage zurückliegen und das Spiel darf maximal zwei Stunden gespielt worden sein. Alles was drüber liegt kann Steam ablehnen. Trotz dieser strikten Regeln berichten nun vermehrt Spieler von akzeptierten Refunds, obwohl die Parameter überschritten sind.

Falls ihr nach der Enttäuschung durch Ashes of Creation ein neues MMORPG sucht, könnte euch unsere Empfehlung via dem MeinMMO-YouTube-Kanal taugen:

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Die erste Variante und somit euer Antrag wird aber meist von einem Roboter geprüft. Das heißt, fühlt ihr euch von Ashes of Creation hintergangen, werdet ihr wenig auf Verständnis stoßen. In diesem Fall haben wir eine zweite Variante, mit der ihr auf einen menschlichen Support-Mitarbeiter stoßen könnt. Geht dazu wie folgt vor:

  • Klickt auf der Startseite von Steam auf „Hilfe“
  • Wählt nun „Steam-Support“ aus
  • Geht jetzt auf „Meine Anfragen an den Steam-Support anzeigen“
  • Nun klickt ihr auf „Ashes of Creation“
  • Drückt jetzt auf „Ich habe eine Frage zu diesem Kauf“

Beschreibt jetzt eure Lage und erläutert, weshalb ihr den Kauf rückerstattet haben wollt. Diese Anfrage sollte dann im Optimalfall auf dem Tisch eines menschlichen Support-Mitarbeiters landen. Der Reddit-User Echo_291 beschreibt so seinen Erfolg, denn er hat sein Geld zurückerhalten. Beachtet, dass ihr etwas Glück mit dem jeweiligen Mitarbeiter haben müsst, denn ihr seid auf die Kulanz von Steam angewiesen.

Was ist mit Ashes of Creation passiert? Das MMORPG galt als der nächste WoW-Killer, doch neueste Berichte von Massenentlassungen trübten das Bild über eine rosige Zukunft.

Viele Fans fühlen sich nun hintergangen, denn sie unterstützen die Entwicklung nicht nur mit Feedback, sondern auch mit ihrem Geld. Eine Ex-Mitarbeiterin erzählt nun, wie sie die Entlassung wahrgenommen hat, und alles daran hört sich nicht gut an: Ex-Mitarbeiterin von Ashes of Creation berichtet, wie sie den Rauswurf wahrgenommen hat: „Das war illegal“

Overwatch: Season 1 startet heute – Alle wichtigen Infos zum Release und dem Server-Status

Overwatch feiert heute seinen Relaunch und ändert dabei nicht nur seinen Namen, sondern auch, wie es zukünftig weiter existieren soll. Was ihr zum Release des großen Updates wissen solltet, erfahrt ihr in unserem Live-Ticker.

Dienstag, 10.02.2026

23:20 Uhr

Nach wie vor scheint alles weitestgehend stabil zu laufen. Wir verabschieden uns aus dem Live-Ticker und wünschen euch gute Runden!

22:15 Uhr

Mittlerweile scheinen sich sowohl die Warteschlangen als auch die Match-Suche weitestgehend stabilisiert zu haben. Ganz reibungslos läuft es aber wohl noch nicht bei jedem: Kollege Benedict Grothaus berichtet aktuell noch von nervigen Lags in seinen Runden.

21:20 Uhr

Overwatch verzeichnet höchste Spielerzahl auf Steam seit Release

Über 126.000 Leute sind laut SteamDB aktuell gleichzeitig in Overwatch eingeloggt – Tendenz steigend. Das ist der absolute Höchstwert seit dem Steam-Launch im August 2023.

Auch auf Twitch ist das Interesse ziemlich hoch. Dort schauen aktuell über 200.000 Leute zu, wie Streamerinnen und Streamer live die neue Season von Overwatch zocken:

21:15 Uhr

Season 1 startet mit Warteschlangen und Fehlern bei der Match-Suche

Bei der normalen Match-Suche hakt es allerdings noch: Zwar kommt man teilweise in die Warteschlange, erhält dann aber doch wieder eine Fehlermeldung, die einen zwingt, die Suche komplett neu zu starten.

Abgesehen davon scheint man manchmal gar nicht die Map zu spielen, für die letztlich abgestimmt wurde.

Andere Spielerinnen und Spieler in unserem Umfeld haben mehr Glück und können den Matches sogar beitreten. Heute Abend sind hier offenbar Geduld und Zeit gefragt.

21:00 Uhr

Schrittweise scheinen die Spielerinnen und Spieler die Warteschlangen aktuell hinter sich zu lassen und in das Game zu kommen. Auch die „Practice Range“ funktioniert bei vielen, sodass ihr zumindest dort die neuen Helden ausprobieren könnt.

20:50 Uhr

Im Shop von Overwatch findet ihr jetzt Skins für die neuen Helden und obendrauf ein „Hello Kitty and Friends“-Bundle:

20:30 Uhr

Habt ihr euch durch den kleinen Patch gekämpft, erwartet euch noch ein weiterer Download (trotz Preload) mit rund 1,3 GB. Wir haben festgestellt, dass der Download vor allem zum Schluss (wie so oft) nur sehr langsam weiterläuft:

In unserem Umfeld haben es einzelne Spielerinnen und Spieler bereits ins Game geschafft. Die werden jedoch aus der Warteschlange gekickt und landen bei einem Neuversuch wieder auf einem höheren Platz.

20:20 Uhr

Mittlerweile sind die offiziellen Patch Notes für Season 1: Conquest in Overwatch live. Ihr findet sie auf der offiziellen Blizzard-Seite.

20:15 Uhr

Passend zum Start von Season 1 gibt es neue Twitch-Drops für Overwatch. Dafür müsst ihr einfach einen Twitch-Kanal öffnen, der in der Overwatch-Kategorie livestreamt, und eine gewisse Anzahl an Stunden (0,5 – 13) zuschauen:

Mehr dazu erfahrt ihr auf Twitch unter diesem Link.

20:00 Uhr

Wenn euer Spiel noch „Overwatch 2“ heißt, fehlt was

Im Battle.net-Launcher wird jetzt darauf hingewiesen, dass die Live-Wartung beginnt:

Im Spiel weist euch eine Meldung jetzt darauf hin, dass eine neue Version von Overwatch verfügbar ist und ihr das Spiel schließen müsst, um es zu updaten. Habt ihr vorab den Preload geladen, erwartet euch ein Mini-Download (rund 140MB). Ohne beträgt der Download 8,5 GB – zumindest auf Steam.

Hinweis: Wenn ihr im Spiel und in einer Warteschlange landet UND dort aber noch „Overwatch 2“ steht, müsst ihr das Spiel nochmal schließen. Startet dann am besten auch euren Launcher neu, um den Download zu starten.

19:15 Uhr

Aktuell könnt ihr noch ganz normal Overwatch (2) spielen. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald sich daran etwas ändert – vermutlich gegen 20 Uhr.

18:25 Uhr

Der Stadium-Modus bekommt eine neue Heldin, denn ab Season 1: Conquest könnt ihr dort auch Vendetta spielen:

Quelle: Overwatch auf X

18:00 Uhr

Mit dem Start von Season 1 in Overwatch ändert sich das UI. Das ist auch Thema auf Reddit, und einzelne Spieler merken an, dass sie das alte System vermissen werden oder schlichtweg „cleaner“ finden.

Was findet ihr besser, das alte oder das neue Menü?

15:20 Uhr

Aktuell passiert nichts und wir melden uns gegen 18 Uhr zurück. Vielleicht müsst ihr euch ja auch noch mit Snacks und Getränken eindecken, wenn der Grind dann losgeht – oder eher das Warten auf Download, Server und Matches.

12:52 Uhr

Guten Tag und willkommen zu unserem Live-Ticker für den Release von Season 1 in Overwatch 2. Noch könnt ihr den Shooter zocken, denn bis zum Release des neuen Updates müsst ihr ein gutes Stückchen warten. Wir informieren euch hier, sobald es Neuigkeiten zum Release gibt. Schaut also gerne öfter vorbei und merkt euch die Seite mit einem Lesezeichen.

Wann hat Season 1 ihren Release? Am 10. Februar ist es soweit, denn Overwatch 2 soll seinen Relaunch erhalten. Das Spiel erhält den Namen seines Vorgängers und ein riesiges Update. Neben 5 neuen Helden soll es auch signifikante Änderungen geben, die zukünftig Einfluss auf die Entwicklung des Shooters haben werden, allem voran der Fokus auf eine Story.

Die Startzeit wurde zwar noch nicht offiziell kommuniziert, der Countdown, um Anran spielen und den Battle Pass abschließen zu können, endet jedoch um 20:00 Uhr deutscher Zeit. Erfahrungsgemäß erscheinen Updates auch zu dieser Uhrzeit. Euer Client sollte einen Teil des Updates bereits automatisch heruntergeladen haben, wenn ihr diese Option aktiviert habt. Der Rest des Patches wird dann ab 20:00 Uhr herunterladbar sein.

Das Update ist riesig und könnte einen großen Spieleransturm verursachen. Wir werden deshalb mit einem Live-Ticker den Release beobachten und euch über den Server-Status sowie weitere Informationen informieren.

Hier seht ihr die neuen Inhalte und 5 neue Helden in Season 1: Conquest von Overwatch im Trailer:

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Overwatch zeigt neue Inhalte und Helden im Trailer zu Season 1: Conquest

Patch Notes: Wo finde ich sie?

Gibt es die Patch Notes schon? Mittlerweile sind die offiziellen Patch Notes für Season 1: Conquest in Overwatch live. Ihr findet sie auf der offiziellen Blizzard-Seite.

Welche Highlights bringt das Update? Overwatch wird sich in vielen Punkten verändern und einige dieser Änderungen könnten euch sogar freuen. Dazu gehören:

  • 5 neue Helden, die nach dem Release des Updates spielbar sein werden, und das sofort.
  • Relaunch mit dem Original-Namen „Overwatch“ ohne 2.
  • Fokus auf Story und der erste Teil soll „The Reign of Talon“ heißen. Dieser soll bis 2027 andauern.
  • Season 1 startet gleich nach dem Release des Updates.
  • Es soll ein Meta-Event namens Conquest geben.
  • User-Interface und UX werden überarbeitet. Die Helden-Lobby soll ebenfalls einen neuen Anstrich erhalten.
  • Ein Event rund um Hello Kitty startet und soll dann vom 10. bis 23. Februar laufen.

Wer sich gleich zum Release behaupten will, der sollte sich eine neue Kombination aus Helden anschauen. Unser MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat einen davon vor dem Release von Season 1 mit seinen Freunden getestet und er war erstaunt, wie dominant eine Kombination sein kann: Wir haben mit 3 Helden in Overwatch fast jedes Match gewonnen und ihr könnt das Trio zur neuen Season direkt spielen

Der erfolgreichste Teil der Fallout-Reihe unterstreicht, warum sich einst gefeierte Franchises in die falsche Richtung entwickeln

Der erfolgreichste Teil von Fallout ist ausgerechnet der, der bei den Spielern laut Metacritic am unbeliebtesten ist. Der Grund für den Erfolg kommt dabei vor allem von den Spielern selbst und ihren erstellten Inhalten.

Um welches Spiel geht es? Laut Eurogamer sind sich Todd Howard, der kreative Chef der Bethesda Game Studios, und seine Kollegen sicher, dass Fallout 4 das erfolgreichste Spiel der Fallout-Reihe ist.

In 2020 wurde bekannt, dass sich Fallout 4 über 25 Millionen Mal verkauft hat (Quelle: gamingbolt). Auch die gleichzeitigen Spielerzahlen lassen sich sehen: Fallout 4 hängt mit einem Peak von über 470.000 Spielern laut SteamDB die anderen Teile hinter sich ab.

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Ein berüchtigter DLC von Bethesda brachte dem Unternehmen Millionen ein und sorgte für eine große Veränderung im Gaming

Großer Erfolg trotz großer Kritik

Was ist die Kritik an Fallout 4? Der Erfolg des Spiels scheint fast schon paradox, wenn man sich die Bewertungen von Fallout 4 anschaut. Vergleicht man den User-Score bei Metacritic mit den Bewertungen der anderen Fallout-Teile so wird schnell klar: Fallout 4 ist mit einem User-Score von 7.0 der am schlechtesten bewertete Teil der Reihe.

Die größte Kritik der Spieler dreht sich dabei um zwei wesentliche Punkte:

  • Die Hauptstory handelt davon, dass der Protagonist seinen entführten Sohn wiederfinden will. Durch die Struktur vieler Quests, der offenen Welt und des Bausystems wird die Dringlichkeit dieser Mission allerdings massiv gebremst. Die Not, das eigene Kind wiederzufinden, steht im direkten Konflikt mit dem restlichen Tempo des Spiels.
  • Damit ist auch der zweite Kritikpunkt verbunden: Das Bausystem macht den meisten Spielern keinen Spaß und drosselt die Geschwindigkeit massiv. Der Fokus von Fallout 4 verschob sich so mehr zu Sandbox als seinen RPG-Elementen treu zu bleiben. Das und weitere Punkte bemängelten auch die Kollegen der GameStar in ihrem Test zu Fallout 4.

Und auf was schauen verantwortliche Entwickler, wenn sie sich ein Konzept für den nächsten Teil überlegen: auf den User-Score auf Metacritic und die Kritik der Spieler oder auf die Verkaufszahlen? Dreimal dürft ihr raten. Todd Howard sieht Fallout 4 rückblickend in jedem Fall als großen Erfolg:

Man fühlt sich unglaublich glücklich. Wir sprechen jetzt 10 Jahre später noch darüber. Ich glaube, es ist immer noch das meistgespielte Fallout-Spiel, und man fühlt sich einfach wirklich gesegnet, dass die Fans es angenommen haben und dabei geblieben sind.

Todd Howard, via Eurogamer

Warum ist Fallout 4 so erfolgreich? Trotz aller Kritik ist Fallout 4 so erfolgreich, eben weil Spieler dort so viele Freiheiten haben: Sie können bauen, craften und die eigene Spielerfahrung über Mods ständig erweitern. Das erhöht den Wiederspielwert enorm. Diesen Effekt konnte man auch schon bei Skyrim über viele Jahre hinweg beobachten.

Die Spielerzahlen von Fallout 4 sind aber auch immer noch ziemlich hoch, weil die gleichnamige Amazon-Serie immensen Erfolg hat. Die Serie inspiriert sicherlich einige Menschen dazu, das aktuellste Fallout erstmals oder erneut zu installieren.

Nicht nur Fallout 4 profitiert von der Fallout-Serie, sondern auch die Serie von der anhaltenden Beliebtheit von Fallout 4. Eine große Faszination ist auch die Lore hinter den Vaults, die voller perfider Experimente waren: Eine der perfidesten Vaults in Fallout steht ausgerechnet unter einer Schule, trennt Kinder von ihren Eltern

Quelle(n):
  1. Eurogamer

„Wie wilde Pitbulls“ – Unsere Kombo in Overwatch ist schlimmer als die alten Dive-Strategien, hat uns dutzende Siege beschert

Blizzard hat sich dazu entschieden, Overwatch eine völlige Überarbeitung zu verpassen und zusammen mit der ersten Season 2026 und den Features auch direkt 5 neue Helden ins Spiel zu bringen. Einer davon war schon im Vorfeld für alle spielbar und sorgt laut MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus für richtig starke Compositions.

Update: Nach Start der Season hat Blizzard sämtliche hier genutzte Helden angepasst und teilweise die wichtigen Perks entfernt. Wir testen noch und updaten dann.

Völlig aus dem Nichts hat Blizzard riesige Änderungen für Overwatch angekündigt, die das Spiel 2026 umbauen werden. Startschuss ist heute, der 10. Februar, um 20:00 Uhr deutscher Zeit.

Overwatch 2 heißt wieder Overwatch, Rollen werden überarbeitet, es gibt Balance-Anpassungen und das Highlight: gleich fünf neue Helden droppen am gleichen Tag mit Season-Start. Nicht mitten drin, nicht im Laufe des Jahres, sondern sofort.

Einer dieser Helden ist Anran, eine neue Angreiferin, die mit Feuer kämpft und die direkt eine Woche vor Season-Release spielbar war. Ich spiele mit meiner (halbwegs) festen Truppe schon seit Jahren aktiv, wenn auch mit Pausen.

Aber mit Anran haben wir eine Team-Composition entdeckt, die alles, was wir bisher kannten, absolut in den Boden stampft. Wenn ihr nach einer Kombination sucht, um heute Abend die ganzen Teams aus neuen Helden zu zermatschen: probiert euch an unserer „Pitbull-Comp.“

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Overwatch zeigt 5 neue Helden, die mit Season 1: Conquest erscheinen

„Wie zwei wilde Pitbulls, die ich von der Kette lasse“

Warum Pitbull? Weil unsere Tank-Spielerin meinen Co-DPS und mich genau so bezeichnet hat: „Als würde ich zwei Pitbulls von der Kette lassen und in die Gegner schicken.“ Die Composition ist dabei recht simpel:

  • Zarya als Tank
  • Anran und Vendetta als DPS

Praktisch funktioniert das so, dass Anran und Vendetta direkt ins Gegnerteam springen, idealerweise in die Heiler, und von hinten her aufräumen, während sie von Zaryas Schilden geschützt werden. Zugleich lädt Zarya ihre Waffe so auf und die Gegner werden zwischen zwei Fronten zermalmt. Im Kern ist die Team-Comp eine Dive-Strategie, jedoch ohne den Einsatz des ganzen Teams, sondern nur der DPS (und Heiler, aber dazu gleich mehr). Ein wenig Übung braucht die Sache natürlich trotzdem.

Die Comp funktioniert mit diesen drei Helden so gut, weil Anran und Vendetta nicht nur viel Schaden austeilen, sondern zusätzlich starke Defensiv-Fähigkeiten haben – stärker als die meisten Flanker.

Vendetta hat von Haus aus viel Rüstung und kann mit ihrem Schwert Schaden abblocken. Anran kann sich für einen Augenblick aus dem Kampf herausziehen, wird unsichtbar und unverwundbar und zündet dabei Gegner an. Und mit dem richtigen Perk heilt sie sich sogar noch.

Bedenkt, dass Vendetta vermutlich noch einen kleinen Nerf bekommen wird. Die Comp sollte dennoch funktionieren.

Baut die Charaktere nicht auf Schaden, sondern auf Überleben – das ist wichtig!

Hier ist auch der Punkt, den ich oft bei Gegnern beobachtet habe und den viele falsch machen. Ja, Anran und Vendetta sind DPS-Helden und es klingt sinnvoll, Perks zu nehmen, mit denen sie noch mehr Schaden machen können.

Die beiden Frauen teilen aber schon genug aus. Mehr Schaden wäre absoluter Overkill, ihr könnt Gegner nicht über ihren Tod hinaus töten – und eine Weisheit aus WoW war schon: ein toter DPS macht keinen Schaden.

Entsprechend solltet ihr dafür sorgen, dass ihr auch alleine überlebt, während euer restliches Team sich um mögliche Ausreißer der Gegner kümmert oder abgelenkt wird:

Vendetta

  • Kleiner Bonus: Zehrender Schlag, damit euch der Überkopftreffer heilt – wichtig: übt, mit der Klinge zu treffen! Sonst ist Vendetta an sich schon nutzlos.
  • Großer Bonus: Rasche Vergeltung; das übersehen die Leute oft, wie es aussieht. Aber die 150 Bonus-Trefferpunke verleihen euch bei vollen HP eine Lebensleiste mit fast 500 Trefferpunkten, inklusive 125 Rüstung. Das ist so viel, wie Tanks haben.

Anran

  • Kleiner Bonus: Hitzeschild, damit ihr nach der Ultimate im gegnerischen Team stehenbleiben könnt.
  • Großer Bonus: Hungernde Flamme, mit der ihr euch selbst heilen könnt.

Zarya

  • Kleiner Bonus: irrelevant, aber ich empfehle Energieumwandler.
  • Großer Bonus: Aufklärer, um eure DPS noch weiter zu buffen.

Die richtigen Heiler machen die Comp noch stärker

An sich ist fast egal, welche Heiler ihr dabei habt. Lediglich Lúcio und Baptiste, vor allem in dieser Konstellation, funktionieren nicht. Meine Tipps sind:

  • Zenyatta, der durch seine Sphäre der Zwietracht den Schaden auf einzelnen Zielen erhöht und auf Distanz heilen kann, insbesondere mit dem Perk Duale Harmonie (perfekt für diese Komp).
  • Ana, deren Nanoboost vor allem auf Vendetta regelmäßig für Vier- oder Fünffachtötungen sorgen kann.
  • Kiriko aus dem gleichen Grund, wobei Ana und Kiriko beide als Reaktion auf die Gegner funktionieren (durch Anti-Heal bzw. Kirikos Möglichkeit, genau den zu entfernen).
  • Lifeweaver, weil dieser seine DPS retten kann, wenn sie doch mal zu sehr in die Bredouille geraten.
  • Brigitte und Moira, weil diese das verbleibende Team am Leben halten und sich selbst schützen können, während die DPS in den Gegnern wüten.

Ohnehin ist es wichtig, dass das restliche Trio neben Anran und Vendetta damit klarkommen muss, dass sie unter Umständen in der Unterzahl kämpfen und sich stellenweise selbst verteidigen müssen, weil ihre Schadens-Austeiler anderswo stehen. Selbst mit Opfern waren wir aber meist erfolgreich.

Funktioniert das auf allen Ranks? Vermutlich nicht ganz. Die Spieler in unserem Team bewegen sich – je nachdem, wer mitspielt – zwischen Silber und Diamant, wobei ich selbst früher auf Master-Niveau gespielt habe.

Auf niedrigen Rängen fehlt unter Umständen die Übung und das Verständnis, wie Vendetta und Anran funktionieren. Auf höheren Rängen trefft ihr vermutlich auf Konter, vor denen ihr aufpassen müsst. Und da kommt direkt noch einer dazu mit der Season.

Mizuki könnte das bisher größte Problem werden

Die Team-Comp rund um Zarya, Vendetta und Anran hat keine wirklichen „Hard Counter“, die wir bisher hätten feststellen können. Die größten Schwierigkeiten hatten wir aber gegen:

  • Lúcio, der die beiden DPS einfach von sich fernhalten und gleichzeitig sein Team heilen konnte.
  • Sombra, die uns oft dazu gezwungen hat, umzukehren.
  • Mei, die mit ihrer Wand die Unterstützung unseres Teams unterbrochen hat.
  • Widowmaker, weil wir keinen Schutz gegen Sniper haben und sie uns dazu zwingt, sie in den Fokus zu nehmen.
  • Allgemeine Dive-Tanks, die unser Team zerlegen konnten, wenn wir nicht schnell genug waren.

Unter den fünf neuen Helden ist zudem Mizuki, ein neuer Support, der dediziert als Konter gegen Flankierer konzipiert wurde. Er kann Gegner an den Boden fesseln und gleichzeitig selbst enorm mobil sein, um so seinen Häschern zu entkommen.

Wie stark Mizuki gegen unsere „Pitbull-Comp“ sein wird, sehen wir ab heute Abend. Palnmäßig soll die Season um 20 Uhr live gehen, aber mit Blick auf den enormen Ansturm der letzten Tage ist gut möglich, dass die Server unter der Last zusammenbrechen. Ihr könnt den Status in unserem Live-Ticker verfolgen: Overwatch: Season 1 startet heute – Alle wichtigen Infos im Live-Ticker

„Wer schaut denn noch Let’s Plays?“ – Doku zeigt, wie Twitch YouTube abgehängt hat

Auf YouTube ist die erste Folge der 2. Staffel der YouTube-Dokumentation erschienen. In 4 Folgen werden unterschiedliche Themen von YouTube-Deutschland beleuchtet und YouTuber und Twitch-Streamer interviewt. Die erste Folge dreht sich um Twitch und die damit verbundene Konkurrenz zu YouTube.

Was ist das für eine Doku? Der Filmemacher Paul Sydow ist mit einer 2. Staffel seiner YouTube-Dokumentation zurück. Auf insgesamt vier neue Folgen können sich die Zuschauer in dieser Staffel freuen. Zentrale Figuren werden in dieser Doku-Reihe die deutschen Content Creator Jasmin Gnu, Inscope21, Rezo und MrsBella sein.

Dabei werden die vier Folgen auf den vier verschiedenen Kanälen der YouTuber veröffentlicht. Jede Folge beleuchtet einen Aspekt der YouTube-Zeit und hat dabei den jeweiligen Content Creator im Fokus. Die Passagen aus der Vergangenheit werden mit aktuellen Interviews verschiedener YouTuber und Twitch-Streamer beleuchtet.

In der ersten Folge wurde Twitch als Konkurrenz zu YouTube behandelt und wie die Livestreaming-Plattform immer mehr an Beliebtheit gewann.

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Gronkh, der Mann mit der Stimme – Karriere und Leben von Deutschlands bekanntestem Let’s-Player

Twitch löst YouTube in Sachen Let’s Plays ab

Wie hat Twitch YouTube abgehängt? „Wer guckt heute noch Let’s Plays?“ ist die Frage, mit welcher der YouTuber RobBubble relativ am Anfang der ersten Folge den Ton setzt (Quelle: YouTube ab Minute 05:00).

Let’s Plays waren eine sehr lange Zeit, vor allem zu den Anfängen von YouTube, eines der Formate, welche die Plattform dominiert haben. Schließlich kam jedoch in den späten 2010ern immer mehr Twitch auf und löste YouTube in Sachen Let’s Plays zunehmend ab.

Auf Twitch ist es möglich, live zu streamen und so als Streamer mit den Zuschauern das Spiel „zusammen“ zu erleben. Die Let’s Plays fanden somit schließlich eine Art neues Zuhause.

Twitch-Streamerin StarletNova bezeichnet Twitch als den „Mittelweg zwischen Let’s Plays beziehungsweise YouTube und Fernsehen“ (Quelle: YouTube ab Minute 03:47).

Twitch gibt Zuschauern generell betrachtet einen neuen Weg, die liebsten Content Creator auf eine andere Art und Weise kennenzulernen. Content Creator scheinen nahbarer, die Interaktion zwischen Zuschauer und Streamer fühlt sich durch den Live-Aspekt persönlicher an. Schließlich sitzt man virtuell gesehen „gemeinsam“ vor dem PC.

Viele Content Creator behandeln Let’s Plays heutzutage so, dass sie ihr Gameplay in ihrem Twitch-Stream aufnehmen, um eine geschnittene Version später auf YouTube hochzuladen. So können Zuschauer, die nicht in den Twitch-Stream einschalten konnten, das Gameplay auf YouTube „nachholen“.

Die nächste Folge wird voraussichtlich am 15. Februar 2026 auf dem YouTube-Kanal von Inscope21, InscopeLifestyle, erscheinen und den Fokus auf ihn als YouTuber haben.

Was sagt ihr zu dem ersten Teil der 2. Staffel der YouTube-Doku? Schaut ihr mehr YouTube oder Twitch? Schreibt es uns in die Kommentare! Auch die ARD produzierte eine Dokumentation über die erste Zeit von YouTube und seinen deutschen Video-Erstellern. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: Eine neue Doku zeigt Aufstieg und Fall des ersten Traumpaars von YouTube Deutschland

„Wir reduzieren das Team“ – Was wurde aus der Hoffnung, Riot sei das neue Blizzard?

2021 galt Riot als der strahlende Erbe, während Blizzard in Skandalen versank. Heute, im Jahr 2026, schrumpfen bei Riot die Prestige-Teams wie bei 2XKO, während Blizzard einen zweiten Frühling erlebt. Was ist passiert? Eine Analyse von MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski.

„Dies ist ein schwieriges Update, das ich mitteilen muss“, heißt es in einer Nachricht auf der offiziellen Website von Riot Games. Die Nachricht stammt von Tom Cannon, dem Executive Producer für 2XKO, das neue 2v2-Tag-basierte Kampfspiel von Riot. Er richtet sich direkt an die Community, um die Reduzierung des Entwicklerteams zu verkünden. Was das im Detail bedeutet, ließ Cannon zunächst offen.

Die Begründung: Das Spiel habe zwar bei einer leidenschaftlichen Kernzielgruppe Anklang gefunden, aber insgesamt nicht die Dynamik erreicht, die für ein Team dieser Größe langfristig nötig wäre. Tja. Übersetzt heißt das schlichtweg: Es gab nicht genug Spieler.

Wie gravierend der Einschnitt ist, bestätigte ein Riot-Sprecher gegenüber Game Developer: Ungefähr 80 Leute wurden entlassen – das entspricht etwa der Hälfte des ursprünglichen Teams. Besonders bitter ist das Timing: Diese Entscheidung fiel bereits drei Wochen nach dem Release am 20. Januar.

Dass Riot bei einem Prestige-Projekt, das sich seit 2016 in Entwicklung befand, nach so kurzer Zeit die Reißleine zieht, ist ein deutliches Symptom für ein größeres Problem – auch in der Branche.

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Die hohe Qualität von 2XKO reichte für die Massen nicht

Das neue Blizzard – Riot als aufstrebender Stern

Der Einschnitt bei 2XKO ist mehr als nur eine unglückliche Schlagzeile für Fans von Prügelspielen. Er ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die ich vor fünf Jahren nicht habe kommen sehen.

Als ich die Meldung zu 2XKO sah, erinnerte ich mich sofort an das Jahr 2021:

Riot Games war auf dem absoluten Zenit. Arcane, die Serie zu League of Legends, war ein riesiger Hit auf Netflix, wurde sogar zum kulturellen Phänomen außerhalb der Gaming-Szene. Riot Forge war ein von Riot Games geleitetes Label, das Indie-Spiele veröffentlichte, die neue Möglichkeiten mit der LoL-Lizenz schufen. Darunter fiel das vielseits gelobte Ruined King, das an Final Fantasy erinnert. Hinzu gesellten sich noch das Kartenspiel Legends of Runeterra und ein MMO, auf das wir noch warten.

Riot arbeitete neben ihren Dauerbrennern League of Legends und Valorant an so vielen Projekten, die aufgeregt neugierig machten. Das Studio schien alles in Gold zu verwandeln.

Fans und Fachleute schwadronierten zu der Zeit gerne darüber, dass „Riot das neue Blizzard“ sei. Ich gehörte ebenfalls dazu und war mir sicher, dass es mit Riot jetzt nur noch weiter vorangehen kann.

Es war das Versprechen einer neuen Ära, in der ein Studio die Krone des Gaming-Olymps übernimmt, während der alte König Blizzard in Skandalen und kreativer Belanglosigkeit zu versinken drohte. Denn bei Blizzard war 2021 durch eine Anklage auf einmal die Rede von Kokain auf der Toilette, Machtmissbrauch und Sex in der Lounge. Die nächsten Jahre folgten große Enttäuschungen, wie den PvE-Modus bei Overwatch 2 zu streichen. Oder wir erinnern uns an das Debakel bei Warcraft III: Reforged.

Heute, im Jahr 2026, sieht alles ganz anders aus. Während Riot Teams halbiert und Projekte zusammenstreicht, erlebt Blizzard einen zweiten Frühling.

Jetzt sitze ich hier, habe den Brief von Tom Cannon vor der Nase und starre auf die Worte das Team wird reduziert – und frage mich: Was ist passiert?

Wenn der Hunger größer ist als der Magen

Die Antwort auf die Frage „Was ist passiert?“ ist simpel:

Riot Games hat sich übernommen.

In dem Bestreben sich dem ganzen Buffet zu widmen, packte das Studio seinen Teller zu voll, bis die ersten Rippchen auf den Boden fielen. Das Fundament begann bereits 2024 zu bröckeln.

Riot Games stellte das Label Riot Forge ein und strich 530 Stellen. Auch wenn die kleinen Indie-Perlen im Runeterra-Universum von League of Legends gut ankamen, trug sich das Label finanziell nicht. Auch das Kartenspiel Legends of Runeterra galt als spielerisch brillant, wurde aber auch auf ein Minimum reduziert, da es kein Geld brachte. Immerhin: Ich habe gehört, dass es als Singleplayer-Kartenspiel immer noch stark sein soll.

Der Traum eines Multi-Genre-Giganten scheint vorerst zu Ende. Ein Grund war hier sicherlich die Service-Falle. Fünf oder sechs „Live-Service“-Titel auf Weltniveau zu betreiben, braucht gewaltige Strukturen und liquide Mittel. Jedes Spiel muss jahrelang betreut und gewartet werden.

Dem MMORPG-Projekt traut man bei Riot noch etwas zu. 2024 wurde das LoL-MMO auf Null gesetzt und ist jetzt noch mit seinem Reboot beschäftigt. Man strebe eine Weiterentwicklung des Genres an und sei bis dahin noch nicht zufrieden mit den Ergebnissen gewesen.

Dem Team bei 2XKO wurden die Ansprüche bereits nach drei Wochen runtergeschraubt.

Tom Cannons Nachricht, dass das Team reduziert wird, erbringt einen Beweis. Riot kann es sich nicht mehr leisten, Nischen zu besetzen, die sich nicht innerhalb kürzester Zeit tragen. Denn auch beim Prügelspiel muss man sagen, dass auch 2XKO qualitativ wieder ein hochwertiges Spiel ist, aber für eine spitze Nische entwickelt.

Nun möchte man sich wohl lieber wieder einer ausgewählten Ecke des Buffets widmen und weiter an League of Legends, Valorant und Teamfight Tactics schnabulieren. Und hier schaue ich bereits mit Argusaugen auf Deadlock, das neue Moba-Game von Valve, das sich gerade still und heimlich zum Giganten entwickelt – hier darf man noch gespannt sein, was das mit LoL machen wird.

Das Blizzard-Comeback

Während Riot noch den Teller aufräumt, scheint Blizzard wieder zu triumphieren. Overwatch steht mit seinem Rebranding so gut da, wie schon seit Jahren nicht mehr. Auch die Midnight-Erweiterung in WoW mit dem lang ersehnten Housing, bringt größtenteils gute Laune nach Azeroth. Auf Twitch ist World of Warcraft derzeit am dominieren. Über 200 Content-Creator versammeln sich als Teil der Gilde Sauercrowd im Hardcore-Modus des MMORPGs und verfolgen das Ziel, erfolgreich den berühmten Raid „Molten Core” zu absolvieren.

Aber es gab einen Preis.

Man darf hierbei nicht vergessen, dass das Comeback von massiven Entlassungen nach der Microsoft-Übernahme begleitet wurde. Über 1.900 Stellen wurden im Xbox-Konzern gestrichen, was auch Blizzard-Teams hart traf. Über den massiven Sexismus-Skandal wird heute kaum noch geredet, aber auch der war sicherlich für die Teams schmerzlich – solch strukturelle Probleme wischt man nicht in ein paar Jährchen weg.

So sehr ich mich gerade auch als alter Overwatch-Fan über den Aufwind freue, muss man hier klar sagen, dass das ursprüngliche Versprechen des riesigen PvE-Modus beerdigt wurde.

Blizzard wirkt aktuell wieder mehr wie der Gaming-Gigant als Fels in der Brandung. Sie haben aber bereits einen schmerzhaften Prozess (und einen dazugehörigen Shitstorm) hinter sich. Riot steckt gerade mitten in diesem Prozess.

Die Realität hinter dem Brief

Wenn ich jetzt auf den Brief von Tom Cannon an die 2XKO-Community schaue, sehe ich das Ende einer Illusion.

Die Realität im Jahr 2026 zeigt: Riot ist ein Unternehmen, das genau wie Blizzard endliche Ressourcen hat. Erst recht in einer Zeit der globalen Multikrise. Während Blizzard seine Wunden unter dem Banner von Microsoft leckt und durch Fokus auf das Altbewährte wieder Relevanz gewinnt, muss Riot jetzt beweisen, dass sie auch in der Krise bestehen können, ohne ihre Seele an den reinen Ergebnisbericht zu verlieren.

Und während ich gespannt beobachte, ob Blizzard seinen zweiten Frühling halten kann und ob Riot sich am Ende wirklich gesünder schrumpft, bleibt eine Erkenntnis:

Ich möchte einfach nur Studios, die ihre Ambitionen nicht auf dem Rücken ihrer Teams und ihrer Vielfalt verbrennen, damit man ihre Menschen am Ende „wegreduzieren“ kann.

Quelle(n):
  1. Riot Games

Palworld gegen Pokémon Pokopia: Für mich gibt es einen klaren Sieger aus einem einfachen Grund

In knapp einem Monat erscheint Pokémon Pokopia. Die neue Lebenssimulation wird gerne mit Palworld verglichen, doch für MeinMMO-Redakteur Nikolas Hernes kann es nur einen Sieger geben.

Am 5. März 2026 erscheint mit Pokémon Pokopia ein neues Spin-off, das sich selbst als Lebenssimulation bezeichnet. Der Fokus soll auf dem Craften und Bauen liegen, für das ihr als Menschen-Ditto die Fähigkeiten verschiedener Pokémon nutzt.

Damit erinnert es an den Bauaspekt in Palworld, das im September 2025 ein eigenes Cozy-Game angekündigt hat. Aber schon in Palworld selbst nutzt man die Fähigkeiten der verschiedenen Pals, um Gebäude zu errichten oder Ressourcen zu sammeln.

Warum sollte ich also Pokémon Pokopia spielen, wenn es weniger Mechaniken und Elemente (immerhin fehlen Kämpfe und Waffen) hat? So eine Frage habe ich mir ehrlicherweise gar nicht gestellt, denn Pokémon Pokopia hat ein Element, das Palworld nicht schlagen kann, egal wie viel besser das Spiel auf dem Papier sein soll: Nostalgie.

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Hinter Nostalgie steckt mehr als nur Tradition

Nostalgie klingt nicht gerade wie ein plausibles Argument, aber sie ist wichtiger, als man denkt. In Pokémon Pokopia und Palworld sind die Monster die Stars. Klar, ich baue Gebäude, crafte und sammle Ressourcen, aber das tue ich mit den Begleitern.

Ich interagiere mit ihnen und sie interagieren mit der Spielwelt. Pokopia scheint auf einen Loop zu setzen, der nicht nur einen spielerischen Flow erzeugt, sondern auch einen organischen in der Welt. Dabei ist es wichtig, dass man davon tangiert wird.

Schon in den Pokopia-Trailern (via YouTube) drückt Nintendo stark auf die Nostalgie-Drüse. Viele Pokémon der 1. Generation sind zu sehen und man hört Remixe bekannter Tracks. Wie man bereits im oberen Trailer sehen kann, erschafft man mit den Pokémon sogar Routen, durch die man als Trainer vor Jahrzehnten gelaufen wäre.

Die Welt, die man schon als Kind geliebt hat, wird neu kontextualisiert, und die Pokémon zeigen nicht nur ihre Fähigkeiten, sondern eigene Persönlichkeiten. Das allein kann die Spielmechaniken schon besser machen, weil eine andere Atmosphäre entsteht. Wenn ich mich in der Spielwelt gut fühle, fühlt sich auch das Gameplay besser an.

Spielerisch mag ich Palworld, aber es ist trotzdem ein anderes Gefühl, sich in der Pokémon-Welt aufzuhalten, die Geräusche der Pokémon und ihre Animationen zu sehen. Seit fast 30 Jahren gibt es neue Spin-offs, Haupttitel und Merchandise, weil die Welt für Fans (mich eingeschlossen) mehr als nur eine Spielwelt ist.

Man könnte frech argumentieren: Pokémon hatte nur Glück, weil sie zuerst da waren. Doch Nostalgie entsteht nicht einfach nur, weil etwas alt ist. Pokémon hat eine große Stärke, die kein anderes Franchise wohl je erreichen wird.

In Pokémon Pokopia kann man eigene Routen bauen

Die Pokémon selbst können nicht geschlagen werden

Egal, wie gut oder schlecht Pokopia spielmechanisch sein wird: Die Pokémon kann Palworld nicht besiegen. Die Pals sehen teilweise zwar gut aus, doch meist wirken sie wie eine Fusion aus diversen Monstern. Sie wirken inkonsistent. Pals sind Nutztiere, keine Begleiter. Bei Pokémon ist das anders:

  • Ken Sugimori (Charakterdesigner von Pokémon) erschuf direkt zu Beginn der Reihe Monster, die liebenswürdig aussahen, aber auch organisch zur Welt passten Man erkennt, welchen Typ sie haben und was sie können, wodurch sie im Gedächtnis bleiben.
  • Pokémon sind nicht einfach nur Werkzeuge, sie geben der Welt Kontext, sind relevant für die Geschichte und strahlen Persönlichkeit aus.

Diese 2 Aspekte sorgen dafür, dass die Nostalgie so stark ist, und genau darauf scheint sich auch Pokopia zu stürzen. Pokémon haben nicht nur Rollen für das Crafting, sondern auch ihre Habitate ergeben Sinn. Pokopia muss keine logische Welt erzeugen, weil Pokémon das schon seit 30 Jahren macht. Ich weiß, wie sich Pokémon verhalten, und ich freue mich jetzt schon, mit den verschiedenen Monstern eine eigene Stadt zu bauen.

Palworld kann gegen die Nostalgie von Pokémon nicht gewinnen. Schon in den ersten Bildern von Pokopia fühle ich mich wohler, als ich es in Palworld jemals getan habe. Pokémon Pokopia bezeichnet sich selbst als entspannende Lebenssimulation, und genau das muss alles am Spiel ausstrahlen. Hinter der Vorgeschichte zu Pokopia könnte sich aber auch ein düsteres Geheimnis verstecken: Pokémon Pokopia hat ein neues Geister-Pikachu, doch für die Trainer verheißt es nichts Gutes

Quelle(n):
  1. Pokémon.com

Monster Hunter Wilds präsentiert neue Roadmap bis März 2026, bringt neue Quests für die sich der Wiedereinstieg lohnt

Monster Hunter Wilds bekommt in diesem Jahr neue Updates, über die sich vor allem die Jäger freuen können, die bereits im Endgame-Content angekommen sind. Es kommen die bislang stärksten Monster ins Spiel.

Was ist das für ein Update? Auf dem PlayStation-Blog stellt Monster Hunter Wildes die kommenden Inhalte bis zum 19. März 2026 vor. In regelmäßigen Abständen wird es neue Eventquests geben. Zum Ende hin erwartet die Jäger sogar eine kostenlose Herausforderungsquest, in der der Kampfgehärtete Arkveld erscheint.

Noch spannender ist allerdings der Inhalt aus Update Ver. 1.041, der am 18. Februar von all denjenigen absolviert werden kann, die bereits den Jäger-Rang 100 erreicht haben. Sie können nämlich ab diesem Datum neue Monster mit der Schwierigkeit von 10 Sternen bezwingen. 

In einer neuen Quest taucht erstmals der Kampfgehärtete Arkveld auf, das Titelmonster von Monster Hunter Wilds. Er muss als erstes Monster zusammen mit allen besonderen Umgebungsquests bezwungen werden, damit die neuen 10-Sterne-Monster in einer optionalen Jäger-Quest auftauchen.

Die Roadmap mit den Inhalten könnt ihr euch hier ansehen:

Als Belohnung winken alte Amulette, die die Chance haben, in seltene Talismane umgewandelt zu werden. Sie können zum Verstärken von Gogma-Artian-Waffen verwendet werden.

Hinzu kommt, dass es neue Gegenstände gibt, die von der Community selbst designt wurden. Zum einen wird es ein neues Großschwert namens Scherbenseele geben, das aussieht, als würde es jeden Moment zersplittern. Auch einen süßen Anhänger namens „Heißhungerattacke“ wird es ab dem 18. Februar im Spiel geben.

Auch an eine Kollaboration mit Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection wurde gedacht. Es wird neue Kostüme und Nebenmissionen geben, die euch an das storygetriebene Spiel erinnern werden.

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Monster Hunter Wilds zeigt TU4 mit erstem Drachenältesten und Winterfest

Community plant ihren Urlaub rund um die neuen Updates

Wie reagieren die Fans auf die Roadmap? In den sozialen Medien liest man überwiegend begeisterte Reaktionen aus der Community. Die User auf Reddit schreiben, dass sie etwas Abwechslung im Endgame gut fänden. Auch auf X habe ein User die Ankündigung der 10-Sterne-Monster kalt erwischt. Er freue sich auf das Update.

In einem anderen Thread schreibt ein Jäger, dass er endlich seinen Urlaubsplan kenne. Damit deutete er an, dass er seinen Urlaub wohl rund um die Updates planen wird, um die neuen Inhalte zocken zu können.

Zudem freuen sich einige User, dass endlich Beschwerden der Community bezüglich Dekorationen gefixt wurden. Sie besprechen jetzt schon, wie man die neuen Talismane am besten farmen könnte.

Es gibt aber auch vereinzelt Kritik: Alle bisherigen Talismane und Waffen würden als totaler Müll enden, so ein User auf X. Allerdings sei das völlig normal und ein Routineprozess in Monster Hunter, der mit jedem Update kommt.

Zuletzt gab es Kritik an der Performance von Monster Hunter Wilds. Mit der Ankündigung der Roadmap sind diese kritischen Stimmen allerdings nahezu verstummt, da einige der Probleme behoben wurden. Was das Problem war, könnt ihr im folgenden Artikel nachschauen: Weil Capcom die Performance von Monster Hunter Wilds nicht in den Griff bekommt, droht ein Spieler, das Problem selbst zu lösen

Quelle(n):
  1. Capcom

One Piece zeigt im neuen Trailer zu Staffel 2 so viele Teufelskräfte wie noch nie, doch die gefährlichste fehlt

Der Netflix-Serie zu One Piece hat einen neuen Trailer zu Staffel 2 veröffentlicht. Darin sind richtig viele Teufelskräfte zu sehen, womöglich so viele wie nie zuvor.

Was ist zu sehen? Der neue Trailer führt durch alle möglichen Arcs, die in der 2. Staffel von One Piece zu sehen sein werden. Er zeigt viele neue Charaktere, die in der Serie durch reale Schauspieler oder CGI-Animationen verkörpert werden.

Da die Baroque-Firma erstmals auftaucht, sind so viele Teufelskräfte wie nie zuvor zu sehen. Viele der Mitglieder besitzen nämlich eine besondere Teufelskraft, durch die sie neues Material erschaffen können oder ihren eigenen Körper verändern.

Den neuen Trailer könnt ihr euch hier ansehen:

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Netflix zeigt im neuen Trailer zu One Piece die vielen neuen Schurken der 2. Staffel

Neuer Trailer zeigt so viele Teufelskräfte wie noch nie

Wie sehen die Teufelskräfte aus? Im Video sind mehrere Effekte zu sehen. Smoker setzt beispielsweise seine Fäuste ein und verlängert sie mit seinem Rauch. Chopper verwandelt sich in eine Rentier-Mensch-Hybridform und rennt durch die Gegend. Auch Nico Robins zusätzliche Extremitäten und die Wachs-Kräfte von Mister 3 haben ihre Showtime im Trailer.

Dabei fällt auf, dass keiner der Effekte zum Fremdschämen oder billig aussieht. Eiichiro Oda, der Mangaka von One Piece, stellte auf X mit einer Botschaft klar, dass darauf besonderer Wert gelegt wurde:

Eine Parade von Teufelsfrucht-Nutzern, ein Volk von Riesen, wie man es noch nie gesehen hat, entzückende Kreaturen, knallharte Action und atemberaubende VFX – diese Staffel ist vollgepackt mit noch mehr Highlights!! Lasst euch in ein immersives Erlebnis hineinziehen, das einzigartig für Live-Action ist.

Auch Charaktere wie La Boum oder die Seekönige sehen so aus, als würden sie in die Welt gehören. Solltet ihr euch bislang davor gescheut haben, wie die Teufelskräfte im späteren Stadium aussehen, können wir euch beruhigen.

Fehlt da was? Im Trailer ist allerdings immer noch nicht zu sehen, wie Sir Crocodile aussieht und wie er seine Teufelskraft nutzt. Da der Release von One Piece Staffel 2 bald ansteht, könnte es sein, dass seine Kräfte erst in der dritten Staffel zu sehen sein werden. Er ist nämlich der Kopf der Baroque-Firma und dementsprechend auch der stärkste Kämpfer der Gruppe.

Dieser Trailer ist nicht der einzige, den es bislang zu One Piece zu sehen gab. Chopper hat beispielsweise seine eigene Vorstellung erhalten. Wann die Serie auf Netflix startet und was man bislang dazu weiß, könnt ihr euch auf MeinMMO anschauen: One Piece Staffel 2: Trailer, Release und Cast zur Netflix-Serie

Pokémon-Fan vollendet nach 5 Jahren ungewöhnliche Shiny-Jagd, gibt sich selbst ein Versprechen: „Nie wieder!“

Die Shiny-Jagd ist für viele Pokémon-Fans zu einer ganz neuen Art von Spiel geworden, die die Games um eine weitere große Herausforderung erweitert, die hunderte von Stunden fressen kann. Dem kann auch ein Fan zustimmen, der jahrelang eine Shiny-Sammlung vollendete, die sich jedoch nicht auf die Monster des Spiels bezieht.

Was macht die Shinys so ungewöhnlich? Bei der Shiny-Jagd des Spielers @Noa_Kyogre versucht der Fan, keine seltenen Pokémon zu sammeln, sondern Outfits. Das vollbrachte er schließlich nach über 5 Jahren in dem Spin-off „Pokémon Battle Revolution“, das 2006 für die Wii erschien. 

Bei Battle Revolution handelt es sich um einen reinen Kampfsimulator, der trotz fehlender Erkundung und Pokémon-Jagd vor allem durch die Gestaltung der Kämpfe Beliebtheit fand: Es gibt einen vertonten Kampfkommentator, Kampfanimationen, und es erinnerte an die Art Kämpfe, die man im Anime sehen konnte.

Auch wenn man in diesem Pokémon-Spin-off keine Monster fangen kann, bot es weiterhin die Herausforderung der Shiny-Jagd. Denn bei einem erfolgreichen Kampf mit einem finalen Trainer, erhält man die Outfits, die der- oder diejenige trägt. Und wie bei den Monstern gibt es bei den Kostümen auch eine Chance, eine seltene Kolorierung zu erhalten.

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Wie schwer war diese Herausforderung, die sich dieser Trainer gestellt hat? Um zu erkennen, wie schwierig diese Herausforderung wirklich war, muss man Folgendes in Betracht ziehen:

  • Die Wahrscheinlichkeit, an ein Shiny-Kostüm zu gelangen, wenn man sich nach der Fangrate von Shiny-Pokémon (vor der 6. Generation) orientiert, lautet 1:8.192, also 0,0122 %.
  • Die schnellste Dauer, um einen Kostüm-Versuch zu starten, beträgt 10–15 Minuten (wenn man sich an der Erfahrung eines Spielers auf Reddit orientiert).
  • Insgesamt gibt es, wenn man die Trainer der japanischen und internationalen Versionen des Spiels zusammenzählt, 12 Trainerkostüme, von denen man die Shiny-Variante erhalten kann.

Wenn man davon ausgeht, dass ein Shiny-Versuch im besten Fall 10 Minuten dauert und durchschnittlich nach 8.192 Versuchen erfolgreich ist, benötigt man ca. 1.365 Stunden für ein Shiny-Outfit. Wenn man das für jedes Shiny-Outfit mit 12 multipliziert, landet man bei ungefähr 16.384 Stunden, also 683 Tagen oder fast 2 Jahren – an reinen Spielstunden!

Was sagt der Fan zu seinem Erfolg? Nach über 5 Jahren Arbeit postet @Noa_Kyogre auf X stolz das Ergebnis seiner Shiny-Jagd:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

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„Was zur Hölle“, schreibt @Eizzah__, „du bist legendär!“ Aber auch @RickyPDillon findet: „Das ist so cool! Ich wusste gar nicht, dass es die überhaupt gibt!”

Auf die Beglückwünschung mehrerer Fans offenbart der Spieler jedoch eine Sache, zu der er sich absolut sicher ist: „Nie wieder!!!!!!!“ (@Noa_Kyogre auf X)

Auch in anderen Games erkennen Spieler, dass der Grind für eine besondere Herausforderung sich nicht immer lohnen muss. Ähnlich wie der Shiny-Jäger in Pokémon Battle Revolution musste das auch eine Streamerin und YouTuberin feststellen, die eine der seltensten Herausforderungen in ARC Raiders meisterte: „Hab mein Leben vorübergehend ruiniert“ – Spielerin verbringt 300 Stunden in ARC Raiders für etwas, das nur 14 Menschen besitzen

Quelle(n):
  1. GamesRadar+

Die neuste Konkurrenz zum Steam Deck kostet so viel wie ein guter Gaming-PC und wird noch teurer, lohnt sich das überhaupt noch?

Ayaneo hat ein Gaming-Handheld für etwa 2.000 Euro vorgestellt. Für so viel Geld bekommt ihr einen leistungsstarken Gaming-PC, müsst aber auch Flexiblität verzichten.

Der bekannte chinesische Hersteller Ayaneo hat seinen neuen Gaming-Handeld, den Next 2, vorgestellt: In seiner günstigsten Ausstattung setzt das Modell auf den AMD Ryzen AI Max+ 385 und verlangt dafür immerhin 1.999 US-Dollar. Davon berichtet das englischsprachige Magazin PCGamer.com.

Die schnellere Version, mit AMD Ryzen AI Max+ 395, 64 GB RAM und 1 TB SSD kostet bereits 2.299 US-Dollar, wenn man auf Indiegogo vorbestellt. Das sind umgerechnet knapp 2.000 Euro. Der offizielle Verkaufspreis liegt dann bei 2.699 US-Dollar. Wollt ihr euch das Modell nach Deutschland bestellen, kommen noch Versandkosten und Zollgebühren dazu.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Bereits für 1.500 Euro bekommt ihr einen leistungsstarken Gaming-PC

Gaming-Handhelds waren schon immer eine sehr spezielle Nische, denn die meisten Spieler greifen dann doch lieber zu einer richtigen Konsole wie der PS5/Xbox oder gleich zu einem Gaming-PC. Das Steam Deck hat sich mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut positionieren können.

Was bekommt man für das Geld? Doch selbst 2.500 Euro ist für ein spezielles Nischenprodukt schon sehr teuer. Denn für das Geld bekommt ihr einen leistungsstarken Gaming-PC: Bereits für 1.500 Euro bekommt ihr beispielsweise beim Anbieter CSL einen Rechner mit AMD Ryzen 7 7800X3D, RX 9070 XT und 16 GB DDR5.

Mit dem genannten Beispiel-System könnt ihr immerhin alle modernen Spiele in WQHD und hohen Details spielen und könnt das System bei Bedarf noch auf- oder nachrüsten. Bei dem Modell von Ayaneo ist das nicht möglich.

Lohnt sich so ein Gerät überhaupt für so viel Geld? Für bestimmte Personengruppen, etwa Menschen, die viel reisen, ist ein Handheld oft die einzige Möglichkeit, ihr Hobby auszuüben. In diesem Fall ist der Preis die Eintrittskarte zum Spielen überhaupt. Ein PC, der im Arbeitszimmer verstaubt, ist am Ende teurer als ein Handheld, den man täglich nutzt.

Am Ende kommt es immer auf die Person an, die so ein Gerät kaufen möchte: Spiele ich eh die meiste Zeit an der PS5 oder an einem leistungsstarken Gaming-PC, dann wirken die 2.000 Euro schon absurd hoch.

Auf MeinMMO haben wir für euch die besten Steam Deck Alternativen aufgezählt. Das könnte vor allem für diejenigen unter euch interessant sein, die entweder das Steam Deck nicht bestellen wollen oder nach einer alternativen, leistungsfähigen Gaming-Konsole suchen: Steam Deck: Das sind die 10 spannendsten Alternativen 2026

Expedition 33: Attribute für jeden Charakter im Guide – So verteilt ihr eure Punkte am besten

Nach jedem Level-up könnt ihr in Clair Obscur: Expedition 33 Punkte in die Attribute verteilen. Um aus jedem Charakter das Bestmögliche rauszuholen, solltet ihr sie klug einsetzen. MeinMMO zeigt euch mit diesem Guide, wie ihr sie am besten verteilt.

Update vom 10. Februar 2025: Wir haben den Artikel auf Aktualität geprüft und strukturell angepasst.

Was sind Attribute? Nach jedem Level-up eines Charakters erhaltet ihr in Clair Obscur 3 Punkte, die ihr auf unterschiedliche Statuswerte verteilen könnt. 

Es gibt insgesamt 5 Attribute:

  • Vitalität: Erhöht eure Lebenspunkte, um mehr Schaden einstecken zu können
  • Stärke: Erhöht euren Schaden, um Gegner schneller zu besiegen
  • Beweglichkeit: Erhöht eure Geschwindigkeit, damit ihr eher zum Zug kommt
  • Verteidigung: Macht euren Charakter robuster, damit ihr weniger Schaden von Gegnern bekommt
  • Glück: Erhöht die kritische Rate, wobei kritische Treffer zusätzliche 50 % Schaden austeilen

Da ihr mehrere Charaktere habt, lohnt es sich, die Punkte in unterschiedliche Attribute zu verteilen. Im Folgenden lest ihr, wie ihr die Punkte am besten verteilt und was ihr macht, wenn ihr dabei einen Fehler gemacht habt.

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Clair Obscur: Expedition 33 – JRPG mit französischem Flair hat Release-Termin

Punkte der Attribute am besten verteilen

Es lohnt sich, bei jedem Charakter genau hinzuschauen, in welche Punkte man dort investieren sollte. MeinMMO listet euch die Figuren deshalb einzeln auf.

Gustave: Beweglichkeit und Glück

Gustave arbeitet mit der Überladung. Dazu muss er im Vorfeld mehrmals treffen, um dann einen gigantischen Schaden zu verursachen. Damit Gustave schneller an seinen mächtigen Treffer kommt, ist es unerlässlich, dass er schnell zum Zuge kommt.

Da mehrere Treffer notwendig sind, um die Überladen-Fähigkeit auf das Maximum zu bringen, kann es sich außerdem lohnen, in Glück zu investieren. Dadurch werden seine einzelnen Treffer noch stärker.

Lune: Verteidigung und Vitalität

Lune ist eine Magierin, die durch das geschickte Kombinieren von Elementen mächtige Angriffe entfesseln kann. Doch Magier sind in vielen Rollenspielen dafür bekannt, äußerst fragil zu sein. Um den Treffern der Gegner standzuhalten, ist es notwendig, bei ihr in Verteidigung und Vitalität zu investieren.

Dadurch, dass sie auch die Rolle als Heilerin einnehmen kann, solltet ihr versuchen, sie immer am Leben zu halten. Wollt ihr dagegen ihren Angriff etwas mehr pushen, ist Beweglichkeit eine weitere Möglichkeit, die Punkte sinnvoll einzusetzen. Denn ihre Element-Kombinationen brauchen mehrere Runden und sie kann mit ihren Feuer-Angriffen ein Vorbereiter für Maelle sein.

Maelle: Stärke und Glück

Maelle zählt zu den besten Schadensausteilern im Spiel. Sie spezialisiert sich dabei vor allem auf den Angriff auf Einzelziele, was sie in Bosskämpfen zu einem wichtigen Charakter macht. Deshalb sollte Maelles Schaden so hoch wie möglich sein. 

Um den Schaden weiter in die Höhe zu treiben, solltet ihr Maelles Punkte für Stärke und Glück ausgeben. Wenn ihr nicht darauf angewiesen seid, dass andere Charaktere für veränderte Statuseffekte sorgen müssen, damit Maelle ihre Haltung wechselt, könnt ihr auch in Beweglichkeit investieren.

Sciel: Stärke und Glück

Bei Sciel verhält es sich so wie mit Maelle. Sie zählt durch ihren Zwielicht-Status zu den stärksten Schadensausteilern und sollte ihre Punkte deshalb ganz auf Stärke und Glück setzen. Welches Attribut ihr priorisiert, ist Geschmackssache. Bei Angriffen mit mehreren Treffern könnte Glück hier von Vorteil sein.

Habt ihr noch Punkte übrig, dann könnt ihr ab und an in Beweglichkeit investieren. So kann Sciel schneller ihren Zwielicht-Status erreichen.

Verso: Beweglichkeit und Vitalität

Versos Technik ist davon abhängig, dass er möglichst gut pariert und ausweicht. Deshalb solltet ihr keinen Gedanken an Verteidigung verschwenden. Setzt stattdessen auf Vitalität, da Verso einige Fähigkeiten besitzt, die ihn schwächen oder seine Lebenspunkte opfern.

Zusätzlich solltet ihr in Beweglichkeit investieren. Dadurch kommt Verso schneller seine Ränge von D nach S hoch und erreicht dadurch einen hohen Schaden. Da Verso ebenfalls zu den stärksten Schadensausteilern zählt, könnt ihr abseits davon auch in Stärke und Glück setzen.

Monoco: Alles ist möglich

Monoco ist der vielfältigste Charakter aus Clair Obscure. Er kann Attacken dadurch lernen, dass er Gegner erstmals besiegt. Dadurch stehen ihm viel mehr Skills zur Verfügung als bei allen anderen Charakteren. Ihr bestimmt also, wie sich sein Rad im Kampf dreht und welche Skills ihm dann zur Verfügung stehen.

Wenn wir euch doch einen Tipp geben müssten: Gute Allrounder sind Beweglichkeit und Vitalität. Durch Beweglichkeit kommt er schneller am Zug und kann eher das Rad drehen. Durch Vitalität werden euch eher Fehler verziehen, die ihr beim Ausweichen und Parieren macht. 

An diesen Orten könnt ihr Attributspunkte verteilen

Um sie zu verteilen, müsst ihr an einer Expeditions-Flagge halten und dort die Option „Attribute erhöhen“ auswählen. Die Flaggen sind in regelmäßigen Abständen in Leveln verteilt. Alternativ könnt ihr die Flagge in eurem Lager nutzen, um die Punkte zu verteilen. Das Lager könnt ihr auf der großen Übersichtsmap besuchen, auf der ihr seid, wenn ihr euch zwischen den Leveln bewegt.

Die Wahl der Waffe für Attribute

Jede Waffe skaliert mit bis zu 2 Attributen. Bei jedem Attribut steht dann an der Waffe ein Buchstabe, der bestimmt, wie viel höher der Schaden der Waffe wird. D ist dabei der niedrigste Faktor, S der höchste (D<C<B<A<S).

Das Ganze hat außerdem den Effekt, dass ihr Punkte, die ihr in ein Attribut investiert, plötzlich auch geringfügig andere Attribute mit erhöhen. Je höher der Rang der Waffe bei einem Attribut, desto stärker ist der Effekt. Achtet bei eurer Waffe also darauf, dass sie mit den Werten skaliert, für die ihr Punkte bei einem Charakter ausgegeben habt.

Attribute zurücksetzen

Solltet ihr euch doch mal vertan haben, ist das kein Problem. Es gibt die Möglichkeit, eure Attribute komplett zurückzusetzen. Dazu braucht ihr den Gegenstand „Übermalen“. Das Item erhaltet ihr bei Händlern für 10.000 Chroma, versteckt in Leveln oder durch das Besiegen von Gegnern.

Ihr habt also ein paar Möglichkeiten, an den Gegenstand zu gelangen. Geht jedoch nicht allzu verschwenderisch mit ihnen um und hebt euch einige Exemplare fürs Endgame auf, wenn ihr die Rollen eurer Gruppe klar definiert habt.

Um dann eure Punkte zurückzusetzen, müsst ihr in die Übersicht der Statuswerte eines Charakters. Unterhalb der Statuswerte wird angegeben, welche Taste ihr drücken müsst, um die Punkte zurückzusetzen. Pro Reset braucht es ein Übermalen.

Clair Obscur ist mittlerweile zu einem der beliebtesten Spiele aller Zeiten geworden. Das Rollenspiel erhält überdurchschnittliche Wertungen. Auch unserem Team von MeinMMO hat Clair Obscur durchweg gut gefallen. Unseren Test dazu lest ihr hier: Clair Obscur: Expedition 33 im Test – Das emotionalste RPG des Jahres, aber ihr müsst euch die Story verdienen

Pokémon Pokopia Bundle: Diese Goodies gibt es beim Vorbestellen

Das neue Pokémon-Spin-off im Stil eines Lebenssimulators „Pokémon Pokopia“ erscheint am 5. März 2026 in unterschiedlichen Bundles. Hier findet ihr alle Goodies, die man erhalten kann, wenn man früh genug bestellt.

Gibt es Vorbesteller-Goodies für Pokémon Pokopia? Ja, es gibt Goodies, die man als Bonus erhält, wenn man Pokémon Pokopia vor dem Release bestellt. Dabei gibt es eine In-Game-Belohnung, aber auch physische Gegenstände, die thematisch und visuell zum Spiel passen.

Welchen Vorbesteller-Bonus gibt es im Spiel? Wenn ihr das Spiel vorbestellt, werdet ihr einen Ditto-Teppich als Bonus erhalten, mit dem ihr eure Häuser dekorieren könnt. 

Ditto Teppich
Ditto-Teppich (Quelle: pokopia.pokemon.com)

Wie erhalte ich meinen Vorbesteller-Bonus im Game? Um ihn erhalten zu können, müsst ihr eure Nintendo Switch 2 mit dem Internet verbinden und über das Geheimgeschenk-Menü euer Item abholen. Eine kostenpflichtige Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft benötigt ihr dafür nicht. Ihr könnt diesen Bonus bis zum 31. Januar 2027 einlösen.

Hier seht ihr den Trailer zu Pokémon Pokopia:

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Diese Bundles gibt es zur Auswahl

Welche physischen Goodies kann man als Bundle bestellen? Wenn ihr zu eurem Spiel ein physisches Goodie erhalten wollt, gibt es in Deutschland 3 verschiedene Bundle-Varianten, zwischen denen ihr euch entscheiden könnt:

  • Reisetasche mit Ditto-Print
  • Wiederverwendbaren Becher mit Ditto-Print
  • Einkaufstasche mit zweiseitigem Print, einmal mit Ditto und einmal mit Glumanda, Schiggy, Bisasam und menschlichem Ditto.

Die Produkte sind derzeit auf ein Produkt pro Kunde beschränkt. Wer ein zweites der Goodies haben will, muss also auch ein weiteres Spiel vorbestellen. Die Bundles gibt es entweder im Store von My Nintendo oder bei anderen großen Elektronik-Handelsketten.

Pokopia Goodies
Physische Goodies (Bildquelle: My Nintendo Store)

Kosten die Bundles extra? Nein, die Bundle-Versionen beinhalten keine Extrakosten. Je nachdem, ob ihr euch für eine physische Variante des Spiels (79,99 €) entscheidet oder den Download-Code (69,99 €), bleiben die Preise trotz Goodie gleich.

Wann kann ich mit meinen Bundles rechnen, nachdem ich sie bestellt habe? Vorbestellungen für physische Artikel, die bis zu 3 Tage vor dem Erscheinungstag erstellt wurden, werden am Erscheinungstag geliefert. Danach gelten die normalen Lieferbedingungen von Nintendo.

Pokémon Pokopia wird am 5. März für die Nintendo Switch 2 erscheinen, wo ihr ab dem Release als Mensch getarntes Ditto eine einsame Welt wiederaufbauen und mit anderen verschiedenen Pokémon zusammenarbeiten könnt. Wenn ihr mehr zu dem Release von Pokémon Pokopia erfahren wollt, könnt ihr das hier auf MeinMMO: Pokémon Pokopia – Alles Wichtige zum Release auf Switch, Preis und Trailer

Experten sagen voraus: Bis 2030 hat China eine Fabrik in der kein Mensch mehr arbeitet

Bis 2030 könnte eine sogenannte „Dark Factory“ entstehen, in der kein einziger Mensch ein Auto baut – sondern nur Roboter und KI‑Systeme. Vorreiter dieser Produktionsstätten sind die Vereinigten Staaten und vor allem China.

Was genau ist eine „Dark Factory“ und warum wird sie womöglich Realität? Eine „Dark Factory“ ist eine Fabrik, deren Montagelinien vollständig von Robotern und Steuer‑KIs betrieben werden. Der Begriff „dark“ kommt daher, dass die Anlage theoretisch ohne Licht auskommen könnte, da dort keine Menschen vor Ort wären, die darauf angewiesen sind.

Maschinen sehen ihre Umgebung eben über Sensoren und benötigen keine Beleuchtung, Pausen oder Ruhezeiten (carscoops).

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„Wir haben ein Monster geschaffen“ – Ein spanisches Model verdient bis zu 10.000 Euro im Monat, dabei ist sie nicht echt

Industrieexperten von Gartner und Warburg Research gehen davon aus, dass mindestens ein Automobilhersteller bis Ende dieses Jahrzehnts eine hundertprozentig automatisierte Montagelinie aufbauen wird. Die Experten sehen insbesondere chinesische Marken als potenzielle Vorreiter (via carscoops & Auto News).

Auch Warburg-Research-Analyst Fabio Hölscher hält es laut Branchenmagazin Auto News für plausibel, dass bis 2030 in China die erste komplett automatisierte Autofabrik entsteht, in der die Produktion ausschließlich von Robotern übernommen wird.

Hyundai und Mercedes steigern Automatisierung

Welche Rolle spielen Mercedes und Hyundai bei der Entwicklung? Zwei Hersteller fallen aktuell besonders durch sehr konkrete Pläne auf:

  1. Hyundai will ab 2028 humanoide Roboter von Boston Dynamics in seinem Werk in Georgia (USA) einsetzen. Ziel ist eine skalierbare Fertigung mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Robotern pro Jahr. Vorgestellt wurde dieses Vorhaben auf der CES 2026 (Auto News)
  2. Mercedes-Benz testet bereits den Roboter „Apollo“ des US-Unternehmens Apptronik im Berliner Werk. Ab spätestens 2030 soll dieser Roboter Seite an Seite mit Menschen am Band arbeiten – mit dem klaren Ziel, mittelfristig komplette Fertigungsabschnitte zu übernehmen (Auto News)

Beide Hersteller setzen dabei auf humanoide Roboter für komplexe Montageaufgaben, die über klassische Industrierobotik hinausgehen. Der Fokus liegt laut Auto News auf Skalierbarkeit, Flexibilität und effizienter Serienfertigung, die sich schneller auf Marktveränderungen anpassen kann.

Bereits 12 von 25 führenden Automobilherstellern betreiben Branchenangaben zufolge Pilotprojekte mit fortschrittlicher Robotik in eigenen Fabriken. Dies trage dazu bei, die Arbeitskosten zu senken, die Qualität zu verbessern und die Produktionszyklen zu verkürzen, was bessere Fahrzeuge zu potenziell niedrigeren Preisen bedeute, so Gartner-Analyst Marco Sandrone in den Prognosen des Beratungsunternehmens für 2026 (Auto News).

Automatisierte Arbeitslosigkeit?

Welche Folgen hat die Entwicklung für Fabrikarbeiter? Die vollständige Automatisierung bedeutet nicht zwangsläufig Massenentlassungen. Stattdessen verändert sich jedoch die Art der Arbeit. Gegenüber Auto News erklärt Detlef Gerst von der IG Metall, dass KI und Digitalisierung die Arbeit in der Fertigung grundlegend verändern. Mitarbeiter bräuchten künftig mehr technisches Know-how und müssten flexibel mit KI-Systemen zusammenarbeiten. Weiterbildung sei laut Gerst entscheidend.

Trotz Automatisierung erwartet die Interessengemeinschaft (IG) Metall keinen Jobabbau, sondern eine Transformation: Viele Beschäftigte könnten in neue Rollen wie Wartung, Logistik oder KI-Überwachung wechseln. Der Fokus liege auf Qualifizierung statt Ersatz (IG Metall).

Dass das einfacher klingt, als getan zeigen auch Entwicklung in anderen Branchen. Viele geforderte Weiterbildungen werden nicht genehmigt, finanziert oder können überhaupt in Anspruch genommen werden (FAZ). Die Entlassungen sind dabei so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr und erinnern dabei an die Finanzkrise von 2008.

Die ersten Dark Factories könnten schon in wenigen Jahren Realität sein. Während Hersteller auf Effizienz und Flexibilität setzen, stellen sich Gewerkschaften und Politik bereits auf tiefgreifende Veränderungen am Arbeitsmarkt ein. In Großbritannien wurde etwa ein Grundeinkommen als Antwort auf mögliche Jobverluste durch KI ins Spiel gebracht

„Die aktuelle Endgame-Formel ist extrem langweilig“ – Fans diskutieren über eine große Schwäche aktueller MMORPGs

Obwohl alle MMORPGs sich voneinander unterscheiden, gibt es auch Trends, die das ganze Genre betreffen. Genau solch einen Trend besprechen gerade die Spieler von MMORPGs und kommen dabei auch zu einer Forderung.

Worüber wird diskutiert? Ein Reddit-Beitrag im MMORPG-Forum erregt derzeit viel Aufmerksamkeit der Spieler. Dabei stellt der Ersteller des Beitrags mit dem Titel „Die aktuelle Endgame-Formel ist extrem langweilig“ die Behauptung auf: „MMORPGs sollten langsamer sein und sich mehr auf die Welt konzentrieren, anstatt auf Endgame-Raids.“

Doch statt das Argument einfach abzuschmettern, entsteht unter der Behauptung eine rege Diskussion.

Spiele wie Where Winds Meet zeigen, wie Themenpark funktioniert, auch ohne MMO:

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MeinMMO im GameStar Talk: Unser MMORPG-Experte zieht ein Fazit zum chinesischen Rollenspiel Where Winds Meet

Mehr Welt wagen

Was denken die Spieler? Dass das MMORPG-Genre aktuell stark auf Raids als Hauptinhalt für das Endgame setzt, sehen auch die Spieler so. So bringt eine neue Erweiterung oder ein Update inhaltlich meist nur neue Dungeons oder Raids, aber wenig Gründe mehr in die Welt des MMORPGs zu gehen.

Genau das wäre aber eine wichtige Erweiterung zu den Raids, die egal wie abwechslungsreich die einzelnen Herausforderungen sind, immer dem gleichen Schema folgen. Doch der Trend zu Raids war nicht immer so, wie Reddit-Nutzer toljar erklärt:

„Stimmt, ich habe meine MMO-Karriere mit Asheron’s Call begonnen. Bei diesem Spiel ging es zu 100 % um die Welt und die Reise. MMOs sind mehr oder weniger zu Lobby-Spielen geworden. Man rennt zum maximalen Level und sitzt dann herum und wartet auf eine Gruppe, um einen Dungeon oder PvP zu spielen. Und das Ganze wiederholt sich dann immer wieder.“

Gleichzeitig betrifft dieses Phänomen vor allem Themenpark-MMORPGs deren Konzept es ist, Spieler von einer Attraktion zur nächsten zu bringen. So erklärt Reddit-Nutzer Denaton_: „Es gibt unzählige MMOs, die nicht einmal Raids bieten …“

Ob Elder Scrolls Online noch etwas taugt oder gar auch an der großen Schwäche leidet, erklären wir in unserem YouTube-Video rund um das Game:

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Was spricht noch gegen das Eingangsstatement? Der Kommentar mit den meisten Upvotes auf Reddit stammt von Nutzer traitorgiraffe. Er erklärt: „Es ist egal, wie langsam du sie machst, lol. Die Spieler spielen das Ding bis zum Umfallen und beschweren sich dann, wenn sie das Ende erreichen.“

Hinter der Diskussion steckt eigentlich der Kampf zwischen Themenpark-MMORPGs und Sandbox-MMORPGs. Bei letzteren fehlt es seit Jahren an einem innovativen Trendsetter, der das Sub-Genre mit neuen Ideen und einer spannenden Welt füllt.

Das letzte große MMORPG, das dieses Sub-Genre richtig erfüllt hat, ist wohl das deutsche Albion Online, das bis heute mit seiner Sandbox viele tausende Spieler überzeugt und immer wieder große Updates bringt. Gleichzeitig zeigt auch der anhaltende Erfolg von Old School RuneScape, dass Sandbox-MMORPGs noch immer gefragt sind.

Dennoch könnten sich wohl auch viele Spieler von Themenpark-MMORPGs mit dem Gedanken anfreunden, mal wieder mehr von der Welt außerhalb von Levelphasen und Berufe-Grind zu erleben. Die Spielwelten der meisten MMORPGs sind liebevoll gestaltet und würden sich sicher über die ein oder andere Endgame-Aktivität freuen.

Dass Themenpark-MMORPGs immer mehr zur Lobby für Raids und Dungeons werden, hat ein Entwicklerteam auf die Idee gebracht, doch gleich ganz auf Open-World und Leveling zu verzichten und nur auf Dungeons als Inhalte zu setzten. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier: Neues Spiel auf Steam wollte das Beste aus MMORPGs bieten, aber ohne die Nachteile, legt erstmal typischen MMO-Start hin

Tomb Raider: Trailer, Release und Cast – Alles zur Serie mit Sophie Turner auf Amazon Prime

Tomb Raider erhält nach mehreren Filmen eine Live-Action-Serie, in der Sophie Turner die Hauptrolle spielt. Alles, was es zur Produktion von Amazon aktuell zu wissen gibt, erfahrt ihr hier.

Was ist Tomb Raider? Es handelt sich hierbei um eine Adaption der beliebten Videospielreihe in Serien-Form. Deren Protagonistin Lara Croft kämpft und rätselt sich bereits seit 1996 durch diverse Gräber und legt sich mit wilden Tieren, menschlichen Gegnern wie Söldnern und sogar übernatürlichen Kreaturen wie Zombies an.

Wann findet der Release von Tomb Raider statt? Derzeit gibt es noch kein konkretes Datum für den Start der Serie. Da die Dreharbeiten jedoch erst am 15. Januar 2026 begonnen haben, ist eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr unwahrscheinlich. Viel eher erwartet uns die Serie im Jahr 2027.

Gibt es einen Trailer? Da die Dreharbeiten gerade erst begonnen haben, gibt es noch kein Bewegtbildmaterial. Stattdessen könnt ihr euch hier ansehen, wie der Amazon-Konkurrent Netflix die Figur Lara Croft zuletzt in einer Animationsserie interpretierte:

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Netflix zeigt Lara Croft im Anime-Stil und gibt Starttermin der Serie bekannt

Gibt es sonstiges Bildmaterial zu Tomb Raider? Amazon hat zum Start der Dreharbeiten ein erstes Bild von Hauptdarstellerin Sophie Turner als Lara Croft veröffentlicht. Es zeigt, wie die Figur in der Serie aussieht:

Tomb Raider: Stream und Staffeln

Wo kann man Tomb Raider streamen? Da die Serie von Amazon MGM Studios produziert wird, landet sie zum Start direkt auf dem hauseigenen Streamingdienst Prime Video.

Wie viele Staffeln wird es geben? Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es noch keinerlei offizielle Informationen darüber, wie viele Episoden die erste Staffel haben wird. Auch ob eine zweite Staffel geplant ist, hat Amazon noch nicht verraten.

Tomb Raider: Handlung und Besetzung

Worum geht es in Tomb Raider? Zur konkreten Handlung ist derzeit noch nichts bekannt. Amazon beschreibt die Serie auf der offiziellen Website jedoch als auf dem Videospiel-Franchise basierend. Ob das bedeutet, dass wir die Anfänge von Lara Croft so wie im Reboot von 2013 erleben, oder bereits eine erfahrene Archäologin begleiten, lässt die Beschreibung offen.

Die Serie wird von der britischen Drehbuchautorin und Schauspielerin Phoebe Waller-Bridge entwickelt und geschrieben. Sie war unter anderem der kreative Kopf hinter der Serie Fleabag und schrieb auch das Drehbuch zu James Bond: No Time To Die. Die Autorin ist für augenzwinkernden Humor, vielschichtige Charaktere und eine feministische Note bekannt. Wie sehr sich das in Tomb Raider niederschlägt, wird sich zeigen.

Zu ihrer Arbeit als Showrunnerin sagte Waller-Bridge:

Wenn ich meinem jugendlichen Ich erzählen könnte, dass dies geschieht, würde sie wohl ausflippen. Tomb Raider hat einen großen Teil meines Lebens eingenommen, und ich fühle mich unglaublich privilegiert, es mit so leidenschaftlichen Mitstreitern ins Fernsehen zu bringen. Lara Croft bedeutet mir sehr viel, wie vielen anderen auch, und ich kann es kaum erwarten, mich auf dieses Abenteuer zu begeben. Mit Fledermäusen und allem.

Phoebe Waller-Bridge via Amazon MGM Studios

Wer spielt in Tomb Raider mit? Angeführt wird der Cast von Sophie Turner, die den meisten wohl aufgrund ihrer Rolle als Sansa Stark in Game of Thrones bekannt ist. Insgesamt sieht die Besetzung wie folgt aus:

  • Sophie Turner als Lara Croft
  • Martin Bobb-Semple als Zip
  • Sigourney Weaver als Evelyn Wallis
  • Jason Isaacs als Atlas DeMornay
  • Bill Paterson als Winston
  • Jack Bannon als Gerry
  • John Hefferman als David
  • Celia Imrie als Francine

In weiteren Rollen sind Paterson Joseph, Sasha Luss, Juliette Motamed und August Wittgenstein zu sehen, welche Rollen sie verkörpern, ist aber noch offen.

Ob die Serie an die früheren Adaptionen mit Angelina Jolie und Alicia Vikander heranreichen oder sie sogar übertreffen, wird sich zeigen. Was sind eure Gedanken dazu? Freut ihr euch auf die Serie? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare. Das erste Bild hat bereits eine klare Reaktion hervorgerufen: Amazon zeigt die neue Lara Croft und Fans haben nur einen Wunsch: Sie muss Dinos abknallen

Sauercrowd und WoW Classic haben NoWay verändert, der Twitch-Streamer möchte sogar mit LoL aufhören

Aktuell läuft das Streamer-Event Sauercrowd auf Twitch. Dort spielen gleich mehrere Streamer, unter anderem auch NoWay, die Hardcore-Version von WoW Classic. Durch seine Zeit in WoW habe er gemerkt, was ihm während seiner LoL-Karriere gefehlt hat.

Warum möchte NoWay mit LoL aufhören? In einem neuen YouTube-Video auf einem seiner Kanäle hat NoWay über das Ende seiner LoL-Karriere gesprochen. Der Twitch-Streamer nennt zwei Gründe:

  • NoWay sei zu alt geworden, um seinen Standard in LoL zu halten, ohne zu viel Zeit zu investieren.
  • Er habe durch den extremen LoL-Grind der letzten 11 Jahre wenig Zeit gehabt, um andere Spiele zu erkunden.
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Ehemaliger deutscher LoL-Profi ist heute einer der erfolgreichsten Twitch-Streamer – Das ist NoWay

Wann möchte er aufhören? Bevor NoWay aufhört, so extrem viel LoL zu spielen, möchte er noch eine letzte Herausforderung beenden. Seit mehreren Jahren spielt NoWay auf verschiedenen Servern der Welt, um auf jedem von ihnen den höchsten Rang von LoL (Challenger) zu erreichen.

Zuletzt konnte er den chinesischen Superserver bezwingen, welcher der elfte Server war. Aktuell spielt NoWay in der Region Ozeanien und ist dort zurzeit Grandmaster, der Rang vor Challenger. NoWay selbst gibt sich noch ungefähr ein oder eineinhalb Jahre, um diese Challenge zu schaffen.

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Durch Sauercrowd und WoW merkte NoWay, was ihm neben LoL fehlt

Was haben Sauercrowd und WoW für Auswirkungen auf NoWay? Laut NoWay gibt es viele richtig gute Spiele abseits von LoL, die er gerne spielen und kennenlernen würde. Beim WoW-Event habe er gemerkt, wie viel Spaß er am Erkunden neuer Games habe, und möchte daher in Zukunft gerne mehr neue Spiele erleben.

Was möchte er statt LoL streamen? NoWay hat, laut twitchtracker.com, 90 % seiner Twitch-Karriere LoL gestreamt. Das sind stolze 21.552 Stunden (Stand: 10. Februar 2026, um 11:00 Uhr).

Er möchte, nachdem er seine Challenge beendet hat, zum „Variety-Streamer“ werden. „Variety“ heißt zu Deutsch „Vielfalt“. Für NoWay bedeutet es, dass er alles Mögliche streamen möchte, worauf er gerade Lust hat. Eine konkrete Projektidee nannte er auch: Er habe Lust auf eine Speedrun-Challenge in Minecraft.

Für NoWay sei dieser neue Weg wie ein Ruhestand. Er gehe davon aus, dass seine Zuschauerzahlen deutlich einbrechen werden, mache sich jedoch keine Sorgen um finanzielle Nöte. Laut ihm habe er einige Rücklagen, müsse jedoch weiterhin etwas Geld verdienen.

Dass einige Streamer gutes Geld bekommen und hohe Steuern zahlen müssen, ist nicht neu. Auch NoWay wurde von einer satten Zahlung erwischt, weil er nicht den Steuer-Cheatcode der Twitch-Streamer nutzte: NoWay muss 800.000 Euro in einem Monat zahlen, weil er nicht den Steuer-Cheatcode der Twitch-Streamer nutzt

Quelle(n):
  1. youtube.com