Weil Capcom die Performance von Monster Hunter Wilds nicht in den Griff bekommt, droht ein Spieler, das Problem selbst zu lösen

Weil Capcom die Performance von Monster Hunter Wilds nicht in den Griff bekommt, droht ein Spieler, das Problem selbst zu lösen

Die Performance von Monster Hunter Wilds ist bekanntlich ein Problem. Ein Reddit-User stellte die Theorie eines absurden Bugs auf und möchte ihn selbst beheben, sollte Capcom nicht handeln.

Was ist das für ein absurder Bug? Der Reddit-User de_Tylmarande verfasste einen Beitrag und stellte die Theorie auf, dass Monster Hunter Wilds mehr FPS habe, sollten mehr DLCs gekauft worden sein.

Er fand heraus, dass Monster Hunter Wilds einen aggressiven DLC-Check mache, wodurch die Performance deutlich leidet, solltet ihr keins oder wenige der 190 DLCs besitzen. Seine Tests führte er in einem der Hubs im Spiel durch, einem Bereich, in dem viele Spieler gleichzeitig sind.

In einem Update seines Beitrages schreibt der User Folgendes: „Das war von [Capcom] nicht beabsichtigt, das ist einfach ein Bug im Code.“

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Experten bestätigen den Bug

Wer hat den Bug bestätigt? In dem Forum resetera.com sei der Bug bestätigt worden. Der User TeenageFBI habe eine Marketing-E-Mail von Digital Foundry, die Experten rund um technische Analysen von Videospielen sind, bekommen.

In der E-Mail soll Digital Foundry geschrieben haben: „Zuerst schauen wir uns das neueste Drama rund um die PC-Performance von Monster Hunter Wilds an und die angebliche CPU-Auslastung durch DLC-Checks. Ja, das stimmt, und wir haben die Zahlen von unserem zuverlässigen Einstiegs-PC mit Ryzen 5 3600.“

Der Resetera-User schreibt zu dem Text aus der E-Mail, dass Digital Foundry in ihrem nächsten Podcast über die Thematik reden wolle.

Der Spieler will den Bug selbst beheben, sollte Capcom es nicht tun

Wie möchte der Spieler das machen? In seinem Reddit-Beitrag zum Bug schreibt de_Tylmarande, dass er eine eigene Mod benutzt habe, mit der er dem Spiel vorgaukeln konnte, er sei im Besitz der DLCs. Dadurch konnte er seine Theorie bestätigen und fand sogar heraus, dass es mehr FPS gäbe, je mehr DLCs gekauft wurden.

Sollte Capcom diesen Bug der DLCs nicht beheben, möchte der Spieler den Mod schließlich fertigstellen und als Open-Source-Projekt veröffentlichen. Open-Source bedeutet, dass der Quellcode der Mod für jeden einsehbar ist und auch von jedem verwendet werden darf.

Mit dem vierten Update von Monster Hunter Wilds hat Capcom bereits an der Performance herumgeschraubt. Laut Digital Foundry ist sie tatsächlich besser geworden, selbst bei Grafikkarten mit nur 8 GB Speicher: Mit Update 4 geht Monster Hunter Wilds das größte Problem an und holt endlich wieder über 100.000 Spieler ins Game

Quelle(n): retera.com, reddit.com
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seska1973

Vielleicht ist es im Labor “vor lauter Bäumen” nicht gesehen worden. Weil die Testumgebung ja alle DLC’s inklusive hatte 🙂

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