ARC Raiders: Wetterüberwachungssystem – Alles zum neuen Projekt von Shrouded Sky

Mit dem neuen „Shrouded Sky“-Update zog auch ein neues Projekt in ARC Raiders ein. Was ihr zum Wetterüberwachungssystem wissen müsst und wie ihr es abschließt, erfahrt ihr hier.

Was ist das Wetterüberwachungssystem? Das Wetterüberwachungssystem ist ein neues Projekt, bei dem ihr spezifische Materialien sammeln müsst – ähnlich wie bei der Trophäensammlung. Im Auftrag von Shani farmt ihr spezifische Materialien und Arc-Komponenten, um ein System zur Wetterbeobachtung zu errichten. Für eure Mühen gibt es diverse Belohnungen.

Das Projekt ist am 24. Februar 2026 im Rahmen des „Shrouded Sky“-Updates gestartet.

Was ihr für das Wetterüberwachungssystem konkret sammeln müsst und welche Belohnungen euch beim Abschluss erwarten, erfahrt ihr hier.

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ARC Raiders zeigt neue Hurricane-Kondition und gibt Hinweis auf neuen Gegner

So schließt ihr das Projekt „Wetterüberwachungssystem“ ab

Das Projekt ist in insgesamt fünf Stufen unterteilt. In jedem Schritt müsst ihr unterschiedliche Materialien abliefern, wobei ihr für jede abgeschlossene Stufe belohnt werdet. Falls ihr bestimmte Items gezielt farmen wollt, könnt ihr diese über die Pin-Funktion verfolgen. Beachtet jedoch, dass abgegebene Materialien für das Projekt reserviert sind und nicht zurückgefordert werden können.

Je weiter ihr in dem Projekt voranschreitet, desto besser werden die Belohnungen, jedoch wird es auch schwieriger, die Ressourcen aufzutreiben.

Folgende Schritte müsst ihr durchlaufen, um das Projekt erfolgreich abzuschließen:

Luftdruck (1/5)

  • Anforderung: 25x Plastikteile, 15x Metallteile, 5x ARC-Legierung, 3x Öl
  • Belohnung: 5x Strapazierfähiges Stoffstück, 5x Kleinblütige Königskerze, 5x Desinfektionsmittel, 3x Vita-Spritzen

Sonnenlicht (2/5)

  • Anforderung: 1x Spitzel-Scanner, 3x Kabel, 3x Sensoren, 1x Kometenzünder
  • Belohnung: 10x Prozessoren, 5x Fortschrittliche elektrische Komponenten, 3x Seilrutsche, 1x Raider-Lukenschlüssel

Niederschlag (3/5)

  • Anforderung: 5x ARC-Energiezelle, 5x Kanister, 5x Stahlfeder, 1x Edle Armbanduhr
  • Belohnung: 3x Teile für Waffe mit mittlerer Munition, 2x Komplexe Waffenteile, 3x Fortschrittliche mechanische Komponenten, Renegade III

Luftfeuchtigkeit (4/5)

  • Anforderung: 10x Isolierband, 3x Verrostete Bolzen, 1x Wasserpumpe, 3x Wespentreiber
  • Belohnung: 10x Explosive Substanz, 3x Showstopper, 3x Trailblazer, 1x Verlängerter Lauf

Temperatur (5/5)

  • Anforderung: 3x Kameraobjektiv, 1x Beschädigter Kühlkörper, 1x Glühwürmchenbrenner, 3x Spannungswandler
  • Belohnung: 1x Mittlerer Schild, 5x Sofort-Schildauflader, 3x Steriler Verband, 1x Taktisch-Marke 3 (Wiederbelebung)

Belohnungen für den Abschluss aller Schritte

Sobald ihr alle fünf Stufen gemeistert und das Wetterüberwachungssystem vollständig aufgebaut habt, erhaltet ihr folgende finale Belohnungen:

  • Windmesser-Rucksackanhänger (kosmetisch)
  • 250 Raider-Token

Am 25. Februar 2026 öffnet sich zudem das Zeitfenster für die zweite Expedition. Ihr habt dann eine Woche Zeit, um zu entscheiden, ob ihr euren Raider auf die Reise schickt. Ein Abschied von eurem Charakter kann sich durchaus lohnen, da attraktive Boni auf euch warten. Mehr zur zweiten Expedition erfahrt ihr hier: ARC Raiders: Expedition 2 und Wipe – Alles zu Items, Belohnungen und notwendigen Materialien

Quelle(n):
  1. arcraiders.wiki

Der Voice-Chat könnte LoL noch schlimmer machen – dabei ist es für Neulinge jetzt schon kaum erträglich

Riot Games plant, einen Voice-Chat in League of Legends einzuführen. MeinMMO-Autor Ody hat das Spiel zwar nur kurz gespielt, doch die paar Runden haben ihm schon gereicht, um zu sagen: Das ist vielleicht nicht die beste Idee für das Spiel.

Als ich League of Legends zum ersten Mal selbst gezockt habe, habe ich wirklich versucht, das Spiel zu mögen. Klar hatte ich im Vorhinein sehr viel gehört, vor allem Negatives, wenn wir ehrlich sind. Aber ich fand es schon echt cool, Profis bei einem kleinen LoL-Turnier auf der TwitchCon zuzuschauen. Zusätzlich habe ich an der Uni jemanden kennengelernt, der das kompetitiv spielt. Ich wurde also neugierig.

Das war noch bevor Riot Games die Idee eines generellen Voice-Chats für Teams ins Spiel brachte. Es gibt zwar schon einen Voice-Chat, den könnt ihr aber nur mit Freunden verwenden, die mit euch in einer Party sind. Der neue Team-Voice-Chat ist derzeit nur im Public-Beta-Environment enthalten (laut der Website u.gg). Das ist eine Art Testgelände für neue Champions und größere Gameplay-Änderungen.

Der neue Voice-Chat dürfte das Spiel grundlegend verändern, vor allem im Ranked-Modus. Ich befürchte aber, dass diese Veränderung nicht nur positiv sein wird – und viele Spieler haben dieselbe Sorge.

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Der Trailer zum neuen Exalted-Skin in LoL zeigt, wie schön 245 Euro sein können

Überraschung: LoL hat ein Problem mit toxischen Spielern

Der Hauptgrund, warum es bei mir am Ende nur bei ein paar Stunden LoL blieb, war nicht das Spiel an sich. Das finde ich immer noch recht spaßig, auch weil es nicht so überladen wirkt wie beispielsweise Dota 2. Nein, das Problem waren vielmehr meine Mitspieler.

Meine letzte Runde LoL sah in etwa so aus:

  • Einer aus meinem Team hat ständig irgendwelche Gebiete auf der Karte angepingt (und ich meine wirklich ständig)
  • Daraufhin wurde der Text-Chat mit maximal vagen Anweisungen, gemischt mit diversen Vorwürfen, vollgespamt.

Das war leider nicht die einzige Runde, die in etwa so ablief. Als Neuling hatte ich keine Ahnung, warum oder wie ich darauf reagieren soll: Ich lerne das Spiel ja erst. Wohlgemerkt war ich nicht im Ranked-Modus unterwegs – trotzdem habe ich mich gefühlt, als müsse ich direkt auf einem hohen Level performen.

Obwohl diese Runde für mein Team ganz gut lief und ich nicht der schlechteste Spieler auf unserer Seite war, fand ich es einfach nur frustrierend. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn mir dann noch Leute ins Ohr gebrüllt hätten. Ich hatte seitdem jedenfalls genug.

Wer schreibt hier? Eigentlich spielt Ody viel lieber RTS – also Echtzeitstrategiespiele. Da er aber gerne mal herumprobiert, hat er auch das eine oder andere MOBA gezockt, darunter Dota 2, Smite und auch League of Legends.

Der Voice-Chat wird das Spiel nachhaltig verändern

Immerhin, und das muss ich Riot lassen, ist der Voice-Chat standardmäßig deaktiviert – zumindest ist er das laut den Spielern im PBE. Das muss nicht heißen, dass es zum vollen Release auch so bleibt. Besser wäre es aber. Ich fürchte, sonst werden einige ahnungslose Neulinge direkt in ihrer ersten Partie von Spielern in ihrem eigenen Team angeschnauzt und verjagt.

Ein Voice-Chat in LoL ist trotzdem nicht die beste Idee, das kann ich selbst mit meinen wenigen Stunden in dem Spiel sagen. Denn schon die bloße Existenz dieses Features wird verändern, wie das MOBA gespielt wird. Gerade im Ranked-Modus wird der Voice-Chat ziemlich sicher zur inoffiziellen Pflicht werden. Das ist auch die gängige Meinung vieler Veteranen, die schon seit Tagen auf Plattformen wie Reddit über das Thema diskutieren.

Der Voice-Chat macht die Kommunikation mit dem Team deutlich effizienter als Text-Chat oder Pings, was vor allem für bestimmte Rollen wie Jungler wichtig ist. Diesen nicht zu nutzen, würde für Spieler zum Nachteil werden – insbesondere auf den höheren Rängen.

Im Umkehrschluss könnte der Voice-Chat dazu führen, dass Spieler seltener Pings oder den Text-Chat nutzen. Auch wenn beides davon in Casual-Runden nervig sein kann, wenn es exzessiv passiert, so ist das eben doch ein wichtiges Werkzeug für Ranked-Spieler. Wer da mit seinem Team kommunizieren will, wird also früher oder später zum Nutzen des Voice-Chats genötigt werden.

Ohne Umweg in die Toxicity

Ich bin wirklich überzeugt, dass ein Voice-Chat dem Spiel schaden und vielen Spielern das Spielerlebnis ruinieren wird. Mit dem Voice-Chat bekommen jene toxischen Spieler eine Stimme, die LoL seinen schlechten Ruf einbringen.

Um auf hohen Rängen mithalten zu können, wären alle Spieler quasi dazu gezwungen, den Voice-Chat zu nutzen. Damit würden sie sich jedoch gezwungenermaßen dem toxischen Verhalten vieler anderer Spieler aussetzen – und das würde nicht nur Spielern wie mir, sondern vor allem meinen Mitspielerinnen das Game versauen. Die werden als Frauen auch in anderen Spielen viel zu oft unangebracht angegangen und müssen sich entscheiden: „Sag ich besser nichts, auch wenn es den Chancen auf einen Sieg schadet, oder nehme ich in Kauf, angemault zu werden, weil ich eine Frau bin?“

LoL wird mit dem Voice-Chat in die gleiche Grube fallen und Spieler und Spielerinnen ohne Umweg in einem Sumpf aus Toxicity führen. Das kann nur nach hinten losgehen.

Der deutsche LoL-Profi NoWay war übrigens einer der Spieler, die MeinMMO-Autor Ody live bei der TwitchCon gesehen hat. Der hat nun aber wohl auch keine Lust mehr auf League of Legends. Warum, erfahrt ihr in diesem Artikel: Sauercrowd und WoW Classic haben NoWay verändert, der Twitch-Streamer möchte sogar mit LoL aufhören

Liont brachte vor 11 Jahren YouTube-Deutschland gegen sich auf – Weil er ein Album veröffentlichte

Der YouTuber Timo „LIONTTV“ war in dem Podcast EDELTALK zu Gast und erzählte von seiner damaligen YouTube-Zeit. Er war in den 2010ern einer der Größten der Plattform, bis er ein Album veröffentlichte und eine massive Hatewelle gegen ihn losgetreten wurde.

Um wen geht es? Wer in den 2010ern auf YouTube unterwegs gewesen ist, kam an einem Namen nicht vorbei: LIONTTV oder Liont. Er war der Freund von Dagi Bee, ebenfalls ein sehr großer Name der Plattform und produzierte hauptsächlich Comedy-Videos.

Im Mittelpunkt stand er mit seiner Persönlichkeit oder auch die öffentliche Beziehung zwischen ihm und Dagi Bee. Sein YouTube-Kanal hatte im Jahr 2014 die 1-Million-Abonnenten-Marke geknackt und alles schien makellos für den YouTuber zu laufen bis er sein Album herausbrachte.

In dem Podcast EDELTALK auf YouTube berichtete Liont von seiner damaligen YouTube-Zeit und auch von seinem Absturz wegen des krassen Hasses gegen ihn.

Auch HandOfBlood war zu der Zeit ein großer YouTuber:

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HandOfBlood: Das Wichtigste zum YouTuber und Twitch-Streamer in unter einer Minute

„Ich hatte alles erreicht“

Warum wurde Liont gehasst? Alles begann im Jahr 2015 als Liont sein Album Löwenkind veröffentlichte. Löwenkind war die Bezeichnung für seine Fans und das Album beinhaltete insgesamt 14 Songs. Mit dem Album ging Liont auch auf eine Tour.

Da das Album in dem Genre Hip Hop/Pop-Rap zu verzeichnen war und es auch in die deutschen Charts schaffte – davon sogar eine Woche auf Platz 2 (Quelle: offiziellecharts.de) –, geriet Liont in die Schusslinie von deutschen Rappern. Allen voran dem Rapper Gio.

Gio veröffentlichte daraufhin einen Disstrack – „Kein Rapper“ – gegen Liont, in dem er dem YouTuber verschiedene Dinge vorwarf, unter anderem Geldgier. In den 2010ern war es noch ziemlich verpönt, großartig Geld mit Social Media zu verdienen. Schnell wurde der Vorwurf gemacht, gierig nach Geld zu sein und seine Fans „ausbeuten zu wollen“.

Auch Dagi Bee und andere Lifestyle-YouTuber mussten sich das häufig anhören. Eine Aussage, die in der heutigen Zeit mit den sehr gut verdienenden YouTubern und Twitch-Streamern fast schon lächerlich scheint.

Wie wurde Hass zum Trend? Durch den Disstrack, aber auch durch das wiederholte Schießen von anderen YouTubern, wie beispielsweise HandOfBlood, wurde es zu einer Art Trend, Liont nicht zu mögen. Die Communities der verschiedenen YouTubern taten es ihren Vorbildern gleich und schossen sich auf Liont ein.

In EDELTALK erzählt Liont wie die Zeit damals für ihn war: Er erhielt zahlreiche Morddrohungen und fühlte sich als würde die ganze Welt ihn hassen.

Der Hass sei so weit gegangen, berichtet Liont, dass selbst Freunde beziehungsweise YouTube-Kollegen, mit denen er immer wieder kollaboriert hatte, sich von ihm distanzierten. Die Situation drängte Liont schließlich in eine Alkoholsucht und zu starken psychischen Problemen.

Liont meint weiter: „Es war diese Zeit bei YouTube, wo es wirklich nur funktioniert hat. Alles hat funktioniert. Egal, was du gemacht hast. […] deswegen war auch der Fall so heftig für mich. Ich war ganz oben angekommen, ich hatte alles erreicht. Es ging nicht noch höher. Und dann von da oben, watsch, komplett runter, doppelten Salto, Genickbruch, alles. Krank.“ (Quelle: YouTube ab Minute 27:56).

Wichtig: Hass im Internet kann genauso belastend sein wie im echten Leben. Falls ihr oder eine Person, die ihr kennt, von Mobbing oder Cybermobbing betroffen seid, findet ihr unter hilfetelefon.de und cybermobbing-hilfe.de Hilfe.

„Überhaupt nicht stolz drauf“

Wie steht es jetzt um Liont? Mittlerweile ist der Hate, aber auch der Hype um Liont versiegt. Liont begab sich in psychischen Behandlung und konnte heilen. Akteure, die damals an dem Schüren des Hass’ beteiligt haben, haben sich mittlerweile öffentlich entschuldigt.

Gio setzte sich mit Liont in einen Stream (Ausschnitt auf YouTube) und reagierte gemeinsam mit ihm auf den Disstrack. Sie ließen die Zeit Revue passieren und der Rapper entschuldigte sich bei dem YouTuber.

Auch HandOfBlood sah seinen Fehler ein und zeigte ebenfalls Reue: „Heute muss ich sagen, dass ich mich dafür sehr schäme, weil bei all dem Spaß, den man da vielleicht selber hatte oder wie toll ihr dann vielleicht auch diese Videos in Erinnerung habt, muss man einfach sagen, dass das übertrieben asozial war und wir ihm höchstwahrscheinlich ganz schön wehgetan haben. Ich bin da überhaupt nicht stolz drauf.“ (Quelle: YouTube ab Minute 00:08).

HandOfBlood und Liont in Julien Bams Video
Versöhnung gab es auch vor der Kamera in einem der Videos von Julien Bam (Quelle: YouTube Screenshot).

Auf seinem YouTube-Kanal LIONTTV erzählt Liont in seinem Podcast beispielsweise von seiner damaligen Zeit und Problemen. Aber auch Reactions zu verschiedenen Videos finden sich neben neuer Musik. Kurz gesagt: Der YouTube-Kanal von Liont scheint heutzutage alles zu beinhalten, worauf der YouTuber Lust hat.

Liont hatte vor allem damals Erfolg mit YouTube, weil er viel mit seiner damaligen Freundin Dagi Bee, ebenfalls YouTuberin, Inhalte erstellte. Ihre öffentliche Beziehung wurde in einer Doku thematisiert: Eine neue Doku zeigt Aufstieg und Fall des ersten Traumpaars von YouTube Deutschland

Pokémon hätte nach der 4. Generation enden sollen, und mein 13 Jahre alter DS beweist mir das gerade wieder

Diese Woche wird das Pokémon-Franchise 30 Jahre alt. Passend dazu hat sich MeinMMO-Autorin Johanna eines ihrer Lieblingsspiele angeschaut: Pokémon Soul Silver für den Nintendo DS. Sie stellt fest: Die 4. Generation ist für sie die beste und das Franchise hätte danach keine weiteren Pokémon mehr hinzufügen sollen.

Als damals die Pokémon-Spiele auf dem Nintendo DS releast wurden, habe ich mir jedes Spiel ausnahmslos direkt gekauft. Mein Taschengeld hatte genau eine Aufgabe: Gespart werden, um in das neue Pokémon-Abenteuer starten zu können.

Pokémon Soul Silver schnappte sich 2009 direkt meine Aufmerksamkeit: das Remake eines Spiels, das ich bis dato noch nicht gespielt hatte. Aufgehübscht in der Generation, die ich sowieso am liebsten habe: die vierte.

Letztens habe ich meinen Nintendo DS wieder herausgekramt, um nochmal in Soul Silver abzutauchen. Ganz passend zum 30-jährigen Jubiläum des Pokémon-Franchises. Während ich also durch das polierte Johto streife, erinnere ich mich daran, warum ich dieses Spiel so gerne mag:

  • In Pokémon Soul Silver können wir nicht nur Champ von Johto, sondern auch von Kanto werden. Das bedeutet, das Spiel bietet enorm viel Inhalt – auch noch nach dem eigentlichen Hauptspiel.
  • Die Pokémon rennen einem hinterher. Zugegeben, sie haben keine wirkliche Renn-Animation, aber auch die wenigen Pixel hinter meinem Charakter haben durchaus viel Charme.

Kommen wir zu der starken Meinung in diesem Artikel: Ich finde, Pokémon hätte nach der 4. Generation enden sollen. Für mich ist der Peak im Pokémon-Franchise damit erreicht.

Das neuste Spiel aus der Pokémon-Reihe ist Pokopia:

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Welches Pokémon denn jetzt?

Was mich am meisten stört: Zu viele Pokémon! Mittlerweile gibt es 9 Generationen, die alle über 100 neue Pokémon eingeführt haben. Stand jetzt gibt es 1.025 Pokémon, das sind meiner Meinung nach mindestens 532 zu viele.

Viele Designs von Pokémon finde ich auch nicht mehr besonders kreativ. Es gibt ein Pokémon, das einfach ein Schlüsselbund ist.

Zudem mag ich es einfach nicht, so viel Auswahl zu haben. Ich will ein Wasser-Pokémon für mein Team, ja, aber welches denn von den vielen, die hier auftauchen können?

Eine andere Möglichkeit wäre natürlich auch, nur die Pokémon in einem Spiel zuzulassen, die auch in der Generation neu sind, um die Auswahl einzugrenzen. Aber dann will ich lieber mit meinem Luxtra als Elektro-Pokémon spielen und das geht dann nicht. Auch blöd.

Außerdem ist die Typen-Verteilung nicht immer gleich. In Sinnoh, der neuen Region der 4. Generation, gibt es zum Beispiel nur sehr wenige Feuer-Pokémon.

Mal etwas selbstkritisch: Mir ist durchaus bewusst, dass ich hier auch die Nostalgie-Brille aufhabe, keine Frage. Allerdings konnte ich mich auch für neuere Teile der Pokémon-Reihe begeistern. Pokémon Legend Arceus war zwar grafisch gesehen eine Katastrophe, hat mir aber mit dem neuen Spielprinzip viel Spaß gemacht.

Ah, vielleicht aber auch nur, weil es in einer früheren Zeit in der Sinnoh-Region spielte. Das kann natürlich sein.

Die neuen Generationen bringen es einfach nicht

Alle Generationen, die nach der vierten kamen, habe ich zwar gespielt, wirklich so viel Spaß wie bis zu der vierten hatte ich allerdings nicht. Die 5. Generation mit Schwarz (2) / Weiß (2) war mir einfach zu viel Story, die noch nicht mal spannend war. Ständig wurde man vollgequatscht mit irgendwelchem unnötigen Zeugs.

Die 6. Generation schaffte zwar einen guten Sprung auf den 3DS, machte das Spiel aber viel zu einfach. Ein Trend, der sich gefühlt bis in die neuesten Spiele durchgezogen hat. Die Einfachheit von den Kämpfen macht mir den Spielspaß teilweise kaputt.

Für mich ist ein Teil der Pokémon-Erfahrung eben auch, von den NPCs komplett fertiggemacht zu werden. Cynthia hat mich 2007 verzweifeln lassen. Die Frau hatte einfach so ein krasses Team und hat mich zu meinem ersten Nervenzusammenbruch mit 10 Jahren gebracht. Als ich es dann schließlich geschafft habe, war das Erfolgsgefühl umso größer.

Bei all dem Gemeckere muss ich aber auch etwas Neutrales sagen: Ich bleibe einfach bei den Spielen, die mir Spaß machen. Jetzt momentan ist es Soul Silver, danach spiele ich vielleicht wieder Diamant. Die neueren Pokémon-Spiele sind nichts für mich, aber das ist auch nicht schlimm.

Eine etwas gegenteilige Meinung hat MeinMMO-Redakteur Niko Hernes. Er findet, ein großer Kritikpunkt an dem kommenden Spiel Pokopia ist, dass nicht alle Pokémon aus sämtlichen Spielen vertreten sind: Pokémon Pokopia ist in einem wichtigen Punkt schon 3 Wochen vor Release besser als Legenden Z-A, doch das reicht noch nicht

ARC Raiders: Nach 2 Runden im Hurricane ist mir klar: Embark schafft mit dem Shooter etwas, das sonst kein Spiel kann

MeinMMO-Shooter-Experte Dariusz hat sich das neueste Update von ARC Raiders angeschaut und wurde sofort daran erinnert, was dieses Spiel so einzigartig macht.

Heute erschien mit Shrouded Sky das jüngste Update von ARC Raiders. Ich habe kurz nach der Veröffentlichung der neuen Inhalte ein paar Runden gespielt und wurde schnell daran erinnert, wieso das Spiel so erfolgreich ist.

Embark brachte ein kleines, kostenloses Update – wie sie es jeden Monat seit Release taten – und veränderte damit das Spiel stark genug, um es interessant zu halten, ohne den Kern des Spiels zu verändern. Und das, was sie lieferten, ist einfach gut. Genau das, was wir Gamer wollen.

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ARC Raiders zeigt einen Hurricane als neue Map-Bedingung im Trailer

Ein Erfolg an allen Fronten

ARC Raiders hat mit den ändernden Wetter-Bedingungen wirklich ein Erfolgsrezept gefunden, um den Spielfluss aufrechtzuerhalten. Der neue Hurricane ist da keine Ausnahme. Atmosphärisch ist das mal wieder eine Wucht.

Der Wind pfeift. Die Map ist düster, die Sicht schlecht und mein Schild brutzelt im Sturm dahin. Ich fühlte mich wirklich wie in einem Unwetter – mit allem, was dazu gehört.

Der Hurricane ist dabei ein Erfolg auf allen Ebenen. Und das nicht nur, weil es atmosphärisch ein wirklich tolles Erlebnis ist.

  • PvE-Spieler können den Hurricane genießen, weil die eingeschränkte Sicht eine gewisse Sicherheit bietet. Ein aggressiver Raider, der euren Loot stehlen will, kann euch nicht schon aus großer Entfernung sehen und euch auflauern.
  • PvP-Spieler bekommen eine neue Komponente im Gefecht, die unabhängig vom Aim zeigt, wer ein guter Raider ist: Ihr müsst im Sturm euren Schild im Auge behalten und die richtige Ausrüstung einstecken, sonst habt ihr keine Chance.
  • Kostenlose Loadouts sind im Nachteil, denn ihr habt damit nur sehr eingeschränkte Ausrüstung dabei und ggf. nicht genug Schild-Regeneratoren

Dazu wurde die gesamte Schwierigkeit des Spiels mit dem Update leicht erhöht, weil neue, nicht zu unterschätzende ARCs hinzukamen, die in Kombination mit dem Hurricane keine Tagträumerei erlauben. Selbst Spieler, die nur PvE spielen, müssen mitten im Hurricane aufmerksam bleiben.

ARC Raiders Hurricane

Ein Fremder führte mich zu einem Schatz

In meinen ersten zwei Runden im Hurricane habe ich nicht nur die neuen Inhalte von Shrouded Sky gesehen, sondern auch das volle Repertoire von dem, was ARC Raiders so besonders macht.

In meiner ersten Runde traf ich relativ früh einen Spieler, der mich offensichtlich nicht bemerkte. Ich weiß nicht, ob die Soundkulisse des Sturms meine Anwesenheit verbarg, oder ob er einfach leichtsinnig und unaufmerksam war, doch ich schoss ihm richtig hinterhältig in den Rücken, nachdem er einen Leaper ausschaltete und diesen lootete. Dabei wartete ich aber kurz, damit der Sturm noch ein wenig an seinem Schild nagen konnte. Der unfaire Kampf war natürlich schnell vorbei. Ein Blick in das Inventar des Spielers offenbarte mir aber, dass er ebenfalls andere Raider auf dem Gewissen hatte. Schlecht fühlte ich mich deshalb also nicht. So ist es nun mal in der begrabenen Stadt.

In meiner zweiten Runde auf „Blaues Tor“ traf ich einen Raider namens Clay und da mir eine schlechte Tat pro Tag reicht, ließ ich meine innere Ratte dieses Mal im Käfig – und das war genau die richtige Entscheidung, wie sich später herausstellte.

Clay zeigte mir und einem anderen Fremden, den wir zufällig trafen, neue Loot-Kisten. Er schwärmte, wie krass diese seien, und sagte, sie können an zufälligen Orten auf der Map spawnen. Jeder von uns dreien öffnete dann im Verlauf der Rund eine solche Kiste und siehe an:

Ich fand einen Bauplan für die Volcano, der mir noch fehlte.

ARC Raiders Vulcano Screenshot

Von der Ratte zum Geretteten

Mit dem Bauplan in meiner Sicherheitstasche machte sich unsere Dreiergruppe auf den Weg zum Ausgang. Unterwegs trafen wir auf ein Rudel Cometen, das sind die neuen ARCs, die mit einem ordentlichen Knall explodieren. Die erste Begegnung war auf jeden Fall ein „WTF-Moment“, auch wenn wir die Roboter problemlos ausschalteten.

In der Annahme, dass am Ausgang Ratten warten, verstaute ich während des Fußweges kurzzeitig meinen Schild im Rucksack, damit ich nicht schon unterwegs meine begrenzten Schild-Regeneratoren verbrauche. Leider dachte sich ein Raketenkanonier, dass ich so völlig ohne Schild ein leichtes Ziel sei, und sprengte mich in die Luft. Doch während ich mich bei meinen Begleitern verabschiedete und für die Runde bedankte, zückte Clay einen Defibrillator und rettete mich vor dem sicheren Tod. Ein wahrer Held!

Wir liefen weiter, bekämpften zu dritt noch einen Leaper und kamen schließlich beim Extraktionspunkt an. Plötzlich fielen Schüsse. Ein Raider versteckte sich in einer kleinen Hütte, eröffnete das Feuer auf Clay und versuchte, mit einem Hinterhalt den Loot unseres Wegweisers zu ergaunern. Ich warf eine Granate – dessen Flugkurve übrigens vom Hurricane beeinflusst wird –, um die Ratte zurück in ihre Hütte zu scheuchen, während Clay sich in Deckung begab. Dann stürmten wir die Hütte und beförderten den Angreifer ins Jenseits.

Alle drei kehrten unbeschadet und mit vollen Taschen nach Speranza zurück. Nachdem ich also in meiner ersten Runde den Weg der Ratte ging, wurde ich in meiner zweiten Runde von einem Fremden gerettet und zu einem Bauplan geführt.

Kein Spiel schreibt solche Geschichten wie ARC Raiders. Das ist einzigartig.

Weihnachten für stilbewusste Fashion-Raider

Zurück in Speranza warf ich einen Blick in das neue Raider-Deck und auch hier schafft es Embark erneut, mir genau das zu liefern, was ich wollte: Einen Vollbart für meinen Raider – schließlich wächst mir im richtigen Leben schon keiner.

Den Vollbart bekommt ihr zwar erst am Ende des kostenlosen Battle Passes, doch für mich als Fashion-Raider ist das Grund genug, um demnächst wieder mehr ARC Raiders zu spielen.

Ich gestehe: ARC Raiders kam zuletzt bei mir etwas kurz. Ich habe in den vergangenen Monaten viel zu viel Overwatch gespielt und den Extraction-Shooter nur sehr selten angeworfen. Das könnte sich jetzt wieder ändern. Falls ihr fragt, warum ich aktuell so viel Overwatch spiele, findet ihr hier die Antwort: Overwatch ist besser als jemals zuvor, weil Blizzard 3 Entscheidungen traf

Kreativer Chef von KCD2 tritt zurück, spottet: „Die Gaming-Welt ist sicher vor meinen Kontroversen“

Kingdom Come: Deliverance 2 war für viele Fans des RPG-Genres eine große Offenbarung im Jahr 2025. Jetzt, knapp ein Jahr nach dem Release, tritt Daniel Vávra, der Creative Director von Warhorse, von seiner Position zurück. Er will sich einem anderen Projekt innerhalb der Reihe widmen.

Laut der tschechischen Website Czechcrunch ist Daniel Vávra nicht länger der Creative Director bei Warhorse Studios. Als Creative Director kümmerte Vávra sich um die Markenidentität und sicherte Qualitätsstandards. Die Seite zitiert Martin Frývaldský, den CEO der Warhorse Studios, der erklärt, dass Vávra eine neue Rolle habe. Er soll einen Film zu Kingdom Come realisieren.

Laut Frývaldský arbeiten beide zusammen daran, das Spiel auf die Bildschirme oder große Leinwand zu bekommen. Es gäbe auch schon einen ersten Entwurf für eine mögliche Verfilmung. Man befinde sich schon in Verhandlungen, wolle aber nicht einfach nur die Filmrechte verkaufen: Wir möchten, dass der Film so wird, wie wir ihn uns vorstellen.

Daniel Vávra selbst äußerte sich zur News spöttisch.

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Kingdom Come: Deliverance 2 zeigt Royal Edition mit allen DLCs fürs Mittelalter-Rollenspiel

Vávra hatte sich häufiger gegen Kritik und andere Vorwürfe geäußert

Wie reagiert Vávra selbst auf die News? Auf x.com reagierte Vávra auf einen Newsbeitrag, der ihn kontrovers nennt. Dazu schreibt er: Stimmt. Die Gaming-Welt ist sicher vor meinen Kontroversen! Unter den Kommentaren antwortet er genauso ironisch. Auf die Antwort eines Nutzers, der ihn lobt, schreibt er, er sei eine böse Person.

In der Vergangenheit sprach Vávra gerne offensiver gegen Kritik und andere Vorwürfe. So äußerte er sich vor dem Release mit Nutzern gegen die Vorwürfe, sein Spiel sei woke und deswegen würden die Vorverkäufe einbrechen.

Er reagierte aber auch wütend auf eine Review von Kingdom Come: Deliverance 2, die seinen Metacritic-Schnitt herunterzog. An anderer Stelle äußerte er sich auch optimistisch über generative KI, ein aktuell ziemlich kontroverses Thema. Er nannte die Technik eine unausweichliche Zukunft (Quelle: PCGamesN).

Laut Martin Frývaldský wechselte Vávra die Position freiwillig. Er wolle etwas anderes probieren und sei auch nicht am nächsten Spiel von Warhorse beteiligt.

Es wird wohl noch etwas dauern, bis es konkretere Informationen zum Film, oder sogar zu Trailern oder ersten Bildern kommen wird. Für viele Fans wird es aber wohl ein positives Zeichen sein, dass der Creative Director der Reihe auch an einem Filmprojekt beteiligt sein wird. Auch ein anderes Spiel bekommt einen Film: Helldivers-Film: Release, Vorlage, Regisseur – Alle Infos zur Verfilmung des Koop-Shooters

Quelle(n):
  1. PCGamesN

China hat eine Technik vorgestellt, die Wüstensand in fruchtbaren Boden verwandeln kann

Wüstensand in fruchtbares Land verwandeln. In China hat man eine Technik entwickelt, die das langfristig wieder möglich macht. Es müssen aber Voraussetzungen erfüllt sein, damit das auch klappt. Wasser ist selbst für diese Technik unerlässlich.

Sand zerstört jährlich viele Quadratkilometer fruchtbares Land. Die weltweite Ausdehnung von Wüsten (Desertifikation) ist ein ernstes Umweltproblem. Menschliche Eingriffe wie Überweidung, Abholzung und intensive Landwirtschaft fördern die Desertifikation.

Die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) hat jetzt ein Verfahren entwickelt, wie man aus Wüste wieder fruchtbaren Boden machen kann. Zumindest dann, wenn die Grundvoraussetzungen stimmen. Das Ergebnis wurde im Magazin Soil Biology and Biochemistry veröffentlicht (via sciencedirect.com).

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Cyanobakterien bilden Bodenkruste auf Wüstensand, die Nährstoffe zurückhalten kann

Was haben die Forscher gemacht? Chinesische Experten haben in Wüstengebieten spezielle, im Labor vermehrte Cyanobakterien auf Sandflächen ausgebracht, die mit Strohnetzen im Schachbrettmuster überspannt wurden.

Diese Mikroben bilden eine sogenannte „biologische Bodenkruste“: Sie umhüllen Sandkörner mit einem schleimigen Zuckerfilm, der aushärtet und die Körner wie Klebstoff zusammenhält.​

Innerhalb von etwa 10 bis 16 Monaten entsteht so eine stabile, dünne Kruste an der Oberfläche, die Sandverwehungen stark reduziert und Nährstoffe sowie Wasser besser im Oberboden hält. Dadurch wird eine Art Vorstufe fruchtbaren Bodens aufgebaut, auf der Gräser und Sträucher deutlich bessere Chancen haben, zu wachsen und zu überleben

Was ist daran besonders? Normalerweise dauert der natürliche Entwicklungsprozess solcher Schichten in der Natur Jahrzehnte. Die chinesische Forschung zeigt jetzt, dass man diesen jahrzehntelangen Entwicklungsprozess auf etwa ein Jahr verkürzen kann und das mit sichtbaren Erfolgen: Lockerer Sand wird zu einer stabilen Oberfläche, die anschließend genutzt werden könne (via indiandeferenceview.com).

Wo kann die Technik helfen? Die neue Methode kann Sandverwehungen eindämmen, Oberboden aufbauen und damit Aufforstungs- und Begrünungsprojekte in Trockengebieten unterstützen. Laut Forschern könnte man die Verwüstung (Desertifikation) damit deutlich reduzieren. Mehr organische Substanz im Boden bedeutet potenziell mehr Kohlenstoffspeicherung und weniger Staub- und Sandstürme (via earth.com).

Welche Einschränkungen hat das System? Die Methode funktioniert vor allem dort, wo es zumindest gelegentlich regnet. Ausbleibende Niederschläge oder Extremhitze können Aufbau und Aktivität der Krusten stark bremsen. In der tiefsten Sahara funktioniert die Methode daher eher nicht.

Langfristige Klimaschäden oder menschliche Eingriffe wie eine starke Überweidung oder eine Entwaldung können mit der Technik ebenfalls nicht kompensiert werden.

8,2 Milliarden Menschen leben auf der Erde. Doch Forscher haben nachgerechnet und glauben: Wir haben uns um Hunderte Millionen Personen verrechnet. Denn vor allem eine Personengruppe hat man wohl kräftig unterschätzt: die Landbevölkerung: Offiziell gibt es 8,2 Milliarden Menschen, doch Forscher haben gemerkt: Wir haben uns kräftig verrechnet

Quelle(n):
  1. earth.com

Mit einer neuen Technologie könnten einfache Motoren zukünftig weniger als eine Kugel Eis kosten

3D-Druck hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Jetzt überrascht das MIT mit einem neuen Fertigungsverfahren, um sogar kleine elektrische Komponenten drucken zu können. Das könnte in Zukunft den Produktionsprozess vieler Geräte vereinfachen. 

Was hat die Universität entwickelt? In einer Forschungsarbeit des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und in einem Beitrag auf der MIT-Website präsentierte das Institut einen neuen 3D-Drucker. Dieser könne im Gegensatz zu herkömmlichen Varianten kleinere elektrische Geräte wie zum Beispiel lineare Motoren herstellen.

Das Besondere daran: Mit dem neuen Prozess kostet ein einfacher linearer Motor nur noch etwa 50 US-Cent, umgerechnet sind das 42 Euro-Cent. Obendrein sind die Motoren innerhalb weniger Stunden einsatzfähig.

Laut dem MIT-Wissenschaftler Luis Fernando ist das erst der Anfang. In Zukunft will das Institut Hardware in einem einzigen Schritt herstellen, um nicht mehr auf globale Lieferketten setzen zu müssen. 

Vier modifizierte Druckköpfe machen die Produktion erst möglich 

Wie funktioniert die Innovation? Das Gerät ist eine stark veränderte Form von herkömmlich verfügbaren Varianten, welche meist nur ein bis zwei Druckköpfe verwenden und wenige verschiedene Materialien gleichzeitig verarbeiten können. 

Die neue Plattform soll unterschiedliche Materialien wie magnetische oder elektrisch leitende Stoffe handhaben können. 

Dazu sollen vier Druckköpfe verwendet werden, welche die verschiedenen Stoffe verarbeiten können sollen. Diese sollen anschließend durch eine Düse auf einer Plattform schichtweise aufgebaut werden.

Außerdem soll das Gerät für mehr Variabilität während des Herstellungsprozesses zwischen den verschiedenen Düsen wechseln können. Wie ein 3D-Drucker hingegen benutzt werden kann, um lebensgroße Kopien von Menschen zu erstellen, testet ein YouTuber. 

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In Zukunft könnten Motoren einfacher herzustellen werden 

Was bringt das überhaupt? Neben der Möglichkeit, auf globale Lieferketten zu verzichten, soll das Druckverfahren die Herstellungskosten und -zeiten immens senken. 

Solche Motoren werden unter anderem in der Produktion von Halbleitern in der Elektrotechnik, computergesteuerten Fertigungsmaschinen in der Industrie und bei der Herstellung von medizinischem Equipment genutzt (via itg-motor).  

Laut dem Beitrag auf der MIT-Website kostet ein einfacher linearer Motor dann nur noch etwa 50 Cent in der Fertigung und ist innerhalb weniger Stunden einsatzfähig. 

Neben dem großen Kostenersparnis sei es nun möglich, an einem Standort Motoren und andere kleine elektrische Geräte zu fertigen. Das soll zum Beispiel wochenlanges Warten auf Ersatzteile verhindern. 
Außerdem sollen Teile individuell angepasst und beliebig oft nachgedruckt werden können. Aber nicht nur für die Produktion von Kleinteilen können die Geräte genutzt werden. Ein anderer Nutzer zeigt, wie er sich mithilfe von KI und einem 3D-Drucker die Hausaufgaben machen lässt: Nutzer findet geniale Lösung für faule Schreiber – Lässt KI mit 3D-Drucker „seine“ Handschrift fälschen

Deutsche Twitch-Streamer starten Tabletop-Abenteuer zu WoW: Midnight, verheimlichen fünften Mitspieler

Vor dem Launch von World of Warcraft: Midnight gibt es auf Twitch erste Einblicke in die Geschichte vor Xal’ataths Invasion, aber nicht als Gameplay-Eindrücke. Eine Gruppe von deutschen Streamern schlüpft in die Schuhe von 5 Abenteurern in einem Live-Tabletop-Oneshot mit bekannten Gesichtern.

Wer ist bei der Tabletop-Session mit dabei? Wie man der Ankündigung des deutschen X-Accounts zu Warcraft entnehmen kann, werden die Streamer Noway, Gnu, Metashi und Etienne von den Rocket Beans in ein P&P-Abenteuer auf Twitch geworfen, das von der Autorin und Streamerin Liza Grimm geleitet wird. Neben den 4 Spielern wird auch eine weitere Person dem Team beitreten, die bisher jedoch noch nicht angekündigt wurde.

Unter dem Titel „Für das Zuhause lohnt es sich zu kämpfen“ wird die Truppe am Freitag, dem 27. Februar 2026, um 17:00 Uhr auf Twitch starten und ihre selbst erstellten Charaktere auf die Reise schicken. Den Stream könnt ihr auf den Twitch-Kanälen der genannten Personen mitverfolgen.

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Der Cinematic Trailer zur WoW Erweiterung Midnight verrät, wie es in Azeroth weiter geht

Ein Oneshot, den die Community mitgestalten kann

Was ist ein Oneshot und was wird dieser beinhalten? Ein Oneshot im Tabletop-Rollenspiel bedeutet, dass es sich um eine kurze Kampagne handelt, die nur eine Session andauert. Dementsprechend wird das Abenteuer einige Stunden nach dem Start auch ein abgeschlossenes Ende finden.

Der Oneshot der Streamer soll anhand einer Pressemitteilung vor dem Hintergrund von Xal’ataths Invasion stattfinden und wie eine Art Prolog zur kommenden Erweiterung in WoW fungieren. Dabei spielt nicht nur der Konflikt von Midnight eine wichtige Rolle, sondern auch die Community auf Twitch.

Wie kann die Community sich einbringen? Aufgrund der Liveübertragung des Oneshots können die Zuschauer des Streams das Geschehen nicht nur in Echtzeit verfolgen, sondern auch mitgestalten.  

Während des Streams kann die Community über Abstimmung mitbestimmen, wie wichtige Entscheidungen ausfallen sollen, und somit den Ausgang bestimmter Schlüsselmomente beeinflussen.

World of Warcraft: Midnight startet weltweit am 3. März 2026 mit einer Vielzahl von neuen Features. Darunter befindet sich ein neuer Spielmodus, der so schwierig sein soll, dass selbst die Entwickler sagen: Das könnte für euch eine Spur zu heftig sein. Mehr dazu lest ihr hier auf MeinMMO: WoW: Neuer Spielmodus in Midnight wird so hart, dass ihr ausloggen wollt

Quelle(n):
  1. X

Einer der gefährlichsten Drachen von Westeros hörte auf keinen Targaryen, war eine große Bedrohung für andere seiner Art

Während sie in Game of Thrones noch rar gesät sind, sind Drachen zur Zeit von House of the Dragon edle Kreaturen, die von den Targaryens genutzt werden. Doch nicht alle können gezähmt werden. Einer der gefährlichsten war nicht nur für die Menschen eine große Gefahr.

Zur Zeit der Serie House of the Dragon sind nicht nur die Targaryens an der Macht, es gibt auch einige Drachen, die von der Familie genutzt werden. Diese sind sogar noch bedrohlicher als die 3 Drachen von Daenerys in Game of Thrones. Falls euch die Drachen der Targaryens interessieren, haben wir sogar ein Ranking für euch.

Doch einige Drachen lassen sich nicht von den Targaryens zähmen. Die sogenannten wilden Drachen agieren eigenständig auf Drachenstein und der wohl gefährlichste von ihnen ist der Kannibale (The Cannibal).

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House of the Dragon generiert Vorfreude auf Drachenkämpfe im Teaser zur 3. Staffel

Eine Bedrohung für die Drachen selbst

Was war der Kannibale für ein Drache? Es ist unklar, wann er geschlüpft ist. Er wird als ältester der wilden Drachen beschrieben. Annahmen zufolge könnte er auf Drachenstein schon gelebt haben, bevor die Targaryens im Jahr 114 vor der Eroberung Aegons (BC) angekommen sind – das ist aber nur eine Legende.

Er ist zwar kleiner als Vhagar und Vermithor, aber größer als die anderen wilden Drachen Schafsdieb und Graugeist. Er ist mit schwarzen Schuppen bedeckt und hat grüne Augen. Sein größtes Merkmal aber ist, wie sein Name schon verrät, dass er sich von seiner eigenen Art ernährt. Er fraß tote Drachen, aber auch junge und Dracheneier.

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A Knight of Seven Kingdoms ist ja toll, aber könnt ihr mal aufhören, über House of the Dragon zu meckern
von Sophia Weiss

Sein Fokus auf junge Drachen und Dracheneier wäre laut Marvelous Videos auf YouTube auch eine mögliche Erklärung für die Population der Drachen. Es gibt zwar mehr als zur Zeit von Game of Thrones, doch auf Drachenstein haben die Kreaturen eigentlich keine natürlichen Feinde, weshalb es mehr geben müsste.

Es wurde zwar versucht, ihn zu zähmen, doch das endete tödlich. Im Jahr 192 nach der Eroberung Aegons (AC) rief Jacaerys Velaryon andere Drachenreiter, um wilde Drachen zu zähmen. Silver Denys versuchte es bei Schafsdieb, doch sie wurden vom Kannibalen gestört. Schafsdieb wurde vertrieben und Silver Denys und seine Söhne verschlungen.

Das Verschwinden vom Kannibalen-Drachen

Was passierte mit dem Drachen? Wie man aus Game of Thrones weiß, sind die 3 Drachen von Daenery die erste Sichtung der Kreaturen nach über einem Jahrhundert. Im Tanz der Drachen, dem Bürgerkrieg der Targaryens (129–131 AC), starben viele der bekannten Drachen im Kampf. Nur 4 überlebten: Schafsdieb, Silberschwinge, Morgen und der Kannibale.

Bis heute ist unklar, was mit ihm nach dem Tanz passiert ist. Man weiß nur von einem Drachen, Balerion, dass er natürlich gestorben ist. Vom Kannibalen weiß man nur, dass er verschwunden ist. Man könnte davon ausgehen, dass er seinem Trieb nicht mehr folgen konnte, nachdem die Drachen langsam ausgestorben waren. Der letzte Drache vor denen von Daenerys starb im Jahr 153 AC.

Wird der Kannibale in Staffel 3 von House of the Dragon vorkommen? Bisher gibt es dazu keine offiziellen Informationen, unmöglich ist es aber nicht. In der Serie befindet man sich zu genau der Zeit, in der er sein Unwesen getrieben hat, und mit Schafsdieb sah man bereits einen wilden Drachen.

Wie bereits in den vorherigen Staffeln könnten die Autoren der Serie auch von den Büchern abweichen und dem Kannibalen eine andere Rolle in der Geschichte geben. Auch beim Drachen Schafsdieb veränderte man die Story. Statt der Figur Nessel scheint Rhaena Targaryen eine Beziehung zu ihm aufbauen zu können.

Als Zuschauer kann man sich im Juni dieses Jahres wieder die Drachen in der 3. Staffel von House of the Dragon anschauen. Wer, möglicherweise ist auch der Kannibale dabei. House of the Dragon wird aktuell viel mit A Knight of the Seven Kingdoms verglichen, doch MeinMMO-Redakteurin Sophia findet das nicht ganz fair: A Knight of Seven Kingdoms ist ja toll, aber könnt ihr mal aufhören, über House of the Dragon zu meckern

WoW Midnight: Early Access – Alles zum Start, Uhrzeit, Dauer und Voraussetzungen

World of Warcraft startet in wenigen Tagen in seiner neuesten Erweiterung „Midnight“. Einige können sogar früher als andere durchstarten und das wegen des Early Access. Wann es genau losgeht und wie ihr auch früher zocken könnt, erfahrt ihr hier.

Wann startet der Early Access? Der Early Access ist auf den 27. Februar 2026 datiert und das um Mitternacht – also um 00:00 Uhr zum Beginn des Tages. Wer keinen Vorabzugang besitzt, muss bis zum 03. März 2026 warten, denn erst dann beginnt der wirkliche Release für alle Käufer des DLCs.

Wie lang geht die EA-Phase? Der Early Access geht 4 Tage lang und endet dann wie oben erwähnt zum wirklichen Release am 03. März.

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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

So kommt ihr in den Early Access

Was muss ich tun, um auch im Early Access zocken zu können? Um ebenfalls am Early Access am Start zu sein, müsst ihr die Epic Edition von Midnight gekauft haben, was 90 € entspricht. Abseits des Early Access erhaltet ihr zudem einige Händlerdevisen sowie kosmetische Items für eure Helden, passend zum Thema der Erweiterung.

Was kann ich mit dem Early Access alles zocken? Laut unseren Erfahrungen, die wir durch vorherige Releases von Erweiterungen in World of Warcraft sammeln konnten, gibt es eine Vielzahl an Dingen, auf die ihr Zugriff habt.

Voranging, geht es um:

  • Den Großteil der Hauptstory
  • Alle neuen Gebiete
  • Nahezu alle Quests
  • Zugänge zu neuen Dungeons

Wer nun auf Endgame-Inhalte scharf sein sollte, der muss sich noch etwas gedulden. Dungeons auf Mythisch+ sowie höherstufige Tiefen und mehr gibt es erst nach dem Early Access und dann auch noch etwas verzögert zum Start der ersten Saison von Midnight.

Raids öffnen auch erst später und das gestaffelt und damit erscheinen dann auch noch weitere Kampagnen-Quests, die an die Story von Midnight anknüpfen können.

Housing ist zumindest jetzt schon verfügbar. Damit könnt ihr euch austoben und euer eigenes Heim dekorieren.

Das waren erst mal die wichtigsten Informationen zum kommenden Early Access von WoW: Midnight. Werdet ihr am Start sein oder wartet ihr auf den normalen Release? Wir haben noch eine große Übersicht mit den wichtigsten Infos zum Release. Dort findet ihr Details zu Preisen, Editionen und dem Startzeitpunkt: WoW Midnight: Release, Raids, Early Access – Alles zur nächsten Erweiterung

WoW Midnight: Zwischen Licht und Leere – Wie das Schicksal der Blutelfen über die Zukunft von ganz Azeroth entscheidet

Die Blutelfen sind ein hart gebeuteltes Volk von Azeroth. Erst wurde ihre wunderschöne Heimat von den abscheulichen Horden der Untoten verwüstet, dann verloren sie die Quelle ihrer Magie und erlebten den bitteren Verrat ihres Anführers. Am Ende mussten sie sich gar als Zweckallianz der Horde anschließen, was sie stets zu Außenseitern dieser Fraktion machte.

Die Blutelfen haben also mehr verloren als fast jedes andere Volk: ihre Heimat, ihre Macht und fast ihre gesamte Existenz. Doch aus der Asche des Falls und dem Verrat von Prinz Kael’thas ist etwas Neues erwachsen: ein Volk, das all den Schmerz in pure Entschlossenheit und Machtstreben verwandelt hat.

Holt euch WoW: Midnight und kämpft Seite an Seite mit den Blutelfen!

Allerdings spielten die Blutelfen zuletzt kaum eine Rolle in der großen Story von WoW und lange Zeit war es in den malerischen Wäldern von Quel’Thalas ruhig, während es an anderen Fronten gegen die Brennende Legion oder leibhaftige Titanen ging.

Doch mit WoW: Midnight kehrt ihr endlich zurück ins Land der Blutelfen. Aber täuscht euch nicht: Das wird kein gemütlicher Nostalgie-Trip mit lauschigen Waldspaziergängen und Debatten über korrekte Magieanwendung.

Alles zu Midnight – News, Guides & Trailer an einem Ort
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WoW Cinematic zeigt den Werdegang des Paladins Arator – Sohn zweier Welten zeigt

Denn der Sonnenbrunnen, die mystische Quelle der Macht der Elfen, ist schon wieder das Ziel einer finsteren Macht. Doch dieses Mal sind es nicht schlurfende Untote! Die sind geradezu lächerlich im Vergleich zu einer neuen Bedrohung.

Die Blutelfen stehen dieses Mal vor ihrer ultimativen Prüfung. Wenn Silbermond fällt, fällt auch das Licht, das Azeroth selbst zusammenhält.

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WoW Midnight im Story-Deep-Dive: Gegen die Leere kann selbst die Brennende Legion einpacken – aber warum eigentlich?
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Die tragische Geschichte der Sin’dorei und wie es mit ihnen weitergeht

Die Blutelfen (Sin’dorei) sind nicht einfach nur ein weiteres Volk in der Horde. Ihre von Tragik und neuer Hoffnung sowie Entschlossenheit geprägte Leidensgeschichte ist nicht nur faszinierend, sondern stellt auch einen wichtigen Teil der Handlung von Midnight dar.

Hier erfahrt ihr die wichtigsten Infos zur Vergangenheit der Blutelfen und welche wichtige Rolle sie in Midnight spielen werden.

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Unter der Herrschaft von Prinz Kael’thas wurde ein besonders finsteres Kapitel in der Geschichte der Blutelfen geschrieben.

Von der Asche zur Erneuerung: Ein Volk, gezeichnet durch Schicksalsschläge

Wer von euch das legendäre Warcraft 3 gespielt hat, weiß. wo die Wurzel allen Leids der Blutelfen liegt, für alle anderen hier die Zusammenfassung:

Der jüngst zum Champion der Untoten gewordene Prinz Arthas verwüstete einst das Reich der Hochelfen (sie hießen die Blutelfen damals). Am Ende seines Feldzugs verdarb er den Sonnenbrunnen, um den Lich Kael’thuzad wiederzubeleben und machte obendrein die tapfere Waldläufer-Generalin Sylvanas Windläufer zu einer hasserfüllten Banshee. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Holt euch WoW: Midnight und kämpft Seite an Seite mit den Blutelfen!

Eigentlich hätte dieser traumatische Verlust von Heimat und magischer Macht das Ende der Hochelfen bedeuten sollen, doch es kam anders. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, Magie zu schöpfen, wurden aus den Hochelfen die Sin’dorei, die Kinder des Blutes. Oder einfach “Blutelfen”.

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Nicht eure netten Spitzohren von Nebenan: Blutelfen haben viel Leid erfahren und haben keine Toleranz für Schwäche!

Im Laufe ihrer weiteren Geschichte erkämpften sich diese “neuen” Elfen mühsam zurück, was sie verloren hatten. Sie schlossen sich (auch aus Mangel an Alternativen) ausgerechnet der Horde an, bekämpften ihre Magiesucht und überwanden sogar einen weiteren Schicksalsschlag: den Verrat ihres Oberhaupts Kael’thas!

Und dann wurde es tatsächlich besser! Denn durch das selbstlose Opfer des göttlichen Wesens M’uru und das Licht der Naaru wurde der verloren geglaubte Sonnenbrunnen schließlich doch noch gereinigt.

Das Schicksal meinte es endlich gut mit den Blutelfen; sie konnten ihre geschundene Zivilisation wieder aufbauen und ihr Reich erneut zu einem Ort der Wunder machen. 

Die Schatten ziehen auf: Warum der Sonnenbrunnen in Midnight das Ziel ist

In den letzten Jahren war bei den Blutelfen nicht viel los, im Guten wie im Schlechten. Und so mancher Fan dieses Volkes fragte sich, wann es denn endlich weitergeht oder ob die Blutelfen gar vergessen wurden?

Holt euch WoW: Midnight und kämpft Seite an Seite mit den Blutelfen!

Keineswegs, denn mit Midnight rückt der Fokus wieder starkauf die Wälder der Blutelfen und besonders auf den wiederauferstandenen Quell ihrer Macht: den Sonnenbrunnen!

Aber warum? Was wollen immer alle mit diesem ollen Brunnen? Ganz einfach, der Sonnenbrunnen ist nicht nur ein wildromantisches Dekorationsobjekt, sondern eine Quelle unermesslicher Macht! Es ist ein regelrechtes Leuchtfeuer, das die Finsternis anzieht wie das Licht die Motten. In diesem Fall sehr, sehr gefährliche Motten!

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Im Kampf gegen die Leere gibt es keine Alternativen. Eine Niederlage wäre der endgültige Untergang.

Denn die Streitkräfte der Leere, der wortwörtlichen Antithese des Lichts, marschieren auf Silbermond zu. Die mysteriöse Heroldin Xal’atath versucht nichts Minderes, als das Herz von Quel’Thalas erneut zu korrumpieren. Und dieses Mal wäre der Verlust des Brunnens weitaus schlimmer, als “nur” die Wiedererweckung eines alten Lichfürsten!

Wenn der Sonnenbrunnen dieses Mal fällt, würde die Leere endlich einen Ankerpunkt in Azeroth gewinnen. Und das wiederum würde das Ende für alles bedeuten, was ihr auf Azeroth kennt und liebt.

Die Blutelfen stehen also nicht nur für ihre mühsam wiedergewonnene Heimat an der Front, sie sind tatsächlich die letzte Verteidigungslinie gegen die drohende Vernichtung der gesamten Welt!

Seid also dabei, wenn am 3. März 2026 Midnight erscheint und die große Schlacht um den Sonnenbrunnen von euren Helden den ultimativen Einsatz fordert!

Neues Mobilegame zu Overwatch „sieht besser aus als erwartet“, rettet sich mit eigenem Gameplay den Optimismus der Community

Ohne irgendwelche Vorwarnungen kündigte Blizzard ein eigenes Mobilegame für Overwatch an. Scheinbar hat das Team einiges richtig gemacht, denn anhand der ersten Reaktionen aus der Community lässt sich erkennen: Die Spieler haben tatsächlich Bock!

Was ist das für ein Mobilegame? Kaum ist der Wechsel von Overwatch 2 zurück zu Overwatch passiert, kündigte Blizzard nun eine weitere Neuerung an: Der Shooter wird ein eigenes Mobilegame erhalten, nämlich Overwatch Rush.

Bei dem Spiel handelt es sich nicht um eine direkte Adaption von Overwatch als eine mobile Variante. Bei Overwatch Rush wird es sich um ein neues und eigenes Game handeln.

In einer ersten Gameplay Preview auf YouTube aus der frühen Entwicklung kann man erkennen, wie sehr sich das Mobilegame von dem Shooter unterscheidet. Es verzichtet auf die Egoperspektive und bietet eine Top-Down-Ansicht, die Teams bestehen aus 4 Spielern und es beherbergt neue Modi, die es in dem Hauptspiel gar nicht gibt. Am ehesten erinnert Overwatch Rush an ein Mobile-Moba mit bekannten Gesichtern und ihren Fähigkeiten.

Wenige Stunden nach der Ankündigung von Blizzard tummelt sich die Spielerschaft auf Social Media sowie auch auf Reddit, wo eine allgemeine und (fairerweise gesagt) überraschende Stimmung deutlich wird: Die Spielerschaft hat Bock.

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Alles zu Overwatch 2026 in schneller Übersicht

Neues Konzept stimmt Community optimistisch – eine direkte Adaption hätte das nicht geschafft

Worüber freut sich die Community so sehr? Die Community von Overwatch war des Öfteren mit den Entscheidungen von Blizzard frustriert. Fragwürdige Monetarisierung sowie gestrichene Inhalte sind nur zwei Beispiele, die den Anklang der Spielerschaft anknacksten. Letztlich konnte Overwatch mit ihren neuen Plänen für das Jahr 2026 für hoffnungsvollen Optimismus sorgen und auch alte Spieler zurückholen.

Mit der Ankündigung von Overwatch Rush scheint sich dieser Trend fortzusetzen. Auf Reddit wird deutlich, dass die Community von dem Gezeigten positiv überrascht ist, was vor allem darauf beruht, dass es sich eben um keine 1-zu-1-Kopie des Shooters für Mobilgeräte handelt: 

Das würde ich tatsächlich spielen. Wenn es nur Overwatch auf dem Handy wäre, dann nein.

– pamtrimk auf Reddit

„Das sieht tatsächlich besser aus, als ich ehrlich gesagt erwartet hatte“, schreibt YirDaSellsAvon, „sieht aus wie ein MOBA. Ich bin kein Fan von Handyspielen, aber ich werde es mal ausprobieren. Interessantes Konzept.“

Auch Fizziest_milk findet: „Ich finde es gut, dass sie tatsächlich versucht haben, es für Mobilgeräte anzupassen, anstatt nur eine Low-Res-Version des Hauptspiels zu erstellen, die total beschissen laufen würde.”

Hier könnt ihr das erste Gameplay von Overwatch Rush sehen:

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Wann wird Overwatch Rush erscheinen? Ein bisheriger Releasetermin ist noch nicht bekannt. Es soll „irgendwann“ fertig werden und bis dahin gemeinsam mit der Community und in kleinen Playtests verfeinert und fertiggestellt werden. Wenn ihr mehr zu Overwatch Rush erfahren wollt, könnt ihr bei unseren Kollegen bei der GameStar vorbeischauen, die das Spiel bereits testen konnten: Aus dem Nichts kündigt Blizzard Overwatch Rush an – und ich habe es schon gespielt

Seit den angekündigten Neuerungen für das Hauptspiel, feiert Overwatch eine Art Revival, das bei Spielern nicht nur durch eine neue Story-Reihe und Seasonstart gut ankommt, sondern auch durch neue Helden. Vor allem eine Heldin besitzt bereits eine Menge Fans, auch in der Redaktion: Overwatch hat mit einer neuen Heldin eine heiße Mami dazugewonnen und alle lieben sie (inklusive mir)

WoW: Auch Team 2 von Sauercrowd rockt den Molten Core auf Twitch – tankt sogar ohne Feuer-Resistenz

Die zweite Gruppe der Streamer-Gilde Sauercrowd hat in WoW Classic starke Leistung gebracht. Ragnaros ist besiegt – ein weiteres Mal.

Zu Beginn wurde die Streamer-Gilde Sauercrowd von der WoW-Hardcore-Community ein wenig belächelt und viele frühe Tode sorgten dafür, dass manch einer anzweifelte, dass es jemals bis in den Geschmolzenen Kern gehen würde. Am Ende waren es so viele Streamerinnen und Streamer auf Stufe 60, dass man gleich doppelt in den Raid ziehen konnte.

Der 2. Raidkader konnte dabei die Leistung des ersten nachmachen. Es ging ohne Probleme bis zu Ragnaros und kein einziger Charakter musste sein digitales Leben lassen.

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Sauercrowd-Gilde verliert ihren „unkaputtbaren“ Tank kurz vor Level 60

Raid 2 ohne Tode, aber einer wollte es herausfordern

Wie lief der zweite Raid? Gestern, am 23.02.2026, startete der zweite Raid-Kader von Sauercrowd um 18:00 Uhr. Weil in dieser Gruppe deutlich mehr Neulinge aus der „zweiten Reihe“ waren, gab es die Vermutung, dass hier viele nicht durchkommen werden – aber dem war nicht so. Auch der zweite Raid konnte ohne Verluste abgeschlossen werden, wenn es auch manchmal recht knapp wurde.

Gerade der Streamer „macke_machts“ sah sich beim Kampf gegen Ragnaros mehrfach dem Tod gegenüber, als seine Lebenspunkte bedrohlich weit nach unten fielen. Aber das ist auch wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass er Ragnaros nahezu ohne Feuerwiderstand getankt hat. Eine Sache, für die man schon eine Menge Vertrauen in die eigenen Heiler braucht, die im entscheidenden Moment hoffentlich nicht gerade in die Lava geschubst wurden. Den Try könnt ihr in diesem Video ab 6:13:00 sehen:

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Wie geht es mit Sauercrowd weiter? Auch wenn die Gilde Sauercrowd weiter bestehen bleibt und das Event nicht offiziell als „beendet“ erklärt wurde, dürfte die Aufmerksamkeit nun nach und nach etwas abflachen. Immerhin war das große, erklärte Ziel von Anfang an, den Geschmolzenen Kern mit der Gilde zu besuchen und Ragnaros dabei die Lebenslichter auszupusten. Das ist gelungen – nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Eine Leistung, von der viele zu Beginn nicht dachten, dass sie möglich wäre.

Natürlich ist es aus Zuschauersicht ein wenig schade und vielleicht langweilig, dass das große Finale jetzt ohne Tode oder richtige Probleme über die Bühne ging. Das liegt aber vor allem an der intensiven Planung und Vorbereitung. Rückblickend muss man wohl sagen: Der Weg war das Ziel und der Geschmolzene Kern lediglich der krönende Abschluss. Vor allem ist das aber eine Leistung, auch mit den vielen WoW-Neulingen, die Sauercrowd jetzt niemand mehr nehmen kann.
Die erste Raidgruppe von Sauercrowd konnte über 200.000 Zuschauer anlocken – das war ein richtiges Spektakel.

Pokémon GO: Portale am Himmel – Welches Monster steckt dahinter?

In Pokémon GO erscheinen immer mal wieder Portale am Himmel. Doch was, oder besser gesagt wer, steckt dahinter?

Es gibt ein Phänomen in Pokémon GO, was euch vielleicht selbst schonmal aufgefallen ist: Erscheinungen am Himmel, die aussehen wie Portale. Immer wieder gibt es Events, in denen ihr dieses Himmelsphänomen beobachten könnt.

Wir haben uns für euch angeguckt: Wer oder was steckt dahinter? Und was bringen diese Portale im Spiel?

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Pokémon GO zeigt seine neue Season im Trailer

Ein Monster sorgt für die Portale

Wer sorgt für die Portale? Hinter diesen Portalen steckt das Monster Hoopa. Es ist ein mysteriöses Pokémon, das seit der 6. Generation existiert. Es kann in der gebannten Form vorkommen, in der es die Typen Psycho und Geist besitzt sowie in der entfesselten Form mit den Typen Psycho und Unlicht.

An seinem Körper besitzt Hoopa goldene Ringe, die das Monster in beliebige Größen dehnen kann. Und genau aus diesen Ringen kann Hoopa Portale erschaffen und damit Sachen, oder auch Monster, aus anderen Orten teleportieren.

Vergleicht ihr die Ringe mit den Portalen von Hoopa, dann erkennt ihr eine starke Ähnlichkeit. Beide Formen von Hoopa gehören übrigens auch zu den besten Angreifern in Pokémon GO.

Was bringen die Portale? In Pokémon GO sorgen die Portale für Pokémon, beispielsweise für Bosse in Raids, die Hoopa mit seinen Portalen in die Welt spült. Dies ist zum Beispiel im „Weg nach Kalos“-Event der Fall. Hier sorgen die Portale von Hoopa dafür, dass jeden Tag unterschiedliche Bosse in den 5-Sterne-Raids erscheinen.

Die Portale sind dabei lediglich kosmetischer Natur und sollen für Stimmung im Spiel sorgen. Seht ihr solch ein Portal am Himmel, bedeutet das also nicht, dass unmittelbar nach dem Erscheinen eines Portals ein neuer Raid gestartet ist.

Sie haben also keinen direkten Einfluss auf das Spiel, sondern sollen eher die Stimmung und die Inhalte eines Events untermauern und für etwas Lore in Pokémon GO sorgen.

Hoopa gehört mit seinen Portalen zu den Pokémon, die über besondere Fähigkeiten verfügen. Es gibt auch andere Monster, die im Vergleich zu vielen anderen Monstern aus der Reihe fallen. Dazu gehören auch die Ultrabestien, die aussehen wie weggeworfene Pokémon, was sie im Grunde auch sind.

WoW Midnight: Release-Zeit und Vorabzugang – Alles zur neuen Erweiterung

Die neuste Erweiterung von World of Warcraft, Midnight, startet endlich. Wir haben alle Informationen, die es gibt.

World of Warcraft startet mit Midnight in die 11. Erweiterung von Blizzards MMORPG. Es geht zurück in die elfischen Länder von Quel’thalas, um den Sonnenbrunnen vor Xal’ataths Angriff zu verteidigen. Dabei treffen wir nicht nur viele alte Bekannte, sondern auch neue Verbündete – und jede Menge frischer Spiel-Systeme wie Housing oder das Beute-System.

Was alles in Midnight steckt, verraten wir in diesem Artikel.

Hinweis: Der Artikel ist aktuell zum 24.02.2026 und enthält jetzt auch die finalen Infos zum Release von Midnight.

[toc]

Der Release von WoW Midnight – Wann geht es los?

Der Start von WoW Midnight ist am 3. März 2026 um 00:00 Uhr.

Der Early Access (Vorabzugang) für Vorbesteller der Epic Edition findet bereits etwas früher statt, nämlich in der Nacht zum 27. Februar 2026 um 00:00 Uhr. Die drei unterschiedlichen Spielversionen mit ihren Vor- und Nachteilen haben wir euch hier vorgestellt.

Bereits mehrere Wochen vorher, am 21. Januar 2026, ging der Pre-Patch 12.0 an den Start. Dieser brachte bereits viele große Veränderungen mit sich, wie die neuen Talentbäume.

Das Wichtigste in Kürze:

  • WoW Midnight erscheint am 3. März 2026. Der Early Access beginnt 4 Tage früher, am 27. Februar.
  • Der Pre-Patch 12.0 erschien bereits am 21. Januar 2026.
  • Der Beta-Test läuft aktuell noch.
  • Midnight spielt in Quel’thalas, also dem Norden der Östlichen Königreiche. Silbermond, der Immersangwald und die Insel Quel’danas sind der zentrale Schauplatz des Angriffs der Leere.
  • Es gibt wieder 3 unterschiedliche Versionen, für 50 €, 70 € und 90 €, die mit verschiedenen Boni daherkommen.
  • Midnight bringt keine neue Klasse, aber eine neue Spezialisierung für Dämonenjäger: Verschlinger.
  • Die Haranir werden ein neues, verbündetes Volk. Man konnte sie bereits in The War Within kennenlernen.
  • Die neuen und überarbeiteten Gebiete sind: Immersangwald, Zul’Aman, Harandar und Leerensturm.
  • Ein neues Jagd-System namens Beute gibt euch zusätzliche Ziele in der offenen Welt.
  • Housing wird für alle freigeschaltet.
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WoW Midnight zeigt Gameplay – Alle neuen Features

Die Beta von Midnight

Lange vor dem Release der neuen Erweiterung begann bereits der Beta-Test. Wer an diesem Test teilnehmen will, kann sich auf der offiziellen WoW-Seite dafür anmelden und wird dann mit etwas Glück eingeladen. Wie genau die Anmeldung funktioniert und wir ihr sogar einen garantierten Beta-Zugang bekommt, verraten wir in diesem Artikel. Die Beta ist bereits aktiv.

Vorsicht ist aber geboten: Im Internet gibt es immer wieder Leute, die euch einen Beta-Zugang verkaufen wollen. Seid hier skeptisch. Ein Beta-Zugang wird direkt von Blizzard auf eurem Battle.net-Account freigeschaltet und es gibt viele Betrüger da draußen.

Die Story von Midnight

Midnight schließt direkt an das Finale von The War Within an. Xal’atath ist es gelungen, die Essenz des Leerenfürsten Dimensius im Dunklen Herz gefangen zu nehmen und damit selbst zur mächtigsten Leeren-Kreatur aufzusteigen.

Sie nutzt diese neugewonnene Macht, um den Sonnenbrunnen der Blutelfen in Quel’thalas anzugreifen. Das Ziel ist klar: Der Brunnen soll zu einem Quell der Macht der Leere werden und so dabei helfen, die Weltenseele von Azeroth korrumpieren zu können. Den Angriff könnt ihr in diesem beeindruckenden Cinematic sehen:

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WoW Midnight – Das Opening-Cinematic zum neuen Addon zeigt den Angriff auf Silbermond

In Midnight kämpfen wir an der Seite von bekannten Helden wie Turalyon, Alleria oder auch deren Sohn Arator. Besonders Turalyon scheint an einem Scheideweg zu sein. Denn seine tiefe Verbundenheit zum Licht sorgt für aufkommende Lichtverblendung, die Turalyon langsam in einen fanatischen und fieberhaften Reinigungswahn verfallen lässt.

Ein potenzielles Ende der Story von Midnight wurde auch bereits geleakt und das könnte ein paar Regenbögen haben.

Die neuen Gebiete

Midnight kommt mit insgesamt 4 neuen Gebieten daher. Wobei „neu“ nicht gänzlich stimmt, denn einige der Zonen sind „nur“ grundlegend überarbeitet. Sie sind allerdings deutlich größer als zuvor und im Grunde handelt es sich um neue Gebiete – nur existierten sie in der alten Variante eben schon zuvor.

Immersangwald

Den Immersangwald kennen die meisten noch als das Startgebiet der Blutelfen. Zwar gab es hier einige schöne Flecken, doch die von der Geißel hinterlassene Todesschneise und die Ruinen der einstigen Metropole Silbermond haben alles überschattet.

Doch seither sind viele Jahre vergangen. Der Wald hat sich erholt und Silbermond wurde neu aufgebaut. Auch die Geisterlande sind jetzt Teil des Immersangwaldes und ein großer Teil dieses Gebietes ist inzwischen wieder voller Leben und Natur.

Die Stadt Silbermond ist zwar ein zentraler Knotenpunkt für die Erweiterung Midnight und somit beiden Fraktionen zugänglich. Einige Bereiche der Stadt sind jedoch „nur für die Horde“ – denn es ist auch weiterhin eine zentrale Stadt der Horde. Nur noch rund ein Drittel der Stadt ist für Hordler reserviert. Grundsätzlich wurde Silbermond allerdings deutlich vergrößert und aufgehübscht. Es gibt neue Gebiete wie das Heiligtum des Lichts und den Gedenkgarten, der an die Vorfälle aus der Vergangenheit der Quel’dorei und Sin’dorei erinnert.

WoW Midnight Eversong Screenshot
Der Immersangwald wurde runderneuert.

Doch so schön der Immersangwald auch ist, alles ist hier nicht harmonisch. Xal’ataths Truppen greifen Silbermond an und es gibt weitere Bedrohungen: Eine magische Überwucherung namens „Lichtblüte“ sorgt für Probleme, aber auch die Rückkehr der Amani-Trolle und das Auftauchen von Kultisten der Leere muss von den Heldinnen und Helden beantwortet werden.

Wir sind der Meinung, dass Blizzard sich mit dem Immersangwald selbst übertroffen hat.

Zul’Aman

Der Dungeon Zul’Aman wurde zu einer vollwertigen Zone ausgebaut. Hier kann man viel zu den Waldstämmen der Amani herausfinden und muss durch die alten Berge und Wälder navigieren, in denen es viele trollische Krypten und Ziggurats gibt.

Die einstigen Tempel der Loa, denen damals das Handwerk gelegt wurde, sind inzwischen im Verfall – aber so ganz friedlich ist es dort dann doch nicht …

Die neuen Anführer der Amani sind die Enkelkinder von Zul’jin, die beiden Trolle Zul’jan und Zul’jarra, die ihre eigenen Ideen für die Zukunft der Trolle haben.

Harandar

Die Haranir haben wir bereits in The War Within getroffen, doch in Midnight reisen wir in ihre Heimat.

Harandar ist ein uralter, pilzartiger Dschungel, der in den Wurzeln der Weltenbäume Azeroths entstanden ist. Das Gebiet ist voller Natur und dürfte einen schönen Kontrast zur eher starken Leerenpräsenz in einigen anderen Bereichen der Welt bieten.

WoW Midnight Harandar Screenshot
Harandar ist sehr … pilzig.

Da die Haranir auch als neues, Verbündetes Volk freigeschaltet werden, können wir hier mehr über ihre Kultur und die Probleme lernen, mit denen sie sich herumschlagen müssen.

Leerensturm

Das finale Gebiet ist der Leerensturm. Wie der Name erahnen lässt, ist diese chaotische Welt von der Magie der Leere durchzogen, die sich sogar auf die Fauna auswirkt. Die verschiedenen Kreaturen der Welt ringen damit, einander zu verschlingen – und da nehmen sie gerne den einen oder anderen Champion von Azeroth als Snack noch mit.

Als Besonderheit gibt es im Leerensturm eine verringerte Gravitation, was das Reisen durch dieses Gebiet ein wenig ungewöhnlich machen könnte.

Neue Dungeons und Raids

Dungeons und Raids gehören zur Essenz von World of Warcraft. Daher gibt es auch in Midnight wieder jede Menge Bosse, die sich in diesen Instanzen verstecken und die mit schicker Beute und spannender Story warten.

Raids von Midnight

Midnight startet gleich mit 3 Raids, die mit kurzer Verzögerung nacheinander freigeschaltet werden, sodass es für alle etwas Passendes gibt.

  • Der Kluftsturm ist der erste „große“ Raid von Midnight. In der Festung von Xal’atath begegnet ihr 6 verschiedenen Bossen.
  • Die Traumspirale ist ein Raid mit nur einem einzelnen Boss. Der Schleier zwischen der Realität und uralten Träumen ist hier dünn.
  • Marsch auf Quel’danas ist ein Raid mit 2 Bossen. Da Quel’danas die Insel mit dem Sonnenbrunnen ist, dürfte dieser Raid besondere Bedeutung für die Story von Midnight haben.
WoW Midnight Voidstorm Screenshot
Der Leerensturm erinnert optisch ein wenig an K’aresh.

Dungeons von Midnight

  • Die Windläuferspitze ist die Heimat der Familie Windläufer und in den ehemaligen Geisterlanden angesiedelt. Was genau hier passiert, ist noch ungewiss.
  • Die Terrasse der Magister ist auf Quel’danas angesiedelt. Der alte Dungeon wurde überarbeitet und bietet neue Herausfoderungen, die noch unbekannt sind.
  • Die Mördergasse ist ein Teil der Stadt Silbermond. Auch hier sind die Feinde noch unbekannt.
  • Nalorakks Bau ist eine Traumprüfung, bei dem ihr dem Loa des Krieges trotzen müsst.
  • Die Maisarakavernen sind von Nekromanten durchzogen, die versuchen, aus all den Geistern eine gigantische Trollmonstrosität zu erschaffen.
  • „Blendendes Tal“ ist der Kampf gegen Nachbildungen der schrecklichsten Feinde der Harandar.
  • In der Arena der Leerennarbe kämpft ihr zur Belustigung der Domanaar gegen verschiedene Wellen von Monstern.
  • Im Nexuspunkt Xenas, einem großen Leerenturm, erhaltet ihr die Möglichkeit, den Leerensturm ein für allemal zu beenden.

Neues Feature: Beute

Ein neues Outdoor-Feature von Midnight wird Beute sein. Das ist ein optionales System, das ihr nicht verwenden müsst, wenn ihr darauf keine Lust habt – aber es könnte maßgeblich verändern, wie eure Abenteuer in Azeroth ablaufen.

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Wer nicht aufpasst, wird genau im falschen Moment angegriffen.

In Silbermond könnt ihr nämlich Aufträge annehmen, um Jagd auf eine Beute zu machen. Das kann ein Agent der Leere sein, ein besonders fieser Amani-Troll oder eine ganz andere Gestalt.

Sobald ihr den Auftrag angenommen habt, könnt ihr beim Questen, beim Farmen von Kräutern, beim Angeln oder bei jeder anderen Aktivität in den neuen Gebieten auf Hinweise zur Beute treffen oder gar in einen Hinterhalt geraten.

Irgendwann mündet diese Katz- und Maus-Spiel in einem finalen Duell gegen eure Beute, an dessen Ende ihr (hoffentlich) siegreich aus dem Kampf hervorgeht und eine Belohnung erhaltet.

Beute kommt in mehreren Schwierigkeitsstufen und gerade auf der höchsten Alptraum-Schwierigkeit sollen die Kämpfe richtig knackig sein und euch alles abverlangen.

Alle Details zum Beute-Feature und den Belohnungen draus haben wir in diesem Artikel.

Spielerbehausungen – WoW hat endlich Housing

Für manche unbedeutend, für andere das wichtigste Feature von World of Warcraft Midnight: Housing. Nach vielen Jahren des Wartens und Bettelns bekommen die Heldinnen und Helden von Azeroth endlich die Möglichkeit, ein Eigenheim zu kaufen und zu beziehen.

Euer Haus existiert nicht in einem luftleeren Raum, sondern in einer Nachbarschaft mit 49 anderen Spielerinnen und Spielern. Ihr könnt entweder in einer öffentlichen Nachbarschaft wohnen, oder euch privaten Nachbarschaften anschließen – etwa einer Gilde oder einer Community.

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Housing – endlich wird es Wirklichkeit.

In der Gestaltung eures Hauses habt ihr sehr viel Freiheit. Ihr könnt unzählige Möbel und Dekorationsgegenstände frei im Raum verteilen, mehrere Räume künstlich erschaffen. Wer einmal „WildStar“ gespielt hat, dürfte ein solches System bereits kennen.

Die Möbel und Objekte für euer Haus könnt ihr überall in der Welt finden. Egal ob bei alten oder neuen Fraktionen, Blizzard hat überall in der Spielwelt alle möglichen Housing-Objekte eingebaut. Immerhin gibt es über 20 Jahre an Assets, von denen viele für die Behausungen genutzt werden können. Ein paar Gegenstände wird es allerdings auch im Shop mit einer neuen Echtgeldwährung geben.

Mehr Informationen rund um das Housing haben wir hier.

Die neue Spezialisierung der Dämonenjäger

Dämonenjäger erhalten als einzige Klasse mit „Midnight“ eine zusätzliche Spezialisierung. Das wurde auch Zeit, immerhin waren sie die einzige Klasse, die nur zwei Spezialisierungen besaß. Der Verschlinger („Devourer“) vermischt Teufelsmagie mit der Leere und ist eine Folge aus den Experimenten auf K’aresh.

Aus Sicht des Gameplays soll der Verschlinger ein DPS-Charakter mit mittlerer Reichweite sein, also vergleichbar mit den Dracthyr. Viele Fähigkeiten auf mittlere und kurze Distanz sorgen dafür, dass man immer ein wenig Abstand zum Gegner halten kann, im Notfall aber auch im Nahkampf mitmischt.

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Die neue Spezialisierung der Dämonenjäger wirkt leer. Ha.

Neu ist auch, dass die Leerenelfen nun Dämonenjäger werden können, sodass ein weiteres Volk hier zur Auswahl steht.

Mehr rund um den Verschlinger-Dämonenjäger haben wir in diesem Artikel.

Das neue Verbündete Volk: Haranir

Ein wenig unerwartet – aber doch nicht ganz ohne Vorankündigung – gibt es ein neues, verbündetes Volk. Die Haranir schließen sich sowohl der Horde als auch der Allianz an. Bei den Haranir handelt es sich um ein uraltes Volk, das in den Wurzeln der Weltenbäume gelebt hat. Bisher haben sie sich vor allem vor den anderen Völkern versteckt, doch jetzt wird ihr Einsatz unvermeidbar, um Azeroth zu helfen.

Die Haranir haben schon zuvor für Aufsehen gesorgt, weil sie unfassbare Anpassungsmöglichkeiten haben, die alle anderen Völker in den Schatten stellen.

WoW Haranir Screenshot
Die Haranir werden ein Verbündetes Volk.

Welche Klassen stehen zur Verfügung? Die Haranir können folgende Klassen wählen:

  • Krieger
  • Jäger
  • Schurke
  • Priester
  • Schamane
  • Magier
  • Hexenmeister
  • Mönch
  • Druide

Welche Volksfähigkeiten haben die Haranir? Die Volksfähigkeiten, die sogenannten Racials, zu den Haranir sind inzwischen bekannt. Das sind:

  • Rootwalking: Führt einen Ritualtanz auf, der euch zur Wiege teleportiert. Wenn ihr diesen Zauber in der Nähe von Wurzeln der Weltebäume in Harandar verwendet, könnt ihr zu diesem Weltenbaum reisen.
  • Thorn Bloom: Ruft mächtige Dornen herbei, die 8 Feinde angreifen oder 8 Verbündete in einem 10-Meter-Radius um den Zielbereich heilen.
  • One With Nature: Kräuterkunde ist um +5 erhöht und Finesse um +10.
  • Lash Out: Erhöht den Schaden und die verursachte Heilung von kritischen Treffern um 1 %.
  • Subterran Predator: Der Erhalt von Erfahrung für das Töten von Monstrositäten, Wildtieren und Elementaren ist um 10 % erhöht. Ihr fügt Monstrositäten, Wildtieren und Elementaren 1 % mehr Schaden zu.

Das Ende der mächtigen Addons

Eine große Veränderung, die World of Warcraft mit Midnight vornimmt, ist die drastische Beschneidung von Addons. Viele beliebte Addons, wie etwa WeakAuras oder Deadly Boss Mods werden künftig nicht mehr funktionieren. Diese Addons sind im Laufe der Jahre zu stark geworden und machten es den Entwicklern immer schwieriger, neue und interessante Kämpfe zu designen, die nicht sofort automatisiert gelöst werden.

Aus diesem Grund schränkt Blizzard drastisch ein, welche Addons künftig noch funktionieren werden. Dass dieser Schritt erst jetzt kommt, ist laut dem Game Director sogar ein Fehler: Man hätte schon vor 8 Jahren handeln sollen. Um das Ganze etwas abzufedern, bringt Blizzard aber eigene Lösungen für einige besonders wichtige Funktionen. So bekommt WoW ein eigenes, internes Damage Meter und mehr Interface-Anpassungen.

Was für Spielmechaniken in einer Welt ohne Addons möglich sind, hat auch ein erster Bosskampf aus der Beta gezeigt.

Weitere Features und Verbesserungen

Abgesehen von den großen, neuen Haupt-Features gibt es auch noch eine Menge kleinerer Verbesserungen und Anpassungen. Beachtet, dass diese Liste nicht vollständig ist und im Laufe der Zeit erweitert wird:

Inzwischen sind so viele Informationen zu World of Warcraft Midnight bekannt, dass im Grunde das ganze Spiel offenliegt. Wir halten diesen Artikel auch weiterhin für euch aktuell und ergänzen ihn mit Neuerungen, die noch auftauchen könnten.

Eine Expertin warnt: Konzerne werden immer reicher, während einfache Arbeiter gerade massiv verlieren

Während Unternehmen in den Vereinigten Staaten Rekordgewinne einfahren, sinkt der Anteil der Arbeitnehmer am Wohlstand. Die Ökonomin Diane Swonk spricht von einem „Gefühl des Verrats“ – und warnt vor Folgen für Gesellschaft, Demokratie und den Umgang mit KI.

Um welche Ausgangslage geht es? Eine neue Analyse aus dem „Economic Compass“ der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft KPMG zeigt eine Entwicklung,

  • Unternehmensgewinne machen laut Bericht 15,85 % der gesamten US-Wirtschaftsleistung aus – 1982 waren es noch rund 8 %.
  • Gleichzeitig ist der Anteil der Arbeitnehmervergütung am Bruttoinlandsprodukt von 66,6 % auf 61,9 % gesunken.
  • Laut dem Magazin Fortune (Artikel hinter Paywall) ist der Unterschied zwischen Kapital und Arbeit damit so groß wie nie. Der Fokus liegt also auf der relativen Verschiebung der Verteilung, nicht aber auf absoluten Lohnkürzungen.

Die erfahrene Wirtschaftsexpertin Diane Swonk hat sich die Ergebnisse der Studie angesehen und zeigt sich erschrocken. Sie spricht sogar von einer „unterschwelligen Strömung des Verrats“.

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Nintendo zeigt im Trailer ihre GameCube-Collection auf der Switch 2

Wer ist die Expertin? Die Analyse stammt von Diane Swonk. Sie ist Chefökonomin und Managing Director bei KPMG US, einem der weltweit größten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen. In ihrer Rolle bewertet sie makroökonomische Entwicklungen für Unternehmen, Investoren und politische Entscheidungsträger.

In einem Social-Media-Beitrag auf LinkedIn schreibt sie (aus dem Englischen übersetzt):

Dieses Diagramm verfolgt mich. Ein Freund nennt es das ‘Revolutions-Diagramm’. Ungleichheit schafft soziale und wirtschaftliche Instabilität.

Die Aussage Swonks nimmt Bezug auf die im Report veröffentlichte Grafik:

Grafik via KPMG Economic Compass 2026

In ihrem Beitrag erklärte sie, dass dieser Vertrauensverlust weltweit und über mehrere Jahrzehnte hinweg zu beobachten ist, insbesondere jedoch in den Ländern des globalen Südens.

Für viele schlechter als erhofft

Wie sieht die wirtschaftliche Realität aus? Auf dem Papier wirkt vieles stabil: Die Inflation kühlt sich nach Rekordhoch 2022 in den USA ab, das Wachstum hält sich, der Konsum bricht nicht ein (Statista). Doch laut Swonk verdecken die Gesamtdaten eine wachsende Spaltung.

Laut Fortune wird das US-Konsumwachstum seit der Pandemie fast ausschließlich von den reichsten 20 % der Haushalte getragen. Für die unteren 80 % reicht das Einkommen vielerorts lediglich aus, um mit der Inflation Schritt zu halten. Gleichzeitig steigen Lebenshaltungskosten in Bereichen wie Wohnen, Energie, Versicherungen oder Kinderbetreuung weiter.

Swonk spricht deshalb von einer „unterschwelligen Strömung des Verrats“ – etwas im wirtschaftlichen Narrativ sei zerbrochen.

Einmal mehr KI

Welche Rolle spielt KI bei der Unsicherheit? In diese ohnehin fragile Lage platzt nun eine weitere Unsicherheit laut Swonk: Künstliche Intelligenz. Laut der Expertin verweisen CEOs bereits auf KI, um Einstellungsstopps oder Entlassungen zu rechtfertigen – noch bevor echte Produktivitätsgewinne messbar sind.

Das könne kurzfristig sinnvoll erscheinen, langfristig jedoch gefährlich sein. Denn wenn Menschen den Eindruck gewinnen, dass technologische Innovation vor allem Jobs vernichtet und Ungleichheit verstärkt, wächst die gesellschaftliche Ablehnung gegenüber KI (KPMG).

Gerade für Branchen wie Tech und Gaming, die massiv auf Automatisierung und KI setzen, könnte das zum Problem werden.

Diane Swonk fasst die Analysen wie folgt zusammen:

The result is an economy that appears resilient but feels increasingly fragile. […] Growth has held up, yet the connective tissue that supports labor markets, investment, and global cooperation is fraying. Workers are more anxious, investors more herdlike, and markets … more vulnerable to shocks than headlines suggest.

Das Ergebnis ist eine Wirtschaft, die widerstandsfähig erscheint, sich jedoch zunehmend fragil anfühlt. […] Das Wachstum hat sich gehalten, doch das Bindeglied, das Arbeitsmärkte, Investitionen und globale Zusammenarbeit stützt, bröckelt. Arbeitnehmer sind ängstlicher, Investoren verhalten sich eher wie eine Herde und Märkte sind anfälliger für Schocks, als es die Schlagzeilen vermuten lassen.

Diane Swonk KPMG Economic Compass

Die analysierten Entwicklungen lassen sich zwar nicht 1:1 auf den europäischen Sektor bzw. Deutschland übertragen, sind jedoch aufgrund der hiesigen Entwicklungen ähnlich (WSI & WSI)

Der Anteil am wirtschaftlichen Kuchen verschiebt sich laut der Expertin langfristig zugunsten der Unternehmen und KI spielt dabei eine verstärkende Rolle.

Dass viele CEOs selbst einräumen, dass KI bislang weder Produktivität noch Beschäftigung messbar verändert hat, passt dabei ins Bild. Trotzdem wird die Technologie bereits als Begründung für harte Einschnitte genutzt. Warum diese Diskrepanz brisant ist und was das für Arbeitnehmer bedeutet, lest ihr hier: Tausende von CEOs haben gerade zugegeben, dass KI keinen Einfluss auf Beschäftigung oder Produktivität hat

Das steckt alles im ersten Teaser zur neuen Season in Pokémon GO

Pokémon GO hat ein Video veröffentlicht, das Hinweise darauf liefert, was die kommende Season bringt. Wir fassen es zusammen.

Wann startet die neue Season? Die aktuelle Season endet am 3. März 2026 um 10:00 Uhr. Das ist auch der Startpunkt der neuen Season.

Wie heißt die neue Season? Die neue Season in Pokémon GO hört auf den Namen Memories in Motion. Das zeigt ein neuer Teaser, den Pokémon GO über X.com und Instagram veröffentlichte.

Gleichzeitig stecken im Teaser einige Hinweise darauf, was in der neuen Season anstehen könnte. Den Teaser könnt ihr euch hier anschauen.

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Was steckt im neuen Teaser zur kommenden Season in Pokémon GO?

Der Teaser switcht erstmal rasant durch jede Menge Ladebildschirme, die wir aus den vergangenen Jahren in Pokémon GO kennen. Das passt zum Thema Erinnerungen, die auch im Titel der Season stecken.

Dann wird der neueste Ladebildschirm gezeigt, zudem einige kurze Gameplay-Ausschnitte. Darin sind die folgenden Dinge zu sehen:

  • Flattutu ist im Ladebildschirm zu sehen. Das kann sich zu Psiopatra weiterentwickeln.
  • Maritellit ist dort ebenfalls zu sehen, das sich aus Sensect und Keradar entwickelt. Es hat auch eine Gigadynamax-Form.
  • Wir sehen einen kurzen Bildausschnitt mit Hopplo, Forgita und Ferkuli. Dies könnten Hinweise auf die kommenden Community Days sein, nachdem Hopplo bereits angekündigt wurde.
  • Am Ende kommt der Hinweis auf den neuen Season-Titel, aber auch auf den zehnten Geburtstag in Pokémon GO, der ein wichtiges Event für das Spiel werden wird.
  • Kurz ist auch ein Pikachu vor einer Dyna-Kraftquelle zu sehen. Hier kann man nur spekulieren, doch möglicherweise ist das ein Hinweis auf das Erscheinen von Gigadynamax-Pikachu.

Je näher die Season kommt, umso mehr Infos dürften dazu erscheinen. Wir halten euch hier natürlich wie immer auf dem Laufenden!

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Pokémon GO: Über 800 Trainer kämpfen in Gigadynamax-Kampf

Bevor es in der kommenden Woche mit der neuen Season in Pokémon GO weitergeht, steht diese Woche erstmal noch das große Finale der aktuellen Season an. Denn: Die große Kalos-Tour wartet an diesem Wochenende auf euch. Bis dahin läuft außerdem das starke Weg-nach-Kalos-Event. Was ihr diese Woche damit machen könnt, lest ihr in unserem Guide zum Weg nach Kalos in Pokémon GO.

WoW: Das neuste Cinematic zeigt, dass Blizzard es noch immer drauf hat

Ein letztes Cinematic vor dem Release von WoW: Midnight zeigt, wie der Halbelf Arator zu dem wurde, der er heute ist.

In wenigen Tagen startet der Vorabzugang zu World of Warcraft Midnight und Blizzard feuert gerade aus allen Rohren, wenn es um interessante Einblicke und Story geht. Nachdem vor einigen Wochen bereits die Vorgeschichte zu Xal’atath und Lady Liadrin veröffentlicht wurde, gab es jetzt neue Informationen zu Arator – wieder in Form eines Cinematics in Zeichentrick-Optik. Aber seht selbst:

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WoW Cinematic zeigt den Werdegang des Paladins Arator – Sohn zweier Welten zeigt

Was zeigt das Video? Das Cinematic „Sohn zweier Welten“ zeigt den Halbelfen Arator, der sich von seiner Tante Vereesa neue Tätowierungen verpassen lässt, die er dann auch in Midnight trägt. Dabei schwelgen die beiden in Erinnerungen und reden über den Werdegang von Arator, wie er zu dem Paladin wurde, der er heute ist:

Arator wurde als Sohn der Elfe Alleria Windläufer und des Menschen Turalyon geboren, bekam seine Eltern aber nur kurz zu Gesicht, bevor diese durch das Dunkle Portal gingen, um gegen die Orcs und die Brennende Legion zu kämpfen.

Er wuchs dann bei seiner Tante auf, lebte teilweise bei den Menschen in Sturmwind, aber auch in Dalaran, bis zum Angriff der Geißel und in Quel’thalas. Dabei wurde er sowohl von Lor’themar Theron als auch von Lady Liadrin unterrichtet.

Arator ist ein Halbelf und fühlte sich daher sein ganzes Leben lang immer unvollständig. Hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern, dem Licht und der Leere und seinem Dasein als Elf oder Mensch, brauchte er eine ganze Weile, um zu begreifen, dass er „mehr als die Summe seiner Teile“ ist.

Falls ihr euch für die ganze Geschichte von World of Warcraft interessiert, findet ihr hier die komplette Lore zusammengefasst.

WoW Arator Cinematic Arator Hand of Turalyon titel title 1280x720
Als Arathor seine Eltern nach Jahren findet, ist das Treffen eher ernüchternd.

Arator hat eine tragende Rolle in Midnight

Was für eine Rolle spielt Arator in Midnight? Eine der Kampagnen in Midnight dreht sich fast vollständig um Arator. Anstatt in die neuen Gebiete zu reisen, könnt ihr den Halbelfen auf eine Reise durch die „alte Welt“ begleiten, um seine Verbindung zum Licht und seine Geschichte besser kennenzulernen. Dabei geht es auch viel um die eher negativen Auswirkungen des Lichts, wie etwa die drohende „Lichtverblendung“, die aus übereifrigen Paladinen etwa lodernde Fanatiker machen kann.

Die Community will mehr: Wie schon beim letzten Video dieser Art, ist die Reaktion der Community überwältigend positiv. Normalerweise bekommen Cinematics zu WoW eine eher gemischte Reaktion, vor allem auf YouTube, doch dieses Mal ist es äußerst positiv. Vielen gefällt die Art, wie hier Story erzählt wird und der Wunsch nach einer ganzen Serie dieser Art ist groß:

  • Davon könnte ich mir 10 Staffeln am Stück ansehen. Bald geht es endlich los! -smurv46
  • Ihr haut aber auch ein Meisterwerk nach dem Anderen raus, oder? Hammer!! -Bukela91
  • Wieder so ein Banger. Genau wegen sowas habe ich mich so unsterblich vor 26 Jahren in Warcraft verliebt. -knigh.theodrik

Cortyn meint: Dieses Mal haben mir alle Cinematics zur Vorbereitung von Midnight äußerst gut gefallen. Auch wenn ich den „2,5 D“-Stil optisch ein wenig bevorzuge, wie im Xal’atath-Cinematic, haben mir auch die Zeichentrick-Varianten zu Arator und Lady Liadrin äußerst gut gefallen. Sie waren gleichermaßen düster, heroisch und hoffnungsvoll, einfach die Essenz dessen, was Warcraft für mich ausmacht.

Während der Beta von Midnight habe ich die Kampagne von Arator bisher gezielt ausgelassen, weil ich die erst in der vollständigen Live-Version erleben wollte – also am kommenden Freitag. Wenn die auch nur ansatzweise so gut ist, wie dieses Cinematic jetzt andeutet, dürften wir mit Arator einen neuen, interessanten Haupt-Charakter in der Geschichte haben, der uns noch über einige Erweiterungen hinweg begleiten wird.
Bis es soweit ist, solltet ihr aber noch 5 Dinge in WoW erledigen, damit ihr für den Launch von Midnight perfekt vorbereitet seid.

Ein Dieb stahl nur drei Grafikkarten, ergaunerte sich dadurch einen Wert von knapp 12.000 Euro

In Südkorea ist ein Einbrecher in ein Computer-Fachgeschäft eingedrungen und hat dabei gezielt drei hochwertige und sehr teure Grafikkarten entwendet – laut Polizeiangaben mit einem Gesamtwert von etwa 12.000 Euro.

Wann und wie ist der Dieb eingebrochen? Laut Newsis soll der Täter in den frühen Morgenstunden die Glasschiebetür des Shops aufgebrochen haben – offenbar gezielt auf der Suche nach teurer Hardware.

Auffällig ist laut Bericht, dass der Mann trotz weiterer hochwertiger Hardware nur drei Grafikkarten an sich nahm und das Geschäft anschließend wieder verließ. Der entstandene Schaden wird auf bis zu 20 Millionen Won geschätzt, was umgerechnet etwa 12.000 Euro entspricht.

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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt

Der Inhaber des Geschäfts und Betreiber des YouTube-Kanals „추천하는남자“ veröffentlichte die Aufnahmen der Überwachungskamera, die den Diebstahl zeigen, und meldete den entstandenen Schaden. Auf dem Video ist zu sehen, wie der maskierte und mit Handschuhen bekleidete Täter mit einem Bohrhammer die Glasscheibe des Geschäfts einschlägt, eindringt und die drei High-End-Grafikkarten stiehlt.

Teure Hardware überall

Was sagt das über den aktuellen Grafikkartenmarkt? Der Diebstahl zeigt, welchen Stellenwert High-End-GPUs mittlerweile haben. Neben stetig steigenden RAM-Preisen, die Anbieter mittlerweile auf neue Ideen bringen, sind GPUs auf einem Dauerhoch.

Erst kürzlich haben wir darüber berichtet, warum Hersteller wie AMD versuchen, einen weiteren Preisanstieg zu verhindern und den Markt zu stabilisieren.

Drei einzelne Komponenten reichen aus, um einen fünfstelligen Schaden zu verursachen. Grafikkarten sind generell nicht nur für Spieler wichtig, sondern auch für KI-Anwendungen sowie professionelle Workloads und Kryptomining. Die Polizei prüft daher, ob die Karten weiterverkauft oder anderweitig genutzt wurden (via Hani.co).

Der betroffene Geschäftsinhaber sagte in seinem YouTube-Video: „Ich denke, das ist passiert, weil jeder gerade schwere Zeiten durchmacht.“


Laut VideoCardz gab die südkoreanische Polizei inzwischen bekannt, dass ein Tatverdächtiger festgenommen wurde. Ein Teil der gestohlenen Ware sei jedoch bisher nicht aufgefunden worden.

Der Fall zeigt einmal mehr, welchen Wert High-End-Hardware inzwischen erreicht hat. Mittlerweile gibt es sogar Sondermodelle gewisser GPU-Modelle, die die Durchschnittspreise weit überschreiten: Die Premium-Grafikkarte von Asus kostet so viel wie ein gebrauchter Kleinwagen und trotzdem ist sie bereits ausverkauft