FIFA 23: Nur 9,5 % spielten ein Frauen-Match – Jetzt bringt EA ein großes Update zur WM, das euch begeistern soll

In FIFA 23 soll die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2023 mit einem großen Update begleitet werden. Was steckt in dem Modus?

Als FIFA 23 vorgestellt wurde, stellte EA Sports klar, auch dem Frauen-Fußball mehr Aufmerksamkeit schenken zu wollen. So wurden unter anderem einige Vereinsmannschaften sowie Ligen der Damen eingeführt, und die australische Torjägerin Sam Kerr wurde Cover-Star des Spiels.

In einigen Modi wie Ultimate Team beispielsweise fehlen die Spielerinnen aber noch. Und auch bei der Spielerschaft haben sich die Features rund um den Frauen-Fußball offenbar noch nicht durchgesetzt.

Schaut man etwa in die Statistiken der PS5-Erfolge zu FIFA 23, findet man dort den Erfolg “Fußball ist alles”. Den erhält man, sobald man eine Partie mit Frauen-Teams spielt. Bislang steht dieser Erfolg auf “Sehr selten”, bei 9,5 % der Spieler, die ihn sich geholt haben.

Ob diese Zahl bis zum Release von Nachfolger EA Sports FC noch steigt? Denkbar ist es, denn ein neues Update zu FIFA 23 soll die Frauen-WM im Sommer begleiten.

Was ist das für ein Update für FIFA 23?

EA Sports stellte auf der eigenen Website das Update zum “FIFA Women’s World Cup” vor (via ea.com). Dort soll es unterschiedliche Möglichkeiten geben, das Turnier direkt im Spiel zu erleben.

Eine Option stellt einzelne Spielerinnen in den Vordergund: Im “Übernimm dein Land”-Modus spielt ihr entweder eine reale Spielerin oder erstellt eine ganz eigene, die man dann der Nationalmannschaft zuordnen kann. Nun wird das Turnier durchgespielt – entweder mit der gewählten Spielerin oder dem gesamten Team.

Dann gibt es einen ganz klassischen Turniermodus, den man solo durchspielen kann. Zudem wird der World Cup auch im Anstoß verfügbar sein, wo man gegen die KI oder Freunde auf der Couch spielen kann.

Was steckt an Inhalten im Update? Neben den Turniermodi werden alle 32 qualifizierten Nationen verfügbar sein. Dazu kommen Deko für das Stadion sowie eine spezielle Präsentation der Matches inklusive neuer Cinematics dazu. Auch die Kommentatoren sollen spezifisch auf das Turnier eingehen.

Wann erscheint das Update? Ein genaues Datum nannte EA Sports noch nicht, die Rede ist von “Ende Juni”. Es erscheint als kostenloses Update, kann also einfach heruntergeladen werden.

Die reale WM startet übrigens am 20. Juli 2023 und läuft dann bis zum 20. August. Das Turnier findet in Australien und Neuseeland statt.

Was ist sonst in FIFA 23 los? Eine neue Karte in Ultimate Team sorgt gerade für Furore.

Leute zerstören Millionen unschuldige alte Festplatten, dabei gibt es eine viel sichere Methode, um eure alten Daten zu schützen

Millionen Festplatten (HDDs) werden jedes Jahr geschreddert. Dabei gibt es deutlich sichere Methoden, um alte Daten zu schützen.

Viele Personen vernichten alte Festplatten, denn sie glauben, dass man mit der Verschrottung alter Festplatten die Wiederherstellung wertvoller Daten verhindern kann. Doch die Zerstörung hindert erfahrener Hacker nicht daran, eure Daten von einer HDD wieder herzustellen.

Einige verkaufen ihre Festplatte weiter oder entsorgen sie, ohne an ihre Daten zu denken. So werden immer wieder sensible Firmendaten gefunden oder personenbezogene Daten wie Passfotos, die von einem Nutzer vergessen worden sind.

Laut Online-Magazin PCGamer reicht einem ausgebildetem Hacker ein nur 3 mm kleines Stück einer alten Festplatte, um daraus Daten gewinnen zu können. Wenn ihr eure Festplatte nur durch einen Schredder schickt, dann bestehen (theoretisch) Chancen, dass eure Daten ausgewertet werden.

Stattdessen werden zwei andere Methoden empfohlen, wenn ihr eure Daten gründlich löschen möchtet.

Es gibt bessere Möglichkeiten, Daten unwiederbringlich zu löschen

Um Daten auf einer alten Festplatte gründlich zu löschen und auch für Hacker uninteressant zu machen, gibt es zwei einfache Methoden:

Methode 1: Zum einen könnt ihr eure Daten mit neuen Datenmustern überschreiben. In der Regel reicht ein einziges Mal. Moderne HDDs bieten heute auch die Anwendung des Befehls ATA-“Enhanced Security Erase.” Das soll die gesamte Festplatte inklusive defekter Speicherbereiche löschen, erklärt das BSI.

Eine Formatierung reicht übrigens nicht, denn hier wird nur eine neue Dateisystemstruktur und ein neues Inhaltsverzeichnis angelegt. Eure Daten bleiben aber erhalten.

Ihr solltet in einem weiteren Schritt aber auch alle weiteren Kopien der Daten löschen, die sich etwa in den temporären Dateien oder Auslagerungsdateien befinden können.

Methode 2: Zum anderen könnt ihr einfach den Verschlüsselungsschlüssel löschen, mit dem ihr eure Festplatte nutzt. Denn ohne den Schlüssel können Hacker mit euren Daten nichts anfangen.

Was funktioniert noch? Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Clubs, empfiehlt etwa, Daten grundsätzlich zu verschlüsseln (via netzpolitik.org). Ist die gesamte Festplatte erst einmal verschlüsselt, ist sie ohne Kennwort nicht mehr auslesbar. Programme wie BitLocker sind heute ohnehin in Windows integriert und können von jedem genutzt werden.

7 Tipps für starke Passwörter und warum ihr sie überhaupt braucht

Fortnite: Patch Notes für Patch 25.10 – Alle wichtigen Infos auf Deutsch

In Fortnite gingen heute, am 20. Juni, die Server auf allen Plattformen down (PC, Mac, PS5, Xbox Series X|S, Xbox One, Switch, Android). Die Wartungsarbeiten werden genutzt, um das Update 25.10 auf die Server zu laden.

Update, 12:10 Uhr: Die Server sind wieder aktiv. Alle Patch Notes haben wir unter der grauen Box aufgelistet. (via fortnite.com)

Das Update steht für die PS5 bereit und beträgt 6,232 GB. Wir haben zudem die aktuellen Leaks vorgestellt. Öffnet dazu die graue Box.

Welche neuen Inhalte bringt Update 25.10?

Neue Items für den Kampf: Fortnite hat mit Update 25.10 neue Items spendiert bekommen und Dinge aus dem Tresor geholt. Dazu zählen:

  • Tarnhandschuhe
    • Macht euch temporär unsichtbar
    • Es gibt auch eine mythische Variante vom Boss “Wildwache Relik”
  • Reliks MK-Alpha-Sturmgewehr
    • Eine mythische Variante des Sturmgewehrs
    • Kann vom Boss “Wildwache Relik” ergattert werden
  • Leuchtpistole
    • Kann Gegner orten und Gebäude anzünden
    • Mit Schlamm bedeckte Gegner können nicht geortet werden
  • Schockwellengranate
    • Diese Granate gibt es nur im Null Bauen-Modus

Neue Augments: Auch neue Realitätserweiterungen haben es in Fortnite geschafft. Dazu gehören:

  • Schlammschlacht
    • Während ihr euch im Schlamm befindet oder damit bedeckt seid, regeneriert ihr Kondition und Schilde.
  • Größeres MP-Magazin
    • Eure Maschinenpistolen haben eine erhöhte Magazingröße.

Außerdem wurde die Realitätserweiterung “Jagdausrüstung” aus dem Tresor geholt. Diese spendiert euch sofort mit einer Leuchtpistole.

Sonstige Updates:

  • Hühner und Luftquallen kommen in den Tresor.
  • Die Population von Wölfen und Wildschweinen wurde reduziert.
  • Die Häufigkeit der Angelstellen wurde reduziert.

Ranked – Erste Zurücksetzung: Der Ranglisten-Modus wurde das erste Mal aus Testzwecken zurückgesetzt. Ihr besitzt nun einen reduzierten Rang. Eurer Fortschritt bei den dringenden Aufträgen ist nicht davon betroffen.

Superstile sind aktiv: Wie in jeder Season wurden auch in Season 3 Chapter 4 die Superstile für eure Battle Pass-Skins aktiviert. Ihr könnt diese nun mit euren Sternen erwerben.

Alle Leaks vom Update 25.10
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Was passiert heute in Fortnite? Epic Games fährt die Server von Chapter 4 Season 3 herunter, um ein neues Update hochzuladen. Laut den Entwicklern (via twitter.com) werden die täglichen Log-in-Belohnungen vom PvE-Modus entfernt werden.

Solltet ihr den Trailer zu Chapter 4 Season 3 verpasst haben, ist hier das Video:

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Fortnite: Der offizielle Gameplay-Trailer zu Chapter 4 Season 3

Fortnite: Server-Down – Wann und wie lange sind sie offline?

Das ist die Downtime am Vormittag: Die Server werden laut Epic Games voraussichtlich um 09:00 Uhr deutscher Zeit heruntergefahren. Das Matchmaking ist 30 Minuten vorher bereits deaktiviert, also könnt ihr ab 8:30 Uhr keine neuen Runden mehr suchen.

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Wann könnt ihr wieder spielen? Es handelt sich hierbei um ein größeres Update. Es ist somit wahrscheinlich, dass Epic Games die Server um 11:00 Uhr oder auch erst um 13:00 Uhr wieder in Gang setzen könnte. Bestätigt ist das aber nicht.

Wann kommen die Patch Notes? Epic Games veröffentlicht für gewöhnlich nach dem Update eine kurze Liste mit Patch Notes auf ihrer Seite. Falls das passiert, listen wir sie euch hier kurz und übersichtlich auf.

Welche Inhalte könnten mit Update 25.10 erscheinen?

Epic Games offenbart vor einem neuen Update kaum bis gar keine neuen Infos über kommende Inhalte. Vertrauenswürdige Leaker wie Shiina haben jedoch schon seit langer Zeit ein Auge auf die Daten, die für die normalen User im Verborgenen liegen und wissen ungefähr, was ihr diesmal erwarten könnt. Mit folgenden Dingen könnt ihr rechnen:

  • Neue Cosemtics
  • Neue Kollaboration – Fortnite X Nike
  • Kosmetische Items für den Sommer
  • Super-Stile für die Skins aus dem Battle Pass
  • Neue Augments (vielleicht)
  • Reset vom Ranked-Modus
  • Schockwellen-Granate für den “Nicht Bauen”-Modus
  • Crew Skin für den Juli
  • und mehr!

Erste Teaser der Inhalte zeigt Shiina im Tweet:

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Diesmal handelt es sich eher um eine größere Wartung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die einen oder anderen neuen Skins in den Shop bringen könnte.

In der Zwischenzeit könnt ihr über die Patch Notes von Chapter 4 Season 3 lesen, falls ihr diese verpasst haben solltet: Fortnite: Chapter 4 Season 3 ist jetzt live – Patch Notes zu Waffen, Features, Fähigkeiten, Änderungen

Diablo 4: Edelsteine verbessern, einsetzen und entfernen – So funktioniert der Juwelenschmied

Eine der wichtigsten Dinge, um in Diablo 4 das meiste aus seinem Build herauszubekommen, sind die Juwelen. Die Juwelen können dabei verschiedene Werte geben, je nachdem, wo ihr sie einsetzt. Wie ihr Juwelen und den Juwelenschmied verbessert, seht ihr in unserem Guide.

Wie funktionieren Juwelen? Juwelen können in die verschiedenen Sockel eurer Gegenstände gesetzt werden. Je nach Ausrüstungsart verbessern Juwelen verschiedene Werte. Juwelen gibt es in 5 verschiedenen Qualitätsstufen:

  • Roher Edelstein
  • Lädierter Edelstein
  • Edelstein
  • Makelloser Edelstein
  • Königlicher Edelstein

Edelsteine geringerer Stufen können beim Juwelenschmied verbessert werden.

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Diablo 4: Mit diesem Trick spart ihr Inventarplätze

Diablo 4: Juwelenschmied freischalten und Edelsteine aufwerten

Wie schalte ich den Juwelenschmied frei? Erreicht man mit seinem Charakter Level 20, erhält man eine Quest, für die man zum Juwelier in Kyovashad muss. Bei ihm soll man einen rohen Rubin in einen lädierten Rubin umwandeln.

Was kann man noch beim Juwelenschmied machen? Der Juwelenschmied verbessert nicht nur Juwelen, sondern hat auch noch andere wichtige Funktionen.

  • Ihr könnt Sockel in Ausrüstung hinzufügen. Das Material dafür gibts bei Weltbossen oder Loot-Goblins. Dies ist nützlich, wenn ihr gute Ausrüstung habt, die aber keine Sockel besitzt
  • Ihr könnt Edelsteine aus Sockeln entfernen, falls ihr bei Ausrüstungsteilen Edelsteine wechseln wollt
  • Ihr könnt euren Schmuck, also Ringe und Amulette upgraden, um die Werte zu verbessern
So sieht das Menü aus, wenn ihr Edelsteine herstellen und verbessern wollt

Wie verbessere ich Edelsteine? Um Juwelen zur nächsten Stufe zu verbessern, benötigt ihr lediglich 3 Exemplare eines Juwels und genug Gold. Beispielweise könnt ihr aus 3 lädierten Saphiren einen Saphir machen. Das Verbessern in die nächste Stufe verbessert auch die Werte, die ihr durch den Edelstein erhaltet.

Die Goldkosten sind wie folgt:

  • Lädierter Edelstein: 4.500 Gold
  • Edelstein: 12.500 Gold
  • Makelloser Edelstein: 18.000 Gold
  • Königlicher Edelstein: 50.000 Gold

Diablo 4: Alle Edelsteine und ihre Effekte – Übersicht

Alle Edelsteine besitzen je nach Sorte und Verbesserungsstufe mächtigere Effekte. Wir listen euch nun alle diese Effekte auf und zeigen euch, welche Boni ihr pro Verbesserungsstufe ergattern könnt. Um die Details der einzelnen Juwelen einzusehen, müsst ihr nur die graue Box öffnen, die den Namen eures gesuchten Juwels trägt:

Amethysten

Roher Amethyst

  • Waffe: 4% Schaden über Zeit
  • Rüstung: 4% Reduktion von Schaden über Zeit
  • Schmuck: 11,5% Schattenwiderstand

Lädierter Amethyst

  • Waffe: 5% Schaden über Zeit
  • Rüstung: 5% Reduktion von Schaden über Zeit
  • Schmuck: 14,3% Schattenwiderstand

Amethyst

  • Waffe: 6% Schaden über Zeit
  • Rüstung: 6% Reduktion von Schaden über Zeit
  • Schmuck: 16,9% Schattenwiderstand

Makelloser Amethyst

  • Waffe: 7% Schaden über Zeit
  • Rüstung: 7% Reduktion von Schaden über Zeit
  • Schmuck: 19,6% Schattenwiderstand

Königlicher Amethyst

  • Waffe: 8% Schaden über Zeit
  • Rüstung: 8% Reduktion von Schaden über Zeit
  • Schmuck: 22,1% Schattenwiderstand
Saphire

Roher Saphir

  • Waffe: 6% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die unter Kontrollverlusteffekten stehen
  • Rüstung: 1% Schadensreduktion, während ihr gestählt seid
  • Schmuck: 11,5% Kältewiderstand

Lädierter Saphir

  • Waffe: 7,5% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die unter Kontrollverlusteffekten stehen
  • Rüstung: 1,5% Schadensreduktion, während ihr gestählt seid
  • Schmuck: 14,3% Kältewiderstand

Saphir

  • Waffe: 9% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die unter Kontrollverlusteffekten stehen
  • Rüstung: 2% Schadensreduktion, während ihr gestählt seid
  • Schmuck: 16,9% Kältewiderstand

Makelloser Saphir

  • Waffe: 10,5% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die unter Kontrollverlusteffekten stehen
  • Rüstung: 2,5% Schadensreduktion, während ihr gestählt seid
  • Schmuck: 19,6% Kältewiderstand

Königlicher Saphir

  • Waffe: 12% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die unter Kontrollverlusteffekten stehen
  • Rüstung: 3% Schadensreduktion, während ihr gestählt seid
  • Schmuck: 22,1% Kältewiderstand
Smaragde

Roher Smaragd

  • Waffe: 6% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die verwundbar sind
  • Rüstung: 12 Dornen
  • Schmuck: 11,5% Giftwiderstand

Lädierter Smaragd

  • Waffe: 7,5% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die verwundbar sind
  • Rüstung: 38 Dornen
  • Schmuck: 14,3% Giftwiderstand

Smaragd

  • Waffe: 9% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die verwundbar sind
  • Rüstung: 70 Dornen
  • Schmuck: 16,9% Giftwiderstand

Makelloser Smaragd

  • Waffe: 10,5% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die verwundbar sind
  • Rüstung: 150 Dornen
  • Schmuck: 19,6% Giftwiderstand

Königlicher Smaragd

  • Waffe: 12% kritischer Trefferschaden gegen Gegner, die verwundbar sind
  • Rüstung: 250 Dornen
  • Schmuck: 22,1% Giftwiderstand
Diamanten

Roher Diamant

  • Waffe: 7% Schaden durch ultimative Fähigkeiten
  • Rüstung: 3% Barriereerzeugung
  • Schmuck: 4% Widerstand gegen alle Schadensarten

Lädierter Diamant

  • Waffe: 9% Schaden durch ultimative Fähigkeiten
  • Rüstung: 3,5% Barriereerzeugung
  • Schmuck: 5% Widerstand gegen alle Schadensarten

Diamant

  • Waffe: 11% Schaden durch ultimative Fähigkeiten
  • Rüstung: 4% Barriereerzeugung
  • Schmuck: 6% Widerstand gegen alle Schadensarten

Makelloser Diamant

  • Waffe: 13% Schaden durch ultimative Fähigkeiten
  • Rüstung: 4,5% Barriereerzeugung
  • Schmuck: 7% Widerstand gegen alle Schadensarten

Königlicher Diamant

  • Waffe: 15% Schaden durch ultimative Fähigkeiten
  • Rüstung: 5% Barriereerzeugung
  • Schmuck: 8% Widerstand gegen alle Schadensarten
Rubine

Roher Rubin

  • Waffe: 12% Überwältigungsschaden
  • Rüstung: 2% maximales Leben
  • Schmuck: 11,5% Feuerwiderstand

Lädierter Rubin

  • Waffe: 15% Überwältigungsschaden
  • Rüstung: 2,5% maximales Leben
  • Schmuck: 15,3% Feuerwiderstand

Rubin

  • Waffe: 18% Überwältigungsschaden
  • Rüstung: 3% maximales Leben
  • Schmuck: 16,9% Feuerwiderstand

Makelloser Rubin

  • Waffe: 21% Überwältigungsschaden
  • Rüstung: 3,5% maximales Leben
  • Schmuck: 19,6% Feuerwiderstand

Königlicher Rubin

  • Waffe: 24% Überwältigungsschaden
  • Rüstung: 4% maximales Leben
  • Schmuck: 22,1% Feuerwiderstand
Schädel

Roher Schädel

  • Waffe: 2 Leben bei Tötung
  • Rüstung: 3% erhaltene Heilung
  • Schmuck: 75 Rüstung

Lädierter Schädel

  • Waffe: 5 Leben bei Tötung
  • Rüstung: 3,5% erhaltene Heilung
  • Schmuck: 125 Rüstung

Schädel

  • Waffe: 8 Leben bei Tötung
  • Rüstung: 4% erhaltene Heilung
  • Schmuck: 170 Rüstung

Makelloser Schädel

  • Waffe: 12 Leben bei Tötung
  • Rüstung: 4,5% erhaltene Heilung
  • Schmuck: 220 Rüstung

Königlicher Schädel

  • Waffe: 24 Leben bei Tötung
  • Rüstung: 5% erhaltene Heilung
  • Schmuck: 250 Rüstung
Topas

Roher Topas

  • Waffe: 10% Schaden von Grundfertigkeiten
  • Rüstung: 6% Schadensreduktion, wenn ihr unter Kontrollverlusteffekten leidet
  • Schmuck: 11,5% Blitzwiderstand

Lädierter Topas

  • Waffe: 12,5% Schaden von Grundfertigkeiten
  • Rüstung: 7% Schadensreduktion, wenn ihr unter Kontrollverlusteffekten leidet
  • Schmuck: 14,3% Blitzwiderstand

Topas

  • Waffe: 15% Schaden von Grundfertigkeiten
  • Rüstung: 8% Schadensreduktion, wenn ihr unter Kontrollverlusteffekten leidet
  • Schmuck: 16,9% Blitzwiderstand

Makelloser Topas

  • Waffe: 17,5% Schaden von Grundfertigkeiten
  • Rüstung: 9% Schadensreduktion, wenn ihr unter Kontrollverlusteffekten leidet
  • Schmuck: 19,6% Blitzwiderstand

Königlicher Topas

  • Waffe: 20% Schaden von Grundfertigkeiten
  • Rüstung: 10% Schadensreduktion, wenn ihr unter Kontrollverlusteffekten leidet
  • Schmuck: 22,1% Blitzwiderstand

Wie kann ich stärkere Edelsteine schmieden? Um hochwertigere Edelsteine schmieden zu können, müsst ihr nur euren Helden aufleveln. Je nach Level schaltet ihr hochwertigere Verbesserungsstufen für eure Juwelen frei:

  • Lädierte Edelsteine: Level 20
  • Edelsteine: Level 40
  • Makellose Edelsteine: Level 60
  • Königliche Edelsteine: Level 70

Dies bezieht sich aber nur auf die Herstellung. Ihr könnt beispielsweise auch mit Level 55 makellose Diamanten finden.

Braucht ihr noch mehr Guides für Diablo 4? Dann schaut in die Übersicht all unserer Guides rein.

Quelle(n):
  1. maxroll.gg

Diablo 4: Kreative Spieler bauen fantastische Skins, ohne Blizzard dafür mehr Geld in den Rachen zu werfen

Diablo 4 liefert ein eingebautes System, um das eigene Aussehen anzupassen. Über den „Transmog“ könnt ihr verschiedene Outfits zusammenstellen und schnell wechseln. Einige Spieler nutzen das, um berühmte Charaktere nachzustellen – und das ziemlich eindrucksvoll.

Beim Transmog-System von Diablo 4 leben gerade viele Spieler ihre Kreativität aus. Ihr könnt mit wenigen Handgriffen eure Rüstung verändern und Farben anpassen sowie sogar besondere Items nutzen, die ihr auf dem Rücken tragt. Sehr beliebt: ein süßer Wolfswelpe.

Diablo 4 legt viel Wert auf das Aussehen eurer Charaktere. So könnt ihr schon bei der Charaktererstellung haufenweise Anpassungen vornehmen und im Spiel verschiedene Rüstungen finden, um euren eigenen Stil zu kreieren.

In der Kritik steht dabei allerdings der Shop. Hier kosten vorgefertigte Skin-Pakete bis zu 25 €, was selbst einigen Hardcore-Fans zu viel ist. Dafür ist aber auch alles optional und rein kosmetisch.

Tatsächlich lassen sich viele Items aus dem Shop sogar nahezu identisch im Spiel finden und die Rüstungen, die droppen, sehen teilweise sogar besser aus. In sozialen Medien teilen Spieler nun ihre besonderen Kreationen.

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Diablo 4: So funktioniert das Transmog-System

He-Man, Kratos und Triss Merigold in Diablo 4

Als Vorbild für die Outfits dienten zum großen Teil Helden aus Filmen, Serien und Videospielen. Schon kurz nach Release hat der erste Nutzer gezeigt, wie er seinen Barbaren eindrucksvoll in Prinz Adam bzw. He-Man aus der gleichnamigen Comic-Serie verwandelt hat:

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Die vermutlich recht naheliegende Antwort darauf war ebenfalls ein Barbar, der in die Rolle des Götterschlächters Kratos geschlüpft ist, den ihr aus God of War kennt:

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Nur einen Tag später hat ein Nutzer sich die Kreativität zum Vorbild genommen und seinen Druiden in Winnie, den Puuhbären verwandelt – wenn auch mit einem frechen Seitenhieb zum aktuellen Präsidenten von China, Xi Jinping:

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Diablo 4 erfreut sich ohnehin großer Beliebtheit bei einer etwas älteren Generation von Gamern. Entsprechend sind die Cartoons der 90er ein beliebtes Vorbild. Hier hat jemand Shredder von den Teenage Mutant Ninja/Hero Turtles erschaffen:

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In den etwas neueren Kreationen finden sich Versuche, die Helden aus dem Witcher-Universum nachzubauen. Der erste Versuch, den wir entdecken konnten: Triss Meriold:

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Schauspieler als Titel und Partner-Cosplay mit dem eigenen Golem

Einigen Spielern ist das Transmog-System offenbar nicht genug. Ein Nekromant etwa hat nicht nur sich selbst verkleidet, sondern auch gleich seinem Golem eine Rüstung verpasst, um Edward Elric aus Full Metal Alchemist nachzubauen:

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Noch mehr „meta“ gibt sich der Nutzer El_Rocky_Raccoon mit seinem Totenbeschwörer. Hier ist weniger das Aussehen ausschlaggebend, sondern der Titel. Diablo 4 bietet die Möglichkeit, irre Spieler-Titel zu erschaffen. Seine Idee: der Schauspieler Willem DaFoe:

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Ganz besonders viel Mühe für ein passendes Transmog samt Titel hat sich der Nutzer BronanTheBrobarian gemacht. Für sein perfektes Conan-Cosplay hat er sich nämlich auch extra noch über viele Stunden den Titel: Der Barbar erarbeitet:

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Alle gezeigten Outfits kommen komplett ohne Mikrotransaktionen und Shop aus, wobei ihr etwas hübschere Versionen oder „vollständige Sets“ direkt kaufen könnt, wenn ihr nicht selbst farmen wollt. Seid ihr auf der Jagd nach schickem Transmog, dürftet ihr aber recht schnell die Items zusammen finden.

Denkt daran, dass Items anders aussehen abhängig vom Gebiet, in dem ihr sie findet. Selbst, wenn die Werte identisch sind, sieht etwa ein Helm aus den Gipfeln anders aus als einer aus der Steppe.

Diablo 4 steckt voller interessanter Geschichten aus der Community:

Diablo 4: Spieler trifft seine Traumfrau, verliebt sich, klaut EXP und Items – Aber Reddit ist gnadenlos

Diablo 4: Spieler besiegt gefürchtetsten Boss mit simplem Trick – Er brauchte nur eine Leiter

In Diablo 4 ist der Butcher ein berüchtigter Gegner, der immer auftauchen könnte, während man gerade Dungeons erkundet. Ihn zu besiegen, ist auf höheren Weltenstufen kein leichtes Unterfangen. Ein Spieler trickste den Boss aber aus und besiegte ihn mit Leichtigkeit – mit einer Leiter.

Wer ist der Butcher? Ursprünglich kommt der Butcher aus Diablo 1, ist in der Diablo-Reihe aber ein ständig gesehener Gast. In Diablo 4 taucht er als ein geheimer Boss auf, der euch in Dungeons oder Höllenfluten das Leben schwer machen kann.

Er kann guten Loot droppen, wenn ihr ihn besiegt. Das ist aber leichter gesagt als getan. Mit viel CC und viel Schaden ist er ein mächtiger Gegner, vor allem, wenn er Spieler in den unpassendsten Situationen überrascht.

Starke Builds sind dementsprechend essenziell, um ihn zu besiegen. Die besten Builds findet ihr in unserer Tier List der stärksten Klassen in Diablo 4.

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Diablo 4: Blizzard-Build für die Zauberin im Gameplay in der Lichtwacht auf Weltstufe 3

Eine Leiter als ultimativer Trick

Wie hat der Spieler den Butcher ausgetrickst? Der User ataya47 hat ein Video auf Reddit gepostet, in welchem er den Butcher mit Leichtigkeit besiegt. Dafür reichte eine einfache Leiter.

Er spielt den Zauberer mit der Eissplitter-Kernfertigkeit. Als der Butcher ihm hinterherrennt und sichtbar viel Schaden haut, kommt der Spieler auf die Idee, die Leiter hochzuklettern. Plötzlich bewegt der Butcher sich nicht mehr, und der Spieler killt ihn mit den Eissplittern.

Das Reddit-Video seht ihr hier:

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Einfach replizieren lässt sich der Trick natürlich nicht, da der Butcher nicht immer dort auftaucht, wo ihr Leitern in greifbarer Nähe habt.

Einen ähnlichen Trick gab es schonmal, als ein Spieler den Butcher mit einer Kiste ausgetrickst und gekillt hat.

Wie reagieren andere Spieler? Die Kommentare auf Reddit haben sichtlich Spaß an dem Video und kommentieren neben Obi-Wan-Memes auch Witze gegen Blizzards-Nerf-Philosophie.

  • stepdog65: Es ist vorbei Butcher, Ich hab den High Ground.
  • TechTuna1200: Blizzard neuer Patch: Der Butcher wurde gebufft und kann nun Leitern hochklettern.
  • You-cant-stop-us: Update: Der Butcher kann jetzt Leitern essen.

All die Witze über die Patches beziehen sich wahrscheinlich auf die vielen Nerfs, die Blizzard in Diablo 4 bringt. Im letzten Campfire-Event wurde diese Philosophie aber erklärt:

Diablo 4: „Es ist zum Besten des Spiels“ – Chefs erklären, warum Blizzard die ganzen guten Sachen nerft

Quelle(n):
  1. Game Rant
  2. Reddit

LoL: 25-Jähriger baut alleine und ohne fremdes Geld eine App – 10 Jahre später verkauft er sie für 50 Millionen €

Ein französischer Unternehmer hat mit 25 ein Start-up gegründet, das eine App für League of Legends entwickelte. Er hat das Start-up ohne fremdes Geld oder irgendwelche Mitarbeiter geführt. Die App zu LoL wuchs 10 Jahre lang an und wurde immer beliebter. Jetzt gelang ihm ein spektakulärer Verkauf.

Was ist das für eine App?

  • Das Unternehmen heißt „Wargraphs“, die App für LoL „Porofessor“. Eine dazugehörige Webseite findet man unter „League of Graphs.“ Entsprechende Apps gibt es auch für die LoL-Ableger Teamfight Tactics und Legends of Runeterra.
  • Die App hilft LoL-Spielern dabei, ihre Statistiken im Spiel zu verfolgen und zu verbessern: Man kann dort nachschauen, wie beliebt bestimmte Helden sind, welchen Helden man gegen sie einsetzen sollte, welche Runen genutzt werden, welche Wege im Jungle die Chancen auf einen Sieg erhöhen.
  • LoL-Spieler lieben es, ihr Spiel zu verbessern. Laut Techcrunch hat die App, zusammen mit der Seite, 1,25 Millionen tägliche Nutzer, das Unternehmen machte letztes Jahr 12,3 Millionen € Umsatz.

Er hat in seinen letzten 10 Jahren auch eine Menge erreicht, aber keine App entwickelt:

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Das Leben von Faker – Darum ist er eine lebende Legende

Nie Geld von außen genommen, nie Mitarbeiter eingestellt

Das ist das Besondere: Hinter den ganzen Webseiten und Apps steht nur eine Person, Jean-Nicolas Mastin.

Er hat das Unternehmen Wargraph mit 25 Jahren gegründet und es 10 Jahre lang geführt, ohne Angestellte einzustellen oder Geld von außen zu suchen.

Wer hat die Firma jetzt gekauft? Wargraph wurde jetzt für 50 Millionen Euro von einem schwedischen Unternehmen übernommen, MOBA Network (via techcrunch).

Der CEO sagt: Zusammen mit dem Gründer, der dem Team beitritt, habe man schon Pläne gemacht, das Projekt weiterzuentwickeln und das Projekt zu neuen Games und Märkten zu bringen.

Mit der Übernahme von Mastin habe man jetzt viel Kompetenz dazu erworben, das werde die Firma auf den Weg bringen, die weltweit beste Firma im Bereich Gaming-Community zu werden.

porofessor
Cleverer als der Gegner sein, weil man mehr Infos hat – das ist das Versprechen von Porofessor.

Der Entwickler selbst will jetzt nach 10 Jahren App-Entwicklung selbst ein Spiel entwickeln. Irgendwas in Richtung Hearthstone.

Aber auch das will er ohne fremdes Geld tun.

Leute im Umfeld von LoL haben faszinierende Leben:

LoL: Twitch-Streamer beschäftigt eigene Mutter als Köchin – Bezahlt sie fürstlich

Pokémon GO: Trainer „verliert“ wertvollen Meisterball, Spieler zeigen ihm die Lösung

In Pokémon GO warnt ein Trainer gerade davor, Fang-Gadgets im falschen Moment zu nutzen – denn er glaubt, es kostete ihn seinen Meisterball.

Was ist das Problem? In Pokémon GO gibt es den täglichen Abenteuerrauch, ein Item, mit dem ihr für 15 Minuten lang besondere Spawns bekommen könnt, wenn ihr spazieren geht.

Der Hauptgewinn dieser 15 Minuten sind derzeit die seltenen Galar-Vögel, die zufällig auftauchen können. Die sind allerdings schwer zu fangen und flüchten gerne. Deshalb benutzen einige Trainer gerade ihren neuen Meisterball für diese Monster, der sie garantiert schnappt. So auch ein Trainer bei reddit.

Doch der User ExtensionEgg7233 staunte nicht schlecht, als er sein neues Galar-Lavados fangen wollte: Denn offenbar war ihm sein Autocatcher, der “PokéBall Plus”, zuvorgekommen.

Was sind Autocatcher? Dies sind Gadgets, die Pokémon-GO-Spieler nutzen können, um an Stops zu drehen oder Monster zu fangen, ohne das Spiel aktiv spielen zu müssen. Auch eine neue Version davon soll bald erscheinen.

“Ich habe auf das Lavados geklickt und meinen Meisterball benutzt, aber mein Pokéball Plus muss es bereits ausgewählt haben”, beschriebt der User. Beim Fang mit dem Meisterball bekam er dann eine Fehlermeldung, “dass das Pokémon nicht gefunden wurde, und jetzt ist es nicht mehr in meinem Speicher!” Dabei soll der Meisterball doch mit Garantie jedes Pokémon fangen.

Zu allem Überfluss war nun auch noch der Meisterball verschwunden – und davon kriegt man nur einen. Deshalb warnt der Trainer davor, den Autocatcher in solchen Situationen mit dem täglichen Abenteuerrauch zu nutzen.

Doch andere User beruhigen bereits und meinen: Das geht schon, und der Ball ist vermutlich auch nicht verloren.

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Pokémon GO zeigt die neue Season „Verborgene Edelsteine“ im Trailer

Trainer empfehlen ältesten Gaming-Trick der Welt zur Rettung

Was sagen Trainer dazu? In den Kommentaren finden sich direkt einige Spieler, die eine Idee zum Problem haben. Effektiv sagen sie: Hast du schonmal versucht, es aus- und wieder anzuschalten?

So schreibt ein User, dass er genau dasselbe Problem hatte: Lade einfach dein Spiel neu, es ist nicht weg. Ich habe das gleiche gemacht, als ich neulich morgens zur Arbeit gefahren bin, und es wurde zurückgesetzt, als das Spiel merkte, dass ich es nicht bekommen hatte (via reddit).

Ein weiterer User verweist auf einen Freund, der das Problem ebenfalls beim Abenteuerrauch hatte, das durch neu laden gelöst wurde. Er verweist auch auf den Support, der in der Regel genau das erstmal vorschlägt.

Zudem empfiehlt der Support von Pokémon GO bei Bugs und Ähnlichem oft die Option Spieldaten aktualisieren. Die findet ihr in den erweiterten Einstellungen. Sie soll genutzt werden, wenn man Probleme im Spiel feststellt.

Ein weiterer Tipp eines Autocatcher-Users: Man solle erstmal eine Beere auf ein Pokémon werfen, bevor man einen Fang versucht. Wenn das Gotcha den Spawns bereits erfasst hat, sollte nun ein Fehler auftauchen (via reddit). So kommt man gar nicht erst in Versuchung, den Meisterball zu werfen.

Die Trainer empfehlen dem User insgesamt, diese Optionen zu verwenden oder im Zweifel den Support anzusprechen. Ob es geklappt hat, ist aber noch unsicher – der User hat bislang kein weiteres Update gegeben.

Übrigens: Einige Spieler in dem Thread berichten, mit dem Autocatcher tatsächlich auch einfach so Galar-Vögel gefangen zu haben. Hier scheint also zumindest die Chance auf Erfolg zu bestehen.

MeinMMO-Redakteur Patrick Freese hatte derweil so seine Probleme mit dem Fang-Gadget von Pokémon GO.

Ich habe Blue Protocol gespielt und sage: Das wird das beste MMORPG der letzten 9 Jahre

Das neue MMORPG Blue Protocol ist am 14. Juni in Japan gestartet. Zu uns kommt es erst 2024 und soll dann für Steam, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch konnte jedoch nicht so lange warten und hat deshalb schon reingespielt.

Seit 2019 verfolge ich Blue Protocol sehr intensiv und sauge alles auf, was ich finden kann. Schon bei den letzten Tests habe ich stundenlang Livestreams verfolgt, um mir ein Bild von dem MMORPG zu machen. Mit dem Release in Japan witterte ich meine Chance. Schließlich kann man – theoretisch sogar ohne VPN – von Deutschland aus reinspielen.

Während es die ersten zwei Tage ordentlich Login-Probleme gab, habe ich das Wochenende gut genutzt, um mit die wichtigsten Inhalte von Blue Protocol anzuschauen. Und ich bin schwer begeistert.

Egal, ob Kampfsystem, Movement, Bosskämpfe oder Grafik – jeder dieser Aspekte überzeugt mich. Nur beim Grind habe ich ein wenig Kritik und zur Story kann ich nichts sagen, weil ich leider kein einziges Wort Japanisch spreche.

Wer spricht hier? Alex ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO und spielt jeden neuen Titel an. In die japanische Version von Blue Protocol hat er rund 12 Spielstunden gesteckt.

Spaß von der ersten Sekunde, auch wenn ich nicht jede Klasse empfehlen kann

Noch vor der eigentlichen Charaktererstellung werde ich in eine Art Intro-Sequenz geworfen. Dort schnetzle ich als geisterähnliche Kreatur ein paar Feinde weg und mache mich mit der generellen Steuerung vertraut. Gespielt wird klassisch in Third-Person und mit WASD.

Danach geht es dann in die Charaktererstellung, in der ich verschiedene Optionen habe, um mein Aussehen zu individualisieren. Mit 14 unterschiedlichen Frisuren und 15 verschiedenen Haarfarben sind die Optionen zwar in Ordnung, aber könnten auch detaillierter sein. Gerade wenn ich den Editor mit Black Desert vergleiche, fehlen mir viele Regler und Einstellungsoptionen. Schade.

Danach wähle ich aus fünf verschiedenen Klassen meinen Favoriten. Meine ersten Schritte habe ich mit dem Zwillingsschläger gemacht, der zwei Äxte schwingt und sich sehr dynamisch spielt. Er – und der Pfeilpirscher im Fernkampf – sind auch meine absoluten Empfehlungen für Einsteiger.

Meine Klassenwahl ist jedoch nicht final, denn ähnlich wie in Final Fantasy XIV kann ich die Klasse meines Charakters wechseln, wenn ich möchte. Allerdings level ich jede eigenständig und kann nur in Städten zwischen ihnen switchen. Sowohl in Japan als auch bei uns gibt es jedoch mehrere Charakter-Slots, sodass ihr auch für jede Klasse einen eigenen Charakter erstellen könnt.

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Blue Protocol stellt im Trailer den Charakter-Editor vor

In der Spielwelt selbst habe ich mit meinem Charakter jede einzelne Sekunde genossen. Schon direkt zu Beginn darf ich meine Kampfkünste gegen einen Werwolf-Boss mit riesiger Keule unter Beweis stellen. Die Angriffe des Feindes sind dabei so klar erkennbar, dass ich mit einer eleganten Ausweichrolle (standardmäßig die Taste STRG) problemlos sämtlichen Schaden vermeiden kann.

Ich hingegen kontere mit zwei Angriffen auf den Maustasten und einem schnellen Axthieb auf der Taste “Q”. Das Schöne am Kampfsystem ist, dass ich auch springen und einige Angriffe aus der Luft heraus ausführen kann.

Ich hüpfe, rolle und hacke mich durch die ersten Gegnergruppen und hatte lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Kampfsystem. Insgesamt ist die Zahl der Fähigkeiten zwar nicht so groß – 4 Waffenfähigkeiten, 2 Pet-Fähigkeiten, die 2 Maustasten und eine Ultimate – doch weitere Fähigkeiten habe ich irgendwie nie vermisst. Das mag auch daran liegen, dass die Cooldowns recht gering sind.

Einige Spieler berichten davon, dass das Kampfsystem im Verlauf des Spiels etwas repetitiv wird und man den Spaß verliert. Doch das kann ich zumindest nach 12 Spielstunden und etwa 40 Stunden geschauter Livestreams und Videos nicht unterschreiben – im Gegenteil.

Hier könnt euch Gameplay zu meiner Klasse Zwillingsschlächter anschauen:

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Blue Protocol Twin Striker Gameplay

Gerade durch die klaren Animationen der Gegner hatte ich immer das Gefühl, dass das Kampfsystem den eigenen Skill sehr belohnt, was mich angespornt hat, die Feinde noch besser zu lesen.

Einzig beim Feindbrecher – einer Klasse mit einem großen, klobigen Hammer – kann ich die Kritik verstehen. Hier sind die Animationen recht langsam und schon nach wenigen Minuten wollte ich dringend zurück auf meinen Zwillingsschläger.

Welt-Events, die ein richtiges MMORPG-Feeling verursachen

Ein Highlight des Spiels sind die kleinen Welt-Events, die ich schon in Guild Wars 2 sehr gemocht habe. Direkt im Startgebiet können Bosse auftauchen, die richtig viele Lebenspunkte haben. Innerhalb weniger Minuten versammelten sich rund 15 Spieler bei diesem Boss und prügelten auf ihn ein – und das mit Level 2 bis 4.

Zwar waren die Bosse im Low-Level-Bereich keine große Herausforderung, aber es kam direkt eine Multiplayer-Stimmung auf, die in modernen MMORPGs ja gerne mal verloren geht. Und obwohl Blue Protocol stark instanziiert ist, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, allein zu sein.

Vor allem die erste Stadt, zu der ich für die ersten Quests immer wieder zurücklaufen muss, war stets bevölkert. Dort finden immerhin bis zu 200 Spieler ihren Platz. In den Gebieten sind dann nur 30 Spieler gleichzeitig unterwegs, wobei diese auch nicht sonderlich groß sind. Tatsächlich genügt die Zahl vollkommen, andernfalls hätten wir uns ständig Quest-Mobs weggeschnappt.

Wer in den Gebieten als Gruppe unterwegs sein möchte, hat ebenfalls keine Probleme. Ihr könnt im Gruppeninterface einen Knopf drücken und werdet dann alle zusammen in einer Version des Gebiets geportet, ähnlich wie es auch in Lost Ark mit den Überläufen funktioniert.

Dungeons machen Spaß, werden aber schnell knackig

Mit Level 3 führt die Hauptquest direkt ins erste Dungeon, das man allein abschließen soll. Das ist nicht wirklich schwer, gibt aber direkt einen guten Eindruck, worauf ich mich im Endgame freuen kann. Denn der Endboss hat bereits einige Fähigkeiten, mit denen er mich anstürmen oder zu Boden werfen kann.

Schon auf Level 9 schaffte es dann das erste Dungeon mich tatsächlich zu töten. In dem Endboss-Kampf kamen etliche kleine Adds dazu und zudem regnete es Steine von der Decke. Einmal haben mich diese Steine erwischt und gestunnt. In der Folge wurde ich von den Adds und dem Boss gehauen und lag schnell im Dreck.

In Versuch 2 lief dann alles glatt.

Doch diese Dungeons waren nur ein Vorgeschmack darauf, was noch kommt. Ich habe einige Videos zu späteren Instanzen gesehen, darunter auch Raids für 20 oder 30 Spieler. Die Kämpfe dort sehen richtig spaßig aus. Hier könnt ihr euch einen solchen Raid anschauen:

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Grind, Adventure Ranks und die Kritik am Shop

Viel weiter als Level 11 beim Zwillingsschläger und Level 5 bei den meisten anderen Klassen bin ich bisher leider nicht gekommen. Das liegt auch daran, dass man zwischendurch einen gewissen Gearscore für die nächsten Inhalte benötigt. Vor allem auf Level 11 erreicht man eine Hürde, die es erstmal zu überwinden gilt.

Dazu muss ich einen Dungeon mehrfach grinden, um so Materialien für die Aufwertung der Waffe zu verdienen, und meine Imajinns leveln. Dafür gibt es spezielle Quests oder aber man tötet immer wieder die gleichen Elite-Monster. Da man keine bessere Ausrüstung, sondern nur Mats von den Mobs gedroppt bekommt, wirkt das Aufwerten manchmal etwas eintönig.

Zudem kann man überhaupt nicht mit anderen Spielern handeln. Wenn ihr also Mats braucht, müsst ihr sie euch selbst besorgen.

Die Entwickler haben im Vergleich zur Beta ordentlich an den Drop-Raten geschraubt, sodass der Grind nicht mehr so endlos ist wie vorher. Doch trotzdem kommt es immer wieder vor, dass man Monster dutzende Male besiegen muss, auch für die ein oder andere normale Quest.

Blue Protocol Mount
Das erste Reittier im Spiel ist dieser schöne Fuchs.

Ein paar Dinge hätte ich auch gerne früher gewusst, um mir etwas Frust zu ersparen. Dazu zählt, dass ich schon früh alle Materialien aufsammeln sollte, die mir in der offenen Welt so begegnen. Zudem sind die Adventure-Boards mit optionalen Quests wichtig, um das eigene Level schnell voranzubringen.

Auch das Leveln des Adventure Ranks, das es neben dem eigentlichen Klassenlevel noch gibt, ist essenziell. Hier schalte ich allgemeine Dinge wie Reittiere frei, was die Fortbewegung in der Spielwelt extrem erleichtert.

Der Shop ist grenzwertig, könnte bei uns aber ganz anders werden

Ein Kritikpunkt an der japanischen Version ist definitiv der Shop. So könnt ihr euch für Echtgeld Items kaufen, die die Chance auf mehr Gem-Slots beim Craften von Waffen erhöhen. Waffen haben zufällig zwischen 2 und 4 Slots.

Außerdem gibt es ein Item für echtes Geld, mit dem man eingesetzte Gems aus Waffen herausholen kann, um sie in neue einzusetzen. Eine kostenlose Version davon gibt es nicht.

Zu guter Letzt werden die Gacha-Elemente kritisiert. Diese sind zwar rein kosmetisch – etwa Outfits – doch die Chancen sollen teilweise so gering sein, dass man für seinen favorisierten Skin gerne mal 500 Euro oder mehr ausgibt.

Amazon selbst hat jedoch schon im Dezember 2022 bestätigt, dass sie für unsere Version unter anderem am Shop Anpassungen vornehmen werden.

Blue Protocol bringt frischen Wind in die MMORPG-Dürre

Seit knapp rund 9 Jahren erleben wir eine Phase, die viele als “MMORPG-Dürre” bezeichnen. 2010 wirkte vieles noch so, als dürften wir regelmäßig mit neuen Releases rechnen:

  • 2011 erschien SWTOR
  • 2012 folgte Guild Wars 2
  • 2014 erschienen ESO, WildStar und Blade & Soul

Doch seit 2014 sieht es eher mau aus. Die großen Highlights waren Black Desert, New World und Lost Ark. Und Blue Protocol kann sie alle übertrumpfen.

Gerade beim Kampfsystem pickt es sich das Beste aus allen Titeln. Es setzt auf Action, allerdings verzichtet es auf die Vielzahl von Fähigkeiten und Combos aus BDO. Gleichzeitig sind die Ausweichrolle und die Taktik enorm wichtig, wie in New World. Bei den Instanzen und Bossen schaut es sich ein wenig von Lost Ark ab. Große Raids mit 30 Spielern sind zudem nochmal ein eigenes Highlight.

Von allen vier genannten Titeln macht Blue Protocol durch den seichten Einstieg, die Third-Person-Perspektive und den Verzicht auf PvP den besten Eindruck, wenn es um “Massentauglichkeit” geht. Auch Spieler aus anderen Titeln wie Genshin Impact können sich hier ohne Probleme zurechtfinden.

Seit ESO und Guild Wars 2 hatte ich nicht mehr so viel Spaß

Blue Protocol ist hübsches Anime-Spiel mit einem sehr spaßigen und flüssigen Kampfsystem. Von Sekunde eins an hat es mir unheimlich viel Freude bereitet, Feinden auf die Fresse zu geben und selbst allen starken Angriffen auszuweichen. So ein gutes Gefühl hatte ich zuletzt 2012 bei Guild Wars 2, auch wenn sich die Kampfsysteme nur schwer vergleichen lassen. Blue Protocol ist deutlich actionreicher, bietet dafür aber viel weniger Fähigkeiten.

Die frühen Dungeons und Events in der offenen Welt haben mir direkt ein Multiplayer-Feeling verliehen, ganz anders als bei Tower of Fantasy, dem Anime-MMORPG aus 2022. Der große Fokus auf die Story sorgt jedoch dafür, dass man auch allein im Spiel gut vorankommt. Wer also gerne Genshin Impact oder Tower of Fantasy spielt, wird sehr wahrscheinlich auch Blue Protocol mögen.

Zwar muss man ein Fable für Grind haben und der Shop wird zu Recht kritisiert, doch über beides kann ich derzeit hinwegsehen, weil die Kämpfe und die Instanzen einfach so viel Spaß machen. Richtig cool ist auch, dass schon im August die nächste Klasse erscheinen soll. An neuem Content wird also schon fleißig gearbeitet.

Ein wenig vermisse ich Arena-PvP, um auch gegen andere Spieler mein Können unter Beweis zu stellen. Für reine PvE-Fans ist es aber das mit Abstand beste MMORPG, das seit 2014 erschienen ist.

Alexander Leitsch

MMORPG-Experte bei MeinMMO

In Windows versteckt sich seit 16 Jahren ein geheimer Neustart-Button – So nutzt ihr ihn

Microsoft hat in Windows einen geheimen Neustart eingebaut. Der ist gut versteckt, denn damit startet ihr euer System neu und überspringt alle Sicherheitssysteme. In einigen Notfällen kann euch das vor einem “kalten Neustart” bewahren.

In Windows ist eine versteckte Taste für den Neustart im Notfall eingebaut, wenn einmal alles schieflaufen sollte. Microsoft hatte diesen Schalter bereits mit Windows Vista eingeführt. Das liegt mittlerweile 16 Jahre zurück.

Der Notfall-Neustart ist dafür gedacht, euren Rechner aus einer Situation zu befreien, in der eine Anwendung oder Software euren Computer so stark blockiert, dass ihr euren PC auf normalem Weg nicht mehr neu starten könnt.

Notfall-Neustart als letzter Ausweg, wenn (fast) alles hängt

Denn bei einem normalen Neustart versucht Windows alle Programme zu schließen, um anschließend das System neu zu starten. Beim Notfall-Neustart hingegen fährt euer PC ohne weitere Vorankündigung sofort herunter, startet dann neu und umgeht damit die Probleme.

Ein Problem gibt es jedoch: Euer System muss noch halbwegs bedienbar sein, ansonsten funktioniert der Notfall-Neustart nicht. Könnt ihr etwa keine Menüs mehr anklicken oder funktioniert STRG + ALT + ENTF nicht, dann hilft euch auch dieser „Tipp“ nicht viel.

So nutzt ihr den Notfall-Neustart unter Windows:

  • Zuerst drückt ihr die klassische Kombination STRG + ALT + ENTF.
  • Unten rechts habt ihr jetzt drei kleine Symbole für die Netzwerk- und Eingabehilfenoptionen und ein Energiesymbol.
  • Wenn ihr die STRG-Taste gedrückt haltet und auf das Energiesymbol drückt, bekommt ihr einen neuen Bildschirm.
  • Dies ist der Bildschirm für den Notfall-Neustart. Drückt ihr OK, dann startet der Computer direkt und ohne Umwege neu.

Beachtet jedoch, dass bei dieser Art von Neustart das System komplett neu gestartet wird, ohne Daten zu speichern. Solltet ihr eure Steuererklärung offen und seit 2 Stunden nicht gespeichert haben, dann dürfte diese nach einem Neustart weg sein.

Kanntet ihr diese Option von Windows schon oder ist sie euch neu? Schreibt es uns gern in den Kommentaren.

Weitere hilfreiche Tipps und Trick rund um das Windows-Betriebssystem und euren Gaming-PC findet ihr in folgendem Artikel auf MeinMMO:

7 Tools und Programme, die ihr auf jedem Gaming-PC unbedingt löschen solltet

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Steam: Deutsches Survival-MMO ist jetzt in der Open Beta, wir spielen mit Entwickler – „Survival-Games sind cool, aber das geht besser“

Coreborn: Nations of the Ultracore ist aktuell in einer Open Beta und lässt euch für eine Woche das neue Survival-MMO mit reinem PvE austesten. MeinMMO-Redakteur Maik hat mit dem Creativ Director Hauke Gerdes eine Runde gezockt und über Neuerungen gesprochen.

Was gibt es hier zu sehen? Ab dem 18. Juli 2023 geht Coreborn: Nations of the Ultracore in den Early Access. Vorher könnt ihr im Rahmen des „Steam Fest“ einen Blick auf das Spiel werfen, das ganz eigene Wege bei seinem Survival-Ansatz geht.

So gibt es kein PvP wie bei den meisten großen Vertretern des Genres. ARK, Conan Exiles oder Rust bieten zwar auch viel PvE, doch man merkt oft, dass der Fokus zu einem gewissen Teil auf dem PvP liegt.

Coreborn geht einen anderen Weg: Reines PvE. Ein Survival-Game mit großem Fokus auf die sozialen Komponenten des Gamings – ohne euch dabei zu zwingen, dass ihr euch mit unbekannten Spielern abgeben müsst.

Es soll gut sein, einen anderen Spieler zu treffen. Man bekommt doppelt Holz von einem Baum, ihr könnt euch beim Kämpfen helfen und wenn ihr eine Basis in den Bergen braucht für eure Grind-Ausflüge, dann fragt bei der örtlichen Stadt, ob sie euch aufnehmen.

Für einen tiefen Einblick ins Spiel und die Vision hinter Coreborn: Nations of the Ultracore, schaut euch unsere Videos mit dem Interview mit Hauke Gerdes an. Ihr bekommt viel von der Welt zu sehen, einen Einblick ins Gameplay und Hauke erklärt Neuerungen im Vergleich zu den vorherigen Tests.

Das komplette Interview ist in drei Parts aufgeteilt:

  • Die Vision des Survival-MMOs und das neue Kampfsystem
  • Die Welt, Events und das überarbeitete Bau-System
  • Stadt-Angriffe, NPCs und Waffen-Crafting

Hier findet ihr die einzelnen Videos, beginnend mit Part 1:

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Coreborn: Nations of the Ultracore – Die Vision des Survival-MMOs und das neue Kampfsystem

Part 2:

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Coreborn: Nations of the Ultracore – Die Welt, Events und das überarbeitete Bau-System

Part 3:

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Coreborn: Nations of the Ultracore – Stadt-Angriffe, NPCs und Waffen-Crafting

Habt ihr Fragen zum Spiel oder der Beta, schreibt einen Kommentar. Wir können bei Unklarheiten nachfragen oder weitere Fragen beantworten.

Möchtet ihr einen kleinen Anspielbericht zu einer der Alpha-Versionen lesen, dann schaut auch hier mal vorbei: Steam: Coreborn will das WoW der Survival-MMOs werden – Wir haben es gespielt

Warum sind PC-Ports 2023 eine Katastrophe? Entwickler erklären, warum das Problem fast unlösbar ist

Viele PC-Spiele erscheinen in desolatem Zustand. Ein Entwickler hat jetzt erklärt, warum PC-Spieler immer die schlechteste Version erhalten.

Die aktuelle Situation ist für PC-Spieler schwierig. Denn auf der einen Seite gibt es eine ganze Reihe großer Spiele, die sich für PC-Gaming lohnen. Auf der anderen Seite haben etliche neue PC-Releases mit technischen Problemen zu kämpfen. Ein Lichtblick ist Diablo 4, welches von größeren Problemen verschont geblieben ist.

Das Online-Magazin DigitalTrends hat jetzt einen Entwickler gefragt, warum PC-Ports so schlecht seien. Und dieser erklärte, dass dies vor allem an den Computern der Gamer liege. Denn die seien alle völlig unterschiedlich. Und das würde wiederum für Probleme für Entwickler sorgen.

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Diablo 4 Beta: Performance und Spielspaß sitzen, aber wichtige Fragen bleiben offen – Das Fazit der MeinMMO-Redaktion

„Das Problem liegt in der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationen“

Marc Whitten ist Senior Vice President und General Manager von Unity Create. In einem Interview mit DigitalTrends erklärt er, dass viele Probleme daher kommen, weil jeder Gamer eine andere Konfiguration verwendet.

So erklärt er, dass „die schiere Vielfalt und Variabilität der PC-Konfigurationen, auf denen Spiele gespielt werden, … definitiv unerwartete Probleme aufwerfen kann“. Whitten verweist auch auf „unterschiedliche Betriebssysteme und neue Treiber-Updates, Hitze und Latenz sowie Benutzeranpassungen“ als Faktoren, die zu diesem Problem beitragen können.

Er behauptet, so DigitalTrends, dass Spiele “im Allgemeinen während der Entwicklung ausgiebig getestet werden”. Das Problem liege in der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationen und nicht bei den Entwicklern.

Denn hier gibt es etliche Details zu beachten, die bei jedem PC-Spieler anders aussehen:

  • Welches Betriebssystem verwendet man?
  • Welche Version des Betriebssystems ist installiert?
  • Welche Treiber sind installiert und ist alles aktuell?
  • Welche BIOS-Einstellungen sind aktiviert?
  • Welche zusätzliche Software für Maus, Tastatur und Headset ist installiert?

Jeder Gamer, der einmal selbst einen Computer zusammengesetzt hat, weiß, aus wie vielen unterschiedlichen Komponenten man beim PC-Bau wählen kann. Arbeitsspeicher und Mainboards gibt es von einem dutzend Hersteller, das Gleiche gilt für Grafikkarten. Hinzu kommen noch Detailfragen.

Die PS5 oder die Xbox kauft man als „Stangenware“: Die Konsolen sehen im Inneren immer gleich aus. Eine Ausnahme stellt höchstens die SSD dar, die Spieler nachträglich in ihre PS4 oder PS5 einbauen.

Xbox und PlayStation sind leichter zu optimieren, weil die Hardware gleich bleibt

Das Problem liege daher in der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationen, die die Entwickler testen müssten. Denn gefühlt sieht jeder Gaming-PC anders aus und jede Person installiert andere Software oder nutzt ein anderes Betriebssystem. Aus Zeit- oder Geldgründen können aber nicht sämtliche Konfigurationen berücksichtigt werden.

Denn neben dem PC müsste man auch mindestens 2 weitere Plattformen beliefern, Xbox und PlayStation. Schließlich möchte jeder Spieler direkt zum Release loslegen und nicht den Xboxlern oder den PlayStation-Spielern beim Gaming zusehen.

Alle großen Spiele scheitern gerade katastrophal auf Steam – Spieler glauben: Ein tolles Feature von Grafikkarten ist daran schuld

Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Fassung des Texts hat die Headline suggeriert, dass Endverbraucher und Endverbraucherinnen selbst Schuld an schlechten PC-Ports sind, da sie zu viel Interpretationsspielraum zugelassen hat. Die Headline wurde angepasst, um die Inhalte des Interviews klarer darzustellen.

Verzweifelte Petition fordert: Starfield muss PC und Xbox aufgeben und exklusiv für die PS5 erscheinen

Mit einer Online-Petition versucht ein verzweifelter PS5-Spieler das Unausweichliche abzuwenden und fordert, dass Bethesdas kommendes Rollenspiel Starfield für die PS5 erscheint.

Was ist das für ein Spiel? Starfield ist eines der bedeutendsten Spiele des Jahres, nicht nur für Microsoft und Bethesda. Die Entwickler lassen keinen Zweifel daran aufkommen, wie groß das Sci-Fi-RPG sein soll und präsentieren es entsprechend in aufwendigen Showcases.

Doch einen Haken hat die ganze Sache: Starfield erscheint nur für PC und Xbox Series X/S, ein Release für die PS5 ist nicht geplant. Das kommt bei einigen PlayStation-Spielern gar nicht gut an, denn die Rollenspiel-Schmiede von Bethesda wird auch auf Sonys Konsole für Reihen wie Fallout, Doom und The Elder Scrolls gefeiert.

Jetzt hat ein PlayStation-Spieler den verzweifelten Versuch gewagt, Starfield mittels einer Petition doch noch auf die PlayStation zu holen – und stellt dazu eine abstruse Forderung.

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Starfield – Official Gameplay Trailer

Verzweifelter PS5-Spieler lebt den Konsolenkrieg

Was ist das für eine Petition? Der Nutzer „Benjamin Dickey“ hat auf der Petitions-Website change.org eine Petition gestartet, die den Titel „Macht Starfield zu einem PS5 Exclusive“ trägt. Mit dieser Petition fordert der User dazu auf, dass das Weltraum-RPG entgegen dem aktuellen Release-Plan für die PS5 erscheint.

Außerdem heißt es in der Petition, Starfield solle ausschließlich für die PS5 und nicht für die Xbox veröffentlicht werden. Damit sollen Microsoft sowie die Xbox-Spieler bestraft werden. Doch damit nicht genug: neben Starfield sollen auch alle weiteren zukünftigen Bethesda-Spiele nur für PlayStation-Konsolen erscheinen.

Die digitale Petition wurde am 15. Juni 2023 gestartet und konnte in vier Tagen knapp über 1.000 Unterschriften sammeln (Stand: 19. Juni 2023, 15:30 Uhr).

Wie erfolgversprechend ist die Petition? Absolut gar nicht. Wahrscheinlich müssen wir das nicht erwähnen, aber es ist völlig ausgeschlossen, dass Starfield ein PS5 Exclusive wird.

Es ist gut möglich, dass die ganze Petition inklusive der im Text genannten Gründe nur ein Scherz ist, sonderlich ernst nehmen kann man die Ausführungen des Petition-Erstellers nicht.

Die Petition wird aller Voraussicht nach nichts daran ändern, auf welchen Plattformen das Spiel released wird, denn Microsoft hat Bethesda im September 2020 für 7,5 Milliarden US-Dollar gekauft.

Quelle(n):
  1. DualShockers

Pokémon GO: Rampenlicht-Stunde heute mit Sonnkern und Bonbon-Bonus

In Pokémon GO startet heute, am 20. Juni, die Rampenlicht-Stunde mit Sonnkern. Dazu erhaltet ihr mehr Bonbons. Wir zeigen euch in der Übersicht alles zu Start, Shiny und Boni des Events.

Was ist das für ein Event? Jeden Dienstagabend startet in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Für die Dauer von 60 Minuten erscheint ein Pokémon deutlich häufiger in der Wildnis. Dazu gibt es einen Bonus, der sich auf Bonbons, EP oder Sternenstaub auswirken kann. Welche Kombination aus Pokémon und Bonus das ist, legt Niantic monatlich fest. Jeden Dienstag wird rotiert.

Heute trefft ihr auf das Pokémon Sonnkern aus der zweiten Spielgeneration. Seine Weiterentwicklung ist Sonnflora.

Rampenlicht-Stunde am 20. Juni

Wann ist Start? Wie jeden Dienstag startet auch heute die Rampenlicht-Stunde wieder um 18:00 Uhr Ortszeit. Sie ist dann eine Stunde lang aktiv und endet um 19:00 Uhr.

Welche Boni gibt es? Nahezu überall in der Wildnis werdet ihr auf das Pokémon Sonnkern treffen. Wenn ihr eure Spawns noch erhöhen wollt, könnt ihr dafür einen Rauch zünden.

Dazu erhaltet ihr für das Verschicken von Pokémon die doppelte Menge Bonbons. Das zählt für alle Pokémon, die ihr während der Event-Zeit verschickt.

Heute läuft die dritte Rampenlicht-Stunde im Juni 2023. Ein weiteres Event steht für euch in diesem Monat noch bevor. Was euch nächsten Dienstag erwartet, zeigen wir euch in der Übersicht:

Kann man Shiny Sonnkern fangen? Ja, ihr könnt in Pokémon GO schillernde Sonnkern finden und fangen. Wenn ihr Glück habt, fangt ihr so ein Exemplar heute bei der Rampenlicht-Stunde. Bedenkt aber, dass die Chancen dafür nicht erhöht sind.

Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Wer auf der Suche nach starken Angreifern ist, kann die Rampenlicht-Stunde heute getrost ignorieren. Weder Sonnkern noch Sonnflora sind Kämpfer, die ihr bei euren Raids oder im PvP benötigt.

Lohnenswert ist jedoch der Bonbon-Bonus. Wer mit einer vollen Sammlung unterwegs ist, kann diese während des Events aufräumen und Pokémon verschicken. Dafür gibt’s immerhin die doppelten Bonbons. Shiny-Jäger können ihr Glück herausfordern und auf ein Shiny-Sonnkern hoffen.

In den nächsten Tagen stehen noch ein paar spannende Termine an. Die Übersicht über alle Events im Juni 2023 bei Pokémon GO seht ihr hier.

Wird der größte Streamer zu MMORPGs Twitch verlassen? Asmongold gibt 2 Versprechen

In die Streaming-Szene ist Bewegung gekommen. Ein neuer Konkurrent von Twitch mit starken Verbindungen zum Glücksspiel wirbt einige der größten Streamer von Twitch ab. Auch um die MMORPG-Giganten von Twitch, Asmongold (WoW, Diablo 4), muss sich die Plattform wohl Sorgen machen. Für ihn scheint es keine Frage zu sein, ob er wechselt, sondern nur, wie viel Geld er für einen Wechsel bekommt.

Das ist die Situation:

  • Der Kick-Freund Trainwreck hatte im März angekündigt (via twitter), Kick werde 6 „Neuzugänge“ präsentieren, die Twitch und alle Freunde von Twitch schockieren werden.
  • Jetzt hat Kick mit xQc und Amouranth den größten Streamer und die größte Streamerin verpflichtet. Es sollen noch 4 weitere folgen. Als mögliche Kandidaten gelten für viele DrDisrespect und Asmongold.
  • Der MMORPG-Streamer Asmongold hat jetzt direkt darauf geantwortet, ob er wechseln wird.
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Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“

“Es kommt darauf an, wie viel”

Das sagt Asmongold: Der beliebte Streamer machte am 17. Juni, nach dem Wechsel von xQc, einige Andeutungen, dass er extrem beschäftigt sei und sich um viele Dinge kümmern, viele Gespräche führen müsse.

Schließlich sagte er:

Wechseln wir die Plattform? Viele Leute haben mich gefragt, ob ich woanders hingehe. Die Leute fragen mich die ganze Zeit. Hmm … es kommt darauf an, wie viel. Also, wisst ihr, lasst sehen, was passieren. Also, ja. Ich mein, ich weiß es nicht. Wir werden sehen, was passiert.

Das sind die Versprechen: Auch wenn Asmongold sich noch mit einer klaren Antwort ziert, gibt er seinen Zuschauern zwei Versprechen für den Fall, dass er wechselt:

  • er wird konstant weiter streamen – es soll keine Pause geben
  • er wird mit anderen Plattformen keinen Exklusiv-Deal unterschrieben, wird also auf Twitch zu sehen sein, auch wenn er dann auf Kick oder YouTube den Großteil seiner Zeit verbringt

Das steckt dahinter: Das ist dieselbe Antwort, die eigentlich alle großen Streamer geben, MontanaBlack antwortete sehr ähnlich.

Es läuft darauf hinaus, dass die Streamer sagen: „Ja, ich würde vielleicht wechseln, aber das Geld muss stimmen.“ Immerhin ist Twitch durch die Prime-Abos und Stammzuschauer eine sichere Einnahme-Quelle. Wenn Streamer diesen sicheren Hafen verlassen und in unbekannte Gewässer ziehen, soll da schon ein richtiger Batzen Geld warten. Am besten so viel Geld, dass es das Leben für immer verändert und kein Risiko besteht.

Der Tweet kam unmittelbar, nachdem der Deal mit xQc bekannt wurde:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.

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Link zum Twitter Inhalt

Mit dieser Antwort, “Kommt drauf an, wie viel sie mir bieten”, lassen sich die Streamer alle Optionen offen und wollen ihren Marktwert erhöhen. Streamer sind letztlich Ich-AGs und schauen genau darauf, was die Konkurrenz macht und wer wie viel verdient.

Wenn Asmongold weiß, dass xQc Kick 70 Millionen $ fest und 30 Millionen $ als Bonus wert ist, wird er das auch als Richtwert nehmen, wenn er selbst mit Kick verhandelt.

Gerade liegt da richtig Geld in der Luft, das kann jeder wahrnehmen, auch Asmongold.

Deutschlands größte Twitch-Streamerin will wissen: „Ihr werdet geschockt sein, welche deutschen Streamer zu Kick wechseln

Quelle(n):
  1. sportskeeda

Diablo 4: Heilige Gegenstände – Alles zu den mächtigen Items und was sie besonders macht

In Diablo 4 gibt es drei Arten von Items, die ihr braucht, um euren Helden mächtig zu machen. Eine Sorte davon kennt man unter der Bezeichnung „Heilige Gegenstände“. Wir zeigen euch, wo ihr diese gesegneten Items findet und was sie so besonders macht.

Was sind Heilige Gegenstände? In Diablo 4 gibt es drei Sorten von Items, die ihr ergattern könnt:

  • Normale Items
  • Heilige Items
  • Vermachte Items

Je nachdem welche Weltstufe ihr ausgewählt und wie viel Glück ihr beim Looten habt, könnt ihr neben normalen Items auch heilige und vermachte Dinge bekommen. Diese sind nicht nur stärker, sie kommen auch mit guten Boni daher, die euren Helden weiter stärken.

Wir zeigen euch nun, wie ihr heilige Ausrüstungsgegenstände bekommen könnt und führen euch ihre Besonderheiten auf.

Zudem zeigen wir euch, warum ihr unbedingt in jeden Keller von Sanktuario schauen solltet:

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Diablo 4: Darum solltet ihr in jeden Keller reinschauen

Diablo 4: Heilige Gegenstände – Fundort und Besonderheiten

Wo finde ich Heilige Gegenstände? Um an Heilige Gegenstände zu kommen, müsst ihr mit der Weltstufe 3 zocken. Um diese freizuschalten, müsst ihr folgendes erledigt haben:

  • Schließt die Kampagne von Diablo 4 ab
  • Schließt den Dungeon “Kathedrale des Lichts” ab

Danach geht ihrzur Weltstatue von Kyovashad und wechselt dort auf die dritte Stufe. Nun könnt ihr aus allen möglichen Quellen an Heilige Items herankommen – darunter Bosse, Truhen und der Händler von Kuriositäten. Eigentlich alles, was euch Loot gibt, kann euch heilige Items liefern.

Diablo-4-Item-Heilig
Heilige Items bekommen auf ihrem Icon einen strahlenden Effekt

Warum sind Heilige Gegenstände so besonders? Heilige Gegenstände bieten neben ihrer normalen Variante stärkere Boni. Ihr könnt somit visuell identische Items erhalten, aber ihre heiligen Versionen werden bessere Stats besitzen. Folgendes solltet ihr wissen:

  • Heilige Items besitzen zufällige und zusätzliche Affixe
    • Anstelle von 5 können es sogar 7 Affixe sein
  • Mächtiger als der Durchschnitt
    • Heilige Items sind immer mächtiger als normale Items, aber schwächer als vermachte Items
  • Heilige Items besitzen keine bestimmten Raritäten
    • Sie können in allen erdenklichen Raritäten droppen
  • Items können mit einem Gegenstandswert über 650 droppen
    • Solltet ihr starke Items für euren Helden suchen, dann versucht heilige Ausrüstungsgegenstände zu ergattern. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Gegenstandswert mit über 650 Punkten besitzen

Neben den Items sind auch die XP-Boni sowie auch notwendigen XP-Mengen wichtig. Wir haben alle wichtigen Quellen der XP-Maximierung angesehen und euch aufgelistet, wie viele XP ihr benötigt, um das maximale Level von Diablo 4 zu ergattern.

Quelle(n):
  1. millenium.org

Diablo 4: 70-jähriger Spieler verrät Tipps zum richtigen Obolus-Gambling – „Ändert, wie ich Items kaufe“

Auf Reddit erzählt ein Spieler eine herzerwärmende Geschichte darüber, wie er in Diablo 4 anderen geholfen hat, Weltstufe 4 zu erreichen und dabei sogar noch was lernen konnte.

Was sind das für Tipps? Diablo 4 bietet viele Quellen für ordentlichen Loot und eine davon ist das sogenannte „Gambling“. Über Events könnt ihr „Raunende Obolusse“ erhalten und beim Kuriositäten-Händler eures Vertrauens gegen zufälligen Loot eintauschen.

Die Händler gibts in jeder Hauptstadt, ihr erkennt sie an dem Geldsack-Symbol mit dem Fragezeichen. Der Händler spuckt eine Menge Müll aus, spendiert aber auch gern mal Legendarys und starke Items mit hohem Gegenstandlevel. Einzigartige Monster bringen übrigens die höchste Gegenstandsmacht.

Reddit-User „AwesomePrawn“ hat den 70-jährigen Spieler „Bad JuJu“ durch den Final-Dungeon für Weltstufe 4 gezogen und dabei ein paar Tipps fürs „Gambling“ mitbekommen:

  • Achtet auf Item-Ränder beim Gambling – die können auch „Heilig“ oder „Vermacht“ sein
  • „Heilige“ oder „Vermachte“ Käufe können stärker sein als die regulären
  • Wollt ihr andere Items, wechselt eure Welt

Eigentlich ändert der Kuriositäten-Händler nur seine Items, wenn der Händler-Reset ansteht. Doch wenn ihr auf die Welt von einem Freund wechselt, dann findet ihr hier ein anderes Angebot. Wollt ihr „Vermachte Schuhe“, aber euer Händler hat keine – schaut auf anderen Welten.

„Bad JuJu“ meinte sogar, man könne sich einfach kurz ausloggen und wieder reingehen, schon würde sich das Angebot ändern. Ich habe das sofort getestet, bei mir hat das leider nicht funktioniert. In der Welt eines Mitspielers gab es allerdings ein anderes Angebot.

Es bringt übrigens nichts, einen Kuriositäten-Händler in einer anderen Hauptstadt aufzusuchen. Alle haben dasselbe Angebot. Außerdem braucht ihr ein bestimmtes Mindestlevel für die Items – „Vermachte“ Kuriositäten gibts erst ab Level 73. „Unique“-Items bekommt ihr hier nicht.

Es gibt Spieler, die nutzen das „Gambling“ nicht. Andere laufen an Kellern vorbei. Beides kann sich aber lohnen:

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Diablo 4: Darum solltet ihr in jeden Keller reinschauen

Welche Items lohnen sich beim „Gambling“? Seid ihr auf der Suche nach bestimmten Legendären Aspekten, dann findet heraus, zu welcher Aspekt-Kategorie der Aspekt gehört und schaut in eurem „Kodex der Macht“, auf welchen Items die Aspekt-Kategorie drauf sein kann:

  • Defensiv
    • Schild
    • Kopfschutz
    • Brustschutz
    • Beinschutz
    • Amulett
  • Offensiv
    • Amulett
    • Waffen
    • Handschuhe
    • Ringe
  • Ressource
    • Ring
  • Vielseitigkeit
    • Schild
    • Kopfschutz
    • Brustschutz
    • Amulett
    • Handschuhe
    • Stiefel
  • Mobilität
    • Schuhe
    • Amulette

Ansonsten greift bei dem zu, was euer Build aktuell derzeit braucht. Die meisten Chancen auf gutes Zeug habt ihr aber, wenn ihr so oft wie möglich ein kurioses Item kauft, also bei den günstigen zugreift, die nur 40 Obolusse kosten. Und denkt immer daran, genügend „Flüsternde Schlüssel“ für Truhen dabei zu haben.

Falls ihr noch Fragen oder Tipps zum „Gambling“ habt, dann schreibt einen Kommentar.

Die Tipps von „Bad JuJu“ kamen auf Reddit schon mal gut an. Schon allein der Hinweis, dass man „Heilige“ Gegenstände dort kaufen kann, hat einigen geholfen. User wigglez-84 schreibt etwa: „Hab die Ränder letzte Nacht entdeckt. Hat verändert, wie ich Items kaufe.“

Quelle(n):
  1. Reddit

Twitch: „Ihr werdet geschockt sein, welche deutschen Streamer wechseln“

Antonia “Reved” Staab ist aktuell die größte deutschsprachige Streamerin auf Twitch. Sie hat sich in einem Stream damit auseinandergesetzt, dass die Plattform Kick gerade große US-Streamer von Twitch abwirbt und sagt: Auch in Deutschland wird das passieren. Deutsche Streamer hätten von Kick schon Angebote über 10 Millionen $ aufwärts erhalten.

Das ist die Situation:

  • Die Glücksspiel-nahe Plattform Kick hat am Wochenende in den USA mit xQc und Amouranth zwei der größten Streamer von Twitch abgeworben. xQc soll für einen nicht-exklusiven 2-Jahres-Vertrag 70 Millionen $ erhalten haben, mit der Option, dass daraus 100 Millionen $ werden.
  • In Deutschland hat die Plattform noch keine derart großen Wellen geschlagen. Bis auf einige Glücksspiel-Streamer, die auf Twitch nach dem Verbot von Stake keine Heimat mehr fanden, ist nicht bekannt, dass große Streamer zu Kick gewechselt sind.
  • Dies soll sich jedoch nach Informationen von Reved innerhalb eines halben Jahres ändern.
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Ob auf Madeira oder am Mischpult – Das sind 5 der größten deutschen Twitch-Streamerinnen

Kick soll deutschen Twitch-Streamern 10 Millionen $ bieten

Das sagt Reved zu Kick in Deutschland: In einem Stream vom 17.6., frisch nach dem Wechsel von xQc zu Kick, geht die deutsche Top-Streamerin Reved auf das Thema ein.

Sie stellt schnell klar: Auch wenn man den Summen, die öffentlich genannt werden, nicht 100 % trauen kann, werfe Kick tatsächlich mit sehr viel Geld um sich:

Die zahlen unfassbar gut und ich kann mir den Vertrag schon vorstellen. Im deutschsprachigen Raum kriegen Streamer auch zweistellige Millionen-Angebote für Deals. Also wird das im englischsprachigen Raum ähnlich sein und skaliert noch mehr. Ich kann’s mir gut vorstellen [den Deal von xQc].

Es kommen “riesige Deals” – auch in Deutschland

Das sagt sie zu den Wechseln: Reved wird im Stream dann etwas nervöser, fängt an, Dinge auseinanderzunehmen und sagt:

Es kommen jetzt noch „Huge Signings“, Ihr werdet auch sehr geschockt sein, von den Deutschland-Signings. Es geht hinter den Kulissen gerade so ab. Deshalb bin ich so aufgewühlt die ganze Zeit, weil so viel abgeht. Weil man die ganze Zeit so viel mitbekommt, es ist insane. Ich kann euch zwar leider nichts sagen, aber wartet da mal noch ein halbes Jahr ab. Da sieht die Welt ganz anders aus. Schauen wir mal nach, was wir machen, Freunde.

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“Das ist alles Geld von Leuten, die mit Glücksspiel abgezogen wurden”

Auf die Frage, ob sie wechseln würde, reagiert Reved jedoch ablehnend, jedenfalls würde sie nicht zu Kick wechseln. Die moralischen Werte von Kick seien für sei sehr schwierig:

Das Geld ist halt alles Gambling-Money. Das Geld ist halt Geld von Leuten, die abgezogen wurden. Deswegen ist das noch mal eine andere Nummer für mich. Aber bei anderen Plattformen würde ich nachdenken, wenn ich Angebote bekomme. Hab auch schon Angebote bekommen.

Der heißeste Kandidat für einen Wechsel in Deutschland ist zweifellos MontanaBlack, aber auch ein Wechsel der deutschen Top-Streamer wie Trymacs oder EliasN97 scheint durchaus möglich. Die moralischen Standards, die Reved setzt, scheinen einigen ihrer Kollegen nicht so wichtig zu sein:

MontanaBlack verrät, für welche Summe er Twitch sofort verlassen würde: „Irgendwann ist jeder käuflich“

LoL: Team hat zum Liga-Start zu wenige Spieler – Alter Coach (27) muss gegen junges Super-Talent ran

Bei League of Legends startete in der letzten Woche die US-Liga LCS, nachdem es wegen eines Spielerstreiks zu einer Verzögerung gekommen war. Doch das Team „100 Thieves“ hatte einen Spieler zu wenig. Daher musste ein Coach das Clipboard aus der Hand legen und wieder zu Maus und Tastatur greifen.

Das war die Situation von 100 Thieves:

  • 100 Thieves hat als Ersatz für Bjergsen ein Midlane-Talent vom koreanischen Team Gen G. verpflichten: Quid (19). Gen G. hat “Unseren Herrn und Erlöser” Chovy in der Midlane und wird auf Jahre keinen Ersatz brauchen. Quid hatte aber Visa-Probleme und daher war der 19-Jährige zum Liga-Start noch nicht in den USA.
  • Aus der Verzweiflung heraus stellte 100 Thieves daher den Assistenz-Coach Erlend „Nukeduck“ Holm (27) auf. Der Norweger hatte seine Karriere zwar schon 2022 beendet, aber war immerhin lange ein Profi-Midlaner.
  • Das Problem: Auch der Gegner Flyquest hatte frisch in Korea eingekauft und sich den 19-jährigen Südkoreaner VIcLa von KT Rolster gesichert. Und der hatte sein Visum.

Konnte der 27-jährige Coach wirklich gegen ein junges Super-Talent aus Südkorea bestehen?

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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen

Coach gewinnt makellos gegen junges Talent

Wie ging das aus? Der alte Coach und sein Team haben mit den Gegnern von FlyQuest den Boden des Rifts aufgewischt. Die hatten tatsächlich einen „flawless“ Victory, wie aus Mortal Kombat. Mit 17-0-20 fertigte man die Gegner in 30 Minuten ab.

Nukeduck spielte dabei auf Ahri 1-0-5. Sein Gegner, der 19-Jährige aus Südkorea, spielte mit Jayce 0-3-0.

Da war richtig Stimmung drin:

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Auch die nominell anderen starken Spieler von FlyQuest wie Impact, Spica oder Vulcan sahen an dem Tag kein Land. Die meisten Kills für 100 Thieves holte Doublelift – der ist mittlerweile 29, sogar 2 Jahre älter als Nukeduck.

Wie wird das kommentiert? Reddit macht sich da einen Riesen-Spaß und überlegt, wie sich Nukeduck wohl selbst vor dem Spiel gecoacht hat:

  • „Nukeduck hat vor dem Spiel die Strategie geändert in ‚Sterbt einfach nicht‘
  • „Lasst uns einfach gewinnen, lol – Nukeduck”
  • „Ich glaube nicht, dass irgendwer ‚100 Thieves gewinnt fast perfekt mit Nukeduck gegen Flyquest‘ auf seinem Zettel mit Dingen hatte, die diese Saison passieren“
  • „Das Jahr der Ente“

Auch das Social-Team von 100 Thieves kann nicht genug von Nukeduck bekommen. Hier ruft man spontan “Die Woche der Ente” aus.

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Tja, nachdem man über Jahre dachte, LoL wäre „No Country for old men“, scheint sich das in den letzten Wochen umzukehren:

LoL: Team holt in der Not einen ausrangierten Profi – Aber der alte Mann (26) kann’s noch

„Viele verlassen das sinkende Schiff Twitch“ – Insider rechnet mit dem Streaming-Dienst von Amazon ab

Der Streamer Charles „MoistCr1tikal“ White (28) gilt als geschäftstüchtiger Insider in der Gaming-Szene. Er rechnet jetzt mit Twitch ab, dem Streaming-Dienst von Amazon. Er spricht über „furchtbare Entscheidungen“ und glaubt, Twitch sei ein sinkendes Schiff, von dem gerade viele abspringen.

Twitch war lange Zeit der führende und praktisch einzige Anbieter im Live-Streaming mit einem starken Fokus auf Gaming. Zwischen 2018 und 2021 erreichte Twitch einen Höhepunkt, stieß in den Mainstream vor und wurde relevant. Aber seitdem scheint es bergab zu gehen.

Das ist die Situation:

  • Twitch wurde 2011 gegründet. Am Anfang herrschte dort der wilder Westen – man war vom Erfolg überrascht und hatte große Probleme, sich zu organisieren und die Massen an problematischen Inhalten zu moderieren. Diese „Chaos-Phase“ endete, als Amazon die Firma 2014 übernahm und professionalisierte.
  • 2018 wuchs die Seite stark über einen Synergieeffekt mit „Amazon Prime“: Wer ein „Amazon Prime“-Abo abschloss, konnte einem Streamer gratis ein „Twitch Prime“-Abo schenken, das dem Geld brachte. Durch den Aufstieg von Fortnite explodierte die Seite. Streamer, die vorher neben einem Studium oder Job in ihrer Freizeit streamten, machten das bald beruflich. Und auch während der Pandemie wuchs Twitch weiter.
  • 2023 scheint’s aber bergab zu gehen. Die Konkurrenz, YouTube und Kick, hat mit hoch-lukrativen Angeboten einige der größten Streamer abgeworben. Zudem muss Twitch wohl schwarze Zahlen schreiben und erhöht den Druck auf die Streamer mit schlechteren Vertrags-Bedingungen und Plänen, sie zu mehr Werbung über die Plattform selbst zu drängen.
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Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch

Das sagt jetzt der Insider: MoistCr1tikal ist selbst Streamer auf Twitch, aber hat als Chef eines E-Sports-Teams auch ein besonderes Verständnis für die Business-Seite. Er kommentiert häufig Vorgänge auf Twitch. Für ihn ist die Plattform gerade in einer schwierigen Lage mit einer Menge Probleme. In diese Lage habe sich Twitch selbst hineinmanövriert.

Der größte Streamer auf Twitch, xQc, hat einen nicht-exklusiven Deal mit Kick unterschrieben. Der Kanadier könnte also noch auf Twitch streamen, aber warum sollte er?

xQc hat einfach keinen Grund, weiter auf Twitch zu streamen. Twitch ist eine Plattform, die xQc 5-mal gebannt hat. Es ist eine Plattform, die keine wirklichen Verträge für ihre Top-Streamer mehr anbietet und sie hat einen geringeren Umsatz-Split bei den Abos unter allen Plattformen, während Kick den höchsten hat.

Also warum zum Geier sollte xQc überhaupt noch häufiger auf Twitch streamen? Er wird Twitch nur als Signal-Verstärker nutzen, um die Juicer [seine Fans] von Twitch auf Kick rüberzubringen.

“Twitch hat eine furchtbare Entscheidung nach der anderen getroffen”

Ohnehin sieht der Streamer Twitch aktuell kritisch. Die hätten seit einigen Jahren lauter Entscheidungen getroffen, die ihnen selbst schaden.

Sie treffen eine furchtbare Entscheidung nach der anderen, und sie verlieren ständig Nutzer. Eine Menge Leute sind schon woanders hin. Das ist der Grund, warum so viele Leute das sinkende Schiff Twitch verlassen. Twitch kriegt nichts mehr mit. Es ist irre dabei zuzusehen, wie sich ein Geschäft selbst versenkt, wenn es die totale Kontrolle über einen Markt hat.

Twitch hat Schwierigkeiten, sich in der neuen Welt zurechtzufinden

Hat er recht? Letztlich diskutieren große Streamer, die schon eine Reichweite aufgebaut haben, nur nach einem Gesichtspunkt:

  • Wer gibt mir im Moment das meiste Geld? und Wo kann ich am meisten verdienen?

Kick scheint aus dieser Sicht, das Paradies zu sein, weil die mit ihrem Casino-Geld um sich werfen, um Streamer und Zuschauer zu gewinnen. Die Frage ist aber, wie sich das Modell langfristig finanziert.

Twitch ist offenbar aus seiner Goldrausch-Phase raus, die über Amazon Prime finanziert wurde, und hat jetzt Schwierigkeiten, sich in einer neuen Welt zurechtzufinden, bei der ihre Top-Talente für massive Summen abgeworben werden.

Streamer wie xQc sagten zwar, dass sie “Angst vor dem Wechsel” hatten und darüber lange nachdenken mussten, aber jetzt, nachdem die ersten gewechselt sind, wird diese Angst zusehends abnehmen.

Auch die Leute, die für viel Geld von Twitch zu YouTube gegangen sind, schwärmen von dieser Entscheidung. Haben sie doch da keinen Druck mehr, ständig online zu sein, um Twitch-Subs zu generieren.

Schwierig ist es für Twitch mittlerweile auch, ihre Standards durchzudrücken: Ein Bann bedeutete früher für Streamer praktisch ein Berufs-Verbot. DrDisrespect warf der Twitch-Bann damals aus der Bahn. Jetzt wechseln Leute einfach auf andere Plattform und machen noch ihre Scherze über Twitch.

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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

Viele, die auf Kick wechseln, nutzen Twitch ganz gezielt, um Zuschauer auf Kick zu locken, indem sie 30 Minuten auf Twitch streamen und dann sagen: Okay, jetzt mach’ ich bei Kick weiter. Folgt mir doch dahin.

Auch bei uns ist Kick aktuell ein Thema in der Szene. So will die größte Twitch-Streamerin in Deutschland wissen: „Ihr werdet geschockt sein, welche deutschen Streamer zu Kick wechseln

Im Moment wirkt Twitch tatsächlich angeschlagen, aber eher wie ein taumelnder Boxer, nicht wie ein sinkendes Schiff. Und die Leute verlassen das Schiff ja auch nicht, weil es sinkt, sondern weil sie mit Geldsäcken vom Schiff weggelockt werden.

In jedem Fall ist Bewegung in die Streamer-Szene gekommen, durch die Einkaufstouren von YouTube und Kick. Ob das langfristig gut fürs Gaming ist, lässt sich schwer sagen. Aktuell ist es offenbar gut für den Kontostand von Multimillionären, die sich schon vorher Fünf-Gänge-Menüs in Luxus-Restaurants leisten konnten, aber lieber das Maxi-Menü bei Burger King bestellten:

Twitch: 27-Jähriger verdient im Monat 250.000 € durch Abos – Ist neidisch auf Kollegen, weil der 3 Dinge hat, die er so sehr vermisst

Quelle(n):
  1. Dexerto