Spieler aus Helldivers 2 versagen, weil sie einen Fehler seit Jahren wiederholen, Entwickler helfen mit simplem Profi-Tipp

Die neue Kampagne in Helldivers 2 bringt den Krieg auf die Heimatwelt der Roboter, Cyberstan. Doch, dass die Feinde von Übererde ihre Welt nicht kampflos aufgeben, zeigt sich deutlich.

Wie läuft der Kampf um Cyberstan? Der galaktische Krieg führt die Helldiver derzeit auf Cyberstan, wo sie sich gegen die erst kürzlich hinzugefügten Cyborgs zur Wehr setzen müssen.

Das klappt jedoch nicht so gut, denn die Helldivers bekommen derzeit von den Feinden starke Gegenwehr. So gab es erst vor Kurzem viele Beiträge auf Reddit, bei denen die Community über den hohen Schwierigkeitsgrad gemeckert hat. Die Veteranen erklären nun aber, woran die hohen Zahlen an erledigten Spielern wirklich kommen.

Hier könnt ihr den Trailer zum neuen Update „Machinery of Oppression“ sehen:

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Helldivers 2 zeigt im Trailer zu Machinery of Oppression wie die neuen Cyborgs den Kampf verändern

Immer die gleichen Fehler

Warum sind die Zahlen so hoch? In einem Reddit-Beitrag zeigt ein Nutzer eine Nachricht von Übererde, die sinngemäß lautet: „Sterbt nicht so häufig“. Was als einfacher Profi-Tipp mit einem Augenzwinkern gemeint ist, löst in der Folge jedoch eine Diskussion darüber aus, warum die Spieler überhaupt so häufig in Helldivers 2 sterben.

Dabei erklären die Veteranen, dass das Grundproblem wohl immer noch das gleiche Problem wie zu Beginn des Spiels sei. So würden ihrer Meinung nach immer noch viel zu viele Spieler versuchen, es mit jedem Feind aufzunehmen, und dabei zwangsläufig irgendwann erledigt werden.

So sei es häufig genau ein Spieler pro Runde, der dauernd erledigt wird und danach direkt wieder im Kampf mit den nächsten hunderten von Gegnern sei, während der Rest der Spieler die Mission richtig spiele.

Was heißt „richtig“? Schon das Intro verrät: die Helldiver sind nicht die Infanterie von Übererde, sondern die Spezialeinheit. So ist das Ziel des Squats in Helldivers einfach nur die Mission, statt die Feinde zu erledigen, denn diese spawnen ohnehin immer nach.

Entsprechend spielen viele Veteranen Helldivers 2 so, dass sie einfach nur von Missionspunkt zu Missionspunkt laufen und dann abhauen, sobald alles erledigt ist.

Starke Feinde, wie die neuen Vox-Maschinen, versuchen die Profis zu umgehen und setzen, nur wenn diese genau am Missionspunkt ist, auf ihre Unterstützungswaffen.

Sie vermeiden also eher, in Kämpfe zu geraten, und versuchen, die Missionen einfach zu erledigen, ohne dabei aufgehalten zu werden. So schaffen sie es, viele der Tode zu vermeiden und die Missionen abschließen zu können, auch wenn die Feinde stärker sind, als sie selbst.

Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, Helldivers 2 zu spielen. Wenn ihr eure Erfolgschancen auf Cyberstan jedoch erhöhen wollt, kann das richtige Loadouts euch helfen. Ein passendes für den Kampf gegen die Cyborgs findet ihr hier: Helldivers 2: Cyberstan Loadout – Die besten Waffen und Stratagems gegen die Roboterbedrohung

Path of Exile 2 wirft den Plan für die Zukunft um, könnte damit sogar GTA 6 aus dem Weg gehen

Path of Exile 2 ist auch in China ein beliebtes Spiel. Zum chinesischen Neujahr gratulierte der Chef jedoch nicht nur, er machte auch eine Ankündigung.

Was ist das für eine Ankündigung? In einem Video richtet der Chef von Path of Exile 2, Jonathan Rogers, eine Grußbotschaft an die chinesischen Spieler aus (Quelle: YouTube). Er wünscht Ihnen alles Gute zum neuen Jahr, das nach dem Mondkalender in China am 17. Februar beginnt und dem Tierzeichen des Feuer-Pferds zugeordnet ist.

Doch statt einfach nur seine Wünsche zu übermitteln, verrät er mehr. So erzählt er, dass Ende April die neue, große Erweiterung vorgestellt wird. Entsprechend folgt dann wohl im Mai auch der Release der Erweiterung, was zwei Monate nach dem eigentlich angepeilten Datum liegt, denn die neue Erweiterung sollte eigentlich schon im März 2026 veröffentlicht werden.

Hier könnt ihr die aktuelle Erweiterung von Path of Exile 2 im Trailer sehen:

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Trailer zu Path of Exile 2: Fate of the Vaal zeigt die Königin der Vaal

Verspätung mit Folgen

Was bedeutet die Verspätung? Die Verspätung der neuen Erweiterung und Season von Path of Exile 2 bedeutet, dass es 2026 wohl nur 2 statt wie gewohnt drei neue Erweiterungen für das Spiel geben wird. Wenn die neue Erweiterung im Mai startet, könnte die nächste darauf wohl frühstens im September starten, was eine dritte Erweiterung vor den Weihnachtsferien eher unwahrscheinlich macht.

Die Verschiebung der neuen Season öffnet auch die Frage, ob Path of Exile 2 nach dem aktuellen Plan wirklich 2026 seinen vollständigen Release feiern wird, der eigentlich schon für 2025 geplant war.

Ähnliche Fragen stellen sich auch die Fans, die dem ARPG zwar wohl alle Zeit der Welt gönnen, um ein gutes Spiel zu werden, dennoch aber nicht gerade glücklich darüber sind, länger auf Updates warten zu müssen.

Was sagen die Fans? Die Fans von Path of Exile 2 sind zwiegespalten. Zum einen haben sie nichts dagegen, dass man noch länger das nächste Update von Path of Exile (1) spielen darf und man sich mehr Zeit für ein gutes Update lässt.

Andererseits zeigen sich die Nutzer auf Reddit auch besorgt über den Release-Plan für die Version 1.0. Das Ende des Early-Access scheint mit dieser Botschaft für sie nochmal in weitere Ferne gerückt zu sein.

Immerhin könnte man mit einem Release Anfang 2027 GTA 6 aus dem Weg gehen. Auch wenn die Schnittmengen der beiden Spiele wohl sehr gering sind, ist der Release von GTA 6, auch ein Ereignis, mit dem die Entwickler von Path of Exile 2 wohl kaum konkurrieren möchten.

Die Entwickler von Path of Exile 2 werden den Release ihres Spiels dann bringen, wenn es der richtige Zeitpunkt ist. Da gibt es keinen Zweifel. Ob das jedoch noch 2026 klappt, ist hingegen fraglich. Vor 3 Monaten klang das noch anders: Path of Exile 2 muss seinen Release erneut verschieben, der Chef selbst erklärt, wann es fertig sein soll

Quelle(n):
  1. Reddit
  2. Youtube.com

Rüstungen von Space Marines in Warhammer 40.000 sind dicke Plattenpanzer – Könnte ein Mensch sie auch tragen?

Die Space Marines aus Warhammer 40.000 sind genetisch veränderte Supersoldaten, die außer der groben Form mit Menschen nicht mehr viel gemeinsam haben. Entsprechend ist auch ihre Ausrüstung ein paar Nummern größer und nicht für Menschen gedacht. Trotzdem könnte ein einfacher Bürger des Imperiums eine Astartes-Rüstung tragen, nur wäre das keine gute Idee.

Rüstungen sind ein zentraler Bestandteil der Ausstattung eines Space Marines. Sie bestehen aus dicken Ceramit-Platten, die resistent oder sogar immun gegen viele Geschosse sind. Die im Imperium beliebten Lasergewehre etwa könnten sie gar nicht durchschlagen.

Allerdings liefern die Rüstungen nicht nur Schutz, sie sind buchstäblich mit dem Space Marine verbunden. Bei der Erschaffung eines Astartes bekommt dieser zusätzliche Organe eingesetzt, darunter eine besondere Haut: der Carapax oder „Black Carapace“.

Der Carapax ist so etwas wie ein im Space Marine eingebautes Interface, das sich mit der Rüstung direkt verbinden kann und sie so mit dem Astartes „koppelt“. Der Soldat hat eine direkte Verbindung zu seiner Rüstung, sodass diese buchstäblich ein Teil von ihm wird. Das ermöglicht etwa:

  • die direkte Überwachung des Zustands der Rüstung
  • unmittelbare Befehle an eventuell eingebaute Ausrüstung
  • Modifikationen wie Anzeigen im Helm
  • Verbindungen mit Waffen, sodass etwa die Munition, Hitze und Schäden direkt überwacht werden können

Genau dieser Carapax ist nun aber der Grund, warum nur Astartes solche Rüstungen tragen können. Zumindest fast, denn es gibt ein paar Ausnahmen – etwa die ebenfalls gezüchteten Custodes, die jedoch andere Rüstungen tragen. Aber erst einmal: Was passiert, wenn ein Mensch in diese Rüstung steigt?

Mit der richtigen Rüstung sind selbst hunderte Tyraniden kein Problem:

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Der Imperator schickt euch in Warhammer 40.000: Space Marine 2 jetzt, ein Void Ship von den Tyraniden zurückzufordern

Wie ein Kind in zu großer Kleidung

Die einfache und nüchterne Antwort ist: gar nichts. Der Mensch ist vielleicht halb so groß wie der Astartes und entsprechend würde er in der Rüstung sitzen wie ein Kind in einem zu großen Stuhl. Nichts würde passieren.

Im schlimmsten Fall, wenn die Rüstung aus welchen Gründen auch immer auf dem Menschen lastet, würde er in ihr zerquetscht werden. Ohne die Verbindung zum Ceramit könnte ein Mensch die Rüstung einfach nicht bewegen.

Für den theoretischen Fall, dass sich die Rüstung schließt, wäre es vermutlich schwierig bis unmöglich, wieder raus zu kommen. Der Mensch würde verdursten. Käme jemand auf die Idee, die Rüstung direkt per neuronaler Verbindung mit dem Menschen zu verbinden – warum auch immer – dann würde dieser wahrscheinlich (relativ schmerzhaft) an einer Synapsen-Überladung sterben. Aber auch hier: nur im schlimmsten Fall.

Anders jedoch sieht es aus, wenn ein Mensch in die Rüstung eines der verräterischen Brüder der Space Marines klettert, die dem Chaos verfallen sind. Denn die Rüstungen des Chaos funktionieren ein wenig anders.

Sonderfall: Die verderbte Rüstung des Chaos

An sich sind die Rüstungen der Chaos Space Marines die gleichen wie die ihrer Brüder, nur deutlich ältere Modelle, weil sie zumeist aus der Zeit der Horus-Häresie vor 10.000 Jahren stammen. Allerdings hat der Warp eine Auswirkung auf alles, selbst auf leblose Materie.

Entsprechend verändern sich die Rüstungen der Verräter, bildet Mutationen aus oder kann sogar von Dämonen besessen sein. Und genau hier wird es spannend:

Steigt ein Mensch in eine verderbte Rüstung, passiert in der Theorie ebenfalls erst einmal nichts. Je nachdem, welchem der Götter des Chaos sie „geweiht“ ist, hat das aber teilweise üble Auswirkungen. In den meisten Fällen würde die quasi lebendige Rüstung den Menschen vermutlich einfach auffressen.

In mindestens einem Fall wurde ein Mensch allerdings von einer besessenen Rüstung buchstäblich übernommen. Die Sklavin Larana Utorian sollte die Rüstung eines Khrone-Berserkers putzen, als die Rüstung zu ihr spricht. Sie zieht die Rüstung an, die auf wundersame Weise passt, verkauft ihre Seele an Khorne und stirbt unter Qualen, während sie als Avatar des Khorne „wiedergeboren“ wird. Den Auszug aus dem entsprechenden Roman „Eisensturm“ gibt es auf Reddit.

Es gibt Power-Rüstung für Menschen, aber die tragen fast nur Frauen

Das alles heißt nun nicht, dass Menschen auf lahme Rüstungen beschränkt sind, denn auch für „normale“ Menschen gibt es Power-Rüstungen, allerdings werden die nicht flächendeckend eingesetzt.

Menschenleben sind billiger als das Ceramit der Rüstung, weswegen die Armee niemals damit ausgestattet werden würde. Lediglich einige hochrangige Mitglieder der Inquisition, der gefährlichsten Organisation des Imperiums, tragen so etwas – und die Adepta Sororitas.

Die Sororitas sind ein Orden aus Frauen, die dem Imperator fanatisch dienen. Obwohl sie „nur“ Menschen sind, haben sie durch ihren Glauben ähnliche Kräfte wie Space Marines und tragen eben auch entsprechende Rüstungen, allerdings in angepasster Form.

Power-Rüstungen der Adepta Sororitas verfügen (normalerweise) nicht über eine neurale Verbindung mit ihrem Träger, weswegen viele Vorteile – außer des überlegenen Schutzes – wegfallen.

Einige Sororitas nutzen Implantate, um die Carapax-Verbindung der Space Marines nachzuahmen, und kommen so auf ähnliche Ergebnisse. Auf die gleiche Weise werden übrigens die noch im Tod dienenden Cybots in ihre Särge eingebettet. Andere verbinden sich sogar durch ein besonderes Implantat per „Gedanken“ mit ihrer Ausrüstung.

Das alles kommt natürlich nicht ohne Gefahren, da solche Verbindungen eine enorme Belastung für „normale“ Menschen bedeuten. Allerdings sind solche Bedenken etwas für Leute, die dem Imperator nicht bedingungslos vertrauen … und genau das macht die Sororitas so besonders: Chaos-Anhänger will wissen, warum man in Warhammer 40.000 den fanatischen Frauenorden spielen sollte, Fans erklären: Die fühlen sich am meisten nach 40k an

Pokémon GO bringt nach Jahren wohl eines der besten Pokémon zurück, und das wird auch wirklich Zeit

Wo ist Mewtu in Pokémon GO? Die Frage stellen sich Spieler oft und mittlerweile auch schon recht lang. Nun scheint es gute Nachrichten zu geben.

Was gibt es Neues zu Mewtu? Derzeit macht ein Bild zum diesjährigen GO Fest die Runde, das offenbar auf einer Pressekonferenz in Japan vorgestellt wurde. Die Grafik, die auf Reddit und mittlerweile auch bei IGN geteilt wurde, zeigt neben Teamleiterin Blanche verschiedene Pokémon:

  • Artkos
  • Aquana
  • Schiggy mit Pikachu-Mütze
  • Lapras
  • Paldea-Tauros
  • Ganovil
  • Und, am wichtigsten: Mewtu

Dem Bericht zufolge soll außerdem ein Satz gefallen sein, demzufolge man sich auf die Monster aus der Grafik freuen könne – insbesondere Mewtu.

Nach aktuellem Stand sind die Nachrichten noch mit Vorsicht zu genießen, da es keine weiteren offiziellen Aussagen zu dem Thema gibt. Allerdings wurden im Rahmen von Datamining zu Anfang des Jahres Assets rund um Mega-Mewtu gefunden, was wiederum zu den Neuigkeiten passen würde. Auch diese sind allerdings noch keine Bestätigung, da Hinweise auf Mega-Mewtu über die Jahre immer wieder auftauchten.

Dennoch: Bezieht man mit ein, dass Pokémon GO dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert, und auch die Pokémon-Reihe an sich mit 30 Jahren einen großen Geburtstag zelebriert, würde es passen, dass da etwas Großes auf die Spieler zukommt. Auf Mega-Mewtu warten wir schließlich schon ewig – und auch das normale Mewtu wird schmerzlich vermisst.

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Pokémon GO: Über 800 Trainer kämpfen in Gigadynamax-Kampf

Das lange Warten auf Mewtu und seine Mega-Formen

Das Warten auf Mega-Mewtu ist nach verschiedenen Dataminings oder auch offiziellen Grafiken in Pokémon GO, die das Monster ohne ein späteres Erscheinen zeigten, fast schon zum Running Gag in der Pokémon-GO-Community geworden. Ein Release der starken Formen wäre für viele Spieler sicherlich ein Highlight.

Doch auch das reguläre Mewtu glänzte in den letzten Jahren mit Abwesenheit. Zuletzt trafen wir Mewtu in Pokémon GO in seiner Crypto-Form, allerdings nur ein Wochenende lang und eben in schwierigen Crypto-Raids. Hatte man den Termin verpasst, hatte man zuvor im Sommer 2022 die Chance auf Mewtu. Das ist mittlerweile fast vier Jahre her.

Eine lange Wartezeit für ein Pokémon, das wahrscheinlich zu den beliebtesten Monstern aller Zeiten gehört – und zudem auch einer der absoluten Top-Angreifer in Pokémon GO ist.

Spieler, die in den letzten zwei oder sogar vier Jahren eingestiegen sind, hatten kaum eine Möglichkeit, sich diesen Allzeit-Favoriten zu schnappen. Über Tausch konnte man noch drankommen, und die super-schwierig zu erreichende Max-Level-Forschung – aber das war es auch. Dementsprechend wird es wirklich Zeit, dass Mewtu einmal mehr zu Pokémon GO zurückkehrt.

Wie seht ihr das Thema? Wartet ihr auch schon lange auf Mewtu, oder habt ihr genug in eurer Sammlung? Und wäre Mega-Mewtu für euch ein Highlight, auf das ihr euch freuen würdet? Erzählt es uns in den Kommentaren. Und wenn ihr wissen wollt, was in unmittelbarer Zukunft in Pokémon GO passiert: Hier findet ihr alle Events im Februar 2026 in Pokémon GO.

WoW hat heimlich den neuen Shop aktiviert, ihr könnt direkt 100 Euro für Deko-Kuscheltiere ausgeben

Ein neuer Shop in World of Warcraft will euer Geld. Dafür winken Housing-Gegenstände, die ihr sonst nicht bekommt.

Schon bevor Housing live ging, hatten Dataminer herausgefunden, dass World of Warcraft an einem neuen Bereich im Ingame-Shop arbeitet. Hier sollen Housing-Gegenstände verkauft werden, die man sonst nicht im Spiel bekommen kann. Die Kritik daran war damals groß, doch Blizzard hatte versichert: Der Shop wird transparent und nur ein kleiner Teil der Housing-Items wird dort untergebracht.

Jetzt ist der Shop da – und auch die Reaktionen der Spielerinnen und Spieler.

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WoW: Vorab-Zugriff auf das Housing ist gestartet

Was kann man im Shop kaufen? Bisher gibt es lediglich zwei Gegenstände, die man im Shop kaufen kann.

„Geliebter Plüschwolf“ und „Geliebter Plüschlöwe“ sind, wie die Namen erahnen lassen, Stofftiere, die ihr in oder um euer Haus platzieren könnt, um es weiter zu dekorieren. Sie kosten jeweils 100 Heimtaler, können aber auch in einem Bundle von insgesamt 8 Stofftieren für 500 Heimtaler gekauft werden (je 4 von beiden).

WoW Housing Shop Plushie Prices
Die Plüschtiere kosten jeweils 1 Euro – oder 8 Stück für 5 Euro.

Denn bedenkt: Wer mehrere Stofftiere aufstellen will, muss sie auch mehrfach erwerben.

Das ist die neue Währung: Damit man die beiden Plüschtiere erwerben kann, benötigt man allerdings eine neue Währung: Heimtaler (Hearthsteel).

Heimtaler kann man separat erwerben und kosten jeweils 1 Cent pro Taler. Das günstigste Paket bringt 100 Heimtaler (1 Euro), das größte Paket gibt 100.000 Heimtaler (100 Euro).

WoW Housing Shop Prices
Die Preise sind immerhin transparent.

Eine Rabattaktion oder einen Anreiz, im Sinne von „Wer mehr kauft, bekommt einen Bonus“ gibt es hier nicht.

Wie in World of Warcraft üblich, könnt ihr diese Münzen aber auch über einen Umweg mit Ingame-Gold kaufen. Wenn ihr erst eine WoW-Marke im Auktionshaus kauft und diese dann in Battle.net-Guthaben umwandelt, könnt ihr die Heimtaler quasi für Gold erwerben. Da liegt der Preis dann aktuell für 13.000 Taler bei rund 400.000 Gold.

Community findet Housing-Shop eklig, hofft auf ein Scheitern

So wird der Shop diskutiert: Gerade im Subreddit von WoW gibt es einige Beiträge zum neuen Shop. Unter dem Titel „Und so beginnt es also …“ diskutieren die WoW-Fans über den Shop und lassen kaum ein gutes Haar daran. Für viele ist das nur der Auftakt und sie glauben, dass Blizzard hier deutlich aggressiver vorgehen wird, als im Rest des Shop-Bereiches:

  • „Sei verdammt, du elendige Pferderüstung aus Oblivion!“ -Wajiji_T – als Anspielung darauf, was der erste Mikro-Transaktion-DLC war.
  • „WTF, selbst bei Echtgeld-Items muss man wirklich mehrere davon kaufen, wenn du mehrere aufstellen willst? Das ist ein bisschen lächerlich.“ – Alteran195
  • „Ganz ehrlich, allein damit kann sich das Spiel wahrscheinlich finanzieren, wenn sie es hier übertreiben mit den Dingen, die man kaufen kann.“ – TheZombieGod
  • „Gebt mir ein Körperkissen von Xal’atath, Blizzard, das ist meine Herausforderung!“ – SweRakii

Cortyn meint: Ehrlich gesagt, finde ich den Housing-Shop gar nicht so wild. Das mag daran liegen, dass ich mich mit dem Gedanken bereits abgefunden habe oder zumindest der Meinung bin, dass die Preise leicht „lesbar“ sind. Ein Cent entspricht genau einer Münze und das auf jeder Preisstufe. Daher finde ich den Shop in seiner Grundform deutlich transparenter und fairer, als bei vielen anderen MMORPGs oder Mobile-Games.

Klar, der grundsätzliche Gedanke, dass es Echtgeld-Shops in Premium-MMORPGs gibt, der stört mich auch jetzt noch. Aber ich glaube, der Zeitpunkt, um sich darüber zu beschweren, ist schon lange verstrichen, und das ist eine Realität, mit der wir uns abfinden müssen. Wenn man das akzeptiert hat, finde ich die Variante vom neuen Housing-Shop fair und transparent.

Es bleibt nur zu hoffen, dass nicht ein großer Teil der neuen Housing-Items dort zu finden sein wird und die überwiegende Mehrheit der Objekte weiterhin Teil der Spielwelt ist, so wie wir das im Vorabzugang vom Housing bereits kennengelernt haben.
Abgesehen vom niedlichen Housing geht es in World of Warcraft gerade recht finster zu – denn wir haben die unheimliche, düstere Vorgeschichte von Xal’atath erfahren.

Egal wie gut oder schlecht der neue Shooter von Bungie wird: Eine Sache lieben Gamer schon jetzt

Bungie hat einen neuen Trailer zu Marathon gezeigt und viele Gamer schwärmen von einer Sache, die der Shooter besonders gut macht.

Was ist das für ein Spiel? Marathon ist ein Extraction-Shooter (PvPvE) in der First-Person-Perspektive, der Ansätze eines Helden-Shooters besitzt.

Ihr seid sogenannte Runner. Das sind kybernetische Söldner, die über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Es gibt etwa einen Assassinen, der sich unsichtbar machen kann, oder einen Aufklärer, der mit einem Echopuls Gegner entdecken soll.

Vor dem Start einer Runde stellt ihr euch genretypisch ein Loadout zusammen und spawnt auf einer Map mit NPC-Gegnern und anderen Spielern. Anschließend sammelt ihr fleißig Loot und erfüllt Aufträge, um eure Spielfigur zu verbessern.

Bei Sonys State of Play am 12. Februar 2026 hat Bungie jetzt einen neuen Trailer zu Marathon veröffentlicht und der zeigt nochmal, was viele Gamer an dem Extraction-Shooter bislang wirklich gut finden.

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Bungie präsentiert Marathon im Launch-Trailer

Stil von Marathon fesselt sogar Skeptiker

Was lieben die Gamer schon jetzt? Den Artstyle. In den sozialen Netzwerken gibt es viele Kommentare, die voll des Lobes für die stilistische Ausrichtung des Spiels sind.

Ein Nutzer auf Reddit schreibt etwa: „Der Artstyle packt mich total. Das ist peak.“ Ein anderer antwortet: „Es ist wirklich unglaublich. Selbst wenn ich in diesem Spiel eine absolute Vollniete sein sollte, werde ich das Gunplay und den Stil lieben.“

Selbst Spieler, die sich bereits sicher sind, dass Marathon als Extraction-Shooter nichts für sie sein wird, mögen den Grafikstil. In einem anderen Beitrag auf Reddit schreibt ein Nutzer etwa:

Das visuelle Design des Spiels finde ich extrem spannend, aber nach meinen Erfahrungen mit Arc Raiders kann ich mit Sicherheit sagen: Extraction-Shooter sind nichts für mich. Ich wünschte, es wäre ein reines PvE-Story-Spiel […].

Und selbst bei Bungie-Skeptikern kommt der Style gut an: „Ich liebe den Grafikstil und das Universum von Marathon absolut. Dass es ein Extraction-Shooter wird, verdirbt mir jedoch alles. Ich traue Bungie in Sachen Live-Service kein Stück mehr.“

Die Kommentare zeigen: Marathon kommt optisch richtig gut an, und das sagen gleichermaßen Gamer, die an dem Spiel interessiert sind, und Gamer, die es ziemlich sicher nicht kaufen werden.

Der Stil funktioniert, weil er anders und besonders ist

Warum ist der Artstyle von Marathon so beliebt? Marathon hat einen sehr eigenen Grafikstil. Es ist farbenfroh, aber nicht wie etwa Overwatch oder Valorant.

Bungies Shooter ist trotz der vielfältigen Farbpalette auch düster, kontrastreich und baut vor allem in Trailern eine bedrückende Atmosphäre auf. Das Studio spielt mit Nebelschwaden, Stürmen und Lichtstrahlen, die durch Wolken brechen.

Es gibt SciFi-Elemente, aber die unterscheiden sich deutlich von Franchises wie Warhammer, Star Wars oder das hauseigene Destiny. Noch größer ist jedoch die Unterscheidung zu vielen modernen Shootern, die einen möglichst realistischen Grafikstil mit Unreal-Engine 5 haben wollen und bei der Farbpalette vor allem auf Grau, Braun und Blattgrün setzen.

Falls ihr bis zum Release von Marathon einen anderen Shooter mit einem ebenfalls sehr gelungenen Grafikstil spielen wollt, kann ich euch Returnal empfehlen. Mehr dazu hier: Ich spiele aktuell einen Shooter, der so gut ist, dass ich für das neue Spiel des Studios eine PS5 kaufen will

„Warum sollte ich das gucken?“ – Twitch-Streamer braucht nur 5 Minuten, um zu verstehen, warum ihn niemand schaut

Ein Streamer auf Twitch konnte lange Zeit nur 1 bis 3 Zuschauer in seinem Stream halten. Dann schaute er sich seinen eigenen Stream an und wusste auf einmal, wo das Problem lag.

Bei unserem Titelbild handelt es sich um ein Symbolbild und es hat nichts mit den Menschen in diesem Artikel zu tun.

Was war das Problem des Streamers? Auf Reddit postete der User Wide-Huckleberry-151 seine kürzlichen Erfahrungen als kleiner Twitch-Streamer. Er erzählt, er streamt seit 8 Monaten auf Twitch und wundert sich darüber, warum nur ungefähr 1 bis 3 Zuschauer bei ihm im Stream sind. Zunächst dachte er, es würde an ihm liegen, dass er einfach nur nicht unterhaltend sei, doch jemand im Chat schrieb ihm: „Dein Vibe ist cool, aber der Stream ist schwer anzusehen.“

Das bewegte den kleinen Streamer dazu, sich seinen eigenen Stream als VOD anzuschauen und sich selbst aus der Perspektive der Zuschauer zu sehen.

Innerhalb von 5 Minuten sei ihm klar geworden, wo die Probleme lagen:

  • Sein Intro-Bildschirm hatte zwar einen Timer, wann der Stream losgeht, doch keine Musik.
  • Die Audio vom Spiel hat häufig die Stimme des Streamers übertönt.
  • Die Sounds seiner Transition waren zu laut.
  • Sein Overlay war zu groß.

Als er die ganzen kleinen Ungereimtheiten entdeckte, fragte er sich: „Warum sollte ich das gucken?“

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Das sind die 5 relevantesten deutschen Streamer auf Twitch im Jahr 2024, laut Google

Streamer passt Kleinigkeiten an und sieht Verbesserungen

Was unternahm der Streamer dann? An einem Wochenende balancierte er die kleinen Probleme aus und fing an, während der Streams mehr zu reden. Außerdem verbesserte er seine Kamera und die Beleuchtung.

Schon nach einer Woche sei seine Watchtime um das Doppelte gestiegen, sagt der Reddit-User, und er schaffte es auf 6 bis 8 Zuschauer.

Was hat der Streamer noch für Tipps? Zuletzt gibt Wide-Huckleberry-151 noch Tipps an die Community weiter, falls es unter ihnen auch kleine Twitch-Streamer gibt:

  • Eigene VODs anschauen, um eventuelle Probleme zu erkennen.
  • Audio/Sound ist wichtiger als das Video.
  • Reden, auch wenn keine Zuschauer da sind.
  • Einfaches Overlay ist besser als ein zu kompliziertes.
  • Intro-Bildschirm mit Musik sollte nicht länger als 5 Minuten sein.

Auch wenn der Twitch-Streamer vergleichsweise immer noch klein ist, so ist diese Verbesserung seiner Watchtime und Zuschauerzahlen bemerkenswert. Vielleicht braucht es ja nicht mehr viel, um noch erfolgreicher zu werden.
Einer der größten Streamer auf Twitch ist xQc, der ganz eigene Tipps für den Erfolg auf der Plattform hat: Streamer gilt als kontrovers, meint jetzt genau zu wissen, wie man als Twitch-Streamer erfolgreich werden kann

Neues JRPG ist ein Traum für Boomer, bringt Fortsetzung einer komplexen Retro-Perle nach 28 Jahren auf die PS5

Mit Brigandine Abyss kommt 28 Jahre nach dem ersten Teil der Spielereihe nun ein Ableger für die PS5, der bei den Fans von früher Herzklopfen auslöst.

Was ist das für ein Spiel? Bei dem Titel „Brigandine“ schlagen wohl viele Oldschool-Herzen höher, denn das JRPG war für viele ein Highlight auf der PS1. Das Spiel mixt JRPG mit Grandstrategy und rundenbasierten Kämpfen auf eine besondere Art.

Brigandine ist zweigeteilt: In der Grandstrategy-Phase plant ihr euren nächsten Schachzug. Wollt ihr eine Invasion auf einen Feind starten oder müsst ihr euch selbst gegen die Bedrohung von außerhalb wehren.

In der Kriegsphase spielt ihr dann eure Helden und Monster, die ihr in einem rundenbasierten Strategiespiel gegen die Feinde ankämpfen lasst. Eure Charaktere sammeln bei den Kämpfen JRPG-Typisch Erfahrung und können stärker werden.

Hier könnt ihr den Trailer zu Brigandine Abyss sehen:

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Brigandine Abyss zeigt im Trailer auf was die Fans seit 28 Jahren warten

Komplexer Fanliebling

Warum mögen die Fans Brigandine? Das JRPG ist für die Fans etwas ganz Besonderes, einfach schon deshalb, weil das durchaus komplexe und anspruchsvolle Spielprinzip etwas ganz anderes ist, als andere Spiele. Es lässt sich nicht einfach in eine Schublade stecken, sondern überzeugt mit seiner Einzigartigkeit.

Dass man nun auf der State of Play 28 Jahre nach dem ersten Brigandine einen echten Nachfolger angekündigt hat, der das JRPG auf die PS5 bringen soll und dabei genau den alten Charme wieder einfängt, freut die Fans.

Was schreiben die Fans zum Trailer? Der neue Trailer wird von den Fans mit Erstaunen und Ungläubigkeit aufgefasst. Zwar gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Teile und Spin-offs der Reihe, doch einen echten Nachfolger im gleichen Stil wie der Original-Teil fehlte bislang.

Entsprechend reagieren die Fans auf YouTube:

  • HappyRatKaiser: „Ich hätte mir im Traum nicht vorstellen können, dass wir ein weiteres Brigandine-Spiel bekommen, aber ich bin absolut bereit dafür!“
  • fuloji: „Ein neuer Brigandine-Titel? Ich bin dabei.“
  • staticvoidmain: „Eines der Spiele, die ich damals auf der PS1 viel gespielt habe, während es sonst kaum jemand kannte.“
  • petersgarba: „Eines meiner Top-3-Franchises überhaupt! Vielen Dank für dieses neue Spiel!“

Die Reaktion der Fans zeigt deutlich, dass die Entwickler mit dem neuen Teil genau das erreicht haben, was so viele Spieler sich wohl seit über 20 Jahren erträumt haben. Auch in unserer Redaktion freut sich ein Oldschool-Gamer gerade über einen mehr als 20 Jahre alten Titel: Das beste Diablo schafft es mit einem Shadowdrop, dass ich nach 4 Jahren Pause sofort den Download starte

Quelle(n):
  1. YouTube
  2. Reddit
  3. Reddit

Allen fällt bei einem neuen Open-World-Game für die PS5 der bizarre Hühner-Bizeps auf, dabei ist das Gameplay noch spannender

Die gestrige State of Play kam mit einem starken Aufgebot an neuen Spielen für die PS5 daher. Eines davon hat vor allem mit seiner Hauptfigur für Aufsehen gesorgt – einem muskulös gebauten Hühnermann. Dabei geht jedoch oft das noch spannendere Genre des Spiels unter.

Von welchem Spiel ist die Rede? Das wurde nun erstmals als Project Windless angekündigt, und zwar mit einem offiziellen Reveal-Trailer. Zwar gab es bereits im September 2022 einen bizarren und blutrünstigen Trailer, außer der Vorlage war dazu aber noch nichts bekannt.

Project Windless adaptiert Die Legende vom Tränenvogel (auf Englisch: „The Bird That Drinks Tears“), eine Reihe beliebter Romane des koreanischen Autors Lee Youngdo. Diese spielen in einer High-Fantasy-Welt, die stark von der koreanischen Mythologie und Folklore inspiriert ist.

Den neuen Reveal-Trailer zu Project Windless seht ihr hier:

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Im offiziellen Reveal-Trailer zu Project Windless auf PS5 metzelt ihr euch als Muskelhuhn durch Gegnerhorden

Als riesiges Muskelhuhn gegen Horden von Gegnern kämpfen

Was zeigt der Trailer? Das erste, was ins Auge sticht, ist der ungewöhnliche Protagonist des Spiels. Dieser ist ein humanoides Huhn (und noch dazu ein echter Muskelberg), das sich mit Schwertern durch Horden von Gegnern metzelt. Die Witze schreiben sich von selbst.

In der Lore des Spiels heißt das, ihr spielt einen Lekon. Das sind rund drei Meter große, gefiederte Wesen mit einem Hahnenkopf – und sie sind äußerst mächtig. Sie tragen überdimensionierte, fast unzerstörbare Waffen bei sich, und selbst ihr Schrei hat große Zerstörungskraft. Hauptgegner scheinen die Naga zu sein, die mit ihrer schuppigen Haut Reptilien ähneln.

Ein Lekon ist die perfekte Wahl für die Art von Action-Spiel, die Project Windless wohl werden soll. Im Trailer sieht das Open-World-Action-RPG nämlich nach einem Musou im Stil von Dynasty Warriors aus.

Was sind Musous überhaupt? Dabei handelt es sich um ein Subgenre von Action-Spielen, in denen ihr als einzelner übermächtiger Krieger gegen große Gruppen von Gegnern kämpft. Die Kämpfe orientieren sich dabei an Hack&Slash-Titeln.

Für Fans des Musou-Genres gibt es derzeit eigentlich nur eine wirkliche Option, nämlich die Dynasty-Warriors-Reihe vom japanischen Entwickler Koei. Die gibt es schon seit 1997 und mit Dynasty Warriors: Origins erschien im Januar 2025 der neueste Teil. Project Windless könnte also erstmals eine spannende Alternative dazu werden.

Was sagt ihr zum Trailer für Project Windless? Schreibt uns eure Eindrücke gerne in die Kommentare. Das Spiel ist nur eine von vielen starken Ankündigungen, die es auf der State of Play gab. Ein Studio hat dort besonders stark abgeräumt, mehr dazu lest ihr hier: Legendäres Entwicklerstudio ist der Gewinner der State of Play, zeigt mit 4 Trailern, wie man die Fans perfekt abholt

Ich habe hunderte Stunden mit meiner Switch verbracht: Wie geht es dem OLED-Display nach 4 Jahren?

MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich vor 4 Jahren die Switch OLED gekauft. Wie sieht es nach so vielen Jahre mit dem OLED-Display aus? Hat es all die Jahre Gaming überlebt? Benedikt erklärt, wie es seiner Switch geht.

Im Juli 2022 habe ich mir die Nintendo Switch OLED nach viel hin und her gekauft. Lange stand ich der Nintendo-Konsole skeptisch gegenüber, doch am Ende bezeichnete ich die Switch sogar als meinen Kauf des Jahres.

Ich hatte mich damals bewusst für das OLED-Modell entschieden: Ich wollte mit der Switch ausschließlich im Handheld-Modus spielen, da ich für alles andere meinen Computer habe. Daher bot sich das OLED-Modell für mich einfach an.

Mittlerweile habe ich etwa 4 Jahre mit meiner Switch verbracht. Oft wurde von der Sorge berichtet, dass das OLED-Display auf Dauer kaputtgehen könne oder Anzeichen von Burn-In zeigt. Die Sorgen kann ich nach vielen Jahren nicht bestätigen, dafür hat meine Switch andere Probleme.

Wichtig ist, dass es sich wirklich um alltagstypische Spielzeiten handelt. Ich habe keinen Stresstest oder ähnliches mit meiner Switch gemacht und habe auch keine Schutzfunktionen des OLEDs deaktiviert. Ich habe meine Switch einfach normal im Alltag als Handheld-Konsole verwendet: zu Hause auf der Couch, unterwegs in der Straßenbahn oder im Flugzeug auf dem Weg in den Urlaub.

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Viele Spiele mit statischen Menüs

Was habe ich so gespielt? Ich nutze meine Switch bis heute ausschließlich im Handheld-Modus, damit ich auch von dem tollen Display profitieren kann. Einzige Ausnahme: Ringfit Adventure, wofür die Switch in der Docking-Station landet. Dank Ringfit bin ich mittlerweile mehr als 50 Kilometer mit der Switch gelaufen.

Über die letzten 4 Jahre habe ich hunderte Stunden in etlichen Spielen verbracht und bin im Nachhinein doch überrascht, was das alles war. Ein paar Beispiele, mit denen ich viel Zeit verbracht habe:

  • Persona 5 und Shin Megami Tensei V.
  • Etliche Pokémon-Spiele, darunter sogar das MOBA Pokémon Unite.
  • Verschiedene Spiele der „Rune Factory“-Reihe, die ich alle rauf und runter gespielt habe. Nur um Teil 5 habe ich einen Bogen gemacht.
  • Viele, viele Stunden in FIFA bzw. mittlerweile EA FC, aber ausschließlich im Einzelspielermodus.
  • Baldur’s Gate 2 und Knights of the Old Republic.
  • Mit Hollow Knight habe ich ebenfalls dutzende Stunden verbracht.

Die meisten Spiele davon setzen auf statische Menüs, die sich immer an der gleichen Stelle befinden. Das gilt offiziell als Problem, wenn man OLED-Geräte nutzt. Ein YouTuber zeigt kürzlich, wie stark statische Menüs aus Overwatch ein OLED-Display belasten können.

Das OLED funktioniert wie zum Release, die Joy-Cons eher weniger

Auch nach hunderten Stunden, die ich mittlerweile in etlichen Spielen auf der Switch verbracht habe, kann ich sagen: Sichtbare Schäden am OLED-Display kann ich bis heute keine ausmachen. Weder im zentralen Menü der Switch noch in Spielen selbst sind mir störende Schlieren oder eingebrannte Menüs aufgefallen. Und das würde mir auffallen, denn ich hab die Switch im Handheld-Modus immer direkt vor der Nase.

Ob die Helligkeit schlechter geworden ist, kann ich hingegen mit meinen heimischen Möglichkeiten nicht überprüfen.

Grundsätzlich bin aber der Meinung, dass sich die meisten Spieler, die ähnliche Gewohnheiten wie ich beim Spielen haben, keine Sorgen um „ihr“ OLED-Display machen brauchen. Drei oder vier Stunden tägliches Gaming an der Switch OLED schadet in meinen Augen weder der Switch noch dem Display. Da gehen vorher andere Dinge an der Switch kaputt:

So merkt man meiner Switch einfach an, dass ich sie täglich mit mir herumgeschleppt habe: Der linke Joy-Con hält nach 4 Jahren nicht mehr richtig am Gehäuse der Switch und mein Gerät ist trotz Schutzhülle mittlerweile ganz schön zerkratzt.

Mal davon abgesehen funktioniert mein Modell bis heute ohne größere Probleme. Die Switch OLED würde ich aber ohnehin immer der normalen Switch vorziehen: Seit ich auf der Switch OLED gespielt habe, würde ich (fast) keinem mehr raten, die normale Switch zu kaufen

WoW: Midnight – Housing auf dem Schreibtisch mit dem exklusiven Bausatz im GameStar-Sonderheft

Mit unserem offiziell von Blizzard abgesegneten Papercraft-Bausatz baut ihr euer WoW-Heim als Miniatur für euer Regal zuhause nach.

Vor ziemlich genau einem Jahr haben wir es schon einmal ausprobiert und in unserem neuesten Sonderheft zu World of Warcraft: Midnight, machen wir’s erneut. Die Rede ist von Papercraft! Einige von euch können sich darunter wahrscheinlich erstmal nichts vorstellen, andere wiederum haben vielleicht schon Burg Trosky mit unserem Papercraft-Bausatz im Sonderheft zu Kingdom Come: Deliverance 2 nachgebaut.

Unter Papercraft versteht man das Bauen von Objekten aus Papier bzw. Karton. Das können Figuren und Büsten sein oder wie in unserem Fall: Burgen und Häuser. Stellt es euch vor wie Lego, aber zum Kleben statt zum Stecken. Blizzard hat uns das 3D-Modell eines Gebäudes aus ihrer neuen Housing-Erweiterung zur Verfügung gestellt, das wir in detaillierter Kleinstarbeit in einen schicken Papercraft-Bausatz auf acht Seiten für euch umgearbeitet haben. Der steckt zusätzlich neben dem XXL-Doppelposter im aktuellen WoW-Sonderheft.

Ein Marathon, kein Sprint

Das fertige Häuschen kommt auf ca. 20x18x18 cm (BxTxH) und wird aus insgesamt acht Kartonbögen gebastelt. (Quelle: Maximilian Schütz)

Als ich den ersten Screenshot des Hauses von Kollege Markus gezeigt bekommen habe, war ich mir sicher: »Eine Woche, dann ist’s fertig!«. Schließlich habe ich letztes Jahr eine ganze Burg zu Papier gebracht. Ich lag ja so falsch! Bis das Häuschen in dieser Form auf dem Tisch dastehen konnte, war es ein weiter Weg mit einigen Hindernissen.

Es gibt schließlich keine App, in der man einfach einen Knopf drückt und mit einem »BING!« einen fertigen Bausatz ausgespuckt bekommt – zumindest kenne ich keine, die das kann. Der ganze Prozess hat mich letztendlich etwa drei Wochen Zeit gekostet.

Um aus Blizzards Vorlage ein baubares Modell für den Schreibtisch zu fertigen, musste jedes Polygon angepasst werden. Denn mit seinen geschwungenen Linien und vielen Details sieht das Haus später im Spiel zwar richtig schick aus, ist aber für unseren Zweck in dieser Form ungeeignet. Die Entwickler können beispielsweise Flächen einfach überlappen lassen – sieht ja im Spiel eh niemand. Soll das ganze aber auf Papier funktionieren, müssen alle Flächen auf Kante maßgeschneidert werden.

Ständig musste abgewägt werden, welche Details man behalten kann oder muss, um den Charakter des Hauses zu erhalten und was nachher einfach viel zu klein für ein Papercraft-Modell würde. Außerdem muss das ganze letztendlich auch auf eine begrenzte Anzahl an Seiten passen und soll auch für unerfahrene Papercraftler machbar sein.

Von 3D zu 2D und wieder zu 3D

Während des Testbaus werden letzte Problemstellen ausgemerzt, bis alles so zusammenpasst, wie es soll. (Quelle: Maximilian Schütz)

Ist das 3D-Modell soweit fertig, folgt der erste Probebau. Das Modell wird »auseinandergeklappt« und möglichst sinnvoll und nachvollziehbar in einzelne Teile auf den Bögen aufgeteilt. Der Probebau ist nötig, um einerseits zu testen, ob sich auch wirklich alles zusammenfügt, wie es soll, und andererseits um letzte Problemstellen zu entdecken. Dann heißt es zurück in Blender, die problematischen Teile anpassen, neu ausdrucken und wieder testen.

Das schicke Layout der Bögen von Sigrun folgt im letzten Schritt. Bis dahin ist’s aber ein weiter Weg.

War der Probebau erfolgreich, ist die Arbeit aber noch lange nicht erledigt. Die Klebelaschen und Kanten müssen korrekt beschriftet und auf den finalen Bögen platziert werden. Hier die Balance aus möglichst sinnvoller Anordnung zu finden, ohne dabei allzu viel Platz zu vergeuden ist ebenfalls knifflig.

Die Bauanleitung zum Papercraft-Modell findet ihr ab Seite 66 im Sonderheft.

Selbstverständlich werfen wir euch nicht einfach mit den Kartonbögen ins kalte Wasser: Im Sonderheft haben wir eine detaillierte Bauanleitung, die euch Schritt für Schritt erklärt, wie ihr vorgehen sollt und welche Materialien ihr zum Bauen benötigt. Auch dafür ist der Probebau wichtig, denn aus meinen Notizen entstehen später die Texte und auch die Fotos dafür werden währenddessen geschossen.

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Das Sonderheft wird ab dem 23. Februar verschickt, es sollte also im Normalfall zum Spielrelease bei euch ankommen.

Natürlich dreht sich in unserem dicken Sonderheft zu World of Warcraft: Midnight nicht alles um Papercraft: Auf 148 Seiten findet ihr alles Wissenswerte zur neuen Erweiterung und ein XXL-Doppelposter steckt auch noch drin. Mit unseren Guides helfen wir euch unter Anderem bei Skillungen, Crafting, den neuen Mounts & Pets und dem neuen Beute-System. Außerdem knackt ihr alle Dungeons und Weltbosse mit unseren Instanzen-Guides.

Kurz: Wer Midnight spielt, kann auf dieses Heft nicht verzichten.

Opfert Blizzard die Seele von Warcraft, um so zu sein wie Disney? Der ehemalige Chef reagiert auf die Kritik

Warcraft klingt zu furchterregend. Während die Blizzard-Führung über sowas nachdenkt und das Universum immer massentauglicher machen möchte, verlieren sie die Fans aus den Augen, die das Unternehmen groß gemacht haben – so das Fazit eines Branchen-Beobachters.

Was ist die Ausgangslage? Vor einigen Tagen berichteten wir über ein Interview mit Holly Longdale und Ion Hazzikostas, die bei Blizzard seit Jahren die Richtung von World of Warcraft vorgeben. Dort erklärte die Vize-Präsidentin unter anderem, dass man Warcraft zu so vielen Menschen wie möglich bringen möchte und man rückblickend nicht so zufrieden mit dem Namen sei: Warcraft klinge so furchterregend.

Dieses Interview nahm der Branchen-Beobachter Peter Girnus (kommt eigentlich aus dem Bereich der Cybersecurity) zum Anlass, um in einem langen Beitrag auf X pointiert auf eine Entwicklung bei Blizzard hinzuweisen.

Warcraft zeigt heutzutage auch gerne mal seine niedliche Seite, wie in diesem Trailer:

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WoW: Housing-Cinematic im WildStar-Flair

Was für eine Entwicklung ist das? Peter Girnus verfasst seinen Post aus der Perspektive des Senior Vice Presidents von Activision Blizzard, der auf die 30 Jahre alte Franchise Warcraft blickt. Sein erster Vorwurf: Das Unternehmen holt sich das Feedback von Fokusgruppen ein, die sich eine erhöhte Zugänglichkeit für Warcraft wünschen. Die meisten Befragten haben wahrscheinlich noch nie ein Warcraft-Spiel gezockt.

Im zweiten Schritt kritisiert er die Aussagen aus dem Interview:

Unsere Vizepräsidentin sagte einem Interviewer, dass wir den Spielern „Hochzeiten, Raids und neue Abenteuer“ bieten wollen. Sie nannte Hochzeiten an erster Stelle. Vor Raids. In einem Spiel namens Warcraft. Niemand im Raum zuckte mit der Wimper.

Sie sagte auch: „Niemand denkt dasselbe über Warhammer.“

Sie verglich unsere Franchise ungünstig mit einem Konkurrenten. Offiziell. Als Verteidigung der Franchise.

Peter Girnus auf X

Die erhöhte Zugänglichkeit dient laut Girnus dazu, einen größeren TAM zu erreichen. TAM steht für Total Addressable Market, also die maximale theoretische Zielgruppe, die man mit seinem Produkt erreichen könnte. Es gehe bei Blizzard nicht mehr um Abonnenten oder die Community, die diese Franchise (und Blizzard) groß gemacht hat. Es geht um TAM.

Girnus nennt das die „Disneyfizierung“, ein Begriff, den auch immer wieder Spieler in diesem Zusammenhang nennen sollen: „Unangenehmes wird in Niedliches verwandelt. Krieg in Hochzeiten. Orcs in Maskottchen.“ Alles muss im besten Fall familientauglich sein.

Diese Ausrichtung hat aus Sicht von Girnus jedoch ein großes Problem: „TAM schreibt keine Beiträge in Foren. TAM schreibt keine Abschiedsbriefe. TAM hat keine 20 Jahre Muskelgedächtnis und Lore-Wissen und Raid-Nächte, aus denen echte Freundschaften entstanden sind.“

Laut Girnus ist nicht der Name Warcraft das Problem. „Das Problem ist, dass alte Spieler uns langsam nicht mehr wiedererkennen.“

Wie sind die Reaktionen auf den Post? Peter Girnus bekommt prominente Rückendeckung für seine Analyse. Der ehemalige Blizzard-Präsident Mike Ybarra schreibt auf X etwa:

Lange lebe Warcraft.
Es ging immer um den Konflikt.
Das ist das Haus, auf dem Blizzard gebaut wurde.

Auch viele andere Leser stimmen Girnus zu:

  • Montana Rodes schreibt etwa: „Das ist der Grund, warum meine gesamte Gilde kein WoW mehr spielt. Die meisten von uns waren seit Vanilla dabei.“
  • Auch Sky Wlker kritisiert: „Ihr habt versucht, WoW in Guild Wars 2 zu verwandeln, und jetzt ist es ein Disney-Game. Gratulation.“
  • William Alves ergänzt: „Die Vampir-Manager haben Warcraft endgültig den letzten Tropfen Seele ausgesaugt: Hochzeiten vor Raids, Cash-Shop-Fallen, die darauf ausgelegt sind, Jubiläumsverdiener zu schröpfen, und ein Creative Director, der bei der Namensgebung mitgewirkt hat und jetzt jammert, dass der Name zu gruselig ist.“
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Mike Ybarra war Präsident von Blizzard, ist heute CEO von PrizePicks.

Eine Entwicklung, die vor vielen Jahren gestartet ist

Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz diese Analyse? Peter Girnus beschreibt hier eine Entwicklung, die man schon lange bei Blizzard beobachten kann und die auch schon lange von den Fans von Diablo, Starcraft und Warcraft kritisiert wird.

Seit dem enormen Erfolg von World of Warcraft ab 2005 hat sich das Unternehmen gewandelt. Aus weniger als 500 Mitarbeitern wurden in nur 4 Jahren mehr als 4.500. Die neue Messlatte war gesetzt. Der Fokus wechselte auf Service-Games. Zunehmend häufiger stand Blizzard für Entscheidungen, Ankündigungen und die abgelieferte Qualität in der Kritik.

In diesem Zusammenhang lesenswert:

Mehr zum Thema
Nicht Activision hat das „gute, alte Blizzard“ auf dem Gewissen, sondern der Erfolg von WoW
von Karsten Scholz

Die unfassbar schlecht umgesetzte Ankündigung von Diablo Immortal auf der BlizzCon 2018 ist bis heute ein mahnendes Beispiel dafür, dass Blizzard immer wieder an den Core-Fans vorbei entwickelt, um sich neue Zielgruppen zu erschließen. Projekte, die den langjährigen Unterstützern wichtig waren, wie die Neuauflage von Warcraft 3, wurden indes durch ihre mangelhafte Umsetzung an die Wand gefahren.

Dazu kommt eine Entwicklung, die wir seit Jahren überall beobachten können: Marken werden immer häufiger zu Mega-Franchises ausgebaut, die mit Serien, Filmen und Spielen alle Plattformen und mit Merchandise die Wohn- und Kinderzimmer erobern sollen.

Disney lebt das mit Star Wars, dem Marvel Cinematic Universe, Avatar und Co. vor. Viele andere ziehen nach. Wir können also davon ausgehen, dass auf die Worte von Holly Longdale Taten folgen werden: Warcraft wird größer, omnipräsenter, zugänglicher, familientauglicher.

Aus meiner Sicht kann man aber nicht per se sagen, dass dieser Fokus auf größere Zielgruppen automatisch zu einem schlechteren Ergebnis führt. Ganz im Gegenteil: Blizzard macht aktuell viel richtig. Das Housing für WoW kommt sehr gut an. Overwatch hat sich neu aufgestellt. Für Diablo kommt viel Neues. Zudem bewies ein Trailer vor kurzem erst, dass WoW weiterhin sehr finster sein kann.

Es ist also nicht alles nur Schwarz und Weiß. Es kommt immer auf die Umsetzung im Detail an. Ähnliche Diskussionen gibt es gerade um das Thema Highguard, wo sich ein Indie-Team gegen die Corporate-Welt durchsetzen wollte: Vom „One Last Thing“ zum Concord-Meme: Highguard ist die fatale Fehleinschätzung eines Marktes, der von Wut lebt

Pokémon Pokopia muss ein Feature aus Rubin und Saphir unbedingt umsetzen, um richtig gut zu werden

In Pokémon Pokopia wird es möglich sein, die Welt so zu gestalten, wie man möchte. Das hat MeinMMO-Redakteurin Jasmin in ihre Kindheit zurückversetzt.

In einem Interview auf VGC sprach der Senior Game Director Shigeru Ohmori über seine Anfänge in Pokémon Rubin und Saphir. Dort war er nämlich für das Design der Map zuständig. Er spricht davon, dass die Habitate aus Rubin und Saphir, in denen man die Monster zum ersten Mal trifft, als Inspiration den Prototypen für Pokopia dienten.

Tatsächlich gibt es auch in Pokopia Habitate, die für die Taschenmonster hergerichtet werden müssen. Sobald sie sich angesiedelt haben, entwickeln sie nämlich Bedürfnisse und Wünsche, die in Form von Items oder Möbelstücken erfüllt werden müssen.

Als ich die Editionen Rubin und Saphir gelesen habe, hat mich das direkt in meine Kindheit zurückversetzt. Für mich braucht es ein anderes Feature als die Habitate, um das perfekte Pokémon-Spiel zu sein.

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Mit Pokémon Pokopia mixt Nintendo zwei seiner beliebtesten Reihen für die Switch

Ein Feature hat Rubin und Saphir liebenswert gemacht

Im Kindesalter habe ich alle 8 Orden gesammelt und bin durch die Hoenn-Region gestreift. Die Map bestand aus unterschiedlichen Arealen wie steinigen Lavagebieten oder dem großen weiten Meer. Ab und zu gab es besondere Stellen, in denen Spieler ihre Geheimbasis aufbauen konnten.

Mit der TM43 Geheimpower konnte man nämlich in Bäume oder Felswände ein Loch schlagen. Dahinter tat sich ein Raum auf, der dekoriert werden konnte. Das war mein erster Berührungspunkt mit Videospielen, die mit dem Einrichten von Räumen zu tun haben.

Zunächst einmal will die richtige Geheimbasis ausgesucht werden. Je nachdem, wo sich dieser Geheimraum befindet, gibt es nämlich ein anderes Design. Geheimbasen in felsigen Gebieten haben beispielsweise Steinmauern und -böden. Mir hat dabei immer das Baumhaus am besten gefallen, da ich mich als Kind dann so gefühlt habe, als wäre ich tatsächlich hoch oben in der Luft in einem Baum.

Dann ging es ans Dekorieren. Meine Geheimbasis hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass sie voller rosa Möbelstücke war und kein Zentimeter des Raumes mehr frei war, ohne dass ein Plüschtier dir in die Seele geblickt hat.

Mein Bruder war da etwas kreativer: Er hat sich die Geheimbasis des Gegnerteams als Inspiration genommen und überall Pfeile auf dem Boden platziert. Sobald man auf diese Pfeilfläche trifft, wird man in die Richtung geschleudert, in die der Pfeil zeigt. So haben Besucher gut und gerne mal mehrere Minuten in seinem Raum verbracht, weil sie von Pfeil zu Pfeil geschleudert wurden.

Im Nachhinein betrachtet gab es nicht so viele Optionen wie bei heutigen Cozy Games. Die Farben der einzelnen Möbelstücke oder die Wände und Böden konnten beispielsweise nicht angepasst werden, was heutzutage in vielen Spielen möglich ist.

Pokémon Rubin und Saphir waren aber die ersten Spiele, in denen ich mich kreativ ausleben konnte. Mir war es nicht so wichtig, alle 8 Orden zu sammeln. Viel wichtiger war es für mich, die Sammlung an Postern, Kissen und Puppen zu vervollständigen.

Das Schöne war zudem, dass man sein Werk Freunden und Familie zeigen konnte. Obwohl Pokémon Rubin und Saphir auf das Sammeln von Pokémon und die Kämpfe ausgelegt sind, war für mich die Funktion der Geheimbasen die wichtigste überhaupt. So habe ich nämlich meine Liebe für Cozy Games entdeckt.

Pokopia wäre perfekt dafür

Wenn sich ein Spiel für eine Weiterentwicklung dieses Systems eignen würde, dann wäre es doch eigentlich Pokopia, oder? Im 10-minütigen Trailer gab es bereits einige Szenen zu sehen, in denen eigene Häuser mit Blöcken gebaut werden konnten. Es soll auch einen Raum geben, den man frei gestalten kann.

Hier muss sich allerdings noch zeigen, in welcher Form der eigene Raum ins Spiel kommt. Am Bauen von Gebäuden hätte ich selbst nicht so viel Spaß, da ich lieber vorgefertigte Räume wie in Animal Crossing einrichte – oder eben die Geheimbasen aus Rubin und Saphir. Auch die Blockoptik der Welt schreckt mich bislang eher ab, als dass sie mich zum Terraforming motiviert.

Wenn es jedoch einen eigenen Raum gibt, den man freigestalten und in den man seine Freunde einladen kann, wäre Pokopia ein wahrgewordener Traum für mich. Es ist noch mal etwas anderes, ob du die komplette Welt frei gestalten kannst oder ob du den dir zur Verfügung stehenden Ort bestmöglich herrichtest.

Außerdem bin ich gespannt, wie sehr man sich in seiner Kreativität beim Einrichten in Pokopia ausleben kann. Bei Rubin und Saphir hat mir gerade so gut gefallen, dass es Bodenplatten mit Funktionen gibt, wie die erwähnten Pfeile oder auch Musikbodenplatten, die einen Ton abspielen.

Es gibt aber auch einen Aspekt, der mich bei Pokopia abschreckt. Normalerweise habe ich meine Spiele gerne im Regal stehen – als komplett physische Version. Doch das Pokémon-Spiel kommt als Game Key Card, was für viele Spieler zum Boykott führt: Pokémon legt sich mit Palworld an, doch Fans wollen das Spiel aus einem ganz anderen Grund boykottieren

Sauercrowd verliert einen Twitch-Streamer kurz vorm Raid, sagt: Er hat eine richtige Aversion gegen WoW entwickelt

Bei Sauercrowd laufen die Vorbereitungen für den ersten Raid auf Hochtouren – allerdings nun wohl ohne ein Mitglied des Kollektivs Bonjwa.

Wer ist der Streamer?

  • Matteo „Mental“ Ricciardi ist einer der drei Gründer des Streamer-Kollektivs Bonjwa, das sich seit seiner Gründung 2013 deutlich vergrößert hat.
  • Der WoW-Neuling war im Sauercrowd-Projekt schon ab Tag 1 dabei, zusammen mit einigen seiner Kollegen von Bonjwa.
  • In der Zeit bei Sauercrowd war Mental Teil eines der größten Highlights des Projekts: der Gerichtsverhandlung gegen Chefstrobel, wobei er selbst als Richter fungiert hat. Das wird nicht wieder passieren.
Update vom 13. Februar 2026: Aufgrund der Kritik, wir hätten einige Infos aus den Streams von Bonjwa falsch wiedergegeben, haben wir die entsprechenden Szenen vom 11. und 12. Februar noch einmal gegengecheckt und im Anschluss einige Formulierungen angepasst und Abschnitte aktualisiert. Vielen Dank für euer Feedback!

Das sagt Mental: In seinem Stream vom Mittwoch, den 11. Februar, erklärt Mental, dass seine Zeit bei Sauercrowd vorbei sei. HandofBlood habe ihn erneut als Richter haben wollen, aber das mache er nicht mehr, wolle sich von World of Warcraft vorerst komplett distanzieren:

Ich glaube, ich bin bei Sauercrowd jetzt komplett raus. Also auch nicht mehr Gerichtsverhandlung oder sowas. […] Das Projekt ist supercool, ich wünsche allen Leuten, die da noch mitmachen, viel Spaß, aber ich bin leider so raus, dass ich mich damit auch nicht mehr beschäftigen will in einer Gerichtsverhandlung.

Matteo Ricciardi im Stream auf Twitch, etwa ab Stunde 4:16:55

Er habe eine „richtige Aversion“ entwickelt und könne WoW „nicht mehr sehen“, wie er weiter betont. Es sei möglich, dass die Lust irgendwann wiederkehre, aber im Augenblick könne er das alles „nicht mehr sehen.“ Wenn es besonders unterhaltsame Hardcore-Clips gibt, könnten diese bei ihm im Stream aber ab und an auftauchen.

Mentals Charakter auf dem Sauercrowd-Server steht aktuell übrigens bei Level 50, der Streamer hat es bis zu diesem Punkt ohne Tode geschafft (Quelle: sauercrowd.gg).

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Blizzard bannt den Mann, der WoW Hardcore ruiniert hat

Ein Streamer hört auf, aber Bonjwa macht weiter

Bei der „Aktionärsversammlung“ auf dem Hauptkanal von Bonjwa haben sich Projekt-Manager Maurice Otto und Geschäftsführer Niklas „Honor“ Behrens über die Statistiken des Streams unterhalten. Ihr Fazit: Nach einem anfänglichen Hoch mit Sauercrowd liegen die Zuschauer-Zahlen aktuell unter dem Schnitt des Kanals. Die Zahlen sollen aber nichts mit Mentals Abschied aus WoW zu tun haben.

Dazu passt, dass die anderen Bonjwas WoW treu bleiben. Honor erklärte aber, warum er am anstehenden Raid auf den Molten Core am 22. Februar nicht teilnehmen wird. Er ist erst Ende Januar zum dritten Mal gestorben, sein neuer Charakter in der Gilde steht aktuell bei Stufe 20 und sagt selbst: In den 2 Wochen schafft er es nicht auf 60. Er hat offenbar aber Lust, weiterhin am Projekt teilzunehmen.

Bonjwa-Streamer Leon Kress scheint ebenfalls noch sehr aktiv in der Gilde zu spielen. Zudem betonte Maurice: „Sauercrowd 2 dann auf Hordenseite, das wird super.“ Wann genau das passieren soll – und ob es überhaupt kommt –, ist allerdings noch nicht bestätigt.

Niklas erklärt zum Ende des Gesprächs über Sauercrowd, dass er gerade die aktuell laufende Erweiterung The Burning Crusade auf den Anniversary-Servern spiele. In der Erweiterung spielt er ebenfalls Hardcore, allerdings per Addon, da die Server keinen eigenen Hardcore-Modus anbieten.

Auch auf den Hardcore-Servern von Sauercrowd spielt Niklas wieder, hat sich dort erst vor einigen Tagen einen neuen Gnom erstellt. Hier will er die Sachen aber etwas entspannter angehen.

Blizzard hat The Burning Crusade am 5. Februar bereits zum dritten Mal veröffentlicht und seitdem tummeln sich die Spieler auf den Geburtstags-Servern, um die Scherbenwelt (wieder) zu erkunden und schlussendlich (wieder) zum ersten Mal Illidan zu begegnen. Blizzard hat den Release sogar ungewöhnlich gefeiert: Eine der besten WoW-Erweiterungen erscheint zum 3. Mal, bekommt nach 19 Jahren eine neuen Cinematic-Trailer

Pokémon GO: Ihr habt nur noch 3 Tage für ein ganz besonderes, seltenes Shiny

In Pokémon GO läuft gerade das Valentinstags-Event. Das solltet ihr dringend nutzen, um ein spezielles Shiny zu fangen.

Was ist los in Pokémon GO? Aktuell dreht sich alles um das Valentinstags-Event. Das läuft derzeit noch bis Sonntag, den 15. Februar um 20:00 Uhr.

Da gibt es eine Menge interessante Pokémon zu fangen, aber eines sticht heraus, wenn ihr als Shiny-Sammler unterwegs seid: Pandir.

Was macht Pandir so besonders? Da gibt es gleich mehrere Punkte, die es interessant machen.

Es ist in verschiedenen Formen fangbar – und gerade jetzt könnt ihr es mit dem seltenen Herzchenmuster fangen.

Dieses Herzchenmuster hat eine weitere Besonderheit: Wenn ihr Pandir in dieser Form als Shiny fangt, ändert sich nicht nur die Farbe, sondern auch die Musterung des Pokémon. Während das normale Pandir nämlich Flecken in Herzchenform hat, trägt das Shiny-Herzchen-Pandir ein gebrochenes Herz auf dem Fell. Das macht es unter den Shiny-Pokémon ziemlich einzigartig

Und zum Abschluss ist Pandir ein seltenes Pokémon, das man normalerweise nur schwierig bekommt. Es ist bekannt dafür, dass man es nur über die seltene Feldforschung Lande 5 großartige Curveballs in Folge fangen kann.

Diese Forschung ist nicht nur selten, sondern auch schwierig – und zudem bringt sie normalerweise nicht das Herzchenmuster, sondern andere Formen. Dementsprechend ist Shiny-Pandir in der Herzchenform überaus selten. Aktuell hat man aber eine deutlich bessere Chance als sonst. Aber eben nur noch bis Sonntagabend.

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Pokémon GO zeigt seine aktuelle Season im Trailer

Wie fange ich jetzt Shiny Pandir mit Herzchen-Muster in Pokémon GO?

Das Valentinstags-Event hat ein wichtiges Feature, das aktuell greift: Die große Pandir-Forschung, die seit dem Abschluss der globalen Herausforderung verfügbar ist.

Die Forschung heißt einfach Befristete Forschung: Valentinstag und bietet euch gleich sechs Begegnungen mit Pandir in der Herzchenform. Dafür müsst ihr lediglich 30 Pokémon fangen, um alle Begegnungen nacheinander zu erhalten.

Damit habt ihr auf jeden Fall die Garantie, das Herzchen-Pandir zu fangen. Für die Shiny-Form braucht ihr natürlich, wie immer, Glück. Doch die Gelegenheit ist besser als sonst.

Sollte es hier nicht klappen, könnt ihr auch weiterhin die 5-großartige-Curveballs-in-Folge-Forschung suchen. Besucht dafür verschiedene PokéStops und versucht, die Forschung zu erhalten. Tipp: Löscht am besten andere Forschungen, die ihr nicht lösen wollt, damit ihr wieder Platz für die Pandir-Forschungsaufgaben habt.

Habt ihr bereits Glück mit dem Herzchen-Pandir gehabt, oder versucht ihr noch, es zu fangen? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und weitere spannende Pokémon erscheinen in den kommenden Wochen. Vor allem die Kalos-Tour und der Weg nach Kalos dürften für viele interessant werden. Alle Infos zu den Terminen bis Ende des Monats findet ihr hier: Alle Events im Februar 2026 in Pokémon GO.

RAM-Diebe und Betrüger sind so dreist geworden, dass ein Hersteller jetzt auf einen neuen Trick setzt, um euch zu schützen

Diebe haben es schon länger auf RAM und andere Hardware abgesehen. Jetzt setzt ein Hersteller auf Änderungen, um die Hardware vor Betrügern zu schützen. Ob das wirklich hilft, ist eine andere Frage.

Was hat Corsair gemacht? Corsair verkauft seine DDR5-Produktreihe der Marke „Vengeance“ seit Anfang Januar 2026 in einer neuen Produktverpackung. Das berichtet Corsair in einem eigenen Blogpost. Anstatt den bekannten gelben Pappschachteln wie im Titelbild kommen jetzt durchsichtige Kunststoffpackungen zum Einsatz. Das soll gleich mehrere Vorteile haben:

  • Es ist jetzt sofort der Inhalt der Verpackung erkennbar. Sollten Betrüger den Inhalt tauschen, ist das schneller erkennbar als bei einem verschweißten Karton.
  • Der Hersteller hat außerdem ein manipulationssicheres Etikett auf der Klappverpackung angebracht. Das Sicherheitssiegel umgibt die Klappverpackung und reißt beim Öffnen, sodass Diebe sie nicht öffnen und wieder verschließen können.
  • Bei den RAM-Modulen, die weiterhin in Pappverpackungen ausgeliefert werden, hat Corsair ebenfalls ein Sicherheitsetikett hinzugefügt, um den Schutz zu erhöhen.
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Warum ist RAM so teuer? Die aktuelle Situation in 2 Minuten erklärt

Angeblich besserer Schutz für Käufer und Verkäufer

Was soll das bringen? Mit den Änderungen will man vor allem gegen mehrere Arten von Betrug vorgehen, die schon länger für Probleme sorgen:

Besonders „beliebt“ ist ein Rückgabebetrug, wo die Betrüger DDR5-Speicher kaufen, Module anderer Typen, wie DDR4 oder alte DDR2, oder Dummy-Module einschleusen und sie dann an den Händler zurückgeben. Im schlimmsten Fall bemerkt das der Händler nicht, sodass dann der nächste Kunde den falschen Speicher ausgeliefert bekommt und sich wundert. Bei Grafikkarten werden Modelle ebenfalls oft von Betrügern heimlich ausgetauscht.

Ob diese Maßnahmen gegen den Rückgabebetrug aber wirklich hilft, ist fraglich. Denn oftmals erkennen Mitarbeiter in Warenhäusern nicht, ob es sich um die echte Hardware oder doch um eine Fälschung handelt. Und solange dieses Wissen fehlt, dürfte der Betrug auch weiterhin funktionieren.

Hinzu kommt, dass Arbeitsspeicher im Vergleich zu anderen Komponenten leicht und klein ist und daher vergleichsweise leicht zu stehlen ist. Das geht sogar so weit, dass die Diebe sich an Ausstellungsstücken vergreifen, die Verkäufer ausstellen, um ihre Hardware zu präsentieren. Mehr dazu lest ihr auf MeinMMO: RAM ist so teuer geworden, dass Nutzer richtig dreist werden: Sie stehlen ihn direkt aus den Computern im Geschäft

Quelle(n):
  1. tomshardware.com

Fallout hat eine „Vault 69“ und sie ist genau so schlimm wie ihr denkt

Die ominöse Vault 69 klingt wie ein anzüglicher Scherz in Fallout. Ist es auch. Aber gleichzeitig doch ernster, als man vielleicht denken mag …

Der Artikel erschien bereits in einer früheren Version auf MeinMMO.

Im Universum von Fallout dreht sich nicht nur alles um sonderbare Monster und die Verstrahlung der Welt, sondern auch um die Vaults. Diese sicheren Bunker sollen Zuflucht vor der Radioaktivität bieten und den Menschen in einigen Jahrzehnten ermöglichen, die Oberfläche neu zu bevölkern. Doch es gibt einige dieser Vaults, die ein wenig „kurios“ erscheinen.

Wir verraten euch, was es mit der mysteriösen Vault 69 auf sich hat.

Spoilerwarnung: Wer die Serie „Fallout“ noch nicht gesehen oder die Spiele noch nicht gespielt hat, der bekommt in diesem Artikel leichte Spoiler zu beidem.

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Der offizielle Trailer zur Fallout-Serie auf Amazon auf Deutsch

Was sind die Vaults? Vaults sind im Universum von Fallout riesige Untergrundkomplexe, die zum Schutz gegen die Strahlung des unweigerlich geschehenden Nuklearkrieges erbaut wurden. Besonders wichtige und besonders reiche Personen konnten hier als Vorsorge für den Atomkrieg einen Platz buchen.

Was die meisten jedoch nicht wussten: Die Vaults wurden gleichzeitig für verschiedene, soziale Experimente genutzt. So wurde in einer Vault etwa behauptet, dass jedes Jahr ein Bewohner geopfert werden muss, damit die Vault weiter existiert. Andere Vaults dienen zu Forschungszwecken, bei denen die Bewohner unter Drogen gesetzt werden.

Die Vaults sind also nur oberflächlich für die Sicherheit gedacht. Abgesehen von einigen Vaults, die für das „Management“ sind, dienen die anderen fast immer irgendwelchen sonderbaren Zwecken.

Fallout Vault 69 Poster
Das Poster zu Vault 69 aus dem nie veröffentlichtem Van Buren-Spiel.

Was ist Vault 69? Die Vault 69 dürfte eine der sonderbarsten Vaults sein und wer bei der Nummer bereits ein diebisches Grinsen auf den Lippen hat, der liegt vollkommen richtig.

Denn das Experiment von Vault 69 hatte eine ganz spezielle Aufteilung für die Bewohner vorgesehen. Es gab einen Mann und 999 Frauen. Er ist quasi der Hahn im Korb.

Natürlich basiert die Vault 69 auf dem gängigen Meme „69“, das immer mal wieder auftaucht, auch zum Beispiel in Spielen wir Borderlands 3. Die 69 steht dabei für eine Sexualpraktik oder manchmal auch Sex im Allgemeinen und dementsprechend musste auch das Fallout-Universum mit der „Vault 69“ ein etwas fragwürdiges „Sozialexperiment“ erschaffen.

Ob der einsame Herr hier seinen persönlichen Harem, eine amazonenhafte Unterwerfung oder etwas ganz anderes erlebt hat, werden wir mit etwas Glück irgendwann erfahren.

Fallout Vault 69
Nur ein kleines Bild – alles, was man zur Vault 69 weiß.

Woher stammt die Info? Die wenigen Infos, die es zur Vault 69 gibt, stammen aus der Fallout-Bibel sowie dem Comic „One Man, and a Crate of Puppets“. Außerdem kam sie in einem Artwork zum “Van Buren”-Fallout vor, das allerdings niemals veröffentlicht wurde. Dort wird die entsprechende Vault erwähnt.

Gibt es noch andere kuriose Vaults? Jede Menge. Zu einem Großteil der Vaults haben die Macher noch gar nichts veröffentlicht. Der Nutzen oder das durchgeführte Experiment in diesen Vaults ist noch unbekannt, bis sie irgendwann in einem Spiel, der Serie oder einem anderen Medium erwähnt werden.

Bekannt ist allerdings, dass es auch eine Vault 68 gegeben hat. Diese hat das Experiment umgedreht: Hier sind es insgesamt 999 Männer und nur eine Frau. Auch da sollte man sich genau überlegen, ob man wirklich wissen will, wie das wohl ausgegangen ist.

Die Fallout-Serie ist aktuell sehr beliebt – sie macht auch einfach ungeheuer viel richtig.

Quelle(n):
  1. fallout.fandom.com

Helldivers-Film: Release, Vorlage, Regisseur – Alle Infos zur Verfilmung des Koop-Shooters

Helldivers wurde mit dem 2. Teil ein ziemlich erfolgreiches Spiel. Jetzt soll die Reihe auch einen Film bekommen. MeinMMO fasst euch alle bisherigen Infos zusammen.

Was ist Helldivers? Helldivers ist eine Spiele-Reihe, die bisher 2 Titel erhalten hat. Vor allem der 2. Teil wurde zu einem großen Überraschungserfolg. Aktuell befindet sich auch ein Film zum Spiel in Arbeit.

Wann ist der Release vom Helldivers-Film? Der Film zu Helldivers soll am 10. November 2027 in die Kinos kommen.

Was ist die Vorlage des Films? Die Helldivers-Spiele haben keine konkrete Story und lassen sich am ehesten mit Starship Troopers vergleichen. Man kann davon ausgehen, dass nicht eines der beiden Spiele direkt als Vorlage genutzt wird, sondern dass man die Helldivers-Welt im Allgemeinen (also den Humor und die Stimmung) als Vorlage nutzt.

Wer ist der Regisseur vom Helldivers-Film? Justin Lin soll Regie beim Film zu Helldivers führen. Er hat bereits Erfahrung mit Blockbustern. Ihr könntet ihn unter anderem als Regisseur folgender Filme kennen:

  • The Fast and the Furious: Tokyo Drift (2006)
  • Fast and Furious Five (2011)
  • Star Trek Beyond (2016)
  • Fast and Furious 9 (2021)

Sein letzter Film war 2025 das Drama Last Days.

Hier könnt ihr euch einen Trailer der Spiele anschauen:

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Helldivers 2 zeigt im Trailer zu Machinery of Oppression wie die neuen Cyborgs den Kampf verändern

Helldivers-Film: Trailer, Cast und Handlung

Gibt es einen Trailer zum Helldivers-Film? Nein, bisher wurde kein Trailer zum Film veröffentlicht. Auch Bilder vom Set oder Promo-Material gibt es bisher nicht.

Da die Dreharbeiten offenbar noch nicht begonnen haben, wird es wohl noch etwas dauern, bis Teaser oder Trailer veröffentlicht werden.

Wer ist im Cast vom Helldivers-Film? Bisher ist nur ein Darsteller bekannt. Wie die Variety am 11. Februar 2026 bekannt gegeben hat, wird Jason Momoa im Film eine Rolle übernehmen. Er spielte bereits in der Videospielverfilmung von Minecraft mit, und die meisten werden ihn als Aquaman oder Khal Drogo kennen.

Was ist die Handlung vom Helldivers-Film? Bisher ist die konkrete Handlung unbekannt. In Helldivers dreht sich alles um die Super-Erde, die von externen Gefahren wie den Terminiden, den Automates oder den Illuminates bedroht wird.

Dabei setzt die Super-Erde gezielt auf Propaganda, um die Menschheit auf den Krieg gegen diese Fraktionen einzustimmen.

Das Drehbuch soll von Gary Dauberman geschrieben werden. Er arbeitete als Drehbuchautor unter anderem an folgenden Filmen:

  • Annabelle (2014)
  • Es (2017)
  • The Nun (2018)
  • Until Dawn (2025)

Helldivers ist nicht das einzige Universum voller Bedrohungen und Action, das einen Film oder eine Serie bekommen soll. Auch aus dem Warhammer 40.000-Universum soll eine Serie entstehen. Mit an Bord ist Henry Cavill: Warhammer Staffel 1: Alle Infos zur Serie mit Henry Cavill auf Amazon Prime – Start, Trailer und Besetzung

WoW: Hexenmeister darf nie wieder einloggen, verliert sonst einzigartigen Begleiter

Wenn er in World of Warcraft einloggt, verliert er einen geliebten Begleiter. Ein Hexenmeister darf nicht mehr ins Spiel.

World of Warcraft hat sich im Laufe der Jahre drastisch geändert. Fähigkeiten kommen und gehen, damit auch Begleiter von Charakteren. Doch eigentlich sollte es immer einen freudigen Grund geben, um sich einzuloggen – aber nicht für diesen einen Hexenmeister. Denn der hat einen Dämonen an seiner Seite, der vermutlich schnell das Weite suchen würde, wenn er sich einloggt. Die Konsequenz: Er darf nicht mehr einloggen.

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Was hat es damit auf sich? Im Subreddit von WoW hat der Spieler Familiar-Telephone74 einen Screenshot geteilt. Zu sehen ist einer seiner Charaktere, ein Orc-Hexenmeister. Doch wo man im Hintergrund einen Wichtel, einen Leerwandler oder vielleicht einen schmucken Sukkubus erwarten würde, steht bei ihm ein Begleiter, den kein anderer aktueller Hexenmeister besitzt: Eine Höllenbestie.

Denn das letzte Mal, als der Spieler diesen Charakter gespielt hatte, war die Höllenbestie noch sein permanenter Begleiter. Etwas, das schon viele Jahre zurückliegt.

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Höllenbestie existiert gar nicht mehr – außer man loggt niemals ein

Warum darf er nicht mehr einloggen? Die Höllenbestie als permanenter Begleiter wurde schon vor Jahren aus dem Spiel entfernt. Wenn jemand mit einem Begleiter ins Spiel einloggt, der nicht mehr existieren dürfte oder nicht mehr zugänglich ist, dann überprüft WoW das alle paar Sekunden – spätestens aber beim Phasing oder einem Teleport. Dann würde die Höllenbestie des Hexenmeisters verschwinden („despanwnen“) und wohl nie wieder zurückkehren.

Allerdings kann der Orc-Hexenmeister sich solange über einen sehr exklusiven Charakter-Bildschirm freuen – denn wohl kaum ein anderer Hexenmeister wird dort mit einer Höllenbestie im Hintergrund abgebildet sein.

Gibt es die Höllenbestien noch heute? Ja, sie existieren noch als Zauber in WoW, aber in abgewandelter Form. Heute ist die Höllenbestie ein großer Cooldown, allerdings ist die beschworene Höllenbestie nur temporär aktiv. Sie verursacht einige Sekunden lang hohen Schaden und steigert die Generierung von Seelensplittern, bevor sie verschwindet. Sie kann nicht direkt kontrolliert werden und folgt einfach nur den Angriffen des Hexenmeisters, bevor sie wieder verschwindet.

Community erinnert sich zurück: In den Kommentaren unter dem Subreddit-Beitrag erinnern sich viele zurück an die Höllenbestien, die sie selbst einmal besessen haben. Denn ähnlich wie die Ghule der Todesritter, haben auch die Höllenbestien mitunter ein paar alberne Namen bekommen, wenn sie permanente Begleiter wurden – wie etwa „Flameflame“ vom Spieler Anderaku:

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Viele wünschen sich auch, dass Hexenmeister bei der Wahl ihrer Dämonen die gleichen Freiheiten hätten, wie Jäger sie etwa haben.

  • „Die Fähigkeit „Dämon versklaven“ sollte beim Hexenmeister das Äquivalent zum „Wildtier zähmen“ des Jägers sein und es erlauben, so ziemlich jeden Dämon als Anpassung für deine Dämonen freizuschalten.“ – Beltheshazzar98
  • „Ich erinnere mich noch daran, dass man während Legion eine Höllenbestie als permanenten Begleiter haben konnte. Das war einfach der Wahnsinn.“ – dk_2605
  • „Wow, ich würde nie wieder auf diesen Charakter einloggen.
    Ich spiele sogar zwei Hexenmeister, aber ich durfte nie dieses epische Erlebnis haben. Jetzt bin ich traurig.“
    – Etelgrin

Eine andere Klasse hat erst vor einigen Wochen den langersehnten Wunsch erfüllt bekommen, einen geliebten Begleiter wieder als permanenten Freund im Spiel haben zu können: Magier haben ihr Wasser-Elementar zurück, nachdem sie lange darum betteln mussten.

Diablo 4 Lunares Erwachen: So farmt ihr das Event in unter einer Stunde

In Diablo 4 findet aktuell das „Lunare Erwachen“-Event statt, bei dem ihr euch Belohnungen erspielen könnt. Wie ihr effizient farmt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Am 12. Februar 2026 startete das „Lunare Erwachen“ in Diablo 4. Angelehnt an die typischen „chinesischen Neujahrs-Events“ erhaltet ihr während des Events Boni und könnt euch einige Belohnungen erspielen. Ihr sammelt „Gunst der Ahnen“ und könnt damit insgesamt 10 Stufen im Event freischalten, die jeweils zwei Belohnungen enthalten.

Update, 13. Februar 2026: Der Artikel wurde für das neue Event aktualisiert und angepasst.

Um die Quest zu starten, müsst ihr nach Ked Bardu reisen und dort mit dem NPC Ying-Yue sprechen. Danach könnt ihr auch schon für eure Belohnungen farmen – und das Event in unter einer Stunde abschließen. Dafür habt ihr noch bis zum 26. Februar Zeit.

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Diablo 4: Aktiviert sofort diese 2 Einstellungen, sonst fehlen euch wichtige Ausrüstungswerte

Wie farme ich effizient? Um die Belohnungen zu erhalten und die Stufen des Events abzuschließen, müsst ihr „Gunst der Ahnen“ sammeln. Das geschieht, indem ihr die Lunaren Schreine aktiviert und Monster schnetzelt, während die Boni des besonderen Schreins aktiv sind.

Um flott durch das Event zu kommen und euch die Belohnungen einzusacken, solltet ihr euch auf euer Reittier werfen und die Lunaren Schreine in der Oberwelt abfarmen. Achtet dabei besonders auf die Minimap, um keinen Schrein in dem Gebiet zu übersehen. Es lohne sich laut einem Nutzer auf Reddit besonders, in der Höllenflut zu starten. Pro Gebiet sollte man 2-3 Schreine finden.

Manche Lunare Schreine stehen sogar in Event-Bereichen, erkennbar an einem roten Kreis. Hier müsst ihr erst das Event abschließen, um den besonderen Schrein „benutzen“ zu können.

Je nachdem, auf welchen Lunaren Schrein ihr trefft, können euch verschiedene Boni erwarten. Näheres zu den Boni und dem Event erfahrt ihr in unserem Beitrag:

Auf der letzten Belohnungsstufe des Lunaren Erwachens erhaltet ihr einen Skin für euer Reittier sowie einen Prächtigen Funken zum Craften von Mythic Uniques. Woher ihr die Funken sonst noch bekommt und wie ihr mythische Gegenstände craftet, erfahrt ihr hier: Diablo 4: Prächtige Funken herstellen – So craftet ihr Mythic Uniques damit