Fortnite klaut Tänze – Ring of Elysium klaut offenbar sogar Menschen

Ein Model beschwert sich, der chinesische Gaming-Riese Tencent hätte ihr Bild genommen, daraus eine Figur für den Battle-Royale-Shooter „Ring of Elysium“ gemacht und das dann als Skin verkauft. Das ist was Neues: Fortnite wird nur vorgeworfen, Tänze zu kopieren.

Um dieses Model geht es: Das chinesisch-amerikanische Model Mei Yan hat 400.000 Subscriber auf YouTube und knapp 200.000 Follower auf Instagram. Sie ist Model, Bloggerin und „Internet-Persönlichkeit“.

Yan erzählt in einem Post auf Instagram, sie hätte vor 5 Jahren ein Foto gemacht. Das Foto zeigt sie mit einem schwarzen Pulli, einer Atemmaske und herabhängenden Armen.

Instagramm-Yan
Das Model Mei Yan. Quelle: Instagramm

Der gigantische China-Konzern Tencent wiederum habe dieses Foto genommen, durch Photoshop gejagt und daraus die Figur “Photographer Lynn“ gemacht. Das ist ein Charakter-Icon für Ring of Elysium im Adventurer-Pass.

Mei Yan habe dafür nicht ihr Einverständnis gegeben. Sie wurde nicht einmal gefragt, sagt sie. Nur aus Zufall sei sie darauf aufmerksam gemacht worden – mit Games hat das Model nichts am Hut.

Adventurer-Pass-RoE

Das ist die Figur im Spiel: Die Figur „Lynn“ in Ring of Elysium ist ein Icon-Charakter im neuen Adventurer Pass. Tencent bewirbt diese Charaktere zentral im Spiel als besondere Skins. Die Skins erhält man, wenn man sich den “Adventurer Pass” kauft – der entspricht dem Battle Pass aus Fortnite.

Die Icon-Skins sollen dann während einer Saison erweitert werden. Es wurden schon zusätzliche Accessoires für Lynn angekündigt, etwa ein Sweat-Shirt oder ein Rucksack mit Katzenmotiv.

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So reagiert Tencent: Wie USGamer berichtet hat Tencent sich nicht zu den Vorwürfen geäußert. Allerdings hat die Firma schon Promo-Material offline genommen, das Lynn zeigt.

So reagiert das Model: Mei Yan schein irgendwie verblüfft zu sein. Zwar sei es normal, dass ihr Content gestohlen werde, sagt sie. Aber die Ausmaße hätten sie hier überrascht. Das fühle sich sehr seltsam an.

Das Model sagt: „Spieler haben für den Adventurer-Pass und dafür bezahlt, Zugang zu diesem Skin zu haben. Ich denke, auf eine gewisse Art wurden die ausgetrickst und das ist wirklich, wirklich nicht okay.“

Vergleich-Pc-Gamer
Lynn und Mei Yan im Vergleich – Quelle: PC Gamer

Das steckt dahinter: Battle-Royale-Spiele sind bekannt dafür, popkulturelle Anspielungen zu tätigen. Bei Fortnite beschweren sich etwa Schauspieler, Musiker und die Mütter von Kindern, Epic hätte ihre Tänze gestohlen und damit einen Haufen Geld verdient.

Aber dass wer sagt, gleich die ganze Figur wurde geklaut, ist dann doch neu.

Man darf gespannt sein, ob und wie Tencent hier reagiert:

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Quelle(n):
  1. USGamer
  2. Kotaku

Kill-Rekord zeigt, wie toll Fortnite sein muss, wenn man’s kann

Bei Fortnite wurde ein Kill-Rekord gebrochen, den einst Ninja hielt. Ein Video des Laufs zeigt, wie rasant und bunt Fortnite aktuell ist. Das muss richtig Spaß machen, wenn man es kann.

Um welchen Rekord geht es da? Es geht um den Welt-Rekord bei Kills im „Duo vs. Squads“ auf dem PC. Für den Rekord tritt ein Team aus zwei Spielern in einem Squad-Match an, spielt also gegen Vierer-Teams.

Wo stand den Rekord? Einst hielten Ninja und Sypher den Rekord mit 43 Kills. Der wurde dann von zwei Franzosen gebrochen, die 46 Kills geholt haben.

Jetzt haben sich die Spieler „ImCLutchPlayz“ und „iMrSharpShooter“ den Rekord geschnappt.

Fortnite-Titel-Kopf

Xbox-One-Spieler wechselt zum PC, um Rekord zu brechen

Das ist der neue Rekord:  Die beide Spielen haben mit „Xbox One“-Controllern auf dem PC gespielt und 47 Kills gemacht, also einen mehr als den bisherigen Rekord erzielt. Damit haben sie fast die Hälfte der Lobby an unschuldigen PC-Spielern ausgelöscht.

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Der Spieler „ImClutchPlayz“ ist eigentlich ein Xbox-One-Spieler, der kaum PC-Erfahrung in Fortnite hat.

  • Auf der Xbox One hat er mehr als 14.000 Spiele in Fortnite
  • Auf dem PC nur etwa 300.

Er scheint also extra auf den PC gewechselt zu sein, um sich dort den Rekord zu holen.

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Das ist das Besondere am Video: Es gibt ein 17-minütiges Video zu dem Rekord. Das zeigt beeindruckend den aktuellen, ziemlich irren Stand von Fortnite aus der Perspektive von „ImCluchPlayz“ und den besonderen Reiz so einer Rekordjagd:

  • Die Spieler nutzen Flugzeuge, aber nicht, um damit Kills zu erzielen, sondern um zu neuen Gefechten zu rasen
  • Die Eiszombies bringen eine neue Komponente in das aktuelle Fortnite, die man beachten muss
  • Außerdem läuft der Run keineswegs perfekt, sondern einer der Spieler stirbt und der andere muss ihn wiederbeleben – Fortnite ist also hier hochdynamisch
  • Zudem sind beide Spieler offenbar klar auf Rekord-Jagd. Das bringt zusätzliches Adrenalin rein, sie schauen in jeder freien Sekunde auf ihre Kills, wollen den Rekord und heizen sich gegenseitig immer wieder an

Es geht für die beiden augenscheinlich weniger darum, die Gefechte zu gewinnen – das tun sie ohnehin. Der Reiz scheint darin zu bestehen, möglichst ständig das nächste Gefecht zu suchen und dann alle auszuschalten. Dieses Spiel gegen die Zeit bringt Drive rein.

Fortnite Woche 6 Season 7 Ladebildschirm

Ein unterhaltsames Video, das Fortnite aus einer Perspektive zeigt, bei der man versteht, warum Profis viel Spaß mit dem Spiel haben. Die Gegner wirken eher wie Mobs, die man im Vorbeigehen erschießt und die eigentlich nur als Punktelieferanten dienen.

Mit der Art, wie “normale Spieler” Fortnite zocken, dürfte dieses Hochgeschwindigkeits-Spiel nur wenig gemein haben.

So bleibt Ihr bei Fortnite auf dem Laufenden: Noch mehr News, Stories und Guides zu Fortnite findet Ihr auf unserer Facebook-Seite, die sich nur um Fortnite und seinen Ableger Battle Royale dreht!

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Wie ist Anthem, wenn man alleine spielt? Trotz Fliegen ziemlich hart

Auch wenn unser Autor Robert nicht viel Zeit in der Demo von Anthem verbringen konnte, war er überrascht, wie schwer und dynamisch sich die Kämpfe gestalten, wenn man alleine unterwegs ist. Dabei sollte Anthem mit der Fliegerei doch viel leichter sein, oder? 

Meine ersten Erfahrungen mit Anthem waren eine Geduldsprobe: Über den kompletten Zeitraum der VIP-Demo hat mich der Ladescreen-Bug ganz besonders hartnäckig verfolgt. Um überhaupt spielen zu können, musste ich stets das Spiel starten, den Ladescreen-Bug abwarten, das Spiel neustarten und anschließend mit etwas Glück der vorherigen Expedition beitreten.

Das hat dazu geführt, dass ich den Großteil des verfügbaren Demo-Contents allein bewältigt habe, was eine wirklich knackige Herausforderung war. Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet.

Denn durch das Fliegen sollte das Spiel doch ziemlich einfach sein, da man aus sicherer Entfernung aus der Luft auf Gegner feuern kann.

Anthem Javelin wie Iron Man

Warum das in der Realität nicht funktioniert hat, ist einigen klugen Kniffen des Entwicklers zu verdanken.

Hinweis: Da mich die Bugs und Stolpersteine in der Demo hart getroffen haben, konnte ich lediglich den Ranger-Javelin spielen. Das Stronghold war für mich nicht spielbar. Ich habe hauptsächlich auf dem Schwierigkeitsgrad “Normal” gespielt.

Das Fliegen in Anthem macht Spaß – aber nicht unverwundbar

Darin unterscheiden sich die Javelins in ihrem Flugverhalten: Wer die Flugsteuerung erst einmal drauf hat, kann allerhand taktische Manöver vollführen, wie Ausweichen oder in der Luft schweben. Je nach Javelin unterscheiden sich jedoch die Manöver, die man ausführen kann.

So ist der Colossus deutlich schwerfälliger als der Interceptor, hält aber dafür mehr aus.

Anthem Anspielbericht

Doch selbst wenn Ihr in der Luft seid, könnt Ihr von Feinden beschossen werden. Dabei kommen allerhand verschiedener Mittel zum Einsatz:

  • Fliegende Gegner nehmen Euch direkt aus der Luft aufs Korn
  • Zielsuchende Lasertürme treffen Euch, wenn Ihr nicht im richtigen Moment ausweicht
  • Gegner schicken kleine, zielsuchende Drohnen los, die sowohl am Boden als auch in der Luft detonieren können
  • Feinde zwingen Euch in Gebiete, in denen das Fliegen deutlich erschwert wird

Besonders spannend war der Kampf gegen drei Titanen (die zweite verfügbare Storymission), die ihre Attacken clever aufeinander abgestimmt haben, was dazu führte, das man sich je nach Situation auf dem Boden oder in der Luft befinden musste, wenn man nicht den Löffel abgeben wollte.

https://www.youtube.com/watch?v=3jJ1XYbHSSo

Unnötig zu erwähnen, dass sich der Kampf für mich als bockschweres Brett herausgestellt hat. Genau das hat mir jedoch Spaß bereitet. Es ist schlicht nicht möglich, sich einfach zu verstecken und die Gegner mit dem Eisbrecher zu bearbeiten. Um so befriedigender war der Triumph, als der dritte Titan am Boden lag.

Warum feuert man nicht einfach aus sicherer Entfernung auf die Gegner? Ich habe die Bewegungen und die Aktionen der Feinde als sehr dynamisch wahrgenommen. So könnt Ihr zwar Abstand zwischen Euch und die Gegner bringen, werdet aber nicht mehr so viel ausrichten können.

Anthem Ticker Server

Das liegt auch an den Waffen, die sich nicht unbedingt als besonders zielsicher auf Entfernung herausstellten. Mit einem Sturmgewehr oder einer Schnellfeuerpistole könnt Ihr auf größere Entfernungen nichts mehr ausrichten.

Ihr seid also gezwungen, Euch mehr oder weniger am Kampfgeschehen zu beteiligen. Waffen wie Schrotflinten belohnen eine offensivere Spielweise, da sie auf Nahdistanz absolut tödlich sind. Eine große Erleichterung war die Feststellung, dass man nicht mit Stampfattacken begrüßt wird, wenn man einem dicken Gegner zu nahe kommt.

anthem ursix

Endlose Gegnerwellen in Anthem? Bei einem meiner selten Ausflüge in das freie Spiel konnte ich ein Weltereignis absolvieren (ähnlich den öffentlichen Events in Destiny), in dem ich erst drei Geschütze und anschließend einen feindlichen Storm ausschalten musste.

Eine ziemlich knackige Aufgabe, da mir Unmengen kleiner Gegner entgegen geworfen wurden. Meine übliche Vorgehensweise (kleine Gegner erledigen, Boss bearbeiten) hat hier nicht mehr funktioniert, da die Gegner scheinbar unendlich erscheinen.

Es wird spannend sein zu sehen, welchen Einfluss dieses Gegnerverhalten im finalen Spiel haben wird.

Anthem Screenshot

Anthem könnte viel taktischer werden, als uns jetzt schon klar ist

Auch wenn wir noch längst nicht alles gesehen haben, der erste Einblick gibt einen Vorgeschmack auf die vielen Anpassungsmöglichkeiten und taktischen Kniffe. So

  • besitzen die Javelins verschiedene, aufeinander abgestimmte Fähigkeiten, mit denen sich Kombos erzielen lassen,
  • die Fähigkeiten können abgewandelt werden. So kann aus der Lenkrakete des Rangers im Handumdrehen ein Giftpfeil werden. Dies ermöglicht verschiedene Spiel-Varianten
  • eine große Waffenauswahl sorgt für weitere taktische Kniffe (Nahkampf / Fernkampf)
javelins-anthem

Speziell die drei höchsten Schwierigkeitsgrade dürften vielen Piloten alles abverlangen und eine sehr gute Vorbereitung und Koordination erfordern. Wer die Javelins und ihre Fähigkeiten perfekt aufeinander abstimmt, dürfte einen großen Vorteil im härtesten Content des Spiels haben.

Werden Solo-Spieler Probleme bekommen? Ich bin sicher kein Gradmesser für alle anderen Piloten da draußen, aber speziell auf den höheren Schwierigkeitsgraden dürfte Anthem für Solo-Spieler verdammt schwierig werden.

BioWare hat von Anfang an klar gemacht, dass Spieler mit Einsatztrupps mehr Spaß und mehr taktische Möglichkeiten bekommen. Auch Solo-Spieler sollen jedoch auf ihre Kosten kommen. Ich bin sehr gespannt, wie schwer das finale Spiel für Alleinspieler tatsächlich wird, hoffentlich dann ohne nervige Ladecreen-Bugs.

Wie hat Euch die Anthem-Demo gefallen? Fandet Ihr sie schwer? Oder zu leicht?

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Googles KI schlägt Profis in Starcraft 2, aber sie hat getrickst

Eine künstliche Intelligenz von Googles Gnaden hat einige Top-Spieler in Starcraft 2 geschlagen. Das ist aber bei näherem Hinsehen nicht so toll wie gedacht. Denn die KI hat die eigenen Regeln gebrochen.

Diese Nachricht sorgt für Aufsehen: Die künstliche Intelligenz „Alpha Star“ wurde vom KI-Team „DeepMind“ entwickelt. Die hat zwei Spieler des eSport-Teams Liquid in zwei 5-Spiele-Serien in Starcraft 2 weggefegt. Die KI gewann mit 10-1.

Die Gegner waren von der Leistung beeindruckt: Die KI hätte fast menschliches Verhalten gezeigt, mit fortgeschrittenen Moves und verschiedenen Strategien in jedem Spiel gewonnen.

DeepMind-Team: Unsere KI kann nicht schneller klicken

Darum hat das so viele Wellen gemacht: Starcraft 2 ist ein Echtzeitstrategie-Spiel, in dem es stark darauf ankommt, wie schnell man reagiert.

Daher könnte man denken: „Klar, dass die KI gewinnt, die kann ja viel schneller klicken.“ Doch genau das soll sie eben nicht gemacht haben.

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Das Team hinter der KI hat betont, AlphaStar hätte die Spieler nicht durch übermenschliche Handlungsgeschwindigkeit besiegt. Sondern man hätte die KI in dieser Hinsicht beschränkt.

Die KI AlphaStar hätte nicht mehr „Aktionen pro Minute“ ausführen können, als ein menschlicher Spieler.

Diese „Aktionen pro Minute“ (AMP) hätten im Schnitt bei 280 die Minute gelegen. Das sei unter denen eines Profi-Teams.

Die Idee ist also, dass hier wirklich die „Intelligenz“ gewonnen hat – die KI wäre einfach cleverer als die Gegner gewesen. Das DeepMind-Team stellte heraus: „Die KI hat durch überlegene Macro- und Mikro-Entscheidungen gewonnen, nicht durch eine übermenschliche Click-Rate.“

Das sorgte für Aufsehen, weil hier offenbar wirklich eine Intelligenz am Werk ist.

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Analyst: KI klickt in Sprints übermenschlich schnell und immer präzise

Darum ist das doch nicht so cool: Das Ergebnis wurde im Nachhinein auf der Seite Medium analysiert und kritisiert. Denn offenbar hat die KI eben doch mit übermenschlichem Klick-Vermögen gewonnen.

Zwar war die durchschnittliche „AMP“ tatsächlich relativ niedrig. Allerdings konnte die KI in entscheidenden Phasen irrsinnig viele Aktionen pro Minute durchführen. Das ging weit über das hinaus, was für Menschen möglich ist

AlphaStar hätte bis zu 1500 Aktionen pro Minute erreicht, innerhalb von kurzen Sprints, die nur wenige Sekunden dauerten, erklärt ein Autor auf der Seite Medium.

In diesen Sprint-Momenten konnte sich die KI dann einen Vorsprung erarbeiten, der durch den Schneeball-Effekt immer größer wurde.

starcraft

Außerdem erklärt der Kritiker, es sei ja nicht nur die Geschwindigkeit bei Clicks wichtig, sondern auch die Präzision. Hier hätte die KI einfach einen mechanischen Vorteil. Die klickt nicht vorbei.

Einem Menschen sei es durchaus möglich, irrsinnig oft zu klicken (das Spam-Klicken), aber da gingen eben viele Klicks daneben.

Letztlich hätte die KI AlphaStar also nicht durch überlegene Entscheidungen gewonnen, sondern durch schnelleres und präziseres Klicken. Die Art, wie das KI-Team den Sieg der KI darstellt und wie man Statistiken verwende, käme Lügen gefährlich nahe.

Um wirklich die Intelligenz der KI zu messen, müsste man ihr noch mehr Handicaps auferlegen. Im Moment führe sie Manöver durch, die rein physisch für einen Menschen nicht möglich wären.

Dennoch sagt auch der Kritiker, DeepMind und die Leistung in StarCraft 2 an sich seien sehr beeindruckend.

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  1. Kotaku
  2. Medium

Pokémon GO: Deshalb konntet ihr vielleicht kein Shiny Enton fangen

Das Event mit Shiny Enton in Pokémon GO ist zu Ende und einige Spieler sind bestimmt leer ausgegangen. Dies könnte vielleicht auch an riesigen Nestern liegen.

Was ist passiert? Am letzten Wochenende konnte man auf der ganzen Welt verhäuft auf Shiny Enton treffen. Einige Spieler sind in diesem Event aber leer ausgegangen. Dies könnte aber auch an riesigen Nestern liegen, die in eurer Stadt platziert sind.

Was sind Nester? Normalerweise findet man Nester in Parks und auf Grünflächen. Dort tummeln sich dann von einem Pokémon besonders viele Exemplare.

Es gibt aber auf der Welt auch einige riesige Nester, die über einen ganzen Stadtteil verteilt sind. Dort findet man eine Pokémonart dann genauso häufig wie in normalen Nestern,.

Deshalb beeinflussen Nester auch Shiny-Events

Das ist das Problem mit riesigen Nestern: Viele dieser großen Nester verteilen sich über eine ganze Stadt oder einen Stadtteil. Dort spawnen dann mit einer großen Wahrscheinlichkeit viele Nest-Pokémon.

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Das riesige Nest in Berlin. Damals lief noch eine Map für die Region. Quelle: Spieletrend

Das Enton-Event am letzten Wochenende brachte ein neues Shiny, welches vermehrt in der Wildnis auftaucht. Doch wie kann man dieses Shiny finden, wenn man in der Wildnis nur auf Nest-Pokémon trifft?

Wo finde ich solche Nester? In Deutschland ist das populärste Riesennest wohl der Südwesten von Berlin. Dort erstreckt sich über mehrere Stadtteile ein ganzes Nest. Etwas weiter im Westen von Berlin, an den Randgebieten, erstreckt sich ein weiteres solches Nest.

Aber auch einige Kleinstädte sind von diesem Problem betroffen. Dort spawnen in der gesamten Stadt fast ausschließlich Nest-Pokémon, da der gesamte Ort ein solches Nest ist.

Auf Reddit berichtet nun auch ein Spieler über dieses Problem in Long Island, New York. Dort leben fast 8 Millionen Menschen in einem riesigen Pokémon-Nest.

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Woher kommen diese Nester? Normalerweise sind Nester ja in Parks. Also warum gibt es so riesige Nester, die nicht nur in Park beheimatet sind?

Niantic greift, um Nester zu erkennen, auf Kartendaten von OSM zurück. Dort werden von Experten bestimmte Gebiete eben als Parks oder andere Freizeitgebiete eingezeichnet. Diese Einzeichnungen übernimmt dann Niantic für Pokémon GO und lässt dort Nester erscheinen.

Das riesige Nest von Berlin wurde natürlich nicht als Park eingezeichnet, sondern als eine Hochebene, die es eben auch ist. Niantic sieht aber auch eine solche Hochebene als Nest an, weshalb dort dann auch ein riesiges Nest entsteht. Ähnliche Ursachen haben andere riesige Nester ebenfalls.

Pokémon GO Enton verwirrt

Wie komme ich jetzt an Shiny Enton? Die Chance auf Shiny Enton gibt es immer noch. Diese Chance ist nur nicht mehr so groß, wie sie am Wochenende war. Wenn das nächste Event mit einem Shiny läuft, dann sollte man aber besser sein Nest vor der Tür verlassen und in normalen Gebieten jagen gehen. Dort ist die Chance auf ein schillerndes Pokémon deutlich höher.

Im Februar startet der Community Day mit Quiekel. Wir geben euch 5 Gründe, weshalb ihr unbedingt spielen solltet: 

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Quelle(n):
  1. Reddit

Gegen diese Feinde kämpft Ihr in der Welt von Anthem

Im Shared-World-Shooter Anthem werden wir gegen Faschisten, Aliens und andere Kreaturen kämpfen. Unser Special zeugt Euch, was man bisher über sie weiß.

Das ist die Welt von Anthem: Als Freelancer ist es die Aufgabe der Spieler, die Menschen zu beschützen und Missionen in dieser Welt durchzuführen. Als Hauptquartier dient die Stadt Fort Tarsis, einer der wenigen Zufluchtsorte der Menscheit. Bisher hat die Welt von Anthem noch keinen Namen. Es ist ein rätselhafter Planet, über den noch nicht viel bekannt ist. Er wurde offenbar von den Shapers erschaffen.

Wer sind die Shapers?

Das ist die Legende der Shapers: Die Shapers gelten als die Götter der Welt von Anthem. Sie kontrollierten mit speziellen Instrumenten die “Anthem of Creation” oder Hymne der Schöpfung. Dabei handelt es sich um eine uralte Kraft, die als pure Schöpfung beschrieben wird.

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Mit dieser Kraft erschufen die Shapers die Welt von Anthem. Ihr Ziel war es, dies innerhalb von neun Tagen abzuschließen. Am dritten Tag verschwanden die Shapers jedoch, ließen Ihre Instrumente und alles andere zurück. Noch immer geraten ihre Technologien mit der Hymne der Schöpfung in Konflikt und stürzen die unvollständig erschaffene Welt ins Chaos.

Zu diesem Chaos zählen die Shaper-Stürme, gigantische Wetter-Phänomene, die äußerst gefährlich sind.

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So sieht ein großer Shaper-Sturm aus.

Offenbar werden diese Stürme von den zurückgelassenen Technologien der Shaper ausgelöst. Sie sind aktiv und können plötzlich große Zerstörung anrichten.

Möglicherweise sind in der Welt noch andere Überreste der Shaper zu finden, als der Technologie. Fans spekulieren, dass es sich bei dieser Gestalt um einen Shaper handeln könnte:

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Zusätzlich zu solchen Mysterien und Bedrohungen wimmelt es in der Welt von Anthem nun vor alter, hochentwickelter Technologie und feindlichen Gestalten. Dazu gehören Faschisten, Alien-Plünderer und andere Kreaturen.

Die Dominion – Die Feinde der Freelancer

Was ist die Dominion? Die Dominion gilt als uralter Feind der Freelancer und wird somit auch wahrscheinlich der Hauptantagonist des Spiels. Es handelt sich um eine militärische Gruppierung mit faschistischer Ideologie, die als Gegenmodell zu den Freelancers gesehen werden kann. Sie wollen die Menschen nicht beschützen, sondern unterdrücken. Ihre Prämisse: “Frieden durch Macht”.

Sie arbeiten mit der Technologie der Shapers und haben selbst den Storm-Javeline entwickelt, der später auch in die Hände der Freelancer gelangte. Ihr Hauptquartier liegt in der Stadt Stralheim, im Norden der bekannten Welt. Angeführt werden sie von vom mysteriösen Monitor, über den bisher noch nichts bekannt ist.

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Der “Monitor” wird wohl eines unserer Hauptprobleme in der Story.

Das ist das Ziel der Dominion: Die Dominion sucht nach der Technologie der Shapers. Genauer gesagt, nach den Instrumenten, mit denen sie die Hymne der Schöpfung kontrollierten.

Die Instrumente sind technische Relikte, die irgendwo in der Welt von Anthem versteckt liegen. Mit Ihrer Macht will die Dominion die Hymne der Schöpfung erneut kontrollieren und ihre Macht nutzen, um eine Welt nach ihren Vorstellungen zu erschaffen. Deswegen stehen sie gegensätzlich zu den Freelancern, die nach Freiheit und Gleichheit streben.

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Dieses Mitglied der Dominion sieht nach einer Art Offizier aus.

Scars – Plünderer in einer fremden Welt

Was sind die Scars? Bei den Scars handelt es sich um eine nicht-menschliche Rasse in Anthem. Sie stammen offenbar von einer anderen Welt.

Das ist das Ziel der Scars: Sie kamen offenbar auf der Suche nach Shaper-Technologie auf die Welt von Anthem. Auf ihren Streifzügen stoßen sie ständig mit den Freelancern zusammen. Sie attackieren die Freelancer sogar gezielt auf ihren Expeditionen.

Anthem Titel

Von den Scars wird gemunkelt, dass sie eine merkwürdige Verbindung zu den Shapers haben. Mehr ist aktuell nicht über sie bekannt.

Die Kreaturen von Anthem

Neben den Scars und der Dominion gibt es viele andere gefährliche Gegner in Anthem. Wie die großen, rätselhaften Titanen. Diese riesigen Kreaturen wandern durch die Welt außerhalb von Fort Tarsis. Was es mit den Titanen auf sich hat, ist noch nicht bekannt.

Einen Kampf gegen so einen Titanen könnt Ihr Euch hier im Gameplay anschauen.

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Die Titanen gehören zu den größten Bedrohungen in der Welt von Anthem.

Große Monster erwarten einen auch in den Strongholds. Das sind spezielle Missions-Typen, in denen eine Gruppe aus vier Spielern in einen Dungeon geschickt wird.

Eines der frühesten Gameplays zeigte bereits einen Boss, der am Ende eines Stronghold-Dungeons wartet: Die Schwarm-Tyrannin.

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Dieses große, insektenartige Monster gehört zu den härteren Gegnern, denen man begegnen kann. Im Kampf wird es viele kleinere Insektenmonster auf Euch hetzen.

Es gibt noch weitere einheimische Kreaturen, die einem das Leben schwer machen können. So wie die großen Ursix, troll-artige Monster die in der offenen Spielwelt unterwegs sind. Sie können plötzlich auftauchen und sind zähe Gegner.

anthem ursix

Noch ist offen, welche Kreaturen in der Welt von Anthem sonst unterwegs sind. Vielleicht gibt darüber aber auch schon die aktuell laufende VIP-Demo mehr Aufschluss.

Wann läuft die Demo? Die Demo startete am 1. und läuft bis zum 3. Februar. Teilnehmen kann jeder, es gibt keine Bedingungen.

Wenn Ihr keine Info um Anthem mehr verpassen wollt, schaut doch mal auf unserer Facebook-Seite vorbei. Dort werdet Ihr mit allen Infos von Mein-MMO.de versorgt und könnt Euch mit anderen Fans austauschen.

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Destiny 2: Hüter sind im Raid so gut, dass sie sich nur selbst unterbieten

Ein Trupp aus Top-Spielern läuft den neuen Raid Geißel der Vergangenheit in Destiny 2 mittlerweile schneller, als manche Hüter einen regulären Strike. Nun haben sie Ihre Leistung erneut selbst unterboten.

Wenn in Destiny 2 alles geschafft ist und die Hüter auf frischen Content warten, setzen sich viele Spieler eigene abgedrehte Ziele oder Challenges. So versuchen viele, den schwersten Content des Spiels mit weniger Spielern, komplett alleine oder gar ohne Waffen zu meistern. Auch Speedruns in Raids gehören dabei zu einer beliebten Beschäftigung.

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Was ist passiert? Bei einem solchen Speedrun hat sich nun ein Trupp des berühmten Redeem-Clans rund um den Ausnahmespieler Gladd selbst übertroffen und den neuen Raid der Schwarzen Waffenkammer in einer unglaublichen Rekordzeit geschafft.

Nachdem man den neuen Raid beriets in 8 Minuten und 3 Sekunden geschafft hatte, hat die Gruppe Geißel der Vergangenheit nun in weniger als 8 Minuten gemeistert.

Nachdem Speedrunner sich immer weiter der 8-Minuten-Marke annäherten, galt es als fraglich, ob der Raid überhaupt in unter 8 Minuten gelaufen werden kann. Nun wurde mit 7 Minuten und 55 Sekunden eine neue Bestmarke gesetzt. Das magische “Sub 8” ist also möglich.

Wie hat der Trupp das geschafft? Der Trupp hat seinen Run in einem Video festgehalten. Dort könnt Ihr den gesamten Ablauf aus der Sicht von crushTy mitverfolgen:

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Der Raid-Trupp bediente sich dabei unter anderem folgender Tricks:

  • Einige Spieler nutzen den Worldline-Zero-Glide. Mit dieser Technik kann man mit Hilfe des exotischen Schwertes Weltlinie Null als Warlock extrem weite Distanzen in kürzester Zeit zurücklegen.
  • Ein Teil des Teams kann die Sparrow-Phase des Raids komplett überspringen, indem sie sterben, bevor diese Phase beginnt. Zwei Spieler fahren die Sparrow-Passage dann regulär, die übrigen respawnen dann bereits beim nächsten Checkpoint.
  • Sie setzten Brunnen des Glanzes bei den Panzern, um den Schaden der kleinen Raketen zu erhöhen. Zudem konnten sie durch Verlassen des Panzers im richtigen Moment und sofortiges Einsteigen die Raketen wieder komplett auffüllen.
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Was sagen die Fans? Die Leistung erntet in den Reihen der Community viel Lob und Anerkennung. Endlich ist die magische Marke von 8 Minuten gefallen.

Dabei machen die Fans auch allerlei Witze. So ist oft zu lesen, dass der Trupp den Raid nun schneller läuft, als manche brauchen, um in den Turm zu kommen oder um genügend Spieler für den Raid zusammenzutrommeln. Mittlerweile werde der Raid von diesen Top-Spielern aber schneller gelaufen, als die meisten Spieler für einen regulären Strike benötigen.

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Was haltet Ihr von dieser Leistung des Redeem-Clans? Benötigt auch Ihr mehr Zeit für einen Strike?

Quelle(n):
  1. Reddit

Sieht so aus, als könnt ihr bald 50 Charaktere auf einem WoW-Server haben

Das maximale Charakterlimit von Servern in World of Warcraft wird sich wohl bald drastisch ändern. Die Limitierung könnte aufgehoben werden.

Das Charakterlimit in World of Warcraft liegt auf einem einzelnen Server aktuell bei 18. Das bedeutet, dass jeder Spieler jede Klasse einmalig besitzen kann und zugleich noch jeweils einen Charakter pro Verbündetem Volk. Wer jedoch die meisten Klassen auf beiden Seiten (Horde und Allianz) spielen will, der muss seine Charaktere über mehrere Server verteilen. Das könnte jedoch schon bald ein Ende haben.

WoW Hazzikostas Allen BfA QA

Serverlimit soll auf 50 angehoben werden: In einem Q&A beantwortete der Game Director Ion Hazzikostas einige Fragen. Ein Fragensteller wollte wissen, ob man nicht einfach sämtliche Charaktere eines Accounts auf dem gleichen Server erstellen könnte, wenn Blizzard sowieso immer wieder das Charakterlimit anhebt.

Hazzikostas schien nur kurz über die Frage nachzudenken und erklärte, dass das eigentlich keine technische Schwierigkeit sein dürfte. Er wird mit seinem Team darüber sprechen, sehe aktuell aber keine Probleme, warum man nicht „irgendwann nach Patch 8.1.5“ alle Charakterplätze auf einem Server haben könnte. Das wäre dann identisch mit dem Accountlimit, also 50 Charakteren.

WoW 5 Death Knights human title

Twink-Fans freuen sich: Besonders Spieler, für die das Twinken und Leveln eines neuen Charakters den größten Spaß macht, dürften sich über diese Änderung freuen. Bald wird es damit wohl möglich sein, bis zu 50 Charaktere auf dem gleichen Server zu haben und dadurch etwa alle Klassen auf Horde und Allianz gleichzeitig spielen zu können. Auch Rollenspieler freuen sich, die ansonsten für „neue Charakterideen“ immer wieder alte Charaktere löschen mussten.

Bedenkt bei dieser Information bitte, dass es sich bisher nur um die Aussage des Game Directors handelt, der bisher „kein Problem darin sieht, das Charakterlimit anzuheben“. Eine garantierte Zusage ist das allerdings noch nicht.

Was haltet ihr von dieser geplanten Änderung? Ist es cool, den ganzen Account auf einem Server haben zu können? Oder hätte es so etwas nicht gebraucht?

Mehr Charakterslots sind auch hilfreich, denn das Leveln wird bald leichter.

So bleibt ihr informiert: Ihr wollt keine News mehr zu World of Warcraft verpassen? Dann lasst doch ein Like auf unserer WoW-Facebookseite da!

Quelle(n):
  1. mmo-champion.com/

Monster Hunter World feiert großes Event – Das müsst Ihr wissen

Monster Hunter World feiert sein einjähriges Jubiläum mit einem Event. Das Fest der Dankbarkeit bringt viele Event-Quests und Kollaborationen zurück.

Was gibt’s Neues? Monster Hunter: World wird ein Jahr alt. Das feiern die Entwickler fast einen ganzen Monat lang mit dem Event “Fest der Dankbarkeit”. Während des Events bekommt ihr die Möglichkeit neue Outfits für eure Jäger und Palicos zu holen, sowie folgende Gegenstände:

  • Neue Hintergründe, Titel, und Posen für die Gildeskarte
  • Kostüm “funkelnde Feier” für den Poogie
  • Kostüm “Freundliche Felyne” für die Wildexpertin
  • Spezielles Dankbarkeits-Gericht für die Versammlungsstätte

Das Fest wurde im Entwickler-Stream vorgestellt, das Video dazu gibt es hier (ab 13:30):

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Wie lange läuft das Fest der Dankbarkeit? Ihr werdet viel Zeit haben, um die ganzen Inhalte des Fests durchzuspielen:

  • Start: 26. Januar 2019
  • Ende: 21. Februar 2019
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Was gibt es für Beute? Wie es mittlerweile Tradition ist, bekommen die Spieler aus dem Event ein neues Outfit. Das gibt es in zwei Versionen: als normales Outfit und als Alpha-Version. Für beide Sets braucht ihr folgende Sachen:

Gala-Kostüm:

  • Dankbarkeits-Ticket x 5
  • Monsterknoche+ x 8

Gala-Kostüm Alpha:

  • Dankbarkeits-Ticket x 15
  • Drachenältester-Knochen x 8
  • Große Belobigung x 10

Es gibt außerdem zwei neue Waffen, die ihr euch holen könnt:

Lanze der Fünften:

  • Dankbarkeits-Ticket x 3
  • Legiana-Lederhaut x 3
  • Fester Knochen x 5
  • Schlafbeutel x 2

Und  “Weißer-Wind-Lanze”:

  • Dankbarkeits-Ticket x 5
  • Legiana-Lederhaut+ x 3
  • Komabeutel x 3
  • Große Belobigung x 1

Außerdem gibt es zwei Outfits für euren Palico im neuen Superstar-Look:

Superstar-Set:

  • Dankbarkeits-Ticket x 3
  • Lichtkristall x 3

Superstar-Set Alpha:

  • Dankbarkeits-Ticket x 9
  • Novakristall x 3

Wie bekommt man die Dankrbarkeits-Tickets? Die Tickets bekommt man jedes Mal, wenn man sich während des Fests ins Spiel einloggt. Dabei ist die Menge der Tickets auf einen pro Tag begrenzt.

Man kann sie aber auch aus täglich begrenzten Beutezügen erhalten. Als kleinen Bonus dazu gibt’s noch das Dankbarkeits-Feuerwerk.

Welche Event-Quests gibt es beim Fest? Fast alle bisherigen Events werden für die Dauer des Festes wiederkommen. Das bedeutet für die Spieler nicht nur, dass sie die Kooperations-Outfits und Rüstungen bekommen können, sondern auch höhere Chancen auf Goldkronen-Monster haben.

Die neue Quest, die es zum Start des Festes der Dankbarkeit geben wird, ist die Quest um den Groß-Jagras. Der Groß-Jagras ist das am häufigsten erjagte Monster des Jahres und will jetzt Rache an den Jägern nehmen.

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  • Name der Quest: Der größte Jagras
  • Jägerrang: 50 oder höher
  • Sterne: 9
  • Ort: Uralter Wald
  • Erfolgsbedingungen: Erjage einen Groß-Jagras
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Folgende Kooperationen werden wieder verfügbar sein:

Die vollständige Liste der Event-Quests findet ihr auf der offiziellen Seite von Monster Hunter: World. 

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WoW: Dieses Feature ist so nervig, es müsste eigentlich ein Bug sein

Ein „Feature“ ärgert gerade die Raid-Spieler in World of Warcraft. Denn sie können ihre Ausrüstung nicht mehr tragen.

Der Raid „Schlacht um Dazar’Alor“ ist seit einigen Tagen in World of Warcraft verfügbar. Während viele Spieler den Raid im Vergleich zu Uldir loben, gibt es aber auch ein paar Probleme und Schwierigkeiten mit dem neuen Schlachtzug. Ein besonderes Detail hat einige Spieler massiv gestört – obwohl es strenggenommen eine Spielmechanik und kein Bug ist.

Rückblende sorgt für Ausrüstungs-Probleme: Je nach Fraktion erleben die Spieler zu bestimmten Zeiten im Raid eine Rückblende. Dabei wechseln sie ihre Fraktion, um diese Rückblende zu spielen. Charaktere der Allianz werden zu Horden-Chars und umgekehrt. Diese Verwandlung geht einher mit dem Austausch sämtlicher Volksboni.

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Und genau das ist ein Problem. Denn manche Volksfähigkeiten gewähren einen Bonus auf bestimmte Berufe. Einige Gegenstände, die diese Berufe herstellen können, haben allerdings eine Voraussetzung eines bestimmten Berufslevels, um den Gegenstand tragen zu können. Ohne diesen Bonus kann es geschehen, dass entsprechende Items nicht mehr verwendet werden können.

Ein Beispiel für das “Feature”: Euer Charakter trägt Stoffhandschuhe, die eine Voraussetzung von Schneiderei 100 haben. Eure Schneiderei beträgt 97 plus 5 durch euren Volksbonus, also 102. Nachdem euer Charakter die Fraktion wechselt, fällt der Volksbonus weg und die Schneidereifähigkeit auf 97. Dadurch werden die Stoffhandschuhe automatisch abgelegt, weil der Charakter sie nicht mehr verwenden kann.

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Feature und kein Bug: Streng genommen handelt es sich dabei natürlich um ein Feature, denn immerhin ist es gewollt, dass die Charaktere ihre Volksboni austauschen und mit den neuen Boni kämpfen müssen. Dass dies allerdings dazu führen könnte, dass man bestimmte Ausrüstung nicht mehr tragen kann, hatte wohl niemand auf dem Schirm.

Die Lösung ist recht simpel, die entsprechenden Charaktere mussten einfach ihren Beruf weiterskillen, sodass die notwendige Grenze auch ohne Volksbonus erreicht werden kann. In vielen Raids sorgte dies aber erstmal für Verwirrung und Frust – denn eine Pause war notwendig.

Zusammengefasst betrifft dieses Problem also nur eine sehr kleine Anzahl von Spielern – aber die haben sich tierisch aufgeregt, als ihnen plötzlich mitten im Raid die Rüstung ausgezogen wurde.

Tragt ihr auch Rüstung, die ihr mit eurem Beruf hergestellt habt?

Habt ihr schon die Buffs gesehen, die es bald gibt?

Quelle(n):
  1. reddit.com/r/wow/

Vorm Ende der Demo hat Anthem ein Geschenk: alle Javelins

Heute Nacht endet die VIP-Demo von Anthem, doch BioWare hat noch ein Geschenk vorbereitet. Alle Javelins sind nun freigeschaltet für die letzten Stunden, bevor die Beta endet.

Das ist die Überraschung: BioWare meldete sich um 22:35 Uhr deutscher Zeit über Twitter mit einer frohen Botschaft.

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Alle, die an der VIP-Demo teilgenommen haben, haben jetzt die Auswahl aus allen vier Javelins.

Vorher hatten Spieler nur die Möglichkeit, den Ranger zu spielen, und ab Level 12 einen einzigen zusätzlichen Javelin auszuwählen. Auf diese zwei Javelins waren sie dann die Demo über beschränkt.

Wenn Spieler die vier Javelins nicht sehen können, sollten sie ausloggen und wieder einloggen, rät BioWare.

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Für wen ist das gedacht? Das Angebot richtet sich sicher an Spieler in Nordamerika. Dort ist gerade Nachmittag und die Leute haben noch bis zum Abend Zeit, die weiteren Javelins auszuprobieren.

Bei uns in Deutschland kommt das Angebot sehr spät für einen Sonntagabend. Die meisten Deutschen werden wohl nicht den Luxus haben, das jetzt noch einige Stunden zu testen. Die Demo endet schon um 3:00 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Aber es gibt gute Nachrichten: Alle Teilnehmer der VIP-Demo werden in der offenen Demo dann alle vier Javelins ausprobieren können. Die offene Demo ist schon am nächsten Wochenende.

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Welchen Javelin sollte man jetzt spielen?

Die Bonus-Javelins sind übrigens nicht das einzige Geschenk an die Spieler heute. Schon vor einigen Stunden hatte BioWare angekündigt, den Spielern einen Skin zum Geschenk machen, auch als Entschuldigung für die technischen Probleme der letzten Tage.

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So passt und färbt Ihr Euren Javelin in Anthem an – mit eigenen Farben

In Anthem könnt Ihr Euren Javelin optisch mit Skins anpassen und auch anmalen. Ihr könnt den Farbton Eures Jaevelins dabei individuell selbst erstellen. Ihr müsst Euch nicht an die vorgegebene Palette halten. So passt Ihr Euren Anthem an und gebt ihm eine eigene Farbe.

In Anthem könnt Ihr Eure Javelins vielfältig anpassen. Es gibt Vinyl-Skins, die Eurem Javelin ein anderes Muster verpassen. Ihr könnt alle Körperteile einzeln bearbeiten und ihnen neue Formen verleihen. Es ist möglich das Material des Javelins zu ändern, was ihn hochglänzend oder matt aussehen lassen kann.

Eigene Farben erstellen: Besonders cool ist dabei die Möglichkeit, auf einem Farbprisma einen individuellen Farbton zu wählen, den es nicht als Standard gibt. Die Streamerin Rory Plays hat dazu einen Mini-Video-Guide auf Twitter erstellt.

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So erstellt Ihr eigene Farben und speichert sie

Wem das im Video zu schnell ging, für den haben wir nochmal eine Schritt für Schritt-Anleitung.

  • Geht zur Schmiede in Fort Tarsis auf dem Marktplatz
  • Wählt beim Javelin den Menü-Punkt “Aussehen”
  • Unten rechts am Javelin findet Ihr die Option “Farbe”
  • Wählt Ihr diese an, öffnet sich ein Menü mit Material und Farben
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  • Klickt rechts auf die farbigen Kästchen, um zu den Farbpaletten zu gelangen
  • Hier findet Ihr mittig einen Bereich, in dem ihr selbst Farben erstellen könnt
  • Klickt auf das leere Feld mit dem Plus
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  • Nun öffnet sich ein kreisförmiges Farben-Menü
  • Ihr könnt mit dem äußeren Ring den Grund-Farbton wählen
  • Im Dreieck in der Mitte könnt Ihr mit dem kleinen Kreis nun eine Farbe bestimmen
  • Mögt Ihr die Farbe, klickt einfach unten rechts auf den Reiter mit Farbe hinzufügen
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Schon steht Eurem Fashion-Game nichts mehr im Weg! Zugegeben, der Javelin der Autorin, der hier abgebildet ist, ist farblich eher eine Geschmacksverirrung. Aber man muss ja zeigen, was alles möglich ist.

Geschenk für Fashion-Freunde: Die VIP-Demo von Anthem lief alles andere als rund. BioWare hat sich mittlerweile dafür entschuldigt.

Als Geste der Freundschaft gibt es für Spieler der VIP-Demo einen Vinyl-Skin für die Javelins. In einem Brief an die Community werden die Skins gezeigt und es gibt ein paar erklärende Worte zu den Problemen.

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So zwingen Trolle einen CS:GO-Progamer zum Rückzug auf Twitch

Der CS:GO-Progamer Marcelo “coldzera” David wird gezielt von Stream-Snipern getrollt. Mit der Absicht dafür zu sorgen, dass er von Twitch gebannt wird, schleichen sie sich in seine Matches ein. Nun hat er genug davon. 

Wer ist “coldzera”? In der CS:GO-Community gilt der Brasilianer Marcelo David als einer der besten CS:GO-Spieler weltweit. Im Laufe der Jahre 2016 und 2017 gewann er einen MVP-Award nach dem anderen und erhielt von der eSports Industry die Auszeichnung “Best eSports Player 2016”.

Aktuell spielt coldzera für das brasilianische Team “Made in Brazil” und hat bis vor kurzem aktiv auf Twitch gestreamt. Doch das wird sich jetzt laut seiner eigenen Aussage vorerst ändern.

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Was ist passiert? Stream-Sniper sind kein ungewöhnliches Phänomen auf Twitch. Zuschauer versuchen sich häufig bei großen Streamern in ihre Multiplayer-Matches rein zu schleichen, um sich durch den Stream Vorteile zu verschaffen und den Streamer zu töten.

Bei coldzera geht es aber um mehr, als nur einen Kill. In seinem Stream versuchen die Trolle den Bann des Progamers von Twitch zu erzielen, indem sie zum Beispiel Bilder von Penissen als Avatare setzen.

Diese Bilder tauchen dann in dem Stream von coldzera auf, wenn er etwa gerade in der Lobby auf ein Match wartet. Obwohl die Bilder manchmal für nur wenige Sekunden auftauchen, reicht es aus, um von Twitch eine Sperre zu kassieren.

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Kann man die Bilder irgendwie zensieren? Das Autauchen vom anstößigen Content ist ein Problem, das nicht so leicht zu lösen ist. Während es durchaus möglich ist, in CS:GO bestimmte UI-Elemente auszuschalten, werden die Avatare der Spieler am Ende eines Matches im Score-Board angezeigt.

Bei Valve gibt es auch keine Filter oder Sicherheitsmaßnahmen, um solche Avatare zu verhindern, bevor sie im Spiel hochgeladen werden.

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Was macht der Progamer jetzt? Es ist nicht klar, ob es einen spezifischen Grund gibt, wieso coldzera von den Trollen anvisiert wurde. Dennoch ist es nicht das erste Mal, dass dem Streamer so etwas passiert.

Vor einem Jahr musste der Progamer bereits schon mal mit dem Problem kämpfen. Und genau wie damals, hat er auch dieses Mal angekündigt, dass er vorerst für unbestimmte Zeit mit dem Streamen aufhören wird. Wenn er wieder zurück kommt, dann wird es wohl ohne Mikrofon oder Cam sein, so coldzera in einem Tweet.

Dead by Daylight geht währenddessen gegen seinen größten Streamer-Troll vor:

Der schlimmste Spieler von Dead by Daylight wurde endlich gebannt

Quelle(n):
  1. pcgamesn.com

Valve schweigt, während ihr Artifact auf Steam vor sich hin stirbt

Valve hat mit Artifact einen Schritt ins Kartenspiel-Genre gewagt. Mit einer so erfolgreichen Firma im Rücken, versprach Artifact auch eigentlich, ein Erfolg auf Steam zu werden. Jetzt ist es quasi tot und niemand scheint sich mehr darum zu kümmern.

Artifact feierte seinen Release am 28. November 2018. Obwohl wenig Werbung dafür gemacht wurde, haben viele Streamer auch in Deutschland in Artifact eine Zukunft gesehen. Besonders die Tatsache, dass der Schöpfer des berühmten Kartenspiels Magic: The Gathering, Richard Garfield, an Artifact gearbeitet hat, versprach hohe Qualität.

Ein Erfolg auf Twitch hätte auch gut einen Erfolg in der Community bedeuten können. Aber so kam es nicht.

Artifact Match 3 Lanes

Artifact – keine Spieler, keine Infos

Twitter schweigt: Die Entwickler haben bereits vorm Release von Artifact wenig über das Spiel preisgegeben. Seit der Veröffentlichung wurde es aber noch ruhiger, bis schließlich vollkommenes Schweigen eintrat.

Der letzte offizielle Tweet vom Twitter-Kanal von Artifact wurde am 21. Dezember abgesetzt. Über einen Monat lang wird die Community nun schon im Dunkeln darüber gelassen, wie es um das Spiel steht, was geplant ist, was sich ändern könnte.

Und das, obwohl das Interesse am Spiel eingangs recht hoch war. Auf reddit gab es eine aktive Community und mit dem Patch, der einige Karten änderte und eine Art Rang-System einführte, kamen sogar kurzzeitig Spieler zurück. Diese Spieler fühlen sich nun aber im Stich gelassen.

Artifact letzter Tweet
Der letzte Tweet von Artifact.

So reagieren die Spieler: Dass sich Artifact anscheinend so wenig Mühe gibt, sich zu präsentieren und weiterzuentwickeln, schlägt sich auch in der Rezeption nieder. Seit Release sind die Bewertungen fast stetig gefallen.

Mittlerweile (Stand 27. Januar) sind die kürzlichen Reviews auf Steam „größtenteils negativ“ (35%). Die größte Kritik wird an fehlenden Spielinhalten und dem Zufallsfaktor geäußert, der einige Matches zu sehr beeinflusse.

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Auch in den Spielerzahlen schlägt sich dies nieder. Schon kurz nach Release war Artifact nicht einmal mehr in den Top 70 der beliebtesten Spiele auf Steam. In der vergangenen Woche (Stand 27. Januar) lag die Spitze der Spielerzahlen unter 3000 Spielern gleichzeitig. Zu Beginn von Artifact spielten über 60.000 Spieler zur gleichen Zeit.

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Was ist Artifact überhaupt?

Artifact ist ein Kartenspiel im Universum von Dota 2. Gespielt wird auf drei Spielbrettern gleichzeitig, den sogenannten „Lanes.“ Ziel ist es, durch Helden, Diener und Zauber zwei gegnerische Türme oder einen Uralten zu vernichten.

Neben den drei Spielfeldern macht Artifact besonders, dass Karten auf dem Steam-Marktplatz aktiv gekauft und verkauft werden können. Das führte jedoch auch schnell dazu, dass die beliebteste Karte mehr kostete als das Spiel selbst. Wie es nun mit Artifact weitergeht, ist ungewiss.

Cortyn war übrigens schon von Anfang an der Meinung, dass Artifact scheitern wird:

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Diese 4 Helden in Overwatch werden wohl bald stärker

In einem Gespräch mit einem ehemaligen Pro-Gamer hat der Lead Hero Designer von Overwatch über mögliche Änderungen an mehreren Helden gesprochen. Es geht konkret darum, dass bestimmte Angriffe mehr Schaden gegen Rüstung verursachen sollen.

Goeff Goodman, Lead Hero Designer von Overwatch, hat in einem Stream mit dem Streamer und ehemaligen Overwatch-Profi André „iddqd“ Dahlströhm gesprochen. Im Gespräch ging es mitunter darum, dass die Angriffe von Winston zu schwach gegen Rüstung seien. Daraus entwickelte sich eine Beobachtung für gleich mehrere Helden.

Overwatch Winston Banana

„Strahlen“-Angriffe sind zu schwach gegen Rüstung

Um welche Helden geht es? Geoff Goodman sprach im Interview von „Strahlen“-Angriffen oder „kanalisierten“ Attacken. Diese Art von Angriff trifft im Moment auf vier Helden zu:

  • Winston
  • Zarya
  • Symmetra
  • Moira

Alle vier Helden fügen ihrem Ziel in schneller Abfolge pulsierend Schaden zu, statt mit einem Mal eine größere Menge Schaden zu verursachen. In der Theorie sollte das am Schaden pro Sekunde nichts ändern, hat jedoch einen großen Nachteil.

Wenn ein Held Rüstung besitzt, wird jeder Puls durch die Rüstung abgeschwächt, was über eine gewisse Zeit deutlich weniger Schaden bedeutet als bei härter zuschlagenden Helden. Diesem Problem will sich das Team nun widmen.

Zarya Overwatch Particlegun

Was ist das Problem mit Rüstung? Rüstung verringert die Stärke eines Angriffs um einen bestimmten Wert. Seit dem Patch vom 24. Januar 2019 sind das 3 Schadenspunkte pro Angriff (vorher 5).

Der Patch brachte auch das Neujahrs-Event. Seht hier alle neuen Skins.

Dabei blockt Rüstung jeden Angriff einzeln. Kommt also nun ein großer Angriff mit 50 Schadenspunkten an, fügt dieser stattdessen 47 Trefferpunkte Schaden zu. Wären es aber fünf Angriffe mit je zehn Schadenspunkten, kämen nur 35 Punkte durch.

Das macht Rüstung gegen Angriffe in schneller Folge deutlich effektiver als gegen Helden, die stärker zuhauen können. Für Helden wie Winston ist das laut Goodman ein Problem, das angegangen wird.

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Helden wie D.Va in ihrem Meka haben besonders viel Rüstung und Lebenspunkte.

Das soll sich ändern: Laut Goodman gibt es eine „neue Technologie“, die es dem Team erlaubt, den Schaden von kanalisierten Angriffen und die Reduktion durch Rüstung ins Gleichgewicht zu bringen. Um was genau es sich dabei handelt, wurde jedoch noch nicht verraten.

Es hieß jedoch, dass die Lösung nicht darin bestehe, die Angriffe der betroffenen Helden langsamer und dafür stärker zu machen. Goodman schrieb im offiziellen Forum, es fühle sich „nicht gut“ an, wenn die Angriffe langsamer wären. Es sei besser so, wie es jetzt ist. Auch erhielten die Angriffe keinen Buff per se, der Schaden gegen Rüstung solle lediglich angepasst werden.

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Ein genauer Zeitraum für den Patch ist noch nicht bekannt. Goodman sprach jedoch davon, dass die Änderungen „ab dem nächsten Patch“ möglich seien. Es kann also passieren, dass Zarya, Winston, Moira und Symmetra ab dem nächsten PTR-Patch besser gegen Rüstung sind.

Das gesamte Interview könnt Ihr Euch in den Videos von iddqd ansehen.

Für mehr News und Infos zu Overwatch, besucht auch unsere Overwatch-Seite auf Facebook.

Wollt Ihr wissen, welche Helden im Moment die stärksten sind? Schaut Euch die aktuelle Tier-List an:

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Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Dexerto

So wechselt Ihr den Javelin in Anthem und schaltet neue Anzüge frei

Zum Launch von Anthem könnt Ihr mit vier Javelins spielen. Einige Spieler finden jedoch die Option nicht, wie sie zwischen den Javelins wechseln können.

Neue Javelins freischalten: Neue Kampfanzüge werden mit dem Erreichen der Level 2, 8, 16 und 26 freigeschaltet.

In welcher Reihenfolge schalte ich Javelins frei? Das bestimmt Ihr selbst.

Sobald Ihr Level 2 erreicht habt, könnt Ihr Euch einen aus den vier Javelins aussuchen. Es gibt Ranger, Interceptor, Colossus und Storm.

Mit jedem erreichen eines neuen Levels entscheidet Ihr Euch wieder, welchen Anzug Ihr als nächstes haben möchtet. Die Option dazu findet Ihr in der Schmiede. Im entsprechenden Menü-Punkt trefft Ihr Eure Wahl.

Die 4 Javelin in Anthem – Welche Klasse passt zu mir?

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So wechselt Ihr zwischen den Javelins

Geht im Menüpunkt auf “Schmiede”: Hier findet Ihr einen Menü-Punkt mit den Javelins unten links in der Ecke. Da ist ein oranger Reiter auf dem Javelins steht. Diesen müsst Ihr anklicken.

Wechsel in Fort Tarsis und im Missions-Menü möglich: Seid Ihr bereits im Menü, in dem Ihr Euch für eine Mission, Freeplay oder einen Raid entscheidet, könnt Ihr den Javelin auch noch wechseln.

Unten rechts findet Ihr einen Reiter namens “Schmiede”, von dem aus Ihr auch Zugriff auf Eure Javelins und die Loadouts habt.

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Klickt nun auf den Namen des Javelins Eurer Wahl: Es öffnet sich ein neues Menü, in dem ihr links die Namen der Javelins seht. Klickt hier auf den Namen des Javelins Eurer Wahl.

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Klickt Standard: Es reicht nicht, einfach nur auf den Namen des Javelins zu klicken. Wenn Ihr diesen anklickt, öffnet sich ein weiteres Menü. Hier ist ein Reiter der “Default Loadout” oder “Standard” heißt. Erst, wenn Ihr diesen anwählt, habt Ihr Euren Javelin gewechselt. Mit diesem werdet Ihr jetzt auch auf Mission gehen, wenn Ihr eine startet.

Der aktuell aktive Javelin ist nun auch in Fort Tarsis zu sehen, wo Ihr in den Javelin steigen könnt, um zu einer Mission aufzubrechen.

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Mehr Infos zu Javelins: Javelins haben alle individuelle Fähigkeiten und Spielweisen. Wer eine Übersicht der Skills haben möchte und eine schnelle Erklärung des Skill-Systems in Anthem funktioniert, der schaut hier vorbei:

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Hier sind alle Skills und Ultimates der Javelin in Anthem
von Leya Jankowski

Destiny 2: Granatwerfer bekommen einen Nerf, den keiner versteht

Im Zuge der anstehenden Änderungen an der Sanbox und des umfangreichen Waffen-Tunings wird bei Destiny 2 auch ein beliebter Perk bei Granatenwerfern generft. Und kaum einer versteht warum.

Was ist passiert? Im aktuellen “This Week at Bungie”-Blog haben die Entwickler weitere Einblicke in die kommenden Sandbox-Änderungen gewährt, die mit dem massiven Update 2.1.4 am Dienstag, den 29. Januar, Einzug ins Spiel halten werden.

Wie nun bekannt wurde, werden auch Anpassungen an den Grantenwerfern vorgenommen. Dabei wird diese Waffengattung generell gebufft. Doch ein beliebter Perk wird so generft, dass er fast komplett seine Existenzberechtigung verliert.

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Was genau ändert sich bei Granatenwerfern? Generell werden Granatenwerfer-Projektile verbessert, damit sie sich bei direkten Treffern konsistenter anfühlen. Zudem werden die Munitionsreserven für Granatenwerfer mit Spezialmunition vergrößert. Außerdem gibt’s für Granatenwerfer mit Spezial-Munition mehr Munition beim Spawn im PvE.

Im gleichen Zuge werden die Näherungsgranaten abgeschwächt. Diese können jetzt nicht mehr direkt einschlagen – also keinen direkten Treffer landen.

Was bedeutet dieser Nerf für die Spieler? In der Praxis bedeutet das, dass Näherungsgranaten bei Granatenwerfern mit Spezial-Munition nicht mehr mit einem Treffer im Schmelztiegel töten können. Im PvP wird zumindest dieser Perk somit im Prinzip nutzlos.

Darüber wird nun diskutiert: Auch wenn Granatenwerfer mit einigen Ausnahmen aktuell nicht zur beliebtesten Waffengattung im PvP gehören, so wird dieser Perk oft und gerne von Granatenwerfer-Liebhabern genutzt.

Doch auch, wenn sich für so manch einen Hüter damit leichter Kills erzielen lassen – kaum jemand sieht die Näherungsgranaten aktuell als Problem im PvP an. Sie gelten alles andere als overpowered. Umso größer war die Verwunderung der Spieler.

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Quelle: GameRant

Nun beschweren sich zahlreiche Fans, Bungie hätte diese Granatenwerfer komplett grundlos in Grund und Boden generft. Sie werden mit dem kommenden Update so gut wie nutzlos. Und das, obwohl niemand auch nur ansatzweise nach einem Nerf gefragt hat.

Besonders angesichts der Tatsache, dass kontroverse Ausrüstungsteile wie beispielsweise die Einäugige Maske des Titanen trotz lautstarker Debatten unangetastet bleiben, stößt dieser Nerf einigen Spielern bitter auf.

Einige Hüter versuchen dabei zumindest zu beschwichtigen, dass diese Art der Granatenwerfer an sich nicht komplett nutzlos wird. Denn vielmehr sei es nur der Näherungsgranaten-Perk, der nun demnächst komplett überflüssig wird.

Man könnte auch andere Perks wie Spitzgranaten wählen, mit denen diese Werfer im PvP immer noch mit einem Schuss im Falle eines Volltreffers töten könnten. Doch den Nerf nachvollziehen können auch diese Spieler nicht so wirklich.

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So haben die Granatenwerfer in den Augen zahlreicher Spieler nun einfach einen nützlichen Perk weniger im PvP – ohne jeglichen ersichtlichen Grund.

Das ändert sich noch bei der Sandbox: Neben den Granatenwerfern, bekommen auch einige andere Waffen Nerfs und Buffs spendiert. Zudem ändert Bungie zahlreiche Super der einzelnen Hüter-Klassen. Mehr dazu erfahrt Ihr hier:

Übrigens, am Dienstag startet mit dem Update 2.1.4 auch die Quest für die exotische Handfeuerwaffe “Das letzte Wort”:

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Destiny 2: In 10 Schritten zu „Das letzte Wort“ – So schafft Ihr die Quest
von Sven Galitzki

Was haltet Ihr von dem Nerf der Näherungsgranaten? Hat Bungie da absolut grundlos gehandelt?

Spieler beweisen: Ihr könnt mit Pikachu den aktuell stärksten Raid-Boss in Pokémon GO besiegen

Der legendäre Raid-Boss Kyogre lässt sich in Pokémon GO nicht so leicht besiegen. Jetzt zeigen aber 6 Spieler, dass es nur mit Pikachu besiegt werden kann.

Momentan herrschen Kyogre und Groudon auf den Arenen von Pokémon GO. Die beiden Pokémon sind nicht gerade leicht zu besiegen und sind momentan die schwersten Raid-Bosse. Zu zweit sind die beiden Monster nur mit einem sehr starken Team zu besiegen.

Nun zeigen aber 6 Spieler, wie es auch anders geht. Jeder Spieler hat ein komplettes Team von Pikachu am Start und das legendäre Pokémon Kyogre wird mit Leichtigkeit besiegt.

So besiegen 6 Trainer ein Kyogre nur mit Pikachu

Wie schaffen das die Trainer? Damit dieses Kunstwerk überhaupt gelingt, haben die Spieler ihre Pikachu gelevelt. Der Trainer, der im Video zu sehen ist, kämpft mit 6 Pikachu mit 100% IV und auf dem Maximallevel. Die anderen Trainer werden ähnliche Teams dabei haben.

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Wieso klappt das mit Pikachu? Pikachu ist nicht nur eines der bekanntesten Pokémon im Spiel, sondern auch vom Typ Elektro. Kyogre ist sehr anfällig gegen Elektro-Attacken, sodass Pikachu es sehr effektiv trifft.

Schaffe ich das auch? Potentiell sollte das jeder Spieler schaffen. Er benötigt dafür nur ein komplett hochgeleveltes Team von Pikachu. Man sollte aber hinterfragen, ob ein solches Team überhaupt den investierten Sternenstaub wert ist. In etwa 1.5 Millionen Sternenstaub, je nach Level der Pikachu, sollte in dieses Team gesteckt worden sein.

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Das steckt hinter dieser Herausforderung: In Pokémon GO liegt es im Trend immer wieder Raid-Bosse mit besonders wenig Trainern, oder mit skurrilen Pokémon zu besiegen. Wir haben darüber schon mehrfach berichtet. So findet ihr bei uns Beiträge zu:

Pokémon GO 1 Jahr

Was haltet ihr von dieser Aktion? Würdet ihr so viel Sternenstaub in ein Pikachu-Team investieren?

Die Pokémon-GO-Spieler rufen nach verlängerten Raid-Zeiten. Wir sagen euch warum:

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Quelle(n):
  1. YouTube

Lästigster Bug von Anthem wird wohl nicht am Wochenende gefixt

Die VIP-Demo von Anthem hatte mit allerlei Bugs und technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. BioWare hat viele dieser Probleme bereits in den Griff bekommen. Doch ausgerechnet der lästigste Bug, der viele vom Spielen abhält, wird wohl nicht am Wochenende behoben.

Was ist passiert? Wie der Chef von BioWares Live Service, Chad Robertson, nun in einem Update-Blog mitteilte, wird man es wohl nicht mehr schaffen, den Ladebildschirm-Bug der Anthem VIP-Demo im Verlauf des Wochenendes zu fixen.

Dabei handelt es sich um den aktuell wohl nervigsten Bug bei Anthem, denn er hält zahlreiche Fans davon ab, die Demo wie vorgesehen zu spielen oder macht es nur eingeschränkt möglich.

Anthem Crew Freunde

Somit dürfte der Bug für die gesamte Dauer der VIP-Demo bestehen bleiben, die um 3:00 Uhr nachts unserer Zeit am Montag endet. Die VIP-Demo von Anthem hat seit ihrem Start mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. 

Was hat es mit dem unendlichem Anthem Ladebildschirm-Bug auf sich? Dieser Bug verhindert, dass man eine Expedition starten kann oder überhaupt ins Spiel kommt. Dabei friert das Spiel zu Beginn oder beim Starten einer Aktivität im Ladebildschirm ein. Der Ladebalken schreitet nicht mehr voran und bleibt meistens bei circa 95% Fortschritt hängen.

Warum wird das Festhängen im Anthem-Lade-Screen nicht gefixt? BioWare hat erklärt, man wolle bei dieser Angelegenheit nicht viel drumrum reden und sehr direkt sein. Es handelt sich um ein schwieriges Problem, das nicht einfach zu lösen ist.

Man habe dieses Problem zwar schon Im Rahmen von internen Tests bemerkt, doch es trat nur vereinzelt auf und man ging davon aus, dass man es bereits behoben hat. Das sei jedoch offenbar nicht der Fall, das Problem habe sich bei der VIP-Demo sogar verschlimmert.

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Da es aber nicht flächendeckend auftritt, will man jetzt nichts tun, was unter Umständen am Ende allen Spielern die Erfahrung vermiest.

Was kann man gegen dieses Problem unternehmen? Da der Bug verhindert, dass das Spiel selbst oder die Aktivität weiter geladen wird, bleibt betroffenen Spielern nichts anderes übrig, als die Demo neuzustarten.

Auch BioWare selbst rät den Spielern dazu, das Spiel neuzustarten. Wenn man dann beim erneuten Start der Demo die Meldung erhält “Game-Server / angefangene Expedition gefunden, wollt Ihr rejoinen?”, soll man diese mit ja bestätigen. Das könnte möglicherweise diese “Blockade” durchbrechen und Euch ins Spiel oder in die Aktivität bringen.

Dabei handelt es sich jedoch nicht um einen Fix. Zudem funktioniert diese Methode wohl auch nicht immer und nicht bei allen Betroffenen.

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Das gibt es als Entschädigung: BioWare hat sich bei den Spieler für die anhaltenden Probleme bei der VIP-Demo von Anthem entschuldigt und bietet allen Teilnehmern ein Geschenk als kleine Versöhnungsgeste an.

Diese Probleme hat man bereits behoben: Abseits des “Infinite Loading Screen”-Bugs hat BioWare aber einige nervige Probleme bereits ganz oder in Teilen beheben können.

  • Festhängen im Anthem-Lade-Screen: Daran wird zwar noch weitergearbeitet, doch mittlerweile gibt es einen ersten Workaround. Das Problem kann unter anderem wohl darin liegen, dass man seinen Anthem Code nicht auf dem richtigen EA-Account eingelöst hat. Sollte das der Fall sein, befolgt die Schritte auf dieser Seite.
  • Rubber Banding: BioWare hat die Ursache des Problems gefunden und bereits erste Änderungen vorgenommen. Weitere sollen im Verlauf des Wochenendes folgen.
  • Zweiter Javelin kann nicht freigeschaltet werden: Dieses Problem sollte sich für die meisten Spieler nun erübrigt haben. Seid Ihr immer noch davon betroffen, so solltet Ihr Euch an den BioWare-Support wenden.
  • Probleme mit der Seite zur Einlösung von Freunde-Codes: Leert den Cache-Speicher Eures Browsers oder nutzt den privaten Modus des jeweiligen Browsers. Ladet die Seite anschließend nochmal neu.
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Anthem: So deaktiviert Ihr die Barriere in Dreifache Bedrohung
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Quelle(n):
  1. BioWare Blog

Die komplette World of Warcraft ist eine Catch-Up-Mechanik geworden

Die Itemspirale ist eine dauerhafte Motivation in World of Warcraft – aber nicht für alle. Die Zahl der Spieler, die daran keine Freude haben, steigt beständig.

Aufgrund der vielen Probleme von World of Warcraft ist die Stimmung in den sozialen Medien aktuell ohnehin recht angespannt. Der Start von Saison 2 brachte zwar viel Freude aufgrund der coolen Cinematics, doch rasch überschatten Probleme und Beschwerden die anfängliche Freude wieder.

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Aber heute möchte ich über einige Systeme sprechen, die in den letzten Erweiterungen immer stärker herausgearbeitet wurden, eine immer deutlichere Rolle in World of Warcraft einnehmen und für mich störender werden: Die Catch-Up-Systeme.

Was sind Catch-Up-Systeme? Als „Catch Up“-System oder auch „Aufholmechanik“ bezeichnet man in MMORPGs verschiedene Features, die es Spielern nachträglich einfacher machen sollen, das Niveau der Spieler zu erreichen, die schon länger spielen.

So sollen Neulinge oder ehemals Pausierende eine Chance haben, auch die aktuellen Inhalte eines Spiels zocken zu können. Meist geschieht dies über einfach zu erhaltende, starke Ausrüstung, für die man vor Monaten noch besonders schwere Inhalte absolvieren musste.

Catch-Up-Systeme haben sich totgelaufen

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„Früher“ gab es ein oder zwei Catch-Up-Systeme. So konnte man etwa Dungeons besuchen, um sich Marken zu erspielen, mit denen man dann solide Ausrüstung kaufen konnte – zumindest für einige Rüstungsplätze. Wer jeden Slot belegt haben wollte, musste dennoch spezifische Aktivitäten machen, um wirklich gut ausgestattet zu sein.

Doch heute gibt es nicht mehr „ein Catch-Up-System“ – ausnahmslos alles ist ein Catch-Up-System. Egal ob der Spieler Weltquests angeht, Abgesandtenquests abschließt, Dungeons auf allen erdenklichen Schwierigkeitsstufen besucht, Kriegsfronten besucht, Weltbosse bezwingt oder PvP betreibt. Sämtliche Inhalte bringen den Spieler „auf den aktuellen Stand“.

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Alles ist nur noch eine Aufholjagd, um im aktuellen Raid mitmischen zu können.

Und genau das ist frustrierend. Auf der einen Seite ist es natürlich toll, dass jeder nur genau die Art von Content spielen kann, die ihm Spaß macht. Dadurch wird niemand gezwungen, etwa Raids zu besuchen oder PvP zu machen. Auf der anderen Seite ist der Anreiz der einzelnen Inhalte gering. Wenn ich aus jeder Aktivität im Spiel ein komplettes Rüstungsset bekommen kann, das ungefähr dem aktuellen Stand entspricht, fehlt die Motivation sich noch zu verbessern.

WoW Paladin Present title

Warum sollte ich versuchen, nächste Woche einen „Mythisch+10“-Dungeon zu schaffen und mich mit meiner Gruppe zu verbessern, wenn es Belohnungen bietet, die ich in vielen anderen Inhalten auch bekommen kann?

Die Einzigartigkeit der Belohnungen ist verschwunden. Klar, es gibt in Raids bestimmte Mounts oder aus den Kriegsfronten bestimmte Spielzeuge, die Spieler nur dort bekommen. Doch das ist im Regelfall „Kleinkram“, der nicht direkt mit der Entwicklung des Charakters zusammenhängt. Das mag einige motivieren, doch bei Weitem nicht alle.

Hinzu kommt das Einsetzen der Item-Spirale und gewisse Punkte, in denen die ganze erspielte Ausrüstung nutzlos wird. Wenn das zum Anfang eines Addons geschieht, beim Start in eine neue Welt, dann fühlt sich das noch in Ordnung an. Wenn es aber mit jedem Raidtier und jedem kleinen Patch passiert, ist das ein Problem. Mehr noch, wenn die Schwierigkeit der alten Inhalte steigt. Wenn ich vor zwei Wochen noch ein „Mythisch +10“ im Halbschlaf absolvieren konnte und es plötzlich kaum noch zu bewältigen ist, dann fühlt sich das schlecht an.

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All diese Faktoren führen dazu, dass sich im aktuellen World of Warcraft vieles beliebig anfühlt. Es führt dazu, dass man einloggt, mit dem Charakter im Kreis läuft (den es nicht gibt) und nicht so recht weiß, was man mit der Zeit im Spiel anfangen will. Die Vorfreude auf den nächsten Tag, dass man endlich wieder eine bestimmte Art von Content angeht, um eine ganz besondere Belohnung nur dort zu ergattern, die ist so gut verschwunden.

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Aktuell sind es wohl vornehmlich Freundschaften, die Spieler in World of Warcraft noch zusammenhalten und ein paar hartgesottene Fans, die an den Inhalten tatsächlich Spaß haben.

Wie könnte es besser sein?

Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur wenige Ideen habe, wie man diese Systeme verbessern könnte. Ich glaube, mir wäre es lieber, wenn „Mythisch+“ noch weiter nach oben skalieren würde (also etwa auf +20 oder +30), ohne die Schwierigkeit beim Start einer neuen Saison anzuheben. Es ist frustrierend, an einer Zahl zu scheitern, die vor wenigen Wochen noch leicht erreichbar war. Es ist niederschmetternd, wenn Ausrüstung von vor zwei Wochen noch mehr als ausreichend war und jetzt im identischen Inhalt nicht mehr genügt.

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Hinzu kommt, dass die Entwertung der Items jedes Mal mehr an mir persönlich nagt. Ich stecke nicht so viel Zeit in WoW wie viele andere, war aber doch auf mein Itemlevel von knapp 380 ziemlich stolz. Dass mir jetzt Itemlevel 400 etwa über eine äußerst triviale PvP-Quest nachgeworfen wird, stört mich mehr, als es das noch vor einigen Erweiterungen tat. Das liegt aber auch daran, dass subjektiv die Abstände zwischen diesen Catch-Up-Mechaniken immer kürzer werden und es kaum noch Phasen gibt, in denen man das Verdiente richtig auskosten kann.

Ich wünsche mir, wieder Dinge von Bestand erspielen zu können. Dinge, die nicht in einigen Wochen entwertet werden. Dinge, die auch einfach mal bis zur nächsten Erweiterung halten. Das muss nicht viel sein, denn Catch-Up-Systeme sind sinnvoll – aber das Ausmaß ist inzwischen zu groß.

Wie geht es Euch bei dieser Sache? Teilt ihr meine Meinung oder findet ihr die Item-Spirale mit den Catch-Up-Mechaniken sinnvoll und gut? Sollte es so bleiben, weil das eben „schon immer so war“?