Kind wollte mit irrem Tanz zu Fortnite – Jetzt verklagt seine Mutter Epic

Das „Orange Shirt Kid“ begeisterte tausende Fans mit seinem Tanz für Fortnite, sodass die Entwickler seine wilden Tanzbewegungen ins Spiel nahmen. Seine Mutter klagt nun aber gegen die Epic.

Das ist die Vorgeschichte: Im April 2018 machte ein Video in der Community von Fortnite die Runde. Das „Orange Shirt Kid“, wie die Fans den Jungen liebevoll nannten, nahm an einem Wettbewerb von Epic Games teil und wollte mit seinem Tanz zu Fortnite.

Das Video begann mit „Ich scheiß mir in die Hose, wenn der Tanz zu Fortnite kommt.“ Doch Epic entschied sich für andere Gewinner.

Die Fans liebten jedoch den Jungen und seinen Tanz. Sie forderten Epic in einer Petition dazu auf, dass dieser Tanz im Spiel implementiert werden soll. Mit Erfolg.

Doch jetzt klagt die Mutter des Jungen gegen Epic Games, da diese den Tanz verwenden und den Jungen selbst nirgends erwähnen.

Die Klage ist kein Einzelfall

Das ist der Zusammenhang: Diese Klage gegen Epic ist kein Einzelfall. Bereits der Schauspieler Alfonso Ribeiro (Carlton auf Der Prinz von Bel Air) oder der Rapper „2 Milly“ verklagten die Spieleentwickler, da diese ihre Tänze klauen würden.

Sie werfen Epic vor, mit ihren Tänzen Geld zu verdienen. Da schwang auch die Anklage mit, Epic würde „schwarze Künstler und die schwarze Kultur“ ausbeuten.

Dies ist der aktuelle Fall: Nun springt auch die Mutter des „Orange Shirt Kid“ auf diesen „Trend“ auf und verklagt Fortnite.

Sie ist der Meinung, dass die „kreativen Erzeugnisse“ ihres Sohnes ausgebeutet werden. Die Anwaltskanzlei hinter der Klage ist dieselbe, die auch die vorherigen Fälle eingereicht hat.

Sogar ein Star aus Scrubs sagt nun: Fortnite hat meinen Tanz geklaut

Das ist diesmal anders:

  • Die anderen Tänzen waren schon vor Fortnite bekannt und Epic hat sie dann genommen.
  • Doch der Tanz des „Orange Shirt Kids“ ist nur wegen Fortnite bekannt geworden

In einem Tanz-Wettbewerb rief Epic seine Community dazu auf Tänze zu entwickeln und einzuschicken. Dabei entstand auch der „Random-Dance“, wie er von den Spielern genannt wird.

Der Junge gewann zwar nicht den Wettbewerb, begeisterte aber die Zuschauer, weshalb der Tanz später, dank einer Petition, zu Fortnite gebracht wurde.

Deshalb ist es für die Kläger nun schwer erfolgreich zu verhandeln. Immerhin entstand der Tanz dank eines Wettbewerbes von Epic und in den Statuten des Wettbewerbes steht klar, dass die Tänzer durch das Einsenden des Videos ihre Rechte an dem Tanz weitergeben.

Fortnite Orange Shirt Kid Tanz

Es bleibt abzuwarten, ob die Mutter mit ihrer Klage recht bekommt, oder ob sie diesen „Trend“ ohne Erfolg nachgeht.

Wir haben für euch eine Liste der Tänze in Fortnite erstellt:

Hier findet ihr alle Tänze und Emotes aus Fortnite: Battle Royale
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Quelle(n): PCGamesN
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Seska Larafey
Seska Larafey
1 Jahr zuvor

Um… Alles unter 18 Jahren bedarf die Zustimmung von den Eltern. Also in Deutschland. So was „geben die Rechte ab an Epic games“ würde in Deutschland nicht klappen

Aber Deutschland ist nicht überall auf der Welt

und Ja, jemand hat wohl der Mutter was unterbreitet und will was vom Kuchen haben, wenn sie erst jetzt darauf kommt… Also wer ist es schuld? der Anwalt der seine Provision riecht!

neowikinger
neowikinger
1 Jahr zuvor

Stimmt, da haste Recht. Also hat die Mutter dann lediglich ihre Sorgfaltspflicht vernachlässigt, da sie nicht aufgepasst hat, was ihr Sohn im Internet treibt? xD

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Der Anwalt ist nicht allein Schuld. Ohne die Vollmacht der Mutter würde er gar nicht aktiv werden. Ihr wurden aber wahrscheinlich solch krass hohen Geldbeträge versprochen das sie nicht mehr ganz klar denken konnte.

Spawnferkel
Spawnferkel
1 Jahr zuvor

natürlich klappt das auch in deutschland, denn in dem moment wo die eltern die vereinbarung anklicken geben sie im namen des kindes die rechte ab….

am0xi
am0xi
1 Jahr zuvor

Jaja, schon lustig das ein Unternehmen Geldgeil sein darf, sobald ein Normalo das probiert wird er dafür kritisiert. Jede Firma (und jeder Mensch) will geld, wir leben im Kapitalismus. Selbst wenn sie gewinnen würde, was unwahrscheinlich ist, würde es Epic finanziell kaum jucken. Also immer ruhig, und nicht immer neidisch gucken was die anderen so machen während man von 9-17 Uhr seinem Arbeitgeber in den arsch kriecht.

neowikinger
neowikinger
1 Jahr zuvor

Richtig, nur Unternehmen dürfen geldgeil sein, deshalb kritisierte auch niemand EA, als Battlefront 2 erschien wink

Im Ernst: Niemand hat gesagt, dass es okay ist, wenn Unternehmen versuchen jemanden die Hosen auszuziehen, aber private Personen dafür kritisiert werden müssen.

Aber andererseits: Wenn dir dein Arbeitgeber plötzlich sein Geld ins Gesicht schmeißen würde, würdest du dann sagen: „Halte ein! So viel Geld kann ich einfach nicht annehmen. Nimm das Geld und verteile es unter den Bedürftigen!“ Oder würdest du sagen: „Wie cool, Danke“, und dann leise in Gedanken „Du Trottel!“
Immerhin scheint es ja so, als müsstest du deinem Arbeitgeber im Allgemeinen in den Arsch kriechen, also schätze ich, dass Option 2 bei dir der Fall sein würde?

Wusstest du im übrigen, dass der Chef von Epic einen nicht gerade wenigen Teil seines Geldes nutzt, um Landstriche zu kaufen, damit diese erhalten bleiben können, statt gerodet und anderweitig genutzt werden zu können? Wahrlich, dieser Mann ist moralisch höchst verwerflich!

Marius
Marius
1 Jahr zuvor

Nicht zu vergessen, dass Epic einen digitalen Store aufziehen will, bei sie nur 12% der Einnahmen einbehalten wollen, statt der branchenüblichen 30%.

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Das ist jetzt harter Tobak den du dir hier zurecht biegst.
Beide Parteien haben im Vorfeld den Bedingungen zugestimmt. Der Junge hat zu bekannten Bedingungen einen Tanz zum Wettbewerb eingereicht. Damit hat er laut Teilnahmebedingungen seine Rechte an dem Tanz an Epic abgetreten. Das heißt sie dürfen damit tun und lassen was sie wollen.

Wie auch immer die Mutter auf die Idee der Klage kam, aber das ist nachverhandeln eines bestehenden Vertrages an dem sich Epic bisher gehalten hat. Und da sich die Meldungen über Klagen gegen Epic wegen Urheberrecht häufen liegt hier die Vermutung des Trittbrettfahrens nahe.
Hinzu kommt noch, wie im Artikel erwähnt, der Tanz wurde einzig und allein für Fortnite konzipiert (wobei er scheinbar auch eher eine Raubkopie ist).
Das ist ein komplett anders gelagerter Fall als die Klagen bisher. Deswegen steht die Mutter diesmal auch am Pranger.

Gerd Wolff
Gerd Wolff
1 Jahr zuvor

Ich weiß nicht was schlimmer ist, die Mutter die an ihrem Kind etwas verdienen will (wie alt war Knabe der nochmal?) oder die Macher von Fortnite…Gierig sind sie beide, und nicht zu vergessen der Winkeladvokat, der natürlich auch

vanillapaul
vanillapaul
1 Jahr zuvor

Klingt für mich nach „Ich will ein Stück vom fetten Kuchen abhaben!“

Der Junge ist mit der Teilnahme einen Vertrag eingegangen. Epic hat sich, soweit meiner Kenntnis der Dinge, bisher daran gehalten. Sie sind sogar soweit gegangen und haben dem Communitywunsch erfüllt den Tanz, an dem sie seit der Teilnahme am Wettbewerb die Lizenz haben, einzufügen.

Die 5min Ruhm sind mehr als die meißten anderen Teilnehmer bekommen haben. Soll er sich daran erfreuen.

Laminigun
Laminigun
1 Jahr zuvor

Was mich wundert ist das noch keiner epic verklagt hat, weil soviel unter 13 jährige fortnite zocken . Oder PS verklagt wird das sie sowas nicht verhindern . Weil bei fortnite extrem viele sehr junge Kinder zocken steht fest. Da bin ich mal gespannt wann das kommt smile . Da können Sie bestimmt Mio raus holen .

Victus
Victus
1 Jahr zuvor

Was ist dann mit den ganzen CoD Kiddies?^^ Das wird nie passieren.

laminigun
laminigun
1 Jahr zuvor

Kein Plan von Cod aber fortnite ist Free to Play denke das werden doch mehr zocken können als sich Cod zu kaufen . Mhh , sag niemals nie denn es gibt immer welche die Sachen machen die man nie für möglich gehalten hat wink .Mfg laminigun

Freez951
Freez951
1 Jahr zuvor

Ja aber dafür haben ps und Xbox ja die Kindersicherung drinnen. Wenn die Eltern da nichts machen können die doch nichts dafür.

neowikinger
neowikinger
1 Jahr zuvor

Du meinst, die Eltern könnten versuchen Epic zu verklagen, weil die Eltern nicht auf ihre Kinder acht geben und sie Spiele spielen lassen, die nichts für sie sind?

Ehrlich gesagt… das würde ich einigen tatsächlich zutrauen.

Laminigun
Laminigun
1 Jahr zuvor

Ja ich denke alles ist möglich solange sie denken das sie damit Geld machen können , Egal ob Eltern, Anwälte oder Verein .

Sensation_v1
Sensation_v1
1 Jahr zuvor

Der Tanz kommt von ROY PURDY und nicht von diesem Kind er hat Ihn lediglich nachgeahmt! Finde es einfach nur unverschämt das die Mutter jetzt solche Behauptungen aufstellt und versucht daraus Profit zuschlagen

„Sie ist der Meinung, dass die „kreativen Erzeugnisse“ ihres Sohnes ausgebeutet werden.“

Dady de
Dady de
1 Jahr zuvor

Klingt ganz nach hier der Mutter. Stimm ich zu

Haui
Haui
1 Jahr zuvor

ROY PURDY
lol wat ne Tüpe ^^

T-Hunter
T-Hunter
1 Jahr zuvor

Und die ist ganz sicher nicht hinter den Millionen her, die sie im Falle einer „Außer gerichtlichen Einigung“ bekommen würde….
Ganz ehrlich, warum immer so scheinheilig geben:
( Da schwang auch die Anklage mit, Epic würde „schwarze Künstler und die schwarze Kultur“ ausbeuten.)

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