Im deutschen Twitch dreht sich die aktuelle Diskussion um den Streamer Killian „Tanzverbot“ Heinrich. Dessen Anschuldigungen gegen seine Ex-Freundin Lola und den Streamer Adam „SkylineTV“ Wolke dominieren das aktuelle Geschehen. Doch ein Streamer, Metashi12, erklärt jetzt, dass Twitch nicht so einfach funktioniert. Als Beispiel dafür, dass Skandale auf Twitch ohne Konsequenzen bleiben, nennt er die Streamerin AnniTheDuck.
Das sagt Metashi12 zum Thema: Metashi führt in einem Clip aus, dass Twitch nicht so einfach funktioniert: Fehlverhalten führe nicht dazu, dass Streaming-Karrieren beendet werden.
Als Beispiel dafür nennt er AnniTheDuck, die 2024 in einer ähnlichen Situation war wie nun Lola und SkylineTV. Auch bei AnniTheDuck erhob eine frühere Partnerin, die Streamerin Reved, Vorwürfe, AnniTheDuck habe sich in der Beziehung falsch verhalten.
Metashi erklärt:
Twitch funktioniert so nicht. AnniTheDuck hat legit OnStream Kinderziegen geopfert und ihre Zuschauer fette gammlige H*rensöhne genannt. Und wenn die ihren Stream anmacht, hat sie trotzdem 5.000 Viewer und verdient 20.000 € Netto im Monat.
Fans von Streamern sind wie ein Kult
Warum ist das so? Metashi sagt, die Leute, die einen Streamer groß machen, seien wie ein Kult und ließen sich nicht davon abbringen, zu ihrem Streamer zu stehen.
Er erwarte von seinem Follower auch so eine Treue, wenn herauskommt, was er alles angestellt hat.
Auch Twitch-Streamer spüren Konsequenzen eines Skandals
Hat er damit recht? Nein, Metashi übertreibt. AnniTheDuck hat nach ihrem Skandal einen erheblichen Karriereknick gehabt und innerhalb kürzester Zeit alle Werbepartner verloren, weil niemand mehr mit ihr in Verbindung gebracht werden wollte.
Sie hat zwar immer noch einen harten Kern an Zuschauern, der sie unterstützt, ist aber weit von 5.000 Zuschauern weg. Es sind eher um die 1.100.
Auch der US-Streamer Dr Disrespect hat nach seinem Fehlverhalten erhebliche finanzielle Einflüsse gehabt, wurde aus seinem Gaming-Studio geworfen, auf YouTube demonetarisiert und hat viele Partner verloren. Sogar seine Freunde haben sich von ihm distanziert.
Beide Streamer sind zwar wieder aktiv und versuchen ihre Karriere neu zu starten, Dr Disrespect bekommt zudem wieder Geld auf YouTube, aber beide haben die Konsequenzen ihres Verhaltens gespürt.
Metashi hat recht, dass öffentliches Fehlverhalten nicht das unmittelbare Karriere-Ende eines Streamers bedeutet, aber schon einen erheblichen finanziellen Rückschlag. Denn auch wenn die Fans vielleicht wie in einem Kult zu einem Streamer stehen, tun das Geschäftspartner nicht: Tanzverbot ist zurück auf Twitch und heizt den Streit um seine Beziehung weiter an
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!



