Spieler spotten über elitäre Raider in WoW Classic, meinen: die verschwenden Zeit, um Zeit zu „sparen“

Eigentlich sollte WoW Classic eine nostalgische Zeitreise für Fans des MMORPGs sein. Besonders im Raid-Bereich haben sich aber recht früh Spieler festgesetzt, denen es nur um eines geht: Leistung. Der Classic-Gedanke geht verloren, finden vor allem Veteranen.

Was brauchen „elitäre“ Raider?

  • In WoW Classic gibt es verschiedene Buffs, die es euch leichter machen, durch Schlachtzüge zu kommen. Einige der wichtigsten sind Fläschchen und Weltbuffs wie der Schlachtruf des Drachentöters.
  • Um solche Buffs leichter zugänglich zu machen, hat Blizzard bereits Möglichkeiten eingeführt, Weltbuffs zu speichern. Das alles ist jedoch mit viel Zeitaufwand verbunden.
  • Mittlerweile ist es selbst in öffentlichen Gruppen „Pflicht“, mit solchen Buffs anzutanzen. Das sei lächerlich, finden erfahrene Fans.

Darüber spotten die Spieler: Fläschchen und andere Verbachsgegenstände sind in WoW Classic auf den meisten Servern absurd teuer. Einer der Gründe ist der begehrte schwarze Lotus, ein Reagenz, dessen Rarität schon für Ärger gesorgt hat.

Um an die Buffs zu kommen, investieren viele Spieler mehrere Stunden, um genug Gold oder Materialien zu farmen. Auf Reddit trifft dieses Vorgehen eher auf Kopfschütteln, denn wirklich notwendig ist das alles keinesfalls.

In einem Meme meint ein Nutzer: Man könne 6 Stunden Farm investieren, um einen Raid in 2 Stunden zu schaffen – oder man mache ihn stattdessen ohne Buffs in 3 Stunden. Den meisten dürfte klar sein, was hier weniger Zeit kostet.

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WoW startet frische Classic-Realms – Das große Geburtstags-Geschenk

„Bin überrascht, wie viele Leute im Club sein wollen“

In den Kommentaren spotten die Nutzer weiter, dass das alles nur für die „parses“ sei, heißt: um möglichst hoch in Listen wie den Warcraft Logs zu stehen, um so mit seiner Leistung prahlen zu können.

Andere werfen ein, dass man nur so schnell durchkommen wolle, um alle Raids während der Wirkdauer der Buffs meistern zu können. Niemand nehme sich mehr wirklich Zeit, alles müsse nur noch schnell gehen.

Mit der Ambition komme aber auch ein großes Problem: Goldkauf. Nicht jeder Spieler hat die Zeit, das Gold zu farmen und greife deswegen auf nicht-erlaubte Methoden zurück, etwa Gold von Bots zu kaufen. Bots sind schon seit langer Zeit ein Problem in WoW Classic und Blizzard verteilt fleißig Banns – auch wenn einige Spieler das als „Pause“ betiteln, vermuten einige.

Woher kommt der Gedanke aber eigentlich? Ambitionierte Spieler und Profis nutzen jeden noch so kleinen Vorteil, um in Logs und Rankings an der Spitze zu stehen. Sie spielen nur, um auf Platz 1 zu sein – oder dem so nahezukommen wie irgend möglich. Einige „Casuals“ denken offenbar, sie müssten den ganzen bekannten, großen Spielern nacheifern.

Früher war WoW neu und Boss-Mechaniken unbekannt, viele Spieler mussten ihre Klassen erst einmal lernen. Heute gibt es Addons, Guides und genügend Spieler mit Erfahrung, um fast jeden Kampf von damals völlig trivial zu machen. Jedes kleine Prozent Leistung herauszupressen, ist für einen Kill schlicht nicht mehr notwendig.

Das ist jedoch nicht der einzige Grund. MeinMMO-Redakteur, MMORPG-Experte und WoW-Veteran Karsten Scholz sagt:

Beim zeitintensiven Farmen von Fläschchen und World Buffs geht’s nicht unbedingt darum, im Raid selbst Zeit zu sparen. Es geht um die Power Fantasy, die man auslebt, wenn 40 voll gebuffte Azeroth-Helden eine Instanz wie den Geschmolzenen Kern oder den Pechschwingenhort in kürzester Zeit pulverisieren. Und es geht darum, herauszufinden, wie schnell und effizient man beim nächsten Run sein kann, vielleicht auch im Vergleich zu anderen Gilden.

Mehrere Stunden für einen Raid zu brauchen, sei laut vieler Nutzer aber sowieso nicht realistisch. Raids sind in WoW Classic heute vergleichsweise einfach und so leicht, dass Spieler nicht einmal die Maximalstufe erreichen müssen, um sie zu meistern. Wo die Bosse früher mehrere Wochen standhalten konnten, liegen sie heute innerhalb von Tagen oder sogar Stunden: Die besten Spieler sind nach 24 Stunden mit dem durch, was früher 6 Wochen gedauert hat

Die Stimme von Shepard aus Mass Effect warnt vor KI, sagt: „Die Geldgier kommt uns alle holen“

Künstliche Intelligenz, kurz KI, soll dem Menschen eigentlich Arbeit ersparen. Seit einiger Zeit fürchten aber vor allem Künstler um ihre Zukunft und erhalten Zuspruch von Fans. KI sei in der Lage, etwa Synchronsprecher zu imitieren – aber zufrieden wäre damit niemand.

Wer ist die Stimme?

Das sagt Jennifer Hale: In einem kurzen Video spricht Hale ihre Kollegen an (via X). Sie warnt vor künstlicher Intelligenz und erklärt, dass diese mächtig genug sei, ihre Stimme zu kopieren. Ihre Zustimmung sei dafür nicht nötig.

Die Befürchtung teilen viel Künstler, insbesondere Autoren haben sich schon gegen KI gewehrt. Hale geht aber weiter und sagt: Die meisten Entwickler wollen so etwas gar nicht. Man solle sich fragen, wo das Geld hinfließt, das man mit dem KI-Einsatz spart.

Laut der Synchronsprecherin fließe das alles in die Boni und Taschen von Investoren, also an die obersten Stellen. Dadurch würden nicht nur die Künstler um ihr Geld gebracht, die Methodik bedrohe auch alle anderen:

Wir Künstler sind nur die Kanarienvögel in der Kohlemine. Diese Geldgier kommt uns alle holen. Lasst uns zusammenhalten und sagen: Nein, Danke.

Die Befürchtungen um den Jobverlust sind auch in Deutschland bereits angekommen. Eine Reihe deutscher Synchronsprecher, darunter die Stimmen von Spongebob und von Lilith aus Diablo 4, rufen in einem neuen Video vom März dazu auf, die „künstlerische und nicht die künstliche Intelligenz zu schützen (via YouTube). Die Zustimmung der Fans haben sie offenbar.“

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Mass Effect 5 Teaser Trailer

„Ich will die ECHTE Commander Shepard“

Obwohl Hales Video bereits älter ist, hat es kürzlich erneut seinen Weg auf Reddit gefunden. Dort unterstützen die Nutzer die Aussage der Sprecherin und sagen: Synchronsprecher sollten nicht durch KI ersetzt werden. Man wolle keine billigen Imitate.

Es sei schlimm genug, einen Promi ohne Übung eine Rolle sprechen zu hören. Aber künstlerische Integrität zugunsten von Geld zu opfern, mache alles viel schlimmer. Insbesondere EA steht in der Kritik, da die Befürchtung im Raum steht, dass ein Mass Effect ohne Hales „echte“ Stimme entstehen könnte.

In den Kommentaren erklären die Nutzer zudem, dass schon die moralischen Gründe fragwürdig seien. Bei den Power Rangers würden noch immer Inhalte der ursprünglichen Schauspieler verwendet, die damals mies bezahlt worden seien. Dabei seien einige davon schon längst tot.

Dass das Thema gerade jetzt wieder groß wird, ist vermutlich kein Zufall. Erst vor wenigen Tagen haben Kunst-KIs wieder auf sich aufmerksam gemacht. Mit neuen Filtern ist es nun möglich, den Stil von Studio Ghibli nachzuahmen und das sorgt für großen Ärger: Millionen Menschen sehen ChatGPT dabei zu, wie sie Bilder erfindet, die sehr stark Studio Ghibli ähneln

Neues Survival-MMORPG sieht aus wie Zelda, verrät vor dem Start auf Steam, wie es an euer Geld kommen will

BitCraft Online startet bald auf Steam in den Early Access. Die Verantwortlichen von Clockwork Laboratories haben mittlerweile nicht nur den Termin verraten, sondern auch Details zur Monetarisierung.

Wann geht’s los? Vor dreieinhalb Jahren hatte MeinMMO das erste Mal über das damals frisch vorgestellte Survival-MMORPG gesprochen, das bereits im ersten Trailer optisch an Zelda: Breath of the Wild erinnerte. Jetzt ist klar, dass BitCraft Online am 29. Mai 2025 auf Steam in den Early Access starten soll.

Beim finalen Launch soll das Online-Rollenspiel ein Free2Play-Modell nutzen. Wer indes am Early Access teilnehmen möchte, muss – ähnlich wie bei Path of Exile 2 – etwas Geld in die Hand nehmen. Der Frühzugang zu BitCraft Online soll 30 US-Dollar kosten. Alpha-Unterstützer bekommen je einen Key pro erworbener „Supporter Badge“.

Aktuell könnt ihr via Steam übrigens kostenlosen Zugriff für den laufenden Playtest anfordern.

Der Ankündigungs-Trailer von BitCraft Online:

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BitCraft – Announcement-Trailer

Monetarisierung von BitCraft Online

Was kostet noch? Für BitCraft Online bieten die Entwickler die Premium-Währung „Hexite Shards“ an, die über den Ingame-Shop oder die Webseite angeboten wird. Über die soll man ausschließlich kosmetische Ingame-Inhalte erhalten können – wie Emotes, Banner, Titel, Statuen oder Skins.

Spieler können gekaufte „Hexite Shards“ mit anderen handeln, etwa gegen erspielte Gegenstände respektive Münzen. Die Entwickler verfolgen hier eine Strategie des freien Handels.

Warum jetzt der Kaufpreis? Die Entwickler erklären, dass man von Steam selbst mehr Unterstützung erhalten würde, wenn sie von den Verkäufen profitieren können. Zudem könne man durch die Einstiegshürde die Zahl der Charaktere, die zum Start vom Early Access auf die Server stürmen, begrenzen – was dabei helfen soll, das Single-World-MMORPG weiterzuentwickeln.

Und dann geben die Entwickler zu, dass man die Einnahmen durch den Early Access gut gebrauchen kann, um das Spiel fertigzustellen sowie auszubauen. Wie lange die Frühzugang-Phase dauern soll, ist aktuell unklar. In der FAQ heißt es, dass die Entwickler das aktuell selbst nicht wissen.

Was muss ich zu BitCraft Online wissen? Das Survival-MMORPG von Clockwork Laboratories möchte alle Spieler in eine einzige Welt werfen, in der sie zusammenarbeiten, um Siedlungen hochzuziehen, eine Wirtschaft aufzubauen und um Territorien zu konkurrieren.

Dabei könnt ihr euch als Handwerker, Händler, Monsterjäger, Politiker oder irgendwas dazwischen verdingen. Die Oberfläche der Welt ist veränderbar. Und auch der Überlebenskampf in der Welt soll eine Rolle spielen. Weitere Details zum Spiel erfahrt ihr hier: Neues MMORPG sieht aus wie Zelda, lässt Spieler nun ihre eigenen Häuser bauen

„Dad-Casual“ erreicht in Diablo 4 das, was nur 0,1 % der Spieler auf PS5 je geschafft haben, löst Diskussion um Casuals aus

In Diablo 4 endet der Grind nicht mit dem maximalen Level – danach geht es weiter bis zur Paragonstufe 300. Das haben laut Trophäe bisher nur 0,1 % der Spieler auf der PS5 geschafft. Einer von ihnen bezeichnet sich als „Dad-Casual“ – und kassiert dafür ordentlich Gegenwind aus der Community.

Sobald ihr in Diablo 4 Stufe 60 erreicht, beginnt das Endgame – und mit ihm der zähe Grind um die Paragonstufen. Die gesammelten Paragon-Punkte setzt ihr auf den Paragon-Boards ein, um euren Charakter und eure Builds weiter zu verbessern. Alles zu den Tafeln, Punkten und wie ihr richtig plant, erfahrt ihr in unserem Guide.

Um Paragonstufe 300 zu knacken, braucht es jede Menge Zeit. Laut einem Spieler dauert das Ganze um die 180 Stunden – und der Aufwand lohne sich kaum. Für seine „geistige Gesundheit“ wolle er sich diese Reise jedenfalls kein zweites Mal antun.

Was hat der Spieler geschafft? Ein anderer Spieler präsentierte stolz seine PS5-Trophäe mit dem Erfolg „Devout Champion“ auf Reddit. Für den ultra-seltenen Erfolg musste er Paragonstufe 300 in Diablo 4 erreichen. Das haben laut Grafik und laut psnprofiles.com bislang nur 0,1 % der Spielerinnen und Spieler auf der PS5 geschafft. Er selbst beschreibt sich als „Dad-Casual“ – aber die Community sieht das ganz anders.

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Tochter löscht alle Diablo 4-Charaktere ihres Vaters

„Level 300 und Casual passen nicht in denselben Satz“

Das ist die Diskussion: Sein Beitrag löste eine Diskussion darüber aus, was ein Casual überhaupt ist. Die Mehrheit ist sich einig: Niemand, der Paragonstufe 300 erreicht, kann ein Casual sein – dafür muss man schlichtweg viel zu viel Zeit investieren. Und Casuals sind eben Gelegenheitsspieler, die keine hunderte Stunden ins Endgame stecken.

Ein paar der Kommentare aus dem Beitrag lest ihr nachfolgend:

  • „Ich habe das Gefühl, es ist unmöglich, ein „Dad-Casual“ zu sein und Level 300 zu erreichen.“ – Raeandray
  • „Ich glaube, die Leute wissen nicht, was ‘casual’ bedeutet. Er hat in einem Kommentar unten erwähnt, dass er unter der Woche 3 Stunden gespielt hat und am Wochenende bis 2 Uhr morgens.“ – citygray
  • „Genau das dachte ich auch. Ich bin ein Casual und spiele vielleicht 5 Stunden in einer guten Woche.“ – Ill-Life5625
  • „Bro, du hast Paragon 300 erreicht – du bist kein Casual.“ – EarthsfireBT
  • „Nicht mal annähernd ein ‘Dad-Casual’. Das ist totaler Nerd-Kram.“ – Distruzione

Die Debatte ist nicht neu – auch in Bezug auf die „neue“ Qual-Stufe 4 wird regelmäßig darüber diskutiert, wer ein Casual ist und wer nicht. Mit Season 8 will Blizzard die Schwierigkeitsstufen überarbeiten und Diablo 4 deutlich knackiger machen. Nur noch 10 % der Spieler sollen es auf Qual 4 schaffen. Während sich einige über die Änderungen beschweren, sagen andere: Wer hier meckert, ist kein Casual. Echte Casuals bleiben einfach auf Qual 3.

Was sagt der „Casual“ zu den Kommentaren? In den Kommentaren erklärte der ursprüngliche Poster schließlich, dass genau das sein Punkt war. Er sei in dieser Season offenbar kein Casual gewesen und bedaure, das „Label“ für sich benutzt zu haben. Schließlich konnte er fast jeden Abend zocken – oft bis 2 Uhr nachts. Die meiste Zeit habe er in der Grube gelevelt, dabei verschiedene Charaktere und Builds genutzt. Dank der Waffenkammer geht der Wechsel mittlerweile ziemlich bequem.

In der kommenden Season soll das Leveln wieder länger dauern – vor allem auf den frühen Stufen. Zudem wird das ARPG insgesamt härter, die Gruben-Stufen schwieriger und die Unterschlupf-Bosse überleben länger. Oneshots sollen laut Blizzard dann nicht mehr möglich sein. Spieler und Experten konnten sich Season 8 kürzlich auf dem PTR anschauen und auch die neue saisonale Mechanik testen – die neuen Skills sorgten dabei allerdings hauptsächlich für Stirnrunzeln.

Millionär hinter einem der spannendsten neuen MMORPGs gibt zu: „Es ist viel schwerer als gedacht“

Mit seinem extra für das Projekt gegründeten Studio Intrepid arbeitet der Millionär Steven Sharif seit acht Jahren am ambitionierten MMORPG Ashes of Creation. In einem Interview sprach er über den aktuellen Stand, zurückliegende Herausforderungen und heiß erwartete Features.

Wie ist der aktuelle Stand des MMORPGs? Aktuell befindet sich Ashes of Creation in der zweiten Phase der Alpha 2, in der interessierte Spieler mit Zugang das Online-Rollenspiel fünf Tage pro Woche testen können. Phase 3 soll am 1. Mai 2025 starten und dann eine 24/7-Bereitstellung des MMORPGs gewährleisten.

In einem Interview mit dem bekannten MMORPG-YouTuber TheLazyPeon verrät Studio-Chef Steven Sharif weitere Details zum Status quo (via YouTube).

  • Das Team befindet sich gerade in einer zentralen Phase der Entwicklung. Die verschiedenen Kern-Systeme (70 bis 80 Prozent der geplanten Kern-Systeme sowie 20 bis 30 Prozent der Inhalte sind aktuell enthalten) durchlaufen gerade in hohem Tempo immer neue Iterationen, zudem erweitert sich die in der Alpha spielbare Welt sukzessive.
  • Von den unzähligen geplanten Knoten-Versionen sind aktuell beispielsweise erst zwei in der Alpha vorhanden. Sobald bei diesen die Kernfunktionalitäten passen und alle Upgrade-Stufen vorhanden sind, geht es vergleichsweise leicht und schnell, weitere Varianten für alle Knoten-Typen, Völker sowie Biome bereitzustellen.
  • Fast 250 Entwickler arbeiten derzeit an Ashes of Creation.
  • Zwar kann man schon jetzt in der Alpha erfahren, wie sich Ashes of Creation grundsätzlich spielen respektive anfühlen wird, weil beispielsweise das Kampfsystem in einer repräsentativen Form implementiert ist. Wer Ashes of Creation jedoch in einer ausreichend weit fortgeschrittenen Version innerhalb der Alpha erleben will, soll laut Sharif erst im Laufe von Phase 3 einsteigen.
  • 130.000 Spieler nehmen aktuell an der Alpha teil. Im Dezember 2024 waren beispielsweise um die 6.000 Charaktere auf einem Server online. Steven Sharif gibt an, dass es seiner Kenntnis nach kein anderes Unreal-Engine-5-Spiel gibt, bei dem das bisher passiert ist. Die Backend-Systeme wurden genau darauf ausgelegt und sollen sich bislang bewähren.

Ganz frisch haben die Entwickler Gameplay der Schurken-Klasse gezeigt:

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Ashes of Creation: Trailer zeigt Gameplay zur Schurken-Klasse

Dickes Fell dank Gaming-Begeisterung

Was hat der Chef-Entwickler noch verraten? Im Interview blickt Steven Sharif auf die bisherigen etwa acht Jahre zurück. Als MMORPG-Begeisterter und Millionär hat er damals bekanntlich einen guten Teil seines Vermögens in die Hand genommen, um die Intrepid Studios zu gründen und selbst ein Online-Rollenspiel zu entwickeln, das er mit großer Begeisterung selbst spielen wollen würde.

Er hatte damals zwar damit gerechnet, dass das eine schwierige Aufgabe sein wird, sicherlich eine der schwersten seines Lebens – auch, weil er bis dato null Erfahrung in der Spiele-Entwicklung hatte -, doch räumt er heute ein, dass es noch „viel schwerer ist als gedacht“. Er musste alles in einem sehr hohen Tempo lernen, und das während der Entwicklung eines komplexen, umfangreichen MMORPGs.

Dass man sich dazu entschieden hat, die Community frühzeitig in den Entwicklungsprozess einzubeziehen, ist dabei für Sharif gleichermaßen Segen und Fluch. Segen, weil das Team über die Jahre unfassbar viel wichtiges Feedback erhalten hat, mit dem man das Spiel stark verbessern konnte. Außerdem sind so die Fortschritte, die Ashes über die Jahre gemacht hat, klar dokumentiert.

Leider gibt es Individuen, die laut des Entwicklers nur darauf aus sind, Zweifel zu säen, das zu verändern, was die Entwickler mit Ashes umsetzen möchten, oder das Projekt als Ganzes schlechtzureden. Sharif gibt aber auch an, dass er harsches Feedback bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen kann.

Er selbst ist selbst passionierter Gamer, der aus Emotionen heraus schon Dinge gesagt hat, die wenig konstruktiv waren. Während seiner kompetitiven Zeit bekam er zudem selbst derart viel Toxizität ab, dass er sich schon lange vor Ashes ein dickes Fell zugelegt hat, was Online-Kommunikation angeht.

Das vollständige Interview findet ihr im Folgenden und auf dem YouTube-Kanal von TheLazyPeon:

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Spieler als Raidboss – in Ashes kann das passieren

Was ist noch für Ashes geplant? Steven Sharif spricht im Gespräch über die beiden noch nicht spielbaren Features, auf die er sich am meisten freut:

  • Mit den Monster-Coins kommt bald ein System ins Spiel, das es euch ermöglicht, in die Rolle von bestimmten NPCs zu schlüpfen und als diese mit anderen Spielern zu interagieren. Über ein umfassendes Talentsystem könnt ihr dabei immer mehr Skills für die Interaktion freischalten. Einige besonders seltene Coins lassen euch dabei sogar Raidbosse steuern und Schlachtzüge mit mächtigen Blitzen auslöschen.
  • Mit den Knoten-Belagerungen und dem Zerstörungssystem für Knoten können Spieler beispielsweise um Relikte kämpfen, die starke Boni für den Knoten liefern, in dem sie stehen. Durch so eine Belagerung kann eine Knotenfestung dann für gewisse Zeit zu einer Ruine werden, wodurch sich die Region in dieser Phase in eine Open-PvP-Zone verwandelt, die mit besonderer Beute lockt.

Im Laufe der kommenden Monate wird Ashes aber auch immer mehr Regionen und Quest-Inhalte erhalten, noch nicht implementierte Systeme (etwa für Knoten und das Crafting) sowie mehr Grafik-Details, Völker, Fraktionen und so weiter. Mehr Details zum Spiel findet ihr hier: Release, Roadmap, Alpha 2, Klassen, Gameplay, Bezahlmodell – alles Wichtige zu Ashes of Creation.

Alle Figuren in Die Simpsons haben etwas gemeinsam, aber es gibt eine Ausnahme: Gott

Die Simpsons ist eine der bekanntesten Comedy-Serien aller Zeiten. Als Cartoon haben sie natürlich auch Eigenschaften anderer Genre-Kollegen. Doch für eine Figur wird dieses Merkmal ausgehebelt.

Um welches Merkmal geht es? Abseits der gelben Farbe haben die Figuren in der Welt von Die Simpsons auch ein anderes Merkmal, dass sie untereinander eint: Die Anzahl der Finger und Zehen. Achtet man darauf, dann merkt man, dass ihnen an jeder Hand ein Finger fehlt.

Die einzige Ausnahme in dem Fall ist der Gott im Simpsons-Universum. Der wird in der Regel mit 10 Fingern und Zehen dargestellt. In der Folge Das jüngste Gericht (Staffel 16, Folge 19) wird auch Jesus mit 10 Fingern gezeigt, das ist aber eher eine Ausnahme.

Die Absurdität davon wird noch einmal in Folge 21 von Staffel 5 (via YouTube) hervorgehoben. Dort diskutiert die Familie über die Beziehung von Homers Vater und der Mutter von Marge. Homer ist dagegen, denn er wäre ja Marges Bruder, wenn die Eltern heiraten würden. Danach spricht er davon, dass seine Kinder dann Monster wären, mit pinkfarbener Haut, keinem Überbiss und 5 Fingern an jeder Hand. Vor dieser Vorstellung erschreckt sich Homer so sehr, dass er wegrennt.

Dass Figuren nur 8 Finger haben, ist nicht nur bei den Simpsons so. Viele Cartoons malen ihre Figuren nur mit 4 Fingern pro Hand. Woran das so ist, erklären wir euch unter dem Video.

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Die Simpsons – Der Trailer zur TV-Premiere der 35. Staffel

Es ist einfacher, aber nicht merkwürdiger als 5 Finger

Warum haben so viele Cartoon-Figuren nur 4 Finger an jeder Hand? Genau mit dieser Frage beschäftigte sich der Kanal ChannelFrederator in einem YouTube-Video. Er geht davon aus, dass es mehrere Gründe dafür gibt, die schon seit dem Beginn von Zeichentrick-Produktionen existieren.

Einer der wichtigsten Punkte: Hände sind extrem schwer zu zeichnen durch die Knochen und Gelenke. 4 Finger sind demnach einfacher zu zeichnen als 5. Wichtig dabei ist auch der Begriff Uncanny Valley.

Das ist eine Theorie, dass Menschen ein unwohles Gefühl mit humanoiden Objekten und Darstellungen wie Robotern entwickeln, wenn sie ein gewisses Spektrum des Realismus erreichen (via spectrum.ieee.org). Das soll besonders bei Dingen, die aussehen sollen wie Menschen, passieren. Etwa eine schlechte digitale Darstellung eines echten Menschen in älteren Animationsfilmen.

Das führt aber auch zum Grund, warum man 4 Finger bei Zeichentrickfiguren benutzt und nicht 3. 4 pro Hand passen zur menschlichen Anatomie und wir empfinden es nicht befremdlich. Nur 3 Finger wirken da schon unmenschlich und werden gerne für Aliens oder Monster benutzt. Im Video wir das Beispiel Teenage Mutant Ninja Turtles genannt. Die haben nur 3 Finger, sie sind ja mutierte Schildkröten.

Schon in den Anfängen von Cartoons wurden 4 Finger benutzt

4 Finger pro Hand findet sich auch in der Zeichentrick-Historie. Schon in den 1920ern wurde die 4-Finger-Darstellung etabliert. Das führt auch zu einem anderen Grund für diese Darstellung: Die Art, wie Figuren gezeichnet wurden.

Schaut man sich den Cartoon Steamboat Willie (1928) und die erste Darstellung von Micky Maus an, dann sieht man, dass er aus Kreisen besteht. Das wurde von der Figur Felix the Cat (eine der bekanntesten Zeichentrickfiguren der damaligen Zeit) etabliert. Auch die Finger waren nicht dünn, sondern dick und aufgeblasen.

Bei diesen Designs sahen 4 Finger besser aus als 5. Walt Disney selbst sagte angeblich selbst über die Finger:

Das Weglassen des Fingers war ein großer künstlerischer und finanzieller Vorteil. Künstlerisch gesehen sind fünf [Finger] zu viel für eine Maus. Seine Hände würden wie ein Haufen Bananen aussehen. In finanzieller Hinsicht hat der Verzicht auf einen zusätzlichen Finger in jeder der 45.000 Zeichnungen, aus denen ein sechseinhalb-minütiger Kurzfilm besteht, dem Studio Millionen gespart.

Walt Disney über die Anzahl der Finger (Quelle: sandiegoreader.com)

Das führt auch zu einem weiteren Grund: Man spart Zeit und Geld. Zu der Zeit musste man, damit etwas animiert wird, mindestens unzählige Bilder selbst zeichnen, damit eine Bewegung entsteht. Das war aufwendig und mühsam, weil man wie in einem Daumenkino nur leichte Änderungen pro Bild machen durfte. Dabei spart man schon ordentlich an Arbeitszeit, wenn man einen Finger weglässt.

Das vermutet auch der Zeichner Butch Hartman auf TikTok, der Serien wie Danny Phantom oder Cosmo und Wanda gezeichnet hat.

Einen anderen Vorteil zu der Zeit vermutet ChannelFrederator in den Figuren. Die waren nämlich meistens anthropomorphe Tiere. Da fiel es weniger auf, wenn ein Finger fehlte.

Heutzutage gibt es unterschiedliche Darstellungen, Serien wie Die fantastische Welt von Gumball, Bob’s Burgers oder Filme wie Zoomania setzen bis heute auf die 4-Finger-Darstellung. Falls ihr euch für Animation und Zeichentrick interessiert, haben wir für euch hier eine Liste: 6 unterschätzte Animationsfilme, die jeder Fan von Disney und Pixar sehen sollte

Die Menschen in Warhammer 40.000 hassen Mutanten, aber einer der wichtigsten Männer ist eine Ausnahme

„Verbrennt den Ketzer, tötet den Mutanten, säubert das Unreine“ – das ist das Motto vieler gläubiger und vor allem fanatischer Menschen in Warhammer 40.000. Alles, was nicht menschlich ist, gilt als böse. Aber ausgerechnet einer der Supersoldaten, die als Halbgötter auf der Welt wandeln, ist ein Mutant. Eine brenzlige Zwickmühle für den Normalo-Bürger.

In Warhammer 40.000 gehen die Menschen nicht zimperlich um mit dem, was nicht im engeren Sinne menschlich ist. Xenos werden im besten Fall kritisch beäugt, normalerweise kommt es gar nicht erst zum Gespräch, sondern direkt zum Gefecht.

Das Gleiche gilt für Mutanten, also für Menschen, die nicht einmal unbedingt etwas für ihr „Anders-Sein“ können. Auf gewisse Weise ist das aber verständlich, denn Mutationen sind in den meisten Fällen „Geschenke“ der Chaos-Götter.

Organisationen wie die Inquisition und die Adepta Sororitas, die Krieger-Priesterinnen in Warhammer 40.000, haben sich unter anderem der Säuberung von Mutationen und Ähnlichem verschrieben. Bei Mutanten wird meist erst der Flammenwerfer rausgeholt, dann gefragt.

Was aber, wenn ausgerechnet einer der Söhne des Imperators selbst ein Mutant ist?

In Angels of Death geht es um die Blood Angels:

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Der Trailer zur Warhammer-Serie Angels of Death

Der Vater der Blood Angels war (fast) buchstäblich ein Engel

Sanguinius war der Primarch der Blood Angels, einer der stärksten Space-Marine-Orden in der Welt von Warhammer 40.000. Er galt als enorm charismatisch und bescheiden. Der Primarch war loyal bis zu dem Punkt, dass er sich selbst für den Imperator und das Imperium geopfert hat.

Allerdings ist Sanguinius mit einem Makel geboren worden: er hatte zwei riesige, engelsgleiche Flügel, die er nicht einmal in einer Rüstung verstecken konnte. Ob diese Flügel vom Imperator so geplant oder das Ergebnis extremer Strahlenbelastung auf seiner Heimatwelt waren, ist nicht genau geklärt.

Damit nicht genug, galt Sanguinius zwar als hervorragender Anführer, dem jeder direkt erliegt, aber im Kampf als absolute Bestie. Mit gutem Grund, denn in seinem Blut ist ein „Makel“, der „Rote Durst“, der ihn im Kampf zum blutrünstigen Berserker macht.

Diesen Makel hat er an all seine Söhne, also die Blood Angels, weitergegeben. Trotzdem hätte sich niemand jemals getraut, Sanguinius jemals als Mutant zu bezeichnen.

„Warum gilt er nicht als Mutant?“

Ein Nutzer auf Reddit fragt genau deswegen danach, warum Sanguinius eigentlich eine so große Ausnahme ist. Die Flügel mögen ihn wie einen Engel erscheinen lassen, aber machen ihn damit sehr offensichtlich nicht-menschlich.

Die Antwort der Fans ist recht eindeutig: weil Sanguinius einfach zu wichtig war. Als Space Marine und Primarch ist er ohnehin kein Mensch mehr, dazu ist er loyal bis aufs Blut und eines der wichtigsten Werkzeuge des Imperators, um die Menschheit zu einen. Es gebe schlicht keinen Grund, ihn zu verstoßen.

Dazu hätte sich niemand jemals trauen dürfen, Sanguinius als Mutanten zu bezeichnen. Als Primarch hatte er einen nahezu göttlichen Status und jeder, der Sanguinius beleidigt, wäre sofort von gläubigen Menschen aufgeknüpft worden.

Der Primarch selbst allerdings hat sich selbst durchaus als fehlerbehaftet gesehen. Möglicherweise einer der Gründe, warum er dem Imperator so treu gedient hat.

Mutanten dürfen leben, wenn sie nützlich sind

Sanguinius ist allerdings nicht die einzige Ausnahme, was Mutanten in Warhammer 40.000 angeht. So lange sie eine gewisse Nützlichkeit haben und vor allem kontrolliert werden können, dürfen Mutanten in der Welt zumindest leben, wenn auch oft nicht unter den besten Umständen und nur für besondere Einsatzgebiete. Die meisten dieser „gebilligten“ Mutanten werden als Metamenschen bezeichnet:

  • Ogryns sind bullige, Oger-artige Riesen, die allgemein einen niedrigeren Intellekt besitzen, dafür aber enorme Stärke. Sie werden oft für schwere Arbeit und die Nutzung schwerer Waffen eingesetzt.
  • Pariahs, auch Unberührbare oder „Blanks“, sind quasi das Gegenteil von Psionikern. Wo alle anderen Menschen eine Verbindung zum Warp haben, schirmen Pariahs sich selbst und oft andere vom Warp ab. Sie machen Zauberei so etwa unmöglich.
  • Bei den Konglomeraten von Votann, quasi einem Zwergen-Volk, wird vermutet, dass sie früher einmal Menschen waren, die sich über Jahrtausende weiterentwickelt haben. Ob es sich um eine neue Spezies oder um stabile Mutationen handelt, ist nicht endgültig geklärt.

Eine große Ausnahme hier bilden allerdings die Astropathen und Navigatoren. Beide sind zwingend notwendig, um das Imperium aufrechtzuerhalten. Astropathen sind so etwas wie die Mobilfunkverbindung im Imperium, sie sorgen für die Weiterleitung von Nachrichten durch den Warp.

Navigatoren dagegen sind so selten und so wichtig, dass so gut wie alle von ihnen Adelsprivilegien haben. Diese Mutanten besitzen ein drittes Auge, durch das sie durch das Immaterium blicken und das Licht des Imperators sehen können. Sie sind einer der Gründe, warum Menschen durch den Warp reisen können.

Dennoch unterliegen Navigatoren oft den Vorurteilen besonders fanatischer Anhänger des Imperiums und werden trotz ihres Standes geächtet. Die meisten stehen jedoch über dem, was der Pöbel so denkt.

Allgemein ist der Umgang mit Mutanten für Menschen eher gefährlich, denn schon die Berührung mit einem Makel selbst kann dafür sorgen, dass man auf der Säuberungsliste der Inquisition landet. Es gibt jedoch eine bestimmte Gruppe an Leuten, die sich so etwas erlauben darf: Eine Handvoll Menschen dürfen in Warhammer 40.000 das tun, was für alle anderen Ketzerei wäre

Beliebte App auf Steam verspricht für 7 Euro mehr FPS – MeinMMO hat sie in mehreren MMORPGs ausprobiert

Ein kleines Programm mit dem Namen Lossless Scaling, das ihr etwa auf Steam findet, verspricht eine bessere Performance eurer Spiele, egal, welche Grafikkarte ihr nutzt. MeinMMO hat sich das Tool zugelegt und in mehreren MMORPGs ausprobiert.

Was ist das für ein Tool? Lossless Scaling ist ein kleines Programm, das ihr beispielsweise auf Steam kaufen könnt. Der aktuelle Preis: schmale 6,89 Euro. Das Versprechen: bessere Performance eurer Spiele, durch Frame Generation sowie diverse Skalierungsoptionen, auch wenn eure Grafikkarte eigentlich zu schwach ist, um hohe FPS erreichen oder die native Bildschirmauflösung ausführen zu können.

Bemerkenswert: Lossless Scaling gibt’s zwar bereits seit Dezember 2018, doch war das Tool lange nur so etwas wie ein Geheimtipp. Das hat sich erst durch die jüngsten Updates geändert. Vor allem die neue, adaptive Frame Generierung kommt bei vielen Käufern sehr gut an. Auf Steam fallen die bisher 21.382 Rezensionen zu 88 Prozent positiv aus.

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Praxistest in MMORPGs

Wie schlägt sich Lossless Scaling in MMORPGs? Genau das habe ich mir über die vergangenen Tage hinweg angeschaut, und zwar in mehreren Online-Rollenspielen, die aktuell auf meiner Festplatte schlummern. Gespielt habe ich diese auf dem folgenden System:

  • Windows 11
  • AMD Ryzen 7 5800X 8-Core mit 3,8 GHz
  • 32 GB RAM
  • NVIDIA GeForce RTX 3080 Ti
  • Native Monitor-Auflösung: 2560 x 1440 bei 144 Hz
Wer testet hier? Karsten Scholz ist kein Tech-Experte, sondern „nur“ der MMORPG-Connaisseur bei MeinMMO. Ihm ging es im Test daher nicht um das, was unter der Haube passiert, sondern darum, ob man durch aktivierte Frame Generation in der Praxis tatsächlich eine bessere Spielerfahrung in MMORPGs erhält.

Die Skalierungsoptionen von Lossless Scaling bringen mir nicht allzu viel, da mein PC kein Problem damit hat, aktuelle MMORPGs mit der Auflösung 2560 x 1440 bei hohen Grafikeinstellungen darzustellen. Gespannt war ich aber, ob ich eine spürbare Verbesserung merke, wenn Lossless Scaling die Zahl der Bilder pro Sekunde auf das für meinen Monitor machbare Maximum von 144 FPS hochschraubt.

Für den Test bin ich in den verschiedenen MMORPGs dahin gegangen, wo die FPS gern mal nach unten schaut: in belebte Hauptstädte oder zu Aktivitäten mit vielen Gegnern respektive Mitstreitern.

Welche Einstellungen nutzte ich in Lossless Scaling? Wie jeder gute Normale-Nutzer wollte ich mich nicht lange mit Anleitungen aufhalten und hab mir daher ein Setup an Optionen aus dem Netz geholt (via YouTube), das prima für die meisten Einsteiger geeignet sein soll.

Lossless Scaling: Optionen
Karstens Einsteiger-Profil in Lossless Scaling für Frame Generierung.

Für die Testläufe mit Lossless Scaling bin ich zudem den Tipps im Netz gefolgt und hab die FPS in den jeweiligen Spielen auf die Hälfte meines angepeilten Zielwerts begrenzt: 72. Auf die Art fällt es dem Tool besonders leicht, die gewünschten 144 FPS zu erreichen, zu halten und so konstant ein flüssiges Bild – möglichst ohne Grafikartefakte – darzustellen.

Lossless Scaling in New World

  • Grafikeinstellungen auf Sehr hoch
  • FPS ohne Lossless Scaling: schwankte zwischen 83 und 124
  • FPS mit Lossless Scaling: 141 bis 144

Praxis-Eindruck: Theoretisch sollte das Bild flüssiger sein, wenn die FPS-Zahl dem optimalen Wert des Monitors entspricht. In New World war der Unterschied zumindest für mich mit dem bloßen Auge aber nicht zu erkennen.

Lossless Scaling in Throne and Liberty

  • Grafikeinstellungen auf Episch
  • FPS ohne Lossless Scaling: schwankte zwischen 40 und 54
  • FPS mit Lossless Scaling: 135 bis 144

Praxis-Eindruck: Throne and Liberty sieht nicht nur toll aus, es bringt auch sehr viele Spielercharaktere an bestimmten Orten zusammen, wodurch die FPS schon mal fallen kann. Mit aktivierter Frame Generierung konnte ich hier daher eine spürbare Verbesserung wahrnehmen. Es kam seltener zu Mikrorucklern und einem insgesamt flüssigeren Bildaufbau.

Throne and Liberty: Spieler in einer der Hauptstädte
Dank neuer Erweiterung und Server-Konsolidierung steppt auf den Servern von Throne and Liberty gerade der Bär. Gut für die Atmosphäre, schlecht für die FPS.

Lossless Scaling in Elder Scrolls Online

  • Grafikeinstellungen auf Maximum
  • FPS ohne Lossless Scaling: 100
  • FPS mit Lossless Scaling: 144

Praxis-Eindruck: Leider tobte während meines Tests keine Cyrodiil-Schlacht mit dutzenden Teilnehmern. Das wäre wohl der beste Testfall für das Programm gewesen. Auf den Schlachtfeldern und in den Dungeons sowie Städten von Tamriel konnte ich keinen Unterschied mit dem bloßen Auge erkennen.

Tipp: Kollege Jan Stahnke ist einer der Tech-Nerds von Gamestar Tech und hat sich ebenfalls Lossless Scaling angeschaut, aber eben mit einem stärkeren Tech-Blick. Seine Erkenntnisse und Einschätzungen findet ihr hier: Die beste 7-Euro-Software für Spieler auf Steam wurde gerade noch besser und ich habe sie getestet.

Lossless Scaling in Lost Ark

  • Grafikeinstellungen auf Sehr hoch
  • FPS ohne Lossless Scaling: 100 bis 120
  • FPS mit Lossless Scaling: 143 bis 144

Praxis-Eindruck: Zwar ist in Lost Ark teils unfassbar viel auf dem Bildschirm los, etwa, wenn man es in einem Chaosdungeon mal wieder mit Horden von Gegnern aufnimmt, doch bleibt die FPS-Rate auf meinem System konstant hoch. So hoch, dass Lossless Scaling hier wohl erneut keinen Sinn für mich macht.

Was sagen Spieler zu Lossless Scaling in MMORPGs?

Ich war neugierig, welche Erfahrungen andere Spieler mit Lossless Scaling in MMORPGs gemacht haben.

  • waffennarr schreibt auf Steam: „Hab halt nur ‘ne 3060 mit 12 GB und kann auf WQHD trotzdem aktuelle Spiele wie […] Throne and Liberty flüssig mit teilweise 90 FPS in hoch/episch zocken.“
  • FuryxHD nutzt das Tool bereits seit Monaten in WoW, er schreibt auf Reddit: „Wie ihr sehen könnt, ist meine FPS normal um 60~, aber mit Frame Generation kann ich über 200+ erreichen.“
  • Kimo_o_o ist ebenfalls WoW-Spieler und auf Reddit begeistert: „Ich hatte zuvor noch nie etwas von Lossless Scaling gehört und war gespannt, ob es funktionieren würde. Ich bin unglaublich zufrieden mit den Ergebnissen! Ich habe es auf x2 eingestellt, wobei das Spiel auf 86 FPS fixiert ist, und es fühlt sich sehr flüssig an. Die meiste Zeit bin ich bei konstanten 173 FPS, mit gelegentlichen Einbrüchen in der neuen Hauptstadt, aber die sind kaum spürbar.“
  • Daku- hat nicht ganz so positive Erfahrungen in Throne and Liberty gemacht (via Reddit): „Als ich Lossless ausprobiert habe, bin ich mir nicht sicher, ob es ein Placebo war, aber das Spiel fühlte sich langsamer an, so wie die Bewegungen insgesamt langsamer waren.“
  • MathError klagt nach seinem Test auf mein-mmo.de: „Habe es vorhin mal in WoW versucht, Guides gelesen und Videos geschaut, aber irgendwie ändert sich nichts oder es wird viel schlimmer in WoW, wirklich schade. Da ich oft starke FPS-Probleme im Raid habe, wäre das vielleicht eine Lösung gewesen.“

Falls auch jemand von euch Praxiserfahrungen von Lossless Scaling in MMORPGs gemacht hat, gern ab damit in die Kommentare!

Gregg2G zeigt in einem Video auf YouTube, mit welchen Einstellungen er seine FPS in WoW auf 120 bis 240 bringen konnte:

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Erstes Fazit zu Lossless Scaling

Lossless Scaling scheint ein – für den kleinen Preis – überraschend wirkungsvolles Tool zu sein, wenn ihr über ein System verfügt, das die Unterstützung bei Performance und Bildwiederholrate in Spielen dringend gebrauchen kann, ihr jedoch nicht die enormen Summen für entsprechende Hardware-Upgrades auf den Tisch legen möchtet.

Was unser Testsystem angeht, ist es wohl (noch) zu potent. Bei drei von vier MMORPGs hatte Lossless Scaling gar nicht erst die Möglichkeit, seine Muskeln spielen zu lassen. Mit der kommenden Generation der Online-Rollenspiele könnte das bereits anders aussehen: Die 5 schönsten MMORPGs 2025 zeigen, dass ein neues Grafik-Zeitalter beginnt

OLED-Fernseher mit 65 Zoll, Ambilight & Google TV im Preistief: Darum würde ich zugreifen

Ein hervorragender OLED-TV mit Ambilight ist aktuell so günstig wie noch nie, dank der Frühlingsangebote bei Amazon.

Mein aktueller OLED-TV mit 65 Zoll von LG funktioniert auch nach rund fünf Jahren noch ziemlich gut, doch müsste ich ihn ersetzen, dann würde es wohl aktuell der Philips Ambilight 65OLED809 werden, den es noch bis zum 31. März bei Amazon über 300 Euro reduziert gibt im Vergleich zur Preisempfehlung.

Grund dafür sind neben dem noch nie dagewesen günstigen Preis laut Vergleichsseiten und der hervorragenden Bildqualität auf Augenhöhe mit LGs Mittelklassemodellreihe (die auch reduziert ist) vor allem die atmosphärische und herstellerexklusive Ambilight-Hintergrundbeleuchtung sowie das vielseitige Google-TV-Betriebssystem mit seiner App-Auswahl.

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Hinzu kommt, dass der Philips-Fernseher auch sonst in Sachen Ausstattung quasi keine Wünsche offen lässt:

  • 120 Hertz für eine flüssige Bildwiederholfrequenz (bis zu 144 Hz beim Gaming)
  • umfangreichen HDR-Support, darunter Dolby Vision, HDR10+ und Co.
  • ein integriertes 2.1-Audiosystem mit 70 Watt inklusive Subwoofer sowie Support für Dolby Atmos, IMAX Enhanced, DTS:X und weitere Codecs
  • Gaming-Features, wie HDMI 2.1, adaptive Bildsynchronisation mit AMDs FreeSync und Nvidias G-Sync-Kompatiblität sowie ALLM (Auto Low Latency Mode) und mehr
  • weitere Details zu Features und Ausstattung findet ihr auch bei Amazon
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Rezensionen und Test: So gut ist der Philips Ambilight 65OLED809

In über 500 Bewertungen bei Amazon kommt der Fernseher mit durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen fast durchweg gut weg. Auch im Fachtest bei Prad gab es 4,7 von 5 als Endnote mit dem Prädikat “Sehr gut”.

[…] Wer höchste Ansprüche an Bildqualität und Bedienkomfort hat, sollte sich den Philips 65OLED809 unbedingt in die Auswahl einbeziehen. Von uns bekommt der OLED-Fernseher eine Kaufempfehlung.

Prad
Pro
  • Sehr helle HDR-Bilder
  • Bester OLED-Kontrast mit optimalem Schwarz
  • Sehr gute Farbdarstellung
  • Hervorragende Schärfe und Ausleuchtung
  • Farbräume Rec. 709 (100 %) und DCI-P3 (98 %)
  • Moderne Fernbedienung mit Doppelbelegung der Tastatur
Contra
  • Verschachteltes Menü
  • Keine USB-Aufzeichnung
  • Nur ein Triple-Tune
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Weitere Angebote: Star Wars, Assassin’s Creed und Logitech

Weitere aktuelle Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt, findet ihr auch auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit dabei sind zum Beispiel die besten Star Wars-Games in den Amazon-Frühlingsangeboten, Assassin’s Creed Shadows in der Collector’s Edition sowie eine der besten Logitech-Tastaturen aller Zeiten, die jetzt gerade mächtig reduziert ist.

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Neues Fantasy-MMO der Warframe-Macher macht Zugang leichter, verteilt bald Beta-Zutritt über Twitch

Die Entwickler von Warframe arbeiten derzeit an einem neuen MMO, doch bislang durfte es kaum jemand testen. Das könnte sich bald ändern.

Was ist Soulframe? Soulframe ist ein kostenloses Fantasy-MMO von Digital Extremes, dem Entwicklerstudio hinter dem beliebten Looter-Shooter Warframe. Das Spiel setzt auf eine Open-World in einem Mittelalter-Setting und ist dabei stark von den Themen „Natur und Wiederherstellung“ beeinflusst.

Das Kampfsystem von Soulframe ist ähnlich actionreich wie Warframe, aber auf das Spielprinzip eines mittelalterlichen Rollenspiels angepasst. Ihr könnt euch also entweder mit Nahkampfwaffen wie einem Schwert in den Kampf stürzen oder euren Gegner im Fernkampf unter Druck setzen. Neben Pfeil und Bogen könnt ihr hierzu auch mächtige magische Angriffe wirken.

Ebenso ist es möglich, gegnerische Attacken zu parieren oder ihnen mit einer geschickten Rolle auszuweichen.

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Soulframe zeigt erstes Gameplay im Trailer

Soulframe plant Key-Drops über Twitch

Wie könnt ihr Soulframe spielen? Aktuell könnt ihr Soulframe nur in einem frühen Stand während der fortlaufenden Entwicklung testen, wenn euch die Entwickler eine Einladung schicken. Rund 2.000 Einladungen sollen wöchentlich verschickt werden, wobei jeder Einladung 4 weitere Zugangsschlüssel („Keys“) für Freunde beiliegen.

Im Soulframe-Devstream vom 28. März 2025 deuteten die Entwickler jedoch an, dass der Zugang zu den Test-Sessions zukünftig einfacher werden soll. Ihr könnt dann einen Zugangsschlüssel per Drop erhalten, wenn ihr Streams der Entwickler auf live Twitch schaut (via YouTube).

Bei diesen Streams informiert das Team hinter Soulframe regelmäßig über den aktuellen Stand der Entwicklung und präsentiert die neusten Fortschritte. Wann genau die Twitch-Drops erstmalig verfügbar sind, verrieten die Entwickler jedoch noch nicht.

Test-Zugriff schon lange ein Wunsch der Community

Auf Reddit gibt es seit dem Start der Test-Sessions regelmäßig Posts von Spielern, die Soulframe gerne testen würden, aber auch nach wochenlangem Warten als Warframe-Veteran mit tausenden Stunden keinen Zugriff erhielten.

Oftmals verschenkten dann nette Mitglieder der Community einzelne Keys, die sie von ihrer eigenen Einladung noch übrig hatten. Dennoch blieb der Wunsch bei einigen Spielern, den Zugang zu den Tests einfacher und weniger glücksabhängig zu machen. Diesem Wunsch kommen die Entwickler nun nach.

Wenn ihr noch auf der Suche nach neuen MMOs seid, die ihr 2025 zocken könnt, hat euch MeinMMO-Redakteur und MMORPG-Experte Karsten Scholz die wichtigsten Releases in einer großen Übersicht zusammengefasst: Neue MMOs und Multiplayer-Spiele 2025: Auf diese Releases könnt ihr euch freuen

Erstaunlich viele Spieler machen gerade „Pause“ in WoW Classic, Fans vermuten: Da steckt mehr dahinter

Ende 2024 hat Blizzard Jubiläums-Server für WoW Classic geöffnet, bei denen nochmal alles auf Anfang gesetzt wurde. Jetzt erreichen diese Server einen Meilenstein – und haufenweise Leute hören auf. Der Grund dahinter könnte eine verpönte Schummelei sein, meinen einige Nutzer.

Zum 20-jährigen Bestehen von WoW hat Blizzard neue Server für WoW Classic geöffnet. Diese durchlaufen noch einmal den Zyklus des Spiels, angefangen mit dem Stand vom Release 2004 über etliche Raids bis hin zu The Burning Crusade im Laufe des Jahres 2025.

Jetzt, etwa ein viertel Jahr nach dem Öffnen der Server, berichten plötzlich viele Spieler unabhängig voneinander, dass etliche Bekannte aus ihren Gilden oder sonst wo pausieren. Das passiert zwar immer wieder, aber dass das genau jetzt gebündelt vorkommt, sei seltsam.

Darum ist der Zeitpunkt kurios: Am 20. März wurde Phase 3 für die Jubiläums-Server eingeläutet. Diese bringt unter anderem Klassen-Quests für Stufe 50 und vor allem einen der beliebtesten Raids aller Zeiten, den Pechschwingenhort.

Eigentlich ist ein solches Update eher ein Grund dafür, wieder ins Spiel zu schauen und nicht dafür, zu verschwinden. Dennoch passiert genau das an vielen Stellen. Immer wieder gibt es Meldungen von Leuten, die eine „Pause“ einlegen – genau jetzt.

Auf Reddit haben nun Spieler die Vermutung, dass die Behauptungen der Pausierer nicht ganz stimmen.

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WoW startet frische Classic-Realms – Das große Geburtstags-Geschenk

„Gebt es doch einfach zu“

Die Nutzer vermuten, dass die Leute, die gerade nicht mehr zocken, keine wirkliche Pause machen. Oder zumindest nicht freiwillig. Sie denken: da stecke ein temporärer Bann von Blizzard dahinter, der ihnen einfach peinlich ist.

WoW Classic hat ein Problem mit Bots, das die Entwickler zwar stetig weiter bekämpfen, das Spielern aber immer wieder auffällt. Damit einher gehen teilweise absurde Preise für Reagenzien und Verbrauchsgegenstände, die teilweise als Voraussetzung fürs Raiden gelten.

Die Lösung vieler Spieler ist nun, Gold im Spiel für echtes Geld zu kaufen, das „Real Money Trading“, kurz: RMT. Das ist aber seitens Blizzard streng verboten und wird mit Banns bestraft. Zu behaupten, man mache eine Pause, sei aber einfach peinlich:

Schluckt es einfach. Wen interessiert’s? Gebt doch einfach zu, dass ihr Gold gekauft habt. Ich habe mehr Respekt vor jemandem, der dazu steht, als vor einer lahmarschigen Entschuldigung für einen Urlaub. Das Einzige, was noch drunter ist, wäre, Frau oder Kinder die Schuld zuzuschieben.

Guy777 auf Reddit

Ein anderer Nutzer stimmt zu. Wenn man zugebe, dass man Gold gekauft habe, werde 5 Minuten darüber gelacht, danach sei die Sache vergessen. Leugne man das alles, sei man für 2 Wochen das Gespräch der Gilde.

Andere meinen jedoch, dass ein Bann nicht der Grund für eine „Pause“ sein müsse. Gerade die hohen Preise für Raid-Consumables, also Tränke, Elixiere und dergleichen, sei für viele einfach ein Grund, auszubrennen.

Ständig Gold farmen zu müssen, nur um raiden zu gehen, mache keinen Spaß. Zu pausieren und später mit The Burning Crusade wiederzukommen, sei der Plan einiger Spieler.

Auch auf den Hardcore-Servern gibt es aktuell einen Exodus einer zwar kleinen, dafür umso bekannteren Gruppe: der Gilde OnlyFangs. Nachdem ein paar Trolle mehrere Charaktere der Gilde vernichtet haben, hat Blizzard zwar reagiert, aber die Luft scheint raus zu sein: Blizzard ändert Regel für WoW Classic Hardcore, um Ende von OnlyFangs zu verhindern, doch die planen nur noch einen letzten Raid

inZOI braucht schon am 1. Tag eine Notfall-Patch, weil ihr etwas richtig Schlimmes tun konntet

Der neue Sims-Konkurrent inZOI ist jetzt im Early Access auf Steam. Die ersten Spieler zocken fleißig, erstellen Zois und erkunden die Welt. Wichtig im Early Access: Fehler finden. Aber einer dieser Bugs war nun so gravierend, dass er direkt gefixt werden musste, obwohl er das Spiel eigentlich nicht kaputt macht.

Was ist das für ein Spiel?

Darum musste inZOI gefixt werden: In inZOI ist es möglich, dass euer Charakter stirbt und das auf teilweise sehr absurde Arten. Der Tod gehört also zum Spiel dazu, mehr oder weniger.

Was allerdings nicht möglich sein sollte, ist, NPCs mit dem Auto zu überfahren. Zumindest nicht so, wie es ein Spieler auf Reddit zeigt. Offenbar konntet ihr in den ersten Stunden in ein Auto steigen und Passanten damit töten.

Schlimmer noch: in dem kurzen Clip rast der Nutzer in eine Gruppe Kinder, von denen eines daraufhin in Ragdoll-Manier über den Platz geworfen wird, während seine Freunde dem Fahrer noch freundlich zuwinken.

Offenbar ein Fehler, den die Entwickler noch am selben Tag gefixt haben, mit der Nachricht: „Diese Bilder sind höchst unangebracht und reflektieren nicht die Intentionen und Werte von inZOI.“ (via Eurogamer)

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Trailer zu inZOI bietet Einblick in das Gameplay

Bug hätte ernsthafte Auswirkungen auf die Veröffentlichung

inZOI hat eine Freigabe ab 12 Jahren in Deutschland und ein Rating „T for Teen“ in den USA. Das bedeutet etwa, dass sich die Leute prügeln können und Romanzen möglich sind, expliziter Sex aber zensiert wird.

Tötungen sind nicht vorgesehen und bereits die Möglichkeit, Erwachsene zu überfahren, hätte vermutlich für eine Freigabe nur für Erwachsene gesorgt, also ab 18, bzw. für ein „M for Mature“. Entsprechend wichtig war es für die Entwickler, direkt zu reagieren.

Im Statement heißt es weiter, man verstehe die Wichtigkeit dieser Sache und verspreche, die internen Test-Prozesse zu verbessern, um solche Vorkommnisse zu vermeiden.

inZOI ist erst seit einem Tag spielbar und die Spieler haben schon etliche Bugs gefunden. So fehlen etwa homosexuelle Bürger (via Reddit), was ebenfalls auf einen Fehler zurückzuführen sein soll, der bald gefixt werde, heißt es.

Abgesehen davon kommt das Spiel aktuell „sehr positiv“ auf Steam an und kann bereits über 80.000 Spieler binden. Besonders gut kommen dabei die Geschichten an, die allein durch die Figuren erzählt werden: „Ich musste so lachen“ – Deutscher YouTuber Gronkh ist so legendär, dass er neue Spiele prägt

Die 10 gefährlichsten Wesen aus Herr der Ringe im Power-Ranking

Mittelerde steckt sowohl in den Büchern wie auch in den Filmen voller gefährlicher Wesen, mit denen man sich besser nicht anlegt. In unserem Power-Ranking klären wir, wer dabei an der Spitze steht.

Wie wurde das Ranking erstellt? In dieser Liste vergleichen wir verschiedene Wesen aus Mittelerde in Sachen Gefährlichkeit miteinander und ranken sie auf den Plätzen 10-1. Wichtig dabei sind zwei Faktoren.

Zum einen müssen die Wesen in Herr der Ringe auftreten. Jene, die etwa in Der Hobbit vorkommen oder Teil der weiteren, umfangreichen Mythologie Tolkiens sind, werden ausgenommen.

Das zweite Kriterium: Es spielt keine Rolle, welcher Rasse die Wesen angehören oder in welcher Form sie auftreten. Hauptsache, sie besitzen Potenzial, den Guten rund um Frodo und seinen Gefährten ordentlich den Tag zu vermiesen.

Wie immer gilt: Dieses Ranking ist subjektiv und basiert auf der Meinung des Autors. Sollte eure persönliche Liste davon abweichen, schreibt sie uns gerne in die Kommentare. Und jetzt zieht die Köpfe ein, es wird gefährlich!

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Epischer Trailer zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Die Bildrechte von Herr der Ringe liegen bei Warner Bros. und New Line Cinema.
Gollum gefährlich

Platz 10: Gollum

Ja, richtig gelesen. Gollum. Der kleine, vom Leben in Mitleidenschaft gezogene Sméagol landet auf unserem Platz 10. Der Grund dafür ist einfach: Zwar wirkt Gollum nicht sonderlich bedrohlich oder stark, man sollte aber nie den Fehler begehen, ihn zu unterschätzen. Denn er ist aber ein Meister der Manipulation.

Durch seine Persönlichkeitsspaltung weiß man nie, ob man ihm gerade vertrauen kann oder nicht. Frodo und Sam können ein Lied davon singen. Hat man Pech, übernimmt die böse Seite in ihm die Kontrolle. In diesem Fall bringt man besser genügend Abstand zwischen sich und dem Wüterich, der beim Erreichen seiner Ziele über Leichen geht. Das Fiese an Gollum ist seine Unberechenbarkeit, die nur schwer auszutricksen ist.

Spieler fragt nach dem schlimmsten Level im Gaming, reißt in einer riesigen Diskussion alte Wunden auf

Auf Reddit diskutieren Gamer über das schlimmste Level aller Zeiten und ein berüchtigtes Tutorial ist besonders unbeliebt.

Das Titelbild ist ein Symbolbild.

Was ist das für eine Diskussion? Ein Nutzer stellte auf reddit die Frage: „Welches Level hat in euch die meiste Wut ausgelöst? Bonuspunkte gibt es, wenn ihr deswegen das Spiel tatsächlich abgebrochen habt.“

Der Beitrag hat 1.200 Likes und fast doppelt so viele Leute haben darunter kommentiert. Der Top-Kommentar liefert auch gleich den Gewinner der Massen. Das mit Abstand schlimmste Level in der Geschichte des Gamings, zumindest laut Reddit, ist das Tutorial-Level in Driver.

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Ein chronisch kranker Mann berichtet, wie Gaming ihm durch das schlimmste Jahr seines Lebens half

Das Tutorial in Driver ließ einen Mann zum Helden werden

Das Spiel aus dem Jahr 1999 ist für sein Parkhaus-Tutorial berüchtigt: Reddit-Nutzer Bongo_Kickflip muss in seinem Kommentar, der 1.800 Likes hat, nicht einmal erklären, was das Tutorial so legendär schwierig macht. 

Für alle, die nicht wissen, was es mit dem Tutorial in Driver auf sich hat:

  • Im Tutorial müsst ihr mit eurem Auto eine Vielzahl an Tricks ausführen. Die sind teils recht schwierig, werden im späteren Spielverlauf aber auch gar nicht wirklich benötigt. 
  • Noch dazu seid ihr dabei in einem Parkhaus und müsst um die dicken Betonsäulen, die das Dach tragen, herum manövrieren. 

Bei der Nennung von Driver erinnert sich ArmedMartian an einen echten Helden aus seiner Kindheit: 

Es gab einen Typen bei der Arbeit meines Vaters, der dafür bekannt war, dass er das Tutorial bestehen konnte. Dieser verdammte Held hat sich am Wochenende die Speicherkarten der Kinder seiner Kollegen ausgeliehen, das Tutorial geschafft und sie dann am Montag zurückgegeben.

Welche Level werden von der Community noch erwähnt? Ein weiteres Level, das für Frust gesorgt hat, war das mit dem ferngesteuerten Helikopter in GTA Vice City. Da stimmen NikTh_ 1.300 Reddit-Nutzer zu.

Für den Nutzer DeathByToilet waren obendrein die RC-Missionen in GTA San Andreas besonders schlimm und haben bei ihm schlimme Erinnerungen an die Helikopter-Mission aus Vice City geweckt: „San Andreas’ Zero RC Mission hat mir Vice City PTSD gegeben, ehrlich f*ck die Helikopter-Missionen.“

mediocrityindepth nennt ein Level, das er bis heute nicht loswird: „Ich bin mir sicher, dass ich seitdem schwierigere Dinge geschafft habe, aber der Test für die International-A-Lizenz im originalen Gran Turismo lebt auch fast 30 Jahre später noch mietfrei in meinem Kopf.“

Ein Nutzer kommentiert: „Ich habe gesehen, wie mein Freund vor Wut das Spiel verlassen und beinahe seinen Controller quer durch den Raum geworfen hat – wahrscheinlich mindestens fünfmal, bevor wir alle A-Lizenzen geschafft haben.“

Was ist eurer Meinung nach das schlimmste Level der in der Geschichte der Videospiele? Schreibt es uns gerne in die Kommentare. Ob zu schwierig oder genau richtig ist gerade auch bei einem anderen Spiel die Frage: The First Berserker: Khazan startet „sehr positiv“ auf Steam, doch der Schwierigkeitsgrad sorgt für hitzige Diskussionen

Neues Spiel vom Blizzard-Gründer braucht keinen Controller, ihr zockt am Fernseher mit dem Smartphone, kommt im April auf Steam

Ein Mitgründer von Blizzard hat 2020 eine neue Spieleschmeide erschaffen, die 2025 ihr erstes Game veröffentlicht: ein Rollenspiel mit Koop-Fokus.

Wer steckt hinter dem Spiel? Sunderfolk wird von dem Entwicklerstudio Secret Door produziert, das zu der 2020 gegründeten Spieleschmiede Dreamhaven gehört. Dreamhaven ist das neue Unternehmen von Mike Morhaime, der zusammen mit Frank Pearce und Allen Adham Blizzard gründete. Unter Dreamhaven entsteht neben Sunderfolk auch der PvP-Shooter Wildgate, den Moonshot Games entwickelt.

Die Rückkehr der Spielabende

Was ist das für ein Spiel? Sunderfolk ist ein taktisches C-RPG (klassisches Rollenspiel) mit rundenbasierten Kämpfen, das am 23. April 2025 für Steam, Xbox, PlayStation und Nintendo Switch erscheint.

Ihr schlüpft in die Rolle tierischer Helden, die ein unterirdisches Dorf namens „Arden“ beschützen, das um die Überreste eines magischen Steins entstanden ist. So zieht ihr in die gefährlichen Splitterlande und führt im Kampf gegen böse Mächte verschiedene Aufträge der Dorfbewohner aus.

Die große Besonderheit des Spiels ist der starke Fokus auf Couch-Koop mit bis zu 4 Spielern. Sunderfolk möchte dabei die klassischen Spieleabende zurückbringen und Freude oder Familien im Wohnzimmer versammeln. Hierzu setzt das Rollenspiel auf eure Smartphones als Controller: Jeder Spieler lädt sich eine kostenlose App runter, scannt einen QR-Code auf dem Bildschirm und steuert damit seinen Helden.

Das Spielprinzip sei dabei vor allem von Brettspielen inspiriert und so ist jeder Spieler nach der Reihe dran und wählt seine Fähigkeitskarten.

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Sunderfolk verschafft euch einen Eindruck des Spiels im Trailer

6 tierische Helden mit einzigartigen Skills

In Sunderfolk stehen euch 6 verschiedene Klassen zur Auswahl, die festgelegte Fähigkeiten haben. Es gibt etwa einen Raben-Arkanisten, der Zaubersprüche nutzt und eure Mitspieler teleportieren kann, und einen Fledermaus-Barden, der mit seinen Songs Mitspieler beflügelt und Gegner manipuliert.

  • Arkanist: Rabe, Arkane-Magie (kontrolliert das Feld)
  • Barde: Fledermaus, Support-Magie (bufft das Team)
  • Berserker: Eisbär, Tank (kann Mitspieler und Gegner schleudern)
  • Pyromancer: Eidechse, Feuer-Magie (teilt AoE-Schaden mit Flammen aus)
  • Ranger: Ziege, Fernkämpfer (kämpft mit Pfeil und Bogen)
  • Rogue: Frettchen, Nahkämpfer (macht hohen Single-Target-Schaden und hat Ausweichfähigkeiten)

Jede Klasse kommt mit einem eigenen Spielstil und dazugehörigen Fähigkeitskarten. Ihr könnt also die am besten zu euch passende Klasse oder einfach das coolste Tier wählen.

Falls ihr gerne C-RPGs wie Sunderfolk zockt und beispielsweise auch Spaß an Baldur’s Gate 3 hattet, stellt euch MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hier weitere Spiele vor, die euch gefallen könnten: 8 Spiele wie Baldur’s Gate 3 auf PC, PS5, Xbox – Das könnt ihr zocken, wenn ihr mit dem RPG fertig seid

Quelle(n):
  1. Dreamhaven

Fans von Warhammer 40.000 trauern um einen ihrer Helden, wünschen ihm alles Gute auf der Reise zum Imperator

Am 27. März 2025 ist einer der wichtigsten Männer in der Geschichte von Warhammer 40.000 verstorben. Paul „Fat Bloke“ Sawyer hat dabei geholfen, das Franchise in seinen „goldenen Jahren“ aufzubauen und den Fans näherzubringen.

Wer ist der Mann?

  • Paul Sawyer hat 2007 Warlord Games mitbegründet, einen britischen Spiele-Verlag, der vor allem historische Tabletop-Spiele mit allem möglichen Zubehör vertreibt.
  • Angefangen hat Sawyer in der Branche allerdings schon 1993 bei Games Workshop, den Machern von Warhammer. Er war damals eine treibende Kraft hinter den Inhalten des „White Dwarf“-Magazins.
  • Am 27. März 2025 ist Sawyer nach einem sechsmonatigen Kampf gegen einen Hirntumor verstorben.

Das ist Sawyers Werk: Von 1993 bis 2007 hat Sawyer als Redakteur für den White Dwarf gearbeitet, das Monatsheft von Games Workshop. Das Magazin war zu der Zeit die Haupt-Quelle für Warhammer-Fans, um neue Infos und Hilfe zu ihrem Hobby zu bekommen.

Einer der wichtigsten Inhalte des White Dwarf waren etwa Berichte über gespielte Schlachten, Bastel-Anleitungen und Tipps zum Bemalen der Armeen. Sawyers Lieblings-Armee waren die White Scars, einer der ersten Orden der Space Marines.

2007 hat Sawyer dann zusammen mit John Stallard „Warlord Games“ gegründet und dort als „Head of Product Design“ gearbeitet. Sawyer war unter anderem für Bolt Action hauptverantwortlich, einem der größten, historischen Tabletop-Spiele der Welt.

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Die Geschichte der White Scars, einem der ersten Orden der Space Marines in Warhammer 40.000

„Hoffe, er bekommt unendlich viele Bacon Buttys vom Imperator“

Die Nachricht von Sawyers Tod trifft viele Fans in der Community schwer. Besonders Veteranen erinnern sich noch an den White-Dwarf-Redakteur und dessen Beiträge, einige haben noch alte Ausgaben von ihm zu Hause.

Sawyer gilt in der Community als Legende und insbesondere Fans der White Scars danken ihm dafür, ihnen beim Bemalen und Spielen geholfen zu haben. Einige Fans haben nur seinetwegen überhaupt angefangen, Warhammer oder die White Scars zu spielen.

Den White Dwarf und Sawyers Beiträge zu lesen, sei damals der beste Weg, um mehr über Warhammer zu erfahren. Sawyers Zeit bei Games Workshop waren für viele die „goldenen Jahre“ von Warhammer, weil man damals das Gefühl gehabt habe, ein Hobby von Leuten präsentiert zu bekommen, die die Welt wirklich lieben. Ein Nutzer schreibt auf Reddit:

Es gibt eine White-Dwarf-Ausgabe mit einem Foto von Paul, wie er da mit seiner Tochter sitzt, nachdem sie zwei Chaos-Streitwägen gekauft haben. Beide haben das breiteste, ehrliche Lächeln.

Mit Paul Sawyer sei für einige ein Teil ihrer Kindheit gestorben.

Warhammer existiert seit über 40 Jahren und hat seitdem unzählige Leute in ihren Bann gezogen. Die Welt mit ihrer absurden Größe fasziniert die Fans und bringt sie immer wieder dazu, sich in tiefgreifenden Lore-Streits zu verzetteln, hilft aber auch dabei, Probleme zu bewältigen: Warhammer 40.000 hat einem Fan durch schwierige Zeiten geholfen – Seine Sammlung ist tausende Euro wert

inZOI startet direkt „sehr positiv“ auf Steam, ist auf Platz 1 der Top-Seller noch vor dem größten Shooter

Die Lebenssimulation inZOI startet auf Steam durch: Die Rezensionen der Spieler fallen „sehr positiv“ aus und das Spiel landet auf Platz 1 der Top-Seller. Damit überholt es auch den größten Shooter auf der Plattform.

Die Lebenssimulation aus Korea wird von vielen als erster großer Konkurrent für Die Sims gehandelt und startete am 28. März 2025 in den Early Access. Die aktuelle Version des Spiels ist also noch nicht final und einige Features und Inhalte fehlen noch. Trotzdem kommt das, was Spieler vorgesetzt bekommen, bereits sehr gut an.

  • inZOI hat bereits über 6.000 Rezensionen auf Steam, von denen 85 % positiv ausfallen. In den Worten des Steam-Shops sind die Rezensionen also „sehr positiv“ (via Steam)
  • innerhalb der ersten 12 Stunden hat inZOI bereits 70.000 gleichzeitige Spieler auf Steam erreicht, inzwischen sind es sogar über 87.000 (via steamdb.info)
  • Der erste große Konkurrent für Die Sims auf dem Markt befindet sich derzeit auf Platz 1 der Top-Seller auf Steam, noch vor Valves hauseigenem Ego-Shooter Counter-Strike 2 (via Steam)

Diese Informationen befinden sich alle auf dem Stand des 29. März 2025 um 10:00 Uhr

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inZOI: Der neue Trailer zum Early Access der Lebenssimulation auf Steam

(K)eine perfekte Heimat für enttäuschte Sims-Fans

Was sagen die Rezensionen? Das Spiel hat einige Sims-Fans auffangen können, die mit EA’s Handhabung der Reihe unzufrieden sind.

  • Sparx419 schreibt (via Steam): „Wenn du das Lebenssimulations-Genre liebst, aber von dem endlosen DLC-Modell und den Einschränkungen von Die Sims 4 frustriert bist, ist inZOIauf jeden Fall einen Blick wert.“
  • AliceMAD ist sich sicher (via Steam): „Nachdem ich jahrelang Die Sims gespielt habe, kann ich mit Sicherheit sagen, dass dieses Spiel die Zukunft ist! EA hat uns ganz schön abgezockt. Gib InZoi ein paar Jahre, und es wird Die Sims in jeder Hinsicht übertreffen.“
  • Anakin Skywalker schlägt einen noch härteren Ton an (via Steam): „Die Grafik in diesem Spiel lässt meinen PC klingen wie ein internationaler Flughafen. Wenn InZoi erfolgreich wird, gibt es wirklich keinen Grund mehr für ein weiteres Sims.“

Beim Gameplay und der Technik besteht derzeit noch der größte Verbesserungsbedarf. Da sind sich viele Rezensionen, ob positiv oder negativ, einig.

  • So schreibt choccyla (via Steam): „Das Spiel macht Spaß, wenn es funktioniert, aber ich würde noch abwarten, bis es etwas aufpoliert ist, bevor du den Early Access kaufst.“ Es heißt, das Spiel sei häufiger eingefroren, was sich nur durch einen Neustart des PCs fixen ließ. Trotzdem gibt’s einen Daumen nach oben.
  • monsterfurby gibt einen Daumen nach unten und schreibt (via Steam): „Es sieht hübsch aus und hat definitiv Potenzial, aber momentan erzählt es keine Geschichten. […] Wenn du ein Sims-Spieler bist, der Stunden im CAS („Create a Sim“) und Baumodus verbringen kann, könnte es etwas für dich sein. Ich hingegen tendiere mehr zum emergenten Storytelling und bin im Moment eher enttäuscht.“

Viele Fans loben auch, dass die Entwickler recht flott auf Feedback aus der Community eingehen. So hat das Team nach kurzem Protest ein umstrittenes Feature entfernt. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: inZOI entfernt ein umstrittenes Feature, nachdem sie die letzten 24 Stunden wütenden Protesten ausgesetzt waren

Call of Duty spricht erstmals über Shadowbanns – Es gibt sie wirklich und eure Freunde können schuld sein

Seit Jahren glauben Spieler von Call of Duty, dass es Shadowbann gibt. Jetzt hat Activision erstmals offizielle Informationen geteilt.

Was sind Shadowbanns? In Call of Duty gibt es seit Jahren die Theorie, dass verdächtige Spieler einen sogenannten Shadowbann erhalten können. Das passiere demnach, wenn das Spiel denkt, dass ihr möglicherweise Cheats nutzt.

Ein Shadowbann unterscheidet sich aber von einem normalen Bann. Nach einem Shadowbann könnt ihr weiterhin Black Ops 6 spielen – allerdings nur noch gegen andere Spieler, die ebenfalls einen Shadowbann haben.

In einer Shadowbann-Lobbys trefft ihr also vorrangig auf Cheater und Spieler, die fälschlicherweise fürs Cheating gebannt wurden – so war zumindest jahrelang die Theorie der Community.

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Call of Duty zeigt, wie Verdanks bei der Rückkehr in Season 3 von Warzone aussieht

Shadowbanns sind keine Bestätigung, dass jemand schummelt

Was sagt Call of Duty dazu? In einem neuen Blog-Post von Call of Duty erklärte Activision, dass es das Shadowbann-System tatsächlich gibt. Die Entwickler nennen es „Limitiertes Matchmaking” und es schränke euer Matchmaking ein, wenn verdächtige Aktivitäten entdeckt werden.

Durch das limitierte Matchmaking können Konten weiterhin Online-Matches spielen, ohne die Spieler im normalen Matchmaking zu stören, während Activision Beweise für möglicherweise folgende Maßnahmen sammelt.

Weiter heißt es, ein Spieler mit eingeschränktem Matchmaking gelte nicht als bestätigter Cheater. Das ist erstmal nur ein Zeichen, dass bei Activision die Alarmglocken schrillen und sie das jeweilige Konto genauer untersuchen. Insgesamt bestehe das limitierte Matchmaking nur aus 0,15 % aller Spieler.

Was bringt euch in das limitierte Matchmaking? Activision nennt verschiedene Beispiele, die dazu führen können, dass euer Account als verdächtig eingestuft wird. Darunter etwa:

  • eine große Veränderung im Verhalten des Kontos
  • wenn ein neuer Account unwahrscheinliche Statistiken erspielt

Außerdem könnt ihr laut Activision wegen eines Freundes in das limitierte Matchmaking rutschen. Sollte das Matchmaking von einem Spieler in eurer Party eingeschränkt sein, wird die gesamte Party dazu gezwungen, in den Shadowbann-Lobbys zu spielen.

Spam-Reports, also das wiederholte Melden eines Spielers, erhöhe gemäß des Blog-Posts übrigens nicht die Wahrscheinlichkeit auf einen (Shadow-)Bann. Im Gegenteil, es verringere sogar das Vertrauen in zukünftige Meldungen des Kontos.

Was genau Activision als „große Veränderung im Verhalten des Kontos“ interpretiert, führten die Entwickler im Blog-Post nicht aus. Gemessen an Spielerberichten aus der Vergangenheit könnte das etwa eine deutliche Leistungssteigerung sein.

Kurz nach dem Release von Black Ops 6 hieß es innerhalb der Community vermehrt, dass Spieler einen Shadowbann erhielten, als sie nach dem Camo-Grind „normal“ spielten und auf gute Waffen setzten. Zuvor spielten sie vergleichsweise schlechte Waffen, weil sie bestimmte Tarnungen freispielen wollten. Mit den guten Waffen machten sie natürlich deutlich mehr Kills und galten dann möglicherweise als verdächtig.

Auch der deutsche YouTuber Cem Gülken alias Haptic/HapticRush wurde wahrscheinlich wegen einer solchen Leistungssteigerung gesperrt. Er ließ einen guten Freund, der deutlich besser spielt, auf seinem Account zocken und war kurz danach im limitierten Matchmaking gefangen: Deutscher YouTuber wird in CoD: Black Ops 6 gebannt, sagt sein Kumpel ist schuld

Star Citizen bringt mit dem neuen Update ein Alien, das eine wichtige Funktion im SF-MMO erfüllt

Im MMO Star Citizen ist am 27. März 2025 der neue Patch Alpha 4.1 live gegangen. Mit dem Update kam der erste Alien-NPC Wikelo ins Spiel. Er übernimmt eine wichtige Funktion für die Motivation der Spieler: Er bietet Loot.

Was ist das für ein NPC? Wikelo gehört zum Volk der Banu, die sich auf den Handel konzentrieren. Das Alien hat ein Herz für Menschen und sich daher im Ruhestand dazu entschieden, in die Nähe der Menschen zu ziehen und seine Waren feilzubieten.

Ein Entwickler fasst seine Aufgabe im Spiel so zusammen:

Im Wesentlichen kann er euch coolen Kram bauen, wenn ihr ihm das bringt, was er braucht.

Die Entwickler beschreiben die Banu als „die Golden Retriever des Weltalls“, sie wollen immer möglichst harmlos erscheinen und jedermanns Freund sein … bis sie es nicht mehr sind.

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Star Citizen: StarEngine-Trailer – The Future of Gaming

Star Citizen geht wichtigen Schritt in Richtung: Spieler haben was zu tun

Was verkauft er? Die Entwickler sagen: Wikelo wird dem Spieler nie Geld geben, dafür hat er viele Items im Angebot. Es gibt Waffen, Rüstungen, coole Gadgets und sogar Raumschiffe. Einiges davon wird man nur über den Händler beziehen können. Auch kosmetische Items wird Wokelo anbieten.

Zu den Items, die er anbietet (via reddit), gehören:

  • Schiffe wie die Polaris, F8C Military, F8C Stealth, Guardian Military, Scorpius Military
  • Waffen wie die Kopion Skull Gun, Kopion Tooth Gun
  • Rüstungen

Ich bin ziemlich aufgeregt. Es ist ein wichtiger Moment für ein Weltallspiel, endlich ein verdammtes Alien zu bekommen.

Die Entwickler sagen: Wikelo wird fortan ein wichtiger Teil in Star Citizen sein. Spieler werden immer wieder mit ihm interagieren, deshalb solle man sich gut mit ihm stellen.

Das ist seine Funktion: Im Prinzip ist Wikelo ein Quest-NPC mit einer Vielzahl von möglichen Belohnungen, der Spieler über lange Zeit motivieren und offenbar auch zum Grinden von Materialien bringen soll.

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Fokus im neuen Patch liegt auf Mining – Spieler loben günstiges neues Schiff

Das ist die Idee beim neuen Patch: Die Hintergrund-Geschichte im neuen Patch ist es, dass die „Regen“-Technik nicht mehr funktioniert, die eigentlich jedem Einwohner im Universum von Star Citizen Unsterblichkeit zusichert. Für Spieler ändert sich dadurch nichts, aber in der Story des Spiels wird nun die Forschung angekurbelt und es müssen Rohstoffe abgebaut werden.

Der Fokus des neuen Patches liegt daher auf dem „Mining“. Star Citizen fügt eine neue Gameplay-Schleife ein, die Spieler zu Aberdeen und Daymar schickt, wo sie Bodenschätze abbauen.

Im Spiel äußert sich das neben der neue Gameplay-Aktivität auch dadurch, dass es ein „echtes neues Mining Startschiff“ gibt, das für 60 $ verkauft wird. Das ist auch das aktuell größte Thema in der Community.

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Man wundert sich über den verhältnismäßig günstigen Preis – also für die Verhältnisse von Star Citizen zumindest.

Die Entwickler von Star Citizen betonen, dass man seit Dezember 2024 eine starke Phase habe, in der regelmäßig neue und bedeutsame Patches online gehen, die Star Citizen deutlich verbessern und erweitern: Star Citizen stellt riesiges Kampfschiff vor – Für knapp 1.000 Euro könnt ihr euch fühlen wie in Battlestar Galactica

„Wir haben es versäumt“ – Der Schöpfer von The Big Bang Theory bereut, dass er eine Sache zu spät erkannte

The Big Bang Theory ist eine der beliebtesten Comedy-Serien der letzten 20 Jahre. Die quirligen Nerds haben den Zahn der Zeit getroffen und bis heute verfestigen sich die Figuren in der Popkultur. Doch bei einer der wichtigsten Figuren bereut er, wie man anfangs mit ihr umgegangen ist.

Um welche Figur geht es? Penny ist, obwohl sie keine der Nerds ist, eine der wichtigsten Figuren der Serie. Sie ist nicht nur inhaltlich ein Gegengewicht zu den Wissenschaftlern, sondern auch emotional. Vor allem im Verlauf der Serie entwickelt sie sich zu einer vielschichtigen Figur.

Anfangs war das aber noch nicht so. Sie war eher das Klischee einer naiven Schauspielerin, die einfach nur berühmt werden will. Das ist eine der Sachen, die Chuck Lorre, der Erfinder der Serie bereut. Das verriet er in einem Podcast.

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The Big Bang Theory – Trailer von Staffel 1

Sie war leider eindimensional

Was sagt Chuck Lorre zur Figur Penny? In dem aktuellen Format The Official Big Bang Theory Podcast (via YouTube) sprach der Erfinder der Serie Chuck Lorre zusammen mit dem ehemaligen Warner-Chef Peter Roth über Penny und die Anfänge der Serie. Da kommt Lorre auch zum Schluss, dass er es bereut, wie Penny am Anfang geschrieben war:

Am Anfang haben wir das Klischee bedient: eine alberne Blondine, die dumme Sachen sagt. Das ist doch eine Klischeefigur, oder? Und wir haben es versäumt. Wir hatten nicht von Anfang an das Wissen, dass das, was sie in die Serie und in die anderen Figuren einbrachte, eine Intelligenz war, die [den Wissenschaftlern] fremd war, Sie wissen schon, Intelligenz über Menschen und Beziehungen und Familie.

Man verpasste anfangs noch die Chance, aus Penny eben das Gegengewicht zu den Nerds zu machen, das sie später wurde. Sie war leider eindimensional. Da kommt aber der Vorteil von TV-Serien ins Spiel, den Chuck Lorre im Podcast erwähnt: Man kann Figuren über einen längeren Zeitraum entwickeln und lernen, was man möglicherweise falsch gemacht hat.

Kaley Cuoco war die richtige Wahl

Ursprünglich sollte Penny eigentlich der Charakter Katie sein und von einer anderen Darstellerin gespielt werden. Doch die Test-Zuschauer hassten sie. Im Podcast stellt Lorre nochmal klar, warum Kaley Cuoco so gut für die Rolle war.

Kaleys Penny war den Nerds nie kritisch gegenüber, sie war von ihnen amüsiert. Selbst wenn sie wütend wurde, wurde sie nie harsch oder respektlos. Penny hat nie über die Nerds geurteilt, die laut Lorre mehr sogar über sie geurteilt haben.

Das sei auch das große Merkmal, was sie von der ursprünglichen Figur Katie unterscheidet, wie Peter Roth erklärt:

Es gab eine Süße, eine Zuneigung, die sie ihnen gegenüber empfand, und ich glaube, das Publikum […] wollte diese beiden Jungen beschützen: Das Publikum wollte diese beiden Jungen, diese beiden Männer, diese beiden Unschuldigen beschützen, und [Cuoco] hat das honoriert.

Heutzutage kann man sich The Big Bang Theory ohne Penny gar nicht mehr vorstellen. Sie hält den Wahnsinn der anderen Jungs unter Kontrolle und sorgt in der Serie oft für eine emotionale Tiefe und Weiterentwicklung der anderen Figuren. Statt einer echten Frau plante man aber ursprünglich sogar einen Roboter: The Big Bang Theory: Bevor die Serie startete, sollte ein wichtiger Charakter ein Roboter werden