Destiny: Könnte krass werden – der wöchentliche Dämmerungs-Strike gegen Omnigul

Beim MMO-Shooter Destiny gibt es in der Woche vom 27.1. einen ganz besonderen Dämmerungsstrike: Der Nightfall geht gegen Omnigul, alle drei Entflammen sind aktiv. Aber nicht jeden wird das freuen.

Der wöchentliche Dämmerungsstrike, der Nightfall, führt in dieser Woche in den „Willen von Crota.“ Nur Spieler mit dem DLC „Dunkelheit lauert“ können in seinen Genuss kommen oder sich von ihm quälen lassen.

In dieser Woche ist der extrem seltene „Tripple-Burn“ aktiv. Das heißt, jede Elementarwaffe, ob Arkus, Solar oder Leere, richtet deutlich erhöhten Schaden an. Das gilt auch für die Gegner.

In der ersten Woche nach dem Release war der „Wille von Crota“ bereits Dämmerungsstrike in Destiny. Das löste sofort Ärger aus, weil Spieler ohne den DLC in dieser Woche dann weder den Nightfall, noch die Weekly Heroic spielen konnten. Mittlerweile ist der Strike ein drittes Mal innerhalb von zwei Monaten dran.

Destiny-Abyy-Defiant

Die Modifikatoren des Dämmerungsstrikes in der Woche vom 27.1.

Die Modifikatoren für den Nightfall in Destiny sind:

  • Nightfall – Nach einem Wipe geht es zurück in den Orbit und der Strike geht von vorne los. Das könnte in dieser Woche wohl häufiger vorkommen.
  • Episch – Der Modifikator sorgt dafür, dass die Gegner zäher, fieser und gemeiner sind. Haben sozusagen nochmal Abendkurse auf der „Wie kill ich Hüter?“-Schule genommen.
  • Solar-Burn – Solarschaden deutlich erhöht. Sowohl bei Hütern als auch bei den Gegnern.
  • Arc-Burn – Arkusschaden deutlich erhöht.
  • Void-Burn – Leerenschaden deutlich erhöht. Jup, das ist ein sogenannter Tripple-Burn.

Die heroische Weekly in Destiny hat die Modifikatoren Heroisch und Solar-Entflammen aktiv.

Destiny-LDR-5001

Das empfohlene Arsenal

Der „Tripple-Burn“ tauchte bisher erst einmal auf. Das war in der Woche vom 7. Oktober an. Das ist das krasse Gegenteil zu den zähen „No-Burn“-Wochen, die es bisher zweimal gab.

Bewaffnungs-Tipps sind in dieser Woche schwierig. Es ist jede Waffe in Destiny mit Elementar-Schaden ein Killer. Sicher empfiehlt sich eine Icebreaker – im Nightfall ist alles mit Range schon mal gut, wobei es für den Spezial-Slot mit der LDR 5001, Schwarzer Hammer oder einem gut gerollten Efrideets Speer eine Menge Konkurrenz gibt.

Ein Elementar-Maschinengewehr? Thunderlord vielleicht, Ir Yûts Lied? Irgendeine brutale Ausrüstungs-Combo. Viele werden sicher auch erstmals eine der neuen Elementar-Primärwaffen von Crota ausprobieren, wie wäre es zum Beispiel mit dem neuen Automatikgewehr Abyss Defiant? Oder lieber doch zur Schicksalsbringer greifen?

Wir werden schauen, was sich die Hüter in den Videos, die wir nachher posten, einfallen lassen. Und sind vielleicht noch etwas gespannter darauf als sonst. Ein Tripple-Burn lädt zu Kreativität ein, man sollte auf jeden Fall dabei haben, die mit den entsprechenden Schilden der Gegner klar kommen.

Es ist eine Ausnahme-Situation.

Destiny-Black-Hammer

Tipps und Tricks für den wöchentlichen Dämmerungsstrike „Willen von Crota“

Der Wille von Crota ist ohnehin ein ungewöhnlicher, noch relativ junger Strike, bei dem die Hüter an Taktiken feilen. Jetzt mit Tripple Burn wird man auf den eigenen Hintern aufpassen müssen, wenn jeder Elementarschaden richtig übel kommt.

Destiny-Omnigul-Kill

Der allgemeine Tipp, der immer stimmt, ist: Wirklich vorsichtig spielen. Wahrscheinlich geht’s in dieser Woche nur im Team. Der Wille von Crota ist relativ lang und ein Fehler hinten raus könnte extrem frustrieren.

Auf jeden Fall kann sich in dieser Woche keiner beschweren, dass er in Destiny zu wenig Schaden anrichtet. Für einige wird das auch eine richtig spaßige Woche, es ist zumindest was anderes.

Wir werden im Laufe des Tages Videos mit Guides, Walkthroughs oder einfach nur besonders schöne Runs von Hütern im Dämmerungsstrike suchen und posten. Die können Euch als Leitfaden oder Inspiration dienen.

Bis wir neue Videos haben, könnt Ihr Euch die vom letzten Mal, als Omnigul dran war, anschauen.

Wer richtige Hassgefühle gegen Omnigul und ihre Schreie entwickelt hat, der wird sich über dieses Video freuen. Das zeigt, wie viele Schüsse aus der Gjallarhorn sie aushält, wenn Solar-Burn aktiv ist. Fun Fact: Omniguls Schreie kommen nicht von Yoko Ono (wie manchen scherzen), sondern von derselben professionellen Sprecherin, die auch der irren Eris Morn ihre Stimme geliehen hat.

http://youtu.be/LqMgAF0CI4I

Ein Duo macht sich in diesem Video auf den Weg zu Omnigul. Ein deutschsprachiger Youtuber, schön langsam durch den ganzen Strike, Schritt für Schritt erklärt, mit einem “Safe-Spot” für Omnigul … na ja, eher ein Suizid-Spot, aber so geht sie zumindest narrensicher. Voraussetzung dafür ist es allerdings, dass man mindestens zu zweit ist. Die Bewaffnung ist ziemlich solarlastig mit Schwarzer Hammer und Gjallarhorn.

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Auf ein vorsichtiges und sehr langes Duell lässt sich dieser Hüter solo ein, wenn er sich an Omnighul und ihre Schergen wagt. Da ist über einen langen Zeitraum hohe Konzentration und Disziplin gefragt.

http://youtu.be/yHF9LzcBZ5Q

Und wer’s wirklich solo wagen möchte, für den gibt’s hier eine Anleitung mit Hinweisen zu den Schlüsselszenen (wobei sich auch der Youtuber hier nach der Hälfte Verstärkung holt). Solo ist der Will of Crota, der Nightfall in Destiny, in dieser Woche einfach richtig knifflig.

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Wer noch Leute für den Nightfall sucht (oder für den Raid), dem legen wir diesen Artikel ans Herz, wie man deutschsprachige Mitspieler in Destiny findet.

World of Warcraft: Selfie-Wahn in Azeroth

Jetzt ist es amtlich. Nachdem die schreckliche Duckface-Welle erst die reale Welt heimgesucht hat, wird sie nun auch über die virtuellen Welten herfallen. Die erste Station wird wohl Azeroth in der World of Warcraft sein, denn mit dem kommenden Patch 6.1 erhält ein neuer Gegenstand über Anhängermissionen Einzug: Die “S.E.L.F.I.E.-Camera”.

Selfie Camera WoW
Item in der Datenbank von wowhead anschauen

Der Name ist hier Programm, denn der Gegenstand ermöglicht es, das Gesicht eures Charakters aus nächster Nähe zu begutachten, den Winkel frei zu justieren und dann im richtigen Moment den Abzug zu betätigen, um ein möglichst ansprechendes Bild zu schaffen. Keine Sorge, ihr müsst keine Emotes tippen, während ihr in der Kameraperspektive seid, schneidet euer Charakter ganz von alleine Grimassen und das Interface wird ausgeblendet. Im Anschluss wird das Bild dann als Screenshot im dazugehörigen Ordner eures WoW-Verzeichnisses gespeichert.

Wem das nicht genügt, der kann seine Kamera noch einmal upgraden! Über eine weitere Anhängermission kann das Porträtwerkzeug nämlich mit zusätzlichen Filtern versehen werden, sodass ihr weitere Indidivualisierungsmöglichkeiten habt, ganz ohne auf Photoshop zurückgreifen zu müssen.

WoW Selfie 3
Quelle: mmosite.com

Verbindung mit Twitter?

WoW Twitter

Besonders interessant könnte dieses neue Feature mit der Twitterverbindung werden, die ihr demnächst in World of Warcraft vornehmen könnt. In welchem Umfang dies genau möglich sein wird, und ob man damit auch direkt Bilder hochladen kann, das bleibt abzuwarten, denn es ist derweil noch nicht auf dem Testserver verfügbar. Sobald es möglich sein sollte, halten wir Euch natürlich darüber auf dem Laufenden – falls es die Tweetflut eurer Freunde dann noch nicht erledigt hat.

Hearthstone: Jetzt fangen sie mit Rätseln an! – Findet Ihr die richtigen Züge?

Bei Blizzards Online-Kartenspiel Hearthstone gibt’s einen neuen Trend: Wie bei Schachrätseln sollen Spieler jetzt in einer bestimmten Situation herausfinden, ob sie den entscheidenden Zug sehen.

Zeitungen haben auf der Knobelseite neben Kreuzworträtseln und Sudokous häufig auch Schachaufgaben. Meist geht’s darum, in wie vielen Zügen man aus einer Position heraus gewinnen kann. Jemand hat sich nun die Mühe gemacht ein solches Szenario bei Hearthstone zu entwerfen und vorzustellen.

Die Situation ist vertrackt. Der anspielende Priester hat einige Karten des gegnerischen Druiden gestohlen. Der Druide steht zwar nur bei 6 HPs und der Priester hat einen 6/6-Diener kampfbereit auf dem Feld, aber der Druide hat zwei dicke Taunts da stehen … hm! Findet Ihr die die richtige Kartenfolge zum „Matt in einem Zug?“

Hearthstone-Raetsel

Hier geht es zum Hearthstone-Rätsel. Da könnt Ihr Euch die Situation genauer anschauen.

Quelle(n):
  1. reddit

NCSoft mit neuer West-affiner Präsidentin – WildStar, Guild Wars 2, Blade and Soul

Der koreanische MMO-Spezialist NCSoft hat eine neue Präsidentin an der Spitze und die hat ihre Augen offenbar auf dem Westen. Das könnte Auswirkungen für die West-Games von NCSoft Guild Wars 2 oder WildStar haben – und sich auf die Chancen von möglichen Asia-Importen wie Blade and Soul auswirken.

Wie die koreatimes und die Asia-MMO-Fachseite mmoculture berichten, gibt es einen Wechsel an der Spitze des koreanischen Publishers NCSoft (Guild Wars 2, WildStar, Blade and Soul, Lineage).

Die neue Präsidentin heißt Yoon Song-yee (40), war bislang Vizepräsidentin von NCSoft und soll dort unter anderem für den erfolgreichen Start der strategisch-wichtigen Titel in Europa und den USA verantwortlich gewesen sein, unter anderem für den von Guild Wars. Jetzt soll sie ihren Fokus ebenfalls auf den Westen lenken und die „Globalisierungsstrategie von NCSoft“ vorantreiben.

Ihre Beförderung gilt als Zeichen dafür, dass NCSoft den Schwerpunkt stärker auf den Westen verlagern wird.

WildStar
Hm … was das wohl für WildStar heißt?

Wunderkind, Frau des Firmengründers, Vorbild für eine TV-Serie

Laut den Berichten sei sie eine Art Wunderkind gewesen, habe am Korea Advanced Institute of Science and Technology ihren Abschluss gemacht und dort auch ihren Mann, den NCSoft-Gründer und jetzigen CEO, Kim Taek-jin, kennengelernt. Später promovierte sie vom MIT in den USA mit einem Abschluss in künstlicher Intelligenz.

Ihre Geschichte ist derart außergewöhnlich, dass sie in Südkorea als Inspiration für die Fernsehserie „Kaist“ dient (das ist die Abkürzung der Uni, auf der sie auch war).

Mit WildStar und Guild Wars 2 hat NCSoft im Westen einige Eisen im Feuer. Die Fans warten in 2015 sicher am sehnlichsten auf den Port von Blade and Soul. Chancen dafür dürften durch diese Nachricht eher noch vergrößert worden sein.

Während es Guild Wars 2 offenbar recht gut geht, wurden die anderen West-Games von NCSoft im Oktober 2014 mit Bugetkürzungen konfrontiert. Vor allem das kriselnde WildStar traf es hart. Das Studio Carbine musste daraufhin einige Mitarbeiter entlassen.

Quelle(n):
  1. mmoculture

The Elder Scrolls Online: Mammut-Update 6 mit 14 GB kommt auf den Test-Server

Beim Fantasy-MMO The Elder Scrolls Online soll morgen am Dienstag, dem 27.1., das Update 6 auf den öffentlichen Test-Server kommen.

14 GB soll das Update groß sein, das morgen auf den Test-Server gespielt wird. Und wer da schluckt und sich fragt, was zum Teufel die da bringen? Eine ganze Menge. Die Patchnotizen werden erst morgen erscheinen, aber so als grobe Richtlinie:

  • Das Justiz-System, das TESO die „Morden und Rauben“-Komponente gibt, nach der sich so viele sehnen
  • Das neue Champion-System, das die Endgame-Entwicklung komplett ändern soll
  • Ein neues System für die Versorger
  • und dazu natürlich noch eine Menge mehr … darunter ein komplettes Rebalancing der Talente

Die Patch-Notizen sollen mittlerweile fast 70 Seiten umfassen, morgen werden wir sie wohl zu lesen bekommen.

Dieser Patch wird als so eine Art „Schluss-Stein“ für die bisherige Entwicklung von TESO dienen, dann soll im März die Umstellung auf Buy2Play kommen und im Juni der Port auf die Konsolen. Dann erwartet die Fans statt großer System-Änderung in Updates wohl mehr Spielinhalte in Form von kostenpflichtigen DLCs.

Der Beginn der Wartungsarbeiten des öffentlichen Test-Servers ist für 14:00 Uhr deutscher Zeit geplant. Es soll einige Stunden dauern, da der Patch eben so riesig ist.

Quelle(n):
  1. TESO Forum

Destiny: Fan-Trailer erzeugt Gänsehaut mit Aufnahmen von Crota-Kills und dem Jubel der Hüter

Bei Destiny ist ein sehenswerter Fan-Trailer erschienen, der Promo-Material diesmal mit aktuellem Gameplay aus Crotas Ende schneidet.

Destiny DLC Screenshot3

Irgendwas hat die Welt von Destiny schon an sich, dass es so hervorragende Fan-Art inspiriert. Ob sich Leute hinstellen und eine der ikonischen Waffen aus dem 3D-Drucker ziehen oder aus Lego nachbasteln, ob sich einer der größten Comic-Stars im Netz mit der Hintergrundgeschichte des Travelers auseinandersetzt oder ob einer auf die irrwitzige Idee kommt, exotische Waffen so abzufeuern, dass daraus ein cooler Sound entsteht: Es ist jedesmal wirklich bemerkenswert, was Destinys Story und Ästhetik in den Köpfen der Kreativen so auslöst.

Wir haben schon einige Fan-Trailer vorgestellt: Einige waren urkomisch (etwa die 8-Pixel-Version), andere clever (der Zusammenschnitt mit Guardians of the Galaxy) und andere wiederum etwas bösartig, aber ziemlich treffend (der Honest-Trailer).

Diesmal hat sich ein Youtuber wohl von dem letzten EVE-Trailer inspirieren lassen, der so hervorragend ankam. Inmitten der Bombast-Geschichte von Destiny finden nun die Spieler Platz und ihre Glücksgefühle und Jubelschreie, wenn sie Crota zur Strecke bringen.

World of Tanks: Die Pixelpanzer sind da

WoT-Winter-Showdown

Bei World of Tanks hat der Winter-Showdown, das Pixelpanzer-Event, begonnen. Bis zum 9.Februar können Panzerfahrer in 8-Bit ihr Glück versuchen.

Ab heute Montag, dem 26. Januar, ist bei Wargamings World of Tanks Pixelsaison angesagt.

Das Event „Der Winter-Showdown“ setzt die Panzerfahrer ins Cockpit von 8-Bit-Versionen der Fahrzeuge T110E5, AMX 50 Foch (155) und LTTB. Gespielt wird auf einer Spezialkarte.

Die drei Panzer nehmen jeweils eine unterschiedliche Rolle ein. Der T110E5 gilt als Mammut, als schwerer Panzer. Der Eisbär ist ein Jagdpanzer (LTTB), ein Fernkämpfer, und der Polarfuchs (AMX 50 Foch) ein flinker, leichter Panzer.

Das Event dauert bis zum 9.Februar um 6:10 Uhr an. Ein Gefecht soll ungefähr 7 Minuten dauern. Was es alles an Belohnungen und Besonderheiten gibt, lest Ihr am besten auf der offiziellen Seite nach.

Auf jeden Fall eine ungewöhnliche Idee, man darf gespannt sein, wie die Spieler sie annehmen. Heute Abend, am 26.1. um 23:00 Uhr bis Mitternacht soll auf dem Twitch-Kanal von Wargaming noch eine Präsentation und Fragestunde zum Event stattfinden.

Quelle(n):
  1. mmorpg.com

H1Z1 von Spieler-Ansturm positiv überrascht, arbeitet an größeren Karten, besserem Loot-System

Entwickler des Zombie-MMO H1Z1 gaben in einem Interview Auskunft, warum das Loot-System so verdammt schwierig zu balancen sei und was die nächsten Schritte in der Entwicklung des Games bringen werden.

Die US-Seite mmorpg.com fand in Texas zwei der Köpfe hinter H1Z1 zu einem Interview: Adam Clegg und Jimmy Whisenhunt.

Das Loot-System achtet auf so viele Dinge, deshalb kann so viel schiefgehen

Zuerst ging es um den Loot. Es könne ja wohl nicht so schwierig sein, mehr Loot in die Welt zu kriegen, merkte der Journalist an.

Doch, ist es wirklich, stellte sich heraus. Das Loot-System in H1Z1 besteht aus einer ganzen Reihe von ineinandergreifenden Systemen. Behältnisse (etwa Schränke, Kofferräume, Spinde oder Schreibtische) erschaffen Loot je nachdem, wie viele Spieler auf dem Server sind, wie viele in der Nähe, wie schnell sie sterben, wie gut ihre Ausrüstung ist. So brauchten 200 Frischlinge ganz andere Ausrüstung und Beute als 200 Veteranen.

Das Loot-System von H1Z1 ist darauf ausgerichtet, sich den Spielern und ihren Bedürfnissen anzupassen. Und diese ganzen Trigger, Bedingungen und Wahrscheinlichkeiten bereiteten in der Anfangsphase des Games wiederholt Probleme: Zuerst gab’s in den Containern gar keinen Loot, dann gab’s zwar welchen, aber der verschwand, wenn er nicht schnell aufgesammelt wurde, und dann war eigentlich alles okay, aber es funktionierte nicht, wenn zu viele Spieler in der Nähe des Behältnis waren.

Dabei wollte man immer vermeiden, den Spielern „zu viel“ Beute zu geben: Das würde den Survival-Aspekt von H1Z1 ruinieren.

H1Z1-Romero-Market

H1Z1 findet Anklang

Ansonsten herrscht im Team von H1Z1 wohl gute Stimmung. Jimmy Whisenhunt berichtete darüber, dass er in seiner Karriere noch nie so oft auf ein Spiel angesprochen wurde, an dem er gerade arbeite.

Auch Leute, die das Zombie-Genre nicht mögen, sprächen ihn darauf an.

Auf der Pax South scheint H1Z1 ein großes Thema zu sein. Offenbar hat man hier ein Game mit ziemlichem Hit-Potential in der Mache. Bei SOE glaubt man, das liege an der genreübergreifenden Natur des Spiels. Der Journalist von mmorpg.com führt die überraschende Zugänglichkeit von H1Z1 als Grund für die Popularität an.

H1z1 Screenshot Zombies

Das sollen die nächsten Schritte sein

Als nächsten Schritt plant man bei H1Z1 eine sogenannte „Road-Map“ einzuführen, eine Struktur, die es der Community erlauben soll, Einfluss auf die Entwicklung des Spiels zu nehmen.

Auf der technischen Seite gelte es im Moment Lösungen zu finden, wie man mit vielen Spielern umgehe. Gerade wenn man die Welt, wie vorgesehen, wachsen lassen wolle. Hier habe sich die Strategie auch verändert: Man muss auf die vielen Spieler reagieren. Ihre schiere Anzahl ist wohl der Hauptquell aktueller Probleme.

Weiter hat man große Pläne fürs Spiel. So könne man sich vorstellen, dass irgendwann jedes liegengebliebene Fahrzeug nicht nur Deko oder Beute sei, sondern auch wieder repariert und fahrtüchtig gemacht werden könnt. Hier werde man aber vorsichtig sein: Das letzte, was man in einem Survival-Game wolle, sei es, dass jeder im Auto sitze.

Zum Zeitpunkt, wenn das kommt, geht man bei SOE davon aus, dass es schon eine größere Karte geben wird. Eine Darstellung der aktuellen Karte in H1Z1 findet Ihr übrigens hier.

Guild Wars 2 ist eben anders: Erweiterung soll Spieler auch in „alte“ Zonen führen

Bei Guild Wars 2 soll die Erweiterung Heart of Thorns die Zocker nicht, wie bei anderen Games, in die neue Zone, Herz von Maguuma, quetschen, sondern sie auch wieder in die „alte“ Welt hinausschicken.

Nach der großen Bekanntgabe der Erweiterung Heart of Thorns in Texas machten die Entwickler von ArenaNet noch die Runde bei einigen US-Magazinen. So konnte ihnen Polygon Details zum Zeitplan entlocken.

Bei massively sprachen sie über die „Masteries“, die neue Möglichkeit, einen Char auch nach der Stufe 80 weiterzuentwickeln.

Diese „Mastery-Punkte“ wird man NICHT NUR in der neuen Zone „Herz von Maguuma“ erwerben können, sondern die sollen über die ganze Welt von Guild Wars 2 verteilt sein.

Man müsse auf seinem Account „wirklich schwere Dinge tun, die man nie vorher getan habe“, so ArenaNet-Mitgründer Mike O’Brien.

“The way that you earn mastery points is, I think, a very Guild Wars 2 way to earn mastery points: You do really really hard things that you on your account have never done before.”

GW2 - Heart-of-Thorns

Das Erweiterungspack soll die alten Zonen nicht veröden lassen

Guild Wars 2 sei nun einmal anders und wenn man ein typisches Expansion-Pack vorgestellt hätte, so O’Brien weiter, hätten die Fans wohl die Bühne gestürmt.

Während ein „typisches“ Expansion-Pack das Level-Cap anhebt, alten Content entwertet und dafür alle Spieler in die neuen Gebiete schickt, sieht das bei Guild Wars 2 anders aus. Und genau das ist der Plan.

Guild Wars 2 Heart of Thorns

„Wir entwickeln die Welt weiter und haben extra eine Strategie gewählt, die aus den alten Zonen keine leeren Wüstenlandschaften macht“, so O’Brien.

Weitere Details wollten sich die Entwickler auch von massively nicht entlocken lassen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es für Angehörige kleinerer Gilden, die Angst hatten, die „Gildenhallen“ blieben außer Reichweite. Wie Game Director Colin Johanson sagt: „Es ist wichtig für uns, dass jede Gilde weiß, wie wichtig sie für unsere Welt ist. Wir werden darauf achten, dass sich jede Gilde respektvoll behandelt fühlt.“

Außerdem sagt man klar: Wir haben die Haupt-Features der Erweiterung nun vorgestellt. Man werde da nicht noch ein As aus dem Ärmel ziehen und etwa noch Features vorstellen, die das Craften von nicht-legendären Items betreffen.

Planetside 2 stellt Weltrekord mit 1158 Spielern in FPS-Schlacht auf

Der MMO-Shooter Planetside 2 war auf Rekordjagd: Man wollte sich den Rekord für die meisten beteiligten Spieler an einer Schlacht in einem First-Person-Shooter schnappen. Den hat man geholt, wartet aber noch auf die Bestätigung durch das Guiness-Buch der Rekorde.

Bei 999 beteiligten Spielern an einer FPS-Schlacht stand der Rekord aus dem Jahr 2012, wie Polygon berichtet. Der wurde im Browser-Game Man vs. Machine aufgestellt. Und diesen Rekord wollte man sich bei Planetside 2 nun holen.

Offenbar ist es gelungen. Mit 1.158 Spielern in einem First-Person-Shooter wäre das wohl ein Rekord, der eine Weile hält. Dir haben die Nachbetrachtung des Planetside 2 Twitch-Kanals für Euch:

Wobei man sagen muss, dass 1158 Spieler “nur” der Rekord für ein FPS-Game sind. Wie Polygon anmerkt, erreicht ein MMO wie EVE da andere Dimensionen. Bei einer Raumschlacht dort waren 7.500 Spieler beteiligt. Und als MMORPG-Spieler fühlt man sich bei 80 Spielern im Alterac-Tal schon wie in einem zu vollen Fahrstuhl.

Update 16:00 Uhr: Mittlerweile ist es offiziell. Planetside 2 hält den Weltrekord für “Largest online first-person shooter battle.” Hier ist die offizielle Seite dazu. Glückwunsch, PS2 und alle Beteiligten!

Quelle(n):
  1. polygon

Destiny: Necrochasm – da ist das Ding – Crota-Exotic Necrochasm im Gameplay-Video

Bei Destiny hat ein Spieler jetzt endlich die Crux of Crota und damit die Necrochasm gefunden. Und die exotische Waffe ist tatsächlich so besonders wie gedacht.

Das war eine lange Reise, die am Sonntag ein Ende fand. Seit gut zwei Monaten sehnen sich die Hüter danach, endlich ihre Hände um die „Necrochasm“ zu schließen, die neueste und wohl auch seltenste exotische Waffe in Destiny. Damals hatte uns Bungie mit einem Trailer schon die Nase lang gemacht.

Der Weg zum exotischen Automatikgewehr Necrochasm ist beschwerlich …

Um die Necrochasm zu erlangen, brauchen Hüter erst die „Ummantelung der Grube“, ein weißes Automatikgewehr. Dann muss die pfleglich behandelt werden, Spieler müssen sich bei Eris Morn einschleimen und dort den Rang 3 erreichen. Dann wird aus dem weißen ein legendäres Automatikgewehr, die Eidolon Verbündeter. Soweit hatten es viele. Hier war lange Zeit der Weg zu Ende.

Erst bei Crota selbst und das im “Hard-Mode” sollte die „Crux of Crota“ (Krux von Crota) droppen, das entscheidende Teil, das aus der Eidolon Verbündeter die Necrochasm machen sollte.

Destiny-Ummantelung-der-Grube
Das ist die Vorstufe.

Der Hard-Mode von Crota ging erst am Mittwochabend auf und binnen Tagesfrist stürzten sich mehr als eine halbe Millionen Spieler ins Abenteuer. Nicht jedem von ihm gelang der Sturz des Tyrannen in Destiny, aber doch einigen. Als sich der Nebel lichtete: Ernüchterung. Keiner der Hüter hatte die „Crux of Crota“ und damit die Necrochasm erhalten.

Spekulationen und Gerüchte

Hüter spekulierten, ob da irgendein Trick dabei sei. Auch der Prophet (in dem Fall Bungies Community Manager) wurde befragt, doch der sagte nach kurzer Rücksprache mit den Entwicklern: Nö, ist alles in Ordnung. Ist in der Loot-Table. Kein Bug, passt alles. Doch so recht wollte ihm keiner glauben.

Gestern machte dann auf US-Seiten und youtube ein Video die Runde, das offensichtlich einen Tester zeigte, der die Waffe einfach „herbeigezaubert“ hatte. Crotas Ende betreten, geschweige denn herbeigeführt, hatte er jedenfalls nicht.

Destiny-Eidolon-Verbundeter
Das ist die Zwischenstufe

Deutscher Warlock findet Crux of Crota, deutscher Youtube-Kanal berichtet als erster

Aber heute ist es soweit, heute ist tatsächlich die erste Necrochasm aufgetaucht – oder zumindest die erste, von der wir wissen. Und der Finder ist ein Deutscher. Der youtube-Kanal ProNDC wurde von einem Fan darauf aufmerksam gemacht und mit einem Screen beglückt. Die drehten ein Video darüber und die Necrochasm machte sich auf eine Weltreise. In 4 Stunden wurde das Video über 7000-mal aufgerufen, englische Youtuber drehten es nach, es landete auf reddit und auch die englischsprachigen Destiny-Fanseiten berichten mittlerweile darüber.

Erst etwas skeptisch, aber dann doch immer sicherer fanden sich die Hüter damit ab: Die Necrochasm gibt es schon. Die ist nur verdammt selten.

So ganz ist auch nicht raus, ob wirklich der deutsche Warlock oSkyallo der erste Finder der Necrochasm ist, aber wie auch immer, er ist der erste, von dem man es mit Sicherheit weiß.

Destiny-Crux-of-Crota
Und hier ist das Ding.

Das sind die Besonderheiten der Necrochasm

Wie es sich für eine exotische Waffe gehört, für die man den Endboss eines Raids legen muss, hat die Necrochasm einige Besonderheiten:

  • So startet sie bereits vollständig aufgewertet: Wenn die Eidolon Verbündeter zu ihr aufgerüstet wird, übernimmt sie einfach deren Eigenschaften.
  • Die Necrochasm erreicht einen maximalen Schadenswert von 339 – das sind 8 Punkte mehr als das „normale Cap“ von 331, auf das alle anderen neuen exotischen und legendären Waffen kommen – außer der eine Sonderfall, das letzte Raid-Exotic, die Vex Mythoclast. Die fälltt ebenfalls aus dem Schadensrahmen.
  • Der Hüter oSkyallo hat, um die Waffe zu bekommen, nichts Aufregendes gemacht. Er hat den Hard-Raid „nur“ 4-mal abgeschlossen auf seine 3 Chars verteilt. Beim zweiten Mal, so hat er den Youtubern von ProNDC erzählt, soll sie gefallen sein. Im Moment spekuliert man, dass die Krux von Crota auch droppt, wenn der Hüter in dieser Woche Crota (HC) bereits gekillt hat, weil sie außerhalb der normalen Loot-Table steht. Aber das ist noch nicht sicher.
  • Man vermutete bisher, dass der Crux of Crota NICHT gleichzeitig mit dem Shader Glüü-Hüü droppen kann, den jeder Hüter beim ersten Kill von Crota im harten Modus bekommt. Daher müssen Hüter Crota wohl mindestens zweimal töten, um eine Chance auf die Crux zu haben. Jetzt heißt es aber, von den glücklichen Findern, es gebe auch eine Chance, dass der Krux von Crota gleichzeitig mit dem Shader Glüü-Hüü droppt. In jedem Fall scheint die Krux von Crota eine winzige Drop-Wahrscheinlichkeit zu besitzen. Sonst würde man hierum nicht so viel Aufhebens machen. Wenn es ab Dienstag, der 2. ID, mehr Drops gibt, wissen wir, dass hier ein Zusammenhang besteht.
  • Die Waffe richtet Arkus-Schaden an.
  • Wenn man “normale” Gegner mit einem Kopftreffer (Präzisionstreffer) ausschaltet, explodieren sie wie Leibeigene-Sprenger.

Und hier ist das Video mit ersten Gameplay-Szenen in Destiny zur Necrochasm von den deutschen Youtubern von ProNDC, die – wie’s der Teufel will – auch noch Freunde unserer Seite sind:

http://youtu.be/PYIBqZskOSk

Update 27.1., 12:00 Uhr: Mittlerweile gibt’s weitere Informationen zur Necrochasm und zum Drop der Krux von Crota: Wie kriegt man den Krux von Crota und damit die Necrochasm?

Everquest Next und das MMO 2.0: Wie User-generated Content das Genre neu erfinden soll

Das MMORPG Everquest Next soll nicht nur von den Entwicklern von SOE, sondern auch von den Spielern geschaffen werden.

Es ist wohl der Trend der Stunde in MMOs. Wobei MMOs spät dran sind. Denn es ist eigentlich das Markenzeichen des Internet 2.0, in dem wir seit 10 Jahren oder länger alle leben: „User-generated Content.“

Jeder ist Künstler, jeder kann ein Video hochladen, ein Bild malen, einen Text schreiben und dann können es die anderen User, die Nachbarn, Freunde und Kollegen, die Fremden, Feinde und Konkurrenten, Mama, Papa und die scharfe Traumfrau sehen, darüber reden, es teilen, liken, ignorieren oder kritisieren. Und vielleicht sogar kaufen.

Die Grenze zwischen Konsument und Fabrikant verschwimmt.

Jeder kann ein Youtube-Video hochladen, warum sollte das mit einem MMO-Abenteuer nicht auch gehen?

Der Anbieter, die Industrie, lehnt sich zurück. Man hat das Umfeld geschaffen, die Parameter festgelegt, nun schaut man zu, wie sich die Umgebung entwickelt. Das kann ziemlich spannend sein. Zwar kann jeder Konsument kreativ werden, aber nicht jeder will es und von denen, die es wollen, hat auch nicht jeder das Zeug dazu.

Landmark
Spieler erschaffen den Content selbst. Manchmal finden sich darunter wahre Meisterwerke.

Die Beliebteren treten hervor, die Unbeliebteren zurück und verschwinden. Der Anbieter stellt nur das Umfeld, legt die Parameter fest, in dem sich die User bewegen, er greift nicht mehr selbst ins Geschehen ein.

Das nennt man User-generated Content. Das ist zum Beispiel das Prinzip hinter Youtube.

Und ist es, aus Sicht eines Gaming-Studios, nicht auch eine fantastische Idee für ein MMO? Man gibt den Spielern die Werkzeuge an die Hand, damit die ihre eigenen Geschichten und Abenteuer erfinden können, diese an andere Spieler verkaufen und man selbst muss zu diesen Spielinhalten nichts mehr beitragen, nachdem man einmal die Werkzeuge geschaffen hat?

Das zarte Pfänzchen Sandbox

Landmark - Created by Grindstaff
Mit den Tools von Landmark kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. In der offenen Welt.

In klassischen „Themepark“-MMOs wäre das undenkbar. Ein Spieler kann in World of Warcraft nichts erschaffen, was andere genießen könnten. Gut, mit der eigenen Leiche und denen der Freunde kann man eine mysteriöse Botschaft legen, aber das war’s dann auch schon.

In modernen Games wie WildStar gibt’s dann zumindest Ansätze: Komm doch vorbei und schau dir an, wie ich mein Haus eingerichtet habe. Ich hab hier aus tausend Sachen ausgewählt und meine eigene Villa gebaut. Dafür hab ich alle Möglichkeiten, die ich zur Auswahl hatte, auf einzigartige Art kombiniert.

Nischengames wie Star Trek Online oder Neverwinter erlauben den Spielern gar, eigene Missionen zu entwerfen, freilich oft mit nur relativ groben, primitiven Tools und in engen Bahnen. Die Idee hat bisher in MMOs noch nicht so richtig abgehoben.

SOE verdient an der Idee bereits in anderem Rahmen

Planetside 2 PS4

An die Vorfront dieser Entwicklung hat sich Sony Online Entertainment, SOE, gesetzt. Und das schon relativ lange. In Planetside 2 können Spieler selbst kosmetische Items und Skins entwerfen. Diese Entwürfe gehen in einen Player-Shop und andere Spieler können sie für echtes Geld kaufen.

SOE kassiert und gibt den Erfindern 40%. Das System erwies sich als lukrativ und brachte das Studio von SOE auf eine durchschlagende Idee: Offenbar wissen Spieler am besten, was andere Spieler wollen. Warum sollte man sich das Talent nicht zunutze machen?

Everquest Next soll von Spielern und Entwicklern gemeinsam gestaltet werden

Mit Everquest Next geht man einen Schritt weiter und lässt die Spieler nicht nur kosmetische Items für den Shop designen, sondern Teile der Welt. Mittlerweile sogar nicht nur Teile der Welt von Everquest Next, sondern auch von anderen Szenarien, die in dieser Engine funktionieren würden: Es muss ja nicht immer Fantasy sein, mit den Tools wäre auch eine Space-Opera möglich.

Landmark Western
Nicht nur Fantasy oder eine Space-Opera wäre möglich, sondern auch der Wilde Westen.

In einem Interview mit VentureBeat erklärt Dave Georgeson, einer der Köpfe hinter Everquest Next, die Idee. Es fing, lang bevor man an Landmark dachte, schon damit an, dass man in EQNext auf Voxel setzte, damit die Welt veränder- und zerstörbar sein würde. Mit dieser Idee wollte man eine neue Ära der MMOs einläuten.

Dann warf jemand in den Raum: „Wäre es nicht toll, wenn wir 2 Monate vorm Release von Everquest Next den Spielern schon die Tools geben würden, mit denen auch wir das Spiel erschaffen?“ Dann könnten die sich schon im Vorfeld, bevor EQN erscheint, ihre eigenen Gildenhallen bauen.

Motto von Everquest Next: Alles, was wir können, sollen die Spieler auch können

Landmark Sandbox

Rasch spann man dies weiter: Warum solange damit warten? Nun wollte man allen Everquest-Next-Spielern fast zeitgleich dieselben Tools geben, die man selbst verwenden würde, um die Welt zu erschaffen. Bei SOE glaube man daran, so Gregson, dass es besser sei, wenn ein Spiel von Entwicklern und Spielern, statt nur vom Studio alleine entwickelt würde. Man erhob das sogar zum Motto: „Alles, was wir können, sollen die Spieler auch können.“

Von diesem Punkt an nahm „Landmark“ Gestalt an, das Schwesterprojekt von Everquest Next, in dem Spieler dieselben Tools wie die Entwickler erhalten würden.

Landmark: Noch seelenlos in der Sandbox

Im Moment ist es in der Closed Beta von Landmark noch so, dass den Spielern einige Tools fehlen, die der Welt Leben einhauchen. Bislang bauten die Spieler in Landmark vor allem mit Voxeln. Und sie buddelten mit ihrer Schaufel Voxel weg. Zurzeit wirkt es, als errichteten die Spieler dort nur Stätten ohne die Geschichten und Menschen, die diese erst beseelen. Doch das soll sich demnächst ändern, wenn die Spieler auch die „Gamemaster Tools“ erhalten.

Everquest Next

Wenn das geschieht, wird man langsam sehen, ob die Zukunft der MMOs wirklich im User-generated Content liegt. Im Moment sind das ambitionierte Theorien, die erst in den Praxistest müssen.

Ein interessanter Nebenaspekt kristallisiert sich aus diesem Trend ebenfalls heraus auch bei Offline-Games: Diese Art von „user-generated“ Content dient den Software-Schmieden mehr und mehr als Rekrutierungstool. Warum sollte man jemanden, der mit den Tools der Entwicklern, bessere Geschichten, fantastischere Gebäude und spannendere Abenteuer als die Entwickler selbst hinbekommt, nicht einstellen? So mancher talentierter Modder oder Level-Designer befindet sich mittlerweile auf den Gehaltslisten der Unternehmen.

Vielleicht arbeitet ja der ein oder andere Entwickler gerade daran, sich selbst arbeitslos zu machen oder er zieht sich zumindest talentierte Konkurrenz heran.

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Landmark SandboxWeiterführende Artikel zum Thema:

Liegt die Zukunft der MMORPGs in der Sandbox?
Everquest Landmark Developer: Sandbox ist die Zukunft!

Everquest Next/Planetside 2: Im Nebenberuf Zocker?[/intense_blockquote]

Rift: Am 28. Januar kommt 3.1. und das gewaltig – neuer Raid Tyrannenschmiede im PTS-Video

Beim Dark-Fantasy-MMORPG Rift steht am 28. Januar mit 3.1. der erste Content-Patch der Erweiterung „Nightmare Tide“ an. Er bringt mit dem Tyrannenschmiede einen neuen 20-Spieler-Raid.

Auf die Insel „Tyrannenthron“ geht’s in Rift mit dem Patch 3.1. Trion Worlds spricht von „gigantischen Zonenereignissen“, die dort auf die Spieler warten. Nach einer Woche Akklitmaisierung auf der Insel (wenn man sie denn überlebt hat), geht es dann in den 20-Spieler-Raid „Tyrannenschmiede.“ Dort arbeiten die Diener der Sturmlegion unter der Aufsicht ihrer tyrannischen Herrscherin Crucia an der Fertigstellung eines Metalldrachen.

Wenn die Helden es mit Crucia aufnehmen wollen (in einer neuen mechanischen Version), müssen sie erst an der gepeinigten Kreatur „Johann“ und dem GOLDJUNGEN vorbei, das ist ein tiefseetauglicher Mech, nach den interdimensionalen Regeln, an die sich Rift hält, schreibt man so etwas immer in all Caps..

Außerdem in 3.1.: Eine neue Chronik für zwei Spieler, drei neue Ebenen-Kombination, frische Schergen und ein Albtraum-Schlachtzugsriss. Hier gibt es dazu mehr Infos.

In dem Video gibt Euch ein Youtuber einen Überblick, wie der 3-Bosse-Raid Tyrannenschmiede so auf dem PTS war:

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Quelle(n):
  1. Rift

Guild Wars 2: Wann erscheint die GW2-Erweiterung Heart of Thorns? Gibt’s ein Release-Datum?

Die erste Erweiterung zum Fantasy-MMORPG Guild Wars 2, Heart of Thorns, hat zwar noch kein offizielles Release-Datum, es soll aber nun zügig gehen.

Bei der Präsentation zum GW2-Add-On Heart of Thorns mangelte es an nichts, außer an einem konkreten Datum. In für ArenaNet typischer Manier wollte man keine Daten nennen, bei denen man sich noch nicht zu 100% sicher war. Allerdings soll es wohl nicht mehr allzu lange dauern.

In einem Interview nach der Veranstaltung mit dem US-Magazin Polygon sagte der Game Director von Guild Wars Colin Johanson: „Wir haben mit der Ankündigung solange gewartet, bis die Sache Form annahm, von hier an wird es rasch gehen.“

In sechs Wochen auf der PAX East in Boston, am 6. März, werde es bereits eine spielbare Demo von Heart of Thorns geben.

Etwas später will ArenaNet zu einem Beta-Test einladen. Es gehe, so Johanson, vor allem darum herauszufinden, ob man ein solides Fundament gelegt habe, auf das man später bauen könne:

It’s going to get released when beta testing says it’s ready to get released. We want to involve our players in that. It’ll be a process of beta testing the game and making sure that this fundamental groundwork that we’re laying is the groundwork that we want to build on top of growing forward.

Die Erweiterung Heart of Thorns werde dann erscheinen, wenn der Beta-Test das Ergebnis liefere, die das Add-On sei reif für ein Release.

SWTOR: Neuigkeiten von der PAX South – 2 Addons noch dieses Jahr!

Auch zum Thema Star Wars: The Old Republic hat man auf der PAX ein paar Geheimnisse offenbart und die Community mit verschiedenen Goodies bei Laune gehalten – immerhin soll 2015 das “große Jahr” für BioWares MMORPG werden, da kann man sich eine solche Gelegenheit nicht entgehen lassen.

2015: Star Wars: The Old Republic bekommt 2 Addons

Im laufenden Jahr möchte man gleich zwei neue Addons veröffentlichen, wobei man über den genauen Umfang und die exakten Inhalte natürlich noch keine Angaben machen möchte. Solche Prognosen sind natürlich auch mit Vorsicht zu genießen, BioWare hat in der Vergangenheit schon öfter Patches und Erweiterungen terminlich nach hinten verschoben, wenn es in ihren Augen notwendig wurde.

April: Ein neuer Planet, eine neue Rasse und der Kostümdesigner

SWTOR-Togruta-jedi

Schon im April wird die Geschichte von SWTOR zumindest im kleinen Rahmen fortgeführt, denn dort erwartet die Spieler der neue Planet “Ziost”, auf dem die Handlung weiter vorangetrieben wird. Zusätzlich dazu kommen die Togruta als spielbare Rasse hinzu, die sich vermutlich wieder über Kartellmünzen freischalten lassen, wie schon einst die Cathar.

Kartellpakete, Anzeigebilder, Hintergründe und mehr

SWTOR Mount KM

Damit Fans auch in den sozialen Medien Farbe bekennen können, hat man zusätzlich noch eine Palette von Anzeigebildern, Facebook-Profilhintergründen und verschiedenen Animationen veröffentlicht, auf die ihr in unseren Quellen zugreifen könnt. Zeitgleich findet ein neues Kartellpaket Einzug in die Spielwelt, das natürlich randvoll mit Dekorationen, Kleidungsstücken und exklusiven Reittieren gefüllt ist – sofern man eine gehörige Portion Glück hat.

Zwar blieben die ganz großen Ankündigungen bisher aus, aber auch so lässt sich schon sagen: SWTOR wird seinen Fans dieses Jahr einiges zu bieten haben.

Quelle(n):
  1. Dulfy.net

Destiny: Item-Frust! Diese 2 Fehler will Bungie in Haus der Wölfe nicht mehr machen

Bei Destiny will man aus den Fehlern lernen, die man bei der Item-Balance im DLC „Dunkelheit lauert“ machte. Das kündigt nun ein Posting des Raid-Lead-Designers Luke Smith an. Vor allem der Reset eines exotischen Items nach der Aufwertung und die legendären Händler-Items, die stärker als vorheriges Raid-Gear waren, hat man als Fehlerquellen ausgemacht.

Klare Informationen sind bei Bungie rar. Einmal die Woche gibt es das „Weekly Update“, das häufig aus einem Rückblick besteht und selten konkret in die Zukunft weist. Interviews oder Klartext der verantwortlichen Entwickler liest man so gut wie nie. Sie lassen sich nicht in die Karten schauen. Doch gestern gab es eine Ausnahme.

Meistens verläuft die Kommunikation der Spieler mit Bungie ziemlich einseitig. Spieler beschweren sich und der Community Manager sagt ihnen, sie würden gehört und er leite ihre Beschwerden an die Entwickler weiter. Viel mehr passiert, bis auf geplante Ankündigungen, eigentlich nicht.

Aufwerten von exotischen Items wird in Destiny anders laufen

Gestern gab es eine seltene Ausnahme. Auf Neo-Gaf, einem riesigen englischsprachigen Gaming-Forum, schrieb ein Destiny-Spieler: „Sobald klar wird, wie man im DLC Haus der Wölfe exotische Items aufwerten und wie man dort Händler-Legendaries kaufen kann, wird es wieder richtig Ärger geben.“

Das ist eine häufig geäußerte Befürchtung, die auf „Mit dem nächsten DLC fängt alles wieder von vorne an! Warum soll ich mir jetzt Mühe geben?“ hinausläuft. Unzählige Male konnte man das schon lesen.

Doch diesmal rief die Beschwerde den Lead-Raid-Designer von Bungie, Luke Smith, auf den Plan: „Nein, es wird die Fans nicht verärgern, (wenn wir das bekannt geben).“

Man habe mit Dunkelheit lauert unter anderem zwei Fehler gemacht, die man nicht wiederholen werde:

Destiny Wallpaper Warlock

Crotas Ende war eine Reaktion auf Beschwerden im Grundspiel

Die Philosophie, wie man Spieler in Destiny belohnen möchte, habe sich weiterentwickelt. Das Ziel von Bungie sei es, die Grindanteile beim Loot zu verringern, die Häufigkeit von Drops und deren Geschichten zu verbessern und die Spieler schneller zum spaßigen Part mit ihrem Arsenal zu bringen.

Vor „Dunkelheit lauert“ ärgerte man sich bei Bungie vor allem über die Beschwerden, Spieler hingen ewig auf Stufe 29 fest. Dagegen wollte man vorgehen.

Das Ziel der Anpassungen bei „Dunkelheit lauert“ sei es gewesen:

  • die Dropraten von Items in Crotas Ende so zu erhöhen, dass Vielspieler entweder auf Stufe 32 oder kurz davor sind, wenn der Hard-Mode kommt.
  • das Gear abwechslungsreicher zu gestalten, so dass es Spielern auf Stufe 32 darum ginge, das perfekte Set zu gestalten, mit unterschiedlichen Eigenschaften.
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Bis das Ding erstmal aufgerüstet ist …

Die Spieler sollten gefundene Items in Destiny schneller anlegen

So wie Smith das sehe, sei das im Prinzip gut gelungen. Die Drop-Rate in Crotas Ende habe sich im Vergleich zur Gläsernen Kammer merklich verbessert.

Doch bei der „Shard Economy“ (der Verfügbarkeit von Bruchstücken) sehe er Probleme. Das sei ein Hindernis, das zwischen den Hütern und dem direkten Verwenden von frischen Drops steht.

In diese Balance werde man jetzt in „Dunkelheit lauert“ nicht mehr eingreifen, um das Erreichte der Hüter nicht zu schmälern. Im nächsten DLC „Haus der Wölfe“ soll das aber anders werden.

Man will weniger Hürden zwischen dem Moment haben, wenn ein Spieler ein neues Item findet, und dem Moment, wenn er es anlegt und zum Teil seines Arsenal macht.

Destiny Multiplayer

Destiny und die ganze Branche feilen noch am perfekten Loot-System

Mein MMO meint: Diese Item-Philosophie ist ein großes Thema im MMO-Design und auch wenn Destiny in den Augen vieler kein MMO ist – man hat das Item-Design eines MMOs und damit auch dieselben Probleme.

World of Warcraft hatte diese Hürden auch, von denen Smith spricht. Da mussten Spieler zwar nicht erst ein Item hochleveln, aber einen frischen Drop in ihr „Gear“ einfügen, schauen, dass keine Werte zu hoch, keine zu niedrig wurden.

Sie mussten Edelsteine kaufen und das Item sockeln, es verzaubern, zu einem 3rd-Party-Tool greifen, die perfekte Balance des ganzen Gears ausrechnen und neuanpassen lassen. Das hatte sich jahrelang aufgebaut, wurde immer komplexer, bis es im November fast gänzlich abgeschafft wurde. Auch bei WoW soll es möglichst so sein: Ein Spieler findet ein Item, freut sich, legt es sofort an, fühlt sich stärker.

Destiny-Unyielding-Casque
Fütter mich! – mit 21 Leuchtbruchstücken

Finden, ausrüsten, freuen

Das ist ein psychologisch wichtiges Gefühl, das man als Spiele-Designer anpeilt und das Destiny nicht auslöst. Hier hat man bei einem neuen Item das Gefühl: Oh je, jetzt muss ich das auch noch aufrüsten und hochleveln. Und wie lange hält das? In 6 Wochen nochmal von vorne?

Eine Änderung in die Ideal-Richtung gab es vor wenigen Wochen: So wurden die neuen Raid-Rüstungen auf einen nackten Wert von 30 Licht gehoben, so dass Spieler sie sofort anlegen konnten, wenn sie die neue Raid-Rüstung fanden, ohne dadurch im Licht-Level zu sinken. Auch die aufgewerteten exotischen Rüstungen und Waffen sind “nackt” stärker als ihre Vorgänger voll aufgerüstet.

Es scheint so, als will Bungie bei den Items alle möglichst schnell auf ein hohes Niveau bringen und die Zocker dann daran feilen lassen, noch die letzten paar Prozent herauszukitzeln. Das nächste Problem wird wohl sein, ob man Spielern nicht den Spielspaß nimmt, wenn man ihnen Items „zu leicht“ aushändigt.

Über genau solche Dinge machen sich MMO-Designer seit Jahrzehnten Gedanken und suchen nach dem goldenen Weg.


Hier gibt’s mehr zu Destiny.

Quelle(n):
  1. NEO-Gaf
  2. reddit

Destiny: Jetzt schon? Zwei Spieler bezwingen Crota im Hard-Mode

Nur zwei Spieler haben in Destiny den Endboss Crota im 6er-Raid Crotas Ende bezwungen. Dabei ist der erst seit Mittwochabend überhaupt zugänglich.

Vor gar nicht allzu langer Zeit haben wir aus dem normalen Raid Crotas Ende Videos über Damage-Rekorde vorgestellt und verschiedene Methoden, wie Hüter Crota ausschalteten, während sie sich Handicaps auferlegten: Nur mit 5 Spielern, mit 4, mit 3, mit 2, alleine, alleine mit dem schwächsten Exotic im Spiel.

Damals haben wir noch geschrieben: Wird Zeit, dass der Hard-Mode kommt, damit diese Spieler eine neue Herausforderung erhalten. Was waren wir da nur für Narren!

Stattdessen haben die Videos und Leistungen der Hüter wohl einen Trend in Destiny etabliert, sodass immer mehr Hüter versuchen möglichst früh solche Rekorde aufzustellen.

Destiny-Crota-World-First

Zwei Hüter knobeln sichere Taktik für den harten Crota aus

Zwei Spielern ist es nun gelungen, das fertigzubringen, woran die letzten Tage so viele Sechser-Teams gescheitert sind: Sie haben Crota im Hard-Mode bezwungen. Das Ganze dauert etwas über 9 Minuten, verlangt perfektes Timing und ob’s vorgesehen ist, dass die Schwertträger wirklich so einfach auszuschalten sind, wie in den Videos gezeigt, bleibt fraglich.

Bereits am Mittwochabend kam eine Gilde schon auf eine Taktik, mit der sie sich um die meisten “Schwierigkeiten” herumspielen konnte, mit denen Bungie den Hard-Mode eigentlich würzen wollte.

Nun ist es eine wohl eine sehr sichere Taktik, die die beiden Hüter dort ausgeknobelt haben. Sie sind nur selten wirklich in Gefahr. Im Video zum Kill sieht man, dass es eine Mischung aus reiner Feuerkraft, einem guten Timing und vor allem der richtigen Strategie bedurfte, um Crota derart souverän zu entsorgen.

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Mit Gjallarhorn und Geduld und Zeit

Wobei die beeindruckenden Momente immer dann auftreten, wenn der Schwertträger sich Crota entgegenwirft und der noch steht. Da braucht man schon einiges Vertrauen in seinen Partner und dessen Gjallarhorn. Aber es ist wohl vor allem Geduld und Zeit, aber nicht die Scharfschützenwaffe, sondern die tatsächlichen Tugenden, die diesen Erfolg begünstigen. Wer weiß, wie oft vorher etwas schiefging und wie oft das makellose Ballett, das wir zu sehen bekommen, ein jähes Ende fand?

Gut, so ein bisschen weiß man es schon. Bei Destiny wird ja alles mitgeloggt, und wenn man die Todes-Statistiken der Spieler grob überschlägt, müssten so jeder so auf 250 Tode gekommen sein (und wie gesagt, der Raid ist erst seit Mittwochabend offen).

Destiny-Black-Hammer

Die Bewaffnung des Hunters und Schwertträgers scheint auf Schicksalsbringer, Schwarzer Hammer und Gjallarhorn hinauszulaufen. Sein Partner, der Titan, ist für die Strategie ebenfalls unerlässlich, allein schon wegen der Bubble. Außerdem sind einige Synthesen für schwere Munition nötig.

Wir haben das komplette Video für Euch hier. Das Zweier-Team hat auch Strategien zu den anderen Encountern im harten Modus von Crotas Ende hochgeladen. Bis zu Crota selbst haben es mittlerweile auch Solo-Kämpfer geschafft. 

Was sagt Ihr zu dem Hard-Mode Crotas Ende? Seid Ihr enttäuscht, dass es mit der richtigen Taktik, den perfekten Talenten der korrekten Klassen und einer 1A-Bewaffnung doch so einfach zu sein scheint? Immerhin ist das die erste ID in Destiny, in der der Hard-Mode offen steht. Sollten künftige Bosse sich vielleicht als etwas zäher erweisen, sogar eher in Richtung „unfair“ tendieren? Oder findet Ihr Crota hart genug und das sind nunmal Ausnahme-Spieler, die mit dem Alltag in Destiny wenig zu tun haben?


Alle News, Guides, Videos und Artikel zum MMO-Shooter aus dem Hause Bungie gibt’s gesammelt, wohltemperiert und übersichtlich auf unserer Destiny-Themenseite.

Quelle(n):
  1. reddit

World of Warcraft: 6.1. bringt Bosse und Musik in die Garnison, wirbelt Talente durcheinander

Bei World of Warcraft ist der Patch 6.1. nun auf dem Test-Server. Jetzt sind eine Menge neuer Details klar.

Der Patch 6.1. ist schon länger im Gespräch und einige Details waren auch bekannt. Jetzt sind die ganzen Patch-Notes auf dem Test-Server und die bringen eine Menge neuen Wind in die Welt von Azeroth. Nicht alles wird genauso live geht, aber – wie die Erfahrung zeigt – doch das meiste.

Bisher fehlten noch einige Details. Die können jetzt ergänzt werden, hier eine Auswahl der Highlights:

  • Die legendäre Ring-Quest wird einen neuen epischen Anhänger geben.
  • Wer den täglichen Herausforderungs-Dungeon schafft, erhält ein Item mit iLvl 660
  • Die neuen Bosse, die man in die eigene Garnison rufen kann, sind für 10-40 Spieler ausgelegt und skalieren mit der Gruppengröße. Items, die sie beschwören, gibt es von Quests, die neue Besucher der Garnison vergeben.
  • Der neue Platinum-Rank, mit dem man Invasionen der eigenen Garnison in World of Warcraft abschließen kann, gibt ein weiteres 660er Item.
  • Die Anhängermissionen, die Raid-Items gewähren, geben im neuen Raid der Schwarzfelsgießerei eine Chance auf 665, 680 und 695er Items. Genaures zum System zurzeit in Hochfels gibt es hier, man kann davon ausgehen, dass es für die Schwarzfelsgießerei entsprechend angepasst ist.
  • Die Jukebox in World of Warcraft muss erst zusammengesetzt werden, das funktioniert über Teile, die man bei Anhänger-Missionen bekommt. Lieder findet man später in der Welt
  • Die tertiären Werte werden enorm gebufft. Lebensraub, Geschwindigkeit und Vermeidung sollen auf den Items nun viermal stärker sein. Vorher waren das ja zum Teil nur homöpathische Dosen.
  • Es gibt zwei neue Briefkästen beim Schwarzmarkt-AH.
  • Es findet ein riesiges Balancing der Talente bei den Klassen statt. Bei den meisten Änderungen geht es darum, ein „Ideal-Built“ zu vermeiden. Statt dass ein Talent klar das Beste ist, will Blizzard dafür sorgen, dass alle 3 Talente, die man auf einem Level wählen können, halbwegs vernünftig sind. Die Talent-Änderungen sind äußerst umfangreich. Ihr könnt Sie hier bei den Patch-Notes nachlesen.
Todesritter World of Warcraft

Andere Dinge, die mit 6.1. kommen haben wir schon behandelt:

  1. Eine neue Verwendung für die Rüstungsteile der Eisernen Horde
  2. Neue Pets in alten Instanzen und viel Liebe für den Vogel Pepe
  3. Die Möglichkeit, verpasste Quest-Anhänger zu kaufen
  4. Neue Blutelfen-Modelle

Guild Wars 2: Hier ist der offizielle, deutsche Trailer zur Erweiterung mit der neuen Klasse “Widergänger”

Bei Guild Wars 2 wird es mit „Heart of Thorns“ eine neue Erweiterung geben. Hier ist der Trailer dafür.

Die Erweiterung für Guild Wars 2 ist live und wurde in diesen Minuten (24.1.; 18:15) gerade angekündigt. Im Live-Stream war ein beeindruckender Trailer zu sehen. Hauptdarsteller darin ist Rytlock. Der war im Verlauf der Handlung bei GW2 in die “Nebel” verschwunden, um dort sein unglaublich mächtiges Schwert zu suchen.

Was er in den Nebeln erlebte, blieb den Spieler bisher verborgen. Allerdings wurde er mit einer Augenbinde und einer gänzlich unbekannten Rüstung gesehen. Bei unserer exklusiven Verlosung von GW2-T-Shirts diente Rytlock als Motiv. Schon damals hieß es, der werde eine wichtige Rolle im nächsten Abschnitt von GW2 spielen und das soll sich bewahrheiten.

GW2-Rytlock

Mit dem Start der Erweiterung “Heart of Thorns” wird Rytlock schwer gezeichnet aus den Nebeln zurückkehren und zum Stammvater einer neuen Klasse werden. Er wird der erste Widergänger in Guild Wars 2.

Diese neue Klasse soll schwere Rüstung tragen und die Legenden der Vergangenheit von Guild Wars heraufbeschwören können,um dadurch neue Fähigkeiten zu erlangen. Es sind jenseitige Mächte, über die der Widergäng gebietet.

Der offizielle Trailer zur Erweiterung “Heart of Thorns” von GW2 wurde kurz nach dem Event freigegeben. Wir haben ihn oben direkt eingebunden.

Und wer im Trailer lauter Klassen mit Waffen entdeckt, die diese eigentlich gar nicht benutzen dürften: Das ist eines der neuen Features der Weiterung. Es gibt neue Spezialisierung (sozusagen Nebenklassen), die wiederum Zugang zu bisher den Klassen verbotenen Waffen gewähren: So wird der Ranger als Druide einen Stab führen, der Necromancer ein Großschwert benutzen können.

P.S.: Wir wissen, dass “Widergänger” komisch klingt und der mythologische “Wiedergänger” oft mit “ie” geschrieben wird. Aber GW2 hat sich für diese Schreibweise entschieden. Und die ist auch durchaus möglich.

World of Warcraft: Ist das Bot-Problem im PvP außer Kontrolle?

Im Fantasy-MMORPG World of Warcraft sind die Bots los, gerade im PvP und hier im Schlachtfeld „Das Auge des Sturms.“

Es ist längst kein Geheimnis oder ein Tabuthema, sondern etwas, an das man sich in World of Warcraft gewöhnt hat: Im PvP wimmelt es von Bots.

Was bei einem frischen MMORPG wie The Elder Scrolls Online, ArcheAge oder WildStar im letzten Jahr für Empörung sorgte und als klares Zeichen dafür herangezogen wurde, dass da Entwickler unfähig seien, ist bei WoW irgendwie über die Jahre zur Normalität geworden.

Aber ein so krasses Beispiel wie in diesem Video sieht man dann auch selten. Ein Youtuber ist im „Auge des Sturms“ in World of Warcraft unterwegs, bis ihm das seltsame Verhalten der Mit-Spieler und Gegner auffällt …

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Ruft man bald ein Bot-gegen-Bot-Turnier aus?

Die Vermutung, es könnte sich bei den Spielern alle um Nutzer eines ganz bestimmten Bots handeln, der in der Szene am verbreitetsten ist, wird übrigens noch unter dem Video von einem der Entwickler dieses Bots zurückgewiesen, dem das wohl gegen die Ehre geht. Seiner sei nicht so auffällig, der attackiere auch Spieler auf einem Mount, das müsse wohl ein Konkurrenzprodukt sein …

Vielleicht gibt es ja bald in World of Warcraft die ersten reinen Bot-BG’s – oder gibt es die schon längst und es ist einfach keiner mehr da, um das zu melden? Vielleicht könnte man dann ja ein Turnier daraus machen? Beim Schach spielen ja auch die besten Programme gegeneinander, um den Sieger zu ermitteln.

Einsamer WoW Ork

Ursachen liegen wohl tiefer

Und jetzt im Ernst: Das PvP von World of Warcraft hat seit langem ein Design-Problem oder es wird zumindest so wahrgenommen. Das „Spannende“, die Arena-Matches und die Rated BGs, werden von den Spielern angenommen. Der Weg dahin führt, in den Augen vieler, über mehr oder weniger lustloses Gegrinde in „älteren“ Schlachtfeldern, die nun keinen mehr so recht kicken.

Oder Spieler, die mit PvP so gar nichts am Hut haben, gehen da rein, um bestimmte Erfolge zu abschließen.

Das PvP, gerade in Schlachtfelder, ist bei der World of Warcraft ein Thema, mit dem sich Blizzard wohl wieder verstärken auseinandersetzen sollte. Im heutigen Spiel-Design geht man eher davon aus, dass ein Bot-Problem nicht mit dem Banhammer, sondern eher mit Design-Entscheidungen gelöst werden sollte, weisen doch Bots daraufhin, dass es lukrative Teile des Spiels gibt, die ohne jeden Esprit und damit auch ohne jeden Spielspaß ausgeführt werden können.

Im PvE hat man die berühmten Mining-Bots, die früher noch wie seelenlose Verdammte endlos über der Welt kreisten, bis sie ein Erzvorkommen erspähten, mit einigen Änderungen überflüssig gemacht. Im PvP wohl noch nicht. Und wenn man das so sieht, kommt einem der Gedanke: Da reiten sie wieder.

Quelle(n):
  1. reddit