WildStar: NCSoft entlässt angeblich 60 Mitarbeiter; Guild Wars 2 verschont

Das SF-MMO WildStar verliert einen Teil seiner Belegschaft. Grund dafür sind Umstrukturierungsmaßnahmen beim Publisher NCSoft, die auch Aion und Lineage betreffen.

Das US-Magazin Polygon berichtet in einer News davon, dass ihnen ein Statement von NCSoft vorliegt. Laut diesem Statement plant NCSoft eine Umstrukturierung ihrer wichtigsten Betätigungsfelder im Westen (NCSoft ist ein koreanisches Unternehmen). Zu dieser Umstruktierung gehört es, sich künftig zwar weiter auf die Kernmarken (Aion, WildStar, Lineage und Guild Wars) zu konzentrieren. Gleichzeitig will man aber auch in den Markt für Mobile- und Tablet-Spiele einsteigen und sich mit aufstrebenden Technologien auseinandersetzen (damit meint man in der Branchensprache aktuell häufig Virtual-Reality).

Um diese Umstrukturierung in die Tat umzusetzen, sei es notwendig, Mitarbeiter in den bisherigen Kernmarken zu entlassen, außer bei ArenaNet, den Machern von Guild Wars 2. Die Entscheidungen habe man sich nicht leicht gemacht. Man wünscht allen, von denen man sich trennt, nur das Beste. Das Statement lest Ihr hier im Original:

Today we announced a restructuring of key operations within NC West. As a result of this restructuring, we are implementing staff reductions across our Western operations with the exclusion of ArenaNet. While decisions like this are always hard, they are necessary as we begin the implementation of a new strategy designed to strengthen our footing as a leader in global entertainment.

Moving forward, we will continue to focus on our core development capabilities and the intellectual properties (WildStar, Aion, Lineage, and Guild Wars franchises) that have made NCSOFT what it is today. However, we are looking to move into new business segments like mobile and tablet games as well as explore emerging technologies.

Again, the decision to reduce staff was not an easy one, and we sincerely wish everyone well in their next endeavors.

Soweit der offizielle Teil der News.

Polygon sagt: Eine Quelle, die anonym bleiben möchte, sei an das Magazin herangetreten und habe weitere Details genannt. Laut der Quelle sei vor allem Carbine, das Studio hinter WildStar, von den Entlassungen betroffen. Es hätten 60 Mitarbeiter gehen müssen. Wie viele insgesamt bei Carbine arbeiten, sagt die Quelle nicht. Man spricht von „a few hundred“, also zweihundert aufwärts. Die Quelle sagt weiter, dass die Entlassungen nicht nur auf eine bestimmte Ebene bei Carbine beschränkt seien, sondern quer durch alle Etagen und Hierachien reichen.

Autor(in)
Quelle(n): Polygon
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