Destiny: Hotfix führt Raid-Helm bei Crotas Ende ein, hebt neue Raid-Rüstung auf Licht 30/36 an

Bei Destiny ist am Dienstagabend, dem 16.12., ein Hotfix veröffentlicht worden, der im aktuellen Raid „Crotas Ende“ einen Raid-Helm droppen lässt.

Bei Destiny wurde vor wenigen Minuten ein Hotfix aufgespielt, ein Update, wie man es auch nennen will. Das Game hat jetzt die offizielle Versions-Nummer 1.1.0.2. Wir haben die Patch-Notes für Euch auf deutsch übersetzt.

Der Patch führt im Raid „Crotas Ende“ nun doch schon den Raid-Helm ein. Damit sind alle vier Rüstungs-Teile, die den Hüter bis auf Stufe 32 führen, schon jetzt im Raid erhältlich. Der Helm-Drop soll relativ selten sein, mit dem „Hard-Mode“ im Januar dann häufiger auftreten. Bei welchem Encounter es den Helm genau gibt, verraten sie noch nicht.

Destiny-Gravebreaker

Diese Rüstung hat mnun – auch ohne Aufwertungen – Lichtwert 30.

Außerdem beginnt das Raid-Gear jetzt gleich mit einem Lichtwert von 30, bisher starteten Raidbrust, Raidstiefel und Raidhandschuhe mit weniger Licht. Dadurch soll wohl verhindert werden, dass Hüter in der Licht-Stufe absinken, wenn sie ihre „voll aufgewertete“ alte Rüstung gegen „frische“ neue Rüstung tauschen.

Das gilt auch für die fünf Raid-Waffen, auch die haben jetzt auf den „noch nicht ausgebauten“ Stufen einen höheren Schaden als bisher. Das heißt die Waffen wie Black Hammer oder Ir Yûts Lied sind jetzt direkt nach dem Looten deutlich stärker als vorher.

So ist es mit exotischen Rüstungen und Waffen ja auch, die „neuen“ beginnen bereits mit einem Lichtwert von Stufe 30 bzw. einem Grundschaden von 302, fangen also da an, wo die „anderen“ aufhören – jedenfalls auf ihre Basiswerte bezogen.

Destiny-Unendlichkeit

Außerdem fixt man explizit Probleme bei dem exotischen Fusionsgewehr „Pocket Infinity/Unendlichkeit“ (führt hier aber auch alte Probleme wieder ein), sorgt dafür, dass der „Toter Orbit“-Jäger-Umhang nicht irrtümlicherweise auch noch für Vorhut/Schmelztiegel-Ruf gibt, behebt Fehler bei der Schilddurchdringung der „Schar“-Schutzschilde und macht die erste Story-Mission in „Dunkelheit lauert“, Faust von Crota, wiederholt spielbar.

Für uns Deutsche hat Bungie zudem einen extra Hotfix: „Leuchtenenergie“ heißt jetzt „Leuchtenergie.“ Da war bislang eine Silbebebe zuviel.

Mein MMO meint: Beim ersten Ansehen denkt man: Oh, Destiny fixt einen Raid, bestimmt geht es da um die „Die Gläserne Kammer“, aber dem ist wohl nicht so. Die jetzige Änderung bei der Raidrüstung ist sicher vernünftig, haut aber nun keinen vom Hocker. Aber sicher hat es den „positiven“ Effekt, dass jetzt der ein oder andere einloggt und direkt auf einer höheren Lichtstufe ist oder mehr Schaden macht.

Psychologisch gesehen ist das ein Effekt, den MMOs wollen: Spieler bekommen „frischen Loot“ und können ihn sofort verwenden und fühlen sich stärker. Das ist ein „angenehmeres“ Gefühl als: Ich bekomme neue Beute und muss erst durch achtzehn Reifen springen, bis sie wirklich besser ist als die, die ich bisher hatte. World of Warcraft hat die letzten Jahre damit verbracht, gegen genau dieses Gefühl vorzugehen. Bei Bungie scheint man die Gefahr nun auch erkannt zu haben.

Update 9:55: Neben den hier beschriebenen Änderungen gab es wohl noch eine „undokumentierte“ Sache, die der Patch gestern brachte: Destiny: Husk of the Pit, Vorstufe zur Necrochasm, wurde gesichtet, seit gestern im Spiel

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Quelle(n): Bungie.net
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