Guild Wars 2: Für immer 80! GW2 will niemals Level-Cap anheben

Das Fantasy-MMO Guild Wars 2 will niemals das Höchstlevel anheben oder neue Gear-Stufen ins Spiel bringen. Aber die neuen Spezialisierungen, die Zweitklassen mit Heart of Thorns, sollen nur der Anfang sein.

Guild Wars 2 ist entschlossen seinen eigenen Weg zu gehen und der setzt nicht auf ein Wachstum nach oben, setzt nicht darauf, immer noch eine Reihe Steine auf die Pyramide zu setzen. Das weiß man spätestens seit der Ankündigung der Erweiterung Heart of Thorns in Texas am Wochenende. Dort hieß es, die Erweiterung werde kein neues Höchstlevel bringen und keine neuen „noch besseren“ Item-Stufen. So ein „Power-Creep“, so eine „vertikale Progression“, sei nicht der Weg von Guild Wars 2.

In einem Interview mit eurogamer wird Game-Director Colin Johanson sogar noch deutlicher: „Wir werden NIEMALS neue Level bringen und wir werden NIEMALS eine neue Gear-Stufe einführen. Solange es Guild Wars 2 gibt, wird das jetzige Level-Cap das Level-Cap bleiben.“

“We will never add more levels to the game, we will never add more tiers of gear to the game. The tiers and levels we have today will be the tiers and levels we have for the rest of the life of Guild Wars 2.”

Rassen in GW2

Nach Heart of Thorns sollen weitere Spezialisierungen kommen

Mit den Spezialisierungen, die mit Heart of Thorns neu dazukommen, sieht das aber ganz anders aus. Mit der Erweiterung soll jede der Basisklasse nun eine Spezialisierung bekommen und damit im Prinzip eine Zweitklasse, eine Art Prestigeklasse, werden können. Der Ranger könne zum Beispiel ein Druide werden. Mit dieser Spezialisierung gehen die Beherrschung einer weiteren Waffenart, in diesem Fall der Stab, neue Traits, Skills, auch ein Heal und ein Elite-Talent einher.

Diese erste Runde von Spezialisierungen soll nur der Anfang sein. Von ihnen könne es in Zukunft mehr geben, so Johanson, so dass der Spieler einige zur Auswahl hat.

“is the framework we’re going to use to grow every progression in the future, so we’re going to continue to add more Specialisations to professions after the expansion, and give you the ability to select between more and more of these.”

GW2 Rytlock

Neue Details zum Widergänger in Guild Wars 2

Auch Details zur neuen Klasse Widergänger (Revenant) nannte Johanson im Interview. Der wird die Legenden der Vergangenheit kanalisieren können und je nach dem, wen er da beschwört, verändert sich die komplette hintere Hälfte seiner Hotbar und nimmt neue Fähigkeiten an.

Statt vertikaler Progression eine diagonale?

Mein MMO meint: Wenn mit jeder Erweiterung oder Content-Erweiterung neue „Spezialisierungen“, sozusagen „Bonus“-Level, obendrauf kommen, braucht man faktisch ohnehin nicht das Grund-Level erhöhen. Wobei das jetzt bei GW2 auch nicht so das Problem wäre, da passen sich die Gebiete zumindest ohnehin der Stufe des Helden an.

Dass mit den Gear-Stufen … Auf jeden Fall eine interessante Entscheidung, man will die Spieler mit den Masteries, den „neuen Skills“, motivieren den Content zu bestreiten. Eine Revolution ist das nun nicht gerade, eher das konsequente Weitergehen eines Wegs, der freilich auch Schwierigkeiten mit sich brachte.

Es ist in der Tat ein „neuer“ Weg, aber nicht wahnsinnig innovativ oder riskant. Ob’s jetzt so ein Unterschied ist, ob man einen Spieler als Stufe 90er oder Stufe 80+Masteries bezeichnet … Wenigstens macht ein AAA-Game hier mal etwas deutlich anderes.


Mehr zu Guild Wars 2 und zur Erweiterung Heart of Thorns lest Ihr auf unserer GW2-Themenseite.

Quelle(n):
  1. eurogamer

Cabal 2: Die sechs Klassen im Video

Das Free2Play-MMO Cabal 2 hat in einem Trailer nun seine sechs Klassen vorgestellt.

Auf der PAX South auf Texas waren neben den großen Ankündigungen zu Guild Wars 2 auch andere MMOs vertreten. Darunter der Asia-Import Cabal 2. Das Free2Play-Action-MMO wird mit sechs Klassen an den Start gehen:

  • Force Archer, ein Bogenschützer
  • Force Blader, ein flinker Nahkämpfer
  • Force Shielder, ein klassischer Tank
  • Wizard, ein prototypischer Zauberer
  • Priest, eine Priesterin
  • Warrior, ein mächtiger Zweihandkrieger
Cabal-2-Rot

Angeblich sollen die sechs Klassen alle wichtige Rollen erfüllen, damit attraktiv ist, je eine davon in der Gruppe zu haben. So kann der Force-Archer es etwa übernehmen, einen Enrage-Effekt vom Boss zu nehmen, der den sonst mit zunehmender Kampfdauer immer weiter stärken würde. Durch dieses Rebalancing der Klassen will man vermeiden, dass Gruppen wie in Cabal vier DDs derselben Klasse einpacken, das sogenannte Stacking.

Dabei übernimmt man fünf der sechs Klassen aus dem Vorgänger, nur der Priest ist neu im Spiel. Ihm musste der Blader weichen.

Bei Cabal II handelt es sich um ein Free2Play-MMO aus Asien, das vor allem auf das Kampfsystem setzt, hier sollen Spieler in rascher Folge Fähigkeiten aneinanderreihen, um Damage-Multiplikatoren zu erhalten, oder reaktive Fähigkeiten nutzen, damit sie von besonderen Kampfsituationen profitieren (etwa wenn der Gegner niedergeschlagen wurde).

Das Game soll im Frühling 2015 in Deutschland erscheinen. Einen Termin für eine angekündigte Closed- und Open-Beta gibt es im Moment noch nicht. In Südkorea ist das Spiel seit Dezember 2012 draußen.

Das erste Cabal erschien 2005 in Korea und hatte bis Mitte 2014 insgesamt 26 Millionen Spieler in 26 verschiedenen Ländern. Eine der Besonderheiten bei Cabal ist es, dass das Spiel besonders gut bei Frauen ankommt, sie sollen 30% der asiatischen Spielerschaft ausmachen.

Hier ist der Combat-Trailer mit einem kurzen Auftritt der verschiedenen Klassen.

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Und hier ist ein aktuelles Dev-Interview von der Pax South, in der z.B. das Release-Datum besprochen wird und dass Cabal II schon ziemlich in der Entwicklung ist:

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Tera: US-Version bekommt die Gildenschlösser am 24. Februar

Am 24. Februar ist es in der US-Version von Tera soweit: Das Gilden-Housing in der Luft, die Skycastles, kommen.

Am 24. Februar geht es in TERA mit neuem Content weiter. Dann kommen die Sky-Castles, die Luftschlösser oder Himmelsfestungen. Um die werden sich die Tera-Gilden balgen, denn da will jeder gerne einziehen. Aber es wird wohl ein Privileg sein, das nur den Top-Gilden vorbehalten bleibt. In zwei 4-Wochen-Perioden, einmal fürs PvE, einmal fürs PvP, soll sich im Wettbewerb entscheiden, wer bald im allerobersten Steckwerk über der Welt von Arborea residiert. Um die neuen Mieter zu ermitteln, werden die verdienten Punkte aus Dungeons, PvP und den Gildenschlachten gezählt und abgeglichen.

Außerdem kommen am 24. Februar noch eine neue Instanz, der Sky Cruiser Endeavor, und der Hard-Mode für das „Fate of Arun“-Unterwasser-Dungeon Bathysmal Rise. Eine neue 5-gegen-5-Schlachtfeld-Version vom Himmelsring der Helden legt man auch noch drauf.

 
Himmelsfestungen Tera

Tera Spielerzahlen beeindruckend: 17 Millionen registrierte Accounts weltweit

TERA hat seit seinem Start weltweit 17 Millionen registrierte Accounts gesammelt, verkündet man. Mit den Skycastles gibt es jetzt wohl das Feature, auf das sich viele Gilden am meisten gefreut haben. US-Publisher En Masse Entertainment frohlockt, noch nie sei der Zeitpukt besser gewesen, sich einer Gilde anzuschließen.

Wie es im Westen mit Luftschlössern und weiteren Dungeons aussieht, haben wir in diesem Artikel unter die Lupe genommen. Man kann wohl davon ausgehen, dass die EU-Version ungefähr zeitgleich kommt, also auch Ende Februar ansteht.

Quelle(n):
  1. mmosite

Destiny: In 30 Sekunden zur Legende – spektakuläre Rettungsaktion im Video

Destiny-Crispy1

Im MMO-Shooter Destiny kann beim Endkampf gegen den Raid-Boss Crota so einiges schiefgehen. Aber nicht immer ist der Kampf verloren.

Heute wollen wir Euch ein Video vorstellen, das nicht viele Worte braucht.

Den Kampf gegen Crota dürften mittlerweile viele von Euch kennen und auch die Ohnmacht, die man empfindet, wenn vorne der Schwertträger im letzten Moment zusammensackt. Da weiß man: „Noch ein paar Sekunden und es trifft mich. Und ich kann nichts, aber auch gar nichts dagegen tun.”

„Mit mir nicht!“, dachte sich einer der Fire-Team-Member in diesem Raid und improvisierte spektakulär, als die Felle bei Crota (Hard) davon zuschwimmen drohten, nachdem der Schwertträger umfiel.

30 Sekunden mal ein richtiger Held sein – oder wie man bei Destiny so gerne sagt: „Become Legend.“ Oder wie man’s etwas banaler sagen könnte: Verdammt schnell geschaltet, da hat der Plan B mal funktioniert.

Quelle(n):
  1. Kotaku

Destiny: Easter-Eggs, Mythen und mehr – was bedeuten die Namen der Waffen?

Bei Destiny haben die legendären und exotischen Waffen zum Teil absurde und obskure Namen. Wo kommen die her?

TFWPKY, ANITC, Gjallarhorn, Badger CCL, Doctor Nope, LDR 5001, das Trolley-Problem … Wo hat Bungie nur diesen ganzen Namen her? Und was bei Eris’ irrem Mundgeruch sollen die bedeuten?

Wenn Ihr Euch das auch mal gefragt habt, solltet Ihr Euch diesen Artikel gönnen. Wunderbar nutzloses Trivia-Wissen, an das Ihr Euch ein Leben lang erinnern werdet, während ihr bereits nach fünf Minuten vergessen habt, um was es in der zweiten binomischen Formel geht. Ist das menschliche Gehirn nicht großartig?

  • Another NITC – Das Scoutgewehr der Vorhut heißt ausgeschrieben wohl „Another Nail in the Coffin“, noch ein Sargnagel. Das ist eine englische Redewendung, die einen Schritt beschreibt, der einen näher ans Grab bringt. Manchmal nennt man auch Zigaretten so.
  • Badger CCL – Das andere Scoutgewehr der Vorhut. Man geht tatsächlich davon aus, dass Bungie hier „Badger couldn’t care less“ meint und damit auf ein ziemlich populäres (72 Milionen Views) Youtube-Video anspielt, in dem ein Honig-Dachs beschrieben wird, ein solches Teufelstier, dass ihm alles egal ist. Passt irgendwie zu Destiny.
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  • Doctor Nope – das Automatikgewehr ist eine ziemlich klare Anspielung auf den Bond-Schurken Doktor No. Zu Destiny passend ein bisschen lässiger.
  • Found Verdict (Schuldig befunden) – die Schrotflinte spielt wahrscheinlich auf den Standard-Spruch von Judge Dredd an, bevor er loslegt. Es gibt allerdings auch eine Figur in dem Fantasy-Zyklus eines kanadischen Autors (Das Spiel der Götter), zu der dieser Spruch auch passen würde. Überhaupt sind viele Referenzen mehrdeutig und könnten sich auf verschiedene Quellen beziehen.
  • Gjallarhorn – das ist das Horn Heimdalls aus der nordischen Mythologie, in das er bläst, um die Götter vor der anstehenden Apokalypse (Ragnarök) zu alarmieren. Den Brückenwächter Heimdall kennen die meisten heute wahrscheinlich aus den Thor-Filmen, da spielt ihn Idris Elba gewohnt imposant.
  • LDR 5001 – das Scharfschützengewehr LDR spielt auf „Long Distance Relationship“, eine Fernbeziehung, an. 5001 Fuß wären circa 1,5 Kilometer … eine Entfernung, in der ein Scharfschützengewehr noch einen tödlichen Schuss abgeben kann. Eine makabere Anspielung darauf, dass Schütze und Opfer auch so eine Art Fernbeziehung haben.
  • Destiny-Kein-Land-Ausserhalb-231
    No Land Beyond (Kein Land Ausserhalb) – dazu haben wir schon was geschrieben. Das ist ein direktes Zitat eines bekannten russischen Scharfschützen im Zweiten Weltkrieg. Der Film „Duell – Enemy at the gates“ erzählt seine Geschichte. Das ist wohl die eindeutigste Referenz in Destiny. Auch die hat mehrere Ebenen, wie der Scharfschütze Stalingrad gegen eine Übermacht verteidigen musste, so müssen die Hüter die “letzte Stadt” gegen eine Übermacht der “Dunkelheit” verteidigen und sich “ihr Land zurückerobern.” Eines der dominante Motive in Destiny
  • One Way Ticket 000 – 000 ist der australische Notfall-Telefon-Code, ein „One Way Ticket“, eine einfache Fahrkarte, gibt’s ins Leichenhaus.
  • Patience and Time (Geduld und Zeit) – das ist aus Tolstois Jahrhundert-Roman Krieg und Frieden – die stärksten Krieger seien Geduld und Zeit, heißt es da.
  • Destiny-Geduld-und-Zeit-1912
    Plan C – das ist der Plan, wenn sogar der Ausweich-Plan-B schiefgeht. Ein „Notfallplan“, wenn alle Stricke reißen.
  • Red Death (Roter Tod) – bezieht sich wahrscheinlich auf die Erzählung „Die Maske des roten Todes“ von Edgar Allan Poe. Dort feiern die Reichen einer Stadt abgeschottet Karneval, während die Bevölkerung an der Pest stirbt. Doch auf dem Maskenball erscheint der „rote Tod“ in ihrer Mitte und bringt das Verderben.
  • TFWPKY 1969 – The Fall will probably kill you – der Sturz wird dich wahrscheinlich töten. Das ist ein ziemlich legendäres Zitat aus „Butch Cassidy and the Sundance Kid“ – einem Film aus dem Jahr 1969. Zwei Ganoven überlegen aus einer ausweglosen Situation durch tiefen Sprung in den Fluss zu fliehen. Der eine weigert sich standhaft, weil er nicht schwimmen kann. Der andere sagt: “Bist du verrückt?Wahrscheinlich wird dich der Sprung ohnehin umbringen.”
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  • The 4th Horseman (der 4. Reiter) – die Offenbarung des Johannes in der Bibel, die Apokalypse, die das Ende aller Tage beschreibt, kennt vier apokalyptische Reiter, der 4. ist „der Tod.“
  • The Comedian – könnte eine Anspielung auf Watchmen sein, da ist der „Comedian“ ein ziemlich irrer, melancholischer, gewalttätiger Auftragskiller und Superheld.
  • The Devil you know, The Devil you don‘t – Anspielung auf ein US-Sprichwort: Der Teufel, den man kennt, ist besser als der Teufel, den man nicht kennt, weil man bei ihm weiß, was man zu erwarten hat und woran man ist. In Destiny gilt der Teufel, den man kennt, (die Waffe) als deutlich besser im Vergleich zum „The Devil you don’t“ – dem Teufel, den man nicht kennt.
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  • Trolley Problem – das ist ein relativ bekanntes Gedankenexperiment, in dem man Leute befragt, ob sie die Weiche einer Straßenbahn umlegen würden, wenn sie dadurch zwar fünf Leute retten, einen anderen aber zum Tod verdammen würden. Ein “Trolley” ist das englische Wort für Straßenbahn. Der Flavour-Text der Waffe erklärt denn auch: “Leg den Schalter um, es ist die richtige Entscheidung.”
  • Unfriendly Giant (Unsanfter Riese) – die vielleicht obskurste Referenz: Der Text zur Waffe “Unsanft ist vielleicht etwas zu hart ausgedrückt. Er ist eigentlich recht schüchtern” spielt auf einen Joghurt-Laden in der Nähe des Bungie-Hauptquartiers an, den „Shy Giant Frozen Yogurt.“ Der Waffen-Name in Destiny selbst ist wohl auf ein Kinderbuch von Roald Dahl zurückzuführen.
  • Zwei ins Leichenhaus (Two to the Morgue) – das dürfte eine Anspielung auf „Die Unbestechlichen“ sein, einen Film mit Kevin Costner und Sean Connery, da unterstreicht es die Wichtigkeit, Gleiches nicht mit Gleichem, sondern härter zu vergelten. Es geht um eskalierende Gewalt – „Sie schicken einen von uns ins Krankenhaus, wir schicken zwei von ihnen ins Leichenhaus.“

Das war nur eine Auswahl der vielen Waffen-Referenzen, die Bungie in Destiny versteckt hat. Und nicht nur bei Waffen wimmelt es von ihnen. Bei Shadern, Schiffen, Rüstungen und vielen anderen Sachen im Spiel gibt es weitere solche augenzwinkernden oder cleveren Details zu entdecken.

Was sind Eure Lieblings-Namen in Destiny?

P.S.: Einen Bonus haben wir noch. Wer sich mal gefragt hat, was “Mythoclast” heißt: Das Wort beschreibt das Zerstören von Mythen.


Mehr zu Destiny gibt’s auf unserer Mein-MMO-Themenseite.

Quelle(n):
  1. reddit

Evolve: Neue Infografik zeigt, wie gut die Balance ist – Monster und Jäger fast gleichauf

Wie auch schon damals zur “Big Alpha” hat Turtle Rock Studios nun im Anschluss an das Beta-Wochenende eine neue Infografik zu Evolve veröffentlicht, die einige recht spannende Statistiken zeigt.

Besonders stolz sind die Entwickler auf das geglückte Balancing: 51,5% aller Spiele wurden von den Jägern gewonnen, die restlichen 48,5% entfallen folglich auf die Monsterspieler. Eine Differenz von nur 3% sei etwas, von dem viele andere Multiplayerspiele nur träumen könnten. Einzig und allein an der Wraith möchte man noch ein wenig herumschrauben, denn sie hat knapp über 70% aller Spiele für sich entscheiden können.

Aber auch hier ist TurtleRock zuversichtlich, dass man sie zum Launch nah an die 50%-Grenze gedrückt hat, indem man ihre Fähigkeiten ein wenig abschwächt und sie nicht mehr in getarnten Zustand warpen lässt. Das erschafft auch gleich neues, spannendes Gameplay, denn der Monsterspieler muss so erst die Sichtlinie mit den Jägern unterbrechen, bevor er sich in Sicherheit warpen kann, wenn er keine Verfolger wünscht.

Matchmaking solide, Spieldauer im Schnitt 10 Minuten

Auch mit dem neuen Matchmaking-System zeigt man sich zufrieden, die Gegnerzuweisung war spürbar besser als noch in der Alpha, “Veteranen” auf Stufe 20+ mussten nicht länger gelegentlich gegen Stufe 1-Frischfleisch kämpfen. Das ersparte wohl beiden Seiten eine Menge Langweile.

Kleine Fehler mit der Lobbyerstellung gab es dennoch, so versuchte das Spiel oft Gruppen zusammenzuführen, die zusammen mehr als 5 Spieler ergaben, was letztlich in dem Disconnect frustrierter Freunde endete. Auch diese Fehler will man nun allerdings beseitigt haben.

Recht interessant finde ich auch die durchschnittliche Spieldauer: Eine Runde dauert im Mittel etwas weniger als zehn Minuten. Über “zu lange Ruhephasen” am Beginn einer Partie wird sich also kaum noch jemand beschweren können, wenn das Spiel in zwei Wochen, also am 10.02., veröffentlicht wird.

Evolve Beta Infografik

Quelle: evolvegame.com

FINAL FANTASY XIV: A Realm Reborn am Wochenende kostenlos spielen!

Square Enix belohnt Käufer von FINAL FANTASY XIV: A Realm Reborn. Spieler, die das Game bereits gekauft haben und dessen Abo aber momentan inaktiv ist, dürfen am Wochenende die Neuerungen des MMOs kostenlos ausprobieren.

Abtrünnige bekehren

Mit Neuerungen sind die Features gemeint, die mit dem Update 2.5 “Before the Fall” ins Spiel integriert wurden. So gibt es neue Dungeons und die Fortsetzung der Hildibrand-Saga. Auch Crafting-Rezepte spendierte Square Enix. Am kommenden Freitag (30.01.2015) ab 09:00 Uhr, bis zum darauffolgenden Montag (02.02.2015) 09:00 Uhr, dürfen sich ehemalige Helden wieder ins Abenteuer stürzen.

Das kann man schon fast als Tradition bezeichnen, denn nach jedem großen Update gibt es für ehemalige Spieler die Möglichkeit, sich von der Qualität der neuen Inhalte zu überzeugen.

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Nutzt ihr die Chance um mal wieder in die Final Fantasy Welt einzutauchen?


Wer noch nie Final Fantasy XIV gespielt hat und das erfolgreiche MMORPG gerne testen möchte, kann auf die kostenlose Trial-Version zurückgreifen. Diese ist für PC, PS3 und PS4 erhältlich. Wir empfehlen darüber hinaus, vorher den User-Kommentar “Lohnt sich FFXIV?” von Zeeko durchzulesen (unterhalb des Beitrags).

Mecker Mittwoch: Mehr Passwörter als Familienmitglieder im Stammbaum

Schon zum 4. Mal in diesem Jahr nähert sich die Woche ihrem Zenit und so langsam werden mir doch die Themen knapp. Zum Glück reicht aktuell einfach ein angestrengter (oder äußerst verträumter) Blick auf den eigenen Schreibtisch und schon findet man etwas, über das man sich herrlich aufregen kann.

Man sollte meinen im digitalen Zeitalter hätten die altmodischen Collegeblöcke doch langsam ausgedient – aber da haben wir unsere Rechnung natürlich ohne die Tücken des Internets gemacht, nicht wahr?

Drei Seiten, die mein ganzes Leben bestimmen

[pullquote]Ihr seid die Bildzeitung der Onlinemagazine.[/pullquote]

Jaja, ich weiß. Die Überschrift ist ein bisschen sehr hochtrabend. Aber wie nannte es ein Leser in den Kommentaren? “Ihr seid die Bildzeitung der Onlinemagazine.” Dann müssen wir natürlich ab und an auch liefern, sonst ist noch wer enttäuscht. Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Neben meiner Tastatur liegt ein alter Block und obwohl er bestimmt schon gute 10 Jahre auf dem Buckel hatte, kümmere ich mich besser um ihn, als um so manchen Seminarhefter. Was könnte also so wichtig sein, dass ich es am liebsten nie aus den Augen lasse, aber auch nicht digital speichern will?

Die Rede ist natürlich von Zugangsdaten. Im Laufe der Jahre hat sich so viel angesammelt: 27 verschiedene Accounts für Spiele, dazu noch die “obligatorischen Drei”: Steam, BattleNet und Origin. 6 weitere Einträge gelten meinen verschiedenen E-Mail-Adressen, die ich im Laufe der Jahre angelegt habe – Ihr wisst schon. Eine für Geschäftliches, eine für Privates, eine für Spam, eine für den Chef, wo man nur einmal die Woche reinschaut… und so weiter. Die letzten fünf Spalten sind die Zugangsdaten für die sozialen Medien: Facebook, Twitter und Co.

Matrix MMO

Ich kann wohl ohne zu übertreiben behaupten, dass eine Person, die Zugang zu diesen Papieren hätte, meine ganzes Privats- und Arbeitsleben auf den Kopf stellen könnte.

Ich brauche Microsoft Outlook – aber für meine Spiele

Seitdem mein schöner, alter World of Warcraft-Account vor knapp 4 Jahren einmal gehackt wurde, benutze ich auch wirklich für jedes Programm und jeden Dienst ein anderes Passwort (und für unsere Schlaubi-Schlümpfe schon mal vorweg: Nein, ich war auf keinen Goldsellerseiten und auch nicht vollkommen naiv bei der Eingabe meiner Daten).

[pullquote]So etwas wie Outlook oder Thunderbird, nur eben für alle möglichen Spielekonten[/pullquote]

Eigentlich sollte man meinen, dass man sich mit den Jahren die Passwörter merkt, aber so oft, wie ich sie ändere oder das aktuelle Lieblingsspiel wechsel, komme ich mit dem Auswendiglernen gar nicht hinterher. Was ich bräuchte, wäre ein Programm, dass alle Anmeldedienste miteinander vereint. So etwas wie Outlook oder Thunderbird, nur eben für alle möglichen Spielekonten.

Gleichzeitig würde das natürlich wieder ein Sicherheitsproblem mit sich bringen, denn dieses “Masterprogramm” müsste auch mit einem Passwort geschützt sein – und wer das hätte, dem könnte ich dann wohl auch meinen Block hinterlassen. Warum kann nicht einfach alles über Steam laufen?

Wie handhabt Ihr das Ganze? Seid Ihr auch so “paranoid” und habt für alles unterschiedliche Passwörter? Wie viele verschiedene Accounts haben sich bei Euch im letzten Jahrzehnt angesammelt? Liest überhaupt noch jemand bis hier? Hallo?

… Bis nächste Woche!

Zombie-Shooter Dying Light mit Seitenhieb auf Destiny und die Loot-Cave

Das Survival-Horor-Game Dying Light macht sich über die „legendäre“ Loot-Cave im MMO-Shooter Destiny lustig.

Im neuen Zombie Shooter „Dying Light“ gibt’s eine Loot-Cave und das ist kein Zufall, sondern ein Seitenhieb gegen Bungies Erfolgsshooter Destiny.

In der hintersten Ecke der Welt von Dying Light versteckt, wartet eine Höhle auf den Spieler. Dort dann zu lesen “Your destiny is to build your legend (and get loot)“ – eine klare Anspielung auf „Destiny“, die unrühmliche Loot-Cave, das “Become Legend”-Marketing von Bungie und die unheilvolle Faszination der Hüter für ihren geliebten Loot.

Laut einem Spieler auf reddit spawnen nach dem Betreten der Höhle unheimlich viele Zombies und wenn die endlich besiegt sind, heißt es: „Enough! Patch 1.0.2 has been released! Do more quests!’“ – „Genug, der Patch 1.02 ist draußen, macht jetzt mehr Quests.“

So ähnlich war es ja, wenn wir uns richtig erinnern, auch bei Destiny, oder?

Die Schatzhöhle in Destiny war ein Spots von dem Spieler stationär aus rasch spawnende Gegnerhorden umlöffelten, um an deren Engramme zu kommen, die Meister Rahool dann zielsicher in Mist verwandelte. So sah Destiny noch im September und Oktober aus. Lang ist’s her und oft wurde sich darüber lustig gemacht. Nicht zuletzt auch von Bungie selbst. Da hat man jetzt freilich andere Probleme.

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Wer sich fragt, was Hüter heute so statt der “alten” Schatzhöhle machen, wenn sie Lust auf so ein stationäres Geballer haben: Entweder auf dem Mars Glimmer oder auf der Venus Engramme farmen.

Ansonsten hat sich, wie von Bungie gewünscht, die Aktivität der Spieler eher in die Strikes, den Nightfall oder in den aktuellen Raid verlagert. Die Schatzhöhle lebt wohl für die meisten nur noch in Erinnerungen weiter oder eben seit Neuestem als Easter Egg in Dying Light.

Quelle(n):
  1. eurogamer

Destiny: Nach 1200 Stunden erreicht ein Hüter Rang 100 bei Toter Orbit und bekommt …

Bei Destiny hat ein Spieler Rang 100 bei der Ruf-Fraktion „Toter Orbit“ erreicht. Aber am Ende des Regenbogens wartete kein Topf mit Gold.

Der Bitter-Steel-Shader am fleißen Hüter.
Der Bitter-Steel-Shader am fleißigen Hüter.

Die Endlos-Ränge bei Fraktionen oder auch dem Kryptarchen in Destiny sorgen für die Idee, da müsse doch noch was zu holen sein. Dass Bungie auf Rang 25, 50, 100 irgendein besonderes Gimmick in diesen schwindelerregenden Höhen versteckt hat, das nur darauf wartet, von einem Entdecker gefunden zu werden.

Und um dieser erste Entdecker zu sein, nehmen Hüter in Destiny so einiges auf sich. Sie gehen dahin, wo noch kein Hüter vor ihnen gewesen ist, wie etwa auf Rang 100 bei einer der Schmelztiegel-Ruf-Fraktionen.

Auf reddit hat ein Hüter erzählt (und kann das auch belegen), dass er den Ruf-Rang 100 bei der Fraktion „Toter Orbit“ erreicht hat. Zur Belohnung gab es allerdings nichts Besonderes, sondern dasselbe wie bei all den Ruf-Aufstiegen ab Rang 3 vorher:

Ein legendäres Toter Orbit-Paket

Hier hat der Hüter 18 Dead-Orbit-Pakete nach und nach geöffnet.

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Was gibt es denn für Belohnungen bei den Ruf-Fraktionen wie Toter Orbit, Neue Monarchie oder Kriegskult der Zukunft?

Es gibt eine Chance auf legendäre Ausrüstung der Fraktion, auch auf bestimmte Frakions-Shader, Embleme und sogar auf ein spezielles Raumschiff neben der Schmelztiegel-Auszeichnung und den Materialien.

Aber es existiert keine „besondere“ Belohnung, die bei bestimmten runden Rängen nun auf den Spieler warten würde.

Der fleißige Zocker hat sich daraufhin Gedanken gemacht und Vorschläge erstellt, dass Bungie doch bei „runden“ Rängen mal feste Belohnungen ausspucken könnte: Auf Rang 50 vielleicht ein legendäres Raumschiff, auf Rang 75 eine besondere Geisthülle und auf Rang 100 ein ganz spezielles Exotic.

Das ist das legendäre Ruf-Raumschiff von Toter Orbit: The Fermi Solution.
Das ist das legendäre Ruf-Raumschiff von Toter Orbit: The Fermi Solution.

Gibt es einen maximalen Rang bei den Fraktionen?

Aber das dürfte wohl auf absehbare Zeit nicht drin sein. Mit so hohen „Ruf-Weihen“ scheint Bungie nicht gerechnet zu haben und will so ein krasses Farmen wahrscheinlich nicht begünstigen. Ein offizielles Statement gibt es jedenfalls nicht.

Der Hüter mit den 1200 Stunden beim Toten Orbit ist übrigens mit Destiny zufrieden und glücklich, wenn er auch glaubt, dass man bei Bungie noch etwas mehr machen könne.

Und irgendwie beängstigend: Nach Rang 100 geht es einfach weiter. Mittlerweile ist er bereits bei Rang 104 angekommen. Tendenz: Steigend.


Mehr zu Destiny auf unserer Themenseite.

Quelle(n):
  1. reddit

The Elder Scrolls Online: Patchnotizen zu Update 6 haben 94 Seiten

Die Patchnotizen zu Update 6 bei The Elder Scrolls Online haben fast 94 Normseiten und sind damit länger als so manche Novelle. Das Mammut-Update bringt wichtige neue Spiel-Systeme nach Tamriel und stellt die bisherige Balance auf den Kopf.

The Elder Scrolls Online Karte

24.235 Wörter umfassen die Patchnotizen zum Update 6, das sind 94 Norm-Seiten á 1800 Zeichen. Damit ist man noch nicht ganz bei „Romanlänge“ angelangt, aber viel fehlt nicht mehr. Romane beginnen so bei 150. Zwei Drittel hat man also schon.

Kein Wunder, dass Update 6 nicht wie im eigentlichen vorgesehenen „Alle 6 Wochen was Neues“-Rhythmus schon im Dezember kam, sondern sich bis Ende Januar Zeit ließ, um auf den Test-Server gewuchtet zu werden. Bis all die Features und Änderungen halbwegs gründlich getestet sind, dürften nochmal einige Wochen vergehen. Mitte März muss das aber fertig sein, dann steht schon die Umstellung auf Buy2Play an.

Wir haben bei mein-mmo.de die meisten der großen Systemänderungen, die jetzt auf den Test-Server von TESO kommen, bereits behandelt:

Daneben gibt es noch viele andere Sachen:

  • Ein komplettes Rebalancing der Talente und Fähigkeiten
  • Neue Kampf-Animationen
  • Ein aktualisiertes Tutorial
  • und vieles mehr
The Elder Scrolls Online

Wer ein paar Stündchen Zeit hat: Hier geht es zu den vollständigen Patchnotizen für Update 6 bei TESO auf Deutsch. Aber keine Angst: Sie sind gut gegliedert, man findet sich zurecht.

Wann Update 6 live geht, weiß man im Moment noch nicht. Interessierte Spieler können sich das Update nun auf dem Test-Server anschauen.

Dieser Artikel hat übrigens nur eine lumpige Normseite. Beim Blick auf die Leistung der Zenimax-Mitarbeiter entwicklen wir Normseiten-Neid und hoffen, dass die dort in Maryland gute ergonomische Tastaturen haben.

Evolve am Mittwoch-Vormittag im Live-Stream

Wer einen kurzfristigen Fix für Evolve braucht: Einer der Entwickler spielt es gerade in einem Live-Stream.

Noch bis zum 10. Februar müssen sich Fans auf der XBox One, der Playstation 4 und dem PC gedulden, bis der heiß ersehnte Team-Shooter/das asymmetrische MOBA Evolve losgeht.

In der Zwischenzeit gibt es wenig Möglichkeiten, einen Blick auf das Spiel zu werfen, die letzte Beta ist mittlerweile auch vorbei.

In einem Live-Stream können die Fans jetzt zumindest einen der Entwickler, dem Character Artist Brandon “ManiacSquirrel” Yanez dabei zusehen, wie er zusammen mit einigen Freunden schon Partien von Evolve runterknüppelt. Offenbar in der neuesten Version.

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WildStar: Lang hat’s gedauert, Endboss des 40er-Raids endlich down

Wer glaubt, dass in WildStar nichts mehr los ist, hat sich getäuscht. Nach 7 Monaten hat die Gilde Enigma weltweit erstmals den Endboss der Datenzone gelegt. Damit wurde vor den kommenden Content Drops der aktuelle Raid komplett gesäubert. Dies wurde auf der offiziellen Website vom WildStar-Team bestätigt.

Der World-First geht nach Nordamerika

Der 40er Raid in Wildstar gilt als äußerst schwierig. Nicht nur weil die Bosse herausfordernde Mechaniken haben, sondern durch Bugs und Fehler teilweise auch unbesiegbar waren. Lange hat Carbine für Fehlerbehebungen gebraucht und gestern ist es der ersten Gilde gelungen, den Endboss Avatus zu töten. Enigma hat somit das Progress-Rennen gewonnen. Und zwar ganz knapp.

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Kill kurz vor dem Downgrade

Avatus Down WildStar

Denn mit Content Drop #4 wird die Raidgröße von 40 auf 20 Mann heruntergeschraubt. Carbine hat dann letztendlich doch eingesehen, dass nur wenige Spieler und Gilden sich auf einen 40er Raid wie in guten alten WoW-Zeiten einlassen wollen. Bis sich die Damen und Herren allerdings in eine neuen Raid stürzen können, wird es noch eine Weile dauern. Erst mit Content Drop #5 ist ein neuer Raid geplant.

Die Helden von Enigma machen den Nexus jetzt jedenfalls mit den Titeln „Super-User“ bzw. „Super-Userin“ unsicher und das Avatus-Mount “Data-Drifter” gab es obendrauf:

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Wir gratulieren Enigma für diese Leistung und wünschen ihnen auch für die zukünftigen Runs viel Erfolg und guten Loot!

World of Warcraft: Leibwächter im Miniformat, Blutelfe als Barbiepuppe

Die Leibwächter sind zweifelsohne eine der besten Neuerungen, die mit “Warlords of Draenor” Einzug in die World of Warcraft gefunden haben. Eine Handvoll eurer Anhänger lässt sich nämlich wunderbar als Prügelknabe missbrauchen.

Die unterschiedlichen Charaktere heilen, tanken oder verursachen sogar eine ganze Menge Schaden, je nachdem, wen ihr mithilfe eurer Baracke an eure Seite ruft.

Treudoofe Begleiter stehen im Weg

Neben freischaltbaren Fähigkeiten, amüsanten Sprüchen und außergewöhnlichen Mounts haben die computergesteuerten Gehilfen aber noch eine ganz besondere Eigenschaft: Sie können einwandfrei im Weg stehen. Ganz egal, ob ihr gerade ein Erz abbauen, ein Blümchen pflücken oder einen Questgegenstand plündern wollt: die treudoofen Begleiter schaffen es mit an Perfektion grenzender Präzision sich genau so zu platzieren, dass man nichts anklicken kann, außer dem Begleiter selbst. Genau diese Problematik wird mit dem nächsten Patch der Vergangenheit angehören!

WoW Bodyguard

Liebling, ich habe die Bodyguards geschrumpft

Bodyguard Miniaturization Device

Dank dem “Bodyguard Miniaturization Device”, welches es für schlappe 250 Garnisonsressourcen zu kaufen gibt, wird man die Begleiter für jeweils eine Stunde schrumpfen können. Aus der lieben Blutelfe wird dann eine handliche Barbiepuppe und aus dem großen Saberon ein Kätzchen für die Handtasche. Das ist zwar nicht die eleganteste Lösung, aber auf jeden Fall eine witzige. Erhältlich wird der Gegenstand mit dem nächsten großen Inhaltspatch 6.1 sein, der wohl noch ein paar Wochen auf sich warten lässt.

Quelle(n):
  1. wow.joystiq.com

Mangelnde Innovation im MMO-Design? – All About Gaming

Darion stellt Euch grundlegende Säulen eines MMO-Designs vor, auf denen oft das gesamte Konzept eines Spiels fußt. Er sieht diese im Kampf, dem Fortschritt, der Erkundung und der Story.

Beim Kampfsystem geht es darum, ein möglichst gutes Gleichgewicht herzustellen. Ein beliebter Weg dazu ist die Holy Trinity, also die Aufteilung in Tank, Schadensausteiler und Heiler. Im Grunde genommen, geht es in MMO-Kämpfen immer um Schaden. Den, den man austeilt und den, den man einsteckt.

Beim Fortschritt geht es schon weiter auseinander. Hier gibt es das Leveln, was einen Fortschritt in der Charakterstufe darstellt; eine vertikale Progression Und es gibt die horizontale Progression, bei der es beispielsweise um das Erweitern von Fähigkeiten oder ein verändertes Aussehen von Rüstungen gehen kann.

Erkundung ist ziemlich selbsterklärend. Man bietet dem Spieler immer neue Sachen, die er sehen und entdecken kann. Gerade Sandbox-Spiele setzen stark auf diesen Faktor, um Spieler bei der Stange zu halten. Und schlussendlich gibt es noch die Story. Hierunter fallen alle Geschichten, die ihm Spiel erzählt werden. Sei es durch Questtext, Cutscenes oder auch durch player-driven Storys.

Doch wenn jedes MMO nach diesem Schema programmiert wird, ist dann Innovation überhaupt noch möglich?

Hearthstone: Undertaker wird generft

Bei Blizzards Online-Kartenspiel Hearthstone ist die Herrschaft des Undertaker, des Totengräbers, zu Ende. Er wird generft.

Hearthstone Boss Undertaker

Der Undertaker (der Totengräber) war eine fiese 1/2-Karte für nur 1 Mana, die um +1/+1 wuchs, sobald sein Besitzer einen Diener mit Todesröcheln ins Spiel brachte. Warum schreiben wir „war“? Weil der Totengräber generft wird. Er wächst nur noch um einen Schadenspunkt, sein Leben geht nicht mehr hoch.

Der Undertaker galt als zu stark, weil er gerade im frühen Spiel in entsprechenden Todesröchel-Decks rasch wachsen und den Gegner überrumpeln konnte. Vor allem bei Jägern, Priestern und Warlocks erfreute er sich einer gewissen Beliebtheit. Für seine Kosten von 1 Mana war er wohl einfach zu stark. Jetzt soll er zwar weiterhin in einem Todesröcheln-Deck seine Manakosten mehr als rausspielen, aber nicht mehr so ein dominanter Knirps sein.

Blizzard begründet den Nerf damit, dass es sehr oft frustrierend gewesen sei, gegen den Totengräber zu spielen. Die goldene Version des Totengräbers kann für kurze Zeit zum vollen Staub-Preis entzaubert werden.

Undertaker was frustrating to play against. It often gained both Attack and Health stats significantly above those of other inexpensive minions very early in the game. With this change, we expect Undertaker will still be better than other 1-Mana minions when played in a deck with a Deathrattle theme, but more likely to die in combat against other minions.

The golden version of Undertaker can be disenchanted for its full cost for a limited time once this balance change goes live.

Dieser Nerf soll schon bald in Kraft treten, wahrscheinlich schon zu dem Zeitpunkt in Hearthstone aktiv sein, wenn Ihr das lest.

Die eSport-Seite Daily-Dot hat einige der führenden Hearthstone-Spieler nach ihrer Meinung befragt. Die allgemeinen Reaktion ist – Vorsichtig gesagt – eher positiv. Der Artikel ist mit „F**k Yeah“ überschrieben.

Quelle(n):
  1. Daily.dot

Gerüchte um Schließung der Gaming-Seiten Joystiq, Massively, WoW Insider

In den USA sind ernsthafte Befürchtungen aufgetaucht, AOL könne sich von der Gaming-Seite joystiq trennen. Viele Köpfe der Gaming-Industrie sprechen Joystiq ihre Unterstützung aus.

Die Seite Re/code berichtet, dass AOL seine Gaming-Seite Joystiq im Zuge von „Aufräumarbeiten“ schließen wolle, bei denen man sich von Seiten trennt, die unter den Erwartungen zurückbleiben. An Joystiq hängen unter anderem die MMO-Seite massively, die WoW-Fanseite „WoW Insider“, sowie eben die allgemeine Gaming-Seite Joystiq. Wie sich eine Schließung von Joystiq auf massively und WoW-Insider auswirken würde, ist noch nicht klar. Es scheint durchaus wahrscheinlich, dass die zusammen mit der “Mutter-Seite” geschlossen werden würden.

Bei Joystiq erschien ein Artikel über das Gerücht. Es ist schwer zu sagen, ob Ironie oder Resignation daraus sprechen, wenn eine „Quelle aus dem eigenen Haus“ darüber berichtet, dass die Mitarbeiter der Schließung gewahr sind, aber es ihnen noch niemand offiziell gesagt hat.

Auf Twitter findet unterdessen eine Hash-Tag-Kampagne unter #SaveJoystiq statt, an der sich Leute wie SOE-Präsident John Smedley (H1Z1, Everquest), der Youtuber TotalBiscuit oder der Chef von Trion Worlds (ArcheAge, Rift) Scott Hartsman beteiligen.

Destiny: Yup, Destiny war für die Playstation 4 offenbar ein System-Seller

Der MMO-Shooter Destiny stellte sich in 2014 tatsächlich als der erhoffte System-Seller für die Playstation 4 heraus. Im Erscheinungsmonat September zeigen die Verkaufszahlen steil nach oben.

„Systemseller“ – das ist sowas wie Super Mario damals für den ersten Nintendo oder der gute Sonic für das Sega Mega Drive. Denn es sind, trotz aller technischen Innovationen, die großen Ikonen und Exklusiv-Titel, die dafür sorgen, dass Zocker zu neuen Konsolen greifen.

Destiny war kein Exklusiv-Titel für die Playstation 4, sondern erschien auf auf der Playstation 3, der XBox 360 und der XBox One. Die Marketing-Strategie von Sony zielte aber darauf ab, das Game für sich zu besetzen und den Verkauf der PS4 anzukurbeln. So gab man attraktive Bundles zu Kampfpreisen heraus.

Und Bungie kam Sony entgegen: So gibt es Strikes, PvP-Karten und exotische Items, die für mindestens ein Jahr nur den Playstation-Spieler vorbehalten sein werden. Destiny-Spielern auf der Playstation 3 wurde zudem das Angebot unterbreitet, ihr Destiny kostenlos auf eine PS4-Version aufzuwerten und dabei ihren Hüter zu behalten. Freilich galt das auch für XBox 360 auf XBox One.

Destiny-Hawkmoon
Exklusiv und heiß begeehrt: Die Falkenmond.

Im Vorfeld des Release im September beschäftigten sich Analysten mit dem Potential von Destiny, die Konsolenverkäufe der Next-Gen anzukurbeln. Und die Statistik sagt: Yup, hat geklappt.

Sicher war’s nicht allein, aber doch zu einem guten Teil dem Release von Destiny am 9. September zu verdanken, dass es in diesem Monat eine Steigerung der PS4-Konsolenverkäufe auf das Dreifache im Vergleich zum Vormonat August gab. Auf 1.75 Millionen verkaufte Einheiten ging im September die PS4 hier hoch.

Im Oktober gab es dann wieder ein Tief, bevor die Verkäufe zum Ende des Jahres, wie zu erwarten war, richtig anstiegen. Da kamen mit Call of Duty und GTA V weitere Kracher auf den Markt. Und zu Weihnachten lag, Brauchtum sei Dank, für den ein oder anderen sowieso eine neue Konsole unterm Weihnachtsbaum. Schade, dass es da dann so Probleme gab – und Nein, damit meinen wir nicht die verzögerten Weihnachtsgeschenke …

Destiny-The-4th-Horseman
Auch exklusiv … aber nicht ganz so begehrt: Der 4. Reiter.

Destiny soll, laut den Statistiken von vgChartz, 4,55 Millionen-mal auf der Playstation 4 verkauft worden sein. Damit ist es der viertstärkste Titel des Jahres. Wie es um die Verkäufen auf der XBox One steht, erfahren wir sicher auch bald. Denn auch wenn Sony Destiny gerne als Exklusiv-Titel sieht, auch für den Absatz der XBox One sollte das Game einiges gebracht haben.

Zu dem Artikel mit den schönen Graphen und den Statistiken geht es hier entlang.

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The Elder Scrolls Online: Was ist drin im Cash-Shop? Schwebt TESO in Buy2Win-Gefahr?

Das Fantasy-MMORPG The Elder Scrolls Online wird einen Cash-Shop erhalten, wo Spieler für die Premiumwährung Kronen Kostüme, Reittiere und Pets erwerben können. Da wird es aber auch so Dinge wie Exp-Boni geben.

Die Umstellung auf ein Buy2Play-System bei The Elder Scrolls Online wird dazu führen, dass auch ein Cash-Shop eingerichtet wird, wo sich Spieler Items kaufen können. In einer großen Fragerunde bei reddit kam auch die Frage auf, was da alles genau drin ist.

Der Kronen-Laden werde „Cosmetic and Convenience “-Items enthalten, so Creative Director Paul Sage in einer Antwort. Was steckt dahinter? Und was steht in den Sternen für The Elder Scrolls Online, das dann bald Tamriel Unlimited heißen wird.

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Kosmetische Items und welche, die für eine Zeitersparnis sorgen

Cosmetic-Items, da gibt es auch schon schöne Screens aus dem ESO Live von, sind Rüstungen, Mounts und Pets etwa, die keinen direkten Einfluss auf die Stärke der Spieler haben.

Unter „Convenience“-Items (Convenience= Bequemlichkeit) ist etwas anderes zu verstehen. Darunter fallen auch Items, die das Leveln oder das Sammeln von bestimmten Punkten deutlich erleichtern. Die wird es in TESO wohl geben, wie Sage andeutet. Damit reiße man „Barrieren“ nieder, das sei etwas, das Spieler wollten. Es sei keinesfalls so, dass Spieler durch diesen Store die besten Items erhielten oder „stärker“ würden, als andere Spieler es werden könnten.

It will not allow people to get the best items or become more powerful in the game than another player could achieve. I will say openly that some people feel ‘time-saving’ items are buy-to-win such as being able to gain experience faster. But our perspective is that removing time barriers is something players want, without providing an unfair advantage in power.

Ein weiterer großer Teil des Cash-Shops werden dann Spielinhalte wie neue Zonen mit neuen Quests, Items und Style-Books sein.

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Weitere Details zum Cash-Shop und den Plänen für TESO

Zudem gab es eine ganze Flut von weiteren Erkenntnissen aus der großen Fragerunde bei reddit, die wichtige Informationen darüber geben, in welche Richtung sich The Elder Scrolls Online entwickeln soll.

Im Schnelldurchlauf:

  • Die Dunkle Bruderschaft oder die Diebesgilde kann man als DLC erwarten.
  • Bei den Preisen für DLC werde man sich an Standardpreisen orientieren.
  • Items, die es im Cash-Shop gibt, sollen dadurch nicht seltener in der “normalen Welt” werden.
  • Dasselbe gilt auch für EXP, die soll nicht künstlich verkappt werden, damit der EXP-Bonus für Premiumspieler stärker greift.
  • Der geplante DLC, Orsinium, wird sich vor allem an Solo-Spieler richten.
  • Die geplanten Schlachtfelder (ESO-typisch) befinden sich immer noch in einer frühen Phase.
  • Der neue DLC soll nicht typisch „levelgebunden“ sein. Spieler sollen zu ihm „hochskalieren.” Das soll es niedrigstufigen Spielern erlauben, mit höheren zusammenzuspielen. Die Zeiten, wo das Level bestimmte, wer Spielinhalte erleben dürfe, seien vorbei, so Paul Sage.
  • Unter den Kostümen im DLC-Store sollen sich auch die Skins einiger der beliebtesten Rüstungen im Spiel befinden, die man dann als Kostüm nutzen kann, ohne die Rüstung wirklich zu besitzen.
  • Neue Zonen mit ihren Quests, Items und Style-Books sind typischer Inhalt für kostenpflichtige DLCs; Systemänderungen, neue Talente oder Balance-Änderungen eher Inhalt von kostenfreien Updates. Aber für so Aussagen sei es eigentlich noch zu früh.
  • Die digitale Imperial-Edition soll auch im Kronen-Store zu erwerben sein. Da können dann Spieler, die sonst nichts brauchen, etwa die Kronen raushauen, die sie monatlich durch ESO Plus erhalten.
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Die drei wichtigsten Fragen zu DLC und Cash-Shop und damit zur Zukunft von The Elder Scrolls Online

Wie “stark” werden diese sogenannten Convenience-Items sein?

Convenience-Items: Das ist ein Begriff, den jeder Entwickler gerne verwendet. Dieselbe Argumentation wie hier Paul Sage führte auch Trion Worlds Chef Scott Hartsman über den Cash-Shop von ArcheAge an: Dann können Freunde ja zusammen spielen, auch wenn der eine mehr Zeit als der andere hat. In der Praxis sah es dann ein wenig anders aus. Das muss aber nicht heißen, dass es bei TESO so kommen wird.

Unter die Formulierung von Paul Sage könnten nicht nur EXP-Tränke, sondern auch “gute Einstiegs-Items” fallen oder “ordentliche Endgame-Items”, all das gibt es schon in Cash-Shops anderer MMORPGs, die unter Convenience laufen.

Wie wird das mit dem Content ohne Leveln-Beschränkung genau funktionieren?

Das ist ein interessantes Konzept, zu dem man im Moment noch gar nichts weiß, aber das sicher riesigen Einfluss auf die Entwicklung von The Elder Scrolls Online nehmen wird. “Skalieren”, “Mentor” – damit experimentieren einige Games. Gibt’s auch Gefahren, ob der Fortschritt dann nicht bedeutungslos wird, ob man die vielen Stunden im Championsystem wirklich spürt … Gibt’s auch positive Seiten, manche halten ein Level-System ohnehin für veraltet und atavistisch. Aber an der Suppe sollte man erst schnüffeln, wenn sie auf dem Tisch steht.

Was ist DLC, was ist Update?

Und das ist die dritte große Frage: Wird etwa die Kaiserstadt in Cyrodiil kostenpflichtig sein oder kostenlos? Ist das Spellweaving was für jedermann oder nur für Bezahlspieler? Wie verschieben sich hier auch die Prioritäten oder das Verhältnis der Fans zum Game. Manche sehen Buy2Play sehr positiv: Die müssen sich anstrengend und liefern, damit sie Geld bekommen. Negative Stimmen und Gefahren gibt es bei so einer Umstellung: “Na ja, den Hauptteil meines Geldes haben sie ja nun, klar, dass sie nicht mehr soviel machen” oder: “Als Free2Play-Spieler hat man aber die A…-Karte.”

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Mein MMO meint: Es war eine gigantische Fragestunde auf reddit dort mit zahlreichen Antworten. Wir haben alleine drei Artikel jetzt daraus gemacht.

Fazit ist wohl: Auch bei so vielen Antworten bleiben verdammt viele Fragen offen. Es wird sich in TESO schon wieder alles ändern. Beim Guild Summit vor einem Vierteljahr gab es schon einmal so eine riesige Informationsflut. Jetzt Ende Januar mit “Tamriel Unlimied” kam die zweite auf uns. Es wird sich zeigen, wie das alles in der Praxis wird. Es gibt viele Pläne und Ideen – wie auch beim letzten Mal -, aber wenig Konkretes, wenig Daten.

Im Gegensatz zu anderen Entwicklern spielt Zenimax mit offenen Karten und spricht oft über Dinge, die erst in Monaten, vielleicht sogar erst in Jahren kommen werden (man hat sogar Housing in Aussicht gestellt), das sorgt für ein seltsames Phänomen: Es gibt immer ein TESO, das man lieber spielen möchte, als das von Jetzt: das TESO von morgen.

Wobei das vielleicht mit dem Wechsel auf ein Buy2Play-Modell nicht mehr für jeden gilt.


Zu unserem Bericht über die Feinheiten des Konsolenports geht es hier entlang; mit der Zukunft von The Elder Scrolls Online und er möglichen Content-Dürre bis zum Release für XBox One und Playstation 4 im Juni beschäftigen wir uns in diesem Artikel.

Guild Wars 2 soll ein PvE-Endgame bekommen – herausfordernde Gruppeninhalte

Bei Guild Wars 2 sprechen die Entwickler weiter über Heart of Thorns. Diesmal geht es um den PvE-Content im Endgame.

Nach der Ankündigung in Texas auf großer Bühne folgten kleinere Gesprächsrunden der Entwickler von ArenaNet. Bei Polygon plauderte man über den Zeitplan, mit massively über die Masteries und bei den MMO-Spezialisten von mmorpg.com geht es nun ums PvE-Endgame.

Und – wenn wir’s nicht besser wüssten – könnte man glauben, ArenaNet Mitgründer Mike O’Brien und der Game-Director Colin Johanson redeten da über Raids oder zumindest die GW2-Version davon.

Aber bei ArenaNet verwendet man nicht das R-Wort. Zumindest spricht man wiederholt von „herausfordernden Spielinhalten für Gruppen.“

Mit Heart of Throns soll PvE herausfordernder werden

Herausfordernde Spielinhalte für Gruppen seien etwas, das bisher in Guild Wars 2 schmerzlich gefehlt habe, so Mike O’Brien. Bisher habe man bei ArenaNet vor allem Spielinhalte entwickelten müssen, die von Spielern sofort und ohne Vorbedingungen gelöst werden konnten. Das lag auch daran, dass man keine richtige Weiterentwicklung der Spielfiguren voraussetzen konnte. Dafür fehlten die Mechaniken. Es war sozusagen „jeder gleich.“

We release content all the time, but honestly, most of it is not very, very difficult challenges for groups. And when you think about it, I think you’ll realize that’s because it’s hard for us to be able to release content that’s so difficult that most players can’t solve it right away.

gw_wildheit

Man wisse aber, dass Guild Wars 2 schwieriger werden müsse und für Gruppen sehr viel schwieriger. Und am Ende müsse es eine „ultimative Herausforderung” geben, die Gruppen motiviere, sie zu erreichen.

Heart of Thorns ist mit dem Gedanken entwickelt worden, die Gleichheit der Charaktere abzuschaffen und diese schwierigeren Herausforderungen möglich zu machen. Die Masteries sind dafür da, Charaktere voneinander zu unterscheiden.

Guild Wars 2 bekommt mit Heart of Thorns eine Endgame-Progression

Nun werde man Spielinhalte entwickeln können, für die Spieler erst die „Masteries“ abschließen müssen, so Mike O’Brien weiter: „Wer den Dschungel nicht bewältigt und seinen Charakter nicht weiterentwickelt hat, der wird diese Inhalte nicht schaffen.“

That’s actually a lot of the genesis of Heart of Thorns: being able to put in these endgame character progression systems so that we can release content in the jungle that requires you to have played all of the jungle to build up the abilities you need to solve that content. If you haven’t played the jungle and you haven’t built up your character, you’re not going to beat that content.

gw_eigenschaften

Durch Heart of Thorns will man in der Lage sein, die Welt weiterzuentwickeln und immer schwierigere zu bringen, bis hin zu “ultimativen Herausforderungen” bringen. Man will Guild Wars 2 eine „Endgame Progression“ geben.

Nicht nur Helden, auch die Gildenhallen sollen in GW2 wachsen können

Der Gedanke dieser “Progression”, dieses ständigen Fortschritts, soll sich auch in der Gilden-Halle widerspiegeln. Gilden werden ihre Halle immer weiter ausbauen können, so wie Spieler das durch die Masteries mit ihren Helden tun werden.

We’re looking at fundamental progression throughout the game, and that includes guild progression. Your guild hall is your home for your guild progression. You will not just own a guild hall, you will build and progress your guild hall and your guild.

Guild Wars 2 Heart of Thorns

Pre-Cursors und die neuen Sub-Klassen

Weitere Infos gab’s auch zum Crafting und den Pre-Cursorn. Das sind die exotischen Waffen, aus denen per Crafting legendäre Waffen werden können. Die Pre-Cursors werden mit Heart of Thorns als eine Art Belohnung vergeben. Spieler müssten sich auf eine Art Questreise durch die Welt begeben, um Collections (Sammlungen) zu vervollständigen, heißt es.

GW2 - HoT -Engineer - Guild Wars 2

Diese Questreisen müssten durch Mastery-Punkte freigeschaltet werden. Die Collections sind accountübergreifend. Für jeden der Pre-Cursor können die Spieler auf ihrem Account so eine „Reise“ beginnen. Diese werden sie nicht nur in die neuen Zonen führen, sondern auch in die alte Welt.
Zu den neuen „Subklassen“, den Spezialisierungen, gab es ebenfalls neue Infos. Wer ein Druide sei, der könne auch weiter als Ranger spielen. Das würde im Prinzip darauf hinauslaufen, einige Talente wieder zu ändern. Es kann also jeder Druide weiter als Ranger spielen, nur nicht jeder Ranger als Druide, dafür braucht er erst die entsprechenden Masteries.

Scheint so, als wären die Masteries der entscheidende Schlüssel zu den wichtigen Änderungen bei Guild Wars 2. Im Moment klingt das noch alles etwas abstrakt, es soll in den nächsten Wochen weitere Informationen zu den einzelnen Features geben.

Quelle(n):
  1. MMORPG Interview