Analyst: „Destiny wird System-Seller für PS4 und XBox One“

Der Analyst Doug Creutz sagt dem MMO-Shooter Destiny von Bungie eine strahlende Zukunft voraus. 15 Millionen Abverkäufe habe man angenommen, nun hält man gar 20 Millionen für realistisch. Mit solchen Zahlen wäre Destiny auf dem Kurs von Skyrim und anderen Top-Sellern und hätte das Potential, ein System-Seller für PS4 und XBox One zu werden.

Destiny das heißeste Spiel seit vier Jahren

Creutz ist Analyst für Cowen&Company. Seit Jahren schaut er sich die Spiele-Industrie an, achtet auf Verkaufs-Seiten wie Amazon und folgert daraus, wie heißt ein Titel erwartet wird. Destiny erreicht, laut seiner Beobachtung, den besten Wert aller Games seit vier Jahren. Der anstehende Titel der „Call-of-Duty“-Reihe, Advanced Warfare, hingegen, schwächle. Laut Creutz liege das daran, dass Destiny im fremden Revier wildert. Er spricht von einem „Kannibalisierungs“-Effekt.

Hat Destiny das Zeug zum System-Seller für Playstation 4 und XBox One?

Man gehe davon aus, dass Destiny sicher 15 Millionen Einheiten verkauft. Und nun betrachte man es als immer wahrscheinlicher, dass es 20 Millionen Einheiten absetzt, so Kreutz laut der Business-Seite venturebeat. Er bescheinigt Destiny gar das Zeug zum System-Seller und rechnet damit, dass der MMO-Shooter die Verkäufe von XBox One und Playstation 4 ankurbeln könnte. Jede zweite XBox One und Playstation 4 könnte am Ende, so Creutz, mit Destiny gepaart werden. Höhere Verkaufsahlen seien unwahrscheinlich, weil die Next-Gen-Konsolen noch nicht so weit verbreitet seien. Hier deckele die Anzahl der Konsolen der Verkaufszahlen.

Im Moment findet für Destiny ein Open-Beta-Test statt. Die Nachfrage scheint gewaltig zu sein, genaue Zahlen nennt der Hersteller Bungie bisher nicht.

Mit 20 Millionen verkauften Einheiten befände sich Destiny in derselben Kategorie eines Erfolg-Hits wie Skyrim oder Battlefield III und in der Region der erfolgreichen Teile der „Call-of-Duty“-Reihe. Die erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten sind übrigens Tetris, Wii Sports und Minecraft.

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Bonebanger

Was genau ist denn jetzt an Destiny so toll? Ich will ja jetzt nicht haten oder so aber so ganz allmählich bin ich dieses ganze Spiele gehype echt satt!
Ich habe auch einen Betakey für Ps4 und hab es auch schon ausführlich getestet und bisher sieht meine Meinung so aus:

Ja es ist eines der besten Spiele für neue Konsolen und warum? Weil es keine Spiele für neue Konsolen gibt…
Jaja Watchdogs etc aber bisher war doch echt kein einziger Titel dabei welcher mal gefesselt hat (ein bekannter von mir hat seine Ps4 vor 2 Monaten wieder verkauft, er meinte „Wenn mal ein gutes Spiel kommt kauf ich mir wieder eine nur für 200€ weniger!“)

Es dauert exakt einen Abend um in der Beta auf lev 8 zu kommen und das ist meiner Meinung nach noch nicht einmal gehetzt!
Und dann? PVP? Gerne nur blöd das es haufenweiße Spiele Gibt die ein solches FPS-PVP Gameplay bieten also auch hier mal wieder 0815 Spielmechaniken. Die Jetsuits z.b. sind ein Tolles feature aber besser gesehen in Titanfall ok ok es ist dort weeeeit aus mehr Arcade aber das macht fun.
Also kein Arcarde stil doch Realismus? Aber dafür hat man ja BF4 auf der Platte.

Ansonsten bin ich ja mal wirklich gespannt was der Pve Kontend bietet, denn nach dieser Aussage sieht es extrem nach einem reinen Geargrind-Game aus:

„Du erreichst schnell die Levelgrenze, aber wenn du erst mal dort bist, geht’s mehr um die Ausrüstung, die dich wiederum tiefer in das Spiel eintauchen lässt. Wenn du dir bessere Waffen und Rüstungen anlegst, gibt’s mehr Strikes, mehr Raids und höhere PvP-Level,“ (Tyson Green)

Schade, dass man sofern man im Ps-Store gekauft hat nicht mehr Stornieren kann, denn für mich ist das Spiel leider eine Enttäuschung wie fast jeder gehypte Titel.

Bitte Korrigiert mich wenn ich falsch liege.

Gerd Schuhmann

Mit dem Hype – das wird immer schlimmer werden. Gerade bei den Shootern und den großen Titeln – und die Spiele werden selten den riesigen Erwartungen gerecht werden.

Das hat aber nicht so viel mit den Spielen zu tun oder mit dem MMO-Genre, sondern Mainstream, Mass-Appeal, Konzernpolitik, Erwartungshaltung, Genre-Müdigkeit. Die Erwartungshaltung wird riesig und man beschäftigt sich im Vorfeld schon so viel mit einem Game, das es das gar nicht halten kann. Das liegt in der menschlichen Natur, dass die Realität so selten der Phantasie Stand halten wird.

Für Crusader Kings 2 (ein Nischen-Spiel ohne Ende) hab ich mich selbst so gehypet, hab im Vorfeld Let’s Plays geguckt, hab ne frühe Version gespielt, mir total ausgemalt, was ich in dem Game machen werde. Und dann kam’s – und es war toll, aber nicht so super-duper-fantastisch, wie ich’s mir ausgemalt hatte. Da war jetzt aber auch keiner dran Schuld außer mir selbst – Paradox hat ja da keine riesige Werbekampagne dran geknüpft und as war das meistgecoverte Spieler überhaupt (so wie es mit SIcherheit Destiny wird), sondern da hab ich jedes Fitzelchen an Infos aufgesaugt, was ich nur kriegen konnte.

So ist der Hype-Effekt auch irgendwie, den setzt man sich selbst zusammen. Wenn du jetzt nur auf einer Gaming-Seite wärst und da bekämst du die Coverage von einem „Hype“-Titel mit, dann wär das nicht so groß. Weil auch diese Seiten nicht 8-mal am Tag über ein neues Spiel reden (außer Fanseiten). Aber heute ist man halt auf 5 Seiten, Youtube, kauft noch am Kiosk ein Magazin, schaut Twitch, hat FB noch laufen, liest davon in 3 Foren noch und dann ist es so der „absolute“ Hype.

Wir sehen das hier in unserer Arbeit: Das Interesse an einem Game ist oft größer, bevor es releaset ist, als, sagen wir, 4 Wochen danach. Zum Release kocht’s auch nochmal richtig hoch – und dann, wenn es draußen ist, flacht das Interesse ab. Beim einen Titel mehr, beim anderen weniger.

Auf der anderen Seite: Das Erlebnis, das man so „aus Versehen“ völlig blind in ein Spiel reinstolpert, von dem man noch nie gehört hat, und das ist der Hammer – das ist bei MMOs, glaube ich, einfach nicht drin. So kann man eine Indie-Band finden oder ein kleines tolles 2-Mann-Projekt als Spiel, aber bei MMOs, die sind einfach zu aufwändig und groß, da produziert niemand unterm Radar.

Also ich kann verstehen, wenn der „Hype“ den Leuten bei vielen Titeln zum Hals raushängt. Wir sind uns bei unserer Seite der Problematik bewusst und wir wissen auch, dass man mit einer Gaming-Seite eher Teil des Problems und nicht der Lösung ist. Wir versuchen Augenmaß zu halten. Wir covern die Titel ja auch noch, wenn sie erschienen sind. Ich glaub, wir sind eine der wenigen Gaming-Seiten, die dann auch nach dem Start von MMOs noch Specials dazu machen und nicht nur die News veröffentlichen.

Also für uns ist das auch echt ein Thema und wir machen uns da Gedanken drüber.

Bonebanger

Da hast du wohl recht, es ist ein echtes Problem. Ehrlich gesagt konnte mich außer Wow kein Spiel wirklich langfristig halten, auch Wildstar hat es da nicht geschafft, aber das lag nicht am Spiel eher an dem Gameplay welches mir auf die Dauer einfach nicht gefallen hat.
Allerdings finde ich es klasse, dass nun wieder mehr in die Space Sim Richtung entwickelt wird, Projekte ala Elite:Dangerous und Star Citizen, wobei ich bei diesen Titeln sehr gespannt bin was dabei heraus kommt vor allem bei SC.
Denn diese Titel unterscheiden sich meiner Meinung nach Stark von dem typischen Publisher finanzierten Projekten. Alleine die Tatsache, dass die Community mittlerweile 50 Millionen US$ in das Spiel Investiert hat bringt einen ganz neuen Aspekt in die Entwicklung eines Titels.
Kein wirklicher Zeitdruck, eine viel engere Verbindung zu der Com und permanente Anpassung von Spielmechaniken in Zusammenarbeit mit der Com.
Natürlich wird Star Citizen gehypt es ist ja auch ein Unfassbares Projekt, doch bisher habe ich nicht das Gefühl die Katze im Sack zu kaufen wenn ich als Backer schon jetzt zumindest kleine Schiffe im DFM (dogfighting modul) testen kann.
Alles in allem sehr Spannend zu sehen was zum Schluss dabei heraus kommt, sicher kann es flopen aber das ist schon fast schwer vorzustellen wenn Weltweit Fans sitzen und einem Unternehmen Geld spenden um die Entwicklung überhaupt zu ermöglichen.

Für mich ist die schlimmste Tatsache, dass heute nur noch gewinnorientiert entwickelt wird. Der Kunde soll nur noch abgemolken werden und der Hype ist das perfekte Marketinginstrument um die Verkaufszahlen zum Release anzukurbeln.
Einheitsbrei wird als der heilige Gral verkauft und ich habe das Gefühl keiner entwickelt mehr etwas neues, es gibt nur noch aufgewärmte Kost.

Die meisten Spiele hat man in 10 std durch und wenn man nicht gerade der Trophyhunter ist bleibt es auch beim einmaligen durchspielen.
Ich versuchte mich die Tage daran Thief zum 2ten mal durchzuspielen doch mir ging schon nach 30 min die Puste aus es war einfach langweilig alles nochmals genau so zu machen nur schwieriger, evt bin ich auch nicht der Typische Diablo-Typ.

MMo`s sind auch nur noch billiger Abklatsch und bestehen zumeist aus unkreativen Quests und Ep bzw Gear Grind.
Wäre ja alles nicht so schlimm wenn es ein MMO zumindest mal schaffen wurde was zu bieten z.b. ala PVP – Arenen, nur da traut sich ja auch kein Entwickler ran obwohl es dazu eine Riesige Com gibt (Wildstar bleibt mal außen vor).

Ich bin es einfach leid, 70€ oder mehr für Spiele zu bezahlen die ich fast genau so schon einmal gespielt habe, schlimm ist es wenn neue Titel sogar von Anfang an langweiliger sind als die alten auf der Festplatte.

Gerd Schuhmann

Ich find’s bei MMOs echt nicht so schlimm. Ich hab die letzten 6 Monaten The Secret World, TESO, WildStar, Final Fantasy XIV und Guild Wars 2 intensiver gespielt (und noch ein halbes Dutzend MMOs zumindest angezockt). Da war jedes Game anders und jedes hat seinen Reiz, finde ich. Und ich denke der Weg bis zur Maximalstufe ist auch in jedem der Games das Geld wert.

Was halt bei MMOs schwer ist, was viele erwarten: Das man jetzt ein MMO für 3 Jahre am Stück spielt oder auch nur für 6 Monate und davon soll jeder einzelne Tag dann aufregend sein und es soll immer was geben und noch zu den eigenen Bedingungen, also in genau der Sparte, die einen selbst am MMO Interessiert.
Ich glaub das ist halt eine Erwartungshaltung, die echt schwer zu erfüllen ist. Aber wenn man das offener angeht und sich auch klar macht, was so ein Spiel leisten kann und was nicht, find ich MMOs vom Preis/Leistungs-Verhältnis her unschlagbar. Vor allem weil man eben nach 6 Monaten zurückkommen kann, um zu gucken: Was hat sich denn geändert, was hat sich denn getan?

Aber das hängt natürlich auch komplett von den Spieler-Typen ab, ob sie von MMOs enttäuscht sind oder nicht. Ich hab früher in Dark Age of Camelot viel PvP gemacht – das Spiel ist jetzt knapp 15 Jahre alt – und so eine Art von strategischem Gruppenkampf, wie in dem Game zur Blütezeit, hab ich danach nie wieder gesehen. Schade. Aber mit den Jahren bin ich von so einer Art zu spielen eh weggedriftet. Wer weiß, ob mir das heute noch so gefallen würde – wie damals. Man ändert sich.
Jetzt guck ich eher nach Crafting oder Handelssystemen oder geh auf Erkundung oder versuch, AVs zu machen – da wär ich früher nie drauf gekommen.

Man muss ein Stück weit, auch wenn die Idee viele ärgert, versuchen, den Spielen ein Stück entgegen zu gehen und sich zu fragen: Okay, was wollen die hier von mir?

Das soll jetzt nicht deine Meinung schmälern. Ich kann echt verstehen, wenn man von den großen Hypes enttäuscht ist. Aber ich bin z.b. wesentlich enttäuschter davon, wie sich Rundenstrategie entwickelt hat als von MMOs. In der Total War-Serie z.b. da geht’s seit 6 Jahren bergab und es gibt kaum eine Alternative. (wobei: Bergab – es geht halt von der Richtung weg, die ich mir wünschen würde).
Bei MMOs find ich die Auswahl da schon noch größer.

Gorden858

Aber ich bin z.b. wesentlich enttäuschter davon, wie sich Rundenstrategie entwickelt hat als von MMOs.
——–
Da ist tatsächlich nicht mehr viel los, aber nach Civ 5 Brave New World habe ich bisher auch das Gefühl ich brauche nie wieder was anderes 🙂

Toby-

„Die erfolgreichsten Videospiele aller Zeiten sind übrigens Tetris, Wii Sports und Minecraft.“
Wii Sports war ja nunmal bei jeder Wii-Konsole kostenlos enthalten, klingt irgendwie geschummelt. Aber erstaunlich wie Nintendo die Top 40 Liste dominiert.

Bitter für PC-Spieler, wenn ein exklusiver Konsolen MMO-Shooter groß einschlägt. Die „neue“ Generation scheint mit Konsolen Shootern gut klar zu kommen.

Gerd Schuhmann

Ich find’s komisch, dass der ganze Family-Fun dann ausgerechnet von GTA V beendet wird. 🙂

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