Guild Wars 2 soll ein PvE-Endgame bekommen – herausfordernde Gruppeninhalte
Ungezügeltes Wachstum: Helden, das PvE-Endgame und Gildenhallen - alles soll wachsen

Bei Guild Wars 2 sprechen die Entwickler weiter über Heart of Thorns. Diesmal geht es um den PvE-Content im Endgame.

Nach der Ankündigung in Texas auf großer Bühne folgten kleinere Gesprächsrunden der Entwickler von ArenaNet. Bei Polygon plauderte man über den Zeitplan, mit massively über die Masteries und bei den MMO-Spezialisten von mmorpg.com geht es nun ums PvE-Endgame.

Und – wenn wir’s nicht besser wüssten – könnte man glauben, ArenaNet Mitgründer Mike O’Brien und der Game-Director Colin Johanson redeten da über Raids oder zumindest die GW2-Version davon.

Aber bei ArenaNet verwendet man nicht das R-Wort. Zumindest spricht man wiederholt von „herausfordernden Spielinhalten für Gruppen.“

Mit Heart of Throns soll PvE herausfordernder werden

Herausfordernde Spielinhalte für Gruppen seien etwas, das bisher in Guild Wars 2 schmerzlich gefehlt habe, so Mike O’Brien. Bisher habe man bei ArenaNet vor allem Spielinhalte entwickelten müssen, die von Spielern sofort und ohne Vorbedingungen gelöst werden konnten. Das lag auch daran, dass man keine richtige Weiterentwicklung der Spielfiguren voraussetzen konnte. Dafür fehlten die Mechaniken. Es war sozusagen „jeder gleich.“

We release content all the time, but honestly, most of it is not very, very difficult challenges for groups. And when you think about it, I think you’ll realize that’s because it’s hard for us to be able to release content that’s so difficult that most players can’t solve it right away.

gw_wildheit

Man wisse aber, dass Guild Wars 2 schwieriger werden müsse und für Gruppen sehr viel schwieriger. Und am Ende müsse es eine „ultimative Herausforderung” geben, die Gruppen motiviere, sie zu erreichen.

Heart of Thorns ist mit dem Gedanken entwickelt worden, die Gleichheit der Charaktere abzuschaffen und diese schwierigeren Herausforderungen möglich zu machen. Die Masteries sind dafür da, Charaktere voneinander zu unterscheiden.

Guild Wars 2 bekommt mit Heart of Thorns eine Endgame-Progression

Nun werde man Spielinhalte entwickeln können, für die Spieler erst die „Masteries“ abschließen müssen, so Mike O’Brien weiter: „Wer den Dschungel nicht bewältigt und seinen Charakter nicht weiterentwickelt hat, der wird diese Inhalte nicht schaffen.“

That’s actually a lot of the genesis of Heart of Thorns: being able to put in these endgame character progression systems so that we can release content in the jungle that requires you to have played all of the jungle to build up the abilities you need to solve that content. If you haven’t played the jungle and you haven’t built up your character, you’re not going to beat that content.

gw_eigenschaften

Durch Heart of Thorns will man in der Lage sein, die Welt weiterzuentwickeln und immer schwierigere zu bringen, bis hin zu “ultimativen Herausforderungen” bringen. Man will Guild Wars 2 eine „Endgame Progression“ geben.

Nicht nur Helden, auch die Gildenhallen sollen in GW2 wachsen können

Der Gedanke dieser “Progression”, dieses ständigen Fortschritts, soll sich auch in der Gilden-Halle widerspiegeln. Gilden werden ihre Halle immer weiter ausbauen können, so wie Spieler das durch die Masteries mit ihren Helden tun werden.

We’re looking at fundamental progression throughout the game, and that includes guild progression. Your guild hall is your home for your guild progression. You will not just own a guild hall, you will build and progress your guild hall and your guild.

Guild Wars 2 Heart of Thorns

Pre-Cursors und die neuen Sub-Klassen

Weitere Infos gab’s auch zum Crafting und den Pre-Cursorn. Das sind die exotischen Waffen, aus denen per Crafting legendäre Waffen werden können. Die Pre-Cursors werden mit Heart of Thorns als eine Art Belohnung vergeben. Spieler müssten sich auf eine Art Questreise durch die Welt begeben, um Collections (Sammlungen) zu vervollständigen, heißt es.

GW2 - HoT -Engineer - Guild Wars 2

Diese Questreisen müssten durch Mastery-Punkte freigeschaltet werden. Die Collections sind accountübergreifend. Für jeden der Pre-Cursor können die Spieler auf ihrem Account so eine „Reise“ beginnen. Diese werden sie nicht nur in die neuen Zonen führen, sondern auch in die alte Welt.
Zu den neuen „Subklassen“, den Spezialisierungen, gab es ebenfalls neue Infos. Wer ein Druide sei, der könne auch weiter als Ranger spielen. Das würde im Prinzip darauf hinauslaufen, einige Talente wieder zu ändern. Es kann also jeder Druide weiter als Ranger spielen, nur nicht jeder Ranger als Druide, dafür braucht er erst die entsprechenden Masteries.

Scheint so, als wären die Masteries der entscheidende Schlüssel zu den wichtigen Änderungen bei Guild Wars 2. Im Moment klingt das noch alles etwas abstrakt, es soll in den nächsten Wochen weitere Informationen zu den einzelnen Features geben.

Quelle(n): MMORPG Interview
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Gorden858

Mir erschließt sich irgendwie nicht, warum sie anscheinend der Meinung sind, dass für fordernden endgame content ein Progression System zwingend erforderlich ist.

Gerd Schuhmann

Mir kam kurzzeitig der ketzerische Gedanke, sie wollen über die Hintertür der Mischklassen eine Holy-Trinity einführen, weil sich ihre Encounter-Designer ohne furchtbar langweilen. Aber das wär ein krasser Bruch, das ist sicher nur ein Hirngespinst.

Gorden858

Das gleiche habe ich auch gedacht 😉

Was ich mir auch noch vorstellen könnte, dass sie wollen, dass Casual-Spieler nach entsprechenden Fortschritten auch die Möglichkeit haben ursprünglich mal fordernden Content zu schaffen.

N0ma

Zum Bettelmonk um nach weiteren Heilskills zu betteln 😉

SchaebigerLump

Na da kommen sie ja früh drauf dass ein Mmo Pve Endgame braucht……..

Keupi

Andere Spiele motivieren und regulieren den Spielzugang über die berüchtigte Itemspirale, ich bin mal interessant. Ich würde mir ein taktischeres Gruppenspiel und eine kleine Itemspirale wünschen. Meine Meinung.

N0ma

ne kleine Spirale kommt indirekt mit den Masteries

Chris Utirons

Ich frag mich immer warum die Leute eine Itemspirale brauchen, da muss man meistens nur unnötig viel Zeit investieren. Ich finde es besser wenn es Bosse oder Spielmechaniken gibt die Spaß machen und man seinen Charakter dadurch etwas weiterentickeln kann wie im WvW die WvW Ränge hier hat man einen kleinen Vorteil gegenüber den neuen Spielern und hat noch was zu tun die Items können aber gleich sein. Die Masteries sind deine Motivation demnächst nicht bessere Waffen oder Rüstungen zu finden die dann wie in anderen MMOs nach drei-sechs Monaten nix mehr Wert sind. Guck dir Destiny an, die haben die Arbeit von drei Monaten einfach mal verbrannt und neue Rüstungen und Waffen ins Spiel gebracht, das brauch ich nicht.

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