Liegt die Zukunft der MMORPGs in der Sandbox?

Was ist dran am Hype um die Sandbox? Seit ein paar Jahren macht der Begriff die Runde. Durch eigenwillige Titel wie Minecraft oder Dwarf Fortress wurde er populär. Jetzt soll er in Spielen wie Everquest Next oder ArcheAge auch bei den MMORPGs für Furore sorgen.

Aktuelle Blockbuster-Games wie WildStar, The Elder Scrolls Online oder World of Warcraft stehen dem Konzept skeptisch gegenüber, trotzdem hört man das Wort an jeder Ecke im Internet. Wir von mein-mmo.de schauen uns den Begriff „Sandbox“ einmal näher an und überlegen uns, wie er die Zukunft der MMORPGs im Jahr 2014, 2015 und darüber hinaus prägen könnte.

Was ist eigentlich eine Sandbox?

Wenn wir uns an die schönsten Momente in unserer Gaming-Zeit erinnern, dann gibt es zwei Fraktionen.

Der Ritt auf der Achterbahn

Die einen schwärmen davon, einen unglaublich starken Gegner erledigt zu haben: Wie sie es mit Mother Brain im zweiten Phantasy Star aufgenommen haben. Oder sie erzählen von der wunderbaren Atmosphäre bei Zelda, schwärmen von den raffinierten Dialogen bei Planescape Torment oder schwadronieren stundenlang über die ausgeglichenen, spannenden Karten bei Warcraft 3.

Themepark MMORPG
Themepark Fans bitte einsteigen! Ein Erlebnis auf Schienen erwartet Euch!

Der Spiele-Entwickler wollte, dass sie genau diese Dinge sehen und erleben. Die Gamer sind in eine Achterbahn gestiegen und an genau den Stationen vorbeigekommen, die sich der Konstrukteur des Ritts einmal ausgedacht hat. Diese Hälfte der Spielerschaft steht auf den Rummel, auf den den Trip im Erlebnispark.

Sie lieben es, in einem abgedunkelten Raum zu sitzen und die Boxen voll aufzudrehen. Sie genießen die Story, die sich vor ihnen wie im Kino entfaltet. Und sie lieben es, die Rolle einer Figur in einer fantastischen Welt einzunehmen, die sie mit einem Mausklick betreten.

Die Spiele, auf die sie stehen, nennt man auch „Themepark“: Es sind Erlebniswelten, Achterbahnen, Vergnügungsparks. Es ist Disney World.

Bauen und träumen

Die andere Fraktion der Spieler weiß heute noch, wie fantastisch ihre Stadt bei Sim City einmal ausgesehen hat. Sie können sich an jede Verästelung eines 300 Jahre umspannenden Stammbaums beim ersten Crusader King erinnern. Sie haben mit den Siedlern riesige Reiche erschaffen und bei dem leicht anstößigen Biing ein perfekt laufendes Krankenhaus organisiert, obwohl dort nur Idioten arbeiteten.

Zu ihrem Tier bei Black&White haben sie eine geradezu manische Beziehung aufgebaut, von der sie einem Psychologen jeden Dienstag und Donnerstag in der Einzel-Therapie erzählen („Und dann bin ich kurz eingeschlafen und als ich wach wurde, hat mein Wolf das ganze Maya-Dorf ausgefressen und sein Fell war rot und ihm sind Hörner gewachsen.“ – „(Nach längerer Pause) Wie war eigentlich Ihre Beziehung zu Ihrer Mutter?“.)

Im Moment sind sie gerade bis zum Hals in einen animalischen Überlebenskampf in DayZ verwickelt, wo sich Überlebende gegenseitig foltern und massakrieren für ein paar wertvolle Ressourcen. Oder sie spielen Minecraft oder gar Dwarf Fortress und haben den Kontakt zur Außenwelt ohnehin vor Monaten abgebrochen.

Sandbox
Wer spielt nicht gerne im Sandkasten?

Diese Spieler haben von den Entwicklern ein paar Werkzeuge an die Hand bekommen, ein paar Schaufeln und Förmchen, und konnten damit große Dinge bauen. Sie haben im Sandkasten gespielt und ihrer Phantasie freien Lauf gelassen.

Sie zocken oft Games, die optisch nicht viel hermachen, weil die wichtige Hälfte ihres Spielerlebnisses in ihren Köpfen stattfindet. Sie werden nicht nur zu einer Figur in einem Spiel, sondern zu einem Erschaffer, zu einem Bauer, zu einem Weltenlenker.

Sie erleben eine Geschichte nicht, sie erzählen sie.

Gab es das bisher schon in MMORPGs?

So gut wie nicht, aber ein bisschen schon. Vor dem Siegeszug von Blizzards Flaggschiff World of Warcraft gab es einige Spiele, die Sandbox-Elemente vorzeigten. Das offene Housing in Star Wars Galaxies wird noch heute vermisst und betrauert, auch Ultima Online hatte wesentlich mehr von einer Sandbox als viele heutige Spiele.

Generell sind die Begriffe Sandbox und Themepark absolute und theoretische Begriffe, die ganz selten in Reinform anzutreffen sind. Auch ein prototypisches Themepark-Spiel wie World of Warcraft hat Sandbox-Elemente. Nicht jede Kleinigkeit ist von Blizzard geregelt.

Die Wirtschaft können die Spieler selbst gestalten. Blizzard gibt nicht vor, wie viel ein Ding kosten soll. Das machen die Spieler unter sich aus. Auch andere Teile eines Online-Spiels kann Blizzard weder vorhersehen noch kontrollieren: das Zwischenmenschliche, die Gilden-Politik, das Abwerben von Spielern zwischen um First-Kills streitenden Gilden. All das gehört, wenn man den Begriff weiterfasst, zur Sandbox.

EVE Online
EVE Online ist bekannt für seine zahlreichen Sandbox Features

In EVE Online haben die Spieler ganze Zonen für sich, den sogenannten Null-Sec, um die sie wetteifern. Diesen Raum gestalten und verwalten sie selbst. Aber auch bei Eve Online gibt es Elemente eines Vergnügungsparks in den frühen Stunden mit ein paar Einführungsmissionen. Und der Entwickler lenkt den Spielverlauf regelmäßig mit neuen Erweiterungen in eine bestimmte Richtung.

Warum gibt es denn so wenig Sandbox in MMORPGs?

Weil Blizzard mit World of Warcraft gewonnen hat und jahrelang jeder dachte, um einen Erfolg zu garantieren, müsse man World of Warcraft imitieren.

Immerhin sind die Entwicklungskoten für ein MMORPG riesig. Die Entwickler und ihre Chefs in Anzügen glaubten, Erfolg könne nur entstehen, wenn man Blizzard nacheifert.

Eine Sandbox erfordert von einem Konzern viel Vertrauen in die Spieler. Die Entwickler geben Verantwortung ab und verlieren ein Stück die Kontrolle über ihre Schöpfung. Konzerne mögen das in der Regel nicht, sonst hätten wir alle Jet-Packs. Dass gerade der Riese Electronic Arts mit den Sims so viel Erfolg in einer vermeintlichen Sandbox-Welt hat, ist ironisch. Wenn man näher hinschaut, sind die Sims aber auch keine Sandmännchen, sondern ein Themeparkwolf im Sandpelz.

League of Legends oder Minecraft?

In den letzten Jahren war E-Sport auf dem Siegeszug, gerade im asiatischen Raum. Das völlig auf E-Sport und Vergleichbarkeit angelegte MOBA League of Legends bricht heute alle Rekorde. Ein MOBA oder ein E-Sport-Spiel sind das Gegenteil einer Sandbox. Der Entwickler braucht absolute Kontrolle darüber, um vergleichbare Möglichkeiten zu schaffen.

Erst durch die Indie-Welle in den letzten Jahren haben sich Titel wie Minecraft so hervorragend entwickelt, dass Studios nun auch mutig genug werden, um Sandbox-Elemente in MMORPGs einzubauen.

Warum ist die Sandbox für MMORPGs denn notwendig?

Die meisten MMORPGs haben heute Probleme mit der Langzeitmotivation ihrer Spieler. Wenn ein Spieler ständig neue Abenteuer erleben möchte, dann muss auch jemand da sein, der diese Abenteuer schreibt und gestaltet. Nicht einmal World of Warcraft kann das leisten. Andere Spiele noch weniger.

World of Warcraft
World of Warcaft: Selbst das populärste MMORPG der Welt muss den Content künstlich strecken, weil die Spieler den Content zu schnell konsumieren.

Es ist den Entwicklern nicht möglich, mit dem Tempo der Spieler mitzuhalten. Deshalb wird existierender Content künstlich gedehnt. Quests müssen nicht nur einmal gemacht werden, sondern fünfzig Mal – das nennt man Dailies. Statt drei Instanzen zu entwickeln, wird nur eine fertiggestellt und die in drei Schwierigkeitsstufen angeboten. Und wenn Spielern wirklich langweilig wird, erfindet man einfach besonders zeitraubende Aufgaben in der existierenden Welt und nennt das Achievments.

Zwar gibt es in den letzten Jahren auch Bestrebungen, einen Themepark aufzulockern, aber meist läuft das darauf hinaus, dass man dem Spieler lediglich drei alternative Routen durch den Vergnügungspark anbietet.

Das Verhältnis zwischen Entwicklern und Spielern erinnert manchmal an einen Babysitter und ein Kind.

Das Kind sagt: „Mir ist langweilig.“
Der Babysitter sagt: „Lies was.“
„Ich kenn schon alles.“
„Dann lies es nochmal.“
„Hab ich schon alles.“
„Na, dann lies es doch rückwärts und auf dem Kopf stehend.“

Mit einer Sandbox, so erhoffen sich die Entwickler, können sich die Spieler über Monate und Jahre hinweg selbst beschäftigen.

Was sind die Hoffnungsträger für MMORPGs denn?

In Everquest Next nimmt man Sandbox-Möglichkeiten ernst. Die Spieler sollen die Welt um sich herum kreativ gestalten und verändern können. Im Moment ist noch alles in der Diskussion und in der Schwebe. Wichtig wird vor allem sein, in wieweit die Welt und die Engine mit der Kreativität der Spieler mithalten können.

Bisher wird vor allem mit der Möglichkeit geworben, im Fantasy-MMORPG Everquest Next die Spielewelt direkt zu beeinflussen. Man kann dort ein Loch in den Boden schlagen und in eine tiefere Ebene einer Höhle zu gelangen. Aber die Pläne von Everquest Next Landmark, dem dazugehörigen World-Builder-Game, gehen wesentlich weiter und erlauben mit der Engine des eigentlichen Fantasy-Games auch die Konstruktion von Raumkreuzern.

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Everquest NextDu hast noch nichts davon gehört? Dann lese doch diese Artikel:

Everquest Next: The Next Big Thing
Everquest Landmark Developer: Sandbox ist die Zukunft

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Neben Everquest Landmark sind noch einige andere Titel in den Startlöchern, die Sandbox-Elemente kultivieren: Darunter ArcheAge, das wir bereits vorgestellt haben (die besten MMORPGs 2014).

Auch aus der Crowd-Funding-Ecke könnte eine Überraschung kommen. Mit The Repopulation kommt bald ein aussichtsreicher Titel in die Beta, der vor allem mit einem ausgeklügelten Crafting-System punkten möchte. Und vielleicht erlebt sogar Ultima Online noch einmal eine Renaissance mit dem Nachfolger im Geiste Shroud of the Avatar.

Aber ich höre doch schon jetzt so oft was von Sandbox, was ist da dran?

Im Moment ist Sandbox in einem Blockbuster-Titel noch Zukunftsmusik. Zwar werben heute zahlreiche Spiele mit „Sandbox“-Elementen, weil das ein neuer Verkaufsschlager ist, aber ob ein relativ begrenzter Quest-Builder schon so eine Bezeichnung verdient sei mal dahingestellt.

Durchschlagenden Erfolg haben solche Werbemaßnahmen bisher noch nicht gezeigt. In Star Trek Online oder Neverwinter verfügen Spieler zwar über die Möglichkeit, Quests zu bauen und Räume zu gestalten. Allerdings haben die in den seltensten Fällen die Qualität einer Entwickler-Quest. Oft sind sie nur dazu da, um den anderen Spieler möglichst leicht Items oder Erfahrungspunkte zuzuschanzen.

Es könnte allerdings sein, dass das Jahr 2014 das letzte große Jahr der Themepark-MMORPGs ist, mit dem bevorstehenden Release von The Elder Scrolls Online und WildStar. Wobei auch diese Spiele heute schon größere Sandbox-Elemente haben, als noch vor ein paar Jahren denkbar gewesen wäre. So gibt The Elder Scrolls Online viel Verantwortung im Handels-Bereich und im PvP an ihre Spieler ab. WildStar hingegen scheint ein Verfechter der „mehrere Routen durch den Vergnügungspark“-Strategie zu sein.

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[intense_testimony_text]Eines ist klar: Mit Everquest Next (Landmark) und anderen hochkarätigen „Sandbox-Titeln“ wird die Welt der MMOs bunter und kreativer. Wir freuen uns darauf.[/intense_testimony_text]
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Sucoon
Sucoon
5 Jahre zuvor

Gut geschrieben, wobei es zur zeit schon ein paar Sandbox-MMO-RPG gibt, bzw die damals so beworben wurdne wie zb. Darkfall und Mortal Online. Letzteres hatte ich mal kurz nach Release getestet, ist aber den Erwartungen des Hypes nicht gerecht gewurden.

Für mich das beste MMO aller Zeiten ist nach wie vor Ultima Online. Aufmerksamm gewurden von Ultima 8 Pagan habe ich das Spiel ca. 9 Jahre lang gespiel, sleber auf Freeshards an diversen Projekten gearbeitet und spiel es immer noch ab und an.

Die Features und die Spieltiefe/Möglichkeiten die UO bietes sind meiner Meinung nach bis heute unerreicht, so zu sagen der größte Sandkasten, den es gibt im Bereich RPG. Das Prinzip und der Erfolg eines Sandkasten hängt von der Spielrschaft ab, so war es immer bei UO. Mann bekommt die Mittel muss sich aber als Spieler selber kümmern, was man machen wil und was einem Spass macht. Im Vordegrund stand dabei meist das gemeinsem Zusammenspiel und selbstorganisierte Events.

In der heutigen schnellebigen „Fast-Food-MMO“-Generation spielt eine Fantasie und Kreativität immer weniger eine Rolle, der Consumer rmöchte unterhalten werden, jemand muss ihm sagen, was Spass macht und wie etwas zu sein hat. Dieses Themepark-Konzept hat meiner Meinung langsam ausgediehnt, aus eigener Erfahrung wird das Konzept mit der Zeit immer langweiliger und auch diverse Klone können auch nur kurzzeitig befriedigen. Die sinkenden Userzahlen bei WoW belegen diesen Trend.

Zukunft Sandbox? Diese ist entscheident von der Spielerschaft ab. Im Allgemeinen wird die Entwicklung der MMO-(Themepark)-Community als immer weiter verschlimmernd bewertet. Ego-Mode und Single-Player dasein. Damit wird man kein erfolgreiches Sandbox-Game aufbauen.
Spieler, die auf ein Sandbox-MMO setzen, suchen etwas eher beständiges, langlebigeres. bei dem man einen Charakter / Account entsprechend aus- bzw. aufbauen kann. Während ein Themepark-Fan einer sich immer schneller drehenden Itemspirale hinterher hetzt.

Grüße

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
5 Jahre zuvor

Bei der „Spielerschaft“ sollte man beachten, dass da das Spiel auch die Community prägt. Gerade wie das PvP geordnet ist – das hat enormen Einfluss auf den Umgang der Community untereinander.
In diesen Tagen wird ja immer viel von Dark Age of Camelot gesprochen: Da waren die Leute innerhalb eines Realms freundlich und hilfsbereit zueinander – zumindest in Maßen. Und zwischen den Realms, in Foren, hat offene Feindschaft geherrscht.
Die Community bei einem unheimlich auf Rivalität und Konflikt ausgelegten Spiel wie League of Legends hat ja einen legendär schlechten Ruf.
Während das beim kooperativen Herr der Ringe Online das ganz anders aussieht. Eve Online soll auch eine unglaublich clevere, hinterlistige und gemeingefährliche Spielerschaft anziehen.

Die Spielerschaft und das Spiel gehen eine wechselseitige Beziehung ein.
Man kann das gut bei World of Warcraft beobachten,wo Design-Entscheidungen dazu geführt haben, dass die Spieler sich zusehends als Fremde betrachten- oder als potentielle Opfer oder zu verschiedenen Schichten innerhalb des Spiels zugehörig.

Die schnelllebige „Fantasy-MMO“-Sippschaft – das ist nicht in Stein gemeißelt. Da tut man vielen sicher auch Unrecht – und so mancher von diesen Spielern wäre nach 2 Monaten in einem anderen Umfeld, bei einem anderen Spiel oder nur mit anderen Leuten zusammen, ein anderer Typ ingame auf einmal.

Hoto
Hoto
5 Jahre zuvor

Wieder mal ein toller Beitrag, dem ich mich so anschließen kann. Witzig ist auch, dass ich in allen Sandbox Titeln, die ihr hier aufgezählt habt, mit an Bord bin. Landmark spiele ich bereits, ArcheAge Russland läuft gerade wieder nebenher, auch bei Shroud of the Avatar bin ich Backer der ersten Stunde und zuletzt habe ich auch für Repopulation, das ja erst kürzlich auf Kickstarter war, ein wenig Geld hingelegt.

Ich muss sagen seit ich ArcheAge kenne und ich die Schnauze echt von ThemenParks voll habe, spiele ich größtenteils nur noch Sandbox Spiele. Von den nicht MMOs: Minecraft, Terraria, Starbound, Planet Explorers, Space Engineers u.a…. alles gespielt oder in der Alpha dabei.

Aber schon zu meinen ThemenPark Zeiten war für mich vor allem ein MMORPG immer DAS Beispiel was ein MMORPG ist: Ultima Online… obwohl ich es selbst nie gespielt habe, sondern nur massig Stories von anderen Spielern über die Jahre gehört habe. Sandbox ist klar einer meiner Hoffnungsträger.

Schuhmann
Schuhmann
5 Jahre zuvor

Freut mich, dass dir die Artikel gefallen.
Ich hab das Gefühl, die eher abstrakten Artikel um Spieldesign oder weitere Entwicklungen, werden sonst relativ wenig gelesen. Da motiviert jede Rückmeldung natürlich besonders – aber auch kontroverse Meinungen.

Im Vergleich zu den Artikeln, die konkret ein aktuelles Spiel behandeln, werden diese hier weniger gelesen. Ich halt sie aber trotzdem für wichtig und schreib die auch gerne. smile

Bronthor
Bronthor
5 Jahre zuvor

Fantastischer Artikel!

Auch bei mir habe ich eine deutliche Müdigkeit an theme park MMORPGs feststellen müssen, hatte mir den Grund dafür aber noch nicht so deutlich identifiziert.

Der Artikel liefert die perfekte Begründung dafür, in der ich mich sehr gut wiederfinden kann.

Bei mir fing alles mit Everquest an. Ein Spiel, das ich auch in die sandbox Kategorie einordnen würde, zumindest bevor es sich dramatisch verbogen hat.

Natürlich schiele ich auch schon längst auf Everquest Next, aber das wird sicher noch etwas dauern.

Inspiriert durch den Artikel probiere ich jetzt ArcheAge aus. nach den ersten Tagen gefällt mir das extrem gut, auch wenn es eher ein Hybrid ausvthene park und sandbox zu sein scheint.

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