Spielleiter aus D&D enthüllen ihre schmutzigsten Geheimnisse, die sie ihren Mitspielern niemals verraten würden

Viele Dungeon Master wirken aufgrund ihrer allwissenden Rolle in Dungeons & Dragons oft wie Götter, die ihre Spieler auf ein Abenteuer durch die Kreation ihrer Fantasie schicken. Allerdings befindet sich hinter diesen Göttern auch nur ein Mensch, der sein Bestes gibt – und dieses Beste ist nicht immer das, was ihr erwartet.

Welches Geheimnis hüten eure Spielleiter? Auch wenn eure Dungeon Master mehr über eure D&D-Kampagnen wissen, als ihr es als Spieler tut, hüten viele von ihnen Geheimnisse, die „beim Einblick hinter die Kulissen den Zauber zerstören”, wie es ein Spielleiter auf Reddit formuliert. 

Auf die Nachfrage eines interessierten DM-Neulings auf Reddit, welche Tipps erfahrene Spielleiter anbieten können und welche potenziellen Geheimnisse sie ihren Spielern niemals erzählen würden, meldeten sich viele Dungeon Master mit einer recht ähnlichen Meinung: Sie lassen sich mehr von ihren Spielern leiten als andersrum.

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Offizielle Kampagne von D&D führt Stars aus Baldur’s Gate 3 nach Ravenloft

„Ich hab keine Ahnung, was ich hier eigentlich tue.”

Was halten Spielleiter vor ihren Spielern geheim? Auf Reddit melden sich viele Dungeon Master mit ihren eigenen geheimgehaltenen Entscheidungen, die sie nun endlich zugeben dürfen. In ihren Beichten wird klar: Ihr müsst euch bei euren Entscheidungen gar nicht so viele Gedanken machen, denn es wird mehr improvisiert, als man denkt:

  • „Die Wirtschaft spielt überhaupt keine Rolle – ich bestimme dein Einkommen und die Preise. Manche Entscheidungen sorgen für die gleichen Konsequenzen. Manchmal passe ich den Schwierigkeitsgrad spontan an. Die große Handlung habe ich mir erst nach der Hälfte der Kampagne ausgedacht…”, zählt thegooddoktorjones ohne mieses Gewissen auf.
  • „Ich entwerfe Rätsel oder Aufgaben, für die ich selbst keine Lösung habe, und lasse die Spieler diese für mich lösen”, gibt aNomadicPenguin zu.
  • „Manchmal stoßen sie auf dieselbe Begegnung, egal ob sie nach links oder rechts gehen”, offenbart man0rmachine.
  • Und das vermutlich größte Geheimnis, was viele Spieler nur schwer glauben würden, kommt von A_Vinegar_Taster: „Ich möchte ganz insgeheim, dass meine Spieler gewinnen.”

Wie gehen Spielleiter mit ihrer Rolle um? Einerseits haben sie eine Menge Freiheit, da niemand außer ihnen weiß, was tatsächlich der „Plan” war. Andererseits kommt die Aufgabe auch mit einer Menge Verantwortung, da sich viele für die Kampagne und den Spielspaß der anderen verantwortlich fühlen:

„Ich habe keine Ahnung, was ich da tue, und bin ständig kurz davor, in Panik zu geraten”, gesteht thepetoctopus, „Ich liebe es, aber damn.”

Ein weiterer Spielleiter macht ihr jedoch Hoffnung und erklärt, dass sich dieser Zustand der Panik zunächst in Spaß und schließlich in „kontrolliertes Chaos” entwickeln wird. Dazu bietet er einen Trick von der Spielleiter-Ikone Matt Mercer von Critical Role.

Dieser habe im Vorfeld einer Session auch mit Angstzuständen gekämpft und erklärt, dass es okay sei, eine Pause zu machen, wenn Spieler den Plan auf den Kopf stellen. Es ist vollkommen okay zu sagen: „Darauf war ich nicht vorbereitet, lasst uns 15 Minuten Pause machen, während ich die Session anpasse.”

Es handelt sich um ein Tabletop-Rollenspiel. Eure Spielleiter sind keine vorprogrammierte Gaming-Engine, sondern Menschen.

Ein Geheimnis, das von Spielern jedoch schnell gelüftet werden kann, sind die vielen Inspirationsquellen ihrer Dungeon Master. Es ist keine Seltenheit, dass sich Spieler für ihre Charaktere, aber auch Spielleiter für ihre Welt und Geschichte von bereits existierenden Werken inspirieren lassen, sowie auch in diesem Fall: Spielleiter kreiert eigene Geheimschrift für Dungeons & Dragons, doch die Community enträtselt sein Geheimnis

Crimson Desert: Aeserion Schuppen finden 

In Crimson Desert braucht ihr für die finale Aufwertung eurer Ausrüstung die seltenen Aeserion Schuppen, doch um sie zu finden, müsst ihr an einem bestimmten Ort vorbeischauen. Wir zeigen euch, wo sich der Fundort befindet.

Wo finde ich Aeserion Schuppen? Diese besonderen Schuppen erhaltet ihr von der riesigen Schlange Aeserion, die sich auf einer Insel südwestlich von Delesyia befindet. Bekämpfen müsst ihr das Biest aber nicht, vielmehr reicht es in der Nähe des Schlangenschreins nach den Schuppen der Schlange Ausschau zu halten, denn diese liegen wild verstreut auf dem Boden herum.

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Der rote Kreis markiert den Ort des Schlangenschreins (Quelle: mapgenie.io)

Wichtig ist dabei, dass ihr bis dahin den Kuku-Eisentopf freigeschaltet habt, denn die Schuppen können nur so aufgehoben und gesichert werden. Nutzt in der Nähe einer Schuppe dann eure Axiom-Kraft und packt die Schuppe in euren Eisentopf. Öffnet dann das Menü für euren Eisentopf, damit ihr die Schuppen so in euer Inventar ziehen könnt. Bringt sie anschließend zu einem Schmied um eure Ausrüstung aufzuwerten.

Wozu brauche ich Aeserion Schuppen? Bei den Aeserion Schuppen handelt es sich um ein Endgame-Material, das ihr für das maximale Upgrade eurer Gegenstände braucht in Bezug auf Waffen und Rüstungen. Fast alle benötigen diese Schuppen und das Problem ist, dass auf der Insel von Aeserion nur eine begrenzte Anzahl an Schuppen rumliegen – diese respawnen laut derzeitigem Kenntnisstand auch nicht. Es gibt aber auch eine Möglichkeit, wie ihr dennoch stetig euer Lager mit den Schuppen von Aeserion befüllt.

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Crimson Desert: So schaltet ihr den Schnellreisepunkt in eurem Lager frei

Wie kann ich die Schuppen farmen? Ihr könnt eure Kameraden im Lager der Graumähnen losschicken, damit sie mit etwas Glück einige der Schuppen ergattern. Voraussetzung dafür ist es, einen Kameraden mit dem Perk „Explorer“ sowie die Mission „Delesyia: Serpent Shrine Exploration“ auswählbar zu haben. Schickt dann eure Kameraden los und nach etwa 3 Ingame-Tagen kommen sie mit einer Menge Loot zurück. Beachtet, dass ihr ihnen aber auch Ressourcen für die Reise abgeben müsst – es ist also nicht ganz billig.

Solltet ihr wissen, ob die Schuppen doch respawnen lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren. Abseits von den Schuppen gibt es auch Silber, das viele Spieler ergattern wollen. Wie ihr daran entspannt kommen könnt, erfahrt ihr hier in unserem Guide: Crimson Desert: Goldbarren finden – So besorgt ihr euch leicht 500 Silber

Quelle(n):
  1. youtube.com

Neue offizielle D&D Kampagne lässt euch mitspielen, bringt ihre Spieler in eines der beliebtesten Settings

Nach einigen Jahren kündigt Dungeons & Dragons eine neue Actual-Play-Kampagne an. Die vereint beliebte Stimmen aus der Gaming-Branche unter einer Veteranin als Spielleiterin.

Was für eine Kampagne ist das? In einem neuen Video kündigt Wizards of the Coast, der Publisher von Dungeons & Dragons, eine neue Actual-Play-Kampagne an. Die läuft unter dem Titel „Dungeon Masters“ und soll unter Spielleiter-Veteranin Jasmine Bhullar (bekannt aus DesiQuest, Dimension 20) folgende Spieler vereinen:

  • Neil Newbon (Baldur’s Gate 3) als Gnom-Artificer „Professor Crem de la Crem“
  • Devora Wilde (Baldur’s Gate 3) als Waldelfen-Schattenzauberin „Zora Thornska“
  • Mayanna Berrin (Dispatch, The Dungeon Run) als Drow-Grabdomänenkleriker „Wesley“
  • Christian Navarro (13 Reasons Why, Forgotten Realms) als Waldelfen-Winterranger „Eloin Emberleaf“

Die Kampagne startet am 22. April 2026 auf YouTube mit 2 Episoden, die ihr euch dann anschauen könnt. Die Folgen dauern etwa 1 Stunde und sind damit auch in einer Abendsession locker durchgeschaut. Jede Woche gibt es dann donnerstags um 2:30 Uhr MEZ (also mittwochs 18:30 Uhr PT) eine neue Folge. Insgesamt soll es voraussichtlich rund 12 Folgen geben, in denen die Spieler nach Ravenloft, einem der beliebtesten Settings für D&D geschickt werden und ihr sogar selbst mitspielen könnt.

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Offizielle Kampagne von D&D führt Stars aus Baldur’s Gate 3 nach Ravenloft

Actual-Play als Play-along zum Mitmachen

Wie kann man mitmachen? Die Kampagne soll Zuschauern nicht nur eine spannende Story, sondern auch gleich einen Einblick in das neue Buch „Ravenloft: The Horrors Within“ liefern. Das erscheint am 16. Juni 2026 und bietet einen Haufen neuer Inhalte für das Setting rund um Ravenloft.

Fast zeitgleich mit Dungeon Masters soll es ab dem 23. April 2026 passend dazu sogenannte „Play-Along-Packs“ geben, mit denen ihr die Aufhänger und Kämpfe der entsprechenden Folge ebenfalls auf euren Tisch bringen könnt. Das erste Paket gibt es gratis, sodass ihr das Ganze einfach einmal ausprobieren könnt, wenn ihr wissen wollt, ob das etwas für euch ist.

Die Folgen sollen so konzipiert sein, dass sie euch direkt ins Geschehen werfen, und damit das Ganze auch in die 1 Stunde pro Episode passt, übernimmt Spielleiterin Jasmine Bhullar einen großen Teil der Erzählung. Laut Polygon, die die zwei ersten Folgen vorab sehen konnten, dürft ihr also keine allzu tiefgehenden Dialoge zwischen den Charakteren wie bei Critical Role erwarten.

Dennoch bietet das Setting von Ravenloft allerhand Raum für düstere und gruselige Momente und vor allem auch das Potenzial, Vampire zu treffen, mit denen Spieler Neil Newbon als Astarion von Baldur’s Gate 3 bereits eingehende Erfahrung gesammelt hat. Was ihr sonst noch über Ravenloft wissen solltet und welche spannenden Settings es noch gibt, lest ihr hier: 7 Settings von Dungeons & Dragons, die mindestens genauso spannend sind wie die Schwertküste

Quelle(n):
  1. Dungeons & Dragons

Neues Survival-Spiel auf Steam macht den Traum vom eigenen Hexenhäuschen wahr, lässt euch wie von Zauberhand bauen

In Witchspire schlüpft ihr selbst in die Rolle einer guten Hexe und dürft zusammen mit euren Freunden auf Steam die Welt vor der Dunkelheit retten.

Was ist das für ein Spiel? Witchspire ist ein kooperatives Open-World-Adventure auf Steam, das ihr alleine oder mit euren Freunden erleben könnt. Dabei werdet ihr zu angehenden Hexen und Zauberern, die sich mit einer großen Herausforderung konfrontiert sehen.

Statt mit Spitzhacke und Schwert erledigt ihr die typischen Aufgaben des Lebens mit Magie. Magische Spitzhacken, Bäume fällen per Zauberspruch und Bewegung durch die Welt per Teleportation gehört dabei zum Alltag der Hexen.

Hier könnt ihr den Trailer sehen:

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Witchspire auf Steam zeigt im Trailer wie das Leben einer Hexe aussieht

Die Zauberformel für Erfolg

Was macht Witchspire so besonders? Witchspire hat genau das, was Spiele heutzutage brauchen. So dürft ihr euch zum Beispiel mit einem süßen Schutzgeist verbünden der als Haustier an eurer Seite kämpft. Die müssen dafür vorher erstmal von euch gezähmt werden.

Nicht nur euer Charakter, sondern auch die Schutzgeister sollen mehr mit der Zeit stärker werden und euch stets im Kampf begleiten.

Ein weiteres wichtiges Feature ist der Bau eures eigenen Hexenhauses. Hier lassen die Entwickler euch ebenfalls mit Magie spielen und ihr könnt als Geist um das Häuschen schweben, um es aufzubauen. Wie von Zauberhand könnt ihr damit gruselige Schlösser, kleine Hütchen aber auch prächtige Bauten erschaffen.

Was ist das Ziel? In Witchspire lauern gleich mehrere Gefahren. Vom Himmel fallen immer wieder Meteoriten, die zwar Wissen verteilen, aber auch Böses mit sich bringen. Außerdem werdet ihr auf eurer Reise uralte Wesen finden, die sich euch in den Weg stellen.

Ziel ist es jedoch wohl die Geheimnisse die unter der Erde lauern zu enthüllen. Dort verbirgt sich das abscheuliche Verderbnis und breitet sich immer weiter aus. Wie ihr es aufhalten könnt, müsst ihr allerdings selbst herausfinden.

Witchspire mischt Open-World-Adventure mit Survival-Spaß und bringt dafür alle nötigen Features mit, die das Genre braucht. Ob sich der Titel im Early Access gut schlägt, wird sich am 10. Juni 2026 beim Start auf Steam zeigen. Bis dahin könnt ihr einen Blick in ein fast vergessenes Genre wagen: Imagine Dragons erfüllen sich einen Kindheitstraum, veröffentlichen heute ihr erstes Spiel auf Steam

The Division sollte ursprünglich ein MMO wie WoW werden, verzichtete auf Gameplay, das jeden Shooter auszeichnet

The Division ist heute ein etablierter Loot-Shooter, aber wie die Entwickler verraten, wäre es fast ein völlig anderes Spiel geworden.

In einem offiziellen Video auf YouTube haben zwei Entwickler von Massive Entertainment – Drew Rechner (Creative Director) und Fredrik Thylader (Game Director) – über die Entwicklung und die Ursprünge von The Division gesprochen und dabei den Loot-Shooter gezockt.

Während des Videos kommen die beiden Entwickler unter anderem auf das Kampfsystem des Spiels zu sprechen, und Drew Rechner erklärt dabei, dass The Division in den Anfängen ein ganz anderes Spiel gewesen sei.

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Ubisoft zeigt den neuen DLC von The Division 2 im Trailer

The Division verzichtete ursprünglich auf Shooter-Aspekte

Was genau sagen die Entwickler? Rechner erzählt, dass sie für die Kämpfe ein Prinzip hatten, das sie „OPE“ nannten. Das steht für „Observe, Plan, Execute“ (deutsch: „Beobachten, Planen, Ausführen“).

„OPE“ beschreibt den Moment, wenn ihr in The Division beispielsweise eine große Halle mit haufenweise Feinden betretet und zunächst aus der Deckung heraus die Gegner und den Raum selbst analysiert, kurz überlegt, wie ihr anschließend am besten vorgeht, und dann den eigentlichen Kampf gegen die bis dato unalarmierten Gegner einleitet.

Rechner führt allerdings aus, dass eine Weile gedauert habe, bis sie an diesen Combat-Loop angekommen seien. The Division sei ursprünglich ganz anders gewesen: „Als wir anfingen, an The Division zu arbeiten, war es noch ein MMO wie World of Warcraft. Die Skill-Komponente gab es damals noch nicht. Es gab nicht die traditionellen Shooter-Aspekte.“

Fredrik Thylander ergänzt, dass The Division früher sogar eine sogenannte Hotbar (auch: „Aktionsleiste“) hatte. Eine Hotbar ist in vielen MMORPGs das Zentrum der Steuerung und wird meistens in Form einer Leiste am Bildschirmrand dargestellt. Sie dient etwa dem Einsetzen von Fähigkeiten und Gegenständen.

Heute zählt die „The Division“-Reihe zu den besten Loot-Shootern auf dem Markt und begeistert seit vielen Jahren etliche Spieler. Dabei schafften es die Entwickler, das MMO-Prinzip des Lootens und Levelns erfolgreich mit Shooter-Gameplay zu verknüpfen. Manche Gamer glauben, sogar aktuelle Erfolgstitel können von Ubisofts Loot-Shooter etwas lernen: Gamer zockt ARC Raiders rund 400 Stunden, versteht dann durch The Division 2, was dem Extraction-Shooter fehlt

Vergesst die Steam Machine: Spieler warten auf ein anderes Gerät von Valve und das könnte sich wie warme Semmeln verkaufen

Die Steam Machine soll irgendwann 2026 erscheinen, doch viele Spieler warten auf ein anderes Produkt: Den neuen Steam Controller. Wann der erscheint, ist nicht bekannt, doch für viele Personen ist er bereits jetzt ein Pflichtkauf.

Offiziell hatte Valve drei neue Geräte für 2026 vorgestellt, doch die hohen Preise bei RAM und SSDs verschieben viele Pläne. Für viele Spieler scheint die Steam Machine jedoch gar nicht so spannend zu sein. Viele hoffen stattdessen auf einen baldigen Release des ebenfalls vorgestellten Steam Controllers.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

Der Steam Controller könnte für etliche Spieler zum Release ein Pflichtkauf werden

Warum ist der Steam Controller so spannend? Viele Spieler berichten auf Reddit, dass sie bereits schnelle, leistungsstarke Hardware zu Hause stehen haben. Die Steam Machine ist daher für viele nicht so relevant, wenn man eh bereits einen leistungsstarken PC besitze. Einige fügen hinzu, sie seien ohnehin nicht die Zielgruppe für die neue Steam Machine. So erklärte jemand, dass er sich kürzlich einen Gaming-PC gekauft habe und daher keine Steam Machine benötige.

Doch beim ebenfalls vorgestellten Steam Controller sehe es anders aus. Der erste Steam Controller kam im November 2015 heraus und hatte bereits zum Release Konfigurationen für etliche beliebte Spiele dabei. Einen Vorteil, den auch jetzt wieder viele Nutzer im Vergleich zu anderen Controllern betonen:

Das Beste am Steam-Controller? Es gibt bereits unzählige Konfigurationen, mit denen man sein Lieblingsspiel darauf spielen kann.

Viele sagen deshalb, dass die Steam Machine gar nicht so spannend wäre, viel interessanter sei deshalb der neue Controller. Und der wäre auch ein Sofort-Kauf, sobald man ihn bestellen könnte. Preis und Release-Termin sind derzeit noch nicht bekannt. So erklärt jemand auf Reddit:


Ich hatte nie vor, mir eine Steam Machine zu kaufen, aber der Controller war und ist für mich ein Muss vom ersten Tag an. Ja, bitte bringt sie auf den Markt.

Valve hat die Steam Machine als neue Hardware vorgestellt. Doch was genau erwartet uns da? Eine Konsole, einen Gaming-PC oder etwas völlig anderes? Und kann ich überhaupt alle meine Spiele zocken? MeinMMO hat die wichtigsten Fragen für euch gesammelt und versucht, diese zu beantworten: Steam Machine: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Ein Hund spielt League of Legends auf Twitch, schlägt sich direkt besser als viele menschliche Spieler

League of Legends ist ein Spiel, das vor allem anfangs viele Spieler vor eine Herausforderung stellt. Ein Hund hat nun auf Twitch bewiesen, dass es auch anders geht und zeigt, wie man motiviert durch Leckerlis die Lane beherrscht.

Wer League of Legends spielt, muss mitunter mit Team-Kameraden vorliebnehmen, die nicht immer auf dem gewünschten Niveau spielen. Zumindest, wenn es sich um Menschen handelt.

Auf Twitch hat nun eine tierische Gamerin ihr Talent gezeigt. Die Hündin der Streamerin poopernoodle hört auf den Namen Pea und ist ein Dackel. Normalerweise ist sie bei den Streams im Hintergrund dabei und leistet ihrer Besitzerin Beistand.

Nun ist sie jedoch selbst aktiv geworden. Die Streamerin hat einige Runden League of Legends gespielt und Pea direkt involviert, indem sie der Hündin ein Pult mit drei bunten Knöpfen vorgesetzt hat.

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League of Legends zeigt neuen Trailer zu Season 1 aus 2026

Gutes Spielen muss belohnt werden

Wie hat sich Pea geschlagen? Jeder Knopf stand für eine Taste auf der Tastatur, nämlich für Q, E und R. Damit konnte die Hündin verschiedene Aktionen des Champions Yuumi steuern – übrigens eine Katze.

Die Streamerin poopernoodle übernahm die Bewegungen der Spielfigur und gab Anweisungen. Im richtigen Moment – und mit einigen motivierenden Worten – schaffte es Pea tatsächlich, die richtigen Knöpfe im korrekten Moment zu drücken.

Auf diese Weise feuerte sie Projektile ab oder erschuf einen Schild. Nicht immer passte das Timing und so passierte es, dass die Hündin das wertvolle Mana durch unbedachtes Drücken einer Taste verschwendete.

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Größtenteils schlug sie sich aber gut und konnte nach einem Bot-Match auch gegen menschliche Gegner antreten. Pea schaffte es sogar, andere Spieler zu besiegen und am Ende gemeinsam mit ihrem Team die Partie zu gewinnen.

Glückwunsch, das kann nicht jeder (menschliche) Spieler von sich behaupten! Wann immer die Hündin eine Aktion gut ausgeführt hatte, wurde sie selbstverständlich mit einem Leckerli belohnt. Ordnung muss sein.

Was sagt die Community? In einem oftmals toxisch aufgeladenen Umfeld tun kleine Geschichten wie die der Hündin Pea gut. Das finden auch die User, die etwa auf TikTok kommentieren:

  • „Der Spieler mit der geringsten Toxizität, den es je in LoL gegeben hat“, findet Clair, Wally & Brox.
  • „Stell dir vor, du verlierst die Bot-Lane gegen eine Hündin, die Support spielt“, schreibt hello-there!
  • „Immer noch besser als 80 % meiner Support-Spieler, gegen die ich auf meiner Lane antrete“, betont Rzvee.
  • „Durchschnittlicher Yuumi-Player“, findet prvurges.

Sogar der offizielle Account von LoL kommentiert unter dem Video: „Das ist also diejenige, gegen die ich die Lane verliere.“

Die meisten nehmen die Geschichte mit Humor. Und wer weiß, vielleicht steht Pea bei genügend Übung (und ausreichend Belohnungen) eine lange und erfolgreiche Karriere im E-Sport bevor. Die Motivation bringt sie auf jeden Fall mit. Ein menschlicher Spieler hat kürzlich ein anderes Experiment gewagt: LoL-Spieler trackt heimlich die Periode seiner Duo-Partnerin für die Wissenschaft: „Die Daten lügen nicht“

Welcher Homelander aus The Boys ist schlimmer? Fans sehen einen klaren Sieger

Homelander aus der Serie The Boys ist ein grausamer Schurke, der viele Gräueltaten begangen hat. Und auch in der Comic-Vorlage will man Homelander lieber nicht begegnen. Aber wer von beiden ist der Schlimmere?

Spoilerwarnung: Achtung! Dieser Text beinhaltet leichte Spoiler für die Serie und starke Spoiler für die Comics rund um The Boys. Das Ende der Serie wird zwar offiziell von den Comics abweichen, die in vielen Dingen sowieso anders sind, aber seid gewarnt.

Wer ist Homelander in der Serie? Was wäre eigentlich, wenn Superman böse wäre? Das ist eine Frage, die nicht nur in DC-Beispielen bereits anschaulich durchgespielt wurde, sondern auch in der Serie The Boys. Die dreht sich um den Helden Homelander, einen kaputten Typ, der definitiv zu viel Macht hat.

Homelander begeht in der Serie so ziemlich jede furchtbare Tat, die einem so einfallen könnte. Der fliegende Schuft mit Superstärke und Laserblick terrorisiert seine Feinde, seine Verbündeten, im Grunde die ganze Welt. Dabei versteht er es gleichzeitig, Angst zu schüren und selbst die furchtbarste Tat PR-mäßig noch dreimal so herumzudrehen, dass es immer noch ein paar Menschen auf der Welt gibt, die ihn als Helden verehren.

In der aktuellen letzten Staffel ist Homelander in einer absoluten Machtposition angekommen. Gleichzeitig kämpft er mit seinen eigenen Dämonen, geprägt von einer grauenhaften Kindheit, Ablehnung und Hass. Das sind Erfahrungen, die seiner Hintergrundgeschichte in Momenten etwas Tragisches verleihen. Dennoch ist er ein unsicheres, impulsgesteuertes Wesen, das seine eigene Angst durch Brutalität kompensiert.

Seine schlimmsten Taten? Da weiß man kaum, wo man anfangen soll. Er begeht unzählige brutale Morde in der Serie, richtet regelrechte Gemetzel an, missbraucht seine Macht massiv und macht auch vor Unschuldigen nicht Halt. Die Gründe für seine Gräueltaten sind dabei oft geradezu lächerlich. Man braucht sich nicht wundern, wenn man von Homelander entzwei gelasert wird, nur weil man ihm etwas unliebsames mitteilt.

Und wie sieht das bei seinem Comic-Vorbild aus?

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Homelander dominiert die 5. Staffel von The Boys

Was treibt der Homelander in der Comic-Reihe so?

In den Comics gleicht Homelander in vielen Aspekten dem Homelander aus der Serie. Er hat immer noch ein extremes Geltungsbedürfnis. Er begeht immer noch furchtbare Taten ohne groß Reue oder sonstige Emotionen zu zeigen. Und ebenso ist er von seinen eigenen Emotionen getrieben, die er durch seine Macht auslebt, ohne Rücksicht auf andere.

Ein paar interessante Parallen und Unterschiede gibt es bei bestimmten Ereignissen, die auch in der Serie stattfinden. Ebenso wie Serien-Homelander ist er mitverantwortlich für den Tod der Passagiere in einem abstürzenden Flugzeug. Tatsächlich ist er es allerdings nicht alleine, der hier versagt – andere Seven-Mitglieder stecken mit in der Nummer. In einer anderen Szene missbraucht er Starlight gemeinsam mit The Deep und A-Train, als diese den Seven beitritt. In der Serie ist es The Deep alleine.

Der entscheidende Punkt dieses Homelanders lautet aber, und hier nochmal Spoiler-Warnung für das Ende der Comics: Viele furchtbare Taten, die Homelander zugeschrieben werden, beging dieser Homelander gar nicht. Stattdessen war es Black Noir, der sich beispielsweise dafür verantwortlich zeigt, ein Baby zu fressen und Butchers Frau zu ermorden. Das Ding ist: Black Noir ist in den Comics ein Klon von Homelander und gleicht ihm nahezu vollständig.

Das ist in der Serie auf jeden Fall nicht so. Bei den Comics kann man also festhalten: Homelander ist ebenfalls ein grausames und vor allem wahnsinniges Monster, ähnlich wie in der Serie, doch einige Dinge beging er selbst gar nicht.

Und das ist ein Punkt, den auch Fans derzeit kurz vor dem Finale diskutieren.

Was sagen The-Boys-Fans zum Homelander-Vergleich?

Im Subreddit zu The Boys hat sich auf dem Weg in Richtung Serien-Finale eine Diskussion entwickelt, welcher von beiden nun wohl der schlimmere Homelander sei. Den Post auf Reddit dazu findet ihr hier.

Und hier kommt ein Großteil der Fans zu einem klaren Ergebnis: Ja, der Comic-Homelander ist ein übler, übler Schurke. Vergewaltiger, Mörder, rücksichtsloser Verbrecher. Zu einem großen Teil sehen Fans das dem Wahnsinn des Schurken geschuldet. Zum anderen ist es dem Punkt geschuldet, dass er am Ende eine Schachfigur für Vought war, der selbst hinters Licht geführt wurde und zudem einige der furchtbaren Taten nicht selbst beging.

Homelander wird in der Serie hingegen eher als berechnendes Wesen dargestellt, das klare Pläne verfolgt und sich seiner Taten überaus bewusst ist. Zwar hat auch dieser Homelander eine tragische Hintergrundgeschichte, doch seine bewussten Taten entschuldigt das nicht. Und: Alles, was er getan hat, hat er selbst tatsächlich auch begangen und auch so entschieden, es zu tun.

Was haltet ihr von dem Vergleich? Welchen Homelander bewertet ihr als den Schlimmeren? Erzählt es uns in den Kommentaren! Ansonsten geht es jetzt mit großen Schritten in Richtung Finale, was die Amazon-Serie angeht. Und auch da spart The Boys nicht mit ziemlich abgefahren, überdrehten Figuren. Das jüngste Beispiel: Ein Steinwesen mit einem ganz besonderen Problem.

Ich hab schon über ein Dutzend Gaming-PCs zusammengebaut, doch ein Traum in Pink war mein Endgegner

Computer als Hobby zusammenzubauen, ist eine Leidenschaft unseres Tech-Autors Jan Hartmayer. Sein ganzes Umfeld wendet sich an ihn, und er hat auch bereits über ein Dutzend Gaming-PCs für die unterschiedlichsten Personen gebastelt. Nun musste er aber am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn alles schiefgeht. 

Die Aufgabe war eigentlich simpel: Pink sollte es sein. Ich hatte schon lange vor, meiner Freundin den Gaming-PC ihrer Träume zu bauen, und als es so weit war, bekam ich diese klare Vorgabe. Dabei war uns beiden wichtig, dass sowohl Leistung als auch Ästhetik übereinstimmen. Ich hätte jedoch nie gedacht, dass mir ausgerechnet dieser PC so viel Zeit und Nerven kosten würde.

Vielleicht hätte ich lieber auf die Steam Machine warten sollen, um mir einiges an Ärger während des Aufbaus zu ersparen.

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Valve stellt die Steam Machine im neuen Trailer vor

50 Shades of Pink: Wie die Gehäusewahl zum Albtraum wurde

Das erste Problem: Ein Gehäuse mit Farbton Pastellrosa und in der richtigen Größe zu finden, war nahezu unmöglich. Vor allem, da ich vor der Recherche nicht einmal wusste, WIE viele unterschiedliche Rosa-Töne es eigentlich gibt.

Das lag aber nicht daran, dass die geforderte Farbe unauffindbar war oder meine Partnerin Sonderwünsche hatte. Sondern daran, dass ich es natürlich unbedingt übertreiben musste und eine 35 Zentimeter lange RTX 4090 in ein möglichst kleines Gehäuse quetschen wollte. 

Denn in meinem Ehrgeiz wollte ich keinerlei Abstriche bei der Gaming-Performance machen. Meine Partnerin soll auch mit ihrer absoluten Wunsch-Ästhetik beim Zocken ebenso viel Leistung haben wie ich selbst.

Nachdem klar war, welche Ansprüche wir an das Gehäuse hatten, begab ich mich auf die Suche nach dem passenden Case. Dabei fand ich etliche verschiedene Modelle, welche aber alle die gleichen Probleme mit sich brachten:  

  • Die Grafikkarte hatte schlichtweg nicht genügend Platz. 
  • Der Farbton stimmte nicht mit dem gewünschten überein.

Ich habe sogar zwischenzeitlich überlegt, ein andersfarbiges Gehäuse selbst anzumalen und mit Lack zu überziehen. Jedoch haben erste Versuche gezeigt: Ich kann zwar eine Fläche lackieren, aber perfekt wird die Oberfläche, wenn ich es selbst mache, nicht.  

Nach etlichen Tagen der Recherche fand ich dann endlich den heiligen Gral der rosa PC-Gehäuse. Das Thermaltake The Tower 300 Case in Bubble Pink. Es hatte alles, was ich mir wünschen konnte. Die Ästhetik stimmte, es war genügend Platz für die Mega-GPU, und das alles bei einer recht kompakten Stellfläche.

So viele Teile sind mir noch nie kaputtgegangen

Nachdem ich alle Komponenten erhalten hatte, konnte ich endlich mit dem Zusammenbau loslegen. Dabei war es für mich der erste PC, bei dem ich das Mainboard und die Grafikkarte nicht wie gewohnt horizontal, sondern vertikal einbaute. 

Das führte dazu, dass ich mehrfach Teile ein- und ausbauen musste, weil ich sie in der falschen Reihenfolge einsetzte. Das an sich ist zwar nervig, aber machbar. Die erste Verzweiflung spürte ich, als ich den Computer starten wollte. 

Dabei erlebte ich einen Moment, vor dem alle PC-Bauer am meisten Angst haben. Ich betätigte den An-Knopf und puff, nichts passiert. Kein Start, keine Lichter, sondern nur Stille. Das führte mich auf eine Fehlersuche und es stellte sich heraus, dass mein Netzteil defekt war. Nun gut, das kann vorkommen, sagte ich zu mir selbst. Einmal beim Hersteller eingeschickt und ausgetauscht, ging der PC nun endlich an. 

Aber mit dem Start kamen auch kleine Rauchwolken aus dem Inneren des rosa Traums. Einmal bemerkt, habe ich schnellstmöglich den Rechner vom Strom getrennt und mich erneut auf die Fehlersuche begeben. Es stellte sich heraus, dass meine Wasserkühlung ein kaputtes Stromkabel hatte. Na toll, ein weiteres Teil war defekt. 

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon fast am Verzweifeln und fragte mich, ob ich die Teile selbst beschädigt hatte. Aber ich gab nicht auf und versuchte es mit einer anderen Wasserkühlung erneut. Dieses Mal gab es keine Rauchwolken, aber die Pumpe sprang dennoch nicht an. Das heißt, der Computer wurde nicht gekühlt und stürzte nach wenigen Minuten wegen einer Überhitzung ab. 

Zwei Wasserkühlungen und ein Netzteil später

Nach etlichen Stunden der Fehlersuche und am Rande des Wahnsinns fand ich endlich das Problem. Das Pumpenkabel der Wasserkühlung war am falschen Steckplatz im Mainboard angeschlossen. 

Das ist ein einfacher Fehler, der mir so noch nie passiert ist, und ich habe ihn schlichtweg einfach übersehen. Hätte ich früher ins Handbuch des Mainboards geschaut, wäre das Problem in wenigen Minuten behoben gewesen. Heute erinnere ich mich jedes Mal daran, wenn ich eine Wasserkühlung sehe, und werde so einen Anfängerfehler hoffentlich nie wieder machen. Deswegen lernt aus meinen Fehlern und werft einen Blick in die Anleitung, selbst wenn ihr denselben Schritt schon dutzende Male durchgeführt habt. Wer dabei mehr Hilfe braucht, kann außerdem auf unsere fünf Anfängerfehler beim PC-Bau, die es zu vermeiden gilt, zurückgreifen.

Aber am Ende war ich mit den Nerven am Limit und stand währenddessen kurz davor, einfach aufzugeben. Aber ehrlicherweise wollte ich unbedingt das Projekt fertigstellen und meiner Freundin ihren Wunsch erfüllen. Schlussendlich waren wir beide sehr mit dem Ergebnis zufrieden, und ich konnte ihr einen ansprechenden pinkfarbenen Rechner mit ordentlich Leistung zur Verfügung stellen. Außerdem freut sich meine Partnerin jedes Mal, wenn sie den Gaming-Rig hochfährt, und das allein ist für mich Dank genug. Genauso wie ich wollte unsere Autorin Jasmin vor einiger Zeit einen schicken Gaming-PC basteln und berichtet von ihrem Erlebnis: Bei meinem Gaming-PC bin ich nur nach Optik gegangen, weil ich keine Ahnung von Hardware habe

Ein Charakter wird im Anime von One Piece vergessen, Fans wittern eine große Verschwörung

In der Community gibt es schon länger einen Running Gag, dass Toei Animation, das Produktionsteam hinter dem Anime von One Piece, Sanji hassen würde. Nun hätten sie den ultimativen Beweis gefunden, den sie stolz auf Reddit präsentieren. 

Was ist das für ein Beweis? In der allerersten Folge nach der großen Pause, die der Anime hatte, sind die Strohhüte ausgelassen am Feiern. Schließlich ankern sie bald vor der Insel Elban an, dem Land der Riesen. 

Dabei weist Ruffy seinen Musiker Brook an, dass er ein Lied anstimmen soll. Jedes der 9 Mitglieder der Strohhutbande ist zu sehen, wie es ausgelassen feiert. Moment, 9 Mitglieder? Sind sie eigentlich nicht zehn Piraten?

Genau, denn bei dieser ausgelassenen und emotionalen Szene wurde Sanji einfach vergessen. Er ist nur am Anfang zu sehen, bevor das Lied angestimmt wird. Doch während Brook singt, wird er nicht einmal gezeigt. 

Das ist für die Fans einfach nur ein weiterer Beweis, dass Toei Animation Sanji hassen würde, wie sie auf Reddit schreiben. Dieser Running Gag hat sich über Jahre hinweg aufgebaut. 

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One Piece bekommt eine LEGO-Variante aus der Sicht von Lysop

Sanji ist das meistgehasste Mitglied der Strohhutbande, meinen Fans.

Woher kommt dieser Running Gag? Wie einige in den Kommentaren erklären, hält sich seit Jahren hartnäckig das Gerücht, dass einer der Regisseure von Toei Animation Sanji nicht leiden könne. 

Sie führen das darauf zurück, dass ein japanischer Regisseur es nicht sehen könne, wenn ein Franzose mit seinen westlichen Kampfkünsten einen japanischen Samurai-Schwertmann übertreffen würde. Dabei spielen sie auf die Rivalität zwischen Sanji und Zorro an. 

Zudem gäbe es im Anime einige Stellen, die so nicht im Manga vorkommen würden und Sanji schwächer darstellen ließen, als er eigentlich ist. Ein Beispiel in den Kommentaren auf Reddit ist, dass Sanji bei Kämpfen öfter rumgeschleudert werden würde, als er es in der Originalfassung täte.

Allerdings handelt es sich dabei wirklich nur um eine unbestätigte Aussage aus der Fangemeinde. Es ist unklar, ob einer der Produzenten tatsächlich Sanji hasst. Zumindest können wir an Sanji ausmachen, dass der Anime von One Piece früher besser war: Der wichtigste Moment von Sanji zeigt, warum One Piece früher besser war

Ave Dominus Nox! Schnappt euch diese Elite-Kaffeemaschine zum Tiefpreis & dominiert die Nacht

Wenn die Server glühen, die Schlachtrufe durchs Headset peitschen und die Nacht kein Ende zu nehmen scheint, reicht ein simples Heißgetränk nicht mehr aus. Um wirklich die Nächte zu dominieren, braucht ihr pures Promethium für euren Organismus. 

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Bevor ihr mehr zu dieser Gabe des Maschinengottes erfahrt, gibt’s hier noch mehr starke Deals bei MediaMarkt!

Vom Plörre-Gardisten zum Adeptus-Barista: So bekommt ihr den perfekten (Coffee)Shot

Vergesst den wässrigen Knopfdruck-Kaffee aus der alten Maschine in der Küche. Hier extrahiert ihr das schwarze Gold mit dem perfekten Druck und mahlt die Bohnen frisch und effizient wie ein Tech-Priester des Adeptus Mechanicus. Diese technischen Segnungen liefert euch das Gerät.

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Crafting-Level 100: Integriertes Mahlwerk & präzises Tamping

Guter Kaffee steht und fällt mit der Frische der Bohnen und der Art, wie grob oder fein er gemahlen wird. Hier hat jede Bohnensorte ihren eigenen Sweet-Spot und ihr könnt alles exakt einstellen.

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Diese Siebträgermaschine ist kompakt und funktioniert tadellos.

Die Maschine kommt mit einem eingebauten Kegelmahlwerk mit acht Mahlgradstufen. Ihr bestimmt, wie fein euer Roh-Material verarbeitet wird. Das absolute Highlight ist aber das mitgelieferte Barista-Kit inklusive Tamping-Matte und Dosierhilfe.

Der Maschinengott hasst Verschwendung und mit diesem Zubehör geht auch garantiert nichts daneben, eure Kaffeestation bleibt clean und ihr presst das Kaffeemehl mit der perfekten Dichte in den Siebträger.

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Min-Maxing für den Geschmack: Active Temperature Control

Kaffeezubereitung ist eine arkane Wissenschaft, und Hitze ist der entscheidende Multiplikator. Ist das Wasser zu heiß, verbrennt der Kaffee und schmeckt bitter. Ist es zu kalt, wird er eklig und sauer wie Feldrationen von Krieg.

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Auch eine doppelte Ladung ist hier kein Problem!

Die La Specialista Arte eliminiert diesen ärgerlichen Zufallsfaktor durch drei präzise Temperaturprofile. Egal, ob ihr helle oder dunkel geröstete Bohnen in den Tank werft, ihr holt immer die maximalen Aromen und eine traumhafte Crema aus eurem Shot.

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Der ultimative Buff: Die MyLatte Art-Düse

Bock auf einen Flat White oder Cappuccino nach einer harten Nacht? Blöd, dass die Milchschläuche von Vollautomaten meist aussehen, als kämen sie direkt aus Nurgles Garten der Freude.

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Cappuccino und Latte sind hier kein Problem und das ganz ohne eklige Milchschläuche.

Hier gibt’s was Besseres: Mit der professionellen MyLatte Art-Dampflanze (ja, ernsthaft!) schäumt ihr eure Milch (oder Ersatzprodukt) manuell auf. Mit etwas Übung gießt ihr Mikroschaum, der so seidig ist, als hätten sie die größten Künstler der Aeldari hergestellt.

Holt euch also dieses kleine Wunderwerk der Technik noch heute zum Sonderpreis bei MediaMarkt und werdet zu einem wahren Meister der Nacht!

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Darüber hinaus gibt es aktuell auch noch weitere spannende Hardware- und Software-Angebote, bei denen ihr ordentlich sparen könnt. Diese findet ihr auf unserer Deals-Übersichtsseite.

Mit einem Einkaufswagen markierte Links sind so genannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhalten wir je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Windrose: So könnt ihr auch ohne Host in die Welt eurer Freunde eintauchen

In Windrose könnt ihr im Koop mit euren Freunden gemeinsam das Meer unsicher machen, doch wenn der Host eurer Runde nicht aktiv ist, müsst ihr warten, bis er online ist. Eine Methode jedoch lässt euch dieses Problem komplett vergessen. Wir zeigen euch, wie ihr ohne Host trotzdem weiter zocken könnt.

Was ist das Problem? Wenn ihr im Koop mit euren Freunden spielt, könnt ihr gemeinsam Abenteuer erleben, doch, wenn der Host eurer Runde offline gehen muss, steht ihr vor einem Problem: ihr könnt der Welt nicht beitreten, solang dieser nicht aktiv in Windrose zockt. Für viele ist das ein nerviges Problem, doch es gibt eine Möglichkeit, wie ihr dieses umgeht und das nur mit wenigen Klicks.

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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont

So könnt ihr auf den gemeinsamen Spielstand zurückgreifen

Was muss ich tun? Um das Problem des notwendigen Hosts zu umgehen, müsst ihr an den Spielstand eures ehemaligen Hosts herankommen. Es gibt zwei Wege, wie ihr das tun könnt – entweder ihr nutzt die manuelle Methode und packt die Dateien in eine Zip um sie euch zu gegenseitig zu schicken oder ihr nutzt eine Software, wie „SaveSync“ die das Ganze automatisiert. Wir zeigen euch nun die manuelle Variante:

  • Kopiert %USERPROFILE%/AppData/Local/R5/Saved/SaveProfiles/ in die Suchleiste eurem Dateibrowser
  • Öffnet den Ordner mit eurer Steam-ID und öffnet dann die Ordner RocksDB\0.10.0\Worlds
    • Jetzt seht ihr eine Liste aller eurer erstellter Welten
  • Die Weltordner enthalten GUIDs. Um eine Welt zu finden, öffnet ihr jeden Ordner und anschließend die Datei „WorldDescription.json“. Dort findet ihr den Weltnamen.
  • Wandelt dann den Ordner mit eurer Wunschwelt in eine Zip-Datei und sendet diese dem neuen Host
  • Macht das nun jedes Mal, wenn ihr den Host wechseln wollt.

Abseits davon könnt ihr, wie erwähnt, auch SaveSync nutzen, das man auf Steam für 5,89 € erwerben kann. Solltet ihr die Software nutzen wollen müsst ihr nun wie folgt vorgehen:

  • Habt ihr die Software installiert klickt ihr nun im Menü von SaveSync auf der linken Seite auf Windrose
  • Klickt jetzt auf den „+ New Save“-Button
  • Nun öffnet sich ein Fenster mit all euren verfügbaren Welten
  • Drückt jetzt auf die Welt, die ihr teilen wollt und dann auf „Create Save“
    • Der Spielstand wird jetzt synchronisiert
  • Wartet nun bis die Synchronisierung fertig ist
  • Drückt jetzt auf das „Share“-Icon eures Spielstandes und wählt dann den Namen eures Steam-Freundes aus
  • Drückt jetzt auf den „Share“-Button
    • Ab jetzt sollten sie die Spielwelt sehen und sie nutzen können
  • Fordert eure Freunde nun dazu auf, den Button „Activate“ zu drücken, damit all eure Fortschritte immer synchronisiert werden

Das Praktische an SaveSync ist, dass ihr auch alte Versionen der Spielstände einsehen und wiederherstellen könnt. So könnt ihr kaputte Spielstände wiederherstellen, ohne sie komplett verloren zu haben.

Das waren alle wichtigen Infos, wie ihr auf die Spielwelt eurer Koop-Gruppe auch ohne den Host zurückgreifen könnt. Zusammen ist das Piratenleben einfacher, aber auch im Trupp ist die Wahl eurer Waffen wichtig. Wir zeigen euch deshalb ebenfalls, welche Waffengattungen derzeit zu den besten gehören: Windrose: Waffen in der Tier List – Diese solltet ihr mitnehmen

Quelle(n):
  1. steamcommunity.com

Find Your Next Game live von der CAGGTUS: Ab heute mit Weltpremieren, Stargästen und unserem eigenen Steam Sale!

Die FYNG CAGGTUS zündet die nächste Eskalationsstufe! Wir senden drei Tage live aus Leipzig und planen für euch unser bislang spektakulärstes Programm. 

Heute geht es los mit FYNG Caggtus live aus Leipzig! Wir starten mit einem Talk zu Open Worlds, nehmen euch mit in Die Gilde: Europa 1410, schauen uns Neverness to Everness an und feiern um 17:00 Uhr die große FYNG Show mit über 20 (Welt-)Premieren! Los gehts auf dem GameStar-Twitch-Kanal.

So sieht der volle Plan aus:

Eine große Gaming-Show auf die Beine zu stellen, gleicht einem gewaltigen Puzzle, für das man anfangs noch keine Teile hat. 

Entsprechend groß ist jedes Mal die Ungewissheit: Gibt es genug interessante Premieren für unsere FYNG Show? Bekommen wir spannende Gäste? Fällt uns wieder etwas ein, das euch überraschen wird? 

Umso schöner nun die Gewissheit, dass wir auch für unsere nächste FYNG-Sause diese Fragen mit »Aber sowas von!« beantworten können. 

Vom 16. bis zum 19. April feiern wir Find Your Next Game live von der CAGGTUS in Leipzig. Besucht uns in Halle 3, Stand 330! 

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Find Your Next Game live von der CAGGTUS 2026 im Trailer

Was ist Find Your Next Game? 

Find Your Next Game (kurz: FYNG) ist unsere große Live-Event-Reihe, mit der wir euch dieses ganz spezielle Gefühl eines Messebesuchs nach Hause ins Wohnzimmer transportieren wollen.  

Natürlich stehen dabei immer Spiele, Technik und Entertainment im Mittelpunkt, aber uns geht es auch um mehr: Communities, der Austausch mit Gleichgesinnten, fachkundige Diskussionen und eine gepflegte Portion Quatschmachen. Das alles live und ohne doppelten Boden. 

Diese spezielle Kombination kommt offenbar gut an, was es uns wiederum ermöglicht, bei jeder Show gegenüber dem Vorjahr nochmal einen draufzusetzen. Hier ein paar Fakten: 

  • Über 25 Stunden Liveprogramm vom 16. bis zum 19. April mit Shows, Analysen, Talks und Albereien. 
  • Die bislang spektakulärste FYNG Show mit über 20 Trailer-, Gameplay- und Weltpremieren mit wirklich fantastischen Spielen und extravielen Überraschungen, gewohnt charmant und kompetent moderiert von Ann-Kathrin und Maurice. 
  • Ein 900 Quadratmeter großer Stand mit wunderschöner Showbühne, vielen Sitzplätzen und einem verdammten Riesenrad! 

Unsere Sendezeiten und wo ihr zuschauen könnt 

Unser Show-Programm könnt ihr entweder live vor Ort in Leipzig oder auf unserem GameStar-Twitch-Kanal verfolgen oder natürlich auch hier auf eurer Lieblings-Website. Die FYNG CAGGTUS Show 2026 am Donnerstag übertragen wir außerdem auf dem GameStar-YouTube-Kanal. Das sind unsere Sendezeiten: 

  • Donnerstag, 16. April – 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
  • Freitag, 17. April – 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr 
  • FYNG CAGGTUS Show: Freitag, 17. April – 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr 
  • Samstag, 18. April – 10:00Uhr bis 19:00 Uhr 
  • Sonntag, 19.April – 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr 

Falls ihr nicht live dabei sein könnt, kein Problem. Einen Großteil des Programms werden wir auch als separate Videos auf GameStar, GamePro, MeinMMO sowie unseren YouTube-Kanälen veröffentlichen. Freut euch außerdem auf exklusive News und Previews zu den Neuankündigungen unserer FYNG Show! 

Worauf ihr euch freuen dürft 

Am liebsten würden wir euch an dieser Stelle schon alles verraten, weil wir wirklich verdammt stolz darauf sind, was wir für euch auf die Beine gestellt haben. Aber einerseits würde euch das natürlich die Überraschung verderben. Und andererseits würden wir damit so manches Embargo brechen, was insbesondere bei der eigenen Show nur so mittelschlau wäre. 

Deshalb hier für euch ein paar mehr oder weniger hilfreiche Andeutungen: 

  • Für die FYNG CAGGTUS Show 2026 haben wir fast 100 Themen diskutiert. Inzwischen bekommen wir auch Anfragen aus den USA und zu größeren Produktionen. 
  • Wie gewohnt kuratieren wir die FYNG Show redaktionell. Freut euch entsprechend auf einen bunten Genre-Mix von Indie bis Blockbuster. 
  • Wir machen ein paar Dinge, die wir noch nie gemacht haben. Und wenn es uns überrascht hat, dann wird es euch mit ziemlicher Sicherheit ebenfalls überraschen. 
  • Falls es rund um FYNG zu spektakulären Reveals kommen sollte, dann könnt ihr euch natürlich darauf verlassen, dass ihr bei uns die meisten und exklusivsten Infos bekommt. 
  • Mary hat eine Detektiv-FYNGerpuppe gehäkelt. Aus Gründen. 

In guter alter FYNG-Tradition wird es auch zur FYNG CAGGTUS 2026 wieder eine FYNG-Steam-Seite geben. Dort findet ihr wie gewohnt nicht nur unseren Stream, sondern auch übersichtlich alle Titel der Show samt persönlicher Auswahl nach euren Spielvorlieben sowie – so vorhanden – spielbaren Demos. 

Noch keine Tradition, aber gerade deshalb für uns umso cooler: Erstmals veranstalten wir passend zur Show unseren eigenen waschechten FYNG Steam Sale. Freut euch auf viele Sonderangebote von Herstellern, die schon mal Teil unserer Show waren. 

Für uns ist der FYNG Steam Sale natürlich nicht nur ein echter Ritterschlag, sondern ein weiteres Teil für unser immer größer und schöner werdendes Puzzle. 

Wir können es kaum erwarten, euch das Ergebnis zu zeigen und werden wie immer unser Bestes geben, dass ihr beim Zuschauen mindestens genauso viel Spaß habt wie wir beim Vorbereiten. Wir sehen uns in Leipzig oder im Stream! 

Wie geht es Bungies 200-Millionen-Shooter einen Monat nach Release? Hat Marathon noch eine Chance, die hohen Kosten reinzuholen?

Mit Marathon hat Bungie einen Fuß in das Genre der Extraction-Shooter gesetzt. Wie geht es dem neuesten Spiel des Destiny-Studios einen Monat nach Release?

Vor knapp 1,5 Monaten hat Bungie mit Marathon ein neues Spiel veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen Extraction-Shooter, in dem ihr Klassen mit verschiedenen Fähigkeiten spielen könnt und versucht, Loot zu sammeln oder Quests zu erfüllen, während ihr gegen andere Spieler und NPCs kämpft.

Marathon hatte einen schwierigen Start, obwohl der Shooter einige spielerische Qualitäten hat. Für MeinMMO-Redakteur Dariusz ist es sogar einer der besten Shooter, die wir 2026 bekommen.

Marathon hat zwar eine kleine Community, die sehr positiv über das Spiel spricht, doch die großen Spielerzahlen blieben selbst zu Release aus. Wochenlang waren die Steam-Charts und die Entwicklungskosten ein viel diskutiertes Thema. Schon früh hieß es, das Spiel habe über 250 Millionen US-Dollar gekostet, und inzwischen soll Bungie-Experte Paul Tassi von internen Quellen beim Entwicklerstudio erfahren haben, dass diese Zahlen angeblich akkurat sind (via Forbes).

Einen Monat nach Release stellt sich also die Frage: Wie steht es um Marathon und kann das Spiel überleben?

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Bungie präsentiert Marathon im Launch-Trailer

Bungie überrascht mit starkem Post-Launch-Support

Bevor wir uns die blanken Zahlen anschauen, werfen wir einen Blick auf die bisherige Arbeit der Entwickler, die seit dem Release geleistet wurde. Bungie offenbart hier nämlich eine Stärke, die sie für viele Fans lange Zeit bei Destiny 2 vermissen ließen:

Schnelles und gutes Reagieren auf Spieler-Feedback.

Bungie zeigt, dass sie willig sind, der Marathon-Community ein bestmögliches Spiel zu liefern und Probleme oder Kritikpunkte anzugehen. Das Team um Creative Director Joe Ziegler kommuniziert transparent mit der Player-Base und nimmt tatsächlich schnell Änderungen vor.

  • Spieler wünschen sich einen Duo-Modus → Bungie testet einen Duo-Modus → Bungie kündigt an, einen Duo-Modus zu bringen
  • Das UI wird scharf kritisiert → Bungie nimmt Verbesserungen vor, etwa an der Darstellung von Gegenständen, und zeigt jetzt beispielsweise besser an, ob eine Waffen-Mod auf eine Waffe passt
  • Die „Recon“-Runner-Hülle ist zu schwach → wird gebufft
  • Eine Waffe, die der Endgame-Boss droppt, ist zu stark → wird generft
  • Der Battle Pass bietet zu wenig lohnenswerte Inhalte → Bungie fügt weitere Inhalte hinzu, darunter Runner-Skins

Der größte Kritikpunkt am Spiel ist weiterhin die Schwierigkeit. Marathon soll eher für Hardcore-Gamer ausgerichtet sein und ist wenig Casual-freundlich. Das zeigt auch die nach Release veröffentlichte Endgame-Map „Kryo-Archiv“, die von Spielern nicht nur bestmögliche Ausrüstung fordert, sondern auch einen gewissen Skill in einem 3er-Trupp. Das Problem ist klar: Es gibt Inhalte in Marathon, die manche Spieler niemals sehen werden.

Wer den Gameplay-Loop aber mag und kein Problem damit hat, dass Endgame-Inhalte wirklich für Spieler sind, die das Endgame erreichen, und diese Inhalte nicht beim ersten Versuch abschließen, der hat auch einen Monat nach Release noch Spaß am Spiel. Die Casual‑Freundlichkeit von Kryo-Archiv ist in etwa vergleichbar mit den Raids in Destiny.

Marathon Screenshot 3

Die Zahlen – volle Katastrophe oder Grund zur Hoffnung?

Einen Monat nach Release zeichnet sich ein Bild von Marathon, das einen besseren Eindruck darüber verschafft, ob der Extraction-Shooter für Bungie und Sony ein finanzieller Erfolg ist oder nicht – und die jüngsten Erkenntnise deuten eher auf Misserfolg.

Laut dem Marktforschungsunternehmen „Alinea Analytics“ habe sich Marathon plattformübergreifend in den ersten 2 Wochen nach Release rund 1,2 Millionen Mal verkauft und dabei einen Umsatz von rund 55 Millionen US-Dollar generiert. Die stärkste Plattform sei dabei Steam mit 800.000 verkauften Kopien gewesen (via X). Paul Tassi von Forbes berichtete indes, dass diese Zahlen laut seinen Quellen bei Bungie hinkommen würden.

Marathon bietet obendrein Mikrotransaktionen in Form von Skins, Battle-Pässen und Ingame-Währungen an. Hierfür wird jedoch eine bestehende und treue Spielerschaft vorausgesetzt. Auf Steam, Marathons stärkster Plattform, setzt sich jedoch der Abwärtstrend fort:

  • In der vergangenen Woche schwankte der 24-Stunden-Peak zwischen 22.000 und 28.000 zeitgleich aktiven Spielern.
    • Zum Vergleich: Sogar jahrealte Spiele wie DayZ, Dead by Daylight und Warframe haben jeden Tag einen Peak von über 55.000
  • Die Core-Community von Marathon ist schätzungsweise vor allem in den USA. Das zeigen auch die Spielerzahlen. Wenn US-Amerikaner offline sind, fallen die Zahlen auf teilweise 6.000 bis 7.000 Spieler ab.
  • Selbst nach inhaltlich guten Patches oder der Einführung von Kryo-Archiv war kein merklicher Anstieg der Spielerzahlen zu verzeichnen und der Abwärtstrend ging kurz danach weiter.

Selbst wenn jeder der geschätzten 1,2 Millionen Spieler für rund 35 Euro Ingame-Währung erworben hätte, um sich den Battle Pass und einen Skin für seine Lieblingsklasse zu holen, wäre der Gesamtumsatz von Marathon immer noch unterhalb von 100 Millionen Euro – die Rechnung ist allerdings nicht 100 % repräsentativ, weil wir den europäischen Preis der Ingame-Währung genommen haben, der meist höher ausfällt als in anderen Regionen.

Es ist deutlich: Marathon ist kein finanzielles Desaster wie Concord, aber dennoch weit weg davon, die geschätzten Entwicklungskosten von über 250 Millionen Euro wieder reinzuholen.

Marathon Screenshot Data Wall

Falsche Farbpalette im dafür falschen Genre

In meiner letzten Analyse zu Marathon habe ich die These aufgestellt, das größte Problem von Marathon ist die aktuelle Wahrnehmung Bungies durch die Spieler. Das Entwicklerstudio hat die Gunst der Spieler verloren. Ein weiterer Kritikpunkt, der zum fehlenden Erfolg von Marathon beitrug, ist jedoch der Artstyle.

Marathon ist futuristisch und setzt auf satte Farben. Die Handlung spielt auf dem fremden Planeten Tau Ceti und man selbst spielt einen kybernetischen Söldner, der in 3D-gedruckten Runner-Hüllen auf dem Planeten rumläuft, während sein Be­wusst­sein an einem weitentfernten, unbekannten Ort ist. Alles auf Tau Ceti sieht dabei etwas 3D-gedruckt aus, weil dort mit einfachen Ressourcen versucht wurde, eine Kolonie zu errichten.

Das Spiel ist nicht klassisch bunt und kann an manchen Orten sogar recht düster sein, aber viele Gebäude sind in knalligen Farben gehalten. Die farbliche Gestaltung des Spiels ist dabei wahrscheinlich von realen Firmen oder Ähnlichem inspiriert. Dort werden Farben etwa zur Unterteilung der Abteilungen und zur Orientierung eingesetzt.

  • Die grüne Linie führt zu dem Bereich mit den grünen Wänden, in dem die Warenproduktion ist.
  • Die gelbe Linie führt zu den gelben Wänden, wo das Produkt verpackt wird.

In Marathon gibt es auf der Map „Düstermoor“ etwa das Gewächshaus, das von außen in einer kräftigen Farbkombination aus Blau und Neongrün daherkommt, oder das Bio-Forschungslabor, das in einem auffälligen Türkis angestrichen ist. Vielen Shooter-Fans ist das zu bunt. Besonders im Genre der Extraction-Shooter sind bunte Farben bislang eine Seltenheit. Selbst das futuristische, postapokalyptische ARC Raiders setzt trotz fliegender Alien-Roboter auf eine bodenständigere Farbpalette, mit viel Grau, Braun und grünen Pflanzen.

Kein erfolgreicher Extraction-Shooter ist farblich auffällig. Escape from Tarkov, Hunt: Showdown, Arena Breakout: Infinite, Gray Zone Warfare… alles Spiele, die – ähnlich wie ARC Raiders – eine vergleichsweise realistische, matschige Farbgebung haben. Mit The Cycle: Frontier haben wir zudem in den vergangenen Jahren bereits einen eher bunten Extraction-Shooter sterben sehen.

Die Mischung aus Hardcore-Gameplay mit PvP-Fokus und der recht bunten Map-Gestaltung hat wahrscheinlich eine sehr kleine Zielgruppe und so ist es nur schwierig vorstellbar, dass Marathon trotz spielerischer Qualität zukünftig Unmengen an neuen Spielern anziehen und die Zahlen drastisch kann.

Sony hat die Qual der Wahl

Marathon schlägt sich durchwachsen. Während die Kern-Community das Spiel mag, weiterhin Spaß hat und die Arbeit der Entwickler seit Release schätzen, sinken die ohnehin schon nicht starken Zahlen des Shooters. Für Sony und Bungie bleiben jetzt eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie sie mit Marathon weitermachen können:

  1. Die Entwicklung einstellen und Verluste minimieren
  2. Marathon weiter unterstützen, fortlaufende Entwicklungskosten in Kauf nehmen und versuchen, langfristig die Ausgaben durch neue Spielverkäufe und Mikrotransaktionen reinzuholen

Option 2 ist allerdings ein Drahtseilakt, weil eine Balance zwischen Kosten und Einnahmen gefunden werden muss. Es dürfen nicht zu viele Entwickler an Marathon arbeiten, damit die fortlaufenden Kosten möglichst gering gehalten werden. Es dürfen aber auch nicht zu wenig Beschäftigte sein, weil Content-Mangel, unzureichendes Reagieren auf Spieler-Feedback oder eine durchwachsene Qualität bei neuen Inhalten die zahlenden Spieler vom Spiel vertreiben oder zumindest das Interesse, ihre vorhandene Kaufkraft auszuleben, senken könnte.

Sony und Bungie müssen jetzt quasi von einem Comeback träumen, wie es No Man’s Sky der gesamten Spielebranche vorlebt. Das Survival-Spiel erntete zum Release viel Kritik, aber heute ist es vor allem für beispielhaften Support mit starken kostenlosen Inhalten bekannt. Erst kürzlich stellten sie eine Art Pokémon-Update vor: No Man’s Sky bringt unerwartetes „Pokémon-Update“, sogar Palword reagiert darauf

Dieser neue ergonomische Stuhl hat ein Feature, das der Innovator für euren Rücken ist!

Stellt euch vor, ihr seid mitten in einer intensiven Gaming-Session oder tief in einem Home-Office-Projekt versunken. Doch langsam protestiert euer Rücken, denn ihr habt euch unbewusst die ganze Zeit eine immer unbequemere Haltung angewöhnt und irgendwann wird es dann unangenehm.

Damit ist jetzt Schluss! Der Sihoo Doro C300 Pro V2 springt in die Bresche und schickt das Problem des “starren Sitzens” endgültig in die Wüste – mit dem klaren Ziel, durch technologische Innovation ein gesundes und komfortables Sitzerlebnis zu schaffen. Die Ergonomie-Stuhl-Experten von Sihoo bringen dabei über 15 Jahre Forschung ein.

Mit seinem modernen Design passt der Stuhl wirklich in jedes Büro!

Es ist kein einfaches Möbelstück, dem Ihr euch anpassen müsst. Dieser Stuhl ist ein cleverer Hightech-Partner, der jede eurer Bewegungen in Echtzeit mitmacht, jeden Sitzmoment belebt und euch bei produktiver Arbeit wie kreativer Inspiration unterstützt. Kein Wunder, dass Sihoo bereits in über 100 Ländern vertreten ist und von Millionen Haushalten sowie großen Unternehmen geschätzt wird. Ganz nach dem Motto: Sitze gut, denke besser!

Ein Stuhl der mitdenkt: Willkommen in der Ära des dynamischen Sitzens

Willkommen in der Ära der “smarten” Stühle. Denn während man als Nutzer unwillkürlich irgendwann nach langem Sitzen eine falsche Haltung einnimmt, “denkt” dieser Stuhl quasi mit und korrigiert einfach seine Ausrichtung, um euch maximalen Komfort zu bieten.

Hier gibt’s den neuen cleveren Top-Stuhl Sihoo Doro C300 Pro V2

DynaCore System – Komfortanpassung in Echtzeit

Das Herzstück des Sihoo Doro C300 Pro V2 ist das DynaCore System. Das ist sowohl das Herz als auch das Hirn des Stuhls. Durch spezielle Schwerkraftsensoren erkennt der Stuhl jede eurer Bewegungen und koordiniert dann die Unterstützung in vier Zonen: Kopf, Rücken, Lendenwirbel und Arme.

Hier steht aber nicht einfach eine klassische Lendenwirbelstütze im Fokus, sondern das DynaCore-System für adaptive Ganzkörperunterstützung, das den gesamten Rücken aktiv einbezieht und typische Schwachstellen herkömmlicher Stühle überwindet.

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Egal ob beim Zocken, Arbeiten oder kreativen Aufgaben – der Sihoo Doro C300 Pro V2 macht alles mit!

Während viele traditionelle ergonomische Modelle vor allem punktuell im unteren Rücken ansetzen, passt sich der C300 Pro V2 dynamisch an die natürliche Rückenkrümmung an und bietet so durchgehenden Support – für mehr Komfort, eine gesündere Haltung und ein deutlich entspannteres Sitzgefühl über den ganzen Tag hinweg.

Das Ergebnis: Der Stuhl bietet so Support, der immer “bei euch bleibt”.  Es entstehen keine Lücken, es gibt kein Verrutschen und kein ständiges Nachjustieren ist mehr nötig. Ihr sitzt also immer optimal, egal wie sehr ihr euch unbewusst beim Zocken oder Arbeiten bewegt.

Hier gibt’s den neuen cleveren Top-Stuhl Sihoo Doro C300 Pro V2 bei Amazon

SyncroFlex System – Noch mehr Anpassung!

Nerviges Herumfummeln an Hebeln und Stellschrauben vor dem ersten Hinsetzen gehört der Vergangenheit an. Dank einer innovativen Doppel-Feder- und Doppel-Track-Struktur passt sich der Stuhl automatisch an eure individuelle Rückenkrümmung an.

Die Rückenlehne gleitet dabei aktiv mit eurer Wirbelsäule mit, sodass ihr ab der ersten Sekunde perfekt eingebettet seid. Da ist es auch egal, ob Ihr groß, klein, kräftig oder zierlich seid. Das ist vor allem dann super, wenn ihr euch den Stuhl mit Kollegen und Mitbewohnern teilt.

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Den Sihoo Doro C300 Pro V2 gibt es sogar in schwarz!

Dynamic Lumbar Support 2.0 – Die Rettung für euren unteren Rücken

Rückenschmerzen sind der Endgegner jedes Vielsitzers, aber der C300 Pro V2 hat die passende Strategie dagegen. Die selbstadaptive Lendenwirbelstütze bietet drei verschiedene Modi: Von festem Support über sanfte Unterstützung bis hin zur gezielten Entlastung des Kreuzbeins (Sacrum Support).

Das Geniale daran: Wenn Ihr euch zurücklehnt, rutscht die Stütze mit eurem Schwerpunkt nach unten, sodass niemals eine “leere” Stelle im unteren Rücken entsteht. Denn genau das ist oft der Grund, wenn der Rücken irgendwann mal doch zwickt. Hier braucht ihr euch auch darum nicht sorgen. Der Stuhl denkt für euch mit.

Hier gibt’s den neuen cleveren Top-Stuhl Sihoo Doro C300 Pro V2

8D Bionic Armrests – Totale Freiheit für jede Lage

Ja, ihr habt richtig gelesen: Die Zeiten von 3D- oder gar 4D-Armlehnen sind vorbei, hier gibt’s die 8. Dimension! Diese Armlehnen sind nämlich weit mehr als nur eine Ablage für eure Arme.

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Mit diesem bequemen Bürostuhl sind Rückenschmerzen Schnee von gestern!

Sie sind ein echtes Präzisionswerkzeug mit 360-Grad-Unterstützung. Für Gamer ist besonders der Flip-up-Mechanismus ein Highlight. Ihr könnt den hinteren Teil hochklappen, um eure Ellbogen perfekt zu stützen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ihr am Smartphone zockt oder einen Comic lest.

Auch hier zeigt sich das ausgeklügelte Design: Da die Armlehnen mit der Rückenlehne gekoppelt sind, wandern sie beim Zurücklehnen synchron mit, damit eure Schultern immer entspannt bleiben.

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Ultra-Wide 3D Headrest – Wellness für Nacken und Geist

Euer Nacken ist ständig in Bewegung, also muss es auch die Kopfstütze sein. Die ultra-breite 3D-Kopfstütze des C300 Pro V2 umschließt euren Nackenbereich flexibel in alle Richtungen.

Da ist es gleich, ob ihr gerade hochkonzentriert den nächsten Boss-Raid plant oder den Kopf entspannt beim Filmschauen zur Seite neigt. Ihr seid in jeder Lage sicher gestützt und bekommt auch keinen steifen Nacken.

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Egal ob in schwarz oder weiß, der Sihoo Doro C300 Pro V2 sieht einfach verdammt gut aus!

135° Recline & integrierte Fußstütze – Die ultimative Relax-Zone

Nach getaner Arbeit oder einer harten Runde im Multiplayer braucht jeder mal eine Pause. Per Smart Weight-Responsive Mechanism lehnt ihr euch mühelos bis zu 135 Grad zurück, ohne dass der Stuhl ins Kippen kommt.

In Kombination mit der integrierten Mesh-Fußstütze verwandelt ihr den Stuhl so im Handumdrehen in eure persönliche Chill-out-Area für tiefe Entspannung. Dank des atmungsaktiven Cloud Mesh 2.0 bleibt ihr dabei selbst in hitzigen Momenten immer cool.

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Bereit für das ultimative Upgrade eures Setups?

Ihr habt lang genug auf unbequemen Stühlen ausgeharrt, die eurem Rücken mehr schaden als nützen. Mit dem Sihoo Doro C300 Pro V2 holt ihr euch jetzt nicht nur ein Möbelstück ins Haus, sondern eine echte Innovation. Diese Innovation setzt eure Gesundheit und euren Komfort an erste Stelle – inklusive BIFMA-Zertifizierung für Qualität und Sicherheit.

Ob ihr im Home-Office Rekorde brecht oder in eurer Freizeit die Ranglisten stürmt: Dieser Stuhl ist euer neuer Player One und mit einem Early-Bird-Preis von 429.99 € (16. April bis 15. Mai) sowie dem exklusiven Code SihooDT6, der den Preis mit weiteren 6% Rabatt auf 404.19 € senkt, lohnt sich der Einstieg gleich doppelt. Hier geht’s zum offiziellen Shop.

Nach 3 Stunden habe ich in Windrose mein erstes Schiff und mich hat lange kein Piraten-Spiel so fasziniert

Das neue Piraten-Spiel Windrose entert Steam mit fast 100.000 Spielern, die in See stechen. Mit einer Mischung aus Story, Sandbox-Gameplay und dem Freiheitsgefühl, das man als echter Pirat haben will, bekommt es reihenweise positive Reviews. MeinMMO-Redakteur und Freizeit-Freibeuter Benedict Grothaus hat sich angeschaut, woher der Trubel kommt – und konnte sich nur schwer wieder losreißen.

Aye, Landratten ahoy! Windrose ist da und hat mich vollkommen im Griff seiner polierten Hakenhand. Setzt die Segel und… okay, okay. Ich lasse diese dämlichen Wortspiele. Zumindest größtenteils. (Yarr!)

Aber im Ernst, das Sandbox-Spiel habe ich Anfang 2026 in der Demo angezockt, zumindest, bis ich nicht mehr auf den Server meiner Freunde kam. Entsprechend habe ich mich auf den Release von Windrose gefreut, der über 47.000 Spieler auf Steam angelockt hat – sogar fast 100.000 einen Tag später (laut SteamDB).

Hier auf MeinMMO bin ich vermutlich eher dafür bekannt, Wikinger, Survival und Warhammer zu vertreten. Piraten gehören jedoch zu meinen größten Interessengebieten, auch historisch. Einer der Gründe, warum mich Skull & Bones damals so enttäuscht hat, aber da will ich nicht weiter drauf einhacken.

Es gibt nur wenige Spiele, vor allem neuere, die das Piraten-Feeling gut umsetzen. Windrose ist ein solches Spiel und hat mich sogar dazu verleitet, etwas länger zu spielen, als ich sollte …

Meine Kapitänin – äh – Chefredakteurin Leya Jankowski wollte einen Anspiel-Bericht, und Redaktionsleiterin Lydia hat schon drauf gepocht, dass ich endlich anfange zu schreiben. Klar, ich hätte schneller fertig sein können, aber nachdem ich endlich mein Schiff hatte, wollte ich da erst mal nicht weg.

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Das Piraten-Survival-Game Windrose hat endlich einen Release-Termin, und der ist schon ganz nah am Horizont

Genug Schwein gehabt – Kniffliger Anfang, bei dem Erfahrung hilft

Der Start hat sich dabei erst einmal ziemlich gezogen, auch wenn er gut gemacht ist. Es gibt eine Story, der man im Verlauf des Spiels über Quests und NPCs folgt und die bereits zu Beginn mit einem eindrucksvollen Intro samt Comic umrissen wird.

Was dann folgt, ist erst einmal klassisches Sandbox-Gameplay:

  • Sammle Holz und Steine für eine Unterkunft.
  • Crafte Werkzeuge, Waffen und Ausrüstung.
  • Suche neue Materialien, namentlich Kupfer, um dich zu verbessern.
  • Erkunde die Welt und gehe da und da hin, um mehr zu entdecken.

Dazu gehört natürlich auch der Kampf gegen die Gegner, die so auf der Insel herumlaufen – vor allem Wildschweine. Die zählen zu den gefährlichsten Gegnern (was man ja schon mindestens seit Gothic weiß), sind aber für den Fortschritt wichtig wegen ihres Fells.

Kleiner Piraten-Fakt am Rande: Schweine spielen in der Geschichte eine wichtige Rolle. Die wurden als lebender Proviant aus der „alten Welt“ mitgeführt und auf karibischen Inseln ausgesetzt. Da sie dort oft keine Fressfeinde hatten, haben sie sich vermehrt und dienten den Seeleuten auf Fahrt als leicht zugängliche Nahrungsquelle.

Ein bisschen Dark Souls, ein bisschen Black Flag und sehr viel Enshrouded

Hier zeigt Windrose bereits eine seiner vielen Stärken: das Kampf-System. Verschiedene Waffen stehen zur Auswahl, mit unterschiedlichen Kampf-Stilen und Stat-Skalierungen.

Klingt wie Dark Souls? Spielt sich auch ähnlich, aber natürlich in der Light-Version. Trotzdem, wer in Soulslikes gut kämpfen, parieren, ausweichen und gegnerische Movesets lesen kann, hat in Windrose einen Vorteil, aber man kommt auch ohne zurecht. Besonders cool für Piraten-Fans wie mich: die Steinschlosspistolen fühlen sich genauso wuchtig an, wie sie sein sollen. Perfekt in Kombi mit dem Säbel!

Bau und Survival sind dagegen eine ziemlich direkte Mischung aus Valheim und Enshrouded. Neue Rezepte gibt’s, indem neue Ressourcen aufgehoben werden. Eine verbesserte (und hübschere) Basis gibt stärkere Buffs, genau wie Nahrung, die spätestens im Kampf gegen Piraten-Lager Pflicht wird.

Jetzt will ich aber endlich von dem Feature sprechen, das mich dazu gebracht hat, meine Chefin anzuflunkern: Seefahrt!

Drink up me hearties, yo ho!

Anker lichten und Segel in den Wind, wir gehen auf Plünderfahrt! Naja, fast. Bereits früh bekomme ich ein winziges Boot, mit dem ich quälend langsam andere Inseln ansteuern soll. Und ehrlich: das Ding fühlt sich so unsicher an, dass ich selbst als seefester Pirat mit meinem Magen kämpfe. Jede kleine Welle dient als Rampe für einen Monsterstunt.

Nach grob drei Stunden und einigen Story-Quests werde ich endlich zu meinem ersten Schiff geführt, einer stolzen Ketsch! Das ist der Moment, den ich auf jeden Fall erreichen wollte, ehe ich diesen Text hier verfasse – und es hat sich gelohnt, denn die Schifffahrt fühlt sich nach genau dem an, was ich in einem Piraten-Spiel haben will: Freiheit.

Als Kapitän stehe ich am Steuerrad und gebe meinen Matrosen Befehle. Segel setzen für mehr Fahrt, reffen zum Wenden und natürlich Shantys singen, damit es auf der Fahrt nicht langweilig wird. Genau diese Shantys waren es übrigens, die ich erst noch etwas genießen wollte, ehe ich endlich der Aufforderung der Chefs nachgekommen bin.

Dieser kleine Ungehorsam lässt sich aber sicherlich mit dem Piratenkodex vereinbaren … schließlich habe ich auch schon mal einen Befehl schlicht verweigert. Das war keine Meuterei, ehrlich!

Die Seefahrt fühlt sich in Windrose fast exakt so an wie damals in Assassin’s Creed: Black Flag. Wer sich, wie ich, damals viele Stunden auf See aufgehalten hat, kann seine Ketsch in Windrose locker durch jede Meerenge steuern.

Windrose hat einen so guten Start, dass ich gar nicht weiterspielen will

Das Piraten-Spiel hat mich bereits in den ersten Stunden so sehr fasziniert, dass ich eigentlich gar nicht aufhören wollte. Und genau das ist sein Problem. Denn Windrose ist noch im Early Access und entsprechend nicht fertig.

Allein was die Schiffe angeht, ist die Auswahl zwar „da“, aber noch recht klein:

Ich habe ein wenig Angst davor, dass ich die Inhalte von Windrose zu schnell durch habe und dann mit einem leeren Gefühl vor meiner Steam-Bibliothek sitze und mich frage, was ich jetzt tun soll.

Trotzdem zieht es mich schon wieder zur See … und deswegen werde ich auch noch ein wenig weiterspielen. Zumindest ein paar von Blackbeards Schiffen will ich mit meiner Ketsch (oder später meiner Fregatte) auf den Meeresgrund schicken!

Windrose zu spielen, hat mich wünschen lassen, wieder ein wenig mehr von dem Freiheits-Gefühl zu haben, das Piraten-Spiele und -Filme so ausmacht. Vielleicht muss ich mal wieder in Black Sails reinschauen, die Serie habe ich mir schließlich extra auf Blu-Ray gekauft: Die beste Piraten-Serie gibt’s bei keinem großen Streaming-Dienst gratis – Mit einer kleinen Ausnahme

Ein Survival-Spiel auf Steam fesselt mich seit 150 Stunden, lässt mich Dorfbewohner sammeln wie Pokémon

Nach fast zwei Jahren im Early Access startete das Survival-Spiel Soulmask nun in die Vollversion. Mit einer Mischung aus Sandbox, Survival-Crafting und Kolonie-Aufbau-Simulation lockte das Spiel zum Start über 44.000 Spieler auf Steam an. Auch MeinMMO-Autorin und Genre-Liebhaberin Linda Baumgartl wurde von den magischen Masken in den Bann gezogen und fühlte sich dabei merkwürdigerweise an Pokémon erinnert.

Als Soulmask zum ersten Mal auf meiner Bildfläche auftauchte, wurde ich direkt hellhörig. Die aztekischen Masken und das Dschungel-Setting sahen einfach cool aus. Trotzdem zögerte ich zunächst noch. Das Spiel befand sich zu dieser Zeit noch im Early Access, und musste sich mit meiner stetig wachsenden Steam-Bibliothek messen. Gerade an Survival-Titeln mangelte es die letzten Jahre nicht. Da überlegt man sich natürlich zweimal, welchem man eine Chance gibt.  

Irgendwann siegte dann aber doch die Neugier und ich tauchte ein in die Welt von riesigen Säbelzahntigern und antiken Ruinen. Und was soll ich sagen? Das Spiel hat bei mir einen Nerv getroffen, wie schon lange kein Survival-Game mehr. Denn Soulmask ist nicht nur sehr umfangreich. Es traut sich auch endlich an neue Ideen, die es von der Survival-Masse abhebt.

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Soulmask: Das Survival-Spiel auf Steam verlässt nach knapp 2 Jahren den Early Access

Plötzlich bin ich der Anführer eines Stammes

Der Anfang von Soulmask verläuft recht klassisch. Ich erfahre ein bisschen was über die Hintergrundgeschichte und werde dann im Dschungel ausgesetzt, wo ich mich erstmal um die Basics kümmern muss: Ressourcen sammeln, Ausrüstung herstellen, einen Schlafplatz errichten. So weit, so bekannt.

Da ich ein echter Liebhaber von Basenbau bin, suche ich mir früh ein nettes Plätzchen, um eine langfristigere Behausung zu errichten. Doch das gestaltet sich schwieriger, als anfangs gedacht. Man benötigt nicht nur unheimlich viel Material, sondern muss es auch an diversen Werkbänken weiterverarbeiten. Damit der Timer läuft, muss mein Charakter aktiv an der Werkbank stehen. Und das kann gerade bei größeren Projekten echt lange dauern.  

Ich will schon den unnötigen Grind des Spiels verfluchen – da verstehe ich, dass das Spiel gar nicht will, dass ich alles selbst mache.

In Soulmask könnt ihr nämlich einen Clan gründen. Damit ist nicht der Stamm gemeint, den ihr mit euren Freunden im Multiplayer bildet, sondern eure persönliche Gefolgschaft an NPCs. Fast jeder menschliche Gegner im Spiel kann von euch rekrutiert werden.

Dafür müsst ihr ihm nur ordentlich eins auf die Rübe geben, eure magischen Masken-Kräfte einsetzen und schon habt ihr einen hörigen Sklaven … ich meine natürlich neuen Mitbewohner. Zumindest, nachdem ihr ihn wieder mit etwas schmackhafter Brühe aufgepäppelt habt.

Mit der Zeit entsteht so ein wuselnder Ameisenhaufen an NPCs, die nicht nur für euch an Werkbänken stehen, sondern auch Ressourcen abbauen oder euer Lager verteidigen können. Besonders cool: Mit Seilbahnen könnt ihr Transportrouten einrichten, um völlig automatisiert Ressourcen zu eurer Basis zu befördern.

Sagt auf Wiedersehen zu eurem Charakter

Die neu angeworbenen Dorfbewohner sind jedoch mehr als billige Arbeitskräfte. Hinter ihnen verbirgt sich die größte Besonderheit von Soulmask, die am Anfang gar nicht mal so offensichtlich ist. Das liegt vor allem daran, dass man Genre-typisch mit einem selbst erstellten Charakter startet. Das impliziert irgendwie, dass man auch mit diesem Charakter spielen soll. Doch dem ist nicht unbedingt so.

In Soulmask könnt ihr jeden eurer Stammesmitglieder selbst steuern und damit zu einem vollwertigen Spieler-Charakter machen. Ihr spielt keine einzelne Figur, sondern ein Bewusstsein, das von Körper zu Körper springt.

Wirklich relevant wird das vor allem auf den höheren Leveln. Jeder Charakter im Spiel hat eine Reihe an Fähigkeiten, die er levelt, sobald er sie verwendet. Darunter fallen auch Kampf-Fähigkeiten. Jede Fähigkeit hat wiederum ein Maximal-Level, das sich von Charakter zu Charakter unterscheidet.

  • Einen guten Charakter erkennt ihr also daran, dass die gewünschte Fähigkeit einen möglichst hohen Maximal-Wert hat.

Hier liegt auch das Problem mit eurem Start-Charakter. Er ist zwar in allem solide, aber in nichts wirklich gut. Langfristig solltet ihr ihn also ersetzen.

Zugegeben, dieses Konzept fühlt sich erstmal etwas fremdartig an. Auch ich hing am Anfang an meinem Start-Charakter, den ich doch mit so viel Liebe erstellt und gelevelt hatte. Doch je weiter ich im Spiel voranschritt, umso mehr gefiel mir diese neue Freiheit:

  • Ich kann Charaktere mit verschiedenen Builds auf Lager haben und sie je nach Situation passend verwenden. Das ist besonders praktisch, wenn Gegner gegen gewisse Schadensarten anfällig sind.
  • Schaffe ich es, einen Gegner mit höherem Level zu unterwerfen, bringt mich das tatsächlich weiter. Ich übernehme einfach seinen Körper und überspringe so ein paar Level.
  • „Ausrangierte“ Charaktere können trotzdem nützlich bleiben. Zum Beispiel als Handwerker in der Base oder als NPC-Begleiter im Kampf.

Für alle, die trotzdem an ihrem Start-Charakter hängen, kann ich zumindest ein bisschen Entwarnung geben. Der Entwickler hat inzwischen die Möglichkeit hinzugefügt, das Aussehen von einem Stammesmitglied auf einen anderen zu übertragen. Selbst wenn ihr also irgendwann zu einem anderen Charakter wechseln wollt, könnt ihr zumindest euer gewünschtes Aussehen behalten.

Mein Dorf ist wie ein Pokédex

Die Jagd nach den besten Stammesmitgliedern entpuppt sich schnell als wildes Grind-Fest. Zusätzlich zu den verschiedenen Level-Werten hat jeder Charakter eine spezielle Klassenfähigkeit – je nach Herkunft – sowie einige angeborene Talente und Vorlieben. Diese bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich, zum Beispiel mehr Schaden mit gewissen Waffen oder eine besondere Abneigung gegen Fäkalien. Die Auswahl hier ist wirklich riesig und umfasst laut Entwickler über 800 Möglichkeiten.

Trotzdem möchte ich natürlich für jeden Job das perfekte Stammesmitglied finden. Also ziehe ich los und fange Dorfbewohner wie Pokémon. Mein Dorf ist das Pokédex, das es zu füllen gilt. Jeden brauche ich mindestens einmal. Am besten in der super perfekten Shiny-Variante.

Natürlich ist diese Art Grind nicht jedermanns Sache. Für mich persönlich schließt genau das aber eine Lücke, die damals Conan Exiles hinterlassen hat. Auch hier gab es die Möglichkeit, „Thralls“ zu farmen und als Arbeiter einzusetzen. Soulmask nimmt dieses Konzept und hebt es auf das nächste Level. Vor allem, weil ich jetzt nicht nur Arbeiter farme, sondern auch meinen eigenen Charakter.

Soulmask: das Pokédex
Das Pokédex von Soulmaks. Hier gebe ich meinen Stammesmitgliedern nicht nur komische Namen, sondern auch ihre Aufgaben.

Soulmask bietet viel Inhalt – Vielleicht zu viel?

Was fehlt bei einem Spiel mit dem Namen „Soulmask“ noch? Na klar, die Masken! Im Laufe des Spiels schaltet ihr verschiedene Masken frei, die sich auf unterschiedliche Gebiete spezialisieren und jederzeit gewechselt werden können. In einem extra Level-Baum könnt ihr dann passende Fähigkeiten freischalten, zum Beispiel um ein besserer Tank zu werden oder coole neue Angriffe zu lernen.

Außerdem gibt es natürlich noch den klassischen Technologie-Baum, mit dem ihr neue Bau-Rezepte erlernen könnt. In einem anderen Fenster findet ihr den „Jagdfortschritt“, mit dem ihr allgemeine Boni durch das Besiegen von Bestien freischalten könnt. Darüber hinaus können jede Menge Tiere gezähmt, Bosse besiegt und Dungeons erkundet werden.

Ihr merkt schon – Soulmask mangelt es nicht an Inhalt. Ganz im Gegenteil. Gerade am Anfang können die ganzen Menüs und Systeme eher ein bisschen überfordernd sein. Daher mein Rat: Folgt zu Beginn den Quests und lest euch Tutorials auch tatsächlich durch. Das Spiel macht eigentlich einen guten Job dabei, euch alles nach und nach beizubringen. Ihr müsst ihm nur genug Zeit geben.

Fazit? Soulmask ist vielleicht nicht das zugänglichste Survival-Game auf dem Markt. Wer jedoch Lust hat, sich auf ein umfangreiches und etwas komplexeres Spiel einzulassen, bekommt ein solides Survival-Abenteuer mit einigen interessanten Ideen geboten. Besonders punkten kann es mit dem Siedlungs-Management und den voll steuerbaren NPCs. Wer diese Punkte interessant findet, sollte definitiv einen Blick (durch die Maske) wagen.

Schon im Early Access hatte ich das Gefühl, nach 150 Stunden Spielzeit gerade mal an der Oberfläche von Soulmask gekratzt zu haben. Seitdem haben die Entwickler das Spiel nicht nur stetig verbessert, sondern sogar noch mehr erweitert. Mit dem Release der Vollversion erschien bereits das erste DLC, das ihr aktuell noch kostenlos erhalten könnt. Auf einer komplett neuen Karte im Ägypten-Stil könnt ihr jetzt sogar Luftschiffe bauen: Eines der besten Survival-Games auf Steam verschenkt seinen bisher größten DLC, doch habt ihr nicht ewig Zeit

Die neue Starter-Box von Dungeons & Dragons im Test: „Helden der Grenzlande“ ist der beste Tabletop-Einstieg, den ich je hatte

Ihr wolltet schon immer eure Freunde zu Dungeons & Dragons überreden? Oder ihr seid selbst ein Frischling? Dann könnte das neue Starter-Set „Helden der Grenzlande“ euer Tor ins Tabletop-Rollenspiel sein. MeinMMO-Redakteur Alex hat die neue Box für euch auf Herz und Nieren getestet.

Dieser Artikel erschien bereits im Oktober 2025 mit dem Release der englischen Box „Heroes of the Borderlands“. Nun ist auch die deutsche Version veröffentlicht und wir haben unseren Test dahingehend aktualisiert.

Einsteiger-Boxen für verschiedenste Tabletop-Rollenspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie versprechen eine einfache Zugänglichkeit in die umfangreiche Welt ihrer Regelwerke und Mechaniken und sollen es Neulingen möglichst leicht machen.

Das neue Starter-Set „Helden der Grenzlande“ von Dungeons & Dragons schlägt in die gleiche Richtung. Am 16. Oktober 2025 auf englischer Sprache (mit deutscher Variante am 25. März 2026) erschienen und auf 2-4 Spieler plus 1 Spielleiter ausgelegt, verfolgt die neue Box einen anderen Ansatz als frühere Einsteigerboxen. Die enthaltenen Regeln und Module orientieren sich am Regelwerk der 5. Edition von 2024 (5.5) und sind mit ihm auch kompatibel. Derzeit ist das Set nur auf Englisch verfügbar, doch es ist sehr wahrscheinlich, dass eine deutsche Version nachziehen wird.

Das Abenteuer ist eine Neuauflage des Klassikers „Keep on the Borderlands“ und bietet im Gegensatz zu seinen sehr linearen Vorgängern einen offenen Sandbox-Ansatz mit 3 unabhängigen Kurzabenteuer-Modulen. Mit allerlei visuellen Hilfen und einem enormen Umfang, soll die Box eine Art „Baukasten“ bieten, mit der sich Neulinge schnell und einfach kreativ austoben und die Regeln und Spielmechaniken kennenlernen können.

Wir haben uns „Helden der Grenzlande“ einmal ganz genau für euch angesehen und in verschiedenen Konstellationen mit blutigen Neulingen und alteingesessenen Veteranen getestet, wie sich das Ganze in der Praxis schlägt. Dabei stand für uns auch im Fokus, für wen sich die Box eignet und für wen eben nicht.

Wer schreibt hier? MeinMMO-Redakteur Alex ist seit über 16 Jahren in verschiedenen Pen-&-Paper-Rollenspielen zu Hause. Von Dungeons & Dragons über Pathfinder, Shadowrun, Das Schwarze Auge und Call of Cthulhu bis zu Die Schwarze Katze ist kaum ein System vor ihm sicher. Seine größte Leidenschaft gilt Faerûn in Dungeons & Dragons, in dessen Welt er nun schon über Jahre hinweg Abenteuer erlebt.
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Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben – Zweiter offizieller Trailer zum Film

Box auf und los geht’s?

Öffnet man die Box, stellt man direkt fest, wie umfangreich das Material ist. Darin enthalten sind:

  • Schnellstart-Leitfaden
  • Spielleitfaden
  • 3 Abenteuer-Hefte
  • 9 Maps
  • 5 Zusatzmaterialien
  • 1 Kampftracker-Block
  • 8 Charakterbögen
  • 210 verschiedene Karten für Gegner, NPCs, Zauber und Gegenstände
  • 273 Tokens für Gegner, Umgebung und Ressourcen
  • 1 Würfel-Set

Die Inhalte sind allesamt sehr hochwertig und bieten ein unglaublich tolles, immersives Anschauungsmaterial, das beinahe das Gefühl eines Brettspiels vermittelt. So habt ihr Pappfiguren für eure Charaktere und Karten für die Orte, an denen ihr euch bewegt. Das macht es gerade für Neulinge einfacher, sich zu orientieren und die Möglichkeiten für Aktionen greifbarer.

Der Quick-Start Guide hilft, die Box auszupacken und direkt loszulegen, ohne sich groß vorher einlesen zu müssen. Anhand einer Schritt-für-Schritt-Anleitung werden sowohl Spielleiter als auch Spieler zum Beginn ihrer ersten Session geführt. Die Spielanleitung soll sowohl von Spielern als auch Spielleiter explizit nur durchgeblättert und sich gemerkt werden, wo man im Zweifel welche Infos findet und nicht intensiv gelesen werden. Dann soll eins der 3 Abenteuer ausgesucht werden.

Das führt zwar zu einem wirklich schnellen Einstieg (wir waren bei unseren Tests in rund 15 Minuten startbereit, sowohl mit der Anfänger- als auch der Experten-Truppe), bringt aber auch das Problem mit sich, dass vor allem Dinge, die in den Abenteuerbüchern als wirklich wichtige Hinweise stehen, im Spielfluss dann häufig zu spät gelesen werden. Deshalb empfiehlt es sich, als kompletter Spielleiter-Neuling das ausgewählte Abenteuerheft einmal zu lesen, während die Spieler ihre Charaktere zusammenbauen, damit wichtige Nebeninformationen nicht untergehen, die nachher den Spielspaß trüben können.

Als Spieler gestaltet sich das Ganze ein wenig leichter, da es pro Charakter ein paar Bausteine gibt, die man sich entlang des Schnellstart-Guides schnell und einfach zusammenpuzzeln kann. Sucht euch eine Klasse aus und schnappt euch den dazugehörigen Charakterbogen. Hintergrund und Volk werden anhand von Karten modular ausgewählt und zum Charakterbogen gelegt. Folgt dann den Anweisungen auf eurem Bogen und legt die nötigen Ausrüstungsteile, Lebenspunkte und euer Gold bereit und dann seid ihr auch schon startklar für eure erste Runde.

Ein Baukasten voll nützlicher und sinnvoller Werkzeuge

Die Charakterbögen sind dabei deutlich schlanker als in der vollständigen Erfahrung zu Dungeons & Dragons und zeigen nur die wichtigsten Infos zur Klasse für das aktuelle Level, sodass neue Spieler hier nicht überfordert werden. Durch ihre Offenheit regen sie aber dazu an, kreativ zu werden und sich auszuprobieren.

Dabei habt ihr die Auswahl aus den 4 Klassen Kämpfer, Kleriker, Schurke und Magier, mit jeweils einer Auswahl aus zwei leicht spielbaren Unterklassen auf Level 3 pro Hauptklasse. Als Völker könnt ihr jeweils einen männlichen und einen weiblichen Vertreter der Menschen, Elfen, Zwerge und Halblinge wählen, zu denen es auch jeweils eine Spielfigur gibt. Dazu habt ihr die Wahl aus 8 verschiedenen Herkunftsgeschichten, die euch den Einstieg in euren Charakter erleichtern.

Steigt ihr im Level auf, dreht ihr den Bogen einfach nur um oder nehmt den nächsten. Ihr müsst euch also mit dem Levelaufstieg an sich hier nicht wirklich befassen. Das hat einerseits den Vorteil, dass ihr einfach spielen könnt, andererseits lernt ihr so einen wichtigen Teil eures Charakterwachstums im späteren Spiel nicht wirklich kennen. So könnt ihr eure Einstiegsrunden in eurem Tempo bis auf Level 3 spielen.

Material wie Tokens, Maps und Gegenstandskarten erleichtern die Übersicht für Neulinge massiv und helfen visuell einen Zugang zum Spiel zu bekommen. Das hilft vor allem Spielern, die mit dem Theater der Gedanken, in dem sich Dungeons & Dragons vorrangig abspielt, noch nicht viel anfangen können. Vor allem die Gegenstands-, Zauber- und NPC-Karten sind ein hilfreiches Tool, insbesondere für neue Spielleiter, um einfach zu verstehen, was die Dinge tun und welche Aspekte wichtig sind.

Das Baukasten-Prinzip setzt sich auch in den 3 Abenteuerheften fort. Es gibt keine zusammenhängende, übergreifende Geschichte, sodass ihr sie einzeln als Kurzabenteuer spielen oder in beliebiger Reihenfolge kombinieren könnt. Das erhöht zum einen durch die vielen verschiedenen Kombinationen mit Charakteren und Klassen den Wiederspielwert, zum anderen lässt es aber auch zu, dass ihr eure Rollen zwischendurch ohne viel Aufwand wechseln könnt. Wir haben beispielsweise für unsere Testrunden pro Level der Charaktere ein Heft gespielt, um auch alle Aspekte einmal nutzen zu können.

So könnt ihr relativ einfach verschiedene Klassen und Charakterkonzepte ausprobieren, aber auch von Spieler zu Spielleiter wechseln oder andersherum. Die Abenteuer selbst sind simpel ohne viel Schnickschnack, sodass alle Arten an Spielern sich leicht ausleben und ihren Fokus legen können. Die Geschichten geben zudem einen angenehmen Einstieg in elementare Spielmechaniken, ohne zu langweilen oder sich zu sehr nach Tutorial anzufühlen.

Das hat allerdings auch zur Folge, dass Spieler und Spielleiter, die einen klaren roten Faden benötigen, hier ziemlich in die Röhre gucken, wenn sie nicht selbst kreativ und schlagfertig genug sind, das Ganze aufzufangen und selbst spannender zu gestalten. Ein weiteres kleines Manko ist, dass es nur ein Würfelset gibt, das man sich laut Regeln teilen soll – was sich in der Praxis als etwas nervig gestaltet. Wahre angehende Rollenspieler haben aber ohnehin bereits ihr eigenes Set, oder?

Das Ding mit der Balance

Während des Spielens gab es sowohl in den Konstellationen mit reinen Neulingen, als auch in der Mischgruppe aus Einsteigern und Veteranen häufiger Probleme. Die Sessions spielten sich vor allem wie ein Brettspiel, bei dem man ein wenig Rollenspiel betreibt. Jedoch zeigten sich die kompletten Neulinge schneller überfordert mit der Offenheit der Geschichte. Hier wäre vor allem für angehende Spielleiter ein klarerer Rahmen hilfreich gewesen.

Besonders ärgerlich war auch, dass sowohl das Regelheft als auch die Abenteuerbücher teils unübersichtlich und verwirrend konzipiert sind – gerade im Vergleich zu den echten Regel- und Kampagnenbüchern. So kam es häufiger vor, dass der angehende Spielleiter wichtige Informationen beispielweise zu einem Kampf erst während oder nach dem Gefecht gelesen hatte, weil sie im Heft an einer viel zu späten Stelle aufgeführt wurde.

So passierte es beispielsweise, dass für die Gruppe ein sehr früher Kampf viel zu schwer war und bereits in der ersten Runde 3 Charaktere all ihre Lebenspunkte verloren. Dabei wurde sich nur an die Vorgaben des Hefts gehalten. Der Hinweis, dass man die Schwierigkeit eines Kampfes auch anpassen kann und sollte, kam zu spät im Text und erklärte auch nicht, in welchen Fällen man das tun sollte.

Ebenso war im Abenteuer Wildnis die erste Kampfbegegnung fast darauf ausgelegt, dass die Charaktere der Spieler sterben. Im Heft stand (sehr spät im Text), dass die Charaktere, wenn sie auf 0 fallen nicht sterben, sondern nur ohnmächtig und ausgeraubt werden. In Kombination mit der Schwierigkeit und einem unerfahrenen Spielleiter führt sowas schnell zu Frust. An solchen Stellen wirkt das Konzept didaktisch schlecht durchdacht und erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und Offenheit sowohl von Spielern als auch Spielleiter.

Auch Veteranen haben ihren Spaß

In einer Session haben wir das Ganze auch mit Veteranen getestet, die mit dem Regelwerk vertraut waren und schon einige Rollenspieljahre auf dem Buckel haben. Die Gruppe hatte durchgehend Spaß und nutzte die Box vor allem für eine schnelle Runde und um zu experimentieren, ohne etwas kaputt zu machen.

Anders als reguläre Kurzabenteuer oder Kampagnen, die oft viel Vorbereitung brauchen, konnten sie hier innerhalb kürzester Zeit loslegen und sich im Sandkasten mit den verschiedenen Werkzeugen der Box austoben. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Module zeigt sich hier auch ein hoher Wiederspielwert, der sich für Veteranen vor allem im Rahmen schneller Feierabendrunden eignet, für die man nicht viel Hirnschmalz investieren will – aber kann, wenn man denn möchte.

Demnach können auch Veteranen Gefallen an der Box finden, wenn sie Lust auf einen schön gestalteten Werkzeugkasten haben, der sich auch nach Lust und Laune durch eigene Ideen ergänzen lässt.

Fazit:

Das neue Starter-Set Helden der Grenzlande ist sehr hochwertig und der beste Tabletop-Einstieg, den ich bisher hatte. Die Modularität und der Sandbox-Ansatz sind durchdacht und für jeden Kenntnisgrad geeignet, auch wenn komplett blutige Neulinge ohne jegliche Gaming- oder Rollenspielerfahrung es schwer haben werden, schnell durchzusteigen. Trotzdem tut die Box viel, damit es zugänglich ist, man sich das alles gut vorstellen kann und ermutigt auch zu experimentieren.

Dennoch müssen Neulinge, die sich von der Box einen sinnvollen Einstieg in die Welt von Dungeons & Dragons erhoffen, flexibel sein und einige Abstriche machen. Denn wichtige Mechaniken wie Levelaufstiege werden kaum bis gar nicht erklärt und müssen dann beim Umstieg zusätzlich erlernt werden. Auch die Abenteuer und Regelhefte sind didaktisch nicht gut aufgebaut und erfordern eine relativ hohe Flexibilität für eine Einsteigerbox, die komplett unerfahrenen Spielleitern zum Verhängnis werden kann.

Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, bekommt hier eine tolle Box, die viel Spaß und einen ersten Eindruck von der Welt der Tabletop-Rollenspiele und Dungeons & Dragons liefert.

Pro
  • Umfangreicher Baukasten mit einem Haufen hochwertiger Module, Karten & Tokens
  • Sinnvolle Tools für unerfahrene Spielleiter, um viel unnötiges Blättern in Regelwerken zu vermeiden
  • Modularität erleichtert Charaktererstellung und zwischenzeitliches Wechseln von Spieler auf Spielleiter
  • Hoher Wiederspielwert durch 3 Kurzabenteuer und verschiedenste Kombinationsmöglichkeiten
  • Eignet sich auch für Veteranen, die einfach nur Lust haben, eine sehr abgespeckte, schnelle Runde mit Freunden zu zocken
Contra
  • Orientierung an Brettspielen je nach Spielertyp unzureichende Vorbereitung auf die „echte“ Tabletop-Erfahrung mit deutlich mehr „Text“
  • Offene Sandbox kann ungeübte oder unkreative Spieler und Spielleiter schnell überfordern, teilweise etwas wenig Leitung
  • Gerade für Spielleiter ohne Vorerfahrung sind die Hefte etwas unübersichtlich, verwirrend und schlecht strukturiert
  • Balancing der Kampfbegegnungen ist teilweise wirklich schlecht und neuen Spielleitern und Spielern wird kaum an die Hand gegeben, wie man damit umgeht

Für wen ist die Box geeignet? 

Ihr könnt getrost auf die Box zurückgreifen, wenn ihr …

  • schon ein bisschen Erfahrung mit Rollenspielen (auch Videospiele) oder Brettspielen habt
  • euch D&D ohne visuelle Hilfe noch zu abstrakt ist
  • ihr vor Eigeninitiative und Experimenten nicht zurückschreckt
  • ihr nicht komplett an die Hand genommen werden wollt
  • ihr als Veteranen einen Baukasten für schnelle Abendrunden wollt
  • ihr Spaß daran habt, direkt Kopf und Hand anzulegen und eine eigene Geschichte mit eigenen Charakteren zu erschaffen

Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr …

  • eine lineare und didaktisch kluge Anleitung erwartet
  • euch sehr schwere, zu leichte oder fast unschaffbare Kampfbegegnungen demotivieren
  • ihr als Neu-Spielleiter kein Multitasking könnt oder sehr viel Unterstützung braucht
  • ihr eine übergreifende Handlung mit rotem Faden und treibender Story erwartet
  • ihr direkt das „richtige“ D&D-Feeling haben wollt
  • ihr viel kreativen Input braucht

Gerade, wenn ihr dann von dem Starter-Set den Schritt in die große, weite, umfangreiche Welt von Dungeons & Dragons wagen wollt, erschlägt euch die schiere Masse an diversen Möglichkeiten. Das beginnt für viele Spieler schon bei der Wahl der Klasse. Wir haben deshalb 5 Klassen für euch rausgesucht, die übersichtlich und einsteigerfreundlich sind, aber trotzdem eine Menge Spaß machen und richtig mächtig werden: Hier sind 5 Klassen aus Dungeons & Dragons, die sich besonders für Einsteiger eignen

„Ihr wisst nicht, was ihr geschaffen habt” – Euer Verhalten in ARC Raiders fasziniert sogar Kriminologen

Wer selbst in ARC Raiders eingetaucht ist oder auch nur ein paar Clips zu dem Extraction-Shooter gesehen hat, wird wissen, dass die soziale Komponente des Spiels mindestens genauso groß ist wie das eigentliche Schießen. Das macht es nicht nur für viele Gamer interessant, sondern auch für Experten der Sozialwissenschaften.

Was fasziniert die Experten an ARC Raiders? Embark Studios, der Entwickler von ARC Raiders, wurde bereits mehrmals von Sozialwissenschaftlern kontaktiert, die von dem Spielerverhalten in ihrem Extraction-Shooter fasziniert sind. Vor allem die soziale Komponente in einem Shooter, dessen Genre oft auf dem gegenseitigen Schussgefecht mit anderen Spielern basiert, überraschte nicht nur die Entwickler, sondern auch Neurologen und Kriminologen.

Wie The Guardian berichtet, meldete sich erst vor Kurzem ein Kriminologe – also ein Experte, der sich soziologisch mit Kriminalität und Kriminellen befasst – bei Aleksander Grøndal, dem Executive Producer von ARC Raiders. Dieser zeigte sich „wirklich fasziniert davon, wie die Spieler miteinander interagieren“.

Doch das war nicht der erste Sozialwissenschaftler, der an dem Spielerverhalten von ARC Raiders interessiert ist und klar sagt: Das könnte man zu Forschungszwecken nutzen!

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ARC Raiders hat unfassbar friedliche Community – Selbst die Entwickler sind überrascht

„Vergiss das eigentliche Spiel”

Welche weiteren Wissenschaftler sind an dem Verhalten der Spieler interessiert? In einem Interview mit IGN berichtet der CEO von Embark Studios, Patrick Söderlund, von einer Unterhaltung, die bei einem Abendessen mit einer befreundeten renommierten Professorin für Neurologie entstand:

Sie hat von dem Spiel erfahren und gesagt: „Hör mal, ihr wisst gar nicht, was ihr da geschaffen habt. Vergesst das eigentliche Spiel.” Es geht allein um die Idee der psychologischen und sozialen Experimente und darum, was dieses Spiel alles sein kann. Diese gute Freundin von mir meinte im Grunde: „Du solltest eine Zusammenarbeit starten oder mit Leuten aus der Medizin zusammenarbeiten, um zu untersuchen, welche Verhaltensweisen in ARC Raiders ausgelöst werden.

Patrick Söderlund im Gespräch mit IGN

An welchen Daten lässt sich dieses interessante Spielerverhalten festmachen? Wie viele besonders freundliche oder witzige soziale Momente in ARC Raiders stattfinden können, wird anhand vieler geposteter Clips an Orten wie Reddit oder YouTube deutlich. Allerdings kann Grøndal auch an genauen Zahlen festmachen, wie sozial ihre Spieler tatsächlich sind.

Embark erklärte gegenüber The Guardian, dass etwa 30 % der Spieler vor allem an den kooperativen Aspekten des Spiels und PvE interessiert sind. Weitere 30 % verbringen die meiste Zeit mit PvP und die restlichen 40 % scheinen das situationsbedingt zu entscheiden und wählen einen Mix. Solo-Spieler seien im Allgemeinen freundlicher, während Trios deutlich kampfbereiter agieren. Das hat die Community auch schon selbst festgestellt: Ein Spieler fasst perfekt zusammen, wie anders ARC Raiders mit Freunden ist: „Plötzlich ist jeder Busch verdächtig” 

Wir von MeinMMO haben uns gefragt, wie sich wohl unsere Leser in ARC Raiders verhalten. Gehört ihr zu PvP-Enthusiasten oder beweist ihr euch gegenüber anderen Raidern als hilfsbereite Teampartner? Wir haben euch in einer Umfrage befragt und Folgendes herausgefunden: MeinMMO-Leser gehören zu den sozialsten Spielern in ARC Raiders, nur 4 % fallen euch bei der ersten Gelegenheit in den Rücken

Quelle(n):
  1. IGN
  2. The Guardian

Macher vom LoL-MMORPG äußert sich zur Behauptung, man hätte fast bis zu 500 Millionen Dollar in Ashes of Creation investiert

Im Zuge der Gerichtsverfahren rund um Intrepid und Ashes of Creation sind neue Dokumente ans Licht gekommen, die ein Gerücht zu bestätigen scheinen, bei dem es um ein Investitionsangebot von Riot in Millionen-Höhe geht. Riot-Mitgründer Marc Merrill hat sich dazu geäußert.

Update vom 17. April 2026: Marc Merrill, der Mitgründer und CPO von Riot Games, hat sich zu den Behauptungen rund um eine mögliche Investition in Intrepid und Ashes of Creation geäußert.

Bezüglich der Gerüchte um Ashes of Creation / Riot (ein Gruß geht raus an /r/mmorpg): Wir haben vor einigen Jahren in Erwägung gezogen, in Intrepid zu investieren oder das Studio sogar zu übernehmen, aber Riot entschied sich letztendlich dagegen, die Gespräche weiterzuführen.

Das Team dort verfolgte dasselbe Ziel wie wir – das nächste große MMO zu erschaffen, ein Vorhaben, dem wir uns mehr denn her verpflichtet fühlen –, aber die Kräfte zu bündeln, ergab für uns am Ende schlichtweg keinen Sinn.

Marc Merrill auf X

Was sind das für Dokumente? Nach dem plötzlichen Rücktritt von CEO Steven Sharif Ende Januar 2026, der nachfolgenden Implosion von Intrepid und dem wohl sicheren Ende von Ashes of Creation kursierten allerlei Gerüchte, Dokumente und Vorwürfe durchs Netz, die sich oftmals nur schwer verifizieren ließen. In ganz vielen Fällen steht bis heute Aussage gegen Aussage.

Da sich die involvierten Parteien rund um Steven Sharif, die Vertreter der TFE Games Holding und Investoren wie Jason Caramanis mittlerweile in gleich mehreren Verfahren vor Gericht bekämpfen, dürfte mit der Zeit zunehmend Licht ins Dunkel kommen. Dabei helfen die vielen Dokumente, die im Laufe der Prozesse öffentlich zugänglich eingereicht werden.

Darunter befindet sich ganz frisch eine Mail vom 20. Dezember 2022, mit der Mark Sottosanti (der Finanzchef von Riot Games) ein Angebot an Steven Sharif und John Moore abgegeben hat. Konkret geht es um die mögliche Übernahme von Intrepid durch Riot Games und eine Investition in Ashes of Creation in Höhe von 250 bis 500 Millionen US-Dollar. Konkret heißt es:

Anknüpfend an unser Gespräch aus der letzten Woche möchte ich unsere ersten Überlegungen zur finanziellen Komponente einer potenziellen Übernahme von Intrepid durch Riot mit Ihnen teilen. Es ist offensichtlich, dass wir das gemeinsame Ziel verfolgen, ein genreprägendes MMO zu erschaffen und weiterzuentwickeln, das Millionen von Spielern über Jahrzehnte hinweg begeistert.

Mit diesem Ziel vor Augen streben wir danach, unsere Anreize aufeinander abzustimmen: Wir möchten Ihr Investment in Ashes of Creation (AoC) kurzfristig absichern, während wir Ihnen langfristig bedeutende Gewinnchancen ermöglichen. Vor allem aber wollen wir sicherstellen, dass das Spiel über ausreichende Ressourcen verfügt, um die Vision und die Ergebnisse zu erreichen, die wir gemeinsam anstreben. […]

Dies entspricht einer Gesamtinvestition von 250 bis 500 Millionen Dollar durch Riot, die nach dem Launch weiter steigen könnte, wenn wir im Laufe der Zeit in zusätzliche Inhalte und Features für AoC investieren.

Auszug aus einer Mail von Mark Sottosanti an Steven Sharif vom 20. Dezember 2022 (geteilt auf Reddit, via courtlistener.com)

Ashes of Creation war kaum im Early Access auf Steam, da platzte der MMORPG-Traum auch schon:

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Ashes of Creation stimmt im Trailer auf Early-Access-Start auf Steam ein

Die Lösung aller finanziellen Sorgen?

Woran scheiterte das Angebot? Wir kennen hier bislang nur die Perspektive von Steven Sharif, die ihr in einer der Klageschriften nachlesen könnt (via ibb.co). Dort erklärt der Entwickler, dass er von Robert Dawson dazu gedrängt worden sei, das Angebot von Riot Games auszuschlagen. Als Belege dafür hat er offenbar die Transkriptionen von Voicemails beim Gericht eingereicht.

Schon vorher hatte Steven Sharif schwere Vorwürfe gegen speziell Robert Dawson vorgebracht, die von der gezielten Zerstörung von Intrepid über Fälschung von Dokumenten bis hin zur physischen sowie psychischen Einschüchterung reichen. Aufgrund seiner enormen Investitionen soll sich Dawson dabei zunehmend mehr Mitspracherecht erzwungen haben, was letztlich zum Rücktritt von Steven Sharif geführt haben soll.

Ob all das oder ein Teil davon der Wahrheit entspricht, müssen die Gerichtsverfahren in den kommenden Monaten zeigen.

Nachgefragt: Mit der Hoffnung auf Einblicke von einer nicht direkt in die Prozesse involvierten Partei haben wir bei Riot Games nachgefragt, ob sie sich zum damaligen Angebot äußern möchten und welche Auswirkungen diese Investition für das LoL-MMORPG gehabt hätte. Sobald wir eine Antwort bekommen, ergänzen wir diese hier im Artikel.

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Ob Ashes of Creation mit der Investition von Riot Games den finalen Release erlebt hätte?

Wie bewertet MeinMMO-Redakteur Karsten Scholz das Angebot von Riot Games? Klar ist: Eine Investition von Riot in Höhe von 250 bis 500 Millionen US-Dollar hätte die finanzielle Situation von Intrepid spürbar entspannt und man hätte den zunehmenden Einfluss von Investoren wie Robert Dawson (die laut Berichten ab 2020/2021 eine Rolle gespielt haben sollen) eindämmen können.

Darüber hinaus hätte Riot Games mit seiner Expertise sicherlich dabei helfen können, ein großes MMORPG wie Ashes of Creation fertigzustellen und auf den Markt zu bringen.

Wären dadurch aber alle Probleme gelöst worden? Wahrscheinlich nicht. Zum einen muss ja noch geklärt werden, ob an dem Vorwurf der Veruntreuung von Geldern etwas dran ist. Wenn das Geld für die Entwicklung in Teilen nicht bei der Entwicklung landet, bringt jede noch so hohe Investition nichts.

Mindestens scheint aber die interne Dokumentation von betrieblichen Ausgaben und Einnahmen bei Intrepid eine Katastrophe gewesen zu sein. Eine klare Trennung von privaten und geschäftlichen Konten scheint es nicht gegeben zu haben – darauf weisen aktuell diverse Dokumente und Berichte hin.

Zum anderen gibt’s aber ja noch die Berichte diverser Intrepid-Entwickler, laut denen Steven Sharif zwar ein angenehmer Chef gewesen sein soll, aber – mit Blick auf die Entwicklung eines AAA-Spiels – kein allzu kompetenter.

Dass er dennoch alles absegnen und seine Ideen einbringen wollte, wirkte sich wohl spürbar negativ auf die Entwicklung aus – wie etwa das Beispiel vom Battle-Royale-Ableger Ashes of Creation Apocalypse gezeigt hat, durch das viel Zeit und Geld verbrannt worden sein soll.

Ob die Riot-Investition auch diese Baustellen hätte lösen können, scheint unwahrscheinlich. Zumal Riot in der Vergangenheit nicht immer ein gutes Händchen bewiesen hat, wenn es um Investitionen in externe Projekte geht – die Entwickler von Hytale können davon ein Liedchen singen.

Was ist mit dem LoL-MMORPG? Bleibt die Frage, warum Riot so viel Geld in Ashes of Creation investieren wollte. Schließlich lief 2022 die Entwicklung des LoL-MMORPGs auf Hochtouren – damals noch unter der Führung von Greg „Ghostcrawler“ Street. Unklar ist, ob der Weggang von Street im März 2023 und der Neustart des Projekts in irgendeiner Form etwas mit der gescheiterten Investition in Ashes of Creation zu tun hat.

Vielleicht war man sich schon 2022 unsicher, ob man sich beim LoL-MMORPG auf dem richtigen Weg befinden würde. Eventuell hatte Riot auch die Server-Technologie von Intrepid im Blick, dank der es später möglich war, 8.000 Spieler gleichzeitig auf einem Server von Ashes of Creation zu begrüßen – das soll bis dato noch keinem Spiel mit Unreal Engine 5 geglückt sein.

Das MMORPG für League of Legends soll sich derweil aber auch heute noch in Entwicklung befinden. Im Januar 2026 konnte man mit Senior Game Producer Raymond Bartos ein neues Team-Mitglied begrüßen. Bartos hat in seiner Karriere unter anderem an WoW und H1Z1 gearbeitet. Mehr dazu erfahrt ihr hier: Nach einem halben Jahr ohne neue Infos zeigt das LoL-MMORPG, dass es noch lebt, sichert sich einen erfahrenen Entwickler von WoW