WoW hat jetzt einen Solo-Modus für Raids – Und der ist gar nicht mal so gut

Der Story-Modus für den Raid in World of Warcraft wurde groß angekündigt. Doch so richtig gut ist das Feature nicht, findet MeinMMO-Dämon Cortyn.

Seit gestern ist nicht nur die erste Saison von World of Warcraft: The War Within gestartet, sondern auch ein neuer Modus des Raids ist verfügbar – der „Story Modus“. Mit diesem hat man die Gelegenheit, den letzten Boss des neuen Raids, Königin Ansurek, im Alleingang zu bewältigen. Das soll allen die Möglichkeit geben, das Finale des Raids erleben zu können – auch ohne Raidgruppe.

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WoW: The War Within – Kräfte im Inneren

Was mich am meisten stört, ist der Umstand, dass im Story-Modus die Mechaniken gar keine Rolle spielen. Das ist grundsätzlich kein Problem – denn im LFR sind Mechaniken oft auch so simpel, dass sie kaum ins Gewicht fallen. Aber mit dem Unterschied: Die Mechaniken sind zumindest vollständig vorhanden.

Selbst wenn die großen Fähigkeiten nur wenig Schaden verursachen, sind sie zumindest in Gänze spielbar. Das ist allerdings bei der Story-Mode-Variante nicht der Fall.

Das sorgt dafür, dass die Story-Mode-Variante den Boss „falsch“ beibringt. Was man hier zu sehen bekommt, ist schlicht nicht das Mechanik-Erlebnis, das man im normalen oder heroischen Modus bekommt. Die Mechaniken sind in Teilen vorhanden – aber eben nicht vollständig. Und das macht es sehr komisch.

WoW Xalatath Smirk
Xal’atath lässt ihre Getreuen gerne einfach zurück.

Wenn Königin Ansurek eine Giftwelle aussendet, muss man eigentlich über diese drüber springen und so den Schaden vermeiden. Aber die Teilmechanik, um über diese Welle zu springen, existiert einfach nicht.

Auch in der finalen Phase des Bosskampfes, bei der man eigentlich durch Portale springt, um eine tödliche Mechanik zu vermeiden, fehlen diese Portale einfach.

In beiden Fällen ist die Antwort: Die Mechanik, die den Schaden verursacht, ist vorhanden – aber nicht die Mechanik, um genau diesem Schaden zu entgehen. Die korrekte Antwort auf das Problem fehlt also.

Mir ist klar, dass man für den Story-Modus nicht die Komplexität des echten Bosskampfes erreichen kann oder will. Aber Mechaniken, die absichtlich „falsch“ funktionieren, führen langfristig nur dazu, dass diese Spielerinnen und Spieler beim Besuch des normalen Raids (oder sogar im LFR) dann Fehler machen. Das ist einfach nicht gut gelöst.

WoW Ansurek Death
Königin Ansurek im Story-Modus zu besiegen fühlt sich komisch an – es ist geschichtlich nicht gut integriert.

Beute gibt es für den Story-Modus übrigens nicht, wenngleich die Belohnung durch die Quest relativ üppig ausfällt. Damit ist man in der Lage, sich ein ziemlich starkes Item herstellen zu lassen, sodass sich der (einmalige) Besuch im Story-Modus durchaus lohnt.

Die Präsentation fühlt sich falsch an

Auch wie der Bosskampf in der Story vorgestellt wird, wirkt seltsam. Man erledigt eine kleine Questreihe in der Stadt der Fäden, bis der Wesir – relativ plötzlich – sagt: „So, jetzt wird es Zeit, die Königin zu töten.“

Da habe ich schon etwas verwundert die Brauen gehoben. Aber auch der Übergang in den Raid wirkt ein wenig sonderbar. Man sagt „Ich bin bereit“ und wird in den Raid teleportiert – zusammen mit 9 NPC-Begleitern, direkt vor den Bosskampf gegen Ansurek.

Das fühlt sich einfach falsch an – vor allem, weil alles andere im Story-Mode-Raid bereits tot ist. Das führt dazu, dass man einfach an das Ende des Raids geworfen wird, was geschichtlich unpassend und überhastet wirkt.

Aus meiner Sicht ist der Story-Modus eine nette Idee, aber bisher lediglich experimentell und nicht so richtig bis zum Ende durchdacht. Sicher kann die Idee in Zukunft noch deutlich besser werden und eine gute Alternative darstellen, wenn man nur die Story sehen will. Doch im aktuellen Fall wirkt diese Variante eher wie ein Fremdkörper, der nicht so richtig in die Story passen will – sonderbar, bei einem „Story Modus“.
Falls ihr darüber abstimmen wollt, wie gut die neue Erweiterung ist, haben wir hier eine große Umfrage zu WoW The War Within und den Features.

In Warhammer 40.000: Space Marine 2 spielt ihr einen Ultramarine – Wir erklären, was das bedeutet

Hinter Warhammer 40.000: Space Marine 2 steckt eine riesige Welt voller Lore, die im Spiel nicht erklärt wird. MeinMMO hilft euch, ein paar der Hintergründe zu verstehen und erklärt, wen ihr da eigentlich genau spielt.

Ihr seid in der Kampagne von Space Marine 2 Titus, ein Leutnant der Ultramarines. Mehr erfahrt ihr nicht wirklich und wenn ihr lediglich die kurze Zusammenfassung zur Lore gelesen habt, könnt ihr mit diesen Begriffen vermutlich nur wenig anfangen.

Im Verlauf der Story tauchen aber immer wieder Namen auf, die wichtig klingen – und die zumindest Warhammer-Fans begeistern. Und tatsächlich nehmt ihr eine sehr wichtige Rolle ein, denn Ultramarines sind mehr oder weniger der Grund, warum Warhammer 40.000 überhaupt so existiert, wie ihr es heute kennt.

Beachtet, dass dies eine stark gekürzte Zusammenfassung ist und viele sekundäre Ereignisse aus der Lore nicht behandelt werden. Es geht lediglich darum, möglichst einfach zu erklären, wer die Ultramarines sind.

Die wichtigsten Infos zu Ultramarines:

  • Ultramarines tragen eine blaue („ultramarine“) Rüstung mit einem umgekehrten, weißen Omega als Wappen.
  • Die Heimat-Welt der Ultramarines ist Ultramar, ein riesiges System bestehend aus etwa 500 Planeten. Als einziger Orden beherrschen sie einen ganzen Sektor.
  • Der Orden der Ultramarines kommt aus der „Ersten Gründung“, zählt also zu den ältesten Vereinigungen der Space Marines.
  • Die gleichnamige Legion, aus der die Ultramarines hervorgegangen sind, war die größte Legion der Space Marines.
  • Ultramarines sind bekannt für ihre enorme Treue zum Imperator und der Verbundenheit zu den Regeln des Codex Astartes.
  • Der Primarch (quasi „Gründer“ oder „Vater“) der Ultramarines ist Roboute Guilliman.

Im Koop und PvP könnt ihr übrigens auch andere Kapitel spielen und euren Space Marine anpassen:

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Space Marine 2: So aktiviert ihr Koop und Crossplay

Ultramarines sind die ultimativen Soldaten

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wen genau ihr da eigentlich spielt: Space Marines sind genetisch veränderte Super-Soldaten. Über „Gen-Saaten“ werden in einem Menschen zusätzliche und veränderte Organe gezüchtet, die sie buchstäblich zu Übermenschen mit Superkräften machen.

Diese Gen-Saaten stammen von den ursprünglichen Primarchen und sind über Jahrtausende erhalten worden. Jede Saat hat besondere Eigenschaften – und birgt Gefahren, die Organe mutieren zu lassen.

Die Gen-Saat der Ultramarines gilt als die stabilste und gleichzeitig vielseitigste von allen Space Marines und sorgt dafür, dass der Empfänger sehr wahrscheinlich gewisse Wesenszüge bekommt:

  • Ultramarines sind aggressiv, aber selbstbeherrscht in entsprechenden Situationen.
  • Sie sind äußerst diszipliniert und handeln stets zielgerichtet.
  • Mehr als die meisten anderen Orden haben Ultramarines einen Sinn für Hierarchie und Treue zu ihrem Kodex.

In Kombination macht das Ultramarines zu den perfekten Soldaten, die ideal zusammenarbeiten und ihren Kommandanten gehorchen. Es gibt nur wenige Ausnahmen und Abwege vom Codex Astartes, die ihr in Space Marine 2 sogar sehen könnt.

Ohne Ultramarines gäbe es keine Space Marines

In der Lore von Warhammer 40.000 spielen die Ultramarines eine große Rolle. Die Legion, aus der später mehrere Orden hervorgegangen sind, war vor der Horus-Häresie (eine Art Bürgerkrieg zwischen Space Marines) die größte Legion der Space Marines mit rund 250.000 Mitgliedern.

Mit dieser Streitmacht haben die Ultramarines trotz großer Verluste maßgeblich zum Sieg des Imperiums beigetragen. Ihr Primarch, Roboute Guilliman, hat sogar für kurze Zeit als Statthalter des Imperators gedient – zumindest, bis wieder Stabilität erreicht wurde.

Der Codex Astartes, also das Regelwerk, nach dem so gut wie alle Space Marines ihr Leben ausrichten, stammt ebenfalls aus der Feder von Guilliman. Mit dem Werk wollte er verhindern, dass es noch einmal zu einem solchen Krieg kommt.

Aus den Ultramarines sind daraufhin in späteren Gründungen 25 Orden hervorgegangen. Ihre Gen-Saat ist also unter den Space Marines recht weit verbreitet. Space Marines alleine können die großen Kriege allerdings nicht gewinnen, weswegen sie für Wartung, Versorgung und ähnliche Dinge Helfer haben. Aber nicht alle davon werden gleich behandelt: „Wer ist der Kerl?“ – Spieler findet wehrlosen NPC, den alle wie Dreck behandeln, bekommt wertvolles Lore-Wissen von Fans

Quelle(n):
  1. Lexicanum

Herr der Ringe: Frodo und seine Gefährten im Power-Ranking – Wer ist der Stärkste?

Die neun Gefährten aus Herr der Ringe könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie müssen ihre Kräfte erst gemeinsam, dann an unterschiedlichen Orten bündeln, um Sauron zu besiegen. Welche von ihnen die Stärksten sind, schauen wir uns im Ranking an.

Wie wurde das Ranking erstellt? Die Gefährten sind alle recht unterschiedlich. Vertreter verschiedener Völker Mittelerdes, namentlich Menschen, Elben, Zauberer, Zwerge und Hobbits schließen sich zusammen, um Frodo auf seiner Mission, den Einen Ring zu vernichten, zu unterstützen.

Für unser Ranking haben wir die Fähigkeiten der einzelnen Gefährten verglichen und sind so zu einem Ergebnis gekommen. Beachtet, dass „Stärke“ nicht unbedingt nur körperlich bedingt sein muss. Wir haben auch einzelne Taten berücksichtigt, ohne die die Rettung Mittelerdes wohl nicht gelungen wäre.

Am Ende ist das Ranking natürlich subjektiv, schreibt uns also gerne eure Meinung in die Kommentare.

Achtung Spoiler: Wir verraten im Folgenden einzelne Details aus allen drei Teilen von Herr der Ringe. Solltet ihr zu den wenigen gehören, die die Filme oder Bücher nicht kennen, seid ihr hiermit gewarnt.

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Epischer Trailer zu Der Herr der Ringe: Die Gefährten

Platz 9: Boromir

Jemand muss das Schlusslicht sein, und in dieser Liste ist es der Mensch Boromir. Ja, er mag ein guter und starker Kämpfer sein, aber er fällt leider auch mit großer geistiger Schwäche auf. Der Eine Ring zieht ihn von Anfang an in den Bann. Schon beim ersten Treffen in Bruchtal schlägt Boromir vor, den Ring nicht zu zerstören, sondern für eigene Zwecke zu nutzen.

Auf der späteren Reise versucht er, Frodo den Ring abzunehmen. Die Nähe zu ihm reicht bereits, um ihn zu verführen. Positiv hervorzuheben ist jedoch Boromirs heldenhafter Einsatz für Pippin und Merry am Ende des ersten Teils – eine Tat, die er mit dem Tod bezahlt.

Platz 8: Pippin

Pippin

Der Hobbit Pippin liebt das Pfeifenkraut und ist eher zufällig einer der Gefährten geworden. Was ihm an Kraft und Können im Kampf fehlt, macht er durch Witz und unerschütterlichen Optimismus wett. So hält er die Gefährten bei Laune.

Pippin widerstand der Macht des Palantir, einer der „Sehenden Steine“, durch den er kurz Sauron ins Auge blickte. Außerdem entzündete er die Feuer von Minas Tirith und machte so Verbündete auf die Not der Stadt aufmerksam.

Platz 7: Merry

Merry

Zwischen Merry und Pippin ist das Rennen sehr knapp. Auch der schrullige Hobbit ist nicht der geborene Kämpfer, wenngleich er sich im Laufe der Filme eine Rüstung überzieht und sich auch am Schwert versucht.

Viel eher besticht Merry durch sein Gemüt. Er ist, ähnlich wie Pippin oftmals gut gelaunt, in den entscheidenden Momenten erkennt er aber den Ernst der Lage. So war es Merry, der die Ents rund um Baumbart zu ihrem letzten Marsch bewegte – nachdem er ihren Unwillen, in die Schlacht zu ziehen, wütend kommentierte. Ohne die Ents wäre Isengard vielleicht nicht gefallen, was Merry Platz 7 beschert.

Spieler will jedes Lebewesen in Baldur’s Gate 3 töten, doch die Community weiß, woran er kläglich scheitern könnte

In Baldur’s Gate 3 dreht sich eigentlich alles um Dialoge, die eure Geschichte weiterführen. Ein Spieler hat sich jedoch entschieden, das Spiel ganz anders zu spielen. Er will alles Leben auslöschen, ohne Gnade.

Was hat der Spieler vor? Der User Dechna teilte auf Reddit seinen bösen Plan mit. Sein Ziel ist es, jedes Lebewesen im Spiel auszulöschen, bei dem es diese Möglichkeit gibt. Nur Lebewesen, die man nicht töten kann, sollen überleben.

In seinem Post auf Reddit fragt er die Community um Hilfe. Er möchte nicht die falsche Person zu früh töten und sein Spiel damit ruinieren. Er befürchtet, sich selbst davon auszuschließen, in die späteren Akte zu kommen. Die Nutzer auf Reddit wissen direkt, worauf er achten muss.

Mehr zu euren schmutzigen Geheimnissen haben die Macher von Baldur’s Gate 3 verraten:

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Baldur’s Gate 3 ist 1 Jahr alt und zur Feier teilen die Macher eure schmutzigen Geheimnisse

Community hilft, auch wenn es um bösartige Dinge geht

Wie hilft die Community? Die Community diskutiert auf Reddit darüber, welche NPCs Probleme bereiten können, sollte man sie versuchen zu erledigen oder zu früh angreifen, ohne vorher andere Aufgaben erledigt zu haben.

Vlaakith, die Herrscherin über die Githyanki ist wohl das größte Problem. Sie wird der Gruppe des Spielers wohl ein schnelles Ende bereiten, sollte man wirklich versuchen sie anzugreifen. So sorgte auch ein anderer Spieler im Honour-Mode bereits für sein Ende.

Außerdem muss sich der Spieler zunächst um Nightsong kümmern, bevor er sich Ketheric Thorm stellt. Sonst wird der Kampf gegen den Boss nicht zugunsten des Spielers ausgehen. Ein Spieler hat dabei wohl einen seltenen Bug erlebt.

Ein Charakter, der bis zum Ende leben muss, ist der Imperator. Sollte man ihn vorher töten, bleiben viele andere Charaktere wohl verschont, doch man selbst wird ein nahes Ende finden. Anders ist es, wenn man den Imperator in besonderem Maße lieb hat.

Wie kommt man ohne NPCs nach Baldur’s Gate? Selbst ohne NPCs findet man immer einen Weg, um weiter vorzuschreiten. Den Weg nach Moonrise und nach Baldur’s Gate zeigen nämlich auch Dokumente, die ihr finden könnt.

Die Entwickler von Larian sind dafür bekannt, viele „Fail-Saves“ einzubauen. Diese verhindern, dass Spieler nicht mehr weiter spielen können, auch wenn sie richtig dumme Entscheidungen treffen. Das ist auch der Grund, warum es wohl überhaupt möglich ist, alles und jeden platt zu machen und das Spiel dennoch abzuschließen.

Der Spieler spricht in seinem Beitrag auch davon, dass Akt 1 ziemlich schnell abgeschlossen war, schließlich geht die meiste Zeit im Spiel für Gespräche drauf, die man nicht mehr führen muss, wenn kein Lebewesen mehr lebt. Wer lieber mit einer KI spricht, bekommt manchmal ganz schön dumme Antworten: Ein Nutzer fragte ChatGPT nach 15 dummen Dingen und Ereignissen – Das war seine Antwort

Quelle(n):
  1. Reddit

Ein neuer Horror-Shooter für Steam und PS5 weckt in seinem Trailer Erinnerungen an eine alte Figur aus Resident Evil 4

Mit einem neuen Trailer verraten die Entwickler hinter Decadent (Steam, PS5) ihre größten Vorbilder: H. P. Lovecraft und Resident Evil 4.

Was für ein Spiel? Decadent (nicht zu verwechseln mit Decadence) ist ein Horror-Shooter aus der Ego-Perspektive, der von Incantation Games entwickelt wird. Das Spiel soll im Jahr 2025 für den PC auf Steam, PS5 und Xbox Series X|S erscheinen.

In Decadent schlüpfen wir in die Haut von John Lorn, einem Forscher, Veteranen des Ersten Weltkriegs und Okkultisten. Aber nicht nur wir schlüpfen in seine Haut, sondern auch ein unheimlicher Parasit. Der macht sich als leuchtendes Auge an dessen Hand bemerkbar. 

In einem Trailer mit dem vielversprechenden Namen „Madness“, zu Deutsch „Wahnsinn“, geben die Entwickler einen ersten Einblick in das Spiel. Ebenfalls darin zu sehen ist ein Händler, der Spielern von Resident Evil 4 bekannt vorkommen dürfte.

Diesen Trailer könnt ihr euch hier anschauen:

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Decadent: Der Trailer zum Horror-Shooter vereint H. P. Lovecraft mit Resident Evil 4

Was zeigt der Trailer? Nach einer kurzen Schießerei und anschließender Flucht wachen wir in einem kahlen, finsteren Wald auf. Kurz danach begrüßt uns ein verhüllter Händler mit markantem Akzent, der uns ein paar Waffen andrehen will – klingt ziemlich stark nach dem Händler aus Resident Evil 4.

Die Gemeinsamkeiten sind unverkennbar

Unter dem Video auf YouTube ist man sich ebenfalls einig, dass man den Händler aus Resident Evil 4 wiedererkannt haben will. Dort hat man sofort begonnen, den komischen Kauz aus Resident Evil 4 zu zitieren und (wenn auch als Witz) eine Verbindung zwischen den beiden herzustellen.

  • somebody1692 musste gleich an eine bestimmte Zeile des Händlers denken: „What’re ya buyin’?“ [in etwa: „Was kaufst du?“]
  • louiemontinola9688 ist sich sicher: „RE 4 Händler wurde als ein interdimensionales Wesen bestätigt.“
  • SchemingSkelly lässt die beiden Figuren zu einer verschmelzen und schreibt: „Ich bin nur ein einfacher Händler… FREMDER.“

So wie in Resident Evil 4 befinden wir uns auch in Decadent in einem dunklen, unheimlichen Wald und treffen immer wieder auf verrückt gewordene Menschen und Monster. Wobei wir das mit dem „verrückt geworden“ genauso gut auf uns selbst beziehen könnten.

Unser Charakter leidet regelmäßig unter Halluzinationen. Was in diesem Moment nach einer wilden Bestie aussieht, kann sich im Nachhinein als unschuldiger Camper herausstellen. Optisch orientiert sich Decadent stark an H. P. Lovecrafts kosmischen Horror, seltsame Tentakelwesen inklusive.

Kosmische Horror bietet sich, wie der Name bereits verrät, sehr gut für Horrorspiele an. Ein Spiel hat jedoch versucht, dieses Setting in ein anderes Genre zu übertragen, nämlich das der Aufbauspiele. Und zumindest laut den Spielern auf Steam ist das Experiment auch gut gelungen – mehr dazu hier: Neues Aufbauspiel auf Steam erinnert an Anno, dreht sich aber um Cthulhu-Kult, ist 90 Prozent positiv, bietet kostenlose Demo

Es sah aus, als könnte Palworld davonkommen – Jetzt verklagt Nintendo doch noch das „Pokémon mit Knarren“ auf Steam

Das abgedrehte Survival-Spiel Palworld startete im Januar 2024 in den Early Access auf Steam sowie Xbox und wurde zum Mega-Hit. Aufgrund der offensichtlichen Ähnlichkeit einiger Monster mit Pokémon glaubten viele, eine Klage von Nintendo sei nicht weit – jetzt haben die Pokémon-Macher rechtliche Schritte eingeleitet.

Update 12:05 – Die Entwickler von Palworld haben mittlerweile ein Statement zur Klage abgegeben. Hier geht’s zum Artikel.

Palworld, das lange als „Pokémon mit Knarren“ beschrieben wurde, schien prädestiniert für eine Klage, zumal Nintendo in Sachen Copyright bekanntlich wenig Spaß versteht. Doch noch im Juni 2024, ein halbes Jahr nach Start in den Early Access, vermeldeten die Entwickler, bislang nichts von der Firma hinter Pokémon gehört zu haben. Das ändert sich jetzt.

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In Palworld könnt ihr mit dem Sakurajima-Update eine neue Insel erkunden

So beginnt es also

Das ist die Klage: Nintendo gab in der Nacht zum 19. September 2024 unserer Zeit bekannt, dass man gemeinsam mit der Pokémon Company eine Patentverletzungsklage gegen Palworld-Macher Pocketpair beim Bezirksgericht Tokio eingereicht habe.

In der Klage geht es um Unterlassung und Schadenersatz. Palworld soll mehrere Patentrechte verletzen.

Nintendo kündigt außerdem an, auch weiterhin „notwendige Schritte“ gegen die Verletzung seiner Eigentumsrechte zu unternehmen, um das geistige Eigentum zu schützen, das in jahrelanger harter Arbeit aufgebaut worden sei (via Nintendo).

Auf X, ehemals Twitter, wundern sich Nutzer, dass Nintendo überhaupt so lange gewartet habe, um gegen Palworld vorzugehen. Es kann jedoch durchaus ein paar Monate dauern, eine solche Klage vorzubereiten.

Gerade die Tatsache, dass Nintendo sich so viel Zeit gelassen hat, wird als schlechtes Zeichen für Palworld gewertet: Das könnte nämlich bedeuten, dass Nintendo so lange gewartet hat, bis sie einen Fall hatten, den sie mit Sicherheit gewinnen konnten. (via X).

Auffällig ist, dass Nintendo sich offenbar nicht auf das Urheberrecht bezieht, sondern auf das Patentrecht. Es könnte also weniger um das Design der Kreaturen gehen, wo Fans von Anfang an große Ähnlichkeit mit Pokémon festgestellt hatten. Möglicherweise bezieht man sich stattdessen eher auf Spiel-Mechaniken wie das Monster-Fangen.

Bereits im Januar 2024 haben wir den bekannten Rechtsanwalt Christian Solmecke um eine Einschätzung der Situation gebeten:

Könnte Nintendo den Steam-Hit Palword erfolgreich verklagen? – Wir fragten einen Anwalt

Noch ist unklar, was es für die Zukunft von Palworld bedeutet, sollte Nintendo Erfolg mit seiner Klage haben. Erst vor wenigen Tagen hatten die Macher darüber gesprochen, wie es mit dem Creature-Collector weitergehen soll und dabei Möglichkeiten der künftigen Monetarisierung diskutiert: Chef von Palworld erklärt, warum sein Spiel kein verhasstes Live-Service-Game wird

Die neue TV-Serie Peacemaker auf Amazon ist perfekt, wenn ihr „Guardians of the Galaxy“ mögt

Seit dem 1. September 2024 läuft in Deutschland die US-Serie „Peacemaker“ auf Amazon Prime. MeinMMO-Serienexperte Schuhmann sagt: Die Serie ist viel besser, als sie sein dürfte. Jeder, der gerade „The Boys“ vermisst, sollte sich Peacemaker gönnen. Allein wegen John Cena muss man das gesehen haben. Die Serie macht richtig Spaß.

So beginnt Peacemaker: Der in „Suicide Squad“ schwer verletzte Peacemaker hält sich selbst für einen Superhelden. Der Rest der Welt sieht in ihm einen schießwütigen Killer mit fragwürdigen Ansichten zu Moral und Anstand.

Peacemaker wird aus dem Krankenhaus entlassen, bricht in seinen Wohnwagen ein und holt sich bei seinem rassistischen Superschurken-Vater seinen besten Freund ab: einen Weißkopfseeadler namens Eagley. Außerdem deckt er sich mit neuer Ausrüstung ein. Papa hat ihm neue Superhelden-Helme gebaut.

Eigentlich müsste Peacemaker noch 25 Jahre wegen Mord absitzen und kann es gar nicht fassen, dass er auf freiem Fuß ist. Doch schnell wird ihm klargemacht: Frei bleibt er nur, wenn er sich einer Spezialeinheit anschließt und im Auftrag der US-Regierung Geheimoperationen durchführt.

So richtig erstklassig ist diese Spezialeinheit aber nicht, denn die besteht aus Agenten, die in Ungnade gefallen sind, und seinem schießwütigen Superfan Vigilante. Den Soziopathen wird er einfach nicht los. Ohnehin will Peacemaker nach so langer Zeit im Gefängnis und im Krankenhaus erstmal das Wichtigste erledigen und Bier trinken und eine Frau flachlegen. Doch da beginnt der Ärger schon.

Das Intro zur Serie von Peacemaker ist schon ein echter Hingucker:

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Trailer zur Serie Peacemaker mit John Cena

Ein bissiger und bunter Mix, der richtig Spaß macht

Das ist der Ton von Peacemaker: Der Ton von Peacemaker ist ausgelassen, bunt und voller Spielfreude. Gerade Wrestler John Cena merkt man in jeder Minute den Spaß an seiner Rolle an.

Cena spielt eine Figur, die bereit ist, so viele Menschen umzubringen, wie es nötig ist, solange es nur für „den Frieden“ ist. Eine krude Philosophie, die sich Peacemaker als Kind zugelegt und die er seitdem nie hinterfragt hat.

Dabei ist die Serie weder harmlos noch total albern, sondern bietet immer wieder bissige Anspielungen. Peacemaker wird mit seinen reaktionären Macho-Ansichten schräg angeschaut, wenn er etwa erörtert, dass eine Frau zu große Brüste hat, um sie „Zuckertittchen“ zu nennen, aber „Speckbacke“ absolut okay ist.

Der Plot der Serie ist spannend, die Actionszenen sind großartig und der hämmernde Soundtrack, der zum großen Teil aus 80er-Jahre-Glamrock besteht, macht richtig Spaß.

Das ist das Highlight: Optisch ist Peacemaker eine Wucht, mit tollen Einfällen, wie dem Adler und den einfallsreichen Antagonisten, denen man rasch auf die Spur kommt. Die Serie hat einige clevere Ideen für ihre Action-Sequenzen und die Dynamik unter den Figuren. Vor allem die Beziehung von Peacemaker zu den einzelnen Figuren und wie sie sich über die 8 Folgen der Serie verändern, hat mehr Tiefe, als man auf den ersten Blick annimmt. Gerade eigentlich hochproblematische Figuren wie sein „White Supremacist“-Vater oder der Psycho-Sidekick Vigilante sind spannende Partner.

Besonderen Spaß machen die vielen Anspielungen und der Wortwitz in den Dialogen. Zudem ist Peacemaker exzellent besetzt.

Neben John Cena selbst überzeugen Danielle Brooks, die man aus „Orange is the New Black“ kennt, und der „Terminator“ Robert Patrick. Aber auch die „Super-Figuren“ wie Vigilante oder der Judo Master machen richtig Laune. Allein die verschiedenen Beschimpfungen, die sich der kleinwüchsige Martial-Arts-Spezialist Judo Master so anhören muss, sind kreativ.

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Vigilante ist ein ungewöhnlich-amoralischer Sidekick.

Muss man sich mit dem DC-Universum für Peacemaker auskennen? Nein, das ist nicht nötig. Peacemaker spielt zwar im Universum von Superman und Batman und es gibt auch einige Anspielungen auf die Helden – vor allem der arme Aquaman muss leiden. Aber es ist kein Vorwissen notwendig, um Peacemaker zu genießen.

MeinMMO-Chefredakteurin Leya Jankowski hält Peacemaker für eine der allerbesten Serien 2022 und diskutiert über Peacemaker in einem Podcast.

Peacemaker ist so launig wie „Guardians of The Galaxy“ vom gleichen Macher

Für wen ist die Serie ideal? Wer „The Boys“ mag, wird sich in Peacemaker gleich heimisch fühlen. Zwar ist Peacemaker nicht ganz so düster im Ton und auch nicht ganz so blutig, aber nimmt einige Themen aus „The Boys“ auf und zeigt ebenfalls Superhelden, die so ihre Schwierigkeiten mit dem Moralkodex haben.

Der allgemeine Ton der Serie erinnert an die „Guardians of the Galaxy“ und Peacemaker wirkt in einigen Situationen wie die bösere, muskulösere Ausgabe von Starlord. Kein Wunder, hinter Peacemaker steht James Gunn, der Autor und Regisseur aller drei „Guardians of the Galaxy“-Filme und auch von „The Suicide Squad.“

Peacemaker läuft seit dem 1. September auf Amazon Prime. Die erste Staffel hat 8 Folgen. Eine zweite Staffel ist für 2025 geplant.

Mehr auf MeinMMO zu schrägen Superhelden, die es mit der Moral nicht ganz so haben, lest ihr in unserem Powerranking zu The Boys: The Boys: Die 10 stärksten „Superhelden“ im Power-Ranking

Software-Entwickler zeigt auf Twitch, dass Swatting längst in Deutschland angekommen ist

Der deutsche Linux-Entwickler René Rebe streamt auf Twitch unter dem Kanal T2sde. In der letzten Woche bekam er während eines Livestreams überraschend Besuch von der Polizei. Er zeichnete den Vorfall live auf Twitch auf und beschwerte sich über das Vorgehen der Beamten.

Das sieht man im Video: Der Linux-Entwickler streamte gerade, als es an der Tür klingelte, daher ist der Vorfall in einem etwa 3-minütigen Clip auf YouTube zu sehen.

Es klopft an der Tür, im Hintergrund hört man Polizei-Sirenen. Eine Stimme, die militärisch und bestimmt klingt, fragt: „Hallo, ist da jemand in der Wohnung drin? Sind sie alleine – wer sind sie?“

Die Stimmung wechselt von einem normalen Ton, als „POLIZEI!“ gebrüllt wird. Im Video sieht man, wie Beamte mit gezogener Waffe am Bildschirm vorbeilaufen und die Wohnung untersuchen.  

Die Situation scheint sich zu entspannen, der Entwickler wird mehrfach aufgefordert, den noch laufenden Livestream abzuschalten.

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E-Mails täuschten vor, der Entwickler habe seine Frau getötet

Das sagt der Entwickler selbst: Auf YouTube erklärt der Linux-Entwickler, was da abgelaufen ist: Die Polizei hat auf E-Mails reagiert, die in seinem Namen verfasst worden waren. In den E-Mails wurde behauptet, der Entwickler habe seine Frau getötet und wolle sich selbst das Leben nehmen.

Wegen „Gefahr in Verzug“ sei die Polizei dann in voller Stärker ausgerückt und es hätten „gut 10 Polizisten“ mit gezogenen Waffen vor seiner Tür gestanden.

Zudem habe er von Nachbarn gehört, dass die Polizei die ganze Straße bis zur nächsten Kreuzung abgeriegelt hätte, ein Dutzend Einsatzwagen seien angerückt, dazu noch Feuerwehr, Rettungswagen und ein Notfall-Sanitäter.

Entwickler sagt: Eine Prüfung der E-Mail auf Echtheit hätte genügt

Das ist seine Kritik: Der Entwickler sagt, er wollte den Vorfall öffentlich machen und das Video zeigen, um deutlich zu machen, dass „Swatting“ kein US-Phänomen sei, sondern auch in Deutschland und Europa angekommen ist.

Zudem habe die Polizei hier seiner Ansicht nach falsch gehandelt. Ein Team aus 2 Polizisten oder ein Test-Anruf hätten bei so einer schlechten Beweislage ausgereicht, um das Problem zu lösen. Eine „minimale Prüfung der E-Mail auf Echtheit oder Plausibilität“ hätte gelangt, um sich den Polizeigroßeinsatz zu sparen. Denn über den Server seiner Firma, die unter der Adresse gemeldet sei, wäre die E-Mail nicht gegangen.

Die Polizei habe sich nicht ausgewiesen und ihm umgehend Handschellen angelegt.

Entwickler findet Polizeieinsatz völlig unverhältnismäßig

Laut des Entwicklers sei es wichtig, dass Polizisten auf solche bekannten Swatting-Muster sensibilisiert werden, damit sie besonnener vorgehen. Einen derartigen Einsatz von Gerät und Personal hält er für „völlig unverhältnismäßig“. Es hätte gereicht, kurz seinen Namen oder den Namen der Firma zu googlen, um zu sehen, dass er auf YouTube und Twitch aktiv ist.

Der Linux-Entwickler zeigt sich aber versöhnlich: Er lobt die Polizei dafür, halbwegs menschlich behandelt worden zu sein und es überlebt zu haben. Es sei auch kein Sachschaden entstanden.

Ein Albtraum-Szenario wäre es für ihn gewesen, wenn alle in der Mittagspause gewesen wären, wenn sowas passiert, und die Polizei dann die Tür aufgebrochen hätte. Für ein IT-Unternehmen im Sicherheitsbereich mit bestehenden NDA wäre so etwas völlig inakzeptabel.

Dass der Entwickler sich freut, am Leben zu sein, klingt vielleicht für manchen etwas übertrieben, aber das ist es nicht. Bei einem Swatting-Vorfall in den USA 2017 wurde ein unbeteiligter Mann erschossen. Der „Swatter“ hatte die Polizei zu einer falschen Adresse geschickt: Call of Duty: Unschuldiger bei SWATTING erschossen 

Bungie hat schon wieder die Arbeit eines Fans für Destiny 2 verwendet

Bei Destiny 2 passieren seltsame Dinge. Schon mehrfach ist es vorgekommen, dass Inhalte in den Shooter gelangt sind, die Fans Jahre zuvor erstellt haben. Und selbst wenn Bungie versucht, damit gut umzugehen und nachzusteuern, klappt das nicht immer.

Das ist der aktuelle Fall:

Zum 10. Geburtstag von Destiny 2 hat Bungie eine „Nerf Pistole“ erstellt, also einen Spielzeug-Revolver. Der sah so aus wie die ikonische Waffe von Cayde, das „Ace of Spades“, das Pikass.

Aber es kam heraus, dass ein Fan-Künstler namens Tofu_Rabbit bereits 2015 eine Auftragsarbeit erstellt hatte, die offenbar jetzt als Vorlage für den kommerziellen Nerf-Blaster diente, der 2024 an den Start ging. Doch geschah dieses Plagiat ohne Wissen oder Zustimmung des Künstlers.

Der Fall ging rasch viral und Leute forderten ein Statement von Bungie.

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Witchfire: Das Destiny mit Hexen hat einen Trailer für den Steam-Release

Wie wurde das gelöst? Bungie hat tatsächlich eingelenkt und angekündigt, den Fall zu untersuchen. Schließlich haben sie sich dazu entschieden, den Anspruch des Künstlers anzuerkennen und ihn „zu entschädigen.“

Der Fan-Künstler bedankt sich bei Bungie dafür, dass sie so professionell und nett gewesen seien. Er sei allen sehr dankbar, die sich für seine Rechte starkgemacht haben (via x).

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Die Ähnlichkeiten beim Design waren sehr auffällig (Bild von thegamepost)

Fan-Künstlerin wartete 1 Jahr auf die versprochene Entschädigung

Und das kam schon mal vor? Ja, im Zuge des aktuellen Falls kam ein ähnlich gelagerter Fall noch mal hoch. Bereits 2023 hatte sich die Künstler Julian Faylon gemeldet, deren Kunst offenbar in eine Cutscene bei Destiny 2 gelangt war, als es um den Zeugen ging.

Bungie hatte auch ihr versichert, sich des Falls anzunehmen. Doch in einem Jahr war nichts mehr passiert.

Erst im Zuge des neuen Falls meldete sich ein Community-Manager bei der Künstlerin und versprach ihr, das Verfahren jetzt zu beschleunigen.

Die Künstlerin sagt im Gespräch mit PCGamer, dass sich Bungie für die lange Wartezeit entschuldigt habe und man daran arbeite, ihr die Entschädigung zukommen zu lassen.

Für die Künstlerin sei es eine große Ehre, dass ihr Werk überhaupt in ihrem Lieblingsspiel auftaucht. Und auch die lange Wartezeit habe nichts an ihrer Sympathie für Destiny und Bungie geändert. Es sei nun mal leider in der Kreativ-Industrie so, dass Dinge wie Urheberrecht oft nicht ernst genommen werden und hinten runterfallen.

2023 hatte Bungie schon mal ein schlechtes Händchen bewiesen, als man die beste Fan-Kunst auszeichnete und damit eine KI belohnte.

„Kreative Abkürzung“

Das steckt dahinter: Die Angelegenheit ist etwas peinlich für Bungie. Offenbar nehmen Künstler, wahrscheinlich Freelancer, die sie anheuern und selbst bezahlen oder deren Arbeit sie kaufen, gerne mal eine kreative Abkürzung und verwenden Fan-Art aus dem Netz und geben sie als ihr eigenes Werk aus.

Bei einem Spiel wie Destiny, wo genau draufgeschaut wird, fällt sowas aber auf. Bungie kann man hier den Vorwurf machen, dass sie bei der Qualitätssicherung von zugekaufter Arbeit nicht genau genug hinschauen. 2017 gab es da schon mal richtig Ärger, als Bungie bei zugekaufter Kunst einen groben Schnitzer beging: Wie konnte ein rassistisches Hass-Symbol in Destiny 2 gelangen?

EA FC 25 Web App: Login ist jetzt verfügbar, Server-Probleme wohl überstanden

Der Release der Web App für EA FC 25 ist erfolgt, doch es gab Server-Probleme. Nun scheint der Login aber zu funktionieren.

Update, 20:47 Uhr: Die Web App ist nun wieder erreichbar und ein Login möglich, nachdem es zum Start noch Server-Probleme gab.

Hier geht’s zum Web App Login: Hier ist der Link zur offiziellen Seite der EA FC 25 Web App (via ea.com).

Wann startet die EA FC 25 Web App? EA hat auf der Webseite zu EA FC 25 das offizielle Release-Datum der Web App verkündet.

  • Die Web App für EA FC 25 erscheint am 18. September (Mittwoch)
  • Die Companion App für iOS und Android erscheint am 19. September (Donnerstag)

Um welche Uhrzeit startet die FC 25 Web App? Die FC 25 Web App startete um 19:00 Uhr.

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Neues FC 25 zeigt Cover-Star Bellingham und andere Profis auf regnerischem Fußballplatz im neuen Reveal-Trailer

Live Ticker zum Server Status: Probleme beim Login in die EA FC 25 Web App wohl beseitigt

Mittwoch, 18.09.2024

20:47 Uhr

Nun scheint der Login zu funktionieren. In der Web App kann man nun erste Schritte zum Aufbau des Teams vornehmen.

Wenn ihr voll einsteigen wollt: Hier findet ihr 6 Tipps zur Web App und wie ihr sie für FC 25 nutzt.

Wir beenden an dieser Stelle den Live-Ticker, vielen Dank für’s Mitlesen.

Web APp Start FC 25
Der Start der Web App ist nun möglich

20:30 Uhr

Jetzt meldete sich EA über den Direct-Communication-Kanal auf X.com. Die Login-Probleme werden demnach untersucht:

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20:00 Uhr

Die Web App Server sind derzeit weiterhin nicht erreichbar. Wir halten euch hier auf dem Laufenden.

19:30 Uhr

EA Account Services Unavailable

Der Login ist möglich, doch derzeit kann es zu Server-Problemen kommen. Dann sieht man die Nachricht, dass die Account Services derzeit nicht verfügbar seien.

19:00 Uhr

Der Web App Login ist verfügbar. Den Link dazu findet ihr oben!

18:00 Uhr

Eine Stunde noch: Aktuell ist weiter davon auszugehen, dass die Web App um 19:00 Uhr startet. Aktuell ist sie jedenfalls noch nicht aktiv.

17:00 Uhr

Wieder eine Stunde um, weiterhin keine Web App. Das Warten geht weiter.

Während die Web App heute erscheint, steht dann morgen übrigens der Start der FC 25 Companion App an – alle Infos dazu hier.

16:00 Uhr

Es ist 16:00 Uhr und der bekannte „Kommt bald“-Bildschirm hat immer noch keinen Platz für die Web App gemacht. Wir warten also weiter, bis voraussichtlich 19:00 Uhr.

15:00 Uhr

Wir erreichen 15:00 Uhr, und weiterhin heißt es auf der Website: UT WEB APP in Kürze. Die Wartung der Web App hält also weiter an, los geht es erst später.

FC 25 selbst kann man übrigens über den Pre-Load auch schon laden.

14:30 Uhr

Der Nachmittag bricht an und weiterhin ist keine Web App da. Wir rechnen also weiterhin damit, dass es um 19:00 Uhr losgeht.

13:00 Uhr

Auch um 13:00 Uhr ist die Web App noch nicht erreichbar. Ein Release am Abend wird also immer wahrscheinlicher.

12:00 Uhr

Wieder eine Stunde um, weiterhin ist ein Start der Web App nicht möglich. Wenn ihr die Zeit weiter überbrücken wollt: Hier ist eine Liste spannender Verteidiger in FC 25.

11:00 Uhr

Es ist 11:00 Uhr und weiterhin ist die Web-App-Seite im Ankündigungs-Modus. Damit rechnen wir weiterhin mit einem Release um 19:00 Uhr.

Wann kann man FC 25 eigentlich spielen? Hier findet ihr alles zum FC 25 Early Access.

09:00 Uhr

Heute steht der Start der Web App an! Aktuell ist es aber noch ruhig, unter dem Web-App-Link (über ea.com) ist aktuell nur die Ankündigung der App zu finden. Wir rechnen mit einem Release gegen Abend. Allerdings kam es schon vor, dass Releases verfrüht online gehen – daher halten wir euch hier heute auf dem Laufenden!

Das müsst ihr zum Web App Login wissen: Es könnte beim Release zu Login-Problemen kommen, da alle gleichzeitig versuchen werden sich in der Web App anzumelden. Um das zu umgehen, könnt ihr euch jetzt schon Backup-Codes besorgen, um für einen geschmeidigen Start zu sorgen.

Endlich wieder Gratis-Packs: Was den Fans in den letzten Jahren fehlte, kehrt laut EA in FC 25 zurück. Es gibt wieder Gratis-Willkommens-Packs beim Einloggen in der Web App.

Den Guide zum Web-App-Release findet ihr hier: EA FC 25: Web App Release – Alles zu Start, Login und Inhalten

Wofür ist die FC 25 Web App überhaupt gut?

Dafür braucht ihr die App: Zum einen könnt ihr die Web App nutzen, um die oben erwähnten Boni für FUT abzuholen. Hierbei dürfte es sich wieder um eine kleine Auswahl an Packs handeln.

Ansonsten könnt ihr euch in der Web App (und auch in der Companion App auf dem Handy) rund um die Uhr um euer Ultimate Team kümmern. Unter anderem könnt ihr:

  • den Transfermarkt nutzen
  • SBC lösen
  • das Team der Woche anschauen
  • euer Team managen

Sobald die Web App startet, könnt ihr diese Funktionen nutzen. Allerdings war es in der Vergangenheit oft so, dass die Server erstmal unter dem Ansturm zu schwitzen hatten und zumindest der Release-Tag nicht ganz reibungslos lief.

Wie es sich dieses Jahr gestaltet, wird man abwarten müssen. Und wenn ihr wissen wollte, welche Neuerungen die Weekend League erhält, dann schaut mal hier rein: EA FC 25 Weekend League bekommt riesiges Update: Die neuen Rewards und Ränge in der Übersicht

Der Chef von Diablo 4 erklärt: Was Season 4 für den Loot war, ist Season 6 für den Progress

Mit Season 6 ändern die Entwickler von Diablo 4, wie Progress in dem ARPG abläuft. Der Diablo-Chef Rod Fergusson vergleicht das Ausmaß mit den Änderungen in Season 4 an dem Loot-System.

Season 6 startet am 8. Oktober und ändert das Fortschrittssystem in Diablo 4, inklusive der Schwierigkeitsstufen. Zuvor gab es oft Kritik zu den Weltstufen aus der Community, wodurch Blizzard sie komplett über den Haufen wirft. Aber auch das Level-System ändert sich grundlegend.

Was ändert Blizzard am Progress? Durch die Änderung an den Schwierigkeitsstufen findet Leveln grundsätzlich anders statt. Ihr wandert nicht mehr von Weltstufe zu Weltstufe, sondern schaltet die nächsten Schwierigkeitsstufen in der Grube frei.

Dazu ändern sich konkret folgende Aspekte am Level-System von Diablo 4

  • das maximale Level ändert sich von Stufe 100 auf Stufe 60.
  • die Paragon-Stufen sind dann von den Charakter-Leveln getrennt; Paragon-Punkte werden mit all euren Charakteren auf einem Realm geteilt.
  • es gibt einen „Stats Squish.“ Das bedeutet konkret, dass es nicht mehr so riesige unübersichtliche Zahlen geben soll, wenn es etwa um Schaden geht. Generell soll das für eine bessere Übersicht und angenehmeres Leveln sorgen.

Auch die Werte in der Charakterübersicht waren auf dem PTR viel kleiner, als Spieler sie von Diablo 4 aktuell kennen. Ein Pop-up-Fenster verriet außerdem, dass das Rüstungs-Cap dann nur noch bei 1.000 liegt. Aktuell ist das Cap für die Rüstung bei 9.230 erreicht.

Wir haben auf der gamescom 2024 mit den Entwicklern über die Zukunft von Diablo 4 gesprochen:

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gamescom 2024: Diablo 4 Interview mit Rod Fergusson und Gavian Wishaw

Warum vergleicht Fergusson das mit Season 4? In Season 4 gab es massive Änderungen am Loot-System. Das Ziel war, dass es weniger Item-Drops gibt, dafür sollen sie qualitativ besser sein. Es gibt seitdem einen kleineren Pool an Affixen, dafür sind sie passender und stärker.

Dazu zogen die Aspekte in den Kodex der Macht und verstopfen nicht mehr eure Truhen. Zusätzlich kamen zwei neue Crafting-Systeme ins Spiel: Härtung und Vollendung. Dadurch sollen Spieler ein Gefühl des Fortschritts bekommen. Insgesamt waren die Änderungen so großflächig, dass Spieler fanden: Diablo 4 fühlt sich an wie ein neues Game.

In Season 6 wirft Blizzard im Prinzip das komplette System über den Haufen, wie das Leveln und die Schwierigkeitsstufen in Diablo 4 funktionieren – und damit Kernmechaniken des ARPGs.

Dazu sagt Diablo-Chef Rod Fergusson im Interview mit VGC:

Was wir gerne sagen, ist: Was Season 4 für das Lootsystem getan hat, tut Season 6 für den Progress. Die Spieler werden viele wirklich interessante Änderungen sehen, wie wir mit dem Paragonsystem, der Schwierigkeit und dem Leveln umgehen. Wir freuen uns sehr darauf, dass die Spieler all diese Neuerungen in Season 6 erleben werden.

Die Entwickler planen einen Livestream, in dem sie erklären, was Season 6 konkret in das Spiel bringt. Die Season steht allen Spielerinnen und Spielern zur Verfügung, ob sie die Erweiterung „Vessel of Hatred“ besitzen oder nicht, betont Rod Fergusson im Interview.

Der Test zu Season 6 auf dem PTR kam bei Spielern und Experten gut an. Besonders die Stützpunkte wurden als „neue“ Option zum Leveln gelobt, aber auch die Änderungen an der Grube. Es gab aber auch Kritik. So finden zwei Experten, dass die neuen Schwierigkeitsstufen in Diablo 4 zu leicht sind. Besonders die Qual-Stufen wurden härter angekündigt, als sie es auf dem PTR waren. Inwiefern Blizzard dahingehend Änderungen vornimmt, bleibt abzuwarten.

Das neue Update zu GTA 5 macht umstrittene Community platt: „Das ist wohl das Ende“

Es ist ein neues Update zu GTA 5 erschienen, das ein Anti-Cheat-System bringt. Doch das Update gefällt nicht allen: Denn BattleEye zerschießt die Community von Moddern auf dem PC bei GTA 5 Online. Oder sind das einfach nur Cheater?

Das ist das Ziel des Updates: Das neue Update 1.69 vom 17. September hat ein Anti-Cheat-System installiert, BattlEye Anti-Cheat.

Wir haben schon gestern auf MeinMMO darüber berichtet, dass BattlEye Nutzern auf Steam und dem Steam-Deck zu schaffen macht.

Noch schlimmer geht es aber einer Community von Moddern auf dem PC, denn die bieten ein Cheat-Tool an, das sich großer Beliebtheit erfreute.

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GTA 5 Online: Der Cluckin-Bell-Überfall – Bekämpft die Korruption!

Eines der beliebtesten Mod-Menüs zu GTA 5 steht wohl vorm Ende

Das ist das Problem der Modder: Wie die Seite gamesradar meldet, sind ein Kollateral-Schaden des Updates die Nutzer von „Kiddion’s Modest Menu“, das bei GTA Online zum Einsatz kommt.

Mit dem Menü ist es möglich, sich Waffen zu holen oder die Munition zu steigern – also das, was Cheats in GTA 5 leisten.

Doch die Macher des Tools sagen: „Im Moment ist die Zukunft sehr unsicher und wahrscheinlich bedeutet es das Ende für jetzt.“

Einige der Mods und Mod-Menüs könnten „nie wieder funktionieren“, man werde Spieler auf dem Laufenden halten. Das Tool wird als eines der beliebtesten kostenlosen Mod-Menüs zu GTA 5 Online beschrieben.

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Einige vermissen das Tool, andere freuen sich, dass es geschlossen wird

Wie wird das diskutiert? Auf Twitter sagt ein Nutzer: Er freue sich darüber, dass so ein Sicherheits-Risiko geschlossen werde. Ihm sei es zwar egal, wenn sich Hacker in GTA 5 unendlich Geld gaben oder einfach so Autos erscheinen lassen. Aber Hacker, die die Kontrolle über PCs übernehmen, seien ein echtes Problem.

Auch andere freuen sich darüber, dass es der Community an den Kragen geht. Sie bezeichnen das als einen der „seltenen Siege von Rockstar.“ Immer wieder liest man Kommentare, bei denen sich Leute ausdrücklich freuen, dass „Kindern, die auf Cheats angewiesen sind“ jetzt die Tour vermasselt wird. Die müssten endlich lernen, „normal“ zu spielen.

Nutzer sagen aber auch, für sie war die Software extrem nützlich. Sie finden es schade, dass sie verschwindet.

Während ein Twitter-Nutzer trocken bemerkt: Deshalb ziehe er raubkopierte Versionen vor. Da könne man alle Mods nutzen und brauche keine Internetverbindung.

Wie geht das weiter? Das Update ist jetzt erst einen Tag live. In der Community rechnet man damit, dass ein Tool kommen könnte, das die Schutzvorrichtung deaktiviert.

Wie seht ihr das? Sind Nutzer eines solchen Mod-Tools eine eigene Community und durchaus schützenswert oder sind es letztlich nur Cheater, die es zu bekämpfen gilt und freut ihr euch darüber, wenn es ihnen an den Kragen geht?

Last Epoch war Anfang 2024 ein Hit auf Steam – Jetzt bringt es neue Features, die an den Rivalen Diablo 4 erinnern

Am 19. September startet ein Event in Last Epoch (Steam, Linux) und bringt neue Features ins Spiel, die an den Rivalen Diablo 4 erinnern. Dazu findet ein kompletter Zyklus-Reset statt.

Was ist das für ein Event? Das Event „Imperial Uprising“ läuft vom 19. September um 16:00 Uhr bis zum 20. Oktober 2024 um 07:00 Uhr und bringt verschiedene neue Features in Last Epoch:

  • Boni auf Gold, Ruf und die Drop-Rate für Uniques
  • neue untote Feinde in den Monolithen
  • eine Art Schatzgoblins, wie man sie aus Diablo 4 kennt
  • 28 zusätzliche neue Schreine
  • ein neues Stash-Tab-Prioritätssystem

Dazu findet ein kompletter Zyklus-Reset statt, sobald das Event startet. Damit wandern alle aktuellen Zyklus-Charaktere in „Legacy“ und ein neuer Zyklus mit einer frischen Wirtschaft und neuen Bestenlisten beginnt.

Zuletzt brachte das neue Inhalts-Update 1.1 Harbingers of Ruin“ am 9. Juli 2024 bereits ein Feature in Last Epoch, das schon an Diablo 4 erinnerte: das Ausweichen. Zuvor war es nicht möglich, außerhalb spezieller Skills mit dem Spielercharakter in Last Epoch auszuweichen.

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Mit Patch 1.1 bringt Last Epoch neue Bosse, Fraktionen und mehr

Schreine, „Schatzgoblins“ und Event-Boni

Welche Features erinnern an Diablo 4? Neben dem Ausweichen kommen mit dem Event Features in Last Epoch, die viele ARPG-Fans schon aus Diablo 4 kennen. Es ziehen 28 neue Schreine in Last Epoch ein, die laut den Entwicklern auch nach dem Event im Spiel verbleiben. Schreine gab es bereits vorher in dem ARPG.

Besonders die neuen „Loot Lizards“ (auf Deutsch etwa: Beute-Echsen) erinnern an bekannte Gegner aus Diablo 4. Ähnlich wie die Schatzgoblins droppen die Kreaturen Loot, dabei gibt es fünf verschiedene Arten von ihnen – mit verschiedenen Beute-Pools. Greift ihr sie nicht an, verschwinden sie. Sie verbleiben nach dem Event im Spiel.

Auch den Reset zu einer neuen Season, oder in dem Fall zu einem neuen Zyklus, kennt man schon von Diablo 4. Das gab es in Last Epoch auch schon vorher, allerdings findet der dieses Mal im Rahmen eines Events statt. Das „Imperial Uprising“-Event verschafft euch Boni, mit denen ihr schneller voranschreitet.

Auch in Diablo 4 gibt es regelmäßig Events, die den Spielern Boni verschaffen.

Wieso gibt es einen Reset? Der vollständige Reset zum Event ermöglicht allen Spielern einen Neuanfang. Im Forum schreiben die Entwickler dazu, dass auch die Ranglisten und der Basar zurückgesetzt werden, die Wirtschaft startet neu. Dadurch soll ein ausgeglichener Wettbewerb entstehen. Ferner schreiben sie, dass sie keine Balance-Änderungen planen, da es kein Beginn eines neuen Patch-Zyklus ist, sondern eine Auffrischung und ein Neustart der Wirtschaft von 1.1.

Als konkrete Gründe für den Reset nennen die Entwickler:

  • Schwierigkeitsbalance: Die Fähigkeiten und Anstrengungen der Spieler sollen die Schwierigkeit des Spiels bestimmen, nicht die Möglichkeit, Spielmechaniken auszunutzen.
  • „Quality of Life“-Anpassungen: Die Entwickler nehmen einige QoL-Änderungen vor. Auf einen neuen Zyklus zu warten, würde zu lange dauern, das möchten sie der Community nicht zumuten.
  • Feedback: Ein Zyklus-Event biete sich an, um das Feedback aus der Community umzusetzen und Feedback für damit verbundene Features zu sammeln.

Neben Features, die an Diablo 4 erinnern, hat Last Epoch eine Funktion, die viele Spieler in dem Rivalen vermissen. Während die Spieler in Diablo 4 noch darauf hoffen, wird es in Last Epoch weiter ausgebaut und verbessert. Mehr dazu lest ihr hier: Last Epoch hat ein Feature, das sich alle in Diablo 4 wünschen, macht es im neusten Update noch besser

28-Jähriger war das Gesicht von Twitch: Heute ist er der Frontmann der Spielsucht und zockt um irre Summen

Der Streamer Félix „xQc“ Lengyel war früher Profi in Blizzards Overwatch und widmete sein Leben ab 2018 dem Streaming. Als Ninja und shroud Twitch verließen, stieg der heute 28-Jährige zur neuen Ikone auf Twitch auf. Doch schon damals plagte es ihn, dass er so anfällig für Glücksspiel war. Er kämpfte mit seiner Sucht. Mittlerweile frönt er auf der Plattform Kick dem Glücksspiel-Wahn und hat eine unfassbare Summe verzockt.

Das war die Frühphase von xQc: Der Franko-Kanadier xQc begann seinen Weg in die Öffentlichkeit als Profi von Overwatch. Er spielte vor allem Off-Tanks.

xQc war zwar ein guter Spieler, aber sein Temperament und seine unbeherrschte Art wurden ihm zum Verhängnis. Er fiel immer wieder auf, weil er Wutanfälle bekam und Gegner oder Teamkameraden beleidigte. Er kassierte einige Banns und galt als Skandal-Nudel von Overwatch.

Mit der Overwatch-Karriere war es endgültig vorbei, als ihn sein Team hinauswarf. Seine Ausfälle erklärte er damit, dass er eben so sei – der „Twitch-Chat habe ihn erzogen.“ Also widmete sich xQc dem Streaming.

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Vom Overwatch-Profi zur Nummer 1 auf Twitch zu 100 Millionen $ – Wer ist xQc?

Der Aufstieg von xQc zum Gesicht von Twitch

Das war der Aufstieg von xQc: Innerhalb eines Jahres wurde xQc von 2018 auf 2019 zum „neuen heißen Scheiß“ auf Twitch. Ihm half, dass die bisherigen Stars wie Shroud und Ninja die Plattform verlassen hatten und er viel schnellere Unterhaltung im Vergleich zu Streamern wie DrDisrespect bot, den er als „Boomer“ verspottete.

Die Erfolgsformel von xQc ist dabei, dass er ständig mit seinem Chat interagiert und ständig springt, von Spiel zu Spiel, von Drama zu Drama, von Thema zu Thema. Er prägte das „Reaction-Meta“, in dem er sich die Inhalte von anderen anschaut. xQc erklärte sein Erfolgsgeheimnis damit, dass er Content macht, den Leute auf einem zweiten Bildschirm schauen, während sie auf dem Hauptschirm selbst etwas spielen.

Dabei spricht er in einem seltsamen Kauderwelsch-Singsang, den nur Eingeweihte verstehen.

Innerhalb von kürzester Zeit wurde xQc zum „neuen Gesicht von Twitch“, weil er seine Zuschauer und das Streaming an sich besser verstand als jeder andere.

xQc hatte schon immer eine Tendenz zu Glücksspiel, auch in Spielen wie Rust. Hier schleicht er nach einer Niederlage von dannen und begegnet Fremden in einem Auto, die betonen, wie heiß sie auf das Casino sind:

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Das waren seine Probleme: xQc hatte während seiner Streaming-Karriere drei Probleme:

xQc Adept Trennung öffentlich
xQc und Adept.
  • Seine Spielsucht, denn xQc wies seine Zuschauer immer wieder darauf hin, wie schädlich das Glücksspiel sei und dass er gegen den Drang, zu zocken, ankämpfe. Fiel aber immer wieder in diese Muster zurück. Obwohl er seinen Zuschauer versprochen hatte, nie Glücksspiel zu machen, nahm er letztlich doch Werbepartnerschaften an.

Das war im Juli 2022, xQc verzockte 170.000 $ in 140 Sekunden

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xQc verfällt dem Glücksspiel, gegen das er sich erst wehrt

Das war der Abstieg: Es gab schon lange Gerücht, dass die Spielsucht von xQc hinter den Kulissen immer schlimmer wurde. Während Twitch das Glücksspiel weitgehend verboten hat.

„Offiziell“ wurde das Ganze dann im Juni 2023, da unterschrieb xQc einen Vertrag bei Kick, einem Twitch-Konkurrenten, der von dem Online-Casino Stake finanziert wird. Der Deal soll ihm etwa 70 Millionen US-Dollar für 2 Jahre garantieren, mit der Option weitere 30 Millionen $ zu verdienen.

xQc hat in 20 Tagen um 511 Millionen $ gewettet

Diese Ausmaße nimmt das nun an: In einem aktuellen Stream hat xQc nun seine Statistik gezeigt.

Er hat auf Stake Wetten im Wert von 2,65 Milliarden $ abgeschlossen. Allein in den letzten 20 Tagen hat er um 511 Millionen $ gezockt.

Dabei hat er 887.870 Wetten abgeschlossen und weniger als 10 % dieser Wetten gewonnen.

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Wie wird das diskutiert? Man geht davon aus, dass die hohen Summen, um die es da geht, nicht wirklich sein Geld sind, sondern über die dubiose Plattform Stake mit finanziert wird. Daher spricht man von „Fake Money“, das er da verzockt, und betrachtet das ganze skeptisch.

Nichtsdestotrotz wetten Zuschauer nicht mit „Fake Money“, sondern mit echtem Geld. Es gibt Berichte über Schicksale von Spielern, die sich auf dem Weg, ihrem Idol nachzueifern, in den Bankrott gezockt haben. xQc scheint wirklich vom Gesicht von Twitch und des Gamings zur ganz dunklen Seite gewechselt zu sein: Twitch-Streamer verdienen Millionen € mit Glücksspiel-Deals – Ihre Zuschauer gehen bankrott

Borderlands 3 verschenkt wertvollen SHiFT-Code – Holt euch jetzt gratis Loot

Borderlands 3 feiert Geburtstag und beschenkt euch mit kostenlosem Loot. MeinMMO zeigt euch, wie ihr euch die Geschenke sichern könnt.

Was ist das für ein Geschenk? Der beliebte Loot-Shooter Borderlands 3 ist am 13. September 2024 fünf Jahre alt geworden. Zur Feier des Tages hat sich das Entwicklerstudio Gearbox Software ein kleines Geschenk für euch überlegt: gratis Loot.

Die Entwickler teilten auf X.com einen sogenannten SHiFT-Code. Diese Codes könnt ihr in den Spielen der Borderlands-Reihe einlösen, um dafür kosmetische Gegenstände oder Schlüssel für Loot-Kisten zu bekommen.

Wenn ihr einen SHiFT-Code einlöst, könnt ihr beispielsweise einen goldenen Schlüssel erhalten. Diesen Schlüssel könnt ihr dann nutzen, um in Borderlands 3 die goldene Kiste auf Sanctuary 3 zu öffnen und daraus mächtige Ausrüstung zu bekommen.

Mit Borderlands 4 wurde bereits der nächste Ableger der beliebten Shooter-Reihe auf der gamescom 2024 angekündigt. Hier seht ihr den ersten Teaser-Trailer:

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Teaser-Trailer kündigt Borderlands 4 an

Borderlands 3 schenkt euch SHiFT-Code zum 5. Geburtstag

Wie lautet der Code? Der SHiFT-Code, den euch Gearbox zum 5. Geburtstag von Borderlands 3 schenkt, lautet:

  • KZCBJ-KW56F-3S5ZK-ZTJBT-Z3H69

Ihr habt allerdings nur bis zum 13. Oktober Zeit, um den Code einzulösen und euch den Loot zu sichern.

Was enthält der Code? Mit dem Code erhaltet ihr 5 Goldene-Schlüssel sowie 5 Diamant-Schlüssel.

Wie löst ihr den Code ein? Einen SHiFT-Code könnt ihr auf der Gearbox SHiFT-Seite oder über das Social-Menü in Borderlands einlösen.

Hier gelangt ihr zur SHiFT-Seite, wenn ihr den Code fix kopieren und einfügen wollt:

Zum Einlösen eines Codes benötigt ihr jedoch ein SHiFT-Konto. Das könnt ihr ebenfalls schnell auf der SHiFT-Seite erstellen.

Erst vor wenigen Wochen hat Gearbox Software den wertvollsten SHift-Code in der Geschichte von Borderlands verteilt, aber um an den Loot zu kommen, musste die Community ein schwieriges Rätsel lösen – ohne zu wissen, dass das Lösen des Rätsels ihnen den besagten SHiFT-Code bescheren wird: Clevere Fans knacken den wertvollsten SHiFT-Code in der Geschichte von Borderlands – Holt euch jede Menge Loot

In Helldivers 2 war eine Waffe lange nutzlos, jetzt ist sie eine starke Wahl, um sogar gepanzerte Gegner zu plätten

Am 17. September veröffentlichte Helldivers 2 den großen Patch 01.001.100. Das Update brachte jede Menge Buffs. Zahlreiche Waffen und Ausrüstungen wurden verbessert und gleichzeitig einige Gegner abgeschwächt. Wir zeigen euch die Patch Notes und die Granate, mit der ihr jetzt auch die nervigsten Gegner problemlos ausschaltet.

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Um welche Granate geht es? Die Thermite-Granate erhielt mit Patch 01.001.100 einen starken Buff. Bis zum jüngsten Update galt die Granate eher als nutzlos und fand höchsten zu Silvester als Wunderkerze Verwendung. Die besten Loadouts von Helldivers 2 setzten derweil meistens auf die Betäubungsgranate.

Nach dem Patch kann die Granate locker nervige, gepanzerte Gegner wie Stürmer und Hulks erledigen. Sogar ein Säuretitan soll durch die Granate in die Knie gehen, wie ein Spieler auf Reddit zeigt.

Die Thermite-Granate kam im April 2024 mit der Kriegsanleihe „Demokratische Detonationen“ ins Spiel.

Was wurde an der Granate geändert? Die Thermite-Granate erhielt einen sehr großen Schadensboost begleitet von zwei kleineren Buffs und einem Nerf, der den Schadensboost minimal kompensieren soll:

  • Explosionsschaden von 100 auf 2.000 erhöht.
  • Zeit verkürzt, bis das Thermite entzündet wird.
  • Zeit bis zur Explosion leicht verringert.
  • Max. Anzahl von 4 auf 3 verringert.

Mit der kommenden Kriegsanleihe bekommt Helldivers 2 Waffen, die auf Gas basieren:

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Helldivers 2: Der offizielle Trailer zum Chemical Agents Warbond

Die Highlights von Patch 01.001.100

Was sind Höhepunkte des Updates? Der Buff für die Thermite-Granate ist sicherlich eines der Highlights von Patch 01.001.100, doch das Update brachte noch mehr besondere Änderungen:

  • Helldivers erleiden jetzt weniger Schaden durch Kopftreffer, die zuvor 100 % zusätzlichen Schaden verursachten, jetzt aber nur noch 50 % zusätzlichen Schaden zufügen
  • Primärwaffen-Buffs für:
    • Liberator, Liberator-Karabiner, Liberator-Karabiner, Erschütter-Liberator, Tenderizer, Breaker, Spray&Pray Breaker, Scythe, Armbrust, Berster, Defender, Diligence, Scharfschützen-Diligence, Blitzer, Torcher
  • Sekundärwaffen-Buffs für:
    • Peacemaker, Dagger, Crisper
  • Schadensboost für spezielle Panzerabwehrwaffen mit Raketen:
    • rückstoßfreies Gewehr, Quasarkanone, Kommando, Einmal-Panzerabwehr, Speer und Patriot-Exoanzug
  • Unterstützungswaffen-Buffs für:
    • Granatwerfer, Laserkanone, Bogenwerfer, Railgun, Stalwart, Maschinengewehr, Schweres Maschinengewehr, Kommando, Flammenwerfer, Automatische Kanone
  • Buffs für Granaten:
    • Splittergranate, Thermite-Granate
  • Taktikausrüstungs-Buffs:
    • Adler – 500-kg-Bombe, Adler-Raketen, Gatlinggeschütz, MG-Geschütz, Tesla-Turm, Schwere MG-Stellung, Patriot-Exoanzug, Emancipator-Exoanzug, Orbital-Laser, Orbital-Schienenkanone, Orbital-Gasangriff
  • Die galaktische Karte zeigt jetzt die Position von strategisch wichtigen Orten an.
  • Panzerung von Hulks, Stürmern, Säuretitanen und Pfählern von 5 auf 4 verringert.
  • Raketen-Verwüster und Kanonenschiffe: Anzahl der Raketen ist jetzt begrenzt und die Physikkollisionen der Raketen sind kleiner

Die Nerfs für die gepanzerten Gegner sowie die zahlreichen Buffs für etliche Waffen und Ausrüstungen werden die Meta voraussichtlich ziemlich durcheinanderwürfeln. Ihr dürft euch freuen, Waffen wieder auszugraben, die vor Monaten im Waffenschrank verschwanden, nachdem sie stark generft wurden.

Besonders die Buffs für die Breaker, die Berster, die Railgun und den Flammenwerfer könnten vielen Spielern gefallen. Auf der anderen Seite wurden starke Waffen wie die Blitzer und die Sickle aber nicht generft, wodurch euch ein breites Arsenal an brauchbaren Waffen erwartet.

In der Vergangenheit von Helldivers 2 gab es viele Nerfs für die stärksten Waffen des Koop-Shooters. Das nervte viele Spieler. Die Community vermutete, dass ein spezieller Käfer an den Nerfs schuld war: Die Community von Helldivers 2 hat herausgefunden, wer an den Nerfs ihrer liebsten Waffen Schuld ist: ein Käfer

Die vollständigen deutschen Patch Notes zu Patch 01.001.100 finbdet ihr auf Seite 2.

Eine gebannte Streamerin darf nach nur 40 Stunden zurück auf Twitch, aber freuen kann sie sich nicht

Der Bann der virtuellen Streamerin „fallenshadow“ sorgte in den letzten Tagen für Aufsehen. Vtuber glauben, Twitch hätte ein Problem mit ihnen. Auch die Antwort der Streaming-Plattform kann nicht alle überzeugen.

Was hatte es mit dem Bann auf sich? Die Streamerin „fallenshadow“ wurde am 14. September 2024 von Twitch gebannt. Die Plattform begründete die Sperre damit, dass sie „selbstverletzendes Verhalten“ gezeigt habe: fallenshadow hatte im Stream über Mental Health gesprochen und Sahnelikör getrunken, dabei habe sie traurig gewirkt. Wir haben auf MeinMMO bereits über den Bann berichtet.

Twitch sperrte den Kanal der Streamerin für 30 Tage. Das bedeutet, dass sich die Subs, die Bezahl-Abos auf Twitch, in diesem Zeitraum nicht verlängern. fallenshadow erklärt, dass sie das besonders hart trifft, da sie eine Behinderung habe und mit dem Streamen sechs Familienangehörige unterstütze.

Die Streaming-Plattform zeigte sich einsichtig und hob den Bann nach nur 40 Stunden auf. Dennoch sind nicht alle zufrieden mit der Antwort.

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Die 5 größten Twitch-Banns, die für viel Aufsehen gesorgt haben

Twitch beharrt auf Entscheidung, Community ist genervt

Was ist jetzt das Problem? Wie fallenshadow am 16. September 2024 auf X mitteilte, wurde ihrem Einspruch gegen den Bann stattgegeben und die Sperre aufgehoben. Twitch beharrte jedoch darauf, dass die ursprüngliche Bestrafung angebracht gewesen sei. Angesichts der Details des Falls könne man den Bann jedoch aufheben.

Die Streamerin interpretiert das so: Twitch würde zugeben, dass sie den Bann nur aufgrund des negativen Feedbacks aufheben. Andere Vtuber sehen die Antwort der Streaming-Plattform ebenfalls kritisch:

  • Bao The Whale: „Das ist so eine peinliche Antwort von Twitch. Es stinkt nach Passiv-Aggressivität und Respektlosigkeit dir gegenüber. […]“ (via X)
  • SmugAlana: „Das ist ziemlich hinterhältiger Schlangen-Mist.“ (via X)
  • Yatoumori: „Absurd… Ich habe noch nie erlebt, dass ein Versuch, nach einer schlechten Entscheidung das Gesicht zu wahren, teilweise dadurch zunichtegemacht wird, dass man nach der Korrektur zähneknirschend abstreitet, dass es eine schlechte Entscheidung war.“ (via X)

Kann man das auch anders auslegen? Ja, es gibt auch eine andere Erklärung für die Antwort von Twitch. Eine großzügige Deutung wäre etwa, dass die Entscheidung in dem Moment, mit dem zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Wissensstand, gerechtfertigt war. Durch den zusätzlichen Kontext im Rahmen des Einspruchs könne man die Situation jedoch anders sehen.

Für die Streamerin ist es eine Sache der Formulierung: Hätte man es anders ausgedrückt, wäre alles in Ordnung gewesen. So klinge die Antwort aber „so passiv-aggresiv und böse wie möglich“ (via X).

Vtuber glauben, auf Twitch habe man etwas gegen sie

Was macht die Situation so schwierig? fallenshadow ist eine virtuelle Streamerin, eine Vtuberin. Sie zeigt ihr Gesicht nicht, sondern tritt in Form eines Avatars im Anime-Look auf. Sie und andere Vtuber fühlen sich von Twitch unfair behandelt.

So würden andere Content Creator mit viel schlimmeren Vergehen davon kommen, während Vtuber härter bestraft würden. Im Fall von fallenshadow soll Twitch sie strenger bewerten, weil ihr Avatar angeblich minderjährig aussieht. Dafür soll es zusätzliche Regeln geben, welche die Streamerin selbst aber nicht kennt.

Dabei sagt die Vtuberin, sie sei einfach nur zierlich und habe eine hohe Stimme, ihr Avatar würde ihr tatsächliches Aussehen widerspiegeln (via X).

Darüber hinaus gibt es in der Vtube-Community offenbar Gerüchte, dass eine oder mehrere Moderatoren bei Twitch einfach ein persönliches Problem mit Vtubern hätten und sie deshalb härter bestrafen würden (via X).

Auf X kommentiert fallenshadow die Sperren mehrerer anderer Vtuber, die in den vergangenen Tagen gebannt wurden. Bemängelt wird auch, dass die Gründe für einen Bann nicht immer nachvollziehbar seien. Das ist schon länger ein Problem: Twitch bannt VTuberin und sie weiß nicht, wieso: „Von einem Tag auf den anderen alles zu verlieren, das ist gruselig.“

GTA Online sagt Cheatern den Kampf an, sperrt unschuldige Spieler auf Steam aus

9 Jahre nach Release der PC-Version von GTA 5 hat Rockstar seinem erfolgreichen Action-Meisterwerk ein richtiges Anti-Cheat-System spendiert. BattlEye soll künftig verhindern, dass Cheater anderen den Spielspaß ruinieren. Doch einige unschuldige Spieler werden ebenfalls ausgeschlossen.

Was wird gegen Cheater unternommen? GTA 5 hat insbesondere auf dem PC seit jeher ein Problem mit Cheatern. Jetzt, 9 Jahre nach Release der PC-Version, hat Rockstar seinem Action-Dauerbrenner ein neues Anti-Cheat-System verpasst.

In den Patch Notes zu Update 1.69 vom 17. September 2024 vermerkt Rockstar neben neuen Inhalten sowie Fixes für Abstürze und Matchmaking auch die Integration von BattlEye Anti-Cheat für GTA 5 Online (via Rockstar).

Bei BattlEye ist eine mächtige Anti-Cheat-Software, die vor allem in Shootern wie Destiny 2, Fortnite und XDefiant zum Einsatz kommt. Der Einsatz ist allerdings nicht unumstritten.

Laut einigen Steam-Spielern auf Reddit ist das Anti-Cheat-System in GTA 5 bereits aktiv und verhindert, dass das Spiel ohne BattlEye gestartet wird. Während einige Spieler sich darauf freuen, vielleicht endlich wieder Spaß haben zu können, gehen andere leer aus: Sie können gar nicht mehr spielen.

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Im neuen „Bottom Dollar Bounties“-Update von GTA Online dreht sich alles um Kopfgelder

Linux-Nutzer und Besitzer des Steam Deck bleiben auf der Strecke

Warum werden Spieler ausgesperrt? Offenbar hat Rockstar bei der Implementierung von BattlEye keine Unterstützung für Linux aktiviert. Wer das Open-Source-Betriebssystem verwendet, wird demnach einfach aus dem Spiel ausgeschlossen – auch, wenn die Person niemals gecheatet hat (via Reddit).

Das ist besonders ärgerlich, da das Steam Deck von Valve auf ein hauseigenes Linux-basiertes Betriebssystem setzt. In den offiziellen FAQs zu BattlEye bestätigt Rockstar, dass BattlEye für GTA Online vom Steam Deck nicht unterstützt wird.

Dabei gehört GTA 5 zu den beliebtesten Spielen auf dem Steam Deck (via Steam). Auf Reddit äußern einige Spieler ihren Unmut:

  • „Ich spiele ausschließlich auf dem Steam Deck. Was für eine Enttäuschung.“ (via Reddit)
  • „Ich habe nichtmal einen richtigen PC, also bin ich wohl einfach aufgeschmissen.“ (via Reddit)
  • „Ich habe GTA 5 gerade erst vor ein paar Tagen gekauft, um mit meiner Freundin zu spielen, da wir beide ein Steam Deck haben. Das ist absurd.“ (via Reddit)

Es gibt allerdings Ausnahmen: So können Linux-Spieler den Story-Modus von GTA 5 spielen, die Änderung gilt nur für GTA Online. Außerdem benötigen offizielle Rockstar Community Server für Roleplaying kein BattlEye.

Wer sich GTA 5 also gerade für das Steam Deck gekauft hat oder vorhat, das zu tun, sollte nun abwägen, ob ihm der Story Modus und die Community-Server reichen. Es bleibt abzuwarten, ob Rockstar hier noch nachbessert.

Alternativ bleibt Spielern auf dem Steam Deck die Möglichkeit, Windows zu installieren. Dadurch könnt ihr auch Spiele zocken, die von Valves Handheld offiziell nicht unterstützt werden. Doch Windows bringt auch Nachteile mit sich: Tech-Experte zeigt auf YouTube, warum ihr kein Windows auf eurem Steam Deck installieren solltet

Quelle(n):
  1. PCGamesN

Warhammer 40k: Space Marine 2: Welcher Schwierigkeitsgrad passt zu mir?

Warhammer 40.000: Space Marine 2 kann je nach Schwierigkeitsgrad eine echte Herausforderung darstellen. Wir zeigen euch, worauf ihr bei der Auswahl der Schwierigkeitsstufe achten solltet und wie ihr diese ändert.

Welche Schwierigkeitsgrade gibt es? In Space Marine 2 könnt ihr einmal die Schwierigkeitsgrade der Kampagne und die der Missionen anpassen.

Bei der Kampagne könnt ihr zwischen „Leicht“, „Normal“, „Veteran“ und „Engel des Todes“ auswählen. Bei den Missionen, die ihr momentan eigentlich nur mit anderen zusammen, aber nicht solo zocken könnt, wählt ihr zwischen den Abstufungen „Minimal“, „Mittelstark“, „Erheblich“ und „Gnadenlos“.

Ihr wollt Koop und Crossplay in Space Marine aktivieren? Wir zeigen euch in unserem Video, wie ihr das macht:

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Space Marine 2: So aktiviert ihr Koop und Crossplay

Was ihr bei der Auswahl des Schwierigkeitsgrades beachten solltet

Die Auswahl der Schwierigkeitsstufe könnt ihr unter anderem an diesen Kriterien festmachen:

  • Wie viel Erfahrung habt ihr mit dem Spiel? Seid ihr mit dem Spiel vertraut und spielt es schon länger, so kann ein Schwierigkeitsgrad höher nicht schaden.
  • Spielt ihr allein oder zusammen mit anderen? Zwar unterstützen euch die Bots im Kampf, dennoch sind sie nicht so schlau, wie ein echter Spieler. Habt ihr keinen KI-Mitspieler, sondern einen echten Menschen in eurem Team, so könnt ihr ruhig eine Stufe schwieriger schalten.
  • Könnt ihr Parieren? Ein Großteil des Kämpfens in Space Marine 2 ist auf das Parieren aufgebaut. Seid ihr darin nicht gut, oder seid ihr mit anderen Gameplay-Mechaniken überfordert, solltet ihr eine sanftere Stufe auswählen.

Wie ändere ich den Schwierigkeitsgrad? Ist euch die aktuell eingestellte Schwierigkeit zu lasch oder zu anspruchsvoll, könnt ihr diese in den Einstellungen unter „Spiel“ ändern. Dafür müsst ihr erstmal die Einführungsmission abschließen, bis ihr in die Schlachtbarke gelangt.

Nur wenn ihr hier seid, könnt ihr die Schwierigkeitsstufe anpassen. Befindet ihr euch gerade mitten in einer Mission, müsst ihr diese erst abbrechen oder abschließen, um Änderungen vorzunehmen. Spielt ihr gemeinsam mit anderen, so kann nur der Truppanführer die Schwierigkeit anpassen.

Hat der Schwierigkeitsgrad Auswirkungen auf den Loot? Ja, hat er. Zumindest in den Missionen. Bei den leichteren Schwierigkeitsgraden erhaltet ihr mehr Munition und Rüstungsdaten und bei den schwierigeren weniger.

Zusätzlich zu den schwierigen Gegnern müsst ihr euch also um das richtige Managment eurer Munition bemühen. Außerdem stellen die Medicae-Stims weniger Gesundheit wieder her, je höher die Schwierigkeitsstufe ist.

Nicht nur die Auswahl des Schwierigkeitsgrads, sondern auch die Auswahl eurer Waffen und eurer Klasse sind ausschlaggebend für euer Spielerlebnis. Wir haben für euch eine Tier List mit allen 22 Waffen zusammengestellt, an der ihr euch orientieren könnt: Warhammer 40.000: Space Marine 2: Tier List zu den besten Waffen

„Alle sehen das so“ – Twitch-Streamer Asmongold feiert sich für einen angeblichen Kommentar des Chefs von Space Marine 2 unter seinem Video

Space Marinen 2 ist ein neuer Koop-Shooter im geschichtsträchtigen Universum von Warhammer. 40k. Twitch-Streamer wie Asmongold oder shroud feiern das Spiel. Nun sorgen jedoch vermeintliche Aussagen des Studio-Chefs Matthew Karch für Diskussionen.

Was ist das für ein Kommentar? Unter einem Video des Twitch-Streamers Asmongold zum aktuellen Action-Hit Space Marine 2 ist ein Kommentar im Namen des CEOs von Saber Interactive aufgetaucht – das ist das Studio hinter dem Koop-Shooter im Warhammer-Universum.

In dem Kommentar outet sich der vermeintliche CEO Matthew Karch als Fan von Asmongold und erklärt, Space Marine 2 sei Teil einer Reihe von Spielen, die einfach nur Spaß machen sollen. Bei modernen Games, die den Spielern „Moralvorstellungen aufzwingen“, würde er hingegen am liebsten weinen.

Den vollständigen Kommentar samt Übersetzung könnt ihr hier nachlesen

Übersetzung: „Hey. CEO von Saber hier. Ich liebe deine Videos. Als wir den Vertrag von Space Marine 2 unterschrieben haben, war alles, was ich wollte, ein ‘Throwback’-Spiel. Wir hatten die Chance, an etwas zu arbeiten, das von seiner Natur her ‘old school’ war. Viele der aktuellen Spiele, die wir heutzutage spielen, kann ich gar nicht mehr nachvollziehen. Sie sind zu komplex und eine zu große Investition. Wir haben damals an Halo gearbeitet und dieses Spiel ließ sich auf die einfachsten Shooting-Loops reduzieren, aber es war absolut fesselnd. Das ist etwas, das wir zurückgewinnen wollten. Ich hoffe, dass Spiele wie Space Marine 2 und Wukong der Beginn einer Rückbesinnung sind, auf eine Zeit, als es bei Spielen noch einfach um Spaß und Immersion ging. Ich habe einige Zeit als Chief Operating Officer bei Embracer verbracht und dort Spiele gesehen, die mich mit ihren übertriebenen Versuchen, den Spielern eine Botschaft zu vermitteln oder eine Moral aufzuerlegen, zum Weinen brachten. Wir wollen einfach nur ein paar glorreiche Kills machen und den Puls ein wenig in die Höhe treiben. Für mich ist es das, worum es bei Spielen gehen sollte“

Der Kommentar erhielt 13.000 Upvotes, darunter auch ein Like von Asmongold selbst.

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Space Marine 2: So aktiviert ihr Koop und Crossplay

Asmongold stimmt Kommentar begeistert zu

Wie wird das diskutiert? Asmongold und seine Community feiern sich für die Antwort. In den mehr als 700 Antworten unter dem Kommentar wird der CEO als „Gaming-Held“ bezeichnet, man dankt ihm für seine Dienste und lobt Space Marine 2.

In einem Stream-Mitschnitt auf seinem Clip-Kanal stimmt Asmongold dem Kommentar begeistert zu: Das sei, was alle denken würden, abgesehen von ein paar Aktivisten. Die Antwort des CEO wisse er wirklich zu schätzen, so der Twitch-Streamer (via YouTube).

Weder Asmongold noch seine Community scheinen die Echtheit des Kommentars infrage zu stellen. Anders sieht es jedoch aus, wenn man das unmittelbare Umfeld des Streamers verlässt. So führt ein Nutzer auf X an, dass der Account, von dem der Kommentar stammt, verdächtig sei:

Der Kanal wurde erst im Mai 2024 erstellt und verwendet ausgerechnet Black Myth: Wukong als Beispiel. Der Erfolg von Black Myth:Wukong auf Steam wurde von Figuren aus der amerikanischen Gaming-Szene gekapert, die eine „anti-woke“ Agenda verfolgen.

Studio mag nicht zugeben, ob der Kommentar echt ist

Ist der Kommentar echt? Das lässt sich nach aktuellem Stand nicht sagen. Kotaku-Redakteur Ethan Gach berichtet auf X, dass Saber Interactive weder bestätige noch abstreite, dass der Kommentar tatsächlich von ihrem CEO stammt.

Anfragen der Gaming-Seiten IGN und PCGamesN sollen ebenfalls unbeantwortet geblieben sein. Wir von MeinMMO haben ebenfalls eine Anfrage an Saber geschickt und werden den Artikel an dieser Stelle aktualisieren, sollten wir eine Antwort erhalten.

Gegen die Echtheit des Kommentars spricht, dass Karch sich noch im April 2024 jegliche Kritik an Embracer verbeten hatte (via Game Developer). Kurz darauf wurde der fragliche YouTube-Kanal erstellt. Überhaupt scheint es ungewöhnlich zu sein, dass ein Studio-Chef sich so kritisch mit der Gruppe, dem das Studio gehört, beschäftigt.

In einer Diskussion im Community-Forum auf Steam wird hingegen an der Echtheit festgehalten. Schließlich habe der Creative Director von Space Marine 2, Oliver Hollis-Leick, das Video von Asmongold ebenfalls kommentiert. Das wird als Beweis dafür gesehen, dass auch der Kommentar von Karch echt sein müsse.

Tatsächlich wirkt der Kanal von Hollis-Leick authentischer und ist mit Videos gefüllt. In seinem Kommentar beschränkt sich der Creative-Director jedoch auch darauf, zu bestätigen, dass Asmongolds Aussagen zur Story und den Charakteren die Herangehensweise der Entwickler widerspiegeln würden – von aufgezwungenen Moralvorstellungen ist nicht die Rede.

Die Diskussion ist Teil des anhaltenden „Culture War”, der in den USA tobt. Dort scheinen einige Spieler panische Angst zu haben, versehentlich ein „woke“ Medium zu konsumieren. Das Warhammer-Franchise selbst stand in diesem Zusammenhang erst kürzlich in der Kritik: Fans werfen Warhammer 40.000 vor, sie für dumm zu verkaufen, um „woke“ zu sein