Overwatch: War der gebannte xQc nur „ein Kind des Twitch-Chats“?

Der von seinem Overwatch-Team verbannte xQc wünscht sich, dass man ihm geholfen hätte. Er wäre quasi von Twitch großgezogen worden.

In der Overwatch-League ging es in den letzten Tagen turbulent zu, auch außerhalb der tatsächlichen Matches. Mehrere Sanktionen gegen Spieler wurden verhängt, die sich ungebührlich äußerten. Der Spieler Felix „xQc“ Lengyel wurde mehrfach sanktioniert, sowohl für Rassismus als auch für homophobe Äußerungen. Das führte letztlich dazu, dass sich sein Team Dallas Fuel von ihm trennte.

xQc streamt aber auch weiterhin. In einem Stream zeigte er sich nun reumütig und erklärt, dass er sich gewünscht hätte, jemand hätte ihn vorher aufgehalten, bevor die ganze Situation eskalierte.

„Diese Ende hätte verhindert werden können. Ich wünschte, dass mir jemand in der Vergangenheit gesagt hätte: „Hey, Kollegge, diese Tryhard-Emotes, die du immer im Chat postest, das muss aufhören. Ich wünsche mir einfach, irgendjemand hätte etwas gesagt. Ich wurde quasi von Twitch geboren und aufgezogen.“

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„Ich bin wortwörtlich ein laufender Twitch-Chat – und das kann man beheben.“

Ob xQc seine Worte ernst und nun an sich und seiner Community arbeiten will, das bleibt abzuwarten.

Selbst Komentatoren bemitleiden xQc

Malik Forte, einer der Kommentatoren der Overwatch-League, der Opfer der rassistischen Nutzung von Emotes wurde, äußerte sogar Mitleid mit xQc.

„Es tut mir Leid um xQc. Er brauchte einen Mentor, einen großen Homie. Jemand mit kühlem Kopf, der ihm den Weg weisen würde.“

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Cortyn meint: Wer einen großen Teil des Tages im Twitch-Chat rumhängt, der nimmt wohl nach einer Weile auch die toxischen Umgangsformen dort als gegeben hin und passt sich schleichend diesem Umfeld an. Obwohl ich sogar ein bisschen Verständnis dafür habe, dass sich xQc als „Opfer der Umstände“ sieht, spricht ihn das nicht von seinen Fehlern frei. Seinen Rauswurf erachte ich als gerechtfertigt. Vielleicht ergreift er irgendwann eine neue Chance und lernt aus dieser Situation.

Was meint ihr zu xQcs Rauswurf und seiner Ansicht, dass er „ein Kind von Twitch“ sei? Ist das eine verständliche Position? Oder ist das nur die einfachste Rechtfertigung?


Hass und Beleidigungen sind in der Overwatch-League immer wieder ein Thema – manchmal bekommt man sogar für ein „Danke“ Morddrohungen.

Quelle(n): polygon.com
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Myusca

Schön zu sehen, dass die Kommentare hier offensichtlich einstimmig sein Verhalten verurteilen und es nicht relativiert wird. Er ist ein erwachsener Mann, der sehr wohl unterscheiden kann, was erlaubt und was einfach geschmacklos ist.

Aber man kennt das ja, gerade die größten Hetzer werden sehr schnell zum missverstandenen Opfer, wenn sie mal tatsächlich die Konsequenzen für ihr Verhalten ertragen müssen.

Nora mon

Immer sind alle anderen Schuld. Null daraus gelernt.

Psycheater

Mimimi, wahrscheinlich hatte er auch ne schwere Kindheit und musste früher nach der Schule mit seinem eigenen Schlüssel die Haustür aufschließen. Traurig.

Statt zu jammern das man ihn hätte aufhalten sollen, hätte er vllt selbst mal die Murmel auf seinem Kopf für was anderes als Haare schneiden benutzen sollen.

Phinix Silverbullet

Es muss irgendwo Konsequenzen geben, ein Gefängniswärter der den ganzen Tag Verbrecher um sich hat kann auch nicht einfach sein Fehlverhalten damit rechtfertigen das es ja an seinem Umfeld liegt.

Wahrscheinlich ein etwas krasserer Vergleich, aber auf den Jungen bezogen hört sich das für mich nach einer faulen Ausrede an.
In der Vergangenheit zeigte er sich schon reumütig aber anscheinden hat sich ja trotzdem nichts an seiner Einstellung geändert.

Torchwood2000

Tut mir leid, aber Mitleid hat der Typ ja nun mal überhaupt nicht verdient. Twitch hin oder her, aber genau solche Typen sind das Problem unserer Gesellschaft. Wer andere Menschen nicht respektieren kann, der hat auch keinen Respekt verdient. Ein bißchen gesunder Menschenverstand sollte reichen das zu verstehen. Aber daran mangelt es wohl auch. Willkommen im Real-Life Jungspund!

Insane

Macht es das – gesellschaftlich – nicht schlimmer? Um so wichtiger ist es ein Zeichen zu setzen, dass auch im Internet langsam wieder Zivilisation und Umgangsformen Einzug finden.

Dani S

Falsch du kannst ja auch nicht in die Arbeit gehen und irgendwelche rassistischen Äußerungen vor deinem Chef bringen und den ganzen Tag salty zu deinen Arbeitskollegen sein und dann denken du bleibst in diesem Job es gibt glaube ich schon gewisse gesellschaftliche Regeln an die man sich halten kann das ist auch von Leuten die etwas mehr im öffentlichen Leben stehen nicht zu viel erwartet vorallem wenn E-Sport als richtiger Sport anerkennt werden soll ist das ein wichtiger Schritt

Insane

Ich verstehe deine Ausführung nicht im Bezug auf meinen Beitrag. Meine Intention war nur zu betonen, dass es wichtig ist Grenzen zu setzen für negatives Verhalten im Internet.

Adell Vállieré

Was denkt er sich dabei? Er wurde von Twitch geboren und aufgezogen? Dann laufen ganz andere Dinge bei ihm falsch. Eine gewaltige Schattenseite des eSports. Einige Teilnehmer verfügen nicht über soziale Eigenschaften. Er soll aus seinen Fehlern lernen und realisieren, wie das Leben wirklich tickt. Das Leben ist keine Software, es ist wesentlich komplexer.

leBronJames ✓ᵛᵉʳᶦᶠᶦᵉᵈ

Der gute Herr ist meiner Meinung nach alt genug um sein Verhalten früh genug reflektieren zu können. Er hat die Quittung für sein Verhalten nun bereits erhalten. Da kann man jetzt für ihn nur noch hoffen, dass er wieder den Weg in die richtige Richtung einschlägt.

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